Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Dellamonikus
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Dellamonikus » 14.02.2020 15:06

Hallo, auch die Phileasson-Saga soll früher oder später in unserer Runde gespielt werden und da zu der Kampagne nun seit einiger Zeit noch Romane geschrieben werden, stellt sich mir insbesondere an die Leser der bisherigen Romane und Spieler und SLer, die die Kampagne schon vor den Romanen gespielt haben, die Frage, ob es sich "lohnt" die restlichen Romane abzuwarten, zu lesen und erst dann die Kampagne zu spielen, oder trennt sich die Entwicklung der Romane schon jetzt so weit von der Kampagne, dass aus ihnen für die späteren Abenteuer der Kampagne ohnehin kaum Mehrwert gezogen werden kann?

Meines Wissens nach sollen es 12 Romane werden, sodass die Reihe bei anhaltender halbjährlicher Veröffentlichung etwa im März 2022 beendet werden müsste.

Die aktuelle Idee ist, dass wir etwa die Hälfte der Kampagne schon dieses Jahr zu spielen beginnen und den Rest erst nach dem letzten Roman spielen, sodass sich eine größere Pause in der Zwischenzeit ergibt. Bei uns hätte seitens der Spieler vermutlich niemand etwas dagegen. Würdet ihr dennoch davon abraten, da vielleicht zu viel in Vergessenheit gerät, wenn man eine solche Pause inmitten der Kampagne einlegt? Wenn nicht, an welchem der bisher durch Romane abgedeckten Abenteuer würdet ihr diese Pause einlegen?

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Eadee
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 14.02.2020 15:15

Ich würde dringend davon abraten die Romane zu lesen bevor man die Kampagne leitet. Die Phileasson-Saga (DSA 2 & 3) bietet im Wesentlichen alles was man zum Leiten braucht wenn man aufmerksam liest. Schon die DSA4 Überarbeitung würde ich mit Vorsicht genießen, weil sie einige Abenteuer der Saga verschlimmbessert bis verunstaltet, die Romane bringen dann nochmal mehr Ballast der beim Leiten mehr im Weg steht als zu helfen.

Also mein Tipp für die Reihenfolge:

1. Saga spielen (bei einem Spielleiter der sie selbst schon gespielt hat)
2. Saga leiten (gründlich von vorne bis hinten durchlesen und durcharbeiten bevor es los geht)
3. Romane lesen (zurücklehnen und die Unterschiede zur eigenen Runde würdigen, statt seine eigene Runde krampfhaft an den Romanen zu orientieren)
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 14.02.2020 15:38

Ich habe die Phileassonsaga mit der Erstausgabe gespielt (bzw gemeistert), was etwas hinderlich war, weil noch nicht alle vier Hefte erschienen waren, als wir angefangen haben. Trotzdem war es nach unserer Meinung die beste DSA-Kampagne, die wir kennengelernt haben. Was andererseits auch daran liegen könnte, dass man damals anspruchsloser war. Trotzdem würde ich sie immer noch sehr empfehlen.

Die Romane gab es damals natürlich noch nicht. Insofern kann ich sagen: Es geht ganz prima ohne die.
Möglicherweise geht es mit ihnen noch besser, das kann ich nicht beurteilen. Aber man braucht sie nicht, und daher ist es unsinnig, eine lange Pause einzulegen, um auf die zu warten.
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Ungelesener Beitrag von Dellamonikus » 14.02.2020 15:56

Hm, ich hatte es so wahrgenommen, dass man mit den Romanen im Hinterkopf einige Beschreibungen und Situationen die in der Kampagne zu kurz kommen besser und authentischer ausschmücken kann und wollte die Romane auch dazu nutzen mir tiefer gehende Kenntnisse über die NSCs anzueignen - von einem "krampfhaften orientieren" war nie die Rede.

Ich als SL werde wohl einfach mal den ersten Roman lesen und mir danach die gesamte Kampagne zu Gemüte führen, dann kann man es wahrscheinlich für sich selbst am besten entscheiden, ob die zusätzlichen Inhalte der Romane nun zum Verständnis der Geschehnisse, des Verhaltens mancher NSCs etc. geholfen haben oder eher die Freiheit durch den Hauch von "wie es zu sein hat" der Romane beschränkt.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 14.02.2020 17:29

Auch ich sehe die Romane nicht als zwingend an. Einige Details und Kleinigkeiten passieren da anders als in den Abenteuern. Ein guter Teil der NSC, die es in den Romanen gibt, gibt es nicht oder nicht so in der Abenteuer-Kampagne. Die Hälfte der jeweiligen Bände beschreibt das, was Beorn und seine Mannschaft macht (was man also als Spieler der Kampagne nie erfährt, schon gar nicht so detailliert), dann gibt es noch den (nicht sehr beliebten) begleitenden Handlungsstrang um diese Stainakr-Sache, und mit der Aventurien-Darstellung in den Romanen kann ich mich auch nicht arrangieren, da sie sich teilweise doch von den offiziellen Setzungen manchmal doch etwas entfernt.

