DSA4 Sternenlose Nacht

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Lanzelind
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 12:10

Erleichtert winkt Kheidarion den beiden Frauen zu, als die Gruppen sich treffen "Ah, gut euch zu sehen, Larona, Firnuyama. Alles in Ordnung bei euch? Seid ihr verletzt?" Auf eine etwaige Gegenfrage schüttelt er den Kopf "Nein, den Göttern sei dank. Wir konnten uns unter einem Baum in Sicherheit bringen. Ach ja und dann haben wir noch eine seltsame Hütte im Wald gefunden, vor der lauter Tierknochen lagen. Vielleicht sollte sich das noch einmal jemand mit magischen Fähigkeiten anschauen. Was ist eigentlich mit dem Wildhüter. Habt ihr ihn ins Dorf gebracht? Ich würde dann auf jeden Fall einmal nach ihm schauen ..."

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Samweis
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 09.10.2018 13:25

"Ja die Hütte ist ein
gottverlassener Ort, dort sollten wir unbedingt wieder hin . Aber es hat auf jeden Fall Zeit für nach dem Patientenbesuch."
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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 09.10.2018 15:06

"Uns geht es gut. Diese Hütte sollten wir uns aber wirklich ansehen, das mit den Knochen klingt sehr seltsam. Den Wildhüter haben wir ins Dorf gebracht, aber da wir mit ihm eh nochmal reden sollten...Er wirkte wirklich zu kräftig für die Verletzung." meint sie zu den anderen und würde uach gleich wieder den Weg zurück ins Dorf einschlagen.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 15:07

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 09.10.2018 15:14

Firnuyama ist in die Hocke gegangen, um den heranstürmenden Sanyarin in Emfang zu nehmen. Sie wirkt sichtlich erleichtert, dass es ihrem kleinen Freund gut geht und wuschelt ihm ein wenig durchs Fell, bevor sie es wieder sacht glatt streicht: ~isd~ "Alles in Ordnung, Iama? Hast den Männern hier im Wald geholfen, hm? Sehr gut." Kurz bietet sie ihm an in des Tuch zu klettern; sie hat aber auch kein Problem damit, wenn er lieber noch heraum streunen möchte.

"Wir haben den Mann ins Dorf gebracht," bestätigt die Elfe, während sie sich wieder aufrichtet, die Frage Kheidarions und fügt nach einem Moment noch erklärend hinzu: "Sie wollen eine eurer Priesterinnen holen, die in der Nähe wohnt, damit die ihm helfen kann." Ob der Prinz jetzt trotzdem erst ins Dorf möchte, oder sie zu der Hütte gehen, wartet Firnuyama erstmal ab, während sie den Blick in die Umgebung schweifen lässt und in den Wald hinein lauscht.

Als ersichtlich wird, dass alle wieder zurück ins Dorf wollen, übernimmt sie ohne sich wirklich Gedanken darüber zu machen, die Führung durch den Wald.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 09.10.2018 16:17

Sanyarin ist hocherfreut über das Wiedersehen mit der Elfe und klettert mehr als bereitwillig in ihr Tuch, wo er sich zusammenrollt. Noch während die Helden ihre nächsten Schritte besprechen, ist er eingeschlafen.
Gerade wollen die Helden sich wieder auf den Weg Richtung Dorf machen, da steigt ein großer Schwarm Vögel aus dem Wald auf, mehrere hundert Schritt weiter im Nord, und fliegt rasch über die Lichtung Hinweg nach Süden - gefolgt von einem wütenden, donnernden Brüllen, dass bis zur Lichtung hörbar ist, das selbe Brüllen, das schon vom sechsbeinigen Bären erklungen ist. Es lässt sich aber heraushören, dass der Bär relativ weit weg sein müsste, aber angespornt von der Erinnerung, dass der Bär noch irgendwo sein Unwesen treibt, sorgt dafür, dass die Helden schneller voran kommen als auf dem Hinweg zur Lichtung.

