DSA4 Sternenlose Nacht

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Sarafin
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 06.10.2020 15:45

Gasthaus

Auf die Neugier des Wirtes hin zuckt Oreal mit den Schultern.
"Ich hoffe auch, dass die anderen wohlauf sind", antwortet sie - die ehrliche, reine Wahrheit.
Mehr sagt sie erstmal nicht. Sollte er ruhig erstmal glauben, dass sie auch nichts wusste.


Auf dem Zimmer

Nachdem die Tür hinter dem Wirt geschlossen ist, seufzt Oreal einmal hörbar. Endlich Ruhe.
Sie lässt sich auf den Stuhl fallen und beginnt tatsächlich hungrig zu essen. Sie scheint nicht erpicht auf ein Gespräch zu sein. Nun hieß es auf die anderen zu warten. Und dann hoffentlich mal Tacheles zu reden.

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 06.10.2020 15:49

Elfen-Innenhof

Firnuyama nickt leicht. Einige Herzschläge sammelt sie sich, lauscht dem Lied der beiden, bis sie selbst sacht mit einstimmt. Zuerst zögernd, behaftet im hier uns jetzt, bevor sie langsam loslässt und Teil des ganzen wird.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.10.2020 10:23

Elfen-Innenhof

Der Rausch des Salasandras umwirbelt Firnuyamas Sinne. Ihre Erfahrung, der Traum des brennenden Punin, die Wolfsmenschen, werden ebenso mit den anderen beiden Elfen geteilt, wie diese ihr Wissen und ihre Gedanken teilen. Osagiels Lied trägt mit sich den Traum den er hatte, die Vision der Schatten.

Die Madahöhen, ein Flusslauf. Fische schwimmen durch das Wasser, der Wind weht durch die Bäume. Dann ein Schatten, der die Sonne verdunkelt. Der Schatten zieht übers Land. Nicht die Madascheibe erhellt die Welt, nicht das Licht der Sterne... denn die Sterne sind verschwumden.
"Die Sternenlose Nacht wird kommen. Sie wird ewig sein und mit ihr werden die Fey für immer vom Licht getrennt sein", haucht Osagiel.

Durch die endlosen Schatten des Himmels bewegt sich etwas. Die Elfe spürt dass sie beobachtet wird. Ein Auge öffnet sich, bedrohlich, unwirklich. Es ist kein weiß in ihm, es ist blutrot. Das Auge sucht das Land ab. Schreie erklingen, undeutbar. Osagiel weiß nicht was es ist.
Firnuyama jedoch erahnt es. Die Rufe der Wolfsmenschen. Sie jubeln. Und sie morden.

Dann das Lied der grünhaarigen Elfe. Sie jagt durch die Wälder, beschützt ihre Sippe. Eine Waldelfe, eine Wildhüterin, ihre Abneigung gegen die Rosenohren wird mit jedem Wort klarer. Doch ihre Trauer und ihre Wut übertönen dies alles. Ihre Sippe ist klein, doch schon lange Zeit leben sie verborgen nahe des Gebirges, dass man als Rashtulswall kennt. Die Rosenohren verirren sich nur selten dahin. Und wenn doch, konnten sie stets von ihr, Madariel Grünhaar, vertrieben werden. Doch vor zwei Monden war alles anders. Es waren drei Fremde, die sich dem Wald näherten. Madariel nahm die Gestalt ihres Seelentiers an, einer Berglöwin.
Die Fremden hatten keine Angst. Einer von ihnen duftete nach Wildblumen, nicht nach dem üblichem Gestank. Die Fremden trugen Kutten, ihre Gesichter verdeckt. Madariel versuchte sie zu vertreiben. Eine der Gestalten stellte sich der Löwin. Sie trug eine Rüstung, schwarz wie die Nacht. Der Helm eine Perversion der Schöpfung.
Firnuyama erkennt diesen Helm, diese Rüstung, diesen Ritter. Schattenkralle. Madariel erschaudert.
Der Kampf ist kurz. Madariel zieht sich verletzt zurück. Sie muss ihre Sippe warnen. Die Fremden sind Feinde!
Doch sie riecht den Tod in der Luft. Die Fremden konnten noch nicht dort gewesen sein, nein, unmöglich. Madariel kannte diese Wälder, war schneller. Doch auf der Lichtung lagen die Leichen ihrer Sippe. Alle waren sie tot, blutgetränkt. Alle bis auf eine. Ihre eigene Schwester. "Asasiel?" erklingt die Stimme der Elfe als sie ihre Schwester sieht, die gerade ihre Zähne in den Sippenältesten geschlagen hat. Die Leichen ihrer Sippe... sie alle haben Bissspuren am Hals. Asasiel starrt Madariel an, und grinst. "Deine Schwester ist schon lange tot. Leiste ihr Gesellschaft", erklingt die silberklare Stimme der Elfe. Ein Wisch mit der Hand, und Madariel bricht zusammen.

