al'anfanische Praiosgeweihte

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 29.04.2021 14:28

Hallo zusammen!
Ich spiele mit dem Gedanken, eine al'anfanische Praiosgeweihte zu erstellen (nach DSA4.1, für die Quanionsqueste).
Von Praioten habe ich ein einigermaßen umfassendes Bild, schätze ich, aber Al'Anfa ist doch ein etwas anderes Pflaster als Gareth oder Elenvina... Daher: Wie stellt ihr euch die Sonnendiener im tiefen Süden vor? Mitten in einer so intriganten, sündhaften Gesellschaft sind sie ja offenbar auch ein größerer Player in der Stadt. So ganz raushalten können sie sich da doch wohl kaum aus dem gesellschaftlichen Ränkespiel. Wie passt das zusammen mit den Idealen von Wahrheit und Rechtschaffenheit?

Es gibt da sicher nicht die eine richtige Antwort, daher würden mich eure Ideen interessieren. Wie könnte eine Praiotin wohl so drauf sein, die dort aufgewachsen ist und geweiht wurde?
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
Lokwai
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 11656
Registriert: 01.08.2011 12:39
Wohnort: Düsseldorf
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Lokwai » 29.04.2021 15:24

Ich habe das Praios Vademecum zuhause und momentan keinen Zugriff drauf. Da steht bestimmt etwas drin, wie diese sich von den Mittelländern unterscheiden.
Wahrheit und Rechtschaffenheit sind aus der Sicht der Al'Anfaner bestimmt anders besetzt. Die Granden haben das Recht und die Wahrheit gebunkert, was sie sagen stimmt, natürlich gibt es auch dort Gerichte die alltägliches bewerten und (ver)beurteilen müssen, aber die Plutokratie bestimmt wie das Gesetz durchgesetzt wird. Von daher ist es wohl möglich "viel Wind aufzubauen, aber (so gut wie) niemand setzt es um".
Bestimmt ist man doch fatalistisch eingestellt, man schafft Ordnung, aber da wo es möglich ist.
Dazu kommt das der Göttervater da im Süden Boron ist und der Kult dort alles in der macht tun wird, dass es auch so bleibt.
Schwierig ... ich denke man fühlt sich dort in etwa so wie ein Swafnirgeweihter in einer Efferdhochburg.

Was aber nicht heißt das deine Praiosgeweihte weniger gläubig ist, nur mit der Umsetzung so wie es die Nordleute gewohnt sind, hapert es.

Benutzeravatar
Satinavian
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 3748
Registriert: 30.03.2007 11:53

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 29.04.2021 16:16

Die Praioskirche hat eine recht klare Kontrolle über das Gerichtswesen, das auf der maßlos ausgeuferten Ius Meridiana basiert. Eine Al'Anfanische Praiosgeweihte sollte also noch mehr mit Rechtspraxis und Gesetzeskunde ausgebildet worden sein als anderswo. Allerdings auch sehr vertraut damit sein, mit widersprüchlichen Gesetzen konfrontiert zu sein und dann für bestimmte Lesarten zu argumentieren. Neuerdings gibt es allerdings da eine Reform, die immer noch nicht abgeschlossen hat, aber das Ziel hat, die Gesetze klarer und wesentlich weniger umfangreich zu machen.

Außerdem dürfte so eine Praiosgeweihte gewohnt sein, sich mit Politik zu beschäftigen. Klare Aufgabenteilung in Adel und Geweihtenschaft gibt es in Al'Anfa halt nicht, jeder der Macht hat, sieht sich mit Politik konfrontiert und Geweihte haben immer einen gewissen Einfluss. Da ist nichts Verwerfliches dabei. Allerdings ist "geweiht sein" ohne wichtige Familie und privates Vermögen jetzt auch nicht sooo relevant.

Mit dem Götterfürsten Boron hat man sich arangiert. In der Praxis spielt das eh keine Rolle.

Dennoch gibt es keinerlei Gründe, bei Wahrheit oder Rechschaffenheit irgendwelche Abstriche zu machen. Al'anfaner lügen auch nicht häufiger oder aus besonders anderen Gründen als jeder andere auch.

Benutzeravatar
chizuranjida
Posts in diesem Topic: 6
Beiträge: 2379
Registriert: 02.03.2006 06:32
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 29.04.2021 19:42

Lokwai hat geschrieben:
29.04.2021 15:24
Die Granden haben das Recht und die Wahrheit gebunkert, was sie sagen stimmt,
Das würde ich so nicht sagen. Es wurde vielmehr geschrieben, dass es in Al'Anfa viel einfacher ist, einen Bettler umzubringen, der einen Granden verklagt, als den Prozess zu gewinnen.

Daraus folgt, dass die Richter wirklich nach Recht und Gesetz urteilen wollen. Wobei es da immer spezialisierte Anwälte geben wird, die in Stapeln uralter Gesetze, Verordnungen und Präzendenzfällt die eine relevante Passage/Ausnahmeregel finden. Ein wichtiger Teil der Rechtsfindung dürfte die Kontrolle über die Archive sein, also ob man relevante Gesetze nachschlagen kann oder nicht. Das hat aber nicht unbedingt die Praioskirche allein gebunkert, da könnten auch die Hesindekirche, die Universität oder vielleicht eine städtische Behörde auch noch Quellen haben, so dass gute Beziehungen zu allen Archivaren und Rechtsgelehrten wichtig sind. Es ist eine Szene/Clique. Man kennt sich. Wenn nicht, wird's schwer.

Das Vertrauen in die Richter muss groß genug sein, dass Bettler und andere Fanas (einfache Leute) daran glauben, in einem Prozess gegen einen Granden eine echte Chance zu haben, so sie denn im Recht sind. Sonst wäre die Aussage, dass sowas bequemer durch Mord gelöst wird, ja sinnfrei. Hin und wieder müsste es also auch mal einen Prozess gegeben haben, wo jemand erfolgreich auf Schmerzensgeld, Schadenersatz, Finderlohn oder sonst irgendwas geklagt hat. Oder aber sowas ist öfter Thema in Theaterstücken und dadurch Kulturgut.

