DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 01.01.2019 19:27

Tag 13, nachmittags, Gildenhaus, später Alte Baracken in Portas, Santinera
Sie nehmen Aufstellung, Buki lockert ihre Schultern, rollt ihre Peitsche aus und läßt sie ein paar Mal schnalzen. Dann nickt sie Sumaida zu, die tapfer mitten auf dem Hof steht. “Augen zu.” Sie gehorcht. Buki atmet aus, dann zuckt ihr Handgelenk. Sumaidas Hände schnellen herab, und sie legt sie schützend über ihre Brüste. “Ich bin beeindruckt.” Orfeo nickt. Und bevor Buki etwas sagen kann, fährt er fort. “Und zwar noch mehr davon, wie euch eure Freunde vertrauen, und euch etwas an ihnen liegt. Und auch euch: Respekt, Signorina.” Er nickt Sumaida zu, die sich jetzt, hochrot, die Bluse zuhält, zu Alejandro setzt und sich von diesem einen Becher Wein eingiessen läßt. Buki rollt ihre Peitsche wieder ein, sichtbar erleichtert. “Was wollt ihr von mir?” Don Orfeo läßt sich auf eine der Bänke nieder, und nach einem Blick auf den Krug und ein Heben der Augenbrauen, gießt ihm Alejandro einen Becher ein. “Vor ein paar Tagen hat Dich eine Geschäftspartnerin gezwungen, ein Kind zu peitschen.” Bukis Gesicht wird zur Maske. Don Orfeo redet weiter. “Ich habe ihm erklärt, was für ein Glück es hatte, auf Dich zu treffen, und dass Dich keine Schuld trifft.” “Ich hätte auch Nein sagen können.” “Dann wärt ihr nicht bezahlt worden, und es hätte jemand anderes gemacht. Und der Kleine hätte jetzt drei blutige Narben auf dem Rücken und wäre für sein Leben entstellt.” Das hat sich Buki alles schon selbst gesagt, haben ihr ihre Freunde erzählt, aber es reicht irgendwie nicht. “Ich möchte Dich anheuern. Ich kann jemanden wie Dich gebrauchen.” Buki setzt sich ebenfalls auf die Bank, breitbeinig wie immer, zwar auf dieselbe Seite, aber möglichst weit weg von ihm, und streckt die Hand nach ihrem Becher aus, den Alejandro ihr füllt. “Zum Sklavenabrichten? Nein Danke, Don Orfeo.” “Wir nennen es Anlernen.” “Ich weiss, ich bin die Tochter einer Oberaufseherin. Weswegen kann ich wohl so gut mit der Peitsche umgehen? Nein Danke.” “Wir zahlen gut, sehr gut sogar.” “Das glaube ich euch, Don Orfeo. Aber sucht euch wen, dem das Spaß macht.” Don Orfeo seufzt. “Signorina. Die, denen das Spaß macht, sind genau die Falschen. Es ist etwas, was getan werden muss, denn keiner will renitente Sklaven haben. Sie müssen ihren Platz kennen. Je weniger Grausamkeit dazu nötig ist, desto besser für alle. Ich kann Sadisten in meiner Truppe nicht leiden.” Buki schüttelt den Kopf. “Nein Danke, Don Orfeo. Ich fühle mich geehrt, aber nein Danke.” Sie schaut hilfesuchend zu Korian, und der nickt. “Ihr habt sie gehört. Und bei allem schuldigen Respekt, Don Orfeo, ihr versucht vor meiner Nase eine meiner Besten abzuwerben.” Orfeo lacht. “Du hast recht, Junge. Das ist tatsächlich etwas unhöflich von mir. Aber man versucht halt, Talente zu fördern.” Er trinkt aus. Korian hält seinem Blick stand. Don Orfeo schaut noch ein letztes Mal zu Buki. “Wenn Du Deine Meinung änderst...” “Werde ich nicht, aber Danke.” Orfeo zuckt mit den Schultern und erhebt sich. “Ich wünsche noch einen schönen Abend und viel Erfolg.” “Ebenso, Don Orfeo.”

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 02.01.2019 12:05

3. Tag, nachmittags, Eine Garküche am Rande von Portas, Sandalia, Santinera (Goldon-Strang)

Als die Boroni und ihr "Hund" dann um die Ecke biegen, atmet Goldon erleichtert auf und nimm die Schüssel mit seiner Mahlzeit wieder in die Hand. Seine Familie hat viel in die Waagschale geworfen um ihn bei den Ehrengardisten unterzukriegen, dieses Privileg dort zu dienen ist ihm bewußt, doch es gibt Tage da würde am er liebsten alles hinschmeißen. Gefühlt hat er bisher in seinem Leben, neben seinen Eltern, nur auf die Boronkirche gehört, hat sich die Beine in den Leib gestanden, hätte sein Leben - bei Gefahr- für die Geweihtenschaft geopfert und doch bleibt er der "ewige" Gardist. Sogar hier muss er dafür geradestehen, dass er sich außer Dienst zu benehmen hat. War es nicht schon genug diesen aufstrebenden Geweihten Boroggio zu begleiten, hier hin in dieses Kaff? Nein, dass reicht noch nicht, er muss ihn sogar bespitzeln, sein Auftraggeber hat wohl wenig Interesse daran das dieser Boroggio weiter seinen Weg geht. Warum dieses ganze Getöse überhaupt? Boroggio kommt aus einer einfachen Familie, eine Familie die viel weniger Einfluß hatte als seine. Was soll da schon passieren?
Während er in Gedanken seine Mahlzeit verschlingt, betrachtet er seine Umgebung und zufälligerweise sieht er die gutaussehende Maga von heute, die die mit Piriones rummachte, bei einem Waldmenschenmädel stehen.
Er leert schnell seine Schale, stellt sie zurück und geht auf die beiden zu.
"Boron zum Gruße, was für ein herrlicher Tag! Ich bin neu hier und kenne mich hier noch nicht so aus. Kommt ihr von hier, gelehrte Dame und ...?" Goldon lächelt und versucht sympathisch zu wirken, er lächelt beiden Damen zu, doch scheint seine Aufmerksamkeit mehr auf der Magierin zu hängen, ihm fällt kein ansprechende Anrede für die Waldfrau ein. Der in schwarz gekleidete Mann, der sie anspricht, wirkt etwas steif und pflegt einen förmlichen Umgangston, letzteres hat hier schon eher Seltenheitswert, aber man hört auch eine gewisse Arroganz in der Stimme.
Zuletzt geändert von Lokwai am 03.01.2019 11:07, insgesamt 1-mal geändert.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 02.01.2019 17:37

Tag 13, nachmittags, Gildenhaus, später Alte Baracken in Portas, Santinera
Buki wartet, bis er ganz sicher und garantiert ausser Sicht- und Hörweite ist. “Puh! Mistkerl!” Sie berichtigt sich. “Also, er sah schon irgendwie süss aus und hatte Manieren. Wahrscheinlich ist er im Bett eine Wucht. ... Aber...” Alle atmen auf und verteilen des Rest des Kruges auf ihre Becher. Buki schaut wieder zu Sumaida. “Danke noch mal. Das war richtig mutig. Was auf die Titten zu bekommen tut unheimlich weh, das ist kein Spaß.” Sumaida schüttelt den Kopf. “Es hat mich nur geärgert, wie er sich aufgespielt hat. So von oben herab. Und ich wußte, Du kannst das.” “Die Gonralas sind reich und mächtig.” Korian trinkt. Buki seufzt. “Gib Sumi das Goldstück.” Sumaida wird rot. “Deswegen hab ich es nicht getan.” “Weiss ich doch, und gerade deswegen.” Alejandro streckt die Arme auf dem Tisch aus, den Becher mit beiden Händen umschlossen. “Ich glaube aber, er hat die Wahrheit gesagt. Mit dem Kind, mein ich.” Buki nickt zögernd. “Ich weiss. Also ich glaubs auch. Oder besser, ich hoffe es. Aber ich würde mich trotzdem besser fühlen, wenn ich der elenden Schnepfe damals meine Peitsche um die Ohren geknallt hätte.” Korian lacht. “Das hätte niemandem geholfen.” “Ich hätte mich besser gefühlt.” Alejandro läßt den Becher los. “Was haltet ihr davon, wenn wir uns noch einen Fisch und einen Krug Wein kaufen?” Sumaida lächelt ihn an. “Ich bin dafür!”

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 02.01.2019 21:24

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti und Pala Strang)

"In Tabuland es gibt sehr viele Nipaku, die man manchmal auch sehen kann. Sie bilden sich aus Pflanzen und Erde. Schamane sagt Nipaku dort sind freundlich, aber man muss sie schützen vor böse Echslinge. Es tut mir leid, dass ich genannt habe nette Pala Bleichgesicht, du bist keins, ich weiß auch nicht warum ich das gesagt hast, vielleicht weil du nicht lebst wie Kamaluqs Kinder in Dschungel. Und es tut Isna Inti leid, dass du keine Tayas der Kinder Kamaluqs kennst, aber du kennst bestimmt die Tayas von Bleichgesichtern, erklärt sie freundlich dann wird sie plötzlich traurig und nachdenklich Palas Worte treffen Isna wie ein Schlag, aber Zweifel hatten sich schon länger in ihr gerührt, "Ich weiß nicht ob ich das kann und will, Sklavin auf Plantage sein, dann lebe ich nicht mehr im Ewigen Grün, vielleicht ich bin hier falsch, nette Pala, und kann hier nicht Kauwaanso helfen. gegen Ende klingt sie schon fast verzweifelt.

