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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 08.02.2020 21:01

Suilujian hat geschrieben:
08.02.2020 20:42
Was waren denn so deine Ideen?
Alles sehr vage, da ich den Fachbereich nicht kenne (auch dann nicht, wo ich ihn kenne - Lagrange war mal vor Ewigkeiten ein Thema bei Mathe für WiWis, aber das hilft mir nicht weiter :censored:).

@hexe Keine Ahnung - im Vorwort des Handbook steht 2014.

Die Generierung selbst scheint eher: Ich wähle Tür C. Ich wähle Tür C2. Ich wähle Tür C2'. Ich wähle Tür C2'alpha. - Zumindest muss ich mich nicht mit Komplexitäten à la DSA4 rumschlagen, und kann mir in Ruhe eine Hintergrundgeschichte überlegen ohne allzu viel zu wissen. ;)

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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 09.02.2020 12:21

hexe hat geschrieben:
08.02.2020 20:44
Scheint kein D&D5 zu sein, denn da gibt es nichts zu feilen... :lol:
D&D5 und DSA bedienen nun einmal ein grundverschiedenes Klientel. D&D orientiert sich seit jeher weitgehend an gamistischen Aspekten, DSA hat sich im Laufe der Zeit zunehmend auf etwas eingeschossen, für das IMHO die beste Umschreibung "Barbie-Spiel" ist.

@topic:
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 09.02.2020 12:31

Immerhin sind die DSA-Barbies nicht zwangsweise so hässlich wie die echten. :P
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 09.02.2020 12:40

Tiger hat geschrieben:
09.02.2020 12:31
Immerhin sind die DSA-Barbies nicht zwangsweise so hässlich wie die echten. :P
Den Begriff "Barbie-Spiel" möchte ich nicht als Wertung mißverstanden wissen. Er stellt letztlich nur eine vollständig unterschiedliche Herangehensweise und Zielsetzung dar. Er bietet in meinen Augen lediglich einen sehr treffenden (wenn natürlich auch deutlich simplifizierten) Begriff um diesen bei DSA sehr stark verbreiteten Spielstil zu beschreiben.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 09.02.2020 14:42

Ich kenne halt im Fantasy-Bereich seit jeher fast nur DSA - da schadet ein Blick über den Tellerrand sowieso nicht. Davon abgesehen dass es im nicht-deutschsprachigen Bereich eh so gut wie kein DSA gibt.

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Ungelesener Beitrag von hexe » 09.02.2020 15:37

Alecto hat geschrieben:
09.02.2020 12:21
D&D5 und DSA bedienen nun einmal ein grundverschiedenes Klientel.
Ändert nichts daran, dass in D&D5 wenig zu feilen gibt. ;) Im Gegensatz zu D&D 3.5, da gibt es zumidnest ein paar Möglichkeiten.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 09.02.2020 16:10

Barbie-Spiel? :ups:

Ich bitte dich, oh großer @Alecto , erleuchte uns, den ahnungslosen Teil deiner unwürdigen, wenn auch dir treu ergebenen Leserschaft und sag uns, was das zu bedeuten hat...
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 09.02.2020 16:26

Ich bin zwar nicht Alecto, aber ich hoffe, ich darf dich auch erleuchten, Rhonda? :)
Zu Barbie-Spiel gibt es sogar einen Artikel auf der Wiki Aventurica: Barbie-Spiel. Da ist dann auch ein Artikel vom "richtig spielleiten"-Blog verlinkt. Ich kopiere da mal aus dem tl;dr:
Wer gerne zwischen den Spielrunden an seinem Charakter „herumspielt“, ohne dabei vorwiegend die mechanischen Werte zu optimieren, ist ein Barbie-Spieler. Das ist eine eigene Quelle des Spielspaßes, die eigenständig neben Spaßquellen wie dem Kampf oder dem „Besserwerden“ steht.
„Nimm niemals Böswilligkeit an, wenn Dummheit hinreichend ist.“
~ Hanlon’s Razor

