DSA4 Sternenlose Nacht

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Loirana
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 17.12.2020 12:20

Alinja zeigt nur eine müde Regung, als Ludolfo ihre Hand ergreift. Ihre Mundwinkel zucken leicht, als der Adlige zu singen beginnt, und als dieser ihr die Flasche wieder wegnimmt, ist Alinja schon vor Erschöpfung völlig weggetreten und tief im Land der Träume gelandet. Ein sanftes Schnarchen erklingt von ihrem Bett...

Als Ludolfo anschließend die Halskette versucht zu heben, fühlt sich die Kette deutlich schwerer an, als sie für ihre Größe und Beschaffenheit sein dürfte. Das Silber ist kalt, der Anhänger wiederum wiegt gut drei Stein. Als Ludolfo die Kette berührt, hat er zudem das Gefühl beobachtet zu werden - als würde das Amulett ihn anstarren. Eine Last legt sich auf Ludolfos Schultern... und lässt schlagartig nach, als Ludolfo die Kette in die Metalldose legt. Auch wird es eigenartig still, als Ludolfo bemerkt, dass scheinbar ein Rauschen, eine Art Flüstern erklungen war, welches er nun erst jetzt bemerkt, wo es weg ist.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 17.12.2020 13:10

Oreal beobachtet aufmerksam, was Ludolfo tut. Als er zu singen beginnt, runzelt sie die Stirn und wirft der Elfe einen knappen Blick zu. Sie fand das befremdlich, aber vermutlich wollte er damit die Fee besänftigen. Das hatte man ja schon mal gehört. Dass Feen Gesang mochten. Also nimmt sie das mal so hin.

Stattdessen wendet sie sich an Firnuyama.
"Vielleicht lehrt sie das ein wenig Demut. So dass sie beim nächsten Mal etwas mehr als die Bittstellerin auftritt, die sie eigentlich ist", kommentiert sie.
"Immerhin braucht sie unsere Hilfe.
Aber wer weiß, ob sie nach einem so langen Leben überhaupt noch in der Lage ist ihr Verhalten zu ändern. Dazu zu lernen."


Da Alinja dann stumpf einfach wegpennt, seufzt die Geweihte tief.
"Nun gut, wer nicht will, der hat schon", kommentiert sie unamüsiert die Tatsache, dass man ja eigentlich noch Informationen austauschen wollte.
"Wo waren wir stehen geblieben, bevor das türkisblaue Problem so herrisch um eine Lösung gebettelt hat?" fragt sie in die Runde. Ihr Blickt bleibt an Luna hängen. Die schwarze Katze hatte doch ebenfalls versprochen sich zu erklären.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 17.12.2020 16:42

Diese Last, dieses Gefühl angestarrt zu werden, das ist nicht schön. Aber Ludolfo hat auch vor zu seinem Wort zu stehen. Er will jetzt nichts anderes als die Kette einzuschließen und mitzunehmen. Ohne der Fee dabei irgendwie zu schaden, denn das was er davor gesagt hat, das hat er nicht nur so gesagt. Aber erst einmal ist es so sicherer nach gerade. Für alle Seiten.

Dabei kann man schon merken, dass er kurz beinahe aus dem Takt des Lieds fällt, bei diesem Gefühl der Augen und der Schwere der Kette, aber er singt weiter. Und erst als die letzte Melodie verklungen ist verschließt er die Dose. Und blinzelt etwas irritiert, als ihm die Stille auffällt. Oder eher, dass was gerade anderes als Stille anwesend war. Und atmet erst einmal tief durch ehe er die Dose ordentlich fort packt. "Und wir brauchen vielleicht ihre Hilfe. Ihr Wissen oder andere Unterstützung, wenn sie die anderen Splitter wirklich spüren kann. Wenn noch mehr dieser.....Splitter......bewohnt sind täten wir gut daran es uns nicht mit ihnen zu verscherzen. Da ist dieser Bärengeist das beste Beispiel." Dann wendet er sich auch an die Elfe, betrachtet sie einen Moment nachdenklicher. "Wenn wir wieder unterwegs sind, möchtet Ihr dann mit ihr reden? Ich weiß das wir sie nicht für immer da drinnen lassen können, wenn sie und Ihr miteinander auskommt wäre das viel wert." Immerhin hat sie sich ja sozusagen für die Fee eingesetzt.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 18.12.2020 11:59

Nachdenklich blickt Firnuyama ihre Begleiter an: "Ein bisschen lernt jedes Elfenkind sich gegen solche Einflüsse zu wehren. ... Ob es ausreicht, weiß ich nicht," erwidert sie, "Aber vielleicht genügt es schon, kein Bündnis mit ihr einzugehen... Sie könnte auch fragen, bevor sie die Kontrolle übernimmt. Ich kann nicht sagen, ob Maevelle diese Dinge weiß und absichtlich ignoriert, oder ob man es ihr erklären müsste." Sie schweigt einige Herzschläge, bevor sie leise fortfährt: "Es ist nicht leicht mit Wesen zu leben, die dem eigenen Sein fremd sind. ... Ich kann versuchen mit ihr zu reden. Vielleicht versteht sie sich mit mir besser, als mit euch ... Menschen."
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.12.2020 14:50

Ludolfo betrachtet Firnuyama vor allem bei deren letzten Worten etwas intensiver, schenkt ihr dann aber ein verständnisvolleres Lächeln. "Wir Menschen sind sicher öfters mal eine ziemliche Zumutung für jemanden wie Euch. Gerade weil ihr beide euch zumindest dahingehend ähnelt hoffe ich, das es etwas helfen wird. Danke sehr."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 23.12.2020 14:28

Und wir brauchen vielleicht ihre Hilfe.

