[MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Svea
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[MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 19.01.2011 11:47

Hallo Allerseits

Ich habe mir lange überlegt wie ich die Motivation für das Eingreifen der 12fe in die Wettfahrt zwischen Asleif und Beorn erklären kann. Schlussendlich und vor allem dem Rat von Robak zu folge habe ich mich entschieden die Prophezeiungen zu streichen und die 12fe höchstens im Hintergrund agieren zu lassen.
Für das plötzliche Interesse der 12fe an den Elfen und deren (massiven) Eingreifen zu genau diesem Zeitpunkt konnte ich einfach keine passable Erklärung finden. Es soll hier auch nicht um eine Erörterung dieses Problems gehen. Denn wie gesagt wurde das Eingreifen der 12fe bereits gestrichen. Es geht eher darum die Folgen dieser Änderung zu diskutieren und den Rest der Kampagne unter diesem neuen Aspekt zu beurteilen.

In diesem Thread soll diese Variante der Wettfahrt mal dargelegt werden und einer offenen Diskussion zugänglich gemacht werden.

Zur Ausgangslage:
Robak hat geschrieben: Also ich habe die Wettfahrt zu Anfang nur als Wettfahrt angelegt und das interesse der 12e stark zurück geschraubt. (Wenn sie Borbarads Rückkehr zulassen, dann werden sie wohl kaum so aktiv ins Hochelfenthema einsteigen) Niemand wusste von 12 Questen. Von der Hetfrau der Hetleute gab es nur eine erste Aufgabe (die Zweizähnigen Kopfschwänzler im Yetiland). Ansonsten sollten die Parteien einfach zeigen wer denn den Titel mehr verdient hatte.

Im Yetiland kam dann sie Hochelfische Spur über Galandel auf und der sind beide Kapitäne gefolgt weil es nach großen Entdeckungen roch. (Prophezeiungen habe ich keine weiteren verwendet.)
In Riva kann man dann entweder doch Shaya die Prophezeienliturgie anwenden lassen oder einfach mit den Berichten von der Nivesenseuche arbeiten.

Ab Niamhs Wald habe ich dann Niamh als Quelle für Prophezeiungen verwendet und die Helden mit ihr auf Spur gebracht bzw. gehalten. (Sie hat den Helden auch 3 Traumwaben (Honigwaben-Artefakte) gegeben mit denen diese sie kontaktieren konnten.

Pardonas Motivation war (bei mir) zu Anfang einfach eine Welt kennen zu lernen die sie bisher ignoriert hat. (Sie hat die auf Menschen geachtet weil sie sie für unwichtig hielt).
Etwas später interessiert sie sich dafür warum da eine Gruppe von Menschen zwei recht wichtigen Hochelfischen Relikten hinterherjagd.
In der Khôm wird ihr bewusst, dass da gerade (zwischen Boron und Raschtulla) ein (scheinbar) viel wichtigeres Rad gedreht wird und wendet sich diesem zu. Immerhin ist Raschtulla auch ein sehr junger Gott und schient ja sehr erfolgreich damit genau das zu tun was Pardona immer wollte (nämlich göttlich werden). Also beobachtet sie diesen Krieg intensiv und hofft daraus mehr über das Wesen der Göttlichkeit zu erfahren, was aber nicht geschieht, da die Götter (im Gegensatz zu ihren erwartungen) nicht die große Karmale Keule auspacken.
Derweil verliert Pardona das Interesse an Phileasson und Beorn.
Als dann Fenvarian befreit wird merkt sie bzw. der Namenlose das. In dieser Situation muss sie befürchten, dass die Menschen den endlosen Krieg auf den Inseln im Nebel beenden.
Dieser vom Namenlosen sehr begrüßte Wahnsinn (gespiegelt im Wahnsinn des Elfenkönigs) lässt die Inseln langsam vergehen was spätenstens beim Erlöschen der Globule (und Auflösung des dieser zugeordneten Totenreiches) dem Namenlosen eine gewaltige Seelenernte bescheren würde.
Nun wird Parsona hektisch aktiv, lokalisiert Beorn und kommt auf den Schlauen Plan den Elfenkönig nicht einfach selbst zu entführen/töten sondern die Schuld auf die Menschen zu schieben und damit einen Konflikt zwischen Elfen und Menschen (sowie deren Götter deren Gesetz(Praios) den Elfenkönig töten soll) zu schüren und damit die Chancen des Namenlosen große Teile der Elfenseelen einzusammeln zu erhöhen.
Letztlich scheitert sie weil sie sich selbst überschätzt.

Ja ich gehe davon aus, dass Pardonas das Gefängnis kennt oder zumindest weiß wo es liegt. Aber durch sie lässt Beorn ja in der Khôm noch vor Tie'Shianna zurück. Entsprechend kann sie nicht davon ausgehen, dass die Helden wirklich eine Chance haben das Gefängnis zu finden und hält es nicht für gefährdet.
(Bei mir hat Beorn das Gefähngis letztlich mit einem Hochelfischen Meister der Elemente Artefakt geöffnet -> kein Meteoriteneinschlag).

Der Khômkrieg ist ihr so wichtig weil sie darin einen Götterkrieg heraufziehen sieht(wie sie mit Pydracor und Famelor oder der Namenlose vs. elfische Götter schon einige erlebt hat) und hofft bei heftigem göttlichen Wirken mehr insbesondere über das Wesen des neuen Wüstengottes zu erfahren. Vielleicht spekuliert sie darauf, dass Boron diesen niederwirft und sie dann Wissensbröckchen einsammeln kann. Vielleicht möchte aber auch der Namenlose das bei Pydracor angefangene Spiel (ich helfe Dir gegen deine Feinde) bei Raschtulla wiederholen?
Wenn man nun die 12fe aus der Wettfahrt des Phileasson und des Beorns streicht bleibt allerdings die Frage nach der Motivation Niahms.

Sobald die Helden Niahm treffen und diese die Gefahr für ihr Volk (welche sie für gebannt hielt) erkennt, wird sie den Helden die Aufträge übermitteln. Warum aber die Suche nach der Silberflamme und dem Kelch? Die beiden Artefakte werden gebraucht um Orima „zu aktivieren“. Warum aber sollte Niahm ein solches Vorgehen wählen? Meines Wissens waren die beiden einst gute Freundinnen. Orima aber wurde entrückt und Niahm weis nicht ob sie noch lebt. Für eine Göttin hält sie sie wohl kaum.
Niahm weis dass Orima über prophetische Fähigkeiten verfügt(e). Reicht das aber aus um sie um Orimas Hilfe zu bitten?
Man könnte es so drehen dass Niahm nach dem Besuch der Helden Nachforschungen anstellt und mittels des Elfenliedes Windgeflüster (oder etwas in der Art) eine Spur von Orimas Melodie erlauscht. Wenn aber Orima noch Spuren hinterlassen hat, könnte man sie vielleicht auch um Rat fragen. Niahm schickt also die Helden aus um die Artefakte der Orima zu sammeln und sie in den letzten Tempel der Orima zu bringen um dort Orimas Rat zu erlangen. Allerdings wenn Niahm diese fast unmögliche Spur der Orima aufschnappt, weshalb findet sie dann nicht auch die Spuren des Fenvarien, der immerhin viel näher ist als Orima? Wegen der Verschleierung durch den Namenlosen? Oder aber Niahm findet auch Spuren von Fenvarien, was sie überrascht und die Suche der Helden um so dringender macht. Dann könnte man aber auch direkt nach Fenvarien suchen.
Ich bin noch nicht wirklich zufrieden mit dieser Idee.
Weiter habe ich mir überlegt einen Hinweis über Schwert und Kelch im Himmelsturm zu platzieren. Dieser Hinweis wird allerdings erst Niahm verstehen und somit die weitere Reise lenken. Auch diese Idee gefällt mir nicht wirklich. Schliesslich fiel der Himmelsturm als erste der Elfenstädte. Es könnte auch ein Hinweis auf Orima sein. Etwas von den letzten Hochelfen des Himmelsturm. Etwas das nach der Machtergreifung Pardonas von einem reuigen Elfen (der den Fehler des Pardona-Kultes durchschaute und zu seinen alten Göttern zurück kehrte) versteckt wurde.
Oder gibt’s eine elegante Lösung die den beiden Artefakten einen anderen Sinn gibt und somit die Aufgaben erklärt? Habe ich etwas übersehen?
Wie würdet ihr das lösen?
Robak hat geschrieben: Ich ging davon aus, dass Niamh bis zur Ankunft der Helden nicht wusste das Pardona noch existiert. (Zum Zeitpunkt des Falls von Tie'Shianna war Pardona ja in den Niederhöllen). Erst durch die Helden erfährt Niamh dass der Geschichte/das Schicksal der Hochelfen nicht abgeschlossen ist sondern noch ein Kapitel fehlt und dass Pardona gerade gewillt ist die Autorenrolle zu übernehmen. (Das ist wichtig weil es der Grund dafür ist, dass Niamh bisher nichts unternommen hat und nun plötzlich aktiv wird. Als SL ist man aber darauf angewiesen, dass die Spieler Niamh vom Himmelsturm und dem Bösen in seiner Tiefe erzählen. Man sollte Niamh so spielen dass die Helden das auch tun)
Niamh selbst ist aber relativ stark an ihren Wald gebunden kann also nicht einfach so die Detektiv Rolle übernehmen.
Ja das habe ich mir auch so gedacht. Niahm hat den Untergang Thie’Shiannas erlebt und hielt es für das Ende der Geschichte. Auf Aventruien ist ja dann auch nichts mehr von den Hochelfen zu hören. Genau wie alle anderen Elfen versucht Niahm zu ihrem Ursprung zurück zu finden und das badoc zu verlassen. Sie ist also eine ganze Weile lang eher mit sich selbst beschäftigt als mit der Welt um sich herum. Und irgendwann sind dann nur noch die heutigen Elfen. Sie hat also keinen Grund zu denken, dass da noch lose Fäden in der Geschichte der Hochelfen sind.
Robak hat geschrieben: Ich gehe nicht davon aus, dass Niamh genau weiß was geschehen wird oder dass man mit Schwert und Kelch Orima "aktivieren" kann.
Niamh weiß zu dem Zeitpunkt meiner Ansicht nach nur, dass Pardona aktiv wird und dass Schwert und Kelch von hoher spiritueller Bedeutung waren. Mittels Prophetischer Gabe (also quasi einer Art Prophezeienprobe) findet sie heraus, dass diese beiden Gegenstände noch in Aventurien sind und sich nicht in Verwahrung der Elfen befinden. Nun liegt es nahe diese wichtigen Objekte nicht in Pardonas Hände fällen zu lassen. Selbst kann sie nicht längerfristig fort und die Elfen mit denen sie hin und wieder Kontakt hat sind als Ermittler in einer von Menschen bewohnten Welt ziemlich ungeeignet.

Ich würde die Artefakte etwas in Richtung "Reichsinsignien" rücken.
Meiner Meinung nach erhalten die Artefakte erhalten ihre Bedeutung nicht bloß aus ihren magischen Boni und auch nicht weil man mit ihnen konkret Tür X öffnen kann sondern über eine besondere Verbindung zum Volk von Tie'Shianna. (Ähnlich wie die Bedeutung des Reichschwertes ja auch nicht im Wert des Enduriums oder in den TP liegt).
Niamh weiß nicht, dass die Artefakte Orima kontaktieren können, aber sie weiß, dass sie in Verbindung mit dem Schicksal des Volkes von Tie'Shianna stehen. Deshalb möchte sie verhindern, dass sie Pardona in die Hände fällen und möchte sie von den Helden retten lassen.
Die Artefakte (Artefakt soll hier nicht gleichgestellt sein mit einem magischen Gegenstand) sind also eher eine Art „Mythos“. Oder besser gesagt mit einem Mythos verbunden. Ähnlich demjenigen über den Hochkönig der Hochelfen: „Solange der Hochkönig gesund ist, ist auch das Land gesund“. Was ja im Zusammenhang mit den Inseln im Nebel stimmt, nicht aber im Zusammenhang mit Aventurien.

Niamh befürchtet dass Pardona etwas „böses“ mit den Artefakten anstellen könnte was das Volk der Elfen dann übel beeinflussen würde? Und lässt die Helden danach suchen.
Ok. Da stellt sich natürlich aber dann die Frage was für eine spirituelle Bedeutung die Artefakte haben könnten, die auch jetzt noch wichtig ist (wo die Hochelfen nicht mehr auf Aventurien weilen und die heutigen Elfen nicht mehr dem alten Pfad folgen). Vielleicht etwas mit Nurti und Zerzal (Werden: Kelch und Vergehen: Schwert). Zudem müsste Niamh eine vage Befürchtung haben was denn Pardona mit den Artefakten anstellen könnte.

Pardona selbst wirft natürlich auch Fragen auf. Wenn sie sich zuerst wirklich nur für die Menschenheit interessiert und erst später dann weshalb die Menschen den hochelfischen Artefakten nachjagen, stellt sich die Frage weshalb Beorns Gruppe ebenfalls nach dem Schwert sucht.

