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Junge Spieler in DSA

Für alles, was uns sonst noch so interessiert.
1Larry
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Junge Spieler in DSA

Ungelesener Beitrag von 1Larry » 18.03.2018 11:36

Werte Damen und Herren

Ich habe mich schon oft gefragt wie die Dsa Spielerschaft zu jungen Spielern steht.
Der Großteil der Spieler wird denke ich über 20 sein, aber was ist wenn jüngere Spieler auch teilhaben wollen.
Ich selber bin einer dieser jungen Spieler und habe öfters mitbekommen das gerade etwas ältere Spieler mir mit großer Skepsis entgegentreten.

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Assaltaro
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Junge Spieler in DSA

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 18.03.2018 12:08

Ich habe da keine vordefinierte Meinung, es sei denn das geplante Setting ist eindeutig FSK 18.
Ich würde mir jüngere (aber genauso ältere) immer zuerst ansehen, da nicht jeder 13-jährige gleich "kindisch" ist.
Ich denke, dass viele skeptisch sind, da sie selbst mit 14 oder so angefangen haben und wissen wie sich seitdem ihr Spielstil entwickelt hat. Ich selbst bin zwar erst mit 19 ins Hobby eingestiegen, aber mein Freundeskreis eben deutlich früher und sie sagen selber so wie damals würden sie heute nicht mehr spielen.

Ich finde es aber auch schade, dass viele von vornherein sagen, keine Spieler unter 18 ohnen ihnen eine Chance zu geben.
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1Larry
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Junge Spieler in DSA

Ungelesener Beitrag von 1Larry » 18.03.2018 12:43

Ich selber bin ein sehr großer Fantasy Fan, hat mit HdR angefangen und ist dann in Autoren wie Bernhard Hennen geendet.
Ich spiele wöchentlich und speziell im Herbst und im Sommer da ich dort in einem Camp bin in dem DSA sehr beliebt ist.
Ich selber habe die erfahrung gemacht das die dort vertretene Gruppe (7 Spieler zwischen 13 und 16) sehr gut und in den Rollen spielt.
Die dortigen Spielleiter sind ab 20 aufwärts angesiedelt und uns vom Rollenspieltechnischen in nichts überlegen.
Ich selber spiele gerne Exoten, am liebsten Goblins und werde dann angeschaut wie ein bunter Hund mt sechs Beinen und drei Köpfen weil diese ach so erfahrenen Spieler noch nie in ihrem Leben was anderes als Zwerge und Menschen die nur Schmiede Söldner und Söldner sind die dann aus Power Gründen Geweiht werden.
Ein Premer Thorwaler Krieger der nie was von Swafnir gehört hat erklärt mir dann wie DSA funktioniert.
Ich bin mit bewusst das dass nur Extremfälle sind deswegen frag ich auch hier wie da die allgemeine Meinung ist.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 18.03.2018 12:56

Es gibt natürlich die ganze Bandbreite, und das Alter ist nur ein Faktor unter vielen. Allerdings korreliert es oft mit anderen Faktoren. 30+ Spieler sind eben zumeist arbeitstätig, oft in einer festen Beziehung oder gar Eltern und wissen, was ihnen am Rollenspiel Spass macht (und bleiben dabei). U20 studieren oft noch, sind oft ungebunden, haben mit der Arbeitswelt noch nicht ernsthaft zu tun gehabt und probieren noch gerne viel aus, um herauszufinden, was ihnen Spaß macht.
Es kann alles harmonieren, aber sehr große Unterschiede in der "Lebenswelt" sorgen oft für Missverständnisse.

