DSA4 Sternenlose Nacht

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Loirana
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 19.09.2020 23:30

Hafengasse

Die Haut der Gardisten, dort wo Larona ihre Hände an ihr Gesicht legt, ist kühl und nass. Für einen Augenblick glaubt Larona eine Leiche zu berühren, nur ein klein bisschen Wärme ist hier verblieben. Etwas weiter hinten ertönt ein verschluckter Schrecklaut und die Gardisten, die Larona hergeführt haben, werden unruhiger. "Bei allen Göttern... Hartmut!", keucht eine Frauenstimme auf.

Die Hohepriesterin ist Larona in einigem Abstand gefolgt und hält am Ende der Gasse inne. "Noch eine Verwundete!", ruft sie zurück zu den anderen und kommt einige Schritte auf Larona, Ludolfo und die Gardistin zu. Gerade runzelt sie die Stirn als sie zu bemerken scheint, was Larona da tut, als diese ihr letztes bisschen Kraft in den sterbenden Körper schickt.

Die Gardistin zuckt unter den Herzrythmusstößen Ludolfos auf und beginnt wie ein Fisch an Wasser zu zappeln. Mit krampfhaften, schwachen Bewegungen rudert sie mit den Armen. Sie atmet scharf ein, ein Japsen nach Luft in der milden Nacht, was sofort von einem würgenden Geräusch gefolgt wird. Ein Schwall Wasser quillt aus dem Mund der Gardistin. Erschöpft, völlig entkräftet - und sicherlich mit ein paar angeknacksten Rippen vom Treffer des Dämons, vom Sturz in den Fluß und nicht zuletzt den kräftigen Wiederbelebungsmaßnamen Ludolfos - mehr tot als lebendig, ABER lebendig bleibt die Frau am Boden liegen. Ihre blauen Lippen zittern, nehmen aber innerhalb kurzer Zeit immerhin eine dunkelviolette Farbe an.

Firnuyama

Immer mehr Kämpfer strömen auf die Straßen der Stadt, Gardisten, Soldaten. Suchtrupps scheinen in einer Art Muster die Gassen zu durchsuchen. Die Elfe kann beobachten wie auf den Mauern der Stadt Bogenschützen in Stellung gehen. Laternen flackern überall auf, an vielen Häusern gehen die Fensterläden auf und verängstigte Bürger schauen aus den Fenstern heraus, beobachten das Getummele auf den Straßen.

Sanyarin wird plötzlich hellhörig, wedelt mit dem Schweif und blickt die Straße hinunter. Seine Ohren wackeln hin und her und der kleine Fuchs wirkt verwirrt.


Oreal

Die Straßen füllen sich mehr und mehr mit Soldaten und Gardisten, noch immer läuten die Alarmglocken der Stadt. Die Garnisonsstadt Ragath ist erwacht. Oreal kann die Silouetten der Truppen auf den Stadtmauern erkennen, hinter jeder Ecke scheint ein Trupp um die Ecke zu biegen. Als Oreal und die zitternde Alinja die Kreuzung erreichen, sind bestimmt schon an die fünfzig, vielleicht sogar einhundert Bewaffnete entlang der Hauptstraße. Kleinere Suchtrupps ziehen zwischen den Gassen hin und her um alles abzusichern. Die Zivilbevölkerung ist klug genug sich von der Straße fernzuhalten, wenngleich es ein paar Schaulustige gibt.

Die Straße hinunter, wo der Praiostempel steht, kann Oreal die wohl einzige nicht gerüstete Person erahnen, die noch draußen ist. Das silberne Haar verrät, dass es sich vermutlich um die Elfe Firnuyama handelt, die auf den Stufen des Praiostempels hockt.

Die Hand von Alinja verkrampft sich förmlich in die von Oreal, als die Vielzahl an Soldaten sichtbar werden. Die Schritte der Hexe werden etwas hölzerner, sie kann den Blick von den Gardisten nicht abwenden.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 20.09.2020 13:25

Unsichtbar auf den Straßen

Die Überlegung, ob sie immer noch in Gefahr sind, erübrigt sich langsam aber sicher, als die Straßen sich immer mehr mit Gardisten und Soldaten füllen.
Selbst wenn wir im Gasthaus angegriffen werden - und dafür müssten sie uns erstmal finden - wird das nicht unbemerkt vonstatten gehen.
Also entscheidet sich Oreal für das Gasthaus als Ziel. Ein kurzer Blick trifft die Elfe beim Tempel. Sie wird dort wohl in Sicherheit sein, sonst säße sie nicht einfach dort.

Da Alinjas Hand in ihrer immer wieder zuckt und krampft, sieht sie irgendwann ungehalten zu ihr und drückt einmal fest - aber nicht in der Intention ihr wehzutun - zu. In der Hoffnung, dass sie nun selbst bemerkt, was sie tut. Die Hexe muss ja mittlerweile verstanden haben, dass sie unsichtbar sind.
Weiterhin mit festem Schritt, aber ohne zu eilen, geht es in Richtung des Gasthauses. Ab und an kommen ihnen Gardisten und Soldatinnen entgegen, denen sie etwas Platz macht.

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.09.2020 18:07

Hafengasse

Ludolfo macht weiter, als die Gardistin dann zuckt und sich aufbäumt, Wasser spuckt hält er sie sachte, dreht sie etwas auf die Seite so dass sie auch ordentlich abhusten kann. "Gut so, raus mit dem Fluss, keine falsche Scheu werte Dame. " Spornt er sie an, reibt ihr über den Rücken und nickt Larona zu. "Danke." Und damit kann man dann auf die richtigen Heiler warten, damit die Dame sachgemäß weiter behandelt und abtransportiert wird.

Der Horasier mit thorwalschem Schmuck schnuppert bedächtig an seiner Kleidung, verzieht dabei ziemlich die Lippen. Nein, wäre auch zu schön wenn der Gestank schon vergangen wäre. Zumindest ist der Schleim, dieses ekelhafte Zeug beinahe verdampft, auch von Schwert und Schild die neben ihm liegen. "Ich brauch ein Bad."

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.09.2020 18:43

Larona lässt sich erleichtert zurück sinken und nickt Ludolfo nur zu. Sie denkt aber gar nicht daran jetzt aufzustehen, ihre Beine tragen sie sicher keinen Meter mehr, auch wirkt die Magierin etwas blass und dunkle Ringe bilden sich unter ihren Augen. "Sicher....Wo ist Oreal und der Dämon?"
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 20.09.2020 20:48

Hafengasse

Ludolfo reibt der Gardistin noch etwas den Rücken, als ein weiterer Hustenanfall einen weiteren Schwall Wasser, diesmal gemischt mit Speichel und Schleim des menschlichen Körpers, hervor bricht. Aber deutlich weniger als zuvor, zumindest wird das Atem so wieder leichter. "Den Dämon haben wir neutralisiert, eine ziemlich schleimige und stinkende Angelegenheit." Noch einmal schnuppert er an ssich, merklich angewidert von diesem dämonisch ekelerregenden Gestank der sicherlich auch noch überall hier mehr oder weniger zu bemerken ist. "Oreal wollte zusehen das niemand anderes zu Schaden kommt, ich hab sie irgendwie aus den Augen verloren." Nicht einmal gelogen, außerdem liegt hier gerade auch das gerade wieder ins Leben findende Beweisstück weshalb Ludolfo etwas eingeschränkter war. Irgendwie aus den Augen ist gut, das war doch nicht Alinja, die war viel zu geschockt und Oreal musste sie regelrecht weg zerren."

