Wie geht's Euch grad 2?

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 11.05.2019 10:29

Lorlilto hat geschrieben:
11.05.2019 01:06
Salix Lowanger hat geschrieben:
10.05.2019 21:02
Erzähl das mal nem deutschen Schüler, dass du Aufgaben vom Matheabi durchrechnest, um nicht lernen zu müssen. Diese Ironie!
Ich hatte Mathe-LK, um nicht lernen zu müssen 8-)
Ich auch, der Geschichts-LK hat dagegen gebüffelt wie noch mal was. Ich kann mir auch nicht vorstellen dass das Mathi Abi jetzt so schwer war.

Aber ich studiere jetzt auch Mathe und meine Meinung würde daher wohl nicht zählen ^^
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Ungelesener Beitrag von Salix Lowanger » 11.05.2019 10:33

Lorlilto hat geschrieben:
11.05.2019 01:06
Salix Lowanger hat geschrieben:
10.05.2019 21:02
Erzähl das mal nem deutschen Schüler, dass du Aufgaben vom Matheabi durchrechnest, um nicht lernen zu müssen. Diese Ironie!
Ich hatte Mathe-LK, um nicht lernen zu müssen 8-)
Jo, ich auch. :censored:
Alecto hat geschrieben:
11.05.2019 10:18
Ich denke, der Faktor das, im Gegensatz zur Prüfungsvorbereitung, nicht obligat machen zu müssen wiegt dabei schwer. Zudem wollte ich wissen wieviel ich seit meinem Mathe-Abi (als LK-Fach) wieder vergessen habe. Ich habe gemerkt aus der Übung zu sein, aber ansonsten klappte das erstaunlich gut.
Wundert mich eigentlich nicht so sehr: Die Schulmathematik hat sich seit Jahrzehnten nicht sonderlich geändert -- anwenden von Formeln und gewissenhaftes Ausrechnen. Zumal die wirklich ekligen Sachen zum ausrechnen erst in der Ingenieursmathematik warten. Das Schlimmste in der Schulmathematik sind Kurvendiskussion und Integrale, buchstäblich eindimensional. Vektorfelder mit mehreren Differentialoperatoren kommen erst in der Uni.
Assaltaro hat geschrieben:Aber ich studiere jetzt auch Mathe und meine Meinung würde daher wohl nicht zählen ^^
Och komm! Schulmathematik hat mit echter Mathematik nur am Rand zu tun, das solltest gerade du wissen. :wink:
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 11.05.2019 10:41

Das schon, aber ich kann die Schulmathematik halt trotzdem noch sehr gut weil das gerade in Analysis 1 noch mal wiederholt wird (bin FH da müssen am Anfang alle auf den gleichen Stand gebracht werden weil auch Fos und so zu uns darf) und ich hab auch später oft für die Erstis Tutorium gehalten oder Übungsblätter korrigiert..
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 11.05.2019 11:36

Am Besten so lange quengeln, bis sie ihren Willen bekommen.
Ich meine, das Leben läuft in der Generation doch so?

vielleicht klappt das später im Berufsleben auch?
Der Prof senkt bestimmt auch den Notenspiegel.

Stellt euch das in der Chirurgie vor, wenn sich dann Ärzte beschweren, dass die Operation einfach zu schwer war,
der Patient soll ihnen ne Entschädigung bezahlen
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Milan
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Ungelesener Beitrag von Milan » 11.05.2019 11:47

Den Vormittag habe ich erfolgreich genutzt um den Haupt-PC wieder zum Laufen zu bringen.
Jetzt kann ich etwas entspannter in die Kneipe, um eine Stunde zu früh drei Plätze für das anstehende Fußballspiel zu belegen. Der Aufstieg ist zum Greifen nah! :dance:

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 11.05.2019 14:11

Die gute Nachricht: Das Lernen kommt gut voran.

Die schlechte Nachricht: Gerade eben hat sich die neue, fast perfekte Ablenkung ergeben. Die Lauftruppe hat gerade beschlossen, dass wir doch mal wieder einen gemeinsamen Koch- und Kinoabend machen könnten. Anders formuliert: Sie bringen Getränke, toten Hirsch und Filme mit und ich koche, bin aber bei der Finanzierung dafür außen vor. Dementsprechend kann ich jetzt gleich noch kurz zum Einkaufen gehen um meine Pläne umzusetzen. Mich juckt es schon gewaltig in den Fingern.