Dann werden Pala und sie von einem Mann angesprochen.

Sei gegrüßt auch, ich bin nicht Boron, ich bin Isna-Inti und die die du gelehrte Dame nennst, ist die nette Pala. Und wer bist du Mann des schwarzen Vogels?

V
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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 03.01.2019 11:01

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

Diese blauhaarige Stammesfrau scheint also nicht die Sklavin von der Maga zu sein, ansonsten wäre sie jetzt einen Kopf kürzer,
geht es Goldon durch den Kopf, da sie das Wort zuerst ergreift.
Goldons Lächeln vergeht: "Mir ist bewußt das ihr nicht Boron sein könnt. Der Ewige ist unser Gottvater! Ihr solltet mehr Respekt vor den Göttern zeigen. Ich trage zwar momentan nicht meine Tracht, aber ihr habt schon recht, ich diene dem Rabenvogel. Der Rabenvogel ist das Symbol des Gottvaters Boron. Aber wo kommt ihr her, dass ihr das noch nicht einmal wisst? Oder scherzt ihr und ich verstehe euren Humor nicht?"
Dann greift Goldons Selbstbeherrschung wieder.
Sein Lächeln kehrt zurück und er wendet sich an die Magierin: "Verzeiht, gelehrte Dame Pala, ich heiße Goldon und bin neu hier und da ich euch heute das zweite mal sehe, habe ich gedacht ich könnte von euch mehr über Santinera und den Ruinen im Dschungel erfahren. Habt ihr etwas Zeit für eine kleine Unterredung?"
Er mustert die beiden hübschen Frauen.
Wie unterschiedlich sie doch sind und das obwohl sie die gleiche Hautfarbe teilen sind ihre Geschichte bestimmt sehr unterschiedlich ... interessant ... eine Wilde und eine Dame ... was sie wohl hier hingetrieben hat? Bei der Dame bestimmt der Forschungsdrang und bei der Wilden ... hm, ich habe keine Idee ...

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Romin Aranthal
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Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 03.01.2019 15:06

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

Pala tuen ihre direkten Worte jetzt offensichtlich leid und sie nimmt Pala in den Arm, "Tut mir wirklich leid für dich und deinen Kauwaanso. Das Leben als Sklave ist aber nicht so schlimm, du solltest nur aufpassen, dass keiner aus deinem Kauwaanso auf den Galeeren, großen Schiffen, landet oder in den Eisen und Steinminen. Und wer weiß, wenn du der Magierin hilfst findet ihr vielleicht Diamanten und andere wertvolle Steine in den Tempelanlagen, dann kannst du bestimmt enige aus deinem Kauwaanso kaufen. Ich bin mir ganz sicher das die Magierin dich anheuern wird, weil..." In dem Moment kommt Goldon grüßend auf sie zu, was Pala im ersten Moment zusammen zucken lässt, bei allen sechs Elementen müssen die Leute immer die Götter anrufen, auch noch den Todesgott, man bewahre uns vor seinem Blick, hinter ihrem Rücken macht sie gerade eine Schutzgeste gegen den Blick der Götter, als sie über Isna-Intis antwort losprusten muss. "Seid mir gegrüßt, hihihi" Sie ist einfach toll "Entschuldigt sie," dann mustert sie Goldon "... Soldat," puh er ist kein Geweihter, nur ein Sklave des Todes, "Regt euch nicht auf, sie kennt noch nicht unsere Kultur, wie ihr seht bin auch einfach nur die nette Pala, was wirklich sehr erfrischend ist. Eine Magierin kann selten einfach nur eine normale Frau sein." Damit drückt sie Isna noch einmal an sich, entschuldige, ich wollte es dir gerade sagen, er nennt mich gelehrte Dame, weil ich die Magierin bin, die du suchst. Danke, endlich konnte ich mal wieder einfach nur ich sein und nicht meine Kunst oder mein Stand, so frei war ich seit Jahren nicht mehr." Einem Impuls folgend gibt Pala Isna-Inti einen Dankeskuss, dann schaut sie verwirrt Goldon an, Wir haben uns heute schon gesehen? Tut mir leid, das ist mir gar nicht aufgefallen. Welches Interesse habt ihr den an den Ruinen, leider kann ich euch dazu noch gar nichts sagen, ich bin heute erst in Santinera angekommen. Vermutlich wisst ihr schon mehr als ich. Ich bin noch auf der Suche nach Leuten die mich in den Dschungel begleiten können, wie Isna-Inti hier, wobei sie Isna einen fragenden Blcik zu wirft oder den Schutz der Expedition übernehmen können. Er als Begleiter schreckt bestimmt viele ab, ich muss nur vorsichtig sein, den Blick seines Herren nicht auf mich zu ziehen.
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 03.01.2019 17:32

14.Tag, frühmorgens in den Alten Baracken, Portas, Santinera
Der Tag, beginnt ein wenig auf dem falschen Fuss, denn Sumaida muss tatsächlich noch einmal hoch, da Harana trotz wecken nicht aufgestanden ist, und auch, wenn sie sich bemüht, es zu verdecken, merkt man ihr die Verärgerung an. Dazu regnet es sich ein, was nichts Gutes für die Auswahl am schwarzen Brett der Gilde verheisst, verschieben doch viele Ruinenforscher an einem solchen Tag die Arbeiten und sparen sich das Gold für die Bedeckung. Und bei Regen Kräuter zu suchen oder Krokodile zu jagen ist auch kein Spaß. Alejandro empfängt daher Harana mit nur mässiger Begeisterung, als die nur in Tunika aufschlägt. “Wir sind beinahe fertig, Hara. Wir sind nicht Deine Dienstboten, mein ich.” Harana wird rot. “Tut mir echt leid. Ich hab gestern einfach zu viel gebechert.” Alejandro brummt. Sie grinst. “Komm schon, sei nicht beleidigt.” Sie schaut hilfesuchend zu Sumaida, die gerade die restlichen Zwiebeln kleinschneidet und so zu tun versucht, als sei sie nicht da. Als sie jedoch Haranas Blick bemerkt, schaut sie doch auf. “Gib ihr was mit dem Kochlöffel, Alejandro.” Harana lacht. “Einverstanden!” Sie beugt sich aufreizend über das noch freie Tischende und lüpft ihre Tunika. Bei dem Anblick wird auch die sanftmütige Sumaida böse. “Hattest Du denn keine Zeit, dir wenigstens ein Höschen anzuziehen?” Harana schaut zu ihr. “Sowas hat er doch alles schon mal gesehen, oder?” Sumaida legt das Messer beiseite und nimmt dem etwas verlegen schauenden Alejandro resolut den Kochlöffel weg. “Das übernehme ich.”
Harana läßt das gute Dutzend geduldig über sich ergehen und wird erst dann rot. “Tut mir leid, Sumaida, ich wollte Dich nicht ärgern.” “Hast Du aber.” Sumaida reisst sich zusammen. “Ist ja gut. Tut mir auch leid, dass ich so ausgeflippt bin.” Sie wird verlegen. “Und zieh Dir endich eine Hose an. Den Jungs mag das ja gefallen...” Sie schielt zu Alejandro, der die Hände ausbreitet. “Ich bin auch nur ein Kerl.” Sumaida muss lachen. “Ich seh's.” Sie gibt Harana einen letzten Klaps mit der flachen Hand. Die richtet sich auf und mustert Alejandro interessiert. “In der Tat, man sieht es.” Alejandro faltet die Hände schützend übereinander, und Sumaida wird noch verlegener. “So meinte ich das doch gar nicht!” Harana lacht. “Du kannst übrigens nicht für fünf Heller hauen.” Sumaida schnauft, lacht dann aber mit. “Ich kann ja beim nächsten Mal Buki bitten.” Harana hebt die Hände. “Vergiss was ich gesagt habe. Das tat ganz furchtbar weh und war mir wirklich eine Lehre!”

