DSA4 Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.07.2019 10:26

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Firun mit euch!", wünscht er den beiden zum Abschied. "Und passt auf euch auf."

Alricio seufzt. Na dann wollen wir mal! Soweit er das sah gab es keinen Grund zur Eile, also nimmt er sich Zeit. Er greift sich erstmal direkt am Eingang einen hölzernen Stab, könnte der Stiel eines Besens gewesen sein, um damit in dem Gerümpel herumzustochern und eventuelle Bewohner gleich mal herauszulocken. Er ist froh, seine Handschuhe anzuhaben. Sicherheitshalber klopft er mit seinem improvisierten Gerät noch ein bisschen auf dem Bauholzstapel herum, um alle Bewohner zu wecken. Dann wartet und lauscht er kurz, bevor mit der Arbeit anfängt.
Er will gerade loslegen, da hört er ein leises Schleifen. Misstrauisch bleibt er stehen und wartet dann höflich, bis die grüngelbe Schlange, die sich offensichtlich im Holz verborgen hat, ihrer Wege gezogen ist. Er überlegt, mit dem Stab nach ihr zu stochern, aber eigentlich scheint es ihm unnötig. Er geht sicher, dass draußen niemand von der Schlange überrascht wird und sagt Bescheid. Sie sah eigentlich ganz hübsch aus, und soo groß war sie nun auch nicht: vieleicht zwei Schritt, dabei aber recht schlank. Hoffentlich konnte sie schwimmen.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 06.07.2019 12:27

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Die Schlange verschwindet erst einmal im hohen Gras und zeigt sich nicht wieder, wahrscheinlich wartet sie auf gelegene Zeit.
In einem Verschlag, der durch einen halb umgekippten Stapel Bambusstangen nur schwer zugänglich ist, findet Alricio tatsächlich etwas Werkzeug. Wahrscheinlich war das hier die Schärferei, denn ein großer Schleifstein hängt noch in seiner Fassung, über Pedale in Schwung zu bringen. Eine Werkbank wurde aufgeräumt, aber leider auch leergeräumt, hinterlassen. In einem Regal hängen noch zwei etwas zerbeulte Sensen, die geschärft und gedengelt gehören. Ein paar hölzerne Fäustel, eine grobe Zange und eine stumpfe Axt mit einem angebrochenen Stiel finden sich ebenfalls. Eine Verbindungstür führt in einen weiteren Verschlag, den er wegen des ganzen Gerümpels nicht erreichen, nicht einmal sehen konnte, und hier ist die Schmiede des Anwesens. Den teuren Amboss hat der Vorbesitzer leider mitgenommen, aber Esse, ein kleiner Schmelzofen und sogar ein Vorrat an Holzkohle ist noch da. Hier wird niemand Siebenstreich schmieden, aber für den Hof reicht es allemal. Ein kleiner Ingerimmswinkel an der Esse zeigt Salamander und gekreuzte Werkzeuge. Die Schmiede hat natürlich eine weitere Tür, sogar ein richtiges Tor, und davor, hab verdeckt durch mehr Gerümpel, ist tatsächlich der ihm zum Suchen aufgetragene Vorrat an gewaschenen Kieselsteinen und Sand.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.07.2019 14:36

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

Alricio sagt dem Capitan Bescheid und überlegt dann, wie er Steine und Sand am besten nach oben bekommt. Wohin eigentlich genau? Bevor er anfängt irgendwas irgendwohin zu tragen schaut er erstmal im Haupthaus nach und guckt sich den Filter an. Von derlei Anlagen hatte er keine Ahnung, aber andere hier hoffentlich.
Er schaut sich nach einem passenden Gefäß um, um Sand und Steine zu schleppen.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 06.07.2019 15:32

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Goldon weist ihn nach oben und erwähnt, dass Vecna wohl mit sowas vertraut zu sein scheint. Ein Korb zum Tragen findet sich im Schuppen. Leider haben Steine und Sand gemein, dass sie bleischwer sind, und nach dem ersten Gang macht Alricio nicht mehr den Fehler, den Korb mehr als halbvoll zu machen. Der Filter selber sieht nicht besonders kompliziert aus – oder genauer: Ihn zu bauen, ist sicher kompliziert, aber Sand und Steine zu tauschen erfordert nach kurzem Überlegen nur Hingucken. Der schon beinahe zu Schlamm degenerierte alte Sand muss raus, und durch neuen ersetzt werden, ebenso die Steine. Wobei die Steine sicher unten gewaschen und wiederverwendet werden können, den alten Sand kann man nur wegschütten.
Beide Behälter sind nicht sonderlich groß, aber es läuft doch darauf hinaus, dass er von beidem ungefähr einen knappen Raumschritt hoch und runter schleppen muss. Knochenarbeit, die das Sparring vom Vormittag nicht besser macht.
Während Alricio körbeweise Steine und Sand die Treppe hoch und runter schleppt, immerhin drei Stockwerke, kann er nicht umhin, Vergleiche zu ziehen. Ein Haus wie dieses, vom Grund und Boden ganz abgesehen, könnte sich seine Familie nie im Leben leisten. Selbst ihr örtlicher Cavalliere würde vor Neid erblassen Da bräuchte es schon einen Baron, besser einen Magnaten oder Grafen. Ein Badezimmer mit fließendem Wasser. Hah! Seine Familie wäscht sich draußen am Brunnen oder an der Waschschüssel. Badezimmer sind etwas für reiche Leute in der Stadt. Wie würde er sich entscheiden, wenn er vor die Wahl gestellt würde?

