DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 14.05.2020 20:02

Tag 22, früher Abend, Ribaldos Unterkunft, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie runzelt die Stirn. "Reiß dich zusammen Ribaldo. Sonst überzeugst du Laila nicht. Sie ist die gemeine Version von mir, aber die Adlige wirkte vernünftig. Und wenn sie sich deinem Freund anschließen... wird es böse. Zumindest das solltet ihr verhindern. Und ich würde ihr nciht gleich auf die Nase binden, was wir... du weißt schon. Lass Siana reden..."
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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 14.05.2020 20:42

Tag 21, früher Abend, Badehaus Bambusblüte, Sandalia, Santinera
Alondro schaut sich kurz neugierig um, beschließt dann aber, dass ihm heute Abend der Sinn doch mehr nach Wein -- oder auch etwas stärkerem -- denn nach Rahjafreuden steht. So wäscht er sich bloß gründlich und taucht für einige Minuten im warmen Entspannungsbecken ein, um seinen Muskeln nach den Strapazen des heutigen Tages etwas Gutes zu tun, bevor er sich wieder anzieht und die Garküche neben seiner Herberge ansteuert, um dort zu Abend zu essen.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.05.2020 21:29

Tag 22, früher Abend, Ribaldos Unterkunft, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo tut sein Möglichstes und beruhigt sich tatsächlich langsam. „Gut. Ich mache mich gleich zu Siana ins Palmenhaus auf. Gelehrte Dame Catrina von Klaas-Haisenboerg und Gelehrte Dame Laila. Verstehe ich das richtig, dass Du mit Deiner Collega verfeindet bist?“ Er überlegt. „Ähm... was sage ich ihr Deiner Meinung nach am Besten, um sie zum Mitmachen zu bewegen? Diese Laila kennst Du doch besser, oder?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 14.05.2020 21:36

Tag 22, früher Abend, Ribaldos Unterkunft, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie schüttelt den Kopf... "verfeindet... Naja wir stehen in Konkurrenz und... ein wenig vielleicht. Wahrscheinlich kannst du es ihr schmackhaft machen, wenn du ihr irgendwie verkaufst, dass es mir schadet. Ohne offensichtlich zu sein. Indem ihr die Chance geboten wird mich auszustechen... Ihren Ehrgeiz ansprechen. Bei der anderen Dame vielleicht die Neugier auf ein, wenig gefährliches Abenteuer im Sumpf..."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.05.2020 08:51

Tag 22, früher Abend, Ribaldos Unterkunft, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Ribaldo nickt. „Verstehe.“ Dann beginnt er, sich ausgehbereit zu machen. Da sen Hauswirt über keinen Schirm verfügt, notgedrungen mit der Pelerine. Zum Abschied umarmt er Boronaya noch enmal. „Danke, dass Du mich gewarnt hast!“

Tag 42, nachmittags, Nordwestlicher Stichhafen Manana della Suerte (Emilia)
Die Fischteiche machen jetzt schon einen besseren Eindruck. Tarito hat den Zaun praktisch fertig und auch Gras und Buschwerk darum herum sind gelichtet. Sogar ein paar Fische werden ihnen stolz präsentiert, die Kuro wohl mit einem Bambusspeer erlegt hat. Emilia lobt den Erfolg, auch wenn sie das leise Gefühl hat, Kuro hätte lieber mit am Zaun arbeiten sollen, aber Tarito wird schon wissen, wem er wann etwas Freiraum einräumen sollte, und frischer Fisch auf dem Tisch ist auch nicht übel. „Oben am Stichhafen sind viele Stauden noch nicht abgeernet. Wir sollten das nicht verkommen lassen. Kümmere dich ab morgen darum, Tarito.“ „Aye, Donna.“ Er salutiert anstatt sich zu verbeugen, aber das stört Emilia nicht. Vecna geht derweil den Schutzzaun um die Teiche herum ab, aber Emilia lässt sie machen. Mit dem Flechten sind vor allem Mariella, Lora und Mita beschäftigt, und falls da ein ermahnendes Wort fällig sein sollte, reicht es erst einmal, wenn Vecna das macht.

Tag 42, nachmittags, Manana della Suerte (Emilia)
Die Verlockung, mehr daraus zu machen, ist wirklich groß, und der Capitan verpasst Kongou noch einen Klaps. Die kichert. „War ich schon wieder unartig, Herr?“ Das nicht, es ist nur Dein Herr, der einen Mangel an Selbstbeherrschung an den Tag legt. Er streicht ihr über den Po. „Das Herumlaufen ohne Hose könnte man so auslegen, aber...“ Seine Hand verliert sich irgendwo, und sie seufzt wohlig. „Aber ich fürchte, ich sollte meine Arbeit machen, anstatt mich zu amüsieren. Und Shiri dürfte dich auch vermissen.“ Kongou kichert, sowohl des Argumentes, wie auch seiner Hand wegen. „Ich höre und gehorche. Aber ich bin euch stets gern zu Diensten, Herr.“ Bei ihm hat sie das Gefühl, dass es ihm wichtig ist, dass sie Lust empfindet. Er könnte einfach mit ihr machen, was er will.
Er gibt ihr einen letzten Klaps. „Nun auf mit Dir.“ Sonst mache ich doch noch was Dummes. Außer mir selber ist ja niemand da, der mich aufhalten könnte.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.05.2020 10:04

Tag 22, früher Abend, Ribaldos Unterkunft, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie lächelt. "Das ist doch selbstverständlich. Ich werde Prospero auch noch Bescheid geben." Sie seufzt. "Wieso kann sich nicht irgendwo am anderen Ende der Welt bleiben. Bis morgen!" Sie haucht ihm einen Kuss auf die Backe.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.05.2020 12:36

