DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Chephren
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.10.2019 13:06

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Goldon, Boronaya, Dauerregen)
"Nun ich kann schauen, ob ein Zauber auf euch liegt. Aber wenn, dann ist es etwas anderes als das, was ich vermute.Und ich kann schauen, ob ihr verzaubert wurdet, aber das müsst ihr bitte das nächste Mal gleich untersuchen lassen, sobald so etwas geschieht. Nach ein paar Stunden ist es schwierig bis unmöglich, je nachdem was der andere Magier an Macht aufgewendet hat. Und selbst wenn ich das herausfinde, kann ich nur einenVerdacht äußern, wer es gewesen sein könnte, wobei ich das schon jetzt tun kann." Sie runzelt die Sirn, schaut sich kurz in den Ausschnitt, dann zu dem Geweihten, räuspert sich. "Habe ich da etwas? Einen Fleck, einen Käfer, euer Gnaden?"
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.10.2019 14:42

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Der junge Geweihte läuft tiefrot an, bei der freundlichen Ermahnung. „Ich.. Nein... natürlich nicht, ich meine, ich bitte um Verzeihung.“ Seine Augen huschen trotzdem wieder zu ihr, ihre Wirkung scheint einfach zu stark zu sein für seine Selbstbeherrschung. Goldon kann sich wohl beherrschen, aber er kann es Boroggio nachempfinden. Boronaya macht richtig was her. Sie wirkt viel gepflegter als bei ihrem letzten Gespräch, sauber wie eine Grandessa auf dem Silberberg, und hier, in der relativen Enge des Zimmers, hat sie einfach Präsenz, wirkt unheimlich begehrenswert. Was für eine Frau!
Boroggio reißt sich wieder zusammen. „Ich denke, derzeit bin ich nicht unter dem Einfluss eines Zaubers, jedenfalls... also... aber wenn es keine große Mühe macht, nur um sicher zu gehen.“ Da ist ganz eindeutig irgendwo ein Käfer. Er bemerkt es selber. „Verzeihung. Ich weiß auch nicht, was heute mit mir ist, Gelehrte Brü... oh mein Gott, Dame! Gelehrte Dame!“ Er würde wohl am liebsten sterben.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.10.2019 14:58

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Sie nickt und seufzt, bei dem Versprecher... wandert eine Augenbraue gefährlich nach oben. Eigentlich könnte sie sich den Zauber auch sparen, dachte sie bei sich, das Ergebnis wäre vermutlich dasselbe. Aber einen Geweihten schamlos belügen, und vor allem einen der... so war, war garantiert nciht gut für die Seelenwaage.
"Dann schließt bitte die Augen und versucht ein paar Augenblicke still zu sein." Sie konzentriert sich einen Moment, bevor sie "Odem Arcanum" spricht.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 31.10.2019 15:10

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Boroggio schweigt beschämt und läßt den Kopf sinken. Boronaya hält sich nicht für die beste Menschenkennerin des Imperiums, aber der junge Geweihte wirkt an sich nicht besonders lüstern auf sie. Eher dass er gerade unter sehr viel Druck steht und daher, wie Tsa und Rahja es offenbar in ihrer Weisheit bei Männlein wie Weiblein gefügt haben, das Begehren steigt. Womit er recht eindeutig nicht umzugehen gelernt hat. Sie hat keinerlei Sorge, dass sie Boroggio ungefragt anfassen könnte, aber alles, und ganz insbesondere gerade sie, sind momentan wohl etwas viel für ihn.
Was seine Aura angeht: Er ist so magisch wie Selemer Sauerbrot. Sofern nicht niederhöllisch geschickt verhehlt, liegt kein Zauber auf ihm. Seine Aura wirkt allerdings ein wenig komisch auf sie. Zwar einerseits sehr gefestigt, wie fast immer bei Geweihten und Zauberern, aber... sie kann es mit einem einfachen Odem natürlich nicht genau einschätzen, aber sie würde sich schon zutrauen, seinen geistigen Widerstand mit einer Beherrschung zu überwinden.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.10.2019 15:59

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Hmm, hmmm seltsam.." Es dauert einen Moment und sie betrachtet den Geweihten jetzt wirklich interessiert. "Zuerst die gute Nachricht. Es liegt aktuell kein Zauber mehr auf euch, wobei ich auch gleich zur vermutlich schlechten kommen möchte. Ich kann euch nicht sagen wieso, aber ich habe den Eindruck... wie soll ich es sagen... dass ihr eine Empfindlichkeit gegenüber Beherrschungszaubern aufweist, was vermutlich auch den Erfolg meines ersten Verdächtigen erklärt. Ist euch früher schon einmla etwas in der Richtung zugestoßen?"
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 31.10.2019 16:43

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Goldon findet Boronaya lecker, aber genauso lecker wie andere schönen Frauen ihres Kalibers.
"Also ich habe ihn so noch nicht erlebt", gibt er sich auch entschuldigend, auf dem Silberberg lernt man sich den edlen Damen gegenüber anständig zu verhalten, es gab schon diverse Überschreitungen und wenn es nur das Gaffen wahr, was dann später dazu führte das man fliegen lernte oder in der Arena zu kämpfen. Und eigentlich waren alle Silberberger gut darin ihre wahre Gedanken oder Absichten zu verschleiern.
Was muss da vorgefallen sein?
"Ihr meint also, jemand hat Bruder Boroggio für etwas empfänglich gemacht um ihn möglicherweise zukünftig besser beeinflussen zu können?"