Mit diesen Gedanken scheint sich Emilia ganz eindeutig auseinander zu setzen, die das Haus durchstreift, das jetzt, zumindest auf dem Papier, das ihre ist, und dass sie nur noch wieder dem Dschungel entreißen muss, um es wirklich ihres zu nennen.
Als er das zweite Mal wieder unten ankommt, hat der Capitan Mantel und Hemd abgelegt, und eine der Sensen in Ordnung gebracht. Nun richtet mit weiten, geübten Schwüngen unter dem hohen Gras ein Massaker an. Man sieht seinem immer noch muskulösen Körper an, dass er schon einiges abbekommen hat, aber anders als der durchschnittliche Söldner oder Seemann ist er völlig frei von Tätowierungen. So lobenswert es ist, dass der Goldesel mit anpackt, bedeutet es leider auch, dass Alricio ihn nicht auffordern kann, ihn bei der Schlepperei gefälligst zu unterstützen.
Emilia widmet sich nun der Küche und rückt ihr mit einem gefundenen Kübel, ebenfalls aufgetriebener Bürste und heißem Wasser zu Leibe, was Alricio unweigerlich an Zuhause erinnert.
Sie hat sich ein Stirnband umgebunden und gerät mächtig ins Schwitzen, während sie dem Dreck energisch zu Leibe rückt, mit einer Entschlossenheit, die man wohl nur in der horaskaiserlichen Marine eingebrüllt und eingeprügelt bekommt.
Die Sklaven haben ihre kümmerlichen Habseligkeiten zusammengepackt und schauen halb resigniert, halb neidisch zu, wie die neuen Besitzer energiegeladen an die Arbeit gehen. Als Alricio seine Aufgabe als erledigt ansieht, ist auch der Capitan zumindest mit dem Gras im Innenhof fertig. „Hohes Gras bedeutet ideales Jagdgebiet für Schlangen. Brauchen wir höchstens im Kochtopf, nee? Noch irgendwas gefunden? Ich hoffe, unsere beiden Schönen bringen Fleisch auf den Tisch. Nach der Schufterei nur Marschverpflegung oder Bananen, pfff.“
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.07.2019 16:35

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

Während er arbeitet denkt Alricio über das Haus, die Welt, Recht und Unrecht nach. Am Ende dieser Überlegungen, die er schon häufiger angestellt hatte, kommt er wie immer zum gleichen Ergebnis. Der Wille der Götter ist für Sterbliche nur schwer oder gar nicht zu verstehen. Der Herr Praios hatte es nunmal so gefügt, dass manche in eine reiche Welt geboren wurden und andere darbten. Das hatte schon seine Richtigkeit so. Außerdem konnte man, ob durch ingerimmgefällige Tüchtigkeit, phexische List oder aber durch hesindianische Weisheit aufsteigen, das war jedem möglich. Wozu sollte er sich bemitleiden? Die drei armen, kranken Geschöpfe dort draußen hatten das weitaus bitterere Los gezogen. Krank, mittellos, auf der Flucht - da hatte er es nun wahrlich besser.
Wer sich nur mit den Mächtigen, Reichen und Schönen verglich hatte selbst Schuld, wenn er dadurch unglücklich wurde. Besser, sich einfach des Lebens zu freuen. Mit schiefem Grinsen fängt Alricio beim Schleppen der Steine ein Lied zu pfeifen. Vor die Wahl gestellt würde er natürlich trotzdem das Haus nehmen...er war ja kein Badilakaner.

"Nein, nichts weiter gefunden. Ich kenne mich mit diesen Filtern nicht aus, aber ich glaube, wenn wir einfach eine gewisse Zeit Waser durchlaufen lassen, sollte es wieder gehen. Auf ein schönes Stück Fleisch hätte ich jetzt auch Lust, ja!" Alricio genehmigt sich noch einen Schluck Wasser, immerhin würde es hoffentlich bald frisches geben.

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 411
Beiträge: 10696
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.07.2019 18:09

11. Tag früher Abend, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Hatte die Illusion wirklich? Das war doch nicht möglich. Sie musste einen Moment mit sich kämpfen um nicht doch einen Odem zu wirken.
Bei seinem Versuch eines Trinkspruches muss sie wein wenig lachen. Kurz überlegt sie ihn zu necken, aber das würde vermutlch nicht helfen.
Stattdessen nickt sie ihm zu: "Auf einen von Rahja gesegneten Abend." Der Rotwein scheint ihr zu schmecken, trocken, schwer, genau ihr Rotwein.
Sie setzt sich neben ihn,lehnt sich ein wenig an. "Erzähl doch mal ein wenig von dir."
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.07.2019 09:54

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
„Kannst Du laut sagen.“ Der Capitan wirft einen Blick zu den Sklaven hinüber, die in gut zwanzig Schritt im Schatten hocken. „Zu stolz, sich einzufügen, zu faul und dumm, ihr Schicksal selbst zu formen.“ Er schüttelt den Kopf. „Das ist nicht das Schicksal, dass ihnen so übel mitgespielt hat. Das ist die Folge ihrer ihrer eigenen Entscheidungen. Zu bemitleiden ist nur das arme Wurm, das sie in die Welt gesetzt haben.“ Er schaut zum Himmel. Die Götter geben uns genügend Gelegenheiten, aus unserem Leben etwas zu machen. Wir müssen sie nur ergreifen. Dies ist ein freies Land – ich weiß, ihr Puderquasten zuckt dabei immer wieder zusammen – hier kann jeder was aus sich etwas machen, und ob er mal Sklave war, kümmert keinen. Na ja... das hier ist eine Lebensentscheidung. Sowas kannst Du nur ans Laufen bringen, wenn Du selber dran bleibst, und am Anfang musst Du sicher mehr reinstecken als es ausspuckt. Wir werden morgen den Zustand der Plantage sehen, aber mehr als Bananen kommt da garantiert nicht raus, und anders als im Norden, ist Banane hier nicht gerade ein Luxusgut. Und Verwalter funktionieren nur, wenn man ihnen regelmäßig auf die Finger sieht, und eigentlich auch nur, wenn sie einen laufenden Laden übernehmen.“ Er reicht ihm die Rumflasche. „Sei vorsichtig mit dem Wasser. Bleib besser bei Tee, Bier oder gemischt mit Rum, wenn Du noch nicht lange hier bist.“
Die Torflügel knarzen, als Vecna und Shiri zurück kehren, beide mit einem bereits ausgenommenen Affen an einer Tragstange über der Schulter und einer gut gefüllten Sammeltasche. Der Capitan wuchtet sich hoch. „Prachtmädchen! Dann mal direkt in die Küche!“ Shiri wird rot, aber Vecna lacht und mustert ihren Auftraggeber. „Seit wann sind wir den verheiratet, Capitan? Nein nein, ich bin ja schon brav...“ Sie grinst, zwinkert Alricio zu und geht dann die Stufen zur Veranda vor der Haustür hoch. Ihre Stiefel scheinen beide sich schon am Anleger gesäubert zu haben, aber dem Rest ihrer Klamotten sieht man die Jagd an.
Emilias Anstrengungen zeigen bereits Wirkung. Die Küche wirkt jetzt wieder wie ein Ort, an dem man kochen möchte. Das nötigt Vecna und Shiri, die ihre Beute hereinbringen, augenscheinlich Respekt ab. „Gute Arbeit, Donna Emilia, wenn ihr die Bemerkung erlaubt.“ Die wird ein wenig verlegen, für so etwas triviales wie Hausarbeit gelobt zu werden, aber sie lächelt und wischt sich den in Strömen herunter fließenden Schweiß aus der Stirn. „Danke. Wie war die Jagd?“ Sie mustert die beiden Affen und die Sammeltasche. „Die Jagd ist gut, allerdings haben wir auch Spuren von einem Jaguar entdeckt. Wir sollten ein wenig vorsichtig sein. Aber gute Nachrichten haben wir auch. Wir haben Joruga gefunden, das wird bei den dreien zusammen mit unserem Gulmond die Heilung einleiten, und für uns wirkt eine abgeschwächte Zubereitung als Tee vorbeugend – kann nicht schaden.“ Emilia nickt. Ihre Tunika ist völlig durchschwitzt, sie klebt wie ein nasser Lappen an ihr, und es wird nicht besser dadurch, dass der Capitan grinst und sagt. „Ja, man sieht sie, Kleines. Ist ja nicht so schlimm.“ Vecna breitet die Arme aus. „Was haltet ihr davon, wenn wir drei Damen uns jetzt oben ein wenig frisch machen? Der Filter wurde doch sicher bereits gesäubert? Danach machen Shiri und ich uns ans Kochen, und ihr legt ein wenig die Beine hoch, das habt ihr euch verdient.“ Sie blickt zum Capitan, der blickt zu Alricio. „Hast den Sand und die Steine schon getauscht?“ Vecna liest Alricios Gesichtsausdruck richtig. „Ich komm eben mit hoch und pack mit an. Ist nicht schwer.“