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 03.01.2019 23:15

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

In den Armen von Pala offenbart sich Isna-Inti ihr ganzes Dilema und sie wirkt sehr traurig "ich weiß nicht, ob es ist guter Einfall, Bleichgesichter zu begleiten, um glitzernde runde Steine und andere wertvolle Steine zu verdienen, um Kauwaanso freizukaufen. Vielleicht ich suche an falsche Ort, nette Pala? ", etwas Hoffnung keimt auf "Du bist dir sicher, nette Pala, das Magierfrau wird anheuern mich. Leute haben gesagt man muss vorsichtig sein bei Magiermenschen

Mit der kalten Reaktion von Goldon auf ihrer Begrüßung hatte sie nicht gerechnet. Die Bleichgesichter hatten soviele seltsame Regeln und Gebräuche. Vieles von dem was er sagte, hatte sie auch nicht verstanden, nur soviel dass er verärgert war Es tut mir leid, Gol-Don, Isna Inti wollte nicht beleidigen dich und deutet zielsicher in eine Richtung "und Isna-Inti kommt von da, dann hört sie angestrengt Pala zu, macht dann große Augen, als diese enthüllt, eine dieser Magierinnen zu sein "Du bist die Magierfrau, nette Pala? Hihi nette Pala ist wie Kamaleh
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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 04.01.2019 11:14

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

Goldon betrachtet die Waldmenschenfrau: "Ich heiße Goldon und nicht Goldohn", sagt er belehrend mit ruhiger Stimme, er ist sich nicht ganz sicher ob die Frau ihn nicht doch veräppelt, "ah, von dort kommt ihr also her, na dann verstehe ich eure Unwissenheit", er verdreht leicht die Augen, "ich komme von dort her und zeigt in Richtung Handwerkerviertel."
Dann wendet er sich an Pala und wieder kehrt sein Lächeln zurück: "Ja, ich kann es nachvollziehen sich darüber zu freuen nicht nur als das wahrgenommen zu werden was man beruflich macht, das könnt ihr mir glauben! Ihr seit aber die erste Magierin die ich treffe, die gerne als normale Frau wahrgenommen werden möchte. Das finde ich beeindruckend, könnt ihr euch frei von Standesdünkel machen? Mein Selbstbewußtsein steht dem oft im Wege, andere nennen es Arroganz." Er lacht leicht auf.
Verwundert betrachtet er wie die Magierin die Wilde umarmt und ihr einen Kuss gibt als sie sich ihr erklärt.
Isna-Inti wußte nicht das sie eine Magierin ist. Pala fühlt sich frei ... tze, vor so einer Wilden die von nichts eine Ahnung hat, ist das aber auch kein Hexenwerk.
Als Pala sich wieder ihm zu wendet, fährt er fort. "Ja, wir haben uns heute schonmal gesehen", er zeigt einfach wieder in Richtung Handwerkerviertel, "ich nehme an, ihr seit auch in Sandalia untergekommen." Dabei belässt er es und erwähnt nicht, dass er sie heute schon halbnackt mit Piriones gesichtet hatte. Seine dunkelbraunen Augen funkeln ein wenig: "Ach, ihr seit heute erst angekommen, schade ich dachte ich könnte ein paar Information abgrasen ... tja, hab ich wohl Pech gehabt. Je mehr Informationen ich über die Ruinen liefern kann, desto schneller bin ich weg hier ... ihr seht, es ist ganz einfach. Solange ich keine Crocos fangen soll oder irgendwelche Pflanzen suchen muss ... ach Schutz einer Expedition, dass hört sich schonmal gut an und noch besser wenn es was mit der Ruine zu tun hat. Hier untätig rumzusitzen würde mich auf Dauer wahrscheinlich langweilen." Er lügt leicht, denn nicht nur Langeweile und Neugier sind seine Motive.
Ach, jetzt verstehe ich, sie braucht die Wilde als Ortskundige ...
"Ich hätte nichts gegen einen Auftrag als Bedeckung! Aber bittet versteht, dass ich erst zusagen kann, sobald ich mehr Informationen habe. Ich bin meiner Kirche verpflichtet und habe nicht unbegrenzt Zeit mich um meine Privatangelegenheiten zu kümmern." Er grinst, die Möglichkeit mit den beiden hübschen Damen in den Dschungel zu ziehen gefällt ihm.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 04.01.2019 17:34

14. Tag, immer noch frühmorgens in den Alten Baracken, Portas, Santinera
Das Frühstück mit in Palmöl frittierten Fisch und Spiegeleiern tut einiges, den durch den Regen hervorgerufenen Mißmut zu vertreiben. Als abgewaschen ist und man sich eigentlich zum Aufbruch rüsten will, räuspert sich Korian. “Harana. Da wäre noch was.” Sie schaut ihn an. “Ja?” Korian deutet zum Längsbalken unter demVordach, wo Sumaidas Kräutersammlung trocknet. “Du hattest eine gute Woche. Und ich bin sicher, Sumaida hat gerne Auskunft erteilt. Also.” Harana schaut ihn ratlos an. “Wie?” Buki seufzt, und nun erinnert sich auch Harana. “Echt jetzt Korian? Es war so viel los.” Korians Miene wird finster. “Verkauf mich nicht für dumm, Harana. Du willst unsere Heilerin sein. Donf und Belmart erkenne selbst ich mittlerweile. Also: Was hängt hier?” Er blickt zur verlegen schauenden Sumaida. “Und Du, Sumaida, hilf ihr diesmal nicht. Sie hatte echt genug Zeit.” Sumaida ist hin und hergerissen, und schaut zu Alejandro, aber der zuckt mit den Schultern. Korian hat so Unrecht nicht, und ausserdem ist es nicht ihre Gruppe und geht sie streng genommen nichts an. “Also?” Harana gibt ihr bestes. Korian schaut zu Sumaida, und die wird rot. Harana schaut bittend, aber Sumaida entscheidet sich, dass man Lindegardsmündchen nicht mit Kotautoko verwechseln sollte. Und dafür, Belmart und Donf zu verwechseln, gibt es ausser Aufregung keine Entschuldigung. Und Kabisco heisst nicht Kabasco. Sie senkt den Kopf. “Tut mir leid, Harana, aber da waren ein paar Fehler drin.” Sie zählt sie auf. Korian grummelt. “Also gut. Die Verwechslung ist geschenkt, hängt ja nebeneinander. Wahrscheinlich bist Du aufgeregt. Der Rest geht aber echt nicht.” Er blickt kurz zu Rando und Buki, die aber einen möglichst neutralen Gesichtsaudruck aufgesetzt haben und weder ihn noch Harana anschauen. Korian fixiert Harana, die langsam ahnt, dass sie wirklich in Schwierigkeiten steckt. “Ich sage es Dir auf den Kopf zu: Das war Faulheit. In einer so kleinen Truppe wie der unseren muss jeder sein volles Gewicht auf die Waage bringen, voll mitziehen, und das tust Du nicht. Ich mag dich gerne, echt, aber Du läßt Dich mitziehen. Glaub nicht, ich würde nicht mitbekommen, dass Sumaida dich jeden morgen extra wecken muss. Ich habs Dir oft genug gesagt. Die anderen auch.” Harana hebt die Hände. “Korian, bitte, ich...” Er winkt ab. “Du hast die Wahl: Du kannst gehen und wir suchen uns eine neue Heilerin. Oder Du bekommst nur noch den halben Beuteanteil, bis Du bewiesen hast, dass Du den vollen wert bist. Deine Entscheidung.” Harana blickt zu Buki und Rando, und während letzterer ihrem Blick ausweicht, strafft sich Buki. “Er hat verdammt noch mal recht, Hara. Ich mag dich auch, ehrlich, aber Du bist ein faules Stück. Du läßt immer mich klettern, läßt Rando Deine Knarre pflegen und... na ja, Du weisst schon was ich meine. Wer nicht hören will, muss fühlen.” Sie läuft etwas rot an. “Glaub mir, das habe ich selbst oft genug zu hören bekommen! Und da gab es nichts mit dem Kochlöffel!” Harana jammert. “Aber der halbe Anteil. Jungs, bitte! Das reicht ja gerade mal für Unterkunft und Essen.” Korian schüttelt den Kopf. “Erzähl doch keinen Unsinn. Unter anderem, weil Alejandro so gut kocht, brauchen wir doch keine fünf Oreal die Woche fürs Essen. Wie Du Dein Silber unter die Leute bringst, ist Deine Sache, Hara, aber erzähl bitte keine Märchen.” Harana schaut zu Buki, und die seufzt. “Wie wäre es, wenn ich ihr eine Abreibung verpasse, mit dem Brabaker, und sie morgen die Probe wiederholt, Korian?” Der knurrt. “Willst Du Dir das echt antun Buki?” Buki schaut zu Harana. Die blickt zu Alejandro, Marico und Sumaida, die alle sehr verlegen aussehen. Alejandro hebt die Hände. “Wir können uns da nicht einmischen, und ganz ehrlich: Ich mag dich auch, aber Korian hat Recht. Du bist faul. Ich würde es Dir auch nicht durchgehen lassen.” Harana ringt mit sich. Dann schaut sie zu Buki. “In Ordnung. Machen wir eine Schau für die Jungs.” “Und morgen kannst die dusseligen Kräuter endlich?” Buki schaut zustimmungsheischend zu Korian. Der knurrt. “So gerne ich mir Deinen Hintern anschaue, Hara, ich hielte den halben Anteil für fairer. Aber wenn ihr beide damit leben könnt.” Er schaut zu Buki und Rando, und beide nicken. Er schaut zu Alejandro. “Tut mir leid, dass ich das vor euch abziehe...” Alejandro schüttelt den Kopf. “Du hast ja Recht.” Buki grinst. “Hat er. Nun, was ist, wollt ihr dabei zusehen?” Alejandro schüttelt den Kopf. “Danke, nicht nötig. Wir ziehen dann schon mal los zum schwarzen Brett.” Er schaut rückversichernd zu Marico und Sumaida, ob die seine eigenmächtige Entscheidung mittragen, aber falls Neugier vorhanden sein sollte, wird sie nicht eingestanden, und die drei werfen sich ihre Pelerinen über und ziehen los.

