[SBK3-MPA DPA3-Gruppe1] Fürstenthron

Beendete oder abgebrochene Abenteuer
Heldi
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[SBK3-MPA DPA3-Gruppe1] Fürstenthron

Ungelesener Beitrag von Heldi » 31.07.2019 23:18

Hallo zusammen!

Dieser Thread dient dem Vorspiel des von mir geleiteten Abenteuers auf dem SBK III 2019. Das Abenteuer ist daher leider bereits voll. In Anbetracht dieser Umstände gehe ich davon aus, dass wir kein OOC-Thread brauchen. Andernfalls bitte ich um einen moderativen Hinweis. Gleichwohl sollten wir nach den Standards im FAB verfahren (nach den Regeln sowieso).

Eine einleitende Personenbeschreibung von Euren Helden kann ich hier einfügen. Ansonsten werde ich mich erstmal zurückhalten. Ich habe bewusst auf ein Datum verzichtet. Das müssen wir unter den SL noch bestimmen.

Ihr seid zudem selbstverständlich frei darin, meine Beschreibung im Rahmen des Sinnvollen zu ergänzen (und müsste mich dafür auch nicht vorab fragen) - so lernen wir uns und ich Eure Ideen schon etwas kennen. Es können also noch andere Instrumente, Spiele, Getränke, Speisen, etc. hinzukommen. Das Spiel sollte nur auf das Empfangsgebäude und den Garten davor beschränkt bleiben. Ingame wird es keine zwei Stunden dauern, bis es dann auf dem SBK losgeht. Viel Spaß!
Zuletzt geändert von Heldi am 12.08.2019 18:07, insgesamt 2-mal geändert.

Heldi
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[Vorspiel zum SBK3-MPA DPA3-Gruppe1] Fürstenthron

Ungelesener Beitrag von Heldi » 12.08.2019 17:59

Der Palast der Fürsten von Fasar thront über der Stadt wie ein Berglöwe auf einem der Felsvorsprünge des Rashtulswalls, den man von hier, aus dem Palast, weit besser sehen kann als aus den Niederungen der Stadt. Er steht auf dem Hügel Yol-Fessar, dem Ort, welcher zu der Zeit, als sich die ersten Menschen nach dem Zeitalter der Echsen aus dem Rashtulswall in die tulamidischen Ebenen wagten, das ganze Fasar war. Das ummauerte und von zwei großen Bastionsgeschütztürmen bewachte Yol-Fessar ist groß und beherbergt mit den Tempeln von Rondra, Feqz und Marbo, dem Hauptquartier der Tulamidischen Reiter und den Villen vieler reicher und mächtiger Menschen einige wichtige Gebäude. Aber gut ein Drittel im Westen des lang nach Osten gezogenen Hügels wird allein vom Palast der Fürsten belegt.

Dieser Palast ist für sich noch einmal ummauert und beide Bastionsgeschütze gehören zu ihm. An der nordwestlichen Ecke des Palast steht der an das Brückennetz der Erhabenen angeschlossene Turm des Mondes, welcher sich noch einmal dreißig Schritt über dem Hügel erhebt. Dem Palast, der etwa zur Zeit der Großväter der Großväter der Großväter der heute geborenen Kinder errichtet wurde, wird nicht ohne Grund nachgesagt, 1001 Zimmer zu haben, die ganze Bevölkerung Yol-Fessars beherbergen und mit seinen Speichern auch für einen guten Mond versorgen zu können. Neben den besten der tulamidischen Reiter, welche an den Toren, auf den Mauern und an anderen wichtigen Orten Wache stehen, sollen hier hunderte Dienerinnen und Sklaven ihren Dienst tun. Die Haimamudim erzählen davon, dreißig von diesen seien nur damit beschäftigt, die Böden, Wände und Decken aus Marmor zu säubern, zu pflegen und vor dem feinen Sand der Khom zu schützen, den der Wüstenwind alle paar Tage bis hierhin trägt.

Wer den Palast betritt, aber sich nicht auf den Brücken der Erhabenen bewegt, der kommt entweder durch das Rondrator im Norden oder das Feqztor im Süden hinein. Beide Tore heißen nach dem Tempeln, die am Ende der jeweiligen Straße stehen. Darob ist auch des Feqztor hier weit größer und mächtiger. Und durch dieses betreten auch Eure Helden den Palast. Nachdem man Eure Helden durch die Stadtteilmauern hineingelassen hat ist es nicht weit, bevor sie vor dem schweren Tor stehen, welches von zwei Tortürmen umrahmt wird. Nachdem Eure Helden ihr Begehr genannt haben und man sie offenbar bereits erwartet, können sie, begleitet von einem einfachen Lakaien mit weißem Kaftan, grünem Fez und stets unterwürfigem Blick, auf ein Empfangsgebäude zugehen. Grün ist auch die Farbe des Fürstengeschlechts. Das erkennt man auch an der dominierenden Farbe der Vorhänge aus besticktem Damast und weich fallender Seide. Im Hintergrund sind der weitläufige und verwinkelte Palast mit zahlreichen Minaretten zu sehen, welcher zahlreiche eigenständige Serails mit Innenhöfen und Gärten enthalten wird. Zur rechten Seite ist ein prächtiger Serail zu erkennen, aus dem sanft die Töne einer Banduria und die Laute spielender Kinder zu Euch dringen. Wessen Blick dort interessiert hinüberwandert, sieht sich bald kritisch von den beiden nächsten tulamidischen Reiter am Eingang des Empfangsgebäudes beobachtet.

Das Empfangsgebäude, dessen offenes Portal nebst der an seiner Seite stehenden Ziertürmchen reich mit Türkisen, Gold und Einlegearbeiten geschmückt ist, ist ein solcher eigener kleiner Serail. Als Eure Helden in sein Inneres treten, hört man das leise Plätschern eines Wasserspiels, während drei Sklaven mit gesenktem Blick gerne dabei behilflich sind, ihnen ihre schweren Waffen und andere beschwerliche Ausrüstungsgegenstände abzunehmen. Ein Wesir mit einer Glatze und einer mit silberfäden durchwirkten grünen Weste besteht nachdrücklich darauf, Euren Helden diese Wohltat anzutun: "Sahib, wohl weiß ich, dass Du Vater der Muskelkraft Dein schweres Gerät selbst bis in die entfernten Lande der Gharbistanis und seine eisigen Wüsten tragen könntest, ohne auch nur eine Rast zu tun und ein Mahl zu nehmen. Doch grämt mich mein Herz, das mir mein Fürst und Gebieter, Sohn der Markgrafen und Enkel der Satrapen von Fasar, es sich nicht erlaubt, Dir ein schlechter Gastgeber zu sein. Und was gibt es Schöneres, als sich nach einer Reise der Lasten zu entledigen. So sehr erfreut ihn der Gedanke, dass Du Dich in seine Diwane ungehindert niederfallen lassen wirst, dass ich sicher bin, dass Du ihn dieser Freude nicht berauben willst. Auch hat er mich gebeten, dafür zu sorgen, dass er lieber kein Gastgeber als ein schlechter Gastgeber ist."