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 21.09.2020 08:47

Am Praiostempel

Firnuyama beobachtet zwar die ganzen Menschen, wie sie auf die Straße strömen; solang sie niemand fort schickt, oder sie einen anderen Grund hat zu gehen, bleibt sie aber dort sitzen. Ob des Glockenläutens nur schwer zu vernehmen, klingt weiterhin ihr leises Lied.
Als Sanyarin irgendetwas zu bemerken scheint, blickt die Elfe ebenfalls die Straße entlang und versucht zu erkennen, was die Aufmerksamkeit ihres kleinen Freundes geweckt hat.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 21.09.2020 13:27

Am Praiostempel

So viele Menschen auf den Straßen, so viel Durcheinander. Das Scheppern der Rüstungen erzeugt eine beklemmende Aura. In der Dunkelheit und dem Gewirr, dass hier in dieser Stadt vonstatten geht, fällt es der Elfe schwer, sich auf das zu konzentrieren, was ihr kleiner Fuchs wohl wahrgenommen hat, wenngleich auch dieser sich nicht ganz sicher zu sein scheint. Ein hauchzarter Klang, etwas bekanntes, aus Richtung der großen Kreuzung.

In einem kurzen Moment, als der Wind richtig steht, die Soldaten einen Moment inne halten und das Geräusch, dass die Elfe vernommen hat, erneut erklingt, kann die Elfe es ausmachen. In Richtung des Stadttores, durch welches die Gruppe nach Ragath gekommen war, erklingt ein feiner, kaum wahrnehmbarer Gesang. Zweistimmiger Gesang. Man könnte sie fast mit dem Säuseln des Windes verwechseln, als würde die Person hinter der Stimme das Lied in den Wind hineinflüstern, doch es ist definitiv da. Elfengesang, der Firnuyama zu sich ruft.

Luna ist noch immer bewusstlos, scheint aber nun einfach ruhig zu Schlafen, und kuschelt sich auf Firnuyamas Arm weiter ein.

Oreal & Alinja

Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen die beiden Frauen das Gasthaus. Der Wirt steht in der Tür, ein Gast tauscht mit ihm ein paar Worte aus. Auf beschwichtigende Worte hin kehrt der Gast zurück ins Innere. Ein Stallbursche steht ebenfalls an der Straße und beobachtet das Treiben, das man auf den Stadtmauern und der Straße von hier sieht. Nach einigen Momenten geht dann auch der Wirt wieder hinein, der Stallbursche fegt etwas Stroh zur Seite.

Hafengasse

Die Gardistin würgt noch einmal und ein Schwall Wasser und ein wenig Erbrochenes landet auf dem Pflasterstein der Gasse. Die Hohepriesterin kommt näher, zwei Gardistinnen folgen ihr. Die ältere Dame mustert Ludolfo eindringlich und schaut dann zu Larona. "Euer Ehren, ihr kennt diesen Mann?", fragt sie zunächst, dann wendet sie sich Ludolfo zu. "Tsaya di Lacara, Tempelvorsteherin des Sonnentempels hier in Ragath. Werter Herr, ihr habt gegen die besagten Dämonen gekämpft sagt ihr? Könnt ihr berichten was vorgefallen ist?", fragt sie dann freundlich aber bestimmt.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 21.09.2020 14:09

Am Praiostempel

Firnuyama lauscht dem Klang des Liedes ein paar Herzschläge. Einen Moment zögert sie, bettet dann Luna vorsichtig in das Tragetuch und steht auf. Sie tritt zum Eingang des Tempels, zu einer der Wachen: "Sanya bha, Tala'Thar ... hm, Menschenkämpfer," grüßt sie und lächelt freundlich, aber etwas unsicher. "Ich habe gerade das Lied einer Fey, einer Elfe, gehört. ... Dort entlang," erklärt sie und deutet kurz in die Richtung, aus der der Gesang kam. "Falls jemand nach mir fragt... Sagst du bitte, dass ich nachschauen gegangen bin?" Die Elfe wartet noch die Reaktion ab, bedankt sich kurz und macht sich schließlich mit Sanyarin auf den Weg, den Ursprung des Gesangs zu suchen.

Sie achtet darauf den ganzen Kämpfern nicht im Weg zu sein und hält die Umgebung, auch die Dächer, wachsam im Blick, während sie mit ihrem kleinen Freund die Straße entlang geht.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 21.09.2020 16:44

Am Gasthaus

Oreal überlegt kurz. Als sie gegangen waren, war die Belegung der Zimmer noch offen gewesen. Vermutlich lagen ihre Sachen nach wie vor im Schankraum. Einfach zu den Zimmern zu stiefeln und später zu behaupten man wäre in einem unbeobachteten Moment herein gekommen ... fiel aus. Also brauchten sie eine plausible Erklärung.
Nun gut, der Wirt musste taub sein, wenn er nicht mitbekommen hatte, dass sie nach Alinja gesucht hatten. Prinzipiell konnte sie also einfach mit ihr hier irgendwo auftauchen. Nur dass sie dann wieder sichtbar waren und potentiell angreifbar.

Abschätzend mustert sie den Stallburschen. Ob sie einfach im Stall auftauchen konnten und behaupten sie wären an der Kutsche gewesen? Hatten sie halt einfach Alinjas Gepäck geholt - was auch immer das sein mochte. Bei dem Chaos, das hier gerade herrschte, konnte er sich wohl kaum sicher sein sie bemerkt zu haben. Oder?

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 22.09.2020 11:25

Firnuyama

Die Wache am Tempel runzelt die Stirn und blickt sich verwirrt um. "Lied der Elfe? Was?", fragt er. Die andere Wache schüttelt jedoch den Kopf um der ersten anzudeuten, kein Fass aufzumachen. "Natürlich, ich werde eure Botschaft weitergeben", sagt die Wache dann einfach und lässt Firnuyama ziehen.

Die Elfe folgt der Straße, wird von vielen der Soldaten skeptisch beäugt, aber scheinbar auch nicht als Bedrohung eingestuft. Der Gesang säuselt weiter im Wind, umspielt Firnuyama und führt sie zu einem schmalen Durchgang an einem der Wohnblöcke. Die Elfe vernimmt den Durft von Lilien. Der mehrstimmige Gesang wirkt einerseits bekannt, andererseits völlig fremd. Am Ende des schmalen Durchgangs scheint der Innenhof des Gebäudeblocks zu liegen.

