SC aus der Vergangenheit

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Carolan
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SC aus der Vergangenheit

Ungelesener Beitrag von Carolan » 27.12.2020 20:19

Hallo an alle!

Ich überlege mir einen SC "aus der Vergangenheit" zu erschaffen, wie ihr es euch vielleicht schon gedacht habt.
Ich habe mir hierzu schon einige Gedanken gemacht:

Mein SC war ein Gildenmagier, der sich mit Temporalmagie befasst hat. Als er jedoch eines Tages hintereinander zwei Temporalzauber ausführte, die ihm misslangen, nahm das Schicksaal seinen Lauf.
Er wurde ? Jahre in die Vergangenheit geschleudert und ist dazu noch um so viele Jahre jünger geworden, dass er sich als einjähriger Säugling wiederfand.
Glücklicherweise wurde er von jemandem magiebegabten gefunden, der ihn aufzog und, als er das richtige Alter erreicht hatte, (erneut) ausbildete.

Das ist jetzt aber nur eine mögliche Zukunftsform des ursprünglichen Charakters.

Der ursprüngliche Charakter, der noch in der momentanen Welt des schwarzen Auges weilt, wirkt einen Temporal wirkenden Zauber und löst dabei eine Satinavische Störung aus.
DIESE Störung der Zeit holt die mögliche Zukunft, die sich in der Vergangenheit befindet in das "Jetzt".
Wie es nun mal ist, möchte die Zukunftsversion (die in meinem Fall in der Vergangenheit war) das Ich, welches es herbeigerufen hat töten.
Es ist ein langer und erbitterter Kampf, doch am Ende siegt das Zukunftsich aus der Vergangenheit und tötet das Ich, dass in der Gegenwart ist.

Diesen Charakter würde ich dann spielen. (Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, was für ei SC es wäre, aber es wäre kein Temporal veranlagter Gildenmagier (nur weil er das in seinem "ersten" Leben war, heißt das nicht, dass sein "zweites Leben den selben Verlauf nimmt))

Leider kenne ich mich allerdings nicht so gut mit der Geschichte von DSA aus, deshalb meine Fragen an euch:

1. Aus welcher Zeit soll er stammen? (Er kann bis zu 8000 Jahre vor der Gegenwart aufgewachsen und ausgebildet worden sein)
2.Wie verhält er sich, als "Relikt aus der Vergangenheit"?
3. Gibt es Professionen (Magische Professionen), die besonders für diesen SC geeignet wären? (Z.B. etwas ausgestorbenes, dass das Spiel spannender gestaltet)
4. Fallen euch Geschichten für den SC ein, die ihn begleiten könnten und das Spiel aufregender gestallten würden?

Meine Ansprüche:
1.Er soll mit Waffen kämpfen können, nicht aber mit Fernkampfwaffen.
2. Das Spiel mit ihm soll, aufgrund seiner Vergangenheit etwas besonderes sein.
3. Er soll sich spürbar anders verhalten, als andere Charaktere.
4. Ich glaube er er sollte irgendein Ziel haben. (Das ist aber euch überlassen)

Ich hoffe ihr versteht, was ich möchte und wie das System, nachdem der SC aus der Vergangenheit gekommen ist funktioniert.

Ihr könnt im Buch Aventurische Magie lesen, was eine satinavische Störung ist und was für welche es gibt, so ergibt mein Plan für manche von euch vielleicht ein bisschen mehr Sinn.

Ich freue mich über jede Antwort und über jede kreative Idee,
Möge Phex euch auf euren Wegen begleiten,
Carolan. :phex:
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Hummelpilot
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SC aus der Vergangenheit

Ungelesener Beitrag von Hummelpilot » 28.12.2020 01:15

Was dazu passen würde: Ein richtiger echter Hochelf aus einer der Elfenstädte der sich als Aufgabe geben könnte diese Städte zu finden. Auch wenn im Laufe der Zeit 3 dieser Städte in Abenteuern behandelt wurden ist es doch alles andere als Allgemeinwissen wo diese liegen und was mit ihnen passiert ist.
Zwerge sind eher schwierig, da von diesen keine Temporalmagie bekannt ist. Was sich aber auch anbieten würde, wäre ein Zeitgenosse Bastrabuns oder so der große Anpassungsschwierigkeiten an die Vorherrschaft der Güldenländer hat.
Wenn man soetwas spielen will wäre auch ein Echsenmensch möglich aus der vergangenen Blüte seiner Kultur.
Das mögliche Feld ist einfach gigantisch.

