Serien - Was guckt ihr so?

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 18.09.2019 12:46

Assaltaro hat geschrieben:
18.09.2019 11:20
Bisher ist er in einer anderen Rolle nur auch schwer vorstellbar.
Im von mir weiter oben genannten "Broadchurch" (wenn man Krimiserien mag) spielt er die Hauptrolle recht überzeugend, sodass man ihn bald schon nicht mehr als Doctor sieht.
Ich habe mir sagen lassen, dass er in "Jessica Jones" den Antagonisten sehr gut spielt (wahnsinnig kann er; hat man ja schon in "Harry Potter" 4 gesehen).
Und in "Good Omens" scheint er ja auch so eine ähnliche Rolle übernommen zu haben.

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Ungelesener Beitrag von Fenia_Winterkalt » 18.09.2019 12:47

Broadchurch schaue ich gerade, allerdings kommen für meinen Geschmack deutlich zuviele tote Kinder drin vor.. ich glaub nicht das ich das zuende schaue.

Ja in Jessica Jones war er sehr gut.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 18.09.2019 13:04

Wenn Ihr David Tennant gut findet, solltet Ihr mal Good Omens schauen!
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 18.09.2019 13:07

Ja darüber reden wir seit einigen Posts ^^
Werd ich auf jeden Fall machen. Und dann auch mal wieder Dr Who Staffel 2-4. Das gehört schon fast zu meinem jährlichen Programm
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 18.09.2019 13:12

Tomaten auf den Augen :censored:
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 19.09.2019 23:01

So jetzt mit Broadchurch angefangen und musste in der ersten Folge so viel heulen wie bisher wohl nur im Buch Clockwerk Princess

Schon witzig, Netflix bewirbt die Serie schon mit Schauspieler des zehnten Doctors, wirft aber Dr Who aus dem Programm.
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Ungelesener Beitrag von Talasha » 19.09.2019 23:49

Ich habe mir die 11. Staffel Dr. Who gekauft Jodie Witthaker ist hervorragend, leider schwingen die Drehbücher gewaltig die Moralkeule. Etwas mehr dezenz an der Stelle wäre besser gewesen.
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Ungelesener Beitrag von Arigata » 07.11.2019 21:33

Diese Woche mit His Dark Materials angefangen. Wie schön es doch ist, dass sie sich in einer Serie wirklich Zeit nehmen können und die Handlung nicht zusammenstreichen müssen.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 07.11.2019 21:41

Ja bzgl zusammenstreichen hab ich letztens gehört, dass die erste Fassung von Harry Potter 1 wohl 3 St 20 min gedauert hat und naja dann kam der Rotstift, weil zu lang. Daher mag ich mittlerweile Serien auch viel lieber als Filme, Filme sind oft zu gehetzt.
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Ungelesener Beitrag von Talasha » 07.11.2019 23:12

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
18.09.2019 13:04
Wenn Ihr David Tennant gut findet, solltet Ihr mal Good Omens schauen!
Er spricht übrigens auch Dagobert Duck in der neuen Ducktales-Serie, und das mit einem so heftigen Akzent, das man ihn noch schlechter versteht als Donald.
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 08.11.2019 15:09

Talasha hat geschrieben:
07.11.2019 23:12
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
18.09.2019 13:04
Wenn Ihr David Tennant gut findet, solltet Ihr mal Good Omens schauen!
Er spricht übrigens auch Dagobert Duck in der neuen Ducktales-Serie, und das mit einem so heftigen Akzent, das man ihn noch schlechter versteht als Donald.
Taugt die denn was? Das Original hab ich als Kind geliebt.
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Ungelesener Beitrag von Talasha » 08.11.2019 15:20

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
08.11.2019 15:09
Er spricht übrigens auch Dagobert Duck in der neuen Ducktales-Serie, und das mit einem so heftigen Akzent, das man ihn noch schlechter versteht als Donald.
Taugt die denn was? Das Original hab ich als Kind geliebt.
Ich finde ja, auch wenn der Zeichenstil mehr als gewöhnungsbedürftig ist.
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sagista
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Ungelesener Beitrag von sagista » 09.11.2019 11:59

"Game of Thrones"-Macher steigen bei "Star Wars"-Saga aus

Geile Leute.
Erst GoT und damit ihr potentielles Lebenswerk mehr oder weniger verhunzen, weil man ja in StarWars die Chance seines Lebens sieht, aber dann da schnell in den Sack hauen. Irgendwie... naja... merkürdig :grübeln:

Was ich mich aber sowieso frage - das hat mich schon vor einem halben Jahr gewundert - bin ich blind oder wird GoT hier seit einigen Staffeln mehr oder weniger ignoriert?