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 31.10.2019 23:09

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Möglich, auch wenn ich nicht wüsste wie konkret. Es könnte auch einfach eine Besonderheit sein," meint sie schulterzuckend.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.11.2019 07:42

Tag 15, Spät nachmittags, Herberge Candelila in Sandalia, Santinera (Capitan)
Als er weg ist, setzt sich Emilia mit Vecna und Shiri zusammen, einfach weil im Prinzip alles angestoßen ist, was zu tun war. Für Emilia waren es viele neue Eindrücke, und auch Vecna scheint auf einigem herum zu kauen. Dann, nachdem Vecna von der Wirtin einen Krug mit Wein und Brot besorgt hat, wagt sich Emilia vor. „Ist das eigentlich hier üblich, dass man seine Sklaven an den Tisch nimmt?“ Vecna lacht. „Nein, Donna Emilia. Natürlich nicht. Gerade, wenn man Gäste hat. Aber... nun... Safira ist ja eigentlich so mehr oder weniger die Donna da. Und wenn sie ihre Karten richtig spielt, wahrscheinlich recht bald offiziell. Der Don frisst ihr ja aus der Hand.“ Shiri hält das zwar für vielleicht nicht falsch, aber für unpassend ausgedrückt. „Vecci!“ Emilia wird tatsächlich rot, und auch wenn sie versucht, sich davon frei zu machen, Rahjas außerordentliche Großzügigkeit gegenüber Safira macht es der sicher einfach. Zumindest bei den Kerlen. Vecna prostet ihr zu, vielleicht in ähnlichen Gedanken verfangen. Viel hilft viel... Vecna spricht es immerhin nicht an. „Der Kampfstil mit dem Doppelkhunchomer sah aber elegant aus. Shiri und ich können etwas mit dem Speer umgehen, und schießen, für die Jagd halt. Aber richtig kämpfen...“ Emilia stellt ein paar grundlegende Sachen klar. „Im Kampf lässt Du niemals Deine Waffe fallen, außer, Du willst dich ergeben! Und außer im Duell gehst Du nicht ohne Not auf den Boden, Du kannst dann ja kaum noch ausweichen. Das sah toll aus, aber in einem Ernstkampf hätte Onkel Jorge sie ausgeweidet.“ Sie bleibt bei der Wahrheit. “Also.. wenn sie nicht so hübsch gewesen wäre.“ Vecna nickt, heitert aber die Stimmung auf. „So wie sie sich auf ihn gesetzt hat,war er allerdings wehrlos, das müsst ihr zugeben.“ Emilia muss lachen. „In der Tat. Hat euch eigentlich jemand das Kämpfen beigebracht?“ Shiri wird rot und schüttelt den Kopf, Vecna verbalisiert. „Nicht wirklich. Bisschen was abgeguckt, das meiste von dem Wenigen halt auf der Jagd selbst beigebracht.“ Emilia nickt. „Tiere kämpfen aber schon ganz anders als Menschen.“ „Schon klar, Donna. Hätte ihr vielleicht Lust, mir ein bisschen was beizubringen?“ Emilia überlegt das. Sie hat tatsächlich Lust. Nachdem sie ihren Onkel und Safira hat fechten sehen, juckt es sie in den Fingern. Und gegen eine Speerkämpferin zu üben, ist sogar ganz praktisch. An Bord ging es meist gegen Kämpfer mit Rapier, Säbel oder Entermesser. Die meisten Questadoren hier laufen mit Spießen herum, man ist eben an Land, und es geht meist gegen Tiere oder andere Speerkämpfer. Da macht das Sinn. „Gerne!“

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Der Geweihte denkt so ruhig wie möglich über Boronayas Aussage nach und beschwert sich auch nicht, als sie und sein Gardist über ihn anstatt mit ihm reden. Dann hebt er die Hand. „Ich habe euch vielleicht nicht richtig verstanden, Gelehrte B..argh!..Dame! Gelehrte Dame!“Er schließt die Augen, vielleicht um sich von dem offenbar beinahe hypnotischen Einfluss frei zu machen. „Ihr habt doch gesagt, es läge kein Zauber auf mir. Wie kann es dann sein, dass meine Widerstandskraft gegen Zauberei, oder Beherrschungszauberei im Besonderen, geschwächt sein soll? Gewiss, es beschäftigt vieles meinen Geist, aber... hätte man...jemand mir dafür nicht unbemerkt ein starkes Rauschmittel, ein Gift verabreichen müssen? Die dem Herrn gefälligen Rauschmittel sind mir bekannt, und ihre Wirkung ist vorübergehend und hat deutliche Nebeneffekte. Und sie sind nicht billig.“ Er öffnet die Augen und schaut Goldon an. Dessen offiziell einzige Aufgabe ist es, ihn zu schützen. Und ja, Lotuswein und Ähnliches ist wirklich nicht billig. Er schaut zu Boronaya, und ihr diesmal in die Augen. „Wen habt ihr im Verdacht, und warum?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 01.11.2019 18:23

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Ich bin keine Alchemisitin oder Beherrscherin, aber es gibt denke ich durchaus Mittel die das bewirken. Oder manchmal einfach auch Besonderheiten, die einem die Götter als Geschenk oder Prüfung mit auf den Weg gegeben haben."
Auf den Verdacht angesprochen zuckt sie mit den Schultern. "Ich bin noch nicht lange hier und kenne nicht jeden Magiekundigen. Aber den Zauber, den ihr beschreibt kennt eine Person, die ich kenne sicher und eine andere mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit. Ob ihr das einen verdacht nennen wollt... Aber wenn jemand mit einem Schwert erschlagen wurde und nur zwei Leute ein Schwert haben."
Sie schaut ihn an. "Um das noch einmal zu betonen. Ich nenne die beiden, die diesen Zauber sehr wahrscheinlich kennen. Prosperos Kollege Jaspo Czeysic ist ein ausgewiesener Kenner der Hellsichtsmagie und behrrscht daher diesen Cantus sicherlich. Die Magierin Paladrine, ihr habt sie glaube ich getroffen," meint sie zu Goldon," habe ich ihn schon zaubern gesehen. Mehr kann ich dazu nicht sagen und ob ihr daraus einen Verdacht macht, sei euch überlassen. Ob es mehr gibt, die ihn kennen... Möglich."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.11.2019 08:46