Mögliche Antworten die mir gerade in den Sinn kommen wären diese:
1. Zu den Regeln der Wettfahrt gehört auch, dass die beiden Geweihten dem Heimattempel mitteilen (mittels Göttliche Verständigung) welche Aufgaben gerade angepackt werden. Damit beide Gruppen etwa den gleichen Schwierigkeitsgrad an Aufgaben erfüllen wird dies der jeweils anderen Geweihten mitgeteilt.
Shaya teilt also dem Traviatempel in Thorwal mit, dass Asleif die Geheimnisse des Himmelsturms ergründen will. Der Heimattempel verständigt Lenya wodurch Beorn auch zum Himmelsturm gelockt wird.
Problem: Die ersten paar Aufgaben müssten allesamt von der Gruppe Phileassons kommen. Pardona müsste Lenya wie nach neuer Auflage gehabt im Turm festhalten um an die Botschaften zu kommen. Später kann sie dann auch mal die eine oder anders Aufgabe erfinden... (etwa diejenige mit den Seeschlangen)

2. Pardona erkennt dass Niamh sich regt. Pardona findet heraus dass Niamh nach den alten Artefakten suchen lässt und nutzt Beorn dazu der Gegenspielerin zuvor zu kommen. In diesem Fall verhält sich Pardona rein reaktiv und wartet zuerst auf ein Zeichen Niamhs bevor sie selbst aktiv wird. In diesem Fall müsste Pardona aber ziemlich schnell auf die Idee kommen was da abläuft und dass eventuell Fenvariens-Gefängnis in Gefahr ist. (Spätestens ab den Inseln im Nebel). Pardona mag zwar durch den Khom-Krieg abgelenkt sein. Dennoch müsste sie doch die Gefahr im Voraus wittern. Wenn diese Menschen fähig sind auf die Inseln im Nebel zu gelangen und dort herausfinden was vor sich geht, dann sind sie wohl auch in der Lage Fenvarien zu befreien. Und wenn Niamh (die ja von Anfang an ihre Finger im Spiel hat) Fenvarien heilen kann ist der ganze namenlose Plan futsch. Das Risiko ist doch einfach zu gross um sich auch hier wieder nur reaktiv zu verhalten.
Pardona verlässt zwar Beorn vor den Inseln im Nebel (und sie dürfte mit dem Verhalten Beorns auf den Inseln sogar zufrieden sein, fördert er doch den Bruderkrieg). Sie müsste aber immer noch in der Lage sein Niamh zu belauschen, wie sie das getan hat um ihre plötzliche Aktivität zu bemerken.
Robak hat geschrieben: Niamh weiß nicht, dass Fenvarien noch lebt. (Zumindest weiß sie das nicht wenn sie die Helden zum ersten mal trifft.)
Vor allem aber scheitert jede Fähigkeit den Aufenthaltsort Fenvariens (magisch oder per Prophezeien) herauszufinden an der karmalen Natur des Gefängnisses. Es gibt keine antimagischen Felder oder ähnliches die eine Entdeckung verhindern sondern schlicht das karmale Wirken des Namenlosen, das wie jedes karmale Wirken von Magie nicht angegriffen werden kann. (Ob das jetzt ein Wunder oder 'nur' eine besonders mächtige Weihe des Ortes war muss man nicht unbedingt festlegen).
Einzig das Licht des verstorbenen Gefährten (das ja ebenfalls Nayrakis-Essenz ist) kann das Gefängnis verlassen. Ob das eine 'Fehlfunktion' des Gefängnisses, eine Grenze der Macht des Namenlosen, göttliches Wirken oder Zufall ist muss man nicht festlegen. Ich bevorzuge als einen Erklärungsaspekt, dass das Interesse des Namenlosen an Fenvarien im Laufe der Jahrtausende auch nachgelassen hat, sich also die Menge an göttlich karmaler Macht die er auf das Gefängnis fokussiert um es in Funktion zu halten seid der Erschaffung reduziert hat. (Technisch ausgedrückt fährt das Gefängnis vielleicht nicht mehr auf der maximalen Leistung und es hat einfach niemand den beträchtlichen Aufwand getroffen die Seele des Faelanthir zum Namenlosen zu schicken. )

Letztlich möchte Niamh das überraschenderweise noch nicht abgeschlossene Schicksal des Volkes von Tie'Shianna mit Hilfe der Helden zu einem guten Endstandbringen. Das gerade jetzt das letzte Kapitel geschrieben wird liegt am nahenden Ende des Zeitalters der Elfen. Das Schicksal (die karmatischen Kausalknoten) streben danach vollendet zu werden. Während Pardona eher das Werk des Namenlosen vollenden will, der das Volk von Tie'Shianna (also die Elfen auf den Inseln im Nebel) in den namenlosen Wahnsinn des Bruderkrieges vergehen sehen will, möchte Niamh das Schicksal positiv beenden. Beide wissen aber nicht so genau wie die aktuelle Lage ist und folgen eher der Spur der Kausalknoten als eine dezidierten Masterplan zu haben.
Pardona lässt sich später dann ja auch durch den Khômkrieg bzw. eigentlich eher den karmatisch-göttlichen Machtprojektionen von Boron und Rasthulla 'ablenken'. Wobei Ablenken eigentlich das falsch Wort ist. Sie begreift mehr und mehr, dass die Menschen und ihr Schicksal das wichtigere Spielzeug sind als das verstaubte Spiel um die Hochelfen. Erst als der Kerker geöffnet wird (ich habe das Belasca mit einem Meister des Erzes Artefakt machen lassen) wird Pardona wieder aufmerksam und versucht die Wendung zu Gunsten der Elfen zu verhindern.
Nun sei die Diskussion eröffnet.

Gruss
Svea

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 19.01.2011 17:32

Svea hat geschrieben:
Die Artefakte (Artefakt soll hier nicht gleichgestellt sein mit einem magischen Gegenstand) sind also eher eine Art „Mythos“. Oder besser gesagt mit einem Mythos verbunden. Ähnlich demjenigen über den Hochkönig der Hochelfen: „Solange der Hochkönig gesund ist, ist auch das Land gesund“. Was ja im Zusammenhang mit den Inseln im Nebel stimmt, nicht aber im Zusammenhang mit Aventurien.

Niamh befürchtet dass Pardona etwas „böses“ mit den Artefakten anstellen könnte was das Volk der Elfen dann übel beeinflussen würde? Und lässt die Helden danach suchen.
Ok. Da stellt sich natürlich aber dann die Frage was für eine spirituelle Bedeutung die Artefakte haben könnten, die auch jetzt noch wichtig ist (wo die Hochelfen nicht mehr auf Aventurien weilen und die heutigen Elfen nicht mehr dem alten Pfad folgen).
Die spirituelle Bedeutung haben die Artefakte für das Volk von Tie'Shianna und nicht für die heutigen Aventurischen Elfen. Die Artefakte sind mit dem Schicksal dieser Tie'Shianna Elfen verbunden (was sich später in der Offenbarung Orimas zeigen wird).
Das Volk um dass sich Nimah sorgt sind nicht die Au-, Wald-, oder Firnelfen sondern die Elfenvölker auf den Inseln im Nebel und die Beni Gerut Schie. Wenn man die Größe der Inseln im Nebel berücksichtigt, dann gibt es auf den Inseln im Nebel wohl etwa so viele Elfen wie in Aventurien.
Die Bedeutung der Artefakte ist eben das Verwoben sein mit dem Schicksal der Nachfahren des Volkes von Tie'Shianna. Kein konkretes Ritual bei dem das Schwert undbedingt da sein muss.
Niamh weiß ja, dass es das Volk von Tie'Shianna auf den Inseln im Nebel noch gibt.
Vielleicht etwas mit Nurti und Zerzal (Werden: Kelch und Vergehen: Schwert). Zudem müsste Niamh eine vage Befürchtung haben was denn Pardona mit den Artefakten anstellen könnte.
Die Sage beinhaltet (meines Wissens nach) durchaus ein paar Angaben zur konkreten spirituellen Bedeutung. Die Schale als Symbol der Fruchtbarkeit und das Schwert als Symbol der Wehrhaftigkeit des Volkes.
Pardona selbst wirft natürlich auch Fragen auf. Wenn sie sich zuerst wirklich nur für die Menschenheit interessiert und erst später dann weshalb die Menschen den hochelfischen Artefakten nachjagen, stellt sich die Frage weshalb Beorns Gruppe ebenfalls nach dem Schwert sucht.
Ich sehe hier keine strenge Reihenfolge. Das Interesse an Hochelfen und Menschen ist ja keine Entweder-Oder-Entscheidung. Pardona saß Ewigkeiten am Meeresboden und hat sich nicht besonders für Aventurien interessiert. Durch die Helden wird ihr erst wieder bewusst, dass Aventurien ja interessant sein könnte. Pardona benutzt dann Beorn als Tarnung um Aventurien einen Besuch abzustatten. (In Gletscherwurmgestalt könnte sie nur über die Bewaffnung der neuen Bewohner Aventuriens lernen).
Letztlich kann man sich wieder die Idee der karmatischen Kausalknoten zu nutze machen. Sowohl Niamh als auch Pardona können herausfinden (z.B. über prophetische Fähigkeiten) dass Schwert und Kelch noch wichtig sind wissen aber nicht wozu.
Mögliche Antworten die mir gerade in den Sinn kommen wären diese:
1. Zu den Regeln der Wettfahrt gehört auch, dass die beiden Geweihten dem Heimattempel mitteilen (mittels Göttliche Verständigung) welche Aufgaben gerade angepackt werden. Damit beide Gruppen etwa den gleichen Schwierigkeitsgrad an Aufgaben erfüllen wird dies der jeweils anderen Geweihten mitgeteilt.
Shaya teilt also dem Traviatempel in Thorwal mit, dass Asleif die Geheimnisse des Himmelsturms ergründen will. Der Heimattempel verständigt Lenya wodurch Beorn auch zum Himmelsturm gelockt wird.
Problem: Die ersten paar Aufgaben müssten allesamt von der Gruppe Phileassons kommen. Pardona müsste Lenya wie nach neuer Auflage gehabt im Turm festhalten um an die Botschaften zu kommen. Später kann sie dann auch mal die eine oder anders Aufgabe erfinden... (etwa diejenige mit den Seeschlangen)
Das finde ich zu gekünstelt.
Ich mag die "Ihr müsst 12 Heldentaten die euch per Fernmeldeausrüstung übermittelt werden vollbringen und in exakt 80 Wochen wieder hier sein, wenn ihr 13 Heldentaten vollbringt oder 2 Tage zu spät kommt, dann werdet ihr Disqualifiziert"-Setzung nicht.
In meiner Variante der Saga sollten Beorn und Phileasson zeigen wer die größeren Taten vollbringt. Beide wurde als erster Aufhänger mal die Mammutjagd genannt. Und beide stoßen sie dort auf Hinweise (z.B. Galandel) die sie zum Platz der alten Götter und dem Himmelsturm führen.
Dann stolpern Philis-Helden über das Zorgan-Pocken Problem während sich Pardona mit Anhang in den Süden begibt um sich umzuschauen und dem Totenmoor einen Besuch abzustatten.
Später setzt dann Niamh die Helden auf die Spur der beiden Artefakte (hilft gelegentlich mit prophetischen Träumen) und das Abenteuer nimmt seinen Gang.
Nach den Artefakten geht es Richtung Wüste (die Helden dürften inzwischen wissen dass Tie'Shianna in der Khôm liegt (Stichwort Beni Geraut Schie). Die Bettler habe ich gestrichen. Nach Tie'Shianna ist erst mal guter Rat Teuer. Kontakt mit Niamh. Diese weiß von Zauberschiffen mit denen die Inseln im Nebel erreicht werden können und weiß auch, dass die Echsen von H'Rabal vor Jahrtausenden eines erbeutet haben, dass noch da sein könnte. Die Helden machen sich auf den Weg nach Süden stoßen auf einen gläubigen Händler der aus Dankbarkeit für das Leben seiner Tochter einer Hundertschaft Landloser Wanderarbeiter aus dem Chababischen eine neue Heimat schaffen will. Dann kommt das Tal der Tempel-Abenteuer. Den Dämon habe ich gestrichen und das Zauberschiff im H'Szint Tempel geparkt und das Abenteuer eher offen gestaltet was den Lösungsweg anging, wobei die Helden doch verhältnismäßig nahe am Original geblieben sind. Anschließend gehen die Inseln im Nebel los. Daraufhin folgt die zweimalige Rettung Fenvariens und die Finale Konfrontation zwischen Nimah und Pardona (zu der ich auch eine Alternative in diesem Unterforum habe).
2. Pardona erkennt dass Niamh sich regt. Pardona findet heraus dass Niamh nach den alten Artefakten suchen lässt und nutzt Beorn dazu der Gegenspielerin zuvor zu kommen. In diesem Fall verhält sich Pardona rein reaktiv und wartet zuerst auf ein Zeichen Niamhs bevor sie selbst aktiv wird. In diesem Fall müsste Pardona aber ziemlich schnell auf die Idee kommen was da abläuft und dass eventuell Fenvariens-Gefängnis in Gefahr ist. (Spätestens ab den Inseln im Nebel). Pardona mag zwar durch den Khom-Krieg abgelenkt sein. Dennoch müsste sie doch die Gefahr im Voraus wittern. Wenn diese Menschen fähig sind auf die Inseln im Nebel zu gelangen und dort herausfinden was vor sich geht, dann sind sie wohl auch in der Lage Fenvarien zu befreien. Und wenn Niamh (die ja von Anfang an ihre Finger im Spiel hat) Fenvarien heilen kann ist der ganze namenlose Plan futsch. Das Risiko ist doch einfach zu gross um sich auch hier wieder nur reaktiv zu verhalten.
Pardona verlässt zwar Beorn vor den Inseln im Nebel (und sie dürfte mit dem Verhalten Beorns auf den Inseln sogar zufrieden sein, fördert er doch den Bruderkrieg). Sie müsste aber immer noch in der Lage sein Niamh zu belauschen, wie sie das getan hat um ihre plötzliche Aktivität zu bemerken.
Pardona verlässt Beorn sogar vor Tie'Shianna und wendet ihre Aufmerksamkeit dem Khômkrieg zu. Sie hat keinen Grund anzunehmen, dass Beorn/Phileasson überhaupt auf die Inseln im Nebel gelangen wird oder dass sie Fenvarien befreien werden. Ihre Alarmglocke bimmelt erst als Fenvariens Gefängnis sich öffnet. (Stell Dir einen amerikanischen Präsidenten vor der sich die ganze Zeit um den Irak-Krieg kümmert und dann von einem Nordkoreanischen Atomwaffentest geweckt wird.