Al'Anfa unterscheidet sich fundamental von der mittelreichischen Ständegesellschaft, indem es keinen Adel gibt. Granden sind keine Adligen, sie sind nur reich und mächtig, aber sie sind nicht höheren Standes als ihre freien Angestellten oder eine Gepäckträgerin am Hafen. Vor einem mittelreichischen Gericht hat die Person höheren Standes recht, wenn Aussage gegen Aussage steht. In Al'anfa gibt es dieses Konzept nicht.
Auch Sklaverei und Leibeigenschaft sind sehr verschieden voneinander. Nur Adlige haben Leibeigene, aber jeder kann Sklaven besitzen. Adlige und Bürger können eher nicht in Leibeigenschaft absinken, aber freie Al'Anfaner können das, wenn sie verarmen oder zB von Piraten gefangengenommen und verkauft werden.
Andererseits ist in Al'Anfa auch gesellschaftlicher Aufstieg vorgesehen, zumindest glauben die Menschen fest daran, dass jede/r es schaffen kann. Mit Können, Glück, den richtigen Kontakten (sich Hochschlafen ist da sicherlich nicht anrüchig) - vom Tellerwäscher zum Granden, das ist dort Kulturgut. Im Mittelreich gehört sich das nicht, so die Standesgrenzen zu durchbrechen.

Paiosgeweihte aus Al'anfa sind in internationalen Handel/Warenverkehr eingebunden, denn vom Süden aus werden alle Praiostempel mit Praiosandelholz von den Waldinseln und mit Weihrauch beliefert, und es gibt Tribute in Gold an die Stadt des Lichts. Dafür braucht man Anschluss an Handelsflotten und Geleitschutz, und sowas muss immer organisiert werden.
Edit: Man ist wichtig und man weiß es. "Beeindruckender Tempel, all die vergoldeten Statuen! Das Blattgold haben alles wir geliefert." :wink:

Al'anfa hat eine Universität, zu der die rechtskundliche Fakultät gehört, aber auch Alchimisten, Magier, Anatomen, Botaniker, Medici etc pp. Jeder, der sich das leisten kann, kann alle möglichen Vorlesungen besuchen und eine Breitbandbildung bekommen. Wer praiosgefällige Rechtskunde studiert, begegnet unweigerlich auf dem Flur und vielleicht in Vorlesungen über Magierecht Schwarzmagiern, die auch Dämonenbeschwörung lernen können. Vielleicht trifft man sich auch abends in der Cocktailbar wieder. Das gibt einen weiteren Horizont und eine größere Offenheit als bei einer Ausbildung in einem mittelreichischen Praioskloster.

Der Sonnenkult der Utulus wurde schon erwähnt. Es könnte auch Gerüchte oder alte Schriften über einen Pprrss-Kult der Achaz geben, aber eher nur für echte Historiker, oder Leute, die Verwandte in Selem wohnen haben.
Zuletzt geändert von chizuranjida am 29.04.2021 22:54, insgesamt 1-mal geändert.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Benutzeravatar
Seidoss-Anima von Seelenheil
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 3371
Registriert: 07.10.2013 14:57
Wohnort: Deutschland
Geschlecht:

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 29.04.2021 20:20

RvB hat geschrieben:
29.04.2021 14:28
sind sie ja offenbar auch ein größerer Player in der Stadt.
In den Dschungeln Meridianes stützt diesen Eindruck. Obwohl Praios nicht als Götterfürst gilt, hat die PK sich noch irgendwelche juristischen Privilegien erhalten können.
Außerdem beschreibt Dschungel Meridianas, dass Al'Anfa gar nicht so gesetzeslos ist, wie die Nordländer immer meinen, sondern tatsächlich bürokratisch eher pberfrachtet ist. Entsprechend kann ein Praiosgeweihter, der sich in die Rolle einer nicht-dominierenden Kirche einordnet (immerhin ist Al'Anfa mehr oder minder 12G gläubig!) zu Reichtum und Ansehen kommen.

Außerdem ist der Wahrer der Ordnung meines Wissens nach ein Grande, oder zumindest eine einflussreiche Person. Dieser hat laut Dschungel Meridianas natürlich ein Interesse daran, den Einfluss seiner Kirche zu mehren.

Dann kannst du noch bedenken, dass die Praioskirche im Horasreich oder dem Bornland auch nicht besonders angesehen oder einflussreich ist - zumindest nicht im Vergelich zur Hesindekirche (Horasreich) oder zur Rondrakirche (Bornland), aber tie Hochgeweihten dennoch angesehen und einflussreiche Einzelpersonen sind und auch in Al'Anfa haben Geweihte ihre gewöhnlichen Standesprivilegien.

Ich würde also vermuten, dass in Al'Anfa die meisten Geweihten (die ein langes Leben haben und nicht von Attentätern ermordet werden, vor denen nicht einmal alle Borongeweihten geschützt sind...) der Strömung der Legalisten angehören. Traditionalisten werden gut mit den Dienern Golgaris zurecht kommen, da sie mit der Nekromantie einen gemeinsamen Feind haben.
Es spricht nichts gegen Advocaten der Armen, aber wenn so jemand zu oft gegen Granden aussagt, wird sein Leben kurz.
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

"Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet" - Jesus Christus.

Wir brauchen mehr (N)SCs wie Lata Hirschkind! >3

Ein ❤️ für Liebesbeziehungen zwischen SCs & das Anspielen romantischer Szenen. 💕

Alle Generierungsstile sind gleichwertig.

BgG FasarGladiator ist absolut in Ordnung.

Benutzeravatar
chizuranjida
Posts in diesem Topic: 6
Beiträge: 2379
Registriert: 02.03.2006 06:32
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 29.04.2021 22:48

Ich wollte noch auf die Gurvanianischen Choräle verweisen: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Gurvan_Praiobur_I.
Als Praiosgeweihte aus Al'Anfa sollte man vielleicht singen können, um den Sonnengott zu lobpreisen. :)

Geht es in der Quanionsqueste nicht um die Suche nach dem verlorenen heiligen Licht der Praioskirche? Was, wenn die Götter es so fügen sollten, dass es von einer Al'Anfanerin gefunden wird ... die es nach Al'Anfa bringt ... früher als die Boronkirche ein neues heiliges Artefakt ihres Gottes findet ... was ein Fingerzeig wäre, dass doch PRAios der Götterfürst ist, und dass zu Seinen Ehren eine Theokratie im Süden errichtet werden sollte ... :lol: War schließlich nicht schon die Zerstörung der Stadt des Lichts ein klarer Hinweis, dass ein Umzug sein müsse?
Als Al'anfanerin darf man ambitioniert sein, denke ich. :)