So werden Eure Helden dann von dem Wesir mit großen Dankesbekundungen in die südliche Ecke des Empfangshauses geleitet, wo eine nach Westen hin offene Säulenhalle den Blick auf einen kleinen Garten mit Zierbäumchen und einem Brunnenbecken aus kleinen Mosaiken freigibt. Hier stehen einige Diwane und zwischen ihnen kleine Tischchen mit aranischen Arangen, kleinem Süßgebäck und Wasserpfeifen. Daneben warten drei Diener, von denen mit einem großen Palmwedel Luft zufächert, während der zweite ruhig auf einer Dabla trommelt und der dritte darauf wartet, Euren Helden Tee, Sherbeth oder Plaumenwein einzuschenken. Hier treffen Eure Helden am Vormittag des Tages, an dem unser großes Abenteuer beginnt, aufeinander.

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 12.08.2019 20:04

Zwei Personen nähern sich.
Eine von ihnen ist ganz in schwarz gekleidet, eine dunkle Robe, deren silberne Säume hier und da in der Sonne blitzen. Sie ist etwas untersetzt und geht gebückt, jeder ihrer Schritte wird von dem hölzernen Klang des Gehstocks in ihrer Hand begleitet. Es ist eine alte Frau, die hier geht; ihr einstmals dunkles, nun fast graues Haar ist zu einem lockeren Knoten gebunden, Gesicht und Hände sind von den Jahren zerknittert worden. Doch es ist ein freundliches Gesicht voller Lachfalten, mit einem Lächeln, das noch alle Zähne zu haben scheint.
Die Tulamidin hat die 60 Sommer sicherlich schon überschritten und trägt eine gewisse Ruhe mit sich, die vielleicht nicht nur dem Alter zuzuschreiben ist. Ist sie näher heran, erkennt man auf Höhe des Herzens einen weißen Raben auf dem Gewand, das Symbol des Ordens der Marbiden. Die Bänder an den Säumen sind mit Sanduhren bestickt.

"Es ist eine Freunde, Vater der Gastfreundschaft", hat sie den Wesir gegrüßt und sich mit ihrem Begleiter zu den Sitzgelegenheiten führen lassen. Bald sitzt sie auf einem Diwan und trinkt Sherbeth.
Zuletzt geändert von Sarafin am 12.08.2019 20:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von astfgl » 12.08.2019 20:04

Der Mann in ihrer Gesellschaft überragt sie um gut einen Kopf. Er trägt eine Rüstung aus geschwärztem Leder, darüber ein weißes Skapulier mit dem Symbol des gebrochenen Rades darauf - seine Bewaffnung hat er augenscheinlich abgegeben. Das dunkelbraune Haar ist grau meliert und kurz geschnitten, der kurze Vollbart gepflegt. Dem sonnengebräunten Gesicht haben die 40 Sommer, die es wohl gesehen haben muss, nicht zum Nachteil gereicht.
Seine drahtige Statur zeugt einem Leben mit reichlicher körperlicher Betätigung und er bewegt sich dabei beileibe nicht wie ein Offizier, dem man Haltung eingebläut hat.

Mit einem "Habt Dank." in breitem gharbistanischen Dialekt, nimmt er sein Getränk entgegen.
Für den Willen, einen Denkzettel zu verpassen, ist es unerheblich, was und ob überhaupt etwas auf diesem Zettel steht.

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.08.2019 22:21

Ein grauhaariger Mann folgt ebenso in den Empfangsbereich. Zielstrebig und sicheren Schrittes war er auf das Empfangsgebäude zugegangen. "Ihr seid zu gütig, Vater der Gastfreundschaft", bedanket er sich bei dem Wesir und reicht ihm seine Umhängetasche. Mit einer leichten Verbeugung lässt er sich in den Empfangssaal geleiten, wo er zu seiner Überraschung bereits zwei andere Gäste vorfindet.

Diese sehen wie ein älterer Herr in den Saal tritt, auf seinen Stab gestützt. Das graue Haupthaar hängt ihn bis auf die Schultern, der graue, lange Rauschebart verdeckt das beige Hemd, das er unter der violetten, weitläufigen Robe trägt. Wenngleich ungewöhnlich von der Farbgebung her, ist die Robe aufgrund der silbernen Stickereien, die magische Zeichnungen darstellen, eindeutig als Robe eines Gildenmagiers zu erkennen. Der Mann hat karamellfarbene Haut, um die Augenpartien herum zeichnen sich einige Fältchen ab. Auffällig ist der Ohrring an seinem linken Ohr, ein schlichter Ring von gold-silbrigem Glanz, sowie die Halskette, aus massivem Gold, die jedoch zum größten Teil unter seinem Hemd verschwindet. Aufgrund des grauen Haares und Bartes ist es schwer das Alter des Magiers zu schätzen, er mag alt aussehen für einen Mann von vierzig Götterläufen, oder jung für einen Siebzigjährigen. Lediglich seine saphirblauen Augen funkeln mit jugendlicher Energie. "Welch Überraschung, wenngleich auch eine angenehme wie ich feststellen muss", gibt der Magier kund als er die Dame und den Herrn mustert. "Feqz und Radscha zum Gruße", fügt er unter seinem dichten Bart breit grinsend hinzu. "Ich befürchtete schon vor Langeweile eingehen zu müssen", sagt er und geht schnurstracks auf den Mann mit dem graumellierten Haar zu.