11. Tag früher Abend, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
„Über mich? Da gibt es nicht so viel.“ Er gibt sich Mühe. Kind nicht armer, aber auch nicht reicher Fanas. Das Studium hat ihm sein Onkel finanziert, er hat dafür auf sein Erbteil am elterlichen Betrieb, einer kleinen Bau-Bildhauerei, gegenüber seinen Geschwistern verzichtet. „Hammer und Meißel liegen mir ohnehin nicht gut in den Händen, meine Brüder sind da besser, und ich fürchte, meine Schwester ist besser im Verhandeln mit Kunden. Ich schaue für sie immer noch regelmäßig über die Buchhaltung. Die Saurische Architektur hat mich immer schon fasziniert.“ Er stellt sein Glas ab und lächelt Boronaya an. „Und Du? Wie bist Du zur Magie gekommen?“ Er wagt sich, seine Hand auf ihren Oberschenkel zu legen.
Die Magie des Artefaktes scheint er als gegeben zu nehmen, aber es erfordert schon mehr als nur oberflächliches Wissen, um sich hier herein zu denken, und was Ribaldo über Magie weiß, ist wahrscheinlich etwas Zauberpraxis und ein paar Theorien über Saurische Kristallomantie.

32. Tag, irgendwo am Ostufer, wahrscheinlich bereits im Jagdgebiet derer, Die Ihren Namen Nicht Nennen
“Also wie bei letzten Mal? Wir warten, bis die uns finden?” Jelinea fragt, nachdem Alejandro nach der Landung sich ans Suchen begibt. “Japp. Genau wie beim letzten Mal. Die Liste der Dottora ist lang, und wenn wir erst mal bei den Anoihas sind, kommen wir wahrscheinlich nicht mehr so gut zum Suchen sondern müssen verhandeln. Außerdem haben die es nicht gern, wenn man ihr Dorf selber findet.” “Würdest Du es denn?” “Vielleicht.” Alejandro zuckt mit den Schultern, dann deutet er nach oben. “Kotautoku. Steht zwar nicht auf der Liste, werden wir aber sicher gut los.” Er reicht Marico seine Waffen. Sumaida legt die Hand über die Augen. “Ich.. uh... glaube, zwei Schritt drüber wächst Amuekakave.” “Um so besser!” Alejandro macht sich ans Klettern. “Jeli, Rico, haltet die Augen auf.”
Leider ist es kein Amuekakave, sondern nur eine sehr ähnliche Schmarotzerwurzel, die violett-gelb-geränderte kleine Blüten hat. Alejandro erntet sie trotzdem, in der Hoffnung, dass der Apotheker oder die Dottora sie identifizieren können. Ihre Sammeltaschen füllen sich, dann streckt Alejandro auf einmal die Hand aus und hat statt einem Busch Tamaka in der Hand. “Du wolltest dich von hinten anschleichen, nicht wahr?” “Hast Du mich wieder gerochen? Seid gegrüßt!” Die Anoiha ist alleine, jedenfalls entdeckt Alejandro niemand anderen. “Schön Dich zu sehen. Ja, mittlerweile kenne ich Deinen Geruch gut. Du riechst gut.” Sumaida läßt ihm das durchgehen und begrüßt die Kriegerin ebenfalls, ebenso Marico, der mit den Augen den Busch absucht, aber nicht fündig wird, und Jelinea, welche die nur mit einem Lendenschurz bekleidete Kriegerin etwas unsicher mustert. Tamaka freut sich offenbar über das Kompliment. “Die Schamanin sagte, dass ihr heute kommen würdet.” Alejandro nickt. “Du bist allein?” Tamaka lacht und schüttelt den Kopf. “Nein, Du bist nur immer noch blind wie ein Maulwurf.” Tewaewae Parakore macht sich in sieben Schritt Entfernung sichtbar. Die Questadoren tragen ihre Niederlage mit Würde. Tamaka mustert die schon recht gut gefüllten Sammeltaschen. “Ihr braucht viele Heilkräuter und viel Essen. Helfen euch eure Sippenmitglieder nicht beim Suchen?” Alejandro sucht nach einer passenden Erklärung, aber es scheitert daran, dass sich Tamaka eine 'Sippe' von der Größe Santineras einfach nicht wirklich vorstellen kann. Sie akzeptiert seine Worte als einleuchtend, aber wendet sich dann wichtigeren Dingen zu. “Ist Je-Li-Nas Bein gesund? Können wir diesmal kämpfen?” Alejandro schnauft und mustert den Blickwechsel von Jelinea und Tamaka. “Ist das echt das Wichtigste jetzt?” Tewaewae Parakore schüttelt den Kopf. “Nein. Wir sollen euch zur Schamanin bringen.” Tamaka reisst sich zusammen. “Das ist wahr.” Jelinea mischt sich ein. “Mein Bein ist gesund.” “Dann werden wir kämpfen!” Alejandro schnauft.erneut. “Wenn es euch Spaß macht.” Tamaka rechtfertigt sich, näher an ihn heran tretend. “Du darfst Tamaka nicht böse sein, sie will dich nicht ärgern! Eine Kriegerin muss sich mit anderen Kriegerinnen messen!” Das lässt sich nicht wirklich bestreiten, auch wenn Alejando nicht besonders erfreut ist, die unter Garantie schwierigen Verhandlungen über den Wert von Süsswasserperlen und einem Jagdmesser zusätzlich zu komplizieren, gibt es doch bei jedem Kampf auch einen Verlierer. “Ist gut. Habt ihr was von den Echsen gehört?” Tamaka zögert, dann nickt sie. “Sie kommen den kleinen Fluss hinunter. Wir haben ihre Spuren gefunden. Es sind nicht viele und sie sind vorsichtig, machen wenig Spuren. Sie schleichen viel besser als Du!” Alejandro lässt sich nicht provozieren. “Das ist nicht schwer. Sie kundschaften euch aus? Wie nah sind sie schon an euer Dorf gekommen?” Tamaka ist unbesorgt. “Die Schamanin sagt, wenn niemand die Geister verärgert, werden sie uns nicht finden. Wir sind viel zu gut versteckt.” Alejandro nimmt die politisch geschickte Aussage zur Kenntnis und kommentiert sie nicht.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 07.07.2019 17:55