Ich würde keine gerade laufende Kampagne für anderthalb, 2 oder unbestimmte Jahre mehr aussetzen, nur um vielleicht einige Anregungen aus den Romanen zu ziehen, die halt dramaturgisch auch etwas aufgebaut sind. Da gibt es nicht "die Gruppe", sondern eine sehr große Anzahl an Figuren, von denen einige kommen und irgendwann wieder gehen. Ich sehe persönlich nicht den Mehrwert in den Roman, um mit einem Spielen bis zu deren völligen Erscheinen zu warten, oder auch nur zu unterbrechen.

Ich denke auch, dass so einige lange Pause viel nehmen kann: Erinnerungen an Details und Zusammenhänge, Gefühl für den Charakter und die Stimmung. So lange Pausen sollten mEn immer vermieden werden.
Und in dem Fall sehe ich in den Romanen nicht wirklich den Mehrwert, dass sich das ansatzweise lohnt. (Zugegeben, ich finde einige der Romane sehr schwach und auch die, die es meinen Augen nicht sind, hauen mich immer noch nicht vom Hocker.)

Seit Jahrzehnten ließ sich die Saga super ohne Romane spielen. Das ist auch weiterhin so.
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.02.2020 18:31

Ich würde auch eher davon abraten, die Romane zu lesen, denn wenn Deine Spieler auch nur ein wenig kreativ sind und ihren eigenen Kopf haben, werden sie garantiert nicht die Romane nachspielen, und Du wirst stets versucht sein, sie zu irgendwelchen dramatischen Momenten in den Romanen zu drängen.
Wenn ich allein bedenke, welch unterschiedliche Rolle P. in der Kampagne je nach Gruppenperzeption und Darstellung durch den SL sie einnehmen kann - manche Gruppen "mögen sie beinahe" anschliessend, andere schieben den totalen Hass, in manchen Gruppen wechselt sie fast von der Antagonisten- auf die Unterstützerseite, weil es sich offenbar durch das Spiel so ergab. Du legst Dich nur unnötig selber fest.
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Ungelesener Beitrag von Erynwen » 14.02.2020 18:34

Also ich habe die Kampagne vor einigen Jahren gespielt (leider nicht ganz bis zum Ende).
Dann habe ich die Abenteuer zum Leiten vorbereitet und dann die Romane gelesen. Ich finde die Romane für mich als SL eine sehr schöne Inspirationsquelle für die Ausgestaltung einzelner Szenen.
Auch einige NSCs aus den Romanen fand ich interessant und habe sie zusätzlich in unsere Mannschaft aufgenommen. Mir waren die NSCs im Abenteuer zu wenig bzw. wollte ich nicht den Rest der Mannschaft "Red-Shirt Thorwaler" haben.
Ein paar Kleinigkeiten sind meiner Meinung nach in den Romanen auch etwas eleganter gelöst, als im Abenteuer, so dass ich mich an einigen Stellen bewusst dazu entschieden habe, das Abenteuer abzuändern.
Scherzhaft habe ich schon mal gesagt: "Hoffentlich schreiben die Beiden die Romane schneller weiter, als wir spielen." (Wir sind derzeit am Friedhof der Seeschlangen). Aber irgendwann werden wir sicher überholen und es wird ganz sicher auch ohne zusätzliche Inspirationsquelle gehen. Pausieren werden wir bestimmt nicht!
Allerdings würde ich jedem, der die Kampagne spielen möchte (und bisher noch nicht kennt) unbedingt davon abraten die Romane zu lesen! Das würde den Spielspaß wirklich verderben!

Dellamonikus
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Dellamonikus » 14.02.2020 20:15

Oh, ich hatte nicht erwartet, dass doch noch einmal Gegenwind zu der sonst recht einheitlichen Meinung aufkommt.

Es bleibt festzuhalten, dass die Romane alles andere als notwendig sind und allenfalls als Inspiration dienen können, aber das Lesen der Romane für den SL auch seine Nachteile haben kann (wie angesprochen: Verunsicherung, übermäßige Orientierung etc.).

