DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 28.05.2020 17:22

Tag 24, Nachmittags im Säulenfeld, Ruinensumpf (Boronaya)
Zuhause in Santinera ist das Wetter besser. Ribaldo würde sich wohl gerne von Boronaya verabschieden und sich vielleicht auch gleich für den Abend verabreden, aber erst mal belegt sie ihre Partida, insbesondere Tonarev mit Beschlag. „Was hältst Du vom Badehaus? Ich erinnere mich dunkel daran, dass gestern jemand was versprochen hat...“ Jucho grinst. „Dafür! Ich lass uns nur eben im Gildenhaus auszahlen.“ Ribaldo wartet geduldig, bis Boronaya wieder 'frei' ist.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 28.05.2020 17:29

Tag 24, Nachmittags im Säulenfeld, Ruinensumpf (Boronaya)
"Auf jeden Fall. Im Moment bräuchte es vermutlich eine Horde Achaz oder Schlimmeres um mich davon abzuhalten. Auch mit der Dusche habe ich immer noch das Gefühl zur Hälfte aus Sumpf zu bestehen," meint sie lachend und verabschiedet sich von der Partida, bevor sie zu Ribaldo geht.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 28.05.2020 21:12

Tag 24, Spät Nachmittags Portas, Santinera (Boronaya)
„Wir treffen uns in der Herberge!“ Man trennt sich, Jucho strebt zusammen mit Sertudo in Richtung Gildenhaus, der Rest Richtung Sandalia. Ribaldo kratzt sich am Kopf. „War jetzt nicht gerade ein Erfolg diesmal, nicht wahr? Treffen wir uns heute Abend noch? Ich werde mit Alpacina reden, ob sie schon was erfahren hat... soll ich dich nach dem Abendessen abholen?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 28.05.2020 23:01

Tag 24, Spät Nachmittags Portas, Santinera (Boronaya)
"Wieso? Das mit dem Relief ist ein Erfolg und kein kleiner. Also red auf jeden Fall mit ihr." SIe schaut kurz den anderen nach, nimmt ihn noch an der Hand und geht ein Stück in Richtung Herberge. "Auf jeden Fall darfst du mich abholen. Das fände ich sogar schön, aber wir gehen auf jeden Fall auch noch ins Bad. Ich habe das Gefühl den halben Sumpf mitgebracht zu haben..." Was sie aber nicht daran hindert ihn in einer Seitengasse plötzlich zur Seite zu nehmen und leidenschaftlich zu küssen. "Das wollte ich schon im Sumpf machen."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 29.05.2020 11:20

Tag 24, Spät Nachmittags Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo erwiedert Umarmung und Kuss innig, und erst ein gutmütiges „Muss Liebe schön sein!“ eines älteren Passanten, der eigentlich mit einer vollbeladenen Kiepe an ihnen vorbei will, reißt sie zurück in die Gegenwart.
In der Herberge hat die Wirtin ihr Erstaunen über die verfrühte Rückkehr schon überwunden und ihre Partida wartet bereits auf sie, um zum Badehaus Bambusblüte aufzubrechen, wo es noch einigermaßen ruhig. Sich vernünftig zu reinigen, insbesondere die Haare zu waschen, geht hier doch einfacher als in der Waschküche der Herberge. Im warmen Ruhebecken finden die Geschlechter dann wieder zusammen, und die Mädels dürfen sich von Jucho ein lobpreisendes „So aus der Nähe ist der Anblick noch mal schöner!“ anhören. Tonarev strubbelt ihm den Kopf – fürs Untertauchen ist Juchoeinfach zu kräftig. Makita hingegen provoziert prompt und präsentiert sich aufreizend, was Bule in Verlegenheit bringt, obwohl er doch längst den Anblick gewohnt sein müsste. „Verdient habt ihr es euch ja – immerhin hatten wir den leichten Dienst auf der Plattform.“ Das stimmt durchaus, letzteres zumindest. Auf der Plattform Wache halten ist schon angenehmer, als mit den Rabotnici in den Bambus zu stiefeln. Makita verpasst Boronaya einen Klaps. „Wenn Du jetzt noch Wettermagie zum Nebel wegmachen könntest...“ Sertudo, der die ganze weibliche Schönheit wohl wahr nimmt, aber nicht besonders darauf anspringt, nimmt diese Bemerkung als Aufhänger. „Das wird jetzt öfters passieren. Mit dem Nebel. Ist halt Regenzeit. So wie es da aussieht, kann man da erst mal noch weiter arbeiten, aber der Fortschreitter und die Siana müssen sich nach dem Wetter richten. Und wenn er die Wurzeln einfach weghacken lässt, kommt ihm wahrscheinlich die ganze Wand entgegen.“ Jucho kommentiert das nicht, er scheint sich erst einmal entspannen zu wollen. Tonarev übernimmt für ihn. „Wäre schon praktisch, wenn der Prospero ihm helfen würde. Die regelmäßige Eskorte tut uns gut. Sonst bleibt fast nur Jagd, es tut sich jetzt nicht mehr allzuviel.“

Tag 44, Nachmittags, Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
Coraline wird etwas verlegen. „Ich hab mir offen gesagt keinen Kopf gemacht. Eine Horasierin und ihr alanfanischer Onkel, ein hoher Flottenoffizier, haben die Plantage gewonnen oder sowas, und da ist auch eine kleine Kupfermine, die sie jetzt an die Macalinto verpachtet haben. Der Capitan soll ein ziemlicher Stier sein. Haben hier zwei Questadorinnen als Köchin und Oberaufseherin eingestellt, beide recht hübsch. Das war auch schon alles, was ich und Pinia wussten.“ Alejandro schaut zu Jelinea. Coraline versucht sich weiter zu erinnern. „Der Typ war so ein unauffälliger Kerl. Mittelgroß, braungebrannt, recht fit, um die Mitte zwanzig. Ist jetzt eine knappe Woche her. Er ist mit der Conchita am nächsten Tag wieder flussabwärts, hat er jedenfalls erzählt. Auf mich wirkte er ganz normal, aber Pinia war er irgendwie unheimlich.“ Alejandro schaut zu Jelinea. „Wir sollten dem Capitan Bescheid geben.“ Jelinea nickt.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 29.05.2020 11:27

Tag 24, Spät Nachmittags Sandalia, Santinera (Boronaya)
Boronaya wird bei der Ansprache knallrot und lächelt entschuldigend. "Bis nachher..." Kurz überlegt sie küsst ihn dann aber noch einmal leidenschaftlich bevor sie sich mit einem Grinsen endgültig verabschiedet und sich mit den anderen trifft.