"Tulachim sâl Aishulibeth, zu euren Diensten, junger Sohn der Morgenröte", sagt er und verneigt sich vor dem Fremden, greift forsch zu dessen Hand und gibt ihm einen Handkuss. Dann huscht er zu der älteren Dame und wiederholt das Spiel. "Oh Tochter des Liebreizes, es freut mich eure Bekanntschaft zu machen", grüßt er sie. Dann bleibt sein Blick an den Süßspeisen hängen. "Verzeiht meine beiden Hübschen, doch zu meinem Bedauern muss ich zugeben, dass meine Reise hierher lang und die Zahl der Mahlzeiten zu gering war", sagt er lächelnd und huscht dann zum Tisch mit den Süßspeisen. Mit einem Pflaumenwein in einer Hand und einem Süßgebäck in der anderen, seinen Stab unter den Arm geklemmt, lässt er sich schließlich auf ein Kissen bei den beiden Fremden nieder. "Nun, wo waren wir?"
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 12.08.2019 23:22

Die Dame beobachtet den Neuankömmling neugierig. Mit wachem Blick registriert sie, dass er zuerst ihren Begleiter begrüßt, dann sie - solche Dinge vermögen ja viel über eine Person auszusagen. Ihre Augen funkeln belustigt, als er ihr einen Handkuss gibt und von ihrer vermeintlichen Schönheit spricht.
"Salam aleikum, Beherrscher Ashtarras und Genießer von Köstlichkeiten. Möge Maha Bor ihr gnädiges Auge auf dich richten, dass die Langeweile dich nicht vor der Zeit holt", gibt sie mit sanftem Spott zurück.
Bei dem Handkuss kann der Magier einen schlichten Silberring am Ringfinger ihrer rechten Hand sehen. Ansonsten scheint die alte Dame keinen Schmuck zu tragen.
"Der Name dieser sterblichen Tochter ist Rushan saba Tulmyrja, doch ich höre auch auf Mutter oder Schwester, ganz wie es beliebt", antwortet sie noch auf eine Frage, die er nicht gestellt hat, welche jedoch die Höflichkeit gebietet. Und das ist ein Name, den man in Fasar durchaus schon einmal gehört haben kann. Wenn man sich denn für alte Damen, die Marbiden oder beides interessiert.

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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 13.08.2019 12:21

Tulachim nimmt einen kleinen Schluck von seinem Wein und beißt vom Gebäck ab, die Augen dabei geschlossen und sichtlich den Moment genießend. "Ein schöner Name für eine noch schönere Tochter der Wüste", entgegnet er zwinkernd. Ob er den Namen einordnen kann, ist schwer zu deuten. "Wenn ihr es gestattet werde ich euch Schwester nennen", sagt er lächelnd und betrachtet den Mann an ihrer Seite. "Und dieser Sohn des Nordens ist eure Anstandsdame?", witzelt er und mustert den Mann mit der dunklen Rüstung erneut. "Welche Anrede ist euch genehm, wenn ich so forsch fragen darf?", fragt er den Mann und beißt erneut vom Gebäck ab. Wer ein scharfes Auge und ein gutes Gespür für Menschen hat, mag erkennen, dass sein fast schon flegelhaftes, ungestühmes Benehmen nicht unbedingt von einem Mangel an Etikette herrührt - es scheint eher so als wäre dies genau kalkuliert.
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Ungelesener Beitrag von Heldi » 13.08.2019 13:03

Mi für Sarafin und Loirana:
SpoilerShow
Eure Figuren kennen sich bestimmt aus dem Palast und seinem Umfeld und Ihr dürft hier oder direkt etwas über sie austauschen.

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 13.08.2019 13:20

"Ein kluger Gedanke, Sohn der Weisheit. Es ist auf alle Fälle bequemer und meine Ausrüstung bei Eurem Herrn noch sicherer aufgehoben als in meinem Händen, das weiß ich gewiss." Das Lächeln das Krontas Lippen bei diesen Worten umspielt kommt nicht bei den Augen an, welche den Wesir von oben herab mustern. Dabei nimmt er das Waffengehänge mit Schnitter und Warunker Hammer von seinem Rücken und drückt es dem ersten Sklaven in die Hände. Der Zweite bekommt das Bündel der Rüstungsteile, die Kronta gerade nicht trägt, Gladiatorenschulter, Panzerhandschuhe und Schaller mit Bart. Für den Dritten hat er dann noch seine Tasche mit restlichen Reiseutensilien parat.
Dann folgt er dem Wesir zu der Räumlichkeit, in denen sie bis zum Empfang warten können.

Als er den Raum betritt muss Kronta deutlich den Kopf einziehen, aber er scheint es gewohnt zu sein. Außer bei großen Tempeln und Empfangshallen scheint niemand an eine solche Größe zu denken. Mit einem Nicken verabschiedet er den Wesir, ehe er sich dem Raum zuwendet. Die schwarzen Augen des nun über zweieinviertel Schritt aufragenden Hünen mustern die anderen Anwesenden und den Raum. Seine Züge sind kantig, sein Gesicht von vielen Aufenthalten im Freien sonnengebräunt und wettergegerbt. Sein fast Schulterlanges schwarzes Haar ist gut gepflegt und scheint frisch geschnitten zu sein, ebenso ist er frisch rasiert. Seine Kleidung weißt auf weite Reisen hin, trägt er doch eine Kombination aus einer typisch Al'Anfanischen, seidenen Tuchrüstung mit interessantem Stickmuster, welches zwar hie und da von Reparaturen gezeichnet ist, aber auch diese scheinen so gut es geht passend zum Muster gearbeitet zu sein und einem Gjalskerrock, der farblich auf die Tuchrüstung abgestimmt und zusätzlich - ähnlich einem Streifenschurz gleich - mit Leder verstärkt wurde.
Die Statur ist die eines ausgebildeten Kriegers, die Bewegungen flüssiger als man es von einem so großen, klobigen Kerl erwarten würde. Seine ganze Statur verrät, dass er die Muskeln nicht nur zur Schau hat.

Als er die Szene erfasst hat, geht er auf die ältere Dame zu, verneigt sich höflich. "Marbo zum Gruße, Euer Gnaden. Ich bin Kronta." Er wartet, bis sie die Begrüßung angenommen hat, dann wendet er sich erst dem Magus zu, nickt ihm höflich aber deutlich weniger ehrerbietig zu. "Die Zwölf zum Gruße, gelehrter Herr." Zuletzt grüßt er, mit einem eher beiläufigen Kriegergruß - einem leicht Schlag mit der Faust vor die eigene Brust, wie man es üblicherweise bei Gladiatoren sieht - den Kämpfer, ehe er sich einen Platz auf einem der Diwane sucht, jedoch nur hinsetzt und sich ein paar der Früchte nimmt, um sie langsam und genüsslich zu verzehren. So oft, wenn überhaupt, scheint er sich die Qualität nicht leisten zu können. Dann winkt er mit einem der bereitstehenden Weinbecher nach dem Diener, welcher bei den Karaffen steht.