Abendessen:
  • Birnen Tarte mit Gorgonzola-Creme
  • In Rotwein geschmortes Hirschgulasch mit Parmesanstäbchen und Paprika Polenta
  • Warme Schokoküchlein mit flüssigem Kern und Schwarzbierschaum
Snacks:
  • Cornflakes-Chicken-Nuggets mit Honig-Senf-Dip
  • Affenpopcorn
Noch eine gute Nachricht: Eventuell kann sich Kaori diesen Sommer eine Woche freischaufeln um nach Deutschland zu kommen.

[EDIT] So, das war jetzt zwar reichlich stressig, aber ich bin mit meinem Lernpensum für heute am Ziel. Die Einkäufe sind erledigt und das Essen für heute abend weitgehend vorbereitet. Ich habe die Snacks noch ein wenig ergänzt und auch die Weinauswahl übernommen - Dementsprechend gibt es einen schönen Côtes du Rhône.
Jetzt bin ich mal gespannt was die anderen an Filmen besorgt haben - Es wurden ein paar Klassiker angekündigt.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 11.05.2019 20:20

Alecto hat geschrieben:
10.05.2019 17:38
Das ist natürlich ziemlich blöd. In welchem Metier bist Du denn tätig?
Kundenservice. Dazu sei gesagt dass es mal eine Zeit gab wo ich mir nie hätte vorstellen können, im Kundenservice zu arbeiten. Bis ich es dann doch getan hatte, und echt positiv überrascht wurde. Dementsprechend hatte ich eigentlich erwartet dass es in diesem Job ähnlich gut oder besser läuft. Tut es aber nicht. Es kristallisiert sich langsam heraus dass dieser Job wirklich meinem früheren Negativbild von Kundenservice entspricht.

Okay, bleiben wir fair: Es könnte schlimmer sein, und ich muss meinem AG einiges zu Gute halten. Ändert nur nix daran, dass es weder das ist was mir in den Interviews versprochen wurde, noch dass es ein Job ist den ich lange machen werde. Oder, um es in den Worten von @Skyvaheri zu sagen: Meine Entscheidung lautet "Leave it". Kollegen sind super, Kunden meist auch, aber die Arbeit selbst geht einfach gar nicht klar...
hexe hat geschrieben:
10.05.2019 11:12
Hehe. Ja, 'Zulhamid' möchte auch seine Post bekommen! ;)
Ich hab mich nur noch nicht entschieden, ob er mein Mann, mein Bruder oder mein Sohn ist, wenn jemand fragt. :censored:
Rhonda Eilwind hat geschrieben:
10.05.2019 12:09
Wärst du denn grundsätzlich dazu bereit, für dich andauernd zur Post zu fahren? :ijw:
Naja, ist zum Glück direkt um die Ecke. Sonst müsste ich mir den Vogel zeigen. ;)

@Abi-Klausur: Die erste der umstrittenen Stochastik-Aufgaben aus Bayern fand ich sehr leicht für eine Abitur(!)aufgabe. Die zweite könnte ich heutzutage nicht mehr aus dem Stegreif lösen. Theoretisch habe ich vor Augen wie es geht, aber im Einzelnen müsste ich vorher mein Stochastik-Wissen auffrischen.

@topic: Müde... Sonst ganz ok. Ich hoffe ich habe mich nicht bei der Grippe angesteckt.

