DSA4 Schrecken der Dämmerung

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 06.05.2019 21:35

Malina hatte gelacht und dann tatsächlich mit Hjartan auf dem Tisch getanzt. Entgegen ihrer Aussage klappt das sogar richtig gut. Vor allem das strahlen in ihrem Gesicht während sie tanzt macht das ganze wirklich schön an zu sehen.
Dann ist der Moment aber wieder vorbei und der Barde ruft Braut und Bräutigam auf den Tisch. Malina hingegen nimmt ihre vernachlässigte Arbeit wieder auf und macht sich wieder auf den Weg die Gäste mit Met zu versorgen.
Und dann waren da ja auch noch diese drei Männer, denen sie noch die Eichengalle versprochen hatte.

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Lifthrasil
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 06.05.2019 23:11

Hjartan tut auch seine Arbeit, die ja auch gleichzeitig sein Vergnügen ist und heizt die Stimmung weiter an. Ausgelassen, fröhlich und wild erklingen seine Lieder. Dass Hrafnkel nicht mitfeiert kriegt der Skalde gar nicht mit. Zu sehr taucht er selbst in die Feierstimmung ein.

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Marty mcFly
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 08.05.2019 00:54

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Großes Langhaus)

Hrafnkel starrt die mit Met übergossene Frau an, als würde er mit großer Anstrengung versuchen, sich an ihren Namen zu erinnern. "Nein..ja, alles in Ordnung", er streicht sich dabei über beide Ohren, so als wolle er überprüfen, ob diese noch an Ort und Stelle sind, bevor er seine Ritualschale aufhebt, die er beim Zusammenstoß hat fallen lassen. Im Weggehen murmelt Hrafnkel der jungen Frau noch zu: "Ögnir, der Hund, hat sich wohl einen Spaß mit mir erlaubt."
Er lässt seinen Blick wieder durch die Halle schweifen und sieht plötzlich die Galdkona in seine Richtung kommen. "Sakura!". Er tritt zu ihr, dabei die Tonscherben auf dem Boden entweder nicht wahrnehmend oder geflissentlich ignorierend, sodass es ein paar mal knirscht. Mit gedämpfter Stimme fährt er fort: "Habt ihr eine Wandlung vernommen? Gerade eben. Hier." Er zeigt an den Ort, wo die zertretenen Scherben liegen und die noch etwas verwirrt dreinblickende Magd, der gerade ein anderer Feiernder beim Aufsammeln derselbigen hilft.
Dann fährt er sich mit seiner freien Hand nochmals über die Ohren und reibt daran. "Ein Flüstern, geboren aus dem Schleier. Erwachsen zu einem lauten Flehen im Dunkel", versucht er mit überraschend klaren Worten seine Eingebung zu beschreiben, so als würde er etwas Banales beschreiben wie die Farbe des Brautkleides oder den Geschmack von Met. Während er spricht, fährt er mit den Fingern die goldenen, reliefartigen Verzierungen in der Ritualschale ab. "Wie ein übler Trollskraper fühlte es sich an, bei Swafnir!"

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 08.05.2019 11:15

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Großes Langhaus)
Die Halbelfe mustert ihn sorgsam und überlegt dann. Nein, gefühlt hat sie nichts. Sie neigt immer zum Grübeln, das ist keine Vorahnung. „Ich verfüge nicht über eure Gabe, Hrfankel. Aber eine Zauberei ist mir nicht aufgefallen. Ich dürfte die einzige Magiebegabte hier im Langhaus sein, und ich habe mit Sicherheit nicht gezaubert. Lasst uns einen Blick vor die Tür werfen. Wir wollen nicht Halfdan und Freyda mit Worten über dunkle Omen und Zeichen das Fest verderben.“ Das würden sie dir lange übel nehmen, mein Bester! „Ich hole mir eben meinen Mantel.“ Der liegt bei den ganzen anderen Mänteln, und es braucht ein paar Augenblicke, bis sie ihn hat.
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Marty mcFly
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 09.05.2019 02:19

"Begleitet mich zum Wasser. Zur Waschung", entgegnet Hrafnkel und hält dabei die Schale hoch.
Während Sakura also ihren Mantel holt, nimmt Hrafnkel sich eine Fackel aus einer Halterung und geht Richtung Ausgang.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.05.2019 08:48