Die Praiosscheibe steht längst nicht mehr im Zenit, als die Helden das Dorf wieder alle zusammen erreichen. Es dürfte mittlerweile später nachmittag sein, wobei der Kampf mit dem Bärwesen und die Aufregung, die damit verbunden war, das Zeitgefühl ohnehin ein wenig verzerrt hat. Als die Helden näher kommen, werden sie zu allererst von der Kutscherin Lydia begrüßt, die etwas empört die Hände in die Hüften gestemmt hat. Sie schaut die Truppe mit einer Mischung aus Verwirrung und Ratlosigkeit an. "Bei allem Respekt, aber wo seid ihr gewesen? Vor Einbruch der Dunkelheit werden wir die nächste Ortschaft nun nicht mehr erreichen können!", protestiert sie, wirkt aber dann auch etwas erleichtert, dass es den Helden soweit gut zu gehen scheint.

Auf den Straßen des Dorfes ist mehr los als gegen Mittag, wo die Helden aufgebrochen sind. Vom Rand des Dorfes, wo Lydia die Helden abfängt, können die Helden erkennen wie ein halbes Dutzend Menschen sich um die Hütte des Wildhüters versammelt hat. Einige sind damit beschäftigt Wasser heranzubringen, die Kinder spielen indes mit dem Hund des Wildhüters hinterm Haus. Mehrere Grüppchen haben sich im Dorf versammelt die eifrig am Tratschen sind. Die Dorfälteste kommt langsam an ihrem Gehstock ebenfalls auf die Helden zu, in der freien Hand ein kleines Buch. "Ah, da seid ihr ja. Alle in einem Stück, fein fein", sagt sie.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 09.10.2018 16:30

Kheidarion überlässt es anderen, Lydia zu besänftigen, seine Sorge gilt in erster Linie "seinem" Patienten. Der Dorfältesten, die ihnen entgegen kommt, lächelt er freundlich entgegen,wirft kurz einen neugierigen Blick auf das Buch und nickt dann in Richtung der Hütte des Wildhüters und der Menschenansammlungen im Dorf. "Ah, Mütterchen, ist alles in Ordnung hier? Wie geht es dem Wildhüter. Was machen all die Leute vor seiner Hütte?"

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 10.10.2018 08:47

Die Dorfälteste Agatha schaut Kheidarion an und lächelt. "Och, dem geht es gut, den Umständen entsprechend. Ein Diener Peraines ist gerade bei ihm, und im Dorf haben sich mehr als genug Freiwillige gefunden um zu helfen", erzählt sie und zeigt auf die Hütte des Wildhüters. "Die meisten gucken aber nur neugierig. Die Kinder spielen dafür in der Zeit mit dem Hund, der wirkte etwas nervös weil es seinem Herrchen nicht gut ging. Jaja, kluges Tier", sagt sie und lacht leise, während sie den Kindern aus der Ferne beim Spielen zusieht. Firnuyama fällt dabei auf, dass das Mädchen, mit dem sie auf Isdira gesprochen hatte, nicht dabei ist.

"Armer Servando. Es ging ihm relativ gut, was erstaunlich ist. Dann schrie er plötzlich auf, dass das alles ja doch kein Traum sei, und hatte plötzlich hohes Fieber. Die gute Ysminja, die sich um ihn gekümmert hatte, nachdem die Dienerin des Raben und die Elfe ihn herbrachten, hatte alle Hände voll zu tun. Seine Gnaden hat aber ganze Arbeit geleistet, schätze ich", fügt sie dann noch hinzu und wendet sich dann wieder Kheidarion und den anderen zu. "Ich möchte euch etwas zeigen", sagt sie dann und mit langsamen Bewegungen ihrer dünnen, alten Finger öffnet sie das Buch in ihrer Hand. Es ist voller Skizzen und handgeschriebenen Texten. Die Seiten sind vergilbt und das Buch offenkundig sehr alt. "Dieses Märchenbuch hat mir meine Mutter geschenkt als ich ein junges Mädchen war. Sie hat es selbst angefertigt, basierend auf den Geschichten, die ein alter Barde, der hier vor hundert Jahren lebte, ihr immer erzählt hat, als sie noch ein Kind war", sagt sie grinsend, in Erinnerung schwelgend.

