DSA5 Ich weiß jetzt, was soll es bedeuten

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Haketau
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Ich weiß jetzt, was soll es bedeuten

Ungelesener Beitrag von Haketau » 10.06.2019 13:03

Ahornzimmer
Nach dem Essen verabschieden sich die Mitglieder der Reisegruppe. Jedes bekommt das hinterlegtes Gepäck von Dolfer und sofern vorhanden sein Pferd wieder und verlässt die Burg in Richtung seines Quartiers.
Am nächsten Tag besteht noch die Möglichkeit letzte Vorbereitungen zu treffen und Dinge zu regeln. Nach dem Trubel des Turniers kommt die Stadt jetzt zur ruhe und es kehrt wieder die langweilige Normalität ein, die das Leben an so vielen Tagen bestimmt.

Nostria Stadttor am Morgen des 17. Apelmond/Rondra
Tommelina findet sich bereits kurz vor Toröffnung am vereinbarten Treffpunkt Treffpunkt ein. Sie führt zwei Pferde mit sich. Sie selber nutzt das größere Streitross. Der Elenviner Mischling ist ein Lichtfuchs mit auffallend heller Mähne und Schweif. Das zweite Pferd, ein einfacher brauner Mischling, trägt einen Geweihtensattel (Damensattel). Beide Pferde verfügen über große Packtaschen die die Reiseausrüstung sowie vermutlich einige andere Bekleidung bergen. Tommelina ist in Leder gekleidet und trägt ein Schwert an ihrer Seite. Ihr braunes Haar wird von einem breit-krempigen Lederhut bedeckt, offensichtlich geht sie von einer friedlichen Reise aus.

Sie begrüßt die eintreffende Reisebegleitung am Tor. Hier bei ist erkennbar, das sie schlechter Laune ist, da sie erfahren hat, das die Tochter des Hofmedicus sie nicht begleiten wird. Da noch ein abklingender leichter Regenschauer in der Luft liegt hat sie sich beim Tor untergestellt. Aber nach Aussagen eines Wetterkundigen Mitglied der Torwache, sollen sich die Wolken im Laufe des Vormittags verziehen und den restlichen Tag ein sonniges Reisewetter bei angenehmen Temperaturen herrschen. Mit der Toröffnung geht es hinaus. Die Bauern, die sich mit ihren Karren vor den Toren der Stadt eingefunden haben um ihr Gemüse zu verkaufen werden von den Wachen zurückgehalten, bis die junge Adlige und ihre Begleitung das Tor passiert haben.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 14:52

Elara hat sich von allen Anwesenden nach dem Essen vermutlich nicht 100% der Ettikette entsprechend, aber in jedem Falle freundlich verabschiedet und dann schon beinahe ein fluchtartiges Tempo vorgelegt, als es heißt die Burg zu verlassen.
Erst am Tor, da wo bereits die ersten Pferde wieder bereitgestellt werden, hält sie nochmal inne. Hier draußen lässt es sich schon viel leichter atmen, als in dem sticktigen Ahornzimmer und Elara spührt wie nach und nach die Anspannung der letzten Stunden von ihr abfällt.

"Hallo du hübscher", begrüßt sie Havel's Pferd und streichelt dem großen Rappen sanft über die weichen Nüstern. Bei so schönen Tieren fällt es Elara aber auch ausgesprochen schwer, ihre Finger bei sich zu behalten! Da sie aber auch gewohnt ist, das Tiere vertrauensvoll auf sie reagieren, hat sie sich noch nie die Mühe gemacht, diese Angewohnheit abzustellen.

In Gedanken überlegt sie, was sie wohl noch alles besorgen sollte bis Morgen. Auf jeden Fall muss Proviant mitgenommen werden. Normalerweise kann Elara gut für sich selbst sorgen. Der Wald bietet genug, wenn man weiß, wo man suchen muss. Aber mit vier Adeligen im Schlepptau, von denen mindestens eine Elara jetzt schon etwas Sorgen bereitet, dass die junge Dame mehr mit dem Sitz ihrer Frisur als den Gedanken um Reiseverpflegung beschäftigt sein wird, kann Elara nicht davon ausgehen, dass sie genug Zeit haben wird, jagen zu gehen. Zumal sie vermutlich die einzige in der Reisegruppe ist, die zu Fuß gehen wird. Ein paar Kräuter und Gewürze wird sie dennoch kaufen. Das ein oder andere Kaninchen wird ihr sicher vor den Bogen hüpfen auf dem Weg...

