DSA4 Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

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Loirana
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Loirana » 05.04.2019 13:44

Yeshinna folgt den anderen zurück zu Arlindes Haus, nach dem Bad hat sie ihre Haare zusammengeflochten und sieht nun weniger zerzaust aus als nach der Reise zu Grunelde. "Ja da sind wir wieder! Hochmotiviert durch die Geschenke Rahjas", ruft sie freudestrahlend aus als sie Curthan wieder erblickt. Etwas irritiert blickt sie sich um als alle das Haus Arlindes Betreten und sie Siegfried nirgens erblickt.

Als Curthan den Ritter direkt erwähnt, blickt sie den Magier direkt in die Augen, ihr Ausdruck eine Mischung aus Aufregung und einem Hauch Furcht durch eine dunkle Vorahnung. "Nicht hier? Was heißt das? Ist er Feuerholz holen gehen?", fragt sie den Magier.
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Sarafin
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 05.04.2019 19:23

Dass die junge Geweihte ihn so mustert, das macht den Zauberer doch etwas nervös.
"Uhm ... also ... nein, ist er nicht", tastet er sich heran.
"Seine Hochgeboren ist ... also ... er ist ... äh ... zum örtlichen Baron aufgebrochen ... um darum zu bitten Arlinde und Albrecht mit zu seinem Orden nehmen zu dürfen", gibt er von sich und knetet etwas die Hände.
Curthan wusste sehr genau wie seine Frau auf so eine Nachricht reagieren würde. Würde man ihr berichten, dass er ohne Abschied aufgebrochen wäre. Da bliebe kein Stein auf dem anderen. Ein schmales, unsicheres Lächeln ziert sein Gesicht, während der Magier Yeshinnas Reaktion erwartet.

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Black Feather
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Black Feather » 06.04.2019 21:43

Geron schaut auf die Antwort etwas aus der Wäsche. "Aber danach wird er doch wieder zu uns stoßen, oder? Schließlich wäre er als Ritter im Kampf gegen die böse Yolana im Dienste von Pandlaril die beste Vorlage für die Heldenfigur, die es gibt. Ansonsten muss ich jemand anderen als Helden für die Nachwelt fördern."
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 06.04.2019 22:29

"Ich würde beim Erzählen der Geschichte sowieso nicht allzu sehr bei der Wahrheit bleiben. Besonders episch haben wir uns alle nicht aufgeführt", meint Calhenheri zu diesem Problem. "Und es soll schließlich auch eine Heldensage werden und kein Tatsachenbericht, oder?"

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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Black Feather » 08.04.2019 08:04

"Ein jeder Kern einer Geschichte entspricht der Wahrheit und dem gemäß will ich auch die kommende Heldentat weiterreichen. Und da würde sich ein Ritter besser anhören als..." Geron zögert und wirkt ein wenig nachdenklich, ehe er weiterspricht."ich weiß nicht genau. Wahrscheinlich ist es egal ob ein Götterdiener oder ein Ritter den verzauberten rettet."
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von DriveZ » 08.04.2019 10:06

Phexis schaut Geron und Calhenheri böse an.
"Natürlich kommt Siegfried wieder." meint sie beinahe empört.
"Ihr habt doch gehört, was Curthan....
Sie dreht sich kurz zu diesem um und meint etwas kleinlaut.
"Entschuldigung. Ich meine natürlich Meister Seehoff" - "gesagt hat."
Wobei sie bei letzterem die beiden wieder böse anschaut.
"Außerdem darf man nicht Lügen - auch in Geschichten nicht. Höchstens ein bisschen flunkern."
letzteres setzt sie allerding nur leise hinterher.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 08.04.2019 11:59

Immer noch ungläubig schaut Yeshinna Curthan an. Auf Gerons Frage hin schaut sie zu dem Geschichtenerzähler und dann zu Pexhis. Sie lächelt dem Mädchen zu, bevor sie Curthan eindringlich ansieht. "Eben, er kommt doch zurück. Er würde schließlich nicht so einfach gehen ohne sich zu verabschieden! Ein kurzer Besuch beim Baron und dann kommt er gleich wieder her", sagt sie als würde sie sich selber überzeugen wollen. "Hat er gesagt wann er wieder hier ist?" fragt sie voller Hoffnung.
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 09.04.2019 19:00