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SC aus der Vergangenheit

Ungelesener Beitrag von Bergbewohner » 28.12.2020 02:13

Das finde ich eine interessante aber auch abgefahrene Idee, sollte mit dem Meister abgesprochen werden. Tendenziell könnte er so (je nach Abenteuer) plötzlich über Meisterwissen verfügen, welches das Abenteuer auf den Kopf stellt.

Wie denkst du denn sollte sich die Vergangenheit auswirken? War damals seiner Meinung nach alles besser? Ist es jetzt besser? Ist es nur anders? Welcher Kultur soll er in etwa entstammen? Ist er traurig das alles was er einst kannste und liebte für immer verschwunden ist und fühlt sich entwurzelt, oder ist er ein neugieriger Zeitreisender der versucht, sich mit offenen Augen zurecht zu finden? Kam er aus friedlichen Zeiten oder gewalttätigen Zeiten? Ich denke solche Fragen musst du abklären. Auch: Welcher Kultur soll er denn entstammen (und wo spielt ihr?)? Ist er Thorwaller, Tulamide, Südländer, Mittelreicher, Moha etc.? Ich denke diese Dinge zu umranden kann dich schonmal weiter bringen, dann kannst du die Epoche dann ein bisschen eingrenzen. Allerdings wird dir dann nix übrig bleiben als dich über die jeweilige Epoche etwas zu belesen (und auch etwas regional) ;) Sonst kannst du den Zeitreisenden gar nicht richtig ausspielen.

Leta
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SC aus der Vergangenheit

Ungelesener Beitrag von Leta » 28.12.2020 09:00

Es gibt hier mehrere „Probleme“ die ich sehe.

1. keinerlei Lehrmeister für die Zauber. Die Zauber die er gelernt hat müßte er nur über Selbststudium steigern weil es keinerlei Lehrmeister für seine gelernte Zauberrei mehr existieren. Und neue Zauber sind alle Fremdrepräsentation, mit allen damit einhergehenden Einschränkungen.
2. keinerlei bekannte Kulturen. Alles was an Gesellschaftlichen Proben anfällt ist, wegen fehlender Kulturkunde, um ca. 7 erschwert. Gilt kurzzeitig auch für Sprachen.
3. Exotik nutzt sich ab. In meiner Erfahrung ist solche Exotik die ersten paar Abende neu und toll. Aber nach einiger Zeit nutzt es sich ab.

Die „Reise“ in die Zukunft(Gegenwart) würde nach meiner Vorstellung eine Einbahnstraße sein. Ob er Jahrhunderte als Statue (GRANIT UND MARMOR) verbraucht hat oder er einige Zeit in einer (Feen-)Globule mit beschleunigtem Zeitablauf verbracht hat, ist erstmal unerheblich. Satinav bestraft unbedachte Zeitreise Anwender eher mit vorzeitigem Altern.

Ich will es dir nicht ausreden. Aber das sollte mit der Gruppe abgesprochen werden. Viel Spaß für alle Beteiligten!

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 28.12.2020 09:22

In welcher Gegend der Welt war der GM bei seinem Missgeschick denn unterwegs? Und soll er wirklich mehrere Tausend Jahre zurück? Würde die dort vorherrschende Spezies verwenden...
Im Nordwesten tendenziell Orks, im Mittelreich und Bornland Goblins, im Tulamidischen und Südaventurischen Siedlungsraum am ehesten Achaz, Marus o.ä., evtl. aber auch Menschen (Protoferkinas oder Frühtulamiden).