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Ja, das ist eine Entscheidung mit großer Tragweite. In gewisser Hinsicht möchte ich nicht in eurer Haut stecken, bitte das nicht falsch zu verstehen. Es ist natürlich ein prachtvolles Haus, aber es bedeutet eben auch, dass man sich absolut festlegen muss. Und will man das in jungen Jahren?" Alricio schaut dabei zu Emilia. "Ist gut, ich werde mich vom Wasser fernhalten." Alricio grinst und nimmt noch einen Schluck Rum.
Als Vecna und Shiri zurückkehren freut sich Alricio sehr. Zum einen, dass es Fleisch geben wird, aber zum anderen auch, dass die beiden so tüchtig zu sein scheinen. Auf Vecnas Frage hin gibt Alricio zu: "Ich hab schonmal alles hochgetragen, aber ausgetauscht hab ich noch nix. Wär nett, wenn du mir kurz hilfst. Beim Kochen bin ich glaub ich keine große Hilfe, aber ich kann Dinge kleinschneiden."

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.07.2019 18:28

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
„Schnibbelhilfe ist immer willkommen! Dann wollen wir mal.“ Für sich gesehen war Vecnas Aussage nicht falsch, aber Alricio steckt der Tag mittlerweile in den Knochen, und das wird nur dadurch gemäßigt, dass Vecna auch nicht mehr frisch ist und beim Treppensteigen schnauft. Sie hat ihre Rüstung unten gelassen, ihre Tunika klebt auch ihr am Körper. „Unter dem Ding schwitzt man immer wie blöd. Wahrscheinlich haben wir die Frachtwinde übersehen.“ Die Lastenwinde haben sie nicht übersehen, sie wurde abgebaut. Die Umlenkrollen und die Bodenklappe sowie die Kreuzbalken, wo sie befestigt war, sind noch vorhanden, aber da sie offenbar eine Getriebeübersetzung hatte und damit wertvoll war, hat der Vorbesitzer sie wohl mitgenommen.
Oben am Filter schaut sie sich den Schlamm an und seufzt. „Noch mehr Dreck. Du fällst nicht in Ohnmacht, wenn ich mir die Tunika ausziehe? Ich möchte mich nicht unnötig einsauen.“ Sie wartet seine Antwort nicht ab und zieht sich das Kleidungsstück über den Kopf, und Alricio kann nicht anders, als schauen, denn es ist doch schon 'alles dran' wie man so schön sagt. Sie lacht bei seinem Blick nur gutmütig und begibt sich dann ans schaufeln. Der alte, verschlammte Sand ist zumindest in der oberen Schicht nicht gerade appetitlich. Nach einer halben Stunde ist das jedoch erledigt, noch einmal zwei Quader Stein und Sand bewegt, und sie widmet sich, immer noch oben ohne, der Pumpe. „Scheint noch zu gehen, dann wollen wir mal für etwas Bewegung sorgen. Ein Bad hier oben wäre schön, bei dem Ausblick.“ Ja, der Ausblick ist schon schön, nicht nur der aus dem Fenster.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 07.07.2019 20:41

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Mach nur. Du bist ja vorhin auch nicht Ohnmacht gefallen. Schade, und auch ein bisschen unhöflich, finde ich übrigens.", scherzt er. Er schaut kurz und beschließt dann, sich ebenfalls das Hemd auszuziehen. Er zwinkert ihr zu und stellt sich dann neben sie um ebenfalls zu schaufeln. "Ja, sehr schöner Ausblick." Während Vecna aus dem Fesnter schaut, sieht Alricio gedankenverloren woanders hin. "Nun", er reißt sich vom Anblick los, "dann lass uns mal schauen, ob es jetzt funktioniert." Er tritt an die Pumpe.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 07.07.2019 22:42

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Es dauert ein paar Augenblicke, bis die Pumpe Wasser zieht, und Vecnas Anblick gegenüber am anderen Ende des Wipphebels ist wirklich ablenkend, was ihr auch aufgeht und sie dazu bewegt, die Tunika nach einer kurzen Hand- und Armwäsche an der Zisterne wieder anzuziehen.
Dann greift die Pumpe, es steigen ein paar Blasen auf, und das Wasser im Becken wirft Ringe. Sie pumpen ein wenig, dann scheinen die Filter gewässert zu sein und zu funktionieren. „Jetzt nur noch die Rohre spülen, aber das ist nur noch unten ein paar Hähne aufdrehen.“ Vecna stützt sich kurz mit den Händen auf ihre Knie, dann richtete sie sich wieder auf und lockert ihre Schultern. „Jetzt nur noch kochen, aber wenn's recht ist, wasche ich mich erst mal. Ich rieche nicht gerne wie ein Wasserschwein in der Brunft.“
Unten in der Küche sind Emilia und Shiri schon bei den Vorarbeiten, aber als Vecna herunter kommt, halten sie inne. „Donna Emilia, was haltet ihr davon, wenn wir euer Badezimmer einweihen? Ich bin sicher, euer Onkel und die Jungs können so lange warten.“
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 411
Beiträge: 10696
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 07.07.2019 23:02