"Ähm ..." macht Curthan und schaut unangenehm berührt.
"Ja.
Also er ist unterwegs zu dem Baron.
Und danach treffen wir uns wieder. Aber ... nicht hier ... also ... er wird vermutlich etwas länger brauchen ... wir sollen ihn am Rande eines Waldes treffen ... er hat mir den Weg dorthin beschrieben ... also ... es wird wohl schon etwas dauern, aber nur wenige Tage, so wie ich ihn verstanden habe."

Irgendwie weiß er gerade nicht so recht, wohin mit seinen Händen. Sie arbeiten etwas unruhig. Er war noch nie gerne der Überbringer schlechter Nachrichten gewesen.
"Es ... tut mir leid", fügt er noch hinzu.
"Er wollte euch den Abschied ersparen. Wir sehen ihn ja bald schon wieder."
Ein vorsichtiges, entschuldigendes Lächeln ist auf das Gesicht des Zauberers gehuscht.

Um die anderen würde er sich später kümmern. Wem sie ihre Geschichte widmen oder wie sie ihn richtig anredeten, erschien ihm im Lichte der Tatsachen die kleinere Sorge zu sein.

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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Black Feather » 10.04.2019 10:57

Etwas irritiert schaut Geron Phexis an. "Calhenheri und ich wollen ja auch, das seine Hochgeboren wieder kommt." Dann meint er noch zu ihr etwas kindisch. "Es ist nicht lügen, wenn man etwas bunter darstellt, macht aber die Geschichte lebendiger. Ich könnte sagen, der Bauer Alrik geht zum Dorf, oder ich könnte sagen der mutige Alrik ging ins einige Stunden entfernte Dorf, sich vor Wölfen und Wildschweinen in acht nehmend."
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Loirana » 11.04.2019 10:06

Immer noch ungläubig schaut Yeshinna den Magier mit besorgert Miene an. "Ich versteh nicht, warum will er einen Abschied vermeiden wenn er doch bald wiederkommt? Warum... Warum hat er nicht einmal einen Brief hinterlassen? Das...", ihre Stimme wird etwas brüchig und sie wendet sich ab. "Hab ich etwas Falsches gesagt? Oder nicht genug? Er war so im Unreinen mit sich nach dem was bei der Hexe passiert ist, ich hätte ihn nicht allein lassen sollen. Egoistisch von mir ein warmes Bad seinem Seelenheil vorzuziehen", sagt sie voller Empörung und mit leicht geröteten Wangen.
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 11.04.2019 10:52

"Es ist ganz sicher nicht Eure Schuld, wenn sich sein Weg ändert", meint Calhenheri ruhig zu Yeshinna. "Und manche Wege muss man alleine gehen. Ich bin sicher, er erklärt sich, wenn wir ihn wiedersehen. Vielleicht ist es für ihn einfach nur praktischer, vom Baron aus direkt zum Wald zu gehen anstatt hierhin zurück."

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 11.04.2019 18:26

Curthan tritt auf Yeshinna zu und legt ihr eine Hand auf die Schulter.
"Nicht doch. Ihr habt nichts falsch gemacht", beruhigt er sie.
"Nur ist es so, dass Ritter von Tollingen den Baron gern allein aufsuchen wollte. Und, Hand aufs Herz, hättet Ihr ihn nicht um jeden Preis begleiten wollen?" fragt er sanft.
"Es geht ihm wieder gut. Auch wegen den letzten Tagen der Nähe zu Eurer freundlichen Seele. Macht Euch keine Sorgen."
Er wartet ab, ob Yeshinna sich beruhigt, oder vielleicht doch das Taschentuch aus seinem Ärmel benötigt.