In meinem Fall werde ich dann wohl doch zunächst auf die Romane verzichten und nur falls mich nach der Kampagne die Lust ergreift mehr über Beorn und Hintergründe zu erfahren, die Romane noch nachträglich lesen.

Danke für die Meinungen. :)

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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 14.02.2020 22:01

Romane haben einen Nachteil: sie schildern die Geschichte aus der Sicht des Romanschreibers.
Dieser versucht, für ihn unlogische Ereignisse aus der Kampange in eine Form zu bringen welche die Leser nachvollziehen können, egal, ob er einfach nur das AB falsch verstanden hat, ob er nur Mitspieler war und eine Interpretation seines SL gespielt hat.
Zusätzlich kommt hinzu, das ein Roman einen Gültigkeitsanspruch besitzt, er schreibt haargenau vor, wie das AB zu laufen habe. Und diese Erwartungshaltung wird dir innerhalb von 5 Minuten sowas von gnadenlos zerschossen. Da wirst du selbst nur enttäuscht sein weil die Spieler alles aber garantiert nicht das machen, was der Roman vorgibt.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 14.02.2020 23:16

AngeliAter hat geschrieben:
14.02.2020 22:01
Romane haben einen Nachteil: sie schildern die Geschichte aus der Sicht des Romanschreibers.
Dieser versucht, für ihn unlogische Ereignisse aus der Kampange in eine Form zu bringen welche die Leser nachvollziehen können, egal, ob er einfach nur das AB falsch verstanden hat, ob er nur Mitspieler war und eine Interpretation seines SL gespielt hat.
Also zumindest bei den Phileasson-Romanen können wir mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% sagen: Nein, der Autor hat das Abenteuer definitiv nicht falsch verstanden.


@Dellamonikus

Grundsätzlich helfen die Phileassonrome sehr gut, ein Gefühl für das Setting und die Kampagne zu bekommen. Als Inspiration für das Leiten der Kampagne halte ich die Romane definitiv für gelungen. Es ist halt EINE Version, wie die Kampagne laufen kann. Natürlich kann man da nach Herzenslust klauen und die Kampagne um ähnliche NSCs oder Aufgaben für die Helden erweitern. Man muss einfach damit rechnen, dass die Spieler zu einer anderen Lösung kommen, als die Figuren im Roman. Auch, weil die Figuren ja immer auch besondere Funktionen erfüllen sollen.

Die stärkere Interaktion und sogar den Wechsel einiger Charaktere zwischen Foggwulf und Beorn fand ich zum Beispiel eine großartige Idee, die ich vermutlich auch nutzen werde, wenn ich die Kampagne leite.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 15.02.2020 15:06

Ich empfehle ganz klar, die Roma vorher zu lesen, aber dabei immer im Hinterkopf zu haben, dass sie trotzdem nicht perfekt sind. Ich werde die Sage selbst bald leiten (vielleicht sogar in zwei verschiedenen Runden) und ich werde eine Art best-of aus Abenteuer und Roman machen.

Was ich aus den Romanen übernehmen werde:
- Charaktere: Die Romane haben sehr viele tolle neue NScs, die man übernehmen kann. Gerade Beorns Mannschaft wird so deutlich greifbarer und auch für Phileasson finden sich sehr viele tolle Begleiter. Selbst bekannte NSCs der Kampagne werden so deutlich lebendiger, als durch die kurzen ein-Absatz-Beschreibungen in den Abenteuern. Super Charaktere die ich unbedingt in der Saga haben will: Galayn, Praioslob, Ursa, Cessimasab, Falnokul, ...
- Neue Szenen: Die Romane haben oft "neues" eingebaut, dass sich oft sehr gut einbauen lässt in die Kampagne. Etwa das "Labyrinth des Scherenmannes" im Himmelsturm oder die Sumarblot-Feier in Festum, jede Szene auf Maraskan oder die ausgebaute Episode um Rakorium und Puspereiken. Alles Szenen, die die Kampagne in meinen Augen sehr bereichern werden.
- Überleben von Beorns Mannschaft: Die Romane lassen im Gegensatz zu den Abenteuern Beorns Mannschaft großteils den Himmelsturm überleben. Das werde ich so übernehmen, hat mich am Original immer schon gestört, dass der Wettfahrt-Gegner gefühlt nach Abenteuer zwei schon raus ist. Und wäre ja Schade um die ganzen NSCs, die plötzlich weg sind.
- Beorns Schwester (wahrscheinlich): Die Roma wollen lüften, warum sich Beorn und Phileasson so hassen und was Beorns Schwester genau passiert ist. Leider noch immer nicht geschehen, aber ich habe auf jeden Fall vor den Grund der Feindschaft einzubauen, sobald der bekannt ist (außer es ist wirklich großer Müll, dann denke ich mir lieber was aus, aber das ist worst case).

