DSA4 Stürmischer Herbst

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Zyrrashijn
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Ungelesener Beitrag von Zyrrashijn » 15.12.2017 12:39

Thimorn wirkt zuerst überrascht, als Vadiro seine magische Begabung offenbart, wird dann aber etwas skeptisch, als es darum geht, den Fürsten mit einem Zaubertanz einzulullen. "Ihr solltet sehr vorsichtig sein, wenn ihr Magie anwendet. Wir wissen, dass dieses Volk selbst magiebegabt ist. Und zweifelsohne wird der Fürst ein besonders machtvolles Exemplar sein. Er könnte dem Zauber widerstehen oder gar bemerken, was vor sich geht."
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Lokwai
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 15.12.2017 12:41

"Es könnte aber auch sein, dass gerade deshalb es nicht schlimm ist wenn Magie miteinfließt. Wer würde mir denn Absicht unterstellen, vor allem muss ich dem Fürsten keine Flausen in den Kopf setzen ... es wirkt von selbst. Natürlich nur wenn er diesem nicht widersteht ... man kann es nur probieren" antwortet er Thimorn leise.

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 16.12.2017 17:57

"Du hast recht, wir sollten nichts überstürzen", stimmt auch Elindir Vadiro zu.
Bei den Überlegungen zur Magie ist der Ritter eher außen vor. Er zuckt mit den Schultern.
"Davon verstehe ich nichts", gibt er ehrlich zu. "Aber ich vertraue eurem Urteil", meint er gleichermaßen zu Vadiro und Thimorn. "Klärt ihr das doch untereinander und berichtet dann zu welchem Ergebnis ihr gekommen seid?" schlägt er vor.
Er sieht nochmal in die Runde.
"Ich würde mich gerne einen Moment ausruhen. Diese Feier steigt mir langsam zu Kopf, wie guter Wein", erklärt Elindir und lächelt. Eine Lüge ist das nicht, wenn auch vielleicht nicht die ganze Wahrheit.
"Das soll euch aber nicht vom Feiern abhalten. Oder davon mir Gesellschaft zu leisten", bietet er weiter an und blickt von einem zum anderen. Sein Blick bleibt mal wieder an Vara hängen. Aber eher unwillkürlich, soweit sie das beurteilen kann - zumindest schwingt keine stumme Bitte oder gar Aufforderung mit. Auch wenn es ja kein Geheimnis ist, dass er ihre Gegenwart schätzt.
Der Ritter sieht sich um, während er auf Antworten wartet und setzt sich dann auf einen Stein ganz in der Nähe, der eine behagliche Form zu haben scheint. Platz wäre da für die anderen auch noch und es sind nur drei Schritte, sprich Flossenschläge, bis dorthin. Elindir macht es sich gemütlich und würde dann entspannt den Nixen und Neckern beim Tanzen und Singen zusehen.

Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 16.12.2017 18:56

Vara war niemand der sich aufdrängte. Wenn Elindir sich ausruhen wollte.. bitte.
"Ich mische mich mal unters Volk" sagt sie und schwimmt die entgegengesetzte Richtung um ein bisschen die Stimmung der Feiernden und vielleicht ein paar Gespräche oder Klatsch aufzunehmen.

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Cloverleave
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 16.12.2017 19:11

Tamila hält sich bei den Überlegungen zur Magie ebenso zurück. Überhaupt hängen ihre Gedanken woanders. Wenn Vadiro die Aufgabe der Ablenkung des Fürsten besser hinbekommt...nun, gut, er ist mit der Gabe Madas gesegnet, es sollte mich nicht wundern...
Sie lächelt leicht und schweigt, bis erst Elindir sich zurückzieht und dann Vara in die entgegengesetzte Richtung davon schwimmt. Elindirs Worte hat sie nur zur Hälfte mitbekommen und so sieht sie etwas fragend und nachdenklich zwischen den Beiden hin und her.
Mache ich mir zu viele Sorgen um diese zarte Pflanze der Zuneigung und Hoffnung zwischen den Beiden?
Einen Moment hadert sie, dann folgt sie Elindir und lässt sich neben ihm auf dem Stein nieder. "Alles in Ordnung, mein prinzlicher Fürst der Vergangenheit und Zukunft?", erkundigt sie sich leise, fast beiläufig, während sie ebenso den tanzenden Nixen und Nekkern zusieht und eine Strähne des dunkelroten Haares aus dem Wasser fängt, um sie wieder hinter das Ohr zu verbannen.