Aber ja an dieser Stelle ist Pardonas Handeln am schwierigsten zu erklären.

Gruß Robak

Svea
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 19.01.2011 21:48

Robak hat geschrieben: Die spirituelle Bedeutung haben die Artefakte für das Volk von Tie'Shianna und nicht für die heutigen Aventurischen Elfen. Die Artefakte sind mit dem Schicksal dieser Tie'Shianna Elfen verbunden (was sich später in der Offenbarung Orimas zeigen wird).
Das Volk um dass sich Nimah sorgt sind nicht die Au-, Wald-, oder Firnelfen sondern die Elfenvölker auf den Inseln im Nebel und die Beni Gerut Schie.
Dass sich Niamh nicht um die heutigen Elfenvölker kümmert würde ich so nicht unterschreiben. Schliesslich hat sie selber auch Schritte in die gleiche Richtung unternommen wie die Vorfahren der heutigen Elfen. Klar ist sie stärker mit dem Schiksal der „Alten Elfen“ verbunden. Sie hat ja mit diesen zusammen gelebt. Aber egal ist ihr wohl nicht was aus den heutigen Elfen wird. Bei den Beni Geraut Schie würde ich nicht einmal festlegen wollen ob Niamh von deren Existenz weiss.
Das tut aber hier nicht viel zur Sache :-)
Robak hat geschrieben: Die Sage beinhaltet (meines Wissens nach) durchaus ein paar Angaben zur konkreten spirituellen Bedeutung. Die Schale als Symbol der Fruchtbarkeit und das Schwert als Symbol der Wehrhaftigkeit des Volkes.
Das musste ich nachschlagen. Daher auch mein erster einfacher Erklärungsversuch (siehe letzter Post). Zumindest der Kelch besitzt tatsächlich die Bedeutung die du genannt hast. (Die Bedeutung des Schwert habe ich auf die Schnelle nicht gefunden)
Somit sind die Artefakte tatsächlich Wert ihretwillen geborgen zu werden. Jedenfalls aus Niamhs Sicht.
Für Pardona müsste man sich, wie du schreibst, ...
Robak hat geschrieben: ... wieder die Idee der karmatischen Kausalknoten zu nutze machen. [...] dass Schwert und Kelch noch wichtig sind (sie) aber nicht (weis) wozu.
Robak hat geschrieben:
1. Zu den Regeln der Wettfahrt gehört auch, dass die beiden Geweihten dem Heimattempel mitteilen (mittels Göttliche Verständigung) welche Aufgaben gerade angepackt werden. Damit beide Gruppen etwa den gleichen Schwierigkeitsgrad an Aufgaben erfüllen wird dies der jeweils anderen Geweihten mitgeteilt...
Das finde ich zu gekünstelt.
Ich mag die "Ihr müsst 12 Heldentaten die euch per Fernmeldeausrüstung übermittelt werden vollbringen und in exakt 80 Wochen wieder hier sein, wenn ihr 13 Heldentaten vollbringt oder 2 Tage zu spät kommt, dann werdet ihr Disqualifiziert"-Setzung nicht.
Ich meinte das auch nicht verbunden mit genau 12 Aufgaben und genau 80 Wochen. Eher als allgemeine Angaben und damit die jeweils andere Gruppe weis wogegen sie den antreten müssen. (Im Sinne: wie gross sind die Heldentaten die die andere Gruppe vollbracht hat/vollbringen will) Allerdings gefällt mir die Idee auch nicht besonders und ich werde sie höchstens auf Seiten Shayas benutzen um dem Heimattempel Informationsn zukommen zu lassen. Als nicht notwendiger Fluff so zu sagen.
Robak hat geschrieben: In meiner Variante der Saga sollten Beorn und Phileasson zeigen wer die größeren Taten vollbringt. [...]
Hast du denn das Ab H’Rangas Kinder auch gestrichen, nur als Reiseabenteuer genutzt, oder fanden die Helden irgendwie (ev. durch Niamh) heraus, dass der Kelch von einem Monstrum beschützt wird das man am besten mit einem Seeschlangenzahn besiegt?
Robak hat geschrieben:
2. Pardona erkennt dass Niamh sich regt. Pardona findet heraus dass Niamh nach den alten Artefakten suchen lässt und nutzt Beorn dazu der Gegenspielerin zuvor zu kommen. [...]
Pardona verlässt Beorn sogar vor Tie'Shianna und wendet ihre Aufmerksamkeit dem Khômkrieg zu. Sie hat keinen Grund anzunehmen, dass Beorn/Phileasson überhaupt auf die Inseln im Nebel gelangen wird oder dass sie Fenvarien befreien werden. Ihre Alarmglocke bimmelt erst als Fenvariens Gefängnis sich öffnet. (Stell Dir einen amerikanischen Präsidenten vor der sich die ganze Zeit um den Irak-Krieg kümmert und dann von einem Nordkoreanischen Atomwaffentest geweckt wird.

Aber ja an dieser Stelle ist Pardonas Handeln am schwierigsten zu erklären.
Ja Pardona verlässt Beorn in der Wüste. Im AB (ich kenne übrigens nur die neuste Neuauflage) wird ihr Desinteresse an Tie’Shianna damit erklärt, dass sie ja schon dort war und nicht denkt dass es noch etwas zu finden gäbe.

Aus Gründen der Spannung wäre es ja schön wenn Beorn eines der Artefakte ergattern kann. Dann hielte Pardona eines der wichtigen Relikte bereits in den Händen. Zudem weis sie dass beide Artefakte in der Wüste zusammenfinden. Aber genau an diesem Punkt springt sie ab, in der Hoffnung das Aufstreben oder den Niedergang eines Gottes beobachten zu können. (Mit Orima kennt sie aber bereits eine niedergegangene Göttin und es wäre daher vielleicht ganz interessant mal nach Tie’Shianna zu gehen um nachzusehen was aus dem Heiligtum der gefallenen Göttin geworden ist. Ob noch Spuren von Orima da sind oder nicht)
Pardona könnte eigentlich besonders gut in der Wüste Eingreifen und sich beide Artefakte gleichzeitig unter den Nagel reissen. Andererseits wäre auch Möglich dass sie ahnt, dass die Artefakte bei den Wüstenelfen bleiben. Dann müsste sie der Meinung sein, dass sie ja den Ort kennt wo die Relikte sind und sie sich diese jederzeit holen kann.
Andererseits könnte Pardona vielleicht stets mit einem kleinen Teil ihres Geistes bei Beorn anwesend sein. Seine Handlungen mittels Blick durch fremde Augen verfolgen (oder ähnlich) und gleichzeitig den Khom-Krieg als sie selbst beobachten. In diesem Fall könnte man wohl im Orima-Tempel ein kleines Zeichen setzen. Beorn gewinnt die Flöte dann durch eine magische Verstärkung (Axxeleratus) durch Pardona. Sie schickt ihn auf die Inseln um dort den Bruderkrieg zu beschleunigen. Dass die andere Gruppe auch auf die Inseln kommt hält sie für unmöglich.
Nach meinem Geschmack müsste sie aber dennoch ein wachsames Auge auf Phileasson und seine Crew halten.

Gruss
Svea

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.01.2011 11:25

Also ich würde den Plot eher um Pardona und Niamh aufbauen, die ja beide quasi die Unsterblichen sind und sich, was ihre Aufgaben und Bestimmungen angeht, fast konträr entgegen stehen.

Pardona und Niamh spielen dabei das Spiel der Unsterblichen, quasi ein Schachspiel von fast kosmischem Ausmaß, dass sich über Jahrtausende erstreckt: Die Befreiung Fenvariens und das Schicksal des Elfenvolkes. Dabei verfolgen sowohl Pardona als auch Niamh natürlich ihre Ziele mit dem Wissen, dass der jeweilige Kontrahent einen vollkommenen Sieg verhindern wird.
Niamhs Primärziel ist es den Elfenkönig zu befreien und so das Schicksal der verbliebenen Hochelfen, bzw. ihrer Abkömmlinge zu sichern (aufgrund der mythologischen Verbindung zwischen Hochkönig und Elfenvolk), Pardonas Primärziel ist es Fenvarien zu korrumpieren und so die Seelen der Elfen einzufangen.
Die Helden und ihre Wettfahrt mit dem sind im Endeffekt Mittel zum Zweck für beide Kontrahenten. Sie schlagen die Brücke von Pardona (Himmelsturm) zu Niamh (Zauberwald) und müssen schließlich das Zünglein an der Waage spielen um die Konfrontation der beiden Mächte zu entscheiden.
Dabei instrumentalisiert Pardona Beorns Gruppe um einige Aufgaben zu erfüllen und ebenfalls die anpassungsfähigen Menschen in ihrem Spiel zu haben, während Niamh sich der Gruppe von Philleasson bedient. Beide schicken ihre jeweiligen Gruppen in Richtung Tie'Shieanna, Pardona begleitet Beorn in meiner Version definitiv nicht selbst, dass ist unter ihrer Würde. Beorn weiß nicht mal um ihre Existenz, viel mehr schafft er es nur knapp aus dem Turm heraus und opfert dafür fast alle Gefolgsleute. Er wird von Pardona darauf unbewusst instrumentalisiert um Niamhs Menschengruppe in Schach zu halten.
Silberflamme und Largalahen sind in der Tat nur dazu gedacht den Toröffner für die Gruppen zu den Inseln im Nebel zu sein und dort den Menschen entsprechendes Hintergrundwissen zu geben über die ganze Angelegenheit mit den Hochelfen, dem König und dem Schicksal desselbigen.
Während Beorn also Verwüstungen anrichtet und aus dem Wahnsinn des Volkes seinen Profit zu schlagen versucht sollen die Helden eben erkennen was es mit den Elfen auf sich hat und ihre Geschichte begreifen. Das wird für das Finale schließlich enorm wichtig sein, da Niamh die Hilfe der Helden braucht.

Im Finale selbst ringen Pardona und Niamh um die Seele des Elfenkönigs. Dabei wird es wichtig, dass die Helden ihr Wissen um die Elfen jetzt einsetzen um die Seele des Elfenkönigs zu retten und ihn nicht dem Namenlosen anheim fallen zu lassen. Pardona wird dadurch ihr Primärziel nicht erreichen, der Elfenkönig kommt frei, ist allerdings angeschlagen und keineswegs mehr die reine Lichtgestalt, die Niamh vielleicht gerne hätte. Das Sekundärziel Pardonas, Niamh für zukünftige Ereignisse aus dem Weg zu haben, erreicht sie allerdings. Denn Niamh kostet das Ringen um Fenvariens Seele und die Heilung des Wahnsinns etc. sehr viel Kraft, so dass sie während späterer Ereignisse, die von Pardona initiiert werden, nicht mehr eingreifen kann.

Das Interesse der Zwölfe selbst ist passiv, nur Travia hat ein genaueres Auge auf diese Sache. Da Pardona auch nicht direkt mit aller Macht eingreift (außer im Finale) sondern sich schön zurückhält und im Hintergrund agiert, haben die Götter auch keine "Rechtfertigung" das Mysterium von Kha zu umgehen.

Ich würde fast sämtliche Apekte die davon ausgehen, dass die beiden Unsterblichen plötzlich hastig oder überstürzt handeln oder dass sie von plötzlichen Wendungen überrascht werden, außen vor lassen. Beide Elfen haben mehrere Jahrtausende Lebenserfahrung und zudem große Einsichten in kosmologische Zusammenhänge. Das, was sich in der Philleasson-Saga anbahnt sollte daher mMn etwas sein, dass von beiden Seiten von langer Hand geplant und vorausgedacht ist. Die Helden sind schließlich der Stein, der alles ins Rollen bringt, quasi der Startschuss.
Dadurch kann man auch sehr gut im Zauberwald Niamhs die Hochelfe noch ziemlich flegmatisch darstellen und die Helden erst bewegen sie, jetzt die Konfrontation zu suchen. Das Niamh diese hinauszögern will, ist aufgrund ihres Wesens und ihrer Vergangenheit gut zu verstehen. Hier können die Helden aktive Impulse setzen.
Zuletzt geändert von Sumaro am 20.01.2011 11:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Svea
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 20.01.2011 15:55

Sumaro hat geschrieben:Also ich würde den Plot eher um Pardona und Niamh aufbauen, die ja beide quasi die Unsterblichen sind und sich, was ihre Aufgaben und Bestimmungen angeht, fast konträr entgegen stehen.

Pardona und Niamh spielen dabei das Spiel der Unsterblichen, quasi ein Schachspiel von fast kosmischem Ausmaß, dass sich über Jahrtausende erstreckt: Die Befreiung Fenvariens und das Schicksal des Elfenvolkes. Dabei verfolgen sowohl Pardona als auch Niamh natürlich ihre Ziele mit dem Wissen, dass der jeweilige Kontrahent einen vollkommenen Sieg verhindern wird.
Niamhs Primärziel ist es den Elfenkönig zu befreien und so das Schicksal der verbliebenen Hochelfen, bzw. ihrer Abkömmlinge zu sichern (aufgrund der mythologischen Verbindung zwischen Hochkönig und Elfenvolk), Pardonas Primärziel ist es Fenvarien zu korrumpieren und so die Seelen der Elfen einzufangen.

[...]