Hoffnungsvoll stimmt mich die Ankündigung, dass ein Prequel, basierend auf "Fire And Blood" geplant ist. Ich habe das Buch im Sommer gelesen und mir dabei auch schon gedacht, dass das Stoff für geschätzte hunderte Folgen bietet. Zumindest wenn man sich für Got im Allgemeinen und die Targaryen im Besonderen interessiert :-)

---------------------------------------------

Aktuelle Serie derzeit: Babylon Berlin, aktueller Stand Staffel 2 Folge 5.
Gute Schauspieler, interessanter Hintergrund, stringente Story, gefällt mir :6F:

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Talasha
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Ungelesener Beitrag von Talasha » 09.11.2019 13:05

"Charite" Ist toll, eine Serie um die gleichnamige Klinik in Berlin, erst sehen wir Robert Koch dann Ferdinand Sauerbruch über die Schulter. Jede Menge Drama und ein Einblick in die damaligen Zeiten.

Nun, seit Burning Series überall gesperrt ist kann ich GoT nicht mehr gucken.
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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 09.11.2019 15:10

Talasha hat geschrieben:
09.11.2019 13:05
[...]dann Ferdinand Sauerbruch über die Schulter.
Zwar kenne ich die Serie nicht, aber ich habe im Rahmen von Fortbildungen und Kongressen ein paar der Sauerbruch-Schüler kennengelernt. Diese waren sich erstaunlich einig über den Charakter ihres berühmten Lehrers. Selbiger scheint absolut unterirdisch gewesen zu sein. Sie haben ihn zwar zutiefst respektiert, aber anscheinend gleichzeitig auch zutiefst gehasst.
Wir müssen den Planeten retten - Es ist der einzige auf dem Schokolade verkauft wird.

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Ungelesener Beitrag von Talasha » 09.11.2019 18:47

Alecto hat geschrieben:
09.11.2019 15:10
Talasha hat geschrieben:
09.11.2019 13:05
[...]dann Ferdinand Sauerbruch über die Schulter.
Selbiger scheint absolut unterirdisch gewesen zu sein. Sie haben ihn zwar zutiefst respektiert, aber anscheinend gleichzeitig auch zutiefst gehasst.
Nun, seine Untergebenen und Schüler bringt er in der Serie durchaus dazu vor Angst zu erstarren, und der Umgangston den er im OP pflegt, ist nur von außen betrachtet unterhaltsam. In der ersten Folge führt er seinen Studenten, vor wie man einen Unterschenkel verkehrt herum an die Hüfte tackert weil der Oberschenkel kaputt ist(wenn ich mich recht erinnere.) Er brüllt dabei 3 oder 4 Personen aus dem Team aus dem Hörsaal weil sie nicht schnell genug reagieren.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 09.11.2019 20:41

sagista hat geschrieben:
09.11.2019 11:59
Geile Leute.
Erst GoT und damit ihr potentielles Lebenswerk mehr oder weniger verhunzen, weil man ja in StarWars die Chance seines Lebens sieht, aber dann da schnell in den Sack hauen. Irgendwie... naja... merkürdig :grübeln:

Was ich mich aber sowieso frage - das hat mich schon vor einem halben Jahr gewundert - bin ich blind oder wird GoT hier seit einigen Staffeln mehr oder weniger ignoriert?
Das mag daran liegen, dass die letzten Staffeln zwar zunehmend breiter rezipiert und allenthalb mehr als erschöpfend besprochen wurden, eigentlich aber kaum mehr nennenswert waren. Abgesehen von eindrucksvollen Effekten boten sie nichts mehr. Allerdings weiß ich auch nicht, was an Bennioff und Weiss so besonders sein soll. Der eine hat Filme wie "Troja" und "Wolverine" verbrochen, mit "Stay" und "Brothers" bestenfalls Mittelmaß geschrieben, der andere kann abgesehen von "Game of Thrones" nichts wirklich vorweisen. Andererseits hätte es für "Star Wars" sicher gereicht.
Assaltaro hat geschrieben:
07.11.2019 21:41
Ja bzgl zusammenstreichen hab ich letztens gehört, dass die erste Fassung von Harry Potter 1 wohl 3 St 20 min gedauert hat und naja dann kam der Rotstift, weil zu lang. Daher mag ich mittlerweile Serien auch viel lieber als Filme, Filme sind oft zu gehetzt.
Ich würde ja sagen, gute Filme schaffen es, das, was sie erzählen wollen, in 90-150 Min. auch zu erzählen. Die allermeisten Serien hingegen haben eigentlich gar nicht so viel zu erzählen, dass dafür 10+ Stunden nötig wären. Meiner Erfahrung nach ist mehr eher im Ausnahmefall auch besser. Gerade Romanverfilmungen tun sich häufig schwer, die Essenz des Werks zu erfassen (denn dann müsste sich der Künstler erst einmal intensiv mit dem Werk befassen und eine eigene Interpretation finden) und versuchen sich an einer Eins-zu-eins-Umsetzung, die dann noch gekürzt wird, um auf Spielfilmlänge zu kommen. Bei Serien spart man sich zwar das Kürzen, aber ohne eine wirkliche filmische Interpretation muss man sich schon fragen, warum man nicht einfach das Buch lesen und es dabei belassen sollte.

"His Dark Materials" interessiert mich allerdings auch. Es scheint schon mal keine Katastrophe wie seinerzeit "Der Goldene Kompass" zu werden (der übrigens genau den von mir angesprochenen Fehler begangen hat). Wenn es der Serie gelingt, eine irgendwie relevante Welt zu zeigen, dann ist das wohl auch der bessere Weg (ich habe allerdings nicht die Bücher von Pullman gelesen, jedoch manches Gutes davon gehört).

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 09.11.2019 23:22

Ich schaue gerade iZombie.
Habe einen kleinen Crush auf die Protagonistin :censored: aber auch sonst ist die Serie echt gut!
Ich mag, dass sie sich nicht ganz so ernst nimmt.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 10.11.2019 00:09

Herr der Welt hat geschrieben:
09.11.2019 20:41
sagista hat geschrieben:
09.11.2019 11:59
Geile Leute.
Erst GoT und damit ihr potentielles Lebenswerk mehr oder weniger verhunzen, weil man ja in StarWars die Chance seines Lebens sieht, aber dann da schnell in den Sack hauen. Irgendwie... naja... merkürdig :grübeln:

Was ich mich aber sowieso frage - das hat mich schon vor einem halben Jahr gewundert - bin ich blind oder wird GoT hier seit einigen Staffeln mehr oder weniger ignoriert?
Das mag daran liegen, dass die letzten Staffeln zwar zunehmend breiter rezipiert und allenthalb mehr als erschöpfend besprochen wurden, eigentlich aber kaum mehr nennenswert waren. Abgesehen von eindrucksvollen Effekten boten sie nichts mehr. Allerdings weiß ich auch nicht, was an Bennioff und Weiss so besonders sein soll. Der eine hat Filme wie "Troja" und "Wolverine" verbrochen, mit "Stay" und "Brothers" bestenfalls Mittelmaß geschrieben, der andere kann abgesehen von "Game of Thrones" nichts wirklich vorweisen. Andererseits hätte es für "Star Wars" sicher gereicht.
Assaltaro hat geschrieben:
07.11.2019 21:41
Ja bzgl zusammenstreichen hab ich letztens gehört, dass die erste Fassung von Harry Potter 1 wohl 3 St 20 min gedauert hat und naja dann kam der Rotstift, weil zu lang. Daher mag ich mittlerweile Serien auch viel lieber als Filme, Filme sind oft zu gehetzt.
Ich würde ja sagen, gute Filme schaffen es, das, was sie erzählen wollen, in 90-150 Min. auch zu erzählen. Die allermeisten Serien hingegen haben eigentlich gar nicht so viel zu erzählen, dass dafür 10+ Stunden nötig wären. Meiner Erfahrung nach ist mehr eher im Ausnahmefall auch besser. Gerade Romanverfilmungen tun sich häufig schwer, die Essenz des Werks zu erfassen (denn dann müsste sich der Künstler erst einmal intensiv mit dem Werk befassen und eine eigene Interpretation finden) und versuchen sich an einer Eins-zu-eins-Umsetzung, die dann noch gekürzt wird, um auf Spielfilmlänge zu kommen. Bei Serien spart man sich zwar das Kürzen, aber ohne eine wirkliche filmische Interpretation muss man sich schon fragen, warum man nicht einfach das Buch lesen und es dabei belassen sollte.

