DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 06.06.2019 20:13

29. Tag, mittags, Alte Baracken in Portas, Santinera (Crocodileros)
Das Essen kommt gerade recht, um die Stimmung nicht zu feuchtfröhlich werden zu lassen, und Alejandros Kochkünste werden ausgiebig gelobt. Es wird getafelt und gescherzt, und Jelinea und Sumaida kommen sich wider besseres Wissen wie Spassbremsen vor, wobei Sumaida, die direkt neben Alejandro sitzt, es nach Jelineas unausgesprochener Meinung noch deutlich besser hat als sie. Fina scheint wie Wachs in Korians Händen zu sein, und das will ihr einfach nicht in den Kopf. Dann verschwinden erst Korian und Fina, anschliessend sofort Janis und Harana nach oben, und Buki schliesst sich dann mit einem “Na, dann will ich aber auch!” mit Marico an. Der schaut zu Alejandro, mit einer Spur schlechten Gewissen. “Ihr kommt doch klar?” Alejandro lacht. “Wenn Du damit den Abwasch meinst, dieses Mal ja – aber dafür übernehmt ihr das morgen.” Jelinea sammelt ihre Restbestände an Kumpelhaftigkeit zusammen und macht eine scheuchende Bewegung.”Fort mit Dir, bevor sie es sich anders überlegt.” Buki hängt sich bei Marico ein und streckt ihr die Zunge raus. Dann sind auch die beiden fort, und Rando verabschiedet sich ebenfalls. Jelinea leert ihren Becher und schiebt ihn dann von sich, um Platz für ihren Kopf auf der Tischplatte zu haben. “Ich verstehs nicht.” Sie seufzt. Alejandro grinst unsicher, da es ihm wie ihr geht. Er erhebt sich. “Lass uns abwaschen.”
Während Sumaida und Jelinea nach dem Abwaschen auf ihr Zimmer gehen können, findet Alejandro seines und Maricos belegt vor, wie schon auf der Stiege deutlich zu hören ist. Buki. Mit einem gerade noch unterdrückten Seufzen kehrt er um und verzieht sich auf den Hof zurück, wo er das Feuer wieder anfacht, sich einen Tee macht und hinsetzt, den Sternenhimmel betrachtend.
Es dauert ein wenig, dann tappsen nackte Füsse über die Steinplatten des Hofen und Buki erscheint. “Wir sind jetzt fertig – krieg ich auch einen Becher?” Sie ist völlig unbefangen und liest ihre immer noch herumliegende Kleidung auf, und als sie sieht, wie Alejandro rot wird, zieht sie zumindest Höschen und Tunika an. Alejandro gießt auch ihr einen Becher ein und reicht ihn ihr, um Worte verlegen. Sie grinst frech. “Ja, es hat Spaß gemacht.” Alejandro kapituliert. “Man hat's gehört. Reibs mir nur rein.” Sie knufft ihn gegen die Schulter und setzt sich dann auf die gegenüberliegende Bank. “Bist ein guter Kumpel.”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.06.2019 22:59

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)

Boronaya hingegen ist wirklich Wachs unter ihren Händen und der ein oder andere wohlige Seufzer kommt ihr über die Lippen, als sie so massiert wird. Was sie dann wieder erröten lässt, aber dann auch schon bal wieder vergessen ist.
Der Erzählung hört sie möglichst aufmerksam zu, was bei der Entspannung gar nicht so einfach ist. Der Klaps führt zu eine überraschten Quietschen, aber sie nimmt es der Baderin nicht übel.
"Die beiden klingen ja unglaublich sympathisch. Was wollten sie denn wissen? Klang das so, als ob sie denen was stehlen wollten?"
Wahrscheinlich sollen sie auch was erforschen und wollen den einfachen Weg gehen.

In das Kichern über den Mahagonistamm muss sie einstimmen, wenn auch das Bild, das in ihrem Kopf entsteht wieder die Röte in die Wangen schießen lääst
Fear cuts deeper than swords.

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 650
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 07.06.2019 09:39

10. Tag, morgens, im Gildenhaus (Goldon, Alricio)

"Also seiner Gnaden Borrogio, der Dottora Altana sowie Goldon und der Rossa.", murmelt Alricio.

"Hola, Senoritas! Signorita Rijka hat Recht, wir suchen tatsächlich Unterstützung. Und ihr beiden scheint sehr gut zu uns zu passen, vermeine ich." Alricio lächelt Vecna und Shiri unbefangen und freundlich zu, Shiri einen Tick länger.
Als es um die Führungsfrage geht, ist Alricio ein wenig hin- und hergerissen. Einerseits schuldet er Goldon etwas und will ihm nicht in den Rücken fallen. Und das Auftreten von Vecna ist tatsächlich etwas herrisch. Andererseits war er bisher davon ausgegangen, dass nicht Goldon das Sagen hatte, sondern sie beide gleichermaßen. Und diese beiden, falls sie denn etwas taugten, waren ihnen direkt von Phex geschickt, das musste Goldon doch sehen! Besser, sie nicht gleich zu verprellen.
Er gibt sich einen Ruck und spricht: "Ehrliche Leute sind wir tatsächlich. Wir lassen einander nicht im Stich." Ein kurzer, warmer Blick zu Goldon. "Allerdings muss es in bestimmten Situationen einen Anführer geben, das ist klar. Warum machen wir es nicht so: grundsätzliche Entscheidungen, wie zum Beispiel welchen Auftrag wir annehmen treffen wir gemeinsam. Wenn wir unterwegs sind entscheidet derjenige, der sich am besten auskennt, also eine von euch, wenn wir in der Wildnis sind, oder Goldon, falls wir kämpfen, und ich, wenn wir Wein kaufen." Er zwinkerte den beiden zu.

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 296
Beiträge: 10689
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 07.06.2019 10:48

10. Tag, morgens, im Gildenhaus (Goldon, Alricio)
"Na, so soll es sein", schaut Goldon zu Alricio und dann wieder zu den beiden, "natürlich hat der Kundschafter das Sagen im Dschungel und die Heilerin beim behandeln von Wunden. So war das meinerseits nicht gemeint."
Ich werde mir nicht von irgendwelchen Gossenkindern an der Nase herumspielen lassen! Alricio hat da deutlich mehr Chancen!
Goldon zeigt auf die freien Plätze am Tisch. "Setzt euch doch erstmal."