Und noch eine Idee: Eine Al'anfanerin könnte dunkelhäutig sein. Das ist da nicht dermaßen selten, und auch kein Zeichen niedrigen Standes. Die Grandenfamilie Florios zB ist utulu-stämmig und anscheinend erst seit ziemlich kurzer Zeit in der Stadt, also nicht seit vielen Generationen. (Mit Oboto Florios hat die Stadt möglicherweise den klischeehaften korpulenten schwarzen Polizeipräsidenten aus älteren Hollywood-Produktionen.)
In Garetien und Umland, wo das sehr exotisch ist, könnten viele Leute annehmen, dass die Heldin mit dem verstorbenen "Greif" verwandt sein müsse, dem Herold des Kaiserhauses. https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Der_Greif
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Benutzeravatar
Zaidou
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 342
Registriert: 19.02.2019 15:02

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Zaidou » 30.04.2021 01:23

chizuranjida hat geschrieben:
29.04.2021 22:48
was ein Fingerzeig wäre, dass doch PRAios der Götterfürst ist, und dass zu Seinen Ehren eine Theokratie im Süden errichtet werden sollte ... :lol:
Für dich wäre wurde gerade im letzten Augenblick ein nicht ablehnbarer Platz beim Flug der Zehn reserviert... also hier links, jeder nur ein Boronsrad und bitte nur einmal springen... :wink:

Meine Idee:

Was passiert wenn eine überaus ambitionierte, nach gerechtigkeitstrebende Praiotin aufgrund einer tatsächlichen Ungerechtigkeit während eines Urteils - vielleicht hat ein Grande beziehungen spielen lassen und der oder die Verbrecher/in kam doch frei - plötzlich anfängt an ihren Grunsätzen zu zweifeln? Al'Anfa ist eine zutiefst korrupte Stadt in der Intriegen, Lügen und beziehungen spielen lassen noch mehr an der Tagesordnung sind, als in Chorhop. Ich fände es gar nicht abweigig wenn die Praiotin anfängt zu zweifeln, verstärkt betet und von Praios den Auftrag bekommt sich der Quanionsqueste anzuschließen. Visionsquesten sind ja nun nichts unüblies.

Zur frage wie sie drauf sein könnte... gute Frage. Al'Anfa ist ja mehr ein Machtsumpf in dem die Boron-Kirche mit den Granden am meisten Einfluss hat. Der Charakter müsste ja gebürtig nicht mal aus Al'Anfa stammen. Sie könnte die Tochter reicher Kaufmannsleute sein, die mit ihren Eltern aus dem Norden (Mittelreich oder sonst wo) als Kind nach Al'Anfa kam. Heißt sie könnte aufgrund ihrer Herkunft ebenfalls der Meinung sein dass eigentlich Praios der Götterfürst sein sollte, natürlich wurde ihr eingebläut das im Süden unter keinen Umständen zu äußern. Aufgrund dessen könnte sie einen verstärkten Sinn für Gerechtigkeit haben was mit dem oben beschriebenen ja auch wieder passen würde. Vielleicht kann sie auch gar nicht so weit von den Idealen wie Wahrheit und Rechtschaffenheit abrücken wie es ihr Tempelvorsteher verlangen was den Auftrag der Queste noch mal deutlicher macht.

Ich bin der Meinung, nur weil der Charakter eine al'anfanische Praios-Geweihte ist, bedeutet dass nicht automatisch, dass man den Charakter "glattbügeln" muss. Für mich persönlich und in meinem Aventurien, haben Praios-Geweihte nicht sehr viel mehr einfluss als ein reicher Bürger, vielleicht etwas, aber bei weitem nicht so viel wie sie gerne hätten oder wie es natürlich die Granden oder die Boron-Kirche hat. Letztere besitzt ja auch einen Sitz im Rat. Ich kann mir schon vorstellen dass gerade in Al'Anfa vermehrt gebetet wird, vor allem von den Praios-Geweihten, vor allem mit der Seekriegsakademie vor der Haustür wo Schwarzmagier für die Bruderschaft der Wissenden ausgebildet werden, die je nach Zweig, auch den Invocatio Minor als Hauszuaber besitzen. :dunkelheit:
Der Einfluss reicht natürlich bei weitem nicht so weit wie weiter im Norden, aber ich denke - Quellen kenn ich keine wirklichen dazu, also leite ich von meinem anderen Wissen ab - dass der Dienst einer einfachen Geweihten sich nicht so stark von dem überall anders in Aventurien unterscheidet. Predigen - nicht erwähnen das Praios der Götterfürst ist -, sich um die belange der Bürger und des Tempels kümmern, letzteres natürlich nur soweit vom Tempelvorsteher aufgetragen.

Predigten kann man ja im übrigen auch abwandeln, ich habe zum einen al'anfanischen Boron Geweihten, der sich als mittelreichischer Boroni tarnt, welcher durchs Mittelreich tingelt. Er wurde schon von einem Adligen gefragt ob er in seine Predigt nicht Praios mit einbeziehen könnte :kotz: NATÜRLICH kam er dem nach... also eigentlich nicht, er predigte vom "geflügelten Götterfürsten" mit seinen "allumspannenden Schwingen, die Schutz und Sicherheit bringen, selbst wenn der hellste Tag wie die dunkelste Nacht erscheint." Der "geflügelte Götterfürst passt eben zu beiden Praios und Boron.
Ich denke, was die Praioten vielleicht ein wenig von ihren Brüdern und Schwestern aus dem Norden unterscheidet ist, dass sie etwas Wortgewandter predigen sollten oder müssten, um ihre Ideale und die Ansicht dass Praios der Götterfürst ist, nicht zu verraten und es eben auf umwegen Kund zu tun, ohne zu Lügen oder Wörter zu verwenden die, die Boron-Kirche vielleicht falsch verstehen könnte.

PS: Natürlich wissen wir alle dass es nur einen Götterfürst gibt und das nicht der Sunnyboy mit dem leuchtenden Hintern ist, sondern der Herr der vollkommenen Seelen :ijw:

Haketau
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 788
Registriert: 22.02.2016 21:55

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Haketau » 30.04.2021 07:39

Zaidou hat geschrieben:
30.04.2021 01:23
Letztere besitzt ja auch einen Sitz im Rat.
Einen Sitz im Rat hatte die Praioskirche auch präquanionsquest. Amosh Tiljak, der Hochgeweite des Praios, Vetter von Nareb Zornbrecht und oberster Richter war zugleich langjähriges gewähltes Mitglied des Rates. Auch hier ein Unterschied zum Mittelreich. Praiosgeweihter Politiker in einem Staat mir formal republikanischer Verfassung. (Auch wenn es aus unserer Sicht einige Demokratiedefizite in Al'Anfa gibt.)

