DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.12.2018 12:56

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Intti Strang)
Das Mädchen mustert Isna-Inti erneut kritisch. Da ist das einfache Brusttuch aus billiger Baumwolle, das ihr Tuqua geschenkt hat, schon recht angeschwitzt und nicht ganz sauber, weil mit Wasser, zudem Flusswasser, nicht alles raus geht. Und der wildlederne Lendenschurz mit dem schmalen Ledergürtel, an dem Messer und Beutel baumeln. Sie schüttelt den Kopf und deutet auf eine gutgelaunte junge Frau, die gerade an einem Stand etwas einkauft. Sie trägt eine lange Leinentunika mit gestickter Borte und kurzen Ärmeln, hat einen hübsch geflochtenen Zopf mit einer Blüte im Haar und einen Korb für die Einkäufe unter dem Arm. Um ihren Hals trägt sie ein schmales, ledernes Halsband mit einem kleinen, messingfarbenen Ring daran, das sie für Südaventurier unmissverständlich als Sklavin ausweist. “So zieht man sich oben in Sandalia oder in Magnolia an.” Es klingt ein wenig Sehnsucht durch, sich auch so etwas leisten zu können.
Einer der Jungs, der Spezialist für die Beschreibung weiblicher Anatomie, übernimmt. “Wenn Du für die Magier arbeiten willst, dann musst Du Mitglied bei der Questadorengilde werden, es sei denn, Du bist richtig berühmt.” Das Mädchen sammelt sich und nickt. “Ja. Das stimmt. Und am besten schließt Du dich einer Partida an. Das ist eine Gruppe von Questadoren, die gemeinsam Aufträge annehmen. Die meisten Magier heuern gleich eine ganze Partida zu ihrm Schutz an.” Der andere Junge bestätigt das. “Camiara hat gestern ihren Kundschafter rausgeworfen, weil er ein Fundstück unterschlagen hat. Das gab richtig viel Ärger. Sie haben ihn ordentlich verhauen und dann mit einem Tritt in den Hintern rausgewofen.” Dem Ton nach findet der Junge das richtig. Das Mädchen nickt wieder. “In einer Partida teilt man fair. Das ist wie eine Familie.”

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Romin Aranthal
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 09.12.2018 16:08

3. Tag, nach der Siesta, beim Cashew-Baum, Sandalia (Pala Strang)
Pala setzt sich neben ihn an den Baumstamm und schmiegt sich an ihn, um sogleich einzuschlafen.
Sie wacht schon eine Weile vor Pirones auf, rührt sich aber nicht, um ihn nicht zu wecken und betrachtet ihn ihren Gedanken nachgehend.
Als er dann die Augen streichelt sie ihn sanft, "gut geschlafen, ich glaube unsere Sachen sind trocken....Was hältst du davon an den Hafen runter zu gehen und Stockfisch bei den Fischern zu kaufen. Vielleicht können sie uns auch etwas interessantes erzählen?.... Ich hab noch keinen Schimmer, wie wir weiter vorgehen sollen. Verbündete unter den Magiern, Questadoren und Einheimischen wäre nicht schlecht, aber ob das funktioniert..... Ich bin neugierig auf die Ruinen, doch denke ich nicht, dass es jetzt schon so erträglich wäre, dort hinzureisen. Erst will ich irgendwie an schon bekannte Informationen gelangen, und wenn wir die Aufzeichnungen eines anderen stehlen müssen. Was hältst du davon?"
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.12.2018 17:10

3. Tag, früh nachmittags, Sandalia, Santinera (Pala-Strang)
Piriones erhebt sich und prüft seine Hose mit den Fingern, und als er sie leidlich trocken genug findet, zieht er sich sie an. „Sich erst einmal umhören kann nicht schaden. Was die Aufzeichnungen angeht... es sollte mich wundern, wenn die Magier nicht grundsätzlich mit so etwas rechnen würden. Und vergiss nicht, selbst wenn es gelingt, gibt es nicht viele Verdächtige. Und es reicht, wenn sie dich verdächtigen. Wer wagt es schon, einem Magier seine Aufzeichnungen zu stehlen? Richtig, ein anderer Magier.“ Er gibt ihr einen Klaps und reicht ihr dann ihre immer noch feuchte, aber immerhin einigermaßen bezugsfertige Robe. „Lass uns erst einmal herausfinden, wer hier wer ist. Ich höre mich in der Questadorengilde und bei den Rabotnici um... das organisatorische eben. Versuche Du, einen Eindruck von der Stadt zu bekommen und was die Magier so können. Eine bogenschießende Magierin... ein paar der Magister zuhause spielen gern mit Balestrinas herum, aber ich kenne keinen einzigen Magister in Mirham, der sich damit abgibt. Und sie muss sich ja mit altechsischem Wissen beschäftigen. Warum wäre sie sonst hier? Was die anderen angeht – Magister Czeysic scheint nicht die Finger von kleinen Jungs lassen zu können. Das ist jedenfalls die Meinung unserer Informanten.“ Das ist, sofern einem die entsprechenden Jungs gehören, nicht wirklich ein Verbrechen, aber doch eine bestenfalls sehr anrüchige Vorliebe. Aber erfolgreiche Magier können sich einiges herausnehmen. Ist Jaspo Czeysic erfolgreich? Oder ist es nur üble Nachrede? So etwas nehmen die Leute schnell auf, und Magiern ist ja bekanntlich ohnehin alles zuzutrauen. „Fang am besten im Hafen an – da wirst Du am meisten erfahren. Wir treffen uns dann abends nach dem Abendessen in Gueans Weinstube – das liegt in Magnolia und soll sehr nett sein.“ Er weist gen Norden, zum Viertel der Wohlhabenden. „Sieh zu, dass Du im Palmenhaus zu Abend isst mit den anderen beiden. Und gib dich seriös.“ Er grinst und stiehlt einen schnellen Kuss von ihrer Wange.

Tag 10, Morgens im Gildenhaus in Portas, Santinera
Um nicht unötig anzuecken warten Alejandro, Marico und Sumaida geduldig, bis sich die Traube vor dem Schwarzen Brett etwas lichtet, und sie sind daher sehr überrascht, als eine größere Gruppe 'Eiserner' und gar 'Bronzener' sich vor ihnen aufbaut. Ihr Anführer, ein kahlköpfiger Hüne, schaut kurz zu einer jungen Frau mit zwei Balestrinas und einem kleinem Sklaventod. “Die?” Die Frau nickt, und der Hühne wendet sich an Sumaida. “He Kleine, ich hab gehört, Du bist eine ordentliche Heilerin. Also nicht nur Wunden verbinden.” Alejandro hat sehr deutlich Lust, etwas dazu zu sagen, aber es sind acht Leute, und jeder von ihnen ist mindestens ein Eiserner, einige von ihnen scheinen auch schon jenseits der dreissig zu sein, und die Gildenmarke des Anführers weist ihn als einen Bronzenen aus, also einen erfahrenen Veteran. Sumaida hält seinem Blick stand und bingt ein “Ja, ich bin Heilerin” heraus. Der Hüne wirft einen gutmütig abschätzigen Blick auf Alejandro, der ihm gerade mal bis zum Kinn geht, und auf Marico, der knapp Schulterhöhe erreicht. “Willst Du Dich uns nicht anschliessen? Wir suchen eine Heilerin. Eine, die was kann. Mit den beiden Jungens hier kannst Du nur Kräuter suchen und Krokodile fangen. Wir würden schon auf dich aufpassen.” Einer der Nebenstehenden macht hurr-hurr und eine eindeutige Geste, aber der Hüne verpaßt ihm ohne hinzuschauen eine Kopfnuss. “Benimm dich, Felicio.” Der Hühne mustert Sumaida, die immer noch tapfer zu ihm hochschaut, auch wenn sie ihren Stab schützend vor ihre Brust hält. “Du müsstest als Heilerin nicht kämpfen, Kleine. Und Du bekämst den gleichen Anteil. In den Ruinen bekommst Du nicht nur Bezahlung sondern auch Beuteanteil. Das können die Jungs hier, so nett sie sein mögen, Dir nicht bieten.” Er wendet sich an Alejandro. “Nichts für ungut, ich hoffe, ihr stellt euch nicht an.” Alejandro beisst die Zähne zusammen.
Sumaida schüttelt den Kopf. “Ich bedanke mich für euer Angebot...uh... Senor, aber ich habe bereits eine Partida. Ich werde meine Freunde nicht verlassen.” Der Hüne mustert sie, aber auch wenn ihr Fingerknöchel um den Stab weiss sind und ihr sogar vor Aufregung ein wenig die Zähne klappern, ist ihr Blick fest. Er zuckt mit den Schultern. “Da kann man nichts machen. Schade. Hast Kern, Mädchen.” Er knufft Alejandro gegen die Schulter, was nur dank der Rüstung nicht zu einem blauen Fleck führt. “Paßt mir auf sie auf.” Alejandro nickt. “Das machen wir.” Der Hüne nickt ihm nochmal zu, dann wendet er sich an seine Truppe. “Abmarsch.” Beim Rausgehen fängt sich Felicio eine weitere, deutlich kräftigere Kopfnuss. “Wofür die denn, Boss?” “Wofür wohl? Idiot.”
Sumaida muss sich setzen. Alejandro tätschelt ihre Schulter. “Gut gemacht. Puh!” Sumaida lächelt ihn an, dann steht sie auf. “Lass uns am Brett nachschauen. Vielleicht... uh... haben wir Glück.”
Zuletzt geändert von Jadoran am 12.12.2018 10:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 10.12.2018 15:57