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.06.2019 11:08

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Vecna legt den Kopf schief, nur marginal eingeschüchtert oder beeindruckt, wie es scheint. “Ihr kommt aus der Grossstadt, Goldon. Respekt vor eurer Karriere, aber kennt ihr euch im Dschungel aus? Im Sumpf? Wißt ihr, wie auf Plantagen der Hase läuft? Wäre es nicht besser, jemand sagt, wo's lang geht, die weiß, wo's lang geht?” Sie lächelt. Ihre Cousine verschafft sich teilweise Deckung hinter ihr. “Sei nicht so nassforsch, Vecci. Ausserdem ist mir der Kerl unheimlich!” Vecna wendet kurz den Kopf. “Bzzzt! Laß mich mal machen!“ Shiri nickt zögernd. Dann hört sich Vecna an, was Alricio sagt, und auch Goldons Erwiederung, was bei aller dargestellten Keckheit auf eine Fähigkeit zum Zuhören schliessen lässt. “Wir können uns ja erst mal setzen.” Sie nimmt gegenüber den beiden Platz und zieht ihre zögernde Cousine neben sich auf die Bank. “Was Du sagst Alricio. Ich bin zwar noch nicht lange hier, aber es scheint morgens um die Aufträge ein ziemliches Gedränge zu geben. Was danach noch hängen bleibt hat meist einen Haken, was erst recht für Aufträge von dritten gilt.” Ihre Cousine wird rot und rutscht ein wenig hin und her. “Zu viert haben wir auf jeden Fall bessere Chancen als zu zweit.” Sie mustert beide in dem offenkundigen Bemühen, sich eine Meinung zu bilden, ob sie und ihre Cousine mit den beiden noch wildfremden Kerlen zusammen in den Dschungel gehen sollte. “Wie stellt ihr euch die Partnerschaft vor? Also jetzt, im Einzelnen. Aufgabenteilung und so. Kochen, Hüttenbau, Jagd... Und natürlich Beuteteilung.”

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Liessa lässt sich mit ihrer Antwort ein wenig Zeit. “Ich will ihr nichts nachsagen, aber sie wollten schon wissen, wo die Magier wohnen, und an was sie forschen. Sie haben auch gefragt, ob sie Gefolge haben.” Sie ist mit Boronaya fertig und signalisiert das durch einen letzten Klaps.
Als sie sie zum Becken zurück begleitet, um dort Tonarev in Empfang zu nehmen, müssen sie wieder an Duro vorbei, der Boronaya freundlich aber ach suggestiv zuzwinkert, während die Badeskalvin seine Unetrschenkel mit ihren Handkanten bearbeitet, und ihm prompt einen festen Klaps versetzt, als er den Kopf hebt. “Hier spielt die Musik, Grosser.” “Hehe, habe doch nichts gesagt, meine Antilope.” “Ich sehe förmlich, was Du denkst.” Duro macht Hurr Hurr. “Ich bin eben offen und ehrlich.” “Ungehobelt und aufdringlich trifft es eher.” Sie schwingt sich rittlings auf ihn und nimmt sich wieder seinem Rücken vor, zwinkert dabei Boronaya und Liessa zu.
Am Becken hat es sich etwas belebt. Drei junge Frauen in einfachen Röcken und Hemdchen, die recht offensichtlich nicht nur zum Baden gekommen sind, und bei einem Krug Sangria an einem der Tische sich auf den beginnenden Arbeitsabend einstimmen. Da auch gerade ein halbes Dutzend Questadoren hereinkommt, sieht es auch nicht so aus, als ob sie lange unbeschäftigt blieben.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 650
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 07.06.2019 13:08

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)

"Ich für meinen Teil will ehrlich zugeben, dass ich mich im Dschungel nicht gut auskenne. Würde auch gar nix bringen, was anderes zu sagen, das kann eh jeder erkennen, sobald wir unterwegs sind. Deshalb sollten wir ja auch zusammenarbeiten! Wie du sagst, zu viert haben wir bessere Chancen und können uns auch mehr zumuten."
Als es um die Kompetenzverteilung geht beschließt Alricio, erstmal Goldon das Wort zu überlassen. Falls die Stimmung zu unfreundlich würde konnte er ja nochmal einen Witz versuchen, auch wenn das gerade eben noch nicht viel gebracht hatte. Für ihn war der Fall eh klar: jeder half wo er konnte nach Kräften, ganz einfach.
"Schön, wir sind ehrliche Leute, ihr könnt uns vertrauen. Und ihr? Warum seid ihr hier, was sucht ihr? Verzeihung, ihr seht nicht aus wie gelangweilte Kinder reicher Eltern. Einfach ein bisschen Geld verdienen? Oder musstet ihr schnell irgendwo weg?" Der Tonfall ist nicht unfreundlich.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.06.2019 14:18

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Alrico läßt seinen Blick über die beiden gleiten. Halsabschneider sind die beiden sicher nicht, da müsste er sich schon sehr täuschen. Vecna gibt sich jetzt, in der kritischen Phase der Verhandlung, wahrscheinlich alle Mühe, gegenüber dem sehr selbstbewusst auftretenden Goldon ihrerseits so selbstbewusst wie möglich zu erscheinen, es könnte durchaus sein, dass sie hinter ihrer Fassade Blut und Wasser schwitzt. Shiri wird wahrscheinlich tun, was immer Vecna vorgibt, die Rangfolge da scheint klar, wobei die beiden in ihrer Rollenverteilung eher wie große, starke und kluge, kleine Schwester auf ihn wirken.
Vecnas und Shiris Tuniken wurden offenbar durch weiten des Ausschnitts ihrem Wachstum oder von einer Vorbesitzerin angepaßt. Eine Lederschnürung wie bei einem Mieder sorgt dafür, das der notwendige Halt gewährleistet wird. Das Kleidungsstück spricht für Besitzerinnen, die – sei es aus Sparsameit oder Not – lieber stundenlang nähen oder flicken als sich eine neue Tunika zu kaufen. Wobei das Ergebnis durchaus für Geschmack spricht. Insgesamt sind sie selber sauber, alle ihre Sachen zwar gut gepflegt, aber sehr einfach. Reicher Leute Kinder sind sie garantiert nicht, aber wohl gut erzogen. Alricios Eindruck ist, dass Vecna unbedingt sicher stellen will, auf gleicher Augenhöhe mit dem etwas gruseligen Gardisten behandelt zu werden.
Vecna lacht. “Nun, wir wollen etwas erleben und gutes Gold verdienen, anstatt auf einer Plantage zu versauern. Gibt es bessere Gründe, um Questador zu werden?”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 296
Beiträge: 10689
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 07.06.2019 14:47

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Als diese Redeführerin etwas ausholt und Goldon mit Fragen überhäuft, was man wann wie tut sobald man in der Wildnis ist, lässt ihn kalt. "Ich würde auf euren Rat hoffen und euch überlassen wie wir uns durch den Dschungel bewegen ... ein Anführer ist nicht derjenige der alles weiß und alles besser zu wissen scheint, dass sind nicht die primären Fertigkeiten eines guten Anführers, aber sprecht weiter, entschuldigt."
Er nickt den beiden zu als diese beschließen sich zu setzen. Und er ist auch ganz froh das Alricio das Wort ergriffen hat. Als es dann zu der rhetorischen Pausen kommt bezüglich der Kompetenzverteilung, ergreift Goldon kurz das Wort: "Entscheidungen fällt man nicht nach Sympathie, Entscheiden fällt man auch nicht, weil Unwissende der Meinung eines Aufwieglers folgen und man somit gegen die Erfahrung des Anführers arbeitet", dabei fixiert er Vecna ein wenig, "versteht mich nicht falsch, ich finde bei so einer kleinen Gruppe es viel angenehmer auf Augenhöhe sich zu besprechen und einem gemeinsamen Plan auszuarbeiten, als wenn Einer alles entscheidet, nur jemand sollte bei Bedarf das letzte Wort haben."
Als Veccna ihre Fragen stellt, wie sie sich die Partnerschaft vorstellen, erläutert er: "Meiner Meinung nach teilen wir alles fair auf, nur den korgefälligen neunten Teil der Errungenschaften, also der Beute, geht an den Schatzmeister. Dieser neunte Teil soll als Gruppenkasse fungieren, damit wir nicht für jede, zum Beispiel, Überfahrt einzelnd die Geldbörse hervorzucken müssen. Damit sollten auch Verschleißteile, unter anderem, besorgt werden, natürlich nur in dem Masse wie man bisher eingezahlt hat. Was das Kochen angeht, da kann ich euch sagen, da wird schnell derjenige oder diejenige die darin talentiert ist der Koch oder die Köchin werden. Denn keiner Gruppe ist damit geholfen schlecht gemachtes Essen hinunterzuwürgen und somit nicht bei vollen Kräften zu sein. Ansonsten findet Arbeitsteilung statt, ich bin nur kein guter Handwerker. Städter halt!" Er grinst leicht.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.06.2019 17:58