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 09.02.2020 16:27

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
09.02.2020 16:10
Ich bitte dich, oh großer @Alecto , erleuchte uns, den ahnungslosen Teil deiner unwürdigen, wenn auch dir treu ergebenen Leserschaft und sag uns, was das zu bedeuten hat...
Spar Dir das bitte - So etwas ist wirklich unnötig.
Wie Sarafin schon gepostet hat, so stammt der Begriff auch nicht von mir.
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 09.02.2020 16:34

Ich glaube zwar nicht, dass der durchschnittliche DSA-Spieler tatsächlich mehr Zeit allein mit seinem Char verbringt, als im Spiel mit der Gruppe. Grundsätzlich werden die Chars in DSA aber vermutlich vergleichbar zu liebgewonnenen Puppen gehegt. Es ist bei dem Begriff eigentlich nur schade, dass Barbie einfach keine schöne Anlehnung darstellt.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 09.02.2020 16:53

Ich finde die DSA-Charakterisierung (nicht den Begriff) sympathisch. Und das ist ein wesentliches Element, was ich an Rollenspiel nun mal mag.

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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 09.02.2020 17:00

Tiger hat geschrieben:
09.02.2020 16:34
Es ist bei dem Begriff eigentlich nur schade, dass Barbie einfach keine schöne Anlehnung darstellt.
In dem Blogartikel und auf Tanelorn wurde alternativ der Begriff "Mon plaisir-Spiel" vorgeschlagen. Der trifft es ja auch ganz gut und kommt ohne Barbie aus. :)
Wie oft und in welchem Umfang das auftritt, darüber habe ich aber auch keine belastbaren Zahlen. Ich denke schon, dass viele DSA-Spieler es zumindest in gewissem Umfang betreiben. Aber das ist auch wieder nur meine private Beobachtung. :grübeln:

Madalena hat geschrieben:
09.02.2020 16:53
Ich finde die DSA-Charakterisierung (nicht den Begriff) sympathisch.
Irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung, was du mit DSA-Charakterisierung meinst?
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 09.02.2020 17:19

Sarafin hat geschrieben:
09.02.2020 17:00
Irgendwie stehe ich gerade auf der Leitung, was du mit DSA-Charakterisierung meinst?
Ich mag es, mich ausführlich mit meinem Charakter zu befassen. Ihn liebevoll auszugestalten, mehr als ein gamistisches Vehikel darin zu sehen. Bei DSA fühle ich mich damit, im Großen und Ganzen, gut aufgehoben.

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Ungelesener Beitrag von Tiger » 09.02.2020 19:19

Das geht mir auch so. Insgesamt verbringe ich aber dennoch mehr Zeit mit meinem Char in Spiel, als dass ich mich außerhalb des Spiels mit ihm beschäftige. (War aber, ehrlicherweise, zeitweise auch andersherum. :P)
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 09.02.2020 19:28

@Alecto

Ich kannte den Begriff schlicht nicht und konnte mir nix darunter vorstellen, das war alles.

Ich wusste nicht, dass das ein feststehender Begriff ist. - Also konnte ich auch nicht wissen, dass er nicht von dir ist.

Ein Link oder eine Erklärung hätten mir völlig gereicht. :)

Aber ich werde in Zukunft beherzigen , dass du deutlich lieber launig-sarkastische Bemerkungen über andere Leute machst, als selbst auf die Schippe genommen zu werden.

In dem Sinne - entschuldige.

(Las sich das wirklich so angeätzt? )

Edit:

@Sarafin @Tiger

Danke für eure Erläuterungen. :)

Ich hatte versucht, mir zu überlegen, was das bedeutet - aber beim Versuch, mir Barbie in Aventurien vorzustellen, ging mein Gehirn in die Grätsche und wollte nur noch überkandidelten Unfug schreiben...