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Großes Langhaus → Vors Langhaus, Hrfankel und Sakura)
Sakura packt sich warm ein. Zur Waschung? Der Anleger friert bereits zu, will sich der Godi eine Lungenentzündung holen? Sie greift sich auch ihren Jagdspieß, dessen Klinge mit einer ledernen Schutzhülle umwickelt ist. Draußen liegt der Schnee an manchen Stellen bereits knietief, und der Sturm verweht ihn zuweilen auf die trügerischste Art und Weise. Ein langer Stab ist da hilfreich. Als sie an Onkel Bjorn vorbeikommt, der wissen will, warum sie sich in ihren Pelz geworfen hat, lächelt sie. „Ich begleite nur den Godi für die Waschung, Onkel, ich bin bald wieder da.“ Dann strebt sie ruhigen Schrittes zum Ausgang, schließt kurz die Augen, bevor sie dann durch die mit Decken verhangene Schleuse schlüpft und die Tür nach draußen hin aufzieht. Dort öffnet sie die Augen wieder, möglichst den Blick auf Hrfankels Fackel vermeidend, und versucht sich zu orientieren.
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Tharn
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tharn » 09.05.2019 21:46

Im Langhaus:

"Kommt schon, hoch auf die Tische. Alle sollt ihr tanzen", ruft die Braut mit kräftiger Stimme durch den Raum. Sie dreht sich auf dem Tisch, dass ihr Kleid flattert. Beinahe wäre sie gerade von der Tafel gefallen, aber ihr Gemahl hat sofort nach ihr gegriffen und sie wieder zu sich gezogen. So verbleiben die beiden kurz in inniger Umarmung und geben sich einen Kuss. Einige der Gäste folgen dem Aufruf und steigen nun ebenfalls auf die Tische. Es klopft, tanzt oder trinkt ein jeder.

Vor dem Langhaus:

Draußen peitscht der kalte den Schnee ins Gesicht. Wie kleine Nadelstiche fühlt es sich an. Es ist mühselig sich durch den tiefen Schnee zu kämpfen. Der Fluss, der durch den Ort führt ist schon seit ein paar Tagen zugefroren, ebenso wie die Mündung ins Meer. Auf der Bucht liegt ebenfalls schon eine dünne Eisdecke. Nur an manchen Stellen wird die Eisdecke immer wieder aufgehackt, um Wasser zu entnehmen. Da ist es plötzlich wieder. Der Godi meint ein leises Wimmern im Wind zu hören. Eine Mischung zwischen einem Weinen und einem erstickenden Hilferuf. Die Fackel flackert wild im rauen Wetter und der Lichtkegel endet nach wenigen Schritt und geht in völlige Dunkelheit über.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 09.05.2019 22:15

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Vor dem Langhaus im Schneegestöber, Hrfankel und Sakura)
Sakura schließt die Augen und konzentriert sich ganz auf ihre Ohren, denn die Fackel stört eher, führt nur dazu, das man sie sieht, anstatt selbst besser zu sehen. Die Schneeflocken reflektieren das Licht, das blendet mehr, als dass es sehen hilft.
Es dauert einen Moment, aber dann glaubt sie, die richtige Richtung zu haben. „Hier entlang. Da ruft jemand um Hilfe.“ Sie stapft vorsichtig durch den Schnee, den Lichtkegel verlassend und sorgsam auf ihre Umgebung achtend.
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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 10.05.2019 06:50

Wie die übrigen Gäste bekommt auch Malina nichts von den Hilferufen mit. Stattdessen schleppt sie mal wieder eine Ladung Metkrüge herein die reißenden Absatz unter den Gästen finden. Dann führt ihr weg wieder ins Lager, wo sie die Bodirer Eichengalle holt, die sie den drei fremden Männern versprochen hatte.
Natürlich bringt sie gleich ein ganzes Tablett mit dem starken Schnaps mit. Sicher würden unter den übrigen Gästen auch einige zugreifen wollen.
Dass Sakura und Hrafnkel das Langhaus verlassen bemerkt sie zwar, macht sich aber keine Gedanken darum. Hrafnkel ist sowieso komisch. Die ganze Zeit über vermittelt er das Gefühl eigentlich gar nicht hier sein zu wollen.
Und dass Sakura mit geht... naja. Magiebegabte unter sich eben.
So steuert Malina die drei Männer an. "Eine Runde echte Bodirer Eichengalle."

