Auf der Suche nach passendem P&P

Erfahrungen, Tipps, Vorlieben, Probleme, Fragen zu RPG-Systemen und RPG-Theorie.
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Merkijan
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Ungelesener Beitrag von Merkijan » 27.10.2018 12:36

Hallo liebe Community!

Aufgrund von Zeitmangel, Arbeit, Umzug und anderen Dingen privater Natur sind meine (vorrangig DSA) Gruppen nicht mehr wirklich aktiv und ich habe nun auch schon seit ca. 2 Jahren nicht mehr gemeistert - das letzte System war (für etwa vier Sitzungen) Splittermond, welches mir ganz gut gefallen hat. Einer der wenigen Punkte, der mir nicht so gut zugesagt hat, war die Charakterentwicklung, die ich persönlich(!) als ein bisschen als zu "flach" empfand (Wissensstand damals, ggf. nun umfangreicher geworden).

Die einzige DSA (4.1) Gruppe, in der ich noch spiele, trifft sich ca. 4x im Jahr, was nicht allzu aktiv ist.

Nun würde ich gerne wieder eine Gruppe meistern, wofür ich schon drei Spieler/innen hätte.

Seit einigen Tagen bin ich nun auf der Suche nach dem passenden System (da wir in dem Zuge gerne gleich etwas Neues ausprobieren würden) und hoffe, dass ihr mir helfen könnt :)

Ich würde hier einige Punkt auflisten und ggf. findet sich ja jemand, der schon ein System kennt, welches zumindest ein paar oder einen Großteil der Punkte abdeckt - bei der riesigen Menge an verfügbaren P&P Produkten werde ich selbst nach dem Lesen des 10. Berichts über dieses oder jene System nicht zu 100% schlau, da ist vielleicht dieser Weg hier besser für mich.

Was ich schön in einem System fände:

- nicht zu eng gestrickter Hintergrund (offizielles Aventurien hier als "Negativ"-Beispiel, Splittermond mit den nicht definierten Zonen als gutes Beispiel)
- recht freies Erfahrungspunkte- und Steigerungssystem (selber verteilen statt *Plopp* LvL Up und Punkte verteilen wäre toll)
- ein stimmiges Setting inkl. Magie (ob Richtung Shadowrun oder Pathfinder ist dabei egal)
- schöne Möglichkeiten für Nischen wie Alchimie/Schmieden/Berufe
- gerne umfangreiche aber nicht zu irre komplizierte Regeln
- Charaktererstellung und -planung darf gerne viele Möglichkeiten bieten
- lange Einarbeitungszeit (Regeln/Hintergrund) für Spielleiter (mich) muss kein Showstopper sein, ich nehm mir die Zeit ;)

Uuuuuuund genau genommen wars das schon an Anforderungen - falls es eine deutsche Version des Systems gibt, wäre es ganz nett.

Ich hoffe, der Thread passt hier hin - sonst bitte verschieben.

Weiterhin suche ich natürlich noch selber, würde mich hier aber über jeden Input freuen!

Vielleicht noch der Hinweis, dass wir als "Fallback"-Lösung (also sollten wir gar nix Neues finden) wohl die Dunklen Zeiten (DSA 4.1) nutzen würden.

Vielen Dank schon mal und viele Grüße
Merkijan

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Al-Ahmad
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Ungelesener Beitrag von Al-Ahmad » 28.10.2018 16:45

Ich persönlich bin ein großer Fan der neuen Welt der Dunkelheit (seit 2015 Chronicles of darkness). Die gibts allerdings nicht auf deutsch, bzw. Nur die Erstauflage bis 2005 und dort nur das grw, vampire und werewold. Prinzipiell kann man aber alles (Werwölfe, Vampire, Wechselbälger, Jäger, Magier, etc) spielen.

Dann "Der Sprawl", letztes Jahr von Uhrwerk über ein crowsfu übersetzt. Hier finden Abenteuer in einzelnen Schritten statt, die auch darüber Auskunft geben, wieviele Ressourcen den Charakteren zur Verfügung stehen und ähnliches.

