Umgang mit dem Spielleiter.

Erfahrungen, Tipps, Vorlieben, Probleme, Fragen zu RPG-Systemen und RPG-Theorie.
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DerKater
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Umgang mit dem Spielleiter.

Ungelesener Beitrag von DerKater » 24.12.2020 03:41

Um es zu Beginn klar zu stellen.
Das Spielleiten ist wie vieles letztlich Geschmackssache und was einen guten Meister ausmacht subjektiv.
Es geht mir daher nicht darum warum manche Spieler und Spielleiter nicht zusammenpassen und wer daran schuld ist.
Aber aufgrund einiger negativer Erfahrungen in der letzten Zeit wollte ich das mal ansprechen.
Wird der Meister von vielen Gruppen als reines Werkzeug gesehen?
Das man einfach wegwerfen kann wenn er nicht so funktioniert wie man es gern hätte?
Ist es vielen Spielern nicht bewusst das das meistern mit Arbeit und Zeit verbunden ist?
Man verstehe mich nicht falsch...
Ich meistere sehr gerne und es zwingt mich auch niemand dazu.
Aber grade in letzter Zeit häufen sich negative Erfahrungen..
Ist ein.."Sorry das passt wohl nicht. Aber danke das du dir die Mühe gemacht hast.." schon zuviel verlangt?
Was mich nicht nur selber ärgert und enttäuscht, sondern für die DSA Szene insgesamt ein Problem darstellt.
Man powert als Meister irgendwann aus.
Nachdem man sich mehrfach auf neue Spieler, ihre Chars und ihre Spielwünsche eingestellt hat und mehrfach diese Mühe mit
Füssen getreten wurde.
Aber, auch wenn manche das glauben, es gibt keine Fabrik wo Spielleiter vom Fliessband rollen.
Von daher wird es zum Problem, wenn immer mehr keine Lust mehr dazu haben.
Wie sind da eure Erfahrungen?

Merry
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Umgang mit dem Spielleiter.

Ungelesener Beitrag von Merry » 24.12.2020 06:58

Du klingst ziemlich frustriert. Ich weiß zwar nicht, was genau vorgefallen ist, aber das scheinst du auch für dich behalten zu wollen.

Ich selbst leite seit über zehn Jahren und mir macht es mehr Spaß als zu spielen. Aber ich kenne ebenfalls solche Hänger. Meist sind es nur einzelne Spieltage/-abende, bei denen man den Eindruck hat, dass seiner Arbeit nicht genug Wertschätzung entgegengebracht wird. Meiner Erfahrung nach kann das unterschiedliche Gründe haben und ich nenne mal die, die mir morgens um halb sieben einfallen:
  • Ein Spieler weiß gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. – Sieht er, wenn er selbst mal meistert. Oder man erzählt ihm einfach mal, wie lange man für was braucht. Manche sind ziemlich überrascht.
  • Manche Spieler brauchen gar nicht so viel Vorbereitung. Die wollen drei Stunden Spaß haben, ob sie nun den Magierturm stürmen oder einen Saufabend in den Kneipen Festums erleben. Und für beides genügt auch wenig Vorbereitungszeit. Für sie ist eine große Geschichte oder eine lange Kampagne gar nicht entscheidend.
  • Für Manche Spieler, anschließend an den Punkt eben, geht es gar nicht so sehr ums Rollenspiel, sondern um einen netten Abend zusammen. Was man tut, ist unerheblich. Und daher wissen sie vielleicht große Mühe vorher nicht zu schätzen. Siedler von Catan lässt sich ja auch schnell aufbauen und macht für sie den gleichen Spaß.
  • Spieler sind auch mal schlecht drauf, unkonzentriert, überhaupt nicht bei der Sache. Das kenne ich sehr gut. Ist einfach manchmal so, ob sie nun Ärger in der Familie oder Arbeit haben, einfach müde sind, sie das Würfelpech verfolgt und nichts klappen will …
  • Der Meister macht sich sehr viel Arbeit, weil er etwas besonders schön darstellen will, Hintergrund zeigen will, Atmosphäre schaffen will, obwohl es in dem Umfang gar nicht nötig wäre. Ich bin oft so ein Kandidat, bei dem das der Fall ist. Manche Spieler wissen das wirklich sehr zu schätzen und oft bekommt man dann auch großes Lob, für andere ist es zu viel, vielleicht fühlen sie sich überfordert oder brauchen es schlicht nicht.
  • Das, wo der Meister so viel Vorbereitungszeit reingesteckt hat, ist einfach nichts für den Spieler. Der Meister saß sechs Stunden an einer Schlachtkarte, hat Werte abgeglichen, Modelle gebastelt, aber der Spieler nimmt Kämpfe nur als Würfelorgie wahr, mit der er nichts anfangen kann. Kommt auch vor, ist aber natürlich frustrierend. Manchen Spielern ist nicht klar, dass man es als Meister allen Spielern und sich selbst recht machen muss. Und dabei Spaß haben, für Spaß sorgen und vieles mehr muss. Vielleicht muss auch das einfach einmal angesprochen werden. Meike hat Lust auf eine große Schlacht, während Yusuf genervt daneben sitzt. Das nächste Mal geht Alex aber in einem Gespräch, gemeinsam mit einer Flasche Schnaps an der Wand sitzend auf die tragische Hintergrundgeschichte des Helden Yusufs ein, womit Meike nichts anfangen kann. Jeder muss mal zurückstecken. Umso schöner, wenn man sich für alles begeistern kann. Wenn man einen Abend mal nur Dinge stattfinden, die einem nicht liegen, ist es ärgerlich, kommt aber mal vor. Und der Meister weiß ja irgendwann, was den Spielern gefällt. Und wenn etwas gar keinem Spieler gefällt, kann er es weglassen.
Wie so oft gilt: Zu reden hilft.
So kann einfach geklärt werden, ob irgendwem etwas nicht passt oder warum jemand unkonzentriert ist. Es kann mal aufgezeigt werden, wie viel Arbeit in allem steckt. Und manchmal kann auch mal eine Sitzung ausfallen, wenn es einem nicht gut geht.