"Hey... ich hätte so einen Anblick auch verdient. Immerhin musste ich den Morfu spielen," meint Boronaya und quietscht bei dem Klaps kurz auf, bevor sie betont lasziv ins Wasser steigt und Jucho die Zunge herausstreckt.

"Ja, aber wenn ich all das könnte, was hier helfen würde könnte sich Ribaldo mich nicht leisten und ich würde vermutlich bei den Bronzenen mitspielen müssen. Oder noch höher."
Der Hinweis auf die Stabilität lässt Boronaya dann aufhorchen. "Daran hatte ich gar nicht gedacht..."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 29.05.2020 14:16

Tag 24, Früh Abends, Badehaus Bambusblüter → Herberge Arangenbäume, Sandaliea, Santinera (Boronaya)
Jucho lacht. „Sofern Du auf Narben stehst...“ Er erhebt sich und nimmt lachend eine klassische Ringerpose ein. Es ist schon was dran an ihrem Jefe, allerdings wirklich auch ein Haufen Narben. Makita grinst. „Den Morfu gespielt? Nun, dann muss Jefe dich aber noch stechen, schließlich ist das das Schicksal von Morfus!“ Tonarev lacht, die Jungs werden hingegen verlegen und Jucho wendet sich, wieder ins schützende Wasser sinkend, lieber dem anderen Thema zu. „Siehst Du, wie gut, dass Du uns hast!“
Beim Abendessen gibt es keine Überraschungen, und so ist die Welt erst einmal in Ordnung, als Ribaldo pünktlich nach dem Abräumen des Geschirrs auftaucht. Auch die anderen ziehen noch einmal los – Bule will mit Sertudo zusammen einen trinken, Jucho, Makita und Tonarev wollen noch mal im Gildenhaus vorbei schauen um etwas die dortige Stimmung und die neuesten Gerüchte zu erfühlen. Und anschließend, so wirkt es auf Boronaya, hat zumindest Makita noch etwas vor. Ribaldo bietet ihr den Arm, lobt ihren frischen Geruch und schlägt dann vor, noch einen Wein trinken zu gehen. Morgen nach dem Frühstück wolle er sich mit Siana treffen, auf der Terrasse des Palmenhauses, um die neuesten Entwicklungen zu besprechen. „Möchtest Du dazu kommen?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 29.05.2020 20:38

Tag 24, Früh Abends, Badehaus Bambusblüter → Herberge Arangenbäume, Sandaliea, Santinera (Boronaya)
Boronaya lacht, als er sich so in Pose wirft. "Wirklich? Aber benutzt man dazu nicht eigentlich lange Speere?" fragt sie neckisch und unterstreicht mit einem Augenzwinkern, dass sie das nicht ernst meint.
Wobei der letzte Satz eher ein ernstes Nicken provoziert. Da ist was Wahres dran.

Als Ribaldo sie dann abholt hakt sie sich ein. "Beides würde ich mal mit einem sehr gerne beantworten. Und möchtest du damit sagen ich habe vorher nicht gut gerochen," fragt sie gespielt empört.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 30.05.2020 08:59

Tag 24, Früh Abends, Badehaus Bambusblüter → Herberge Arangenbäume, Sandaliea, Santinera (Boronaya)
Ribaldo sucht nach einer geeigneten Antwort nd entscheidet sich, ein wenig unsicher grinsend für: „Sagen wir... ähm... Du hast dich der Umgebung nahezu perfekt angepasst?“ Er führt sie zu der kleinen Weinstube nahe dem Khablaschrein, wo sie schon einmal waren. Man sitzt zwar auf der Gasse, aber der Wein ist erschwinglich und trotzdem gut trinkbar. Die rankenden Blumen an der Mauer geben sogar etwas Privatsphäre. Hier sind sie das erste Mal Piriones begegnet, allerdings ohne es zu wissen, und er hatte damals auch keine Augen für sie. Ribaldo dürfte es noch ncht einmal jetzt wissen.
Es sind nur drei Tische, und an den anderen beiden sitzen ein paar ältere Leute, offenbar Nachbarn, die den Arbeitstag bei einem Wein und einem kleinen Plausch ausklingen lassen. Eine angenehm ruhige Atmosphäre.
Ribaldo prostet ihr zu, trinkt dann von seinem Wein und seufzt. „Es ist irgendwie nervenaufreibend, wenn man seine Ziele so nah vor Augen hat und nicht ran kann. Und nur wegen einem Haufen stinkender Brühe oder ein paar Baumwurzeln! Es ist zum Mäuse melken!“

Tag 44, Früh Nachmittags, La Grande Desplumada (Capitan)
Deutlich schneller ist es mit dem Maultierwagen nicht gerade, aber weniger anstrengend, und weniger staubig wird man dabei auch. Die Maultiere sind tatsächlich gut abgerichtet und es reicht, sie in die richtige Richtung zu drehen, dann trotten sie brav auf dem Karrenweg entlang. Sie erreichen einen Wegschrein gerade noch rechtzeitig, um vor dem Mittagsregen Schutz zu suchen, und gegen Ende der Siesta taucht endlich das Tor nach La Grande Desplumada auf. Sie sind angekündigt, und ohnehin ist es derselbe Junge wie beim letzten Mal.. Don Amatino empfängt sie wieder auf der Terrasse, aber mit kleinerem Hofstaat, diesmal sind nur seine Schreiberin Lucia und seine Leibsklavin Safira dabei, und Don Amatino kommt ihnen auch prompt ein paar Schritte entgegen. „Willkommen auf La Grande Desplumada, Cavalliera Emilia, Capitan!“ Er macht ersterer, die die falsche aber offensichtlich gut gemeinte Anrede etwas verlegen lächelnd entgegen nimmt, einen Handkuss und schüttelt letzterem die Pranke. „Kommt in den Schatten und trinkt erst mal was.“ Auf einen Wink hin kümmert sich ein Sklave um Maultier und Wagen, während Safira Getränke eingießt. Emilia überlässt ihrem Onkel die Gesprächsführung, nicht nur kann er das besser, Don Amatino und er sind auch vom selben Holz und verstehen sich prächtig. Genau wie in der besseren Gesellschaft im Horasreich redet man erst einmal über allgemeines, dann flechtet Don Amatino eine Bemerkung ein, wie sehr Safira das Sparring mit dem Capitan geschätzt hat und fragt, ob er vielleicht die Zeit erübrigen könnte, ihr einmal ein paar Tricks beizubringen? Falls Emilia das langweile, erböte er sich gerne, mit ihr einmal einen Ausritt zu unternehmen. Emilia vermisst das Reiten tatsächlich, und als ihr Onkel, wie nicht anders zu erwarten, bekundet, dass es ihm ein Vergnügen wäre, mit Safira ein wenig zu üben, gibt sie sich einen Ruck. Zuhause auf dem kleinen Landgut ihrer Eltern ist sie viel geritten, und das fehlt ihr hier. Don Amatino ist charmant, und selbst, wenn er beim Ausritt auf dumme Gedanken kommen sollte, dann ist ihr das vielleicht gar nicht mal so Unrecht. Einfach mal abwarten. „Mit dem größten Vergnügen, Don Amatino!“ Sie deutet einen kleinen Knick an, und Don Amatino strahlt. „Dann lasse ich euch in Safiras Händen, Capitan. Schont sie nicht, sie braucht manchmal etwas Strenge!“ Er grinst, und Safira verneigt sich. „Es ist so, wie mein Gebieter sagt.“ Emilia schüttelt den Kopf. „Ermutigt ihn nicht noch!
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 30.05.2020 15:56