Halte die Idee aber auch für schwierig, v.a. wenn der Zeitraum so weit zurückgeht. Außer bei den Orks wird er nicht wirklich irgendwas verstehen (ich nehme an dass die Achaz/Echsen auch nicht das heutige Rssah sprechen, sondern eine Vorform). Er wird die aktuellen Höflichkeitsformen nicht kennen, die Sprache, die Götter, die geltenden Gesetze,... er wird sich massiv wundern, dass es die Nackttiere/Schuppenlosen (Menschen) so weit gebracht haben... und ansonsten wahrscheinlich ziemlich schnell hingerichtet werden, weil er andere Götter/Dämonen verehrt, ihnen Blutopfer (Menschen) bringt u.s.w.
Den Kulturclash kannst du schon haben, wenn du nur in die Zeit der Magierkriege oder der Priesterkaiser zurückgehst.

Am besten beschrieben wäre die Welt in den Dunklen Zeiten (wenn du irgendwie an die Box kommst).

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Carolan
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Ungelesener Beitrag von Carolan » 28.12.2020 13:40

Hummelpilot hat geschrieben:
28.12.2020 01:15
Ein richtiger echter Hochelf aus einer der Elfenstädte der sich als Aufgabe geben könnte diese Städte zu finden.
Müsste es ihm dann nicht eigentlich ein leichtes sein die Städte zu finden, wenn er doch selbst in ihnen gelebt hat...

(Ich kenne mich jetzt nicht so gut mit diesen Städten aus, aber meines Wissens ändern sie nicht mit der Zeit ihre Position und sind auch fest in der 3. Sphäre verankert. Klärt mich bitte auch, falls ich etwas übersehe)

Gibt es vielleicht irgendeinen großen Helden oder so, der in der Vergangenheit plötzlich verschwunden ist oder bei dem man zumindest sagen kann er sei nicht gestorben, ins Exil gezogen usw. , den ich dann spielen könnte. Am besten irgendeine erfolgreiche Person, die sich damit abfinden muss in der neuen Welt gefangen zu sein.
Bergbewohner hat geschrieben:
28.12.2020 02:13
War damals seiner Meinung nach alles besser?
Ich glaube ja und jetzt hat er irgendein großes Ziel um die Gegenwart an die Vergangenheit anzupassen. Vielleicht hat es aber auch eine andere Auswirkung wie (Beispiel: Zwerg aus den Drachenkriegen kommt in die Gegenwart. Natürlich vertragen sich Elfen und Zwerge nicht so gut, aber in den Drachenkriegen, als die Elfen die Zwerge, wenn das denn wahr ist, verraten, ermordet und reingelegt haben war es noch viel Schlimmer und der Zwerg verspürt einen unsäglichen Hass auf die "Spitzohren")

Auf jeden Fall schon einmal ein großes DANKE an alle, die hier fleißig mitdiskutieren! :thorwaler: :gardianum:
Zuletzt geändert von Carolan am 28.12.2020 16:33, insgesamt 2-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 28.12.2020 14:18

Carolan hat geschrieben:
28.12.2020 13:40
Müsste es ihm dann nicht eigentlich ein leichtes sein die Städte zu finden, wenn er doch selbst in ihnen gelebt hat...
Ja und Nein. Der Zweite Drachenkrieg hat die Landschaft Aventuriens teilweise radikal verändert. Wenn der Elf aus der Zeit um 3000 v. BF stammt, wird er einen gelinden Schock erleiden, wenn er die Wüste Khom sieht, wo sich einmal der Dschungel Zze'Thas erstreckt hat. Dort noch einmal auf Tie'Shianna zu stoßen, dürfte mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sein, wenn der Hochelf nicht zu früheren Zeiten ein hervorragender Kartograph war und die Position der Stadt nach Längen- und Breitengraden im Kopf hat. Ähnliches gilt für andere Städte. "Bei Orima, was ist das? Nur noch Bäume, Gestrüpp, die Bäche fließen woanders... Hier sollten schon längst die Blumengärten Simyalas beginnen!" Je nachdem, aus welcher Stadt dein Hochelf stammt, hat er die anderen vielleicht nie besucht. ("Himmelsturm? Was soll ich denn da, viel zu kalt!") Kleinere Siedlungen wurden von Drachen und Riesen zerstört, viele so gründlich, dass man sie ohne sorgfältige Ausgrabungen wohl nicht mehr finden wird. Es kann durchaus eine langwierige Aufgabe sein, den Spuren dieser alten Städte nachzuspüren.
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Ungelesener Beitrag von Bergbewohner » 29.12.2020 01:36

