Aramis Quendan Péragon von Belhanka - Adeptus Maior

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Marcel
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Aramis Quendan Péragon von Belhanka - Adeptus Maior

Ungelesener Beitrag von Marcel » 24.02.2011 07:35

Hallo liebe Künstler,

ich würde mich riesig freuen, wenn sich einer von Euch mal meines Hauptcharakters annehmen würde:

Aramis Quendan Peragón, Adeptus Maior und Magister Extraordinarius der Akademie der Geistreisen zu Belhanka

Wesenszüge: lebensfroh, leicht naiv, gutgläubig, offen, zurückhaltend, autoritätsgläubig
Größe: 1,87; Gewicht: 70; Haarfarbe: kupferrot; Augenfarbe: blau; Alter: ca. 25; Halbnivese, schmal und sehnig, regelrechte Apfelsucht

Aussehen: Auf den ersten Blick sieht man einen jugendlich wirkenden großen Mann mit verschmitztem, neugierigen Gesichtsausdruck. An seiner grauen Reiserobe, dem spitzen grauen Hut und seinem Stab eindeutig als Gildenmagier zu erkennen, fällt dem weltgewandten Beobachter schnell auf, dass nicht nur horasisches Blut in seinen Adern fließt: Seine stahlblauen Augen über dem glattrasierten Gesicht sind leicht schräg gestellt, unter seinem spitzen Hut fallen ihm die schulterlangen Haare kupferrot auf die schmalen Schultern. Seine Robe ist praktisch und kurz gehalten, eine leichte Tuchhose verschwindet in hohen Lederstiefeln.

Sein Pferd, ein stattlicher weißer Warunker namens Horst, ist an beiden Seiten mit Satteltaschen behangen, hinter dem Sattel ist ein Schlafsack befestigt.


Ich stelle mir zum Beispiel ein Bild von ihm vor seinem Pferd Horst stehend vor, in der einen Hand seinen schmucklosen weißen Stab, mit der anderen einen Apfel essend. Wichtig wäre mir, dass seine naive und offene Grundeinstellung zum Ausdruck kommt, er sieht wirklich sehr harmlos aus.


Hintergrund:
Vater: Alricio Ludolfo Peragón, Horasischer Händler im Dienste von Haus Stoerrebrandt
Mutter: Karra, Nivesische Schamanin, gestorben 1007 BF
Geschwister: Bruder Artemis, Händler, gestorben 1007 BF; Bruder Portus, Offizier im Dienste des Horasreichs; Bruder Dartagnon, Abenteurer, verschollen seit 1005 BF

Kindheit: Da sein Vater als Leiter verschiedener Handelsposten in ganz Aventurien arbeitete, lebte die Familie selten länger als 3 Jahre an einem Ort. Dass er anders war als die meisten anderen Kinder, vor allem auch anders als seine drei kräftigen und rauflustigen Brüder, wurde ihm schon als kleiner Junge bewusst. Von anderen Kindern wurde er ob seiner schmächtigen Statur und seiner etwas altklugen Art oft gehänselt, ihn zu verprügeln trauten sie sich aber nur jeweils ein Mal, danach hatten sie ihre Lektion von Aramis’ größeren Brüdern schnell gelernt, die ihren kleinen Bruder zwar etwas merkwürdig fanden, ihn aber gegen alle Widrigkeiten tapfer zu verteidigen wussten. Aramis lernte in dieser Zeit, dass seine beste Verteidigungstaktik die möglichst schnelle Flucht war, und wenn es hart auf hart kam, war er trotz seiner geringen Kraft schnell wie der Wind. Schon früh wurde von der Mutter die magische Begabung Aramis’ entdeckt, als er mit 7 Jahren begann, mit Hilfe intuitiver Magie zum Spaß Dinge durch die Luft fliegen zu lassen und sich auch schon mal in Luft aufzulösen und in seinem Zimmer wieder aufzutauchen, wenn er sich bedroht fühlte oder ausgeschimpft wurde. Mit 10 Jahren bat sein Vater einen befreundeten Magier, sich das Kind anzusehen, und dieser stellte seine Begabung für die magische Bewegung von Dingen und Körpern fest und empfahl den Eltern, Aramis auf die Akademie der Geistreisen in Belhanka zu schicken. Die Familie zog erneut um, um sich nun zum ersten Mal für längere Zeit in Belhanka niederzulassen, wo der Vater das dortige Handelskontor von Stoerrebrandt übernahm und Aramis’ Bruder Portus in die Armee eintrat.