3. Tag, vormittags, Sandalia, Santinera (Pala-Strang)

Der Schatten des Chashewbaumes ist eine Wohltat. Sein Dachzimmer bei Miranda war um diese Tageszeit quälend heiß, auch wenn er Hitze generell gut abkonnte, das war einfach zu viel. Wie sollte er sich da auf seinen Bericht konzentrieren.
Während er überlegt und seine Gedanken aufgrund der schönen Aussicht abschweift, fällt ihm auch dieses Paar welches recht wenig bekleidet ist auf. Er schmunzelt, es war offentsichtlich, dass sie zur Regenzeit wohl ordentlich durchgenässt sind, das wird seine Gründe haben ... seine Gedanken wurden recht rahjanisch als die beiden sich langsam anzogen. Sie war durchaus hübsch, stellte er fest.
Jetzt konzentrier dich! War das gute Ilmenblatt heute morgen nicht schon genug ...
Er schaut hinab auf das kleine Buch in dem er seine Notizen machte. Er hatte ganze drei Zeilen geschrieben.
  • Sind gut angekommen. Santinera macht einen besseren Eindruck als ich erwartet hätte. Boroggio hat mir frei gegeben, er war in seinen Schriften und den tiefen Mysterien Borons vertieft, so sagte er
Ich habe von dieser Gilder gehört die Questadores und Crocodileros suchen, mal schauen. Ich brauche unbedingt Geld.
Er hält den Griffel an seinem Mund und überlegt, da knurrt sein Magen.
Ich sollte was essen
Er klappt das Buch zu und klemmt es zwischen seine Beine und legt den Griffel ab.
Er ist gekleidet in einer schwarzen Hose, wie auch Hemd, das er recht offen trägt. Die Kleidung ist recht hochwertig, aber wenig protzig. Der feine Herr wirkt aber nur auf dem ersten Blick so, denn neben ihm liegt ein Sklaventod, ein typischer südaventurischer Säbel, und er scheint in guter körperlicher Verfassung zu sein.
Den Leuten die ihm bei Betreten des kleinen erholsamen Ortes begrüßten wirft er ein Nicken zu.
Dann schaut er nochmal zu diesem Pärchen hinüber.
Eine Maga? Und ein ... Mann ... na so ist das halt
Er packt sein Notizbuch in seinen Rucksack und lehnt sich zurück und zieht einmal tief die Luft ein.
Zuletzt geändert von Lokwai am 11.12.2018 11:29, insgesamt 1-mal geändert.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 10.12.2018 19:14

Tag 10, Morgens im Gildenhaus in Portas, Santinera
Der Abwerbeversuch von Sumaida blieb nicht unbemerkt, und in der Mehrzahl scheint man ihre Entscheidung für fahrlässig dumm zu halten. Nicht so jedoch Miguel und Rijka, und ersterer schiebt ihnen sogar drei Bier über den Tresen. “Hier, auf's Haus.” Sie bedanken sich artig und Sumaida gulpt ihr Bier in wenigen Schlucken hinunter, beide Hände zu Hilfe nehmend um den Humpen zu halten, immer noch aufgeregt. “Wie geht es Korian und seiner Truppe?” Alejandro hat deutlich langsamer getrunken. “Besser. Vor allem wegen ihr.” Er nickt in Richtung Sumaida, die prompt rot wird. Miguel wischt sich die Hände an der Schürze ab. “Nett von euch, dass ihr euch um sie kümmert. Als Questador braucht man nicht nur Cojones, man braucht auch ein Herz, das vergessen viele.” Rijka nickt. “Von dem Dutzend Feldschern, die wir im aktiven Register haben, sind nur zwei tatsächlich ausgebildete Heilerinnen.” Sumaida wird noch röter. “Eben Du, und Ranica, aus der Partida von Sylla.” Sumaida nickt stumm. Alejandro wendet den Kopf zum Schwarzen Brett. “Gibt es eine Kräuterliste oder sowas?” Rijka zögert. “Leider nicht. Aber ich weiss, dass Dottora Altana normalerweise Heilkräuter ankauft. Aber da ihr wohl meistens zu zwei Dritteln wertloses oder gar giftiges Grünzeug angeschleppt wird, hat sie es aufgegeben, uns Aufträge aufzuhängen und kauft Einfaches auf dem Markt oder sucht immer noch selber. Sie hat ein Haus in Sandalia, ziemlich weit oben. Da sie derzeit die einzige richtige Dottora in Santinera ist, kann euch jeder den Weg weisen.” Alejandro nickt. “Vielen Dank.” Zu seinen Gefährten gewendet fragt er. “Sollen wir los?” Die nicken.

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 10.12.2018 20:58

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Intti Strang)

Isna-Inti nickt fast resignierend bei den Erläuterungen der zwei und während die junge Frau die gut gekleidete Frau aus der Oberstadt zeigte. Da hatte sie sichtbar andere Kleidung das stimmte. "Dann ich muss mir suchen Partida. Vielleicht ich kann gehen in Partida von Camiara, sie braucht jetzt Kundschafter, wie du sagst. Wo ich kann finden sie?" Geduldig freundlich lächelnd wartet sie die Antwort ab, verabschiedet sich dann dankend und hilft erstmal bei den Fischer weiter aus. Diese runden glitzernden Steine würde sie weiter brauchen...
Fjolnir Torbrandson, Hetmann, Klingensucher, Drakkar-und Unholdsbani, Träger des Widderorden und des Weidener Bärenorden

Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 11.12.2018 19:30

Tag 10, Vormittags, irgendwo im Dschungel, wahrscheinlich im Gebiet jener 'Die Ihren Namen Nicht Sagen'
“Waren wir vor drei Tagen wirklich hier? Ich erkenne nichts wieder.” Sumaid schweigt auf Alejandros Frage, da sie ohnehin vollkommen verloren ist. Marico zögert kurz, nickt dann aber. “Doch, wir sind hier richtig. Halt Du die Augen auf.” Sie teilen sich die Aufgaben. Sumaida achtet auf nutzbringede Kräuter, Beeren und Wurzeln. Marico sucht nach Spuren, und Alejandro hält die Augen auf. Er ist es auch, der die Hand hebt. Viel zu spät, denn als sie sich bemerkt sieht, tritt die Eingeborene aus dem Busch, kaum zwei Schritte weg. “Ihr seid gute Jäger, aber blind wie Kinder. Und laut wie die Affen.” Alejandro lächelt sie ungelenk an. “Sei gegerüßt Tewaewae Parakore. Und auch wenn ich die andere, auf Deiner linken Seite, noch nicht sehe...” Eine weitere Jägerin tritt aus dem Busch. “Er ist nicht gewohnt zu sehen, aber er ist nicht dumm. Er hat Deine Augenbewegung bemerkt, als Du zu mir geschaut hast. “Und Du bist Tepiki Tere.” Während Marico und Sumaida beeindruckt sind, dass sich Alejandro die beiden Namen gemerkt hat, sind die beiden Jägerinnen darüber nicht erstaunt, vielleicht weil sie gewohnt sind, dass man ihre Namen kennt.Tewaewae Parakore mustert Alejandro, wobei sie einen halb amüsierten, halb neckischen Blick auf Marico wirft. “Warum seid ihr hier?” “Wir suchen wieder nach Kräutern. Ein paar unserer Freunde sind krank, und wir suchen noch mehr Marama Tonu.” Die Jägerin nickt, wieder zu Marico schauend. Offenbar hat nicht nur sie angenehme Erinnerungen an den Nachmittag. Sie ringt sich durch. “Es hat Spaß gemacht mit Dir, Ma-Ri-Co. Aber ihr dürft hier nicht jagen. Das ist unser Gebiet. Unser Häuptling muss es erst erlauben. Aber ich will für euch sprechen.” Die andere, Sumaida erinnert sich jetzt an sie als eine von den beiden, die Alejandro beim Kochen geholfen haben, nickt. “Ich werde auch für euch sprechen. Wenn ihr uns noch einmal hilft, die Pantak zu jagen, erlaubt er es sicher.” Alejandro nickt. Und sagt auf Garethi. “Wenn es weiter nichts ist.”

Er fühlt sich ein wenig an Miguels Warnung erinnert, als die beiden Jägerinnen sie ins Sippendorf führen, aber es läuft alles glatt. Der Häuptling hat durchaus Verständnis dafür, dass sie nicht vorher gefragt haben, weil sie ja nicht wissen konnten, wo seine so gut versteckt lebende Sippe wohnt. Und die Schamanin sieht Marama Tonu nicht wie Badilakszünglein als schützenswerte Sippenressource an. Hinzu kommt, dass Hilfe beim Fangen und besonders beim Aufbrechen der Alligatoren sehr willkommen ist. Den fehlenden Panzerstecher machen die Mohas dadurch wett, dass sie eben zu dritt jagen, anstatt zu zweit, und wenn zwei festhalten, bleibt mehr Zeit, mit dem Speer den Nervenknoten zu finden, ihn tief genug hineinzutreiben und zu drehen, und Tamaka tut sich dabei als besonders geschickt hervor. Beim Ausnehmen haben sie diese Option jedoch nicht, und selbst mit dem Jagdmesser mit gezahntem Rücken ist es eine die Handgelenke strapazierende Arbeiten, obwohl sie noch recht überschaubare Exemplare angegangen sind.

Die Schamanin möchte derweil von Sumaida wissen, wozu die Bleichgesichter Marama Tonu nutzen, und als die ihr gleich ein Dutzend Einsatzzwecke gerade bei schwerem Fieber und schwächenden Durchfallerkrankungen nennen kann, wird sie nachdenklich. “Du hast viele Tayas gelernt, Helles Haar. Wir wussten nicht, dass Marama Tonu so nützlich ist.” Sie ist ganz offensichtlich selbstkritisch genug, um in Betracht zu ziehen, auch von einer Jüngeren, Fremden, die noch nicht einmal mit den Geistern reden kann, noch etwas über die Heilkunst heimischer Pflanzen lernen zu können, und Sumaida findet sich in einem Rede-und-Antwort Quiz über diverse Heilkräuter wieder. Alejandro wird direkt für das Ausnehmen und Braten eingespannt, wobei sich nach einem kurzen Zickenkrieg wieder dieselben jungen Frauen als Unterstützung einfinden, während Marico ein wenig Pause machen darf und diese nutzt, um Tewaewae Parakore die Kunst der rahjagefälligen Massage näher zu bringen, was auch interessierte Zuschauer beiderlei Geschlechts und viel Gekicher nach sich zieht.
Kokodilsteaks und Fleischsuppe zum Mittagessen finden großen Anklang, und Alejandro kommt diesmal mit der ungewohnten und archaischen Kochgelegenheit schon deutlich besser hin als beim letzten Mal.
Als die Schamanin dann dem Häuptling mitteilt, die Geister ständen dem Ansinnen von Helles Haar, Findet Neues Essen und Krokodiltöter geneigt gegenüber und wünschten, dass ihnen geholfen werde, melden sich gleich Tewaewae Parakore und Tamaka freiwillig, ihnen ein wenig beim Suchen zu helfen und zu verhindern, dass sie sich im Dschungel verirrten. Ein paar der jüngeren Krieger würden offenbar auch gerne mit, besonders mit Blick auf Helles Haar, aber als sie sieht, dass Sumaida die Aussicht auf Umwerbung durch die Blüte der Stammesjugend eher unangenehm ist, verfügt die Schamanin, dass zwei als Begleitung ausreichen.