Sie wartet kurz auf Havel. Der soll ja die Reisegruppe organisieren, hatte die Marschallin gesagt. Da wollte sie doch wenigstens kurz mit ihm reden, ob er noch irgendwelche Anweisungen für sie hat.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 15:01

Tag des Treffens - Stall

Es dauert etwas bis Havel eintrifft, zum einen kann er nicht ebenso fluchtartig die Hohe Gesellschaft verlassen, zum anderen wird er ohnehin in der Burg nächtigen als Ritter. Der Adel sucht nicht unbedingt die Nähe zum Volk in einer Taverne, wenn er nicht muss, so war das nun mal in Nostria.. zudem war es auch kostengünstiger.

"Sein Name ist Askarn" erklärt Havel lächelnd als er sein Pferd aufsucht und es in Begleitung einer hübschen Halbelfe vorfindet. Der alte Charmeur, war ja klar. "Ich habe mich schon gefragt wohin ihr so schnell verschwunden seid... Fräulein Eichen..schild?" er war sich jetzt selbst nicht ganz sicher. Sie hatte sich selbst nicht vorgestellt und es waren unterschiedliche Namen gefallen, der Vorname gar nicht.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 15:27

Tag des Treffens - Stall

Elara lächelt erfreut, als sie Havel herankommen sieht.

"Eichenkind", korrigiert sie dann mit einem charmanten Augenzwinkern Havel's Vermutung.

"Aber Ihr könnt mich gerne Elara nennen. Mein Nachname wird schonmal verwechselt."

Ob ihr das jetzt wirklich häufiger passiert, oder es nur eine Anspielung auf den Versprecher der Marshallin ist erklärt sie nicht weiter.
"Ich hoffe ich habe nichts mehr verpasst dort oben? Diese erdrückenden Mauern sind nichts für mich", gesteht sie dann etwas verlegen ein und wieder huscht diese zuckersüsse Röte über ihre Wangen dabei.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 15:36

"Sehr erfreut" meint Havel und geht an Elara vorbei um sein riesenhaftes Pferd abzusattel. Zuerst schnallt er das kleine Zelt ab und legt es auf den Boden. "Du kriegst gleich eine schöne Box mit Heu und Stroh" sagt er und es dauert vielleicht etwas bis man merkt das er mir seinem Pferd redet. Das dreht leicht die Ohren in seine Richtung, zuppelt aber dann lieber etwas vorsichtig mit den Lippen an Elara herum, vielleicht hatte sie ja einen Apfel in der Tasche, man konnte das ja nicht wissen.
Irgendwo im Hintergrund macht der Stallbursche eine Box fertig.
"Die Damen besitzen alle ein Pferd, ihr wärt die einzige zu Fuss. Allerdings glaube ich nicht das wir besonders schnell reisen werden. Die Braut führt ja auch noch ein Lastenpferd mit sich" erklärt Havel während er weiter absattelt.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 16:10

Elara hatte tatsächlich kurz die Augenbraue gehoben, als Havel von einer Box mit Heu und Stroh spricht, dann aber doch amüsiert bemerkt, dass er mit seinem Pferd gesprochen hatte. Irgendwo aus einer Seitentasche ihres Rucksacks holt sie tatsächlich einen kleinen, etwas runzeligen Apfel zu Tage.

"Darf er einen haben?"
fragt sie aber erst Havel, bevor sie den dem Pferd reicht. Nicht, dass der Ritter nachher noch wütend darüber wird.
Sofern Havel zustimmt gibt sie dem Pferd den Apfel natürlich mit Freuden.

"Ja, ich habe leider kein Pferd, aber das macht hoffe ich nichts. Die Marschallin hatte mir aufgetragen, den Tommelweg auf keinen Fall in weniger als vier Tagen zurück zu legen. Deshalb sollten wir uns wohl auch nicht so wirklich beeilen. Mit einem Pferd fällt man in dieser Gegend auch ziemlich auf."
Sie lächelt sanft. Tatsächlich besaßen hier in Nostria eigentlich fast nur Edelleute Pferde. Eine "Inkognito"-Reise zu Pferde war schon von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Aber es hatte ja auch niemand davon gesprochen, dass sie sich verbergen sollten auf dem Weg. Elara erwähnt es nur, weil es für sie irgendwie fast normal ist, möglichst unauffällig zu reisen. Irgendwelchen raubenden Banditen geht sie lieber aus dem Weg, lange bevor die überhaupt gemerkt haben, dass sie da ist.

Sie mustert das Zelt, das er auf den Boden legt.