Gasthaus

Der Stallbursche fegt noch einen Moment das Stroh zusammen, dann lehnt er sich auf den Besen und schaut die Straße hinunter zu den ganzen Soldaten. So wäre es ein leichtes an ihm vorbei in den Stall zu gelangen. Aus dem Inneren der Stallung erklingen die schnaubenden Laute der Pferde. Ansonsten scheint niemand in der Stallung zu sein. Die Kutsche der Helden steht in einer Art Unterstand neben dem Stall.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 22.09.2020 13:24

Hafengasse

Als die Hochgeweihte sich so an Larona wendet, ihn übergeht, zieht Ludolfo eine Augenbraue hoch. Aber er sagt zunächst nichts, in Anbetracht der Umstände ist das nun auch nicht so unerwartet. Lieber achtet er darauf das die Gardistin sich nicht an Wasser und Erbrochenen verschluckt, oder schlimmeres. "Euer Hochwürden, Praetorin di Lacara." Grüßt er die Tempelvorseherin, oder was auch immer gerade angemessen ist.
Erst nachdem die Gardistin ihren weiteren, krampfhaften Anfall hinter sich hat und inzwischenoffenbar besser Luft bekommt achtet er darauf das sie auch von alleine in Position bleibt, so dass sie von anderen übernommen werden kann. Das nutzt er dann auch um aufzustehen, sein Kopfbedeckung an sich zu nehmen, ein etwas geknickter Blick zu der ebenso geknickten Feder, um sich dann auch noch ordnungs-- und standesgemäß zu verbeugen. Wobei sein Siegelring eventuell aufallen dürfte, wo in dieser Situation durchaus verzeihlich ist dass das gravierte Siegel auf dem Schild nicht direkt ins Auge springt da er so liegt das Ludolfo ihn im Notfall rasch greifen könnte. "Ludolfo Evovaro Thorgal Firdayon-Strozza." Stellt er sich ebenfalls vor, in Anbetracht der Umstände ohne weiter auf seine Abstammung und die damit verbundenen weiteren Titel oder verwandschaftlichen Beziehungen einzugehen. Wo die Hochweite das "di" setzte, lässt er aber zumindest das "ya" wie selbstverständlich weg. Er braucht nicht auf seinen Stand hinweisen, nicht bei diesen alten und bekannten Familien. Ein Fehler der vielen Nichthorasiern unterläuft, die meinen nur weil ein niederer Adeliger seinen Stand besonders hervor hebt deswegen den Höheren zu brüskieren . Nicht das Ludolfo etwas in der Art andeuten würde, oder hervorheben wollen würde. Viele der höheren Familien verrichten durchgängig auf die Zusatzsilbe, den alten Familien, wozu gesondert auf etwas hinweisen das eh offensichtlich ist?

Ehe er seine Kopfbedeckung aufsetzt schüttelt er einen der übelriechenden, schmierigen Schleimtropfen ab der sich bis dahin noch hartnäckig an der feser hielt, in all seiner ekelhaften Größe und Pracht. Wobei der beim Zusehen schon kleiner wird. "Nun, besagte Oreal und ich haben uns bemüht den Dämon in Reichweite ihrer Ehren zu halten, damit sie ihre Magie wirken konnte. Dabei wurden wir von einem zweitem Tentakeldämon überfallen, den ihre Ehren den Göttern sei Dank bannen konnte. Firnuyama, eine Elfe, hat uns zuerst mit ihrem Bogen gedeckt und nachdem der erste Dämon bezwungen war ist sie zum Praiotempel um Hilfe zu holen, während wir den anderen Dämon beschäftigt haben um den Rückzug ihrer Ehren zu decken. Unerwartet haben wir den zweiten Dämon dann doch bezwungen, der wie eine Eiterblase platze und wie Ihr an den Resten sehen könnt, eine ziemliche Sauerei angerichtet hat.. Ich hoffe wirklich das der Gestank wieder rausgeht...."
Schweift er kurz ab, was den Gestank angeht, wirft einen Seitenblick zu Langschwert und Schild ohne danach zu greifen. nicht so lange man das auch äußerst falsch verstehen könnte. "Wir haben weder gesehen wer sie beschworen hat, noch wissen wir ob es nur die zwei waren, oder ob es mehr gibt. Eventuell kann diese mutige Gardistin mehr dazu sagen, nachdem sich ein Heiler um sie gekümmert hat, oder andere die etwas gesehen haben. Es gab noch einen weiteren Gardisten glaub ich...." Kurz blickt er sich um, weist dann in entsprechende Richtung. wo der andere gegen eine Mauer geschleudert wurde. So ungefähr, in dem Moment hatten sie wirklich noch anderes zu tun.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 22.09.2020 14:39

Dem Lied folgend

Die Blicke der Soldaten nimmt Firnuyama zwar zur Kenntnis, beachtet sie aber tatsächlich kaum weiter. Sie ist es gewohnt, dass Menschen sie anschauen; manche neugierig, andere vorsichtig, und wieder andere misstrauisch, oder bisweilen gar feindselig. Da hat sie schon viel gesehen und nur noch selten kommt es vor, dass sie darauf mit mehr als einem vorsichtigen Lächeln reagiert.

Jetzt folgt die Elfe dem Lied. Sanyarin huscht um sie herum. Den schmalen Durchgang betritt Firnuyama vorsichtig; sie mag die Enge zwischen Steinhäusern nicht, aber sie schnuppert interessiert nach dem unerwarteten Blumenduft und erreicht schließlich den Innenhof, wo sie sich wachsam umschaut.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 22.09.2020 18:13

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Larona nickt weiter am Boden sitzend und wenn möglich gegen eine Mauer gelehnt. "Ja wir sind zusammen hierher gereist" Langsam beruhigt sich ihr Atem etwas, aber das Brennen in ihren Beinen will einfach nicht aufhören.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 22.09.2020 18:49

Am Gasthaus

Der Weg in den Stall war kein Problem. Aber ... sie war immer noch voller Dämonenschleim.
Moppelkotze!
Dann eben anders. Man würde sich sowieso fragen, wo sie abgeblieben war. Kurzentschlossen zieht sie Alinja zum Hintereingang des Stalls. Sie mustert sie die andere Frau unter dem Schatten ihres Herrn.
"Hör' mir sehr genau zu", sagt sie leise, aber eindringlich.
"Ich habe dich gerade davor gerettet von der Garde entdeckt zu werden. Dein Steckbrief sagt, du bist eine Mörderin. Du weißt, was dir geblüht hätte, wenn sie auf dich aufmerksam geworden wären. Du schuldest mir also dein Leben."
Sie lässt das einen Moment wirken. Aber Alinja ist sowieso gerade ein Häufchen Elend.
"Ich erwarte daher, dass du nicht türmst und tust, was ich sage."
Erneut wartet sie, damit Alinja aufnahmefähig ist für das, was sie ihr sagen will.
"Geh' in den Stall und zur Kutsche. Verhalte dich ruhig. Bleib' einen Moment da und versuch wieder klar zu kommen.
Sobald du wieder geradeaus reden kannst, gehst du in den Gasthof. Sag' dem Wirt, dass du zu der Magierin und dem Adligen gehörst und lass dir ein Zimmer zeigen. Die sind noch nicht fertig verteilt, aber bestimmt hat der Wirt was vorbereitet. Bleib' nicht im Gastraum. Wenn dich einer fragt, warum du so nervös bist: Du hast gehört auf den Straßen wäre irgendwas Schlimmes passiert und hast Angst um deine Freunde."