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Vecna hört Goldons Ausführungen, wie die Dinge zu laufen haben, zu, beisst sich dann kurz auf die Unterlippe und atmet ein paar mal ein und aus. Dann schaut sie zu Shiri. Die zieht den Kopf ein wenig ein und schüttelt ihn kurz und hastig. Vecna nickt und erhebt sich. “Wir können ja alle noch mal drüber schlafen, man sieht sich ja sicher. Wir wollten eh noch jagen gehen, da sollten wir langsam los, nicht wahr?” Sie lacht etwas unsicher. Auch Shiri erhebt sich und winkt vage, als Vecna sich mit einem optimistischen “Mit Kor” verabschiedet.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 650
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 07.06.2019 21:51

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)

Na das läuft ja prächtig, denkt sich Alricio als die beiden gehen wollen. Goldon hatte wirklich eine ziemlich hölzerne Art. Wahrscheinlich war das in Garden der normale Umgangston.
"Sei nicht so nassforsch, Goldon. Außerdem sind mir die beiden sympathisch." Er versucht, genau den Tonfall von Shiri zu treffen und grinst dabei in die Runde, damit das auch hoffentlich keiner übel nimmt. Schlechte Stimmung hier...
"Ich glaube das mit der Aufgabenteilung wird sich schon finden. Jeder hilft halt mit, so gut er oder sie kann. Ist doch ganz einfach! Kein Grund, sich deshalb in die Wolle zu kriegen. Wer in irgendwas am besten ist, weist die anderen an. Ich bin da völlig uneitel und lasse mich auch gern herumkommandieren, sofern jemand kompetenter ist. Die Beute wird selbstverständlich gleich aufgeteilt, ob nun mit Gruppenkasse oder ohne, das ändert ja nix daran, dass grundsätzlich alle gleich viel bekommen.
Aber ich kann sehr gut verstehen, dass ihr da nix überstürzen wollt und will euch da nicht zu etwas drängen. Wenn ihr also loswollt, dann Firun mit euch auf der Jagd! Ich für meinen Teil glaube jedenfalls, dass wir zusammenarbeiten sollten." Er strahlt optimistisch in die Runde.

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.06.2019 21:53

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Eine Schlange... Danke für die AUskunft und noch viel mehr für die Massage." Sie steht auf und folgt ihr zum Becken, wobei sie Duro anlächelt, aber auch sachte den Kopf schüttelt, nicht, dass er auf falsche Gedanken kommt.
Im Baderaum lässt sie sich zügig wieder ins Becken gleiten. "Diese Tochter einer Schlange und ihr Schoßhündchen wollen wohl die Magier und Aftraggeber überfallen. Sie wohnen neben Diederich, könnte sein, dass sie zusammen arbeiten," meint sie noch leise zu Duro und den anderen, während sie sich vorbeugt, dann ehtn sie sich zurück und überlegt.
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.06.2019 10:47

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Duro grinst nur und wünscht ihr mit suggestiven Augenblinzeln viel Spass für den Abend, wendet dann aber seine Aufmerksamkeit seiner 'Antilope' zu.
Im Badebecken zuckt Jucho gleichmütig mit dem Kopf – den er allerdings verlegen abwendet, als sich Boronaya neben ihm ins Wasser lässt. “Uff... Sollen sie mal versuchen. Magier bestehlen, klingt nach einer tollen Idee.” Makita grinst, schnappt seine Hand und legt sie auf ihre Brust. “Nicht verlegen werden, Jefe!” Jucho muss lachen. “Ich krieg heute eh keinen mehr hoch, und wenn die Göttin Rahja mich küssen würde.” Er drückt nichtsdestoweniger sanft zu, befreit sich dann aber, verschränkt die Arme hinter dem Kopf und läßt sich etwas tiefer sinken. Makita grinst. “Gibt's bei Dir überhaupt was zu spionieren, Boronaya?” Sertudo und Bule scheinen Juchos Ansicht zu teilen: Bei Magiern einzubrechen halten sie anscheinend für extrem unklug.

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Alricios Ansprache scheint die Situation ein wenig zu entspannen, und Vecnas Lächeln wird wieder etwas entspannter, natürlicher. “Vielen Dank, Alricio. Ich würde mich schon nicht... wir können ja heute Abend noch mal reden.” Sie verabschieden sich und nehmen am Tisch, von dem sie hergekommen sind, ihr Gepäck auf und streben zum Ausgang. An den Rucksäcken sind jeweils ein Köcher und ein Kurzbogen festgeschnallt, Vecna hat zudem einen Jagdspiess.

30. Tag, Alte Baracken in Portas, Santinera
Beim Frühstück wird über den Abend erst einmal recht wenig geredet, und Alejandro fragt sich, ob er und Sumaida die einzigen sind, die irgendwie verlegen sind. Jelinea wirkt eher trotzig, Fina hat sich offenbar noch nachts verabschiedet, was Jelinea zusätzlich zu ärgern scheint. Die anderen hingegen sind entspannt und gut gelaunt, und Alejandro findet keinen Ansatz. Als sie dabei sind aufzubrechen und er und Korian für einen Moment allein herumstehen, gibt er sich einen Ruck. “Wie hast Du sie eigentlich so schnell rumgekriegt? Ich hätte vorher eine Dublone darauf gesetzt, dass sie sich niemals auf solche Bedingungen einlassen und Dich mit erhobener Nase ablitzen lassen würde.” Korian knufft ihn lachend gegen die Schulter. “Fina? Harte Worte, Bruder, bei meinem von Rahja geschenkten Charme.” Er wird ernster. “Du hast einfach den falschen Blick auf sie. Du kommst von der Plantage und siehst sie als Grandessa. Ich mach Dir ein Beispiel: Wie sieht eine Sklavin einen einfachen Aufseher, und wie viel hat der wirklich zu sagen?” Das immerhin weiss Alejandro. “Gar nichts.” “Genau. Genau so ist es bei Fina. Die hat den schönen Namen, und das ist es. In der Familienhierarchie steht sie ganz weit unten und hat wahrscheinlich noch nicht einmal eigene Sklaven. Das Herrische ist nur Fassade, die ist nicht das Befehlen sondern das Gehorchen gewohnt, und Du kannst einen drauf lassen, dass man ihr das von Kindesbeinen an beigebracht hat.” Korian grinst und knufft ihn erneut. “Ausserdem hat's ihr Spass gemacht. Mal nicht auf jedes Wort achten müssen ist echt erholsam. Und mit dem zu vögeln, mit dem man Lust hat, anstatt mit dem, den die Tante einem vorgibt, ebenfalls. Besonders, wenn es so ein Levthanskerl wie ich ist.” Er zwinkert. “So – nun lass uns losziehen. Mal sehen, was es gibt.”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.06.2019 09:05