"Ihr kennt Euch sicherlich aus mit den Reisen, oder? Ich bin mir nicht sicher, ob das bei allen unseren Mitreisenden der Fall ist." versucht sie vorsichtig das Thema auf die Reiseplanung zu lenken, in der Hoffnung, nicht beleidigend zu wirken, aber das macht ihr schon Gedanken. Am Ende will sie ja auch nicht riskieren, dass die Damen sich eine Lungenentzündung holen, nur weil sie warme Socken und einen guten Regenschutz vergessen hatten.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 16:24

Havel nickt auf die Frage mit dem Apfel "Fressack" flüstert er seinem Pferd freundschaftlich zu.
Askarn arbeit sich sowieso schon den Halben Arm in Richtung Apfel hinauf mit seinem geschnupper.

"Ja, als Knappe war ich viel unterwegs und nun reise ich zu so vielen Turnieren wie möglich" bestätigt er ihre Vermutung.
"Ich würde es niemals wagen die nostrische Damenschaft zu unterschätzen, es wird schon alles gut gehen. Die Braut macht auf mich einen gefestigten Eindruck und ich schätze eine Medica ist auch widrigere Umstände gewöhnt. Die Magierin.." er zieht etwas innehalten die Luft ein und probiert wohl erst noch ein paar Worte in Gedanken aus "Verfügt gewiss noch über wärmendere Kleidung..". Diese Worte scheinen sich aus Hoffnung zu nähren.

"Sicher können wir noch ein paar Decken mitnehmen und notfalls noch Kleidung in Nostria kaufen falls unsere Mitreisenden sich nicht anständig ausgerüstet haben" er löst nachdenklich den Sattelgurt bevor Askarn den Apfel zu fassen bekommt. "Habt ihr einen Grund genannt bekommen warum wir nicht so schnell vorankommen sollen?" fragt er dann.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 16:29

Elara neigt leicht den Kopf.

"Braut? Ah, deshalb möchte sie dorthin reisen? Das hat die Marschallin vielleicht mit der Tradition gemeint."
Elara beobachtet kurz wie das große Pferd genüsslich den Apfel verputzt.

"Der Brief sagte, dass vor unserer Ankunft einige Arbeiten zum Empfang vorzubereiten wären, weshalb wir den Weg entlang des Tommels nehmen sollen und die Strecke von Elger nach Tommeldomm keinesfalls in weniger als vier Tagen zurückzulegen haben. Vielleicht hat das etwas mit dem Hochzeitsfest zu tun? Gewundert hat mich das auch ein wenig."

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 16:33

Havel nickt nachdenklich.. möglich..
"Wie schätzt ihr den Weg ein? Müssen wir mit Schwierigkeiten rechnen? Treiben sich dort Räuber herum oder hat man Probleme mit marodierenden Andergastern?"

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 16:50

Elaras Blick versteinert für einen Moment, als Havel die "Andergaster" erwähnt. Sie braucht einige Sekunden, bevor sie eine Antwort parat hat:

"Nun, ich möchte nichts vorhersehen, aber rechnen sollten wir zur Sicherheit mit allem. Der Tommelweg führt die meiste Zeit über direkt am Flussufer entlang. Dort kommt es durchaus schonmal zu Überfällen. Die Menschen versuchen irgendwie ihr Auskommen zu haben. Aber ich denke, die einfachen Räuber werden es sich vielleicht zweimal überlegen, einen stattlichen, erfahrenen Ritter anzugreifen", überlegt sie und streicht sich dabei einen ihrer schlanken, weißblonden Zöpfe hinter das Ohr.

"Das Wetter ist manchmal unberechenbar, und niemand sollte vom Weg abkommen und in den Wald gehen. Dort gibt es öfters sumfige Stellen, die für Reittiere und Reiter fatal sein können. Außerdem wären da natürlich noch die anderen... Einwohner."

Elara lächelt vorsichtig.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 16:57

Havel grinst leicht als sie von ihm als stattlichen Ritter redet. Solche Schmeichelleien verfehlen bei ihm ihre Wirkung nicht.
"Ja, wir sollten noch ein paar Geschenke für die Feen besorgen. Wollt ihr das übernehmen? Wir können auch gerne morgen zusammen danach schauen und noch ein paar andere Sachen besorgen, Verpflegung" fügt er hinzu und ist kurz froh das sie nicht allein unterwegs waren. Beobachtet von den anderen Damen fühlte er sich halbwegs sicher nicht ihrem schönen Lächeln nachzugeben. Wohin sollte sowas auch führen? Nirgendwohin.. nachdenklich wendet er sich wieder Askarn zu und nimmt auch sein halfter ab, das gut ausgebildete Pferd würde auch ohne Problemlos in die Box gehen wenn er die entsprechende Weisung hatte.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 17:23

Elara lächelt ihn an.