Früher war Amosh berüchtigt für Bestechlichkeit und Willkür. Zu Beginn der Quest kommt es zu einer vollständigen Wende und er beginnt in seiner Kirche aufzuräumen. Sicher wird das nicht ohne innerkirchliche Konflikte gehen.

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 30.04.2021 07:48

Zaidou hat geschrieben:
30.04.2021 01:23
ich habe zum einen al'anfanischen Boron Geweihten, der sich als mittelreichischer Boroni tarnt
Whaaaat? 😆 Das ist ja genial!

Ich habe mal mit meinem SL gebrainstormt und es ist ein gewisses Grundgerüst herausgekommen, das aber noch Lücken hat:

- Praiosgeweihte, Mitte 20, gebürtig aus Al'Anfa.
- eher unbedeutendes Mitglied von Haus Paligan
- hat immer wieder Reibungspunkte mit dem Wahrer der Ordnung. -> Sie findet, er macht zu viele Kompromisse (?) und findet (bestärkt von den Einfluss-suchenden Familienmitgliedern), sie würde eines Tages eine viel bessere Wahrerin der Ordnung abgeben. 😉 Klar ist sie ihm gehorsam, weil ihr Glaube ihr auch sehr wichtig ist, aber sie ist eine Kritikerin in den eigenen Reihen.
- Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht. Hat Riva einen Praiostempel? 😄 Es ist völlig klar, dass das das ehrenhafte Äquivalent davon war, sie in einer Gasse abstechen zu lassen. Er wollte sie loswerden. Natürlich ist das ein riesiger Schock für sie, weil schließlich ihr ganzes Leben (Familie, geliebte Menschen, Heimat) in Al'Anfa ist. Aber Befehl ist Befehl, sie fügt sich und reist los. Diese Intrige hat sie verloren.
- Die Paligans in Gareth kriegen Wind davon und führen mal ein vertrauliches Gespräch in der Stadt des Lichts. Als sie gerade durch die Region reist, wird die Geweihte abgefangen und erhält neue Befehle, die die von ihrem Chef übertrumpfen (also direkt vom BdL?). --> Sie dient ab sofort in Gareth. Denn in der Stadt des Lichts gibt es auch Zweifel an den Methoden vom al'anfanischen Wahrer der Ordnung und mit ihr haben sie jemanden, der mal umfassend Auskunft geben kann, was da unten wirklich läuft (was sie schonungslos tut, Wahrheit und so 😉).
- Kurz nach ihrer Ankunft, bevor sie sich ein neues Leben dort wirklich aufgebaut hat, verschwindet das Heilige Licht. Sie wird damit beauftragt, mit einer Gruppe Angestellter der Kirche die Quanionsqueste anzutreten und (wie so viele andere auch) das Licht zu suchen.
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
Skalde
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 1771
Registriert: 26.11.2016 11:00

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Skalde » 30.04.2021 10:01

RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht.
Schöne Idee. Wie wäre es denn mit:

Deine Geweihte hat einen Konkurrenten beseitigt. Also, natürlich nicht im Hand-Borons-Stil, sondern sie hat den bisherigen Tempelvorsteher/anderes hohes Amt bei einem Fehltritt ertappt oder sogar zu diesem Fehltritt angestachelt, um das anschließend an die Inquisition weiterzutratschen. Die hatte, auch wenn dieser Mensch der Favorit Amosh Tiljaks war, keine andere Wahl, als diesen moralisch offenbar ungeeigneten Geweihten aus seinem Amt zu entfernen. Die Geweihte wusste, dass sie eigentlich die einzige infrage kommende Kandidatin ist, um die Lücke zu füllen. Aber, oh je: Amosh Tiljak hat genau erkannt, warum sie das getan hat: Sie will in der Hierarchie aufsteigen, um irgendwann selbst Wahrerin der Ordnung zu werden. Und sie hat seinen auserwählten Nachfolger aus dem Feld geschlagen: Also schlägt Seine Eminenz zurück, befördert sie (ernennt sie, falls ihr ein hohes Powerniveau bespielen wollt, vielleicht sogar zur Legatin der Kirche im Rang einer Prätorin, sonst vielleicht eher zur Erzgeweihten) und schickt sie in seinem Auftrag nach Riva, um "mit ihrer Erfahrung in einer Stadt, in der die Verehrung des Götterfürsten leider hinter einem anderen Gott zurückstehen muss, die dortigen Schwestern und Brüder im Glauben bei der Verbreitung der rechten Lehre zu beraten und zu unterstützen. Wie man hört, spielt der Glaube an den König der Götter dort ober kaum eine Rolle, und eine geniale Beobachterin mit so ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn käme dort gerade recht, meint Ihr nicht auch?" Am besten noch "Ich werde Euch selbstverständlich einen Ucuriaten nach Riva schicken, wenn ich eure Dienste an anderer Stelle benötigen sollte." - also schön noch mit der Aussicht darauf, vielleicht den Rest ihres Lebens in einem eiskalten Kaff mitten im Nirgendwo verbringen zu müssen.

Offiziell gibt es keinen Praiostempel in Riva, aber das kann in eurer Spielrunde ja anders sein - und wenn es nur eine winzige Kapelle ist. Ansonsten könnte ja auch Norburg das Ziel der Reise gewesen sein.

Edit: Noch besser: Glyndhaven. Ein Küstendorf, quasi fast schon im ewigen Eis, das für die Praioten lediglich aufgrund der Bernsteinvorkommnisse von Interesse ist. Verbunden mit irgendeiner Aufgabe ("beratende Tätigkeit"), die sicherstellen soll, dass sie möglichst lange dort im Kloster bleiben muss. Selbst Briefkontakt mit der Familie und den anderen geweihten im al'anfaner Tempel sollte aufgrund dieser Isolation fast nur dann möglich sein, wenn einmal im Jahr die Bernsteinkarawane nach Süden aufbricht.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"
Dariyon, Avesgeweihter

"Auf die Zwölf und für die Zwölf!"

Haketau
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 788
Registriert: 22.02.2016 21:55

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Haketau » 30.04.2021 12:04

Riva gehört halt nicht zur Ordnung Al'Anfa, da kann ein Geweihter nicht ohne weiteres hinversetzt werden. Deutlich einfacher: großzügige Vollmachten erteilen und ab nach Selem (oder gleich die äußeren Waldinseln) und den Gerüchten um ein altes echsiches Sonnenobservatorium auf den Grund gehen.