Dann hat sie scheinbar die Seite gefunden, die sie sucht und hält das Buch den Helden hin. Die Bestie aus dem Moor lautet die Überschrift der Geschichte. Unter dem Titel ist eine Skizze eines Bären mit sechs Beinen, vier Augen und Hörnern. "Nach eurer Beschreibung des 'Bären' fiel mir diese Geschichte ein", sagt sie.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 10.10.2018 09:39

Larona hört aufmerksam zu und horcht besonders bei der Geschichte auf. "Ja die Skizze könnte passen. Dürfte ich die Geschichte abschreiben? Und womöglich auch die anderen, wenn noch Zeit bleibt? Ich weiß nicht genau, wann wir nun weiterreisen."
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 10.10.2018 09:52

Firnuyama hat, als das Brüllen des 'Bären' erklang, das Tempo doch etwas erhöht. Sie achtet zwar darauf, dass alle ihr folgen können, nimmt aber nicht immer den für alle leichtesten Weg, sondern lieber den schnellst möglichen. Lydia, die die Gruppe am Rand des Dorfes erwartet, wird erst überrascht, dann aber doch etwas schuldbewusst angeschaut: "Wir hätten dir sagen sollen, dass es länger dauert. ... Tut mir leid," erwidert sie entschuldigend.

Als sie sich der Hütte des Wildhüters nähern, lässt die Elfe den Blick von der Dorfältesten, über die anwesenden Menschen und wieder zurück, schweifen. Einen Moment überlegt sie, wer von ihnen der Frau die Kreatur im Wald beschrieben hatte, kommt dann aber zu dem Schluss, dass es vielleicht auch der Wildhüter war. Sie schaut einen Moment auf das Bild und nickt bestätigend: "So sah es aus." Während die anderen sich noch das Bild anschauen, wandert Firnuyamas Blick wieder zu den Kindern mit dem Hund: "Kannst du die Geschichte bitte erzählen?" fragt sie die alte Frau, "... und ... Weißt du wo Odi ist?"
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 10.10.2018 11:56

Agatha reicht Larona das Buch. "Selbstverständlich, mein Kind", sagt sie und widmet sich der Elfe. Dann seufzt sie und faltet die Hände übereinander um die Geschichte zu erzählen. "Ich weiß noch wie meine Mutter die Geschichte erzählt hat. Ich hatte einerseits immer schreckliche Angst, aber es war meine Lieblingsgeschichte", sagt sie kichernd.

"Die Geschichte von der Bestie im Moor. Es geschah vor etwa dreihundert Jahren, ganz in der Nähe, da gab es ein tapferes junges Mädchen im Dorf namens Rinaya. Eines Nachts stand die Madascheibe in voller Pracht am Himmel und Rinaya konnte nicht schlafen. Heimlich schlich sie sich aus dem Haus und beschloss in dieser schönen Nacht einen Spaziergang im Wald zu machen, wie sie es immer machte wenn sie nicht schlafen konnte. Furcht kannte sie keine. Doch diese Nacht geschah es, dass Rinaya sich im Wald verirrte. Stundenlang lief sie, bis ihre Füße im weichen Boden stecken blieben. Sie hatte ein Moor gefunden, welches zuvor niemand je entdeckt hatte.
Rinaya versuchte sich zu befreien, doch es war vergebens. Sie rief um Hilfe, doch niemand konnte sie hören, niemand außer den Tieren im Wald. Da näherte sich ihr ein großer Bär. Das Mädchen dachte erst, der Bär würde sie fressen wollen, stattdessen zog der Bär das Mädchen aus dem Moor.
'Keine Angst, kleines Mädchen, ich bin gekommen dir zu helfen', sprach der Bär.
Das Mädchen war verdutzt, hatte sie noch nie zuvor einen sprechenden Bären getroffen. 'Du kannst ja sprechen! Welch Zauberwerk ist dies?', fragte das Mädchen.
Der Bär lachte. 'Ich zeig es dir, wenn du möchtest. Komm, spring auf meinen Rücken', antwortete der Bär.
So reitete Rinaya mitten in der Nacht auf dem Rücken eines Bären durch das Moor. Der Bär stapfte immer tiefer in das Moor, da er wusste wohin er treten musste ohne zu versinken.
Da erreichten sie eine kleine Lichtung, eine Insel inmitten des Moors. 'Das ist meine Höhle', sagt der Bär freudig und brachte Rinaya an den Eingang. 'Warte hier einen Moment', sagte er und stapfte alleine in die Höhle. Kurz darauf kam er heraus, in seinem Mund ein Edelstein. Er hatte die Form eines Blütenblattes und die Farbe von Bernstein. 'Dieser magische Stein erlaubt mir zu sprechen', erzählte der Bär. Sie erzählten sich Geschichen, bis Rinaya müde wurde und nach Hause wollte. Der Bär brachte sie bis an den Rand des Waldes und sie versprach ihm, ihn wieder zu besuchen.
Am nächsten morgen erzählte Rinaya ihren Eltern und ihren Freunden von dem sprechenden Bär und dem magischen Stein. Diese hielten das natürlich alle für einen wirren Traum, doch die Erzählung des Mädchens sprach sich im Dorf schnell rum, bis hin zum Junker, der für seine Habgier bekannt war. 'Ein sprechender Bär? Die Menschen würden ein Vermögen bezahlen um ihn zu sehen. Und der Stein ist sicherlich noch mehr wert!' rief er aus und zog kurz darauf mit ein paar Soldaten in den Wald hinein.
Als Rinaya davon erfuhr, folgte sie den Soldaten, doch kam sie zu spät. Die Soldaten hatten das Moor gefunden, der Junker den Stein an sich genommen. Der Bär wurde fuchsteufelswild, sodass die Soldaten ihm den Kopf abschlugen, anstatt ihn zu fangen. 'Eine Schande, doch für den Stein finde ich sicherlich einen Käufer', sprach der Junker und lachte, als er mit den Soldaten zurückging.
Rinaya weinte über dem Leichnam des Bären. Der abgetrennte Kopf erwachte da wieder zum Leben und sprach 'kleines Mädchen, weine nicht um mich. Weine um die törichten Menschen, denn sie haben Unheil über sich gebracht'. So kehrte Rinaya traurig zurück ins Dorf, voller Wut auf den gierigen Junker.