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Auch hier wird ihnen Tee angeboten, während sie auf Prospero warten, was auch tatsächlich etwas dauert – wahrscheinlich hat sie ihn – genau wie Fortschreitter - mitten aus der Arbeit geholt. Aber als er aus dem ehemaligen Schankraum kommt, der jetzt als Lage- und Arbeitszimmer dient, ist er makellos sauber und gepflegt, wie man es von einem gestandenen Magus erwarten kann. Und in seinen Augen blitzt wieder der Schalk. „Welche freudige Überraschung, meine Liebe. Lasst mich raten – ihr hattet Besuch! Und zwar ihre Hochwohlgeboren, Prinzessin Catrina Sophia Perainella von Klaas-Heisenboerg, Adepta Minora der Akademie Grangor. Einzige Tochter, von sieben Kindern, des Kanzlers seiner Hoheit, des Fürst-Herzogs von Methumis, seine Durchlaucht Tetrarchan Pietro Carolus von Klaas Haisenboerg, Vizekönig des Perlenmeeres. Also Herr über drei oder vier unbewohnte Eilande und eine von uns seit Jahrzehnten im patriotischen Überschwang besetzte Insel, deren letzten drei dahin strafversetzte Gouverneure angeblich an Langeweile gestorben sind. Und eure bezaubernde Collega, Laila Fiornella, die derzeit vielversprechendste magisch begabte Nachwuchs-Kalligraphin in Mirham. Sie sind gestern mit dem Abendschiff angekommen, und die bezaubernde Laila hat sich als allererstes bei den Straßenkindern nach euch erkundigt.“ Prospero lächelt. „Ich gebe an – aber was tut ein alternder Magus nicht alles, um eine bezaubernde junge Collega zu beeindrucken?“ Er zwinkert ihr zu. „Aber ich bin im Vorteil: Die Kinder im Hafen wissen, dass ich für Nachrichten von interessanten Ankünften gut zahle. Und ich bin seiner nunmehrigen Durchlaucht, Phex und Rondra mögen ihn segnen, schon einmal in Grangor begegnet als er noch Vizekanzler und hochwohlgeboren war. Aber dass er seinen Augapfel bei ihrem bürgerlichen Onkel mütterlicherseits im allertiefsten Dschungel, noch dazu bei uns bis ins Mark verderbten Al'Anfanern!, Hofmagierin spielen lässt, macht mich doch neugierig.“ Er breitet die Arme aus. „Letzteres ist zugegebenermaßen nur eine Vermutung. Aber der Faktor der Salmoranez und Erbauer Port Schlingerhafens heißt Horatio Haisenboerg, und seine Durchlaucht ist über die bürgerliche Seite verwandt mit einem 'unmöglichen Kerl, der allerdings sein Herz am rechten Fleck hat', der 'irgendwo tief im Al'Anfanischen Dschungel Herrscher über ein paar Mohastämme spielt'. Es würde mich schon wundern, wenn es gleich zwei davon gäbe.“ Er bietet ihr seinen Arm. „Reicht eure Zeit noch für einen Schluck vor dem Abendessen?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.05.2020 12:42

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie muss sich mächtig beherrschen, dass ihr nicht der Mund offen stehen bleibt. "Falls ich jemals vergesse von euch beeindruckt zu sein, sagt einfach den Namen KLaas-Heisenboerg." Auf seine Einladung hin nickt sie. "Natürlich. Ich würde mich freuen mit euch einen Wein zu trinken. Wieso ist das so interessant? Was ist denn so besonders an diesem Ort Schlingerhafen?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.05.2020 13:10

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Prospero geleitet sie in sein Zimmer und entzündet dort zwei Öllampen, bevor er ihr einen Platz auf der Couch anbietet. „Meine Liebe, ich bin enttäuscht. Glaubt ihr, die Salmoranez verdienen ihren Reichtum mit ihrem guten Dutzend Plantagen hier? Nicht kultivierbare Dschungelgewürze, insbesondere der allseits beliebte Wasserrausch. Und das kommt aus dem mysteriösen Port Schlingerhafen, der 'Stadt auf den Drei Inseln im See'. Eine Magierin sollte ihre Umgebung stets im Auge behalten!“ Er schüttelt den Kopf, dann lächelt er wieder, was seiner Kritik an ihrer, seiner Meinung nach sträflich mangelhaften Kenntnis der Goßkopferten Santineras die Spitze nimmt. „Was mein mageres Wissen über Prinzessin Catrina angeht, das ist tatsächlich nur ein glücklicher Zufall, da ich, wie ihr ja wisst, freundschaftliche Beziehungen zur dortigen Akademie unterhalte.“ Stimmt. Beide seiner ihr bekannten wunderbaren Illusions-Artefakte sind keine Eigenschöpfungen, sondern stammen von Grangorer Illusionisten. Prospero holt aus einem kleinen Kabinett zwei Gläser und eine Korbflasche, und schenkt ihr und sich ein. „Nun – was gedenkt ihr zu tun? Wollt ihr abwarten, ob der junge Diederich versucht, sie für sich einzunehmen, oder wollt ihr schauen, ob Alpacina und Ribaldo an sie heran kommen? Oder wollt ihr selbst etwas unternehmen?“ Er zwinkert ihr zu.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.05.2020 14:37

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Ich denke es ist im Sinne Ribaldos, wenn ich mich da heraushalte. Laila und ich... verbindet eine gewisse kollegiale Konkurrenz. Aber ich habe die beiden informiert, damit sie Diederich zuvorkommen." Sie zuckt mit den Schultern, sie würde sich nicht auf Lailas Niveau herablassen und über sie bei wichtigen Leuten herziehen. Bei der Kritik wird sie ein wenig rot, aber schmunzelt dann auch. "Ich muss zugeben, dass ich beim AUftrag: alte echsische Artefakte nicht gleich an Wasserrausch gedacht habe. Was wisst ihr denn über diese Stadt? Lohnt da ein Besuch?
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.05.2020 15:17

