DSA4 [Bornland] Purpurgeburt

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Chephren
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Chephren » 02.11.2018 23:32

Nahimes Augen selbst ziehen sich zusammen...
Sie hatte Augen, die wie Kohlen glühten? Sie schaut kurz zu ihrem Schwager. "Habt ihr oder einer eurer Vorfahren einmal etwas gegen Hexen unternommen? Euch an den Verfolgungen beteiligt, oder irgendetwas, was se dazu bewogen haben könnte, sich an euch rächen zu wollen?
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hexe
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 05.11.2018 10:06

Taverne

Ja, so langsam hat sich die Nivesin wieder an die fremde Sprache gewöhnt, wie so häufig, wenn man eine Sprache häufiger hört. Wenn León sie mustert, kann man unter der Filz- und Fellkleidung schon weibliche Rundungen erahnen. Älter als 15, aber keine 20. Nein. Für den Burschen scheint sie zumindest alt genug. Was Wildzorn aber nicht so mitbekommt.

Sie sitzt wieder auf ihrem Stuhl, zuckt auf das Getuschel der Anderen nur mit den Schultern und nickt auf Leóns vage Aussage. Etwas gelangweilt lässt sie ihren Blick durch den Raum schweifen. "Wie alt bist Du?" bekommt der Bursche unvermittelt an den Kopf geworfen.

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Lokwai
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 05.11.2018 10:13

Taverne

Als Leomarons letzte Worte verklingen, schaut sie ihm in die Augen und flüstert: "Das tut mir leid.".
Der Maraskaner macht einen aufrechten Eindruck und sie kann sich schwer vorstellen, dass er mit üblen Gesindel verkehrt, doch seine Aussage wird sie noch beschäftigen und sie wollte mehr darüber erfahren, aber nicht jetzt.
Wie beschworen, kam dann auch schon die Stichelei Leons. Sie blickt auf und sieht in Richtung des Schwertgesellen.
"Ohja, Männer in Uniformen finde ich reizend", lächelt sie gespielt, "und ja es ist wichtig, wir machten uns Gedanken welches Farbe euch wohl am besten stehen würde." Ihr Lächeln wird zu einem gespieltem Grinsen.
"Nicht?! ... na gut erwischt, es war was privates ... und?" dabei hebt sie die Hände und verstummt dann.

Nebenbei bemerkt sie den Jungen der aufmerksam zuhört und dessen Atem sich langsam beruhigt.
"Junger Mann, wie lange wird es ungefähr dauern bis euer Herr hier eintreffen wird?" Fragt sie ihn um eventuelles Nachfragen des Horasiers zu unterbinden.

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Nicolo Bosvani
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 05.11.2018 10:27

Gutshof in Richtung Taverne

"Eine Spinne? Ungewöhnlich, oder? Halten sich Hexen nicht meist Katzen oder Krähenvögel? Könnte das etwas zu bedeuten haben?", fragt Alexej in Richtung seiner Schwägerin und wartet dann die Antwort des Junkers auf deren Frage ab.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 05.11.2018 12:05

Taverne

León fragt natürlich trotzdem nach, streicht sich in einer übertrieben eitlen Geste das dunkelblonde Haar aus der Stirn. "Und? Welche Farbe würde mir eurer Meinung nach am besten stehen?"

Dann schaut er ebenfalls zu dem Burschen, als dieser gleich von zwei Seiten Fragen gestellt bekommt, aber auch in erster Linie auch nur, weil es sonst nicht wirklich viel zu tun gibt bis zum Eintreffen des Junkers und der Hochwohlgeborenen. Ich bin gespannt, was Alexej und seine Schwägerin zu der ganzen Sache zu sagen haben."

Ein leichtes Lächeln erscheint auf seinen Zügen, als er an den jungen Bronnjaren denkt.

Eine Weile wartet er noch, dann erhebt er sich. "Ich schau mal, wo sie bleiben ..."

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Lokwai
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 05.11.2018 15:07

Taverne

Shey blickt zu Leomaron, überlegt kurz, schaut dann Leon wieder an und antwortet mit heiterer Stimme:
"Die Farben eines Avesgeweihten würde vortrefflich passen."
Passend zur ihrer Aussage gibt sich der Horasier ungeduldig.