"Ja gerne. Treffen wir uns dann morgen auf dem Markt in aller Frühe? Damit wir noch genügend Zeit haben?"

Die Aussicht beflügelt Elara's Gedanken. Der Ritter ist ihr einfach sympathisch und das das für irgendwen ein Problem sein könnte ahnt sie nicht.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 19:16

Havel wiegt leicht den Kopf "Einen Glockenschlag nach Sonnenaufgang am Stein von Nostria, dann kann ich vorher noch den Rondraschrein aufsuchen" erklärt er. Er legt das Zaumzeug um den Sattelknauf und hebt den großen Schweren Sattel hoch und bringt ihn zu einem Holzgestell das wohl dafür gedacht ist. Askarn, frei von seiner Ausrüstung stubbst Elara nochmal freundlich an. Aus der Nähe sieht man das das riesige, ältere Pferd einige Narben hat.
Der Stein von Nostria stand im Zentrum des Marktes, jeder kannte ihn, dort würden sie sich nicht verfehlen.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 19:54

"Einverstanden. Habt eine entspannte Nacht, Euer Wohlgeboren", sagt Elara und blickt Havel noch einen Moment lang nach. Als Askan sie anstuppst lächelt sie wieder und streichelt das schöne Pferd noch einmal liebevoll am Nacken. Eine Stelle, die die meisten Pferde, die sie bisher kennengelernt hatte, sehr gerne mochte. Die Narben, die ihr dabei auffallen, machen sie aber doch nachdenklich. Welche Kämpfe der Ritter wohl schon mit seinem Gefährten bestritten hat? Ob es nur solche in Turnieren waren, oder auch welche draußen in Nostria?

Elara nimmt sich vor Havel all diese Fragen irgendwann mal zu stellen, wenn sich ein guter Zeitpunkt ergibt. Jetzt aber heißt es erstmal für sie einen guten Platz für die Nacht zu finden - und morgen natürlich pünktlich beim vereinbarten Treffpunkt zu sein!

Als Havel zurück kommt vom Sattelgestell, ist die hübsche Halbelfe nicht mehr da. Er hat sie nicht gehen gehört. Sie ist einfach durch das Tor verschwunden.


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Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra


Elara hatte nicht viel geschlafen in dieser Nacht. Sie hatte immer einen eher leichten Schlaf, aber heute war sie auch ein bisschen aufgeregt. Natürlich war sie pünktlich zum Treffpunkt gekommen, den sie mit Havel ausgemacht hatte. Sogar viel früher, als abgesprochen, weil sie eh keine Ruhe mehr hatte. Heute trägt sie eine weiche Lederrüstung, die wohl schon das ein oder andere gesehen hat, aber durchaus kampf- und Alltagstauglichkeit verbindet. Ihre Haare hat sie offensichtlich in der Nacht neugeflochten. Keine einzige Strähne schaut heute irgendwo wild hervor. Die Haare sind auch ein bisschen mehr zurück genommen, was ihr großartig steht - auf eine exotische, etwas wilde Art und Weise. Für Elara hat das vor allem praktischen Nutzen, denn so sind die Haare nicht im Weg, wenn sie die Umgebung im Auge behalten und lauschen will. Es ist anzunehmen, dass die Halbelfe irgendwann am frühen Morgen noch ein Bad genommen hat, denn ein Teil ihrer Haare glänzt noch leicht golden und feucht, was aber durch die Zöpfe nicht so weiter auffällt, es sei denn man schaut genau hin.

Auf dem Rücken trägt sie wieder ihren Bogen und einen Rucksack, sowie eine weitere kleine Umhängetasche, die noch recht leer wirken, von zwei gut gefüllten Wasserschläuchen mal abgesehen. Ein Zelt besitzt sie nicht, dafür aber wetterfeste Kleidung und eine gewachste Decke, mit der man sogar in Sumpfnähe noch auf dem Boden gut sitzen kann. Dazu natürlich der lange, wetterfeste Mantel, der auch dieses Mal wieder das meiste ihrer zierlichen Gestalt verbirgt, während sie am Stein von Nostria auf die Ankunft des Ritters wartet.
Zuletzt geändert von Criosa am 10.06.2019 23:42, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 20:22

