DSA4 Sternenlose Nacht

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Sarafin
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 22.11.2020 20:03

Oreal nimmt Lunas Worte zur Kenntnis. Allerdings sind gerade andere Dinge wichtiger. Sie nickt auch zu Firnuyamas Aussage. Niemand mochte es kontrolliert zu werden. Doch sie geht auch davon aus, dass dem Wesen das herzlich egal sein dürfte.

"Der Name, den du benutzen wirst, ist Oreal", merkt die Geweihte scharf an.
"Wenn du weißt, wozu wir fähig sind, dann solltest du dich lieber entsprechend verhalten", fügt sie hinzu.

Oreal erhebt sich und beugt sich näher zu Alinja - also Maevelle.
"Ihr Leben oder dein Leben bedeuten mir nichts", sagt sie hart.
"Falls ihr euch also dazu entscheiden solltet, mir und den meinen im Wege zu stehen, dabei diese Mörder zu beseitigen, werde ich nicht zögern euch aus dem Weg zu räumen."
Sie starrt in die leuchtenden Augen ohne mit der Wimper zu zucken. Dann lässt sie sich wieder auf ihren Stuhl fallen.
"Aber ich bin kein Dummkopf, der unnötig Kraft verschwendet. Also spuck's aus: Was willst du wirklich? Und werd' ein bisschen deutlicher als 'ich will nach Hause'. Wo ist das? Warum glaubst du dafür mehr von den Steinen zu brauchen?
Ich bevorzuge zwar Erpressern die Zähne einzuschlagen, aber vielleicht können wir uns ja einigen."

Bei den letzten Worten hat sie herablassend ihre Fingernägel betrachtet und am Ende wieder zu Alinja-Maevelle geblickt.

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Farmelon
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 23.11.2020 13:14

Nein, auch nun mischt Ludolfo sich nicht ein. Er bleibt erst einmal still und hört zu. Auch weil es seiner Meinung nach wenig bringt wenn nun auch er noch auf Alinja oder Maeva einredet, Fragen stellt oder ähnliches. Dafür sorgt er dafür dass Luna weder Wasser noch Futter ausgehen so lange sie damit beschäftigt ist.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 23.11.2020 17:45

Als klar wird, dass nun die Fee spricht, hat Larona mit neu erwecktem Interesse alle Bewegungen von Alinja verfolgt. Nun kramt sie kurz in ihrem Rucksack und holt ein kleines Büchlein, so wie einen Kohlestift hervor. Macht sich Notizen während der weiteren Besprechung.

"Du sagst der Stein hält dich am Leben? Das ist interessant, bisher dachte ich du wärst darin gefangen. Warum brauchst du den Stein? Ist jede Fee an einen Gegenstand gebunden?"

Bei Oreals Drohung blickt sie ruckartig zu ihr, ihre Augen verengen sich. "Wir werden hier niemanden aus dem Weg räumen." stellt sie knapp und kühl dar.
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.11.2020 20:32

Normalerweise wäre Oreal jetzt aufgestanden, hätte den Tisch umgeworfen und Larona angebrüllt, in welcher kleinen Traumwelt sie eigentlich lebt. Aber sie hatte was versprochen. Also knirscht sie nur mit den Zähnen.

Stattdessen lächelt sie die Magierin bittersüß an.
"Nein, natürlich nicht.
Wir krümmen niemandem ein Haar."

Sie legt leicht den Kopf schräg und plinkert Larona mit ihren Wimpern an.
"Wir werden sie freundlich bitten, dass sie es unterlassen sich mit Mördern zu verbünden und unsere Freunde umzubringen. Und dann werden sie bestimmt damit aufhören. Ganz sicher."
Dazu kommen ein paar große Kulleraugen.

