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DSA4 Auf dunklen Pfaden

Gefährliche Abenteuer, spannende Kämpfe und fremde Länder warten auf Dich.
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hexe
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Ungelesener Beitrag von hexe » 09.10.2018 11:19

Zum Gasthaus

Zulhamid würde ihn echt gerne aufmuntern, aber er hat das Gefühl, dass er heute dafür der Falsche ist. Er will sich dann schon nickend abwenden, als ihm noch etwas einfällt. [gar]"Ach... falls die Leiche schon im Boron-Tempel ist, bringt bitte in Erfahrung ob Elissa schon dort ist. Die Gardistin, der man im Kopf herum gezaubert hat..." und Khalid, der sich das ansehen wollte.

Aufmunternd lächeln, abwenden... gehen, wenn nichts mehr kommt.

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Lanzelind
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 12:03

Vielleicht täuscht Zulhamid sich aber auch ...

Emilio fährt sich mit einer Hand über das Gesicht, er wirkt blass, erschöpft. "Ich versuch, dran zu denken. Wo und wann treffen wir uns eigentlich wieder?", fragt er dann noch nach, vielleicht sollten sie wirklich einmal anfangen, bessere Absprachen zu treffen.

Er wartet die Antwort noch an und begibt sich dann zum Hauptgebäude der Wache. Irgendwie würde er das schon hinbekommen, sich als Rechtsgelehrter auszugeben. Muss ja ...

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.10.2018 14:12

Gasthaus

Kurz vor dem Gasthaus trennen sich Rikh und Emilio von Zulhamid und gehen Richtung Wachgebäude, wo der Leichnam des Wirtes Ardor liegen soll. So erreicht Zulhamid alleine das Gasthaus. Eine Tulamidin mittleren Alters - von der Kleidung her eine der Schankdamen, auch wenn Zulhamid sie noch nicht zuvor gesehen hat - berichtet, dass die beiden kranken Gäste noch immer sehr unpässlich sind und man bereits nach einem Heiler geschickt hat. Zulhamid und die anderen müssen sich aber keine Sorgen machen, da man die Situation im Griff hätte.

Stadtwache

Das Hauptgebäude der Stadtwache liegt im Herzen der Stadt und ist ein großer Bau, fast einer Kaserne gleichend. Zwei junge Gardistinnen mit militärisch kurzen Haaren stehen mit neutraler Miene vor dem Eingang. Rikh bemüht sich unaufällig zu gehen als die beiden Männer sich dem Gebäude nähern, der natürliche Reflex sich von der Garde fernzuhalten ist jedoch tief verankert. Als Emilio noch näher kommt legt eine der Gardistinnen ruhig eine Hand auf den Knauf ihres Säbels. "Der Zutritt zum Wachgebäude ist für Zivilisten nicht gestattet" sagt sie mit ruhiger Stimme und mustert Rikh und Emilio.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 14:34

Stadtwache

Emilio atmet innerlich tief durch Wie heißt Ardo eigentlich mit Nachnamen? Das hätte uns Khalid ja auch mal sagen können. Oder als wen er uns ankündigt. Wenn die jetzt nach irgendwelchen Namen fragen, stehen wir doof da. Naja, wird schon schief gehen ... , dann strafft er die Schultern und versucht sich, einen selbstbewussten und befehlsgewohnten Anstrich zu geben. "Die Götter zum Gruße. Ich komme im Auftrag der Familie des ermordeten Wirtes Ardo, die mich gebeten hat, seinen Tod zu überprüfen. Dieser Mann hier ist dabei, um die Leiche zu identifizieren. Sahib Khalid Al'Ankhra müsste uns bereits angekündigt haben... " Hoffe ich ....

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.10.2018 15:03

Stadtwache

Die Gardistin entspannt sich ein wenig und ihre Augenbrauen wandern in Wiedererkennung nach oben. "Ah, natürlich", sagt sie und schaut kurz zu Rikh. "Ihr wurdet angekündigt. Ich bringe euch sofort zum Leichnam. Bitte folgt mir. Ich bin übrigens Ayrina", sagt sie und klopft an das Tor hinter sich, dass sich kurz darauf öffnet. Sie führt die beiden Männer hinein, das massive Gemäuer des Wachgebäudes wirkt dabei ein wenig einschüchternd. "Sahib Al'Ankhra ist nicht oft hier, es muss wichtig sein. Wie war euer Name noch gleich?" fragte sie beiläufig, während sie zunächst über den Innenhof, der als Übungsplatz genutzt wird und anschließend einige nur schwach beleuchteten Gänge im hinteren Teil des Gebäudekomplexes führt. Schließlich bleibt sie vor einem an einer schweren Eisentür stehen und klopft kräftig an.