Benutzeravatar
Satinavian
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 3748
Registriert: 30.03.2007 11:53

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 30.04.2021 12:29

RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
- Die Paligans in Gareth kriegen Wind davon und führen mal ein vertrauliches Gespräch in der Stadt des Lichts. Als sie gerade durch die Region reist, wird die Geweihte abgefangen und erhält neue Befehle, die die von ihrem Chef übertrumpfen (also direkt vom BdL?). --> Sie dient ab sofort in Gareth. Denn in der Stadt des Lichts gibt es auch Zweifel an den Methoden vom al'anfanischen Wahrer der Ordnung und mit ihr haben sie jemanden, der mal umfassend Auskunft geben kann, was da unten wirklich läuft (was sie schonungslos tut, Wahrheit und so 😉).
Plausibler ist vermutlich, dass die Paligans in Al'Anfa interveniert haben und der Wahrer der Ordung einverstanden war, dich als Beraterin des mittelreichischen Familienzweiges unterzubringen, unter der Voraussetzung, dass du lange, lange nicht zurückkommst und die Familie dafür sorgt, dass du keinen Ärger machst.

Benutzeravatar
Zaidou
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 342
Registriert: 19.02.2019 15:02

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Zaidou » 30.04.2021 18:33

RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
Whaaaat? 😆 Das ist ja genial!
Es ist halt wesentlich einfacher die lehren des wahren Götterfürst zu verbreiten wenn einem die Pobacken-Kuschler aus dem Norden, die fehlgeleiteten Brüder und Schwestern des Puninier Ritus und die Golgariten nicht auf dem kicker haben.
Andererseits habe ich auch einen Boron-Geweihten der Mitglied bei der Basaltfaust ist und der frei von der Leberweg predigt. Gut zugegeben... in seinem AP Bereich ist er kaum noch spielbar, aber er tingelt weiter durch die Lande und verbreitet die Lehre über den wahren Götterfürst.
RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht. Hat Riva einen Praiostempel? 😄 Es ist völlig klar, dass das das ehrenhafte Äquivalent davon war, sie in einer Gasse abstechen zu lassen. Er wollte sie loswerden. Natürlich ist das ein riesiger Schock für sie, weil schließlich ihr ganzes Leben (Familie, geliebte Menschen, Heimat) in Al'Anfa ist. Aber Befehl ist Befehl, sie fügt sich und reist los. Diese Intrige hat sie verloren.
Wie wäre es denn mit einem abgebrannten Praiostempel der wieder aufgebaut werden muss, an Sumus dicken Pobacken? (Ja ich hab dich dick genannt Sumu! Nimm mal ein bisschen ab... aufs Horasreich kann man verzichten!) Als Strafe für eine überambitionierte Geweihte genau das Richtige. So ein Tempelaufbau kann unter umständen echt langwierig sein, viele Götterläufe dauern, denn ein Tempelzehnt wird ja nicht nur in Silber und Dukaten gemessen sondern auch in Arbeitskraft. Also wäre ich ein Intriganter Tempelvorsteher würd ich den SC da sofort hinschicken, damit die Menschen dort nicht den "Glauben an den Herrn des Lichts verlieren. Deswegen senden wir unser hellstes Licht in der dunkelsten Stunde dieser armen Schäfchen...."

Andras Marwolaeth
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 505
Registriert: 04.03.2005 15:44
Wohnort: Brühl (bei Köln)

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 30.04.2021 18:34

RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
- Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht. Hat Riva einen Praiostempel?
Uthuria wäre eine Möglichkeit. Die Alanfaner haben ja dort eine Siedlung namens Porto Velvenya gegründet. Die hat zwar noch keinen Praiostempel, aber die Geweihte könnte ja dort mal mit einem Schrein anfangen und die Aufgabe bekommen, sich um die Rechtsprechung zu kümmern.
Man kann auch irgendeine der Waldinseln nehmen und einen Praiostempel frisch aufmachen. Wäre auch eine gute Begründung, warum man einen erfahrenen Praiosgeweihten mitschickt: der kann den neuen Tempel weihen und zugleich dafür sorgen, dass die junge Geweihte auch wirklich dort ankommt. (Nach seiner Abreise sind die Reisemöglichkeiten wahrscheinlich ziemlich begrenzt.)

Der Anlass kann alles mögliche sein:
  • Die Geweihte hat ein Geheimnis des Wahrers ausfindig gemacht: er hat Gelder unterschlagen, eine Affäre, die für Ärger sorgen könnte, ist in illegale Geschäfte verwickelt...
  • Die Geweihte nervt mit lauter neuen kreativen Ideen, wie man das Leben anders gestalten könnte.
  • Die Geweihte will Sklaven Lesen und Schreiben beibringen.
  • Die Geweihte hat, unbeabsichtigt, ein Prachtgewand des Wahrers abgefackelt, ein wertvolles Buch zerstört (im Regen liegengelassen) oder irgendwas anderes kaputtgemacht.
  • Die Geweihte hat Annäherungsversuche des Wahrers zurückgewiesen.

Benutzeravatar
chizuranjida
Posts in diesem Topic: 6
Beiträge: 2379
Registriert: 02.03.2006 06:32
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 30.04.2021 22:33

RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht. Hat Riva einen Praiostempel?
Wie @Skalde schon sagte, Glyndhaven. Ab zu den Goblins. :) Wenn eine Direkt-Versetzung dorthin nicht möglich ist, wie @Haketau sagt, dann auf dem Umweg über Gareth: Der Wahrer der Ordnung Al'Anfa schickt die Heldin mit einem "Empfehlungsschreiben" nach Gareth, das die Bitte enthält, sie nach Glyndhaven oder sonstwohin durchzureichen. Womit sie in Gareth wäre, und ihr Fall in höheren Kirchenkreisen bekannt.

Wenn es nur darum geht, sie irgendwie von Al'Anfa nach Gareth zu bekommen, geht es aber auch einfacher. Al'anfa schickt regelmäßig Gold, Weihrauch und andere Sachen zur Stadt des Lichts. Praiosandelholz, vielleicht Seidenbrokat für Altardecken und liturgische Gewänder? Sie kann zu einer Delegation gehören, die so eine Lieferung begleitet und Nachrichten austauscht. Schließlich ist es für eine junge Praiosgeweihte sowieso gut, mal zur Zentrale zu pilgern.
Da man im Mittelreich in den Kriegen gegen die Schwarzen Lande vermutlich allerhand Praiosgeweihte verloren hat, beschließt die Zentrale, sie da zu behalten, weil sie dort jetzt dringender gebraucht wird als zu Hause in Al'anfa.