Dann ernüchtert ihre Mimik schlagartig und Oreal sieht Larona düster an.
"Ich für meinen Teil werde tun, was getan werden muss.
Und wenn diese Fee - oder was auch immer für ein Ding sie ist - uns verrät. Wenn sie die Leben derer gefährdet, die ich zu schützen geschworen habe. Dann werde ich einen Weg finden, sie ... aus dem Weg zu räumen.
Mit oder ohne deine Hilfe."

Ihr Tonfall ist fatalistisch, aber nicht bösartig.

Nun knirscht Phex vermutlich mit den Zähnen. Aber er wusste ja, was sie eigentlich tun wollte und sich verkniffen hatte. Da war das hier doch wirklich nett gewesen.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 24.11.2020 21:11

Larona atmet tief durch, einmal, zwei Mal und drei Mal. Erst dann antwortet sie mit gewohnt ruhiger Stimme.
"Ich bin kein Kind. Natürlich müssen wir die Feinde der Schöpfung auch gewaltsam bekämpfen.
Aber wir werden niemanden töten, der uns womöglich etwas behindert, solange dieser jemand nicht seinerseits eine Gefahr für Leib und Seele Unschuldiger darstellt."
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 24.11.2020 22:38

Oreal schnaubt und schüttelt den Kopf.
"Jemand der uns behindert stellt eine Gefahr für Leib und Seele Unschuldiger dar", entgegnet sie.
"Aber mal ehrlich: Du weißt, mit wem du sprichst. Nicht nur wer, sondern vor allem was ich bin. Und trotzdem hältst du es für nötig mich zu belehren keine Unschuldigen zu töten?"
Sie schnalzt abfällig mit der Zunge.
"Darüber sollten wir nachher mal ein ernstes Wörtchen miteinander sprechen."
Übergangslos wendet sie sich wieder der Fee-Hexe zu.
"Aber zuerst zurück zu unserem hohen Gast hier.
Also, wie sieht's aus?"

Abwartend sieht sie Maevelle an.

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Farmelon
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 25.11.2020 18:37

"Manchmal ist es nötig zu kämpfen. Und wenn man kämpft muss man damit rechnen jemanden zu töten. Aber ich möchte daran erinnern, das wir alle aufeinander angewiesen sind. Wenn das was wir gesehen haben geschehen sollte, dann sind nicht nur wir alle tot, dann war der Borbaradkrieg nur ein unbedeutendes Scharmützel. Dann erleben wir die vollkommene Vernichtung. Und wie es scheint möchte keiner hier sterben. Ganz zu schweigen davon das keiner von uns weiß was in dem Fall mit unseren Seelen passieren wird bei dem was kommen könnte. Oder kann mir jemand hier garantieren, das diese böse, zerstörerische Urgewalt nicht mehr als nur unsere Körper vernichten würde?
Egal ob Elf, Fee oder Mensch, wir wollen alle leben."
Mischt sich Ludolfo doch wieder ein, als sich alles wieder in diese unsägliche Richtung entwickelt. Dabei schenkt er jeder der Samen einen längeren Blick, auch Luna, ganz zum Schluss dann Alinja und Maevelle. "Gemeinschaft. Wir sind aufeinander angewiesen, alle." Wieder ein Blick zu Oreal, dann wieder zu Hexe und Fee. "Zumindest nach dem was ich gesehen habe dürftet Ihr auch kein gesteigertes Interesse haben dem feind in die Hand zu fallen, oder irre ich mich? Was glaubt Ihr was man mit Euch machen würde? Wenn wir nicht die bessere Wahl wären, warum seid Ihr dann noch hier und lasst euch nicht zu ihnen bringen?"

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Loirana
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 26.11.2020 09:25

Alinja bedenkt Oreal mit einem undeutbaren, fast unmenschlichen Gesichtsausdruck. Halb wirkt es, als hätte die Frau nicht zugehört oder nicht verstanden was Oreal gesagt hat, zum Teil wirkt es eher, als würde sie das gesagte noch verarbeiten müssen. Oder aber, Oreals Drohung geht unter und Alinja - oder die Fee - ist gänzlich unbeeindruckt. Als Larona und Ludolfo sich dazu einschalten, sagt die Fee nix, sie steht wie angewurzelt da und mustert die Helden eindringlich mit dem eigenartigen Ausdruck auf dem Gesicht.