Jugend: Auf der Akademie interessierte sich Aramis seiner Begabung gemäß vornehmlich für die Magie der schnellen Bewegung von Objekten und sich selbst. Seine Lieblingsfächer waren der Transversalis und der Motoricus, auch der Axxeleratus ging ihm leicht von der Hand. Obwohl an der Akademie die Kampfzauberei nicht gern gesehen wurde, konnte er den Akademieleiter überreden, ihm einige Kampf- und Verteidigungszauber beizubringen gegen das Versprechen, dieses Wissen nur zur eigenen Verteidigung und zum Wohle aller, niemals aber gegen Unschuldige oder Unterlegene anzuwenden. Dieses Versprechen nimmt er auch aufgrund des großen Respekts vor seinem Mentor immer noch sehr ernst.

Ein Jahr vor seiner Abschlussprüfung erkrankte er schwer an der Blauen Keuche und überlegte nur durch Glück und die aufopfernde Pflege einiger in der Heilkunst ausgebildeter Magister. Er verlor durch die Krankheit einen Großteil seines Geruchssinnes und ist seitdem überdurchschnittlich oft durch Krankheit an sein Lager gefesselt. Aus Dankbarkeit über seine Rettung, die er dem umfangreichen Wissen seiner Lehrer zuschreibt, entwickelte er einen tiefen Glauben zu Hesinde und nahm wenig später den Moralkodex der Kirche an, um diesem Glauben Ausdruck zu verleihen und das heilsame Wissen zu mehren und zu pflegen.

Heldenleben: Kurz nach seinen Abschlussprüfungen an der Akademie zog er, ganz im Sinne des von ihm ebenfalls verehrten Aves, in die Welt, um sein Wissen zu mehren, einige wichtige Plätze seiner Kindheit noch einmal zu besuchen und einen Eindruck von der Welt außerhalb des wohlgeordneten und fröhlichen Belhanka zu bekommen. Zum Abschied schenkte ihm sein Vater einen treuen und gut ausgebildeten Warunker, den er Horst taufte und der ihm von nun an sein ständiger Begleiter sein sollte.

Schon bei seinen ersten längeren Reisen erkannte er zwei Dinge, die ihn von da an prägten: Zum einen musste er die Erfahrung machen, dass man mit Freundlichkeit und Offenheit allein nicht in allen Situationen weiterkommt. Nach seinen ersten Begegnungen mit frechen Räuberbanden und marodierenden Goblinclans in der Wildnis des Nordens, in denen er zum ersten Mal seine auf der Akademie erlernten Kampffähigkeiten an echten Gegnern erproben musste, wurde seine bislang sehr naive und weltoffene Geisteshaltung zum ersten Mal von Vorsicht, Zurückhaltung und Misstrauen eingetrübt.
Zum anderen lernte er, dass man, obwohl er es für Zeitverschwendung hält, Geld verdienen muss, um die überlebenswichtigsten Dinge auf Reisen und auch seine Schulden bezahlen zu können. Also besann er sich einiger bekannter Zauber, die man in Geld umsetzen konnte und verdiente nun den ein oder anderen Dukaten damit, schwere Lasten mittels Motoricus zu bewegen, mit einem Transversalis an unzugänglichen Orten verlorene Gegenstände wiederzubeschaffen oder reichen Herrschaften im Sommer mittels Animatio einen sich selbst bedienenden Fächer zu verkaufen. Auch die magische Analyse von Gegenständen oder Vorkommnissen half ihm, sich über Wasser zu halten und sich in ihm unbekannten Magie-Gebieten weiterzubilden. Er war sich auch nicht zu schade, mit eher anspruchsloseren Tätigkeiten Kost und Logie zu erhandeln, etwa mit dem Vorlesen oder Verfassen von Briefen oder der Erledigung komplizierter Rechenaufgaben. An jedem Hesindetempel, an dem er vorbeikam, machte er wenn möglich halt und vertiefte seine Studien der heiligen Bücher und der Geschichte des Zwölfgötterglaubens.

Auf seinen Reisen in den Norden besuchte er Havena, dass er schnell wieder verließ, da er keine Aufträge fand und auch ansonsten als Gildenmagier nicht gern gesehen wurde. An der Küste entlang drang er bis nach Olport vor, wo er einige Wochen die Sitten und die Sprache der Nordländer studierte, bevor er sich zu Schiff nach Riva aufmachte und sich von dort nach Südosten wandte. Er reiste einige Zeit mit einem geflüchteten Firnelfen namens Eldarion, der ihm tiefere Einsicht in den Blitz und den Balsam verschaffen konnten, im Gegenzug brachte er ihm einige Dinge über die Sterne und die Geographie Aventuriens bei und ein wenig Garethi bei und schnappte einige Brocken Isdira auf. Von Norburg wanderte er dann über Baliho und Wehrheim bis nach Gareth.