Sie kommt wieder zu sich. Schmerzen. Sie liegt am Boden, der Geruch des Todes, das Blut ihrer Sippe, belagert ihre Sinne. Sie will sich übergeben, doch sie hört Stimmen. "Zwei Winter für die Katz. Naja, immerhin waren sie köstlich. Ich hoffe es ist wichtig", faucht die falsche Asasiel.
"Schwester, Sie schickt uns. Deine Pause ist vorbei", erklingt eine Stimme, die Firnuyama bekannt vorkommt. Samtpfote, die Hexe in Flammen aufgegangen war. "Deine speziellen Fertigkeiten werden wieder einmal benötigt. Die Göttin wird dich entschädigen für den Verlust deiner Sippe, Aramand..." Madariel verliert das Bewusstsein.

Sie erwacht, Stunden oder Tage später. Kein Raubtier hat sich über die Leichen ihrer Sippe hergemacht. Überhaupt kein Lebewesen ist hier. Der Boden ist blutgetränkt. Der Ort war verdorben. Und die Tiere spürten es. Madariel Grünhaar war alleine. Sie hatte alle verloren. Es gab nur eins zu tun. Die Mörder ihrer Sippe zu jagen...


Osagiel hebt eine Augenbraue während des Gesangs. Er hat Erkenntnis gewonnen während des Liedes, die ihm bislang verwehrt war, und auch Firnuyama teilt diese Erkenntnis nun. Die grünhaarige Elfe, Madariel, wirkt hingegen noch grimmiger und schaut Firnuyama eindringlich an. "Du weißt wer meine Sippe getötet hat", sagt sie ernst.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 09.10.2020 16:30

Elfen-Innenhof

Unwillkürlich überkommt Firnuyama ein Zittern. Nicht mal so sehr der Traum, der zwar auch recht unschön ist; als viel mehr das, was Madariel hinzufügt. Die Sippe zu verlieren; ein unbekanntes, nie da gewesenes Gefühl. Die Vorstellung ist schon schrecklich, es mitzuerleben weit schmerzlicher. Gepaart mit der eisigen Furcht um die eigene Sala, mischt sich aber auch der Zorn der anderen Elfe in ihre Gefühle und Gedanken. Wie gern würde sie ihr etwas Wärme, Geborgenheit schenken. Aber geht das überhaupt, angesichts der Erlebnisse.

Erschüttert und sichtlich betroffen blickt sie von Osagiel zu Madariel. Sie nickt langsam: ~isd~ "Aramandel. ... Ich bin ihr nie begegnet, aber ich habe von ihr gehört und ein Bild im Buch eines falschen Fenvar gesehen," erwidert sie leise, ~isd~"Sie war mal eine Fey der Wälder, wurde aber schließlich zu einer Feylamia. Und sie hat den Fenvar, der sich in der Menschenwelt Raul nannte, zu einem ihrer Art gemacht. Und sie gehört zu dieser Gruppe, die meine Begleiter und ich suchen, oder eher deren Pläne wir verhindern möchten."
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 12.10.2020 12:16

Larona und Ludolfo

Müde nickt sie dem Wirt zu. Vielen Dank. Dann werde ich sie wohl suchen gehen "
Ihre Augen zeigen recht deutlich, dass sie im Endeffekt am Ende ihrer Kräfte ist, sich aber für die Elfe verantwortlich fühlt und diese nicht draußen auf den gefährlichen Straßen zurück lassen wird.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 15.10.2020 14:48

Larona und Ludolfo

Die Magierin schafft es nicht mal sich wieder der Tür zuzudrehen, als ihr kurz schwarz vor Augen wird. Die Anstrengung des Laufens und das Bannen des Dämons haben ihren Tribut gefordert. Als Larona die Augen wieder öffnet, sieht sie die Decke des Schankraums. Der Wirt war ihr an die Seite geeilt und hält die Magierin fest. "Euer Ehren, geht es euch gut? Ihr seid nicht in der Verfassung jetzt hinaus zu gehen", sagt er mit sorgenvoller Stimme.