11. Tag früher Abend, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Mein Vater war ein angesehener Magier in Selem, meine Mutter eine seiner Sklavinnen," erzählt sie von dem Ursrpung ihrer Magie. "Als meine Begabung erkannt wurde, hat er beschlossen mich bei Sefira ausbilden zu lassen. Dazu kam es dann erst mal nicht. Er starb bevor alles zustande kam und meine Halbgeschwister, seine Erben, hatten kein Interesse mich ausbilden zu lassen, aber Interesse daran das Geld Sefiras für mcih anzunehmen, die es glücklicherweise für eine gute Idee hielt mich auszubilden. Und so bin ich in einem Palast gelandet als Schülerin der letzten Chimärenmeisterin und schlussendlich hier..."
Sie hat keine Scheu ihre Geschichte zu erzählen, so wenig wie zuzugeben, dass sie Chimärologie studiert hat. Die Hand auf dem Oberschenkel stört sie dieses Mal nicht, viel mehr entlockt ihr das ein Lächeln.
Fear cuts deeper than swords.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.07.2019 10:20

11. Tag Abend, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Fortschreitter hört ihr gerne und aufmerksam zu, allerdings gilt sein Interesse deutlich ihrer Person, das Thema Chimärologie entfaltet sichtlich keine Faszination auf ihn, auch wenn er nicht mit Ablehnung reagiert. Wahrscheinlich kann er sie gut verstehen, denn auch die Begeisterung für echsische Kultur gilt in weiten Kreisen bestenfalls als abgehoben, schlimmstenfalls verdächtig, selbst unter Leuten, die die echsische Weltverschwörungsthese ablehnen, die seit der Offenbarung der Skrechu auf Maraskan wieder mehr Anhänger gefunden hat. Schließlich, als sie sich ein wenig in ihrem Studienfach verliert, protestiert sowohl ihr Körper wie auch er, und er zieht sie mit der freien Hand zu einem Kuss heran. Als ihre Lippen sich wieder lösen, tadelt er scherzend. „Ich verstehe ohnehin bestenfalls die Hälfte von dem, was Du mir gerade erklärst. Erst verdrehst Du mir den Kopf, und dann soll ich etwas über inhärente Speziesmatritzen verstehen, und das alles mit Dir im Arm. Außerdem trinkt gerade jemand Deinen Wein aus.“ Das stimmt: Eine Fee hat sich Boronayas unbeaufsichtigtes Glas gegriffen und es so weit zu sich gekippt, dass sie daraus wie aus dem noch nicht erfundenen Sangriaeimer trinken kann. Sie hat einen ganz schönen Zug. Eine andere macht sich wieder am Käse zu schaffen, und Fortschreitter vertreibt sie, indem er sie gegen ihr passend hochgerecktes Hinterteil schnippst, was sie zu einem Alarmstart verführt. In drei Schritt Höhe reibt sie sich die disziplinierte Stelle, schimpft zwitschernd und bombardiert ihn dann mit Lichtkugeln, die offenbar kitzeln und ihn zum Lachen bringen. „Tut mir leid! Es tut mir leid!“ Sie verschränkt die Arme, schmollt wie ein Backfisch, der auf ein zuckerhaltiges Trostpflaster spekuliert, lässt sich dann aber mit einem Bröckchen Käse besänftigen. Fortschreitter wendet sich wieder Boronaya zu.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 08.07.2019 11:04

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Goldon hatte kein Problem damit Holz zu hacken. Er spürte noch ganz leicht in den Knochen was es bedeutet sein Wasser nicht richtig abzukochen. Da war ein wenig Holzhacken ein Segen, im Gegensatz zu vor sich hin zu fiebern.
Ein wenig taut er auf als er die Holzscheite zu den anderen transportiert und man kurze oberflächliche Dialoge führt. Aber immer noch besser als sich anzuschweigen, die Ruhe war Boron heilig, aber heute durfte Travia ein Wörtchen mitreden.
Nach getaner Arbeit, zieht sich Goldon seine schwarze und aufwendig verzierte Tuchrüstung wieder an, packt seinen Schild und Säbel und sagt zu den anderen, vor allem in Richtung des Capitan: "Ich werde mal eine Runde um die Gebäuden drehen und schauen ob alles in Ordnung ist. Alte Gewohnheiten rosten nicht."
Der Gardist ist nun wieder in seinem Element und macht sich, in voller Montur, auf den Weg. Er wählt die Richtung so aus, dass sein Großschild immer nach außen zeigt, also weg vom Gebäude hin zur Wildnis.
Zuletzt geändert von Lokwai am 08.07.2019 12:18, insgesamt 1-mal geändert.

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 08.07.2019 11:35

10. Tag, nachmittags Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Mach nur. Eine Wäsche könnte ich danach auch gut vertragen." Unten überlegt Alricio, in der Küche weiter zu arbeiten, aber alleine hat er darauf nicht die geringste Lust. Also setzt er sich auf die Vortreppe. Da Goldon schon seine Runde geht erlaubt er sich, kurz die Augen zu schließen. Sobald die Frauen fertig sind freut er sich schon auf klares Wasser am Körper.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.07.2019 12:31