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Romin Aranthal
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 12.12.2018 08:37

3. Tag, vormittags, Sandalia, Santinera (Pala-Strang)
Pala zieht scherzend einen Schmollmund, "sei doch nicht so streng mit mir, wir werden das schon hinkriegen. Auf jeden Fall gibt es huer einige interessante und auch widerliche Gestalten. Und wenn du mich fragst ich glaub kein Wort von der Bogenschießerei, den Pfeil werden ihre Questadores abgeschossen haben mit denen sie sich immer rumtreibt. So und jetzt geh ich mich rumtreiben, hoffentlich finde ich am Hafen auch noch was schönes zum Anziehen. Ich habe das Gefühl in Santinera ist man noch nicht so weit für derartige Mode und diese Thalusierin scheint auch etwas prüde zu sein." Sie hält ihn nach dem schnellen Kuss fest, zieht ihn zu sich und küsst ihn länger, dabei an seinen Schritt fassend, "bis später."
Pala schlendert gemütlich an den Hafen heruter und schaut sich dabei immer wieder nach Kleidern und Stoffen um, praktische Kleidung hat sie zwar schon in ihrem Gepäck, doch da sie denkt, dass in einer Hose ihr Hintern toll zur Geltung kommt, ein anderes Hemd ihre Hüfte, ihren schlanken Bauch und auch ihre Brüste schön betont kann sie nicht widerstehen, auch ein hübsches gelbes Kleid mit rüschem und dezenten doch vorhandenem Ausschnitt wandert in ihren Besitz. Und von einem bunten Stoff mit schönen Mohamustern, kann sie nicht die Hände lassen, so dass sie letztlich recht vollgepackt ist, auch wenn man ihr einen Netzbeutel zu den Kleidern verkauft hatte. Wenn sie doch nur die Jungs sehen würde, sie würden ihr bestimmt tragen helfen. Schließlich kommt sie am Markt am Hafen an und ist etwas enttäuscht, dass er sich scheinbar schon gelehrt hat.
Wie sie so über den Markt schlendert knurrt ihr schon ziemlich der Magen und sie ist froh wie sie eine ältere Frau sieht die an einem Kohlehaufen sitzt und über diesem Fisch zubereitet. "Ah liebe Oma, das riecht köstlich, was willst du dafür?" Gerade will sie ihr antworten als ein streng schauender Mann die Alte auf mohisch ermahnt, "machs teurer, siehst du nicht das sie Geld hat." Pala ist etwas verblüfft, sieht sie schon so nach der Zivilisation der Musungus aus, dass die Leute glauben sie verstehe kein Mohisch, zugegeben, irgend ein Vorfahre muss wohl ein Weißer gewesen sein, dennoch. Die Alte schaut sie güt mütig an, als hätte sie ihre Gedanken gelesen und scheint sich kopfschüttelnd auch über die Tumbheit eines ihrer Sprößlinge zu wundern. "Liebe Oma, ich geb dir gerne noch was, damit du dir heute deinen Magen mit was köstlichen füllen kannst oder dir noch was warmes für die Nacht kaufen kannst." Pala bekommt ihren Fisch an einem Stock samt einem Lächeln der Alten und lehnt sich an einen Marktstand, die Szenerie am Hafen überblickend, stellt sie ihre Taschen ab und beißt herzhaft in den Kopf des Fisches. Nanu, vielleicht bin ich doch nicht zu gewagt angezogen, diese Moha scheint nur ein Brusttuch zu tragen. Was für einem Stamm sie wohl angehört. Ein Jammer das meine Eltern darüber nichts mehr wissen und wir nur noch ein paar gebräuche erhalten haben.
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 12.12.2018 10:14

3. Tag, vormittags, Sandalia, Santinera

Als Goldon gerade seine Freizeit genießt und er die Luft tiefeingeatmet hatte, blickt er wieder auf den Chashewbaum vor sich und ihm entgeht nicht wie die Maga den Mann einmal innig küsst und ihm in den Schritt greift.
Sie hat wohl keine Probleme damit das hier Leute sitzen und sie beobachten könnte ... Magier halt
Dann verabschieden sich beide und diese hübsche Magierin mit eideutig mohischen Wurzeln geht ohne ihn wahrzunehmen an ihm vorbei.
Sogar hier scheint dein Beruf abzufärben, man übersieht dich einfach ...
Sein Magen knurrt ein zweites mal.
Jetzt reichts, los besorg dir was zu essen
Da er ja schon etwas durch die Stadt geschlendert ist, und er sich mit der näheren Umgebung vertraut gemacht hat, macht er sich dahin auf, wo es zu dieser Zeit die meisten Menschen gibt, dort wird bestimmt was zu Essen angeboten wird.
Sein Rucksack geschultert und den Sklaventod angelegt macht er sich auf den Weg.

Als er so durch die Gassen schlendert, fällt ihm das Gildenhaus der Questadores auf.
Hm, da wollte ich eh hin
Er macht sich ein Bild von dem Gebäude, typische Routine, wo gab es Fluchtmöglichkeiten sollte man einmal in diesem Gebäude flüchten müssen, waren die Fenster vergittert? Gibt es Dachluken ... wer geht ein und aus? Falls es überhaupt gerade Personen gibt die rein oder raus wollen.
Er zuckt mit den Schulter und geht hinein.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 12.12.2018 16:24

3. Tag, vormittags, Sandalia, Santinera (Goldon-Strang)
Als er das recht simple und nur durch seine Größe auffällige Bauwerk betritt, schlägt ihm der Geruch von Schweiß und billigem Bier entgegen. Der große, langgestreckte Schankraum wird durch robuste Tische gefüllt, die um diese Zeit großteils leer sind. Die Schmalseite an der Ostwand wird durch einen Tresen eingenommen, dessen rechte Seite erhöht ist und eher einem Kontor ähnelt, während links der Schankbetrieb stattfindet und man auch in die Küche schauen kann. Vor dem Tresen stehen zwei recht ansehnliche Schankmaiden in kurzen Röcken und halten ein kleines Schwätzchen, hinter dem Tresen ist rechts eine junge Dame mit sauberer, weißer Bluse mit Schreibarbeiten beschäftigt, links flickt der Wirt einfache Humpen aus Kokosnussschalen. An der Längswand rechts befindet sich eine ziemlich große Pinnwand, an der wohl Aufträge hängen. Sie ist allerdings recht leer. Anders als oben in der Stadt, wo er kaum Bewaffnete gesehen hat – es gibt offenbar ein hart durchgesetztes Gesetz, das 'Zusammenrottungen Bewaffneter' außerhalb des Hafens verbietet - sind die Söldner und Söldnerinnen an den beiden besetzten Tischen hier in voller Montur, obwohl sie augenscheinlich gerade ohne Beschäftigung sind. Zwar haben sie die Helme am Gürtel oder neben sich liegen und die Langwaffen an der Wand oder dem Tisch lehnen, aber griffbereit sind sie schon. Und sie tragen allesamt Hundemarken – sicher ein Gildenabzeichen, und auch wenn ihn keiner anspricht, fühlt er ein knappes Dutzend mal die optische Kurzeinschätzung 'Ärger ja/nein?' über sich streifen. Die Typen sehen allesamt recht hartgesotten aus, sicher nicht gerade die Elite des Imperiums, allerdings auch keine einfachen Schlagetots.
Die Stimmung ist angenehm entspannt, und als er eintritt, reckt ein glatzköpfiger Hüne den Arm. „Neesama – noch mal dasselbe.“ „Aye!“ Die Bedienungen stellen ihren Schwatz ein und beginnen zu zapfen. Der Wirt schaut auf, streift Goldon ebenfalls mit einem Blick und nickt ihm dann kurz zu.
Die meisten Söldner haben eiserne Marken, der Hüne, der eben gerufen hat, trägt allerdings eine bronzene, und dass er der Anführer seines Trupps ist, ist für Goldon offensichtlich. Sie scheinen ihre Waffen zu pflegen und dabei zu trinken – oder umgekehrt.Als Goldon näher kommt grinst er ihn an. „Sieh her – die Tempelgarde ist da!“ Im Gegensatz zu den Worten ist der Ton nicht respektlos, und auf Streit scheint er auch nicht aus zu sein. Es ist wohl einfach die derbe Art des Riesen – seine Arme sind kräftig wie Goldons Oberschenkel, und er könnte sich wohl mühelos die beiden Söldnerinnen seiner siebenköpfigen Truppe unter den Arm klemmen, obwohl auch diese beiden Damen nicht unbedingt zierlich gebaut sind. Die Truppe gluckst wie ein gurgelnder Abfluss, aber auch hier macht der Ton die Musik und Goldon fühlt sich nicht angefeindet.