Tag 15, Spät nachmittags, Herberge Candelila in Sandalia, Santinera (Capitan)
Der Hinterhof der Herberge ist nicht groß genug, aber als Vecna in der Werkstatt gegenüber fragt, erlaubt ihnen die Korbflechterin gerne, den ihren, etwas größeren zu nutzen, was für sie und ihre beiden halbwüchsigen Söhne eine willkommene Abwechslung ist bei der Arbeit ist. Sie nehmen Stöcke, und Emilia versucht sich einzustimmen. Sparrings hat sie schon unzählige hinter sich, Ernstkämpfe auch schon einige, aber Lehrstunden hat sie praktisch noch keine einzige gegeben, und das macht sie unsicher. Ihr Onkel hat da ein Händchen für. Aber der ist nicht da. „Also, Du zuerst Vecna.“ Die stellt sich. „Ich habe ein ganz übles Gefühl bei der Sache.“
Sie hat nicht den entfernten Hauch einer Chance und beinahe sofort Emilas Stock an der Kehle. Emilia weiß nicht wirklich, wo sie anfangen soll. „Wir müssen mit der Beinarbeit beginnen. Ganz von vorne. Und bis dahin kämpfe nie gegen einen, der das gelernt hat.“ Sie lächelt unbeholfen. Es ist nicht so, das Vecna unbeholfen oder langsam wäre, aber sie hat es tatsächlich einfach nicht gelernt. Glücklicherweise nimmt sie es nicht krumm, sondern als ehrliche Kritik ihrer unzureichenden Fähigkeiten.
Shiri ergeht es noch schlimmer, sie hält sich mehr an ihrem 'Speer' fest als dass sie ihn führt. Gegen wilde Tiere mag das reichen, aber gegen einen menschlichen Gegner ist das ein Todesurteil. „Nicht verkrampfen. Dann passiert genau das. Und jetzt heb Deinen Speer auf.“ Shiri zögert. „Wenn ich mich bücke, bekomme ich dann einen hinten drauf?“ Emilia muss lachen. „Wenn Du mich dabei aus den Augen lässt, schon. Nie den Gegner aus den Augen lassen.“ Einen klatschenden Hieb später quiekt Shiri auf und lässt prompt den 'Speer' wieder fallen. Vecna fasst es in Worte. „Wenn die Donna deinen Po treffen kann, dann hast Du ganz offensichtlich nicht aufgepasst. Schließlich ist der hinten.“ „Mach Du es doch besser, Vecci!“ Shiri reibt sich mit der linken ihre lädierte Kehrseite, und Vecna springt ihr zur Seite. „Aber mal sehen, ob zwei gegen eine hilft, Donna Emilia. Wehrt euch!“ Die grinst und lässt sich drauf ein.
Es hilft nicht. „Autsch. Ihr haut fester als der Capitan, übrigens.“ „Der nimmt ja auch die flache Hand. Im Ernst, wir müssen mit der Beinarbeit beginnen. Ihr habt euch nur gegenseitig behindert anstatt euch zu unterstützen.“

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Für Boroggio sind beide Magier offenbar völlig unbekannt. „Ah. Ich verstehe. Vielen Dank.“ Er schaut ihr jetzt krampfhaft auf die Nase, was irgendwie auch nicht besser ist. „Wisst ihr wo sie wohnen? Wahrscheinlich ist es am besten, ich rede einmal mit ihnen.“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.11.2019 21:24

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Ja, zumindest so ungefähr. Collegus Ceyzic wohnt mit Prospero zusammen im weißen Ara, während Collega Paladrine in der Püschelgasse wohnt. Ich rate nur zur Vorsicht mit Anschuldigungen oder direkten Angriffen. Es sind beides Magier," womit sie wohl auf Stand und Begabung anspielt.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.11.2019 22:39

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
„Ich werde es im Hinterkopf behalten.“ Er schüttelt seinen Kopf, eher um ihn frei zu kriegen als irgendetwas zu verneinen und deutet eine Verneigung an, diesmal ohne dabei unnötig irgendetwas zu betrachten. „Vielen Dank, Gelehrte Dame. Ihr habt mir sehr geholfen. Ich denke, das finde ich.“ Er wendet sich an Goldon. „Geleite die gelehrte Dame bitte sicher und trocken nach Hause. Ich selber werde mich für eine kurze Andacht in den Tempel begeben, um meine Gedanken zu klären.“ Boronaya kann nicht umhin sich zu fragen, was wohl passiert, wenn Boroggio ein Gespräch mit Paladrine sucht. Die wird ihn in seinem Zustand um den kleinen Finger wickeln. Völlig ohne Magieeinsatz.