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 05.01.2019 18:45

14. Tag, Gildenhaus in Portas, Santinera
Das Gildenhaus ist gerammelt voll, und die Stimmung nicht gut, wie immer an Regentagen, wenn zu befürchten ist, dass es zuwenig Aufträge geben wird, um alle in Lohn und Brot zu halten. Und so ist es auch. Allerdings bleiben, wenig erstaunlich, ein paar Aufträge am Brett hängen, und als Alejandro einen davon abnimmt, hagelt es auch prompt Spott. “Ihr kriegt ja richtig Übung, Crocodilieros.” “Na, Kleine, machst Dir heute mal Dein Höschen nass?” “Bald gibts um Santinera keine Krokodile mehr!” Alejandro, Marico und Sumaida geben sich Mühe, das an sich abperlen zu lassen und so zu tun, als beträfe sie es nicht. Alejandro legt Rijka den Auftrag vor. “Krokodile in Barita Magna – wo liegt das?” Rijka wirft nur einen kurzen Seitenblick in den immer noch recht vollen Schankraum, lächelt dann aber ermutigend. “Eine Stunde flussabwärts, ihr solltet die Conchita nehmen, die fährt in einer halben Stunde. Ist eine Reisplantage. Oberaufseher ist Signor Matumbo, der hat seinen Laden in Schuss.” Alejandro bemüht seinen Opitmismus. “Klingt nach gutem Umsatz.” Er wendet sich zu seinen Getreuen um, und die unterstützen seine Entscheidung mit einem Kopfnicken. “Na dann mal auf ins Abenteuer.” Er stolpert beinahe, als eine sehnige Söldnerin mit eiserner Marke versucht, ihm beiläufig ein Bein zu stellen. Er fängt sich gerade noch und geht weiter. “He! Wenn Du mich mich schon anrempelst, entschuldige Dich wenigstens, Du verlauster Grünschnabel.” Sumaida platzt der Kragen.”Er hat Dich nicht angerempelt! Du hast ihm ein Bein gestellt! Ich hab's genau gesehen!” Ihr zorniger Ton bringt den Tisch der Söldnerin zum Lachen, die aber erhebt sich betont langsam. “Was? Suchst Du etwa Streit mit mir?” Einer der Söldner brummt. “Laß es gut sein, Grimma.” Die Söldnerin macht “Pfft.” und fixiert die gut einen Kopf kleinere Sumaida, die zornentbrannt zurück funkelt. “Tut mir leid, Signora. Ich scheine über euren Stiefel gestolpert zu sein.” Alejandro klingt gleichmütig und entspannt. Er blickt zu Sumaida und nickt ihr zu. “Lass uns gehen.” Die Söldnerin stemmt die Arme in die Hüften. “Das soll eine Entschuldigung sein?” Der Söldner am Tisch wird deutlicher. “Lass die Grünschnäbel in Ruhe, Grimma!” Die dreht sich um. “Halt dich da raus, Taro. Das ist zwischen mir und ihm.” Der Söldner mustert sie eindringlich, dann blickt er zu Alejandro. “Alles in Ordnung, Kleiner.” Grimma macht den Mund auf, aber nun rempelt sie auch ihr Nebenmann an. “Laß gut sein. An denen willst Du doch keine Heldentat vollbringen, oder?” Grimma schnaubt und spukt aus. “Crocodileros!” Sie setzt sich, und Alejandro und die Seinen schaffen es ungeschoren nach draussen. Dort, im Regen, seufzt Alejandro. Marico klopft ihm auf die Schulter. “Krokodiljäger werden leider nicht überall so geschätzt wie bei denen, die Ihren Namen Nicht Nennen.” Sumaida muss kichern und Aljeandro entspannt sich. “Wie wahr, wie wahr. Schön wär's.”

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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 06.01.2019 17:20

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

Isna Inti ist kurz verwundert über Palas Kuss, erwidert ihn aber ebenso mit einem Dankeskuss. Bei Goldons Belehrungen nickt sie dann und wiederholt "Gut Goldon", , belässt es aber erstmal dabei und lauscht dem langen, vielen und schwierigen Worten die Goldon an Pala richtet. Als er gegen Ende seiner Ausführungen Pala und sie angrinst, scheint ihr was zu dämmern "Willst du Krieger Goldon in den Dschungel gehen oder mit netter Pala und Isna-Inti in eine Hütte gehen?
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 06.01.2019 17:26

14. Tag, spät Nachmittags, Gildenhaus in Portas Santinera
Der Schankraum ist immer noch oder vielleicht auch wieder voll, als Alejandro, Marico und eine mit den Zähnen klappernde Sumaida wieder hereinkommen. Der Regen hat den ganzen Tag kaum nachgelassen, und gerade jetzt schüttet es wieder wie aus Kübeln. Alle drei hinterlassen trotz ihrer ledernen Pelerinen eine nasse Spur bis zum Tresen, wo Rijka ihnen mit gutmütigem Mitleid entgegen blickt, während von rechts und links diesmal recht gutmütiger Spott kommt. Alejandro grinst tapfer und holt aus seinem Rucksack die Ledermappe mit dem Auftrag, den er dann Rijka hinschiebt. Die nimmt das staunend zur Kenntnis. “Siebenunddreissig Alligatoren mit ingesamt achtundsiebzig laufenden Schritt? Das ist... das ist... gut!” Sumaida läßt erschöpft die Schultern hängen und lächelt matt. Den Spöttern am nächstliegenden Tisch bleibt die Spucke weg. Miguel kommt näher und blickt auf den Auftrag. “Das ist Senor Matumbos Unterschrift und das Geschäftssiegel der Plantage. Gratuliere, ihr seid damit Tagessieger.” Das hebt die Laune der drei spürbar. Alejandro grinst. “Reicht aber auch... wir haben schon beinahe Schwimmhäute zwischen den Zehen und Fingern bekommen.” Vom Tisch der Spötter kommt ein ungläubiges. “Ihr habt mit Alligatoren über sieben Goldstücke verdient? An einem Tag? Echt jetzt?” Jetzt bekommen es auch die Nachbartische mit. “Das ist ja mehr als ein Tageslohn fürs Innere der Ruinen!” Alejandro winkt müde ab., “Ohne einem der Herren oder Damen zu nahe treten zu wollen – begegnet man da auch so vielen Biestern, die einen zum Fressen gern haben?” Die Bemerkung nimmt den aufkeimenden Neid aus dem Unglauben, und er erntet Gelächter. Alejandro wendet sich an Rijka, die gerade die Münzen abzählt. “Sind Korian und die anderen schon wieder da?” Rijka nickt. “Vor einer halben Stunde. Eine Städterin, die erst Mittags ankam, brauchte auf die Schnelle eine Eskorte zu einer Plantage der Macalintos. Also brauchte sie eigentlich nicht, aber sie hatte die Hosen voll. Hatte Angst vor den Wilden.” Leicht verdientes Gold – am Westufer des blauen Hanflas um Santinera herum gibt es mindestens eine Tagesreise weit keine Eingeborenensippen mehr – die sind entweder fortgezogen oder haben sich in der Stadt oder den umliegenden Plantagensiedlungen niedergelassen. Alejandro läßt sich auszahlen und quittiert, dann nimmt er sein Pack wieder auf. Sumaida seufzt.“Ich brauche ein heisses Bad.”
Draussen läßt der Regen erst nach und hört dann endlich auf, so dass sie wenigstens ohne erneuten Guss zu den Alten Baracken gelangen. Alejandro schweigt den halben Weg, dann sagt Marico. “Hat sich echt gelohnt. Nach der Durststrecke haben wir das gebraucht.” Alejandro nickt, widerspricht aber. “Wir waren heute zu leichtsinng. Das war dreimal verdammt knapp. Einmal hätte es uns beinahe erwischt.” Marico brummt. “Ja. Schon. Ist ja aber gut gegangen.” Sumaida trottet zwischen ihnen. “Ich hab heute keinen Fatz Arbeit getan. Nur dabei gestanden, während ihr euch die Seele aus dem Leib geschuftet habt.” “Blödsinn. Du bist unsere Heilerin. Fang bloss nicht an, mit Krokodilen zu ringen.” Marico sekundiert seinem Freund. “Wirklich, neulich im Busch bei den Eingeborenen mit den Kräuern hab ich kaum was gemacht. Ohne dich könnten wir gar nicht vernünftig Kräuter suchen. Also mach Dir bloss keinen Kopf. Jeder kann was anderes.” “Genau, mein ich.” Sie erreichen die Unterkunft, wo sie schon erwartet werden.