Tag 10, Vormittags, irgendwo im Dschungel, wahrscheinlich im Gebiet jener 'Die Ihren Namen Nicht Sagen'
Dann geht es in den Dschungel, und sobald sie tiefer drin sind, wendet sich Marico leicht verlegen an Alejandro und Sumaida. “Hätte ihr was dagegen, wenn...” Tewaewae Parakore verkürzt die Diskussion und bekundet ihre Absichten recht unmissverständlich, indem sie sich ihren Lendenschurz herunter zieht. Sumaida muss kichern und Alejandro hebt die Hände. “Tu Dir keinen Zwang an. Ihr findet uns sicher.” Sie sind noch keine zehn Schritt weiter, da hält auch Tamaka an. “Tamaka will jetzt keine Liebe machen. Aber sie will Dir sagen, dass es ihr viel Spass gemacht hat, vor drei Tagen. Sie wollte nicht nur angeben.” Sie schaut beinahe trotzig zur Seite. Alejandro wird tiefrot und auch Sumaida wird verlegen. “Ummm... Es hat mir auch viel Spass gemacht, Tamaka.” Die schaut immer noch zu Seite und zieht mit einem Fuss verlegen einen kleinen Halbkreis in den Waldboden, denselben betrachtend. “Tamaka hat gemerkt, dass Du ihr böse warst und nur mitgemacht hast, weil Du nicht wolltest, dass die anderen über Tamaka spotten, weil ein Mann sie nicht will. Es tut ihr leid, dass sie dich dahin getreten hat, wo es Dir weh tat. Das war gemein von ihr.” Alejandro sucht verzweifelt nach der richtigen Antwort, und diesmal entspannt Sumaida die Situation. “War er denn wenigstens gut?” Tamaka entspannt sich. “Ja. Er war nicht schlecht.” Sie ergeht sich zu Sumaidas Belustigung in Schilderungen von Details, und Alejandro wird tiefrot. “Mädels, müsst ihr so auf meiner Würde herumtrampeln?” Sumaida lacht. “Ich mache es wieder gut. Und glücklicherweise hälst Du was aus.” Jetzt wird Alejandro aus einem ganz anderen Grunde rot. “Laßt uns das Marama Tonu suchen.”
Sie finden gleich drei Bäume, an denen das so sehnlich Gesuchte wächst, und Alejandro erbietet sich, zumindest den ersten Aufstieg zu wagen. Auch hier sind wieder gut elf Schritt zu überwinden, und es fällt ihm sichtlich schwer. Tamaka betrachtet seine Anstrengungen kritisch. “Es ist gut, Helles Haar, dass er so gutes Essen macht. Als Jäger ist er nicht gut, er schleicht wie ein Kind, ist dabei laut wie ein Affe und klettert ungeschickt wie ein betrunkener Bär. Immerhin kämpft er gut gegen die Pantak.” Sumaida ist hin und hergerissen zwischen Belustigung und dem Impuls, ihn gegen die Anwürfe zu verteidigen. Ausserdem fühlt sie sich ein wenig unsicher neben der vor Selbstbewußtsein strotzenden, sie um eine gute Hand überragenden Kriegerin, die zudem schon getan hat, was sie erst noch vorhat. “Er schleicht und klettert besser als ich.” “Eine Schamanin muss das nicht können.” Tamaka verfolgt weiter Alejandros Anstrengungen und sagt dann leiser. “Tamaka hat eben gelogen. Sie hätte schon Lust, noch mal mit Findet Neues Essen Liebe zu machen. Aber er will lieber mit Dir Liebe machen, nicht wahr?” Sumaida kapituliert. “Ich hoffe es doch.”

Alejandro schafft es knapp herunter, ohne von Sumus Griff unangemessen beschleunigt zu werden. Während Sumaida erfreut die so mühsam errungene Heilpflanze in der Sammeltasche verstaut, erklimmt Tamaka deutlich flinker und geschickter den zweiten Baum. Alejandro seufzt. “Und ich dachte, ich kann gut klettern.”
Marico und Tewaewae Parakore kommen tatsächlich erst hinzu, als sie alle drei Pflanzen geborgen haben – den dritten Baum hat in einem Anflug von Ehrgeiz wieder Alejandro übernommen, und so bleibt ihnen nur, von den beiden wieder zum Fluss eskortiert zu werden, was auch diesmal einiges an Zeit erspart, so dass sie tatsächlich auf den Fischer warten müssen. Während Tamaka sich nur mit einem respektvollen, vieleicht sogar freundschaftlichen Gruß verabschiedet, fällt der Abschied von Marico und Tewaewae Parakore inniger aus, auch wenn sie sich bemühen, dabei nicht zu aufdringlich zu erscheinen.
Alejandro schweigt eine Weile, dann meint er. “Tamaka ist doch deutlich anständiger, als ich dachte, ich hab ihr Unrecht getan. Und sie kann wirklich gut klettern.” Sumaida nickt, frei von Verlegenheit, denn in Alejandros Stimme schwingt keinerlei Wehmut über verpaßte Gelegenheiten mit. Marico setzt sein Pack ab. “Schiessen wir uns noch einen Affen, oder reichen die Krokodilsteaks?” Sumaida nickt. “Für eine leichte Fleischbrühe ist das sicher besser. Ausserdem ...uh.. schmeckt mir Affe besser.” “Also dann Affe.” Alejandro nimmt seine Balestra von der Schulter. Er schaut zu Marico. “Du magst sie wirklich?” “Sieht man doch, oder?” “Nein, ich meine richtig. So wirklich, mein ich.” Marico zögert. “Ja. Schon. Aber das kann doch nichts werden.” Dem können weder Sumaida noch Alejandro widersprechen.
Dafür wird es mit dem Affen etwas, wenn auch zu dessen endgültigen Leidwesen. Der Fischer kommt mit etwas Verspätung, vielleicht, weil er mit Verspätung ihrerseits gerechnet hat, und ist erfreut, sie vorzufinden.

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 13.12.2018 10:16

3. Tag, früher Nachmittag, Gildenhaus, Santinera (Goldon-Strang)

Wow, hier stinkt es sogar nach Schweiß obwohl der Laden relativ leer ist.
Dafür gefällt Goldon was er da am und hinter dem Tresen sieht.
Schöne Mädels ...
Auch er nickt dem Wirt zu und geht auf einen der freien Tische zu, in der Nähe der Söldner, wirft zuvor einen Blick auf die leere Pinnwand und geht dann weiter.
Nicht viel los hier ... schade.
Er wundert sich, dass die Söldner da in voller Montur sitzen. Söldner prahlen gerne und zeigen sich wehrhaft, aber warum gerade hier und das obwohl doch keine Gefahr zu lauern droht?
Der Hüne bestellt eine Runde und dann spricht er ihn wohl an, so deutet Goldon zumindest seine Ansprache.
Er setzt sich an den leeren, klobigen Tisch und schiebt einen Hocker heran, lehnt sich gemütlich zurück und legt seine Füße auf den Hocker ab.
"Gut aufgepasst ... aber ich muss euch entäuschen, die Tempelgarde hat gerade frei. Hier sitzt nun Goldon, ein Bürger Al'Anfas, wer seit ihr?" gibt er ebenso frech, aber ohne provokant zu sein, wieder.
Kurz blickt er zur Theke und schaut, ob man ihn bedienen will.
Zuletzt geändert von Lokwai am 13.12.2018 15:09, insgesamt 1-mal geändert.

Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.12.2018 13:07

3. Tag, noch recht früh nachmittags, Gildenhaus in Ortas, Santinera
Die längere, schlankere Bedienung schaut zum Hünen und der nickt beiläufig. „Ein Bürger Al'Anfas, der ist gut.“ Er grinst breit wie ein Gorilla, dem man den Schlüssel zur Bananenplantage anvertraut hat. „Ich bin Grimrig, das hier sind Felico, Jarra, Netta, Bendo, Pak, Amir, und die Hackfresse da ist Nino, unser Arbalonier.“ Bei Namensnennung schauen die jeweiligen kurz auf und nicken, oder machen eine Handbewegung, und auch Nino, der tatsächlich nicht gerade ein Rahjadan ist, grinst nur. Nun, aus der Nähe, kann Goldon auch einen Teil des Geruches dem Iryanzeug der Söldner zuordnen. Ihre Waffen sind hochwertig aber schmucklos, gut gepflegt und sicher oft gebraucht. Niemand trägt Schmuck oder Sachen, die klimpern oder klirren könnten, wenn man damit durch den Busch stapft, und die Leute selbst riechen auf die unangenehme Art nach Dschungel. „Was treibt dich um, Bürger Goldon?“ Die Bedienung kommt mit einem Tablett und bringt für alle, auch für Goldon, Bier. „Wohl bekomm's“ Grimrig zahlt, hebt dann den Humpen. „Prost!“ Felicio versucht der Schankmaid einen Klaps zu geben, aber die weicht ihm erstaunlich geschickt aus, und die neben ihm sitzende Jarra verpasst ihm, ohne richtig hinzusehen, eine Kopfnuss. Er grinst nur und steckt das weg, als wäre nichts geschehen. „Beim nächsten Mal, meine Schöne!“ Die Schankmaid streckt ihm nur die Zunge raus und verzieht sich zum Tresen.

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 13.12.2018 15:23

3. Tag, früher nachmittags, Gildenhaus in Ortas, Santinera

Goldon hat nicht damit gerechnet hier relativ gut aufgenommen zu werden, den herben Humor der Söldner ist ihm nicht unbekannt, er dreht seinen Oberkörper mehr in Richtung des Söldnertisches.
Er nickt Grimrig zu: "Danke," hebt das Bier, prostet allen zu, mustert kurz die schöne Bedienung und nimmt einen ordentlichen Schluck, "Langeweile treibt mich um, außerdem muss ich meine Kasse auffrischen. Ansonsten passe ich auf meinen Schutzbefohlenen auf!"
Dann schmunzelt er als Felicio die Schankmaid angehen will und ihm seine Tischnachbarin eine gibt.
Und ich kann Felicio verstehen, da würde ich auch mal die Hand anlegen wollen.
Er sieht dem Mädel nach auf ihren Weg zum Tresen.
"Und jetzt erzählt mir mal was hier los ist. Dort an der Pinnwand sind keine Aufträge oder sonstige Gesuche, aber ihr sitzt hier alle hochgerüstet und bereit als ob die Basaltfaust persönlich hier einfallen würde. Gibt es etwas das ich wissen sollte?"
Sein Verhalten ist etwas gewagt, aber er musste Mut beweisen, er sitzt ja einem kleinen Haufen Söldner gegenüber die ihr Handwerk verstehen, so sieht er es zumindest. Söldnersprech war immer etwas ruppig.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.12.2018 16:59

3. Tag, noch recht früh nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Netta schmunzelt. „Neu. Hier.“ Sie hat eine überraschend weiche Stimme, so feminin, dass es beinahe kindlich und damit etwas verstörend wirkt, denn obwohl nicht hässlich, ist an ihr optisch so gar nichts zartes, zerbrechliches, und die Einzelwort-Aussprache kommt noch hinzu. Grimrig lacht, und bei ihm passt die Stimme auch zum Kerl. „Da hängt so wenig dran, weil's Nachmittag ist. Die meisten Aufträge sind Ein- oder Zwei-Tages-jobs. Was da hängen bleibt, ist Kräutersuche, Krokodiljagd und unterbezahlte Alveranskommandos. Von ersterem versteht kaum jemand was, und die wenigen, die was davon verstehen, können zumeist anderweitig mehr Gold machen. Krokodile jagen ist nur was für die ganz Neuen, das kostet beinahe mehr Munition als es abwirft, und der Rest...“ „Ist für die Dummen und Verzweifelten.“ Felicio grinst und mustert Goldon in der typisch herausfordernden Art, die zart besaitete oft als streitsuchend missverstehen. „Warst Denn schon mal im Dschungel? Hast ne' Partida?“ Grimrig lacht wieder. „Wir sind marschfertig, weil es für uns bald los geht. Die Gelehrte Dame will das Abendschiff in den Sumpf nehmen, dann übernachten wir in den Esplanaden und gehen morgen früh gleich rein in den Dreck.“ Er tippt sich an die Stirn. „Die weiß, wie die Echsen ticken.“ Er klopft Goldon freundschaftlich auf die Schulter, und dieser wünscht sich prompt, er würde seine Lederrüstung tragen. „Wenn Du hier Geld verdienen willst, werde Gildenmitglied und such Dir Tageseskorten zu Plantagen. Musst dich wahrscheinlich mit zwei oder drei Grünschnäbeln zusammen tun, aber das kommt oft und ist fast immer leicht verdientes Silber. Städter, die Plantagen hier besuchen, nehmen oft für das letzte Stück ein paar zuverlässige Jungs und Mädels mit für den Fall, dass was nicht so ist wie es sein sollte. Man kann ja nie wissen.“ Felicio feixt. „Kannst natürlich auch Krokodile jagen. Wird von den Plantageros pro laufendem Schritt bezahlt.“
"Oh, da kommt ein hübscher Mann. Schade, dass wir gleich müssen!" Jarra schaut zur Tür, durch die Piriones gerade hereinkommt, als ob ihm der Laden gehört. "Kannst ja mit mir vorlieb nehmen!" Felicio grinst sie an. Sie lacht. "Wenn Ich zwischen einem Maultier und Dir die Wahl hätte..." "Das ist hart Carissima!" "Ich wollte gerade sagen: Dann würde ich vielleicht Dich nehmen." Der ganze Tisch lacht.