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Lifthrasil
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 11.05.2019 14:08

Hjartan spielt weiter zum Tanze. Sollte Malina ihm Eichengalle anbieten, so wird er die allerdings ausschlagen. Noch möchte er zum Spielen einen halbwegs klaren Kopf bewahren. Dem Met jedoch spricht er reichlich zu.

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Marty mcFly
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 11.05.2019 17:15

Hrafnkel folgt Sakura durch den Schnee in die Richtung, aus der sie die Stimmen glaubt vernommen zu haben. Seine Fackel versucht er dabei mit seinem Körper so gut es geht gegen den Wind abzuschirmen. Mit der anderen Hand hält er seinen Fellumhang eng um den Körper geschlungen.
Jetzt wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt für die Waschung der Ritualinstrumente. Der Ruf der Runjas ist stark.

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Tiyadan
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tiyadan » 12.05.2019 23:52

Im Langhaus
Hjore versorgt Eilif weiter mit warmen Getränken und Suppe und vergewissert sich, dass sich die Seefahrerin wieder auf normale Körpertemperatur aufwärmt.
Als einige Gäste Freydas Aufforderung, sich dem Tanz auf den Tischen anzuschließen, folgen, hat er alle Hände voll zu tun, die Becher in seiner Nähe in Sicherheit zu bringen, bevor alles verschüttet wird und wundert sich, dass Malina in Anbetracht der wackelnden Tische immer noch weiter austeilt.
Der Jäger hat natürlich mitbekommen, dass Sakura mit Hrafnkel das Langhaus verlassen hat.

Der unheimliche Godi hat es aber nicht lang herinnen ausgehalten. Komisch, dass es ihn bei dem Wetter ständig rauszieht.
Und wozu nimmt er bloß Sakura mit? Sie sind jetzt schon eine ganze Weile in der Kälte. Soll ich mal nach ihnen sehen?
Aber nicht, dass ich sie da bei irgendwelchem Zauberkram störe! Das bringt doch Unglück...

Tharn
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tharn » 13.05.2019 20:14

Im Langhaus

"He Mädchen, so geht das aber nicht", meint einer der drei Männer zu Malina. "Da wo wir herkommen, trinkt man gemeinsam." "Soll heißen, wir sind zu viert und du hast nur drei Krüge dabei. Wo ist deiner?" Freundlich aber erwartungsvoll schauen die Drei Malina an.

Eilifs Hand fühlt sich eisig kalt an, als sie die ihrige auf die von Hjore legt. "Danke", raunt sie ihm laut zu, denn Hjartan heizt mit seinen Liedern so gut ein, dass man schon fast brüllen muss, wenn man sich unterhalten will. Dann hält sich ihr Trinkhorn mit Met hoch und mein "auf dich Hjore."


Draußen im Schnee

Es ist wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen bei eisiger Kälte. Man sieht so gut wie nichts, der Wind schluckt fast jedes Geräusch oder gaukelt gänzlich falsche Laute vor. Hin und wieder sind einzelne kleine Lichtpunkte zu erkennen. Vermutlich die Wachen, die trotz des Wetters in Enskar unterwegs sind. Plötzlich hört man für einen kurzen Moment wieder so eine Art Gewimmer. Einer Eingebung folgend gehen Sakura und Hrafnkel zum Fluss und sehen in wenigen Schritten Entfernung eine Art Schneemann oder so etwas. Der Fluss ist schon zugefroren, aber dieser seltsame Hügel gehört da eigentlich nicht hin. Kein Zweifel, das Wimmern kommt von dem merkwürdigen Schneehaufen.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.05.2019 21:12