In der folgenden Nacht ertönte ein lautes Brüllen, der Boden bebte und die Bäume wackelten. Aus dem Wald kam ein riesiger Bär, mit Hörnern wie ein Stier und sechs Beinen als wäre er ein Insekt. Vier unheilvoll glühende Augen starrten die Dorfbewohner an. Rinaya warnte die Dorfbewohner, dass der Junker einen Fluch über das Dorf gebracht hätte. Der Wald selbst wäre wütend geworden, rief sie, der Junker hätte die Geister des Waldes erzürnt.
Die Dorfbewohner flohen aus ihren Häusern, als die Bestie ein Haus nach dem anderen dem Erdboden gleichmachte. Die Soldaten des Junkers konnten nichts ausrichten, ihre Waffen waren wirkungslos. Der Junker verbarrikadierte sich in seinem Haus aus Stein, in der Hoffnung, das Ungeheuer könnte dort nicht so leicht hinein kommen.

Die Dorfbewohner indes wollten nicht abwarten, bis der Zorn der Bestie sich legte. Sie flohen mit all ihrem Hab und Gut nach Westen, bis an den Fluss. Da wo das alte Dorf stand, wuchs innerhalb nur einer Nacht ein wuchernder, dichter Wald. Lediglich das Haus des Junkers blieb stehen, man fand ihn tot vor seiner Tür.
Man sagt, noch immer erscheine das Ungeheuer ab und zu, wenn jemand zu habgierig dem Wald gegenüber war oder der Natur gegenüber frevelt. Nur Freunde des Waldes können ohne Furcht die Wälder durchschreiten, so heißt es..."


Agatha atmet tief durch und lächelt sanft. "Den Junker hat es wirklich gegeben und jenes Dorf, das weiß jeder hier in Quirod. Doch ist der Rest lediglich ein Märchen, dass erzählt wurde um die Menschen anzuhalten freundlich mit dem Wald umzugehen, nicht zu gierig zu jagen und so weiter. Wenn ich mich recht entsinne, hat ein Feuer das Dorf zerstört, welches der Junker gelegt hat, so heißt es. Er war ein wenig verrückt geworden. So genau weiß das aber keiner mehr", fügt sie dann hinzu.

Larona schaut während Agatha die Geschichte erzählt das Buch durch. Agatha erzählt die Geschichte fast Wort für Wort so, wie sie im Buche steht, ohne inhaltliche Abweichungen. Die anderen Geschichten im Buch kennt Larona hingegen fast allesamt, übliche Volkssagen und Märchen, einige sind Abwandlungen einiger Erzählungen aus "Geschichten von 1001 Rausch". Lediglich die Geschichte mit der Moorbestie hat Larona so noch nie irgendwo in dieser Form gehört.