Wenn sie sich aber doch daheim unbeliebt gemacht haben soll, dann vielleicht als Anwältin (oder gar Richterin?) in einem Prozess, der ungünstig für die Praioskirche ausging. Z.B. so, dass ein Handelshaus das Recht zugesprochen bekommen hat, auf Gewinne aus dem Handel mit Praiosandelholz den Tempelzehnt bei einer anderen als der Praioskirche zu entrichten. Oder eine Tempelsklavin konnte durchsetzen, dass ihre Versklavung durch nicht staatlich legitimierte Straßenräuber illegal war und sie freigelassen werden muss.

Sie könnte auch über ihre familiären Beziehungen in der Familie Paligan gezielt darum gebeten haben, für eine Zeit in die Zentrale nach Gareth versetzt zu werden. Oder ihre Familienoberen haben sie vermittelt. Wer Karriere machen will, sollte das engere Umfeld des Lichtboten kennen.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 01.05.2021 13:58

Das sind schonmal seeehr spannende Inspirationen. Vielen Dank! 💛

Ich glaube, ich werde definitiv schonmal aufgreifen, ihr eine dunkle Hautfarbe zu geben. Es ist doch kein Widerspruch, Waldmenschenblut zu haben und zu Haus Paligan zu gehören, oder? (Dass sie ein eher unwichtiges Mitglied des Paligan-Hauses ist, würde ich nämlich gern beibehalten.) Einer der Paligans kann doch jemanden geheiratet haben, der ursprünglich mohische Wurzeln hat.

Damit wäre sie im Mittelreich jemand, der mehr auffällt als die blonde Alrike vom Nachbarhof, aber das macht ja gar nichts. 😉 Wenn ich da oben schon einen Charakter mit südländischen Wurzeln spiele, darf man ihr das ja auch gern ansehen.
chizuranjida hat geschrieben:
30.04.2021 22:33
Wenn sie sich aber doch daheim unbeliebt gemacht haben soll, dann vielleicht als Anwältin (oder gar Richterin?) in einem Prozess, der ungünstig für die Praioskirche ausging
Und das finde ich auch interessant: Vielleicht hat sie ja als Anwältin oder Richterin dazu beigetragen, dass Haus Zornbrecht (das Haus des Wahrers der Ordnung) einen wichtigen Prozess verloren hat. Das wäre nicht direkt zum Nachteil der Kirche, aber wäre auf der persönlichen/familiären Ebene ein Schlag gegen den Chef. Vielleicht war das Ganze eine ziemlich peinliche oder teure Angelegenheit für einen nahen Verwandten von ihm oder so. Offiziell darf er dann nichts gegen sie sagen, weil sie ja Praios' Gerechtigkeit hat walten lassen. Ist aber schlecht für seine persönliche Machtposition und gut für ihre. --> Sie muss weg!
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
pmd
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 911
Registriert: 29.11.2010 09:39
Wohnort: Darmstadt

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von pmd » 01.05.2021 14:10

RvB hat geschrieben:
01.05.2021 13:58
Es ist doch kein Widerspruch, Waldmenschenblut zu haben und zu Haus Paligan zu gehören, oder?
Das ist problemlos möglich. Entweder eine Seitenlinie oder es ist auch einfach Adoption möglich. Rassismus spielt in Al'Anfa keine wirkliche Rolle. Vom Sklaven bis zum Granden sind alle Hautfarben in jeder Schicht vertreten. Es zählt viel mehr was du kannst und wieviel Geld du hast, als wo du herkommst. In der Hinsicht ist Al'Anfa deutlich "moderner", als der Norden.

Benutzeravatar
chizuranjida
Posts in diesem Topic: 6
Beiträge: 2379
Registriert: 02.03.2006 06:32
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 02.05.2021 02:45

RvB hat geschrieben:
01.05.2021 13:58
Es ist doch kein Widerspruch, Waldmenschenblut zu haben und zu Haus Paligan zu gehören, oder?
Überhaupt nicht. Wie gesagt, die Grandenfamilie Florios ist utulu-stämmig, und aus der Beschreibung geht hervor, dass zumindest die langjährige Matriarchin der Familie Folsina Florios und einige weitere prominente Mitglieder wohl dunkelhäutig wie Utulus waren. Die Grandenfamilien werden ja wohl ab und zu mal untereinander heiraten.

Ich meine, im DSA5-Grundregelwerk gäbe es ein Bild von einer alanfanischen Magierin, die von der Rasse her Waldmensch sein soll.

Hochrangige/reiche/wichtige Al'anfanerInnen, die vom Aussehen her Waldmenschen sind, fallen mir sonst spontan keine ein, aber es spricht nichts dagegen.

In Al'anfa leben ja Menschen, die vom Aussehen / der regeltechnischen Rasse her Mittelländer, Tulamiden, Waldmenschen, Thorwaler oder Utulus sind, seit Jahrhunderten beisammen und haben sicherlich ab und zu miteinander Kinder bekommen.
Ob da nun der thorwalsch-stämmige Grande mit der Sklavin ... und die Kinder freigelassen und anerkannt ...
Oder der Tocamuyac-Händler, der eine Affäre mit einer Hafenbeamtin hatte; das Kind aus der Beziehung hat eine/n Nebenliniengranden/essa angeln können ...
Oder die Shokubunga-Kriegerin, die als Söldnerin angeheuert und später einen Kollegen geheiratet hat ...
Oder der von seinem Stamm verstoßene Haipu-Fischer, der bei Piraten in Charypso angefangen hat, und ein Kind wurde erfolgreiche alanfanische Freibeuterin und hat in eins der Seehandelshäuser eingeheiratet ...
Da sind Kinder, Enkel und Urenkel von Freigelassenen, von Einwanderern, vielleicht von Star-Gladiatoren die sich ihre Freiheit kaufen oder über einen Fanclub erstreiten konnten - und das alles eben seit Jahrunderten.