Der ging dann an @Alecto

(Ich finde den Begriff auch irgendwie nicht passend, weil man bei Barbie ja nur vorgefertigte Zubehörteile hat, mit denen man die Puppen ausstaffieren kann... Kann man sich sicher drüber streiten, wieweit das auf DSA auch zutrifft... muss man aber natürlich nicht. :) )
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 09.02.2020 20:56

@Rhonda Eilwind : Inwiefern Dein erster Post falsch aufgefasst werden konnte, das kann wahrscheinlich keiner von uns beiden wirklich objektiv beurteilen. Auch finde ich persönliche Vorwürfe wenig zielführend. Warum lassen wir das nicht einfach alles bleiben und kehren einfach zum aktuellen Thema zurück?
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
09.02.2020 19:28
Ich finde den Begriff auch irgendwie nicht passend, weil man bei Barbie ja nur vorgefertigte Zubehörteile hat, mit denen man die Puppen ausstaffieren kann...
Falls der Begriff "Barbie-Spiel"die nicht zusagt kannst Du es gerne auch anders titulieren. Aber die Möglichkeit des "Ausstaffierens" des Charakters aus einem reichhaltigen, vorgefertigten Angebot ist genau das was DSA, insbesondere in seinen neueren Fassungen bietet: Z.B. ein äußerst kleinteiliges Regelwerk, dessen zahlreiche "Kleinstregelungen" nur unter ziemlichen Anstrengungen in die Spielpraxis integrierbar sind, andererseits sich hervorragend dazu eignen die verschiedenen Facetten des Charakters bunt auszumalen. Bei einem DSA-Charakter ist ein Grad an Mikromanagement möglich, den man bei anderen Systemen vergeblich sucht: Hier ein Punkt auf Hauswirtschaft, dort ein 1-Punkt-Bonus auf eine Eigenschaftprobe aufgrund Sonderfertigkeit,.... Das alles macht den Charakter vielfältiger, bunter und fühlt sich gut an. "Besser" im gamistischen Sinn wird der Charakter dadurch im Spiel nicht, was DSA für entsprechend orientierte Spieler wenig attraktiv macht. Den Anspruch der Simulationisten erfüllt das Regelwerk nur teilweise. Und für Storyteller sind ausgedehnte, komplexe Regelwerke eher hinderlich.
Ähnlich der extrem detailliert ausgearbeitete Hintergrund: Man hat eine Unzahl verschiedener, vorbereiteter Hintergrundelement mit denen man seinen Charakter ausstatten und ihn einzigartig bunt gestalten kann. Und meiner Erfahrung nach machen DSA-Spieler davon sehr gerne Gebrauch. Mehrseitige Charaktervorgeschichten, Charaktertagebücher, eine ausgeprägte Abneigung gegen den Charaktertod und dergleichen kenne ich vornehmlich von DSA-Spielern.
Und um nicht missverstanden zu werden: Wenn es diesen Spielern Spass macht, dann sollen sie auch genau das tun! Kümmert euch ruhig um euren Charakter und macht ihn facettenreich, bunt und einzigartig. Mit "Barbie-Spiel" möchte ich ebensowenig eine Wertung abgeben wie mit "Hack'n Slay" oder "PvP". Das alles kann Spass machen und das alles hat somit seine Berechtigung. Man sollte sich nur tunlichst bevor man anfängt auf eine Art zu spielen einigen.
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Ungelesener Beitrag von Whyme » 09.02.2020 21:49

Meiner Erfahrung nach ist Barbie-Spiel eher eine Sache, die vom Spieler ausgeht als vom Regelsystem.

LG
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 09.02.2020 22:03

Eindruck von DnD ist schon mal: Es gibt quasi keine "Nichtzauberer". Also erstmal eine Menge wo man den Überblick haben muss, was man kann.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 09.02.2020 23:02

Alecto hat geschrieben:
09.02.2020 20:56
Falls der Begriff "Barbie-Spiel"die nicht zusagt kannst Du es gerne auch anders titulieren.

Nein, nein, wenn das ein feststehender Begriff ist, den man "eigentlich" unter DSA-Spielern kennt (bis auf mich, peinlicherweise - tut mir wirklich leid ) - dann kann der gern weiter so heißen. Man muss die Lage ja nicht noch unnötig verkomplizieren.

Ich kannte den Begriff schlicht nicht und konnte mir wenig und anscheinend nur das Falsche darunter vorstellen.