Tag 15, Abends, Flottenposten in Portas, Santinera (Capitan)
„Guten Abend, Capitan!“ Chiara schießt von ihrem Stuhl hoch, als der Capitan praktisch mit dem Klopfen ins Dienstzimmer kommt. „Guten Abend, Chiara. Rühren. Siehst zwar todschick aus, wenn Du so stramm stehst, aber unter uns braucht es das Männchen machen nicht.“ Er seufzt, hängt seinen Mantel an den Haken und tritt näher, während sie noch zögert, ihre Papiere zu ordnen, um den Schreibtisch herum zu kommen oder zu versuchen, unauffällig den Sitz ihrer Uniform und der Frisur zu überprüfen. „Und, wie lief es?“ Sie erstattet Bericht und überreicht ihm dann die Mappe mit ihren Eingaben bezüglich des Patrouillenbootes und des Geschützes. Er nimmt die Mappe entgegen und das erste Blatt heraus. „Hmm....“ Es klopft, und auf sein „Herein'“, betritt Miku das Zimmer, ein Tablett mit Kaffeekanne und zwei Humpen vor sich hertragend. Das Gesicht des Capitans hellt sich auf. „Ihr seid ein Lebensretter, Miku.“ Die Sklavin lächelt ihn scheu an, verneigt sich und fragt dann, ob sie sich um seinen Mantel und die vom Marsch verstaubten Stiefel kümmern soll. Das lässt sich Morrigan gerne gefallen, und trinkt einen Schluck, bevor er sich erneut bedankt. Miku verneigt sich und verschwindet. Der Capitan prostet Chiara zu, die etwas rot geworden ist, als Miku dem Capitan aus dem Stiefeln half, aber er schüttelt den Kopf. „Du bist Leutnant, Chiara. Auch wenn ich Dir gestern erst wieder den Hintern versohlt habe: Es ist nicht Deine Aufgabe, mir altem Kerl aus den Stiefeln zu helfen. Dafür hat man einen Steward, und Du jetzt Miku. Lass Dir helfen.“ Sie nickt. Er liest auch die zweite Eingabe durch, schnell, aber doch sorgfältig. Dann legt er die Blätter weg. „Geschütz abgelehnt, aber keine Antworten auf das Boot? Gar nichts?“ Sie schüttelt den Kopf. Er brummt, und sie wird rot. Er muss lachen. „Jetzt lenk mich nicht ab. Sag mir lieber, was daran nicht stimmt.“ Sie zögert, dann hebt sie unwillkürlich die Schultern. „Korian Leienfeldt-Zornbrecht hat mir bestätigt, es gebe keine. Ich hab dreimal nachgefragt. Sie haben die Eingaben wohl einfach weg geworfen.“ Sie schaut verlegen zur Seite. Der Capitan brummt erneut. „Du bist zwar erst Leutnant, aber so funktioniert Militär nicht, das weißt Du. Wo ist der Abzugsbefehl für das bisherige Boot?“ Sie eilt zum Regal und fischt das gewünschte Schriftstück heraus. Er wirft einen kurzen Blick darauf und tippt dann triumphierend mit dem Finger darauf. „Da haben wir es doch: Zur Ablösung. Also?“ Sie schaut ihn ratlos an. Er schüttelt den Kopf. „Mädchen, Du bist viel zu grade. Was ist wohl passiert?“ Sie schaut hilflos auf das ihr längst wohl bekannte Papier und versucht, einen Erregungsschub zu unterdrücken, den sie schon immer gefühlt hat, wenn der Capitan sie streng gemustert hat. „Die Tourano-Zornbrecht steckt sich die Unterhaltskosten für das auf dem Papier existierende Schiff ein, welches sie unter der Hand verkaufthat. Das ist passiert, unter Garantie. Sonst hättest Du einfach eine Ablehnung bekommen. So wie beim Geschütz. Die denkt sich, Du kannst nicht mucken.“ Chiara wird rot. „Aber was kann ich...“ „Du tatsächlich nicht viel. Aber ich. Das Dumme ist, dafür muss ich nach Al'Anfa. Sowas erledigt man unter vier Augen auf dem Flur. Was ist das für eine?“ Chiara ruft sich ihre Vorgesetzte, die ihr bei ihrem ersten und einzigen Treffen klar kommuniziert hat, dass sie sie nicht zu sehen wünscht, in Erinnerung. „So um die vierzig, etwas beleibt, angegraute Haare, die sie färbt... sie war ziemlich gemein zu mir.“ Sie wird erneut rot. „Macht der Neid, Kann nicht jede so gut aussehen wie Du, kümmere dich nicht drum.“ Um die vierzig und dann noch einfache Capitana de Corbeta? Dann wird es auch nicht mehr werden. Daher vielleicht auch die Gier? Aber ein ganzes Patrouillenboot unterschlagen, da steckt mindestens noch ihre Lagermeisterin mit drin. Und es ist ein wenig mutig. Wenn das rauskommt, dann wird es eng, selbst wenn man Zornbrecht im Namen hat. Es wird sie also jemand weiter oben decken, gegen ein Stück vom Kuchen. Aber wahrscheinlich nicht soweit, den eigenen Kopf zu riskieren. Trotzdem muss man da mit etwas Sorgfalt ran. Er heißt schließlich selber auch nicht Zornbrecht. Er legt die Papier beiseite und trinkt einen Schluck Kaffee. „Und, wie war es heute mit Zaraguza?“
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 03.11.2019 21:23

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Und ich wünsche euch viel Erfolg bei euren Nachforschungen. Vielleicht könnt ihr in ein Artefakt investieren, das euch schützt. Möge Boron euch schützen", gibt sie ihm noch einen Rat, bevor sie mit dem Gardisten auf die Veranda tritt. Wenn sie sihc sicher sein kann, dass der Geweihte sie nicht mehr hört, wendet sie sich an Goldon. "Passt bitte auf seine Gnaden auf. Paladrine wird ihn, wenn er so ist, wie er gerade war ganz ohne Magie verzaubern, auffressen und wieder ausspucken. Und der andere Collegus ist kein Leichtgewicht. Geschweige denn die beiden anderen. Ich weiß, dass das schwer ist, aber vielleicht wäre es besser die Sache ruhen zu lassen..."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 04.11.2019 09:11

Tag 38, abends, Alte Baracken in Portas → Schrein von St. Therbun, Sandalia, Santinera (Crocodileros)
Nach dem Essen zieht es Sumaida zum Peraineschrein, und auch Alejandro und Marico drängt es, dem Schrein des Großen Mungos ihren Tribut zu zollen. Da dieser auf dem Weg liegt, verabschiedet sich Marico allerdings, nachdem sie dort jeder ein Silberstück in den Opferstpck versenkt haben. So ziehen Alejandro und Sumaida nur zu zweit weiter, und nach etwas Zögern öffnet sich Sumaida. „Ich konnte nur einem von beiden die Narben ersparen, Ich war zu schwach.“ Sie senkt den Kopf, zuckt aber sofort zusammen, als sie einen Klaps von ihrem Anführer bekommt. „Völlig falsche Denkrichtung, Sumi.“ Er zieht sie heran. „Du hast getan, was Du konntest. Versteh mich nicht so, dass ich diesen Menschenschinder in irgendeiner Form verteidigen will, aber die wussten, wer da das sagen hat. Die hätten sich beherrschen müssen. Man tritt einem Aufseher als Sklavin nicht zwischen die Beine. Und wenn man sich als Sklave mit ihm in aler Öffentlichkeit prügelt, setzt es die Peitsche. Die wussten ja, woran sie waren. Beta hat zwar auch Prügel bekommen, aber deutlich weniger, Du hast es ja gesehen. Auch völlig überzogen, aber... Die beiden waren schon zum Teil selbst schuld. Du hast getan, was Du konntest. Und das war viel.“ Sumaida ist bei dem Klaps etwas rot geworden, aber es ist schon ziemlich dunkel, und die Gasse, durch die sie gerade laufen, menschenleer bis auf eine Katze. So lässt sie sich gerne heranziehen und schmiegt sich an ihn. „Danke. Ich wünschte, ich hätte Deine Ruhe.“ Alejandro lacht etwas unbeholfen und stellt fest, dass seine Finger den großen Ärmelausschnitt ihr Tunika gefunden haben und seine Hand nun auf ihrer Brust liegt, was Sumaida ganz augenscheinlich gefällt. „Das sieht nur so aus. Ich hab Blut und Wasser geschwitzt.“ Sumaida muss kichern, bietet ihm aber nicht Einhalt. „Doch nicht hier! Wenn uns jemand sieht!“ „Ist doch keiner da.“ „Könnte aber doch jederzeit einer kommen.“ Das macht irgendwie einen ganz besonderen Reiz aus, wie sie selber feststellt. Sie schaut zu ihm hoch und sie küssen sich. Ein paar Augenblicke genießt sie die Tätigkeit seiner Hände, dann befreit sie sich. „Nicht hier, ich würde vor Scham sterben, wenn man uns so erwischt. Zuhause.“ Sie nimmt seine Hände und legt sie selbst noch einmal auf ihre Brust. „Aber dann richtig.“ Alejandro küsst sie erneut, dann bringt sie ihre Tunika wieder in Ordnung, und sie setzten ihren Weg fort. Tatsächlich keinen Moment zu früh, denn schon an der nächsten Ecke kommen ihnen ein paar Leute entgegen.
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 04.11.2019 11:16