Oreal knirscht hörbar mit den Zähnen und atmet dann ein paar Mal ein und aus.
Du willst nett sein. Und dich nicht mit dem Hochadligen anlegen.
"Wir haben da vorhin dasselbe gesehen und gehört, oder?
Also ihr habt das auch alle mitbekommen, was die Fee gesagt hat, oder?"
Kritisch sieht sie in die Runde.
"Dass es die Welt der Fee ist, zu der dieser Blütenschlüssel führt. Und dass in ihrer Welt ein Tor in die Welt ist, die Kui bewohnt. In der er das was auch immer bewacht. Die Welt, die niemand betreten darf."
Ihr Blick huscht kurz zu Luna, die ja genau das gesagt hatte. Um anschließend wieder mit gerunzelter Stirn in die Runde zu sehen.
"Man mag jetzt von Kiu halten, was man will, aber wenn wir seine Warnung zumindest nicht komplett in den Wind schlagen, sollte der Weg dorthin verschlossen bleiben. Und bisher lebt es sich hier für uns auch ganz gut mit der geschlossenen Tür. Was auch immer unsere Feinde haben wollen, wir wollen es ihnen nicht geben."
Nun verzieht sie verständnislos das Gesicht.
"Also wie beim Namenlosen kommt ihr auf die Idee, dass die Fee freiwillig mit uns zusammenarbeiten wird? Sie behauptet zwar, dass wir ähnliche Ziele verfolgen, aber das ist nicht wahr. Unsere Ziele sind die genauen Gegenteile voneinander! Wir wollen die Tür zu lassen, die sie so dringend durchschreiten will!
Oreal schüttelt den Kopf.
"Wenn hier jemand ähnliche Ziele hat wie sie; wenn sie sich mit jemandem verbünden wird, dann mit unseren Feinden. Die wollen nämlich genau dasselbe: Das Tor zu ihrer Welt öffnen!"
Die Geweihte hebt eine Braue, während sie die anderen jeweils ernst mustert.
"Also: Selbst wenn wir ihre Hilfe und ihre Fähigkeiten gut gebrauchen können - was ich gar nicht mal bestreiten will ... wir können ihr unter keinen Umständen trauen.
Und wenn ein einzelnes - nicht ganz unschuldiges, aber auch nicht bösartiges - Wesen sterben oder leiden muss dafür, dass diese ganze Welt überlebt ... Dann ist das eine Schuld, die ich bereit bin auf meine Seele zu laden. Ich werde der Fee nicht helfen in ihre Welt zurück zu gelangen. Das Tor muss verschlossen bleiben."

Die hochgewachsene Südländerin verschränkt die Arme vor der Brust, um ihren Standpunkt zu unterstreichen.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 23.12.2020 15:39

Larona nickt bedächtig. "Ich gebe dir zu einem Großteil Recht. Gerade können wir nicht riskieren, das Tor zu öffnen, weil wir selbst zu wenig darüber wissen."
Sie hält kurz inne und reibt sich kurz die Nasenwurzel. "Doch sollte es einen Weg geben, die Tür direkt hinter der Fee wieder zu verschließen, werde ich sie hier nicht weiter leiden lassen. Aber das ist noch eine große Ungewissheit."
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.12.2020 19:14

"Die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Sie will leben, wir auch. Sie sucht die anderen Bruchstücke, wir auch. Bis wir eine bessere Lösung haben ist das der beste Weg sie vor den anderen zu schützen, oder ihnen welche abzujagen.
Bei dem was passiert falls die anderen ihr Ziel erreichen.....es sah nicht so aus als wäre da für eine Welt Platz zwischen dem was da gefangen ist und unserer Vernichtung. Ich denke mal die Möglichkeit ist da, dass sie anderen die Steine unbelebt wollen, oder ihnen egal ist ob sie dann später dabei stirbt so wie sie ihre Leute nach dem was ich gesehen habe behandeln. Also haben wir erst einmal das gleiche Ziel, ob es so bleibt muss sich zeigen. Und vielleicht finden wir im Laufe unserer Suche auch Alternativen die noch keiner von uns kennt. Ich trau Maevelle nicht völlig, aber wieso sollte sie es riskieren zu den anderen überzulaufen, so lange wir noch auf dem selben Weg sind und nicht ihre Existenz bedrohen? Verbündete kann man sich nicht immer aussuchen.

Meint Ludolfo, doch recht pragmatisch, zu all dem.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 29.12.2020 19:40

Oreal schnaubt halb amüsiert und mustert Ludolfo mit gehobener Braue.
"Man kann sich seine Verbündeten nicht immer aussuchen, ganz recht.
Ihr könnt mir ihr verhandeln, ganz recht. Macht nur."

Die Südländerin sieht Ludolfo immer noch mit diesem lauernden Blick an.
"Versucht sie davon zu überzeugen, dass sie uns helfen wird. Dass wir die bessere Wahl für eine Zusammenarbeit sind. Das hat sie ja auch schon gesagt. Das wird einfach, denke ich.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass es ... schwierig ... wird einen Handel mit ihr abzuschließen, der nicht beinhaltet, dass sie mit den Steinen das Tor durchschreitet. Was wir ja nicht zulassen können."