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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 11.04.2019 19:04

"Aber ihr habt es bezweifelt, dass er wiederkommt. Und dann habt ihr euch nur Sorgen um eure Geschichte gemacht, dabei braucht Siegfried vielleicht unsere Hilfe beim Baron. Warum ist er denn einfach ohne uns weg gegangen?" erwiedert sie Gerons Aussage. Die Frage wiederum ist dabei so halb an Curthan gerichtet, wobei sie immer noch ein wenig wütend aussieht.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 13.04.2019 15:16

Der Magier zieht eine Braue hoch, als Phexis meint, dass Siegfried ihre Hilfe gebraucht hätte.
Und genau darum ist er allein losgezogen, denkt er sich, sagt es aber nicht.
"Welcher Art hätte diese Hilfe denn sein mögen?", fragt er stattdessen sacht. Seine Aufmerksamkeit gilt aber nach wie vor Yeshinna.

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Ungelesener Beitrag von Black Feather » 13.04.2019 23:35

Der Gaukler ist etwas sprachlos und schämt sich wohl ein wenig nach Phexis nicht ganz unwahren Worten, aber wieso hat er dann nicht Bescheid gegeben, zumindest Yeshinna nicht.
Er sagt aber nichts, schließlich ist Curthan angesprochen worden und Geron will dessen Gespräch mit dem Mädchen nicht unterbrechen.
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 15.04.2019 14:02

"Vielleicht hätten wir ihn ja mit Musik ein bisschen fröhlicher stimmen können, dann wäre der Baron bestimmt nicht so schlecht gelaunt. Warum ist er eigentlich zu dem Baron gegangen?" beantwortet Phexis dann Curthans Frage.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 15.04.2019 14:52

Yeshinna wirkt als würde sie gleich losweinen, als Curthan eine Hand auf ihre Schulter legt, presst dann aber einmal die Lippen aufeinander und reißt sich zusammen. "Natürlich hätte ich ihn begleitet", sagt sie etwas kleinlaut und scheint zu begreifen, was Curthan ihr sagen will. Zermürbt schaut sie in die Runde, als sich Calhenheri und Geron mit einmischen. Etwas irritiert schaut sie den Elfen an. "Warum muss man alleine gehen? Gemeinsam lässt sich doch alles viel besser lösen, gerade wenn wir uns gegen die Dunkelheit stellen. Da sollte niemand alleine sein. Was wenn Siegfried vom Pferd stürzt? Oder diese Hexe ihr Wort bricht und ihm einen bösen Fluch an den Hals hext!" erwidert sie.

Sie schaut Curthan noch einmal in die Augen und nickt dem Magier leicht zu. "Habt Dank für eure Worte", sagt sie betrübt und müht sich ein Lächeln ab. "Ich verstehe es trotz alledem nicht, doch bleibt mir Nichts anderes übrig als auf seine Rückkehr zu warten um ihn selbst damit zu konfrontieren", fügt sie hinzu und lässt die Schultern hängen.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 15.04.2019 15:25

Was wenn Siegfried vom Donnerbalken stürzt, geht es Calhenheri durch den Kopf, wird aber nicht ausgesprochen. "Man muss nicht generell alleine gehen. Bei manchen Dingen eben. Ich muss mein Seelentier zum Beispiel auch ganz für mich selbst erkennen. Und erst danach können mich die anderen aus meiner Sippe lehren, wie ich mich in ein Tier verwandle. Vielleicht ist es bei Siegfried ähnlich und er muss seinen weiteren Weg erst einmal ganz für sich selbst finden, ehe wir ihm helfen können", erklärt er seine Gedanken ruhig.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 15.04.2019 20:52