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 16.12.2017 20:09

Elindir hat gerade mit einem Lächeln Vara nachgesehen und blickt dann zu Tamila.
"Hm?" macht er und legt den Kopf schräg.
"Ich bin etwas ermattet vom Gespräch mit dem Flussvater", gibt er zu, doch der Tonfall ist beruhigend und beschwichtigend.
"Er ist anders als Lata ... nicht weniger machtvoll oder weise. Aber ... weniger rücksichtsvoll, wenn er seine Meinung kund tut ... ist mein Eindruck." Er lächelt sacht.
"Er hat mir ein paar Dinge gesagt, über die ich nachdenken muss. Aber keine Sorge, es ist nichts Schlimmes ..."
Der Ritter mustert die Geweihte aus seiner entspannten Haltung heraus, nachdem er sich etwas erklärt hat, wohl hoffend, dass das ihre Sorge ausräumt.

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Cloverleave
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 16.12.2017 20:32

Tamila nickt leicht und lächelt verstehend. "Wenn du deine Grübeleien teilen möchtest, nur zu." bietet sie an, und ihre Tonlage macht klar, dass es nur ein Angebot ist.
"Es ist wunderschön, nicht?", murmelt sie und betrachtet Gedanken verloren das Fest.
Zuletzt geändert von Cloverleave am 16.12.2017 22:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 16.12.2017 22:11

Rhiannon sieht den anderen nach, wie sich die Gruppe langsam wieder auflöst. "Und was machen wir so lang? Du tanzt doch bald oder? Ich will das unbedingt sehen" Sie dreht sich überschwänglich um die eigene Achse und legt dann die Arme um seinen Hals, gefolgt von einem zärtlichen Kuss. Leise flüstert sie danach. "Soll ich dazu auch singen?"
Dass Thimorn auch noch hier ist, scheint sie nicht zu bemerken oder längt vergessen zu haben.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 00:13

Bei den gemütlichen Steinen

Elindir lächelt und nickt.
"Ja, das ist es", antwortet er zunächst auf ihre Frage.
"Ich habe gar keine Worte dafür, wie glücklich ich mich schätze das hier sehen zu dürfen", erklärt er und schweigt dann eine kleine Weile.

"Der Flussvater kannte meine Mutter", meint er irgendwann aus dem Zusammenhang gerissen, wohl als Reaktion auf Tamilas Angebot.
"Er ... hat sie mir gezeigt. Sie durch seine Augen zu sehen ... das war erschreckend und schön zugleich." Er schluckt.
"Ich habe meine Mutter nie kennen gelernt", fügt er ruhig erklärend hinzu, woher soll Tamila das auch wissen. "Sie starb bei meiner Geburt."

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 00:49

Bei den gemütlichen Steinen

"Das tut mir leid...", ist Tamilas geflüsterte Antwort und der Schmerz, den sie allein durch die Vorstellung dessen verspürt, ist zu hören. "Vermisst du sie?"

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 00:59

Bei den gemütlichen Steinen

Der Ritter zuckt mit den Schultern.
"Vermisst du deine Ahnen, die du nie getroffen hast?" fragt er zurück.
"Meine Mutter ist für mich kaum mehr als ein Bild an der Wand und ein trauriger Zug um den Mund meines Vaters. Wenn ich um sie trauere, dann um meines Vaters Willen. Um die Zeit, die sie nicht hatten."
Grübelnd blickt er zu den Feiernden.
"Ich hätte nie damit gerechnet, sie einmal zu sehen. Also anders als auf einem Bild. Zu sehen, wie sie sich bewegt, lacht ... und singt. Es ist irgendwie merkwürdig. Da ist dieser Mensch, den ich gar nicht kenne ... und der trotzdem etwas bedeutet ... irgendwie."
Elindir lacht leise.
"Ich schätze es ergibt nicht viel Sinn, was ich rede. Ich bin diesbezüglich noch etwas durcheinander, fürchte ich."