Der Kopf der Geweihten kippt zur anderen Seite und sie lächelt ihr Haifischgrinsen. Dass der Hochadlige Ludolfo eine Abmachung schließt, die er zu brechen gedenkt, das glaubt sie nicht. Er wird dem Leumund seiner Familie nicht durch Unehrlichkeit Schaden zufügen - selbst wenn es nur um eine Fee geht. Sich geschickt um die Erfüllung der Bedingungen herumformulieren ... ja, das passt schon eher. Und für gewöhnlich wäre es phexgefällig. Doch in diesem Fall ... Eine Notlage wie die der Fee veränderte die Regeln des phexgefälligen Handels ja doch sehr. Für jemanden, der das ausnutzte, hielt sie Ludolfo nicht. Bei dem Gedanken an solche Personen schnalzt sie abfällig mit der Zunge.
"Ich bin gespannt, wie der Handel am Ende aussieht", meint sie dann. Und erneut lächelt sie Ludolfo mit ihrem Haifischgrinsen an.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 30.12.2020 02:55

Ludolfo schenkt Oreal ein charmantes Lächeln, als Reaktion auf ihr Haifischlächeln. Zeigt ihr die Handflächen und breitet die Arme dabei ein wenig aus. Nicht als Geste zur Kapitulation, sondern wie eine "ich bin unbewaffnet, Frieden"-Angebot. "das alles muss sich zeigen, auf jeden Fall müssen alle Seiten sich erst einmal etwas beruhigen ehe man da vernünftig drüber reden kann mit ihr. Vielleicht kann sie ja auch in anderen Feenwelten leben, wer weiß das schon. Sie vielleicht. Und wir haben nicht erfahren warum sie aus ihrer Welt geschmissen wurde, falls Euch das entgangen ist. Ich denke einfach, wir wissen zu wenig um es völlig ausschließen zu können das wir eine Vereinbarung finden könnten mit der wir alle zu leben bereit sind. Leben können. Ich für meinen Teil bin nicht bereit sie zu töten so lange nicht klar ist ob es andere gute Wege gibt. Ein Leben nehmen ist einfach, das habe ich selber schon. Das habe ich gelernt. Aber gerade weil es einfach ist sollte man die anderen Wege nicht aus dem Blick verlieren.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 04.01.2021 13:17

Die Katze meldet sich zu Wort. Wenn mein Herr dieses Zauberwesen aus dessen Welt geworfen hat, wird das einen Grund haben, knurrt sie etwas ungehalten. Luna, die seit dem "Auftritt" der Fee eher stumm und etwas perplex in den Hintergrund getreten ist, mustert die Dose in der die Halskette nun liegt etwas skeptisch.

Ich... ich weiß aber nicht, ob er vorgesehen hat, oder ob er wusste, dass die Geister von Wesen in diesen Steinen gefangen sein können. Ich weiß wo ich diesen Stein dort versteckt habe damals. Und damals war noch kein Zauberwesen darin, ebenso wie in keinem der anderen Splitter, murmelt die Katze.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 04.01.2021 14:33

Oreal zuckt mit den Schultern.
"Nee, wir wissen nicht, warum Kiu sie aus ihrer Welt geworfen hat. Ich würde vermuten entweder es war Absicht, damit sie das Tor von ihrer Welt aus nicht mehr öffnet - oder er hat stumpf nicht mitbekommen, dass sie in unserer Welt war."
Sie macht eine wegwerfende Geste.
"Was habt ihr immer alle mit dem Töten? Ich hab nie gesagt, dass ich sie umbringen will. Ich würde aber auch keinen Finger krumm machen, um ihr zu helfen, falls sie nicht ihre Anspruchshaltung ändert. Sie lebt schon ziemlich lange in der Kette, das übersteht sie auch ein paar Jahre länger. Und wenn sie sich nicht als fürchterlich nützlich erweist, kann sie meinetwegen im dunkelsten Loch verrotten, das diese Welt zu bieten hat."
Die Geweihte fletscht die Zähne, aber es bezieht sich eindeutig auf die Fee.
"Macht ihr ruhig eure Vereinbarung mit ihr", kommentiert sie und meint damit wohl eher die ganze Runde als Ludolfo allein.
"Dafür werdet ihr mich Querulantin wohl kaum brauchen."
Sie grinst erneut ihr Haifischgrinsen.

Dann jedoch fällt ihr Blick auf Luna.
"Du hattest uns beim Abendessen die ganze Wahrheit versprochen", erinnert sie die Katze.
"Scheint ja so, als wärst du mittlerweile wieder halbwegs beisammen?"
Fragend zieht sie eine Braue hoch und mustert das Tier. Die Geweihte scheint immer noch fest entschlossen ihre Geheimnisse als Letzte preis zu geben.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 04.01.2021 16:18

Luna geht es besser, zumindest etwas. Ist noch genügend Wasser und Futter für sie da? Ja, sehr gut. Als sie dann zum Schluss gedanklich murmelt seufzt Ludolfo leicht, krault die Katze ein wenig falls diese das zulassen möchte. "Das zeigt dann wohl, dass diese Bewohnungen wohl ungeplant sind. Das macht es für alle komplizierter, ich hoffe mal das nicht in jedem Splitter irgendetwas steckt. Kannst du diesen Kiu zumindest irgendwie fragen, ob es Absicht ist das die Fee aus ihrer Welt gerissen wurde? Nur das."
Dann blickt er zu der Elfe, dann zu Oreal. "So wie Ihr Euch üblicherweise zu geben scheint und ausdrückt liegen solche Schlüsse eben nahe. Vor allem mit diesem bezaubernden Lächeln, dass einen Haifisch dazu bringen würde seine beute versehentlich wieder los zulassen falls er Euch dabei ansichtig wird." Gibt Ludolfo Oreal bekannt, mit einem Tonfall der so charmant ist, als würde er gerade einer Hofdame ein wundervolles Kompliment machen. Und zwinkert ihr dann zu. "Und Ihr wolltet glaube ich auch noch das ein oder andere erzählen, Euer Gnaden."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 05.01.2021 13:30