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Bevor er das Haus verlässt, erinnert Goldon Boroggio daran, dass Prospero der Magier war, mit dem er aneinander geriet. Von ihm hatte Goldon erzählt. Dann fällt ihm noch etwas ein: "Bruder, solltet ihr den Tempel besuchen, vielleicht könnte ihre Gnaden euch mit einem Segen* belegen die euren inneren Unruhe entgegen wirkt und somit eure momentane Anfälligkeit gemildert wird." Er erinnert sich, als er Isna-Inti und ihre Begleiterin Pala traf. Er hatte Paladrine bisher wohl nicht in ihrem Element erlebt, aber Boronayas Andeutungen kommen bestimmt nicht von ungefähr.
Dann sieht er sich nach einem Hilfsmittel um, um Boronaya trocken zu ihrem Heim bringen zu können.

Als die Magierin, nach einiger Zeit, Goldon rät die Sache ruhen zu lassen, und beide draußen auf der Straße sind, entgegnet er: "Vielen Dank für eure Hilfe. Die Situation ist keine einfache. Auch wenn ich euren Hinweis nachvollziehen kann, aber welche Motivation steckt dahinter einem jungen Mann so etwas an zu tun? Was verspricht der oder diejenige sich davon? Hofft da jemand, dass der Geweihte sich durch diese Art von Einfluss selbst diskreditiert? Wozu das ganze?" Lässt er seine Gedanken freien Lauf.
"Was könnt ihr mir über die zwei Verdächtigen erzählen ... haben die beiden eine Agenda?" fragt er sie direkt. Er hatte bisher das Gefühl, dass sie es ehrlich meinte. "Warum glaubt ihr, dass wir diesen Vorfall besser auf sich ruhen lassen sollten?"

*Harmoniesegen

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 04.11.2019 11:44

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Ich glaube nicht, dass beide eine Agenda haben, die sich mit der euren kreuzt. Der Magus ist ein Überflieger aus Al'anfa, Magus mit 20 gemacht und eingebildeter als eine horasische Kurtisane." Kurz wird sie rot. "Entschuldigt bitte. Ich hätte keine Idee, was er von ihren Gnaden möchte. Paladrine ist eine Magierin aus Mirham, ist aber wohl aus irgendeinem Grund von den Bibliotheken und so weiter ausgeschlossen worden, das Brandmal habt ihr sicherlich bemerkt. Auch bei ihr weiß ich nciht wieso, aber sie hat schon bei verschiedenen Personen vergessen, was genau de Definition von mein und dein ist. So hat sie versucht meine Unterlagen zu stehlen, Prosperos Gedanken zu lesen... Nichts erfolgreiches, aber trotzdem. Vielleicht hat sie gehofft sich so Einfluss zu sichern? Als Streich? Ich weiß es nicht. Wenn sie es überhaupt war. "

Sie zuckt mit den Schultern. "Wie ihr seht, fehlt bei beiden eigentlich das Motiv und beim ersteren legt ihr euch mit wirklich einflussreichen Magiern an. Das ist jenseits der Gewichtsklasse, die ihr habt, vor allem bei den nicht vorhandenen Beweisen. Allein den Verdacht öffentlich zu äußern ist eine Beleidigung. Und bei Paladrine habt ihr genau so wenig Beweise. Und wenn ihr mich für verführerisch haltet, dann habt ihr sie nicht erlebt. Ich glaube das Gespräch wäre eher schädlich als nützlich. Und selbst wenn sie sich einiges erlaubt hat, ist sie immer noch ein Mitglied des Bundes und damit auch geschützt. Sie hat mir schon das WOrt im Mund verdreht und das Wissen ... wenig zuvorkommend gegen mich eingesetzt. Gefahr und Nutzen..."
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 04.11.2019 17:57

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Danke für eure offenen Worte", kommt es aus Goldons Munde als sie sich gerade kurz unterstellen, da der Regen kurzfristig wieder ordentlich zugelegt hatte, "sind wir aus Al'Anfa nicht alle etwas über den Dingen stehend?" Dabei muss Goldon grinsen, er weiß das Arroganz den Oberen schon fast angeboren ist. "Ein Überflieger sollte eigentlich recht wenig Interesse an den Erfahrungen von jungen Boronis haben. Ich sehe da wenig Nutzen. Und Pala ... drine? Hmm, ergibt auch wenig Sinn. Natürlich ist man als junger magiebegabter Mensch oft der Meinung, dass man über den Dingen steht. Da sind junge Geweihte und Magier oft ähnlich im Verhalten, auf dem Silberberg kann man so einiges lernen", er grinst, "und oft meint man dann einem gehört die Welt, also im übertragendem Sinne, vielleicht wurde ihr zu wenig Disziplin eingebläut, denn auf Dauer will niemand eine magiebegabte Person um sich herum haben, die permanent versucht an Informationen ranzukommen. Übertriebende Neugier kann tötlich sein, auch das lernt man auf dem Silberberg. Also habt keine Angst ich werde mich noch einmal mit ihm unterhalten und ihn bitten dezent vorzugehen, wenn überhaupt nötig. Ich habe nicht vor mich mit ihnen anzulegen. Aber so jemand sollte vorsichtig sein, wenn er in die Perle heimkehrt, und glaubte außerhalb könne man sich weit aus dem Fenster lehnen."
Er schmunzelt ein weiteres mal: "Ich seh schon, ihr scheint wirklich schon Erfahrung mit Paladrine gemacht zu haben. Ich werde euren Hinweis ernst nehmen." Dann sieht er in einiger Entfernung Tora wiederkommen. "Ich denke, gleich werdet ihr noch trockener zuhause ankommen. Ich werde meinen Befehl ausführen wollen und euch nach Hause bringen, es sei denn ihr lehnt ab." Er grinst nun etwas breiter, bestimmt kommt sie selbst auf die Idee, dass es eventuell doch besser wäre sie nicht gemeinsam zu sehen.