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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 13.12.2018 17:33

3. Tag, noch recht früh nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)

Zu Netta sagt er: "Ja. Bin neu hier" ahmt Goldon ihre Betonung unterbewusst nach und hält inne um nicht merkwürdig zu erscheinen, aber das war der Reflex den er sich in der Stadt des Schweigens angewöhnt hatte. Netta sieht nun wirklich nicht nach dieser Stimme aus. Mittlerweile hatte er sich an einem freien Platz an ihren Tisch gesetzt und stößt wieder mit den SöldnerInnen an. Sein Sklaventod und sein Rucksack lehnen hinter ihm an der Wand.
"Ich war schonmal im Dschungel, aber mich zieht es eher in Gebäude, am besten gefüllt mit schönen Frauen", er lächelt und versucht das Niveau der Söldner zu treffen, "Eskorte hört sich gut an, ... ein Jäger bin ich nicht, ebenso ein Kräuterbeschaffer!"
Dann schaut er in die Runde: "Wie wird man denn ein Mitglied in dieser Gilde? Ne, eine Partida ... habe ich noch keine."
Als Grimrig ihm seine Schulter drückt verzieht er keine Miene, dafür hatte er genug Selbstbeherrschung, doch er vermisst seine Tuchrüstung im Moment ein wenig, bei all den Gerüsteten um ihm herum.
Dann an Felicio gerichtet: "Nein, ich sagte ja schon, Krokodile jagen ist nichts für mich!" Seine Arroganz ist nun leicht zu spüren, aber ohne provozierend zu wirken.
Dann als dieser hübsche Mann eintritt, erkennt Goldon ihn sofort.
Ah, der Magastecher von vorhin.
Er lacht nicht über den Witz, aber ein Grinsen liegt auf seinem Gesicht.
"Wer ist das?" fragt er leise als der hübsche Mann seine Aufmerksamkeit nicht auf die Gruppe richtet.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.12.2018 18:34

3. Tag, noch recht früh nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Während Netta das Nachahmen nicht zu bemerken scheint, schauen ihn ein paar der Männer missbilligend an, aber da Grimrig nicht darauf eingeht, äußern sie sich auch nicht. „Der? Nie gesehen, ist wohl neu. Sieht wie ein Kontorhengst aus.“ Vom anderen belegten Tisch dreht sich eine Frau um. „Der is' heute Morgen mit einer Mirhamer Magierin gelandet. So'n junges Ding mit Beinen bis zum Bauch und 'nem Schlitz bis zum Schlitz. Wäre was für Felicio.“ Der springt sofort darauf an. „Hurr hurr, muss ich mir unbedingt mal ansehen!“ Grimrig mustert Piriones kurz, zuckt dann nur mit den Schultern, als der in Richtung Schwarzes Brett geht und erst einmal die Aushänge in Augenschein nimmt. „Wenn Du Dich einschreiben willst, sprich mit Senorita Rijka.“ Er deutet mit dem Kopf zu der Schreiberin hinter dem Tresen. „Ist die Tochter vom Wirt. Die erklärt dir alles. Ohne Partida kriegst kaum vernünftige Aufträge. Außerdem kann auch der beste nicht auf seinen eigenen Rücken aufpassen.“
In der Tür erscheint eine Frau, in gedecktes Blau und Grün gekleidet, mit Iryanzeug und Wickelgamaschen. Auf dem Kopf trägt sie einen breiten thalusischen Strohhut ohne Krone und mit herunterhängenden Troddeln, wie sie viele Thalusier hoffnungsvoll nutzen, um Insekten zu verscheuchen, und der zusätzlich ihr Gesicht verdeckt, da sie nicht besonders groß ist. Sie scheint zudem ein Tuch vor dem Mund zu tragen. An der Hüfte hat sie einen Pfeilköcher und ein Kampfmesser nebst einer Art Sammeltasche, über dem Rücken einen recht langen Bogen mit ausgehakter Sehne und einen Zauberstab – und auch das Lederzeug ist mit gepunzten und gravierten Sigillen verziert. Sie verneigt sich leicht, und Grimrig erhebt sich prompt und versucht die Verneigung zu kopieren, was allerdings eher ein Kopfnicken wird. „So, wir müssen. Schwingt euren Arsch hoch, Jungs und Mädels!“ Er knufft Goldon noch einmal. „Viel Glück!“

Tag 10, später Nachmittag, Alte Baracken in Portas, Santinera.
Zurück in Santinera machen sich Alejandro und Sumaida eilig frisch und stadttauglich, nachdem sie nach Korian und den anderen geschaut haben, die tatsächlich schlafen. Dann brechen sie auf, um das Haus der Dottora zu suchen und das überzählige Sammelgut an Heilkräutern zu verkaufen. Marico biette sich erneut an, zu Hause zu bleiben und in Ruhe seine Ausrüstung zu pflegen.
Sie müssen zwar ein paar Mal nach dem Weg fragen, da man sich gerade in Sandalia hervorragend in den engen Gässlein verlaufen, ja geradezu verirren kann, aber tatsächlich weiss jeder, den sie fragen, wo die Dottora wohnt. Ihr Haus ist frisch renoviert, aber nur über eine lange, geschwungene steinerne Treppe erreichbar, die auf einen winzigen Platz führt, von dem man noch zu drei anderen Häusern gelangen kann. Zur Dottora geht es über ein kleine, steinerne Brücke, die über eine Felsspalte führt, unter der eines der vielen Bächlein fließt, die von den Zisternenüberläufen auf den Hügeln gespeist werden, die aber wohl auch teilweise natürlichen Ursprungs sind. Auf dem Plätzchen, beschattet durch eine mit einer Weinranke überwucherten Pergola, befindet sich ein offensichtlich hingabevoll gepflegter und oft frequentierter kleiner Peraineschrein, gewidmet wohl St. Therbun, wie Sumaida auf den ersten Blick erkennt. Unter der Pergola sind die die knapp hüfthohe Mauer steinerne Bänke eingelassen, sei es als Wartezimmer für die Dottora oder als Treffpunkt für die Nachbarschaft.
Das Haus der Dottora folgt den geographischen Vorgaben des Felsen, auf dem es steht, und ist daher eher schmal und lang, mit gegeneinander versetzten Abschnitten, und insgesamt ist es nicht groß, obwohl es wahrscheinlich einen kleinen Innenhof umschließt. Neben der Tür hängt ein Glockenzug, und nach einem ermunternden Blick von Sumaida und einem kurzen Zögern zieht Alejandro am Strang. Es bimmelt, und ein paar Augenblicke später ertönenen Schritte. Die Tür öffnet sich, und eine noch junge, keinesfalls jenseits der dreissig Sommer zählende Frau mit glattem, schwarzen Haar, einem fein geschnittenen Gesicht und dunklen, gerade eher streng wirkenden Augen wird sichtbar. Ihr Blick fällt auf die Sammeltasche und sie seufzt. “Questatdoren?” Sumaida nickt eingeschüchtert, und es bleibt an Alejandro als Anführer hängen, das Reden zu übernehmen. “Guten Abend Signora Altana. Man sagte uns in der Gilde, dass ihr zuweilen Heilkräuter ankauft. Und wir...” Er verstummt unter ihrem Blick. “Wenn es denn Heilkräuter sind. Und Signorina, bitte.” Sie mustert ihre Besucher näher, und Alejandros lederne Gildenmarke verstärken den resignierenden Zug in ihren Augen. Dann bleibt er an Sumaidas glänzenden Ibis aus Messing hängen und sie sieht sich die Sammeltasche näher an, blickt dann wieder zu Sumaida. “Du hast in der Lindegardisschule in der Metropole gelernt?” Sumaida nickt zaghaft. “Jawohl, Hochwürden.” Die Dottora seufzt. “Sag Signorina Altana zu mir, Kleine.” “Aber ihr seid...” “Ich bin die Dottora für die Leute. Keine Tempelvorsteherin, und damit auch keine Hochwürden.” Sumaida nickt brav. Die Frau mustert Sumaida. “In Deiner Tasche ist nicht die Hälfte Viehfutter und der Rest Zeug, um seinen mißliebigen Ehemann zu Boron zu schicken?” Sumaida schüttelt stumm den Kopf, und Alejandro hält es für deutlich ratsamer, Ober- und Unterlippe nicht voneinander zu trennen. “Na schön, ich schaue es mir an. Kommt rein.”