Im Jahre 1007 kehrte er nach Belhanka zurück, nachdem sein Vater ihm über die Stoerrebrandt-Niederlassung in Gareth Nachricht hatte zukommen lassen, dass seine Mutter und einer seiner Brüder bei einem Hausbrand ums Leben gekommen waren. Er erfuhr auch jetzt erst, dass sein Bruder Dartagnon seit zwei Jahren vermisst wurde, nachdem er von einer Expedition von Neetha aus zu den Zyklopeninseln nicht mehr zurückkehrte.

Er machte in Belhanka einige Monate Station, auch um sich an der Akademie weiterzubilden, alte Kontakte zu pflegen und seine bisherigen Erfahrungen niederzuschreiben und dem Hesindetempel in Abschrift zu überlassen und wurde von seinem Mentor nach einiger Zeit als Magister für Schadenszauberei eingestellt.

Aramis’ Einstellung zu:

Göttern:
Praios: Wahrheit ist ein wichtiges Gut, auch wenn man sie manchmal zurückhalten muss, um sich oder andere zu schützen. Er ist die höchste Autorität und verdient allein deshalb Respekt. Seinen Geweihten gegenüber muss man allerdings aufpassen, dass sie einem aus der eigenen Wahrheitsliebe keinen Strick drehen.
Rondra: Die Göttin des ehrenhaften Kampfes ist eine Lichtgestalt und sollte ein Vorbild für jedermann sein. Ihre Geweihten zählen zu den ehrenhaftesten Menschen auf Dere, auch wenn ein Normalsterblicher Rondras Gebote wohl nicht lange überleben würde.
Efferd: Das Meer hat Aramis schon immer fasziniert, über seinen Gott weiß er allerdings nicht mehr als der gebildete Durchschnittsbürger.
Travia: Wie oft schon halfen Aramis die von anderen Menschen ernstgenommen Gebote der Göttin der Gastfreundschaft? Wenn sie nicht wäre, wäre ein Aves-gefälliger Lebensentwurf nicht möglich.
Boron: Der mysteriöse, furchteinflößende Herr des Schlafs. Auch wenn er Respekt verdient, ist er Aramis doch nicht ganz geheuer.
Hesinde: Die Herrliche, Allwissende, Gütige. Ohne Ihren Wissensdurst wäre Aramis schon seit Jahren tot. Ihr zu huldigen und ihren Geboten zu folgen ist eines seiner Lebensziele. Wo immer er einen ihr geweihten Tempel finden wird, wird er nach Möglichkeit die Zeit für ein Gebet und die Mittel für eine Spende finden.
Firun: Selbstüberwindung ist auch für Magier eine Zierde, das Fleisch auf den Tisch zu bringen sollen aber bitte schön andere erledigen.
Tsa: Auch wenn die Idee des Friedens auf Dere gut klingt, darf man doch nicht vergessen, dass es der Gefahren und schlechten Menschen viele gibt. Immerwährender Wandel ist zwar anstrengend, aber aus neuem entsteht viel Gutes.
Phex: Die Verehrung Phexens ist vertretbar für die, die nichts oder wenig haben. Wer aber hat, sollte der Allgemeinheit seinen Dienst erweisen und nicht selbstsüchtig seine Habe zu vergrößern trachten.
Peraine: Sicher wichtig für einen Bauern, nicht ganz so bedeutsam für Aramis, auch wenn er gerne gut verpflegt ist.
Ingerimm: Wen die Zwerge in Ihrer Weisheit verehren, kann nicht schlecht sein. Ohne großes Handwerk wäre die Kunst nicht entstanden, und ohne die Kunst ist das Leben fad und langweilig.
Rahja: Sex ist nicht nur Fortpflanzung, es macht auch Spaß. Auch wenn das eine eher neue Erkenntnis Aramis’ ist, ist sie ihm dennoch nicht weniger wichtig als andere Dinge. Ob man dafür allerdings eine Göttin braucht?
Aves: Nur durch die ewige Suche und das Voranschreiten kommt man mit sich selbst und der Welt weiter. Niederlassen kann man sich noch im Alter, wenn die Füße einen nicht mehr tragen wollen.

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