Tag 24, Früh Abends, Badehaus Bambusblüter → Herberge Arangenbäume, Sandaliea, Santinera (Boronaya)
Sie muss bei seiner Antwort lachen. "Siehst du noch ein paar Monate und du bis schlagfertiger als eine bronzene Partida."
Die Weinstube sagt ihr zu, diese noblen Weinstuben sind gar nicht so ihres. Zumindest nicht immer. SIe prostet ihm ebenfalls "Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Aber sieh mal: Es hat auch etwas Gutes. Wenn du die Sachen schon fertig ausgegraben hättest könntest du ncihts von Prospero lernen und noch viel schlimmer. Mit wem würdest du denn dann deine Abende in Al'anfa verbringen? Oder wartet da eine schönere Frau auf dich?" fragt sie neckisch und ihr linker Fuß streicht neckisch sein Bein hinauf, so dass es niemand sieht.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 30.05.2020 19:01

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
„Das ist allerdings wahr!“ Ribaldos Laune hebt sich durch die Ablenkung ganz gewaltig. „Sollen wir vielleicht noch einen kleinen Spaziergang machen?“ Er hat es kaum gefragt, als recht unvermittelt Diederich auftaucht, den es zwar augenscheinlich zum Khablaschrein zieht, wo er eine Vortivgabe und ein Gebet los wird, aber leider hat er sie auch entdeckt, und mit der fröhlichen Unbeschwertheit des geborenen Lügners kommt er an ihr Tischchen und grüßt freundlich. „Ach guten Abend, Gelehrte Dame, ihr seht entzückend aus! Und Ribaldo, altes Haus. Wie läuft es? Er zieht sich vom Nebentisch mit einem Nicken einen freien Stuhl heran, was zwar zu einem 'Geht’s noch?' Blick der unbefragten Handwerker führt, aber keinen lauten Protest zur Folge hat. „Was für ein Tag! Im Sumpf soll es total nebelig gewesen sein. Wie gut, dass ich schon fertig bin. Ich störe euch zwei doch bei nichts oder, hehe?“ Ribaldo braucht einen Moment, als höflicher Mensch ist er Dreistigkeit einfach nicht so gewohnt. „Tatsächlich kommst Du ein wenig ungünstig. Wir wollten eigentlich...“ „Ich will euch ja auch gar nicht lange behelligen, nun sei doch nicht so ungastlich!“ Er winkt der Bedienung. „Signorina, noch ein Krug Wein für mich und meine Freunde!“ Laila ist da echt angenehmer. Die geht einem nämlich normalerweise tunlichst aus dem Weg.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 30.05.2020 22:04

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Sehr gerne," antwortet sie ihm lächelt und dann gefirert das Lächeln auf ihren Lippen und ihre Augenbrauen ziehen sich im Zorn zusammen.
"Seid mir nicht böse Signor, aber ich möchte keinen Wein." Das von euch ist deutlich im Unterton zu hören. "Wenn man bestohlen wird, vergeht einem die Lust auf Wein. Ich hoffe wirklich, dass der Morfu die Sicherung abbekommt und des Rest seiner Tage seine Tat bereut. Also sprecht mit Ribaldo wenn ihr möchtet."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 30.05.2020 23:18

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Bestohlen? Ihr seid bestohlen worden? Was wurde denn entwendet? Morfu? Scheußliche Biester! Hat man euch schon gesagt, wie bezaubernd ihr ausseht, wenn ihr wütend seid, Gelehrte Dame?“ Wie einnehmend und freundlich er lächeln kann. „Aber ich sehe schon, ich komme ungelegen, ich will euch auch gar nicht stören. Ich dachte nur, ich grüße einen Universitätskollegen, wenn ich ihm schon über den Weg laufe. Mein Angebot zur Zusammenarbeit steht noch, ich bin ja kein Unmensch. Es wäre doch zu traurig, wenn Du mit leeren Händen zuückkehren musst, Ribaldo. Nun schluck schon Deinen Stolz herunter und hör auf, dich wie ein kleines Kind zu benehmen. Du weißt ja, wo ich wohne.“ Er erhebt sich gutgelaunt, klopft auf den Tisch und verabschiedet sich, noch bevor Ribaldo eine geistreiche Replik zustande bringt. „Deine Großmut brauche ich nicht!“ Diederich ist unerschütterlich in seiner guten Laune. „Das weiß ich doch. Denk einfach drüber nach. Und jetzt noch einen guten Stich!“ Er klimpert suggestiv mit den Augenbrauen und dann ist er weg. Ribaldo ballt die Fäuste. „So... so... so ein Mistkerl!
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 30.05.2020 23:30

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Nun, ihr stört," ist Bornayas knappe Antwort. "Aber richtet doch eurer Partnerin liebe Grüße aus, ich habe gehört ihr Schreiber hat die Kasse geplündert... Eine Schande." SIe lächelt zuckersüß.