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
„Dann wollt ihr euch also überraschen lassen.“ Prospero wiegt den Kopf, dann wendet er sich ihrer Frage bezüglich der Stadt zu. „Meine Liebe, man sollte sich immer einen Eindruck von denen verschaffen, die die örtlichen Regeln machen. Und das sind hier die Familien Salmoranez, Macalinto und Gonralas. Über Port Schlingerhafen kann ich euch nicht viel erzählen. Sie liegt mehrere Wochen Flussfahrt entfernt am Oberlauf in oder noch jenseits der Seenplatte, die es dort geben soll. Abgesehen von einer kleinen Truppe der Salmoranez kann es sich bei den Bewohnern nur um Anoihas handeln. Ob ein Besuch lohnt, hängt sicher von der jeweiligen Interessenslage ab. Doch unabhängig davon kommt man da nicht so einfach hin. Die Lage der Stadt ist geheim, und die Salmoranez recht wehrhaft. Man sagt Donna Marietta nach, dass sie unnötige Grausamkeit verabscheue, aber ebenso, dass sie zur Gründlichkeit neige. Ihr wisst doch sicher, wie der Blaue Hanfla unter den Sklavenjägern genannt wird?“
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 15.05.2020 16:24

Tag 21, früher Abend, Herberge Candelilla und Garküche nebenan, Sandalia, Santinera (Alondro)
Alondro kommt frisch gebadet wieder in seiner Herberge an, verstaut seine Sachen in seinem Zimmer und folgt dann den Gerüchen in die Garküche, um zu Abend zu essen. Er sucht sich einen freien Platz, bestellt sein Abendessen und Wein, falls es den hier gibt, und lässt dann seinen Blick über die anderen Leute hier schweifen. Charakterstudien, nennt er das, Tagträumerei und Firlefanz sagte sein Vater immer dazu. Vater ... nein, ich werde nicht wieder bei ihm angekrochen kommen und erneut mein Scheitern zeigen. Ich werde es hier schaffen, irgendwie. Er hat deutlich genug gemacht, was er von meiner Karrierewahl hält ...

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.05.2020 17:54

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Sie seufzt. "Wenn ich mich für Ribaldo einsetze, wird Laila das Gegenteil tun. Das... ist in etwa so, als die Tatsache, dass man nass wird, wenn man im Regen anch draußen geht. Das einzige, was ich tun könnte ist Diederich heute Abend hinzuhalten, damit er sie nicht erwischt. Aber auch das halte ich für wenig erfoglsversprechend. Meint ihr ich soll das direkt angehen?"
Die Geschichte der Stadt weckt ihre Neugier, aber ist auch wenig einladend. "Nein, wie?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 15.05.2020 18:54

Tag 21, früher Abend, Garküche neben der Herberge Candelilla, Sandalia, Santinera (Alondo)
Die Garküche ist eigentlich nur eine lange, den ohnehin schmalen Raum teilende Theke, an die sich vier bis fünf Leute setzen können, und er hat es gut abgepasst, noch einen freien Hocker zu bekommen, denn Alricios Empfehlung trifft anscheinend zu: Die Garküche ist gut besucht. Es sind alles Handwerksgesellen und -gehilfen, und das Gericht ist auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet: Es schmeckt richtig gut, macht aber auch ordentlich satt und ist gut gesalzen. Normalerweise wäre es ihm eher zu mächtig, aber nach dem stundenlangen Fussmarsch ist es genau das Richtige. Der Wein ist preiswert, aber...nun... halt das, was man in einer Garküche kriegt. Bier wäre wahrscheinlich die vernünftige Wahl gewesen.
Die anderen Gäste geben wirklich nicht viel her. Einfache Leute mit Schwielen an den Händen, so wie es aussieht aber wohl einigermaßen zufrieden mit ihrem Dasein, denn die Gesprächsfetzen drehen sich um Alltägliches, gemischt mit etwas 'wer mit wem'. Kein Geschimpfe auf die Granden oder missmutiges Granteln über die Wirtschaftslage. Kein Ort, wo geheimnisvolle Kapuzenträger verwegene Piratinnen anheuern. Wie hat sein Verleger gesagt: 'Krieg endlich deinen Arsch hoch! In einem Jahr kennt keiner mehr Deinen Namen! Und bring eine patriotische Note rein, das kommt grade gut an. Oder was mit Magomechanik. Wie dieser horasische Schreiberling mit seiner Romanreihe über das Luftschiff Omoi Mono. Verkauft sich selbst bei uns blendend, obwohl wir dabei wieder mal die Bösen sind. Denk Dir was aus! Und kein deprimierendes Ende! Das geht gar nicht!'“

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Rio Morte, den Fluss ohne Wiederkehr.“ Prospero zuckt mit den Schultern. „Was eure entzückende Mitschülerin angeht, nehme ich es mir nicht heraus, euch einen Rat zu geben – ihr kennt sie besser. Ohnehin, jeder hat seine eigene Art und Weise, die Dinge anzugehen.“ Er breitet die Arme aus. „Auf jeden Falll bin ich auf euren Bericht gespannt. Haltet mich auf dem Laufenden.“
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 15.05.2020 20:51

Tag 22, abends an Bord eines kleinen Schiffes nach Al'Anfa (Alondro)
Er steht nicht mal an Deck, um einen letzten Blick auf Santinera zu werfen. Zu sehr ist sein Stolz verletzt, zu sehr quälen ihn die fragen, wie er nur seinem Vater jetzt unter die Augen treten soll.
Eine Bruchbude ... seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet ... Ausgelacht haben sie ihn, den gutgläubigen Fremden, als er mit der Besitzurkunde die offizielle Eintragung vornehmen lassen wollte. Als man ihm dann vorgerechnet hat, wie viel es kosten würde, die Plantage wieder in Schuss zu bringen, und ihn gefragt hat, mit welchem Vermögen er das vorhabe, musste er einsehen, dass sein Traum eher ein Alptraum sein würde.
Aus Mitleid haben sie ihm das Stück Land abgekauft, so dass er zumindest die Grundsteuern nicht zahlen muss und mit ein wenig Gewinn aus der ganzen Sache rausgeht, aber ... jetzt in Al'Anfa alles wieder aufzubauen, was er noch vor zwei Wochen abgerissen hat, würde nicht einfach werden. Nicht, ohne sein Gesicht zu verlieren.
Das trübe Wetter des Tages passt tatsächlich gut zu seiner Stimmung, und so verbringt er den Abend tief in Gedanken.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 15.05.2020 23:02