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 01:06

Bei den gemütlichen Steinen

"Es ergibt sehr viel Sinn, was du sprichst, tapferer Fürst...", murmelt Tamila und dreht Gedanken verloren eine Strähne zwischen den Fingern. Eine Weile schweigt sie, dann: "Es gab eine Zeit, da habe ich unseren Vater schrecklich vermisst. Obwohl ich ihn nicht kannte, so, wie du sie nicht kanntest. Doch irgendwann erkannte ich, dass ich nur das vermisse, was ich mir vorstellte, dass er gewesen wäre." Sie lächelt traurig. "Bist du ihm dankbar, dass er dies mit dir geteilt hat?"

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 12:41

Aus einem Impuls heraus legt Elindir einen Arm um Tamilas Schultern und zieht sie, wenn sie es zulässt, etwas zu sich, in einer stummen Geste des Trostes.
"Ja, das Gefühl kenne ich gut.
Als ich klein war, habe ich mir Vorwürfe gemacht, weil der Gedanke an meine Mutter mich nicht traurig machte. Ich wusste nicht, wie oder was ich für sie fühlen sollte, obgleich jeder andere es zu wissen schien. Wie ein großes Geheimnis, das ich niemals lüften konnte, weil es vergangen ist. An das sie immer erinnert werden, wenn sie mich sehen.
Ich habe mir oft gewünscht, ich hätte sie kennen lernen können. Dann hätte ich sicher ebenfalls um sie getrauert."

Etwas in Gedanken sieht er dem Treiben zu.
"Ich bin dem Flussvater dankbar dafür, auch wenn mein Herz noch ordnen muss, was es fühlen will", fügt er hinzu.
"Was ist mit dir?" erkundigt er sich dann.
"Ich wusste nicht, dass wir dieses Schicksal teilen und mir scheint die Erinnerung ist schmerzlich für dich. Wir müssen nicht darüber sprechen. Doch wenn du es möchtest, höre ich auch gerne zu, während du erzählst."
Er schenkt ihr ein aufmunterndes Lächeln.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 19:59

Tamila lässt das natürlich zu und schenkt ihm ein dankbares Lächeln. Aufmerksam beobachtet sie sein Gesicht, während er spricht. "Dein Herz muss vieles ordnen, lass ihm Zeit.", meint sie sanft und ein wenig beiläufig, weil Elindir das ja schon weiß.
Sie legt ihren Kopf an seine Schulter. "Es stört mich nicht, darüber zu sprechen und es ist auch nicht schmerzlich...es war es eine Zeit lang, als ich nicht wusste, wo ich hingehöre. Vielleicht ging es mir ein wenig so, wie dir jetzt. Jegliche Vorstellung, die nicht nur ich, sondern auch alle Anderen sich über mein Leben gemacht hatten, war plötzlich dahin. Doch es verging, als die Herrin der Stuten mich aufnahm."

Fenia_Winterkalt
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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 17.12.2017 20:11

In der Menge

Vara war ein Stück geschwommen, dann plagte sie allerdings das schlechte gewissen.. vielleicht sollte sie wenigstens fragen wie es Elindir ging.. oder lieber doch nicht? Nichts anrühren.. er hätte ja auch fragen können wenn er reden wollte...oder es wenigstens signalisieren. Mhmm.. schwierig. Etwas unschlüssig kehrt Vara wieder um.,, und sieht wie Elindir gerade seinen Arm um Tamila legt und sie zu sich ranzieht.
Ihr scheint das Blut ihn den Adern zu gefrieren.. heiß und kalt zugleich.. das.. austauschbar.. einfach austauschbar.... all seine Gesten, Blicke, das bedeutete.. gar nichts! Vara greift sich ins Haar, rupft die Blume heraus und schleudert sie zu Boden.. doch das blöde Ding fällt nicht mal richtig sondern trudelt nur lustig herum.. Vara greift danach und zerrupft sie. So!
Dann dreht sie sich um und sucht das heil in der Flucht... irgendwohin wo sie noch was kaputt machen konnte.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 20:22

Bei den gemütlichen Steinen

Elindir stutzt und sieht Tamila aufmerksam an.
"Was meinst du damit?
Also ... ich fürchte ich kann nicht ganz folgen ..."