Boronayas Blick in seinem Rücken sind Dolche oder besser Speere, Drachentöter... irgendwas Tödliches. Sie atmet einmal tief auf. "Gibst du mir ein Alibi, wenn ich ihn jemals umbringe?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.05.2020 09:17

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo nickt, gleichzeitig tödlich verlegen und kreidebleich vor Wut. Diederich ist aber auch ein Naturtalent. „Jederzeit.“ Einer der älteren Handwerker am Nebentisch entspannt die Situation. „Gehört schon was dazu, erst zur Holden zu beten und dann sowas abzuziehen. Lasst euch bloß nicht stören, ihr jungen Leute!“ Die anderen nickt ihnen freundlich zu, und auch, wenn das etwas verlegen machen mag, spült es die gönnerhafte Gemeinheit weg, die Diederich hinterlassen hat. Ribaldo bedankt sich artig, zahlt, und bietet dann Boronaya seinen Arm. „Lass uns ein paar Schritte gehen.“

Tag 44, Früh Abends, Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
„Wie erreichen wir den Capitan am besten?“ Aleandro schaut zu Korian, der zuckt mit den Schultern. „Schreibt ihm eine Nachricht und gebt sie beim Schifferbureau ab. Wir euch aber einen Silber kosten. Den erstattet er euch aber sicher.“ Alejandro schaut zu den Seinen, und die nicken. Das Schreiben obliegt prompt Sumaida, die bei weitem die lesbarste Handschrift hat, und Coraline kramt noch einmal in ihrem Gedächtnis. „Ich könnte Pinia auch noch mal fragen.“ Korian nickt. „Mach ruhig. Vielleicht springt ein Auftrag für uns bei raus. Wir könnten es gebrauchen.“ Coraline nickt und steht auf. Alejandro erhebt sich ebenfalls, was Sumaida mitzieht. „Ich komme mit zum Schifferbureau.“

Der Schreiber hinter dem Tresen verliert seinen gelangweilten Gesichtsausdruck sofort, als er den Grund für die Nachricht erfährt. „Capitan Morrigan ist mit seiner Nichte gerade heute auf Besuch bei Don Amatino auf La Grande Desplumada. Ich kann die Nachricht aufnehmen, aber wenn ihr einem Jungen Bescheid sagt, der läuft für einen Silber auch noch zur Plantage. Und die Macalinto sollten das auch erfahren. Es kann ja auch um die Kupfermine gehen.“ Alejandro ist nicht besonders überrascht. Sollte tatsächlich die Kupfermine überfallen werden und die Macalintos hinterher herausfinden, dass jemand auf der Nachricht gesessen hat, die das Ganze hätte verhindern können, dann kann das recht... unangenehm werden. „Ihr habt doch nichts dagegen, wenn ich die Nachricht kopiere, Signorina?“ Sumaida schüttelt den Kopf, und der Schreiber fertigt gleich zwei Abschriften an – eine für die Macalinto und eine für den Capitan.
Vor dem Kontor lungern noch ein paar Strassenkinder herum, weil wohl auch zu dieser Zeit des öfteren Botendienste abzustauben oder interessante Informationen zu erlangen sind, und ein Mädchen erbietet sich für drei Heller 'die Beine in die Hand' zu nehmen und zu den Macalinto zu laufen, während ein schon etwas älterer Junge für einen von Alejandro erübrigten Oreal bereit ist, trotz der vorgerückten Zeit bis La Grande Desplumada zu laufen – in der wahrscheinlich berechtigten Hoffnung, dort noch ein Abendessen, einen Schlafplatz und eventuell noch eine weitere monetäre Anerkennungsprämie zu bekommen.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.05.2020 14:24

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Auch Boronaya nickt den alten Gästen freundlich zu und lässt sich nach einer freundlichen Vaarbaschiedung gerne ein paar Schritte ausführen. Das Jederzeit hat ihr ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. "Du, ich bin mir nicht sicher, aber hat ihn das gerade erstaunt. Das mit seiner Partnerin... Glaubst du es kann sein, dass er das gar nicht wusste?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.05.2020 21:07

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo muss darüber nachdenken. „Nun... wo Du es sagst. Wenn ich Palandrine wäre, dann hätte ich es ihm wohl nicht erzählt. Obwohl er es wahrscheinlich ohnehin erfahren würde, es war ja Stadtgespräch. Ich frage mich eher, was er am Khablaschrein wollte. Meinst Du, Palandrine geht mit ihm ins Bett? Oder geht es gar um Laila oder diese Prinzessin?“ Das würde Boronaya wundern. Laila ist alles Mögliche, aber nicht leicht zu haben, und Prinzessin Catrina sah erst recht nicht aus, als ob sie sich mit einem windigen Möchtegernschwertkönig einlassen würde. Wobei... nur weil Diederich sie abstößt, heißt das nicht unbedingt... „Genug von dem Wiesel. Lass uns heute Abend nicht mehr über ihn reden.“ Ribaldo entführt sie weiter die Gasse hinein. Der Wind frischt etwas auf und es riecht nach Regen, aber er lenkt seine Schritte zum Cashewbaum, und tatsächlich sind sie hier momentan allein.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.05.2020 21:24

Tag 24, Abends, Eine Weinstube am Khablaschrein, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Das halte ich dann doch für ausgeschlossen, dass er mit den beiden etwas angefangen hat. Dass Palandrine mit ihm ins Bett geht ist denke ich mehr als naheliegend. Was bringt sie denn sonst in ihre GEschäftsbeziehung ein?" fragt Boronaya.
Sie lässt sich nur zu gerne zum Cashewbaum führen. Bald so etwas wie ihr zweites Schlafzimmer denkt sie schmunzelnd und küsst ihn. "Versprochen. Ich rede nur noch von gutaussehenden Männern..."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.06.2020 10:15

Tag 24, Abends, Am Cashewbaum am Westhang, Sandalia, Santinera (Boronaya)
„Sie kann zaubern. Anderen Leuten in den Kopf gucken, nicht wahr? Sagte das nicht Magister Prospero neulich auf der Rossa?“ Aber dann lässt Ribaldo das Thema auch endgültig ruhen und widmet sich den schönen Dingen des Lebens. Er erwidert ihren Kuss, dann, nach einem nochmaligen Rundblick, der ihm die Abwesenheit von offensichtlichen Beobachtern bestätigt, finden seine Hände ihren Weg an die richtigen Stellen. Mittlerweile vertraut mit ihrer Robe lösen seine Finger Bänder und Knöpfe, dann, so sie ihm nicht Einhalt gebietet, befreit er sie davon. Klar kann man bei dieser Robe alles hoch oder beiseite schieben, aber das tut den Nähten nicht gut und führt beim wieder gerade rücken fast unweigerlich zu dem 'gerade beglückt worden'-Aussehen, das man auch nicht unbedingt auf dem Nachhauseweg zur Schau stellen will. Ihre Hautfarbe macht sie eher noch unsichtbarer, dann fällt auch ihr Höschen und eine Wolke schiebt sich vor die Mada und hüllt alles ins Dunkel.