Was ich nicht übernehmen werde:
- Manche NSCs: So sher ich manche der NSCs der Romane liebe, umso mehr werde ich einige auch austauschen. Natürlich wird erstmal jeder aus Steinakr gestrichen, braucht keiner. Auch Vascal und Leomara fleigen raus, brauche niemanden, dessen einzige Aufgabe es ist "Hoftag der Sprachen" zu wirken, bzw. sich von Geistern besessen zu lassen. Irrula bleibt Ynu (wurde in den Romanen ja nur geändert, weil Copyright Gründe). Und Salarin wird nach Möglichkeit hoffentlich durch einen Spieler-Elf ersetzt.
- Pardona-Darstellung, insbesondere in Band 3. Da wird der Roman durchgängig ignoriert, das kann man sich ja nicht anschauen. Lediglich die Episoden aus "Rosentempel" werde ich ziemlich unverändert übernehmen, wobei noch unklar ist, wie viel die Helden davon überhaupt mitbekommen.

tl;dr: Romane sind nicht perfekt, aber als Ideenbruchstein sehr gut, kann die Kampagne nochmals gut aufwerten. Darauf warten würde ich aber nicht, wenn man schneller ist, reichen die Abenteuer auch aus.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Eadee » 15.02.2020 18:31

WeZwanzig hat geschrieben:
15.02.2020 15:06
- Charaktere: Die Romane haben sehr viele tolle neue NScs, die man übernehmen kann. Gerade Beorns Mannschaft wird so deutlich greifbarer
WeZwanzig hat geschrieben:
15.02.2020 15:06
- Überleben von Beorns Mannschaft: Die Romane lassen im Gegensatz zu den Abenteuern Beorns Mannschaft großteils den Himmelsturm überleben. Das werde ich so übernehmen, hat mich am Original immer schon gestört, dass der Wettfahrt-Gegner gefühlt nach Abenteuer zwei schon raus ist. Und wäre ja Schade um die ganzen NSCs, die plötzlich weg sind.
Das ist eine Änderung die für mich die Saga schon ziemlich kaputt macht. Beorn lebt gerade davon dass man ihn zu beginn hasst, auch dafür, dass er seine Mannschaft gewissenlos verheizt für seine Ziele. Und genau danach sieht es aus wenn er mit Lenya allein aus dem Himmelsturm raus kommt und eine ganz neue Mannschaft zusammensucht. Im nächsten Abenteuer dann zum Orakel vom Purpurberg geht! Nach der Sargasso-See wird er in Khunchom natürlich auch wieder neue Mannschaftsmitglieder anheuern und die wenigen die seit Festum überlebt haben können sich glücklich schätzen.

Der Hass auf Beorn darf sich ruhig aufbauen, sonst ist am Ende die Offenbarung, dass er die gesamte Fahrt mit der aufgesetzten Balestrina unterwegs war und seine Aufopferung am Rabenpass vollkommen belanglos. Diese Änderung wäre eine ähnliche Katastrophe wie der Gesangs-"showdown" den die 4er-Saga zwischen Pardona und Niamh hinkünstelt.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 15.02.2020 19:14

@Eadee Hängt halt davon ab, was für einen Beorn man haben will. Abenteuer-Beorn ist halt einfach der klassische Antagonist, dem Menschen egal sind. Seine eigene Manschaft ist ihm nur so viel Wert wie sein Schild, soll ihm helfen und schützen, wird ausgetauscht, wenn man sie nicht mehr braucht. Sein "Opfer" ist im Abenteuer auch nur Rache an Pardona, dass er anderen dabei hilft ist für ihn absolut uninteressant. Er weiß, dass er die Wettfahrt verloren hat und will es Pardona zeigen, gerade weil er nichts mehr zu verlieren hat.
Sein ganzes Handeln ist eigentlich so, dass ihn Shaya spätestens nach dem 'Tod' Lenyas disqualifizieren müsste, sportliches Verhalten ist bei ihm nicht gegeben, der Blutzoll für seine Siege war zu hoch, wie auch immer. Selbst wenn er alle Aufgaben gelöst hätte und Phileasson keine einzige würde man ihn in Thorwal nicht mehr besiegen, "König der Meere" würde eine Spotname werden, sobald bekannt wird, wie viel er auf den Otta-Eid Wert legt.