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 18.03.2018 13:01

Ich spiele mit meinen Kindern DSA seit sie jeweils ca. 12 waren. Unsere Altersspannweite in der Gruppe war dann von 12 bis 43. Die Gruppe besteht heute noch 😉
Ob man als ältere Spieler mit jungen Spielern klar kommt ( und umgekehrt ), hängt natürlich immer von den Persönlichkeiten der Spieler ab, aber ich finde, man sollte sich gegenseitig die Chance geben und nicht von vorne herein „aus Altersgründen“ abblocken.
Für die Freunde der kleinen Geschuppten: Von den kleinen Drachen
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 18.03.2018 15:16

Meine Mitspielerbandbreite leigt glaube ich zwischen 13 und ca. 40. Selber bin ich aktuell 22. Das körperliche Alter ist mir dabei eigentlich immer egal, das geistige hingegen wichtig, Wenn jemand Spaß an der Welt hat, bereit ist sich mit ihr auseinander zu setzen und einen Charakter in dieser Welt verkörpern will, darf er gerne mitspielen.
Spieler, denen die Welt hingegen egal ist, die ständig irgendwelche Grenzen austesten müssen ("Ich schleiche mich während der Audienz zum Kaiser und nutze 'Taschendiebstahl', wie viele Dukaten hat er so?") und im Grunde nur nerven können auch 30 sein, dann werden sie nicht nochmal eingeladen.

Natürlich ist die Quote bei Kindern und Jugendlichen höher, aber dennoch würde ich niemanden ohne Testrunde nur wegen seines Alters ausschließen.
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 19.03.2018 00:36

Ich finde es interessant, das du die Grenze bei 20 gesetzt hast. Das ist schon ein bisschen der erste Grund. Für mich und viele andere ist das keine relevante Grenze mehr. Wenn du mich nach Altersgrenzen gefragt hättest, ich hätte Ende Studium, eigene Kinder, oder selbständige Kinder vorgeschlagen.

Es ist eine ganz andere Lebenswirklichkeit. Wir schaufeln uns Monate im Voraus einen Abend frei, an denen kein Sport ist, der Partner die Kinder hat und wir früher Schluss machen können usw., um pünktlich und konzentriert loszuspielen und aufzuhören,und die Gruppe hält vielleicht Jahrzehntr. Als Schüler und Studenten war es eher so "Wer hat Mittwoch Zeit, irgendwann zwischen sechs und acht, solange es halt dauert" und in einem halben Jahr sieht es ganz anders aus.

Genauso ist auch das zwischenmenschliche anders. Mit ein paar Beziehungen und eventuell eigenen Kindern unter dem Gürtel geht man anders dran, als wenn es um den Ersten Kuss TM geht.

Oder auch gemeinsame Erfahrungen. Anspielungen auf Boris und eine Besenkammer sind nur verständlich, wenn man die Geschichte miterlebt hat. Muss man alles nicht wissen, Gottbewahre, aber es schränkt den gemeinsamen Vorstellungsraum ein.

Das macht es sehr schwierig, eine gemeinsame Gruppe quer über die Generationen aufzubauen und am Leben zu erhalten. Ob man sich so viel Anstrengung für Fremde machen muss ist auch wieder eine Frage.
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Jyivindar
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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 19.03.2018 10:13

Unsere Gruppe besteht aus 5 Leuten alle um die 34-37 Jahre. Jeder von uns kam mit DSA 2/3 in Berührung und hat eben gegen 2000 rum das ganze ausklingen lassen - wie das Leben halt so gespielt hat.

Erst seit letztem Jahr ging endlich mal wieder eine Gruppe zusammen. und .. wie soll ichs sagen....
Bisher wollte nur ein "U-30" Spieler bei uns mitmachen (Alter: 19) und den habe ich abgelehnt.

Wichtig: Nicht vom Alter her, sondern weil ich die Person nicht ausstehen kann. :rolleyes:

Mir ist nicht wichtig wie alt ein Mitspieler ist, wie gut er/sie sich in Aventurien auskennt oder wie regelfest die Person ist.. Sie muss einfach angenehm sein und halbwegs zur Runde passen. Das ist das wichtigste das ich als langjähriger MMORPG-Gildenleiter/Spieler und Festivalgänger gelernt habe. Altersspannen von 14-63 Jahre kamen zustande und es hat immer irgendwie geklappt wenn sich keiner wie ein bekloppter aufführt. ganz einfach.