Nach einigen Momenten öffnet die Tür sich und eine Frau mit mausbraunen Haaren und hellgrünen Augen öffnet die Tür. Ihre Haare sind hinter dem Kopf zu einem Dutt gebunden. Sie ist klein, eher zierlich gebaut und trägt einen weißen Kittel über einem grauen Rock. Sie wirkt auf den ersten Blick fast jugendlich, die Lachfalten in den Ecken der Augen verraten aber, dass sie schon einige Winter hinter sich hat. Auf ihrer spitzen Nase sitzt eine Brille, die sie zurecht schiebt und die Gardistin und die beiden Männer beäugt. "Oh, die Angehörigen nehme ich an? Wie schön, wie schön, immer hereinspaziert in die gute Stube", säuselt sie grinsend. Sie hat außerordentlich blasse Haut, und trägt keinen Schmuck außer ein Halsband, an dem ein kleines goldenes Emblem hängt.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 09.10.2018 15:24

[gar]"Wir hatten ausgemacht uns wieder im Gasthof zu treffen, wenn wir das hier erledigt haben. Ich hole Mandasha und dann können wir uns alle dort austauschen. Wenn wir Glück haben verdichtet sich alles auf morgen früh und wir haben diesen Abend für uns." Er hatte noch undurchsichtig Gelächelt und hat sich dann abgewendet.

Gasthaus

Zulhamid lässt es sich trotzdem nicht nehmen kurz nach den beiden zu sehen, sei es nur um die Worte der Schankmaid zu überprüfen. Er zieht sich aber schnell in sein Zimmer zurück und sucht sich unauffällige Kleidung aus dem Schrank. Diesmal keine Kopfbedeckung. Etwas Kleingeld und die Münzen steckt er wieder in die Hosentaschen. Ein paar Sandalen und fertig.

Für Nasul besorgte er im Gastraum eine Arange, bevor es wieder raus auf die Straße ging. Mit der Fledermaus im Kragen, fragt er sie aus:
[tul]"Also... wo muss ich hin. Und.. Du musst mir nochmal erzählen, was wir gestern Abend erlebt haben, nachdem sie uns erwischt haben..."

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 15:35

Stadtwache

Emilio tut einfach mal so als habe er die Frage der Stadtgardistin nicht gehört und sieht sich auf dem Weg durch das Gebäude interessiert um, ohne jedoch zu neugierig zu wirken. Als die Magierin (?) öffnet, begrüßt er sie mit einem Lächeln Hesinde zum Gruße, gelehrte Dame und folgt ihrer Aufforderung einzutreten. "Ganz recht, wir kommen wegen des Verstorbenen. Man bat mich, als Rechtsgelehrter einmal einen Blick auf die Leiche zu werfen. Konntert ihr schon irgendwelche Erkenntnisse sammeln?"

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 09.10.2018 18:01

Am Palastviertel

Nachdenklich schaut Mandasha auf diese Delle, bevor sie die wieder sich selbst überlässt und zu Ada zurückkehrt. Ruhig legt sie ihr eine Hand auf die Schulter. "Sagt, wollen wir nicht nach drinnen gehen? Die Wäsche könnt Ihr auch später fertig machen."

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 10.10.2018 13:33

Am Palastviertel

Das Gras ist etwas gelblich wo die Delle ist, so als hätte es nur wenig Sonne abbekommen für längere Zeit. Ada beruhigt sich ein wenig als Mandasha ihr eine Hand auf die Schulter legt und nickt. "Natürlich. Möchtet ihr einen Tee trinken?" fragt sie und geht dann mit vorsichtigen Schritten aber dennoch zielstrebig zur Hintertür und lässt Mandasha hinein. "Ihr sagtet die Anhänger Feqz' schickten euch? Womit genau verdient ihr euren Lebensunterhalt? Gehört ihr zur Stadtgarde?" fragt sie.

Gasthaus -> Palastviertel

Nasul ist hoch erfreut Zulhamid behilflich sein zu können und sendet ihm mental eine Wegbeschreibung - natürlich den Luft weg - zu dem Haus bei dem Mandasha gerade ist, nahe der Außenmauer des Palastviertels. Anhand der Beschreibung kann Zulhamid aber grob eine Route zur Phexgeweihten planen. Auf dem Weg beschreibt Nasul dann grob, was er vom letzten Abend mitbekommen hat.