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Ungelesener Beitrag von Alecto » 12.05.2019 12:07

Der gestrige Abend war toll, auch wenn wir uns gnadenlos überfressen haben. Freundlicherweise haben meine Gäste praktisch alles vernichtet, weswegen ich mich heute nicht mit Resten herumschlagen muß. Außerdem lerne ich gerade eben meine Spülmaschine wieder gewaltig zu schätzen.
Soweit ich es beurteilen kann kam die oben genannte Menüfolge gut an. Die Snacks habe ich noch um Nachos mit selbstgerührter Guacamole und Schwesterchens-Spezial-Salsa ergänzt. An Getränken haben die anderen noch eine größere Menge Strongbow-Cider und A&W-Rootbeer aufgetrieben. An Filmen gab es "Die üblichen Verdächtigen", "Sieben" und "12 Monkeys". Hinterher haben sie mir noch schnell beim Aufräumen geholfen.
Auch wenn es ziemlich spät wurde, so sind heute morgen trotzdem alle Beteiligten um 6:30Uhr brav zum Laufen erschienen - Auch wenn wir heute deutlich langsamer unterwegs waren als sonst. Mit meinem Lernpensum bin ich heute halbwegs im Rahmen - auch wenn es mir (trotz Alkoholabstinenz) schwerer fällt als gestern.

Gerade eben hat Kaori noch zur Krisensitzung ausgerufen. Wir müssen noch ausdiskutieren welchen Anime wir uns als nächstes gemeinsam anschauen. Das letzte Wort hat dieses mal Suzu.
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Ungelesener Beitrag von Talasha » 12.05.2019 22:38

Madalena hat geschrieben:
11.05.2019 20:20

@Abi-Klausur: Die erste der umstrittenen Stochastik-Aufgaben aus Bayern fand ich sehr leicht für eine Abitur(!)aufgabe. Die zweite könnte ich heutzutage nicht mehr aus dem Stegreif lösen. Theoretisch habe ich vor Augen wie es geht, aber im Einzelnen müsste ich vorher mein Stochastik-Wissen auffrischen.
Die Tatsache, dass die Petition zur Notenanpassung mittlerweile von doppelt so vielen Leuten unterschrieben wurde, als es Abiturienten gibt.(Von denen nichtmal alle die stirttigen Aufgaben erhielten.) deutet für mir mittlerweile darauf hin, dass einfach etwas hochgehypt wird.

@Alecto
Was ist Affenpopcorn?
btw. Wusstet ihr das am Bodensee in einem Freigehege 200 Berberaffen ganzjährig im Freien leben?
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Alecto
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Ungelesener Beitrag von Alecto » 12.05.2019 22:48

Talasha hat geschrieben:
12.05.2019 22:38
Was ist Affenpopcorn?
Das ist süßes Popcorn, welches mit Honig, gemörserter Trockenbanane und etwas Kakaopulver aromatisiert wurde
Talasha hat geschrieben:
12.05.2019 22:38
btw. Wusstet ihr das am Bodensee in einem Freigehege 200 Berberaffen ganzjährig im Freien leben?
Den "Affenberg Salem" habe ich schon ein paar mal besucht. Meine Tante wohnte eine ganze Zeit lang nicht allzuweit entfernt. Neben dem Kloster Salem, Birnau, Pfahlbauten Unteruhldingen, Meersburg.... ist das eine der Sehenswürdigkeiten der Region. Die Affenbande benimmt sich dort aber ziemlich zivilisiert. Mit Affen habe ich z.T. schon andere Erfahrungen gemacht.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.05.2019 01:39

Talasha hat geschrieben:
12.05.2019 22:38
Die Tatsache, dass die Petition zur Notenanpassung mittlerweile von doppelt so vielen Leuten unterschrieben wurde, als es Abiturienten gibt.(Von denen nichtmal alle die stirttigen Aufgaben erhielten.) deutet für mir mittlerweile darauf hin, dass einfach etwas hochgehypt wird.

Mir sind zweimal im Laufe der Jahre Fälle bekannt geworden, wo Schüler Abituraufgaben eines Themas erhielten, dass im Unterricht aus welchen Gründen auch immer nicht oder nur ungenügend behandelt worden war. (In einem Fall war durch Krankheit des Tutors fast ein halbes Jahr Unterricht ersatzlos ausgefallen. Bei meiner Cousine hat sich der Lehrer irgendwie verzettelt und Stochastik gar nicht behandelt.)

Ich hatte es so verstanden, dass das auch in diesem Fall das Problem gewesen sei. Es nutzt ja nix, dass jeder sagt: "Das hätten sie aber können sollen!", wenn es im Unterricht gar nicht oder maximal im Stenogrammstil drankam.