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

Havel hatte ganz wunderbar geschlafen. Endlich wieder ein Bett nach den langen, lauten Turniernächten im Zelt. Auch ein Bad hatte er vorher genommen, das Meer war von seinem Zimmer aus zu hören, er schlief wie ein Baby. Bei Sonnenaufgang hatte er den Rondraschrein besucht und kniend dafür gebetet das Rondra ihm die Kraft schenken möge diese kleine Reisegesellschaft sicher an ihr Ziel zu bringen.. und sich durch nichts von seiner Aufgabe ablenken zu lassen. Danach war er hinunter zur Stadt gewandert. Askarn hatte sich eine Pause verdient, und auf dem Marktplatz würde er ohnehin fehlt am Platz sein. Schön war das den Weg hinunterzuwandern.
Havel war gekleidet wie gestern, aber soviel Vielfalt barg die Garderobe eines Ritters auch nicht. Solange er in der Stadt und auf dieser Mission war trug er den Wappenrock über dem Kettenhemd. Auch sein Schwert hat er nun wieder gegürtet. Eine Tasche ohne ähnliches trägt er nicht, bis auf eine kleine Gürteltasche. Nur sein Gesicht zu schaben hatte er nicht geschafft, erste Stoppeln überzogen sein Gesicht wo bei mangelnder Pflege ein Bart wachsen würde.

Elara macht er schnell in der Menge aus, ihr Haar war schon sehr auffällig. Sehr hübsch, sie wirkte viel selbst bewusster als gestern noch. Stärker. Das gefiel ihm. "Rondra zum Gruße Fräulein Eichenkind, ich hoffe ihr hattet eine geruhsame Nacht" begrüßt er sie freundlich. Natürlich war es ihm nicht möglich sich an sie heranzuschleichen, aber als echter Ritter versuchte er das natürlich auch gar nicht.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 21:01

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

Elara blickt zu Havel auf und strahlt ihn freundlich an. Die Nervosität, die gestern noch ihr ständiger Begleiter gewesen war, ist jetzt wirklich kaum noch zu bemerken.
"Rondra zum Gruße, Herr, Wohlgeboren von Salzbruck", lächelt Elara - fast wäre ihr einfach "Havel" als Begrüßung herausgerutscht, aber sie hat sich noch so grade zusammengerissen.
"Ja es war ganz angenehm. Ihr seht auch gut ausgeschlafen aus."

Ihr Blick blieb eine Milisekunde an seinen Bartstoppeln haften, wobei sie dazu nichts sagt. Nur das kurze Leuchten in ihren Augen mag verraten, dass sie diese zumindest nicht missbilligt. Gestern hatte er doch sehr "gestriegelt" ausgesehen.

Elara zieht hier so durchaus den ein oder anderen Blick auf sich. Halbelfen sind in Nostria nicht gerade häufig, aber zumindest der ein oder andere Händler kennt Elara. Wer sie einmal getroffen hat, merkt sich das Gesicht in aller Regel.

Behende stößt sie sich leicht von der Wand ab, an der sie gestanden hatte und reiht sich neben Havel ein. Er überragt sie fast um einen ganzen Kopf, was sie nicht weiter stört.

"Habt Ihr schon eine genaue Vorstellung, was Ihr einkaufen möchtet?"
Zuletzt geändert von Criosa am 10.06.2019 23:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 21:21

"Ein paar Haltbare Lebensmittel für die größte Not, falls uns das Wetter irgendwo festhält oder andere widrige Umstände. Für 3 Tage. Für die Feen.. mhm.. vielleicht Glasperlen oder Federn, hier am Meer würden sich vermutlich hübsche Muscheln anbieten. Unsere Feen mögen Muscheln gern, die im Wald vielleicht auch" erklärt er als sei man mit den Feen auf du und du. Aber was Feen mochten und was nicht war vermutlich mehr überliefert, oder basierte auf Aberglaube, als das die Gewissheit einer persönlichen Begegnung entsprang. Wenn man gut durch eine Gegend kam, war das Geschenk wohl gut gewählt.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 21:50

Elara lächelte.

"Ich glaube im Wald mögen sie gerne Nüsse. Habe ich mal gehört, aber schöne glänzende Muscheln... das könnten wir mal nachsehen."

So wanderten die beiden einige Stände ab. Elara suchte praktische Dinge, haltbarer Proviant, Ein paar haltbare Gemüse, mit denen man kochen konnte, Gewürze, wo ihre fast aufgebraucht waren. Man merkte, dass sie jemand war, der auch mit dem nötigsten auskam und für "überflüssigen" Schnickschnack wenig Aufmerksamkeit übrig hatte. Nicht, dass so eine schöne Muschel ihr nicht auch gefallen hätte. Gerade diese großen, in denen man das Meer rauschen hören konnte, fand sie faszinierend. Aber alles was sie extra tragen musste, war für die zierliche Frau ein Problem und so wählte sie nach völlig anderen Gesichtspunkten, als das vermutlich eine Edelfrau getan hätte, die zu Pferde reiste - vom Budget ihrer Barschaft mal ganz abgesehen.