Nur ist unsere Gruppe auch in einer sehr schönen Größe und ich will nur ungern mehr Personen rein lassen, da es jetzt schon nahezu unmöglich ist einen nächsten Termin zu finden. Kandidaten hätten wir, aber die sind alle seltsamer Weise zwischen 35-40. Anfragen von jüngeren hatten wir bis auf die eine Ausnahme noch nie.
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 19.03.2018 10:27

Bei vielen Spielern wird das einfach so gewachsen sein. Sie sind mit ihrem Hobby groß/alt geworden und haben im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis nach Mitspielern gesucht, wenn dazu Bedarf bestand. Wenn Kinder mit ihren Eltern zusammen P&P spielen, ist das ein gutes Zeichen für eine harmonische Familie, leider ist es ja heutzutage oftmals eher so, das die "Kiddies" (also für mich 46er alles unter 30, SCHERZ!!) auch gar nichts mit uns alten Knackern zu tun haben wollen, oder unter Fantasy-Rollenspiel auch etwas ganz anderes verstehen (wobei man das genauso in der gleichen Altersgruppe haben kann).

Rein prinzipiell hätte ich auch nichts gegen deutlich jüngere Mitspieler (ich bin eh 10 Jahre älter als der nächstjüngere in meiner DSA Runde) aber es ergibt sich auch nicht so leicht. Meine jetzige Runde ist aus Arbeitskollegen zweieer Firmen, wobei die Kontaktstelle zwischen den beiden Firmen ein Ehepaar ist. Da ist das "Jagdgebiet" für potentiell weitere Spieler nunmal eingegrenzt.

Über einen offenen Aushang habe ich nur einmal Spieler gesucht, damals ohne Altersangabe und es hat prompt nicht funktioniert, obwohl das damals ein Altersunterschied von "nur" 15 Jahren war. Die jungen wollten damals aber auch P&P überhaupt erstmal kennenlernen, da isses schwer zu sagen, ob wir alten der Grund oder das Spiel an sich der Grund war, das sie nach der ersten "Sitzung" direkt weggeblieben sind.

Dieses Generationenproblem gibt es aber auch nicht nur beim Rollenspiel sondern auch bei vielen anderen Hobby-Aktivitäten. Wenn nicht grundsätzlich kontinuierlich für Nachwuchs gesorgt wird, und somit ein fliessender Übergang der Alterszahlen gesucht wird, dann ist irgendwann eine Altersbarriere da, bei der jeder Neuzugang das Duchscnittsalter direkt um 2-3 Jahre senkt. Und das kann ich gut verstehen, das die jungen Leute da keine Lust zu haben, sondern sich lieber in ihrer Altersgruppe was suchen.

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Jyivindar
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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 19.03.2018 13:09

wobei ich noch eins mal anmerken wollte..bzw. was mir zu dem thema auch aufgefallen ist.
wenn man sich so das Alter der Spieler anschaut, die DSA spielen (auch Gruppen aus Bekanntenkreis oder vom Hören-Sagen) und die jenigen die hellhörig werden wenn man DSA anspricht - dann fällt mir eigentlich auf, dass nur sehr wenig "Frischfleisch" :lol: nachkommt.
Man muss ja nur hier ins Forum schauen und einen Blick auf die Geburtstagsliste werfen (dunkelziffer: anderes Forum, andere Medien Nutzung und andere Sicherheitseinstellungen etc. mal aussen vor)
--> eigentlich alle Geburtstage die angezeigt werden sind über 30. Hin und wieder ist mal jemand mit ner 2 vorne dran.

Ich hätte wirklich nichts dagegen einzuwenden mal mehr neue Spieler zu treffen oder in jüngeren Gruppen mitzuspielen. Einfach nur um zu sehen wie das Thema dort aufgegriffen wird. Denn bei uns ist jeder mit den ähnlichen Spielen, Ansichten und Vorstellungen zu DSA groß geworden. Das merkt man in der Runde.. hier fällt keiner übermäßig auf und alle harmonisieren recht ordentlich wenn es um die Sichtweise geht "so stellen wir uns DSA vor"

Ich wäre also nicht abgeneigt, wenn es mehr Spieler gäbe und das Thema allgemein wieder präsenter wäre.
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 19.03.2018 13:25

Jyivindar hat geschrieben:
19.03.2018 13:09
dann fällt mir eigentlich auf, dass nur sehr wenig "Frischfleisch" :lol: nachkommt.
Das geht aber mit dem Hobby an sich einher. Das Alter der Modelleisenbahnbauer dürfte auch im Schnitt deutlich über 40 liegen.