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Chephren
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.01.2019 20:24

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Boronaya)
Die Reise bis nach Santinera war unfassbar langweilig gewesen. Sie hatte sich zwar das "erworbene" Buch über Kreytherkunde mitgenommen, aber als Adepta hatte sie eigentlich nicht vorgehabt den ganzen Tag nur Bücher in einer stickigen Kabine mit anderen Leuten zu lesen war auch nicht das Wahre. Sie seufzte. Nicht genug Praxiserfahrung, pah. Als ob man dadurch an Praxiserfahrung gewinnt, wenn man Forschungsergebnisse zusammenträgt. Dazu müsste man in die Ruinen, aber nein, das war zu gefährlich und überhaupt, nur dann lohnenswert, wenn man weiß was man sucht. Und das sollte sie jetzt rausbekommen: Was haben die anderen Magier vor, was tun sie, was haben sie gefunden... Aber so wie es klang sollte Santinera wirklich ein Nest sein. Und sie hatte in Al'anfa kaum Zeit gehabt ihren Kontakt kurz zu treffen, der ihr dann auch noch sagte, dass er nichts Neues wusste.
Zumindest die Fahrt den Hanfla hinauf war ein wenig abwechslungsreicher gewesen, auch wenn die täglichen Regengüsse anstrengend waren. Nun daran konnte man sich gewöhnen. Trotzdem war ihre Laune nicht die beste. Am zweiten Tag der Reise den Hanfla hinauf, hatte sie sich noch einmal die Reisekasse angesehen um zu planen, wie viel sie für eine Unterkunft zur Verfügung hatte und was für Schmiergelder. Was dann dazu geführt hatte, dass sie fast mitten auf dem Hanfla aus dem Boot geworfen worden wäre. Als sie die Börse aufgemacht hatte, war ihr fast das Herz stehen geblieben. Glasperlen, ein ganzer Beutel voller... Panisch hatte sie die Tasche durchsucht, nichts gefunden und vor lauter Wut fast einen Matrosen über Bord geworfen, zumindest das Veilchen würde ihn eine Weile an sie erinnern, nicht einmal behandeln wollte er sich von ihr lassen. Sie eine Hexe- verblödeter Waldaffe.
Am Hafen angekommen schulterte sie den Rucksack, hängte die kleine Umhängetasche mit den wertvolleren Inhalten um und stellte die kleiner Tasche mit der Wechselkleidung erst einmal ab. Immerhin war sonst alles da gewesen, auch wnen sie kurz überlegt hatte umzudrehen. Aber diese Schande so unter die Augen ihrer Meisterin zu treten. Niemals. Dann würde sie hier eben arbeiten und das andere nebenher erledigen. Sie sah sich um, irgendwo hatte sie von dieser Abenteurergilde gehört. Vielleicht wäre sie eine gute Adresse. Sicher wären dort auch die Söldner der Magier und solche Männer redeten eher als die Magier. Und vielleicht gab es dort auch etwas zu verdienen, eigentlich wollte sie ihre eigenes Geld nicht aufbrauchen.
Einer der Balgen hier würde sicher wissen, wo sich diese befanden, sie winkt einen der Jungen herbei.
"Du da. Sag mal, du kennst dich hier doch sicher aus. Kannst dir ein paar Dirham verdienen. Ich suche diese Gilde der Söldner hier. Kannst du mich hinbringen?"
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 06.01.2019 21:49

3.Tag, nachmittags, Hafen in Portas, Santinera (Boronya)
Der Junge macht einen mäßig gelungenen Kratzfuss. „Zur Gilde der Questadoren und Crocodileros? Gewiss doch, Gelehrte Dame, bitte folgt mir! Soll ich euer Gepäck tragen?“ Das wäre natürlich hilfreich, will sie nicht mit Sack und Pack unter dem Arm durch den Hafen stolpern, und der Junge sieht halbwegs gewaschen aus. Und da er offenbar erkannt hat, dass sie eine Magierin ist, wir er kaum so dämlich sein, mit ihrem Gepäck davon zu rennen.
Das Gildenhaus ist tatsächlich kaum eine Bogenschussweite entfernt, und es ist in gewisser Weise genau das, was sie erwartet hat, und dann doch nicht.
Der Schankraum ist beinahe leer, ein einziger der großen Tische ist durch einen Trupp Questadoren belegt, und diese scheinen guter Laune zu sein und würfeln. Unter ihnen sticht ein wirklich sehenswerter junger Mann hervor, der – anders als der Rest – nicht in grobes Leinen und Leder gekleidet ist und noch nicht einmal Waffen trägt. Er bemerkt sie, kaum dass ihre Augen ihn streifen und auf einmal haben sie Blickkontakt, und vor allem anderen fällt Boronya auf, dass er wirklich schöne Augen hat. Bevor sie aber verlegen werden kann, erhebt er sich schon und grüßt sie galant. „Willkommen in Santinera, Gelehrte Dame, willkommen in der Gilde der Questadoren!“ Der Kleine neben ihr flüstert. „Das ist Piriones, er arbeitet für eine Zauberin und ist Schreiber.“ Die Söldner mustern sie direkt und unbefangen, es sind junge Leute, allenfalls wenige Jahre älter als sie. Hinter dem Tresen am anderen Ende des Raumes steht der Wirt, ein ziemlicher Brocken, und eine junge Schreiberin. Zwei Schankmaiden putzen die leeren Tische und beachten sie nach einem kurzen Blick erst einmal nicht weiter. Wenn der Laden voll ist, und das ist er abends offenbar regelmäßig, dem Zustand der Tische nach zu urteilen, passen hier einige Dutzend Leute rein. Es ist eher eine Halle als eine Cantina.

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.01.2019 22:37

"Ja die meinte ich.." Kurz überlegt sie bei seinem Angebot, zuckt dann aber innerlich mit den Schultern. Welche Bengel wäre denn so verrückt so etwas zu probieren und alles von Wert trug sie eng am Körper. Dort angekommen, gibt sie ihm die vereinbarten Geldstücke, wobei er sehen kann, dass die Geldbörse, die sie benutzt nur Kupfer und wenig Silber enthält. Dann lässt sie den Blick durch den Raum schweifen.
"Danke. Warte mal noch ein wenig draußen, vielleicht brauch ich dich noch," meint sie zu dem Jungen, bevorsie die Begrüßung erwidert. Die Jungen waren augenscheinlich gut informiert.
Eine Begrüßung von einem wirklich hübschen Mann. Das hätte sie so hier nicht erwartet und ist ein wenig verdutzt, fängt sich dann aber schnell wieder. "Seid auch ihr gegrüßt werter Pirion." Sie nickt den anderen zu. "Signores, Signorinas."

Sie geht erst einmal in Richtung des Wirtes, stellt dort die Tasche und den Rucksack ab. "Seid gegrüßt. Zuerst einmal hätte ich gerne ein Bier und dann hätte ich zwei Fragen. Ihr kennt doch sicher einige Unterkünfte, die preiswert aber trotzdem in Ordnung sind und wisst vielleicht auch, an wen man sich hier wenden kann, wenn man etwas Geld verdienen möchte..."
Gut, das war jetzt direkt, aber die Nerven für Geplänkel hatte sie nach dem Tag nicht mehr.
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Romin Aranthal
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Romin Aranthal » 07.01.2019 10:39

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Goldon und die drei Senoritas)