Aber sie blieb auch bei den Heilkräutern eine Weile stehen und verhandelte dort ein Weilchen, um noch dies und das zu besorgen und auch ein paar frische Verbände einzupacken. Diese Sachen kamen alle in ihre Umhängetasche, wo Havel, sofern er einen Blick riskierte, bereits einige Dinge vorfand, die man für eine Erst-Versorgung von Wunden mitten im Nirgendwo gut gebrauchen konnte.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 21:55

Havel kam sich etwas unnütz vor, denn er hatte gar keine Tragetasche dabei und es fühlte sich blöd an wenn Elara alles alleine tragen musste "Die Lebensmittel können wir auch zur Burg schicken lassen" erwähnt er irgendwann nebenbei, und etwas verlegen beteiligt er sich an den Kosten. Hoffentlich würden sie noch eine Reisekasse bekommen von der sie das wieder abziehen konnten.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 10.06.2019 22:07

"Oh, das können wir?" fragt Elara verwundert, die gerade ihren Rucksack schultert, nachdem sie ihn gepackt hat.
"Das wäre vielleicht hilfreich."

Sie lächelte. Weniger zu tragen, hatte sie kein Problem mit.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 10.06.2019 23:45

"Natürlich" Havel lächelt "Wenn wir noch mehr kaufen tun wir das auch, ansonsten lasst mich ihn tragen. Ich komme mir nutzlos vor" erklärt er.

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Ungelesener Beitrag von Erzelementarist » 11.06.2019 00:13

Buuuriel verabschiedet sich knapp von allen anderen und macht sich dann auf den Weg. Sie hatte gewusst, dass es schwer fast schon nervig werden würde in ihre Heimat zurückzukehren. Dass es sie aber schon nach so kurzer Zeit als derart stressig empfinden würde, hat sie nicht geahnt. Aber sie hegte die Hoffnung, dass wenigstens ein paar ihrer Reisegefährten sich am Ende dann doch als angenehm herauskristallisieren. Komm Schimmer wir sehen uns mal unsere Unterkunft an. Freudig bis aufgeregt schließt sich ihre schneeweiße Gefährtin ihr an und folgt ihr aus der Burg heraus. Über ihren Proviant während der Reise macht sich die junge Magierin keine Sorgen. Sie würde unterwegs sehr gut jagen können und auch wenn sie einige faulere Mitreisenden mitversorgen müsste, würde ihr dies keine Probleme bereiten – obwohl Faulheit keine Unterstützung verdient hatte.
Am Tor angelangt begrüßt Buuuriel Tommelina mit einer leidenschaftslosen Verbeugung, erst bei Elara hellen sich ihre Gesichtszüge deutlich auf. Na Elara seid ihr auch so froh, dass es jetzt wieder aus den vielen Mauern hinaus geht ? fragt sie die junge Frau mit einem deutlichen Lächeln. Diese war vielleicht nicht von ihrem Stand, aber sie konnte sich gut vorstellen mit ihr eine tiefe Freundschaft zu beginnen während sie unterwegs waren.
Als Havel dann auf der Bildfläche erscheint hört sich die Adepta das Gespräch zwischen ihm und Elara genau an und kann eigentlich fast nur Belanglosigkeiten heraushören. Aber den Zeitpunkt des Treffens am nächsten Morgen merkt sie sich genau und nach einer Nacht mit gutem langem Schlaf erscheint sie dort etwa 5 MInuten früher als dieses angesetzt worden war.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 11.06.2019 00:28

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

Elara schaut einen Moment lang fragend zu Havel auf, bevor es "klick" zu machen scheint und sie plötzlich mit einem fast verlegenen Lächeln zu ihm hinauf strahlt.

"Oh...! Sicher wenn... Ihr möchtet. Danke." Tatsächlich scheint Elara es nicht gewohnt zu sein, dass irgendjemand irgendetwas für sie trägt. Schon mal gar kein Ritter! Kurz zögert sie auch, die Wangen wieder deutlich roter, als ihr lieb war.
"Ist... das denn in Ordnung? Ich meine... ... ihr seid zweifellos stark... ähm..."
Nun lachte sie leise auf und schüttelte leicht den Kopf. Elara hatte ein bezauberndes Lachen, auch wenn sie gerade so leicht verwirrt aussah.