Roman-Beorn hingegen ist da deutlich grauer. Seine Manschaft ist ihm wichtig, wenn er Opfer bringt, dann Opfer für die Mannschaft, nicht für sich. (Abgesehen vom leider sehr schlechten Band 3) arbeitet er wo es geht gegen Pardona, legt sich auch mal mit ihr an, nutzt sie mindestens so sehr aus wie sie ihn. Roman-Beorn würde ich auch einen echten Märtyrer-Tod zutrauen, Abenteuer-Beorn nicht. Ich finde es auch sehr wichtig für ihn, dass echte Thorwaler mit ihn reisen und seine Heldentaten bezeugen können und nicht angeheuerte Klingen, die für etwas Gold alles mögliche behaupten.

Ja, die beiden Beorns sind unterschiedlich, welchen man lieber hat ist wohl Geschmackssache, ich habe einen klaren Favoriten.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 16.02.2020 00:26

Der Roman-Beorn schätzte seine Mannschaft erst später irgendwie. Im ersten Roman, vielleicht auch noch im zweiten, ich weiß es gerade nicht, verheizt er auch seine Leute, interessiert sich nicht für sie und macht sich eigentlich nur ständig Sorgen, dass ihm irgendwer den Rang als Hetman ablaufen möchte. Er war der anfangs einfach nur der Bösewicht. Nicht mehr so zu sein kam für mich sehr plötzlich, das nicht herbei geführt wurde, sondern irgendwann war er einfach so. Wenn auch immer noch ein harter Hund.
Dafür finde ich Phileasson als namensgebenden Protagonisten recht blass in den Romanen.

Ob Vascal wirklich nicht wichtig ist abseits seiner karmalen Übersetzungfähigkeit muss sich zeigen, zu dem habe ich meine eigenen Theorie, die seit Tie'Shianna auch etwas gestützt wird.

Aber hier geht es ja nicht um Diskussion über die Romane an sich.

Für mich habe ich sehr wenig in den Romanen gefunden, bei dem ich mir sagte: Das mache ich auch so, oder wenigstens so ähnlich. Dazu halt auch ohnehin meine eigenen Planungen und Vorstellungen, was mit hinein spielen mag.
Die Idee, die begleitenden Figuren zu ändern und zu erweitern finde ich für einen Roman gut, aber auch da fallen einige schon ziemlich unter den Tisch.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.02.2020 00:47

Was mir beim Roman aufgefallen ist (zumindest glaube ich es), dass die Mannschaft als Ganzes relativ klein ist. Zumindest in der Version, die unser SL für uns gemeistert hat, hatten wir am Anfang auf dem Weg gen Norden etwa 50 Ruderer mit dabei, da die Beschreibung des Schiffes das quasi mit sich bringt. Oder hab ich da in den Romamen die Restmannschaft ausgeblendet?

An sich finde/fände ich es aber auf jeden Fall sinnvoll, die aktive Gruppe ungefähr mit der Gesamtgruppe in Deckung zu bringen. Mit Phileasson+Ohm+5 Helden sind wir bei 7. Dazu Raluf+Ynu sind 9.

Mir kam es zumindest sehr negativ vor, dass der Foggwulf kaum im Norden angekommen, gute 80% aussortiert, weil man ja nur noch als kleine Gruppe weiterzieht...