"Kleine Ängste", kurz gesagt spielt man hier Kinder - und das Monster unterm Bett ist echt. Die Kinder haben Fantasie und dadurch Fähigkeiten.

"Degenesis" hat ein postapokalyptisches setting und ist alleine wegen den Artworks einen Kauf Wert.
-Spielleiter und Alveraniar aus Leidenschaft.

Merkijan
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Ungelesener Beitrag von Merkijan » 29.10.2018 10:02

Vielen Dank für die Hinweise/den Input - v.a. "Degenesis" macht ja mal einen super (ersten) Eindruck. Das könnte was für uns sein :)

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Hesindian Fuxfell
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 06.11.2018 15:00

Wichtig bei Degenesis: auf die zweite Edition achten, die erste war regeltechnisch "etwas problematisch". Man spielte Chars die in ihrem Spezialgebiet quasi nichts konnten und im Rest noch weniger...

Auf der Schiene hat das Update ganze Arbeit geleistet, der normale Bereich funktioniert ganz gut. Mein Problem an dem System ist der Kampf, explizit die Nahkampfregeln. Es gibt zu viele nahezu gleiche Waffen für die wenigen Werte und je kleiner und leichter die Waffe, desto besser im Kampf. Schaut euch das gut an, bevor es Frust verursacht.

Als Fantasy-Setting würde ich noch Elyrion ins Rennen führen. Eine etwas andere Welt, in der jeder Charakter übernatürliche Fähigkeiten entwickeln kann. Und das Magiesystem ist mit Spontanzauberei recht frei einsetzbar.

Als Variante zu WoD würde ich noch Scion ins Feld führen. Prinzipiell vergleichbares Regelsystem, jedoch nicht kompatibel, weil man exponentiellen Machtzuwachs hat. Man spielt Nachfahren von Göttern auf dem Weg zur eigenen Gottwerdung. Da reisen dann die Tochter des Zeus mit dem Sohn von Tyr und der Tochter Ganeshas durch dei Welt auf der Jagd nach Titanenbruten.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 07.11.2018 16:34

Ein paar Rückfragen:
- Wie wichtig sind Kaufabenteuer?
- Gibt es ein präferiertes Würfelsystem? Oder geht etwas gar nicht? Prozentsystem bis Pool, 2W6 bis Fudge.
- Gibt es Präferenzen zum Setting? Dark&Gritty, Märchenhaft, Entdecker, Survival?
- Wie stark sollen die Figuren am Anfang und am Ende einer Kampagne sein? Zero-To-Hero, Start als Superheld oder Zero-To-Zero


Spontan wäre mir Spittermond eingefallen mit dem Pro eines günstigen Einstiegs, guten Kaufabenteuern, eher komplexen Regeln und dem Contra dass es recht generische Fantasy ist. Die Charakterentwicklung ist etwas steiler geworden.

Warhammer 40k bietet ein cooles und dunkles Setting, lange Ausrüstungslisten, sehr viele Spielmöglichkeiten (von mächtigen Inquisitionsermittlern bis hilflosem Kanonenfutter, starke Spacemarines bis reiche Erkunder ala Star Trek). Nachteil ist, dass mir das Edition 2 System nicht gut gefällt (erzähl ich mehr wenn gewünscht), aber von der neuen Edition noch nicht viel übersetzt/geschrieben wurde.

D&D5 bietet ein komplexes System mit viel Charakterplanung und guten Abenteuern. MMn das beste D&D. Allerdings ist noch wenig übersetzt und es bleibt halt Dungeonlastig.


Degenesis ist cool, man sollte sich aber im klaren sein, dass der Spielleiter sehr gefordert wird. Die Orte bleiben vage, die Szenarien sind nur Plotideen, die man mit Leben füllen muss. Es gibt keinen roten Faden und viel Konfliktpotential zwischen Charakteren. Dafür die das Artwork wunderschön und für kreative Gruppen hat die Welt viel Potential.