Agatha schaut sie zu Firnuyama. "Wer ist Odi?"
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 10.10.2018 12:31

Larona blättert noch nachdenklich das Buch durch. "Ich denke dennoch, dass etwas Wahres an der Geschichte dran ist. Den Bär haben wir definitiv gesehen, nur passt der Auslöser nicht wirklich dazu. Wir haben dem Wald nicht gefrevelt und dennoch hat er uns angegriffen. Ist dir etwas aufgefallen, dass dem Wald geschadet wurde" wendet sie sich dann an die Elfe.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 10.10.2018 12:58

Kheidarion hat sich bei der alten Frau noch für die Auskunft bezüglich des Wildhüters bedankt, der Mann scheint in guten Händen zu sein, das beruhigt ihn. Aufmerksam lauscht er der Geschichte ebenfalls, wobei sich seine Hand unbewusst um den Anhänger unter seinem Hemd gelegt hat. Ein Edelstein in Form eines Blütenblattes ... Er wartet eine gute Gelegenheit ab, nimmt seine Gefährten dann etwas zur Seite "Nun ja, er wollte Zorillas Amulett haben. Und bei der Hütte hatte ich so einen seltsamen Drang ... nicht, was ihr denkt! ... es war, als würde mich eine seltsame Macht zu der Hütte hinziehen. Was, wenn der andere Stein da noch verborgen ist und so eine Art Gegenstück zu meinem Stein ist? Wenn es davon noch mehrere gibt?"

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 10.10.2018 14:00

Firnuyama hat der Erzählung der alten Frau aufmerksam gelauscht. Es wundert sie nicht, dass die Natur sich gegen die Menschen wehrt, denn oft genug sind sie in ihrer Gier rücksichtslos gegen alles und jeden, der ihrem Verlangen nach mehr und mehr Besitz im Weg steht. Aber Larona hat recht; keiner von ihnen hatte sich dem Wald gegenüber schlecht verhalten und doch sind sie, und selbst die Wölfe, die schon seit Jahren dort wohnen, angegriffen worden. Nachdenklich blickt die Elfe in Richtung des Waldes: "Vielleicht... vielleicht ist wieder etwas schlimmes passiert und jetzt unterscheidet der Wald nicht mehr," mutmaßt sie auf Laronas Frage hin. An Agatha gewandt erklärt sie: "Odi hat vorhin, als wir hier ankamen, mit den anderen Kindern gespielt; eine junge Feytala. ... Ihr Menschen nennt sie Halbelfen. Sie hat mir erzählt, dass der Wald traurig sei."
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 10.10.2018 14:19

Agatha guckt Firnuyama etwas verwirrt an. "Mein Kind, Elfen und Halbelfen gibt es sehr wohl hier in der Nähe, aber ich wüsste wenn es ein neues Kind hier im Dorf wäre", sagt sie. "In vielen Märchen steckt ein Fünkchen Wahrheit, aber ein solches Ungeheur? Ich kam nur darauf weil ihr" - sie spricht zu Firnuyama - "etwas von bösem Zauber sagtet, da viel mir sofort die alte Geschichte ein mit dem wütenden Waldgeist", erzählt sie.
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 10.10.2018 14:22

"Die Hütte mit den Knochen
gibt es dazu auch eine Geschichte?
fragt Dartan die Frau nachdem er die Hütte bestmöglichst berschrieben hatte. Dann fragt er offen in die Runde. Was oder Wer mag der Bär sein?
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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 10.10.2018 14:53

Erneut, und diesmal recht nachdenklich, wandert Firnuyamas Blick zu den spielenden Kindern: "Vielleicht hat sie die anderen hier besucht und ist schon wieder weg?" fragt sie ohne gezielt jemanden anzusprechen. Sie wendet sich wieder zu der Dorfältesten: "Ich werde die Kinder mal fragen. Vielleicht wissen die, wo sie hin ist. Und ... Danke für die Geschichte. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, was davon wahr ist und was die Zeit verändert hat." Gerade will sie sich abwenden, als Dartan nach einer weiteren Geschichte fragt: "Vielleicht ist das Haus, das du und die anderen gefunden habt, das von dem gierigen Mann?" meint sie noch.
Zuletzt geändert von Shalyriel am 10.10.2018 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 10.10.2018 15:02

"Davon bin ich jetzt auch ausgegangen" wirft Kheidarion ein.