P.S. an die Moderation: Wahrscheinlich sollte der Faden ins Unterforum »Rollenspiel & Spielwelten« verschoben werden, oder?
Si jo l’estiro fort per aquí
I tu l’estires fort per allà,
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I ens podrem alliberar.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 24.12.2020 12:08

@Merry Ich fand deine Aspekte sehr lehrreich :)

Aber ich befürchte, dass @DerKaters Problem ist, dass das Folgende:
Merry hat geschrieben:
24.12.2020 06:58
: Zu reden hilft
gar nicht mögich ist.
Siehe dazu bspw:
DerKater hat geschrieben:
24.12.2020 03:41
Ist ein.."Sorry das passt wohl nicht. Aber danke das du dir die Mühe gemacht hast.." schon zuviel verlangt
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Ungelesener Beitrag von Djembo » 24.12.2020 13:34

Oft ist das Problem eher, dass Erwartungen auseinander gehen. Das hier:
Merry hat geschrieben:
24.12.2020 06:58
Ein Spieler weiß gar nicht, wie viel Arbeit dahintersteckt. – Sieht er, wenn er selbst mal meistert. Oder man erzählt ihm einfach mal, wie lange man für was braucht. Manche sind ziemlich überrascht.
habe ich zu Anfang auch gemacht. Da habe ich Plots ausgearbeitet mit diversen Handlungssträngen und was nicht allem und da saß ich schon echt lange dran, mehrere Stunden pro Abenteuer. Aber das Meistern ist wie alles andere eine Fertigkeit, etwas, das man im Laufe der Zeit erlernt, nicht etwas, das man mal eben so kann. Und oft genug liegt es auch einfach am Meister, wenn das Spiel nicht läuft. Da ist die Meisterei das gleiche wie Schulunterricht. Wenn die Schüler unruhig sind und nicht zuhören, dann liegt das in mehr als der Hälfte aller Fälle am Lehrer. Eine Ferndiagnose kann man da kaum machen, aber oft gehen, wie @Merry schon geschrieben hat, einfach die Erwartungen auseinander. Der SL will im Plot voran kommen und die Geschichte erleben während die Spieler lieber 2 Stunden IT-Gespräch in der Kneipe machen, das wäre so ein ganz klassischer Fall. Naja... meistens ist es eher umgekehrt. Und da bringt es nichts, ellenlange Vorbereitungen zu machen, man hat viel mehr Spaß, wenn man mal schaut, was die Spieler eigentlich wollen und es ihnen gibt. Und wenn die Spieler lieber ein Brettspiel mit Monsterkloppen wollen, dann gib ihnen das doch. Und um auch Spaß zu haben, machst du vorher klar, dass sterbende Charaktere eine Möglichkeit sind und spielst halt gegen die Spieler (aber bitte fair bleiben). Der Spaß kommt dann, wenn alle Spaß haben, nicht wenn du eine perfekt vorbereitete und ausgearbeitete Geschichte spielst.
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DerKater
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Ungelesener Beitrag von DerKater » 24.12.2020 13:47