Pala freut sich wenig über die ernste Art und die zwei Gesichter Goldons, vor allem da sie Isna-Inti in der kurzen Zeit wirklich lieb gewonnen hatte. Und so kann sie nicht in Goldons lächeln einstimmen und schaut ihn ernst an "Nur nicht so voreilig Soldat Goldon, Isna-Inti mag unsere Kultur nicht kennen, doch vermag sie uns sicherlich leicht mit ihrem Wissen zu überflügeln. Was wir die grüne Hölle nennen, ist ihr zu Hause, vergesst das nicht. Und nun zu eurer Frage" er kann das verstehen?! Doch ablegen vermag er seine berufliche Rolle nicht "ich bin nun mal eine Frau, natürlich möchte ich als eine solche und als Mensch wahrgenommen werden. Meine Kunst ist somit Segen und Fluch zu gleich. Segen weil sie mich und auch meine Familie von den Plantagen geholt hat, Fluch weil sie mich zur, sagen wir Heimatlosigkeit verdammt. Kaum ein Mensch des Standes aus dem ich stamme vermag es mir in die Augen zu blicken und mit mir frei zu sprechen, sobald er gewahr wird, dass ich Magierin bin. Ihr könnt euch garnicht vorstellen, wie sehr ich die Herzlichkeit, den Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft meines Herkunftsstandes vermisse. Ich vermag es also nicht mich frei vom Standesdünkel zu machen, ich weiß wo ich her komme und ich weiß wo ich jetzt bin, beides kann man schätzen, beides kann man schimpfen. Macht mich das Arrogant oder Selbstbewusst wie ihr es nennt. Vermutlich nicht." Pala hatte sich leicht in Rage geredet und so war es gut Isnas Freude und Lachen zu erleben, was sie schnell besänftigte, "Isna du gibst mir immer wieder Rätsel auf, wer ist Kamaleh und von diesen Nipaku will ich auch mehr erfahren" Klang ganz nach kleineren Humuselementaren, ja hier würden sie sich sicher wohl fühlen. Was die Echsen wohl mit den Nipaku machen, brauchen sie sie für ihre Kunst - Unsinn"
Dann wendet sie sich wieder Goldon zu und quittiert seine Aussage von ihm schon gesehen worden zu sein mit einem Schulterzucken, bin ich ihm schon aufgefallen, ich muss mir dringend etwas anderes anziehen, in diesen Klamotten wirke ich wie ein bunter Hund in diesem Nest sehr wohl, richtig, ich wohne in Sandalia, ich dachte mir es ist der beste Ort um von dort aus meine Kollegae kennen zu lernen. Es scheint hier recht viele von uns zu geben, die Ruine hat unter den Magiern scheinbar den reinsten Goldrausch ausgelöst. Ich bin gewillt meine Informationen preis zu geben, sobald ich welche in Erfahrung gebracht habe, und das werde ich" sagt sie voller Überzeugung, "doch natürlich nicht ohne Gegenleistung, ihr müsst mir dafür entweder ebenfalls Informationen preis geben, oder mir euer Schwert zur Verfügung stellen, sobald es auf Expedition geht. Dann wollen wir sehen was wir weiteres in den Ruinen herausfinden. Wem wollt ihr den Informationen über die Ruinen liefern und warum wollt ihr hier so schnell weg, sagtet ihr nicht ihr könnt meine Freude verstehen, als jemand anderes als der eigene Beruf wahrgenommen zu werden, ich nehme an ihr werdet nach AlÁnfa zurück kehren, dort gelingt euch das sicher noch weniger als hier....Keine Sorge ich habe kein Interesse an Crocos, obgleich sie wie Echsen Echsen sind," dabei schweift Pala innerlich leicht ab und kichert etwas verträumt ein vergleich ihrer Anatomie könnte eine Interessante Studie sein, obwohl ich da jemanden kenne der bei diesen Worten stink sauer und zu Tode beleidigt wäre, was wohl der Vergleich der menschlichen und primaten Anatomie zu Tage brächte? "außerdem bezweifle ich, dass ihr euch gut mit der Flora und Fauna des Dschungels versteht. Dafür haben wir Isna hier. Du kennst doch sicher alle guten Pflanzen die im Dschungel wachsen und wie man sie anwendet?" Pala denkt sich zunächst nichts bei der Bedecken-Wortwahl Goldons, doch den Schluss den Isna aus ihr zieht, lässt sie schallend loslachen.
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.01.2019 10:42

3.Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Der Junge schnappt die Münzen auf, dann nickt er und verschwindet. Der Wirt mustert sie kurz, während er ein Bier zapft. Sein Blick gleitet über ihre doch recht gute Kleidung mit den eindeutigen Hinweisen auf ihre Profession, das Siegel auf ihrer Hand, dann kurz über ihr Gesicht. Dann brummt er. „Geld verdienen? Hmm... Meistens geben die Magier es hier eher aus.“ Er schiebt ihr den Humpen über den Tresen. „Wenn ihr im Dschungel was taugt, dann ist die Gilde der richtige Ort für euch. Aber auch sonst... für 'ne Magierin gibt’s immer was zu tun. Wer seid ihr denn, und was könnt ihr?“ Er grinst. „Und kommt mir jetzt nicht mit Bosperano oder schwierigen Worten. Erklärt einem alten Haudegen, was euch nützlich macht.“ Willkommen in Al'Anfa! Ihre Anatomie scheint den Wirt nicht zu interessieren, allerdings hat sie das unbestimmte Gefühl, dass ihr gerade jemand auf den Hintern schaut – wahrscheinlich der männliche Teil der Jungsöldner. Eine Empfehlung für eine Unterkunft wird wohl nachgereicht, wenn der Wirt einschätzen kann, was sie sich leisten kann und will.

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Lokwai
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 07.01.2019 13:09

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Isna-Inti, Pala und Goldon Strang)

Goldon lässt überrascht Palas Zurechtweißung über sich ergehen. Einmal redet er kurz dazwischen: "Ich bin kein Soldat!", lässt sie dann weiterreden, bis sie sich kurz an Isna wendet und dann etwas sanfter wird:
"Also verstehe ich es richtig, ich, Armatus der Boronkirche, soll also eine Beleidigung unseres Gottes hintenanstellen und mich toleranter zeigen im Umgang mit Wilden, da ihre Handlung aus Unwissenheit erwächst? Verstehe ... wahrscheinlich habt ihr recht."
Er wendet sich an Insa-Inti: "Wenn du verstehst, dass du den Gottvater des Imperiums, mit dem Namen Boron, beleidigst hast und auch akzeptierst, dass deine Unwissenheit mich kränkte, dann werde ich ich mich auch dafür entschuldigen, dass ich mich dir gegenüber nicht gerade nett verhalten habe." Er streckt ihr die Hand entgegen.
Dann wieder an Pala gerichtet, ohne dabei zu lächeln: "Ich verstehe. Also liegt es nicht an euch, was den Standesdünkel angeht, sondern an eurem Umfeld, weil es eben auf Zauberer so reagiert wie es halt reagiert, meist ehrfürchtig und mit gewissem Abstand. Kann man ihnen es denn verdenken? Man hat oft Angst vor den Dingen die ein Zauberer kann, etwas was man nicht versteht fürchtet man, und diese Furcht braucht keine Hierachie. Doch die meisten Zauberer lieben eigentlich diese Aura. Ihr seit da eine Ausnahme, Pala. Ich weiß das zu schätzen." Goldon wagt den Versuch sie ohne Titel anzusprechen, aber vorerst bleibt er beim "ihrzen". Als sie dann ihren Wohnort erwähnt, gehen ihm zwar die Bilder ihres halbnackten Körpers durch den Kopf - an dem Ort wo er sie das erste mal sah -, doch erwähnt er nicht wo er sie gesehen hatte, und fährt fort:
"Ich wohne auch in Sandalia, aber leider sehr bescheiden und einengend. Eure Einschätzung kann ich nur bestätigen, ohne den Ruinen gäbe es hier wohl nur wenige Magier. Und was die Informationen angeht, so verstehe ich was ihr meint, ein geben und nehmen, ganz phexgefällig." Dann ist er, ohne es zu zeigen, erfreut darüber, dass Pala zumindest theoretisch schon mit ihm plant. "Ich würde die Informationen mit dem jungen Boroni Boroggio teilen. ... Warum ich hier so schnell wieder wegmöchte? Schaut euch um, hier wirds bestimmt ziemlich schnell langweilig. ... Ja, ich sagte ich kann euch verstehen, aber in Al'Anfa kann ich auch als Mensch wahrgenommen werden, dafür ist die Stadt zu groß, und außerdem bietet die Stadt so viel was man doch recht schnell vermisst." Und du hast noch was abzuzahlen ...
Er schaut zu Insa-Inti hinüber als Pala sie wieder erwähnt und betont das man ihre Fähigkeiten bräuchte.
Warum habe ich das Gefühl, dass du, liebe Maga, diese Wilde auch nur benutzt weil du sie brauchst. Na komm, jetzt sei nicht voreingenommen ... warte ab, die Zeit wird es zeigen ob Pala es wirklich so meint wie sie gerade vorgibt!
Goldon muss breit grinsen und fängt an, als auch Pala loslacht, laut mit zu lachen.
"Ich würde beides tun!" sagt er selbstbewußt und ohne rot zu werden, seine Mund könnte bestimmt seinen Kopf umkreisen so breit grinst er.

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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.01.2019 18:22

14. Tag, spät Nachmittags, Alte Baracken in Portas, Santinera
“Sind wir wenigstens nicht die einzigen, die nass geworden sind!” Korian, nur mit seiner Lederhose bekleidet, steht in der Küche und hilft Rando, einen Affen auszunehmen. Alejandro winkt ihm zu und grinst. “Nass ist gar kein Ausdruck. Aber wir haben Krokodilsteaks dabei.” Korian lacht. “Wenigstens gibt's dann genug Fleisch – unser Affe ist doch etwas klein geraten.” Alejandro wendet sich an Sumaida. “Wir packen aus und feuern das Badehaus an – zieh Du Dir erst mal was trockenes an.” “Braucht ihr nicht mehr – Buki und Hara sind schon im Bad.” Korian lacht. Sumaida schaut zu Alejandro und Marico. “Uh...darf ich?” “Ab mit Dir.” Sie lächelt dankbar und verschwindet.
Alejandro schält sich aus dem Gröbsten. “Wir bringen eben unser Zeug weg, dann feuere ich den Herd an.” “Nur die Ruhe.” Korian grinst. “Wie lief es bei euch?” Marico grinst zurück. “Sieben Goldstücke und acht Silber!” Die beiden sind schwer beeindruckt. “Bei Phex! Echt?” Alejandro nickt. “Aber, offen gesagt, waren wir heute etwas zu ehrgeizig. Wenn das Wetter besser gewesen wäre und wir die letzten Tage nicht so wenig verdient hätten, wären wir nicht solche Risiken eingegangen.” Korian nickt und knufft ihn gegen die Schulter. “Langsam ist genau, und genau ist schnell! Keine unnötigen Risiken.” Alejandro nickt. “Wie lief das mit Hara?” Korian brummt, während Rando grinst. “Ich sags ungern, aber sie hat einfach einen wirklich tollen Hintern. Solange Buki und Rando sich nicht beschweren... von mir aus.” Rando grinst. “Buki und Hara haben heute eine echte Schau abgezogen. Hättet ihr euch ansehen sollen.” Alejandro wird rot und Korian zuckt mit den Schultern. “Joah, hatte schon was, geb ich zu. Aber sie muss spuren. Wenn wir euch nicht gehabt hätten, wären wir wahrscheinlich an diesem Fieber verreckt. Ihr habt echt noch was gut bei uns.” Alejandro knufft ihn zurück. “Wird sich schon ausgehen, Bruder.” Korian grinst. “Dann zieht euch mal was Trockenes an und lasst uns was brutzeln. Ich hab langsam Hunger.”