EDIT: Kriegergruss präzisiert...
Zuletzt geändert von Hesindian Fuxfell am 13.08.2019 17:36, insgesamt 2-mal geändert.
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astfgl
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Ungelesener Beitrag von astfgl » 13.08.2019 17:27

Dass er zuerst, und dann auch noch mit Handkuss begrüßt wird, bringt einen belustigten Ausdruck in die dunklen Augen des gutaussehenden Golgariten - denn um nichts anderes handelt es sich bei dem Herrn offensichtlich. Wie er so nahe kommt, mag dem Magier der Geruch von Bienenwachs in die Nase steigen, mit dem das Leder der Rüstung auf Hochglanz gebracht wurde.
"Friede auf eurem Weg." Die tulamidische Begrüßungsfloskel scheint er wörtlich zu meinen.*

Als der Magier sich Gebäck holt, wechselt der Mittelreicher einen vielsagenden Blick mit Rushan, bei dem er deutlich eine Augenbraue hebt.

"Ihr, charmanter Vater schöner Worte, werdet mich Marbonian nennen", antwortet er auf die Nachfrage hin. Die Spitze hinsichtlich seines Verhältnisses zu Rushan übergeht er. Nicht jedoch den anderen Kämpfer, der ihn grüßt. Dessen Gruß erwidert er, während er ihn von unten bis oben mustert, wobei er den Kopf vielleicht etwas weiter in den Nacken legt, als unbedingt notwendig.
@HesindianShow
Was verstehst du unter dem Kriegergruß?
Ich kenne den Begriff als Handschlag, bei dem man den Unterarm des Gegenübers umfasst (um ggf. die Grobmotorik durch Rüstung auszugleichen). Das passt aber nicht zu meinem Verständnis von beiläufig. Was also genau hat dein Held gemacht?
*Anm: Wörtliche Übersetzung von "Salam aleikum", er spricht weiterhin Tulamidya.
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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 13.08.2019 18:03

Rushan beantwortet Marbonians Blick mit einem Schmunzeln und zwinkert ihm zu.

Tulachims weitere Worte lassen sie jedoch verblüfft die Brauen heben und schließlich fröhlich lachen.
"Tochter der Wüste?" wiederholt sie und schüttelt amüsiert den Kopf.
"Mit Verlaub, mit Worten weit Reisender, diese Tochter der Mutter aller Städte hatte nie die - womöglich zweifelhafte - Ehre mit jenen sandigen Weiten, welche die Wüste auszeichnen."
Sie gluckst nochmal amüsiert.
"Und was den Anstand angeht ... willst du, der du ein Vater der Tugendhaftigkeit bist, doch die Rollen nicht verkennen?" Ihr Ton hat etwas Verschwörerisches. Nach ihren Worten sieht sie kurz zwischen Marbonian und Tulachim hin und her und grinst verschmitzt. Offenbar amüsiert die alte Dame sich prächtig.

Da erscheint ein weiterer Gast und auch er wird von den klugen, dunklen Augen der Marbidin gemustert.
"Umm Ghulsach behüte dich, Kronta", wünscht sie ihm mit ruhiger Stimme.
"Mein Name ist Rushan saba Tulmyrja, doch die meisten nennen mich Mutter oder Schwester." Sie lächelt ihn freundlich an.
Sie sieht den beiden Herren dabei zu, wie sie sich an den Speisen gütlich tun und wirft dann selbst einen Blick zu den Tischchen.
"Oh Moment! Sind das etwa Arangen? Oh, würdest du mir auch ein Stück reichen, Kronta?" bittet sie den kräftigen Herrn und schaut ganz verzückt. Sie will ihn wohl weniger für die Tätigkeit eines Dieners einspannen, als eher das Eis brechen.
"Das Gebäck ist auch ganz herrlich, aber so süß, dass ich manchmal Zahnschmerzen davon bekomme", plaudert sie weiter.

@Hesindian (aber nicht geheim)Show
Wie alt ist Kronta etwa? :) Und da du Al'Anfa erwähnst, ist er von mittelländischer oder tulamidischer Komplexion?

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 13.08.2019 19:30

"Sicher, Mutter Rushan." Mit einem Lächeln reicht er ihr ein größeres Stück einer geschälten Arange. Man bekommt dabei gut mit, dass ihm die Feinmotorik mit seinen recht großen Händen schwer fällt. Beim näheren Blick würde Rushan ihn auf Anfang, höchstens Mitte 30 schätzen. Seine schwarzen Augen und Haare lassen zusammen mit der gut gebräunten Haut auf eher tulamidische Abstammung schliessen. Aber über 2 Schritt 25 Halbfinger? Davon hat man noch nichts in der Gegend gehört. Sein Tulamidya ist recht gut, nur hin und wieder kann man heraushören, dass er nicht nur mit dieser Sprache aufgewachsen ist und wohl häufiger Garethi gesprochen hat.
"Das Gebäck mag gut schmecken, aber als süßes sind mir die Früchte lieber."
SpoilerShow
Er ist ein Rochshaz nur deutlich zivilisierter...
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Ivar Solgison
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Ungelesener Beitrag von Ivar Solgison » 13.08.2019 19:51

Von irgendwo weiter oben ertönt kurz Gerumpel, gefolgt von einer stark gedämpften, jedoch offensichtlich aufgebrachten Stimme.
Wer ganz genau hinhört, versteht vielleicht etwas:Show
Zeternde Männerstimme auf Garethi: Verflixter Wesir, sagt kein Wort Bescheid, dass der Besuch eingetroffen ist und ich muss mich abhetzen und bin verschwitzt und mache einen schlechten Eindruck und überhaupt! Da erschlägt ein Volk vor Tausenden Jahren im Firunmond ein paar Lurche und Unken und hält sich dann auf ewig für die Krone der Menschheit. Verdammte Treppe. Wenn ein Baumeister so faul ist, dass er alles von Dschinnen erbauen lässt, sollte man zumindest annehmen dürfen, dass er den Dschinnen erklärt, wie steil das ganze maximal werden darf, verphext noch eins. Hier bricht man sich noch glatt den Hals. Andererseits: Schöner Hall. Nach kurzer Stille kaum hörbarer Gesang: Wenn man dich fragt, wohin du gehst, sag "nach Zorgan". Wenn man dich fragt für was du stehst, sag "Für Amore, Amore!" Dann setzt das Gezetere wieder ein: Und ich schwöre, wenn dieser Saboteur, der sich als Wesir anreden lässt wieder Pflaumenwein statt Raschtullswaller hingestellt hat, kotze ich Rahja direkt auf ihre prachtvollen... Gefasster: Mäßige dich, Poggio, mäßige dich. Und sei nicht so blasphemisch, was würde der selige Jariel dazu sagen? Und rede nicht ständig mit dir selbst. Das wirkt wunderlich. Du triffst schließlich gleich neue Freunde.
Schließlich bin ich ein Thorwaler. Und wir Thorwaler können alles.