Erst als Oreal und Ludolfo beide das Wort an Maevelle richten, legt diese den Kopf schief. "Nein es ist nicht in meinem Interesse, in die Hände der Sterblichen zu fallen, die ihr 'Feind' nennt", antwortet sie Ludolfo. "Ich habe eine Trägerin. Bevor ihr mit den Wimpern geschlagen habt, könnte ich schon außerhalb der Stadt sein - so wie ich es mit Kheidarion schon getan hatte, auf seinen Wunsch hin. Ich kann die Trägerin beschützen. Ich spüre, wenn weitere Splitter sich in der Nähe befinden. Meine Mittel sind jedoch stark begrenzt. Den Räuber der Lebenskraft, den ihr in der Hütte besiegt habt, hätte ich alleine nicht bezwingen können. Ich bin nur ein Schatten dessen, was ich einst war, meine Kraft kannte keine Grenzen, nun kennt sie die, dieses Splitters", sagt sie ruhig, fast schon monoton.
Ihr Blick geht zu Firnuyama. "Ich habe meine Trägerin nicht gefragt, ob ich jetzt zu euch sprechen kann. Sie hat eingewilligt, dass wir zusammenarbeiten. Diese Aussprache ist notwendig", erklärt sie mit strengem Blick.
"Ihr habt ähnliche Ziele wie ich. Wenn ich euch helfe, werde ich mein eigenes Ziel erreichen. So wie ich meiner Trägerin ein Versprechen gab, da die Erfüllung dieses meinem eigenen Ziel nützen wird. Es ist... bequemer, mit euch zu reisen, solange ihr nicht versucht, mich gewaltsam aus meiner Kraftquelle zu bannen", sagt sie und blickt zu Larona.

"Feen, die eure Welt betreten, haben einen Quell der Macht. In eurer Welt zu sein ist so, als wäre ein Fisch in der Wüste. Als würde man euch die Luft zum Atmen nehmen. Meine Quelle wurde zerstört, als man den Weg in meine Welt schloss. Die Splitter des Schlüssels tragen die Macht meiner Welt in sich, wenn auch nur sehr wenig, verglichen zu der Magie, die meiner Welt innewohnt. Ein kleiner Teich für den Fisch in der Wüste", sagt sie und blickt damit zu Oreal.

Maevelle macht eine fließende Bewegung mit der Hand, und der Raum in dem die Helden stehen verschwindet.

Mit einem Mal stehen die Helden in einem dicht bewachsenen Wald. Grünes Licht erhellt das Dickicht, welches von den Blättern selbst zu stammen scheint. Ein kleiner Schwarm Vögel umschwirrt die Helden. Lange, gekrümmte Schnäbel, ein zierliches, buntes Federkleid, und dazu die Flügel von Schmetterlingen. Dann flattern sie davon.

Dort wo eben noch Alinja stand, steht nur eine fremdartige, nicht menschliche Gestalt. Sie ist gertenschlank, hochgewachsen und ihre Haut ist weiß wie Schnee. Ihr Leib ist von einer Art Kleid aus Ranken und Blättern, die sie mehr oder weniger bedecken. Langes, wallendes Haar umfließt ihre Gestalt, jede Strähne in einem anderen Farbton des Wassers oder des Eises. Von hellstem, fast weißem Blau bis zu einem dunklen, fast violett wirkenden Dunkelblau. Ihre schräggestellten, amethystfarbenen Augen funkeln die Helden an. Die unmenschlich schöne, fremdartige Fee deutet auf die Welt um sich.