Erster Gedanke: An den Bericht einer Spielerin hier (ich weiß nicht mehr, wer es war - @Tiger oder "@Assaltaro oder keine Ahnung, die darüber berichtet hat, dass in ihrer ersten reinen Spielerinnengruppe allemit ihren SCs IT erstmal einkaufen gegangen sind und sich über ihre Ausrüstung ausgetauscht haben. :ijw:

Zweiter Gedanke: "Unbesigebare, immer toll aussehende Plastikhelden, an denen alles abprallt?" - Also, ein wenig Barbie als Synonym für Mary-Sue?

Dritter Gedanke: "Weibliche Helden müssen immer gut aussehen???" - oder? - Passte irgendwie alles nicht, irgendwie ergab das im Kontext mit deinem Post kein schlüssiges Bild. Nur eines von großer Albernheit. - > Schlussfolgerung: "Was will er denn jetzt???"

Mit der Definition "Daheim im stillen Kämmerlein sich mit dem Charakter befassen und ihn dann den anderen vorführen" fürs Barbie-Spielen - kann ich leben.

Bin ich wahrscheinlich nicht gleich darauf gekommen, weil ich zwar ein paar (wenige) Barbie-Puppen hatte- und ungefähr ebenso viele oder sogar mehr Barbie-Pferde... aber damit eigentlich nie alleine gespielt habe, immer nur mit Freundinnen. Das war ein klassisches "mit anderen"-Spielzeug, das mir allein überhaupt keinen Spaß gemacht hat.

[Anmerkung: Ich hätte wohl auch überhaupt nie eine solche Puppe besessen, wenn nicht meine Freundinnen und Cousinen auch welche gehabt hätten. Dann brauchte ich eben mindestens eine (ich hatte glaube ich am Ende zwei, wobei eine nicht reiten konnte und damit nutzlos war), und mindestens ein cooles Pferd, um mitspielen zu können ;) ]
Alecto hat geschrieben:
09.02.2020 20:56
Aber die Möglichkeit des "Ausstaffierens" des Charakters aus einem reichhaltigen, vorgefertigten Angebot ist genau das was DSA, insbesondere in seinen neueren Fassungen bietet: Z.B. ein äußerst kleinteiliges Regelwerk, dessen zahlreiche "Kleinstregelungen" nur unter ziemlichen Anstrengungen in die Spielpraxis integrierbar sind, andererseits sich hervorragend dazu eignen die verschiedenen Facetten des Charakters bunt auszumalen.
Ja, da hast du wohl Recht.
Ich habe nachher, nachdem ich die ersten erleuchtenden Posts dazu gelesen habe, auch gedacht, dass DSA 4 und später mit seiner Vielzahl an Variationsmöglichkeiten (an denen ich ja damals gnadenlos gescheitert bin) zu dieser Art von Spiel geradezu einläd. Also, mehr als DSA 1-3 das getan haben.

Und dass sich da sicher zumindest im Hinblick auf Hintergrund und Fähigkeiten mehr Möglichkeiten bieten als bei D&D.

Da bezieht sich dieser Effekt eher auf die Zauber - wenn man zaubern kann. (ALso, bei AD&D war es so.)
---

@Madalena

Ich habe bei AD&D 2nd Ed. tatsächlich einen rein profanen Charakter gespielt, aber ganz einfach ist das nicht. D&D kenne ich nicht.

---

OT: Nachdem hier der Dachstuhl über meinem Kopf im Moment aus sturmtechnischen Gründen arg schwankt, verlasse ich den gemütlichen Ort meines Postens jetzt sicherheitshalber.

Falls ich nachher noch etwas vom Handy aus posten sollten, möge man mit weitere Missverständnisse nachsehen - auf dem Display kann ich wirklich schlecht lesen - leider auch mein Selbstgetipptes.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 09.02.2020 23:37

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
09.02.2020 23:02
Ich habe bei AD&D 2nd Ed. tatsächlich einen rein profanen Charakter gespielt, aber ganz einfach ist das nicht. D&D kenne ich nicht.
Mit "meine Gruppe braucht einen Heiler, hast du Lust darauf?" war die Auswahl der Klasse eh schon halb abgehakt. ;) Mit "Du bist die erste Gnomin in der Runde, also lass deiner Fantasie freien Lauf" gab es um so freiere Hand beim Hintergrund. Beim Regelteil wurde mir eh versprochen mir keinen Kopf drum machen zu müssen. Aber Teil des "Einfühlens" was da eigentlich für ein Char entsteht ist für mich auch, was der in etwa für Fähigkeiten hat.