Tag 22, früher Abend, Herberge Weisser Ara, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Sympathisch," meint sie zu dem Namen. "Ich werde euch auf dem Laufenden halten. UNd wenn ich eine erfolgreiche Methode gefunden haben mit ihr umzugehen..." Sie schüttelt den Kopf. Tatsächlich wäre vermutlich ein Gespräch mit ihr das Beste? Aber würde es das besser machen?
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.05.2020 09:37

Tag 43, Früh Nachmittags, Gildenhaus (Korians Partida)
Das Schwarze Brett bleibt die ganze Zeit lang leer, und Korians Laune wird dadurch nicht besser. Er winkt Buki zu sich an den Tisch rüber, und die setzt sich auf die Kante. „Was gibt’s?“ Korian schaut zum Ausgang. „Wo Harana gerad schiffen ist: Ich werde sie raus schmeißen. Ich hab endgültig die Nase voll.“ Buki zögert, widerspricht allerdings nicht. Was soll sie auch sagen? Heute Morgen hat sie prompt wieder getrödelt. „Und wer macht dann den Feldscher? Du etwa?“ Korian schüttelt den Kopf. „Ich hab gestern Abend noch Coraline angesprochen.“ Buki lacht. „Coraline? Du meinst Chirrida? Die beim Rammeln quiekt?“ Rando zögert. „Ich weiß nicht. Willst Du echt eine reinnehmen, über die schon die halbe Gilde gerutscht ist?“ Janis schweigt. Er kennt sie nicht, und er ist immer noch Juniormitglied in der Partida. Korian zuckt mit den Schultern. „Wen sie ran lässt ist doch völlig egal. Und was das angeht: Da ist sie nicht die einzige, die das macht. Sie tut halt, was nötig ist, um zu überleben. Ne schlechtere Feldscherin als Hara kann sie kaum sein.“ Rando zögert. „Stimmt schon, Du hast es ihr oft genug gesagt.“ Buki wiegt den Kopf. „Reto hat Coraline damals rausgeworfen, weil sie einen hat verbluten lassen.“ „Hab ich auch gehört. Sie sagt, es war einfach Pech. Kommt vor.“ „Kann sie auch kämpfen? Oder wenigstens schießen?“ „Sie sagt ja. Und hier sind ja Übungsscheiben, da kann sie zeigen, was sie kann.“ Buki wiegt den Kopf. Harana wird es schwer haben, aber andererseits lässt sie sich auch trotz mehrfacher Warnungen einfach durch schleppen. Ohne Sumaida hätte es sie vor ein paar Wochen vielleicht allesamt erwischt, einfach nur, weil Harana ihren verdammten Job nicht macht. „Na gut. Geben wir ihr eine Chance. Ich mag Harana zwar irgendwie...“ Aber jetzt in der Regenzeit müssen sie großteils von ihren Ersparnissen leben, und das ist nicht so viel. Jemand durch zu schleppen, der nicht sein Gewicht auf die Waage bringt, das ist zuviel verlangt. „Wär denn sonst noch jemand? Funica vielleicht?“ Korian wiegt den Kopf. „Hab ich auch schon dran gedacht. Die ist bei Camiara nicht wirklich glücklich. Fleißiger und mutiger als Hara ist sie, aber die kann noch nicht mal einen Bruch richtig richten. Außerdem gibt’s dann eine Schlägerei mit Camiara, darauf kannst Du wetten.“ „Auch wahr. Also Coraline.“
Rando und Janis nicken nur stumm. Korian nickt ebenfalls. „Ich rede mit ihr. Wir machen das heute Abend an den Scheiben im Gildenhaus. Wenn sie gut schießt, ist sie drin und Hara draußen.“ Rando hebt die Hand. „Sollten wir Hara nicht wenigstens noch eine Chance geben?“ „Haben wir doch schon. Und was ihren Hintern angeht – wann hat sie dich zum letzten mal rangelassen? Momentan macht sie doch hauptsächlich mit Marico rum. Du bist zu weich, Rando, sage ich Dir immer.“ Er versetzt ihm eine Kopfnuss. „Versteht mich nicht falsch. Jeder macht mal Fehler oder hat mal 'nen Durchhänger. Da sage ich nichts. Aber Hara reist komplett auf ihrer Ritze, und das läuft bei mir nicht. Ich red jetzt mal mit Coraline“ Er steht auf. Buki erhebt sich ebenfalls. „Ich komm mit, falls Du nichts dagegen hat.“

Tag 22, Abends, Herberge Zwei Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Die noch ausstehenden Besorgungen sind schnell erledigt – der Apotheker hat das gerade von Questadoren viel nachgefragte Kraut stets vorrätig. Wer will sich schon zur Unzeit mit der Neun-Monatskrankheit anstecken? Sich darauf zu verlassen, dass die Partida einen auffängt, wenn man monatelang nicht mehr als Questadorin arbeiten kann, ist mehr als kühn. Da bleibt nur, irgendwo als Plantagenwache anzuheuern, und das sind nicht gerade die gesuchtesten Jobs, läuft das doch oft auf mehr oder weniger Kost & Logis und ein kleines Taschengeld hinaus.
Das Abendessen bei Senora Ponches ist wie gewohnt hervorragend, dann scheucht Jucho sie früh ins Bett, steht ja morgen wieder Sumpf an. Ein wenig hat Boronaya den Eindruck, das ihn und seine Schwester die Adlige, mag sie auch aus dem Horasreich kommen, an ihre Vergangenheit im Bornland erinnert.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 16.05.2020 23:12