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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 13.08.2019 21:54

Zwei weitere Gestalten betreten den Innenhof. Die Ältere mag um die 30 Sommer zählen, ist schlank mit eher sportlicher Figur und gekleidet in eine bunte tulamidische Tracht, welche mit Stickereien verziert ist. Die Symbole sind für Kundige als Zauberzeichen zu identifizieren und zusammen mit dem eher schlichten Stab den sie nicht wirklich als Stütze zu benötigen scheint, könnte man sie für eine Magierin halten. Sie hat einen sonnengebräunten Teint, aber eine blonde Locke, die vorwitzig unter dem Kopftuch hervorschaut, verrät die vermutlich vornehmlich güldenländische Herkunft. Das junge Mädchen von vielleicht 10-12 Sommern welches die Frau begleitet scheint ebenso von güldenländischer Herkunft mit eindeutig roten Locken und einem helleren Teint. Auch wenn es vom Alter her möglich sein mag sieht die Jüngere nicht wie die Tochter der Älteren aus und der Stab, nebst Zierstickereien auf ihrer ebenfalls bunten Kleidung, und ihr Verhalten deutet eher auf eine Schülerin der arkanen Künste hin.


Die Ältere wirft mit einem ersten Blick auf die Anwesenden ein freundliches aber bestimmtes
Salam in den Raum bevor sie die Anwesenden genauer mustert.
Die Jüngere gibt ebenfalls ein
Salam von sich. Allerdings klingt dieses schüchterner und hat einen noch deutlichen Garethi Akzent.
AT + 17
buntgrauer Phase3-Spieler

Nachricht der Moderation

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Ivar Solgison
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Ungelesener Beitrag von Ivar Solgison » 14.08.2019 05:27

Geräusche schlurfender, jedoch gleichzeitig hastiger Schritte ertönen. Diese verstummen kurz. Dann wird ein seidener Vorhang zur Seite gezogen und ein leicht erhitzt wirkender Mann von gut 50 Götterläufen tritt hervor. Er ist groß, fast neun Spann, gekleidet in feinste schwarze Wolle von ausgesprochen gutem Schnitt. Seine Hände halten zur Rechten einen Stock aus Mohagoni mit silbernen Knauf, zur Linken eine abgegriffen wirkende Mappe aus hellem Leder. Er schaut die Anwesenden der Reihe nach an, wobei sich seine grünbraunen Augen beim Anblick Krontas riesenhafter Gestalt kurz weiten. Er hat einen dunklen Lockenkopf und trägt einen auffallend prächtigen Oberlippenbart. Sein Blick wirkt gleichzeitig stolz, selbstsicher, melancholisch und etwas nervös. Seine Hände sind tintenfleckig und unruhig, ein einzelner Schweißtropfen rinnt von seiner scharfen Adlernase. Als er gewahr wird, dass alle ihn ansehen, verbeugt er sich tief und formvollendet, wobei er sein rechtes Knie mit dem Gehstock zu entlasten sucht. Der Schweißtropfen fällt vor seinen hohen Reitstiefeln zu Boden, die so blank poliert sind, dass es unmöglich ist, ihre Farbe zu bestimmen.
Er spricht in glasklarem Tulamidya: Poggio Bracciolini, zu Euren Diensten.
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Loirana
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 14.08.2019 09:25

Ich versuche auf jedes Gespräch einzugehen. Die jeweiligen Gesprächs-themenwechsel sollen nicht verhindern, dass ihr jeweils antwortet, denkt euch hinter jeden Absatz ein "und wartet auf eine Antwort seines Gesprächspartners bevor es weitergeht"

Tulachim schnalzt mit der Zunge und streicht sich durch den Bart. Mit einem jugendlichen Funkeln in den Augen schaut er zu Rushan. "Das Feuer und die Schönheit der Wüste, die aus euren Augen strahlt, muss mich irre geleitet haben, werte Schwester, verzeiht mir meine Fehleinschätzung", sagt er zwinkernd. Auf ihren Kommentar zu der Rolle Marbonians schaut dieser noch amüsierter zu sein. "Nun, ich nehme an, wenn ihr, gnädige Schwester, die Anstandsdame dieses Vaters der Kraft seid, dass Marbonian weiß wie er seinen Hammer zu schwingen hat", fügt er hinzu und mustert Marbonians Reaktion genauestens. Dann beginnt er leise zu lachen und übers ganze Gesicht zu strahlen. "Oh Schwester Rushan und Bruder Marbonian, wie sehr ich mich freue euch beide endlich persönlich kennen zu lernen", fügt er hinzu mit einer leichten Verneigung, wobei er drauf achtet seinen Wein nicht zu verschütten. "Verzeiht mir mein ungebürtiges Verhalten, ich wollte niemanden zu nahe treten", sagt er dann höflich, bevor er grinsend hinzufügt "Zumindest nicht ohne eure Einwilligung." Dabei hebt er beschwichtigend in unschuldiger Geste die Hände, wodurch auch das Magiersiegel* erkennbar wird.

Als der Hüne eintritt, dreht der Magier den Kopf um den Neuankömmling ebenfalls eindringlich zu mustern. "Die Zwölf zum Gruße, tapferer Streiter, Tulachim sâl Aishulibeth mein Name, zu euren Diensten", grüßt er den Krieger zurück.

Als Kronta sich setzt und sich mit Rushan austauscht, meldet sich auch der Magier zu Wort. "Setzt euch, ihr seht aus als hättet ihr eine Interessante Geschichte zu erzählen. Täuscht mich mein Auge für Mode oder seid ihr ein Sohn der schwarzen Perle des Südens?"

Kurz darauf betreten die zwei Damen den Saal, was Tulachim einen Augenblick skeptisch Blicken lässt. Er mustert die beiden eindringlich, von Kopf bis Fuß, und erst nach einigen Momenten huscht wieder das heitere Grinsen auf sein Gesicht. "Feqz zum Gruße, werte Collega!" grüßt er ungestühm quer durch den Raum. Mit einer für sein Alter viel zu gelenkigen und flinken Bewegung hüpft er aus dem Schneidersitz in den Stand - wobei er etwas ungeschickt sein Sitzkissen durch die Luft segeln lässt - und schreitet auf seinen Stab gestützt zu den beiden Frauen herüber, um diese als erste zu begrüßen. "Tulachim sâl Aishulibeth, zu euren Diensten", grüßt er und versucht die Akademie der Älteren der beiden anhand des Siegels zu erkennen. Seine Hand, die er zum Gruße erhoben hat, zeigt wiederum sein eigenes Siegel*.