Im Finale selbst ringen Pardona und Niamh um die Seele des Elfenkönigs. Dabei wird es wichtig, dass die Helden ihr Wissen um die Elfen jetzt einsetzen um die Seele des Elfenkönigs zu retten und ihn nicht dem Namenlosen anheim fallen zu lassen. Pardona wird dadurch ihr Primärziel nicht erreichen, der Elfenkönig kommt frei, ist allerdings angeschlagen und keineswegs mehr die reine Lichtgestalt, die Niamh vielleicht gerne hätte. Das Sekundärziel Pardonas, Niamh für zukünftige Ereignisse aus dem Weg zu haben, erreicht sie allerdings. Denn Niamh kostet das Ringen um Fenvariens Seele und die Heilung des Wahnsinns etc. sehr viel Kraft, so dass sie während späterer Ereignisse, die von Pardona initiiert werden, nicht mehr eingreifen kann.
Einverstanden und volle Zustimmung :-)
Sumaro hat geschrieben:Beide schicken ihre jeweiligen Gruppen in Richtung Tie'Shieanna, [...]
Silberflamme und Largalahen sind in der Tat nur dazu gedacht den Toröffner für die Gruppen zu den Inseln im Nebel zu sein und dort den Menschen entsprechendes Hintergrundwissen zu geben über die ganze Angelegenheit mit den Hochelfen, dem König und dem Schicksal desselbigen.
[...]
Ich würde fast sämtliche Apekte die davon ausgehen, dass die beiden Unsterblichen plötzlich hastig oder überstürzt handeln oder dass sie von plötzlichen Wendungen überrascht werden, außen vor lassen. Beide Elfen haben mehrere Jahrtausende Lebenserfahrung und zudem große Einsichten in kosmologische Zusammenhänge. Das, was sich in der Philleasson-Saga anbahnt sollte daher mMn etwas sein, dass von beiden Seiten von langer Hand geplant und vorausgedacht ist. Die Helden sind schließlich der Stein, der alles ins Rollen bringt, quasi der Startschuss.
Dadurch kann man auch sehr gut im Zauberwald Niamhs die Hochelfe noch ziemlich flegmatisch darstellen und die Helden erst bewegen sie, jetzt die Konfrontation zu suchen. Das Niamh diese hinauszögern will, ist aufgrund ihres Wesens und ihrer Vergangenheit gut zu verstehen. Hier können die Helden aktive Impulse setzen.
Hier bin ich nicht mehr ganz einverstanden.
Wenn alles von langer Hand geplant ist (eine Idee die mir per se gut gefällt) sehe ich noch keinen Grund warum alles gerade jetzt losgeht. Dass Niamh einen Anstoss braucht um endlich ihren alten Plan auszuführen kann man einrichten. Pardonas Plan würde ja einfach weiter laufen, wenn die Helden nicht da wären. Bis hier hin kann ich folgen. Auch wenn mir eine flegmatische Niamh nicht extrem zusagt.
Pardona muss aber jetzt überstürzt handeln, weil sich Niamh zu regen beginnt. Sie muss sofort jemanden losschicken um Kelch und Schwert sicherzustellen, weil ja Niamh jetzt danach suchen lässt. Beorn ist für Pardona gerade zur rechten Zeit am rechten Ort. Zudem ist er eine perfekte Tarnung, da er sowieso als Gegenspieler der Gruppe die für Niamh unterwegs ist fungiert. Pardona hätte aber in weiser Voraussicht die beiden Artefakte schon zig Jahre zuvor sicherstellen und vor Niamh verbergen können.
Was mich aber am meisten stört ist schlussendlich die Tatsache, dass Pardona nur zusieht wie Niamhs Gruppe langsam aber stetig näher an die Befreiung Fenvariens kommt. Müsste sie, wenn sie alles von langer Hand her vorbereitet hat, nicht auch einen Plan B haben, für den Fall dass das Gefängnis in Gefahr ist? Der Plan B aus dem AB (einen Krieg zwischen Elfen und Menschen auslösen indem ein alter Hochelf von den Menschen hingerichtet wird und um den sich die heutigen Elfen (jedenfalls die in der Nähe) wohl kaum kümmern) scheint mir den Intrigen Pardonas nicht angemessen zu sein. Meiner Meinung nach müsste Pardona in der Lage sein die geringste Gefahr für ihren Plan im Keim zu ersticken. Unter der Annahme dass sie schon lange darauf vorbereitet ist, dass Niamh irgendwann einzugreifen versucht und unter der weiteren Annahme dass Niamh nicht selber was unternimmt sondern ein paar Menschlein schickt.
Wenn Pardona vorsorglich unauffällig bleiben will (aus „Angst“ die 12fe könnten eingreifen, wenn sie übermässig Aktiv wird), dann bleibt immer noch die Frage warum sie die beiden Schlüsselartefakte nicht schon lange unauffällig und nur so nebenbei die beiden Schlüsselartefakte an sich gebracht hat. Das dürfte ihr nicht schwerfallen. Eine mögliche Idee wäre, dass in dem Moment wo Pardona die Artefakte aufsucht auch Niamh aktiv werden würde. Dann würden sich die beiden seit Jahren in Schach halten. Warum geht es dann aber dennoch los wenn die Helden kommen? Es hätte ja auch noch weitere Jahrhunderte bei diesem, wenn auch fragilen, „in Schachhalten“ bleiben können.

Hmm.
Viele mögliche Lösungen und viele offene Fragen, da keine Lösung Perfekt scheint :-)

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 20.01.2011 18:38

Dass sich Niamh nicht um die heutigen Elfenvölker kümmert würde ich so nicht unterschreiben.
Ich meinte eigentlich nur, dass die heutigen Elfenvölker nun mal nicht im Zentrum der Abenteuerhandlung stehen. Es also keinen Grund gibt sich gerade Jetzt besonders um sie zu kümmern.
Hast du denn das Ab H’Rangas Kinder auch gestrichen, nur als Reiseabenteuer genutzt, oder fanden die Helden irgendwie (ev. durch Niamh) heraus, dass der Kelch von einem Monstrum beschützt wird das man am besten mit einem Seeschlangenzahn besiegt?
Ich habe den Helden eine Prophezeiung Niamhs gegeben. Quasi das was Niamh per Prophezeienprobe herausgefunden hat.

Ich hab sie auch noch da (allerdings sind die Sonderzeichen etwas vertauscht und es ist die Eingabedatei eines größeren LaTeX Dokumentes) :
Der Largala'hen verließ Tie'Shianna bevor das Dhaza die Stadt
vernichtete. Sie flohen nach Süden an die gestaden des inneren
Meeres das nicht mehr ist um von dort aus über die See die Inseln zu
erreichen die weit hinter dem Nebel liegen.
Doch des Dhazas Fluch folgte ihnen und so erreichte der Largala'hen niemals die
Inseln.
Folgt man den Spuren die der Largala'hen in den Strömen der Zeit
zurückließ, so wispern diese von einem Ort fern der Küsten aller
Länder. Dort ist Meer und Land zugleich, doch wie das Meer dort kein
Meer ist, so ist das Land dort kein Land.
Ein Ort des Endes für jedes Werk das das Haupt des Meeres durchstreift. Doch auch ein Ort des Endes für die Herren des festen Landes.
Dort wartet das Unaussprechliche das den Largala'hen an sich riss
und bringt all jenen den Tod die das Meer das auch Land ist übrigließ.\\
Kein Sieg ist euch verheißen und bisher sprechen alle Wege der Möglichkeit nur von eurem Tod.

zweiter Teil

Unaussprechlich ist was den Largala'hen an sich riss.
Nie ward es Geboren und doch nicht ohne Anfang.
Keinem Herren untertan und doch als Sklave geworden.
Als Sklavendienst erfüllt da nahm es den Kelch und zerriss die Ketten mit seiner Macht.
Nun herrscht der Sklave und erschafft Reich und lebende Knechte.
Mit Fesseln bindet er und spült hinfort von dieser Welt was seine Wege stört.
Ein Quelle der Angst ist er für schwaches Licht, doch Furcht selbst die kennt er nicht.
Nur die tausend Klingen der geschuppten Herren der Meere können dort
den Sieg bringen, wo Mandra und Thara gemeinsam scheitern.
Doch fürchtet euch vor den lebenden Herren der Meere, den jenen
welche den Winter fürchten, gelten sie als unbarmherzige Kämpfer für
verehrte Mächte aus lichtlosen Tiefen.

Interpretationen:


\TALK{Ort fern der Küsten aller Länder.}

\MI{Der Ort liegt auf hoher See oder tief im Landesinneren oder hoch
im Himmel oder tief unter dem Meeresspiegel}

\TALK{Dort ist Meer und Land zugleich, doch wie das Meer dort kein
Meer ist, so ist das Land dort kein Land.}

\MI{Das Meer das nicht aus Wasser ist ist ein Land das nicht aus
Fels ist.

Bleiben als Elemente noch Eis, Feuer, Luft und Humus, also z.B. ein
Eismeer, Lavameer, begehbare Wolken, oder schwimmende Humusinseln.
In unserem Fall ist es die Tote See.}

\TALK{Ein Ort des Endes für jedes Werk das das Haupt des Meeres
durchstreift. }

\MI{Ein Werk ist kein Lebewesen sondern ein Konstrukt.

Das Haupt des Meeres ist die Wasseroberfläche.

Ein Konstrukt das die Wasseroberfläche durchstreift ist ein Schiff.
Also wird ein Schiffsfriedhof gesucht.}

\TALK{Doch auch ein Ort des Endes für die Herren des festen Landes.}

\MI{Die Herren des Festen Landes das sind zur Zeit sicherlich die
Menschen. Also wird ein Ort gesucht, der den Menschen den Tod
bringt. }

\TALK{Dort wartet das Unaussprechliche das den Largala'hen an sich
riss und bringt all jenen den Tod die das Meer das auch Land ist
übrig ließ.}

\MI{Dort wartet ein schreckliches Ungeheuer.}

\TALK{Unaussprechlich ist was den Largala'hen an sich riss.}

\MI{Elfen haben keinen Namen für ein solches Wesen oder wollen bzw.
können ihn nicht aussprechen. Hinweis auf Badoc Wesen.}

\TALK{Nie ward es Geboren und doch nicht ohne Anfang.}

\MI{Kein normales Lebewesen das Geboren wird, doch auch nicht
uralt.\newline z.B. Dämon, Chimäre, Golem, Dschinn, Untoter}

\TALK{Keinem Herren untertan und doch als Sklave geworden.}

\MI{Hat keinen Meister und war doch einmal einem solchen zu
Diensten.\newline z.B. ein Wesen das sich aus der Herrschaft seines
Meisters befreit hat.}

\TALK{Als Sklavendienst erfüllt da nahm es den Kelch und zerriss die
Ketten mit seiner Macht. }

\MI{Wesen war nur für einen gewissen Zeitraum zum Sklavendienst
gezwungen. Das schließt Wesen aus die normalerweise dauerhaft
beherrscht werden.}

\TALK{Nun herrscht der Sklave und erschafft Reich und lebende
Knechte.}

\MI{Das Wesen hat von ihm selbst geschaffene lebende Diener und
formt sein Reich.}

\TALK{Mit Fesseln bindet er und spült hinfort von dieser Welt was
seine Wege stört.}

\MI{Ein Hinweis auf die Fähigkeiten des Wesens.}

\TALK{Ein Quelle der Angst ist er für schwaches Licht, doch Furcht
selbst die kennt er nicht.}

\MI{Das Wesen ist Schrecklich und wird von einer Aura der Furcht
umgeben, während es selbst für Furcht unempfindlich ist.}

\TALK{Nur die tausend Klingen der geschuppten Herren der Meere
können dort den Sieg bringen, wo Mandra und Thara gemeinsam
scheitern.}

\MI{Weder (elfische) Zauberei noch Waffen können den Sieg über das
Wesen bringen.\newline Geschuppte Herren der Meere das können
entweder Kulturschaffende Wesen (Achaz, Risso) sein als auch Wesen
die als Einzelwesen besonders mächtig sind sein. }

\TALK{Doch fürchtet euch vor den lebenden Herren der Meere, den
jenen welche den Winter fürchten, gelten sie als unbarmherzige
Kämpfer für verehrte Mächte aus lichtlosen Tiefen.}

\MI{Die Wesen werden von Kälteempfindlichen Wesen (Echsen) als
mächtige Kämpfer Charyptoroth angesehen. Können also kaum selbst
normale Echsen sein. \newline Als Geschöpfe Charyptoroths gelten
alle Meeresungeheuer. Insbesondere Kraken und Seeschlangen.}

\MI{Während die Zähne von Seeschlangen aber durchaus an Klingen
erinnern ist dies bei den Beißerchen der Kraken nicht der Fall.}
Wie schon geschrieben erkläre ich Pardonas Weggang damit, dass sie der Götterkonflikt hinter dem Khômkrieg mehr interessiert als der kleine Stamm der Beni Geraut Schie. Sie hat keinen Grund anzunehmen, dass man in Tie'Shianna noch einen Weg auf die Inseln im Nebel findet. (Ich vermute mal, dass die Sieger der Schlacht da hinreichend gesucht haben). Natürlich wäre es plausibler wenn sie das Artefakt Beorns mitnehmen würde. Wie gesagt verliert sie meiner Meinung nach das Interesse an der von ihr als klein wahrgenommenen Geschichte um Beorn und die Artefakte eben weil gerade etwas abläuft was sie als wichtiger wahrnimmt. Man sollte berücksichtigen, dass Orima für sie wenig neues bietet während ihr Boron und insbesondere Raschtulah komplett unbekannt sind. Es dürfte für sie durchaus interessant sein welche göttliche Entität ihre Macht auf das frühere Reich ihres Schöpfers projeziert.
Sumaro hat geschrieben:Pardona und Niamh spielen dabei das Spiel der Unsterblichen, quasi ein Schachspiel von fast kosmischem Ausmaß, dass sich über Jahrtausende erstreckt: Die Befreiung Fenvariens und das Schicksal des Elfenvolkes.
Das sehe ich anders.
Als Tie'Shianna fiel war Pardona in den Niederhöllen. Sie war gar nicht dabei als dieser Teil des Spiels begonnen wurde. Pardona hat den Himmelsturm gestürzt und ist dann irgendwann in die Niederhöllen gerissen worden. Als sie zurück kam waren die Hochelfen Geschichte und in Aventurien waren nur noch primitive Völker zugange.
Meiner Meinung nach hat Pardona Jahrtausendelang das Interesse an Aventurien seinen barbarischen Bewohnern und evtl. überlebenden Elfen verloren und sich mit anderen Dingen (Shagakra, Myranor etc.) beschäftigt. Und weil sie sich sowenig mit Aventurien beschäftigt hat ist ihr sehr viel entgangen. (Pardona ist mächtig, aber bei Leibe nicht allwissend).