Die Geweihte mustert die Hexe eindringlich.
"Kriegst du das hin?"
Neben der Antwort auf die Frage verlässt sie sich auch auf ihre eigene Einschätzung. Steht Alinja immer noch unter Schock oder hat der Spaziergang durch die Stadt sie langsam wieder zu Sinnen gebracht? Davon war auch abhängig, ob das hier klappen konnte.
Wobei es Oreal gar nicht schmeckt sich auf das Wort der Hexe verlassen zu müssen. Doch wenn die nicht einmal jemandem, die ihr Leben gerettet hatte, gegenüber ehrlich war, war eine Zusammenarbeit ohnehin fruchtlos. Und besser als durch den Schleim auch noch Aufmerksamkeit auf das Gasthaus zu lenken war es allemal.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 24.09.2020 12:25

Hafengasse

Dort wo der andere Gardist an der Hauswand gelehnt hatte, stehen einige Gardisten im Kreis. Ein jüngerer Gardist ist um die Häuserecke gegangen und übergibt sich gerade mit ausgiebiger Geräuschkulisse, eine zweite Gardiste, ebenfalls sehr bleich, begleitet ihn vorsorglich. Die anderen Gardisten tauschen knappe Worte aus und überlegen wohl gerade laut, wie sie den Leichnam abtransportieren.

"Gardist Concabella ist tot", sagt die Hohepriesterin trocken, während die beiden Gardisten, die sie begleitet haben zur fast Ertrunkenen eilen und Larona und Ludolfo ablösen. Sie richten sie vorsichtig auf, geben ihr halt und reden beruhigend auf sie ein. Dann verneigt die Hohepriesterin sich vor Ludolfo. "Euer Hochgeboren, ich danke euch im Namen meiner Kirche und der Stadt Ragath für eure Dienste. Ihr und ihre Ehren haben dieser jungen Frau das Leben gerettet", sagt sie mit freundlichem Unterton, wobei ihre Gesichtszüge neutral bleiben.

"Einen Dämon zu bezwingen ist wahrlich keine leichte Aufgabe. Praios hat sicherlich seine schützenden Hände und sein wachsames Auge auf euch gelenkt. Bitte erlaubt mir, euch und eure Gefährtin zu eurer Unterkunft zu geleiten. Die Stadt wurde in Alarmbereitschaft gesetzt, die Diener Praios sind auf den Straßen, die Garde zu unterstützen, der Rondratempel wurde ebenfalls informiert und sie unterstützen die Soldaten die die Stadt nun nach dem potenziellen Beschwörer oder weiteren Dämonen absuchen", sagt sie freundlich aber bestimmend.

Sowohl Ludolfo als auch Larona haben dabei stark den Eindruck, dass diese Aufforderung kein 'Nein' akzeptiert. "Die Bürger Ragaths sind sicherlich gerade in großer Sorge aufgrund dieses Trubels, da wäre es unsachgemäß, wenn Fremde sich einmischen", sagt sie.

Die Gardistin, die Ludolfo und Larona gerettet haben, keucht noch ein paar Mal, wirkt stark benommen und desorientiert. Sie blickt hin und her. "Ich... der Flus...", ein erneuter Hustanfall. "Die leuchtende Frau... wo... wo ist sie? Ich hab sie gesehen...", keucht sie.

Die Hohepriesterin runzelt die Stirn und hält inne. "Euer Hochgeboren, diese Frau scheint vor dem Ertrinken gerettet worden zu sein. Erlaubt mir die Frage, wieso sie dann auf dieser Seite der Stadtmauer ist? Wie habt ihr sie über die Mauer bekommen?" fragt sie skeptisch, blickt dabei aber auch Larona an, als würde sie versuchen wollen, durch die beiden hindurchzusehen.

Gasthaus

Alinja, die noch immer klitschnass ist, nickt zitternd. Mit großen Augen blick sie die Geweihte an. "Kutsche... warten... Gasth-h-hof", wiederholt sie. "Ich... sch-sch-schaff das...", haucht sie. Die Hexe ist blass, aber Oreal meint zu erkenne, dass sie etwas mehr Farbe im Gesicht hat als eben noch. Zudem wirkt sie nicht mehr völlig abwesend, sondern scheint Oreals Worte verstanden zu haben. Das Zittern ist eher ein Ausdruck der Kälte als des Schocks.

"M-M-Meinetwegen sind M-M-Menschen gestorben", sagt sie dann mit brüchiger Stimme und wirkt dem Heulen nahe. "Ich l-l-lauf nicht weg. V-Versprochen", sagt sie nach einigen Atemzügen.

Firnuyama

Zwei Kämpfer mit Langschwertern, weißen Wappenröcken und einem roten Löwensymbol schreiten an Firnuyama vorbei, als diese am Eingang des schmalen Ganges stehen, beachten sie aber nicht weiter. Die Elfe folgt dem Blumenduft und erreicht den Innenhof. Es trifft sie fast wie ein Schlag, dass der Lärm und die Bedrückheit der Stadt plötzlich von ihr abfällt, als wäre dieser Ort weit weg. Die Wände der Häuser sind mit efeuähnlichen Pflanzen bewachsen, der kleine Rasen im Innenhof ist gepflegt und verschiedene Blumenkästen hängen an den Fenstern. Inmitten des Rasens steht ein junger Apfelbaum, dessen Krone schon in etwa anderhalb Schritt Höhe beginnt. Früchte trägt er zu dieser Jahreszeit noch keine, dafür besitzt er viele Blüten.

Zwei Elfen, ein Mann und eine Frau, sitzen am Fuße des Baumes und sind mit geschlossenen Augen in einen harmonischen Gesang versunken. Sie schunkeln leicht hin und her, der Gesang ist nicht laut und eher ein Flüstern, welches vom Wind weitergetragen wird. Die Elfe hat dunkelgrüne, schulterlange Haare, zu einem Zopf gebunden, und bernsteinfarbene Haut. Sie trägt pragmatische Kleidung aus Leder und einen Kurzbogen auf dem Rücken. Auf Firnuyama wirkt sie augenblicklich wie ein Raubtier, eine Jägerin.
Der Elf ist blass, sein langes Haar, dass im Sitzen bis auf den Boden hinabfällt, hat die Farbe von Blättern im Herbst. Einige Strähnen sind dunkelrot, wiederum andere gelblich. Als Firnuyama näher tritt, öffnet der Mann seine hellblauen Augen und unterbricht den Gesang. Osagiel Der-den-Herbst-begrüßt aus der Silbertalsippe lächelt, als er Firnuyama sieht. [isd]"Sanya. Es erfreut mich an diesem Ort der Rosenohren eine weitere Schwester meines Volkes zu treffen. Wir haben uns lange nicht gesehen, Firnuyama", grüßt er die Elfe.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 24.09.2020 14:03