Der ebenfalls eintretende Poggio wird mit einem knappen Nicken begrüßt, dafür fordern die beiden magischen Persönlichkeiten gerade zu viel Aufmerksamkeit Tulachims.
*MagiersiegelShow
Wer sich mit der Materie auskennt, kann dass Siegel Tulachims dahingehend deuten, dass er Schwarzmagier von der Akademie der geistigen Kraft zu Fasar ist
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.08.2019 11:59

Auf die Frage hin wendet sich Kronta dem Magus zu: "Oh, zumindest ich finde sie nicht uninteressant. Aber ein Sohn der Perle bin ich wohl nicht, auch wenn sie alles ist, an was ich mich aus meiner Kindheit erinnere," antwortet er mit einem leichten Anflug eines Lächelns. Als der Magus dann durch die Neuankömmlinge abgelenkt ist, erwidert auch Kronta deren Gruß, kümmert sich aber vorerst nicht weiter um sie.
Poggio hingegen mustert er eingehender, als dieser den Raum betritt, ist ihm doch das Gepolter und Gezeter nicht entgangen. Er versucht einzuordnen, ob er auch nur Gast hier ist, oder vielleicht ein Angestellter wie der Wesir. So ganz klar wurde es nicht aus den Teilen des Selbstgesprächs, die er verstanden hatte.
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Ivar Solgison
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Ungelesener Beitrag von Ivar Solgison » 14.08.2019 19:01

Poggio atmet erstmal tief durch und legt Mappe und Stock auf einem Diwan ab. Ihm scheint eine Bemerkung zu Krontas Körpergröße auf der Zunge zu liegen, jedoch besinnt er sich eines Besseren. Er greift sich eine Arange aus einer Schale und lässt sie über der Handrücken bis in die Armbeuge rollen und wieder zurück. Dann greift er sich zwei weitere und sucht den Blick des jungen Mädchens. Als sie ihn anblickt beginnt er mit den drei Arangen zu jonglieren und reisst die Augen in übertrieben gespielter Überraschung weit auf. Er gibt vor fast das Gleichgewicht zu verlieren und neigt sich nach rechts, dann nach links und setzt sich, nachdem er ein paar Schritte vorwärts gewankt ist auf den Hosenboden, wobei zwei Arangen davonkullern. Die verbliebene Arange streckt Poggio sitzend dem Mädchen entgegen. Hier, probier die Arangen, junge Dame. Wir Schüchternen müssen schließlich zusammenhalten! sagt er auf Garethi mit einem aufmunternden Zwinkern.
Schließlich bin ich ein Thorwaler. Und wir Thorwaler können alles.

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Ungelesener Beitrag von astfgl » 14.08.2019 19:15

Die forsche Art des Magiers irritiert Marbonian zunehmend, und bei Erwähnung des Hammers beginnt er, noch immer grinsend, ungläubig den Kopf zu schütteln. Den folgenden Höflichkeitsschwall nutz er, um sich wieder zu fangen, um sich an Rushan zu wenden:
"Euer Gnaden, ich bin hier etwas verloren, was die Etikette angeht. Wie habe ich mich zu verhalten, wenn sich jemand freut, mich zu treffen? Ihr habt da doch deutlich mehr Erfahrung."
"Also wenn Ihr es genau wissen wollt: Ich bevorzuge es, mit zwei Hämmern umzugehen." fügt er an Tulachim gewandt an, sich der Zweideutigkeit des Gesagten eindeutig bewusst.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 14.08.2019 19:26

@Ivars BildShow
Aus unerfindlichen Gründen muss man - oder zumindest ich - erst in die Galerie, bevor man es ansehen kann. Dann geht es aber. Woran mag das liegen?
Ich hoffe mit dem ersten Teil meines Posts die parallelen Zeitlinien etwas auffangen zu können. Wir sollten versuchen eine gewisse Reihenfolge beim Posten einzuhalten, damit niemand ins Hintertreffen gerät. :)

[zu Tulachim, vor Krontas Eintreffen]
Rushan schaut weiterhin amüsiert drein bei Tulachims Schmeicheleien. Als der sich nach Marbonians Fähigkeiten mit dem Hammer erkundigt, schaut sie zunächst verblüfft, ob der unanständigen Offenheit des Magiers, und beginnt dann erneut zu lachen.
Sie beruhigt sich aber auch schnell wieder und findet zu ihrem freundlichen Lächeln zurück. Als Tulachim offenbart, dass er durchaus wusste, wer sie beide sind, mustert sie den Mann erneut von Kopf bis Fuß - auch sein Siegel - und scheint nachzudenken.
Bei Marbonians Frage sieht sie zu ihm, kurz etwas überrascht, um dann bei seiner Erwiderung an den Magier wieder zu kichern.
"Nun, für gewöhnlich gibt es ja gute Gründe für die Freude. Die sind oftmals leicht herauszuhören. Und anhand derer entscheidet man dann, ob man ebenfalls erfreut ist", antwortet sie auf seine Frage, wird dann aber von Krontas Ankunft unterbrochen.

[zu Kronta, nachdem er ihr von dem Obst gereicht hat]
"Sei tausendfach bedankt, Sohn A'Dawatus*, dankt sie ihm und isst von dem Stück Arange. Damit ist sie beschäftigt, sowohl während des Gerumpels, als auch beim Hereinkommen der beiden Damen.
"Wa aleikum salam", antwortet sie der Frau und dem Mädchen und beobachtet dann sehr genau, wie Tulachim aufspringt und sich ihnen so ungestüm nähert. Ein Schmunzeln huscht über ihre Lippen und sie überlässt es ihm den beiden einen Platz in der Runde anzubieten.

Der eher steif auftretende Poggio erntet ebenfalls ein freundliches Lächeln und ein Nicken. Man kennt sich offenbar.
"Maha Bor mit dir, beflissentlicher Bruder der Sorgsamkeit", begrüßt sie ihn.
Rushan mustert ihn einmal von Kopf bis Fuß, das Gerumpel klang ja danach, als habe es einen ungünstigen Zusammenstoß oder dergleichen gegeben. Doch der Mann wirkt nicht so, als sei er verletzt, nur erhitzt. Das konnte viele Gründe haben, wobei die Kleiderwahl am naheliegendsten war.
Sie wartet ab, was er als nächstes tut, ob er sich zu ihnen setzt. Dass er dann für das Mädchen jongliert, beobachtet sie mit warmem Wohlwollen.