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.02.2020 11:34

Wolfio hat geschrieben:
16.02.2020 00:47
Mir kam es zumindest sehr negativ vor, dass der Foggwulf kaum im Norden angekommen, gute 80% aussortiert, weil man ja nur noch als kleine Gruppe weiterzieht...
Er hat nur 3 Eissegler bekommen, da passen jeweils 6 Leute rein, insgesamt also nur 18 der ~50 Leute. Ja die 18 Leute sollte man voll machen, aber dass er nicht mit Hundeschlitten zum Himmelsturm reist sollte klar sein, dann wäre er nach Borbarad noch nicht dort angekommen.
WeZwanzig hat geschrieben:
15.02.2020 19:14
Ja, die beiden Beorns sind unterschiedlich, welchen man lieber hat ist wohl Geschmackssache, ich habe einen klaren Favoriten.
Klar ist das Geschmackssache. Nur für mich war der Wendepunkt zu dem Beorn offenbart dass er seit dem Himmelsturm eigentlich nur noch um sein Überleben gekämpft hat und nicht mehr darum zu gewinnen schlicht der Moment der die Kampagne emotional gesehen am stärksten getragen hat. Klar, Plottechnisch und auch Settingstechnisch hat die Kampagne andere Highlights, aber wenn der Spielerheld, der Beorn am stärksten verteufelt hat während der Saga so eine dramatische Wendung durchmacht dass er von seinen Gefährten überredet werden muss nicht bei Beorn am Rabenpass zu bleiben, dann ist das ein starkes Stück. Und ich sehe nicht wie sowas funktionieren sollte wenn Beorn von Anfang an nur grau dargestellt wird. Welchen Grund hätte Phileasson auch Beorn grau darzustellen? Da werden halt die schlimmsten Dinge betont und die guten Dinge weggelassen und wenn die Helden dann mitbekommen, dass Beorn tatsächlich seine ganze Mannschaft am Himmelsturm verheizt hat, dann glauben sie auch alles andere schlimme über Beorn. Perfekt.

Wie gesagt, für mich wäre diese Änderung ein klares no go.
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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 16.02.2020 13:27

Nightcrawler hat geschrieben:
16.02.2020 00:26
r Roman-Beorn schätzte seine Mannschaft erst später irgendwie. Im ersten Roman, vielleicht auch noch im zweiten, ich weiß es gerade nicht, verheizt er auch seine Leute, interessiert sich nicht für sie und macht sich eigentlich nur ständig Sorgen, dass ihm irgendwer den Rang als Hetman ablaufen möchte.
Das habe ich anders in Erinnerung. Die einzige Person die er wirklich verheizt ist dieser eine Thorwaler, den er gegen Galayne austauscht. Und das auch nur, weil der ursprünglich mit dem Foggwulf reisen wollte, von dem dann abgelehnt wurde aber trotzdem nicht mit dem Phileasson-Anhimmeln aufhören konnte. Der wäre ihm bei der ersten Gelegenheit in den Rücken gefallen.
Ja, er war Ursa am Anfang ein wenig misstrauisch gegenüber, aber er hat sich immer beherrscht und sie nie grundlos irgendwie zurechtgewiesen, obwohl er davon ausging, sie wolle ihm die Drachenführer-Position abnehmen.
Und schon im zweiten Buch gab es diese tolle Szene, in der einer seiner Recken von dem Lynx gerissen wird. Spätestens da merkt man, wie sehr ihm am wohl von jedem liegt, den er in seine Mannschaft aufgenommen hat.
Wolfio hat geschrieben:
16.02.2020 00:47
An sich finde/fände ich es aber auf jeden Fall sinnvoll, die aktive Gruppe ungefähr mit der Gesamtgruppe in Deckung zu bringen. Mit Phileasson+Ohm+5 Helden sind wir bei 7. Dazu Raluf+Ynu sind 9.
Und mit Shaya sind's 10 ^^
Also zumindest bei uns war das ganz klar: Prüfung 1 ist so ne Art Probelauf, bei der festgestellt wird, wer aus der Mannschaft am meisten helfen kann, dann wird vor Aufgabe 2 aussortiert, wer nicht ut genug war darf immerhin noch den Kopfschwänzler nach Thorwal bringe. Allein aus Spielleiter-Sich macht das sehr viel Sinn, wer will schon mit 50+ NSCs durch die Gegend reisen.
Eadee hat geschrieben:
16.02.2020 11:34
Klar, Plottechnisch und auch Settingstechnisch hat die Kampagne andere Highlights, aber wenn der Spielerheld, der Beorn am stärksten verteufelt hat während der Saga so eine dramatische Wendung durchmacht dass er von seinen Gefährten überredet werden muss nicht bei Beorn am Rabenpass zu bleiben, dann ist das ein starkes Stück.
Freut mich sehr, wenn euer Meister dass so rüber gebracht hat, das klingt durchaus emotional und nach einer tollen Szene.
Objektiv sehe ich aber nichts tolles oder heldenhaftes an Abenteur-Beorns handeln. Er hätte sich gleich nach dem Himmelsturm opfern können, dass wäre ein Opfer gewesen. Stattdessen hilft er einem der größten Übel Aventuriens bei allem möglichen und zieht jeden, den er anheuert mit in sein Verderben. Und warum? Weil er die Wettfahrt trotz allem gewinnen will. Das Opfer, eher ein Selbstmord, kommt erst, als er nichts mehr zu verlieren hat. Sein Leben ist an dem Punkt vorbei, die Wettfahrt verloren, sein Ruf ruiniert. Da macht er das einzige, was so ein Egoist in der Situation machen würde: Er "opfert" sich und hofft das der liebe Foggwulf dafür sorgt, dass sein Opfer ihm wenigstens den Ruhm einbringt, den er sich wünscht. Rein egoistisch, in keinster weise altruistisch.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.02.2020 13:33