Ich gehe davon aus, dass weder Niamh weiß dass Pardona noch existiert noch Pardona weiß, dass Niamh existiert.
Durch Philis Auftauchen im Himmelsturm wird Aventurien für Pardona wieder interessant weshalb sie sich Beorn zu Nutze macht um ihre Erkenntnisse aufzufrischen.
Erst als die Helden Niamh aufsuchen erfährt Niamh das Pardona (bzw. das was den Himmelsturm ausgelöscht hat) noch da ist und es demzufolge noch eine große Gefahr für das Elfenvolk gibt die sie bisher nicht kannte.
Gleichzeitig registriert Pardona erst als Phili auf Niamh stößt (was Pardona irgendwie auffällt) dass von den Hochelfen mehr übrig ist als sie dachte.
Und genau deshalb entfalten jetzt beide hektische Aktivitäten, wobei die Aktivität Pardonas später abnimmt als sie merkt, dass die Menschen (die sie nur als primitive Bergbarbaren kannte) das weit wichtigere Volk geworden sind.
Das Interesse der Zwölfe selbst ist passiv, nur Travia hat ein genaueres Auge auf diese Sache. Da Pardona auch nicht direkt mit aller Macht eingreift (außer im Finale) sondern sich schön zurückhält und im Hintergrund agiert, haben die Götter auch keine "Rechtfertigung" das Mysterium von Kha zu umgehen.
Sehe ich genauso
Ich würde fast sämtliche Apekte die davon ausgehen, dass die beiden Unsterblichen plötzlich hastig oder überstürzt handeln oder dass sie von plötzlichen Wendungen überrascht werden, außen vor lassen. Beide Elfen haben mehrere Jahrtausende Lebenserfahrung und zudem große Einsichten in kosmologische Zusammenhänge. Das, was sich in der Philleasson-Saga anbahnt sollte daher mMn etwas sein, dass von beiden Seiten von langer Hand geplant und vorausgedacht ist. Die Helden sind schließlich der Stein, der alles ins Rollen bringt, quasi der Startschuss.
Dadurch kann man auch sehr gut im Zauberwald Niamhs die Hochelfe noch ziemlich flegmatisch darstellen und die Helden erst bewegen sie, jetzt die Konfrontation zu suchen. Das Niamh diese hinauszögern will, ist aufgrund ihres Wesens und ihrer Vergangenheit gut zu verstehen. Hier können die Helden aktive Impulse setzen.
Ich finde, dass eine gewisse Fehlbarkeit beiden gut tut. Sie sind beide keine Götter sondern eben 'nur' mächtige verhüllte Meister. Außerdem erklärt meine Variante eher warum die Ereignisse gerade aktuell sind und nicht schon vor 300 Jahren spielen.

-------

Ich bin mir übrigens keineswegs sicher, dass Pardona zum Beginn der Saga weiß wo und wie der Elfenkönig genau gefangen ist. Immerhin war sie in den Niederhöllen als Tie'Shianna vernichtet und der Elfenkönig gefangen wurde. Ich bin mir auch nicht Sicher wie viel sie von den Inseln im Nebel weiß. Klar dass es diese mal gab weiß sie aber ich bin mir nicht sicher ob sie weiß, dass dort Zehntausende von Elfen leben die aus Tie'Shianna geflüchtet sind. (Immerhin war sie nicht dabei)
Vielleicht denkt sie, dass die Beni Geraut Schie wirklich alles sind was übrig geblieben ist. Dann ist ihr Verlust an Interesse sehr leicht zu erklären.

In dem Fall würde ihr der Namenlose erst als das Gefängnis gefunden und geknackt wird die vollen Hintergründe enthüllen damit Pardona die Dinge noch zu seinen Gunsten wendet.

Gruß Robak

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.01.2011 21:04

Ich muss sagen, dass mir diese Auffassung zu kurzsichtig für den Namenlosen ist. Wenn er Pardona erst einweiht, wenn sein langer Plan zum scheitern verurteilt wäre, dann würde er seinem Bild als der Gott der Intrigen schlicht nicht gerecht. Pardona ist zudem ein Teilstück des Namenlosen und sollte daher über die "aktuellen" Geschehnisse durchaus informiert sein, immerhin ist sie die Ersatzperson für Kerbhold den Ketzer und seine höchste Dienerin.

Dass sich also die beiden Unsterblichen über Jahrtausende hinweg nicht bemerkt haben und das eine Frau wie Pardona, deren Ambitionen so hoch liegen und die immer eine Herrscherin war und zudem höchste Dienerin des Namenlosen auf Jahrhunderte hinaus keine Informationen über die Menschen etc. gesammelt hat, entspricht schlicht nicht meinem Bild der Person, deren Pläne Jahrhunderte umfassen.

Dass sie fehlbar sind habe ich auch nicht bestritten. Pardona ist offiziell nur die große Fehlbare im Hintergrund und das ist ja das, was mir ziemlich aufstößt. Es gibt quasi keinen Plan, den die Gute jemals erfolgreich durchgeführt hat ohne dafür nachher von Menschen, die nicht mal wussten was sie tun, abgewatscht zu werden.

Daher ist mir so sehr daran gelegen den Konflikt in der Philleasson auf solide Füße zu stellen.
Der Grund für das jetzige handeln ist übrigens kosmologisch geliefert. Ein neues Karmakorthäon steht an, eine Weltzeitwende von der beide Unsterblichen bereits ahnen das sie kommen wird. Pardona hat zudem schon jetzt Pläne, die in die Zukunft reichen (siehe Borbarad) und da könnte Niamh als aktive Gegenspielerin ihr in die Suppe spucken. Also spitzt sich das ganze auf die wenigen Jahre vor der Weltzeitwende hin zu.
Sowohl Pardona als auch Niamh wissen, dass sie den Konflikt austragen müssen, Niamh hat als Fehler, dass sie durchaus in den letzten Jahrtausenden eigentlich ihr Leben nur gefristet hat und den Verlust ihres Liebsten und ihres Königs nicht ganz verarbeitet hat. Sie ist in einer gewissen Lethargie gefangen. Hier können die Helden super Impulse geben und sie somit wieder aktiver machen, so dass Niamh im Gegenzug die Helden unterstützt.

Pardonas Fehler in dem ganzen Plan ist, dass sie die Rolle und Ambivalenz der Menschen unterschätzt. Sie glaubt nicht, dass Niamh am Ende ihren Sieg davon tragen kann sondern geht davon aus, das der Elfenkönig unter ihrem Einfluss die Herrschaft wieder aufnehmen wird oder gar nicht. Da sie allerdings nicht mit aller Macht gegen Niamh vorgehen kann (vor allem nicht mit göttlicher Kraft) damit kein Gott sich zum Eingreifen "genötigt" sieht, muss sie im Finale hinnehmen, dass sie nur ihr Sekundärziel erreicht. Niamh ist nach der Konfrontation auf Jahre hinaus geschwächt und wird sie nicht mehr behindern, aber der Elfenkönig ist gerettet und kaum beeinflusst (abhängig vom Erfolg der Gruppe).

Warum sie die Artefakte nicht an sich genommen hat ist relativ leicht zu erklären. Sie hat keine Verwendung dafür. Pardona könnte, als machtvolle Zauberin, auch ohne sie zu den Inseln im Nebel. Die Macht, die die Artefakte ihr bieten (was für sie vernachlässigbar ist), ist es nicht wert darauf ihre Zeit zu vergeuden, vor allem, da sie davon ausgeht, das Niamh genau diese Artefakte, sei es aus sentimentalem Wert (immerhin ist Niamh eine Freundin Orimas gewesen) oder sei es aus anderen Gründen, an sich nehmen wird und so ins Spiel kommt.
Die Artefakte sind also hervorragende Indikatoren dafür, wann die letzten Züge des Spiels beginnen.
Pardona hat auch nichts dagegen, dass die Helden auf die Inseln im Nebel reisen. Sie sollen ruhig die Zustände ansehen und die Tragödie des Elfenvolkes begreifen, die sie eingeleitet hat. Letzten Endes muss das alles geschehen, damit Niamh sich offenbart und aus ihrem Versteck kommt um sich um Fenvarien zu kümmern. Beorn ist dabei ein Mittel zum Zweck, ein paar zusätzliche Augen, die man benutzen kann und ein unwichtiges Werkzeug, dass man zum Einsatz bringen kann. Sie hat es in erster Linie auf Fenvarien und Niamh abgesehen und weiß, dass gewisse Dinge geschehen müssen, damit beide auf den Plan treten und sie zuschlagen kann.
Zuletzt geändert von Sumaro am 20.01.2011 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 20.01.2011 22:54

Ich finde es plausibel, dass ein Gott wie der Namenlose seine Pläne nicht in ihrer Gesamtheit mit irgendeinem anderen Wesen teilt. Der Namenlose ist ein Geheimniskrämer und Pardona ist nicht unbedingt die loyalste Gefolgsfrau, denn immerhin hat sie ihren letzten Boss ziemlich verraten.
Wenn man die Informationen zu Pardona genau betrachtet stellt man fest, dass sie sich durchaus eine gewisse Unabhängigkeit vom Namenlosen bewahrt hat. So beten z.B. die Shagakra zu Pardona und nicht zum Namenlosen.

Pardona hat über die Menschen (vor der Phili) so viele Informationen gesammelt wie Borbarad über Goblins. Sie stehen recht weit unten auf der Liste dessen was Pardona interessiert. Wenn man Dere nicht von Gareth sondern von Tiana'Magra aus betrachtet, dann sind die schwarzen Mahre vielleicht die wichtigere Zivilisation als das Raulsche Kaiserreich.

Pardona in ihren Untermeerischen Städten ist für Niamh in ihrem Feenwald eher nicht so auffällig. Das gleiche gilt auch umgekehrt.
Niamh hat als Fehler, dass sie durchaus in den letzten Jahrtausenden eigentlich ihr Leben nur gefristet hat und den Verlust ihres Liebsten und ihres Königs nicht ganz verarbeitet hat.Sie ist in einer gewissen Lethargie gefangen.
Das sehe ich anders und denke es auch anders beschreiben zu haben. Niamh ist kein weinerliches Mädchen mit unverarbeiteten psychischen Problemen.
Niamh ist eine Elfe die große Weisheit erlangt hat. Niamh hat (für sich) erkannt, dass der Weg der Hochelfen ein großer Fehler war. Sie ist zum wahren Elfsein zurückgekehrt und hat ihr Licht gefunden. Ihr literarisches Vorbild ist Galadriel.

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.01.2011 23:52

@ Robak

Nun, Pardona ist ein Teilstück des Namenlosen. Sie kann ihm nicht mehr illoyal sein wenn sie nicht sich selbst vernichtet und einen Großteil ihrer Macht aufgibt. Zudem hat sie in der Vergangenheit niemals Verrat am Namenlosen begangen sondern stets nur durch seine Anleitung und Einflüsterung agiert. Daher denke ich, dass sie durchaus in einen Teil der Pläne, zumindest die Elfen und Menschen betreffend eingeweiht ist. Wenn nicht sie, dann niemand auf Dere.

Den Umstand, das Pardona jahrhundertelang untätig (bis auf die Entwicklung von 3-4 Arten Chimären) in einer Untersee-Stadt gehockt haben soll und nichts getan hat um mehr über die Welt, die Ränke des Namenlosen, die aktuellen Herrschaftsverhältnisse und Götter zu erfahren halte ich für eine schlechte Setzung. Ich weiß, offiziell ist es so und sie zieht mit Beorn durch die Welt um die Menschen kennen zu lernen, aber für eine die sich selbst als Göttin sieht, Teilstück des Namenlosen ist, ein Volk erschaffen, ein weiteres in den Untergang geführt hat, er scheint mir dieses Vorgehen sehr unstylisch vor allem wenn es so vielfältige andere Möglichkeiten gibt, wie sie an Informationen kommen kann und das auch schon vor der Wettfahrt.

Das Niamh und Pardona sich dabei schon früher wieder über den Weg gelaufen sind und begonnen haben ihre Züge zu planen erscheint mir dabei angebrachter und sehr viel stimmiger als der plötzlich Aufbruch zweier Unsterblicher, die sich durch ein paar Helden aufgeschreckt sehen und dann hektisch beginnen irgendwas zu tun.