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Vor dem Langhaus im Schneegestöber, Hrfankel und Sakura)
Sakuras Augen haben sich mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt, und sie nähert sich vorsichtig dem Schneehaufen, den Weg mit ihrem Speerschaft prüfend, wo sie im Zweifel ist und ihn notfalls als Stütze gegen den pfeifenden Wind gebrauchend. Dann sammelt sie sich, atmet in Ruhe durch und spricht: „Flim Flam!
Als sie erkennt, dass sie einen Menschen in Not vor sich hat, noch dazu ein Kind, spricht sie es an. „Sei getrost, bald bist Du in Sicherheit. Bist Du allein oder hast Du noch Gefährten hier draußen?“ Was liegt näher, meine Hütte oder das Langhaus? Besser ich bringe ihn in meine Hütte und wir holen den Hersir, anstatt das Fest zu stören, bevor wir wissen, was los ist. Um meine Tasche und die Schale zu holen, muss ich ohnehin in meine Hütte. Dort kann ich ihn besser versorgen. Sie wendet sich an Hrfankel. "Es ist ein Kind! Ich bringe es in meine Hütte, dort kann ich ihm am besten helfen. Schick mir bitte Malina, die ist noch nicht besoffen, und sag dem Hersir Bescheid!" Sobald sie sicher ist, dass der Godi sie verstanden hat, untersucht sie eilig aber routiniert das Kind nach Wunden, und so sie keine findet, lädt sie es sich über die Schulter und stapft in Richtung ihrer Hütte.
DSA_SakurasHuette.jpg
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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 13.05.2019 22:46

Einen Moment lang ist Malina überrumpelt. Was soll sie denn jetzt sagen? "Ach Jungs." Sie haben sie Mädchen genannt. Dann kann sie sie auch als Jungs ansprechen. "Ich kann doch nicht mit jedem Krug den ich austeile mit trinken. So viel vertrage selbst ich nicht. Aber für die nächste Runde bringe ich vier Krüge! Versprochen!" Gut... einen der Krüge würde sie dann wohl mit Wasser füllen und dann höllisch aufpassen, dass sie auch den richtigen selbst erwischt.

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Tiyadan
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tiyadan » 14.05.2019 07:44

Und auf dich, Eilif! stößt Hjore seinen Becher gegen Eilifs und nimmt dann einen kräftigen Schluck.
Er stellt seinen Becher beiseite und drückt fest ihre Hand. Ist alles in Ordnung mit dir? Deine Hand ist eiskalt und du wärmst dich scheinbar überhaupt nicht wieder auf. Ich bin zwar in der Heilkunde nicht allzu firm, aber dass da was nicht stimmt, erkenn sogar ich.
Was hast du denn vorhin gemacht? Ein Bad im Schnee genommen?
zwinkert er ihr zu.
Nachdem Sakura schon eine Weile mit Hrafnkel nicht mehr im Langhaus ist, blickt sich Hjore in der Runde um, ob er unter den Anwesenden einen anderen Heilkundigen ausmachen kann.

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Marty mcFly
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 16.05.2019 03:19

Hrafnkel nickt Sakura kurz zu, um sich dann zurück zum Langhaus durch den Schnee zu kämpfen. Seine Fackel gibt ob des starken Windes bloß einen schwachen Lichtschein ab, doch nach einigen Schritt ist bereits die Musik und das laute Treiben aus der Halla zu hören. Der Godi schiebt die schwere Tür auf und klopft sich den Schnee aus dem Fellumhang. Der Wind bläst in den Vorraum des Jolskrims und schon bildet sich ein kleiner Haufen Schnee kurz hinter der Türschwelle. Die beiden Fackeln, die den Eingangsbereich erleuchten, beginnen zu flackern und Hrafnkel hat sichtlich Mühe, die schwere Tür wieder zuzudrücken. Als er die Halla betritt, steigt ihm wieder die sinnebetäubende Geruchsmischung in die Nase und Hrafnkel verspürt ein leichtes Stechen in der Schläfe - wie so häufig, wenn so viele Stimmen ihn umgeben.
Er sucht den dunstverhangenen Raum nach Malina ab und sieht, wie sie gerade im Vorratsraum verschwindet, wohin Hrafnkel ihr folgt. Als das Mädchen gerade die Krüge auffüllt und den Rücken zur Tür gewandt hat, durch die er in dem Moment schreitet, spricht er sie mit fester Stimme an: "Lass die Krüge stehen. Unsere Heilari braucht deine Hilfe."