10. Tag, früher Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Der Capitan nickt ihm zu. „Guter Mann. Pass im Gras auf Schlangen auf. Hohes Gras in Wassernähe...“ Und wie recht er hat. Auf halbem Weg fühlt Goldon auf einmal einen unangenehm heftigen Stoß gegen sein linkes Bein, gefolgt von wütenden Zischen. Seinem prompten Stich weicht die Schlange, ein gut einen Schritt langes, sehr dünnes Vieh aus und verschwindet im Gras in Richtung Kanal. Eine schnelle Inspektion ergibt, dass seine guten Kampfstiefel treue Dienste geleistet haben, vier wie mit der feinen Ahle gestochenen Löcher gehen glücklicherweise nicht durch. Weiterer Ärger ist jedoch nicht zu erblicken, und er erreicht ungeschoren wieder den Innenhof. Dort sitzen immer noch der Capitan und Alricio auf den Stufen, lassen die Rumflasche kreisen und genießen den Abend. Aus dem Haus hört man es plätschern und weibliche Stimmen undeutlich schwatzen und kichern. Der Capitan reicht auch ihm die Flasche. „Was für ein Tag. Ich hoffe, eure Mädels können kochen, ich könnt jetzt was kräftiges vertragen.“
Es dauert nicht allzulange, dann verstummt das Plätschern, und etwas später taucht Vecna frisch gewaschen und nur mit ihrer Tunika bekleidet auf, mustert die Männergesellschaft und lächelt boshaft. „Der Tisch ist noch nicht gedeckt, also gehe ich davon aus, dass wir drei Freiwillige für den Abwasch haben, nicht wahr, Capitan?“ Der hebt die Hände. „Wenn ich jetzt kneife, bekomme ich sicher Ärger mit meiner Cousine, nicht wahr?“ Er lehnt sich etwas zurück, aber Vecna erkennt die Absicht und dreht sich halb seitwärts, so dass er ihr nicht unter die Tunika schauen kann. „Wahrlich, Ihr seid ein alter Schwerenöter, Capitan. Außerdem trage ich was drunter.“ "Das 'alt' bestreite ich, Signorita." Sie grinst und schaut zum Himmel. „Kochen dauert eine gute halbe Stunde, soviel Zeit habt ihr zum Duschen. Wir schlagen gegen den Topf, wenn es soweit ist.“ Sie verschwindet, und der Capitan sieht ihr amüsiert hinterher. „Kommandiert die euch immer so rum, Jungs? Ihr solltet sie mal übers Knie legen.“ „Das hab ich gehört!“ Sie klingt definitiv eher amüsiert spöttisch als beleidigt.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 08.07.2019 14:08

10. Tag, früher Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Goldon zeigt seine Kampfstiefel, als er zurück kommt. "Seht her, wie recht der Capitan hatte", und präsentiert die Bissspuren.
"Jeder von uns sollte sich anständige Stiefel kaufen und passende Wickelgamaschen nicht zu vergessen."
Dankend nimmt er die Flasche Rum an und nimmt einen ordentlichen Schluck. "Lange ist es her, dass ich Rum getrunken habe. Alricio, erinnere mich daran im Gildenhaus mal Rum anstelle des Bieres zu bestellen."
Er zieht seinen Helm aus und legt sein Schild ab.
"Ich hoffe auch, dass die Mädels kochen können!" kommentiert er den Capitan.
Als die Mädels frisch gebadet wieder auftauchen, staunt Goldon nicht schlecht. Was Kleidung doch ausmacht.
Das der Tisch nicht gedeckt war, interessiert ihn nicht, er war auf Wache, dass hätten andere machen können. Für ihn selbstverständlich, so dass er auch keine Kritik äußert.
Goldon grinst als der Capitan nach einem besseren Ausblick auf Vecnas Unterleib aus ist und er seinen Kommentar bezüglich ihres Herumkommandierens los wird. "Tja, so ist sie halt." Er zuckt mit den Schultern. Flachlegen würde er sie, aber wohl nicht in diesem Leben. Er grinst weiter.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.07.2019 17:58

10. Tag, früher Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Die Dusche hat schon etwas. Der alte Eigentümer war wohl kein großer Freund von Bädern, oder er hatte nur tragbare Wannen, jedenfalls gibt es leider keinen Badeofen mit Becken. Bei Goldon und dem Capitan geht einiges runter, aber vor allem Alricio fühlt sich nach der Dusche regelrecht neugeboren. Und wieder allein in seinen Klamotten.
Gegessen wird in der Küche, am einzigen Tisch, der noch im Haupthaus zu finden ist. Die maßgeblichen Köchinnen waren wohl Shiri und Vecna, augenscheinlich in dieser Reihenfolge, und Emilia hat sie tatkräftig unterstützt. Es ist ein richtiges Abendmahl, mit einer kräftigen Suppe, als Hauptgang gebratenem Affenfleisch und ordentlich Sättigungsbeilage in Form von Süßkartoffeln, Yamwurzeln und Bananen, adrett hergerichtet wie in einem besseren Haushalt..
Emilia sagt ernst den Traviadank und wünscht dann einen guten Appetit. An Senora Ponches Küche kommen die beiden noch nicht heran, aber es ist solide Hausmannskost, und nach der körperlichen Arbeit des Tages schmeckt es hervorragend, Goldon findet es sogar eine Spur besser als das eher fleischarme Essen der Witwe Miranda, und der Capitan lobt die Köchinnen ausgiebig, wobei vielleicht auch Hintergedanken eine Rolle spielen mögen. Der als Nachtisch gereichte Tee aus den Heilkräutern schmeckt zwar bitter, wirkt aber kräftigend, und bei den Sklaven, die ihr Essen nach draußen in die Baracke gebracht kriegen, scheint die deutlich stärkere Dosierung gut anzuschlagen.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 08.07.2019 18:04

10. Tag, früher Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

Innerlich rollt Alricio ein wenig mit den Augen. Hoffentlich würde der Capitan nicht noch übergriffig werden oder so. Irgendwie ging er immer weiter, wobei Vecna ihm gegenüber auch alles andere als abweisend war, soviel musste man ihm fairerweise zu Gute halten. Hoffentlich brachten sie diesen Auftrag noch ohne Ärger zu Ende. Bisher schaffte Vecna es gut ihn abzuwehren ohne ihn zu verärgern.
Auf das Tischdecken angesprochen reagiert Alricio leicht schuldbewusst: „Ich hab nur kurz meine Augen ausgeruht. Und meine Schultern...und meinen Rücken.“ Wie zur Bestätigung knackt er einmal mit dem Nacken. „Ich helfe nachher gerne beim Abwaschen. Jetzt aber erstmal frisches Wasser!“
Auf die Bemerkung des Capitans zu Vecnas Art geht er nicht weiter ein. Seine Meinung zu sagen würde nur den Goldesel verärgern, also blieb er lieber stumm.

Dem Essen spricht Alricio reichlich zu. Er hatte noch nie Affe gegessen, und so scheint ihm das Fleisch zunächst zwar wohlschmeckend, aber zäh. Den Bemerkungen der anderen entnimmt er aber, dass das so wohl seine Richtigkeit habe und klagt nicht darüber. Im Gegenteil, er lobt das Essen und die Köchinnen laut und mehrfach. „Nach getaner Arbeit schmeckt das Essen gleich nochmal besser!“ Er lässt sich mit einem behaglichen Seufzer nach hinten sinken und spürt die Müdigkeit. Hoffentlich hatte er nicht die erste Wache...