Das Niamh kein weinerliches Mädchen ist weiß ich und wollte es auch nicht so darstellen. Ich wollte ihr eine tiefe Melancholie mit auf den Weg geben, die sie eben z.T. auch am Handeln hindert bzw. dafür sorgt, dass sie eben zum Nachdenken und besinnen neigt und nicht plötzlich wieder aktiv in die Welt eingreifen will. Gerade weil sie dem Licht so nahe ist, weiß sie auch, dass sie, wenn sie erstmal die letzten Züge des Spiels zwischen ihr und Pardona macht, dieses durchaus damit enden kann das auch Fenvarien stirbt und sie ihre Verbindung zum Licht wieder verliert. Wieder in die Welt hinaus zu treten bietet durchaus wieder die Gefahr erneut verletzt zu werden und erneut in die Finsternis zu fallen. Das hindert die Figur ja nicht daran eine tiefe Weisheit und fast absolute Einsicht in das Wesen der Elfen und das Wesen des Lichts erlangt zu haben. Auch Galadriel ist keineswegs eine besondere Aktivistin sondern besinnt sich darauf, dass jedes Eingreifen in die Welt auch für sie mit Gefahren verbunden ist. Niamh weiß, dass sie eine letzte Aufgabe zu erfüllen hat, bevor sie gehen kann und das sie danach nicht mehr diesselbe sein wird.
Das erscheint mir durchaus ein Grund sich darüber zu besinnen, was allerdings aufgrund ihrer Unsterblichkeit dazu führen kann, dass sie die Zeit nicht richtig einschätzt (immerhin verbringt sie ihre Jahre in einem Zauberwald).

Das ist auch nur meine Meinung zum Konflikt der Philleasson-Saga und wie man ihn gut und ohne göttliche Einmischung aber dennoch sehr plausibel und zum elfischen Thema passend einbringen kann. Auch Sachen wie den Himmelsturm haben wir in unserer Runde ganz überarbeitet, damit er unserem Bild von Pardona etc. gerechter wird.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 21.01.2011 14:17

Sumaro hat geschrieben: Daher denke ich, dass sie (Pardona) durchaus in einen Teil der Pläne, zumindest die Elfen und Menschen betreffend eingeweiht ist. Wenn nicht sie, dann niemand auf Dere.
Ich traue dem NL alles zu :-) Somit muss er auch Pardona nicht vollkommen informiert haben. Irgendwann (spätestens am Ende aller Zeiten) wird er auch Parona betrügen. Ob Zunge des NL oder nicht.
Sumaro hat geschrieben: Dass sie fehlbar sind habe ich auch nicht bestritten. Pardona ist offiziell nur die große Fehlbare im Hintergrund und das ist ja das, was mir ziemlich aufstößt. Es gibt quasi keinen Plan, den die Gute jemals erfolgreich durchgeführt hat ohne dafür nachher von Menschen, die nicht mal wussten was sie tun, abgewatscht zu werden.

Daher ist mir so sehr daran gelegen den Konflikt in der Philleasson auf solide Füße zu stellen.
Ja, das sehe ich auch so. Bisher tendierte ich jedoch dazu ihr einen Teilerfolg zuzuschanzen unabhängig vom Hintergrund den ich schlussendlich wähle. Dann erscheint sie nicht als dumme ewige Verliererin. Leider ist mir noch nichts unmittelbares eingefallen. Etwas das bei den Helden nach dem „Sieg“ einen bitteren Geschmack hinterlässt. Alle Teilsiege die Pardona davonträgt sind erst längerfristig sichtbar.
- das Schicksal der Inseln bleibt ungewiss und der NL kann dort immer noch siegen.
- Niamh ist geschwächt und wird in Zukunft nicht mehr eingreifen.
- Die Hochelfen bleiben auf den Inseln und kommen nicht nach Aventurien zurück. Ein mächtiger Gegner der immerhin die Armeen des NL vor sehr langer Zeit einmal geschlagen hatte (Simias Geschichte) ist weiterhin ausgeschaltet.
Sumaro hat geschrieben: Pardona hat zudem schon jetzt Pläne, die in die Zukunft reichen (siehe Borbarad) und da könnte Niamh als aktive Gegenspielerin ihr in die Suppe spucken. Also spitzt sich das ganze auf die wenigen Jahre vor der Weltzeitwende hin zu.
Niamh könnte ihr diesen Plan vielleicht versauen. Aber ist das Plausibel? Meisterinformationen zu: "G7": Niamh und Pardona müssten beide schon mal erlebt haben was pasiert wenn Borbarad auf Aventurien weilt. Warum sollte sich Niamh dieses Mal besonders dafür interessieren?
----


Ich versuche mal eure beiden Versionen möglichst kurz zusammenzufassen. Ich mach das in erster Linie um zu sehen ob ich eure Versionen begriffen habe. Falls ich etwas falsch verstanden haben dürft ihr mich liebend gerne berichtigen :-)

Robaks Variante: Pardona und Niamh sind mächtige Geschöpfe aus einer anderen Zeit, die sich im heutigen Aventurien nicht auskennen.
Nachdem der Himmelsturm zweimal in kürzester Folge von Menschen durchstöbert wurde, setzt Pardona Beorns Gruppe fest. Zuerst eventuell nur um weitere Versuchsobjekte zu haben. Sie beobachtet aber die andere Gruppe, die ihr entwischte.
Dadurch wird Pardona auf Niamh aufmerksam. Gleichzeitig erfährt Niamh durch Asleifs Gruppe dass Pardona noch existiert.
Sie werden beiden aktiv und bemerken, dass auch zwei wichtige Artefakte der Hochelfen (die mit deren Schicksal eng verflochten sind) noch existieren und dass diese in näherer Zukunft noch eine Rolle spielen werden. (Vielleicht merken auch beide, dass das elfte Äon langsam zu Ende geht und dass deshalb die Hochelfengeschichte zu einem Abschluss kommen müsste.)
Beide bedienen sich bei ihren weiteren Aktionen einer Gruppe von Menschen.
Pardona verliert dann das Interesse an dem alten Hut und will lieber den Kampf zwischen Raschtulla und Boron beobachten. (Neben bei bemerkt: das könnte auch den NL stark interessieren)
Niamh bleibt derweil bei der Sache und findet durch die Helden das Gefängnis Fenvariens.
Pardona muss nun die Heilung Fenvariens vereiteln. Damit nicht die ganze Seelenernte des NL in Gefahr ist.
Die Helden Siegen usw.

Was mir hier nicht gefällt:
Pardona verliert die Artefakte an Niamh in dem Moment in dem sie sich dem Khom-Krieg zuwendet. Überspitzt formuliert: In diesem Sinne gibt sie auf und erscheint fast wie ein unstetes Kind, dessen Aufmerksamkeit von einem normalen Spielzeug zu einem lebendigen Ding hingezogen wird.
Sir versucht dann (recht spät) im Finale die Dinge dennoch zu ihren Gunsten zu entscheiden.
----


Sumaros Variante: Das Jahrtausende alte Schachspiel
Paronda will Fenvarien und Niamh ausschalten, um die grosse Seelenernte des NL zu ermöglichen.
Niamh will Fenvarien und das Elfenvolk retten, um dann ins Licht zurück zu kehren.

Niamh wird durch die Helden aufgerüttelt und entschliesst sich den Finalen Schachzug gegen Pardona einzuleiten. Zudem rückt das Ende des Äons näher und Niamh will die Sache noch im Zeitalter der Elfen erledigen.
Sie benutzt dazu die Helden weil sie nicht aus ihrem Wald rauswill (?) und lässt nach den Artefakten suchen um einen Weg zu Fenvariens-Gefängnis zu finden.
Pardona merkt natürlich dass Niamh endlich ihren Zug einleitet. Sie benutzt Beorn um Niamh die Sache nicht zu einfach zu machen. Die Artefakte braucht sie nicht. Beorn fungiert (einzig und allein) als Knüppel zwischen den Beinen von Niamhs Menschengruppe.
Zwar hat Pardona Fenvarien schon da wo sie ihn braucht aber sie setzt ihn gerne aufs Spiel um dadurch Niamh endlich zu kriegen. (Ein kalkulierbares Risiko, wie sie glaubt)
Damit hat sie aber unrecht, denn die Helden „gewinnen“ das Finale.

Was mir hier nicht gefällt:
Warum ist Niamh für Pardona so wichtig? Eine Niamh die von Menschen aufgerüttelt werden muss wenn es um das Schicksal Fenvariens und der Erben der Hochelfen geht, und die auch bisher nie eingegriffen hat (siehe MI oben) ist doch kein Gegner für den Pardona ein so grosses Risiko eingehen würde. Immerhin setzt sie (mehr als ) die Hälfte ihres Planes aufs Spiel. Längerfristig will Niamh sowieso „nur“ zurück ins Licht. Sie kehrt Aventurien den Rücken. Das sollte auch Pardona aufgefallen sein.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 21.01.2011 14:41

Ich hätte für "meine Variante" noch die Variante, dass Pardona Beorn bewusst mit Artefakt nach Tie'Shianna schickt damit er den Konflikt auf den Inseln im Nebel noch eine Eskalationsstufe weiter treiben kann. Das hätte den Vorteil, dass man eher erklären kann warum Beorn sein Artefakt behält. Erklären müsste man dann warum Pardona weder nach Tie'Shianna noch auf die Inseln im Nebel mitkommt. Anbieten würde sich entweder, dass sie auf Aventurien gebraucht wird oder, dass sie denkt ihr Inkognito unter Elfen nicht so gut bewahren zu können. Ein 'Nachteil' dieser Variante ist, dass Pardona wissen muss, dass es auf den Inseln im Nebel einen Konflikt gibt womit sich erneut die Frage stellt warum sich Pardona die letzten Jahrtausende nicht um die Inseln im Nebel gekümmert hat.
Meisterinformationen zu: "G7]Niamh und Pardona müssten beide schon mal erlebt haben was pasiert wenn Borbarad auf Aventurien weilt.[/mi][/quote] Es gab mindestens die folgenden Inkarnationen [mi=": Enzengazi
Assarabad
Tharsonius von Bethana


Bei der ersten dürfte Pardona noch in den Niederhöllen gewesen sein. Die letzten beiden waren ein örtlich ziemlich beschränktes Phänomen.
Die Gegend um Niamhs Zauberwald wurde erst nach den ersten beiden Inkarnationen von Menschen besiedelt, so dass Niamh da nicht viel von mit bekommen haben dürfte. Die letzte Inkarnation hat sie nur in ihren Nachwehen (dem Magierkrieg) mitbekommen (und in meinem Aventurien hat sie ein wenig Besuch von Urnislaw von Uspieauen gehabt).


PS: ich heiße Robak nicht Robk

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.01.2011 14:56

Zu Beginn des 13. Zeitalters wird der Namenlose sich Pardona einverleiben und wieder ein freier Gott sein. Das kann man als Verrat ansehen, in gewisser Weise allerdings auch als Erfüllung ihres größten Wunsches eine Göttin zu sein. tja, man sollte vorsichtig mit dem sein, was man sich wünscht. :devil:

Damit Niamhs Beseitigung plausibel ist muss man ihr natürlich einige "Konflikte" mit Pardona zugestehen. Bzw. davon ausgehen, dass sie bei Sachen wie der Rückkehr Borbarads zum Karmakorthäon (in deutlich machtvollerer Form und mit weitläufigeren Auswirkungen auf die Elfen) sehr wohl eingreifen könnte und würde, wenn es dem Elfenvolk dienen würde.
Zudem könnte sie eingreifen im Rahmen der Simyala-Kampagne und im Rahmen der Drachenchronik, alles Punkte, in denen Pardona die Einmischung einer Unsterblichen ungelegen käme. Sehr ungelegen sogar. Das Niamh "nur" zurück ins Licht will mag von ihrer Warte so sein, für ein Wesen wie Pardona ist eine solche Motivation allerdings zum einen schwer nachzuvollziehen (sie glaubt nicht, das Niamh einfach für sie den Weg frei machen wollte) zum anderen wäre der Aufstieg zur reinen Lichtelfe auch ein Zustand in der Niamh nicht ungefährlicher würde (da dann ebenfalls karmale Kraft zur Verfügung stünde).
Aus diesem Grund will Pardona Niamh weg haben. Dafür ist sie auch bereit Fenvarien und die Inselelfen zu opfern (was sie aber nicht mal ganz tun muss, denn Fenvariens Einfluss ist bei weitem nicht so groß, wie man meint und außerdem ist er von den Jahren der Folter gezeichnet).
Pardona erreicht also im Endeffekt ihr Ziel, sie beseitigt Niamh, verhindert das diese in absehbarer Zeit zur gefährlichen Lichtelfe aufsteigt oder ihr sonst wie in die Quere kommt und hat zugleich einen kleinen Samen der Zwietracht in Fenvarien gesät.
Niamh wird geschwächt, zieht sich in ihren Zauberwald zurück (in dem sie zuvor geblieben ist um Pardona eben nicht zum direkten Handeln zu verleiten, in einer solchen Konfrontation würden die Helden keine Chance haben und Niamh hat den Elfenkönig zu dem Zeitpunkt noch nicht gefunden, will also ihre Kräfte sparen), hat aber die alte Geschichte mit Fenvarien abgeschlossen und kann sich nun von der Welt abwenden und ins Licht gehen. Ihr Primärziel wird erreicht, Pardonas Sekundärziel ebenfalls. Beide gewinnen etwas dabei und die Helden sind wahre Helden.

Edit:

@ Konflikt um die Inseln im Nebel

Ich sehe hier keinen Grund warum Pardona sich vorrangig dafür interessieren sollte. Im Endeffekt ist der elfische Kleinkrieg für sie nicht sonderlich von Belang. Selbst die elfischen Seelen stecken ja dort in einer Art Endlos-Schleife fest und die Götter haben wenig Zugriff darauf. Der zu erwartende Gewinn aus einer Übernahme der Inseln ist relativ gering, die Hochelfen dort haben kein Wissen, keine Macht und keine Möglichkeiten, die sie selbst nicht ohnehin schon hat.
Pardona muss den Konflikt dort also nicht schüren.
In meiner Variante ist das gesamte alles nur ein Mittel zum Zweck.