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Jackob
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Jackob » 06.11.2018 11:20

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein zartes Blau euch auch formidabel kleiden würde zwinkert der Maraskaner etwas gespielt... zwar eine kleine Offerte, aber keine ernst gemeinte Stichelei

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 06.11.2018 12:49

Überrascht sieht Leon zu Leomaron, der ihm bisher eher als der ernste, zurückhaltende Typ vorgekommen war, grinst dann breit und sieht zwischen ihm und Shey hin und her: "Ihr haltet mich also für einen bunten Vogel? Soso." Dann zu dem Maraskaner "Ein zartes Blau also .... eigentlich keine schlechte Idee. Das müsste perfekt zu meinen Augen passen und auch meine gefühlvolle Seite ein wenig betonen ..." erwidert er - mit dezenter Selbstironie - in bester Manier des stilbewussten Horasiers. "Doch, ihr beweist Geschmack, Monsieur..."

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Chephren » 06.11.2018 22:01

Es ist ungewöhnlich, aber auch nichts weiter... Viel mehr machen mir die Augen sorgen, wenn ich ehrlich bin.
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 07.11.2018 09:30

Taverne

Für Wildzorn werden die Worte des Liebfelders nun auch zu geschliffen. Sie kann kaum folgen, versucht die Worte zu verstehen, aber sie ergeben zusammen kaum einen Sinn. Sie guckt verwirrt zu dem Burschen und wartet auf dessen Antwort.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 08.11.2018 10:29

León macht dann mal seine Ankündigung wahr und geht Alexej und den anderen ein Stück entgegen. "Ah, da seid ihr ja. Hochwohlgeboren, Wohlgeboren" er deutet eine durchaus adäquate Verneigung an. "Der Bursche sagte, wir sollten auf euch warten. Gibt es Neuigkeiten?"

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Nicolo Bosvani
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 08.11.2018 10:56

Vor der Taverne

"Seid uns ebenfalls gegrüßt", kommt es trotz der Tragik der Geschehnisse durchaus in fröhlicher Aufbruchsstimmung von Alexej. "Ich hoffe, Ihr habt wohl geruht. Wir haben einiges vor uns. In der Tat wissen wir jetzt, womit wir es zu tun haben. Mit einem armen, verfluchten Wesen und einem undurchschaubaren, vermutlichen bösartigen alten Kräuterweib, dass über magische Kräfte zu verfügen scheint", gibt er eine Kurzfassung, ohne zu viel zu verraten. Die genaue Identität zu offenbaren war nicht an ihm, sondern an dem Junker, so er es wollen würde.

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 08.11.2018 11:01

"Ja, besten Dank, man hat sich bestens um unser leibliches Wohl gekümmert", erwidert der Liebfelder gut gelaunt, der von Haus aus sicher luxuriösere Logis gewohnt ist, auf Alexejs Frage nach seinem Wohlbefinden. Dann heben sich seine Brauen leicht und er wirft dem Junker einen fragenden Blick zu: "Das klingt ja wirklich sehr interessant. Kommt, die anderen warten noch in der Taverne und sind sicher ebenso gespannt wie ich, mehr zu erfahren."

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Sumaro
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 08.11.2018 16:00

Taverne

Sechzehn Götterläufe, aber im Traviamond sind es schon siebzehn. sagt der Bursche und scheint sowohl wieder bei Atem zu sein als auch sich besonders in die Brust zu werfen, als er betont, dass er beinahe schon siebzehn ist.

Gutshof Richtung Taverne => Vor der Taverne

Ja, wie Kohlen und nein, Euer Hochwohlgeboren, gegen die Hexen dieses Landes hat sich keine unserer Familie versündigt. Einzig Ärger gab es während dem Krieg mit dem Zirkel der Hexen vom Dunkeltann. Aber ich glaube nicht, dass sie zu diesen gehörten. Man sagte ja, dass es nur schöne Weiber gewesen seien, die dem Bastard von Dunkeltann hörig waren und seine Konkubinen. Auch wenn der Junker es so lapidar dahersagt scheint er es nicht ganz für voll zu nehmen. Aber dererlei Gerüchte kursierten ja während dem Krieg.