Beim zweiten Hinblicken fällt auf, wie eigenartig die Bäume in diesem Wald sind. Die Äste sind gekräuselt, die Stämme von schimmernden Moos bewachsen. Ein Hase mit einem Geweih wie ein Hirsch hoppelt durchs Dickicht, woanders stolzieren Rehe, mit gut zwei Schritt langen, dünnen Beinen an den Helden vorbei. Der Duft nach Flieder erfüllt die Luft, der Gesang der Vögel, das Rauschen des Windes.

"Das ist meine Welt. So wie ich sie in Erinnerung habe", erklingt die melodische Stimme Maevelles. Sie deutet mit einer Hand in eine Richtung, und die Gruppe rauscht durch den Wald, ohne einen Fuß vor den anderen zu setzen. Mit einem Mal stehen sie vor einem großen Torbogen aus Kristallglas, bunt schimmernd in den Farben des Regenbogens. Unterhalb des Torbogens flimmert die Luft. "Dieses Tor führt in eure Welt. Eure Welt faszinierte mich. Ich besuchte sie. So auch an dem schicksalhaften Tag, als das Tor für immer verschlossen wurde", sagt sie. Die Gruppe schwebt durch das Tor hindurch und steht in einem Wald, der immerhin deutlich 'aventurischer' wirkt als zuvor, wenngleich er ebenso urtümlich und dicht ist. Der Torbogen ist hier aus einfachem Stein. An der Stirnseite prangert eine Blüte, groß wie eine Wassermelone. Jedes der unzähligen Blütenblätter leuchtet in einer anderen Farbe.

Dann zerspringt die Blüte in ihre Einzelteile. Die Sicht der Helden verschwimmt, als sie in eins der Blütenblätter gezogen werden... jenes, welches Alinja gerade um den Hals hängen hat. Die Helden spüren den Schmerz der Fee, wie ihnen die Luft zum Atmen genommen wird. Dann ein Gefühl, als wären sie unter einer dicken Eisschicht in einem See gefangen... und hätten einen dünnen Strohhalm zum Atmen.

Dann verändert sich die Szene erneut. Wieder stehen die Helden im Wald Maevelles, wieder vor einem Torbogen. Doch dieser Torbogen ist aus schimmerndem, schwarzen Gestein, Obsidian. Leuchtende Runen sind in ihn eingelassen. "In meiner Welt gibt es noch ein zweites Tor. Jenes Tor habe ich nie durchschritten, denn von dort kommt der Dieb. Er mag keinen Besuch. Er war es, der die Blüte zerstörte, als ich in eurer Welt war. Er trennte mich von meiner Heimat", sagt sie.

Im Tor erscheint für einen Moment eine Gestalt. Sie trägt eine weiße Leinenrobe mit eingestickten Runen, die jener am Tor ähneln. Weißes Haar, ein weißer Bart. Jeder würde die Person für einen Magier oder Gelehrten halten - doch die gold schimmernden Augen verraten ihn. Augen, die Oreal schon einmal gesehen hat. Kiu...

Dann verschwimmt die Szene. Löcher entstehen in der Luft, wo nun der Raum des Gasthauses zum Vorschein kommt. Und im nächsten Moment ist es, als wäre Nichts gewesen. Als letztes verschwimmt die Gestalt der Fee, und eine neutral blickende Alinja bleibt zurück, die Oreal herausfordernd anblickt. "Ich will den Schlüssel zusammensetzen, damit das Tor in meine Welt wieder geöffnet wird. Dann hab ich den Quell meiner Macht zurück, kann diesen Stein verlassen und wieder nach Hause", antwortet sie direkt.
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 26.11.2020 11:35

Firnuyama verfolgt den Streit mit wachsendem Unbehagen, mischt sich diesmal aber nicht ein. Manchmal sind Auseinandersetzungen notwendig, aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie sie mag. Den strengen Blick der Fee erwidert sie ernst, aber weiterhin schweigend. Ändern vermag sie es ohnehin nicht und wenn es ihr noch so sehr missfällt. Notwendig mag das Gespräch sein; aber wirklich so eilig, dass sie nicht kurz das Gespräch mit Alinja hätte suchen können? ... Nein, das glaubt die Elfe dann doch nicht so ganz.