Er blickt zu Ludolfo. "Edler Herr, wir sollten die Dame auf eins der Zimmer bringen, ich fürchte sie hat einen Schwächeanfall. Ruhe und ein Tee werden ihr gut tun", sagt er, ohne Larona loszulassen. Er riecht nach Kirschblüten.

Elfen-Innenhof

Der Gesang endet sanft und Osagiel atmet tief durch. Sein Gesichtsausdruck wirkt gequält, der von Madariel noch so stoisch wie zuvor. Doch nun erkennt Firnuyama im Gesichtsausdruck der grünhaarigen Elfe die Mischung aus stummen Zorn und Lethargie. Sie schaut Firnuyama an, als diese über Aramandel redet, ihre Miene verfinstert sich förmlich. "Ihr kennt die Mörderin meiner Sippe? Es ist egal was sie einst war, sie ist dem Licht so fern wie kaum ein Wesen dieser Welt! Wo ist sie? Sag wo sie sich versteckt!!", sagt sie etwas aufbrausend. Osagiel hebt eine Hand und Madariel hält inne.

Der Elf wirkt alamiert. "Firnuyama ist keine Feindin, hier sind wir alle Freunde. Wir alle haben im Salasandra Erkenntnisse gewonnen. Der Schatten der die Welt verschlingt, du, Firnuyama, hast ihn auch gesehen. Und diese Aramandel, diese Feylamia, ist ein Teil dieser Vision. Dies alles ist kein Zufall, dass wir uns heute hier getroffen haben. Das Schicksal hat uns hergeführt. Aramandel aufzuhalten ist womöglich der Weg, um den Schatten aufzuhalten", sagt der Elf.

Er schaut zu Firnuyama. "Wie können wir dir helfen?" fragt er, woraufhin Madariel etwas bestürzt wirkt.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 16.10.2020 11:20

Elfen-Innenhof

Firnuyama hat leise geknurrt, als Madariel sie so angeht. Nicht wirklich aggressiv, als viel mehr ein Verteidigungsreflex. Zu sehr wühlt sie das gerade erlebt noch auf. Sie lauscht Osagiels Worten, darum bemüht wieder zu sich zurück zu finden. Bevor sie auf seine Frage eingeht, wendet sie sich aber erst nochmal an die Elfe: ~isd~ "Ich kenne sie nicht wirklich. Ich bin ihr nie begegnet..." einen Moment zögert sie, als ihr die in einen Umhang gehüllt Gestalt mit den spitzen Zähnen in den Sinn kommt, die sie bei der Kutscherei in Punin kurz gesehen hatte. ~isd~ "... Glaube ich zumindest ..." erklärt sie. Ihr Stimme zittert leicht.

Nach ein paar Herzschlägen der Stille, fährt sie, jetzt an beide gewandt, fort: ~isd~ "Ich weiß nicht wo genau Aramandel sich aufhält oder versteckt. Wir haben aber in Punin von einigen Kisten erfahren, die zu der Gruppe in die Menschenstadt Falado geschickt werden. Deswegen sind wir auf dem Weg dorthin. Vielleicht ist die Feylamia auch dort. ... Aber sie ist kein Feind, den einer allein besiegen kann. 'Raul' war schon stark und der wusste nicht mehr genau was er alles konnte. ... Sie weiß es. Und wenn sie, wie 'Raul' ihre Gestalt ändern kann, dann sollten wahrscheinlich auch möglichst alle Fey der Gegend hier gewarnt werden." Ernst sucht ihr Blick den Madariels und für einen winzigen Moment huscht eine Frage, mehr ein Gefühl, durch ihren Geist; ist aber verschwunden, bevor sie den Gedanken tatsächlich in Worte fassen konnte.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 16.10.2020 17:09