Sumaida wird im kleinen Badehaus mit viel Hallo begrüßt. Sie wäscht sich eilig, dann steigt sie zu Harana und Buki ins mittlerweile angenehm heisse Wasser. “Und, wie war es bei euch?” Buki schaut zu ihr hoch, als sie einsteigt, und benimmt sich gleich wieder daneben. Sumaida kreuzt die Hände vor der Brust, zu müde, um empört zu sein. “Lass das doch.” Sie seufzt tief. Harana lacht. “War es so schlimm?” Sumaida schliesst die Augen. “Ich war heute den ganzen Tag völlig nutzlos. Alejandro und Rico haben geschuftet wie die Pflugstiere, und ich hab dabei gestanden und 'aufgepaßt'. Ich hab ein richtig schlechtes Gewissen.” Buki greift grinsend wieder zu, und Sumaida läßt es einfach über sich ergehen. Buki empfindet Mitleid. “Du bist aber wirklich müde.” “Und kalt.” Sumaida schaut zu Harana. “Wie lief es denn bei euch.. also... uh... heute morgen...” Harana steht auf und dreht sich um. “Na?” Sumaida mustert das sich ihr bietende Bild aus professioneller Sicht. “Ich will nicht gemein sein, Hara, aber ich denke, Du bist da...uh... sehr gut weg gekommen. Sollen wir gleich zusammen die Kräuter druchgehen?” Harana streckt sich und läßt sich wieder ins warme Wasser zurück sinken. “Besser ist das. Korian schien echt sauer zu sein.” Buki knufft sie. “Er hat ja auch recht. Wir brauchen eine Heilerin. Lern den Kram doch endlich, kann doch nicht so schwer sein.” Harana nickt. “Aber jetzt erst einmal Baden, ja?” Sumaida enthält sich einer Äusserung und geniesst stattdessen das heisse Wasser.

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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.01.2019 18:31

3.Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)

Sie schmunzelt. Ich bin Adepta minor Boronaya Sobaranez, Schülerin der Sefira Alchadid saba Khorim al-Uruch aus Selem, stellt sie sich vor. Boronaya dürfte allerdings genügen. Und tatsächlich möchte ich ein paar Monate bleiben und muss mir dank eines unglücklichen Umstandes für die Zeit meinen Lebensunterhalt verdienen. Dann überlegt sie kurz. Was ich kann. Nun tatsächlich spreche ich ein paar Sprachen, darunter auch das Echsische. Ich kenne mich in Dschungel und Sumpf und mit der dortigen Flora und Fauna aus. Nicht zu vergessen bin ich der Magica Mutanda mächtig. Verwandlungsmagie. Ich könnte euch in ein Tier verwandeln zum Beispiel. Ich kenne ein paar Zauberzeichen, die euch vor UNgeziefer schützen könnten oder andere Wirkungen haben, zählt sie an ihren Fingern auf. Verständlich oder soll ich noch etwas erklären?
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.01.2019 20:53

3.Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Miguel hat ganz offensichtlich nicht zum ersten Mal mit Magiern zu tun, und seine Ehrfurcht hält sich in Grenzen. „Selem. Genau wie der Magus Rodrigo Delazaar also? Zu seinem Gefolge von damals gehört ihr allerdings nicht, an die erinnere ich mich. Nun, wenn ihr aus Selem kommt, dann werdet ihr euch im Sumpf ja wie zuhause fühlen. Mit den Zischlern zu reden schaffen die wenigsten – aber es schadet nicht, ihre Sprache zu sprechen. Könnt ihr auch einen angreifenden Maru in ein Schwein oder einen Kürbis verwandeln? Wenn nicht, wird euch das im Sumpf eher wenig helfen. Könnt ihr magisch heilen? Wunden schließen und Gift weg machen? Richtige Heiler haben wir derzeit nur zwei in der Gilde, und eine davon geht noch nicht in den Sumpf.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.01.2019 23:13

3.Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Sicher. Ich war bisher noch nicht dazu gezwungen, aber natürlich wirkt der Cantus auch auf Marus. Als er dann fragt ob sie heilen kann wirkt sie einen Moment etwas pikiert. Natürlich. Ich bin Verwanldunsmagierin. Noch dazu ist dsa doch das Grundhandwerk der meisten Magier, die nicht im Elfenbeinturm hocken.
Sie nickt auf die Frage nach Delazar. Ja er ist ebenfalls ein Selemer Collega, aber ich gehöre nicht zu ihm. Nun was meint ihr?

Den Blick auf ihren Hintern ignoriert sie im Moment noch.
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Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.01.2019 10:40

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Der Wirt nickt eher gleichmütig. „Gut. Dann fehlt euch nur noch die Gildenmitgliedschaft und eine Partida. Die meisten Questadoren eurer Erfahrungsklasse wohnen zur Miete im oder um den Turm von Ophaz herum, das ist das vierstöckige Gebäude im Süden von Sandalia, um die Plaza der Helden herum, wie man den Ort mittlerweile nennt. Könnt ihr nicht verfehlen. Anschluss findet ihr am besten, wenn ihr abends hier trinkt und die Leute ansprecht. Als Magierin solltet ihr es nicht allzuschwer haben.“ Er erläutert ihr knapp die Konditionen und Vorteile der Gildenmitgliedschaft.. „Den Papierkram erledigt ihr mit meiner Tochter Rijka.“ Er nickt mit dem Kopf in Richtung einer jungen Schreiberin, die hinter dem Tresen über einer ledergebundenen Kladde und einem Abakus sitzt und offenbar Buchhaltung betreibt. „Die Aufträge hängt Rijka morgens kurz nach der sechsten Stunde aus. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, sofern er kauen kann, was er abbeißt. Um sieben fährt die Rossa das erste Mal flussaufwärts.“ Das ist es auch schon. „Empfehlungen bezüglich der Unterkunft kann euch der Kleine geben, aber wo gerade was frei ist, müsst ihr vor Ort erfragen.“
Das Es-schaut-mich-wer-an Gefühl hat aufgehört, dafür wird es offenbar am Tisch fideler, als das Grüppchen aufsteht und sich zum Abmarsch rüstet, aber wohl eher, um mit Piriones woanders weiter zu trinken oder sich sonstwie zu amüsieren.

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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 08.01.2019 15:51

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Sie nimmt einen Schluck des Bieres und nickt auf die Konditionen hin, wobei man ihr ansehen kann, dass sie beim Bier etwas anderes erwartet hat, vielleicht gehaltvoller oder was weiß man denn sonst.
"Danke Signor, dann werde ich mich an eure Tochter wendet." Sie nimmt den Bierkrug und geht in Richtung der Tochter, nickt den gehenden Söldnern und vor allem dem Schreiber zu.
"Seid gegrüßt Signora," spricht sie diese an und stellt den Stab an den Tresen, kurz austarierend, so dass er auch stehen bleibt.
"Euer Vater meinte ich sollte mich an euch wegen einer Gildenmitgliedschaft wenden. Was braucht ihr denn von mir?"
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.01.2019 17:59

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Rijka hat sich erhoben, als Boronya an den Tresen tritt. Sie erwidert den Gruß höflich und schiebt ihr ein Formular hin. „Euren Namen und eure Profession. Da Magier ein sehr weites Feld abdecken, vermerkt bitte eure Heimatakademie sowie, für Laien verständlich, welche magischen Dienste ihr anbieten wollt. Und auch, wenn wir derzeit unter den Gildenmitgliedern keinen aktiven Magus mehr haben: Besonders gesucht ist Heilung und Hellsicht. Unterstützung im Kampf ist zwar ausgesprochen praktisch, aber die wenigsten Aufträge zielen auf Kämpfe einer Art hin, bei der es voraussichtlich magischer Unterstützung bedarf.“ Sie schiebt Schreibzeug in ihre Reichweite. „Des weiteren euren Wohnsitz in Santinera. Die Mitgliedschaft in der Gilde kostet zwei Oreal im Monat, dafür bekommt ihr Zugang zu den ausgehängten Aufträgen und Zugriff auf eine Schließkiste im Vorratshaus der Gilde. Und ihr könnt sicher sein, für erledigte Aufträge auch wirklich bezahlt zu werden und nur mit Leuten unterwegs zu sein, die hier auch bekannt sind.“ Beides keine Selbstverständlichkeit, nicht einmal für Magier.