"Kiu kann uns hören und sehen, du kannst ihn also auch selbst fragen", kommentiert Oreal trocken und beißt sich dann auf die Zunge. Hatte sie Ludolfo gerade geduzt? Na, einfach darüber hinweg gehen, das war wohl das Beste. Verdammter Hochadel. Selbst die Magierin hatte das einfach so hingenommen, dass sie irgendwann angefangen hatte sie zu duzen. Aber ob Ludolfo da auch irgendwann drüber hinweg sah? Na, es würde sich erweisen.
"Antworten kann er aber nur in unseren Träumen. Das ist zumindest das, was er mir gesagt hat."
Sie sieht zu Luna.
"Oder hast du eine Möglichkeit direkt mit ihm zu sprechen?"

Die Brauen der Geweihten heben sich, als Ludolfo ihr dieses zweifelhafte Kompliment macht und genau wie sein Tonfall nicht zu den Worten passen will, passt ihre Miene nicht wirklich dazu. Sie hellt sich auf und schaut reichlich zufrieden. Eben wie jemand, der ein Kompliment für etwas bekommen hat, auf das er sehr stolz ist.
"Oh, wie charmant von Euch das zu sagen. Tja, ich tue, was getan werden muss. Und das schließt zu töten ein. Aber auch wenn ich Gewalt gerne anwende, töte ich niemanden ohne Grund."
Sie lächelt und diesmal sieht es beinahe freundlich aus. Scheint als fühle sich die Geweihte seit einer Weile zum ersten Mal verstanden.
"Und ich komme wohl nicht umhin ein bisschen aus der Westentasche zu plaudern. Zuerst wüsste ich aber gerne, ob Luna noch etwas beisteuern kann."
War das jetzt ein koketter Augenaufschlag? Also manchmal ist Oreal schon ein bisschen erratisch, das kann man nicht anders sagen. Dass er sie als Geweihte anredet, das kommentiert sie nicht weiter. Aber vermutlich hat Ludolfo auch nicht damit gerechnet. Ob man das nun als Bestätigung nehmen kann? Na, vermutlich hätte sie bei "Amtsanmaßung" schon widersprochen? Oder vielleicht auch nicht. Vielleicht weiß sie das nicht mal selbst.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 05.01.2021 21:47

Ludolfo behält sein Minenspiel bei, zieht zwar leicht eine Augenbraue hoch als oreal so reagiert, aber er erwidert ihr Lächeln charmant. "Ich könnte Euch eine Weste leihen, falls das hilft. Rein zufällig habe ich eine in meinem Gepäck...." Bietet er ihr an, übergeht das "Du" auch ausnahmsweise mal.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 06.01.2021 13:42

Larona sieht etwas irritiert zwischen den Beiden hin und her. Der Streit erinnert mich fast eher an Kinder als erwachsene Menschen Gerade bei dem letzten Spruch von Ludolfo rollt sie etwas mit den Augen. "Vielleicht antwortet Luna gerade nicht, weil sie sich zu sehr über eure Sticheleien amüsiert."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 06.01.2021 13:55

Luna funkelt Oreal eindringlich an als diese sie so direkt anfährt. Nein, sagt die Katze bloß und leckt sich über die Lippen. Mein Gott hört und sieht alles, genau wie eure Götter!, sagt Luna. Aber das letzte Mal, dass ich mit ihm sprach, war, als er das Tor hinter sich schloss, sagt sie und wirkt dabei ein wenig gereizt. Ich habe die mir gegebene Aufgabe erfüllt. Aber gut, gehen wir an den Anfang zurück, sagt die Katze und hüpft auf einen Stuhl, um ein wenig mehr auf Augenhöhe mit den anderen zu sprechen.

Vor einigen Tagen war ich eine streunende Katze in Punin. Ich hatte vergessen was ich war. Wer ich war. Was ich konnte und wem ich diente. Bis Rabenhaar mir über den Weg lief, sagt die Katze und die Augen des pechschwarzen Tieres wandern zu Larona. Sie hatte einen Funken der Macht meines Gottes an sich kleben. Eine Aura, ein Zeichen. Das Mal. Ich wusste wieder, dass ich einen Gott hatte, dem ich diente. Und eine Zweibeinerin, die das Mal meines Gottes trug, bat mich um Hilfe. Also half ich ihr, da sie sich verlaufen hatte.
Rabenhaar fragte ob ich sie zu 'anderen' wie ihr führen könnte. Ich spürte weitere von meinem Gott berührte in der Stadt. Manchmal war das Mal ausgeprägter als bei anderen. Ich führte Rabenhaar zu Silberlocke
, sagte sie und ihr Blick geht zu Firnuyama.

Mit der Zeit kam die Erinnerung. Ich erinnerte mich, dass ich nicht immer in Punin gelebt hab. Zudem konnte ich wieder Magie wirken, so wie früher. Vielleicht aufgrund der Nähe zu einer Zweibeinerzauberin. Es ist nicht viel... Ich kann mit euch reden - ohne dass es jemand hört, der es nicht hören soll. Ich kann meine Kraft mit anderen teilen, wie vorhin bei Rabenhaar. Ich erkenne Zauberei, ich schmecke sie. Und einiges mehr, zählt die Katze auf.