Wie die Helden aus dem Turm Zahirs flohen, von Erkhabhan gefangen genommen wurden und alle - ihm eingeschlossen - einschliefen und dann später im Gefängnis aufwachten. Das Drama rund um Khalid hat er nicht verstanden, der Typ war ihm aber deutlich zu laut, weshalb Nasul viel erfreuter darüber war, ein wenig frische Luft schnappen zu können. Dann ging der Mann mit der schwarzen Robe wieder und der bärtige Alte sprach seltsame Worte, woraufhin alle eingeschlafen sind.

Ganz aufgeregt berichtet die Fledermau davon, wie er versucht hat Zulhamid zu wecken - denn er ist nicht eingeschlafen wie die anderen, hat aber so getan. Männer in Wachuniformen kamen herein und haben angefangen die Schlafenden auf Tragen wegzubringen. Als Zulhamid auf eine Trage gelegt wurde, hatte der Alte sich noch vorgebeugt, Zulhamid eine Hand auf die Stirn gelegt und ihm irgendwas ins Ohr geflüstert, dann bemerkte er wohl, das Nasul noch wach war und hat nochmal gezaubert. Dann ist Nasul im Gasthaus aufgewacht und ist mit der jungen Frau gereist, in deren Dekolleté er sich versteckte.

Bis auf die Tatsache, dass Zulhamid mit allen gleichzeitig eingeschlafen sein soll, gleich die Geschichte dem, was Zulhamid schon wusste. Während sie sich "unterhalten" nähert sich Zulhamid indes den Gebäuden, welche Mandasha untersuchen sollte. Aus einem davon bellt ein wütender Hund, als Zulhamid näher kommt.

Stadtwache

Die Frau führt Rikh und Emilio hinein, die daraufhin einen Blick aufs Innere des Raumes werfen können. Der Raum ist relativ schwach beleuchtet und auffällig kalt, deutlich kälter als es vor der Tür war. Der starke Geruch von Formaldehyd liegt in der Luft. Der Raum ist recht groß, es gibt jedoch keine Stühle. Drei große Tische stehen im Raum, zwei davon leer, auf einem scheint ein großer Körper zu liegen, über den ein weißes Tuch gehüllt ist. "Ich war gerade mit der Untersuchung fertig. Doch wo sind nur meine Manieren. Lorindya Winkel mein Name, stets zu Diensten. Auch wenn ich hoffe, dass ihr so schnell meiner Dienste nicht bedürft", sagt sie und kichert über ihren eigenen Witz.

Am Rand des Raumes steht ein Schreibtisch mit mehreren Blättern Pergament voller Notizen. Neben dem belegten Tisch steht ein kleines Tischlein mit einem Tuch darauf, auf dem einige Werkzeuge aus Metall liegen. Eine Zange, ein sehr dünnes Messer und eine kleine Säge. "Verzeiht die Unordnung, meine sonstigen Gäste stören sich eher selten daran", sagt sie, erneut kichernd und seufzt dann. "Das Opfer ist männlich, schätzungsweise 45 oder 48 Götterläufe alt. Ardor Eichenblatt, heißt er, aber dass wissen sie sicherlich."
"Todesursache war vermutlich Blutverlust. Das Opfer wurde exakt 32 mal mit einem sehr scharfen Messer punktiert. Die inneren Organe wurden dabei allesamt verletzt, einschließlich des Herzens. Schnitt an den Halsschlagadern, durch die das meiste Blut ausgetreten ist. Das Messer was so scharf, dass das Opfer vermutlich noch gelebt hat als ihm die Kehle durchgeschnitten wurde. Die Wundränder waren sehr sauber, ein handelsübliches Messer würde da deutlich gröbere Wunden verursachen"
, fängt sie dann an zu plappern und stellt sich vor den Tisch mit dem Körper.
"Möchten sie das Opfer selber sehen? Bitte nicht anfassen, ich habe da strenge Regeln. Die Boronkirche mag meine Arbeit nicht gutheißen, aber das heißt nicht, dass ich bewusst Leichname schlecht behandle", sagt sie und schaut dabei Rikh und Emilio an.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 10.10.2018 13:47