Elfen-Innenhof - Ragath

Firnuyama atmet tief durch, als die Ruhe des Ortes auf sie einströmt. Still und neugierig blickt sie einige Herzschläge zu den beiden Elfen unter dem Baum, bevor sie zu ihnen auf den Rasen tritt. Als sie Osagiel erkennt, strahlt sie freudig und setzt sich, nach einem weiteren kurzen Blick zu der fremden Elfe, zu den beiden aufs Gras: ~isd~ "Sanya'ama, überraschend, aber schön, dich zu sehen," grüßt sie, ~isd~ "Wie geht es dir?" Luna schläft weiterhin in dem Tuch, während Sanyarin aufgeregt an den beiden Elfen schnuppert und schließlich beginnt neugierig über den Rasen und den Innenhof zu wuseln, um sich umzuschauen.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.09.2020 14:32

Gasthaus

Und wohl nicht das erste Mal, denkt Oreal, als Alinja sagt, dass ihretwegen Menschen gestorben sind. Den Toten hatten sich die Schreiber des Steckbriefs sicher nicht ausgedacht - selbst wenn sie ihn nicht getötet hatte. Aber sie sagt es nicht. Es hätte keinen Stil ihr das nun unter die Nase zu reiben.

Erst als Oreal etwas zur Ruhe kommt, registriert sie, dass Alinja tropfnass ist.
Ach Schitte.
Sie schließt ergeben die Augen.
"Und was sagst du, wenn sie dich fragen, warum du patschnass bist?" fragt sie - aber genauso sich selbst mit.
"Wir brauchen trockene Kleidung für dich. Hm."
Bestimmt hängt hier noch irgendwo Kleidung zum trocknen. Aber aus dem Wirtshaus darf sie nicht sein, sonst fällt das auf. Am Tempel hätten sie sicher welche, aber ... nein. Das muss so gehen.
"Komm."
Die Geweihte zieht Alinja mit sich und sucht in der Umgebung des Wirtshauses nach einer Kleiderleine, von der man Wäsche stehlen kann. Oder eher borgen ohne Absicht es zurück zu geben - aber eine Entschädigung in den Taschen der übrigen Sachen zurücklassend.

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 24.09.2020 15:18

Hafengasse

Ludolfos Gesichtszüge zeigen bei der Meldung das der andere Gardist tot ist einen Moment die angemessene Bestürzung, als er in besagte Richtung blickt. "Bedauerlich. So etwas ist nie leicht, egal wie es geschieht." Als sie sich dann bedankt verbeugt er sich noch einmal angemessen, auch wenn die Nachricht über den Tod des anderen doch etwas ist das er nicht ganz so einfach übergehen kann. Nein, er fühlt sich nicht schuldig, nein es ist nicht das erste mal das er erlebt wie jemand stirbt. Nicht bei seiner Profession und Ausbildung, da lernt man das zu nehmen und damit umzugehen. Aber das heißt nicht das er ein emotionsloser klotz wäre der so etwas mit einem Schulterzucken abtut und dem es ansonsten egal wäre. "Zumindest eine Tote weniger zu beklagen."

Die halb direkte Ansage das man sie eskortieren wird nimmt er auf, nickt zustimmend. "Vielen Dank Euer Hochwürden, in Anbetracht der Umstände vollkommen verständlich. Vielen Dank für die Eskorte."

Als sie dann auf dem Umstand des ertrinkens, des Fluss, der Mauer zu sprechen kommt zuckt der horasische Adelige sogar leicht mit den Schultern. "Ich weiß nicht wieso sie wieder auf dieser Seite ist, noch habe ich sie über die Mauer gebracht Euer Hochwürden. Nachdem wir den zweiten Dämon besiegt hatten haben wir die Umgebung nach weiteren Dämonen oder Personen abgesucht. Da lag sie schon hier. Meine Ausbildung umfasst die Fahrt zur See, also habe ich glücklicherweise erkannt was zu tun ist. Auch wenn ich nur rudimentäre Grundlagen dazu erlernt habe. Ob sie nun an Wasser oder Dämonenschleim ertrunken wäre, ehrlich gesagt habe ich mir da in dem Moment keine Gedanken drüber gemacht." Manchmal kommt man mit der Wahrheit wirklich weiter.
Aber die Frage ist gut. Kurz blickt er wieder zu der Gardistin, dann zu besagter Stadtmauern, verreibt etwas Feuchtigkeit des Flusswassers zwischen seinen Fingern. Stimmt, ja. Der Fluss ist was weiter weg, dann die Mauer die dazwischen ist. Jetzt wo die Situation nicht mehr so akut ist, man zum Reden und denken kommt, doch......das ist etwas bei dem man stutzig werden kann. Und woran auch er nun wo es erwähnt wird kurz hängen bleibt.

Die Gardistin überlässt er auch bereitwillig den sicherlich fähigeren Händen von Kameraden und Heilern, da es nun wohl kein falsches bild mehr liefern dürfte greift er nach seinem Schwert. Um es zu begutachten, auch da wo eo es den Tentakel getroffen hat den er abtrennte. Um dann ein Tuch aus einer Tasche zu fischen und etwaigen, noch verbliebenen Schleim damit abzuwischen. Das Zeug ist wirklich penetrant ekelerregend! Auch wenn es sich zum Glück von selber auflöst. Aber nur ein sauberes Schwert geht zurück in die Scheide.
Seinen Schild begutachtet er dann ebenfalls kurz. Der zeigt definitiv noch Spuren des Glibberes, immerhin hat der einen großen teil des Schwalls abgehalten der sonst Ludolfo erwischt hätte.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 24.09.2020 16:43

Schon wieder aufstehen? Larona kämpft sich dann mit ihrem Stab langsam wieder hoch und nickt. "Ich weiß auch nicht wie sie hierher kam. Und danke für die Eskorte...wir sollten wirklich zurück" Die Magierin wirkt noch immer bleich und ausgelaugt. Ihre Haare kleben verschwitzt in der Stirn und ihr Atem hat sich nur langsam beruhigt.
Das war wirklich zu viel Gerenne. Ob dieser Tanz der Mada einen so etwas wirklich besser durchstehen lässt?"
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 29.09.2020 12:16

Hafengasse

Die Hochgeweihte mustert Ludolfo eindringlich. Sehr eindringlich, der Adlige kann den Eindruck gewinnen, dass die Praiotin irgendeinen Verdacht hat und seine Geschichte auf Unstimmigkeiten prüft. Doch dann weichen ihre harten Züge auf und sie wendet den Blick ab. "Natürlich euer Hochgeboren, verzeiht meine Nachfrage. Ich wollte euch Nichts unterstellen, ihr seid sicherlich von den Ereignissen so überrumpelt wie jeder von uns", sagt sie dann und deutet Ludolfo und Larona ihr zu folgen. "So Praios es will wird die Frau wieder genesen"

Kurz schaut sie dann zu Larona. "Schafft ihr das, euer Ehren? Ihr seht entkräftet aus", sagt sie. Die fast ertrunkene Gardistin wird indes von ihren Kollegen in Sicherheit gebracht und versorgt.