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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 16.05.2019 07:14

Malina dachte allein in dem Vorratsraum zu sein und bei dem beständigen Lärm der Feier hört sie den Mann auch nicht kommen. Als die feste, kräftige Stimme plötzlich hinter ihr erklingt, zuckt sie erschrocken zusammen. Natürlich hat sie die Stimme sofort erkannt. Dieser düstere, unheimliche Kerl ist es. Was will er von ihr? Die Heilari? Sakura? Warum ausgerechnet sie? Malina hat kaum Ahnung von Heilkunde..
"Was ist passiert und wo ist Sakura?" Fragt sie und linst dabei an dem Mann vorbei zur Tür des kleinen Vorratsraumes. Dieser Kerl macht ihr eine Gänsehaut und so nah bei ihm in diesem kleinen Raum fühlt sie sich so überhaupt nicht wohl.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.05.2019 09:08

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, In ihrer Hütte, Sakura)
Sakura lädt sich das kleine Bündel Unglück auf den Rücken und stapft zu ihrer Hütte zurück, froh, dass sie als Stütze den Speer mitgenommen hat. Drinnen angelangt streift sie den Schnee von sich und ihrem kleinen Patienten ab, dann facht sie das Feuer an, bis es im Kamin lodert und faucht, hängt den Kessel auf für Tee und Brühe, die sie bald brauchen wird. Nun befreit die den Kleinen von seiner durchfeuchteten Kleidung, legt ihn auf das Bärenfell vor dem Feuer und als die Hitze ihre Wirkung entfaltet, beginnt sie, ihn abzureiben, um seinen Kreislauf wieder in Gang zu bringen. Magie scheint noch nicht nötig, so etwas kommt leider häufiger vor, und sie hat Übung darin. Er ist nur schwer unterkühlt, aber es ist glücklicherweise nichts abgefroren. Wo bleibt Malina? Ich könnte wirklich jemanden brauchen, der mir etwas zur Hand geht! Langsam kehren die Lebensgeister in den Kleinen zurück und sein Atem geht ruhiger. Sie mustert ihn mit einer düsteren Vorahnung. Er ist nicht von hier. Die Kinder hier kennt sie alle, und mit den Hochzeitsgästen ist er auch nciht mit gekommen. Also hat er sich von einem der Nachbardörfer durch das Unwetter hierher durchgekämpft. Das macht niemand zum Spaß. Und wieso haben die Wachen ihn nicht bemerkt? Er hat doch gewiss versucht, sich bemerkbar zu machen!
Das Wasser kocht, und sie bereitet einen Kräutertee zu. Eine leichte Suppe aus dem Langhaus, notfalls etwas verdünnt, könnte auch nicht schaden. Als der Junge die Augen aufschlägt beruhigt sie ihn erst einmal. „Du hast das Dorf der Rotgrim-Sippe erreicht, Du bist in Sicherheit. Ich bin Sakura, ihre Heilari. Du wirst wieder gesund. Nun ruhe dich etwas aus, bis der Hersir da ist. Er wird Dir dann Fragen stellen."
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Tharn
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tharn » 16.05.2019 20:59

In der Hütte von Sakura

Der Junge ist sehr schwach. Er hat wohl einiges durchgemacht, was auch die weniger schlimmen Schürfverletzungen an Armen und Beinen zeigen. Er bekommt kaum ein Wort heraus, aber es hat den Anschein, als wolle er unbedingt etwas mitteilen. Als Sakura sich zu ihm herunterbeugt, um ihn weiter zu wärmen, zieht er an ihrer Kleidung und versucht ihr etwas ins Ohr zu flüstern. Sakura ist sich nicht ganz sicher, aber sie meint, dass der Kleine Halfdan geflüstert hat. Kurz verkrampft er und fällt dann entkräftet in Ohnmacht. Sein Atem ist ruhig und er scheint sich zu erholen, aber das wird noch lange dauern.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 16.05.2019 22:12