Stadtwache

Emilio ist ein wenig bleich um die Nase geworden bei der ausführlichen Beschreibung der Gelehrten. Er weiß schon, warum er Reiseromane und Liebesgeschichten schreibt ... "Also wurde er gefoltert ..." Es ist mehr eine, grimmige, Feststellung als eine Frage. Dann nickt er "Ja, wir würden ihn gern einmal selbst sehen"

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 10.10.2018 14:28

Am Palastviertel

"Ein Tee klingt wunderbar.", antwortet sie und schmunzelt dann. "Nein, nicht direkt. Ich führe Dienste aus und bekomme dafür Geld.", antwortet sie dann. "Sagt einmal, was ist das für eine Delle dort am Rand des Gartens? Das Gras ist so gelb, es sieht aus als hätte jemand eine riesige Kugel von dort weggeschleppt."

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Ungelesener Beitrag von hexe » 10.10.2018 15:26

Am Haus mit dem Hund

Wegbeschreibungen aus der Luft. Zulhamid wäre ja auch lieber geflogen, aber wenn er mitten am Tag durch Zorgan fliegt, werden ihm die ansässigen Hexen als auch die Inquisition aufs Dach steigen. Also lieber nicht... Nasul mag Khalid nicht. Das wird Emilio nicht aufhalten. Während des Weges flüstert er leise mit seinem Kumpanen. [tul]"Ach, es ging bei Khalid um Liebe und Vertrauen und Enttäuschung, Du weißt schon wie bei Lydia, Iriana, Jasmin... ach Jasmin. Ja, ich weiß Du hältst das anders - nur zu einer bestimmten Jahreszeit... Du hast es geschafft Dich schlafen zu stellen... das hatte ich auch vor... Erkhaban ist ein Arsch. Erinnere mich daran ihm eine rein zu hauen, wenn wir ihn wieder sehen. Einfach so... ja, wahrscheinlich wird mich dann irgendeiner seiner Wachhunde überrumpeln, aber das ist es wert."

Das Kläffen des Hundes zieht kurz seine Aufmerksamkeit. Vielleicht hat der etwas gesehen oder gerochen? Bei Hunden denkt meist keiner an Zeugen.

[tul]"So, wo muss ich hin?"

Zulhamid schlendert um die Häuser und hält nach Mandasha sowie dieser ominösen Delle Ausschau.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 10.10.2018 22:27

Stadtwache

Rikh hält sich beim Betreten der Stadtwache im Hintergrund und mimt eher den Begleiter Emilios. Das er mal freiwillig hier reingeht hätte er nie für möglich gehalten. Als sie mit der Magierin allein in dem Raum sind und diese recht ungeniert über den Vorfall spricht taut auch Rikh wieder etwas auf. "Dann sind die Stiche in den Körper erst etwas nach dem Schnitt am Hals ausgeführt worden, wenn er daraus kaum mehr geblutet hat? Aber warum sollte jemand sowas tun?" Interessiert tritt er mit an den Tisch, hält aber einen kleinen Abstand, damit klar ist, dass er nur schauen will.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 11.10.2018 08:31

Stadtwache - Leichenschauhaus

Lorindya schüttelt den Kopf. "Ich glaube nicht, dass es Folter war. Es gab stumpfe Gewalteinwirkung auf den Hinterkopf, möglicherweise war er nicht mehr bei bewusstsein, als die tödliche Wunde zugefügt wurde. Ich will Folter aber auch nicht ausschließen, ich habe an seinen Hand- und Fußgelenken Fesselmale gefunden. Die Leiche war jedoch nicht gefesselt als man sie fand, wurde mir berichtet", sagt sie und geht zum Tisch herüber. Dann hebt sie einen Finger auf Rikhs Frage hin und wirkt dabei ein wenig aufgeregt. "Das habe ich mich auch gefragt. Warum die zusätzlichen Stiche? Die meisten sind im Thoraxbereich, es gibt keine Verletzungen an Armen oder Beinen weswegen ich denke, dass das Opfer sich nicht gewehrt hat. Dafür hat das Gesicht auch ein paar Schnitte abbekommen", sagt sie und faltet dann das weiße Tuch zurück, sodass Oberkörper und Gesicht zu sehen sind.