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 13.12.2018 20:01

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Intti Strang)

Irgendwie drehte sie sich hier im Kreis. Für alles brauchte man diese kleine runden glitzernden Steine und so musste sie sich wieder als Fischerin verdingen und am Hafen den Fischern helfen, um ihren eigentlichem Ziel näher zu kommen. Während ihrer Arbeit summt sie einen typischen Singsang der Kauwaanso-Frauen, wenn sie gleichtöniger Arbeit nachgingen. Dann kreuzen sich ihre Blicke mit dem einer jungen Frau, die gerade einen Stockfisch gekauft hatte und davon aß. Die Frau war wohl- nach den Begriffen der Bleichgesichter gut gekleidet und führte mehrere dieser vielen Stoffe mit sich. Isna lächelt ihr zu und fragt "Hallo, ich bin Isna-Inti. Du hast viele schöne KLeider und darfst bestimmt dahin, wo das Haus mit den vielen Palmen steht. Ich möchte dahin und reden mit MEnschen, die die BLeichgesichter Magier nennen. Wieviele runde glitzernde Steine möchtest du haben für solche Kleider?" Offenbar hat sie Pala nicht als eine dieser Magier erkannt.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 14.12.2018 00:19

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Intti Strang)

"Hallo, mein Name ist Pala, vielen Dank. Ich finde deine Körperbemalung auch sehr schön. Da stehen eine Menge Palmen um viele Häuser." dann ist Pala erstaunt "warum willst du ausgerechnet mit Magiern reden, weißt du nicht das sie arrogant sind und sich ganz furchtbar benehmen. Man sagt ihnen steigt ihre Zauberkraft zu Kopf und sie benehmen sich alle wie Häuptlinge." Pala hebt den Kleidersack hoch und lächelt Isna-Inti verschmitzt an, "die Kleider sind nicht zu verkaufen, aber ich kann sie dir leihen, wenn auch nicht heute, heute bin ich noch verabredet. Aber morgen helfe ich dir gerne, vielleicht finden wir ja gemeinsam einen dieser Magier. Willst du mir dafür helfen den Stoff um mich zu drapieren und mir so eine hübsche Bemalung machen. Dann zeige ich dir wie man unsere Kleidung richtig trägt. So wirst du wie eine Frau aus der Stadt aussehen und ich wie eine Frau aus dem Dschungel. Das ist doch bestimmt ganz lustig. Was hältst du davon?"
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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 14.12.2018 10:10

3. Tag, noch recht früh nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)

Als ihn paar der Söldner missmutig anschauen, fällt Goldon auf das er Nata unbeabsichtigt nachgemacht hatte, doch ist es ihm nicht peinlich und ist dann froh, dass Grimrig es wohl ignoriert hatte.
"Ich habe die beide zusammen gesehen ... fällt mir gerade ein, jetzt als ihr es sagt", erwidert er etwas verschwörerisch.
Als Grimrig erklärt wie er vorzugehen hat und ihn knufft bevor er geht, bedankt er sich bei dem Söldnerführer.
Da betritt diese thalusische Magierin den Raum und diese Dame stellt sich dann auch noch als Auftraggeberin heraus.
Merkwürdige Gestalten gibt es hier. Das hätte ich jetzt nicht erwartet.
Goldon sieht der Gruppe nach und wirkt recht zufrieden mit dem Gesprächsablauf.
Er nippt an seinem Bier und wartet bis wieder Ruhe eingekehrt ist. Wirft noch einmal einen Seiten Blick auf diesen hübschen Mann und geht dann zu Theke.
Er lächelt den Schankmaids zu, begutachtet ihre schönen Beine und spricht dann die Frau hinter dem Tresen an:
"Entschuldigt Senorita, ihr seit Rijka? Meine Name ist Goldon und ich möchte ein Mitglied der Gilde werden, was muss ich dafür tun?" Das Mädel in der sauberen, weißen Bluse ist wirklich noch jung, stellt er fest. Irgendwie gefällt ihm das Ambiente hier oder war es doch eher das Aussehen der Frauen hier am Tresen.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.12.2018 12:24

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Am Tresen hat Piriones gerade einen Schwatz mit der Schreiberin angefangen, aber als Goldon hinzutritt, empfiehlt er sich und sie schaut zu ihm hin. Als er dann seine Frage stellt, begrüßt sie ihn und erläutert ihm freundlich, aber gefühlt ein klein wenig distanziert die Bedingungen. „Die Gildenmitgliedschaft auf Probe kostet einen Silber im Monat. Dafür bekommt ihr Zugang zu den Aufträgen am Schwarzen Brett.“ Sie deutet auf die Pinnwand zu ihrer Linken. „Außerdem Halsketten mit der Gildenmarke, die euch gegenüber den Auftraggebern als Mitglied ausweisen. Und ihr dürft eine Seekiste einlagern. Vollmitgliedschaft kostet zwei Silber im Monat. Die auf den Aushängen ausgelobten Belohnungen gehen komplett ohne weitere Provision an euch – der Gildenanteil ist bereits abgezogen. Ihr seid des Schreibens und Lesens mächtig?“ Sie schiebt ihm ein Formular hin.
Name, Herkunft, Wohnort in Santinera, Profession... letztere aufgegliedert in Kämpfer, Schütze, Feldscher, Kundschafter und 'Sonstige'. Allzuviele 'Sonstige' wird es hier unter den Söldnern kaum geben. „Wenn ihr eine Partida sucht, was ich euch dringend empfehlen würde, dann kann ich die Augen aufhalten.“ Goldon ist sich bewusst, dass Piriones, der gerade erneut das Schwarze Brett studiert, sicher bereits alle Aushänge gelesen hat, denn mehr als ein halbes Dutzend Zettel hängt dort nicht mehr..

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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 14.12.2018 13:52

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)

Goldon mustert kurz Piriones als dieser sich dann vom Tresen entfernt. Dann widmet er sich der etwas zugeknöpften Tochter des Wirts.
"Ich strebe eine Vollmitgliedschaft an. Wie sieht es denn aus sobald man Santinera verlassen muss, kann die Mitgliedschaft auch pausieren? Wie hoch ist denn der Gildenanteil bei den Aufträgen?" Bei dieser Frage zieht er eine Augenbraue hoch.
Es wird doch bestimmt Freischaffende hier in Santinera geben?
"Natürlich bin ich des Lesens und Schreibens mächtig, ich habe eine gute Erziehung genossen!" Sein Kinn fährt leicht in die Höhe.
Dann füllt er das Formular aus:
- Goldon Zaragusa / Al'Anfa / Sandalia / Gardist in der Stadt des Schweigens (Kämpfer)
Abschließend sagt er: "Es wäre nett sollte ihr Augen und Ohren für mich aufhalten."
Sollte sich kein Gespräch mehr entwickeln, geht er zurück zu seinem Tisch und nimmt einen weiteren Schluck seines Biers.
An Piriones gerichtet sagt er: "Es scheint momentan nicht viel los zu sein ... sucht ihr nach etwas bestimmtes?" Dabei winkt er ihn zu sich, freundlich nicht wirklich auffordernd.
Zuletzt geändert von Lokwai am 17.12.2018 10:47, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.12.2018 14:55

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Rijka hat diese Frage wohl schon öfter gehört, sie lächelt aber einfach nur höflich und nimmt sein unterschriebenes Formular entgegen. „Sehr gut. Das macht dann zwei Oreal.“ Sie überfliegt die Angaben. „Wo lebt ihr in Sandalia? Wir können euren Zimmerwirt sonst kaum benachrichtigen, falls ihr ausbleibt.“ Sie nimmt das Silber entgegen und vermerkt die Zahlung mit säuberlicher Handschrift in einem Kassenbuch, händigt dann, nach einen abschätzenden Blick, ihm eine eiserne Gildenmarke aus. „Der Gildenanteil ist angemessen. Die Auftraggeber bevorzugen es, die Bezahlung bei der Gilde zu hinterlegen und die Aufträge abzuzeichnen, anstatt sich mit Fremden und vollen Taschen in den Dschungel zu begeben. Und für die Gildenmitglieder besteht die Sicherheit, auch tatsächlich bezahlt zu werden. Aber es gibt keinen Gildenzwang in Santinera. Wenn ihr nebenbei zusätzlich frei arbeiten wollt, steht euch das...“ Sie lächelt. „Frei.“ Es ist ein freies Land, wie die Al'Anfaner so gerne sagen.
„Was das pausieren angeht, ist das kein Problem. Leert eure Kiste und sagt Bescheid, dann setze ich eure Karte auf 'ruhend'. Es gibt ja keine Aufnahmegebühr.“ Der Wirt kommt zu ihr. „Nur der Vollständigkeit halber.“ So scheint es auch gemeint zu sein, sein Ton deutet nicht an, dass er es bei Goldon für 'notwendig zu erwähnen' hält. „Wenn ihr fallt, geht eure Kiste an eure Partida oder, falls die ganze Partida gefallen ist, die Hauswirtin. Wenn ihr jedoch bei einer Schweinerei erwischt werdet – euren Auftraggeber umbringt, andere Gildenmitglieder überfallt oder eure Partida verratet, wird sie einzogen.“ Rijka nickt. „Wir nehmen keine Aufträge an, wo gegen Gildenmitglieder vorgegangen werden soll. Wer dabei erwischt wird, fliegt.“ Piriones dreht überrascht den Kopf. Das bedeutet nämlich nebenbei, dass im Ruinensumpf die Trupps sich nicht gegenseitig angreifen und Fundstücke abjagen dürfen. Der Wirt wirft Piriones einen nur mäßig begeisterten Blick zu, in dem ein gerüttelt Maß von 'Lass die Finger von meiner Tochter, Du Windhund' steckt.“Wenn Du einen Span mit wem hast, fordere ihn zu einem ehrlichen Kampf hier im Hafen. Vor der Tür, sonst musst Du für die Sauerei bezahlen. Wenn Du in Sandalia oder gar Magnolia grundlos blank ziehst, knüpfen sie dich ohne viel Federlesen auf.“
Miguel! Deine Gäste verdursten!“ Eine hagere junge Frau mit lederner Gildenmarke winkt vom einzigen belegten Tisch. „Habt euch nicht so.“ Miguel grinst und macht sich nach einem freundlichen Kopfnicken wieder ans Zapfen, während Goldon sich Piriones zuwendet..
Der zuckt auf die Frage mit den Achseln. „Einen ersten Überblick verschaffen über Preise, Angebot und Nachfrage. Wart ihr nicht eben oben beim Cashew-Baum?“ Peinlich scheint es ihm nicht zu sein, eher wirkt er gut gelaunt. „Was macht denn ein Gardist aus der Stadt des Schweigens hier in Santinera? Und dann auch noch auf Arbeitssuche... zahlt der Tempel nicht pünktlich?“ Da steckte jetzt vielleicht sogar ein gewisser Spott drin. Hinter ihnen beliefert Neesama den ausgedörrten Tisch mit Bier.