The Sprawl und alle pbtA-Spiele sind sehr modern und haben coole Mechanismen, wären mir aber nicht bei der Liste eingefallen. Zu Meta.

Und auch Elyrion und andere Savage World Settings passen mMn nicht wirklich, auch wenn ich es persönlich sehr mag.

Merkijan
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Ungelesener Beitrag von Merkijan » 03.12.2018 00:09

Hallo!

Sorry für die späte Antwort!

Zuerst nochmal Danke für die Hinweise bzgl. Degenesis! Bin mittlerweile via Reviews/Berichten auch über paar "Hürden" gestoßen, kenn ja "meine" Spieler diesbezüglich recht gut.

Scion wirkt ja echt bisserl anders :ijw:

Zu den Rückfragen gezielt:

- Wie wichtig sind Kaufabenteuer?

Gar nicht bis nicht besonders wichtig.

- Gibt es ein präferiertes Würfelsystem? Oder geht etwas gar nicht? Prozentsystem bis Pool, 2W6 bis Fudge.
Offen für alles.

- Gibt es Präferenzen zum Setting? Dark&Gritty, Märchenhaft, Entdecker, Survival?

Hm... glaub das hatte ich schon im ersten Post geschrieben: "ein stimmiges Setting inkl. Magie" -> Rest ist wirklich komplett offen

- Wie stark sollen die Figuren am Anfang und am Ende einer Kampagne sein? Zero-To-Hero, Start als Superheld oder Zero-To-Zero
Wenn ich aus den drei "statisch" wählen müsste, dann "Zero-To-Hero"

Splittermond (siehe Anfangspost) haben wir ja schon mal gespielt. Der Hinweis bzgl. Charakterentwicklung ist aber super, vielen Dank.

Über eine PM bzgl. Contra zu Systemen (in diesem Fall Warhammer) freue ich mich sehr -> ich spiele echt grad "Schwamm" und versuch so viel Input wie möglich zu sammeln.

Was ich mir aktuell schon gekauft habe (erstmal nur zum Einlesen -> Sammlung erweitern tut ja nicht weh), ist das Pathfinder Grundregelwerk. Und zu Weihnachten kommt noch Starfinder dazu.

Viele Grüße
Alex

Faras Damion
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Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 04.12.2018 10:24

Zu den Storyteller-Systemen kann ich nicht viel sagen, es gibt aber viele Fans. Meine versuche sind immer gescheitert beim Versuch eine Edition zu wählen, mit der man MitspielerInnen findet (was für die nWod schwierig ist), erhältliche Bücher hat (was die oWoD ausschließt) und einen vernünftigen Einstieg findet (ich finde die X20 Bücher schrecklich kompliziert). Aber wenn ihr in einer kompletten Gruppe einsteigt, ist das ja einfacher.



Pathfinder: Igitt, gar nicht mein System. Aber um fair zu sein, gibt es auch hier viele Fans. :) Gehen wir mal deine Liste durch. + heisst "trifft zu", - "trifft nicht zu"
+ nicht zu eng gestrickter Hintergrund: Jupp, sehr frei, dennoch mit jede Menge Kaufabenteuer und unterstützender lieteratur, wenn man mag. Super!
- recht freies Steigerungssystem: Das ist schon recht fix, Stufensystem und feste Klassen
+ ein stimmiges Setting inkl. Magie: Jo
- schöne Möglichkeiten für Nischen wie Alchimie/Schmieden/Berufe: Nope, weil sehr Kampfzentriert.
- gerne umfangreiche aber nicht zu irre komplizierte Regeln: Kommt sehr darauf an mit welchen Erweiterungen man spielt. Ich fand es immer schwierig, die Spielerinnen zu bremsen, da jede Erweiterung die Figuren stärker macht. Aber auch mit wenigen Bücher hat der Spielleiter ab höheren Stufen irre viel Auswand mit den Gegnern, wenn man sie nicht einfach immer nur Säurepfeil schießen lassen will.
+ Charaktererstellung und -planung darf gerne viele Möglichkeiten bieten: Ein Traum für Optimierer.
+ lange Einarbeitungszeit: Definitiv


Starfinder habe ich nur ein paar Oneshots gespielt, scheint aber sehr ähnlich.