Gasthaus

Alinja bibbert und schaut an sich herab, als würde sie erst jetzt feststellen, dass sie nass ist. "Oh...", sagt sie und folgt dann Oreal, welche die Hexe hinter sich herzieht. Nahe des Gasthauses findet sich eine Wäscheleine mit verschiedenen Kleidungsstücken. Ein einfaches Wams, eine Hose und eine Filzmütze wie Bauern sie manchmal tragen sind schnell gefunden, dazu eine anthrazitfarbene Weste. In Oreals Größe findet sich erst nichts, dann bemerkt die Geweihte aber an einer Leine ein hellgraues, einfaches Kleid, welches auf den ersten Blick wie ein Bettlaken aussah und scheinbar einer recht großen Frau gehört. Eine passende Hose in Oreals Größe gibt es zwar nicht, doch eine die zumindest über die Knie gehen würde.

Zurück im Stall außer Sicht für zufällige Beobachter macht sich Alinja dann daran ihre nasse Kleidung abzustreifen, bis sie lediglich die Halskette mit dem blauen Blüteljuwel trägt. Bibbernd aber verhältnismäßig schnell zieht die Hexe sich das Wams an, welches für eine viel korpulentere Person gemacht scheint, dazu die Hose die ihre Knöchel deutlich frei lässt. Sie stopft ihre nassen Haare notdürftig unter die Filzmütze und streift noch die Weste über. Immer noch zitternd reibt sie über den Stoff und schließt die Augen. "Sch-Schön w-warm", sagt sie. "D-D-Danke...", haucht sie dann Oreal zu ohne die Geweihte anzugucken.

Elfen-Innenhof

Der Elf neigt das Haupt auf die Begrüßung Firnuyamas hin. Sanyarin läuft zu ihm und beschnuppert den Elf fröhlich, dieser krault den Fuchs am Kopf. [isd]"Die Zeiten erfordern es, dass selbst ich meine Gewohnheiten ändere. Dunkle Wolken ziehen auf", sagt er und mustert dann die bewusstlose Katze. [isd]"Oh was ist mit dem armen Geschöpf passiert?"

Die grünhaarige Elfe regt sich nicht und mischt sich auch nicht ins Gespräch ein. Sie mustert Firnuyama, den Fuchs und die Katze neutral. [isd]"Die Sippe ist ausgeschwärmt. Wir suchen unsere Brüder und Schwestern aller Sippen. Sie alle müssen gewarnt werden vor dem was kommt", fügt der Elf dann ruhig hinzu.
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 29.09.2020 13:29

Gasthaus

Es ist ein wenig mühsam das alles mit einer Hand zu machen, aber Oreal lässt sich von Alinja mit einer zweiten Hand helfen. Schon urig. Sie hätte nicht gedacht sich ausgerechnet mit ihr in so einer Situation wiederzufinden. Nachdem sie etwas Passendes haben, zieht sie aus ihrer Geldkatze ein paar Silbermünzen und versteckt sie in der Nähe der Wäscheleine. Mit einem Stein kratzt sie noch eine passende Zinke in die Nähe. Mit geschlossenen Augen bittet sie den Sternenherrn dafür zu sorgen, dass die richtige Person die Münzen finden würde. Alinja gegenüber kommentiert sie ihr Gebaren nicht. Falls die sich nicht längst denken konnte, was Oreal war, würde sie ihr die Denkarbeit sicher nicht abnehmen.

Im Stall lässt sie dann endlich Alinjas Hand los. Sie greift die Hand ein paar mal zur Faust - so lange krampfhaft Händchen zu halten war einfach nicht angenehm. Nun nehmen auch die Tiere sie wieder wahr, so dass sie sich etwas von den Pferden fernhält, um sie durch den Gestank nicht zu erschrecken.
Der besudelte Umhang und die anderen besudelten Kleider rollt sie rasch ineinander und stopft sie in die Kutsche, um den Geruch zu unterdrücken. Die würde sie entsorgen sobald sich die Gelegenheit ergab. Ihres narbenbedeckten und hart trainierten Körpers scheint sie sich nicht zu schämen. Und sie war ja auch nicht nass und frierend, daher zieht sie die sauberen Sachen erst an, nachdem sie sicher ist, dass der Schmodder nicht mehr so schnell zu riechen ist. Auch die Waffen werden abgewischt.

Auch der Geweihten entfährt ein leises Seufzen, als sie in die frische Kleidung schlüpft. Dieser Gestank war schon erzerbärmlich. Nun würden sie einfach ganz entspannt auf die anderen warten. Da es Sommer war, würden die zu kurzen Kleidungsstücke auch nicht so auffallen.

Als Alinja ihr dankt, sieht Oreal zu ihr, als würde sie sich jetzt erst wieder daran erinnern, dass sie ja hier war.
"Du bist Nutznießer meines Pragmatismus", gibt sie ebenso leise zurück.
"Wenn du jemandem danken willst, dann demjenigen, der dich verborgen hat. Ich bin sicher du schnallst schon, wer das war."
Für Oreals Verhältnisse war das schon fast freundlich. Offenbar ist sogar die streitlustige Südländerin mittlerweile zu erschöpft, um bissig zu sein.
"Ich hoffe mein Essen steht noch da drinnen ..." meint sie mehr zu sich selbst, während ihr Magen leise Töne des Unmuts von sich gibt.
"Gehen wir rein."
Oreal verlässt mit der ihr eigenen herrischen Selbstverständlichkeit den Stall. Und hält Alinja sogar die Tür auf. Wenn sie niemand davon abhält, spaziert sie mit Alinja zusammen ins Gasthaus.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 29.09.2020 13:54

Elfen-Innenhof

~isd ~"Die Wolfmenschen?" fragt Firnuyama leise, ~isd~ "Oder eher die, die sie erschaffen, oder?" Sie ist sich nicht sicher, ob Osagiel das tatsächlich meint; aber es wäre etwas, das gefährlich genug wäre, dass selbst er es für nötig erachten könnte, die Sala zu verlassen, um andere zu warnen. Und bei den dunklen Wolken, die er erwähnt, huschen ihre Gedanken unwillkürlich zu dem Traum vom brennenden Punin und dem, was aus den Wolken kam.

Sie streicht Luna sacht übers Fell: ~isd~ "Ich weiß nicht genau, was ihr passiert ist. Rabenhaar hat sie mir so übergeben, als sie eilig weiter musste. Sie ist nicht verletzt, so weit ich erkennen konnte; nur sehr erschöpft. Vielleicht hat sie Rabenhaar geholfen, als vorhin diese ... Unwesen hier waren."
Zuletzt geändert von Shalyriel am 30.09.2020 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 29.09.2020 23:27

Hafengasse

Ludolfo nickt, schaut noch einmal zur Gardistin die nun versorgt wird und fortgebracht. Dann noch einmal zur Stadtmauer. Ja, DAS ist definitiv etwas das er davor wirklich so nicht im Fokus hatte, als es wichtiger war zu reagieren und zu agieren. "Natürlich Euer Hochgeboren, überrumpelt trifft es. Und ungewöhnlich." Kurz schüttelt er noch einmal den Kopf, wie um einen Gedanken los zu werden, dann merkt auch er wie unsicher Larona gerade wirkt. Und ganz der horasische Adelige begibt er sich an deren Seite und bietet ihr seinen freien Arm an, dass sie etwas mit ihm flanieren könnte, zurück zum Gasthaus. Und sich dabei als Nebeneffekt etwas auf ihn stützen.