An sich kann da ohne besondere Erklärung jeder sonstwie aussehen.
:dunkelheit:
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 02.05.2021 12:08

Das ist gut. Eine der für mich größten offenen Fragen ist nun, wie ich die Praios-Geweihte "kampftauglich" für Abenteuer bekomme. Einen Praioten mit Kettenhemd, Schild und Sonnenzepter habe ich mal im Spiel erlebt. Habt ihr noch andere, vielleicht interessantere Ideen? In Al'Anfa ist bei dem Völkergemisch doch quasi "alles" möglich. Wenn es jemals eine Praios-Geweihte gegeben hat, die als Fernkampfwaffe Blasrohr-Pfeile mit geweihtem Gilbornskraut-Öl auf ihre Feinde schießt, dann ja wohl dort. 😂
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
Seidoss-Anima von Seelenheil
Posts in diesem Topic: 2
Beiträge: 3371
Registriert: 07.10.2013 14:57
Wohnort: Deutschland
Geschlecht:

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 02.05.2021 12:45

RvB hat geschrieben:
02.05.2021 12:08
Das ist gut. Eine der für mich größten offenen Fragen ist nun, wie ich die Praios-Geweihte "kampftauglich" für Abenteuer bekomme. Einen Praioten mit Kettenhemd, Schild und Sonnenzepter habe ich mal im Spiel erlebt. Habt ihr noch andere, vielleicht interessantere Ideen? In Al'Anfa ist bei dem Völkergemisch doch quasi "alles" möglich. Wenn es jemals eine Praios-Geweihte gegeben hat, die als Fernkampfwaffe Blasrohr-Pfeile mit geweihtem Gilbornskraut-Öl auf ihre Feinde schießt, dann ja wohl dort. 😂
Laut Wege der Helden, Kultur Südaventurien, trägt jeder reiche Fana und jeder Grande ein Haumesser, wobei ich beim Sonnenzepter bleiben würde (schlechter WM, aber geweihte Waffe!).

Wie wäre es mit einem Faustschild, einem Streifenschurtz und einem vergoldeten Bronzeharnisch?
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

"Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet" - Jesus Christus.

Wir brauchen mehr (N)SCs wie Lata Hirschkind! >3

Ein ❤️ für Liebesbeziehungen zwischen SCs & das Anspielen romantischer Szenen. 💕

Alle Generierungsstile sind gleichwertig.

BgG FasarGladiator ist absolut in Ordnung.

Benutzeravatar
Satinavian
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 3748
Registriert: 30.03.2007 11:53

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 02.05.2021 14:31

Wir könnten klassisch bleiben und ein Schwert nehmen. Ist immerhin etwas mit der Oberschicht assoziiert, aber einfach zu tragen, Wenn du alle Leute lieber ständig auf deine südländische Herkunft hinweisen will, geht auch ein Sklaventod. Natürlich kann man das Sonnenszepter auch als Waffe benutzen, ist zwar schlechter, aber halt geweiht.

Als Nichtkämpferischer Geweihter würde ich mich aber nach Möglichkeit aus Kämpfen raushalten, wenn es wirklich wichtig ist, dann aber die Liturgischen Geschütze auffahren: Schutzkreis, Blendstrahl, Goldene Rüstung, Exorzismus, Bannstrahl.

Natürlich kannst du deine Geweihte auch als Kämpferin aufziehen, wenn du unbedingt möchtest.


Blashohr würde ich von abraten. Erstens ist es nicht gut, zweitens sind im Norden fast alle Gifte verboten und du willst dich an Gesetze halten, drittens sind viele unheilige Monster nicht gegen Gifte empfindlich und auch geweihte Blasrohrpfeile verursachen keinen erwähnenswerten Schaden.

Benutzeravatar
Skalde
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 1771
Registriert: 26.11.2016 11:00

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Skalde » 02.05.2021 16:38

Als punktgünstige und effektive Kampftechnik (mit einer Geweihten hast du genug andere Sachen, die deine AP fressen) empfehle ich Säbel (egal ob Säbel, Kusliker Säbel oder Sklaventod) in Kombination mit einer Parierwaffe. Wuchtschlag, Finte, Meisterparade, Parierwaffen 1, evtl. Ausfall sollten dich zu einer soliden Kämpferin gegen humanoide Gegner machen. Als Parierwaffe bietet sich ein Linkhand an (natürlich passend zum Säbel mit vergoldetem Griffkorb und mit Bernstein im Knauf) oder ein Buckler (mit eingravierter Sonnenscheibe)

Bezüglich Rüstung: Das gute alte Kettenhemd, evtl. nach Vorbild der Sonnenlegion bronziert, ist eigentlich immer eine gute Wahl. Man bleibt beweglich, kann mit Schienen/Platten ergänzen und das Hemd auch unter Zeitdruck schnell anlegen. Alternativ tut es auch eine Brigantina.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"
Dariyon, Avesgeweihter

"Auf die Zwölf und für die Zwölf!"

Benutzeravatar
chizuranjida
Posts in diesem Topic: 6
Beiträge: 2379
Registriert: 02.03.2006 06:32
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 02.05.2021 22:46

Falls es in eurer Runde im Bereich des Möglichen ist, dass die Helden an so seltene, teure und mächtige Sachen wie Bannstaub dran kommen, wäre eine Steinschleuder bedenkenswert:
Bannstaub in kleinen Tongefäßen, die beim Aufprall auf den Dämon oder den Beschwörer in Aktion zerplatzen.

Dass das nützlich sein kann, könnten Leute an der alanfanischen Universalschule schon vor einiger Zeit herausgefunden haben. Dort begegnen sich ja Alchimisten, praiosgefällige Rechtskundler, angehende Flotten-Offiziere, Magier etc und tauschen vermutlich auch mal Erfahrungen aus, über Kämpfe mit Wesen der Blutigen See, charyptide Monstrositäten des Südmeers, oder drohende Kämpfe gegen brabaker Truppen mit Beschwörern von der dortigen Akademie. Da kann man also schon länger auf diese Methode gekommen sein, und angehenden Praiosgeweihten in der Ausbildung seitdem nahelegen, mal bei einer älteren tobrischen Söldnerin ein paar Übungsstunden mit der Steinschleuder zu nehmen.

Eventuell könntest du auch mit eurem Meister darüber reden, ob in eurer Runde Schleudergeschosse aus Koschbasalt eine stärkere Wirkung auf Dämonen als gewöhnliche profane Geschosse hätten. Offiziell glaube ich nicht, aber wir hatten das in unserer Runde für die G7 so gehausregelt, weil wir es sinnvoll fanden.