Rikh und Emilio erblicken einen grausig zugerichteten Körper. Der Wirt Ardor war solange Rikh ihn kannte immer etwas kräftiger gebaut, geradezu etwas 'speckiger', und von etwas ungesunder Hautfarbe - was nicht verwunderlich ist wenn man hauptsächlich nach Einbruch der Dunkelheit in einem versifften Ort wie dem Rattenloch arbeitet. Dennoch ist die Hautfarbe des Toten noch etwas ganz anderes. Der nackte Oberkörper ist übersät mit tiefen Einstichen, doch wurde er wohl schon gereinigt. Die Wundränder sind grau, ebenso wie die Haut. Eine lange Schnittwunde am Hals sticht ebenfalls im Auge. Offenbar hat ihm jemand die krumme Nase gebrochen vor seinem Tod. Der dunkelgraue Schnurrbart, den Rikh beim Wirt kennt, ist dunkelrot vom Blut, das aus den vielen Verletzungen im Gesicht ausgetreten sein muss, Lorindya konnte den Bart wohl nicht so gut säubern wie die Haut. Auch auf dem Kopf, der Halbglatze des Wirts, gibt es einige Schnitte, die seinen Haarkranz mit Blut getränkt haben müssen. Das Gesicht des Opfers ist übel zugerichtet und fast müsste es Rikh um seinen alten Freund leid tun...

...wenn es denn Ardor wäre. Das Opfer auf dem Tisch sieht ihm verdammt ähnlich und Emilio kann auf den ersten Blick auch keinen Unterschied zum Wirt erkennen aufgrund der vielen Verletzungen, doch Rikh ist sich sicher, dass das nicht der Mann ist, der ihm die letzten paar Jahre so etwas wie ein Freund war und ihn nie aus seiner schmierigen Kneipe rausgeworfen hat. Dieser Mann hat die selbe Statur, die selbe Frisur und Haarfarbe, aber es sind kleine Details, wie die Form der Ohren oder die Augenbrauen, die nicht zu Ardor passen. Lebendig und unverletzt könnte jeder sehen, dass das nicht Ardor ist.

Palastviertel - Zulhamid

Nasul zuckt etwas zusammen als der Hund bellt, führt Zulhamid dann aber zielsicher zu einem Haus mit einem kleinen Garten, in welchem Wäsche hängt. Ein Waschzuber mit einem Hemd, das über den Rand hängt, steht ebenfalls im Garten, durch ein Fenster klingen leise die Stimmen zweier Frauen - eine davon die von Mandasha. Ebenso findet Zulhamid die besagte 'Delle', eine runde Einbuchtung auf dem Rasen, wo das Gras plattgedrückt und etwas gelblich ist. Innen bricht die unbekannte Frauenstimme plötzlich ab.

Adas Haus - Mandasha

Das Haus ist im Inneren nicht sonderlich luxuriös eingerichtet, aber größtenteils sauber und ordentlich - wie auch immer Ada hier Ordnung hält. Auf einem Tisch im Wohnzimmer steht schon eine Teekanne und eine einzelne Tasse. Ada holt vorsichtig mit tastenden Griffen eine weitere Tasse aus einem Regal und stellt sie vor einen der Stühle am Tisch, und beginnt dann den Tee vorsichtig einzuschenken. Die Tasse füllt sich dabei nur halb, aber besser so als daneben. "Das klingt interessant, aber auch gefährlich. Ihr kommt sicherlich viel rum", sagt sie und setzt sich vor ihre Tasse. "Delle im Garten? Ah, ich weiß was ihr meint. Da lag ein großer Stein, ich hab meinen Bruder schon vor vielen Monden gebeten ihn mal wegzuräumen, weil ich so oft über ihn gestolpert bin. Als er gestern hier war mit diesen... Männern, hat er ihn glaube ich weggeschafft. Warum fragt..." sie bricht ab und ihr Blick geht in Richtung des Fensters Richtung Garten. "Da draußen ist jemand", flüstert sie. "Vielleicht einer von diesen Männern die ihr sucht?" fragt sie dann und ihre Hände fangen an zu zittern.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 11.10.2018 08:55

Adas Haus - Garten

Zulhamid bemüht mich zwar leise zu sein, aber rechnet ebenso nicht mit dem guten Gehör einer Blinden. Mandasha im Haus zu hören beruhigt ihn, sodass er bei der Delle in die Hocke geht (und damit vielleicht gerade aus dem Blickfeld vom Haus verschwindet, als Mandasha sich dazu umdreht) und dann zu grübeln beginnt: Es gibt viele profane Wege eine solche Spur zu hinterlassen. Es muss kein Tor zum Limbus aufgehen und ein Artefakt ausspuken, das auf den Boden kracht. Außerdem sieht das Gras so aus, als ob es länger kein Sonnenlicht abbekommen hätte und magische Spuren von gestern Abend würde er mit seinen bescheidenen Fähigkeiten eh nicht erkennen können. Er konzentriert sich lieber auf die Größe der Delle. Die Größe des Artefakts, des Steines. Erstes hatte er allerdings nie gesehen und den Stein nur kurz als Erkhaban ihn aus dem Rucksack gezogen hat, aber vielleicht würde er genau hier passen?