Der Magier seufzt leise, als Phexis meint, sie wollte für den Baron Musik machen. Stellt die Antwort darauf jedoch hintenan. Glücklicherweise fängt Yeshinna sich. Seine Hand, die immer noch auf ihrer Schulter liegt, drückt sie sanft.
"Es wird schon alles gut gehen", teilt er seine Einschätzung und schenkt ihr ein aufmunterndes Lächeln.
Dann lässt er sie los und wendet sich an Phexis.
"Seine Hochgeboren ist beim lokalen Baron vorstellig geworden, um darum zu bitten, dass er Arlinde und Albrecht erlaubt seinem Orden beizutreten. Die beiden sind nämlich seine Untertanen und daher ist er für sie verantwortlich wie ein Vater. Du würdest bei einer so wichtigen Entscheidung ja auch erst deinen Vater fragen, nicht wahr?" erklärt er ihr und wirft auch Sandro kurz einen Blick zu.
"Und Ritter von Tollingen ist allein gegangen, weil der Baron genau wie er selbst ein Mann von Stand ist. Ein Adliger. Manchmal ist es einfacher Dinge jemanden zu erklären, der im Leben ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Mir würde es ja zum Beispiel auch viel einfacher fallen einem anderen Magier zu erklären, was wir alles so gesehen haben, als ... sagen wir einem Schmied. Es würde einfach schneller gehen. Während es dem Schmied auch schwerer fallen würde mir begreiflich zu machen, was er in seiner Esse tut. Verstehst du?" Während er sprach, hat der lange, schlaksige Mann sich etwas zu Phexis gebeugt.
"Es wird Ritter von Tollingen leichter fallen den Baron davon zu überzeugen, dass er die beiden mitnehmen möchte, wenn niemand dabei ist, der vielleicht immer wieder nachfragt, wie die Dinge in der Standesgesellschaft beschaffen sind. So können sie auf Augenhöhe sprechen, von einem Adligen zum anderen."
Zur Bekräftigung nickt der Zauberer nochmal und mustert das Mädchen, ob sie verstanden hat, was er ihr sagen will. Da diese Antwort durchaus auch Yeshinna die Sache etwas genauer beleuchten soll, blickt er auch nochmal kurz zu ihr.
Den Kommentar des Elfen ignoriert er erstmal.

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Ungelesener Beitrag von Black Feather » 15.04.2019 21:17

Als Curthan die Erklärung bringt, warum Siegfried losgegangen ist hellt sich sein Blick auf. "Ach so, ja dann kommt er bestimmt zum gemeinsamen Treffpunkt." Sagt Geron leise mehr zu sich selbst.
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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 16.04.2019 06:35

"Befürchtet Ihr denn, er käme nicht mehr zurück?", fragt Calhenheri auf Gerons halbes Selbstgespräch.

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Ungelesener Beitrag von Black Feather » 16.04.2019 21:37

"Eigentlich nicht wirklich, aber die ganzen Gespräche hier machen mich etwas unsicher." Antwortet der Gaukler auf die Frage des Elfen.
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 18.04.2019 14:16

Sandro meldet sich dann auch wieder zu Wort.
"Ja kleine vermutlich ist es besser, wenn Siegfried alleine dorthin geht. Barone und Bronjare können manchmal etwas eigen sein. Auch wenn ich nicht so weit gehen würde und sie als Vater ihrer Untertanen zu bezeichnen aber ganz unrecht hat Magister Seehof nicht."
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 19.04.2019 13:29

Phexis hört sich Curthans Worte genau an, auf seine Frage hin nickt sie dann und meint:
"Ja dann würde ich ihn fragen aber warum ist der Baron für Arlinde und Albrecht verantwortlich? Dürfen sie denn nicht einfach dahin gehen, wo sie wollen oder gehören sie wie im Bornland oder in Al'Anfa dem Baron? Papa hat gesagt das gäbe es hier nicht. Außerdem ist Arlinde doch schon erwachsen."
"Du kannst doch schon selber machen was du möchtest."
adressiert sie dann Arlinde.
Insgesamt wirkt sie nun eher fasziniert von dem Wissen, was sich ihr darbietet, so dass die empörung über Siegfrieds alleingang ein wenig in den Hintergrund rückt.
Auch Sandros Worte hört sie sich an, nickt aber nur kurz und scheint auf Curthans Antwort zu warten.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 19.04.2019 14:32