Tag 10, später Nachmittag, Haus der Dottora Altana in Sandalia, Santinera.
Es geht in einen angenehm kühlen kleinen Vorraum, und von dort in einen hellen Innenhof von vielleicht drei Schritt im Quadrat, nur dass es hier keine rechten Winkel gibt. An der Wand befindet sich ein kleiner Tisch, und von einem winzigen hölzernen Balkon im ersten Stock und Wäscheleinen hängen eine Vielzahl von Kräutern zum Trocknen. Die Dottora weist auf den hölzernen Tisch. “Also, was habt ihr für mich?” Alejandro stellt die Tasche auf den Tisch, überläßt es vorsichtshalber Sumaida, das Fundgut auszubreiten. Er sieht aber, dass der zunächst sehr skeptische Gesichtsausdruck der Dottora sich zunehmend mildert. Sie mustert die Ausbeute, nickt, dann schaut sie Sumaida an, und trotz allen Mutes macht diese einen halben Schritt hinter Alejandros Rücken, und dieser kann sie gut verstehen. Die Frau hat etwas Einschüchterndes. “Ich beisse nicht, Kleine. Kannst Du mir auch sagen, was Du mir da hingelegt hast?” Sumaida wagt sich wieder hervor und nimmt ihren Mut zusammen. Als sie fertig ist nickt die Dottora anerkennend. “Sehr gut. Um nicht zu sagen: Fehlerlos. Du hast in der Schule gut aufgepaßt. Wenn ich frage, warum Du hier in Santinera Deine Jugend als Questadorin vergeudest, wirst Du mir sagen, dass Du die Welt sehen willst?” Für einen Augenblick sieht die Dottora unendlich traurig aus. Trotzdem nickt Sumaida fest entschlossen. “Jawohl Hochw...uh...Signorina Altana.” Die Dottora mustert Alejandro, und obwohl sie es nicht verbalisiert, hört er sie laut und deutlich. Er ringt sich zu einer Antwort durch. “Wir wissen, was für ein verdammtes Glück wir an ihr haben, Dottora.” Deren Gesichtszüge etspannen sich und sie lächelt warm. “Das freut mich. Hört mir zu. Geht nicht in die Ruinen, bis ihr nicht die eisernen Marken tragt. Ich war selbst mehrfach dort. Ihr würdet dort sterben. Die verdammten Echsen sehen sie als heiligen Grund an, und früher oder später werdet ihr es dort mit ihren Götzenpriestern, Marus oder Krakenmolchen zu tun bekommen. Nichts, was ihr effektiv bekämpfen könnt, so ihr keinen Magier in euren Reihen wisst.” Sie mustert Alejandro wieder mit ihrer ursprünglichen Strenge, und er steht beinahe stramm. “Jawohl.” “Und das schnelle Gold ist dort längst nicht mehr zu machen. Die Oberfläche ist längst abgegrast, und in die Tiefen der Ruinen wagen sich nur Narren vor.” Alejandro nickt. Die Dottora schaut ihn an, blickt dann zu Sumaida, die bei dem scharfen Anpfiff wieder teilweise hinter Alejandros Rücken verschwunden ist. “Was ihr mir gebracht habt, ist sehr gut. Das kann ich alles gebrauchen. Wie heisst ihr eigentlich?” Alejandro verneigt sich. “Alejandro aus Felicella.” “Sumaida aus Ettila.” “Plantagenkinder? Nun, das ist keine Schande. Ich bin Maree Altana.” Sie mustert Sumaida. “Kennst Du schon Senor Paulson, den Apotheker?” Sumaida nickt. “Wir...uh... haben schon zweimal Aufträge für ihn erledigt.” “Gut.” Maree mustert noch einmal das Fundgut, dann schaut sie zu Alejandro. “Das habt ihr vom Ostufer, flussaufwärts, nicht wahr? Da wo diese Nicht-Namen-Sager hausen?” Alejandro nickt. “Wir sind einigermassen mit ihnen hingekommen.” “Das ist gut. Also – was haltet ihr vier Goldstücken und sieben Oreal? Ich könnte euch mehr zahlen, aber dann müßte ich auch mehr von den Leuten nehmen, die zu mir kommen.” Der Preis ist durchaus angemessen, und nach einem Blick zu Sumaida, die nickt, akzeptiert ihn Alejandro ohne Gefeilsche. Maree lächelt. “Gut. Das hier deckt meinen Bedarf erst einmal, aber wenn ich wieder etwas brauche, werde ich in der Gilde gezielt nach euch fragen. Ist das in Ordnung?” “Selbstverständlich, Signorina Altana.” Maree holt ihre Geldbörse und zahlt sie aus. Bis dahin hat Alejandro etwas Mut angesammelt. “Habt ihr schon einmal einen Maru gesehen, Signorina Altana?” Die Dottora nickt. “Ja. Auch schon gegen einen gekämpft. Die Biester sind bis zu drei Schritt groß und haben vier Arme. Und sie sind intelligent. Ihre Rückenhaut ist so dick, dass allenfalls eine Arbalette durchschlägt, und die weichere Brust ist meist mit einem Panzer geschützt. Sie führen einhändig Schwerter, die bei Menschen als großer Sklaventod durchgehen oder gewaltige Äxte. Und sie sind weder dumm noch langsam. Durban, der eine kleine Kampfschule nahe des Turmes von Ophaz betreibt, hat einmal einen erledigt. Bevor es euch juckt, in die Ruinen zu gehen, redet mit ihm. Wenn ihr ihm sagt, dass Maree euch schickt, dann erzählt er euch sicher gerne etwas.” Alejandro nickt beeindruckt. “Vielen Dank, Signorina Altana.” Alejandro verneigt sich erneut, und Sumaida nickt heftig.

Draussen auf dem Platz seufzt Sumaida. “Die Dottora ist eine echte Therbunitin. Sie ist von der gnädigen Göttin erwählt.” “Du meinst, sie kann Wunder wirken?” Alejandro ist schwer beeindruckt. Sumaida nickt, den Blick auf den Boden gerichtet. “Ich wäre gerne Novizin der Gnädigen geworden, aber ich bin nicht erwählt worden. Ich war zu schwach.” Alejandro kann nicht anders und nimmt sie in den Arm. “Du bist stark, Sumaida. Ich bin froh, dass Du bei uns bist.” Sumaida lächelt und sie setzen sich einen Moment auf die steinerne Bank im Schatten. “Ich bin auch froh, dass ich euch getroffen habe.” Sie lehnt sich gegen ihn.

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 15.12.2018 00:14

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti und Pala Strang)

Isna-Inti lächelt zurück hört den Worten von Pala aufmerksam zu, nur bei Wörtern wie arrogant und drapieren runzelt sie die Stirn vor Unverständnis. "Ich muss reden mit diese Magiermenschen, weil ich sie begleiten will in Sumpf, damit sie mir geben dafür die glitzernden runden Steine, damit ich kann freikaufen andere Kauwaanso, wenn der Gonrales Stamm Gefangene hat" erklärt Isna ohne Umschweife und sehr ernst. Dann hellt sich ihre Miene wieder auf, zwar war es ungewöhnlich, einer Fremden die Bemalung aufzuzeigen, aber es tat sich ein schneller Weg auf um mit diesen Magiern zu sprechen. Dafür müsste sie sonst noch lange am Hafen arbeiten. So langsam bekam Isna ein erstes Gefühl für phexisches Handeln. Sie strahlt Pala an "Oh das ist sehr lieb von dir. Gerne ich zeige Dir das für diesen Tausch. Aber ich habe gemerkt, dass die Krieger der Bleichgesichter es seltsam finden, wenn man hier die Farben des Krieges trägt. Warum willst du die Farben des KRieges tragen, hast du Streit?"
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.12.2018 18:29

Tag 10, Abends, Alte Baracken in Portas, Santinera
Zum Abendessen können Rando und Harana wieder herunter kommen, und als Rando einem menschlichen Bedürfnis nachgeht und Alejandro und Marico mit Abwaschen beschäftigt sind, nutzt Sumaida die Gelgenheit für ein Gespräch unter vier Augen mit Harana, dass ihr eigentlich seit dem Abend auf der Seele brennt, als die vier krank auf den Hof gewankt kamen. “Ich... uh... wollte mit Dir reden, Hara.” Die schaut auf. “Worum geht es denn?” Sumaida fasst sich ein Herz, und in ihrer Stimme liegt erstaunlich viel Strenge. “Hara, ich mag dich wirklich gerne. Aber das hier ist Deine Schuld.” Harana macht den Mund auf, aber Sumaida fährt unbeirrt fort. “Ich habe es den anderen nicht gesagt, aber es ist Deine Aufgabe als Heilerin, dafür zu sorgen, dass Deine Gruppe kein nicht wirklich abgekochtes Wasser trinkt. Gerade in Sumpfnähe. Da verläßt Du dich nicht auf andere. Und wenn ich Deine Stopfnähte sehe, dann brauche ich mir Deine Wundnähte gar nicht anzusehen. Sie vertrauen Dir, und Du bringst sie in Gefahr!” Harana protestiert. “Ich hab das nie richtig gelernt, so wie Du!” “Aber Du hast die Aufgabe als ihre Heilerin angenommen! Dann mußt Du es lernen!” Harana ist beleidigt. “Du hast gut reden.” Sumaida wird auch rot, eher aus Verlegenheit als Zorn. “Darauf zu achten, das das Wasser wirklich abgekocht ist, ist doch echt nicht schwer, Hara!” “Ich hab halt gedacht, wir sind da auf dem Posten, und die machen das alles schon richtig! Bitte sags nicht den anderen, ja?” Sumaida ist hin und hergerissen, läßt sich aber erweichen. “Aber nur, wenn Du Dich jetzt wirklich am Riemen reisst! Ihr hättet sterben können!” Harana lächelt. “Aber sind wir nicht, dank Dir.” Sumaida wird noch röter. “Schon gut.” Rando kommt wieder, und sie wechseln das Thema. “Na, worüber redet ihr gerade?” Harana streckt ihm die Zunge heraus. “Über dich.” Alejandro kommt aus der Küche heraus auf den Hof und trocknet sich die Hände ab. “Wenn Du schon wieder spotten kannst, dann bist Du offenbar auf dem Wege der Besserung.” Die lacht und erhebt sich, immer noch vom Fieber gezeichnet. “Besser schon, aber wenn ich darf, lege ich mich trotzdem wieder ins Bett.” Rando nickt. “Ich auch.” Alejandro und Sumaida wünschen ihnen eine gute Nacht, und als die beiden verschwunden sind, ringt sich Alejandro durch. “Hättest Du vielleicht Lust, noch ein wenig mit mir spazieren zu gehen, auf einen Wein vielleicht?” Sumaida wird rot, und auch, wenn nichts davon in Alejandros Stimme oder Blick mitschwingt, erinnert sie sich an ihr Versprechen vom Nachmittag im Busch. “Gerne. Aber ich möchte mich erst etwas frisch machen, ja?” Marico erweis sich als prima Kumpel und läßt ihnen ihren Freiraum.