Ich könnte mir vorstellen dass du vielleicht mehr Spaß hast statt die Exoten zu nehmen deren Welt komplett untergegangen ist (Achaz z.B.) jemand, der Dinge wieder erkennt aber dessen Kultur sich sehr verändert hat (und an Macht eingebüßt hat). Ein hochkultureller Tulamide, der gerade irgendwas von "ankommenden Gülden...blendern? Wendlern? Händlern? Ach, Ländlern. Nun, wenn die da im Westen bleiben passiert ihnen auch nix" gehört hat und in seiner Heimatstadt Fasar plötzlich im Jetzt auftaucht kriegt vielleicht einen Schock. Die Relikte der Vergangenheit sind zum Teil noch da, aber die Stadt ist brutaler geworden, verslumter, und wo sind die alten Herrscher? Wie, man war eine Provinz? Und was ist das alles im Süden? Al'Anfa? Was ist das? Novadis mit einem Eingott? Wie bitte, die Güldenländler haben unser Reich komplett geschliffen und alles übernommen? Und deren Reich ist auch schon untergegangen seither? Und wir sind trotzdem nicht wieder am Hebel? Haben wir sie wenigstens untergehen lassen? Nein? Gut, wenigstens bin ich weiterhin an einem wichtigen ... Und der Nabel der Welt ist nun ganz woanders? Was ist ein Borbardam? Nur zwölf sagt ihr? Was ist ein Praios? Say WHAT? :ups:
So in der Art vielleicht. Tendenziell wäre es vielleicht gut ein Nicht-Zauberkundigen zu nehmen, vielleicht eher einen Schöngeist? Damit musst du dich nicht mit Repräsentationen und so Kram herum schlagen und hast mehr den Kulturexoten statt ein Chamäleon, der nicht nur der Imbissbude um die Ecke sondern auch dem Theater, dem Gewürzmarkt, dem Literaturzirkel, der Halle der Philosophen etc. nachtrauert (und nicht einen Fundus an alten Zaubersprüchen mit denen er jetzt reich wird).

Umgekehrt wenn es etwas düsterer sein soll vielleicht den aufstrebenden Herrschersohn/-tochter, der/die sich auf sein(ihr Leben im Zirkel der Macht vorbereitet hat (Magiermogule vielleicht? Oder dunkle Zeiten, eine krasse Zeit in der man heute kaum noch ÜBerlieferungen hat) und plötzlich mit dem Nichts dasteht, das Reich schon lange vergessen, nicht mehr als obskure Volkssagen wenn überhaupt (oder vollständig vergessen und bedeutungslos), dass SChicksal der eigenen Adelsfamilie weitgehend unbekannt, nicht mehr als eine Fußnote in der Geschichte.

Wovon ich abraten würde sind isolierte Stammesgesellschaften in denen sich lange nix getan hat, da gibts dann nicht viel Kulturschock. Darunter würde ich vielleicht auch nichtenschliche Kulturen beziehen, der STandardzwerg fühlt sich unter Menschen eh seltsam, und der Elf sowieso. Da ist der Kulturschock vielleicht eher regionaler zu sehen (der Zwerg findet es komisch, das nun überall Menschen sind, aber die WElt der Zwerge sind eh die Berge, und da muss er im Abenteuerleben erstmal hin). Als Ausnahme vielliecht Utulus und Mohas mit ihren alten Kulturen und vergangenen Kulturen - durch die Sklavenjäger ist deren Kultur sehr im Wanken und unter Druck (wobei auch da die Frage ist, ob sich im Leben viel aus seiner Zeit geändert hat). Tendenziell eine Hochkultur nehmen, die ein Verständnis von Endlichkeit und Wandelbarkeit hat und nicht eher statisch ist. Ein Moha aus dem tiefsten isoliertesten Regenwald findet vielleicht sogar nach all der Zeit seinen Stamm wieder und kann sich weitgehend nahtlos wieder integrieren (wenn er akzeptiert wird).