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 04.11.2019 20:36

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Ja manchmal brauch man eine Erinnerung daran, nach welchen Regeln man zu spielen hat,"meint sie zu der Frage. "Wie gesagt, es könnte auch jemand ganz anderes gewesen sein, wer weiß. Der Zustand wäre durchaus eine Untersuchung wert, aber dazu bin ich die Falsche. A propos Untersuchung. Ich gehe davon aus, dass ihr mein Geld dabeihabt, oder? Dann wäre es auch nicht nötig, dass ihr mich nach Hauses bringt, das könnte sonst einige Fragen aufwerfen."
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 05.11.2019 08:43

Tag 38, abends, Schrein von St. Therbun, Sandalia, Santinera (Crocodileros)
Sumaida rempelt Alejandro an. „Siehst Du!“ Der muss grinsen. „Stimmt.“ Sie kommen ohne größere Aufenthalte beim Schrein an, und Sumaida verrichtet ihre Andacht. Es ist ein milder Abend, die Sonne ist zwar bereits hinter den Bergen verschwunden, aber die Mada spendet genug Licht, und die größeren Gassen sind mit Laternen beleuchtet So erkennen sie die Dottora, die mit ihrer Tasche auf dem Heimweg ist sofort, und auch diese sie. Sie seufzt. „Die Zwölfe zum Gruß. Ich hoffe, ihr seid nicht da, um mich von der Illusion zu erlösen, ich hätte Feierabend?“ Sumaida wehrt ab. Maree mustert sie. „Ich hab der Gilde einen weiteren Auftrag für euch herein gegeben. Ich hoffe, ihr habt noch eine gute Stelle für Belmart. Momentan grassiert wieder einmal das Fieber, wie so oft vor Beginn der Regenzeit. Du siehst erschöpft aus, Suamida. Wart ihr im Sumpf?“ Sumaida verneint und schildert sie ihr kurz den Tag. Maree schüttelt den Kopf. „Es ist lobenswert, die Gütige segne dich. Aber Du, Alejandro, solltest es mittlerweile besser wissen. Man legt sich mit Faktoren nicht so einfach an. Verklag sie vor der Gilde. Wenn Du dich auf einer Plantage mit dem Faktor oder gar dem Plantagero anlegst, bist Du immer in der Unterzahl, und wenn sie dich verprügeln oder gar umbringen, gehen sie kein allzu großes Risiko ein. Glaub nicht, dass Sumaidas Status als Geweihte euch vor so was schützt. Umgekehrt ist es aber anders: Wenn Du einen Plantagero abstichst, dann hast Du es recht schwer, auf Notwehr zu plädieren. Sei etwas vorsichtiger.“ Alejandro nickt. „Ich werde es mir zu Herzen nehmen, Dottora.“ Marees Gesichtsausdruck wird milder. „Wenn die Regenzeit beginnt, solltest Du den Tempel in der Metropole besuchen, Sumaida. Ich kann dir vieles, aber nicht alles beibringen. Und die formale Tracht im Schrank hängen zu haben, kann auch nicht schaden.“ Sumaida nickt ebenfalls.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 05.11.2019 12:05

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Goldon nickt als Boronaya die Bezahlung erwähnt. Während sie noch unterstehen, überreicht er ihr die Münze unauffällig, hält die Münze aber einen kurzen Moment fest, als die Maga diese greifen will. "Ihr wisst schon das wir viel Geld bezahlt haben und eigentlich nicht einen Schritt weiter sind, außer Vermutungen und dann noch mit der Gefahr das da ein Stein ins rollen geraten könnte, was nach eurer Aussage nicht gut für uns wäre. Ein ziemlich hoher Preis für wenig bis gar keine Erkenntnis."
Es war nicht Goldons Gold, aber für einen Moment überkam ihm ein Gefühl, als ob er klarstellen müsste, dass Preis Leistung in dem Fall nicht stimmt. Dann seufzt er: "Verzeiht, ich bin von den letzten Ereignissen nicht gerade begeistert und ich mag es nicht ins Leere zu stochern. Ich entschuldige mich ... habt Dank für eure Hilfe." Dann lässt er die Münze los. Sie kann erkennen, dass Goldon mit der ganzen Situation nicht zufrieden scheint.

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Djembo » 05.11.2019 12:49

Tag 14, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Alrik)

Eigentlich spannend, wie sich alle Häuser Aventuriens, in denen die Crème der Gesellschaft Hopfenkaltschalen verzehrt, ähneln. Sogar der Geruch ist irgendwie überall gleich, diese herb-saure Mischung aus billigem Bier, Schweiß, Qualm und Ärger. Aber es geht ja nicht darum, hier den Abend zu verbringen, dafür ist Alrik nicht hier. Es geht nur darum, sein Gesicht zu zeigen, die anderen Gesichter zu sehen, die anderen merken zu lassen, dass einem diese Umgebung nicht fremd ist und langsam, nach und nach ein Gefühl für die Leute zu kriegen. Und so verhält Alrik sich auch, er durchquert den Raum, weicht dabei geschickt den kleinen Provokationen aus, schätzt schon im vorneherein ab, wer gleich seinen Fuß wie zufällig ein wenig ausstrecken würde um ein Anrempeln zu provozieren, wem man in die Augen schauen muss und bei wem man das besser nicht tut, um welchen Tisch man einen Bogen machen muss und die tausend anderen Kleinigkeiten, die, genau wie der Geruch, in all diesen Häusern gleich sind. An der Theke angekommen bestellt er sich eines dieser wunderbaren Biere und trinkt es langsam, mit dem Rücken an die Theke gelehnt.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 05.11.2019 13:07