Viele Rollenspieler (nicht nur DSA) stammen aus einer Zeit, als Handys und Tablets entweder noch gar nicht existierten, oder noch weit weg vom Massenmarkt waren.

Wenn ich sage, das ich Dienstag abends von der Firma direkt zum Rollenspielen fahre, werd ich teilweise gefragt, ob wir das mit LAN oder Internet machen... auf die Antwort "offline" kommt dann meist ein ungläubiger Blick, so als gäbe es Offline-Aktivitäten heutzutage gar nicht mehr und Rollenspiel müsste irgendwas mit World of Schlumpfcraft oder ähnlichem zu tun haben.

Der Begriff Rollenspiel ist durch diverse Computerspiele, die sich als Rollenspiel bezeichnen, bei dem aber eigentlich kaum Raum für Rollenspiel bleibt, weil es ja aus der Natur heraus nur geskriptete Aktionen gibt. Die meisten Leute hier aus dem Forum werden ja unter Rollenspiel etwas anderes verstehen als bei einer Quest eine von 3 vordefinierten Aktionen ausführen zu können.
Wir blödeln zwar am Spieltisch auch manchmal rum und reden von "Sidequests" und "Questmarkern" auf der Karte, aber niemand würde ja davon ausgehen, das P&P Rollenspiel wirklich so funktioniert, bzw. das schon der ganze Tiefgang von Rollenspiel ist.

Damit will ich Computerspiele auch nicht schlecht reden, ich verbringe selbst viel zu viel Zeit damit, aber ich habe mich schon lange davon verabschiedet, diese als Rollenspiel (nach meinem Verständnis) zu sehen. Auch daher bin ich vorsichtig, wenn ich einen deutlich jüngeren Spieler treffe, der meint, er möge Rollenspiele, weil damit (leider) oft die Computerversion gemeint ist.

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Jyivindar
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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 19.03.2018 13:40

Tjorse hat geschrieben:
19.03.2018 13:25
werd ich teilweise gefragt, ob wir das mit LAN oder Internet machen...
da schmeisse ich noch ein "wie.. mit Papier?" und ein "häh? ohne Computer?" hinterher.

gut, wenn ich ehrlich bin.. es wäre ja auch um Welten einfacher Mitspieler zu finden als noch "damals". Da hat man sich oft schwer getan wen zu finden der ähnliche Vorlieben hat. Jetzt tippt man nur am pc oben "fantasy rollenspiel irgendwas forum" ein und findet dazu auch noch 4Millionen Treffer. Schade nur, dass es mit der Zeit einfach nicht mehr so locker geht sich was frei zu schaufeln.
Oder ne runde über skype spielen.. gabs ja alles nicht ^^. Hatte glaube ich mal ne Email-Gruppe laufen, ist aber schon ganzs schön lange her.
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Ungelesener Beitrag von Imrayon Herbstträumer » 19.03.2018 14:58

Ich hatte bisher nur gute Erfahrungen mit Kindern beim PnP. Allerdings sind gemischte Gruppen verhältnismäßig schwer zu leiten, da schlicht ein unterschiedlicher Anspruch besteht. Das tritt aber bei erwachsenen Spielern genauso (oder schlimmer) auf. Wenn die meisten in der Gruppe einen ähnlichen Spielstil pflegen, dann ist es aus meiner Sicht fast irrelevant wie alt die Spieler sind.
Man sollte halt drauf achten, dass es jugendfrei bleibt, aber sofern man nicht Wege der Vereinigung benutzt oder eine oronische Kampagne leitet, ist das relativ simpel. Ob Klein-Alrik den Drachen erschlägt oder Altmeister Borbel ist wirklich nicht von belang. Meist ist es Borbel, der den dummen Spruch fallen lässt. Mein persönliches Problem ist eher, wieviel Horror und Verzweiflung ich in das Abenteuer packe, aber das muss ich eh für jeden Spieler individuell ausrichten.