Tag 22, Abends, Herberge Zwei Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Gut eine Wache würde sie sicher nicht werden und alles andere... Im schlimmsten Fall müsste sie sich irgendwo niederlassen, aber jetzt schon? Sicher nicht.
Früh ins Bett ist allerdings nicht ihres und sie sitzt noch eine Weile da, fertigt noch ein paar Aufzeichnungen, bevor sie sich dann doch ins Bett begibt um morgens halbwegs ausgeschlafen zu sein.
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Tag 23, Morgens, Am Hafen in Portas, Santinera (Boronaya)
Das Wetter ist deutlich besser, auch wenn natürlich damit zu rechnen ist, dass der Wasserstand im Sumpf erneut gestiegen ist. An der Rossa wartet nur Fortschreitter mit den bewährten Rabotnici, Siana bleibt offenbar zuhause. Prospero scheint ebenfalls nicht in den Sumpf zu reisen, auch von Diederich und Palandrine ist nichts zu sehen. Dafür ist der fremde Magus mit seinen beiden Assistenten und Gefolge wieder dabei und füllt gefühlt ein Drittel des Schiffes. Aber auch der Rest bleibt nicht leer, nach dem Regentag reisen offenbar auch einige Leute zu Plantagen stromaufwärts, jeweils mit Bedeckung. Ribaldo begrüßt Sie hoffnungsvoll.
Auch die Flussabwärts fahrende Conchita ist gut gefüllt – offenbar reist Julia Tormenta ab. Sie hat sich für den Weg zum Schiff sogar eine Sänfte besorgt, in Santinera ein sehr ungewohnter Anblick – jedenfalls hat Bornoaya hier auf den Gassen bislang noch nie eine gesehen. Die Partnerschaft mit Prospero scheint einträglich gewesen zu sein – auf die Conchita wird einiges an sorgsam gezimmerten Kisten getragen oder gar mit der Ochsenwinde gehoben. Die Arbeiter, die die Kisten anfassen müssen, tun das sehr vorsichtig, fast schon ängstlich, und alle Kisten sind sowohl numeriert wie auch mit der urtulamidischen Namenssigille von Julia Tormenta gezeichnet, sagen sehr deutlich: 'Ich gehöre einem Magier – denke nicht einmal daran!' Für die, die dennoch daran denken könnten, hat die Besitzerin ein halbes Dutzend Questadoren angeheuert – offenbar konnte sich Barrabas den garantiert lukrativen Auftrag sichern. Aber die Rossa legt schon ab, bevor die Conchita fertig beladen ist, und für ein Gespräch bleibt keine Zeit.

Tag 42, nachmittags, Manana della Suerte (Emilia)
Beim zurückpaddeln fragt Emilia. „Wie steht es mit den Frauen? Gibt es Ärger mit Mariella?“ Vecna, die hinter ihr sitzt, zögert, sucht nach einer passenden Antwort. „Na ja. Glücklich ist sie natürlich nicht. Sie ist die Feldarbeit auch nicht wirklich gewohnt, das kommt ihr hart an mit dem Bambus flechten. Selbst mit Handschuhen. Sie will nicht noch mehr Ärger, daher hält sie sich zurück. Und die andere piesacken sie halt so ein wenig. Wer fällt...und so.“ Ist immer und überall dasselbe. Emilia blickt sich zu ihr um und nickt, versuchend, aus ihrem Gesicht weitere Informationen abzulesen. Vecna zieht eine Grimasse. „Sie wird sich schon einfügen. Sie ist nicht dumm.“ Emilia schaut wieder nach vorne. Man paddelt immer in die Richtung, in die man schaut, sozusagen, das ist bei einem schmalen Kanal eine der ersten Lektionen, die man lernt.

Vecna obliegt es, die Fische abzugeben, während Emilia direkt zu ihrem Onkel geht und Inazuna einen kurzen Kontrollgang ums Haupthaus beginnt.
Die Stimmung in der Küche ist tatsächlich anders, entspannter. Bei genauem Hinsehen gibt zwar auch Ako statt Shiri die Befehle, aber sie macht das geschickter und eben höflicher als vorher Mariella. Shiri bekommt keine Anweisungen, sie bestätigt die Vorschläge von Ako, und jene packt auch selber stärker mit an. Vecna sagt nichts, nimmt auch eine weitere kleine Änderung stumm wahr. Sie haben sich in der Küche offenbar auf ein einheitliches Niveau geeinigt, wie viel man dem Capitan zeigt. Das bedeutet, Shiri und Ako laufen ein wenig aufgeschnürter, aber Kongou und Myra deutlich zugeknöpfter herum. Vernünftig. Alles auszupacken stumpft nur ab, und so einfach zu beeinflussen ist der Capitan beileibe nicht, wie man vielleicht denken könnte. Myra erlaubt sich die Frage, ob an den Teichen alles in Ordnung sei, also wohl eher, wie es Mariella geht. Vecna überlegt sich die Antwort und entscheidet sich dann für ein: „Kein Ärger, oder sowas.“
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 17.05.2020 21:42

Tag 23, Morgens, Am Hafen in Portas, Santinera (Boronaya)
Boronaya hat nicht so gut geschlafen, die Begegnung mit Laila gibt ihr doch zu denken und so ist Ribaldo einer der ersten, den sie früh überfällt. "Schön dich munter zu sehen. WO ist denn Siana und wart ihr erfolgreich?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.05.2020 22:58

Tag 23, Früh Morgens, auf der Rossa (Boronaya)
Ribaldo begrüßt sie auch erst einmal erfreut, zuckt dann jedoch ein wenig hilflos mit den Schultern. „Siana will sich heute darum kümmern. Ich hab keine Ahnung. Bei den Salmoranez kannst Du ja nicht einfach reinspazieren und sagen, ich würde gerne mit diesem oder jenem sprechen. Sie sagte, sie wolle ihr eine Nachricht schicken , um sich mal zu treffen. Was hätten wir sonst tun sollen?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 17.05.2020 23:21

Tag 23, Früh Morgens, auf der Rossa (Boronaya)
Mich benutzen, geht es ihr kurz durch den Kopf. "Ja... viele mehr hätte man nicht tun können. Hoffen wir einfach, dass wir die Statue heute heben und fertig, oder?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 18.05.2020 08:54