30. Tag, Gildenhaus in Portas, Santinera
Am Schwarzen Brett hängt eine Anfrage des Apothekers, und Alejandro sichert sie sich schnell, da noch einige unschlüssig auf die gelichtete Auswahl schauen. “Ist doch in Ordnung, oder, meine ich?” Er reicht das Blatt an Sumaida, und die nickt. “Das..uh... kennen wir. Also das schaffen wir wohl. Es ist aber viel Amuekakave drauf. Und viel Donf.” Alejandro hat schon etwas aufgeschnappt. “Viele Fiebererkrankungen?” Sumaida nickt ein wenig besorgt. Jelinea mustert die verbliebenen Aufträge. “Da hängt auch noch eine Eskorte. Wäre das nicht einfacher?” Alejandro folgt mit den Augen ihrem Fingerzeig. Jelinea liest das Wichtigste vor. “Drei bis vier Leute, Eskorte nach Calipanda, drei Goldstücke. Ist doch leicht verdientes Geld. Oder?” Alejandro wiegt den Kopf. “Mit der Apothekerliste können wir aber mehr verdienen.” “Ist aber viel mehr Arbeit. Und nur, wenn wir das ganze Zeug auch finden. Genauer gesagt – wir müssen gerade von diesem Amuekakve mindestens drei finden... das war doch das, wo man auf die Bäume klettern muss?” Marico schaut zu Alejandro. Der macht eine Geste. “Das finden wir schon. Haben wir bisher eigentlich immer. Und wir bekommen dabei Übung. Bis Du dagegen?” Jelinea schüttelt den Kopf und meint recht obenhin. “Nein. Ich zeige nur eine Alternative auf.” Alejandro zögert kurz,zuckt dann aber mit den Schultern. “Will sonst jemand lieber Eskorte.” “Ich hab doch gar nicht gesagt, dass ich lieber Eskorte will, ich hab nur...” Aljandro hebt die Hand. “Jeli. Wir machen die Kräuter.” Jelinea nickt. “Ist mir ja recht. War nur ein Hinweis.” Alejdanro legt Rijka den Auftragsschein hin und sie notiert ihn. “Viel Glück!”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 09.06.2019 14:59

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Boronaya zuckt mit den Schultern. "Keine Ahnung, ob sich das bisher lohnt, aber natürlich habe ich ein paar Aufzeichnungen über die Sachen die ich gesehen und gehört habe.
Als Jucho meint, dass bei ihm nichts mehr geht, muss sie schmunzelnd den Kopf schütteln. "Willst du uns herausfordern," fragt sie mit einem neckischen AUgenzwinkern, ihn ein wenig aufziehend.
"Aber dieser ganze AKademiebetrieb ist ein Haifischbecken. Schuat euch doch nur Diederich und Fortschreitter an. Da bin ich froh, dass mein Spezialgebiet eher exotisch ist und ich bei einer Lehrmeisterin gelernt habe."
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.06.2019 17:18

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Jucho schliesst kurz die Augen, riskiert dann aber doch einen Blick auf Boronaya, während er Makita durchs Haar wuschtelt. “Macht euch nur über euren müden Anführer lustig. Wenn ich auch nur einen Funken Kraft hätte, würde ich euch übers Knie legen!” Makita lacht. “Versuchs doch. Oder hast Du Angst, das Boronaya dich in einen Kürbis verwandelt?” Jucho grinst und schüttelt den Kopf. Makita zwinkert Boronaya zu. “Vielleicht ist sie ja kooperativ? So eine Chance ergibt sich so schnell nicht wieder!” Jucho geht vorsichtshalber auf Tauchstation und kauft sich so ein paar Sekunden, aber er ist zu müde für etwas wirklich Schlagfertiges. “Doch nicht vor den Leuten.” Bule hingegen, dessen Augen nicht ganz wissen, ob sie dahin schauen sollen, wo es gerade was Interessantes zu sehen gibt, oder besser doch irgendwo anders hin, wo man als gut erzogener Junge hinschaut, wagt sich ins Gespräch. “Ist auf einer Plantage unter den Sklaven auch nicht anders, wenn der Oberaufseher nicht gegensteuert. Geht immer um die Macht, ist doch so.” Er schaut zur Seite, als ihm bewußt wird, dass er tatsächlich starrt und wird noch röter, als er ohnehin schon war. “Und meine älteren Schwestern schenken sich auch nichts, dabei ist Papa noch keine fünfzig.” Sertudo schüttelt den Kopf. “Trotzdem, so offenkundig, wie die es machen, ist es dumm. Santinera ist ein Nest, und Du kannst nur mit den Schiffen hin oder weg. Ein hübsches Ding wie die, zumal als Magierin, kann sich vielleicht ein bischen mehr rausnehmen als ein abgerissener Tagedieb, aber wenn sie sich erwischen läßt...” Makita ist trotz ihres Mundwerkes auch zu müde und verspannt, um wirklich noch rahjagefälligen Unsinn zu veranstalten. “Fortschreitter ist aber eine leichte Beute. Der ist nicht reich.” Jucho schüttelt den Kopf. “Der wird schon auf seine Aufzeichnungen aufpassen. Und wenn sie versucht, ins Gildenlagerhaus einzubrechen, und da wird er die wegschliessen, die er nicht mitnimmt, dann möchte ich nicht in ihrer Haut stecken.” Liessa bringt Tonarev wieder, die sich wohlig seufzend neben Boronaya ins Wasser sinken läßt. “Und, wart ihr alle brav?” Makita lässt Bule den Vortritt.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 10.06.2019 10:28

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Nur wenn ich es nicht verdient habe würde ich ihn in einen Kürbis verwandeln," meint sie grinsend.

"Nun es gibt da noch ein paar rechtliche Vorteile Magierin zu sein, aber allgemein ist es dumm. Villeicht haben sie sich auch mit diesem Diederich zusammengetan, wer weiß. Aber wieso soll es besonders schwierig sein ins Gildenahus einzubrechen? Ist es so stark gesichert," fragt sie neugierig nach.