Tag 44, Früh Nachmittags, La Grande Desplumada (Capitan)
Don Amatino hat tatsächlich nur zwei Reitpferde, und er ist auch nicht der geborene Reiter, so dass Emilia gut mit ihm mithalten kann. Sie unterhalten sich über die Unterschiede ihrer Plantagen – das Weingut ihrer Eltern, mit dessen Bewirtschaftung sie nur als Knd zu tun hatte, ihre riesige, für sie noch völlig ungewohnte Bananenplantage und Don Amatinos nicht gerade anspruchslose Reisplantage. „Am aufwendigsten ist tatsächlich der Transport der Ernte. Der Karrenweg nach Santinera ist mit den Ochsen ein knapper halber Tag – bei vollgeladenem Karren. Besser wäre es mit Kanälen, aber nach Santinera hin steigt das Gelände vor allem an, und unser Flüsschen fliesst starrsinnigerweise nach Süden und mündet erst in den Rio Serpentillo, bevor dieser nahe Apestos Capestosos in den Blauen Hanfla mündet. Und so ungern ich das sage... da hat es zuweilen Flusspiraten. Die Vendetta hat für den Oberlauf des Rio Serpentillo zuviel Tiefgang, und da fühlt sich das verdammte Gesindel sicher.“ Emilia genießt die Unterhaltung, aber im Hinterkopf fragt sie sich auch, wie Don Amatino so unbekümmert seine schöne Leibsklavin mit ihrem Onkel raufen lassen kann. Dass ihr Onkel ein Schwerenöter ist, ist ihm doch auf die Stirn geschrieben! Aber dann kommt ihr ein leiser Verdacht, unerbeten. Don Amatino und Onkel Jorge sind sich ziemlich ähnlich. Don Amatino scheint keine Kinder zu haben, obwohl er es ganz offensichtlich nicht an rahjagefälligen Anstrengungen fehlen lässt. Sie schüttelt den Kopf. Selbst wenn es so ist, redet man besser nicht drüber.
„Ich stehe mit meinen Nachbarn in Kontakt, aber einen Kanal zu bauen ist ein immenses Unternehmen, das keiner gerne bezahlen will. Allein die Vermessung kostet ein Vermögen. Und was den eigentlich Bau angeht. Ihr seid wirklich eine hervorragende Reiterin, Donna Emilia!“ Emilia lässt sich gerne schmeicheln, knüpft aber auch interessiert an das Thema an. „Danke, Don Amatino. Ihr haltet euch allerdings auch alles andere als schlecht! Wisst ihr eigentlich etwas über den Bau der Kanäle auf meiner Plantage?“ Don Amatino lacht. „Don Bonvecchio! Der gute alte Träumer! Die Vermessung und Bauleitung hatte irgendein Ausländer, der sich Hydro-Ingenieur nannte gemacht, so eine freudlose Bohnenstange namens Pietro van der Doitse. Er hatte auch so ein dampfbetriebenes arkanomechanisches Monstrum dafür kommen lassen, hat ihn ganz sicher ein Vermögen gekostet. Das Vieh hat aber mehrere Dutzend Schritt pro Tag ausgekoffert. Stand auf einem hölzernen Schlitten und hat sich selbst mit einer Seilwinde auf einem Schlitten bewegt. Hat zweimal böse Unfälle gegeben, fast ein Dutzend Sklaven sind dabei verreckt. Wir haben ihn alle für verrückt erklärt, aber das war er wohl nicht.“ Das erklärt die vielen Gräber.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 01.06.2020 22:36

Tag 24, Abends, Am Cashewbaum am Westhang, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Boronaya genießt die gemeinsame Zeit. "Wenn wir noch eine Weile hier sind und es wirklich so viel regnet müssen wir uns irgendwann etwas anderes einfallen lassen," meint Boronaya nachdem die Wolken wieder verschwunden und sie angezogen sind. "Bringst du mich noch zurück?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.06.2020 10:33

Tag 44, Abends, Schifferkontor → Magnolia, Santinera (Crocodileros)
„Wir haben getan, was wir konnten, mein ich.“ Sumaida nickt, unsicher, ob sie nicht übertrieben haben. Alejandro legt den Arm um sie. „Gehen wir noch etwas spazieren?“ Sie nickt. „Gerne!“ Der Abend ist mild, auch wenn es wieder einmal nach Regen riecht, was erwartet man bei der Jahreszeit auch anderes. Sie spazieren erst ein Stück die breite Treppe nach Magnoia hoch, gehen dann aber über den Zwölfgötterstieg, von dem aus man immer wieder einen schönen Blick über den besseren Teil der Stadt und den aus der Entfernung friedlich aussehenden Fluss bekommt. Sumaida fragt sich, ob Alejandro, obwohl sie doch schon am Nachmittag miteinander in der Küche, vielleicht noch einmal der holden Göttin opfern wolle, und stellt dabei fest, dass ihre eigene Hand herunter auf seinen Po gerutscht ist und sie beim in sich hineinhören durchaus Lust hätte. Aber nicht hier draußen, wo sie überrascht werden können. Oder zumindest von Fremden überrascht werden könnten. Alejandro hält an und nimmt sie in den Arm, bevor er sie küsst. „Sollen wir zurück in die Baracken?“ Was er da vorhat, verkünden seine Hände, die ihr die Träger ihrer Tunika über die Schultern geschoben haben und nun beim sanften Streicheln der freigelegten Gebiete deutliche Anzeichen von Kooperationsbereitschaft finden. Sumaida kichert leise. „Wieso nicht? Ungeduldiger! Nicht hier! Was, wenn jemand kommt!“ Sie gebietet ihm jedoch keinen Einhalt, wird sogar ihrerseits aktiv.