Ich würde gar nicht behaupten, dass so wenig Nachwuchs nachkäme, denn meine Beobachtung sieht anders aus. Ich kenne einige Kinder von Rollenspielern, die damit aufgewachsen sind. Ich selber war keins davon und habe mir das alles selbst beigebracht. Bis ich mich da wirklich rangetraut habe, hat es erstmal bis ich 14 war gedauert. Und laut den Aussagen des PnP-Stammtisches unserer Uni war das nur außergewöhnlich, weil entweder alle anderen viel früher oder viel später angefangen haben. Der Altersdurchschnitt ist wohl auch deswegen so hoch, weil man sich zwar mit PnP beschäftigt, aber es schwer ist geeignete Gruppen zu finden.
Und seien wir mal ehrlich, unser Hobby galt noch nie im Mainstream als cool oder modern - klar, dass dann Pubertierende oft einfach auch aus Gruppenzwängen nicht eigene Gruppen gründen.
Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.
(Glück, Glück im Spiel, Brett- und Kartenspiele 15 Falschspiel 15)

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 19.03.2018 18:19

"Computer", "LAN" (ohne W davor), "E-Mail", "Forum" - klingt alles irgendwie alt.

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 19.03.2018 20:02

Andwari hat geschrieben:
19.03.2018 18:19
"Computer", "LAN" (ohne W davor), "E-Mail", "Forum" - klingt alles irgendwie alt.
"Amiga", "Modem", "Diskette" oder gar "Datasette" klingt alt :ijw:
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Ungelesener Beitrag von hexe » 19.03.2018 22:30

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
19.03.2018 20:02
"Diskette"
"Ach, dieses Symbol neben Speichern soll eine Diskette sein, hab mich schon immer gefragt, was das für ein blaues Ding ist."

Aktuell sind in meinen Gruppen Altersklassen zwischen Anfang 20 und Mitte Vierzig. Mancher hat also Würfel, die älter sind als die Mitspieler. Wir sind Alterstechnisch sehr offen. Die Persönlichkeit muss zur Gruppe passen, die mag vom Alter geprägt sein, muss aber nicht. Das hat mal mehr mal weniger funktioniert. Manchen jugendlichen Mitspielern waren wir zu alt und ernst, anderen älteren Semestern waren wir zu kindisch. Andere jugendliche Mitspieler waren froh endlich etwas ohne Nach-Pubertären-Mist spielen zu können.
Zuletzt geändert von hexe am 20.03.2018 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Derya Eulenhexe » 20.03.2018 13:34

Aus meiner Sicht ist jetzt nicht unbedingt das Alter entscheidend, sondern mehr die Homogenität oder Durchmischung innerhalb einer Gruppe. Und da kann dann verschiedenstes reinspielen, eben auch verschiede Altersstrukturen aber vor allem auch Lebenswelten. Insgesamt vermute ich aber einfach mal auch aus eigener Erfahrung heraus, dass ein Beitritt als theoretisch nicht dazugehöriger in eine sowieso gut durchmischte Truppe einfacher ist als in eine von vornherein homogene Gruppe. Ist im Rollenspiel schließlich nicht viel anders als anderswo. Und solche Altersstrukturen und Lebenswelten können ja nicht nur das Spiel beeinflussen, sondern auch die Termine, den Smalltalk und anderes mehr.

So könnte es als Beispiel theoretisch auch bei gleicher Altersstruktur, aber der Studentengruppe mit dem einen Azubi, aufgrund der verschiedenen Lebenswelten zu einem Außentstehenden kommen. Kann nicht muss. Aber dies kann halt dazu führen, dass eher homogene Gruppen irgendwelcher Art zögerlicher bei der Aufnahme von Außenstehenden sind. So jemand kann natürlich neue Dynamik bringen, genauso aber auch Störfaktor werden, wie sich als 5. Rad am Wagen fühlen. Diese Gefahr besteht bei vorherrschenden Schwerpunkten mit einem Außenstehenden nun mal. Während bei eher durchmischten Gruppen der große Kleber DSA ist und man bei sonst bei fast jedweden anderen Themen von ausgehen kann, dass es dort diesbezüglich sowieso ein paar Außenseiter in der Gruppe gibt. Sei es nun Alter, Lebenswelt, Interessen etc. Da macht ein weiterer Außenseiter den Kohl auch nicht mehr fett.
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