Als Tonarev zurückkommt, grüßt sie Boronaya mit einem Lächeln. "Natürlich. Mir wurde nur wieder angedroht, dass mir dern Hintern versohlt werden soll. Irgendwann muss ich mal etwas machen, dass das rechtfertigt..:"
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 10.06.2019 12:56

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Tonarev lächelt wohlig müde. “Respektlosigkeit gegenüber unserem verehrungswürdigen Anführer bietet sich an.” Jucho seufzt. “Nicht auch noch Du, Schwesterherz.” Er schliesst die Augen und wechselt das Thema. “Morgen Eskorte?” Makita schnauft. “Ruhetag wäre mir lieber, aber...” “Ausruhen können wir nach dem Erntedankfest wahrscheinlich mehr als uns lieb ist.” “Auch wieder wahr. Sklaventreiber.” Jucho nickt, immer noch mit geschlossenen Augen. Tonarev widmet sich Boronayas Frage. “Da lagern die Auftraggeber ihre 'ungefährliche' Beute. Da ist noch nie was weg gekommen. Also ja, das ist garantiert gesichert. Soweit ich weiss, war bisher keiner so dämlich, es zu versuchen.” Sertudo schüttelt den Kopf. “Letztes Jahr ist ein Grandenprinzling überstürzt abgereist. Hat all seine Sklaven und seine Sachen zurück gelassen, die wurden eingezogen. Vier Wochen später ist dann ein Großkopferter der Bonareths gekommen und war bei den Salmoranez und den Macalintos ein paar Tage zu Gast. Kurz danach hat der Borontempel ein großes Glasfenster bekommen. Eine Spende eines unbekannten Gönners.” Jucho grinst mit geschlossenen Augen. “Was man so alles hört, wenn man hier aufgewachsen ist.” Sertiudo grinst zurück und winkt dann der 'Antilope' zu, die gerade zum Tresen strebt. Die schüttelt ihre Hände aus. “Gleich... meine Griffel sind müde. Bedank dich bei der zweibeinigen Hornechse da.” Duro, nun immerhin mit einer Tunika bekleidet, um zartbeaitete Gemüter zu schonen, strebt ebenfalls zum Tresen. Er grinst breit. “Horn ja, und was für eins, aber Echse: nein. Jetzt brauche ich erst mal was zwischen die Hauer.” Hinterm Tresen steht nun eine recht kräftig gebaute Mittvierzigerin, die ihn fast mütterlich begutachtet.. “Die Fische sind schon auf dem Grill.” Duro streckt sich und breitet die Arme aus, dann schaut er herüber zu Inazuna, die gerade aufsteht und sich das Wasser abstreift, bevor sie sich ihr Handtuch greift. Diese wird prompt verlegen. “Starrt nicht so.” Wie nicht anders zu erwarten, bewirkt das natürlich nur, dass nun sämtliche Männer zu ihr schauen, was sie erröten lässt, obwohl fast alle gleich wieder den Blick abwenden. Sie widersteht aber der Regung, sich mit den Händen zu bedecken und so wie eine im Bade erwischte Jungfer zu wirken, stattdessen atmet sie durch und schafft es, Gleichmütigkeit auszustrahlen. Duro lacht. “Es ist nur Deine rahjagleiche Schönheit, Krabbe.” Inanzuna läuft rot an. “Nenn mich nciht Krabbe!” Duro ist in Reichweite der Wirtin, und die versetzt ihm von hinten eine Kopfnuss. “Unverschämter Kerl. Trink erst einmal was.” Duro macht gutgelaunt Hurr Hurr und setzt sich an den Tresen. “Trink mit mir, Krabbe.” Die schnauft, dann nickt sie. “Ich ziehe mir etwas an. Und dann trinke ich auf Deine Kosten, unhöflicher Mensch.”

30. Tag, vormittags, Im Dschungel am Westufer
Beim Paddlen flussaufwärts im Kanu setzt sich die Spannung fort und gipfelt in Jelineas Frage an Marico. “Und, wie ist Buki nun so im Bett?” Sumaida wird rot. Marico schnauft. “Wie jetzt, so im Vergleich zu Dir, oder was?” “Was soll das denn jetzt?” Alejandro schreitet widerwillig ein. “Können wir uns auf unsere Arbeit konzentrieren? Wenn's was zu bereden gibt oder wer was loswerden will, dann bitte während des Mittagsregens. Es geht in den Dschungel, da heisst es aufpassen. Mein ja nur.” Sowohl Marico wie auch Jelinea scheinen der Meinung zu sein, das zumindest eine letzte Wortmeldung ihrerseits wirklich notwendig sei, aber Sumaida unterstützt Alejandro. “Da bin ich... uh... auch für.” Alejandro dreht den Kopf zu den hinter ihm paddelnden und erntet braves Nicken.
Als sie an Land gehen und das Kanu hochziehen, fürchtet Alejandro, dass die Kräutersuche schwierig werden könnte, und es wieder Diskussionen über die ausgeschlagene Eskorte gibt, und zunächst sieht es auch so aus. Aber bevor aus der einen oder anderen vor sich hingemurmelten Bemerkung etwas wird, was man nicht überhören kann, stossen sie auf ein paar Pada-Padauk Bäume mit ausladenden Fächerwurzeln, an denen in gut zehn Schritt Höhe das so heiss ersehnte Amuekakave wächst.
Alejandro blickt zu Suamida.”Das ist es doch, oder?” Sie nickt. Alejandro schaut zu Jelinea. “Also – Du brauchst noch Übung. Du den linken, ich den rechten. Rico, Du stehst mit Sumaida unten Wache.” Halb befürchtet er Widerspruch, aber Jelinea schält sich einsatzwillig aus ihrem Kürass, und dann quälen sie sich vorsichtig die Urwaldriesen hoch. Als sie mit ihrer Beute wieder unten sind, müssen sie sich beide von ungebetenen Mitreisenden befreien, und Marico meint. “Wir sollen Kletterhaken kaufen. Um sich abzusichern.” Alejandro zögert. “Kriegst doch in Pada Padauk oder Mohagoni gar nicht rein.” “Auch wieder wahr. Sah aber ein paar mal ziemlich gefährlich aus. Und zehn Schritt...” Alejandro grinst. “Ich hab vorsichtshalber nicht runtergeschaut.” Jelinea läßt sich von Sumaida mit dem Justieren der Riemen ihres Kürasses helfen. “Ich denke, mit der Übung hätte ich das nicht so laut sagen sollen.” Alejandro lacht. “Der Waldboden ist weich. Wenn man fällt, kann man meist am Stamm bremsen. Darfst dich halt nur nicht abstossen. Und wir haben ja glücklicherweise...” “Eine prima Heilerin.” Marico lacht, und Sumaida wird erst rot und lacht dann zusammen mit Jelinea herzlich mit.
Sie suchen weiter, und die von Sumaida verwaltete Liste füllt sich zunehmend. Dann wird es allerdings Zeit, die Schutzhütte gegen den Mittagsregen zu errichten, der auch losbricht, kaum dass Alejandro das letzte Bananenstaudenblatt am improvisierten Bambusgestänge befestigt hat. “So langsam bekomme ich Übung, fürchte ich.” Jelinea seufzt. Alejandro ist sich nicht sicher, ob da ein Unterton mitschwingt, dass sie ihre Zeit mit dem Lernen einer Sache vergeude, die früher Sklaven oder Handlanger für sie erledigten, aber er ist froh, dass die Spannung vom Morgen sich einigermassen gelegt hat, und entscheidet sich, es lieber nicht anzusprechen. Stattdessen erwähnt er etwas anderes, was ihm aufgefallen ist. “Der Apotheker braucht ziemlich viele Fiebermittel, nicht wahr? Wie viel Anwendungen kann man aus dem machen, was wir bringen sollen?” Sumaida überschlägt das im Kopf, macht den Mund auf und rechnet dann lieber noch einmal nach. “Mindestens zwei Dutzend.” “Hmmm. Meinst Du, der legt einen Vorrat an, oder es gibt tatsächlich einen Ausbruch?” Marico schaut nach draussen. “Hätten wir davon nicht gehört?” “Na ja... Wir sollten ihn einfach fragen.” Aljandro kratzt sich am Kopf. Sumaida nickt. “In der Regenzeit gibt es tendenziell mehr Fiebererkrankungen. Wegen der höheren Luftfeuchte. Das... uh... begünstigt das..” “Dann sollten wir uns auf jeden Fall auch wieder einen Vorrat anlegen, oder? Mein ich.” Sumaida nickt. “In einer Wasserschale hält es sich sehr gut.” Jelinea seufzt. “Also noch mindestens zwei- oder dreimal klettern. Das geht echt in die Arme.” Marico grinst. “Wenn's nur in die Arme geht, ist Deine Technik falsch. Es müssen Arme und Beine weh tun, und am besten auch noch die Hüfte.” Jelina knurrt. “Danke! Hoffentlich reisst mir nicht wieder die Hose!”