*Show
A'Dawatu ist der tulamidische Name des Riesen Adawadt, der als Schöpfergott verehrt wurde/wird. Die ersten Menschen sind seine Geschöpfe. Also eine nette Art zu sagen "du bist echt groß".
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 14.08.2019 23:17

ich werde nur Abends in der Lage sein längeres zu posten, von daher könnte es mit Reihenfolge einhalten schwer werden
BildShow
per PN
AkademiesiegelShow
Aktuell keines sichtbar, allerdings umfässt eine Handfläche den Stab
Amüsiert mustert die Ältere den Magier, aber statt zu antworten wirft sie einen Seitenblick zur Jüngeren, die nach einem kurzen Räuspern die Ältere und sich selbst mit einer Verbeugung vorstellt: Die Maga Santassa sala Rashim sal Thomeg, in Begleitung ihrer Elevia Rahjane d‘Alentino

Santassa lässt dies amüsiert einen Moment wirken bevor sie ihren Gegenüber anspricht Ihr seid also ein Nekromant oder ein Bücherwurm?
Dabei steht sie so daß sie nicht nur seine Reaktion betrachten kann.

...

Poggios Vorstellung wird von Rahjane lachend betrachtet sobald sie ihm Aufmerksamkeit schenken kann, die Arange nimmt sie gerne. [garethi]Habt dank, aber wer sagt daß ich schüchtern bin? tatsächlich klingt sie auf Garethi sehr selbstsicher für ihr Alter
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 15.08.2019 10:22

@Heldi und alle die sich mit der Akademie in Fasar auskennenShow
@bluedragon7 hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass die von meinem Charakter genannte Lehrerin an der Akademie in Fasar aktuell 36 Jahre alt ist laut offiziellen Angaben. Wenn niemand was dagegen hat, würde ich gerne regeln, dass sie schon 41 ist, weil es sonst vorne und hinten nicht hinkommt mit meinem SC :cookie: (das mein SC sichtlich deutlich älter als das ist, ist gewollt)
[zu Marbonian und Rushan, vor Krontas Eintreffen]
Die grauen Augenbrauen des Magiers wandern nach oben als Marbonian von zwei Hämmern spricht. "Sofern ihr es wünscht, Vater der Zweideutigkeit, können wir dieses Gespräch gerne zu einem anderen Zeitpunkt unter vier Augen fortführen", sagt er und zwinkert ihm zu. Auf Rushans Aussage hin schaut er ihr einmal tief in die Augen, als wolle er wortlos erklären, warum er sich freut. Dann stößt der Krieger Kronta dazu.

[zu Kronta, als die zwei Damen eintreten]
Tulachim nickt und fährt sich durch den Bart, die Aussage Krontas macht ihn scheinbar nachdenklich. Dies wird durch die Ankunft der Magierin und ihrer Schülerin leider unterbrochen, als er aufspringt und Rushan, Kronta und Marbonian scheinbar links liegen lässt.
@bluedragon7Show
Magst ein etwas kontrastreicheres Blau nehmen für die Schülerin? ist sehr schwer zu lesen finde ich :cookie:
[zu Santassa]
Tulachims euphorische Mimik flackert für einen kurzen Augenblick, als die Elevia den Namen 'Thomeg' ausspricht. Es dauert nur einen Augenblick lang, da hat er sich auch schon wieder gefangen, wenngleich seine Pupillen sich etwas geweitet haben. "Es ist mir eine außerordentliche Ehre die schillernde Tochter der arkanen Mächte zu treffen", sagt er und versucht seine Verunsicherung zu überspielen. Er schüttelt leicht den Kopf und setzt wieder ein unsicheres Lächeln auf. "Die großartige Magistra, die ich meine Lehrmeisterin nennen darf, würde fragen wieso ihr von einem 'oder' ausgeht. Jedoch gestehe ich nur zu gerne, dass die Magie der Totenbeschwörung mir fremder kaum sein kann", sagt er schließlich als Antwort auf seine Frage.

Kurz grübelt er und mustert die Magierin noch einmal genua. "Sicherlich erinnert ihr euch nicht an mich, ich mich jedoch noch an euch, als eurer Meister euch an der Akademie vorstellte. Habt ihr euren Abschluss nicht ebenfalls 1023 gemacht?", fragt er und betrachtet Rahjane. "Und wie ich sehe wart ihr nicht untätig. Ihr unterrichtet mittlerweile selbst?"
Magiersiegel TulachimShow
Laut des Magiersiegels hat Tulachim im Jahr 1023 seine Ausbildung an der Akademie abgeschlossen"[/color]
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Ungelesener Beitrag von astfgl » 15.08.2019 20:31

"Auf diese Einladung werde ich mit Freuden zurückkommen." erwidert Marbonian noch, als Tulachim abgelenkt wird.
Während er sich dann an den Datteln gütlich tut, mustert er die neu angekommene Magierin und ihre Schülerin ausgiebig, nachdem jene ihm ja das Gespräch abspenstig gemacht haben. Dann wendet er sich dem Hünen zu.
"Du bist also in Al'Anfa aufgewachsen und betrachtest dich nicht als einen der ihren." stellt er fest. Im Plauderton fährt er fort: "Mit welcher Waffe haben dich denn die johlenden Massen dort deine ebenso unglücklichen Opfer schlachten lassen?" Freundlich lächelnd wartet er ab, ob er seine Vermutung bestätigt bekommt.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 15.08.2019 21:17

@bluedragon7 Ich finde ein Post pro Tag ist bei einer so großen Gruppe eine sehr gute Frequenz. Man darf halt nicht zu sehr der Versuchung nachgeben zu schnell zu viel zu schreiben. Das meinte ich eher. :cookie:

Als die Magierin sich vorstellen lässt, blickt Rushan nun doch aufmerksam auf. Sie mustert die Magierin einmal von Kopf bis Fuß. Da diese Tulachim nach Nekromantie befragt, runzelt die Marbidin die Stirn und schaut zu dem Magier. Es ist offensichtlich, dass das Stichwort sie auf den Plan gerufen hat, sie aber keine Ahnung hat, was die Frage bedeuten sollte. Zumindest gibt Tulachim an, kein Nekromant zu sein. Nun gut.