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Ungelesener Beitrag von Loirana » 11.10.2018 09:07

Agatha stützt sich auf ihren Gehstock und schaut in Richtung Wald. "Hütte mit Knochen? Meint ihr das alte Haus des Junkers? Wir halten uns fern vom Gebiet, wo früher das alte Dorf stand und der Wildhüter schaut nur ab und zu, ob in der Nähe alles in Ordnung ist. Ich habe die Hütte nie mit eigenen Augen gesehen, darum fürchte ich, Jungchen, dass ich dazu nicht viel sagen kann", sagt sie. "Ich bin alt und meine Augen sind nicht mehr die besten, vielleicht ist es, wie ihr sagt, mein Kind", antwortet sie Firnuyama.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 11.10.2018 16:24

Eine Hütte im Wald, mit Knochen interessant. Zögernd nickt sie zu Kheidarion. "Ja, das ist gut möglich, wir sollten sie uns auf jeden Fall genauer ansehen. Aber sehr vorsichtig, womöglich wohnt auch der Bär dort, durch meinen Zauber konnte ich erkennen, dass er normalerweise eine humanoide Gestalt aufweist."
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 11.10.2018 16:53

Vielleicht ist der Junker in dieses Monstrum verwandelt wurden? überlegt Dartan
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 11.10.2018 17:40

"Oder er beherrscht es mithilfe dieses Steins. So oder so wird uns aber nichts anderes übrig bleiben, als noch einmal nachzusehen, oder?", meint der Prinz. "Ich meine, zwei Edelsteine in Form eines Blütenblatts. Das ist schon ein ziemlicher Zufall."

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Ungelesener Beitrag von Shalyriel » 12.10.2018 09:41

Firnuyama folgt den Worten der anderen still und nachdenklich: "Ich glaube, wenn wir Antworten wollen, müssen wir nochmal dorthin," erwidert sie, auch wenn sie sich sichtlich unwohl fühlt bei dem Gedanken. "Bevor wir losgehen, möchte ich aber die Kinder noch kurz was fragen." Sie wartet noch kurz, ob jemand Einwände hat, bevor sie sich von der Gruppe löst und zu den spielenden Kindern rüber geht. "Sanya," grüßt sie mit einem sachten Lächeln, "Sagt mal ... Wisst ihr wo Odi ist?"
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Ungelesener Beitrag von Samweis » 12.10.2018 10:05

Dartan nickt der Elfin lediglich zu, bevor er versucht die Magierin ein wenig zur Seite zu lotzen, weg von den Anderen. Wenn das gelingen sollte, schildert er ihr von den Befürchtungen die er wegen der Kette hat: seiner Beobachtungen, dass der sonst eher schüchterne Kheidarion sich weigerte dem Tier die Kette zu geben, dass Khei plötzlich so schnell lief, wie er mit Phexes Hilfe, dass Khei wie ferngesteuert auf das Haus zuhielt. Dartan erhofft sich dabei nicht unbedingt eine Antwort, ist vielmehr darauf erpicht, dass die Magierin auch ihre Augen offenhält.
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Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.10.2018 10:16

Agatha wendet sich noch einmal Larona zu. "Behalt das Buch ruhig, mein Kind. Ich habe selbst keine Kinder oder Enkel, denen ich es geben könnte, und du scheinst dafür Verwendung zu haben", sagt sie und wendet sich dann zum Gehen.

Die Kinder halten inne und beobachten die Elfe, die sich ihnen nähert. Als Firnuyama nach Odi fragt, kichern einige von ihnen, der Junge, der zuvor mit Firnuyama gesprochen hat, schaut beschämt zu Boden. "Odi ist doch garnicht echt", sagt ein Mädchen kichernd. "Das ist eine Fantasiefreundin von Eslam", sagt sie und deutet auf den Jungen. Dieser nickt und presst die Lippen zusammen.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.10.2018 12:46

Als die anderen ihn mehr oder weniger stehen lassen, zuckt Kheidarion leicht mit den Schultern und lässt sich erst einmal auf eine Bank oder ähnliche Sitzgelegenheit sinken, schließt die Augen und atmet tief durch. Wieder einmal hat er das Gefühl, dass ihm das hier alles zu viel wird. Er wollte doch nur ein paar harmlose Abenteuer erleben. Nicht gleich die gesamte Welt vor irgendwelchen Dämonenwesen retten. Wie sehr er sich in diesem Augenblick nach der Ruhe und Abgeschiedenheit der Zyklopeninseln und seinen treuen Gefährten Cosmas sehnt. Wie mag es dir wohl gerade ergehen, mein Freund ...
Und dieses Amulett ... er holt die Kette unter seinem Hemd hervor, betrachtet den kunstvoll geformten Edelstein. Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob Zorillas Geschenk nicht eher Fluch als Segen ist ...