Die Welt, die Maevelle ihnen schließlich zeigt, betrachtet Firnuyama interessiert. Ob die Welt ihr gefällt ist schwer zu deuten. Still folgt sie den Ausführungen der Fee, bis sie wieder 'zurück' in der Wirklichkeit sind. Die Gedanken sortieren sich erst nach einigen Herzschlägen wieder.
"Es ist nie schön, fern der Heimat zu sein," meint sie schließlich leise und betroffen. "Weiß dieser 'Dieb' von dir? Vielleicht kann er dich über das schwarze Tor zurück in dein Zuhause lassen." Nach einigen schweigenden Augenblicken fügt sie noch an: "Die Schattenfrau und ihre Leute wollen diese Macht glaube ich auch haben. Deswegen kann es sehr gefährlich sein, die bunte Blüte wieder zusammen zu setzen. Braucht man denn alle Teile, um das Tor wieder zu öffnen?"
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 26.11.2020 16:47

Ludolfo ist, wie schon zuvor als Luna ähnliches getan hat, ruhig und still. Zu ruhig und zu still. Er bringt sich dazu abzuwarten, anstatt einfach nach Art seiner Mutter vorzupreschen. das hier ist unbekanntes Land, er kann eh erst einmal nichts tun. Außer aufmerksam und wachsam bleiben. Als sie dann wieder "zurück" sind atmet er tief durch, nickt schließlich. "Nun, dann scheint es in der Tat so, wir sind alle voneinander abhängig. Eine Gemeinschaft, wenn schon nicht des Herzens dann doch des Zweckes wegen. Und so lange sich unsere Wege ähneln, bringt es nicht uns gegenseitig zu zerfleischen." Ob sie die volle Wahrheit sagt? Ich kenne die alten Sagas und Legenden. Fee zu sein heißt nicht gut zu sein, oder nicht doch aus versehen jemanden zu zerbrechen. So wie ein Kind einen Käfer zertritt ohne es überhaupt zu merken. Wenn ich eines gelernt habe, dann das es keine reine Wahrheit gibt. Nicht die eine Sichtweise. Jeder hat eine andere Perspektive, handelt aus anderen Gründen.Wir wissen viel zu wenig. Aber darum geht es hier ja. Weil wir so wenig wissen, sind wir die unbekannten Bonuskarten im Spiel das hier gespielt wird. Das Ass, das vieles sein kann aber vor allem das gesamte Blatt noch wenden.

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Sarafin
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 26.11.2020 22:39

Oreal fletscht nur leicht die Zähne, als Maevelle meint, sie könnte sich jederzeit der Unterhaltung entziehen. Ihre Augen blitzen, aber sie sagt nichts dazu. Was auch? Dass sie sie finden würde? Dass sie sich nicht verstecken kann? Die Geweihte ist davon überzeugt, dass die Fee nur Zeit gewinnen würde und mehr nicht. Aber Zeit haben sie gerade nicht, also hört sie ausnahmsweise mal auf ihren Verstand und provoziert nicht nur um des Provozierens Willen. So lehnt sie sich stattdessen zurück, schlüpft aus ihren Stiefeln und legt die Füße auf den Tisch.

Sie nimmt zur Kenntnis, dass sich die Fee über Alinjas Willen erhoben hat. Einerseits bedauert sie die Hexe fast schon - sie kannte Alinja fast nicht, aber sie würde einiges darauf verwetten, dass die nicht damit einverstanden war. Die Fee verhielt sich so wie Kiu, setzte Sterbliche wie Kamelsteine auf einem Spielbrett. Was die wollten war ihr egal, solange es ihren Zielen dienlich war.