14. Tag, Abends, Alte Baracken in Portas, Santinera
“Die Steaks sind echt gut. Wie kriegst Du die so mürbe? Krokodil ist doch meist elend zäh.” Buki schluckt ihren letzten Bissen und gießt sich dann aus dem Sangriakrug nach. Alejandro zuckt mit den Schultern. “Na ja, schon etwas improvisiert. Dünn geschnitten, weich geklopft und auf beiden Seiten nur kurz scharf angebraten, dann in den Ofen.” “Echt? In den Ofen?” “War ja eh heiss fürs Brot.” Korian läßt sich ebenfalls eingiessen. “Schmeckt jedenfalls prima. An Dir ist ein Koch verloren gegangen.” Alejandro grinst. “Vielleicht mache ich eine Garküche auf, wenn ich genug verdient habe.” Sein Blick geht zum Durchgang, und Korians Augen folgen ihm. Dort sind zwei junge Leute aufgetaucht – ein Mann und eine Frau, nicht älter als sie, gekleidet in Lederhosen, Leinenhemd, Gamaschenstiefeln und Kürass. Am Waffengurt tragen sie Rapier, eine Balestrina und einen Vollmetallbuckler, genau wie der Kürass jeweils auf Hochglanz poliert, und sie schleppen jeder einen nicht gerade prall gefüllten Seesack, an dem ein Tellerhelm baumelt. Um ihre Hälse haben sie gleich ihnen ein Lederhalsband mit der gepunzten Ledermarke, die sie als hoffnungsvolle Jung-Questadoren ausweist, wenn ihre Gesichter das nicht schon täten. Auffällig ist noch ein Siegelring, den jeder von ihren trägt. Der dunkelblonde junge Mann ist ein klein wenig größer als die Frau, wirkt etwas kräftiger, aber dafür nicht so behende wie sie, deren Haar in der Abendsonne beinahe goldbraun glänzt. Sie schauen sich angesichts der fröhlichen Gesellschaft an den beiden Tischen im Innenhof unschlüssig um, und Alejandro vermutet, dass sie gerade einmal die Zwei-Sätze-Einweisung von der Hauswirtin bekommen haben, die auch ihnen vor zwei Wochen zuteil wurde: Männer rechts, Frauen links, ums kochen, saubermachen, Feuerholz, alles, müsst ihr euch selber kümmern. Macht nichts kaputt und macht keinen Ärger.
Er erhebt sich. “Guten Abend.” Die beiden schrecken beinahe zusammen, dann wagt sich der junge Mann vor. “Guten Abend. Wie..ähm..geht das hier?” Alejandro lacht. “Na ja, mein ich, so wie die Wirtin es euch wahrscheinlich gesagt hat. Sucht euch ein freies Bett, ums Essen, Baden, Suabermachen... alles halt... müsst ihr euch selbst kümmern. Wie viele seid ihr denn?” Die beiden schauen sich an, und das ist schon Antwort genug. Alejandro macht eine vage Geste. “Ich bin Alejandro, das sind Marico, unser Kundschafter.” Dieser hebt die Hand, weiter kauend. “Sumaida, unsere Heilerin.” Die erhebt sich hastig und macht eine knappe Verbeugung. “Guten Abend.” Alejandro weist zu Korian, der sich zu den Neuankömmlingen umgedreht hat, aber nicht aufgestanden ist. “Das ist Korian und seine Truppe.” Der nickt freundlich, aber ziemlich selbstbewußt. “Buki, unsere Kundschafterin, Rando, Schütze, und Harana, unsere Feldscherin.” Alle drei winken kurz. Die beiden verneigen sich knapp. “Janis Gianfalo, Schwertgeselle. Erfreut euch kennenzulernen.” “Jelinea Piatpir, ebenso.” Ihr Magen knurrt vernehmlich, und sie läuft rot an. “Ich bitte um Verzeihung.” Alejandro lächelt. “Habt ihr schon gegessen?” Er wird durch Buki unterstützt, die die beiden einfach heranwinkt.
Janis und Jelinea kommen ein wenig unsicher näher. “Ähm.. noch nicht... aber wir wollen euch nicht...” Sie wissen ganz offensichtlich nicht genau, wie sie sich sozial einordnen sollen. Korian nickt freundlich. “Ist genug da.”

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Chephren
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 08.01.2019 20:19

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Sie schaut kurz auf das Formular, dann zur Frau, dann wieder auf das Blatt. Sie zuckt mit den Schultern. Gut, wenn das hier so lief... Als sie bemerkte, dass das Blatt in Kusliker Zeichen war seufzte sie noch mal. Was fanden die Leute nur an diesem Gekrakel...

Boronaya Soberanez sala Sefira Alchadid ay Selem
Adepta minor mutanda: magische Heilung von Wunden und Giften, einfache Objektanalyse, Fremd- und Eigenverwandlungen


Sie schiebt das Formular zurück, darauf auch zwei Silber. Mit dem Wohnsitz müssen wir noch warten, ich bin noch auf der Suche nach einer preiswerten Unterkunft für den Anfang.
Ihr wisst da nicht zufällig etwas?
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Fjolnir Draugertöter Torbrandson
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Fjolnir Draugertöter Torbrandson » 08.01.2019 20:36

3. Tag, gegen Mittag, im Hafen, Portas, Santinera (Goldon und die drei Senoritas)

Isna-Inti wolltte nicht beleidigen oder krank machen, Goldon oder Vatergott, erklärt Isna ehrlich auf Goldons Angebot und nimmt etwas erstaunt seine Hand, blickt dann erstaunt zu Pala "Isna-Inti wohnt nicht in grüner Höhle, nette Pala und kennt Flora und Fauna nicht, das sind keine Kauwaanso. Aber Isna Inti kennt viele Plfanzen und Tiere. Kamaleh ist kleines buntiges Tier, wie Eidechse, aber es kann ändern seine Farben. Nipaku leben in allem, Luft, Pflanzen, Tiere, Erde, Wasser, Steins" führt sie dann aus. Als Goldon dann so breit grinst, lächelt Isna "Nette, Pala, Goldon sagt er ist großer Krieger mit großen Speer"
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Jadoran
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.01.2019 21:36

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Die Schreiberin legt das Formular nach kurzer Prüfung ab, verbucht die beiden Silber im Ausgabenbuch und schiebt nach kurzer Überlegung Boronya dann eine eiserne Hundemarke an einem Lederriemen hin. „Am besten, ihr schaut euch beim Turm von Ophaz, um den Platz der Helden herum um. Dort gibt es eine Reihe einfacher, aber ordentlicher Herbergen. Welche gerade Platz haben, kann ich euch nicht sagen, aber das findet ihr vor Ort schnell heraus.“ Sie schaut an Boronya vorbei und ruft einer der im Gehen befindlichen Söldnerinnen etwas zu. „Hola, Marika – ist bei Signora Pudibundo noch etwas frei?“ Die dunkelhaarige Schlanke mustert Boronya. „Frei schon – aber kein Herrenbesuch bei ihr. Und sie ist abergläubisch.“ Einer der Söldner, ein noch junger, aber sehniger Kerl, grinst breit. „Bei Signora Costurera gibt’s das Problem nicht. Die mag Herrenbesuch, hehe.“ Rijka zieht missbilligend die Augenbrauen hoch, entscheidet sich aber, nicht auf diesem Niveau zu diskutieren. Sie nickt den Söldnern zu, und die verziehen sich, wobei Piriones Boronya noch einmal zum Abschied zulächelt. Ein wirklich schönes Lächeln hat der Mann, so natürlich, ungezwungen und offen. Rijka seufzt leise. „Ihr habt's gehört. Am besten, ihr schaut euch an, was euch zusagt. Allzu teuer ist dort nichts, und luxuriös auch nicht. Ein Badehaus gibt’s nur im Turm von Ophaz, der kostet allerdings vierzehn Oreal die Woche, inclusive einem einfachen Frühstück.“ Eine der Bedienungen schaut auf. „Signorina Genmitsuni hat auch einen Badeofen in ihrem Waschhaus.“ Rijka wiegt den Kopf. „Wohnen da nicht Sylla, Paco und Ranica?“ Sie wirft einen Seitenblick zu Boronya. Die Schankmaid wird verlegen. „Oh. Ja. Natürlich. Die wird ausgebucht sein.“ Rijka nickt. „Das fürchte ich auch.“ Sie schaut wieder zu Boronya. „Aber der Junge, der euch hergeführt hat, kann euch sicher noch ein paar Empfehlungen geben.“

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Chephren
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Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 08.01.2019 22:21

3. Tag, nachmittags, Gildenhaus in Portas, Santinera (Boronya)
Bei dem Blick der Söldnerin und der Erwähnung, dass sie keinen Herrenbesuch will, zieht sie eine Augenbraue nach oben. Was will sie damit jetzt sagen?! Allerdings beschwichtigt sie das Lächeln des Schreibers dann doch wieder etwas.
Danke für die Auskunft, meint sie zu den Söldnern.
Wer sind denn Sylla, Paco und Ranita? fragt sie dann bei Rijka nach, nachdem sie die eiserne Marke angenommen hat.
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