Hier zitierte vorgestern die Tageszeitung jemanden, der da meinte, die Schüler würden weniger leichterer Aufgaben benötigen, als vielmehr besseren Unterricht. Dem kann ich mich anschließen. Nur nutzt das den Leuten, die jetzt studieren wollen, wegen NC u.ä. Scherze herzlich wenig.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 13.05.2019 08:20

Vielleicht wurde das ja Freitags behandelt...
Dreck vorbeischwimmen lassen

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.05.2019 08:28

Wäre natürlich eine Möglichkeit... :grübeln:

Aber ob sich aufrechte bairische Schüler an ‚so etwas‘ beteiligen?
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von hexe » 13.05.2019 08:53

Hm ja.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 13.05.2019 09:05

@Madalena
Kundenservice. Dazu sei gesagt dass es mal eine Zeit gab wo ich mir nie hätte vorstellen können, im Kundenservice zu arbeiten. Bis ich es dann doch getan hatte, und echt positiv überrascht wurde. Dementsprechend hatte ich eigentlich erwartet dass es in diesem Job ähnlich gut oder besser läuft. Tut es aber nicht. Es kristallisiert sich langsam heraus dass dieser Job wirklich meinem früheren Negativbild von Kundenservice entspricht.

Okay, bleiben wir fair: Es könnte schlimmer sein, und ich muss meinem AG einiges zu Gute halten. Ändert nur nix daran, dass es weder das ist was mir in den Interviews versprochen wurde,
Ich möchte einmal von einem Bewerbungsgespräch hören, dass von AG Seite die Wahrheit erzählt wird....

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Ungelesener Beitrag von Talasha » 13.05.2019 09:16

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
13.05.2019 08:28
Wäre natürlich eine Möglichkeit... :grübeln:

Aber ob sich aufrechte bairische Schüler an ‚so etwas‘ beteiligen?
In Rosenheim und Wasserburg(und dort auch erst seit Anfang dieses Monats.) nach dem Unterricht und Waldkraiburg meines Wissens nach gar nicht.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.05.2019 09:22

Ganz ehrlich - ich wohne in NRW, aber hier am Ort bzw in der Schule meines Sohnes sieht es nicht viel anders aus. Die Schüler demonstrieren wenn, dann nach dem (Vormittags-)Unterricht. Oder umschichtig.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.05.2019 11:14

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
13.05.2019 01:39
Mir sind zweimal im Laufe der Jahre Fälle bekannt geworden, wo Schüler Abituraufgaben eines Themas erhielten, dass im Unterricht aus welchen Gründen auch immer nicht oder nur ungenügend behandelt worden war. (In einem Fall war durch Krankheit des Tutors fast ein halbes Jahr Unterricht ersatzlos ausgefallen. Bei meiner Cousine hat sich der Lehrer irgendwie verzettelt und Stochastik gar nicht behandelt.)

Ich hatte es so verstanden, dass das auch in diesem Fall das Problem gewesen sei. Es nutzt ja nix, dass jeder sagt: "Das hätten sie aber können sollen!", wenn es im Unterricht gar nicht oder maximal im Stenogrammstil drankam.

Hier zitierte vorgestern die Tageszeitung jemanden, der da meinte, die Schüler würden weniger leichterer Aufgaben benötigen, als vielmehr besseren Unterricht. Dem kann ich mich anschließen. Nur nutzt das den Leuten, die jetzt studieren wollen, wegen NC u.ä. Scherze herzlich wenig.
Naja in Bayern haben wir halt Zentralabitur, da haben die Lehrer halt ihren Lehrplan, was im Abitur dran kommen wird, aber stellen nicht selber die Aufgaben. Also für alle Schulen und Klassen die gleichen Aufgaben und die Verfasser der Aufgaben können natürlich nicht überprüfen ob sich auch alle Lehrer an den Lehrplan gehalten haben. Vor Jahren kam es dann mal vor, dass einfach fast alle aus der gleichen Schule durchgefallen sind, was mit dne Schülern war, weiß ich nicht mehr aber zumindest die Lehrer bekamen alle ziemlichen Ärger.