"Verzeiht mein Gebrabbel. Ich möchte natürlich nicht, dass Ihr Euch nutzlos fühlt. Das würde ich mir nie verzeihen."
Und mit einem kurzen Zögern, und sofern er von seinem Angebot keinen Rückzieher macht, überreicht sie ihm den Rucksack. Der ist tatsächlich schon ziemlich voll inzwischen, Havel mag das trotzdem lächerlich leicht vorkommen, aber er könnte vermutlich auch die ganze Halbelfe schultern ohne deshalb groß herumzukeuchen. Bei der Übergabe streifen ihre Fingerkuppen kurz über seine Hand. Elara zieht sie rasch verlegen zurück und rückt ihre Umhängetasche etwas gerader. Die gibt sie nicht ab, aber da sind auch nur leichte Dinge drin.


Ein Tag zuvor, im kurzen Gespräch mit Buuuriel:

"Ohja, Buuuriel, das bin ich wirklich"
, hatte Elara der jungen Magierin gegenüber noch zugegeben und sie dabei ganz unbekümmert mit dem Vornamen angesprochen. Viel mehr unterhalten sie sich dann an diesem Tag erstmal nicht, aber Elara ist sich sicher, dass bald nachzuholen. Sie möchte doch zu gerne noch mehr Geschichten über die Pumas hören.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.06.2019 13:41

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

"Ist doch keine große Sache"entgegnet Havel etwas reserviert. Natürlich war ihm die Berührung Elaras nicht entgangen, auch nicht ihr lächeln. Und das machte ihm Angst Verlieb dich bloss nicht in mich.. denkt er als er sie ansieht, und wendet sich lieber wieder ab, das galt genauso für ihn. "Vielleicht holen wir noch etwas Trockenfisch und ein paar Äpfel, der Stand da hinten sah doch gut aus" meint er pragmatisch.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 11.06.2019 16:57

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

Elara nickt und folgt Havel zu dem Stand.

"Ein paar extra Äpfel für Askarn?" fragt sie amüsiert und deutet auf einen Korb in dem ein paar der günstigeren Äpfel liegen. Die sind nicht schlecht, aber der Händler würde sie wohl auch nicht dem Edelmann anbieten, wenn er da schöne glänzende hinstellen kann.

Beim Aussuchen des Trockenfisches überlässt Elara Havel das Aussuchen. Immerhin kommt er aus Siebenwind und hat eine Salzarele auf dem Waffenrock. Irgendwie geht die Halbelfe davon aus, dass er sich sicherlich gut auskennen wird mit dem Fisch alleine schon aus diesen Gründen.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.06.2019 18:37

Stein von Nostria am Morgen des 16. Apelmond/Rondra

Havel betrachtet die Äpfel und nickt zustimmend. Er ist nicht mehr ganz so gesprächig. Den Trockenfisch sucht er versiert aus und kauft auch noch eine Handvoll Zwiebeln, auch wenn Elara schon welche gekauft hatte. Mit den zwei Zutaten vermochte sogar er ein Essen zu 'zaubern'. So für die allergrößte Not. Vielleicht sollte er Kathalin noch ein paar Blumen besorgen. Sie war sehr hübsch, gebildet, wohlhabend und sogar adelig. Soweit er wusste besahs ihre Familie aber kein Land. Ob sich so eine Frau in Salzbruck heimisch fühlen könnte? Vermutlich nicht, wenn sie den königlichen Hof gewohnt war.. aber es war ja nicht so weit. Wie würden ihn seine Kameraden beneiden. Wie stolz seine Eltern wären..

Der Ritter wirkt etwa abwesend und sein Blick geht immer mal wieder zur Burg.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 11.06.2019 18:57

Elara bemerkt natürlich, dass irgendwas den Ritter zu beschäftigen scheint. Nur auf den Grund seines ernsten Gesichts kann sie sich nicht so recht einen Reim machen.

Vielleicht hätte ich ihm den Rucksack doch nicht geben sollen? Vorher hat er noch nicht so zerknittert geschaut.

Einige Dinge verschwinden noch in der Tasche und Elara folgt dem Blick des Ritters zur Burg.

"Macht Euch etwas Sorgen?" fragt sie schließlich mitfühlend leise, als sie den Stand verlassen haben. Aufmerksam mustert sie ihn dabei mit ihren silbergrauen Augen.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 11.06.2019 19:14

Havel schaut zu Elara.. eigentlich eine gute Gelegenheit. Lieber jetzt als später "Ich habe überlegt ob ich Kathalin ein paar Blumen mitbringen soll.. aber das wäre wohl nicht ganz angemessen vor unserer Reise" erklärt er und blickt wieder zur Burg, er wollte das Gesicht der Halbelfe dabei nicht sehen. Wenn es ihr egal wäre, würde er sich ärgern, auch wenn ihm das nicht zustand. Und wenn es ihr nicht egal wäre, würde er sich noch mieser vorkommen. Aber wenigstens war er nicht so mies ihr sowas zu sagen während sie zusammen im Stroh lagen, gab er sich selbst Recht.