Erstmal Danke für eure ausführlichen Antworten.


"Du klingst ziemlich frustriert. Ich weiß zwar nicht, was genau vorgefallen ist, aber das scheinst du auch für dich behalten zu wollen."

Das nicht..aber ist halt einiges vorgefallen in letzter Zeit.
Kann man schlecht in paar Sätzen darstellen.
Reden?
Ja gerne..
Nur wenn man online einfach aus der Gruppe gekickt wird...dann ist es schwierig..
Um mal ein Beispiel zu nennen..

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Cherrie
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 24.12.2020 14:14

DerKater hat geschrieben:
24.12.2020 13:47
Nur wenn man online einfach aus der Gruppe gekickt wird...
<-- das ist eine recht extreme Situation und spontan fallen mir da nur zwei Möglichkeiten ein:
a) Die Gruppe ist extrem scheiße.
b) Du warst extrem scheiße.
Sorry, ist so. Eins von beiden wird stimmen :) Zumindest wenn es echt keine weitere Vorgeschichte dazu gab.

In Fall a) würde ich es abhaken und mich damit trösten, dass solche zwischenmenschlichen Versager mich eh nicht verdient haben.
Etwas differenzierter sollte man aber schon draufschauen, wenn einem dies öfters passiert. Wenn mich die zweite oder dritte Gruppe auf so eine Art sitzen lässt, erhöht das die Wahrscheinlichkeit ungemein, dass ICH es bin, die das Problem darstellt.
Und dann braucht man (man = wir im Forum) natürlich viel mehr Infos, was passiert ist, wie Du die Gruppen kennengelernt hast, wie Dein eigener Stil beim Spielleiten oder auch sonst ist, usw...

Wie Du schon geschrieben hast: Ein SL macht sich oft (deutlich) mehr Arbeit für so ein Treffen als die Spieler dies tun. Die schnappen sich meist nur die Charakterblätter, die Würfel und sind fertig. Ärgerlich, wenn diese Arbeit, auch wenn natürlich freiwillig erfolgt, nicht (genug?) gewürdigt wird. Im Gegenzug ist es kein Freischein, NUR weil man sich Arbeit gemacht hat, auch damit überall gemocht zu werden. Gut gemeint ist halt nicht immer gut gemacht.

Es bleibt aber dabei: Wenn Du nur einmal den Frust runterschreiben willst, alles ok. Einfach weitermachen hier, oft hilft das allein schon, dass man sich besser fühlt. Wenn Du aber echte Tipps haben willst und nicht nur ein Stochern im Dunkeln oder allgemeine Vermutungen was sein könnte, dann spendier uns bitte mehr Infos.

So oder so: Frohe Weihnachten! Und lass Dich nicht mehr ärgern! :)

DerKater
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Ungelesener Beitrag von DerKater » 24.12.2020 22:14

aber nein...mit dem Abstand von paar Tagen sieht die Welt eh wieder anders aus.
Vielen Dank und auch dir ein frohes Fest.