Tag 24, Abends, Am Casheqbaum am Westhang → Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo lacht und nimmt sie erneut in den Arm. „Ich hoffe, Du meinst nur einen anderen Ort.“ Er küsst sie. „Und natürlich bringe ich dich nach Hause.“ Er hält auch Wort, und als er sie vor der Herberge abliefert, kommen in diesem Moment auch Jucho, Tonarev und Makita wieder, offenbar guter Laune. Jucho schickt die beiden Damen mit einem Klaps vor. „Nun ab ins Bett – morgen müssen wir früh auf die Jagd. Du kommst doch mit, Naya?“ Das würde mit der Verabredung zum Frühstück bei Siana kollidieren.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.06.2020 12:12

Tag 24, Abends, Am Casheqbaum am Westhang → Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Wenn ihr mich braucht. Aber das letzte Mal bin ich ja praktisch nur daneben gestanden. Ribaldo redet mit Siana, vielleicht auch hinsichtlich eines neuen Geldgebers. Wahrscheinlich bin ich da nützlicher...." gibt sie zu. Beim jagen war sie wirklich ... naja sie konnte ein wenig beim Tragen helfen.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.06.2020 12:28

Tag 24, später Abends, Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Jucho überlegt das. „Na ja, vielleicht kriegen wir ja auch eine Eskorte. Musst Du wissen.“ Letzteres ist ernst gemeint, soweit kennt sie ihn. „Ich wünsche noch einen guten Abend, Senor Fortschreitter!“ Er deutet eine Verbeugung an. Makita lacht. „Den hat er doch schon ge...Aua!“ Tonarev hat dank kürzerer Reichweite Juchos Aufgabe der Disziplinierung von unbotsamen Gruppenmitgliedern übernommen. Ribaldo wird natürlich rot, erwidert aber nur die kleine Verbeugung zu Jucho und verabschiedet sich dann von Boronaya. Jucho verzieht sich mit Tonarev und Makita in Richtung Hinterhof. Ribaldo wartet, bis Makitas Schandmaul außer Hörweite ist und kratzt sich dann verlegen am Kopf. „Ich hätte dich schon gerne dabei. Du kennst Laila einfach besser, und als Magierin kennst Du Dich da auch einfach besser aus, was die Prinzessin angeht.“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.06.2020 20:52

Tag 24, später Abends, Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie seufzt innerlich. "Ja ich komm nachher noch kurz zu dir Jucho." Det gutmütigen Spott lächelt sie weg. Imemrhin stimmt es ja. "Ribalod, ich komme gerne mit, aber meine Partida braucht mich auch. Und du musst die Verhandlungen selbst führen. Ich bin nicht deine Forschungspartnerin, ich kann nciht für dich oder für euch das Wort führen. Ich kann ihnen vielleicht das erläutern, woran sie als Magier INteresse haben, aber da ist eher die Frage wie viel dur verraten willst..." meint sie zu ihm.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.06.2020 10:25

Tag 44, Früh Nachmittags, La Grande Desplumada (Capitan)
Don Amatino lenkt sein Pferd auf eine kleine Anhöhe, wo sich hinter ein paar Sträuchern ein hübscher Pavillon erhebt, von dem aus man über die abgeernteten Felder hinweg auf den kleinen Fluss schauen kann. „Sollen wir nicht eine kleine Pause machen?“ Don Amatino steigt ab. Emilia erwägt das sorgfältig. Sie ist aus der Übung und ihre Kehrseite würde sich über eine Pause freuen, aber so eine Pause ist auch eine geradezu klassische Gelegenheit. Es ist ja nicht so, dass sie etwas Abwechslung nicht mal ganz lustig fände, und ganz ohne Charme ist Don Amatino auch nicht. Aber eigentlich hat sie keine Lust, nur eine Kerbe am Bettpfosten zu sein.
Ihr latente Sorge erweist sich jedoch als unbegründet. Zwar wartet ein abgedeckter Korb mit einem kleinen Imbiss und einem Tonkrug Wein auf sie, aber Don Amatino bedrängt sie nicht. Sie unterhalten sich über dies und jenes, ein wenig harmloser Klatsch über die Nachbarschaft, was Emilia zwar eigentlich zuwider ist, sie aber trotzdem aufsaugt, zumal Don Amatino nichts bösartiges oder abwertendes erzählt. Und es ist wirklich wichtig, seine Nachbarn zu kennen und ein möglichst gutes Verhältnis zu haben. Hier ist ja sonst keiner, der einem helfen könnte. Sie hakt beim schon beim letzten Besuch erwähnten Club der Pflanzer ein. „Erzählt mir mehr darüber, Don Amatino.“ Es ist ein Gesellschaftsclub, aber seine Funktion ist ein wenig die eines Stadtrates. Natürlich läuft auch hier draußen nicht wirklich etwas gegen den Willen der Macaltino und Salmoranez, insbesondere, da die sich notorisch einig sind. Aber es ist immerhin ein Gremium, wo der einzelne Pflanzer, der gerade einmal ein Dutzend Sklaven und ein paar Morgen Land hat, seine Stimme hörbar machen kann. „Und es ist natürlich ein Tausch- und Heiratsmarkt. Man kommt hier nicht oft raus.“ Er zwinkert ihr zu, und sie wird rot. „Wem erzählt ihr das? Ich lebe ja auch bei meinem gestrengen Onkel.“ Warum hat sie das jetzt gesagt? Gestreng... Don Amatinos Neugier ist prompt geweckt, und er lacht. „Sagt mir nicht, dass das die Erklärung für euer perfektes Benehmen ist, Donna Emilia! Oder gar für euer Herumrutschen auf dem Sattel.“ Emilia lacht ebenfalls. „Nein, letzteres ist eher dem Umstand geschuldet, dass ich seit Monaten nicht mehr auf einem Pferd gesessen habe.“

Tag 24, später Abends, Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo nickt dazu. „Natürlich, die Verhandlung machen wir. Aber morgen im Palmenhaus ist ja die Vorbesprechung, und ich würde einfach gerne Deine Sicht der Dinge hören!“
Auf dem Hinterhof wartet tatsächlich Jucho auf sie und schnippt ihr prompt mit dem Zeigefinger gegen die Stirn. „Ich finde ihn ja auch anständig, aber vergiss nicht, dass wir für ihn arbeiten und nicht seine Partner sind. Wenn das Reli-dingsda oder die Statue ihn reich und berühmt macht, hast Du nichts davon, denn die sind weder magisch noch aus Gold, wie es aussieht. Die Statue kriegt er jedenfalls kaum weg, wenn sie aus Stein ist.“ Und das sind die beiden Voraussetzungen für einen Beuteanteil in der Gilde: Das Artefakt muss geborgen werden und aus Gold sein und/oder magisch. „Wir können seine Aufträge echt gut brauchen, aber wenn Du dich in seine Angelegenheiten hereinhängen sollst, dann sollte er dich auch dran beteiligen. Kor fordert gutes Geld für guten Kampf.“ Er grinst, wird dann etwas ernster. „Wenn wir morgen nur jagen können, ist es nicht so wichtig, ob Du mitkommst, aber wir sind dank Dir immerhin die einzige Partida mit einer Magierin, wenn wir eine Plantageneskorte kriegen, brauchen wir dich wahrscheinlich.“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 03.06.2020 13:12