Curthan zieht eine Augenbraue hoch.
Tsageweihte ... typisch. Gleich erzählt er mir, alle Menschen sind gleich und jeder sollte für sich selbst Verantwortung tragen.
"Wir sind nicht im Bornland oder Al'Anfa. Die Leibeigenen im Mittelreich sind keine Sklaven. Und werden lange nicht so schlecht behandelt wie im kalten Norden.
Aber sie sind Unfreie. Nein, sie dürfen nicht einfach gehen, wohin sie wollen, denn sie sind an ihre Scholle gebunden und gehören zum Land ihres Herrn oder ihrer Herrin.
Womit würdet Ihr einen Adligen und seine Untertanen denn vergleichen wollen? Ein guter Herr ist zu den seinen wie ein Elter zu seinen Kindern. Sie erfahren Schutz und Hilfe. Jeder Angriff auf einen Unfreien ist ein Angriff auf dessen Herrin und sie wird das entsprechend sühnen. Wenn ihre Felder zu wenig tragen, hat ihr Herr vor den Göttern geschworen sie nicht verhungern zu lassen. Freibauern geht es da schlechter. Unfreie sind unmündig vor dem Gesetz. Ihr Leben lang, egal ob sie erwachsen sind, wann immer das auch eintreten mag. Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn dafür haben sie den Adel, der sich um alles kümmert.
Ich weiß nicht, warum es in Euren Reden immer und immer wieder den Anschein macht, als sei die Adelsherrschaft etwas Schlechtes. Das ist die praiosgefällige Ordnung der Dinge. So und nicht anders haben die Götter die Welt geschaffen. Ich halte es für fahrlässig und gefährlich zu fordern, dass jeder für sich selbst verantwortlich ist. Ich bin ein studierter Mann und auch ich würde mir nicht zutrauen ein Lehen zu führen. Weil ich das nie gelernt habe. Jeder hat seinen Platz auf der Welt und sollte sein Bestes geben, um diesen auszufüllen.
Und zugleich gibt es immer die Ausnahme. Wenn die Götter jemandem einen anderen Weg vorgezeichnet haben, wie es in unseren Augen bei der lieben Arlinde der Fall ist, werden sie ihr einen Weg geben ihr Schicksal zu erfüllen. Dazu muss aber niemand das Gesetz brechen. Man sollte einfach ein bisschen Vertrauen zu denen haben, welche die Götter in ihrer Weisheit an die Spitze der Gesellschaft gestellt haben."

Der Zauberer seufzt einmal durch die Nase. Er ist nicht aufgebracht, eher ein wenig resigniert.
So, mal sehen, wie lange es dauert, bis sie jemanden als Beispiel anführen, der vor den Göttern und seinem Stand versagt und seine Leute schlecht behandelt hat.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 19.04.2019 14:56

Arlinde wollte wohl auch etwas auf Phexis Frage erwidern, doch Curthan war damit deutlich schneller und so hängt sie nur noch an. "Ich denke er konnte das viel besser und genauer erklären. Ich weiß nur, dass es sich so gehört, dass ich den Baron um Erlaubnis fragen muss, wenn ich umziehen will, da er uns beschützt und für uns sorgt. Ohne seine Ritter wären wohl noch viel mehr Orks aus dem Gebirge in unser Land gekommen, so sind es nur die paar, welche ihnen durchrutschen."
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Ungelesener Beitrag von Black Feather » 23.04.2019 23:06

"Als Ritter wäre es dann anders, oder? Also mit dem Umziehen und so?" Fragt der Gaukler dem Magier, da sich dieser mit dem Recht am besten auszukennen scheint.
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 24.04.2019 16:07

Phexis nickt dann, für sie scheint die Sache erledigt und auf die langweiligen Diskussionen der Erwachsenen hatte sie keine Lust. Aber vielleicht kannte Albrecht ja ein schönes Spiel. Fragend schaut sie ihn an und nickt dann RIchtung Tür.
"Dann ist es ja gut. In ein paar Tagen treffen wir ihn dann ja wieder." meint Sie noch, bevor sie sich in Richtung Tür begibt.