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 11.10.2018 09:50

Stadtwache - Leichenschauhaus

Rikh liess sich seine Erkenntnis nicht anmerken. Dabei einen leicht entsetzten Gesichtsausdruck aufzusetzen fiel ihm auch nicht schwer. Er hatte zwar schon verschiedene schlimm zugerichtete Leute gesehen - einige selbst zugerichtet -, aber so ein Anblick war auch ihm neu. "Lässt sich sagen, wir lange er ungefähr gefesselt war? Und hast... habt ihr eine Vermutung, warum die Stiche so gesetzt wurden? Irgendetwas magisches vielleicht?"
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 11.10.2018 10:22

Stadtwache - Leichenschauhaus

Lorindya schüttelt den Kopf. "Ich habe in meiner Zeit bei den Ledernacken einiges gesehen, auch magisch motivierte Morde, aber so etwas nicht. Ich glaube nicht, dass es einen magischen Grund hat, wieso er so zugerichtet wurde. Ich schätze man wollte verschleiern, was dieser Mann durchgemacht hat, und falls er gefoltert wurde, die Spuren davon verwischen. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass man mit den Verletzungen im Gesicht die Identität des Opfers geheim halten wollte, aber das ergibt auch keinen Sinn, wenn man das Opfer in seinem eigenen Haus ermordet", sagt sie dann und zuckt mit den Schultern. "Damit solche Abdrücke entstehen muss das Opfer mindestens einen Tag gefesselt gewesen sein, vielleicht sogar länger. Schwer zu sagen aufgrund des brutalen Mordes", sagt sie.

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Zulhamid ist sich sicher, sich noch rechtzeitig geduckt zu haben. Auf den ersten Blick könnte der Stein, der im Rucksack war, diese Delle hinterlassen haben, die Größe stimmt mehr oder weniger überein.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 11.10.2018 18:11

Stadtwache - Leichenschauhaus

Emilio bemüht sich, beim Anblick der Leiche nicht zu zimperlich zu wirken. Natürlich hatte er auch schon Tote gesehen und Hornissen konnten Menschen auch schrecklich zurichten, aber das war ja auch ein Grund, warum er dem Militär den Rücken gekehrt hatte. Er war einfach aus zu weichem Holz geschnitzt. Immer noch bleich hält er sich ein Taschentuch vor Mund und Nase, wodurch seine Stimme etwas gedämpft wird. "Ich glaub, ich hab genug gesehen..." Spekulationen konnten sie auch an der frischen Luft anstellen. Falls Rikh noch Fragen hat, sollte er sie stellen und dann nachkommen. Er ist hier fertig. Wer tut so etwas, in Marbos Namen?

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.10.2018 08:35

Stadtwache - Leichenschauhaus

Lorindya schaut das Opfer noch einen Moment gedankenverloren an und legt dann das weiße Tuch wieder über den Toten. "Wäre das dann alles? Braucht ihr noch etwas für die Angehörigen des Toten? Einen Totenschein oder so?" fragt sie und schaut zu Emilio und RIkh. "Richtet der Familie doch bitte mein tiefstes Beileid aus, ich hoffe sie haben Verständnis dafür, dass in einem solchen Fall die Leiche nicht sofort freigegeben werden konnte. Morgen früh wird der Körper an die Boronkirche übergeben, sofern die Familie nicht irgendwelche anderen Pläne für die Beerdigung hat", meint sie noch.
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Ungelesener Beitrag von hexe » 12.10.2018 11:38

Adas Haus - Garten

Gedankenverloren betrachtet Zulhamid die Delle.

Stein in den Rucksack, Artefakt her, abreisen morgen früh? Mit den Thorwalern. Opfer im Keller. Stiche ins Gesicht. Wahrscheinlich kein echter Arbor. Rikh kennt Arbor 'länger'. Arbor mit Schnurbart und Halbglatze... Therengar, der Blumenhasser, die Schwabelbacke mit Schnurbart und Halbglatze... Ist Arbor Therengar?... war er bei ihnen? Hat Marhabal zaubern lassen? Hat Arbor... hat Therengar etwas in das Essen gemischt, um heute zumindest ein paar auszuschalten? Hat er sie alle verarscht? Saß da und hat gelauscht, hat das Opfer gespielt?