Er lächelt entschuldigend.
"Warum hast du den Weg verloren, der dir vorgezeichnet war?" fragt er.
Da sieht er Vara aus der Menge auftauchen und beginnt zu lächeln. Aber nur einen Augenblick, bis sie die Blume zerreißt. Betroffen sieht er zu, wie die Blütenblätter davontrudeln und Vara verschwindet.
"Aber ... warum ... das ..." stottert er verdattert, lässt Tamila los und schwimmt hinüber, wo die Blütenblätter im Wasser treiben. Sacht fängt er die zerrupften Pflanzenteile ein. Die Überreste sehen genauso traurig aus, wie er gerade. Etwas mutlos blickt er sich um, ob er Vara irgendwo entdecken kann.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 20:27

Bei den gemütlichen Steinen

Tamila öffnet gerade den Mund, um Elindir zu antworten. "Das ist-", da sieht sie Elindirs Gesichtsausdruck und im nächsten Moment ist er davon geschwommen. Verwirrt sieht sie ihm nach, bis sie auch die Blüten entdeckt und ihr langsam klar wird, was geschehen sein könnte.
Ein Seufzen kommt über ihre Lippen, die ganz leicht beginnen zu zittern. In ihrem Magen ist ein schmerzhaft drückender Klumpen aufgetaucht. Langsam schließt sie die Lider, atmet einmal durch und wendet sich dann um, um sich einen Weg nach draußen zu suchen.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 21:04

In der Menge

Etwas hilflos dreht sich Elindir im Kreis auf der Suche nach Vara. Doch wie sehr er auch schaut, er kann sie nicht ausmachen. Betrübt kehrt er mit den weißen Blütenfetzen zurück zu dem Platz, an dem er gerade noch mit Tamila saß. Nur um zu bemerken, wie auch sie sich davon macht.
Was zum ... was ist denn hier los?
Seufzend lässt er die Blütenblätter bei den Steinen los und folgt der Geweihten.
"Tami-" Er bricht ab. Der Nixenname, den sie sich für sich selbst ausgedacht hat, will ihm nicht mehr einfallen. "Tamila!" ruft er darum einfach und folgt ihr so schnell als bei dem vollen Saal möglich.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 21:11

Nur flüchtig blickt Rhiannon hin und wieder zu dem Stein, doch viel bekommt sie nicht mit. Ihre Aufmerksamkeit gilt in erster Linie Vadiro, bis plötzlich niemand mehr auf dem Stein saß, Tamila und Elindir waren verschwunden. Suchend blickt sie sich um, ohne Vadiro los zu lassen, Elindir war nicht mehr zu sehen, doch Tamila findet sie gerade noch Richtung Ausgang schwimmen. Warum denn raus? und wo sind die anderen? Besorgt sucht sie noch einmal die Menge ab und flüstert dann zu Vadiro. "Ich bin gleich wieder da", haucht ihm noch einen Kuss auf die Lippen und folgt dann der Rahja Geweihten.
"Tami...Tamiriola" War das der richtige Name? Wer kann sich das auch schon merken" "Wo willst du denn hin?"
Dass nun auch Elindir gefolgt ist hat sie noch nicht gesehen
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 21:40

In der Menge

Tamila hört Elindir gerade so und wendet sich um, wobei sie auch Rhiannon entdeckt, die ihr gerade entgegen kommt. Sie lächelt ihr zu, blickt dann weiter zu Elindir und deutet anbietend nach draußen, wohin sie auf dem Weg war.
"Ich wollte nach draußen.", erklärt sie Rhiannon mit einem schwachen Lächeln. "Einen Moment die Ruhe genießen, um dieses Fest nicht mit Trauer zu bekleckern. Und vielleicht sehen, ob ich Vara dort finde." Bei den letzten Worten ziehen sich besorgt und nachdenklich ihre perfekten Augenbrauen zusammen, aber sie lächelt Rhiannon gleich wieder beruhigend an.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 21:42