@ Niamh und das Licht

Alternativ kann man auch überlegen ob Pardona nicht im großen Stil einen erneuten Zug ins Licht, der ja kommen wird, verderben will um die Elfen und ihre Seelen zum Namenlosen zu schicken. Mit Niamh als Lichtgestalt und Vorbild für andere Elfen, vielleicht gar als Lichtelfe die den Weg der Elfen bewacht wäre das schwerer als wenn diese vernichtet ist oder sich in ihrem Zauberwald regeneriert.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 21.01.2011 15:21

Robak hat geschrieben:PS: ich heiße Robak nicht Robk
Oops! Da ist mir ein a verloren gegangen. Das wollte ich natürlich nicht. Sorry.
Werd's gleich mal editieren :-)

Robak hat geschrieben:Es gab mindestens die folgenden Inkarnationen
Meisterinformationen zu: "G7": Enzengazi
Assarabad
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Bei der ersten dürfte Pardona noch in den Niederhöllen gewesen sein. Die letzten beiden waren ein örtlich ziemlich beschränktes Phänomen.
Die Gegend um Niamhs Zauberwald wurde erst nach den ersten beiden Inkarnationen von Menschen besiedelt, so dass Niamh da nicht viel von mit bekommen haben dürfte. Die letzte Inkarnation hat sie nur in ihren Nachwehen (dem Magierkrieg) mitbekommen (und in meinem Aventurien hat sie ein wenig Besuch von Urnislaw von Uspieauen gehabt).
Ich habe den Zusammenhang mit der G7 unter der Annahme der gut Informierten Pardona und Niamh so interpretiert. Besonders Pardona müsste unter dieser Annahme die beiden letzteren Inkarnationen beobachtet haben. Niamh vielleicht nicht. Aber warum sollte das diesmal anders sein? Warum sollte es nicht wiederum ein örtlich begrenztes Phänomen sein?

@Sumaro:
Ja, man kann Niamh im Weltgeschehen eine wichtigere Rolle zugestehen. Dann macht Pardonas Plan mehr Sinn und die Saga erhält weit mehr Bedeutung. Ein Gedanke den ich per se unterstützen kann.
Aber es muss nicht nur mir sondern auch den Helden/Spielern gefallen. Hast du das deinen Spielern irgendwie andeutungsweise vermitteln können? Ich meine nicht dass sie Einsicht in alle kosmologischen und karmatischen Konflikte erhalten müssen. Sie sollen nicht erleuchtet werden. Schlussendlich sollten sie nur in etwa und mit vielerlei Unsicherheiten erahnen können was sie da gewonnen bzw. verloren haben.
Zuletzt geändert von Svea am 21.01.2011 15:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 21.01.2011 16:00

@ Sumaro
Also das sehe ich in fast allen Punkten anders.

Weder ist Pardona so selbstlos sich als bloßes Werkzeug des Namenlosen zu sehen noch ist der Namenlose so vertrauensselig einer Person wie Pardona, die bisher schon jedes Wesen verraten hat, zu vertrauen.
Ich sehe hier keinen Grund warum Pardona sich vorrangig dafür interessieren sollte. Im Endeffekt ist der elfische Kleinkrieg für sie nicht sonderlich von Belang. Selbst die elfischen Seelen stecken ja dort in einer Art Endlos-Schleife fest und die Götter haben wenig Zugriff darauf. Der zu erwartende Gewinn aus einer Übernahme der Inseln ist relativ gering, die Hochelfen dort haben kein Wissen, keine Macht und keine Möglichkeiten, die sie selbst nicht ohnehin schon hat.
Pardona muss den Konflikt dort also nicht schüren.
In meiner Variante ist das gesamte alles nur ein Mittel zum Zweck.
Kopfschüttel. Du bist ein Aventuriozentriker. Wirf mal einen Blick auf den Maßstab dieser Karte. Wirf mal einen Blick auf die Zahl der Städte. Schätze mal die Zahl der elfischen Bewohner der Inseln im Nebel ab und dann vergleichst du diese mal mit der Zahl der Elfen Aventuriens.
Der elfische Kleinkrieg wie du ihn nennst ist von höchstem Belang. Der Wahn des Elfenkönigs, der Bruderkrieg, das Zerbrechen der Welt hinter dem Nebel und das hinfort driften der äußeren Inseln sind eins. Wenn der Plan des Namenlosen aufgeht, dann wird eines Tages die gesamte Globule aufgehört haben zu existieren und dann sind alle Seelen dieser Welt die seinen. Der Konflikt ist der Grund warum der Elfenkönig noch immer gefangen gehalten wird und er eben nicht vor 3000 Jahren getötet wurde. Und letztlich ist dieser Konflikt das um was sich die Saga dreht. Wenn die Helden siegen haben die Elfen Völker der Inseln im Nebel eine Chance ihren Bruderkrieg zu beenden und den Untergang ihrer ganzen Welt zu verhindern. Wenn das Dhaza siegt wird eine ganze Welt auf längere Sicht untergehen.

Wenn Pardona nur Niamh vernichten wollte dann wäre ein anderer Weg sehr viel erfolgversprechender als diese riesen Saga.

@ Svea:
Nein es gibt explizite Setzungen dazu, dass es mit Pardona und Borbarad genau anders ist. Meines Wissens steht schon in Dunkle Schatten Lichte Wälder, dass Pardona seid den Ereignissen der Phileasson Saga die Menschen studiert. Immer hat sie an die Gefangenen nur eine Frage "Wer ist der größte der kleinen Nagetier" und immer bekommt sie die schmerzverzehrte Antwort "Borbarad aber er ist schon lange tot". Das spricht so ziemlich dagegen, dass sie die letzten Inkarnationen bemerkt hat.

Gruß Robak
Zuletzt geändert von Robak am 21.01.2011 16:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.01.2011 16:18

@ Robak

Das die Elfenseelen direkt zum Namenlosen gehen ist ja nicht gesagt. Dafür braucht es ein wenig mehr als das reine Vergehen der Inseln im Nebel. Das der Namenlose ein gesteigertes Interesse an diesen Seelen hat mag man noch einsehen, aber ich würde es nicht zu einem seiner Hauptziele machen. Sicherlich, ein paar tausend Seelen mehr sind wertvoll für ihn, aber nur weil die Welt auseinander bricht bedeutet das ja nicht, dass er die auch bekommt. Zudem könnte ihm vielleicht der Aufschub, den Fenvarien den Inseln gibt, ganz Recht sein, damit er sich um diese Sache zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ausführlicher kümmern kann. Die Saat wurde ja ausgebracht und es ist nicht zu erwarten, dass der Hochkönig sein Volk wieder zu einer neuen Blüte führen wird. Sprich, die Rückkehr des Königs bedeutet für ihn eine gewisse Zeit in der die Elfen stabil sind, aber abgeschnitten von jeglichen anderen Einflüssen. Nicht unbedingt das schlechteste zu dem Zeitpunkt.

Der Punkt mit Pardona und Verrat des Namenlosen etc. sehe ich ein wenig anders. Pardona mag vielleicht glauben, dass sie nur mit dem Namenlosen einen Handel abgeschlossen hat und sie "Partner" sind und in diesem Rahmen vielleicht sogar einen Verrat planen wollen, aber sie IST im Endeffekt der Namenlose selbst, zumindest ein wichtiger Teil seiner Selbst und damit nicht in der Lage ihn zu hintergehen. Ob ihr das bewusst ist, wage ich zu bezweifeln. Er war es, der ihr Wesen so amipulierte, dass sie sich gegen Pyr stellte, er gab ihr den Größenwahn ein und das Streben nach Göttlichkeit. Pardona ist sein Geschöpf und nun mehr ein Teil seiner selbst. Da wird es keinen großen Verrat geben, zumindest nicht von Seiten Pardonas aus.

@ Svea

Nun, man hat zum einen Niamh als erklärenden Instanz, zum anderen Fenvarien, der am Ende noch die großen Zusammenhänge erahnen kann. Auch ingame bekommt man natürlich mit, dass dort zwei große Mächte gegeneinander streiten, das es Pardona und Niamh sind, wird dabei auch recht schnell klar. Wie gesagt, wir haben den gesamten Himmelsturm umgestaltet, so dass die Helden einen Eindruck bekommen haben wer da ein Domizil hat (und das die Person in keinster weise von ihnen zu vernichten ist) und danach treffen sie auf Niamh, die dann beginnen kann einige Zusammenhänge zu erklären und die Helden auf die Suche nach den hochelfischen Artefakten schickt.

Robaks Einwand ist schon berechtigt. Offiziell ist Pardona absolut uninformiert und hat kaum Einblicke in das Geschehen der Welt. Sie ist unflexibel und macht oft diesselben Fehler. Das muss man in meiner Variante der Philleasson-Saga natürlich abwandeln und sie zu einer machtvollen, brillanten und ungemein anpassungsfähigen Zunge des Namenlosen machen, die durchaus in der Lage ist die Menschen zu verstehen und auch ihr Augenmerk auf die nächsten Herrscher gerichtet hat. Mit der normalen Pardona-Version in der sie relativ leicht zu übertölpeln ist und ihrer Zeit ständig nachrennt ist das natürlich nicht möglich.

Edit: Ich stimme Robak aber insofern zu, dass man den Elfenseelen eine größere Bedeutung zukommen lassen kann. Sprich, der Namenlose sollte einen Grund haben, dass er bereit ist Fenvarien gehen zu lassen. Vielleicht richtet man es auch so ein, dass der Bruderkrieg zu schnell vorangeht und die Seelen schlicht noch nicht dem Namenlosen gehören. Er will diese Seelen aber bekommen und steuert daher ein wenig gegen, lässt Fenvarien "vorsätzlich" gehen, allerdings mit der Saat seiner Zweifel in sich um zum rechten Zeitpunkt (am besten zum Beginn des 13. Zeitalters, wenn er selbst zurückkehrt) ein paar tausend Seelen sicher auf seiner Seite zu haben. Denn die Globule ist für die anderen Götter kaum zu erreichen.
Zuletzt geändert von Sumaro am 21.01.2011 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 21.01.2011 16:31

Robak hat geschrieben:Ich hätte für "meine Variante" noch die Variante, dass Pardona Beorn bewusst mit Artefakt nach Tie'Shianna schickt damit er den Konflikt auf den Inseln im Nebel noch eine Eskalationsstufe weiter treiben kann. Das hätte den Vorteil, dass man eher erklären kann warum Beorn sein Artefakt behält. Erklären müsste man dann warum Pardona weder nach Tie'Shianna noch auf die Inseln im Nebel mitkommt. Anbieten würde sich entweder, dass sie auf Aventurien gebraucht wird oder, dass sie denkt ihr Inkognito unter Elfen nicht so gut bewahren zu können. Ein 'Nachteil' dieser Variante ist, dass Pardona wissen muss, dass es auf den Inseln im Nebel einen Konflikt gibt womit sich erneut die Frage stellt warum sich Pardona die letzten Jahrtausende nicht um die Inseln im Nebel gekümmert hat.
Man könnte das so erklären, dass Pardona den Bruderkrieg und damit die Zerstörung der Inseln beschleunigen will weil Niamh aktiv geworden ist. Solange Niamh nichts unternommen hat, war der Untergang der Inseln zwar langsam aber sicher. Niamh die nichts von alle dem wusste hatte bisher keinen Grund zu Handeln. Pardona glaubt nicht dass Niamhs Menschen in nächster Zeit einen anderen Weg zu den Inseln finden werden. Niamh selbst könnte in einigen Jahren einen Weg finden. Daher gilt es den Bruderkrieg zu beschleunigen um ihr zuvorzukommen. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit...
Zuletzt geändert von Svea am 25.01.2011 12:11, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Svea » 25.01.2011 12:13

Eigentlich wollte ich einen Doppelpost vermeiden. Als ich aber meinen letzten Beitrag editiert habe wurde der neue Teil bedeutend länger als die ursprüngliche Nachricht. Daher erlaube ich mir einen neuen Post aufzumachen.

Mir gefallen beide diskutierte Varianten noch nicht ganz. Daher habe ich mich noch nicht vollends Entschieden wie mein Hintergrund der Saga sein wird. Ich habe bei beiden versucht sie „auszubauen“, so dass sie mir mehr zusagen, doch bleibe ich auch da stecken.
-----

Sumaros Variante:
Sumaros Variante ist in sich geschlossen und weist kaum noch unbeantwortete Fragen auf. Den Konflikt zwischen Pardona und Niamh kann man den Helden mit kleinen Aussagen andeuten. Salopp gesagt könnte z.B. Pardona im Finale sagen „endlich habe ich dich wo ich dich wollte“ oder Niamh etwas in der Art wie „Pardona befürchtet, dass ich ihr früher oder Später gehörig in die Suppe spucken will“ in den Mund legen. Natürlich auf den beiden adäquate Art und nicht wie ich es gerade ausgedrückt habe.
Der Konflikt zwischen Niamh und Pardona muss mehr Tiefe erhalten. Und zwar nicht nur bezogen auf zukünftige Ereignisse sondern auch auf vergangene. Ansonsten erscheint es mir unplausibel dass Niamh im grossen Stil etwas gegen Pardona ausrichten kann. Was wiederum die Macht Pardonas schmälert, da diese einen zu grossen Aufwand betreibt für einen kleinen Fisch.