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.10.2018 15:04

Bank

"Ihr seht ziemlich mitgenommen aus", sagt eine reizende Frauenstimme. Die Bank die der Prinz sich ausgesucht hat, steht ein wenig abseits, von hier kann er das Treiben um die Hütte des Wildhüters und seine Gefährten gut beobachten. Er hat nicht mitbekommen, dass sich ihm jemand genähert hat, aber nun sitzt neben ihm eine freundlich lächelnde Frau. Etwa 30 Götterläufe dürfte sie alt sein. Die dunkelbraunen Haare hat sie hinter dem Kopf zusammengebunden. Sie hat hellgrüne Augen, eine schmale Nase und Lachfalten. Sonderlich hübsch war sie jetzt nicht, aber auch nicht hässlich, dafür ihre Stimme umso schöner. Eine einfache Frau vom Land. Sie trägt einen einfachen Rock und eine dunkelgrüne Bluse. Auf ihrem Schoß hat sie einen Korb mit Äpfeln.
"Hier, nehmt einen, dann geht es euch gleich besser. Ich habe sie selber gepflückt" , sagt sie und reicht Kheidarion einen roten Apfel.
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Lanzelind
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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.10.2018 15:21

Bank

Kheidarion schreckt aus seinen Gedanken auf und schaut überrascht zu der Frau neben sich. "Wie? Oh ja" Er sieht an sich herab, sieht, dass er immer noch voller Laub und Erde ist und versucht, sich den Dreck ein wenig vom Gewand und aus dem Gesicht zu wischen. "Verzeiht, ich war wohl ein wenig in Gedanken. Ich hab ein wenig über die Heimat nachgedacht. Die Zyklopeninseln. Wart ihr schon einmal dort? Wahrscheinlich nicht, oder? Es ist ein wunderbares Fleckchen Erde, so ruhig ... oh, wie reizend von euch, vielen Dank" Mit einem Lächeln nimmt er einen Apfel und beißt hinein.

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Sternenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Loirana » 12.10.2018 16:17

Bank

Die Frau lächelt, als Kheidarion in den Apfel beißt. Er schmeckt süßlich und saftig, ein wirklich guter Apfel. Für einen Augenblick spürt Kheidarion, wie erschöpft er ist, nur um im nächsten Moment neue Kraft zu spüren, die durch seinen Körper fließt. Nach den Strapazen im Wald war ein bisschen Obst genau das richtige. "Auf den Zyklopeninseln? Wo denkt ihr hin, Herr, jemand wie ich kommt nicht weit herum. Dieser Ort hier ist aber auch sehr schön und ruhig", sagt sie. "Ich bin Yanis Honoria Blaemendâl, ihr dürft mich aber auch einfach Yani nennen", sagt sie und schaut in Richtung des Dorfes. "Habt ihr mitbekommen, was mit dem armen Wildhüter passiert ist?" fragt sie dann besorgt.
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 12.10.2018 17:15

Bank

"Sehr erfreut, eure Bekanntschaft zu machen, Yani. Ich heiße Kheidarion", erwidert der Prinz und schenkt ihr ein Lächeln. Was für eine reizende Person! Ihre freundliche und zugewandte Art ist Balsam für seine Seele. Er beißt noch einmal von dem Apfel ab, ehe er auf ihre Frage antwortet. "Nicht direkt. Wir sind erst dazu gekommen, als es schon zu spät war. Er ist anscheinend von einem riesigen, gehörnten Ungetüm in Bärengestalt mit sechs Beinen attackiert worden. Der uns dann auch angegriffen hat. Zum Glück konnten wir aber entkommen." Er schaudert leicht bei der Erinnerung. "Wisst ihr vielleicht etwas über die alte Legende über den Junker und den Bären? Die Dorfvorsteherin erzählte uns davon. Und die Beschreibung von dem Biest in der Erzählung deckt sich doch ziemlich mit dem, was wir gesehen haben. Oder vielleicht wisst ihr etwas über die alte Hütte im Wald? Die Alte meinte, es sei das Haus des Junkers." Fragend sieht er Yanis an.

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