Elfen-Innenhof

Die grünhaarige Elfe blickt Firnuyama tief in die Augen, als diese den Blick Madariels sucht. Firnuyama kann den Schmerz in den Augen von Madariel sehen, die sich kurz darauf abwendet. Doch sieht Firnuyama in dem kurzen Moment auch die Scham der Elfe. Ihr Zorn richtet sich nicht gegen Firnuyama, ihre Gefühle sind lediglich so aufgewühlt durch die Erinnerung an das was war.

"Fa-la-do? Der Ort liegt nördlich von hier, nicht wahr, nahe der Quelle des Flusses Yaquir? Dort, wo das Wasser aus dem Stein quillt, lebt eine alte Freundin von mir, Lauriel Singt-zu-den-Sternen. Erzählt ihr die Geschichte, vielleicht kann sie euch Unterstützung geben", erklärt er.

"Ich werde die Warnung weitertragen, alle Sippen der Fey müssen verständigt werden. Wenn eine Feylamia so agiert, vor den Augen der Rosenohren und der Fey... nein, das ist selbst für die grausigen Geschichten, die man über diese badocen Kreaturen hört ungewöhnlich. Diese Aramandel scheint keine Angst zu haben ertappt zu werden", murmelt der Elf. "Mein Weg wird mich gen Osten führen zu den Bergen", meint er dann.

Die grünhaarige Elfe senkt den Blick. "Als ich zu mir kam, war ich völlig entkräftet. Es hat Tage gedauert, bis ich wieder laufen konnte. Dann nahm ich Aramandels Fährte auf, auch wenn diese schon kalt war. Die Fährte führte mich durch verschiedene Orte der Menschen, bis in diese Stadt. Der Gestank dieses Ortes hat jeglichen Versuch ihr weiter zu folgen zunichte gemacht", grummelt sie. "Wenn sie zu diesem Falado aufgebrochen ist, werde ich auch dorthin reisen. Alleine", meint sie dann bestimmt. Sie zieht einen Dolch und betrachtet ihn nachdenklich. "Mit dieser Silberklinge werde ich dieses Ungeheuer töten...", meint sie dann.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 17.10.2020 13:18

Elfen-Innenhof

Auf Osagiels Rat, seiner Freundin einen Besuch abzustatten, hat Firnuyama leicht genickt. Und auch seine weiteren Worte nimmt sie mit einem Nicken zur Kenntnis. Bevor sie antworten kann, eröffnet auch Madariel ihre nächsten Pläne.

Firnuyama neigt den Kopf ein wenig zur Seite, als sie der Elfe nachdenklich erwidert: ~isd~ "Wenn die Spur hierher führte ... Vielleicht hat sie dann diese Unwesen gerufen, die uns vorhin angegriffen haben. ... Du ... Du könntest auch mit mir und meinen Begleitern mitkommen, weißt du? Es sind Menschen und es ist nicht immer leicht mit ihnen... Aber du wärst nicht allein gegen Aramandel. Sie ist gefährlich und sie ist vielleicht auch nicht allein. Die Wolfmenschen, die sie erschaffen; dieses Bär-Unwesen; oder die anderen aus der Gruppe, die wir verfolgen... Sie könnten bei ihr sein. Und du hast doch schon gegen eine von ihnen gekämpft und weißt wie stark sie sind." Die Elfe seufzt innerlich. Auch wenn sie es hofft, glaubt sie nicht wirklich die andere überzeugen zu können.