Bei dem jetzigen Abitur haben aber Lehrer bestätigt, dass die Noten im üblichen Durchschnitt liegen. Nur ist der Durchschnitt in Mathe immer sehr viele gute, sehr viele schlechte und das Mittelfeld (3er und 4er) ist nahezu leer.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.05.2019 12:03

Ja, das mit den identischen Aufgaben ist hier in NRW mW auch so.
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Ungelesener Beitrag von BruderTjorben » 13.05.2019 12:38

Hallo und schönen Guten Tag an Alle :) Wollte mich auch mal wieder nach längerer Abstinenz mal wieder blicken lassen.

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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 13.05.2019 12:45

@BruderTjorben Herzlich Willkommen zurück! :)
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 13.05.2019 13:41

Also das mit dem Mathenotenspielgel zwischen "Super" und "Absolut schlecht" mit nichts dazwischen bestätigt für mich einfach dass es Menschen gibt denen Mathe verhältnismäßig viel einfacher fällt als anderen. Ich selber habe das beim lernen gemerkt dass ich mit mehr aufwand weniger erreicht habe als Kommilitonen (Gut, vielleicht bin ich einfach Blöd) aber die haben auch irgendwie nie nachfragen müssen sondern das einfach verstanden. Gut, in anderen Bereichen habe ich auch nie verstanden wo deren Probleme liegen.
Ich bin da schon neidisch... aber mich hat Mathe auch nie gefesselt und den nutzen höherer Mathematik (zumindest für mich) hat mir noch nie wer erzählen können.
Gut, ich finde ja immer noch meinen damaligen vorlesenden Leiwand und total motivierend mit "Eigentlich müsst ihr das eh nicht können, ihr tippt das später in ein Programm ein und fertig" irgendwie hat das in mir auch nicht wirklich gesteigerte Leidenschaft für die Materie geschaffen.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.05.2019 13:47

In der Schule war Mathe einfach etwas, was ich gut konnte ohne viel Aufwand. Und damit kommt auch der Spaß daran, weil es viele Erfolgserlebnisse gibt. Dann fängt man doch etwas Arbeit in Mathe zu stecken und hat noch mehr Erfolgserlebnisse etc. So belegt man irgendwann Mathe-LK und studiert es danach.

Manche brauchen in Mathe auch einfach Einzelunterricht, eine Lehrerin hatte uns 1er Schülerin öfter mal rumgeschickt um den anderen die Aufgaben direkt zu erklären, die wurden damit auch besser und haben es oftmals verstanden. Nur hat ein Lehrer alleine halt nicht die Zeit auf 20 Schülern so im Detail einzugehen (ich denke 10 der 30 Schüler werden schon gute Noten haben)
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 13.05.2019 14:03

Assaltaro hat geschrieben:
13.05.2019 13:47
In der Schule war Mathe einfach etwas, was ich gut konnte ohne viel Aufwand. Und damit kommt auch der Spaß daran, weil es viele Erfolgserlebnisse gibt. Dann fängt man doch etwas Arbeit in Mathe zu stecken und hat noch mehr Erfolgserlebnisse etc. So belegt man irgendwann Mathe-LK und studiert es danach.
Genau das ist mMn oft das Problem. Viele Lehrer suchen sich nach dem System ihre Fächer aus, und verstehen dann oft gar nicht, wie bzw. womit ihre Schüler Probleme haben können (bei allen Fächern).

Hinzu kommt noch, dass nicht jede(r) mit jeder Erklärung etwas anfangen kann - gute Lehrer erklären Dinge auf verschiedene Arten.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.05.2019 14:09

Ja klar, weshalb wahrscheinlich das Konzept der Übungsstunden in denen die guten Schüler den schlechten geholfen haben, nachdem sie fertig waren, so viel besser war. Es waren einfach mal andere Erklärungen und dann noch von jemanden der das auch erst die letzte Stunde wirklich gelernt hat.