"His Dark Materials" interessiert mich allerdings auch. Es scheint schon mal keine Katastrophe wie seinerzeit "Der Goldene Kompass" zu werden (der übrigens genau den von mir angesprochenen Fehler begangen hat). Wenn es der Serie gelingt, eine irgendwie relevante Welt zu zeigen, dann ist das wohl auch der bessere Weg (ich habe allerdings nicht die Bücher von Pullman gelesen, jedoch manches Gutes davon gehört).
Ich denke aber dass je nach Dicke des Buches es auf Spielfilmlänge gar nicht möglich ist oder sich dabei einfach Fehler einschleichen. Ich seh grad den Podcast von coldmirror wo sie Harry Potter 1 analysiert und es gibt echt viele Logiklücken weil Szenen aus dem Buch fehlen, die womöglich anfangs unwichtig wirken.
In anderen Filmen muss man denen die den Film nicht gesehen haben noch Zusammenhänge erklären...
Wozu man Verfilmungen noch braucht? Weil viele zu faul zum Lesen sind.
Aussage meines Bruders: Ne die weiteren Harry Potter Teile muss er nicht lesen, er wartet auf die Filme.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 10.11.2019 08:43

Filme sollten nicht den Anspruch haben, ein Publikum zu bedienen, das - aus welchen Gründen auch immer - das adaptierte Buch nicht lesen will. Vielmehr bietet eine gute Literaturverfilmung gerade den Kennern des Buches etwas Neues. So z.B. "Anna Karenina" von Joe Wright, der natürlich in 130 Minuten nicht die tausend Seiten des Tolstoi-Werkes ausbreiten kann. Aber er kann uns die Bilder des Hofes und bürgerlichen Lebens als Theaterkulissen interpretiert zeigen, er kann uns die ländliche Gegenwelt in satten Farben präsentieren, er kann uns das Leiden der Figuren an ihren Gesichtern lebendig machen. Es ist überhaupt nicht nötig, sämtliche Figuren, Beziehungen und Handlungen des Romans aufzugreifen, um dem Zuschauer die Geschichte von Anna Karenina ergreifend und intelligent adaptiert (eben mit den Mitteln, die nur ein Film hat) zu erzählen. Vergleicht man hingegen die Verfilmung von Bernhard Rose damit, dann hat man in der Tat nur den Versuch, die Geschichte des Romans bloß zu wiederholen, ohne dass die Figuren irgendwie mitfühlen lassen und ohne eine interessante Idee der filmischen Gestaltung.
Meines Erachtens ist daher auch uninteressant, wenn Analysen Lücken aufzeigen, die zwischen Buch und filmischer Adaption liegen. Das ist letztlich ebenso ein Versuch, Umfang irgendeinen Wert beizumessen. Aber weder sind dicke Bücher per se besser, noch lange Filme. Weder verspricht eine Serie mit zehn Staffeln besser zu sein als ein Film von 90 Minuten, noch ist es notwendig, dass ein Roman oder eine Romanreihe eine Serie für die filmische Adaption erhält. Ich gebe aber zu, dass der Eindruck einer solchen Notwendig bei den vielen schlechten Literaturverfilmungen durchaus entstehen kann (obwohl viele Serien es aus meiner Sicht nicht viel besser machen, sie sind nur länger).

Gorbalad
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 10.11.2019 09:38

Es ist einfach oft wie beim Cocktails mixen. Manchmal wird es nicht besser, sondern nur mehr.

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Ungelesener Beitrag von Arigata » 10.11.2019 11:19

Von mir aus können sie Bücher gerne als Film verfilmen. Dabei wäre es aber schön, wenn man auch die eingekürzte Geschichte nicht völlig umschreibt und dann überrascht ist, dass der Film verrissen wird. Man schaue sich nur mal den dritten Narnia-Film an, der hatte mit der ursprünglichen Handlung nur noch sehr wenig zu tun und war nicht das, was die Leser des Buches erwartet und erhofft hatten.
Bei Good Omens etwa fand ich die Länge der Serie gut. Weiter auswalzen hätte man es nämlich nicht müssen, aber in einem 120 Minuten Film wäre wohl doch manches unter den Tisch gefallen. Mal sehen wie His Dark Materials wird, heute kommt Folge 2.
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