Ihr Blick geht zu Osagiel; fragend, ob er vielleicht noch eine Idee, einen Rat hat, wie man Madariel dazu bringen könnte sich diesem Feind nicht allein zu stellen.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 18.10.2020 18:54

Larona und Ludolfo

Dieser Duft. Warum sind wir im Rahjatempel?
Nur langsam schlägt sie die Augen wieder auf und erkennt, dass sie nicht in einem Tempel sind, sondern im Gasthaus. Überrascht blickt sie zu dem Wirt und dann zu Ludolfo. "Tut mir leid, mir war kurz schwindlig" Der Versuch sich wieder aufzusetzen, ist begleitet von erneutem Schwindel. "Aber jemand muss nach Firnuyama sehen. Sie kennt sich in Menschenstädten nicht gut aus"
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 19.10.2020 13:13

Elfen-Innenhof

Osagiel legt den Kopf schief. "Unwesen? Das erklärt den Lärm dieses Ortes. Wir sitzen hier seit vielen Stunden, die Sonne ging zwei mal unter seit wir hier sind", sagt der Elf und betrachtet seinen Handrücken. "Bei Reisen durch die Lande der Rosenohren ist es sehr erholsam eine andere Fey zu treffen. Es gibt mir die Kraft weiterzuziehen, so fern unserer Sippe, Firnuyama", meint er dann und erhebt sich langsam und grazil.

Madariel schüttelt den Kopf. "Deine Begleiter sind Menschen... dann werde ich nicht mit dir reisen. Wenn ich eins gelernt habe, dann, dass ich niemandem vertrauen kann. Aramandel ist ein Ungeuer. Ich hab tollwütige Bären erlegt, die weniger blutrünstig waren als sie! Sie hat meine Sippe ausgelöscht! Sie hat meine Schwester getötet vor wer weiß wie langer Zeit. Und ich habe es nicht bemerkt! Sie könnte in diesem Moment vor mir sitzen", fügt sie grimmig hinzu und starrt Firnuyama eindringlich an. "Nein, ich werde die Spur selbst aufnehmen, ich werde nicht mit sonst irgendwem reisen, der mich im Schlaf töten könnte!", sagt sie und erhebt sich, um zu gehen.

Osagiel seufzt und schüttelt den Kopf. "Du bist von Trauer und Zorn verblendet. Alleine wirst du sterben, und das wird deine Sippe auch nicht zurück bringen. Du wirst nur das Wesen stärken, dass sich von den Fey ernährt", sagt der Elf auf Firnuyamas hilfseuschenden Blick hin.

Madariel hält inne und zögert. "Das ändert Nichts", sagt sie. Doch sie zögert. "Ich werde es mir überlegen. Firnuyama, ich werde dir folgen. In sicherem Abstand, und ich werde deine Gefährten beobachten. Wenn ich den Eindruck habe, dass man ihnen und dir trauen kann, werde ich mich euch anschließen. Vielleicht..." sagt sie und schickt sich an zu gehen.

Gasthaus

Der Wirt lächelt und greift der Geweihten unter die Beine, um sie zu tragen. "Verzeiht bitte mein Verhalten, euer Ehren. Ihr seid aber gerade in keiner Verfassung um irgendwen zu suchen. Ich bringe euch hinauf zu euren Freunden, ihr müsst euch ausruhen", sagt er und steigt die Treppe hinauf. Obwohl der Wirt nicht so kräftig aussieht, scheint es ihm auch keine große Mühe zu bereiten, die Magierin zu tragen. Der Wirt bittet Ludolfo ihm zu folgen, und bringt so die beiden Helden zu einer Tür im Obergeschoss. Noch immer die geschwächte Magierin auf den Arm klopft der Wirt sanft an die Tür.

Oreal & Alinja

Es klopft an der Tür, als Oreal ihr Essen halb verschlungen hat, kurz darauf geht diese auf und der Wirt steht dort erneut. "Verzeiht, dass ich störe, aber eure Begleiter sind zurück, und die ehrenwerte Dienerin Noionas ist geschwächt", sagt er und tritt mit Larona auf dem Arm ein. "Ich dachte in Anbetracht des Tumults draußen wäre es das beste, sie zu euch zu bringen, meine Damen", fügt er hinzu und setzt Larona behutsam auf das freie Bett ab. "Eure Freundin, die Fey Firnuyama ist noch nicht zurückgekehrt, ich kann jemanden beauftragen sie suchen zu lassen, wenn ihr das wünscht. Jemand wird zudem Tee und noch etwas zu Essen hinauf bringen, damit ihr euch stärken könnt", sagt er noch und würde sich dann zum Gehen wenden.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 19.10.2020 16:05