Scheiße, Du wirst alt, Zul.

Vielleicht sollte er das hier wirklich aufgeben und sich von Emilio nach Al'Anfa verschleppen lassen. Aber es ergibt Sinn. Therengar macht das Rattenloch auf, richtet es stinkig genug ein, damit keiner der hohen Herrschaft sich hier umsieht. Keine Wache, kein Khalid, kein Erkhaban... gibt sich als plumper Wirt aus und sammelt alle Informationen, die er braucht. Schickt schlussendlich die fähigeren Idioten aus, verzieht sich in die Küche, verlässt das Loch, verzaubert Elissa. Täuscht seinen Tod vor und zack, morgen ist er weg. Mit Artefakt ohne Zeugen. Ob er sich noch der Thorwaler entledigt?

Sein Blick ist dabei auf den Boden gerichtet und er achtet nicht wirklich darauf, was um ihn herum passiert...

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.10.2018 12:41

Stadtwache - Leichenschauhaus

"Jaja, der Totenschein, natürlich", erwidert Emilio, der schon auf dem Weg nach draußen ist, dreht sich noch einmal um und zwingt sich, nicht zu ungeduldig zu wirken. "Eure Beileidsbekundungen richte ich selbstverständlich aus."

Also ist Ardor höchstwahrscheinlich viel tiefer in die Sache verwickelt als wir vermutet haben. Entweder er hat eine sehr stattliche Belohnung erhalten und macht sich damit jetzt irgendwo ein schönes Leben oder er hat uns von Anfang an hinters Licht geführt und ist noch viel mehr als er vorgegeben hat. Vielleicht sogar unser Auftraggeber selbst? In dieser Stadt scheint ohnehin fast niemand der zu sein, der er vorgibt ... da ist Al'Anfa ja in gewisser Hinsicht noch aufrichtiger ...

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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 14.10.2018 19:17

Adas Haus - Mandasha

Mandasha schaut sofort alarmiert auf. "Beruhigt Euch.", zischt sie, mehr befehlend als beruhigend. "Ich gehe nachsehen."
Sie wirft einen Blick aus dem Fenster, aber als dort niemand zu sehen ist, geht sie leise zurück zu der Tür nach draußen.
Aufmerksam lauscht sie erst, bevor sie die Tür öffnet und hinausspäht.

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Auf dunklen Pfaden

Ungelesener Beitrag von Loirana » 15.10.2018 09:40

Adas Haus - Garten

Ada nickt und legt ihre Hände um ihre Tasse. Durch die Tür hat Mandasha einen guten Überblick über den Garten. An der Stelle, wo sie die Delle im Gras entdeckt hatte, hockt Zulhamid in seiner verwandelten Form als Mittelreicher und mustert die Stelle.

Stadtwache - Leichenschauhaus

Lorindya geht zu einem Regal und holt ein Pergament heraus. "Dauert nur einen Moment", sagt sie und beginnt mit einer Feder das Pergament auszufüllen, welches offenbar ein "Blanko-Totenschein" ist. "So, fertig", meint sie dann und pustet einmal vorsichtig auf die Tinte, als diese getrocknet ist, rollt sie das Pergament ein und versieht es noch mit einem Wachssiegel. "Soll nicht heißen, Dottore Winkel würde das Protokoll verletzen oder die Bürokratie verschmähen. Ist hier in Aranien ein Witz verglichen mit den Bergen von Papierkram, die ich in Vinsalt ausfüllen musste, aber ich schweife ab", sagt sie und überreicht Emilio die Schriftrolle.
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Cloverleave
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Auf dunklen Pfaden

Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 15.10.2018 19:05

Adas Haus - Garten

Mandasha seufzt und lässt den halb herausgezogenen Dolch wieder in seine Scheide zurücksinken. Am liebsten würde sie zu Zulhamid schleichen, um ihm eine Lektion dafür zu erteilen, dass er einfach in einem fremden Garten herumschleicht. Aber sie möchte Ada nicht in Angst lassen - und wer weiß, was Zulhamid so für Fähigkeiten auspackt, wenn er sich erschreckt....
"Ihr könnt euch entspannen, Ada. Ich kenne ihn.", ruft sie nach hinten und geht dann mit zügigen Schritten zu Zulhamid zurück. "Feqz mit dir, du Dieb in fremden Gärten."