MoonDaughter
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Ungelesener Beitrag von MoonDaughter » 27.12.2020 13:23

Ich habe bisher selten erlebt, dass die Arbeit der Spielleitung (ich hasse das Wort "Meister", habe das Gefühl, das verstärkt viele der hier gennannten Probleme, es ist doch ein P&P-Rollenspiel und keine BDSM-Session) nicht gewertschätzt wird. Aber ich bin da auch sehr klar wenn ich leite: wenn ich mich scheiße behandelt fühle, höre ich halt auf. Umgekehrt habe ich als SL aber auch den Anspruch, den Bedürfnissen aller Spieler:innen gerecht zu werden. Und als Spielerin die SL eben die SL zu wertschätzen. Was ich für wichtig halte: Eine Session-Zero in darüber geredet wird, was sich alle (SL und Spieler:innen) wünschen und wo persönliche Grenzen liegen. So lassen sich nicht zusammenpassende Erwartungen direkt vermeiden. Im besten Fall findet selbst die System und Setting-Wahl erst dort statt. MMn fast genauso wichtig: eine ehrliche und konstruktive Feedback-Runde nach jeder Runde. Wo die Spieler:innen der SL, die SL den Spieler:innen und die Spieler:innen sich gegenseitig (im besten Fall auf wertschätzende Art) Feedback und konstruktive Kritik geben können.
Wer Fehler findet darf mir gerne eine nette PN schicken damit ich dazu lernen kann.

Darilon
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Umgang mit dem Spielleiter.

Ungelesener Beitrag von Darilon » 14.01.2021 13:05

Ich habe auch oft das Gefühl, dass der SL einen sehr undankbaren Job hat. Ich habe auch das Gefühl, dass es online noch mal ein paar Potenzen schlimmer ist als in Tischrunden.

MEn ist das meisten ein Ausdruck davon, dass der Spieler frustriert ist über irgendetwas. Und frustrierte Spieler sind selten gut darin Wertschätzung auszudrücken. @Merry hat ja schon eine ganze Liste Sachen aufgezählt, was der Grund sein kann. Das werde ich jetzt nicht noch mal alles wiederholen, sondern einfach ein paar Schwerpunkte ergänzen.

Die meisten SLs konzentrieren sich darauf, keine Langeweile aufkommen zu lassen, wogegen ja eigentlich keiner Einspruch erhebt. Aber dabei wird regelmäßig übersehen, dass der größte Feind eines gelungene Spieleabends nicht die Langeweile ist, sondern Frust. Und so manches mal stehen gerade die SLs die es besonders gut machen wollen, in der Gefahr, den Bogen zu überspannen. Fünf Minuten Langeweile verderben niemandem den Spieleabend. Eine 10 Sekunden Frustbegebenheit schafft das regelmäßig. Und wenn das, was sich der Spieler für seinen Charakter am meisten wünscht auf der Strecke bleibt weil der SL es zu wenig spannend findet oder weil Plot, dann verursacht das Frust. Und man sollte sich nicht täuschen. der Frust wird nie durch den "größeren" Erfolg am Ende oder die tolle vorbereitete Wendung in der Geschichte wettgemacht.

Online kommen dann immer noch ein paar zusätzliche Hürden hinzu:

Online-Spielersuche ist ein bisschen wie Online-Dating: Man hat meist nur ein paar Fetzen nichtssagende Allgemeinplätze ("will kein Powergaming") und noch nicht mal das Foto einer Datingplattform, das dort manchmal sogar eine gewisse Ähnlichkeit mit der Person hat. Das führt dazu, dass man viele Personen, die man im realen Leben schon auf Sicht aussortiert hätte (das macht über 90% der Kandidaten aus) jetzt durch Testspiele aussortieren muss. Und oft ist man dann doch sehr erstaunt, wenn man beim ersten Treffen entdeckt, was wirklich dahinter steckt. Das führt dazu, dass viele Spieler sich nach relativ kurzer Zeit verabschieden. Man sollte sich also darauf einstellen häufiger auf Spieler zu treffen, die andere Stile pflegen und die daher mit dem Stil des SL nicht so glücklich sind.

Die Tendenz einfach nicht mehr zu kommen, ohne sich abzumelden, ist ausgesprochen frustrierend. Da kenn ich schon Personen, die nur deswegen, nicht mehr Online leiten wollen. Das ist leider ein völlig unnötige Unart.

Ich habe, dass Gefühl, dass Online die Verbindlichkeit von einigen Spielern nicht so wichtig genommen wird wie in Tischrunden oder Spieler sich für Runden anmelden, für die sie eigentlich keine Zeit haben (oder nur manchmal Zeit haben). Auch das ist ausgesprochen frustrierend und auch eine unnötige Unart.

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