Als dann bereits der Liebfelder in Sicht kommt und gleich den jungen Bronnjaren abfängt, hält der Junker von Berstenhag inne und blickt kurz zu der Gräfin. Ich würde sagen, wir rufen die Streiter zusammen und brechen dann gleich auf, auf dem Weg kann man alles erklären, ohne das Ohren mithören, für die dies nicht bestimmt ist. Dabei spricht er wohl auf die Dorfbevölkerung an.
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Chephren » 08.11.2018 22:30

Auf dem Weg zur Taverne
Nun das was ihr alles beschrieben habt, könnte sehr mächtige Magie oder Schlimmeres gewesen sein und ich kann mir, wenn ich ehrlich bin, nicht vorstellen, dass dies jemand einfach so macht. Vielleicht ist jemand Liebes im Krieg gestorben... Sie seufzt. Aber das ist Spekulation und ich gebe euch darin recht, dass wir die Leute zusammenrufen sollten, um gleich aufzubrechen. Sie lässt ihm den Vortritt. Das ist euer Land...
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 08.11.2018 23:40

Auf dem Weg zur Taverne


Die Neugier steht León deutlich ins Gesicht geschrieben, als er nun zu Nahime schaut Klingt ja alles sehr mysteriös, dann aber doch nur zum Junker meint "Ganz wie ihr wünscht."

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hexe
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 09.11.2018 11:11

Taverne

„Sieht Du, so lang!“ Erklärt Wildzorn dem Liebfelder. Aber dieser ist schon nicht mehr da. Etwas fragend schaut sie den Rest am Tisch an. Schüttelt dann aber den Kopf, steht auf und geht zur Wirtin.

„Ich brauche ein rohes Schweinebein.“

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Sumaro
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 12.11.2018 09:13

An der Taverne

Der Junker blickt die Gräfin kurz an, als diese ihm den Vortritt lässt und nickt dann aber. Wir sollten uns allerdings erst auf den Weg machen. Ich möchte dies ungerne im Dorf besprechen. Also wenn ihr so freundlich wert, bringt eure Gefährten doch heraus und wir brechen gleich auf. Die letzten Worte sind an Leon gewandt.

Im Inneren der Taverne schaut die Wirtin ein wenig verwundert auf das verwilderte Mädchen und schüttelt dann mit einem nachsichtigen Lächeln den Kopf. Tut mir leid, ich habe kein Schweinebein hier. Aber ich kann dir Eintopf anbieten? Der ist vom gestern noch übrig und schmeckt heute noch einmal viel besser.
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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.11.2018 09:39

"Sehr wohl" meint Leon noch zum Junker und betritt die Taverne . "So, alle nach draußen, der Junker und die anderen sind hier. Er will uns auf dem Weg aufklären, worum es hier eigentlich geht" fasst er kurz zusammen und würde sich dann gleich auch wieder nach draußen begeben. Die anderen werden schon nachkommen ...

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 12.11.2018 11:12

Taverne

"Die Bestie von gestern isst keinen Eintopf..." Hat die Wirtin nicht zugehört? Oder hat sie von gestern Abend gar nichts mitbekommen? Tauscht sich die Sippe hier nicht aus? Manche seien alleine unter vielen hat die Rosenfrau mal gesagt.

Zumindest kommt León wieder rein, nachdem er sofort wieder weg geht, kommt die kleine Nivesin mit ihren Sachen nach und lässt die Wirtin stehen. Unhöflich, aber unbeabsichtigt.

"Die haben kein Schwein hier", wirft sie León und wer auch immer noch draußen steht an den Kopf. Der Liebfelder hat ständig so viele Worte benutzt und weiß vielleicht wie man mit den Leuten hier redet.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.11.2018 11:57

"Das ist schlecht. Manchmal ist es nämlich ganz gut, Schwein zu haben!" , erwidert León und grinst breit über seinen eigenen Sprachwitz, bis ihm durch Wildzorns Miene aufgeht, dass das hier wohl auf Unverständnis stößt. "Äh, auch egal. Wenn die kein Schwein haben, können wir da gerade wohl nicht viel machen. Wir können ja keins herbei zaubern, haha .... gut, vergiss es ... warten wir noch auf die anderen und dann bin ich mal sehr gespannt, was der Junker zu erzählen hat ...das klingt alles sehr mysteriös."