Als der Regen aufhört und sie sich wieder ans Suchen machen, scheitert es erst einmal an der Hartnäckigkeit des Amuekakve, sich nicht finden zu lassen. Zwar füllt sich die Sammeltasche zunehmend mit Essbarem, und selbst zwei Affen begeben sich leichtsinnigerweise in Reichweite von Alejandros Balestra, aber erst, als sie kurz vor dem Aufgeben sind und Marico und Alejandro sich schon anfangen Sorgen zu machen, ob sie den Rückweg noch finden, entdeckt Sumaida in einer kleinen Schlucht endlich das Gesuchte in der stolzen Höhe von zehn respektive zwölf Schritt an zwei Jatumba-Bäumen. “Woran erkennst Du, dass es Jatumbas sind?” Alejandro deutet auf die Früchte. “Lokusten. Du bist doch auch auf einer Plantage aufgewachsen, oder, mein ich?” Jelinea legt die Hand über die Augen und wird ein wenig rot. “Ah. Ja. Klar. Jetzt sehe ich es auch. Ich komm zwar von einer Plantage, aber...” Sumaida hat offenbar dicht gehalten und selbst Buki geschwiegen.” “Ich bin aber die Tochter des Dons... und mit zwölf bin ich zum Fechten Lernen in die Metropole, zu Mestre Apolonicello.” Die Früchte sind eine willkommene Aufstockung ihrer Vorräte, und dazu wächst das Amukakave mal wieder recht weit oben, aber immerhin lassen sich die astreichen, sich verzweigenden Jatumbas besser erklettern als die gradschäftigen Pada Padauks. Während Jelinea und Sumaida Wache halten, besorgen Alejandro und Marico das Klettern und Ernten, und dann wird es auch Zeit für den Nachhauseweg. Sie treffen den Fluss tatsächlich etwas später als erwartet und noch dazu zu weit stomaufwärts, aber es kommt weder von Sumaida noch Jelinea Kritik.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 10.06.2019 20:49

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Ich war doch wirklich brav," grinst Boronaya, belässt es dann aber auch dabei. Nicht, dass Jucho nicht attraktiv wäre und sie sich es durchau auch vorstellen könnte, sich von einem hübschen starken Kerl oder Frau übers Knie legen zu lassen, aber Jucho ist vergeben und hier mit Sicherheit nicht.
Bei der Erklärung zum Lagerhaus und dem Granden muss sie grinsen. "Geschieht ihnen recht. Manchmal bekommt man doch nciht alles."
Als dann die Dame aufsteht und so angestarrt wird, muss Boronaya den Kopf schütteln und beugt sich zu Tonarev. "Wieso Krabbe?"
Fear cuts deeper than swords.

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 296
Beiträge: 10689
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 11.06.2019 09:41

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)
Als die beiden Mädels weg sind, mustert Goldon Alricio. "Hm ...", ertönt es, "wie kommst du darauf das wir uns in die Wolle kriegten? Ich sehe es genau wie du sagtest, der der was am besten kann macht eine Ansage, aber deswegen ist man noch lange kein Anführer! Die Mädels denken, weil sie im Busch sich auskennen können sie uns rumkommandieren, den Zahn wollte ich ihnen ziehen. Jemand der permanent aufrührerisch sich verhält ist Gift für eine Truppe. Ich bin mir nicht sicher, ob wir mit den beiden die richtige Wahl treffen. Leider haben wir keine Wahl, zumindest jetzt nicht. Was schaust du mich so skeptisch an?"
Goldon ist bewußt, dass er keinen einfachen Stand bei seinen Mitmenschen hatte, die Leute hier sind einfach anders.
"Ich muss dir einen Lob aussprechen, du hast zur richtigen Zeit das Wort ergriffen. Sie verstehen dich, du bist einer von ihnen. Dich scheinen sie zu akzeptieren. Ich würde einfach abwarten, sie suchen Fechter und wir sind darin gut. Wir suchen Kundschafter und Heiler, das erstere können sich anscheinend."
Dann schüttelt er leicht den Kopf: "Wahrscheinlich hatte die Nähe zu den Rabengardisten und der Dukatengarde abgefärbt. Ich werde deine Kritik berücksichtigen, mein Freund."

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.06.2019 09:56

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Tonarev antwortet erst, als Inazuna ganz definitiv ausser Hörweite ist. “Keine Ahnnug, das ist ihr Spitzname. Wahrscheinlich, weil sie so klein ist.” Sie reicht Jucho allenfalls bis zum Kinn. “Aber Du hast ja gesehen, sie mag ihn nicht. Und sie hat schon sieben Duelle aufs Dritte gewonnen, man sollte sie also echt nicht unnötig ärgern.” Sie läßt sich genau wie ihr Bruder tiefer sinken. “Ist das schön, wenn der Schmerz nachläßt.”
Langsam füllt sich die Bambusblüte, und die Damen der käuflichen Zuneigung bekommen mehr zu tun, es wird lauter, deftiger, und die Gäste, die vornehmlich oder ausschliesslich zum Baden und Entspannen gekommen sind, gehen. Das tut auch Juchos Truppe, als ihr Anführer als Letzter wieder kommt und die Schultern kreisen lässt. “Dann lassen wir es mal gut sein für heute? Wenn wir Eskorte haben wollen, müssen wir früh raus.” Er erntet Kopfnicken und es geht zurück zur Herberge.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.06.2019 10:09

9. Tag, abends, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie nickt verstehend bei der Erklärung zu Inazuna.
"Ja und ich würde Fortschreitter noch einen kurzen Brief schreiben, damit er über die beiden Bescheid weiß," meint sie noch zu den anderen, während sie vergleichsweise ungeniert aufsteht und sich anzieht. Manche Scheu legt man ab, wenn man ihrer Tätigkeit nachging. Zumindest konnte man sich das einreden. Ganz angenehm waren manche der Blicke auch nicht.
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.06.2019 12:54