Sandro seufzt leicht.
"Verzeiht ich will ja auch gar nicht vorschlagen, dass ihr beiden... wobei er sich Arlinde und Albrecht zuwendet.
"das Gesetz brecht, um ein neues Leben zu beginnen. Zumal es wahrscheinlich gar keine Notwendigkeit dazu gibt. Es ist lediglich so, dass ich dieses Gesetz und manch anderes nicht verstehe und keinen sinnvollen Grund für diese erkennen kann."
Dann wendet er sich wieder Curthan zu.
"Warum? Was denkt ihr denn wird gefährliches passieren, wenn er oder sie frei entscheiden darf, ob er lieber jener Person folgt oder einer anderen, wenn ich mir überlegen darf, ob es nicht besser wäre einen anderen Beruf zu wählen, als jener welcher für mich vorgesehen wurde?
Versteht mich nicht falsch. Ich will die Herrschaft des Adels gar nicht abschaffen. Sie haben gelernt ein Land zu lenken und zu führen, etwas was ich ebenfalls gar nicht wollen würde aber ich wünsche mir für alle Menschen die Freiheit etwas zu tun was ihnen gefällt und dies aus freien Stücken zu wählen.
Ich glaube durchaus, dass es viele gibt, die es mögen, wenn ein Adeliger über sie wacht und die die Sicherheit, welche Ihnen das gibt zu schätzen wissen. Ich finde jedoch auch, dass Leuten, welche in einer solchen Position, sind das recht gewehrt werden sollte, irgendwann zu sagen ich gehe nun und versuche mein Glück an anderer Stelle ohne dass ihm dies verwehrt werden darf.
Bei dem, was ihr über die praiosgefällige Ordnung sagt, muss ich euch aber leider widersprechen. Ihr sagt es gäbe diese Ordnung so wie sie ist aber auch diese ist erst über lange Zeiträume hinweg entstanden und wird sich auch weiter verändern. Denn ihr vergesst, dass es nicht Praios ist, welcher entscheidet welches Kind in welche Familie geboren wird. Um den Segen eines Kindes wird nicht zum Greif gebetet. Diese Gebete gehen an jemand anderen. Jemanden, dessen Aspekte unter anderem Erneuerung, Neubeginn, Veränderung, Grenzenlosigkeit und Wandel ist. Die Praioskirche kann noch nicht einmal genau sagen, was die praiosgefällige Ordnung ist und das obwohl sie für sich in Anspruch nehmen, den einen Willen ihres Gottes zu verkünden, daher muss ich gestehen, dass ich mit diesem Begriff recht wenig anzufangen vermag."

Dabei klingt er nicht, als ob er sich aufregen würde, jedenfalls nicht im negativen Sinne, sondern eher voll von Begeisterung. Auch wenn ihm Bewusst war, das viele seinen Botschaften wenig abgewinnen können würden, war dies doch eine Gelegenheit die Anwesenden zum Nachdenken anzuregen. Sie zu überzeugen war auch deutlich weniger wichtig, als sie dazu anzuregen eine eigene Meinung zu entwickeln und dass was ihnen eingetrichtert wurde zu überdenken. Ob sich dabei die Meinung des Betreffenden ändern würde war dabei bestenfalls sekundär.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.04.2019 23:12

Der Magier winkt ab.
"Verzeiht, Euer Gnaden. Ich schätze Eure Expertise in anderen Bereichen, aber über Rechts- und Gesellschaftskunde mit jemandem zu streiten, der von beidem nach eigener Auskunft wenig versteht, ist mir zu dieser späten Stunde zu mühsam", erklärt der Zauberer müde.
"Es ist einerlei, ob Ihr ein Gesetz versteht oder für rechtens haltet. Ihr habt darüber nicht zu entscheiden, weder seid Ihr in diesem Bereich kundig, noch besitzt Ihr die Gewalt etwas zu entscheiden. Das von Praios geschenkte Gesetz - wenn wir schon bei Aspekten der Götter sind, dann möchte ich daran erinnern, dass einer der ureigenen Aspekte Praios' eben das Gesetz ist - in Frage zu stellen, in Frage zu stellen, ob eine Kirche wirklich dem Willen ihres Gottes folgt ... all das ist nicht mehr als die Saat von Häresie und Anarchie. Ist Euch das eigentlich bewusst? Wie viele Leute haben die Prediger von Umbruch und Wandel mit ihren Worten ins Unglück gestürzt? Sicher, manchen gefällt das, was Ihr sagt. Doch macht es sie am Ende wirklich glücklicher? Wie viele haben ihr sicheres Heim verlassen aufgrund von solchen Worten und sind - wenn überhaupt - gebrochen und desillusioniert zurückgekehrt?
Macht Wissen wirklich glücklich? Bringt es inneren Frieden sein eigener Herr zu sein? Ich will einräumen, dass der ein oder andere eine Ausnahme darstellt - wie Arlinde, das sagte ich schon. Doch für die weitaus meisten Menschen gilt das nicht.
Und die Verzweiflung, die daraus entsteht ... ist wie ein Nährboden für die Heptsphärischen."