Tag 24, später Abends, Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie nickt. "Ich schaue, ob ich kommen, kann, aber ich muss auch mit Jucho sprechen. Das ist meine Partida und wie du weißt muss ich auch Geld verdienen. Ich glaube wenn es eine Eskorte gibt, kann ich sie schlecht hängen lassen. Ich schicke dir aber auf jeden Fall einen Boten oder komme. Passt auf jeden Fall auf. Laila ist klug, schön, schlagfertig und ihre Gefährtin dürft ihr auch nicht verärgern."

Also Jucho ihr an die Stirn schnippt, deutet sie ihm einen Tritt gegen das Schienbein an. "Ich weiß. Aber es ist auch eine INvestition in die Zukunft. Wenn er nicht merh rausfährt, wer dann? Und wer davon wird uns nehmen? Aber ich habe ihm das gesagt, dass ich morgen früh schauen muss und entweder komme, oder ihm einen Boten schicke..."

Als sie dann in den Hinterhof kommt.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.06.2020 17:36

Tag 24, später Abends → Tag 25 , Herberge Arangenbäume, Sandalia → Gidenhaus, Portas Santinera (Boronaya)
Jucho nickt. „Bin ich ja auch für. Wir machen das so: Du kommst morgen mit ins Gildenhaus. Wenn wir eine Eskorte kriegen, dann schickst Du ihm mit 'nem Jungen Nachricht, ansonsten kannst Du hierbleiben. Aber wenn Du Dich da reinhängst, dann schlag auch was raus. Das ist nicht unfair. Wir müssen alle von was leben, und ich hab keine Lust, meine Schwester und Makita nochmal Schankmaid spielen zu sehen.“

Der nächste Morgen bringt leidlich ordentliches Wetter, und Jucho stürzt sich im Gildenhaus tapfer ins Gedränge. Es dauert ein wenig, dann kommt er mit zufriedenem Gesichtsausdruck zurück. „Erfolg! Hab ihn gerade eben noch..:“ Nikka taucht erbost hinter ihm auf. „Das war meiner, Du hinterhältiger Bornländer!“ „Warum hab ich ihn dann in der Hand?“ „Das regeln wir draußen!“ Jucho hebt die Hände. „Komm schon Nikka. Erstens hab ich ihn zuerst gehabt, zweitens bin ich stärker als Du, und drittens hab ich keine Lust, dir ein Veilchen zu hauen und dafür den Rest des Tages mit halbzerquetschten Eiern rumzulaufen.“ Einen Moment hängt es in der Schwebe, fuchst ihn Nikka mit in die Hüften gestemmten Armen an, dann deutet sie mit dem Finger auf ihn. „Du schuldest mir einen Rum. Und zwar nicht diesen Brennspiritus, der hier ausgeschenkt wird!“ Jucho akzeptiert das, dann kann er den Auftrag seiner Partida vorstellen. „Eskorte nach Solitudissima Franka. Das ist sieben Stunden Fussmarsch im Westen. Wir sollen uns um die elfte Stunde bei Don Bertolis vor der Herberge Hahn & Henne einfinden, die liegt in Magnolia, klein aber fein. Eskorte einer renitenten Person zur Plantage, notfalls mit Gewalt. Eine Dublone.“ Nichts zum reich werden, aber auch nicht schlecht. Ein Oreal und acht große Kupferstücke pro Kopf und zwei Oreal für die Gruppenkasse. Tonarev wendet sich an Boronaya. „Glück gehabt. Dann kannst Du dich noch mit Fortschreitter und der Siana treffen.“ Jucho nickt. „Ich geh eben zu Signorita Rijka, den Auftrag eintragen lassen, und frag sie, ob sie was weiß.“
Er kommt bald zurück und grinst abgeklärt. „Wahrscheinlich sollte Nikka mir den Rum ausgeben. Solitudissima Franca ist so eine Art Strafexil für renitente Zornbrecht-Sprösslinge. Don Bertolis Luminoff-Zornbrecht betreibt eine kleine Teeplantage und hat das zweifelhafte Vergnügen, sich immer wieder um junge Zornbrechts kümmern zu dürfen, die sich in Al'Anfa eine lange Weile nicht mehr blicken lassen dürfen. Zumeist verzogene Prinzlein und Prinzesschen, die es sich mit der Matriarchin verdorben haben und hier ihre 'Erziehung' nachholen sollen.“ Er schaut zu Boronaya. „Spute dich! Wir treffen uns kurz vor der Elften am Gasthaus.“ Er beschreibt ihr kurz den Weg dahin, es klingt nicht schwer zu finden. So groß ist Magnolia ohnehin nicht.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 03.06.2020 21:29

Tag 24, später Abends → Tag 25 , Herberge Arangenbäume, Sandalia → Gidenhaus, Portas Santinera (Boronaya)
Sie seufzt. "Du hast ja recht, aber ihn dafür um Geld zu fragen... fühlt sich auch falsch an. Vielleicht eine Beteiligung. Aber ob er damit reich wird? Wohl kaum." Sie schüttetl den Kopf. Privat hätte sie das Geld die Ausgrabung als Partnerin anzugehen, aber was würde ihr das bringen? Eine Tsa-Statue? Am ehesten fiel ihr noch ein das Zeug als Paraphernalia zu verwenden. das aber erzählte sie jetzt wirklich besser niemandem. Und so richtig, richtig fühlte sich das auch nicht an.