Aber von vorne. Ich erblickte vor 2137 Wintern das Licht dieser Welt. Ich war damals wie heute eine Streunerin. Meine Mutter... keine Ahnung, ist woanders Jagen gegangen. Mein Geburtsort war eine große Zweibeinersiedlung. Bosparan. Ich lebte ein Leben voller Hunger und Einsamkeit, erzählt sie ruhig. Erinnerung durchzucken Firnuyama. "Du hattest einen Alptraum, als du ohnmächtig warst. Wie Kinder dich mit Steinen bewarfen...", sagt die Elfe mit mitleidigem Tonfall und betrachtet die Katze.

Die blickt zu Boden, unangenehm davon berührt wie es scheint. Dann kam er. Er war goldenes Licht und Perfektion. Ein Jäger, der jede andere Katze vor Neid erblassen lässt. Er stand in Menschengestalt vor mir, mit goldenen Augen. Und er holte mich von der Straße. Er gab mir zu Essen, Wärme... und Macht. Er sagte, er bräuchte jemanden, der ihm hilft. Er brachte mich zum Regenbogentor. Dort war eine wunderschöne Blume, die einem weißen Stein entwuchs, jedes Blütenblatt in einer anderen Farbe. Sie schillerte in allen Farben des Regenbogens, schien aus Eis zu sein, und doch nicht zu schmelzen. So etwas hatte ich noch nie gesehen.
Mein Herr sagte mir, dass diese Blume zerstört werden müsse. Er könne diese Blume zwar aus dem Stein reißen, aber es wäre zu leicht dann das Tor wieder zu öffnen.
Sie musste zerschmettert werden. Er würde es tun, durch das sich schließende Portal in seine Welt zurückgehen und ich solle die Bruchstücke in aller Welt zerstreuen. Ich verstand nur wenig von alledem. Ich war noch ein kleines Kätzchen, hatte meine ersten Winter überlebt und war einfach nur dankbar, dass dieses Wesen sich für mich interessierte. Also willigte ich ein - doch die Neugier ist der Katze Tod, ich konnte nicht anders als ihn zu Fragen warum das alles.

Seine Welt ist ein Gefängnis. Er ist der Wächter. Es sind jedoch keine Diebe und Halunken dort eingesperrt, wie in den Gefängnissen der Zweibeiner. In seinem Gefängnis sind Wesen, welche niemals wieder diese Welt heimsuchen durften - Wesen der siebten Sphäre. Schätze, welche in den richtigen Händen großes Bewirken könnten - jedoch in den falschen Händen zu Instrumenten des Todes werden können. Dinge, vor denen er diese Welt beschützen müsste. Und das Tor in diese Welt, der einzige Zugang dorthin, führte durch das Regenbogenportal.

Der Gott sagte, dass dieses Portal dazu gedient hatte, in den Zeitaltern die Rassen der Sterblichen zu besuchen, und geeignete Kämpfer zu rekrutieren, die die Wacht unterstützen. Doch aus irgendeinem Grund könne er dies nun nicht mehr. Und so ist der Zugang in seine Welt nur noch eine Schwachstelle in einem Gefängnis, aus dem nie Etwas enkommen darf
, sagt Luna bedeutungsschwanger.

Nun, und der Rest ist Geschichte. Ich bekam ein langes Leben von meinem Gott geschenkt und die Kraft die Splitter der Blume überall zu verteilen. Ich versteckte sie in Höhlen, auf dem Grund von Seen, in eisigen Gebirgen und sengenden Wüsten. Als ich das letzte Juwel versteckt hatte, zog ich mich zurück, ich hatte meine Aufgabe erfüllt. Das war vor etwa 250 Wintern. Ich brauchte fast 2 Jahrtausende, um als kleine Katze die Juwelen zu verstecken...


... und nun musste ich feststellen, dass es Sterbliche gibt, die diese Steine sammeln!
, sagt sie, und ihr letzter Satz klingt zornig.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 13.01.2021 16:31

Still hat Firnuyama den Worten der anderen gelauscht. Ein paar Mal, als es darum ging, dass sie die weiteren Steine suchen und sammeln würden, runzelt sie Stirn und schüttelt leicht den Kopf. Aber sie mischt sich nicht ein. Als Luna erzählt, dass zu dem Zeitpunkt, da sie den Stein versteckte, Maevelle noch nicht dort drin war, blickt sie überrascht auf. Aber erneut schweigt sie nachdenklich und folgt lediglich dem Gespräch; die Sticheleinen zwischen Ludolfo und Oreal scheinen vollständig an ihr vorbei zu gehen.

Auch Lunas Bericht hört sie still zu. Einen winzigen Moment schien die Elfe ihren kurzen Einwurf zu bereuen; oder eher, die Tatsache, dass sie es für alle hörbar gesagt hatte. "Wir ... wir wollen die Steine doch gar nicht sammeln," erwidert sie, während ihr Blick von Luna zu Ludolfo huscht, der das zumindest behauptet hatte, "... ich zumindest nicht. ... Es wäre nicht gut, wenn alle wieder beisammen wären. Irgendjemand wird der Versuchung nicht widerstehen können. Und sei es auch nur mal ganz kurz durch das Tor zu schauen. Die Gier nach Macht der Menschen, steht der der Fenvar in nichts nach und wird, heute wie damals, zu Wahn und in den Tod führen. Es tut weh diesen Weg zu kennen, zu beobachten und doch nicht dagegen tun zu können, weil es zu lange her ist und niemand einem glaubt." Ernst, aber auch wehmütig, mustert Firnuyama ihre Begleiter und schweigt wieder.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 13.01.2021 17:10