Bei Konfliktelementen in der Vergangenheit bietet sich natürlich die Geschichte der Hochelfen an.
Niamh könnte zum Beispiel bereits im Himmelsturm eine Gegenspielerin Pardonas gewesen sein. Sie wäre dann wohl eine der drei Elfen die nach Tie’Shianna gegangen sind. Vielleicht müsste man ihr die Rettung der überlebenden zuschreiben, statt durch das Eingreifen Pyr’s. Was Niamh im Himmelsturm gemacht haben sollte müsste man auch noch klären. Vielleicht war sie nur als Botschafterin zum „falschen“ Zeitpunkt dort. Aber das würde dann den Anfang des Konfliktes und des „Schachspiels“ markieren.
Weiter würde sich vielleicht anbieten, dass Niamh etwas beim Untergang Symialas gegen Pardona unternommen hätte. Etwa die Idee des Spiegels?
Dann verschwindet Pardona für 1000 Jahre. Die anderen Hochelfenstädte gehen verloren und Niamh zieht sich in den Wald zurück. Ab hier ist kaum noch ein Konflikt zwischen den beiden sichtbar zu machen, bis die Phileasson-Saga ihren Lauf nimmt.
Der Rest betrifft alles zukünftige eventuelle Ereignisse, die man nicht verifizieren kann, da es alles nur potentielle Szenarien sind. Wenn die Helden die Grösse des Konfliktes erahnt haben kann man die Zukünftigen Schachzüge auch getrost ihren Spekulationen überlassen.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr Ideen habe ich wie man aus diesem Ansatz ein grösseres Ganzes machen kann. Im Hinblick auf die Fortsetzung (Simyala) könnte man die beiden Kampagnen so umgestalten, dass die Phileasson-Saga der Angriff Pardonas auf den Verstand der Elfenkultur (Niamh und Fenvarien) und die Simyala-Trilogie der Angriff auf das Herz der Elfenkultur darstellt.
Niamh müsste man dann ähnlich mächtig machen oder eine ähnliche Position geben wie Madaya um Pardona derart aus der Reserve zu locken.

Niamh aber „gross“ genug zu machen, dass sie eine für Pardona erst zu nehmende Gegnerin ist fällt mir schwer. Vielleicht bin ich auch zu Phantasielos.
Das Hauptproblem scheint mir folgendes: Auch wenn Niamh die Macht hätte alle Elfen Aventuriens vor dem Dhaza zu schützen (und vielleicht ins Licht zu führen) sind das nur etwa so viele Seelen (wenn nicht sogar weit weniger) wie die Anzahl an Elfen auf den Inseln im Nebel, die Pardona aufs Spiel setzt um Niamh überhaupt zu ködern.
-----


Variante Robak:
Niamhs Motivation und Vorgehensweise kann ich mittlerweile nachvollziehen. Hier ist es vor allem Pardona die problematisch bleibt. Daher versuchte ich mal einen Plan zurechtzulegen den sie verfolgen könnte.
Pardona will die Seelenernte der Inseln im Nebel für den NL sichern. Annahme: Lösen sich die Inseln auf kann die Ernte eingefahren werden. (eine sehr starke Annahme)
Dazu muss Fevarien einfach lange genug dem Wahnsinn verfallen sein und bleiben wo er zu beginn der Saga ist.
Sollte sein Gefängnis (im doppelten Sinne) in Gefahr sein hat Pardona einen Plan B.
Im Plan B muss Fenvarien sterben. Das birgt jedoch ein gewisses Risiko. Denn wenn Fenvarien stirbt werden die Inseln im Nebel „geschockt“. (Annahme: Die Elfen dort merken, wenn ihr Hochkönig stirbt. Eventuell weil die Veränderung des Landes es ihnen anzeigt. Etwa durch einen plötzlichen eruptionsartigen einmalige Erschütterung oder durch ein plötzliches Stillstehen aller Elemente). Je nach Handeln der Elfen dort können die Inseln wieder regenerieren oder aber den Zerfall beschleunigen.
Um sicherzustellen dass die Inseln nach dem Tod Fenvariens zerfallen, muss Pardona auf den Inseln zuerst den Bruderkrieg verstärken und etwas „aktivieren“, dass einen Kompromiss der Elfenvölker dort (in Form eines gemeinsam gewählten neuen Hochkönigs) verhindert.
So lange Fenvariens Gefängnis sicher war gab es keinen Grund das Risiko des Todes Fenvariens einzugehen. Das Eingreifen Niamhs macht ein Ausweichen auf Plan B jedoch nötig. Pardona schickt Beorn auf die Inseln um dort ihren Plan zu verwirklichen. Pardona selbst muss hierzu nicht anwesend sein. Beorn ist ihr Werkzeug.

Problem: Was könnte Beorn genau auslösen, aktivieren, deponieren, das einen Kompromiss zwischen den Elfenvölker unmöglich macht? Warum geht Pardona den Umweg über die Artefakte und öffnet nicht einfach ein Tor zu den Inseln?

Spekulative Lösung: Die Artefakte, die wie der Hochkönig, Symbole oder gar Synonyme des Zustandes des Elfenvolkes sind, können auf den Inseln im Nebel richtig eingesetzt eine Einigung der Elfen beschleunigen oder verhindern. Beorn könnte sie an sich reissen bevor er mit Hilfe der Flöte abreist. Aber was dann?

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.01.2011 13:06

@ Svea

Nun, zum einen finde ich es nicht so kompliziert Niamh groß zu machen. Sie ist im Endeffekt so alt wie Pardona, kennt sogar eine Elfengöttin persönlich und als Freundin, hatte schon zu Zeiten des Untergangs Tie'Shieannas eine beträchtliche Macht und wird nun aufgrund ihrer langen Jahre nicht wirklich schwächer geworden sein.
Zudem kennt sie Pardona als einzige noch. Man kann ihr gut Verbindungen nach Simyala aufbauen, dass sie vielleicht dort war vor dem Untergang, am Spiegelbann mitgearbeitet hat etc. und damals schon erkannt hat, von welchem Wesen Pardona wirklich ist. Das macht sie für Pardona auch so gefährlich. eine Lichtelfe, die willens ist ihr Wissen um Pardona zu teilen, um die vergangenen Zeiten und die die Macht besitzt ihr kurzzeitig zu trotzen (vom Machtniveau sehe ich Niamh noch unter Pardona, vor allem aufgrund Pardonas Namenloser Macht), ist für Pardonas Pläne in der Zukunft immer eine Gefahr und Unwägbarkeit.
Pardona sieht also einen Störfaktor in ihren zukünftigen Plänen, sowohl die Elfen wie auch die Menschen betreffend. Ein Störfaktor, der beseitigt werden muss, vor allem da Niamh eben um "Pyrdona" weiß. Sie könnte sogar Schwächen kennen, die sonst niemand weiß. Solange Niamh also ruhig in ihrem Zauberwald hockte, war das Risiko kalkulierbar und gering, aber da in der beginnenden Weltenwende zum einen viele Pläne Pardonas ihren Beginn haben, zum anderen die Lichtelfe "Kontakt" zu den Menschen sucht um die Sache mit dem Elfenkönig abzuschließen bevor das Zeitalter der Elfen vorrüber ist, beginnen die letzten Schachzüge eben genau zu diesem Zeitpunkt. Beide haben das vorhergesehen und beide wissen um was es geht.

Niamhs Macht liegt dabei in ihrem Wissen um Pardona, um das Wesen des Lichts und um die alten Elfen.
Pardona riskiert die Seelen der Inselelfen auch nicht sondern weiß, dass der Konflikt noch nicht reif ist um die Seelen abzuernten und hat daher überlegt Fenvarien korrumpiert auf die Inseln zu schicken um diese zu stabilisieren und die Elfen dort zu treuen Anhängern des Namenlosen und ihrer selbst zu machen. Dieser Teil ihres Plans geht aber letztlich dank der Helden schief. Sie kann zwar Fenvariens Geist angreifen und vielleicht die ein oder andere Spur hinterlassen, aber nicht korrumpieren. Die Helden geben so den Seelen der Inselelfen zumindest eine Chance. Pardona kann jedoch Niamh aus dem Spiel nehmen und die Seelen sind auch für sie nicht verloren. Den zeitlichen Aufschub, den sie angestrebt hat, erreicht sie auch so, nur das Fenvarien jetzt nicht ihr Werkzeug ist. Aber darum kann man sich ja später noch kümmern.

Dafür können nun ihre anderen Pläne ungehindert anlaufen. Dabei ist es natürlich wichtig, dass man auch hier Erfolgsmomente für sie einbaut. Die Simyala ist da wieder so ein Knackpunkt, wo man ansetzen sollte, aber das führt ja hier noch zu weit.
Man kann vor allem hier in der Philleasson für die Spieler wunderbar Ausblicke auf die Zukunft gewähren und sie erahnen lassen, dass da noch mehr auf sie zu kommt. Sachen bei denen keine Lichtelfe dazwischen steht um Pardona aufzuhalten.
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Robak » 25.01.2011 18:22

Ich sehe Niamh und Pardona durchaus in einer ähnlichen Liga und gehe eigentlich davon aus, dass die Werte in der Saga das auch wiederspiegeln. Natürlich haben Niamh und Pardona ganz unterschiedliche Schwerpunkte.
Pardonas Schwerpunkt ist Chimärologie, Dämonologie und magische Grossrituale. Niamhs Schwerpunkt liegt im Bereich Traummagie, Verständigungsmagie und Elfenmagie.
Annahme: Lösen sich die Inseln auf kann die Ernte eingefahren werden. (eine sehr starke Annahme)
Der Namenlose zählt auch Wahnsinn und Zerstörung zu seinen Domänen. Eine Seele kann einem Gott am ehesten zugehen wenn sie mit dem Wesen der Gottheit harmoniert. Ich finde da ist der Namenlose mit seinem elfischen Bruderkrieg auf einem guten Weg. Hinzu kommt, dass die Inseln im Nebel auch ein eigenes Totenreich haben, dass im Fall des Endes der Globule auch aufhört zu bestehen, weshalb die Seelen auch nicht in Borons Hallen (dem zu Dere gehörenden Totenreich) eingehen können. Der letzte Punkt ist, dass diese ganzen Seelen mit keiner anderen echten Gottheit verbunden sind und damit relativ leichte Beute sind.
Problem: Was könnte Beorn genau auslösen, aktivieren, deponieren, das einen Kompromiss zwischen den Elfenvölker unmöglich macht?
Wieso suchst du da noch was? Du brauchst keinen MC Guffin. Beorn ist doch schon die Lösung.
Erst Beorn bringt den Bruderkrieg in eine richtig heiße Phase. Er bringt den Wilden die Technologie (Ottas), den Willen und den Heerführer den sie sie benötigen um die Alten (die direkten Nachfolgen der Elfen Tie'Shiannas) in die Defensive zu bringen. Durch Beorns Erscheinen sind erste Städte der Alten gefallen, abertausende Unschuldige getötet worden, die Reste der Hochelfischen Kultur dem Untergang geweiht und niemand besucht mehr die Legenden der äußeren Inseln, womit diese dem Vergessen und Vergehen anheim fallen.

Gruß Robak

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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Jackhammer » 31.10.2011 14:37

Hey Leute, ich hoffe es ist ok wenn ich mir diesen Thread "ausleihe" meine Frage geht in eine ähnliche Richtung. Wir sind demnächst am Finale des 4 Abenteuers und ich stelle mir folgende Frage: Meiner Helden sind sehr Göttergläubig und sie werden die Wulfen meiner Erwartung nach als Untat von Dämonen sehen und sie im Namen Praois abschlachten. Im Abenteuer ist aber gesagt das es zu belohnen sei wenn die Helden den Wulfen nichts tun. So stellt sich die Situation für mich wie folgt da: Im den Dörfen will niemand wirklich mit den Helden reden und wenn sie dann die Burg finden sind sie von Werwölfen umgeben. Sollte es da nicht eine andere Lösung geben, oder sehe ich die Situation falsch?

MFg
Ich hätte da nicht reingehn sollen...

Der Taugenichts
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Der Taugenichts » 01.11.2011 18:12

Ich habe die Wulfen nicht als Werwölfe gesehen, sondern als exotische (Liebes-)Kreuzung zwischen Menschen und Wölfen. Das Produkt aus der Geschichte von Erm Sen, die den Spielern in ihrer Traurigkeit bekannt sein muss.

Die Dorfbewohner waren bei mir sehr vorsichtig, auffallend mißtrauisch und gezwungen gastfreundlich (nur das Nötigste). Speziell wenn Fragen zur Umgebung (Ruinen) oder zu Erm Sen und Wölfen kommen, blockten sie völlig ab.
Auch wenn die Dörfler noch Angst vor dem Praioskult haben, so kannst du den Glauben an einige Zwölfe in sehr antiker Form auch noch zelebrieren lassen: alte Traviabündnis-Zeremonien oder Peraine Rituale.

Aber während die Helden noch durch die Gegend fragen, das Tal kennen lernen, können sie auch heimliche Beobachtungen machen. Mit diesem Mittel kannst du ihnen die besondere, nicht dämonische, Natur der Wulfen verdeutlichen.
Bspw. können sie sehen wie liebevoll ein Wolf mit einem notleidenen Dörfler umgeht, oder umgekehrt. Oder ein Wulfen beschützt das Vieh vor einem Silberlöwen ect.
In den Höhlen könnten kleine Wulfen auch mit alten, zerfetzten Puppen oder sowas hantieren.
Beton' einfach den naturverbundenen, sozialen Teil der irdischen Wölfe etwas, neben ihrer Kampfkraft.

Das mag alles gegen die Doktrin einiger Praioten gehen, jedoch gibt es noch elf andere Götter. Lass es einfach ein Geschenk von Tsa sein, oder von Peraine.

Aber selbst wenn sie die Wulfen töten, hat dies keine Auswirkungen auf die Saga insgesamt. Es wird nur ein sehr, sehr höllischer Kampf ins Freie. Vergiss die Dunkelheit in den Höhlen nicht und das die Wulfen den Zauber "Dunkelheit" beherrschen.

Jackhammer
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Re: [MI:] Die Phileasson-Saga ohne die 12fe

Ungelesener Beitrag von Jackhammer » 01.11.2011 22:00

Hey Danke, hab das in etwas so umgesetzt und es ist dann auch wirklich gut gelaufen. Alle am Leben keiner Verletzt. War da glaube ich einfach auch zuviel in meiner eigenen Werwolf Theorie.

MFG
Ich hätte da nicht reingehn sollen...

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