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
"Ich habe euch den Preis genannt und gesagt, was ich tun kann und wer besser geeignet wäre. Und ihr habt trotzdem zugestimmt. Ich habe das getan worum ihr mich gebeten habt und nur weil das Ergebnis euch nicht freut, macht es das was ich getand habe weniger wertvoll. Erkundigt euch gerne bei den anderen Kollegen nach dem Preis," reagiert sie dann doch etwas eingeschnappt. "Was habt ihr denn erwartet, dass ich euch den Täter herbeizaubere?"
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 05.11.2019 15:20

Tag 14, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Alrik, Dauerregen)
Das Bier ist billig, leicht alkoholhaltig und, nach gängigen Maßstäben, ungiftig. Das ist alles Positive, was einem dazu einfallen mag. Es schmeckt, als wäre es mit Urin verlängert, was auch immer wieder behauptet wird, wobei 'Ziege' die meistgenannte Verdächtige ist, aber das hindert das Volk nicht, nach zu bestellen. Man gewöhnt sich offenbar dran, und es wird eine Menge ausgeschenkt. Wo er so länger drauf schaut, sind die meisten Questadoren zwar raue Gesellen, machen aber keinen üblen Eindruck auf ihn. Ein paar erinnern ihn jedoch eher an den Bodenssatz oder das Führungspersonal der Banden in Oblarasim – allerdings, und das ist ein wichtiger Unterschied – hier haben sie nicht das Sagen. Gegen frühen Abend kommt dann ein großer Schwung weiterer Questadoren herein, wohl Sumpfheimkehrer, die das Mistwetter im Ruinensumpf überrascht hat, und aus Gesprächsfetzen entnimmt Alrik, dass es mehrere Kämpfe gegeben hat. Eine Gruppe geriet offenbar mit einem Krakenmolch aneinander, was anscheinend auf ein blutiges Unentschieden ohne Tote hinauslief, eine andere mit Achaz, was auf Seiten der Questadoren ein paar Blessuren, bei den Achaz aber angeblich einen Totalausfall resultierte – jedenfalls behauptet eine Schwarzhaarige mit grimmiger Zufriedenheit, sie hätten 'alle erwischt'. Was ihm schon auffällt: Der Lohn für Ruinensumpfeskorte ist offenbar ganz erklecklich. Die Anführer und Anführerinnen, die ihre abgezeichneten Aufträge vorlegen und von Rijka ausgezahlt werden, stecken allesamt einige Dublonen ein. Unter geschätzt vier Oreal pro Kopf und Tag zieht offenbar niemand in den Sumpf.

Tag 38, Alte Baracken, Portas, Santinera (Crocodileros)
Auf dem Nachhauseweg kaufen sie sich in noch einen Krug Wein, und zusätzlich lässt es sich Alejandro nicht nehmen an einem Stand einen elfenbeinernen Steckkamm mit Perlmutteinlage zu kaufen, auf dem Sumaidas Augen länger verweilen, obwohl sie protestiert, das sei gar nicht so gewesen und sie habe doch kaum Gelegenheit, so was zu tragen. Als sie dann Arm in Arm zu den Alten Baracken zurück kehren, sitzen die anderen noch zusammen im Hof am Tisch und schauen Buki zu, wie sie Peitschentricks übt, zusammen mit Marico, den sie wohl mittels sittenwidriger Versprechungen verleitet hat, eine Münze hoch zu halten, oder sich seinen Speer aus der Hand reißen zu lassen. Sie teilen den Wein, mit Rum und Früchten zu Sangira verarbeitet, und nachdem die Becher geleert sind, verziehen sich Alejandro und Sumaida auf ihr Zimmer, wo sie dank Jelineas Abwesenheit ungestört wissen.
Obwohl sie beide 'in Stimmung' sind, brauchen sie erst mal einen Moment, den Tag hinter sich zu lassen, und Sumaida muss etwas los werden. „Ich finde nicht, dass Du was falsch gemacht hast..uh... Auf der Plantage. Wenn Du diesem Schuft nicht die Stirn geboten hättest, würde er wahrscheinlich noch wochenlang sein Unwesen treiben können.“ Alejandro nickt. „Wenn der Oberaufseher auf seiner Seite gewesen wäre, dann hätte die Dottora recht. Aber so... außerdem ging der mir einfach furchtbar gegen den Strich, mein ich.“ Er legt seine Hände auf Sumaidas Hüfte und zieht sie heran. Sie stellt sich auf die Zehenspitzen und sie küssen sich. Dann faltet sie die Hände hinter ihrem Kopf um ihren Pferdeschwanz zu lösen, und er nutzt die günstige Gelegenheit, ihre Tunika nach oben zu schieben und über ihren Kopf zu ziehen.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 06.11.2019 11:41

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Immer das gleiche, wehe man kritisiert Magier ...
"Das wäre toll gewesen, wenn ihr uns den Täter hättet herteleportieren können. Nein, eure Arbeit war hervorragend und wir wußten welche Kosten auf uns zu kommen würden. Das ändert nur nichts daran, dass das Ergebnis halt nicht zufriedendstellend ist, und das hat nichts mit euren Fähigkeiten zu tun. Es ist einfach entäuschend weiterhin unwissend zu sein. Wart ihr schonmal in den Tulamidenlanden? Dagegen sind meine Einwände und Feilschereien harmlos." Er lächelt etwas verkrampft.