Zudem fand ich es auch hilfreich, weil man dadurch auch lernt Sachen zu erklären. Was jeder mal üben sollte.
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 13.05.2019 14:11

Jup, bei mir war es mehr so, Anstrengung, lernen Fragen, mittelmäßiger bis schlechter Erfolg... Während andere nasebohren und immer noch Erfolg haben... Das hat mich nicht motiviert, vor allem wenn die Erklärung und auch die vom Unterrichtenden und von Mitschülern Recht ähnlich waren... Ich bin froh dass ich es hinter mir habe, stehe ich irgendwann vor einem Problem das ich nicht umgehen kann schau ich ob ich irgendwie anders auf eine Lösung komme... Aber verstehen möchte ich das nicht Mal mehr
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 13.05.2019 16:59

Ich habe jetzt nicht das ganze Mathe-Abi durchgerechnet, aber Teile der Stochastik können meine RealschülerInnen lösen, also ist der Anforderungsgrad da zumindest eher... naja.
Wobei das Problem wohl eher die Textmenge war, als die Schwierigkeit der Aufgaben. Da stellt sich dann durchaus die Frage, ob ich 2 Deutsch-Prüfungen schreibe oder doch vielleicht lieber Mathematik/Rechnen. Aber das ist kein alleiniges Problem der Abituraufgaben, auch die Prüfungsaufgaben zur Realschulabschlussprüfung sind tw. unnötig textlastig.

Die Frage ist halt eben ob man sich darüber beschwert und ein Fass aufmacht. Wir hatten auch hundsmierablen Mathe-Unterricht und haben uns das Zeug halt selbst beigebracht und dann den schwächeren erklärt. Ging auch.
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 13.05.2019 17:05

Ich finde die Textmenge nicht problematisch. Zur Mathematik gehört auch die relevanten Informationen und Daten rauszufiltern und aus einem Fließtext ein mathematisches Modell aufzustellen. Das war für mich auch in der Schule schon normal.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 13.05.2019 17:33

Meine Nichte ist in Mathe überdurchschnittlich gut und hat eine extreme Leseschwäche. Dass sie keine Sonderschulkandidatin war, kam erst heraus, nachdem ihr nach der Diagnose zumindest in der Grundschule die Aufgaben vorgelesen wurden. Seit das nicht mehr passiert, hat sie wieder arg zu kämpfen. Bei meinem Neffen (nicht verwandt mit Beispiel 1) ist es ähnlich.
Für diese Leute, die ja die Essenz des Fachs durchaus verstehen und beherrschen, finde ich x Seiten Text eine unfaire Verschärfung.

Auch wenn ich selbst damit gar kein Problem habe.

Ob die Aufgaben wirklich zu schwer waren, kann ich nicht beurteilen - aber falls das so war... warum soll man da kein „Fass aufmachen“?

Weil es heldenhafter ist, Missstände einfach so zu schlucken?

Selbst wenn die Aufgaben an sich einfach und die Proteste übertrieben wären - würden sie immerhin darauf aufmerksam machen, dass die Schüler sogar in Bayern offenbar bis zum Abi nur ungenügend Lesen gelernt haben... :devil:
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Chephren
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Ungelesener Beitrag von Chephren » 13.05.2019 18:06

a) Weil eine gewisse Schwankung im Schwierigkeitsniveau kaum vermeidbar ist. (2016 schwer, 2017 machbar, 2018 leicht und wir kriegen wieder schwere Aufgaben, war ein Argument, das ich gelesen habe. Klar 2019 hätte man der Logik folgend die Lösung mitliefern müssen.. :censored: )
b) Weil bei eklatanten Abweichungen durchaus auch die Lehrer/Rektoren versuchen einzugreifen.
c) man abwarten könnte, was denn tatsächlich rauskam, da man meist nur die schweren Aufgaben an denen man hing in Erinnerung hat und damit dann "alles schlecht " war.
Von einem Missstand zu sprechen ist schon sehr urteilend, bevor man wirklich Ergebnisse hat.

Ich teile beide Ansichten: Infos entnehmen ist wichtig, ist aber nur eine Kompetenz. Und wenn man das nicht schafft, kann man oft die anderen gar nciht zeigen. Daher finde ich eine Mischung (!) sehr wichtig.
Fear cuts deeper than swords.

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