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, In ihrer Hütte, Sakura)
Halfdan.“ Na wunderbar. Ich werde jetzt den Bräutigam von seiner Braut holen und ihm erzählen, dass ein halb erfrorener Junge seinen Namen geflüstert hat. Es könnte natürlich auch einer der anderen fünf Halfdane unserer Sippe gemeint sein. Sakura schüttelt den Kopf, setzt mit etwas Trockenfleisch und Kräutern zusätzlich zum Tee eine Brühe an und versorgt dann die Abschürfungen. Sie kennt die Verletzungsbilder und fragt sich, ob sie es hier mit den Strapazen eines mit letzter Kraft über Stock und Stein kriechenden Kindes oder mit Abwehrverletzungen zu tun hat.
Sie schaut sich zusätzlich auch seine Kleider und, wenn bereits vorhanden, Tätowierungen an, ob die ihr irgendwelche Rückschlüsse über Herkunft und Umstände erzählen. Bei diesem Wetter schickt man doch kein Kind als Boten. Egal wo er herkommt, dass er es hierher geschafft hat, ist ein Wunder, und er sollte Phex und Swafnir opfern, wenn er wieder auf den Beinen ist. Ist er geflohen oder ein Bote? Sie durchsucht seine Sachen, ob er eine Nachricht dabei hat. Wenn er ein Bote ist, wird er etwas bei sich haben, um seinen Worten Gewicht und Glaubwürdigkeit zu verleihen. Und sei es ein Ring. Wo bleibt, bei Peraines Zöpfen, Malina? Hat der Godi sie nicht gefunden? Oder hat es der Godi gar aus irgendeinem Grund nicht zurück ins Langhaus geschafft? Sie flucht still, dann greift sie sich ihre Krötenhaut und gürtet sich. Man kann nie wissen. Der Junge schläft jetzt, sie kann ihn für eine Weile allein lassen, auch wenn es ihr widerstrebt. Sie schiebt den Kessel an den Rand, damit er nicht überkocht, dann greift sie sich ihre Waffen, zieht die Kapuze über, duckt sich hinaus in den Sturm und stapft zum Langhaus, sorgsam die Augen offen haltend.
Als sie drinnen ankommt, ist sie erst einmal erleichtert, dass die Feier noch ungestört läuft, und hinten beim Vorratsraum sieht sie sogar Hrfankels Hinterkopf. Sie schnappt sich den erstbesten, der noch nüchtern aussieht, was etwas dauert, und so landet sie bei ihrem Onkel. „Onkel Bjorn, ich habe einen halberfrorenen Jungen in meiner Hütte, der sich in unser Dorf geschleppt hat, ohne dass die Wachen ihn bemerkt haben. Ich hab ihn am Fluss gefunden. Bring mir Brita, und sag bitte dem Hersir Bescheid. Schaut nach den Wachen, wie es geschehen konnte, dass sie ihn nicht bemerkt haben, obwohl er bemerkt werden wollte.
Brita, der großer Wolfshund, war früher ein leidenschaftlicher Jäger an der Seite von Onkel Bjorn, aber mittlerweile ist sie in die Jahre gekommen und liegt gerne vor dem Feuer. Sie mag Kinder und gibt bei Unterkühlungen eine Wärmflasche ab, die besser als jedes Feuer ist. Außerdem beruhigt es die kleinen Patienten immer, die sich bei ihr sicher fühlen. Und kaum etwas ist der Genesung förderlicher, als sich gut aufgehoben zu fühlen. „Und schick mir jemand, die mir zur Hand geht. Eine, die noch nicht völlig besoffen ist. Ich muss jetzt zurück.“
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Marty mcFly
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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 17.05.2019 00:46

Hrafnkel antwortet Malina: "Ein Kind im Schnee. Sakura hat es in ihre Hütte gebracht. Ich unterrichte Garjolf, geht ihr schon vor. "

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Tiyadan
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Ungelesener Beitrag von Tiyadan » 17.05.2019 00:51

Im Langhaus
Erleichtert bemerkt Hjore, dass Sakura wieder zurück ist.
Er erhebt sich "Ich bin gleich wieder da, Eilif." und versucht sich einen Weg durch die Feiernden zu bahnen.
Die Heilari hat gerade ein Gespräch beendet und dreht sich um, als er bei ihr eintrifft.
"Gut, dass du da bist, Sakura! Etwas stimmt mit Eilif nicht. Kannst du sie dir vielleicht kurz ansehen?
Ich hab sie vorhin draußen angetroffen und bin mit ihr gemeinsam wieder rein. Sie scheint total ausgekühlt zu sein, und obwohl wir hier schon eine ganze Weile nah am Feuer sitzen, ich sie mit warmen Getränken und Suppe versorgen, wärmt sie einfach nicht wieder auf.
Sie lässt sich zwar nichts ankennen, aber ich mache mir Sorgen um sie."
Als dem Jäger plötzlich Sakuras Ausrüstung auffällt, wundert er sich "Warum hast du deine Waffen mit?"