Ludolfo wollte gerade etwas zu all dem sagen, aber als Finruyama das Wort ergreift schweigt er, bleibt ganz still und hört ihr ebenso aufmerksam zu wie er eben noch Luna gelauscht hat. "Nein, aber sie suchen die Steine. Wer weiß wie lange schon. Die Steine die wir haben wird sie zu uns führen, falls wir sie nicht davor aufhalten können. ich habe sicher nicht vor noch gut versteckte Steine zu holen und zu gefährden, aber irgendwie sind die welche schon bei uns sind wieder in die Welt gelangt ohne das die sie haben. Falls weitere irgendwo herumliegen ist es besser wenn wir sie sammeln, als das die sie in die Finger bekommen." Und wenn Luna eine solch unermesslich lange zweitspanne gebraucht hat sie alle zu verstecken. Und diese anderen quasi unserblich sind und ebenfalls danach suchen.......wer weiß wie lange wirklich schon. Wie viele sie schon haben..... Ein Seitenblick zu Luna, da diese wahrscheinlich wie so oft eh ihre Gedanken hört oder liest. Ein Netzwerk aus wer weiß wie vielen quasi unsterblichen um was auch immer aus diesem Gefängnis zu befreien......

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.01.2021 18:44

Larona hat lange überlegt und schüttelt dann bei Ludolfos Worten leicht den Kopf. "Wäre es wirklich besser, wenn wir alle Steine haben? Dann müssten sie nur uns finden und wenn wir verlieren, bekommen sie direkt alle Steine." Sie blickt alle sehr ernst an.
"Bevor wir sie suchen, falls wir das überhaupt tun, sollten wir uns überlegen, wie wir sie beschützen können....oder sogar verbergen. Aber ich denke ein einfacher Schleier der Unwissenheit wird hier nicht reichen, zudem hält er immer nur für ein paar Stunden."
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 13.01.2021 19:23

Keiner redet von allen Steinen, aber irgendwie sind die welche schon hier sind ja zu euch gekommen. Falls wir die anderen nicht anders aufhalten können ist das ein Weg sie zu finden. Einfach weil das ihr Ziel ist. Und das führt sie früher oder später unweigerlich zu uns weil wir schon welche bei uns tragen. Und wenn diese Verschwörer wirklich nicht an Alter sterben und Keiner weiß wie lange es sie schon gibt, aber Luna so lange gebraucht hat um alle Steine zu verwahren......wer weiß wie viel sie schon gesammelt haben in all der Zeit."

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 14.01.2021 18:33

Oreal wollte gerade Ludolfo und Larona antworten, da beginnt Luna zu erzählen. Die Geweihte lehnt sich ruhig zurück und hört ruhig zu, was die Katze berichtet.
"Hm ... danke ..." meint sie erstmal nachdenklich.
Auch wenn da ja nun kaum etwas dabei war, dass man sich nicht so oder so ähnlich schon hätte zusammenreimen können.

Anschließend hört sie sich an, was die anderen dazu zu sagen haben. Sie lächelt schmal, als es darum geht die Steine zu verstecken.
"Eine Armee aus Unsterblichen, gekommen um sich mit uns anzulegen und uns etwas wegzunehmen."
Sie rollt einmal die Schultern.
"Klingt aufregend", meint sie und grinst.
Dann wird ihr Gesicht jedoch etwas geschäftiger.
"Ich bin ziemlich sicher, dass es meinem Herrn möglich ist Dinge so zu verbergen, dass niemand sie findet, wenn er es nicht will. Und die Zerstörung dieser Welt ... na, es würde mich sehr wundern, falls das in seinem Interesse läge."
Ihr Blick ruht für einen Moment auf der Schatulle, in der das blaue Blütenblatt ist (oder der Tasche, in der die Schatulle ist, falls Ludolfo sie schon weggeräumt haben sollte).
"Aber Details weiß ich über solche Dinge auch nicht. Würde ich das, wäre ich eine schlechtere Kämpferin, als ich es bin. Ich kann versuchen etwas herauszufinden. Aber das wäre in Punin leichter gewesen ..."
Die Südländerin runzelt die Stirn.
"Ich meine, wir kommen ja von da ... vermutlich wollte der Prinz die Kette einfach nicht abgeben und darum hat man ihn ziehen lassen ..." grübelt sie.

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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 18.01.2021 18:27

Ludolfo betrachtet Oreal nachdenklicher bei dem was sie da erzählt. "Das könnte wirklich nützlich sein, so lange Phex sich dann keinen Spaß daraus macht die Teile wieder in die Welt zu bringen." Urteilt er, eher etwas zwigespalten was er davon halten soll.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 20.01.2021 19:54

Die Geweihte zieht eine Braue hoch.
"Wir sind uns aber schon einig, dass mein Herr einer von den Guten ist, oder?" fragt sie nonchalant.
"Ein bisschen mehr Vertrauen", meint sie und grinst wieder mit zu viel Zähnen.
"Und wenn ich das richtig verstehe, reicht doch schon ein Teil, damit das Puzzle unvollständig bleibt. Das fände ich also auch amüsant diesen Kuttenkumpels beim Steinchen sammeln zuzugucken und sie am Ende feststellen zu lassen, dass eins davon unerreichbar ist." Sie gluckst.