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[Bornland] Purpurgeburt

Ungelesener Beitrag von hexe » 12.11.2018 12:27

Dorfplatz vor der Taverne

Wildzorns Gesicht sagt: Ein Wortwitzverständnis ist nicht vorhanden. "Sie frisst dann eher einen von uns, statt das halbe Schwein. Gestern war es noch da." Sie deutet mit dem Stoßspeer schwungvoll in die Richtung des Schweinegatters.

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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 13.11.2018 10:31

In der Taverne
Als dann wohl die hohen Damen und Herren angekommen sind und Leon Marschbereitschaft signalisiert. Packt Shey ihre letzten Sachen zusammen und verstaut die Stullen sorgfältig.
Leomaron winkt sie dann zu, dass sie fertig ist.
"So ... wir können."
Dann blickt sie zu dem fast Siebzehnjährigen, ob dieser nicht mit ihnen die Taverne verlässt.

Vor der Taverne
Shey sieht sich um und mustert die kleine Gruppe vor sich. Hier im Norden scheinen die hohen Damen und Herren nahbarer als bei sich im Süden, dass gefällt ihr. Doch so eine lockere Art wie es Leon an den Tag legt hatte sie nicht, sie verneigt sich aus Respekt kurz und wartet ab was nun geschehen soll.

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Ungelesener Beitrag von Jackob » 13.11.2018 11:39

Der Buskur steht dann mit dem Rest auch auf... wer ihn genauer ins Auge fasst stellt fest, dass er nunmehr 4 Waffen bei sich trägt. 2 Nachtwinde, 1 Tuzakmesser und 1 Zweigliederstab.

Er folgt Shey mittlerweile wie ein Schatten, bleibt aber immer etwas halblinks hinter ihr.

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 13.11.2018 12:17

"Es wird auch ohne Schwein gehen" beschließt León dann mal. Und beäugt den mehr als gut bewaffneten Buskur von oben bis unten "Ich wusste gar nicht, dass wir in den Krieg ziehen ..."

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 14.11.2018 09:40

Falls es León beruhigt, so zeigt sich zumindest auf dem Gesicht des jungen Bronnjaren ein breites Grinsen bei dessem schweinischen Witz. Dann schaut er kurz über die anderen versammelten. "Ein Krieg wird es nicht. Das hat dieser Landstrich mittlerweile hinter sich. Aber man weiß nie, ob man nicht auf eine Räuberbande stößt oder auf plündernde Rotpelze. Und wenn wir Glück haben, sind diese von den Waffen eingeschüchtert genug, so dass es gar nicht erst zu einem Kampf kommt."