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Sanja
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Ungelesener Beitrag von Sanja » 17.05.2019 06:18

Malinas Augen werden groß. Ein Kind im Schnee? Aus der Sippe kann es eigentlich nicht sein. Die sind alle mit auf der Feier. Schnell nickt sie. "Ich eile zu ihr." Antwortet sie nur und huscht dann auch schon an dem Godi vorbei aus dem Raum. Ein sicherlich fast erfrohrenes Kind und Sakura möchte ihre Hilfe. Malina hat zwar nicht wirklich eine Ahnung was sie tun könnte, aber wer sie um Hilfe bittet wird wohl immer hilfe bekommen.
Aus dem Lagerraum heraus gibt es einen Seiteneingang der dazu dient das Lager schneller befüllen zu können. So verlässt Malina das große Langhaus, ohne sich nochmal durch die Feiernden drängeln zu müssen.
Sofort schlägt ihr draussen die eisige Luft entgegen.
"Ich hätte einen Mantel holen sollen..." schimpft Malina mit sich selbst, während sie sich durch den Schnee kämpft. Zum Glück ist es nicht weit bis zu Sakuras Hütte wo Malina zunächst klopft. Als keine Antwort kommt und die Kälte bereits durch das eigentlich für diese Temperaturen zu dünne Kleid dringt, öffnet Malina schließlich unhöflich einfach die Tür und betritt die Hütte.
Dort muss sie sich dann erstmal orientieren. Das Feuer knistert im Kamin und davor auf dem Bärenfell liegt ein schlafender Junge. Sakura hingegen scheint nicht da zu sein.
Was nun? Das muss wohl das Kind aus dem Schnee sein. Malina kann sich nicht erinnern, ihn schonmal gesehen zu haben. Zögerlich legt sie ihre Hand auf seine Stirn, die mit kaltem Schweiß bedekt ist... oder ist es Wasser? Auf jeden Fall ist er Kalt und nass.
Ganz langsam hebt und senkt sich seine Brust. Also atmet er noch. Er ist also nicht tot.
Was soll sie denn nun tun?
Nass kann ja eigentlich nicht gut sein... und hier so nackt herum liegen ja auch nicht. Also sucht Malina sich eine Decke und legt sie vorsichtig über den Jungen so dass nur noch sein Kopf heraus lugt. Dann nimmt sie ein Tuch, setzt sich neben ihn und beginnt vorsichtig seine Stirn trocken zu tupfen.
"Alles wird wieder gut. Sakura ist eine tolle Heilari. Die bringt dich ratzfatz wieder auf die Beine... Wo steckt sie nur?"

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Lifthrasil
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Ungelesener Beitrag von Lifthrasil » 17.05.2019 07:48

Auch Hjartan bemerkt die Heilari. "Hey, Sakura! Was soll die seltsame 'Fest'-kleidung die Du da trägst, gerüstet als ginge es in die Schlacht? Sooo rauh feiert wir nun doch nicht. Oder willst Du einen Waffentanz aufführen? Dann nur zu!" ruft er ihr zu.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.05.2019 08:41

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, Langhaus → In ihrer Hütte, Sakura)
Sakura hört sich Hjores Schilderung ruhig an und nickt. „Ich habe einen halberfrorenen Jungen in der Hütte. Er lag draußen im Schnee, Onkel Bjorn und der Godi wissen schon Bescheid. Ich muss zurück. Aber pack sie warm ein und bring sie zu mir, ich schaue sie mir an. Hier geht das nicht richtig, und ich kann den Jungen nicht zu lange allein lassen. Sie soll erst einmal keinen Alkohol mehr trinken!“
Auf Hjartans Anruf hin ringt sie sich ein Lachen ab. „Schön wäre es. Leider Nein, die Pflicht ruft.“ Sie zieht sich wieder die Kapuze über und macht sich auf den Rückweg. Als sie bei sich drinnen rumoren hört, ist sie erst einmal etwas misstrauisch, aber als sie dann Malina erblickt, erleichtert. „Gut dass Du da bist, Kleine. Ich brauche jemand, der mir zur Hand geht, und wir bekommen gleich eine zweite Patientin.“ Das mit dem Abtupfen ist schon einmal gut. Hat der Junge sich im Schlaf freigestrampelt und ist ins Schwitzen gekommen? „Tupf ihn fertig ab, das hast Du völlig richtig gemacht. Fach dann bitte das Feuer wieder an. Er braucht die Wärme von außen. Er selber ist zu kalt und kann sich in der Decke nicht selber wärmen. Onkel Bjorn bringt gleich Brita, die wird ihn gut aufwärmen.“ Sie zieht die Augenbrauen hoch. „Bist Du etwa so durch den Schnee gelaufen? Das ist leichtsinnig! Eine Hand fürs Schiff, eine für dich selbst, Du kennst den Spruch doch! Wärme dich erst einmal selber am Feuer auf und trink ein paar Schlucke der Brühe!“ Da klopft es schon wieder an der Tür und einer ihrer Cousins bringt Brita, die behende in die Hütte schlüpft, sich den Schnee aus dem Fell schüttelt, alle Anwesenden beschnüffelt und freudig, aber mit der Würde ihres Alters begrüßt. Zum Jungen geführt, kennt sie ihre Aufgabe, und ihre Anwesenheit tut dem Jungen tatsächlich gut, so dass er, kaum ansprechbar, aber doch soweit aufwacht, dass er erst etwas warme Brühe und dann den stärkenden, nicht zu heißen Kräutertee zu sich nehmen kann. Er murmelt etwas vor sich hin, aber Sakura versucht ihn zu beruhigen. „Später. Wenn Du bei Kräften bist.“ Er kuschelt sich an die Wolfshündin und schließt wieder die Augen.
Nun hat Sakura einen Moment Zeit, und sie zerbricht sich den Kopf. Ein fremder Junge im Schnee. Eilif, die krank geworden zu sein scheint. Die düsteren Vorahnungen des Godi. Sie hat ein ganz mieses Gefühl bei der Sache.
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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 17.05.2019 09:32