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Ungelesener Beitrag von Criosa » 11.06.2019 20:19

So ein paar Sekunden des Schweigens können einem ganz schön lange vorkommen. Sogar mitten auf einem belebten Marktplatz, umgeben von so vielen Leuten.

Einige Herzschläge lang hat Elara noch zu Havel hochgeschaut, bevor ihr klar wird, was der interessante Mann ihr gerade gesagt hat. Ihr Herz rutscht ihr in die Magengrube, und ihre Wangen wechseln gleich mehrfach die Farbe von kirschrot in Muschelkalkweiß.

"Ah... achso...", kommt es schließlich doch leise über ihre Lippen, kaum mehr ein Hauch liegt in ihrer Stimme, aber doch kann man deutlich die kleine enttäuschte Hoffnung darin heraushören. Elara ist nicht sonderlich talentiert darin, ihre Gefühle zu verbergen und sie hat auch nie versucht in diesem Talent besser zu werden, auch wenn sie durchaus schon einige Male in ihrem Leben gewünscht hätte, sie könnte das besser. Ihre Mutter hatte ihr immer gesagt, dass wäre ein Erbe ihres firnelfischen Vaters. Eins von den wenigen Dingen, die Elara je über ihn erfahren hatte. Ob es wahr war, oder nur eine Geschichte, weiß sie nicht.

Auch sie blickt jetzt zur Burg hoch und blinzelt kurz in die Sonne. Ihre Gedanken wandern zu Kathalin und den gestrigen Tag. Die wunderschöne Hofdame mit den gepflegten Haaren musste natürlich das Interesse des Ritters eingefangen haben. Viel gesagt, hatte die Dame ja nicht, aber manchmal genügt ja schon der richtige Blick zur richtigen Zeit. Elara nahm Havel das nicht übel. Es war wohl wie so oft... man blieb unter sich. Die Adeligen, die Bauern, die Elfen... die Zahori... so war es immer schon gewesen. Blöd nur, wenn man irgendwie das Gefühl nicht los wurde, zu niemandem dazu zu gehören.

Plötzlich scheint Elara sich daran zu erinnern, warum sie für gewöhnlich ihre spitzen Ohren und ihre auffallenden Haare vor den Menschen Nostrias verbirgt. Ihre Hand wandert eher unbewusst zu ihrem Ohr, sie nimmt sie aber schnell wieder runter.
Plötzlich kommt sie sich doch ziemlich dumm vor. Am liebsten hätte sie ihre Kapuze wieder aufgezogen, aber das käme jetzt auch etwas albern.

Kurz räuspert sie sich leise, bevor sie dann mit einem zugegeben etwas bemühten Lächeln sagt:

"Lady Kathalin wird sich sicherlich auch nach unserer Reise sehr über Blumen freuen. Und... dann habt ihr ja auch gleich eine gute Gelegenheit, euch kennenzulernen. Reisen verbindet ja. Irgendwie. Also. Manchmal."

Am liebsten hätte Elara sich für das Gestotter am Ende des Satzes geohrfeigt, aber sie kriegt noch rasch die Kurve und schaut sich jetzt eilig um.

"Benötigen wir noch etwas anderes? Ansonsten... Ihr wolltet ja noch Rondra huldigen?"

Nein sie hat nicht vergessen, dass er gesagt hatte, er wollte das vor dem Treffen tun. Aber eine andere Chance hier jetzt gerade wegzukommen fällt ihr gerade nicht ein.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 12.06.2019 16:19

Havel räuspert sich etwas irritiert. Rondra huldigen? Wollte Elara vielleicht den Rondratempel besuchen? Das wäre sicher ein schöner Anblick wie sie alles mit ihren neugierigen Augen ansieht, vor allem die ganz gewöhnlichen Dinge, als würde sie alles zum ersten mal sehen. Wie die Holzvertäfelung im Ahornzimmer.. nein, das hatte sie wohl nicht gemeint, und er sollte das auch gar nicht vorschlagen, am besten trennten sich ihre Wege nun.
"Ich glaube wir haben alles" geht er knapp nur auf ihre letzten Worte ein "Ich nehme den Rucksack mit zur Burg wenn es euch recht ist, Fräulein Eichenkind" erklärt er und lächelt dann doch noch leicht, freundschaftlich.

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