Tag 23, Früh Morgens, auf der Rossa (Boronaya)
Ribaldo schaut aufs Wasser hinaus. „Hoffen wir es.“ Am Sumpfanleger kommt es zu einer kleinen Missstimmung, obwohl das vielleicht zu viel gesagt ist. Während sich alle zum üblichen, gemeinsamen Gebet zu Boron bereit machen, beginnt der Al'Anfaner Magus bereits mit dem Aufbruch, bis ihn seine Entourage darauf aufmerksam macht, und er mit allen Anzeichen des 'Wenn's denn sein muss!' mitbetet. Mehr als einer der Questadoren schüttelt den Kopf, auch Tonarev. Aber dann geht es los. Sie sind die einzige Gruppe, die es ins Säulenfeld zieht, insgesamt sind schon spürbar weniger unterwegs als sonst. Die rechtwinklige Kreuzung ist endgültig ein kleiner See, und Sertudo muss sich an manche Stelle sorgsam orientieren. Überall hängt noch der Morgendunst in den Gräsern und Büschen, und gefühlt dauert es sicher eine Viertelstunde länger, bis sie endlich ihren Ausgrabungsort erreichen. Dieser ist nun ein vom Anschein her nach ein riesiger See mit vielen kleinen Bambus- und Grasinseln, aus dem die errichteten Bauwerke schemenhaft aus dem Dunst hervorragen.
Jucho teilt die Truppe ein: „Makita, Bule, auf die Plattform und Augen aufhalten. Der Nebel wird sich heben. Sertudo und ich machen eine Rundfahrt mit dem kleinen Kanu. Naya und Tonna, ihr bleibt bei den Rabotnici. Senor Fortschreitter, ihr bleibt an der Ausgrabung – wenn ihr irgendwo hin wollt, sagt Tonna oder mir Bescheid. Bei dem Nebel verfahrt ihr euch sonst sehr leicht.“ Fortschreitter nickt und nimmt erst einmal seine Ausgrabung in Augenschein. Die Grube ist erneut komplett vollgelaufen, aber Babuka und ihre Cousins machen sich unverdrossen an die Arbeit, sie nun schon zum dritten oder gar vierten Mal abzupumpen und dabei schrittweise die Wände abzustützen, zu stellenweise zu versärken und abzudichten. Sie brauchen dazu nur wenig neuen Bambus, und so kann Boronaya die meiste Zeit bei Ribaldo bleiben.
DSA_Santinera_Sumpfausgrabung_Saeulenfeld1.jpg
Tag 42, spät nachmittags, Manana della Suerte (Capitan)
Emilia trifft ihren Onkel oben im Dachgeschoss an, an der Brüstung, wo er gerade Löschsand von einem Brief bläst. „Willst Du ihn Dir durchlesen, bevor ich ihn siegele?“ Der Capitan reicht ihr den Bogen, gefüllt mit seiner gut lesbaren, aber nicht allzu eleganten Handschrift. Die überfliegt ihn. „An Don Rosco? Wegen der Fischteiche?“ Der Capitan nickt. „Einladen? Wir haben doch nicht mal Esszimmermöbel. Wir können ihn wohl kaum an den Küchentisch holen, oder?“ „Wir fahren übermorgen zu Don Amatino. Wird schon passen, Emi.“ „Deinen Optimismus möchte ich haben.“ Ihr Onkel grinst.und zuckt mit den Schultern. Dann, auf ihr Nicken hin, siegelt er den Brief. „Und, wie wars an den Fischteichen?“ Emilia setzt sich neben ihn auf den Boden. „Geht voran. Also zumindest ist der Zaun wieder ganz und der untere Damm repariert und die Zu- und Abläufe vom gröbsten gesäubert. Kuro hat sogar mit dem Speer ein paar Fische gefangen.“ „Hmm... versteht der Junge was von Fischerei, oder war das nur Glück?“ Emilia muss sich eingestehen, nicht einmal auf die Idee gekommen zu sein, nachzufragen. Sie wird etwas rot. „Ich hab nicht gefragt.“ „Können wir ja nachholen. Hast Du oben am Stichhafen noch was entdeckt?“ Emilia erstattet Bericht, erwähnt auch Vecnas – von ihr geteilten – Verdacht, dass es da um mehr als um Probegrabungen ging. Der Capitan denkt darüber nach, „Mag sein. Kongou hat mich daran erinnert, dass in Kupferadern oft auch Halbedelsteine zu fidnen sind. Malachit, Turmalin, Azurit und sowas. Aber ob das hier der Fall ist, zumindest in einem wirtschaftlich nutzbaren Umfang... erst einmal muss die Bananenplantage laufen. Die Unterkünfte können auch damals für die Bautrupps errichtet worden sein, nach dem Motto: 'Wenn schon, dann gleich richtig.'“ Emilia nickt zögernd.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 18.05.2020 22:36

Tag 23, Früh Morgens, auf der Rossa (Boronaya)
Auch Boronaya wirkt ein wenig irritiert von dem Magus, belässt es aber bei dem Blick. Was war denn das für ein Al'anfaner?
Bei der Einweisung nickt sie und bleibt dann bei Ribaldo und den Rabotnici. "Sieht doch gar nciht so schlecht aus, oder?" meint sie zu ihm. Aber redet dieses mal auch weniger. Sie erinnert sich noch zu gut an das letzte Mal. "Was machst du denn, wenn du die Statue hast?"
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 19.05.2020 10:30

Tag 43, Abends, Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
Korian und die anderen sind schon vorgewarnt, offenbar ist ein Teil der 'Amazonen' direkt ins Gildenhaus gekommen. Trotzdem muss Jelinea alles noch einmal erzählen. Buki schüttelt den Kopf. „Da habe ich echt was verpasst.“ Jelinea grinst schief. „Das wäre genau nach Deinem Geschmack gewesen.“ Sie schaut in die Runde. „Bei euch alles in Ordnung?“ Janis sieht irgendwie etwas bedrückt aus, auch wenn er versucht, das zu verbergen. Ist das, was Alejandro angedeutet hat? Buki antwortet für ihn. „Klar doch. Die Brustschalen durftest aber nicht behalten, oder?“ Jelinea schüttelt den Kopf. „Was hätte ich damit sollen?“ Besser, sie hält sich da raus. Es ist nicht ihre Partida.