Rhiannon schließt dadurch nun ganz zu ihr auf. "Warum bist du denn traurig?" Auch Rhiannons Fröhlichkeit scheint dadurch etwas getrübt, bei dem Gedanken Tamila könnte traurig sein. "Vara habe ich aber auch nicht gesehen"
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 21:46

Elindir schließt zu den beiden Frauen auf und mustert vor allem Tamila einen Moment besorgt. Er hat wohl noch gehört, dass Rhiannon fragte, warum Tamila traurig ist.
"Was ist denn los?" erkundigt auch er sich.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 21:52

In der Menge

Tamila neigt leicht den Kopf zur Seite und lächelt still über die Besorgnis der beiden. "Vielleicht sollte ich eher sagen, mit dem Wirbel, in dem meine Gefühle sich befinden. Und diese will ich ordnen, immerhin müssen wir mit dem kühlen Kopf des Herrn der Nacht vorgehen." Sie wendet sich nach draußen, mit einer deutenden Handbewegung, auf dass die Beiden sie begleiten können. "Vara ist wohl davon geschwommen, aber ich hoffe, nicht allzu weit. Ich schätze das ist für uns alle ein aufwühlender Abend. Für die einen mehr,", sie blickt unter den langen dichten Wimpern hervor zu Elindir, "für die anderen positiv,", sie lächelt Rhiannon warm an, "doch für jeden irgendwie."

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 21:58

Rhiannon folgt ihr nach draußen und blickt dennoch besorgt zu der anderen Nixe. "Ja, das Fest sollte wirklich nicht von schlechter Stimmung getrübt werden. Es ist einfach atemberaubend schön...Doch mit den Gaben Phexens konnte ich noch nie viel anfangen, tut mir leid" Etwas verträumt betrachtet sie draußen die Unterwasserwelt und seufzt. "Ich finde es hingegen schade nur so wenig Zeit hier zu haben, daher sollten wir doch jedne Augenblick davon genießen oder?"
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 22:06

Der Ritter runzelt die Stirn, folgt den beiden aber.
"Hast du sie hinaus schwimmen sehen?" erkundigt er sich bei Tamila über Vara.
Mit der Wendung, die das Gespräch gerade nimmt, ist er aber nicht so zufrieden.
"Warum hast du so plötzlich die Flucht ergriffen?" fragt er darum sehr direkt, aber sanft, Tamila.
"Ich wollte dich nicht mit meinen Worten an vergangene Trauer erinnern, wenn es das war. Es tut mir leid", meint er noch, ehrlich bedauernd.
Elindir wirft Rhiannon einen eindringlichen Blick zu. Hoffentlich verstand sie seinen Wink und ließ sich auf den Themenwechsel ein.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 22:14

Tamila schüttelt auf Elindirs Frage leicht den Kopf. "Nein, ich habe nur die Blütenblätter gesehen, sonst nichts."
Zu Rhiannons Worten lächelt sie nur über die verträumte Tsageweihte. "Geh nur nach drinnen und genieße es. Obwohl die Vertrauten der Eidechse so wechselhaft sind, hat das hier wohl kaum einer von ihnen erlebt."
Dann denkt sie einen Augenblick über Elindirs Worte nach. Es scheint ihr wichtig, erst die Gefühle zu erforschen, nach denen Elindir fragt. "Ich habe nicht die Flucht ergriffen, denke ich.", erklärt sie langsam, während sie sich draußen einen ruhigen Platz sucht. "Ich wollte lediglich ein wenig Ruhe, um meine Gefühle zu ordnen, denn viele davon schlingen sich um mein Herz. Und, dass du mich daran erinnert hast, ist nicht schlimm, denn Trauer begleitet uns wie Zuversicht und Liebe jeden Tag. Gefühle wegzusperren ist niemals eine gute Idee." Ihr Blick verliert sich einen Moment und sie seufzt wieder. Das muss sie Vara auch noch begreiflich machen.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 22:26