---

Lass dir (und ihr alle) nicht den Himmel über dem Kopf einstürzen. Hier ist - bislang - alles ruhig.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 09.02.2020 23:40

Madalena hat geschrieben:
09.02.2020 23:37
Aber Teil des "Einfühlens" was da eigentlich für ein Char entsteht ist für mich auch, was der in etwa für Fähigkeiten hat.
Ja, das finde ich auch. Man muss schon ein Gefühl dafür haben, was jemand in der Welt bewirken kann, um zu wissen, wie er sich verhält.
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Ungelesener Beitrag von Tiger » 10.02.2020 11:03

Sitze, nach Umbuchung, erfolgreich im ersten fahrenden Zug von Berlin nach Hannover. Ich würde mit der Verbindung auch rechtzeitig ankommen, wenn der Zug momentan nicht - wegen irgendwas auf der Strecke - auf unbestimmte Zeit 40 fahren würde. :rolleyes:
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 10.02.2020 11:56

Etwas OT, aber wo wir gestern gerade beim
Thema waren:

Mag mir mal einer (wertfrei) erklären, was „Hotzenplotz“-Spiel ist...?

Das ist noch so ein Begriff, den ich hier schon öfters in Zusammenhang mit DSA gelesen habe und der mir so gar nichts sagt.

Ich nehme nicht an, dass wirklich Kasperltheater gemeint ist, oder doch?
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Ungelesener Beitrag von Roach » 10.02.2020 12:08

Hotzenplotz beschreibt tatsächlich, basierend auf den Kasperletheater-Vorstellungen bzw. dem Kinderbuch von Otfried Preußler, einen Abenteuerstil, der dem „klassischen“ Räuber Hotzenplotz entlehnt ist: sei es, dass ein Rasseköthund entlaufen ist und wiedergefunden werden soll, sei es, dass zwei Bauern sich um das Eigentum an einem Apfelbaum streiten – oder eben, dass der Großmutter die Kaffeemühle gestohlen wurde: es liegt etwas ziemlich triviales im argen, und es wird erwartet, dass wahre Helden (TM) das wieder bereinigen (können) … :grübeln:

Diese Diskrepanz zwischen dem „Helden“-Anspruch des Systems und der Trivialität der Aufgaben wird gerne mit diesem Begriff in Verbindung gebracht.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 10.02.2020 12:32

Ah, ok - danke!

Im Grunde also sowas wie ‚ein klassisches Abenteuer für Helden, die noch gar nichts können‘ - bzw. vielleicht erst noch Helden werden wollen... - So in der Art?
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Ungelesener Beitrag von Roach » 10.02.2020 12:53

Der Begriff beschreibt allerdings in erster Linie, dass das "Problem" eines von einer Art ist, die für Helden eigentlich zu nichtig ist um sich Mühe zu geben.Sprich: warum sollte der Absolvent einer Kriegerakademie einem zufälligen Passanten, dem der Glücksbringer aus der Hand gefallen ist , und der sich nicht traut, in den Rinnstein zu greifen, um ihn wieder herauszuholen, helfen? Ist so etwas nicht (zumindest aus Spielersicht) unter dessen Würde?
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 10.02.2020 16:05

Ich kenne Hotzenplotzigkeit nicht als negativen Begriff. :grübeln:

Es geht halt um kleine Probleme. Aber es kann ja eine schöne Abwechslung sein, wenn es nicht immer um epische Kämpfe und die Rettung der Welt geht.