10. Tag Früh morgens , Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
Es kommt beinahe zum Streit, als sich Jucho mit langem Arm einen Auftrag angelt, nach dem sich auch schon eine andere Hand ausgestreckt hat, die aber von Onid abgedrängt wurde, und da man Onid besser nicht anpampt, muss Jucho herhalten. “He, das war unserer!” “Ich hab ihn dir nicht aus der Hand gerissen, Camiara.” Die Söldnerin flucht. “Gestern auch schon nichts, verdammter Dreck!” Jucho nickt ihr zu und zieht sich dann vorsichtshalber zurück zum Tisch, wo er die Beute von Bule begutachten läßt, der wohl bisher der designierte Vorleser war. “Eskorte für Don Agricola nach Suenos Mojados, Festnahme einer Betrügerin und Entlassung der Aufseher, anschliessend Begleitung zurück nach Santinera mit der Gefangenen, um sie hier abzugeben, in der Zwischenzeit Leibwache für den Neffen des Don's auf der Plantage. Drei Tage, drei Dublonen, Kost und Logis auf der Plantage frei. Weiss einer, wo Suenos Mojados liegt?” Jucho kratzt sich am Kopf und schaut zu Sertudo, der aber entschuldigend mit den Schultern zuckt. “Tut mir leid, keine Ahnung.” Jucho nickt. “Geht aber vom Preis her, machen wir, oder? Zahlen schliesslich besser als Siana und Fortschreitter, und ist noch nicht einmal Sumpf.” Er schaut rüber zu Rijka, die aber auch gerade umlagert ist und kaum Zeit für Auskünfte hat, da sie die Aufträge den Partidas zuordnet. “Wir sollten ihm aber wenigstens Bescheid sagen. Also Fortschreitter. Wir müssen eh hoch, Don Agricola wohnt bei den Gonralas zu Gast.” Sertudo nickt. “Haben ihm wahrscheinlich neue Aufseher besorgt.” Tonarev nickt.

30. Tag, Gildenhaus in Portas, Santinera
Wie immer bei Aufträgen für Paulson, machen sich Alejandro und Sumaida erst einmal gründlich an die Reinigung ihrer Sachen und ihrer selbst, wird man doch von der Stadtgarde und den Passanten eher sparsam angeschaut, wenn man in Magnolia herumläuft, wie einen der Dschungel ausgespien hat. Ausserdem müssen Jagdbeute und Sammelbeute, getrennt, gesäubert und entweder verstaut oder eingelagert werden.
Korian und seine Truppe sind noch nicht wieder zurück, und so ziehen sie danach erst einmal gemeinsam ins Gildenhaus, um sich den freigezeichneten Aufrag auszahlen zu lassen und ein paar Gerüchte aufzuschnappen.
Die Tische sind voller, als Alejandro es vermutet hätte, und das wohl augenscheinlich, weil die meisten, die da sitzen, keine, oder zumdinest keine vernünftigen Aufträge bekommen haben, und ihren Mißmut jetzt in Miguels Bier ertrinken. “Seht da, die Crocodileros sind wieder da!” “Na, ihr seid ja noch ganz sauber, habt ihr euch nicht in den Regen getraut?” Alejandro läßt das mit gleichmütigem Gesicht an sich abperlen, auch als sich der Spott noch verstärkt, als Jelineas Hand auf dem Rapierknauf zu liegen kommt. Er sucht mit den Augen bekannte Gesichter, kann auf die Schnelle aber keine entdecken und tritt an den Tresen, wo ihn Rijka schon erwartet. “Guten Abend, Senorita Rijka. Unserer Auftrag...” Er reicht ihr das Blatt. Sie ist nicht mehr sonderlich überrascht, ist sie doch mittlerweile fehlerfreie Erledigung der Apothekeraufträge gewohnt. Sie spricht vorsichtshalber den Betrag auch nicht aus, sondern zählt nur mit einem Lächeln und einem Nicken die Summe aus. “Gut gemacht, Jungs, wieder einmal.” Alejandro nickte. “Danke, Senorita Rijka. Wir tun unser Bestes.” Aber was Gold angeht, haben die Questadoren gute Augen, und eine kräftige Söldnerin reckt den Kopf. “Ihr Lederknödel habt mit der Grünzeugliste über drei Dublonen gemacht?” Alejandro erinnert sich an Jelineas Vorhaltungen und dreht sich um. “Seltene Kräuter sind nun mal schwer zu finden.” Er wendet sich an die Seinen. “Kommt, wir gehen.” Die Söldnerin stupft ihn gegen die Schulter. “Willst uns nicht wenigstens einen austun, wenn ihr schon so viel Glück hattet?” Alejandro schüttelt ruhig den Kopf. “Mit Glück hatte das wenig zu tun. Das war einfach nur anstrengende Arbeit.” Er will sich in Bewegung setzen, aber sie stupft ihn erneut. Er seufzt. “Was soll das werden? Ich hab keine Lust, mich mit einer Besoffenen zu prügeln.” “So?... auf was Du Lust hast, kommt es nicht an!” Sie holt aus. Alejandro ist allerdings bereit für sie, und anders als sie, ist er nicht angetrunken. Er lenkt ihren Schwinger ab, weicht dem Tritt aus, und dann steht er schon halb hinter ihr und hat sie im Mantisgriff. Zunächst sitzt der nicht richtig, und sie tritt ihm schmerzhaft auf den Fuss, aber dann hat er die Druckpunkte und zieht durch, was seine Muskeln hergeben. Ihre Kumpane erheben sich, aber in dem Moment zieht Jelinea halb blank, und Marico spannt seine Balestrina durch. Die Söldnerin ist zu hitzig um aufzugeben, vielleicht auch einfach wegen des Alkohols zu langsam, und bevor noch jemand etwas sagen kann, gibt es ein hässliches Knacken, und sie schreit vor Schmerz. Miguel setzt erstaunlich behende über den Tresen und knallt seinen Schlagstock auf den Tresen. “Auseinander! Sofort! Wenn ihr euch gegenseitig umbringen wollt, dann macht das draussen!
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 650
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 11.06.2019 16:16

Tag 10 vormittags, Im Gildenhaus in Portas, Santinera (Alricio, Goldon)

Alricio runzelt die Stirn. "Auf mich wirkte das jedenfalls so, als ob sie deine Bemerkung nicht allzu gut aufgenommen haben. Wenn das Verhandlungstaktik war, dann hast du den Bogen vielleicht etwas überspannt. Denk dran, was Rijka gesagt hat: Fechter gibt es genug, aber Kundschafter und vor allem Heiler sind selten. Da sollten wir froh sein, wenn das aus uns vieren was wird.
Und wieso überhaupt aufrührerisch? Klar, die wirkte schon ziemlich von sich eingenommen, aber das war bestimmt auch nur Verhandlungstaktik. Sie hat deine Autorität als alleiniger Anführer nicht anerkannt - was ich, nebenbei bemerkt, auch nicht tue. Ich meine, wir machen das doch hier gemeinsam! Keiner bestimmt allein, oder siehst du das anders?"
Als Goldon sich selbstkritisch gibt lächelt Alricio wieder. "Schon gut, das wird schon noch gut ausgehen. Ich glaub, die kommen zurück. Shiri zumindest sah doch ganz vernünftig aus."