Auch wenn das alles körperlich und seelisch sehr auslaugend war, so ist es doch ein Unterschied ob man eine kämpferische Ausbildung hinter sich hat, eine körperliche Ausbildung, oder anderes.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 30.09.2020 16:38

Larona nickt müde und hakt sich dann wirklich dankbar lächelnd bei Ludolfo unter. "Ja wir können zurück. Ich bin es nur nicht gewohnt so viel zu rennen."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 02.10.2020 13:14

Gasthaus

Alinja schaut Oreal etwas bedröppelt an und zieht sich die etwas zu große Kleidung noch etwas zurecht. Wortlos und etwas geknickt Oreal zur Tür folgt. Als Oreal ihr die Tür aufhält, tritt die Hexe vorsichtig ein und schaut sich um.

Das Gasthaus ist wie leer gefegt, keine Gäste sind hier mehr im Schankraum. Der Wirt räumt gerade etwas auf, plaudert mit einer Schankmagd, während ein junger Bursche in einer einfachen Schürze gerade herumgeht und Teller und Krüge abräumt. Gerade geht er auf den Tisch der Helden zu, wo das Essen noch immer auf seine Besitzer wartet. Oreal und Alinja hat indes noch keiner bemerkt scheinbar.

Ludolfo & Larona

Die Hohepriesterin führt Ludolfo und Larona durch die Straßen zum Gasthaus, in dem die beiden untergebracht sind, nachdem sie in Erfahrung gebracht hat, welches das ist. Als sie losgehen, langsam um es Larona nicht zu schwer zu machen, kommen sie am zerschmetterten Leib des einen Gardisten vorbei. Seine haut ist fahl, eine große Blutlache hat sich unter ihm gebildet.
Überall laufen Gardisten, Soldaten, Rondraianer und Praioten herum, auch ein paar wenige Gildenmagier, auf der Suche nach Spuren. Ein Magier war stumm auf die Stelle fixiert, wo der erste Dämon gefallen war, offenbar in einen Analys vertieft.

An der großen Kreuzung, wo der Pentagramma eingezeichent wurde, hält die Hohepriesterin inne, doch scheinbar eher aus Neugier als aus Misstrauen oder Ähnlichem.

Schließlich erreichen sie das Gasthaus, welches deutlich verlassener wirkt als bei Larona und Ludolfos Abreise. "Die Stadt ist erst einmal abgeriegelt, wir werden sehen, ob bei Tagesanbruch das Licht Praios noch etwas ans Tageslicht bringt. Wenn noch Fragen aufkommen, hoffe ich auf eure Unterstützung setzen zu können. Möge Praios mit Ihnen sein", sagt die Hohepriesterin zum Abschied.

Elfeninnenhof

Der Elf legt neugierig den Kopf schief. [isd]"Wolfsmenschen? Ich verstehe nicht ganz. Nein, meine Träume sind nicht von dieser Art", sagt er und macht eine umschweifende Geste mit einer Hand. [isd]"Die Jahreszeiten vergingen. Auf Frühling folgte Sommer, dann Herbst, dann Winter. Doch im darauf folgenden Frühling, blühte die Natur nicht auf. Ein Schatten zog übers Land, verdarbt alles wo er das Licht vertrieb. Tod folgte ihm, Tod und Feuer", sagt er, und Farbfunken spielen um seine Hände.

[isd]"Der Schatten wird alles verzehren. Der uralte Schatten singt, sein Lied trieft vor Gift. Das Lied des Schattens, voller Disharmonie und fern des Lichts", sagt er und schließt dabei die Augen.

[isd]"Wir suchen diesen Traum zu deuten, aufdass es nicht das Ende allen Lebens sei", meint er dann.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 02.10.2020 16:10

Gasthaus

Oreal hat sich auf dem Weg vom Stall her rasch eine Geschichte überlegt. Zu dieser gehört es, dass sie Alinja die Tür aufhält.
Unser Essen! Ach Phex, dankeschön, manchmal könnte ich dich knutschen, denkt sie sich, während sie sich darüber freut, dass sie gerade noch rechtzeitig gekommen ist, um ihr Essen aufessen zu können.
Doch erstmal legt sie einen Arm lose um Alinjas Schulter, wie man das bei einer Freundin tut, der man zur Seite stehen will. Dass diese sich über die Berührung vielleicht erschreckt ist einkalkuliert.
"Alles ist gut, hier drinnen sind wir in Sicherheit, keine Hörner, keine Leute, alles ganz ruhig", sagt sie, so als würde sie es ihr beruhigend zuraunen, aber gedacht ist es eigentlich für die Ohren des Wirtes und des Schankburschen. In dieser schützenden Haltung zieht sie Alinja mit sich in Richtung des Wirtes an der Theke, aber auch nicht zu nahe ran. Unwahrscheinlich, dass er sie schon mal gesehen hat, aber wer weiß!
"Wie Ihr seht, habe ich unsere Freundin gefunden", sagt sie zu ihm.
"Entschuldigt diesen plötzlichen Aufbruch vorhin. Wir haben uns schreckliche Sorgen gemacht, weil sie manchmal etwas verwirrt ist. Dann läuft sie einfach in die falsche Richtung und findet den Weg zurück nicht mehr. Da ist sie wie ein Kind, immer muss man auf sie aufpassen."
Bei diesen Worten drückt Oreal Alinja etwas an sich.
"Und dann noch der Tumult da draußen gerade, all die Rufe und die Hörner ... das hat sie ganz schön erschreckt. Ich würde gerne mit ihr aufs Zimmer, damit sie sich beruhigen kann. Ihr hattet doch noch ein Doppelzimmer frei vorhin?
Und wenn es nichts ausmacht, würden wir gerne auf dem Zimmer essen. Geht das?"

Bei diesen Worten wirft sie auch einen Blick zu dem Schankburschen, der gerade an ihrem Tisch steht.
"Und die anderen werden hoffentlich auch bald zurückkommen, dann sehen sie ja, dass ich sie gefunden habe. Und dann freuen sie sich bestimmt, wenn sie noch aufessen können."
Oreal nickt bekräftigend, während sie sich wieder dem Wirt zuwendet.