Dann atmet sie ein und aus.
"Wo wir gerade bei den Steinen sind ... ich hab da noch so eine Theorie, bei der mich eure Meinung interessiert", sagt sie dann unvermittelt.
"Es geht um das Bärenmonster. Ihr habt mir erzählt, dass das Wesen sich mithilfe eines violett leuchtenden Kristalls, den es an einem Metallband um den Hals trug, verwandelt hat."
Sie sieht zu Larona und Firnuyama, auch knapp zu Ludolfo - wusste der das schon? Vermutlich nicht. Naja, er würde schon selbst nachfragen, war ja nicht auf den Mund gefallen.
"Also zum einen vermute ich, dass es sich bei dem violetten Kristall um eines der Blütenblätter handelt. Darin steckt ja eine enorme Menge Kraft und so lange in einer fremden Gestalt zu bleiben, kostet ja eine ganze Menge Kraft", sagt sie und ihr Blick huscht wieder rückversichernd zu den beiden Magiewirkerinnen.
"Und zum anderen ..."
Die Phexgeweihte grübelt einen Moment, wie sie ihren Verdacht am besten in Worte fassen sollte.
"In dem blauen Blütenblatt ist die Fee. In dem Bernsteinfarbenen ist der Geist von Eboreus gewesen. Was wäre, wenn der Geist des Bärenmonsters ... was immer es ist ... in dem violetten Blütenblatt gefangen ist? Und wer auch immer es trägt wird von dem Wesen kontrolliert ... so wie Alinja von der Fee."
Sie schaut wieder die beiden anderen Frauen an.
"Ich meine, das könnte eine Erklärung sein, warum es so lange nicht aufgetaucht ist: Vielleicht lag der Stein einfach irgendwo herum. Und erst als ihn jemand gefunden und berührt hat, übernahm das Wesen den Körper."
Oreal atmet einmal tief durch. Ihr Unwissen scheint ihr wirklich unbehaglich zu sein.
"Wäre das möglich?"

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 21.01.2021 09:45

Die Elfe versucht sich an die Form des Kristalls bei dem Unwesen zu erinnern, aber sie hatte es ja nur einen kurzen Augenblick gesehen, bevor die Kreatur wieder vollständig vor ihnen stand: "Der Kristall war glaube ich nicht violett," erwidert sie schließlich nachdenklich, "Er hat aber in der Farbe kurz aufgeleuchtet. Die Form könnte aber passen. ... Das ging alles so schnell und mein erster Gedanke war eigentlich, dass das so ein ähnliches Ding war, wie in den Wolfmenschen drin steckt... Aber es kann auch so ein Blütenblatt gewesen sein, wenn ich jetzt etwas genauer darüber nachdenke."

Firnuyama schweigt einige Herzschläge und überlegt: "'Raul' hat doch auch schon von dem Unwesen erzählt. Es hatte ihn angegriffen und zerrissen. Bevor er diesen Schutz um das Haus errichtet hatte. Aramandel und alle die mit dieser Gruppe zu tun hatten, konnten ihn danach nicht mehr finden. Aber er sagte, dass das Unwesen nach ihm gesucht hatte. ... Entsprechend ist der Träger entweder schon recht alt, ... vielleicht ein Fenvar, wie 'Raul' und 'Aramandel' ... oder es ist heute jemand anderes als damals."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 21.01.2021 15:11

Wenn es reichen würde, ein Stück zu verstecken, hätte ich nicht so lange rumlaufen müssen, sagt Luna dann. Ich musste sie auf dem ganzen Kontinent verteilen... Man... kann wohl fehlende Stücke kompensieren mit genug Kraft und Wissen. Vielleicht reicht es ja auch, wenn man die Hälfte der Steine hat, dass man das Portal zumindest für kurze Zeit öffnen kann..., fügt sie unsicher hinzu. Sie wirft Ludolfo einen Blick zu, ohne jedoch auf seine Gedanken zu antworten... ob sie diese nun gelesen hat oder nicht.

Wenn ihr alle Steine besitzen solltet, wäre es aber auch leichter, euch diese abzunehmen, wie Rabenhaar schon sagt. Aber wäre es möglich, wenn ihr alle Steine haben solltet, mittels dem Fuchsgott diese für immer zu verstecken, fügt die Katze nachdenklich hinzu. Vorausgesetzt, die Widersacher haben nicht schon die meisten Steine gefunden... wie auch immer sie dies bewerkstelligt haben, murmelt die Katze.

Bezüglich des Bärenmonsters legt Luna den Kopf ein wenig schief. Ich hab ja gegen dieses Vieh gekämpft. Ich weiß nicht ob es euch hilft, es hat aber nicht nach Bär gerochen. Und ich hab mit Bären zu tun gehabt auf meiner Reise..., meint sie dann.


Indes rumpelt es draußen auf dem Flur, als eine Tür aufgeht, und man Schritte vernimmt. Dum Dum Klok - Dum Dum Klok, wie jemand mit einem Gehstock. Eine Tür fällt zu, und die Schritte scheinen die Treppe hinab in Richtung Schankraum zu tappern.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 21.01.2021 19:06

Oreals Idee des unfertigen Puzzels entlockt Ludolfo wirklich ein amüsiertes Grinsen. Die Idee scheint auch für ihn etwas für sich zu haben. Und so erwidert er ihr Haifischlächeln mit eben jenen Grinsen. Gut und Böse hängt oft auch von der Sichtweise ab. Oder der eigenen Position. Beobachtet einfach mal wenn ein Swafnir- und ein Praiosgeweihter aufeinander treffen." Meint er, wird dann bei dem weiteren aber auch wieder ernster und hört aufmerksam zu. "Zweitausend Jahre sind eine lange Zeit, wir können davon ausgehen dass selbst wenn es nicht das selbe Schusal war zumindest einss ein könnte das von dem was in einem der Splitter haust so weit beeinflusst wurde das es zum Scheusal wurde.
Mit eurer Bärengeistgeschichte haben wir schon zwei Splitter in denen etwas lebt. Und wir wissen dass zumindest diese beiden Einfluss auf ihre Träger haben. Wenn es zwei gibt, kann es auch drei geben."