Na schön. Und nun? "Was machen wir mit dem angebrochenen Tag? Mit einem Auftrag wird es wohl nichts mehr, fürchte ich. Wir könnten etwas üben? Außerdem möchte ich noch die Dottora besuchen, und auch Boroggio. Denkst du, das wäre möglich? Ich will auf keinen Fal bei etwas Wichtigem stören."

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.06.2019 16:43

10. Tag Früh morgens , Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
"Ja, das sollten wir. Vor allem nach der Spionagegeschichte." Sie ist ein wenig hin und hergerissen. Einerseits war das eine willkommene Auffüllung ihrer Kasse, andererseits war es auch die Frage, wie sie so ihrem Auftrag nachkommen sollte. Sie würde bei Gelegenheit mal mit Jucho sprechen müssen, vielleicht sogar selbst aus eigener Kasse noch eine Erkundung machen.Vielleicht wäre Prospero auch zu einer Kooperation bereit, gerade da jetzt die Zeit langsam knapp wurde.
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.06.2019 17:46

10. Tag Früh morgens , Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
Jucho erhebt sich, den Auftrag in der Hand. “Gut, so machen wir es. Signorita Siana wohnt im Palmenhaus, das weiss ich. Wo Fortschreitter wohnt leider nicht, ich glaube, etwas tiefer am Hang, bei einem Witwer, glaube mich da an was zu erinnern.” Boronaya weiss es auch nicht genau, aber sie weiss, welche Gasse es ist, und da braucht man dann nur den nächstbesten Handwerker oder Haussklaven zu fragen.
Auch die anderen stehen auf, während Jucho jetzt zu Rijka vordringt und den Auftrag eintragen lässt. Die Partidas, die Aufträge ergattern konnten, verlassen das Gildenhaus, der Rest verzieht sich an die Tische oder lungert unschlüssig am Eingang herum. Auch Vecna und Shiri hocken auf einer Bank und winken scheu, als Makita ihnen zunickt. Tonarev tritt an ihren Tisch. “Hola. Nichts gefunden?” Shiri wird rot, aber Vecna schüttelt nur den Kopf. “Nur zu zweien...” “Ihr solltet euch noch ein oder zwei Fechter suchen. Habt ihr schon Rijka gefragt?” Vecna schaut unschlüssig zum Tresen hin. “Ja... schon.” Jucho kommt hinzu, und die beiden entspannen sich regelrecht. Jucho hat irgendwie etwas an sich, das man sich unwillkürlich beschützt fühlt. Shiri wagt sich vor. “Kennt ihr vielleicht wen?” Jucho zögert, dann kratzt er sich am Kopf. “Weiss nicht... bei uns in der Herberge wohnt ein Horasier, Alricio, der sucht auch eine Partida.” Ist der anständig? Die beiden fragen es nicht laut, aber der Blick ist eindeutig. Tonarev nickt. “Der kennt sich zwar wohl im Dschungel nicht aus, aber der macht einen soliden Eindruck. Und er ist gar nicht mal hässlich.” Sie grinst, und die beiden werden rot. “Fragt am besten noch mal Rijka.” “Machen wir, Danke.” “Nicht dafür.” Jucho nickt ihnen noch einmal freundlich zu, dann geht es raus. Aus Sicht ihrer Kameraden ist die Sache aus dem Sumpf offenbar Vergangenheit.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.06.2019 21:44

10. Tag Früh morgens , Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
"Ich glaube so in etwa weiß ich wo er wohnt, zumindest die Gasse, ab da sollte es zu finden sein," meint Boronaya. Als die anderen die beiden aus dem Sumpf ansprechen, bleibt Boronaya etwas zurück. Sie kann die anderen nicht daran hindern, aber für sie ist es immer noch falsch, vor allem weil die beiden ja sie ausspioniert haben. Gut auf der anderen Seite, was hätte sie gemacht? Die wahre Schlange war die andere Magierin. Und dieser Schleimer aus Al'Anfa, also ringt sie sich am Ende zu einem neutralen Nicken durch.
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.06.2019 22:02

10. Tag Früh morgens, vor dem Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
Als sie aus dem Gildenhaus kommen knufft Tonarev sie in die Seite. “Du magst sie nicht?” Jucho hingegen wendet sich an sie. “Willst Du allein zu ihm oder soll ich mitkommen? Mit voller Truppe und Marschgepäck da aufzuschlagen wird nicht gern gesehen.” Mit 'da' ist offenbar die Stadt gemeint, beziehungsweise alles, was nicht der Hafen oder der Platz der Helden sowie der Weg dahin ist. Jucho bestätigt das auch gleich. “Zu den Toren hin ist's kein Problem, und wenn die Waffen verpackt sind, gibts auch keinen Ärger, aber...” Tonarev zuckt mit den Schultern. “Es wird nicht gern gesehen.”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.06.2019 22:36

10. Tag Früh morgens, vor dem Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
"Ich weiß noch nicht... Es wird besser. Vorgestern hätte ich sie noch an ein Krokodil verfüttert, heute... Ich weiß nicht, ob ich anders gehandelt hätte. Die Schlange ist meine Kollegin, sie waren nur das Werkzeug. Schwerter töten keine Menschen. Menschen töten Menschen. .."

Als Jucho sie fragt, ob er mitkommen soll, schüttelt sie den Kopf. "Das schaffe ich schon. Soll ich ihm sonst noch etwas ausrichten, außer dass wir drei Tage weg sind? Soll ich ihm anbieten, dass wir danach mit ihnen rausgehen?"
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 800
Beiträge: 9097
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.06.2019 23:05

10. Tag Früh morgens, vor dem Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
Tonarev lacht. “In Ordnung. Falls sie uns noch mal in die Quere kommen, gebe ich Dir den Riemen.” Sie setzen sich in Bewegung. “Wenn wir wieder kommen, gehen wir gerne mit ihnen mit. Aufregender als das Säulenfeld muss es für mich nicht werden. Nur wenn sie echt graben wollen, sollen sie Rabotnici mitnehmen.” Jucho nickt. “Ich hab nichts dagegen, mal mit anzupacken. Aber so eine Schinderei wie beim letzten Mal machen andere Partidas sicher nicht mit.” Makita knufft Boronaya. “Kannst Du ihm ja durch die Blume nahebringen.” Jucho schaut zum Himmel, der sich rosa-orange färbt, als die Sonne langsam aufgeht. “Wir warten unter der Brücke nach Magnolia auf dich, an der Treppe. Das Anwesen der Gonralas ist nur einen guten Steinwurf entfernt. Sieh zu, dass Du nicht zu lange brauchst, damit unser Goldesel nicht gleich rummault.”
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 405
Beiträge: 10681
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 11.06.2019 23:13

10. Tag Früh morgens, vor dem Gildenhaus, Santinera (Boronaya)
"Dann müsstest du mir erst noch zeigen, wie man den vernünftig nutzt..." meint sie lachend und kopfschüttelnd.

"Mach ich. Wenn ich ehrlich bin, hab ich das gemacht, weil ich die beiden mag..." Sie geht zügigen Schrittes in die Richtung der Wohnung von Fortschreitter, fragt notfalls auch kurz und klopft dann.
Fear cuts deeper than swords.

Antworten