Marbonians Worte an Kronta holen ihre Aufmerksamkeit zurück zu ihrem Begleiter und dem fremden Kämpfer. Kurz blickt sie zu Marbonian, scheltet ihn mit einem stummen Blick für seine Stichelei, dann zu Kronta. Neugierig, aber auch auf der Hut. Ließ sich der andere von Marbonian provozieren?

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 15.08.2019 21:35

Das Lächeln in Krontas Gesicht gefriert etwas, als er sich Marbonian zuwendet. "Die große Arena in Al'Anfa ist kein Schlachthaus und das Publikum dort hat wenig Interesse sinnlose Hinrichtungen zu bejubeln. Das ist nicht ... Mengbilla. In der Arena ringen fähige Kämpfer miteinander, um den Massen eine möglichst sehenswerte Darbietung zu präsentieren." Die Worte sind präzise und bestimmt betont, aber er hebt die Stimme dabei nicht sonderlich. Das Funkeln in den Augen spricht dabei eine Warnung aus, nicht weiter in den Bereich der Beleidigung, offen oder versteckt, abzurutschen. Doch dann wird die Stimme ruhiger und verfällt wieder in einen ... Plauderton könnte man es nennen. "Meine Waffe ist der Schnitter geworden, wobei man natürlich nicht immer die freie Wahl hat. Er ist schnell und flexibel, wird auch gerne unterschätzt."
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Ungelesener Beitrag von astfgl » 15.08.2019 22:34

Bei den Ausführungen zur Al'Anfanischen Arena schaut Marbonian mehr und mehr peinlich berührt drein. "Verstehe." Sagt er nur, während er seine rechte Schläfe reibt. Dann wirft er einen kurzen entschuldigenden Blick zu Rushan.
"Aber was treibt euch von dort in die Mutter aller Städte, die ja sozusagen Feindesland ist? Wie Tulachim schon feststellte, muss das eine interessante Geschichte sein." versucht er, das Thema zu wechseln.
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 16.08.2019 00:47

Santassa wirkt kurz etwas nachdenklich als müsse sie sich anstrengen sich überhaupt an Tulachim zu erinnern, schüttelt dann aber mit einem bedauernden Blick leicht den Kopf Tut mir leid, ihr habt zwar Recht daß ich mein Abschluss in Fasar erhielt in dem Jahr, aber da ich meine Studienzeit vor allem auf Reisen und in Punin verbraucht habe und nur für einige Prüfungen dort war, kann ich mich nicht wirklich an alle damaligen Schüler im Detail erinnern, lediglich an einige der Magister, wenn sie mir irgendwie ins Auge stachen oder besonders vorgestellt wurden. Und die letzten Male die ich die Magistra traf disputierten wir alte Texte, nicht den Werdegang ehemaliger Schüler. Obwohl wir uns zuletzt auch naheliegenderweise über die Fortschritte unsere aktuellen Schülerinnen unterhielten. Die gute horasische Grundbildung hat sicher ihre Vorteile weil man nicht bei Null mit wissenschaftlichen Grundlagen anfangen muss und schon früher als üblich sich komplexeren Themen zuwenden kann.
Rahjane streckt sich fast unmerklich ob des unterschwelligen Lobes.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 16.08.2019 10:40

Tulachim seufzt und zeigt auf seinem Gesicht eine Mischung aus Enttäuschung und Erleichterung, dass Santassa ihn nicht erkennt. "Was nicht ist, kann ja noch werden, meine Teuerste. Wollen wir uns vielleicht setzen?", sagt er und bietet ihr den Arm an, den Stab in der anderen Hand, um die Magierin zu den Sitzplätzen und davor natürlich zum Buffet zu führen. "Ich muss sagen, dass mir die Akademie in Punin stets etwas zu... trocken war, wenn ihr versteht was ich meine, wenngleich die Bibliothek lediglich von dem Hort des Wissens hier in Fasar übertrumpft wird", murmelt er.

"Und die gute Magistra hat mich mit keinem Wort erwähnt? Nun, dieser Sohn der Bescheidenheit ist schon seit langem nicht mehr der 'Schüler', wenngleich ich mir nie anmaßen würde, die ehrenwerte und liebreizende Magistra nicht als meine Meisterin zu bezeichnen. Ich habe ihr viel zu verdanken, damals wie heute", sagt er und lässt sich Pflaumenwein nachschenken.

Sein Blick fährt über die anderen Gäste und bleibt einen kurzen Moment an Marbonian stehen, dem er zuzwinkert, falls er den Blick erwidert. "Verzeiht wenn ich so forsch Frage, doch ich bin sehr neugierig, an welchem Fachgebiet, ihr, oh blondgelockte Rose der Lieblichkeit, ihr zur Zeit forscht", sagt er dann und nimmt sich noch ein Stück Süßgebäck.
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 16.08.2019 10:56

Jetzt muss Kronta kurz auflachen, aber es ist eher ein offenes, belustigtes Lachen. "Mir ist nicht bewusst, dass ich mir Fasar zum Feind gemacht hätte. Und wenn es einen offenen Konflikt mit Al'Anfa gibt, dann wäre mir das neu.. und würde mich nicht sonderlich interessieren. Ich bin wie gesagt kein 'Sohn der Stadt' und auch nicht tiefer mit ihr verbunden als es sein muss. Und mich verschlägt es nicht von Al'Anfa hierher, ich bin vielmehr auf dem Weg in den Süden. Aktuell komme ich aus Teriliabad." Dann beugt er sich zu Marbonian. "Die längere Fassung würde ich eher abends in etwas lockerer Runde erzählen, ihr scheint ja gerade auch noch andere Aufgaben zu haben als zu plaudern." Bei den letzten Worten wirft er einen Blick zu Rushan.
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 17.08.2019 01:00

Etwas amüsiert lässt sich Santassa zum Buffet geleiten. Mit den Studienreisen war es für mich die beste Kombination aus Theorie und Praxis, aber ihr habt sicher recht, der typische Puniner ist zu sehr ein Stubenhocker um wirklich neue Erkenntnisse zu erlangen.
sie scheint selber nicht viel von Stubenhockern zu halten wendet sich aber zunächst dem Gebäck zu bevor sie Tulachims letzte Frage beantwortet
Aktuell erforsche ich Beispielsweise Zhe Tha Chuchas Glyphen die ich in einer Expedition in die Ruinen Zhamorrahs bergen konnte.
Sie schaut einen Moment skeptisch wie die Anwesenden auf die Tragweite reagieren
nicht zu viel erwarten
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