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 05.10.2020 13:05

Elfen-Innenhof

Nachdenklich und besorgt lauscht Firnuyama den Ausführungen des Legendensängers; schweigt noch etliche Herzschläge nachdem er geendet hat. ~isd~"Rabenhaar, mir und einigen anderen, die nicht mehr mit uns reisen, hat jemand, der sich Kiu nennt, Bilder geschickt... Von einer großen Gefahr für alles Leben. In der Menschenstadt Punin soll es anfangen und von dort wird es sich über alles Land und Leben ausbreiten... Das was du erzählst, passt zu dem, was meine Begleiter und ich suchen und verhindern wollen." Sacht streicht die Elfe mit der Hand über das Gras. Worte scheinen ihr unzulänglich, tatsächlich alles zu beschreiben. Die Schattenfrau und die Wolfsmenschen in Punin; den Traum von der brennenden Stadt und dem, was in den Wolken lauerte; die Erzählungen 'Rauls' und die Edelsteine. Und doch scheut sich Firnuyama davor, Gedanken und Erinnerungen einfach freien Lauf zu lassen. Es sind zu viele, zu grausame und sie will ihm nicht weh tun, aber wenn sie wirklich von der gleichen Sache reden, könnte es beiden helfen.

Sie blickt Osagiel an; fragend, etwas unsicher. ~isd~ "Ich könnte es dir zeigen, ... aber ... es ist nicht leicht zu ertragen," meint sie zögernd. Sie würde aber auch weiter erzählen, sollte ihm das lieber sein.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 05.10.2020 14:32

Ludolfo & Larona > Gasthaus

Bei dem zerschmetterten Leichnam senkt Ludolfo kurz den Blick, nicht um wegzusehen sondern für eine letzte respektvolle Geste als er dabei mit dem freien Arm ein kleines Boronsrad vor sich zeichnet. Da er gerade ihre Ehren "begleitet" kann er mit dem anderen Arm nicht den Hut lüpfen, aber er hält einen Moment inne dass auch die Boronakoluthin Gelegenheit für eine angemessene Geste haben wird.

Als es dann weiter geht stört er sich nicht an Magiern, nicht an Gardisten oder Straßensperren oder Ausgangssperren, Alarmzuständen. Das Schwert in der Scheide, den Schild diesmal locker am Rücken, flanieren sie angemessen zurück zum Gasthof. Geführt, begleitet, ein wenig bewacht von der Hochgeweihten. Je nach Blickwinkel je nachdem von dem einem mehr als von dem anderen.

Auch als ihre Hochwürden am Pentagramm kurz inne hält stoppt Ludolfo kurz, wartet geduldig und gewährt der Akoluthin so vielleicht sogar noch ein paar weitere Momente wieder zu Kräften zu kommen. Auch wenn Ludolfo selber inzwischen merkt wie sehr das alles angestrengt hat, wis sehr die Schwerthiebe ihm ebenfalls zugesetzt haben bei dem Widerstand den der Dämon geboten hat.
Aber das ist zum Glück nichts das ihn umwerfen würde.

Als sie schließlich am Gasthaus ankommen, die Hochgeweihte sich verabschiedet zieht Ludolfo seinen Hut und verbeugt sich angemessen, so weit Larona am Arm das zulässt versteht sich. "Vielen Dank Euer Hochwürden." Falls Larona noch etwas hinzufügen will, antworten oder fragen dann wartet er kurz, ehe er die Hochgeweihte angemessen verabschiedet.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 05.10.2020 19:12

Bei der Leiche hat auch Larona ein entsprechendes Zeichen gemacht und kurz den Blick gesenkt, dem Pentagramm dagegen widmet sie gerade keinen weiteren Blick.

"Vielen Dank für die Begleitung"[color] antwortet Larona nach am Gasthaus und wartet bis die Geweihte sich wieder abgewendet hat. "Hoffentlich sind die anderen auch wieder da. Ich brauch dringend ein Bett."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 06.10.2020 15:18

Gasthaus

Der Wirt schaut auf, als Oreal hereinkommt und mustert die beiden. Er wirkt einen Moment sehr irritiert, da er weder Oreal noch Alinja erkennt, dann geht ihm aber scheinbar ein Licht auf. Offenbar hat Oreals neue Aufmachung die Geweihte nicht erkennen lassen. "Travia zum Gruße, meine Damen. Da bin ich aber froh, dass alles gut gegangen ist.", sagt der Wirt freundlich und kommt auf die beiden Frauen zu. "Etwas Furchtbares muss in der Stadt vorgefallen sein, eure anderen Gefährten waren euch auch nachgeeilt um euch zu suchen. Ich hoffe doch, ihr seid alle wohlauf?" fragt er freundlich, mit nur einem Hauch von Neugierde.

Auf den Kommentar mit dem Verwirrt sein zieht Alinja kurz eine Flunsch, nur für Oreal wahrnehmbar, die direkt neben ihr steht. "Ich hatte so schreckliche Angst!", sagt sie bibbernd und wirkt schrecklich hilflos. In Verbindung mit dem Schmollmund kurz davor, kann Oreal leicht bemerken, dass Alinja scheinbar kein Problem damit hat auf Kommando zu schauspielern.

Der Wirt wirkt besorgt. "Welch ein Glück, dass eure Freunde euch gefunden haben. Natürlich, meine Dame, wäre es kein Problem, dass ihr eure Speisen mit nach oben nehmt. Man wird es euch aufs Zimmer bringen, ebenso werde ich eine beruhigende Tasse grünen Tees kochen, genau das richtige bei Angstzuständen", meint er freundlich.

Daraufhin führt er die beiden Damen in eins der reservierten Doppelzimmer und lässt die Speisen dorthin bringen, wobei man einen kleinen Tisch dazu stellt, auf dem das Essen gestellt wird. Dann verabschiedet der Wirt sich und lässt die beiden Frauen alleine im Zimmer zurück.

Alinja lässt sich auf eins der Betten fallen und starrt die Decke an.

Larona & Ludolfo

Die Hochgeweihte verneigt sich und lässt Ludolfo und Larona am Gasthaus zurück. Als diese dann eintreten, kommt der Wirt gerade die Treppe herunter und wirkt irgendwie erleichtert. "Euer Hochgeboren, Euer Ehren! Es ist mir eine Freude euch wohlauf zu sehen. Eure beiden Gefährtinnen sind bereits eingetroffen, lediglich die Fey fehlt noch im Bunde", meint er dazu. "Die beiden Damen sind oben in einem der reservierten Doppelzimmer. Sie baten darum, die Speisen im Schlafzimmer zu sich nehmen zu können, da eure Begleiterin, aufgrund ihrer Panikattacken, Ruhe braucht", erklärt er dann.

Firnuyama

Der Elf mustert Firnuyama einen Moment. "Deine Worte klingen beunruhigend", sagt er. "Stimm mit ein in unser Lied. Das Salasandra mag die Bruchstücke des Wissens zusammenführen, auf dass das Bild erkennbar sein möge", murmelt er. "Ich sah im Traum Schlimmes. Ein Schicksal, dass uns allen den Weg ins Licht versperrt. Zeig uns, was du weißt", sagt er dann freundlich.

Daraufhin beginnen er und die Elfe wieder im Einklang zu singen, ohne dass es ein Zeichen gab zu Beginnen.
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