Auf jeden Fall freut sie sich am Morgen, dass sie einen Auftrag haben. Und noch mehr als sie beides kombinieren kann. Dass es dafür fast eine Prügelei gab, was solls. Und darüber wen sie da transportieren mussten, machte sie sich auch keinen Kopf. Notfalls in eine Topfpflanze verwandeln, wobei das sicherlich politisch heikel wäre...
Also sputet sie sich und schaut dass sie rechtzeitig zu dem Gespräch mit Siana und Ribaldo kommt.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 04.06.2020 09:24

Tag 25, morgens, Herberge Palmenhaus, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Santinera ist klein, aber so klein dann auch wieder nicht, und Boronaya muss sich etwas sputen. Einmal quer durch die Stadt, aber so ist es nun einmal. Ribaldo ist bereits da, erhebt sich aber und kommt ihr entgegen, um ihr das Gatter zur Terrasse aufhalten. Das Palmenhaus ist ein gutes Stück vornehmer als die Zwei Arangenbäime, mit einer schönen Terrasse, die einen wunderbaren Ausblick über Santinera bietet und Bedienung. Und auf die Terrasse dürfen auch Männer, die Herberge selbst nimmt nur Frauen auf.
Siana erwartet sie bereits bei einem Becher gewässerten Wein und bietet ihnen Plätze an. Die Nebentische sind derzeit frei, drinnen werkelt die Wirtin hinter dem Tresen und ein Mädchen wischt den Fliesenboden.
Siana wartet, bis sie sitzen, dann berichtet sie nach einer kurzen Begrüßung. „Also, um es kurz zu machen: An die Prinzessin bin ich noch nicht ran gekommen. Sie hat in den letzten zwei Tagen das Anwesen der Salmoranez nur zweimal verlassen, beides Mal in Begleitung ihres Major Domus Irwin und Deiner Freundin Laila. Sie waren einmal beim Apotheker, da bin ich leider zu spät gekommen, um sie 'zufällig' zu treffen. Bis der Junge, den ich zum Beobachten bezahlt habe, mich erreicht hat, waren sie schon wieder zurück. Aber sie hat wohl nichts gekauft, sondern laut meiner Quelle sich was über die hiesigen Dschungelpflanzen erzählen lassen. Sie will heute um die elfte Stunde wieder da auftauchen, ich beabsichtige daher, bald meine Staffelei auf der geschwungenen Treppe aufzubauen. Das zweite Mal war sie wohl bei der Dottora, aber auch da haben wir uns verpasst. Warum sie da war, weiss ich nicht, aber sie war länger dort. Es ist keine Gegend, in der man unauffällig länger rumlungern kann, und sie kam nicht an der Taverne vorbei, wo ich auf sie gewartet habe – sie muss eine der engen Seitengassen genommen haben. Ich hab zusätzlich Tadaeus um Hilfe gebeten, er kennt ja offenbar ihren Vater, und er hat versprochen, sie auf einen Wein einzuladen.“ Sie lehnt sich zurück. „Und die kleine Palandrine habe ich gesprochen. Eigentlich ganz nett, wenn man so mit ihr plaudert. Hat hier Hausverbot, weil sie sich wohl mal im Zimmer geirrt hat und vor der Kiste der Dame Akagi zu Stein erstarrte.“ Sie kichert. „Na ja. Jedenfalls war sie ganz offen: Sie würde uns gerne die Aufzeichnungen bezüglich des abgebauten Reliefs abkaufen. Wir würden dann beide als Mitautoren erwähnt. Diederich würde dafür zwanzig Dublonen locker machen und hat ihr gesagt, sie soll notfalls dafür mit Dir ins Bett gehen oder Dir magisch den Kopf verdrehen. Dazu hat sie allerdings keine Lust. Also ins Bett zu gehen.“ Ribaldo würde letzteres am liebsten nicht diskutieren und lacht es als Scherz weg.
DSA_Santinera_Palmenhaus.jpg
Tag 44, Abends, Magnolia → Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
Die anderen sitzen alle am langen Tisch, und Buki sieht es ihnen auf den ersten Blick an und grinst so vielsagend, dass Sumaida und Alejandro rot werden. „Und ich habe mich schon gefragt, wo ihr bleibt.“ Sie wendet sich an Coraline. „Du musst wissen, die beiden sind ein Paar.“ Das war dieser schon bei der Vorstellung klar. Jelinea wird ebenfalls rot und fragt etwas barscher, als sie eigentlich wollte: „Und, habt ihr die Nachricht übergeben?“ Alejandro nickt und berichtet kurz, wobei er unterbrochen wird durch zwei Bewaffnete mit dem Stierkopfwappen der Macalinto auf dem Kürass, die den Hof betreten. Sie grüßen nonverbal, dann schauen sie sich um. „Wer von euch weiß was über den Typen, der sich nach der Kupfermine erkundigt hat? Donna Pina will euch sehen.“ Coraline hebt zögernd die Hand, aber Korian wird seiner Verantwortung als Anführer gerecht und erhebt sich und reckt seine Schultermuskeln. „Ich komme mit.“ Die beiden Wachen mustern ihn und entscheiden sich, dass er trotz seiner Jugend eine höfliche Antwort wert ist. „Ist nicht nötig Senor, sie kriegt keinen Ärger. Wir sollen nur die bringen, die den Kerl auch selber gesehen haben.“ Der zweite denkt noch einen halben Schritt weiter. „Keine Sorge, gibt auch 'ne kleine Belohnung, besonders, wenn wir den Typen in die Finger kriegen.“ Er wirkt glaubwürdig, und Coraline nennt auch noch Pinias Namen. Der Ältere schaut noch mal zu Korian. „Keine Sorge, wir bringen sie euch unbeschadet zurück. Coraline sträubt sich nicht und nickt nur Korian zu. „Danke.“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 04.06.2020 10:39

Tag 25, morgens, Herberge Palmenhaus, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Boronaya ist tatsächlich ein wenig außer Atem, als sie ankommt, aber immerhin hat sie es dann nachher nicht so weit.
Lächelnd nimmt sie einen Schluck vom Wein. "Vielleicht will sie auch in den Dschungel und ein paar Pflanzen suchen," schlägt sie vor. "Das könnte ihr eine Expedition schmackhaft machen." Bei Palandrines Angebot legt sie den Kopf leicht schief. "Ihr müsst bei ihr aufpassen dneke ich. Aber sie ist jetzt mittellos und vermutlich ziemlich auf Diederich... angewiesen. Ich weiß nicht, ob er es schon wusste, aber spätestens seit gestern weiß er es sicher." Sie schaut ein wenig beschämt auf den Boden. "Naja also auf jeden Fall denke ich, dass das sie gefährlicher macht. Aber vielleicht könnt ihr sie auch auf eure Seite ziehen. Ich glaube das Diederich nicht so angenehm ist. Reichen denn die 20 DUblonen für das Relief und die Statue? Und werdet ihr einen Vetrag schließen? Sonst vergisst er aus Versehen natürlich eure Namen zu erwähnen..."
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