Warhammer 40k:

Wie gesagt, mag ich die Welt wirklich gerne. Ich versuche den Fanboy dennoch zu bezähmen und Pro und Cons aufzulisten.
Ein unglaublich großes Universum in der der einzelne wenig zählt. Theokratische, totalitäre und stellenweise feudale Strukturen, bei denen Planeten von wenigen Reichen regiert und die Masse in allgegenwärtigen Armut lebt.
Das wird kombiniert mit der realen, großen Gefahr von Dämonen (aus dem sogenannten Chaos), die im Kleinen einzelne Menschen korrumpieren und im Großen ganze Systeme verderben, die dann nur mit großen Aufwand und hunderttausenden von Soldatenleben zurückgedrängt werden können.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Leute Probleme mit dem Gigantismus haben könnten. Bei WH40k gibt es immer ein größer, besser oder schlimmer mit einem morbiden, schrägen Humor.
Außerdem ist man nie der Held der ganzen Welt. Man kann sehr mächtig werden, aber in diesem riesigen Universum ist man immer noch ein kleiner Funke.


Rollenspiel:

Obwohl diese ja auf dem Tabletop basieren, wird dennoch Intrige, Infiltration, Cosmic Horror ebenfalls gut unterstützt.
Es gibt ganz verschiedene Möglichkeiten wie man die Welt bespielen kann:
Schattenjäger: Man versucht im Gefolge eines Inquisitors Häresie und Mutanten aufzuspüren, denn kleine Störungen können zu riesigen Katstrophen führen. Zuerst ist man entbehrliches Kanonenfutter, später kommt man in Machtränge, bei der man auch notfalls die Auslöschung eines Planten befehlen kann.
Only War: Man spielt einfache Soldaten der imperialen Armee die auf den ewigen Schlachtfeldern wider das Chaos ihr Leben lassen dürfen. Stell dir das wie 1. Weltkriegsszenarien vor.
Deathwatch: Hier spielt man dagegen die Elitekrieger des Imperiums, , die stark wie 1000 Mann sind; genetisch verändert und mit mächtigen Rüstungen und Waffen. Man kann in diversen "religiösen" Orden sein und kämpft ebenfalls gegen das Chaos nur viel erfolgreicher als bei "Only War".
Freihändler: Wenige Raumschiffe dürfen das Territorium außerhalb des Imperiums erkunden auf der Suche nach Rohstoffen und anderer Kostbarkeiten. Man spielt den Kapitän und die Offizierscrew eines solchen Raumschiffs und steuert fremde Planeten an, nie wissend ob einem dort gute Beute oder schreckliche Gefahren drohen. Star Trek Feeling in erwachsen.

Regelsystem:

Ich bin mit der 2. Edition nie warm geworden. Das liegt zum einen am Prozentsystem. Ich mag es lieber, wenn man in seinem Spezialgebiet häufiger gut würfelt und in schlechten Fähigkeiten fast nie Erfolg hat. Aber das ist Geschmackssache.
Schlimmer finde ich, dass das Fähigkeitslevel am Anfang so niedrig ist, dass unbeabsichtigte Slapstick auftaucht. Wir hatten mal zwei ausgebildete Scharfschützen, die sich auf kurze Entfernung ständig verfehlt haben. Auf mittlerem Level wird das besser. Beim sehr hohen Level fand ich es dann wieder schwierig; ein Wert von 150 auf einer Prozentachse funktioniert nicht gut.
Außerdem gibt es leider für die unterschiedlichen Systemen wie Freihändler oder Schattenjäger leicht verschiedene Regelsysteme.
Aber die Regeln sind als PDF auf deutsch erhältlich und werden von vielen Leuten geliebt.