Curthan seufzt.
"Ich zitiere gerne Rohal den Weisen dazu: Was ist wohl das Wahrere: Sich zu erheben, Kultur zu schaffen, zu stürzen und Weisheit zu erwerben – oder sich zu bescheiden in Weisheit, glücklich zu sein und niemals zu wissen, was hätte sein können?
Man sagt, er hat das über die Elfen gesagt. Doch es ist im Grunde wahr für jedes denkende und fühlende Wesen."

Der Zauberer verzieht den Mund zu einem schalen Lächeln.
"Ich mag es einfach nicht mehr hören. Wenn einer von hundert nicht an den Platz geboren wurde, den die Götter für ihn vorgesehen haben, ist es das wert das Seelenheil der anderen 99 zu gefährden?" fragt er den Priester.
"Ich habe Vertrauen in das Schicksal, dass es Mittel und Wege finden wird, die Menschen auf den ihnen zugedachten Pfad zu führen."

DriveZ
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Ungelesener Beitrag von DriveZ » 25.04.2019 10:34

Sandro scheint die Diskussion hingegen zu mögen.
"Und wieder missversteht ihr mich. Ich frage mich an dieser stelle nicht, ob die Kirche dem Weg ihres Gottes folgt aber ich wundere mich, wenn ihre Geweihten drei oder mehr grundsätzlich verschiedene Aussagen treffen und gleichzeitig predigen die eine Meinung ihres Gottes zu vertreten. In ihrer Gesamtheit wird die Kirche sicherlich den Geboten ihres Herrn folgen ansonsten hätte dieser vermutlich seinen Unmut bereits kenntlich gemacht. Was das Gesetz angeht, so mag dies eine der Aspekte sein, welche zu Herrn Praios gehören. Doch das Gesetz selber ist menschengemacht und somit Fehlerbehaftet.
Wenn wir schon dabei sind uns zu fragen, wie viele Leute Worte wie die Meinen ins Unglück gestürzt haben, wage ich zu behaupten, dass schlechte Herrscher eine ähnliche wenn nicht größere Anzahl unglücklicher zu verantworten haben.
Und ja einigen mag es nicht gelingen ihre Träume zu erreichen aber trotzdem würde ich jeden ermutigen seinen eigenen Weg zu finden. Wie bereits gesagt unter Berücksichtigung der Gesetzlage, wenn möglich.
Ich sehe auch nicht, dass das Verhältins zwischen gefährdeten Seelen und Leuten, die sich an einem wie ihr sagt falschen Platz befinden so drastisch ist. Die meisten der Seelen werden die SIcherheit ihres eigenen Platzes zu schätzen wissen und diesen gar nicht verlassen wollen und bei den anderen wird es ohnehin wahrscheinlich dazu kommen, dass sie sich einen neuen Platz suchen. Warum dieses also unnötig schwerer machen? Vielleicht war der Platz, an welchem sie geboren wurden auch anfangs richtig aber Leben bedeutet immer Veränderung und so kann sich doch auch der angedachte Platz verändern. Ob Verzweiflung dabei der Nährboden für die Anderen ist oder Gier ist dabei eine andere Frage. Und zumeist habe ich solche Probleme ebenfalls eher von den oberen kennen lernen dürfen und nicht von jenen, welche sich aus der Leibeigenschaft oder Sklaverei erhoben haben."

Die Worte von Rohal dem Weisen scheinen Sandro dabei nicht sonderlich zu beeindrucken. Wobei auch fraglich ist, ob er die betreffende Person überhaupt kennt.
Man weiß nie, vor welchem größeren Unglück einen das Pech bewahrt hat.

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