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.07.2019 18:28

10. Tag, Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Das Lob kommt gut an, alle drei freuen sich sichtlich über die Anerkennung. Dann schneidet Vecna, so als ob sie Alricios Gedanken gehört hätte, das Thema Wache halten an. „Wir müssen sicher Wache halten, aber die letzten Monate scheinen die Sklaven nicht überfallen worden zu sein, und das Haus ist fest. Wenn wir die Tür über Nacht verriegeln, müsste doch eine pro Schicht reichen, oder?“ Sie schaut fragend von Goldon zu Alricio, dann zum Capitan und Emilia. „Ich würde freiwillig die erste machen.“ Emilia seufzt. „Ich bin die Hundewache gewöhnt. Das macht mir nichts aus.“ „Ihr seid die Auftraggeberin, Donna Emilia, ihr müsst nicht unbedingt wachen.“ „Danke, aber ich kann bei dem Lärm nachts draußen ohnehin nicht schlafen.“ Vecna schaut in die Runde, oder eigentlich doch recht genau zu den Herren der Schöpfung. „Noch ein Freiwilliger für die Mitternachtswache. So heißt die doch, oder?“
Dreck vorbeischwimmen lassen

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 08.07.2019 21:59

10. Tag, Abend, Auf dem Hof vor dem Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Na los, Goldon, es ist an uns. Wir regeln das jetzt wie echte Männer mit einer Runde Streitkolben, Schwert und Rüstung, in Ordnung? Falls du das nicht kennst: bei uns wird das viel gespielt." Goldon schüttelt den Kopf. "Ich erklär es kurz: beide Spieler machen gleichzeitig mit der Hand das Symbol für Streitkolben, das ist eine Faust, oder man streckt zwei Finger aus, das ist das Schwert, oder macht macht eine flache Hand, das steht dann für die Plattenrüstung. Dabei ist es so wie im echten Leben: Schwert gewinnt gegen Streitkolben, Streitkolben schägt Rüstung und Rüstung schlägt Schwert. Wenn beide das gleiche Zeichen machen wird wiederholt, bis es einen Sieger gibt.
Einverstanden? Ich zähle bis drei...eins, zwei, drei!"



(Erst öffnen, nachdem du auch "gespielt" hast. Du kannst auch ohne Spoiler schreiben, ich verspreche beim Namenlosen, dass ich nicht editiere. :lol: Und außerdem: ja,Schnick Schnack Schnuck funktioniert genau andersrum, aber so fand ich es logischer. Dann gewinnt hier halt Stein gegen Papier und Schere gegen Stein.)
SpoilerAnzeigen
Schwert

Benutzer/innen-Avatar
Chephren
Posts in diesem Topic: 411
Beiträge: 10696
Registriert: 25.04.2007 11:23
Wohnort: Rottweil

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Chephren » 09.07.2019 00:58

11. Tag Abend, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
"Entschuldige," meint sie mit geröteten Wangen. "Manchmal... Hey, das ist mein Wein!" Sie schnappt sich das Glas und nimm selbst einen Schluck, der Kuss hat durstig gemacht. Als dann das Bomardement losgeht, muss Boronaya herzlich lachen. "Ich glaube wir sollten diese Feen aufnehmen." Sie streicht ihm sanft über das Gesicht. "Ich glaube ich hatte noch nie einen so bezaubernden Abend." Sie lässt sich in das Blütenmeer fallen und schaut zum Sternenhimmel hinauf. "Man könnte meinen man ist mit einem Prinzen in einem der Paradiese gelandet..:"
Fear cuts deeper than swords.

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 09.07.2019 09:50

10. Tag, Abend, Im Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Goldon hatte sein Hemd ausgewaschen und zum trocknen aufgehangen. Sein Oberkörper ist nicht frei von Narben. Die meisten entstanden durch Kämpfe, aber auch durch Züchtigungen. Auf dem Silberberg zu dienen war kein Kirschenessen und viele Anwärter haben den hohen Anforderungen nicht standgehalten. Diese Dusche erinnert ihn an seine Heimat, ein Hauch Luxus am Leibe zu spüren, ein wunderbares Gefühl.
Auch er lobt am Tisch, während des gemeinsamen Mahls, die Kochkunst der Frauen. Affenfleisch war nicht unbedingt so sein Geschmack, aber endlich mal wieder was herzhaftes und rustikales konnte er gut gebrauchen.
Er hatte auch schon mitbekommen, dass der Capitan wohl etwas Notstand in seiner Hose hatte und nun besonders die Köchinnen lobte. Ihm fällt auch auf das Alricio sich wohl leicht Gedanken dazu macht und ihre Blicke treffen sich verstehend. Auch Goldon hält sich zurück um den Goldesel nicht zu reizen.
Dann ist er doch ziemlich verärgert als Vecna übder die Wacheinteilung spricht und somit fühlt sich Goldon unter Zugzwang. Gut, dass er gerade recht viel gegegssen hatte und somit seine Reizbarkeit gemildert wurde.
Er hatte sich die Worte schon im Munde zurecht gelegt, wie er Vecna, ohne das sie ihr Gesicht verliert, um Zurückhaltung bitten würde, als dann Alricio seinen Verbalgegenschlag mit seinem blöden Spiel zu nichte macht.
Goldon schüttelt den Kopf ...
SpoilerAnzeigen
Natürlich nehme ich das Schild / falls wir unentschieden haben, nehme ich nochmal das Schild in der zweiten Runde ... ich bin gespannt
und rollt mit den Augen. "Also du denkst das Phex entscheidet wer heute Nacht das Glück hat ohne Zwischenfälle schlafen zu können ... na gut." Sie schütteln Hand und öffnet diese zeitgleich. Goldon zeigt die Rüstung, für ihn eher ein zeichen eines Schildes, aber egal, und die von Alricio zeigt ein Schwert.
Zuletzt geändert von Lokwai am 09.07.2019 11:44, insgesamt 3-mal geändert.

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 09.07.2019 10:23

10. Tag, Abend, Im Haupthaus, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Na gut, dann ist es wohl an mir heute Nacht zu wachen." Alricio nickt schicksalsergeben.