Tag 43 Morgens, Manana della Suerte (Capitan)
Der Capitan ist notorischer Frühaufsteher, und er holt sich in der Küche von Ako seinen ersten Kaffee ab, noch bevor die anderen herunter kommen. Er mustert die kleine Thalusierin, die ruhig und effizient arbeitet. „Warst Du mit Kuro auf dem Schiff?“ Ako nickt. „Ja, Herr.“ „Was weisst Du über ihn? Wo er herkommt und so?“ Er könnte auch Tarito fragen, aber üblicherweise sind die Matrosinnen in solchen Dingen besser informiert. Ako reagiert vorsichtig. „Er ist Sohn elburischer Fischer, glaube ich. Seine Eltern waren sehr arm, und so kam er auf ein Schiff. Er ist klug.“ Das ist unter Matrosen nicht unbedingt ein besonderes Kompliment, besonders, wenn es für sich allein steht. Aber immerhin besser als 'schlau'.
Sie reicht ihm den Kaffee von links, und der Capitan schließt daraus, dass sie auf einen anerkennenden Klaps verzichten könnte. Man vergisst als Herr und Gebieter schnell, dass nicht alle das lustig finden. „Gutes Mädchen Weitermachen.“ Er nickt ihr freundlich zu und verzieht sich auf die Treppenstufen vor der Haustür. Kuro hat Ehrgeiz, wenn ihn nicht alles täuscht. Das ist erst einmal etwas Gutes. Aber in einer festgezurrten Hierarchie kann das schnell Ärger geben. Und wie ein Anführer wirkt er auch nicht auf ihn.
Er schaut zum Hof, wo Inazuna konzentriert ihre Schwertübungen macht. Auch so eine Frühaufsteherin. Rein wirtschaftlich ist es Verschwendung, sich so eine Leibwächterin zu halten, aber sein Bauch sagt etwas anderes. Irgendwas stimmt hier nicht ganz. Don Bonveccio hat ihnen irgendwas verschwiegen oder selber nicht gewusst. Ein paar Sachen hier passen einfach nicht zusammen. „Du hättest mich wecken können. Guten Morgen, Onkel Jorge.“ Emilia setzt sich neben ihn und gähnt. Der Capitan lacht. „Guten Morgen. Wir sind nicht mehr auf einem Kriegsschiff, Emi.“ Emilia schaut zu Inazuna hin. „Ich sollte auch meine Übungen machen.“ „Das hingegen kann nicht schaden.“ „Aber nach dem Kaffee.“ Der Capitan nickt, dann sagen ihm helle Stimmen, dass auch Vecna und Shiri auf sind, und von den Sklavenunterkünften kommen Kongou und Myra herüber, noch etwas verschlafen, aber vielleicht gerade deswegen in den ersten Strahlen der Morgensonne hübsch, ja verführerisch anzusehen. Emilia knufft ihn. „Lass das!“ „Was denn?“ „Weißt Du genau! Wenn Du sie so anstarrst, darfst Du dich nicht wundern, wenn sie mit aufgeknöpfter Bluse rumlaufen.“ Der Capitan grüßt die beiden mit erhobenem Kaffeebecher, was sie durch eine artige Verbeugung beantworten. „Immer diese haltlosen Verdächtigungen, verehrte Nichte!“

Tag 23, Früh Morgens, im Säuenfeld (Boronaya)
Sertudo und Jucho finden ausser einer Schlange, die Jucho mit dem Spieß erledigt, keine Probleme, und auch als der Nebel sich hebt, bleiben sie unter sich. Der Wasserspiegel senkt sich zunächst langsam, aber erfreulich stetig, dann fängt es jedoch wieder zu ächzen und zu knarzen an, und Babuka und die ihren müssen immer wieder hinunter klettern und Streben einfügen und verflechten. Als sie aber bei ungefähr vier Schritt Tiefe angelangt sind, ächzt und knarrt die Wand zunehmend und Babuka hebt die Hand. „Tut mir leid Senor Fortschreitter. Der Wasserdruck ist zu hoch, der einfache Palisadenring hält das selbst mit Verstrebungen nicht. Wir müssen einen zweiten Ring drum herum einrammen. Es ist nur Bambus, der biegt sich eben, wenn genug Druck dagegen kommt. Die Grube ist sieben Schritt tief, wenn wir weiter abpumpen, bricht es wieder ein.“ Fortschreitter schaut sie an, als habe sie eben einen seiner Fingernägel mit einer Kneifzange entfernt. Boronaya weiss es: Sein und Sianas Budget ist erschöpft. Sie können sich noch maximal einen Besuch hier leisten, wenn sie nicht an frisches Kapital kommen. Prospero will anscheinend nicht investieren – Siana hat ihn sicher bereits gefragt.
Aber Babukas Urteil lässt sich kaum bestreiten. Und die steigenden Wasserpegel machen es nicht einfacher, erhöhen sie doch die Wassersäule, die gegen die Spundwand drückt. Ribaldo wendet sich an Boronaya. „Hast Du irgendeine Idee? Irgendeinen Zauber?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 19.05.2020 19:06

Tag 23, Früh Morgens, im Säuenfeld (Boronaya)
"Liegt sie denn frei die Statue?" fragt sie ihn und die Arbeiter. "Ich kann unter Wasser atmen, wenn es sein muss. Und ist es nicht sogar leichter sie im Wasser zu heben?" fragt sie.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 19.05.2020 19:21