Das neuste Regelsystem ist "Wrath und Glory" und gefällt mir vom Würfelsystem deutlich besser. Man würfelt eine Handvoll W6, hat einen Storywürfel dabei und es gibt ein einheitliches System über alle Settings und Figuren. Allerdings gibt es noch nicht viele Bücher und noch weniger als deutsch. Es wird eine Zeit dauern bis das mehr wird.


+ nicht zu eng gestrickter Hintergrund: Das Setting ist recht fix, allerdings kann man in diesem riesigen Universum problemlos ganze Planten erschaffen.
+ recht freies Steigerungssystem: ist so für 2. Edition und Wrath&Glory
+/- ein stimmiges Setting inkl. Magie: Die Magier heißen hier Psioniken. Mächtige Magie hat ein großes Risiko von Chaosauswirkungen. Man muss also immer genau abwägen.
+/- schöne Möglichkeiten für Nischen wie Alchimie/Schmieden/Berufe: Es ist schon kampfzentriert, hat aber diverse andere Fähigkeiten.
+ gerne umfangreiche aber nicht zu irre komplizierte Regeln: Jupp
+/- Charaktererstellung und -planung darf gerne viele Möglichkeiten bieten: 2. Edition ja, Wrath&Glory noch nicht.
+/- lange Einarbeitungszeit: 2. Edition ja, Wrath&Glory noch nicht.


https://www.f-shop.de/rollenspiele/wh40 ... -segnungen


Als ganz anderes System möchte ich noch Earthdawn in den Raum werfen. Kennst du das?

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 04.12.2018 15:13

Dann werfe ich mal Arcane Codex in den Ring.
Es ist eine (sehr dunkle) Fantasywelt mit vielen Anleihen aus anderen RPGs und Filmen, also eine wilde Mischung in welcher man aber sicherlich seine Nische finden kann.
Vom Regelsystem her würde ich es als Mischung zwischen DSA und AD&D bezeichnen wollen.
Es ist aktuell in der 3. Edition erhältlich (aber fast vollständig mit der 1.+2. Edition kompaktibel), zusätzlich ist die pdf des Regelwerkes bis Silvester mit einem Rabatt erhältlich.

Nachteile: nun ja, es ist ein kleiner Verlag, da dauert das Erscheines eines neuen Regionalbandes mal schnell 5+ Jahre. Zusätzlich kann man im falschen Forum übelst beschimpft werden wenn man da sagt, das man Arcane Codex spielt.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
Christopher Hitchens

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Pagol Ehrwald
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Ungelesener Beitrag von Pagol Ehrwald » 04.12.2018 22:23

Für mich sind aktuell eher erzählerische Freeflow-Systeme hoch im Kurs. Deshalb meine Ratschläge eher:

Ich empfehle Sword and Scoundrel. Warum? Siehe meine Beschreibung hier.

Wer etwas komplexere Regeln mag, kann auch The Burning Wheel abchecken. Dort sind Zwerge und Elfen mal wirklich was besonderes...

Sonst Dungeon World (auch in Deutsch) für simple Regeln und viel Story-Potential im D&D-Stil.

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Pagol Ehrwald
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Ungelesener Beitrag von Pagol Ehrwald » 05.12.2018 09:33

Habe ich total vergessen:

Pendragon. Epische, Generationen überspannende Queste als Ritter in Arthurs Zeiten. Die Kampagne ist nicht ohne Grund auf Platz 1 auf RPGGeek.

Dunkelschrat
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Ungelesener Beitrag von Dunkelschrat » 05.12.2018 13:07

Vielleicht könnte Finsterland (Steampunk) dir gefallen. Von den Regeln her recht übersichtlich, einen angenehmen Grad an definierter Welt, die Charaktererschaffugn ist auch recht unkompliziert.

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