Elfen-Innenhof

Unwillkürlich zuckt Firnuyama zusammen, als Madariel meint sie könnte jetzt gerade Aramandel gegenüber sitzen. Allein der Gedanke, der Verdacht, tut weh und sie starrt die Elfe einen Moment fassungslos an, auch wenn sie nicht umhin kommt den Hintergrund solcher Befürchtungen zu verstehen. Während sie langsam und geschmeidig ebenfalls aufsteht, wird ihr aber auch bewusst, dass der Schmerz der anderen unerträglich sein muss. Allein, ohne ihre Sala, wo sie immer Halt gefunden hatte und denen sie vollständig vertraut hatte. Ob sie nochmal irgendwann derart loslassen kann, nachdem was sie erlebt hat. Selbst in Firnuyamas Gedanken schleichen sich Zweifel ein, die diese eigentlich gar nicht möchte.

Dann doch aber etwas erleichtert nimmt sie zur Kenntnis, dass Madariel erstmal nicht einfach allein losziehen wird. Sie blickt die andere an und nickt leicht. Alles ist besser, als dass sie Aramandel und ihre Leute allein versucht zu stellen. ~isd~ "Pass auf dich auf, ja?" bittet sie die Elfe noch, hält sie aber nicht auf.

Schließlich wendet sie sich wieder Osagiel zu: ~isd~ "Danke," meint sie leise und wieder halbwegs gefasst.
Zuletzt geändert von Shalyriel am 22.10.2020 06:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 20.10.2020 19:15

Gasthaus, Zimmer

Oreal sieht mit voll gestopften Wangen auf, als die Tür aufgeht. Sie wäre gar nicht in der Lage gewesen 'herein' zu sagen, selbst wenn er gewartet hätte. Ihre Brauen wandern zur Stirn, als der Wirt Larona abliefert. Sie schluckt den Inhalt ihres Mundes runter und erhebt sich rasch, um ihn ggf. zur Hand zu gehen.
"Alles in Ordnung mit dir?" erkundigt sie sich knapp.

Als der Wirt erzählt, dass Firnuyama noch nicht wieder aufgetaucht ist, schließt die Geweihte kurz schicksalsergeben die Augen.
"Ja schitte. War sie nicht bei euch?" mosert sie unzufrieden in Laronas Richtung, seufzt dann jedoch schlicht.
"Bei dem Chaos da draußen schickt ihr vielleicht mal besser niemanden raus ... Da gehe ich auch wohl selbst nach ihr suchen", meint Oreal und reibt sich müde die Schläfen.
Eine Stadt voll Dämonen, die es auf uns abgesehen haben, und sie lassen das Spitzohr allein herumlaufen, denkt sie sich, sagt aber erstmal nichts dazu. Das würde sie sich für später aufheben. Wenn sie es dann noch konnte.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 21.10.2020 18:20

Gasthaus, Zimmer

Larona nickt müde und kommt wieder etwas schwankend zum stehen. "Danke" sagt sie noch zu dem Wirt. "Ich habe ihr am Praios Tempel gesagt, sie solle dort warten. Wir wurden am Ende von einer Geweihte zurück begleitet, wenn Firnuyama nun nicht hier ist, ist sie vermutlich nicht beim Tempel geblieben"
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 24.10.2020 13:30

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Die grünhaarige Elfe hält inne und mustert Firnuyama noch einmal genau. Dann schüttelt sie den Kopf. "Du auch", sagt sie und verschwindet in den Gassen Ragaths. Osagiel sieht ihr nach und seufzt. "So viel Zorn... doch der Verlust der eigenen Sippe...", murmelt er.
Er schaut auf, als Firnuyama sich bei ihm bedankt. "Firnuyama, ich danke euch. Richte Lauriel einen Gruß von mir aus, ich werde beizeiten selbst ihr einen Besuch abstatten", sagt er sanft. "Mögen die Sterne euch auf eurem Weg leiten. Mögen die dunklen Visionen verhindert werden", sagt er zum Abschied, bevor auch er sich von dannen macht.

Luna, die die ganze Zeit bewusstlos war, zuckt mit einem Ohr und fängt an sich zu regen. Wach scheint sie noch nicht zu sein, aber langsam wieder zu sich zu kommen.