Jadoran
Posts in diesem Topic: 810
Beiträge: 9135
Registriert: 14.11.2014 10:06

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.07.2019 10:23

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Vecna lacht. „Ach das meint es, wenn Kerle sagen: Echte Männer regeln das mit den Fäusten!“ Shiri muss kichern, und selbst Emilia kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Vecna wendet sich an Alricio. „Dann werde ich dich wecken, wenn es soweit ist.“ Sie schaut zu Emilia. „Nehmen wir Damen das Herrschaftsschlafzimmer zum Übernachten?“ Diese nickt. Der Capitan überlegt kurz. „Dann nehmen wir das große Zimmer links, Jungs, wo man aus dem Fenster ein Blick auf den Hof und unser Kanu hat.“ Er schaut zu seiner Cousine. „Falls die beiden abhauen, was sehr dumm von ihnen wäre, werden sie es im Morgengrauen tun.“ Die nickt.

11. Tag, Nachts, Im Zaubergarten, Sandalia, Santinera (Boronaya)
Fortschreitter beugt sich über sie. „Dann soll das unsere Nacht sein.“ Seine Finge beginnen sanft ein Programm zur besseren Belüftung ihrer Haut und Anregung ihres Kreislaufes. Dann wirft Rahja ihren sanften und blickdichten Schleier über den Garten, und was passiert oder nicht passiert, das wissen nur die beiden.
Später, viel oder wenig, das können sie gar nicht so genau sagen, denn im Garten schien die Zeit still zu stehen, liegen sie nebeneinander in den Blumen und genießen den Sternenhimmel. Dann trifft Boronaya auf einmal eine eichelgrosse Lichtkugel an empfindlicher Stelle und es klingt ein fröhliches Zwitschern. Der Effekt ist nicht unangenehm, lässt sich aber nicht ignorieren, besonders nicht da. Es ist ein Mittelding zwischen Kitzeln, mildem Kneifen und anregendem Streicheln. Eine der Feen fliegt über ihnen eine Art Pirouette, und der Staub ihrer Flügel bildet eine Sanduhr. Fortschreitter, der ebenfalls unter Beschuss geriet, richtet sich auf, eine Spur hastig und deckt mit seinen Händen die beschossene Stelle. „Oh. Es wird Zeit. Der Garten verschwindet in weniger als einer Stunde.“ Es erklingt ein zarter Rülpser, und am Picknickkorb rappelt sich eine weitere Elfe auf, die augenscheinlich ihre Abgelenktheit genutzt hat, die Neige aus der Weinflasche zu trinken. Sie ist definitiv deutlich angeheitert, und als sie nach ein paar Strecken- und Dehnübungen, bei denen sie einmal auf die Nase gefallen ist, dann doch abhebt, torkelt sie durch die Luft wie eine Fledermaus auf Mückenjagd. Aber sie scheint es lustig zu finden und fliegt zum Wasser, wo sie sich das kühle Nass ins Gesicht spritzt.
Dreck vorbeischwimmen lassen

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 09.07.2019 11:55

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
Woher nimmt Vecna diese Selbstverständlichkeit, dass das Herrschaftszimmer das der Damen ist? Warum will sie alles bestimmen? Es sieht nach Kontrolle aus ... dafür bin ich zuständig. Kontrollverlust, sowas mag ich nicht. Und sie? Wer losbrabbelt gewinnt scheint ihr Motto zu sein. Macht dem Capitan schöne Augen und lässt ihn nicht ran. Sie weiß wie es geht. Nicht schlecht für ihre neunzehn Sommer.
In Gedanken nickt er dem Capitan nur zu, sein Plan war in Ordnung. Die Schwachstelle ist aber, dass sie nicht die andere Seite des Hauses überblicken konnten, es sei denn man teilte sich auf. Aber war das wirklich notwendig?
"Ich würde zu meiner Wache auch noch einen Rundgang machen wollen", wirft er ein. Besser als an einem blöden Fenster zu hocken! Er ist scheinbar immer noch etwas von Vecnas permanenten Initiativen genervt.

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 09.07.2019 11:58

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Wie, du hast doch gewonnen! Du musst heute nicht wachen, Goldon. ", sagt Alricio. Der Gardist war irgendwie ständig in Gedanken.

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 09.07.2019 12:05

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
"Nur weil ich gewonnen habe, verletzte ich nicht meine Verpflichtung", redet er sich heraus, er hatte wohl ein wichtiges Details verschlafen, für ihn ging es um die Hundswache, naja er hatte sich wahrscheinlich nur verhört, und nun musste er sein Gesicht bewahren. "Ihr solltet mich kurz vor Sonnenaufgang wecken, ich werde dann den Hof und das nahe Gelände im Auge behalten."
Brrr, du Idiot hättest jetzt einfach durchschlafen können ...

Grakhvaloth
Posts in diesem Topic: 124
Beiträge: 654
Registriert: 16.05.2018 15:09
Geschlecht:

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 09.07.2019 12:22

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)

"Die Hundswache wollte doch Donna Emilia machen. Also willst du jetzt wachen oder nicht? Vecna fängt an, dann ich, dann Donna Emilia. Wenn du unbedingt möchtest kannst du natürlich gern an meiner statt, aber du kannst auch einfach das nächste Mal Wache halten und ich ruhe mich aus." Alricio zuckt mit den Schultern. Er hatte zwar nicht die geringste Lust heute zu wachen, aber so wichtig war das alles nun auch wieder nicht. Auf lange Sicht würde sich das schon ausgleichen.

Benutzer/innen-Avatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 301
Beiträge: 10707
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

Die Gilde der Crocodileros und Questadoren in Santinera

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 09.07.2019 12:52

10. Tag, Abend, In der Küche des Haupthauses, Manana de Suerte (Goldon und Alricio)
"Nein, es bleibt alles bei dem Plan, nur Einzelwachen und ich allein ergänze die letzte Wache, also die vor Sonnenaufgang, mit meinem Rundgang. Wir wissen nicht genau, ob wir beobachtet werden und diese Jammerlappen hier stellen für die Wilden da draussen keine Gefahr da, man wird sie wohl nicht einfach ermorden, obwohl bei manchen Wilden bin ich mir da nicht so sicher. Wir sollten uns zur keinster Zeit in Sicherheit wägen, es ist unsere Aufgabe Schutz zu gewähren! Außerdem würde ich die Ruder des Kanus auch eher hier im Haus verstauen, man kann nie wissen."
Er nimmt sich noch etwas Nachschlag von der Bananenpampe und geniesst diesen als improvisierten Nachtisch.
"Und Alricio, ich werde dir beim Abwasch helfen!"

Antworten