WeZwanzig hat geschrieben:
16.02.2020 13:27
Und mit Shaya sind's 10 ^^
Also zumindest bei uns war das ganz klar: Prüfung 1 ist so ne Art Probelauf, bei der festgestellt wird, wer aus der Mannschaft am meisten helfen kann, dann wird vor Aufgabe 2 aussortiert, wer nicht ut genug war darf immerhin noch den Kopfschwänzler nach Thorwal bringe. Allein aus Spielleiter-Sich macht das sehr viel Sinn, wer will schon mit 50+ NSCs durch die Gegend reisen.
Das fand ich halt teilweise sehr schade, dass es so viele sind. Dadurch verbindet man sich mit den NSCs doch erst nach der 1, meist sogar erst ab der 2. Aufgabe im Himmelsturm. Ich weiß nur nicht, ob eine deutlich kleinere Besatzung möglich wäre. So bleiben große Teile der Mannschaft eben namenlose Dummys. Das fand zumindest ich sehr schade als Spieler.
Würde als Meister es vielleicht so machen, dass man einen Teil der Mannschaft als festen Kern anheuert und der Rest weiß, dass er vor allem als Ruderer angeheuert wird.

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Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 16.02.2020 14:20

WeZwanzig hat geschrieben:
16.02.2020 13:27
Der wäre ihm bei der ersten Gelegenheit in den Rücken gefallen.
Naja, das sei mal dahin gestellt. Jemanden in die Mannschaft aufzunehmen, und dann beim ersten Unbekannten, der sinngemäß ein Opfer fordert, das zu geben ohne zu fragen und seine Mannschaft darüber zu belügen finde ich schon sehr skrupellos.
Gegenüber Ursa hat er sich auch oft Gedanken gemacht, ob sie ihm was streitig machen möchte, was mir auch recht grundlos erschien.
Ich finde ihn im ersten Band, oder vielleicht auch den ersten beiden (das ist ja schon wieder etwas her) sehr skrupellos, egoistisch und ohne echte Gedanken oder Rücksicht auf seine Mannschaft.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.02.2020 15:46

Nightcrawler hat geschrieben:
16.02.2020 14:20
Ich finde ihn im ersten Band, oder vielleicht auch den ersten beiden (das ist ja schon wieder etwas her) sehr skrupellos, egoistisch und ohne echte Gedanken oder Rücksicht auf seine Mannschaft.
Ich glaube, dass Beorn sich durchaus durch die Erlebnisse im Himmelsturm verändert. Immerhin sind die Mitglieder bis dato ja weitgehend Fremde für ihn und erst die Mammutjagd und der Himmelsturm schweißen sie da fester zusammen.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 16.02.2020 15:49

Mir fehlte die Entwicklung und das Umdenken. Erst war er so, dann so. Erst war er Pardona sexuell quasi hörig, dann war da auf einmal nichts mehr und er fand Zidaine viel besser, und wieder fehlte mir das Umdenken und die Weg- und Hinentwicklung.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 16.02.2020 18:12

Nightcrawler hat geschrieben:
16.02.2020 15:49
nd er fand Zidaine viel besser
War das dann nach Band 3? Bis Festum hatte ich eher das Gefühl, da wäre so bisschen Vatergefühle für den Frischling im Spiel

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Nightcrawler
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 16.02.2020 18:50

Das war erst später. Aber noch Silberflamme war er ganz wild auf Pardona.
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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Der löbliche Pilger » 20.02.2020 09:47

Zurück zur eigentlichen Fragestellung von @Dellamonikus:

Ich kenne euren Spielstil zwar nicht, aber wir haben die Kampagne mit Erscheinen des ersten Bandes begonnen (war allerdings Zufall) und sind derzeit mit unserer Gruppe den Büchern um zwei Bände hinterher. Wir spielen alle zwei Wochen sonntags (8-10h). Wenn ihr es schaffen solltet, demnächst erst zu starten und die Bücher noch überholt, dann macht ihr irgendwas falsch...oder wir. :censored:

Unser SL hat lt. eigener Aussage einige der NSCs sowie Anreggungen aus den Romanen eingebaut, ich kann dir allerdings nicht sagen, welche das sind, da ich mich nicht spoilern will.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Dellamonikus » 20.02.2020 22:40

Ja, der Diskurs driftet leider etwas vom Thema weg.