Gasthaus

Der Wirt nickt auf die Erklärung von Oreal hin und verlässt den Raum mit einer leichten Verbeugung.

Alinja, die auf einem der Betten sitzt, blick schuldbewusst drein. "Hoffentlich ist ihr Nichts zugestoßen... oh Göttin, das ist meine Schuld...", sagt sie leise.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 25.10.2020 18:05

Gasthaus

Oreal nickt dem Wirt zu, als er geht und zieht erstmal ihre Stiefel wieder an. Sie sieht zu der schuldbewussten Alinja, als die etwas sagt. 'Ja, du hast recht', liegt ihr auf der Zunge. Oder 'du musstest ja abhauen ohne was zu sagen'. Aber sie ist erfüllt vom Geiste ihres Herrn und auf jemandem herumzuhacken, der besiegt ist, hat keinen Stil.
Also zieht sie einfach nur grimmig den Knoten der Schnürung ihrer Stiefel fester und erhebt sich.
"Am Tempel, ja? Gut. Ich beeile mich."

Falls sie niemand aufhält, würde sie den Raum verlassen, nach unten gehen und sich dafür wappnen wieder hinaus zu gehen.
Also Phex ... Du weißt echt, wie wenig Bock ich darauf habe da nochmal raus zu gehen ... also falls du sie einfach gleich in der Tür auftauchen lassen würdest ... dann würde ich einen ganzen Tag lang nett zu allen Leuten sein - auch zu allen Vollidioten. Und du weißt, wie schwer mir das fallen würde, betet sie stumm.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 26.10.2020 12:38

Unterwegs in Ragath

"Nurd'dhao," verabschiedet sich Firnuyama bei Osagiel. Sie blickt ihm nachdenklich, aber auch etwas wehmütig nach. Er war ein Stückchen Heimat und jetzt war sie wieder allein. Still verlässt sie mit Sanyarin den Innenhof, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass Luna nicht wieder schlecht träumte.

Auf der Straße lässt sie den Blick schweifen. Es ist immernoch laut in der Stadt. Nicht das es in Menschenstädten jemals leise ist. Aber es ist weiterhin lauter, als gewöhnlich. So genau weiß die Elfe gar nicht mehr wo der Tempel liegt, war sie vorhin doch einfach dem Lied gefolgt, ohne auf die Abzweigungen zu achten. Die Allee wird sie schon irgendwie finden, denkt sie bei sich und macht sich auf den Weg, bis sie feststellt, dass es wohl doch nicht so leicht wird.

Die Straßen und Häuser wirken alle gleich und gerade überlegt sie jemanden zu fragen, als sie das Gasthaus erkennt, in dem sie und ihre Begleiter für die Nacht unterkommen, die Tür sich öffnet und Oreal hinaus tritt. Über Firnuyamas Gesicht huscht Erleichterung. Mit geschmeidigen Schritten überbrückt die Elfe die kurze Distanz zu der Menschenfrau: "Sanya, ... wie geht es dir? ... Sind die anderen auch hier? ... Dann müsste ich den Tempel nicht mehr suchen," fragt sie, während sie die Phex-Geweihte mit einer Mischung aus Sorge und Erleichterung mustert.
Zuletzt geändert von Shalyriel am 26.10.2020 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 26.10.2020 16:35

Vor der Tür des Gasthauses

Oreal hatte sich seufzend in ihr Schicksal ergeben, da sich die Tür nicht öffnet und Firnuyama herein kommt. Also geht sie doch hinaus.
Als die Gesuchte sie dann jedoch vor dem Gasthaus direkt anspricht, schaut die Geweihte erstmal ein bisschen blöd aus der Wäsche. Sie stiert Firnuyama einen Augenblick an, als verstehe sie nicht, was sie gesagt hat, dann beginnt sie unvermittelt schallend zu lachen.
Sie schnappt sich die Elfe am Arm, drückt sie knapp aber herzlich an sich und lässt sie dann genauso unvermittelt wieder los.
"Ich wollte gerade los nach dir suchen. Wie gut, dass dir nichts passiert ist. Die anderen sind auch hier. Ich glaube es hat niemand ernstlich was abbekommen", antwortet sie und schüttelt vergnügt grinsend den Kopf.
Du altes Schlitzohr!
Danke.