Tag 23, Morgens, im Säuenfeld (Boronaya)
Babuka schüttelt den Kopf. „Leichter zu heben wäre sie schon, wenn man sie erst mal hat. Aber laut Sondenstab sind es noch knapp vier Schritt bis er auf was Festes kommt. Und das hier Wasser zu nennen... das ist flüssiger Schlamm, Gelehrte Dame.“ Sie weist zur Pumpe. „Was nachdrückt ist natürlich flüssiger, aber ich glaube nicht, dass ihr da auch nur eine Handbreit weit sehen könntet.“ Jucho, der hinzu getreten ist, schüttelt den Kopf. „Steig da nicht rein. Du ziehst Dir da drin dreizehn verschiedene Parasiten zu.“ Auch Ribaldo schüttelt widerstrebend den Kopf. So gerne er die Statue haben will, dafür mit anzusehen, wie Boronaya in diese pestilenzartig stinkende, nachtschwarze, bestenfalls sämige Brühe steigt, das übersteigt wohl seine Leidensbereitschaft.

Tag 44, Früh morgens, Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
Alejandro hat irgendwie schon so etwas geahnt, und als Korian nach dem Frühstück zu Harana sagt, „Hara, wir müssen reden“, machen Sumaida, Jelinea, Marico und er sich eilig abmarschbereit. Es wird schnell laut. „Du kannst mich doch nicht einfach so abservieren! Mitten in der Regenzeit! Wo soll ich denn hin?“ Die Replik bekommen sie nicht mit, und Harana versucht ein anderes Argument. „Kommt schon. Rando, Janis, Buki! Gebt mir noch eine Chance! Ich reiß mich am Riemen, versprochen! Ihr braucht doch eine Feldscherin.“ Jelinea entblößt ihre Zähne zu einem Verlegenheitsgrinsen. Zuzuhören, wie jemand abserviert wird, ob verdient oder nicht, ist immer unangenehm. „War abzusehen, oder?“ Alejandro hebt die Hände. „Halten wir uns da raus. Ist nicht unsere Partida.“ Marico nickt. „Aber wir nehmen sie jetzt nicht etwa rein, oder?“ Soweit geht Jelineas und Sumaidas Mitgefühl dann auch nicht. Selbst heute Morgen kam sie als Letzte.
Als sie aufbrechen wollen, wendet sich Harana auf dem Hof an Sie. „Sumi, hilf mir bitte! Kann ich nicht bei euch mitmachen? Nur über die Regenzeit?“ Alejandro schüttelt den Kopf. „Tut mir leid, Harana. Wir sind vollzählig.“ „Komm schon! Nur für ein paar Wochen!“ Alejandro fühlt sich mies, bleibt aber fest. „Nee, ist nicht drin. Du bist einfach zu faul.“ Harana wendet sich an die Truppe. „Sumi! Marico! Du kannst mich jetzt doch nicht fallen lassen wie eine heiße Kartoffel!“ Weder Sumaida noch Marico haben Lust auf diese Diskussion, und Alejandro kommt seiner Aufgabe als Anführer nach. „Laß es Harana. Die Antwort ist Nein. Wir sind vollzählig, und Du hattest Gelegenheit genug.“ Es kommen Tränen, und damit kann er schlecht umgehen, bleibt aber trotzdem fest. „Abmarsch. Sonst ist das Schwarze Brett leer.“ „Ihr seid so gemein!
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.05.2020 16:45

Tag 23, Morgens, im Säuenfeld (Boronaya)
"Dann könnte ich höchstens anbieten Sigillen der elementaren Attraktion anzubringen, die z.B. den erzenen Anteil um die Stäbe erhöht. Also entweder sie oder den Schlamm dahinter fester macht... Aber das dauert und ob der Effekt ausreicht..." Sie zuckt entschuldigend mit den Schultern, aber mehr Hilfe kann sie nicht anbieten und er tut ihr gerade ziemlich leid.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 20.05.2020 17:50

Tag 23, Vormittags, im Säuenfeld, Ruinensumpf (Boronaya)
Es wird irgendwie möglich sein, das doch recht große Zeichen anzubringen. Allerdings ist Bambus nicht gerade der ideale Träger. Wenn es wenigstens eine große Holzplatte wäre. Am Besten wäre natürlich eine Steinplatte, allein schon der Sympathetik wegen. Aber hier kommen wohl nur auf die Wände fest zu zurrende Lederhäute in Frage, die sie allerdings nicht dabei haben. Wenn sie die Größe des Bauwerkes richtig einschätzt als einen Turm von knapp acht Schritt Höhe, mit Dach knapp elf, und sechs Schritt Durchmesser, dann wird sie sechs Sigillen anbringen müssen. Das Aufladen wird allein ungefähr acht Stunden dauern. Es würde sie ungefähr ein Drittel ihrer Kraft kosten (OOC: 12 Asp). Das beinhaltet noch nicht die weltliche Herstellung der Zeichen. Die würde sie auch lieber in Santinera auf dem großen Tisch in der Herberge, oder noch lieber bei Prospero im Weißen Ara zeichnen, bei gutem Licht, anstatt hier, quasi auf dem Schoss, von Mücken und Fliegen umschwirrt. Und selbst dann wird das Ganze immer noch nur statt der Festigkeit von Bambus die Festigkeit von Mohagoni haben – was bei den Durchmessern der Bambusstangen nun auch keine Garantie ist. Auch wenn sie die Baustatik nicht rechnen kann – und Babuka sicher auch nicht - mit einem zweiten Palisadenring, der den Druck zumindest spürbar vermindert, hätten sie deutlich bessere Aussichten auf Erfolg. Sie wird da circa eine Dublone in Leder und Tinte stecken müssen, dazu sechs bis acht Stunden mit dem Anfertigen der Zeichen, danach ungefähr acht mit der Aktivierung am Bauwerk hier.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 20.05.2020 22:02

Tag 23, Vormittags, im Säuenfeld, Ruinensumpf (Boronaya)
"Wie lange dauert es denn den zweiten Ring aufzubauen?", fragt sie die Rabotnici und Ribaldo.
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