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.11.2018 21:56

Nach und nach kommen die meisten nach draußen, wo der Junker die Gruppe bereits erwartet. Er blickt in die Runde und scheint selbst nicht ganz sicher zu sein, wann diese vollständig ist. Dabei verlässt er sich definitiv darauf, dass die beiden Bronnjaren wissen, wer nun genau zu den hilfsbereiten Fremden gehört und ihn begleiten wird. Den Burschen jedenfalls, der sich ebenfalls nach draußen begibt, schickt er mit einem kurzen Dank und einem Verweis auf weitere Pflichten wieder in Richtung Gutshof, während er den Rest der Truppe in Richtung Waldrand führt. Dabei bleibt er verschwiegen, bis man das Dorf hinter sich gelassen hat.
Zunächst einmal möchte ich jedem danken, der bereit ist mir zu helfen. Ich bin Cordovan, Junker von Berstenhag. Er blickt nun in die versammelte Runde und ein wenig irritiert ist er für einen Moment schon ob der bunten Gesellschaft die sich im sommerlichen Wald eingefunden hat. Dieser hat nun, wo die Nacht vorbei ist und die Kreatur wie ein Schatten der Vergangenheit wirkt, auch weniger etwas bedrohliches als viel mehr etwas malerisches. Durch das dichte, grüne Blattwerk fallen goldene Sonnenstrahlen und bei jedem Schritt unter den alten, hohen Bäumen raschelt das Laub unter den Sohlen.
Nennt mich einen naiven Narren, aber ich glaube fürwahr, dass es Schicksal ist, dass ihr alle euren Weg hierher gefunden habt. Schicksal und auch eine glückliche Fügung, denn anders vermag ich mir wahrlich nicht zu erklären, dass ausgerechnet nun wo die Wahrheit zu Tage tritt, tapfere Gestalten mit aufrechten Herzen und sogar die weise Gräfin selbst meine Heimat besucht. Ich möchte euch darum sagen, was wir hier draußen tun und warum wir nicht mit meiner Frau und ihrem Bruder gemeinsam unterwegs sind. Und so berichtet er, was er den beiden Bronnjaren schon am Morgen sagte und was die Junkerin ihnen am gestrigen Abend als reinen Wein eingeschenkt hat. Er erzählt vom Fluch, der auf seiner Tochter liegt, von ihrem sanften Wesen an der er glaubt und von dem Kräuterweib, welches er hinter all diesem bösen Zauber vermutet. Er lässt nicht aus, dass er sich bewusst ist Schuld auf sich geladen zu haben und verspricht Wiedergutmachung, doch was zuallererst aus seinen Worten spricht ist die Liebe eines Vaters zu seinem Kind und die Hoffnung, die über die Vernunft hinausgeht, mit der er daran glauben möchte, dass nun, wenn man das Kräuterweib finden kann, auch dem Fluch Einhalt geboten werden wird. Innehalten wollte er während seiner Erzählung nicht, so dass man schon ein gutes Stück Weg zurücklegen konnte, noch während er berichtete und am Ende wirkt er von seinen Worten noch erschöpfter als von der anstrengenden Wanderung, die nur auf ausgetretenen Wildwechseln und Jägerpfaden erfolgt, aber durch dichtes Unterholz führt, in eine Richtung, in der zumindest Einheimische nur weitere Wildnis vermuten und keine Ansiedlung mehr. Allerdings gibt es hier und dort sicherlich einen Köhlermeiler oder auch die Unterkunft eines Einsiedlers, nicht zuletzt haben gerade in der Zeit der Fehde, viele irgendwann die Flucht in die Wildnis gesucht, wenn man schon nicht ins ferne Festum oder ins nähere Norburg auswandern wollte.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 16.11.2018 09:49

So ganz kann die kleine Nivesin nicht folgen. Fluch, Tochter, Kräuterweib? Aber wenn hier böse Geister in einem Kind sind, dann sollte es gelingen diese auszutreiben. Sie hat das von ihrer Mutter gelernt und wie sie seit gestern weiß, sind noch drei weitere Schamaninnen anwesend. Die Eine in Leder, die Andere in Grün und die Dritte duftet. Gemeinsam sollte das irgendwie gehen. Man singt, man trommelt, man wirft Kräuter ins Feuer.

Aber sie versteht nicht wohin man jetzt eigentlich geht, man hätte zum Schweinegatter gehen und dort die Fährte wieder aufnehmen sollen. Stattdessen folgt man irgendeinem Pfad in den für ihre Verhältnisse belebten Wald. Ausgetretene Pfad und Hütten. Aber vielleicht wohnt das Wesen, die Tochter ja hier?

"Hat sie einen Namen?"

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 16.11.2018 17:54

Ausnahmsweise hält León sich mit Witzchen und blöden Sprüchen zurück, bemerkt doch selbst er die Ernsthaftigkeit der Lage und den Gram des Junkers. "Ihr könnt auf mich zählen", meint der junge Entdecker dann auch nur, als Cordovan mit seiner Geschichte geendet hat und schenkt ihm ein aufmunterndes Lächeln. Was sollte er auch sonst groß sagen? Sicher, die Geschichte berührt ihn schon irgendwo, aber er kannte den Mann und seine Familie ja überhaupt nicht und tröstliche Worte zu finden war ohnehin nicht so seins. Was ihn nicht davon abhielt zu helfen.

Auf dem Weg durchs Unterholz schlägt er sich mehr schlecht als recht und ist dabei auch nicht gerade leise und man kann sich schon die Frage stellen, wie er bisher auf seinen (angeblichen?) Expeditionen zurecht gekommen ist.
Zuletzt geändert von Lanzelind am 16.11.2018 20:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Chephren » 16.11.2018 19:59

Nahime hat sich die Geschichte noch einmal schweigend angehört. Es macht sie nicht besser, weniger dumm oder weniger traurig.
Wieso sollte eine ihrer Schwestern jemandem so etwas antun. Ein Fluch der die Person selbst trifft, gut. Aber das unschuldige Kind bestrafen und zu einem Monster machen...
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