"Na komm, gehen wir rein", meint sie und würde die Tür wieder öffnen, damit man zurück hinein gehen kann. Firnuyama kann auffallen, dass Oreal andere Kleidung trägt als vorher - eine Art kurzes Kleid, unter dem sie noch eine Hose trägt. Die Kleidung riecht auch nicht nach ihr oder ihrem Gepäck.

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Shalyriel
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 27.10.2020 10:53

vor der Tür des Gasthauses

Firnuyama hat die Reaktion des Phexgeweihten auf ihre Ankunft eher unsicher beobachtet. Das Lachen erwidert sie mit einem zögerlichen Lächeln und auch die Umarmung kommt derart überraschend, dass ihr keine Zeit bleibt zu reagieren, da ist es auch schon wieder vorbei. Sie folgt Oreals ins Innere des Gebäudes; wie stets, wenn sie Menschenhäuser betritt, wachsam und vorsichtig. Erneut huscht ihr Blick prüfend über die Tulamidin: "Bist du sicher, dass dir nichts passiert ist? Du trägst Kleidung, die nicht deine ist," fragt sie sacht, als wüsste sie, dass die Frau längst nicht immer sagt, wenn es ihr nicht gut geht.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 27.10.2020 14:26

Im Gastraum

Oreal kann sich ein ertapptes Zusammenzucken gerade noch verkneifen, als Firnuyama sie auf die Kleidung anspricht. Ihr Blick huscht rasch zum Tresen.
"So schnell kann es gehen", sagt sie laut zum Wirt hinüber in dem Versuch zu übertönen, was die Elfe gerade gesagt hat, und macht eine Geste in Firnuyamas Richtung, bevor sie sich wieder der Elfe zuwendet.
"Ich bin müde", gibt sie zu und schaut auch so aus.
"Mein Arm tut wieder ein bisschen weh - halt noch nicht ganz heile."
Während sie das sagt, geht sie aber weiter. Nachdem man den Gastraum durchquert hat, und so außer Hörweite ist, dass man im Schankraum vielleicht noch hört, dass sie etwas sagt, aber nicht mehr versteht was, spricht sie weiter.
"Ich habe letzte Nacht aus Sorge um das Leben eines Freundes kaum geschlafen. Ich habe heute mein Leben riskiert und unschuldigen Leuten Kleidung gestohlen, um jemanden zu retten, den ich nicht mag. Und ein Dämon hat seine Innereien so über mich verteilt, dass ich den Geruch vermutlich noch nächstes Jahr in der Nase habe."
Sie sieht wieder zu Firnuyama und hat einen zynischen Zug um den Mund.
"Bedenkt man die Umstände des heutigen Tages, geht es mir blendend", sagt sie leicht ironisch und grinst ihr Haifischgrinsen.
"Aber nein, verletzt bin ich nicht. Es wäre nur sehr unwahrscheinlich, dass man uns geglaubt hätte, dass ich nur eine verwirrte Freundin in der Stadt gesucht und gefunden habe, wenn sie tropfnass und ich voller ... Dämonenglibber bin. Meine Sachen liegen in der Kutsche. Müssen wir morgen unterwegs dann verbrennen", erklärt sie dann noch, warum sie fremde Kleider trägt. Und Tatsache, der fremde Geruch an der Kleidung ist nicht nur menschlich fremd, sondern da ist auch etwas dabei, das in der Nase pikst.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 28.10.2020 14:38

Schankstube

Als sie sieht, dass Oreal weiter geht, nimmt Firnuyama kurz ihre Sachen auf, die sie für die Suche nach Alinja dort zurück gelassen hatte, und folgt der Menschenfrau. Die Vorstellung mit Dämonenüberresten gespickt zu sein lässt sie schaudern, aber sie nickt leicht auf die Erklärungen und fragt nicht weiter nach. "Ich schaue mir den Arm vielleicht besser nochmal an. Hm? ... Nicht das da was vor den Resten des Unwesens in der Wunde gelandet ist,", erwidert sie nachdenklich. "Und wenn alle jetzt hier sind, kann ich auch gleich erzählen, was ich eben noch erfahren habe."
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