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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 15.10.2018 19:38

Stadtwache - Leichenschauhaus

Mit einem "Danke" nimmt Emilio das Schriftstück entgegen und wartet dann draußen auf Rikh.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 16.10.2018 08:13

Adas Haus - Garten

Mandashas Ruf zu Ada lässt Zulhamid aus seinen Gedanken aufsehen. Er fühlt sich unschuldig, was den Vorwurf in fremden Gärten herum zu schleichen. Schließlich hat er sich nicht mal die Mühe gemacht zu schleichen, sondern mal blind auf Nasul vertraut.

"Es wurde nach mir geschickt." Er steht wieder auf, legt wie üblich die Hand auf die Brust und deutet eine leichte Verbeugung an. "Als Dieb komme ich wohl zu spät." Ein Handzeig auf die Delle. "Aber wie kann ich zu Diensten sein?"

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Cloverleave
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 16.10.2018 08:53

"Geschickt ist vielleicht das falsche Wort.", murmelt Mandasha und fährt dann nur mäßíg lauter fort. "Ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, wo diese Delle herkam, aber mittlerweile weiß ich, dass dort ein Stein lag, den die mitgenommen habe. Ansonsten ist das hier das Haus, in dem sie waren. Bei Ada" Sie nickt zum Haus. ", die jetzt irgendwie aufgelöst ist und ihrem Bruder, der seit dem Besuch einer Gruppe von Männern verschwunden ist. Sie hat Tee gemacht." Und damit dreht sie sich um, aber nur halb, in einer wartend-auffordernden Geste. Und weil sie wohl Zulhamid die Chance geben will, seine Informationen zu teilen.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 16.10.2018 09:57

Adas Haus - Garten

"Ich hab... ne Menge zu erzählen..." zu viel für jetzt, wenn das sein Füchsisch her gibt. Aber Mandasha hat sicher schon gemerkt, dass er darin nicht ganz so geübt ist. "Den Stein hast Du auch schon kennen gelernt, denke ich. Wird ein Brett auch vermisst? - Einen Tee nehme ich sehr gerne, wenn ich darf."

Wenn Mandasha keine andere Vorstellung hat, würde er mit ihr ins Haus gehen.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 16.10.2018 11:32

Stadtwache - Leichenschauhaus

Rikh schaut noch einen Moment zum Tisch, wo der Tote liegt und verabschiedet sich dann auch von der Dame. "Danke, dass ich ihn sehen durfte. Das bedeutet mir viel", sagt er, wobei er sich bemüht möglichst getroffen zu klingen. Lorindya lächelt ihn und Emilio an. "Ach keine Ursache, ich hoffe nur, sie finden den, der das getan hat. Möge Hesinde mit euch sein", sagt sie und öffnet die Stahltür für Emilio und Rikh. Draußen wartet schon die Gardistin vom Eingang um die beiden wieder zur Straße zu geleiten. Dort wirkt Rikh schlagartig wieder gefasster, während er und Emilio aus der Sicht der Gardistinnen verschwinden. "Ich hab keine Ahnung wer das war, aber Ardor war das nicht. Frag nicht woran genau ich es gesehen habe, sein Gesicht sah übel aus, aber er war es nicht. Nenn es Instinkt", raunt er, während er zielstrebig zurück zum Gasthaus marschiert. "Und jemand, der ihm so ähnlich sieht, findet man nicht mal so eben, das wurde schon länger geplant. Wenn mich nicht alles täuscht, lag dort auf dem Tisch jener Mann, der im Keller des Rattenlochs gefesselt wurde und dann ermordet wurde. Aber warum?" fragt er leise, so dass Emilio es hören kann, und zieht seinen Flachmann, aus dem er einen kräftigen Schluck nimmt.
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Ungelesener Beitrag von Cloverleave » 16.10.2018 13:32

Adas Haus - Garten

Mandasha nickt. "Wir können sie fragen. Achja, Ada ist blind.", fügt sie dann noch an und führt Zulhamid nach drinnen.
"Ich habe ihn mit herein gebracht, Ada, ich hoffe das war in Ordnung für Euch. Wenn ich vorstellen darf: Phelix, ein Freund von mir, der auch in dieser Sache beschäftigt ist.", richtet sie an die junge Frau, in der Erwartung, das diese noch dort ist, wo sie sie zurückgelassen hat.
Zuletzt geändert von Cloverleave am 16.10.2018 13:41, insgesamt 1-mal geändert.

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