Als sich dann plötzlich die Umgebung verändert, ist das doch etwas, mit dem die Phexgeweihte nicht gerechnet hat. Erschrocken zuckt sie zusammen und fällt mitsamt dem Stuhl, mit dem sie natürlich gekippelt hat, um. Mit einem dumpfen Geräusch kommt sie auf dem Boden auf, gibt einen unleidigen Laut von sich und springt wieder auf die Füße.
"Was zum?!" ruft sie aus und sieht sich erstmal um.

Ihre Augen fixieren die Fee, die nun ganz anders aussieht. Sie fletscht die Zähne und will sich bereit machen zu einem Angriff, damit dieses Wesen aufhörte, auch noch sie alle zu kontrollieren, als seien sie der private Kaninchenstall. Doch sie hat nichts bei sich, ihre Waffen hat sie abgelegt. Doch der Stuhl! Der war noch da, obwohl die Umgebung sich veränderte. Sie kann ihn mit dem Fuß noch ertasten. Und der Tisch! Ein Trugbild. Nichts hier war wirklich echt. Sie täuschte ihre Sinne, machte sie blind für das, was wirklich war.

Oreal tastet nach dem Tisch und auf dem Tisch nach der Schüssel mit dem Essen. Als ihre Finger die Schale ertasten - und natürlich auch im Essen landen - zeigt die Fee ein Bild des Mannes, den sie Goldauge getauft hat.
Kiu!

Dann ist der Spuk plötzlich wieder vorbei und Oreal steht da mit dem Napf in der Hand. Während ihre Begleiter fragen und kommentieren, wirft die Geweihte mit dem Holznapf nach der Hexe. Und verfehlt. Die Schüssel prallt gegen die Wand und verteilt den Inhalt an der Wand und auf dem Boden.
"Tu so etwas nie wieder ohne zu fragen!" faucht sie die Fee bzw. deren Trägerin an.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 27.11.2020 22:20

Alinja blickt Ludolfo fokussiert an. "Wir haben das selbe Ziel, auch wenn..."... SCHEPPER... SABSCH... KLONK... KLIRR...

Die weißblonde Frau zuckt heftig zusammen und gibt einen spitzen Schreckensschrei von sich, als Oreal sie mit dem Napf bewirft und dieser neben Alinja an der Wand zerschellt, seinen Inhalt überall verteilt und dieser dann triefend zu Boden gleitet. Alinjas weit aufgerissene Augen starren die Wand an, dann fährt sie herum zu Oreal, dann wieder zur Wand. "HAST DU ZU VIEL PREMER FEUER GESCHNÜFFELT, DU STINKENDER MOLCH? WAS FÜR EIN MADENGESICHTIGES RINDVIEH WIRFT MIT EINTOPF UM SICH!!...", keift sie mit hochrotem Kopf, hält dann jedoch inne, als ob sie gerade gegen eine Tür gerannt wäre. Sie blinzelt einige Male, mustert die Helden, die um sie herum stehen, mustert Oreal, noch einmal die Wand mit dem frischen Anstrich, dann fährt eine zittrige Hand zu dem Amulett, welches um ihren Hals hängt. Wenige Finger davon entfernt versteinert ihre Hand förmlich, und die Zornesröte weicht eisiger Blässe.

"Ähm... danke...", sagt sie kleinlaut. "Ich... der Schreck hat...", stammelt sie verlegen und blickt auf den Boden. Doch ballen sich gleichzeitig ihre Hände zu Fäusten und sie scheint geradezu zu beben, zittert am ganzen Leib.
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Ungelesener Beitrag von Farmelon » 28.11.2020 14:00

Ludolfo erwidert ihren Blick, den Blick der Fee. Doch dann fliegt der Eintop und........Nun ja. Ludolfo war nicht das Ziel, aber er wirft Oreal einen doch recht ungehaltenen Blick zu, atmet dabei einmal bewusst tiefer durch und schaut dann wieder zu Alinja. Die offenbar wieder sie selber ist. Da er gerade schon Luna versorgt hat gießt er nun auch Alinja Wasser in einen sauberen Becher, reicht ihr das. "Bitte, oder braucht Ihr etwas stärkeres?"

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