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.11.2019 15:48

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Sie atmet tief durch. "Ja, allerdings verhandelt man bevor man den Preis ausmacht. Aber ich kann verstehen, dass ihr nicht zufrieden seid. Aber man bekommt selten das, was man will." Boronaya schaut in den Regen hinaus. "Wenn ihr noch mal Hilfe braucht, meldet euch. Und passt auf euch und euren Schützling auf. Ich weiß nicht, ob er für so etwas gemacht ist."
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.11.2019 06:57

Tag 39, Früh morgens, Gildenhaus in Portas, Santinera (Crocodileros)
Die gestern noch verfügbaren Krokodil-Aufträge hängen immer noch aus, aber Alejandro und Marico steckt der letzte Tag in den Armen, und auch Sumaida ist erleichtert, als Rijka die schon angekündigte Kräuterliste der Dottora für sie hat. Korian gerät mit Nikkas Stellvertreter bezüglich einer der letzten Eskorten aneinander, setzt sich aber durch. „Frachteskorte flussaufwärts nach Peniala, sind wahrscheinlich erst morgen wieder da, wenn ich das richtig sehe. Passt auf euch auf.“ Alejandro nickt und stößt die Faust an Korians. „Ihr ebenso.“ Als sie das Gildenhaus verlassen wollen, hält Barrabas Alejandro an. „Heya. Habt ihr was Vernünftiges? Wenn nein, könntet ihr bei uns mitziehen, Sumpf. Alina spielt gerade Amazone, und ich geh nicht gerne ohne Feldscher los. Ist nur der See, also nicht wild, und wir würden schon auf euch aufpassen.“ Alejandro hat weder Lust auf den Sumpf, noch darauf, sich unterzuordnen, und außerdem verdienen sie mit den Kräutern mehr. Er schaut aber zu Sumaida und Marico. Der zuckt mit den Schultern. Sumaida befindet sich wieder halb hinter ihm, das ist ihm Antwort genug. „Tut mir leid, wir haben schon einen Kräuterauftrag, aber Danke für's Angebot.“ Barrabas wiegt den Kopf. „Echt? Wir hätten eure Kleine echt gern dabei. Im Sumpf weiß man einfach nie, und 'nen Fieber kann man nicht abstechen.“ Er schaut zu Sumaida. „Nichts für ungut, Euer Gnaden.“ Man sieht ihm an, dass es ihm trotz aller Sympathie ein wenig schwer fällt, eine sicher fünf Jahre jüngere Frau, die mehr als einen Kopf kleiner ist als er, aus seinem Blickwinkel hauptsächlich aus Oberweite besteht und sich bei Ansprache hinter ihrem Anführer versteckt, als Geweihte anzusprechen. Alejandro bleibt fest, wie es seinem Naturell entspricht. „Versteh ich ja, Barrabas. Aber die Dottora erwartet ihre Lieferung heute, und offen gesagt: So verdienen wir mehr, und es ist weniger riskant. Wir waren beim Rettungstrupp dabei, für Onid und Taro. Der Sumpf ist noch nichts für uns.“ Sumaida verdeutlicht durch heftiges Kopfnicken, das sie exakt dieser Meinung ist, und Barrabas akzeptiert das. „Na dann, Kor mit euch.“ „Und mit euch.“
Sumaida atmet auf, als sie endlich in ihr Kanu steigen. Marico brummt. „Gefallen hat ihm das nicht gerade.“ Alejandro zuckt mit den Schultern. „Und wenn schon, mein ich. Mit den Kräutern verdienen wir echt deutlich mehr, und ich bin nicht scharf auf den Sumpf, ehrlich.“ „Genau!“ Sumaida zögert. „Und ich...uh... will auch nicht mit vier fremden Männern los. Uh... ich will nichts behaupten. Die sind sicher anständig, aber...“ Alejandro kann es nachvollziehen. Barrabas hat einen guten Ruf, aber es ist eine raue Truppe, echte Söldner eben. Und, wenn er gegen sich ehrlich ist, sie selber sind das nicht. Sie sind eher so etwas wie Handwerker. „Nee, ist schon richtig.“ Marico grinst. „Es sei denn, sie kommen mit einer Statue aus reinem Gold wieder, dann war ich natürlich von Anfang an dafür, bei ihnen mitzumachen.“ Sie müssen alle lachen und paddeln los.
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 07.11.2019 14:19

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Ohje, jetzt Boroggio seinen Ruf weg.
"Ich bitte euch seit diskret mit dem was ihr gesehen und gehört habt. Vielen Dank nochmals. Kommt gut heim."
So und wie geht es jetzt weiter? Bruder Boroggio scheint nicht wirklich sein eigener Herr zu sein. Seine Reaktion als er die schöne Maga sah, sein Gebrabbel, ... hmm ... was nun?
Er lehnt sich an die Wand an, geschützt von einem Vordach und grübelt noch ein wenig bevor zurückgeht.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.11.2019 18:09

Tag 14, früher Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Boronaya, Goldon, Dauerregen)
Sie neigt leicht den Kopf. "Ich hatte doch nur ein Beichtgespräch mit seinen Gnaden. Er weiß mehr über mich, als ich über ihn. Und Borons Tugend ist das Schweigen. Passt gut auf euch." Passenderweise kommt gerade auch das Mädchen mit dem Schirm, kauend und grinsend und Boronaya macht sich mit ihr auf den Weg zurück zu ihrer Unterkunft.
"Sag mal, kennst du eine nette, kleine Taberna, die du empfehlen kannst?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.11.2019 20:16

Tag 14, Nachmittag, Weg zurück vom Haus der Witwe Miranda zur Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya, Dauerregen)
Die kleine Tora überlegt angestrengt, dann empfiehlt sie Gueans Weinstube in Magnolia, wo Boronaya, Siana, Ribaldo und Prospero bereits zum Tanzen waren. „Habt ihr denn schon ein Kleid für das Erntedankfest, Gelehrte Dame?“ Stimmt, in vier Tagen ist Erntedankfest, mit Sicherheit das wichtigste Fest in Sandalia. Da wird man sicher auch ausgiebig tanzen können.

Tag 14, Nachmittag, Haus der Witwe Miranda, Sandalia, Santinera (Goldon, Dauerregen)
Boroggio zieht sich gerade seinen Wettermantel über, als Goldon zurückkehrt. „Ich gehe noch einmal in den Tempel, Goldon. Nimm Dir den Rest des Tages frei. Ich muss nachdenken. Ich habe es gesehen.“ Er wirkt gesammelter, regelrecht zielstrebig.
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.11.2019 21:04

Tag 14, Nachmittag, Weg zurück vom Haus der Witwe Miranda zur Herberge Arangenbäume, Sandalia, Santinera (Boronaya, Dauerregen)
"Das klingt wie ein guter Rat," meint sie zur Kleinen und schaut dann etwas nachdenklich. "Nein... Was trägt man hier denn zu dem Fest?"
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