Wenn das alles nicht der Fall ist, würde ich, falls Fernwaffe gewünscht, einer Nebeliniengrandessa eher die Armbrust als Fernwaffe zuschreiben, wie die Familienoberen sie auf der Tigerjagd einsetzen. Man will ja damit auch was treffen, wenn man mal eingeladen werden sollte. Blasrohr ist was für die Wilden aus dem Urwald, nicht für zivilisierte Städter aus der Perle des Südens. :wink: (Außer man ist bei der Hand Borons, vielleicht.) :devil:
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 02.05.2021 22:53

chizuranjida hat geschrieben:
02.05.2021 22:46
Falls es in eurer Runde im Bereich des Möglichen ist, dass die Helden an so seltene, teure und mächtige Sachen wie Bannstaub dran kommen, wäre eine Steinschleuder bedenkenswert:
Bannstaub in kleinen Tongefäßen, die beim Aufprall auf den Dämon oder den Beschwörer in Aktion zerplatzen.
😂 Hahahahaha! Da musste ich echt lachen. Was für eine GENIALE Idee! Und ich würde zu gern das Gesicht meines SL sehen, wenn ich ihn danach frage. 😁
Das mit dem Blasrohr war jetzt nicht wirklich ernst gemeint sondern eher ein Beispiel für ungewöhnliche aber mögliche Waffen.

Aktueller Stand der Charakteridee:
Lederrüstung und Zweililien. Ein eher flinker, gewandter Kampfstil. Und falls es genug AP gibt zum Start (die AP stehen noch nicht fest, aber wohl ca 10.000) passt auch Hruruzat gut dazu, finde ich. Da sie ja Waldmenschen-Wurzeln hat, wäre das einigermaßen plausibel... Aber die Zweililien sind da der Kern des Konzepts, die kann man ja auch weihen.
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
Skalde
Posts in diesem Topic: 4
Beiträge: 1771
Registriert: 26.11.2016 11:00

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Skalde » 02.05.2021 23:35

chizuranjida hat geschrieben:
02.05.2021 22:46
Bannstaub in kleinen Tongefäßen, die beim Aufprall auf den Dämon oder den Beschwörer in Aktion zerplatzen
Ah, sowas haben wir in VeG erlebt. Die Fanatiker um Albuin den Ketzer haben Bannstaubbeutel mit Schleudern verschossen, um unsere Hexe Gazalinde vom Besen zu holen - zum Glück konnte sie ausweichen.
RvB hat geschrieben:
02.05.2021 22:53
Lederrüstung und Zweililien
Als Al'Anfanerin kann und sollte sie eine schicke Iryan-Rüstung besitzen. Die sind aufgrund ihrer geringen Behinderung und der Feuerfestigkeit ziemlich praktisch für reisende Abenteurer. Der klassische Lederharnisch wäre vermutlich ein wenig zu barbarisch für ein Mitglied der Oberschicht.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"
Dariyon, Avesgeweihter

"Auf die Zwölf und für die Zwölf!"

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 02.05.2021 23:40

Skalde hat geschrieben:
02.05.2021 23:35
Als Al'Anfanerin kann und sollte sie eine schicke Iryan-Rüstung besitzen.
Guter Hinweis, danke!
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Benutzeravatar
Lafayette
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 355
Registriert: 25.08.2020 09:08

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Lafayette » 03.05.2021 10:37

Werden nicht eh alle Praiosgeweihten in Gareth ausgebildet?
Wasser schmeckt nach nasser Luft

Haketau
Posts in diesem Topic: 3
Beiträge: 788
Registriert: 22.02.2016 21:55

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Haketau » 03.05.2021 10:54

Lafayette hat geschrieben:
03.05.2021 10:37
Werden nicht eh alle Praiosgeweihten in Gareth ausgebildet?
Die Ausbildung erfolgt dezentral in den Tempeln. Lediglich für die Weihe ist es üblich in Gareth vorbeizuschauen. Möglicherweise verbringen auch mittelreichiche Geweihtenanwärterinnen ein paar Monate in der Stadt des Lichtes.
Aber Al'Anfaner wissen: Unsere Universität ist die beste Bildungseinrichtungen der Welt. Wir müssen unsere Nachwuchsgewehre nicht zur zweitklassigen Ausbildung in den Norden schicken. Es reicht völlig aus, wenn sie einmal im Leben die jährliche Steuerlieferung begleiten.

Benutzeravatar
Satinavian
Posts in diesem Topic: 5
Beiträge: 3748
Registriert: 30.03.2007 11:53

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 03.05.2021 15:07

Skalde hat geschrieben:
02.05.2021 23:35
chizuranjida hat geschrieben:
02.05.2021 22:46
Bannstaub in kleinen Tongefäßen, die beim Aufprall auf den Dämon oder den Beschwörer in Aktion zerplatzen
Ah, sowas haben wir in VeG erlebt. Die Fanatiker um Albuin den Ketzer haben Bannstaubbeutel mit Schleudern verschossen, um unsere Hexe Gazalinde vom Besen zu holen - zum Glück konnte sie ausweichen.
Bannstaub ist ein Einnahmegift, das Magiebegabten die Regeneration raubt. Das ist nichts, was bei Berührung Zauber bannt, Zauberer am Zaubern hindert oder Dämonen platzen lässt. Nur bei Qualität F kann ganz vielleicht nach Meisterentscheid irgendwas anders passieren.

Bannstaub kostet 250D pro Dosis. Selbst, wenn es als Geschoss irgendwie funktionieren würde (was es nicht tut), ist es absolut absurd, solch ein Vermögen zu verpulvern.

Benutzeravatar
RvB
Posts in diesem Topic: 12
Beiträge: 184
Registriert: 12.05.2018 16:10
Geschlecht:
Kontaktdaten:

Auszeichnungen

Errungenschaften

al'anfanische Praiosgeweihte

Ungelesener Beitrag von RvB » 03.05.2021 20:06

Satinavian hat geschrieben:
03.05.2021 15:07
Bannstaub ist ein Einnahmegift, das Magiebegabten die Regeneration raubt. Das ist nichts, was bei Berührung Zauber bannt, Zauberer am Zaubern hindert oder Dämonen platzen lässt. Nur bei Qualität F kann ganz vielleicht nach Meisterentscheid irgendwas anders passieren.

Bannstaub kostet 250D pro Dosis. Selbst, wenn es als Geschoss irgendwie funktionieren würde (was es nicht tut), ist es absolut absurd, solch ein Vermögen zu verpulvern.
Schade, die Idee ist einfach zu schön. :lol: Aber das ergibt schon Sinn, was du sagst. Danke.
Die Galerie meiner hesindegefälligen Malerei findet ihr >>hier<< und meine Wiki-Seite >>hier<<.

Antworten