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Romin Aranthal
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 16.12.2018 10:27

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti und Pala Strang)

"So ist das also, du bist bestimmt eine gute Begleitung im Dschungel. Und du hast Glück, zufällig kenne ich eine Magierin sehr gut. Ich will sie dir gerne Vorstellen." Pala betrachtet interessiert die Bemalung Isna-Intis und fragt nach der Bedeutung der Farben und Formen, "Bist du denn im Krieg oder trägst du die Farben weil du eine Kriegerin bist? Habt ihr auch noch andere Bemalungen?"
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.12.2018 17:53

Tag 11, morgens, Alte Baracken in Portas, Santinera
Das Reisswasserfieber erweist sich als hartnäckig, besonders Korian glüht, und auch wenn er es nicht recht zugeben will, kann er sich immer noch kaum alleine bewegen und braucht eine Stütze selbst auf dem Weg zur Latrine. Es ist eher schlimmer geworden als besser, und Sumaida verabreicht ihm eine weiteren Aufguss aus Marama Tonu, das seine Lebensgeister spürbar stärkt, und da auch Buki noch nicht aus dem Gröbsten ist, entscheidet sie sich, in den alten Baracken zu bleiben. Harana, der es schon, genau wie Rando, etwas besser geht, zeigt Einsicht in Sumaidas Standpauke vom Vortag und geht mit ihr die in der Küche zum Trocknen hängenden Kräuter und deren Verwendungszwecke durch, allerdings schwindet ihr Enthusiasmus schnell. Alejandro und Marico wollen kurz im Gildenhaus vorbeischauen, aber wenn keine fußläufig zu erreichende Plantage ihre Alligatoren ausgedünnt haben will, wollen sie noch einmal kurz vorbei kommen und auf Jagd gehen – und so ist es auch. Gerade, als Harana sich zurück gezogen hat um sich noch einmal hinzulegen und Sumaida anfängt, sich ans leider dringend notwendige Ausbessern und Pflegen von Kleidung und Schuhwerk zu machen, kommen Alejandro und Marico schon wieder. “Nichts Passendes. Wir sehen zu, dass wir was jagen und gegen Mittag zurück sind. Oder willst Du lieber mit?” Sumaida seufzt. “Geht nur. Es ist besser, ich passe auf. Buki und besonders Korian gehts wirklich noch nicht gut. Bringt was leckeres mit. Affe zum Beispiel.” “Mal sehen, ob wir noch einen Dummen finden, der sich auf Balestrareichweite heran traut.” Alejandro lacht. Sie legt ihre Stopfarbeit beiseite. “Wenn ich eh grad dran bin – habt ihr auch noch was zu flicken?” Marico ist versucht, aber bevor er etwas sagen kann, wehrt Alejandro ab. “Laß mal, das schaffen wir schon selber. Du hast genug zu tun.” “Es macht mir... uh... wirklich nichts aus.” Aber Alejandro schätzt den Unterhaltungswert von Stopfarbeiten dank genug eigener Erfahrung sehr realistisch ein und lehnt es ab, die leidige Arbeit auf sie abzuschieben. “Also, Affe und was uns sonst an Essbarem über den Weg läuft. Wir halten uns mal in Richtung Norden.” Im Süden und Westen liegen die Plantagen sehr dicht beieinander, und daher sind die Jagdmöglichkeiten bei weitem nicht so gut. “Paßt auf euch auf.” “Tun wir.” Sie winken noch einmal, dann sind sie weg

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 17.12.2018 11:14

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)

Bevor Goldon den Tresen hinter sich lässt, bezahlt er die zwei Oreal und gibt noch einen Komentar ab.
"Danke euch für die Einweisung ... , bei der Behauptung der Gildenanteil sei angemessen, runzelt er mit der Stirn,
eine pauschale Antwort, hätte ein Händler nicht besser beantworten können,
"ich habe es verstanden. Ich lebe bei der guten Dame Namens Miranda, die Witwe des Stadtwächters. Und was das den Kodex hier angeht ... sehe ich aus wie jemand der anderen Gildenmitglieder von ihren Fundstücken unrechtmässig trennen möchte? Und grundlos ziehe ich nie meine Waffen!"
Im offiziellen Ornat habe ich jedes Recht meine Waffe zu ziehen sobald es angemessen ist und das auch in Sandalia oder Magnolia!
Den Satz verkneift er sich natürlich und nutzt die Gelegenheit des abgelenkten Wirts, seine Tochter wieder etwas näher zu betrachten, während sie die Informationen einträgt.

"Einen Überblick sich verschaffen, ja das ist gut und sinnvoll ... ja, ich war bei dem Cashew-Baum und ihr und eure Begleitung hat der Regen wohl voll erwischt" stellt er etwas süffisant fest.
Dann beantwortet er Piriones Frage: "Einen Auftrag befolgen! Der Tempel zahlt pünktlich, davon könnt ihr ausgehen. Aber ich bin nicht als Gardist hier in diesem Gildenhaus und ich genieße gerade meine Freiräume."
Dann mustert Goldon ihn: "Und ihr? Was treibt euch an?
Was findet diese Maga an ihm? Wahrscheinlich sein Aussehen oder sonst noch was ...?

Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.12.2018 14:13

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Pirione schmunzelt. „Was mich antreibt? Einen Auftrag befolgen, wie ihr so schön sagtet." Den Seitenhieb läßt er an sich abgleiten, als ob er ihn gar nicht gehört hätte, wahrscheinlich kommt er aus einem Umfeld, wo man oft mit Worten anstatt mit Klingen kämpft und hat sich dementsprechend gut unter Kontrolle, schließlich können auch Worte töten. "Wie lange wollt ihr euch denn hier beschäftigen? Und wo ich dabei bin und einfach mal geradeaus fragen darf: Wie haltet ihr es mit den Achaz?“ Seine Frage ist in Wortwahl und Ton völlig offen, es lässt sich nicht heraushören, ob Piriones selbst Achaz mag oder nicht.

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 17.12.2018 16:42

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)

"Nach einer Mietklinge seht ihr aber nicht gerade aus. Ihr wisst das ich ein Gardist bin, also solltet ihr fairerweise mir sagen, was euer Beruf ist. Oder habt ihr etwas dagegen?" Goldon hatte zwar genügend Selbstberrschung als Ehrengardist, aber nicht die rhetorische Ausbildung lange um den Brei herumzureden wenn es nötig war. Es nagt etwas an ihm, dass hier wohl alle über ihn bescheid wissen, obwohl er sich Mühe gegeben hat nun nicht als Gardist aufzufallen. Nun er hatte bisher Pirione noch garnicht richtig gemustert, gibt seine Kleidung Auskunft über seine Tätigkeit? Hat er, genau wie Goldon, etwas Hornhaut am Kinn (im Moment schwer zu sehen, da er dort nicht glattrassiert ist), was auf einen Helmträger vermuten lässt? Wie sehen seine Finger aus? Sind diese rauh von der Arbeit oder eher zart wie die eines Händlers?
"Wie lange ich mich hier beschäftigen möchte? Solange mein Auftrag anhält, dieser dauert bestimmt ein paar Monde." Ein leichtes Seufzen ist zu vernehmen.
"Die Achaz? Wenn die Kirche sagt, sie sind unsere Feinde, dann sind es auch meine Feinde, wenn sie sagen, es sind unsere Freunde, dann sind es auch meine Freunde. Momentan sagt die Kirche nicht viel über die Achaz, es sei denn bei ihnen gibt es was zu holen. Mir sind sie egal." Seine Aussage ist teilweise gelogen, denn er persönlich interessiert sich schon für die Dinge von den Achaz, er weiß garnicht was genau, allein gewisse Mysterien scheinen ihn zu beflügeln, gerade dieses Unergründliche lockt ihn an.
Er wartet noch immer, dass er sich zu im setzt. "Wollt ihr ein Bier? Übrigens heiße ich Goldon, aber lasst mich raten, das wisst ihr bestimmt auch schon?" Grinst er.

Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.12.2018 19:00

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Goldon-Strang)
Eine Mietklinge ist der Mann vor ihm ganz sicher nicht, auch wenn er körperlich recht fit ist. Er trägt, abgesehen von einem Messer, noch nicht einmal eine sichtbare Waffe. Die Kleider sind teuer, zwar keine Seide, aber sehr gutes Leinen und ebenso hochwertiges Leder, dem Klima hier durchaus angemessen, aber doch deutlich mondäner als alle hier Anwesenden. Er ist hervorragend gepflegt, und, wenn man den verstohlenen Blicken nach geht, die ihm so einige zuwerfen, in den Augen der holden Weiblichkeit offenbar ein echter Hingucker. An den Fingerkuppen sieht man leicht dunkle Flecken, die auch nach dem Waschen offenbar nicht mehr rausgehen, und das verrät ihn als Schreiber. Das selbstbewusste Auftreten und die Kleidung lassen eine Stelle mit Personalverantwortung vermuten. Sein Gesicht ist offen und freundlich. “Nein, eine Mietklinge bin ich fürwahr nicht, da habt ihr vollkommen recht. Ich stehe in Diensten der Akademie zu Mirham, und das Bier geht auf mich.“ Er lächelt und deutet auf einen freien Platz, sichert sich dann die Aufmerksamkeit des Wirts, der die zwei gezeigten Finger richtig deutet. „Mein Name ist Piriones, und euren Namen kenne ich nur, weil ihr ihn gerade der entzückenden jungen Dame hinter dem Tresen offenbart habt. Gute Augen sind wichtig in meinem Beruf.“ Er setzt sich. „Die Magierin, mit der ich unterwegs bin, wird demnächst ein paar zuverlässige Leute als Bedeckung brauchen können, und daher höre ich mich erst einmal um, welche Partidas welchen Ruf haben. Ihr seid noch solo, wie ich gehört habe?“

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