"Waren doch nur ein paar Schritte." wiegelt Malina ab, als Sakura sie (völlig zu recht) dafür schilt so durch den Schnee gelaufen zu sein.
Dann jedoch diskutiert sie nicht weiter, sondern kümmert sich erst mal in Ruhe um das Feuer. Ein paar neue Scheite hinzu, etwas Luft und bald lodert das Feuer wieder schön auf und erfüllt den Raum mit wohliger Wärme.
Über die Arbeit am Feuer hat sich das selbst aufwärmen dann auch gleich mit erledigt und so steht Malina wieder bereit um Sakura zur Hand gehen zu können.
"Was kann ich jetzt tun?" Fragt sie nun leise und streicht dem Jungen sanft über den Kopf.

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Tiyadan
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Tiyadan » 17.05.2019 10:51

"Wir trinken später weiter." nimmt Hjore zurück am Tisch Eilif ihren Becher ab.
"Komm, Sakura will uns in ihrer Hütte sehen." hält er ihr ihren Mantel hin und hilft ihr hinein.
Er nimmt die Seefahrerin an der Hand und führt sie aus dem Langhaus.
Den Weg in Sakuras Hütte findet der Jäger wohl auch im Schlaf. So oft war er selbst schon zur Wundbehandlung bei der Heilari.
Auf dem Weg dahin schildert er seiner Begleiterin, was die Halbelfe ihm über das Kind erzählt hat.
An ihrem Ziel angekommen klopft Hjore nicht zu laut, aber doch gut hörbar an die Tür und nach kurzem Warten treten die beiden ein.

Jadoran
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 17.05.2019 11:13

Hochzeitsabend (Tag 1, abends, In ihrer Hütte, Sakura, Malina, Hjore)
Brita hat schon den Kopf gehoben und einmal leise geknurrt, bevor Sakura auch nur das Knarzen der Leiter gehört hat. Also Bekannte. Und so ist es auch. „Seid gegrüßt. Komm her, zum Feuer, und setz dich, Eilif.“ Sie entzündet eine Öllampe mit Pergamentschirm, um besseres Licht zu haben, nimmt Eilifs Hände in die ihren, fühlt den Puls, schaut in ihre Augen und riecht an ihrem Atem. Getrunken hat sie auf jeden Fall. Aber noch nicht ungebührlich viel. „Hmm. Mach dich oben rum bitte frei.“ Sie schaut kurz zu Hjore, im Blick die freundliche Bitte, er möge doch eben mal die Wand betrachten. Nicht, dass nicht alle hier schon alles mal gesehen hätten, aber trotzdem.... „Wie fühlst Du dich, Eilif? Seit wann bist Du so kalt?“
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Sanja
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Schrecken der Dämmerung

Ungelesener Beitrag von Sanja » 17.05.2019 12:55

Während Sakura Eilif untersucht, steht Malina erst mal wie bestellt und nicht abgeholt da und weiß nicht, was sie tun soll. Dann beschließt sie aber sich nützlich zu machen und füllt einen Becher mit schön warmem Tee für Eilif.

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