Rhiannon schüttelt langsam den Kopf. "Nein, ich kann es nicht genießen, falls ihr Probleme habt oder traurig seid" Sie lässt sich mit den beiden zusammen nieder. "Was ist denn vorgefallen? Verzeiht, ich war wohl zu abgelenkt" Dabei wird sie durchaus leicht rot, sieht aber auch etwas schuldbewusst drein.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2017 22:35

Der Ritter nickt zu Rhiannons Worten und lächelt glücklich, als sie ganz verlegen wird.
"Der Grund deiner Ablenkung ist gar wundervoll, nichts wofür du dich entschuldigen musst. Mir geht das Herz auf, jedes Mal, wenn ich euch zusammen sehe", erklärt er nachdrücklich und kommt mal wieder damit durcheinander, wen er wann und in welcher Gegenwart duzt. Aber sicher hat Rhiannon nichts dagegen.
Anschließend wendet er sich an Tamila.
"Du weichst meiner Frage aus", sagt er, mit sehr warmer Stimme zu ihr.
"Ich respektiere aber, wenn du nicht darüber sprechen möchtest", fügt er hinzu, ganz ehrlich gemeint, und schenkt ihr ein aufmunterndes Lächeln.

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 17.12.2017 23:00

Tamila blickt Elindir überrascht an. "Wirklich?" Sie denkt wieder einen Moment darüber nach. "Ein wenig schon, ja."
Sie lächelt kurz zu Rhiannon. "Ich weiß leider nicht, was mit Vara war. Vielleicht war sie wütend oder enttäuscht, weil Elindir mich trösten wollte. Mach dir keine Vorwürfe dafür, dass du Radschas Glück genießt." Sie greift Rhiannons Hand und drückt sie sanft, ohne sie danach wieder loszulassen.
Dann betrachtet sie Elindir wieder nachdenklich. "Ich bin traurig darüber, dass ich nicht auf Vara geachtet habe, doch gleichzeitig frustriert mich ihre Wut, denn du wolltest nichts böses, Sohn der Sanftmut.
Außerdem vermisse ich meine Familie, meine Heimat, meine Vertrauten und Vara ist die erste, die mir nahe ist, doch was ich auch tue, ich scheine ihr kaum helfen zu können."
, erklärt sie vorsichtig und ein wenig abgelenkt, doch man hört, dass sie dabei absolut ehrlich ist. Sie scheint es gewöhnt zu sein, offen und ohne jede Zurückhaltung über ihre Gefühle zu sprechen, doch gleichzeitig gilt ihre Sorge eher anderen, als ihr selbst.
"Und was du ansprachst hat mich an eine Zeit erinnert, in der ich ähnlich einsam war, wie ich denke, dass du jetzt bist, da ich nicht wusste, wo ich hingehöre." Die junge Nixe zögert kurz, aber Elindir hatte ja eben schon gefragt. "Meine Mutter hatte eine sehr genaue Vorstellung davon, wie mein Leben verlaufen sollte...nein, nicht nur sie, wir alle, doch dann stellte sich heraus, dass ich diese Vorstellung nicht erfüllen konnte, egal, wie sehr ich es mir gewünscht habe." Jetzt wirkt sie abgeklärt, als hätte sie über dieses Thema schon oft gesprochen und sich damit längst ausgesöhnt. "Ich weiß nicht ganz, warum ich mich jetzt so sehr daran erinnere, aber so ist das manchmal mit Erinnerungen. Ich mache mir Sorgen um dich.", fügt sie zuletzt zusammenhangslos an und lächelt zu Elindir.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 17.12.2017 23:09

Rhiannon wirkte nicht böse wegen dem Duzen ganz im Gegenteil. Zudem blickt sie Tamila mit einem sehr verständnisvollen Blick an und greift sanft nach ihrer Hand, mit der anderen greift sie nach der von Elindir. "Ich verstehe wie du fühlst, wie ihr fühlt oder gefühlt habt. Ich glaube das ist was uns verbindet, so wie die Farben eines Regenbogens. Anfangs scheinen sie auch nichts gemeinsam zu haben. Doch was du erzählst Tamila klingt ähnlich zu meiner Vergangenheit. Und deine kennen wir auch, auch wenn sie noch schlimmer sein muss"
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