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 23.01.2021 20:06

"Es gibt schon drei oder gab. Nur in dem dritten ist der Geist wohl endlich frei. Mir gefällt die Idee auch einige Splitter von Phex verstecken zu lassen. Ich gehe stark davon aus, dass er sie nur von wahrhaft Gläubigen finden lässt."
Bei dem Gepolter horcht Larona auf. verdammt, das hätte ich fast vergessen.
"Es gibt noch etwas, aber ich weiß nicht inwiefern es uns weiterhilft."
Sie sieht einmal kurz in die Runde. "Ich habe vorhin auch mit dem anderen Magier hier gesprochen...es ist seine Magnifizen Muntagonus." Sie lässt das erst einmal bei jedem sacken. Geht fest davon aus, dass jeder bereits einmal von ihm gehört hat.
"Ich weiß, was man über ihn sagt...aber er konnte diese schwarzen Splitter analysieren....es sind Drachenzähne, genauer gesagt eines Draco caesarum und damit sehr mächtig. Da beide von dem gleichen Drachen stammen und vermutlich auch alle anderen die noch in Umlauf sind, sind sie sehr wahrscheinlich über magische Fäden verbunden....Doch selbst Muntagonus braucht etwa eine Woche, diese magische Struktur zu durchbrechen um den Fäden zu folgen." Bei dem letzten Satz verzieht sie etwas das Gesicht, eine Woche wäre viel Zeit und einen noch mächtigeren Magier werden sie sicher auch nicht finden.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.01.2021 20:54

"Schwarzer Drachenknochen." Wiederholt Ludolfo etwas tonlos, wobei sein erster Gedanke dabei zu dem einem Großen geht der seine unheilige Existenz.........Nein, das kann eigentlich nicht sein. Und nein, das kann auch nicht ER sein der da eingekerkert wurde in Kius Welt. Das könnte also alles nur Zufall sein. Das was auch immer........Ludolfo versucht sich daran zu erinnern wie diese schrecklichen Augen des Schattenwesens ausgesehen haben. Waren das etwa......Echsenaugen? Drachenaugen? oder doch viel zu undeutlich weil körperlos gewesen?

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.01.2021 14:57

Oreal nickt zu Firnuyamas Vermutungen.
"Ja, genau", bestätigt sie.
"Das hatte ich mir auch schon gedacht. Das Monster, Wesen, was auch immer, das vieräugige Bärending, das scheint auf jeden Fall auf auch zu dieser Gruppierung zu gehören, weil der Schutz gegen Aramandel auch auf dieses Wesen wirkte."
Sie zuckt mit den Schultern.
"Ich meine, es könnte ja sogar Aramandel sein."

Lunas Eröffnung, dass ein Stück zu verstecken nicht ausreichen wird, lässt Oreal ein wenig in sich zusammensacken. Sie seufzt.
"Moppelkotze", murmelt sie.
"Dein Herr hätte sich einfach gleich an meinen wenden sollen, dann hätten wir heute alle diese Probleme nicht ..." mosert sie unzufrieden in Lunas Richtung. Wobei der Unmut sich offensichtlich gegen die Situation und nicht gegen die Katze richtet.

Ludolfos Beispiel des Praios- und Swafnirgeweihten lässt die Geweihte mit den Augen rollen.
"Ich bin ziemlich sicher, dass auch Praios- und Swafnirgeweihte ihre Meinungsverschiedenheiten ganz schnell auf später verschieben, wenn sie von einem Dämon angegriffen werden", kommentiert sie. Am liebsten würde sie Pöbeln, aber nee, das gäbe nur Ärger. Und ob Pöbeln unter das versprochene Nett-Sein fiel? Na, lieber keine Detaildiskussion mit dem Gott der Fleilscher anfangen, wenn man so müde war.

Als Larona von ihren bzw. Muntagonus Erkenntnissen berichtet, zieht Oreal müde eine Braue hoch.
"Uff ... Also keine Ahnung wer deine Magnifizienz ist oder was ein Draco Cäsar ... irgendwas ist. Aber du willst sagen die Leute haben Drachenzähne in sich? Urks, das ... klingt ungefähr so unangenehm wie die Dinger aussehen. Hm ... der Prinz sagte es wären Knochen. Hm ... Aber naja, das passt ja dann zu der unfassbaren Hitze, mit der die Opfer getötet wurden. Hm ..."
Die Zahnräder in Oreals Verstand sind langsamer ob der Müdigkeit, aber arbeiten doch stetig. Und ihr gefällt nicht, welche Schlussfolgerungen sie zieht.
"Also gut, das heißt, dass unsere Feinde entweder mit einem Drachen zusammenarbeiten oder einen ausschlachten. Der Typ sagte also, das sind Zähne, ja? Hm, die gibt man ja schon mal eher freiwillig ab, als Knochen. Wachsen vielleicht bei den Riesenechsen sogar nach? Hm ... Drachen können zaubern, oder? Also manche. Der Cäsar-Drache auch? Wenn du sagst, dass er so mächtig ist? Könnte der die Dinger verzaubert haben? Würde das erklären, warum zum Henker die keiner von euch Analyse-Zaubermenschen bisher ordentlich durchleuchten konnte?"
Sie greift sich an die Schläfen und massiert diese.
"Ich denke auch gerade an eine gewisse fast 60 Schritt große, geflügelte Kreatur mit glühenden Augen, die violette Flammen speiht. Könnte das ein Drache gewesen sein? Der Drache von dem diese Zähne sind vielleicht?"
Die Geweihte atmet tief ein und aus und sieht Larona fragend an.

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