Ich nehme mit, dass man optional mit den Romanen das Abenteuer anreichern kann, allerdings einige Dinge zu berücksichtigen hat um nicht unnötig Dinge zu verschlimmbessern. In meinem Fall werde ich, wie beschrieben, wohl mal den ersten Roman lesen, das erste Abenteuer mit meinen Spielern spielen und dann entscheiden, ob und inwiefern der Roman geholfen hat.

Gerne können noch neue Eindrücke und Meinungen hier eingebracht werden, ich würde allerdings darum bitten von konkreten Vorlieben für NSCs und Motivationsinterpretationen Beorns abzusehen.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 21.02.2020 00:12

Und wirf mal einen Blick ins Phileasson-Projekt ;)

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Dellamonikus » 08.05.2020 20:06

Mittlerweile haben wir die Kampage angefangen und ich habe nebenbei einfach in den ersten Roman reingelesen und mir zusätzlich ein Let's Play des ersten Abenteuers online angeguckt und muss sagen, dass das aus meiner Sicht eine sehr gute Entscheidung ist. Durch den Roman kommen dramaturgische und erzählerische Inspirationen und durch das Let's Play auch Inspirationen in Sachen "Gamedesign" und Plotfortgang, d.h. Streckung und Stauchung bestimmter Aspekte.
Das Phileasson-Projekt bietet dabei tatsächlich auch einige nützliche Informationen an (zusätzliche Hintergrundinformationen zu Charakteren, Orten etc.) und alles in allem würde ich nun zur eigentlichen Frage des Threads sagen:

Romane nicht abwarten, Kampagne einfach spielen, Hintergrundmaterial gibt es in so einer Fülle, dass die ersten Romane zwar zusätzliche Anreize geben können, aber sicherlich nicht in ihrer Fülle das gesamte Kampagnenerlebnis bis in das letzte Abenteuer maßgeblich verbessern.

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Romane abwarten vs. Kampagne mit Pause

Ungelesener Beitrag von Draco Graustein » 20.05.2020 14:34

Dellamonikus hat geschrieben:
08.05.2020 20:06
Romane nicht abwarten, Kampagne einfach spielen, Hintergrundmaterial gibt es in so einer Fülle, dass die ersten Romane zwar zusätzliche Anreize geben können, aber sicherlich nicht in ihrer Fülle das gesamte Kampagnenerlebnis bis in das letzte Abenteuer maßgeblich verbessern.
Dem kann ich mich nur anschließen. Vor allem die Darstellung von NSCs profitieren von den Romanen.

Außerdem habe ich als GM das besondere Projekt zwei Gruppen in einem DSA Universum zu leiten. Eine Gruppe davon hat eine zwielichtige Gesinnung und hat sich deswegen dazu entschieden in Beorns Ottajasko zu gehen. Wer auch so einen Sonderfall hat dem können die Romane schon sehr Helfen da hierfür nur wenig Infos im Abenteuer beschrieben sind.
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Ungelesener Beitrag von Erynwen » 22.05.2020 16:09

Draco Graustein hat geschrieben:
20.05.2020 14:34

Außerdem habe ich als GM das besondere Projekt zwei Gruppen in einem DSA Universum zu leiten. Eine Gruppe davon hat eine zwielichtige Gesinnung und hat sich deswegen dazu entschieden in Beorns Ottajasko zu gehen. Wer auch so einen Sonderfall hat dem können die Romane schon sehr Helfen da hierfür nur wenig Infos im Abenteuer beschrieben sind.
Das ist ja cool! Diese Idee spukt mir ja auch schon länger durch den Kopf: die Saga mit 2 Gruppen parallel zu spielen, deren Taten dann tatsächlich auch Auswirkungen auf die jeweils anderen haben. Und in einigen Szenen beide Gruppen dann auch mal Aufeinandertreffen zu lassen...

Aber stimmt schon, die Beorn Saga ist in den Romanen natürlich sehr schön und ausführlich beschrieben. Es steht zwar im Abenteuer dass es theoretisch möglich ist, auch die Beorn Saga zu spielen, aber gehört, dass eine Gruppe das durchgezogen hat, hab ich bisher noch nicht.

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