DSA hat beides: Epik und Bodenständigkeit. :)

Und bodenständige Abenteuer wie "Prost Mahlzeit" mit seinem Kochwettbewerb werden in meinem Umfeld liebevoll als hotzenplotzig bezeichnet. :grübeln:

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 10.02.2020 16:46

Whyme hat geschrieben:
09.02.2020 21:49
Meiner Erfahrung nach ist Barbie-Spiel eher eine Sache, die vom Spieler ausgeht als vom Regelsystem.
Natürlich schafft nicht das Spielsystem seine Spieler - Das genaue Gegenteil ist der Fall: Der Spieler wählt ein System nach seinem Geschmack. Und das Barbie-Spiel wird von den neueren DSA-Editionen nun mal bestens unterstützt, weswegen es von den Anhängern dieses Spielstils stark bevorzugt verwendet wird. Im Gegenzug dazu gibt es dann natürlich Systeme die von diesen Personen extrem gemieden werden. Drei prominente Beispiele wo man meiner Erfahrung nach gar keine Barbie-Spieler findet:
  • Paranoia
    Wenn sich etwas mit Barbie-Spiel ganz und gar nicht verträgt dann ist es die hier dargebotene Mischung aus PvP und hoher Charaktersterblichkeit
  • Call of Cthulhu
    Abgesehen davon dass das sehr schlanke, sehr abstrakte Regelsystem diesem Spielstil nicht gerade entgegenkommt: Die ständige Gewissheit dass der eigene Charakter eher kurz- als mittelfristig als Zwischenmahlzeit für einen "Etwas" von jenseits der Zeit endet oder eine glänzende Karriere als sabberndes menschliches Gemüse in einer Zwangsjacke bevorsteht schreckt ganz gewaltig ab.
  • PP&P
    Der Spielstil harmoniert nicht so sehr mit One-Shots - Und PP&P ist vornehmlich auf blödeleigeladene One-Shots ausgerichtet.

@topic:
Hier hat "Sabine" ganz ordentlich gewütet - Dementsprechend wäre heute ein guter Tag zum Sturmwichteln gewesen. Aber man muß an dem Unwetter auch das Positive sehen: Der Sturm hat sehr zuverlässig all die AfD-Plakate abgehängt. Ironischerweise waren da sehr viele dabei mit "klimaskeptischen" Parolen.

Ansonsten wurde ich gerade noch ordentlich von Suzu geschimpft - Ich solle mich gefälligst an die Spielregeln halten. Zumindest weiß ich damit dass meine Valentinstag-Pakete angekommen sind.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 10.02.2020 16:54

Faras Damion hat geschrieben:
10.02.2020 16:05
Ich kenne Hotzenplotzigkeit nicht als negativen Begriff.
Ist es vielleicht Geschmackssache, ob man so etwas überflüssig oder als nette Abwechslung empfindet?

Geht es denn bei "Hotzenplotzigkeit" immer um Abenteuer, die für erfahrene Helden eigentlich zu profan sind, oder generell um bodenständige Settings, die bei niedrigstufigen Dorfhelden genau angemessen wären, aber in bestimmten Gruppenkonstellationen eigenartig wirken?

Barbie-Spiel ist ja auch kein negativer Begriff - zumindest die eher negativen Assoziationen, die ich beim Begriff Barbie auf Anhieb hatte, werden davon ja gar nicht abgedeckt.

Ich finde übrigens die Modelleisenbahn als Alternative auch noch nicht ganz treffend, weil da oft die Landschaft noch eine entscheidende Rolle spielt.

Aber "Modellbau" generell würde es für mich gut treffen: Man verbringt viel Zeit damit, im stillen Kämmerlein seinen Helden zu bauen und zu optimieren und schön anzumalen. - Und dann zeigt man ihn den anderen und vergleicht u.U.

(Also - falls euch das Thema nervt, gebt mir einen nicht so dezenten Hinweis... Mit Worten und so weiter hab ich es manchmal ein bisschen zu sehr... :dance: )
Zuletzt geändert von Rhonda Eilwind am 10.02.2020 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 10.02.2020 16:58

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
10.02.2020 16:54
niedrigstufigen Dorfhelden
Ich glaube die (auch schon ihr Vorhandensein oder ihre Möglichkeit) gelten schon als hotzenplotzig, egal was sie tun ;)

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