Edit: Ob dieser Charakter auf Dauer Spaß macht sei dahingestellt (Heimatlos, Entwurzelt, so gar keine Anbindung ans Heute inklusive den wichtigsten Rahmenbedingungen und -handlungen), aber selbst wenn es nur mittelfristig sein sollte kann es schon ganz ulkig sein :)

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Ungelesener Beitrag von Carolan » 29.12.2020 02:23

Bergbewohner hat geschrieben:
29.12.2020 01:36
Umgekehrt wenn es etwas düsterer sein soll vielleicht den aufstrebenden Herrschersohn/-tochter, der/die sich auf sein(ihr Leben im Zirkel der Macht vorbereitet hat (Magiermogule vielleicht? Oder dunkle Zeiten, eine krasse Zeit in der man heute kaum noch ÜBerlieferungen hat) und plötzlich mit dem Nichts dasteht, das Reich schon lange vergessen, nicht mehr als obskure Volkssagen wenn überhaupt (oder vollständig vergessen und bedeutungslos), dass SChicksal der eigenen Adelsfamilie weitgehend unbekannt, nicht mehr als eine Fußnote in der Geschichte.
Ich glaube diese Idee gefällt mir (bisher am besten) DANKE. Wo kann ich denn etwas über diese Zeit rausfinden?
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 29.12.2020 03:08

@Carolan Ich weiß zwar nicht, ob das folgende Konzept für dich exotisch genug ist, aber einen Versuch ist es wert.
In meiner Gruppe wird eine Tochter eines Horas aus den Dunklen Zeiten bespielt. Kurz bevor man ihren Vater gestürzt hatte, wurde sie von ihrem Leibmagier mittels eines permanent wirkenden GRANIT UND MARMOR für ca. 1500 Jahre versteinert und dadurch gerettet. Long story short, vor einigen Monden wurde sie in Vinsalt von einer Heldengruppe entdeckt und rückverwandelt.
Sie ist durch und durch ein Exot aus einer mehr oder weniger fremden Welt und verhält sich auch so.

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Ungelesener Beitrag von Skalde » 29.12.2020 09:04

Carolan hat geschrieben:
29.12.2020 02:23
Wo kann ich denn etwas über diese Zeit rausfinden?
Das wäre dann wohl die von @Denderajida_von_Tuzak erwähnte Box "Die dunklen Zeiten". Wenn es noch früher sein soll (also tatsächlich die Zeit der Magiermogule), findest du ein paar Informationen in der Spielhilfe "Land der ersten Sonne", vor allem dem geschichtlichen Teil. Dem kannst du dann auch gleich entnehmen, was sich in der Heimat deine Helden seitdem alles geändert hat. "Land der ersten Sonne" hat auch den Vorteil, dass es von Ulisses nach wie vor als pdf angeboten wird, während du bei der Box auf den Gebrauchtmarkt angewiesen wärst.
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Ungelesener Beitrag von Hummelpilot » 29.12.2020 10:18

Carolan hat geschrieben:
28.12.2020 13:40
Müsste es ihm dann nicht eigentlich ein leichtes sein die Städte zu finden, wenn er doch selbst in ihnen gelebt hat...
Grundsätzlich hast du Recht. Du vergisst aber, dass sich die Welt in tausend Jahren (und die Hochelfen Hochkultur war eher so vor 5000 Jahren) massiv verändert. Tie'Shianna liegt tief unter dem Sand der Khom, die Wüste gab es zu dem Zeitpunkt noch garnicht. Der Himmelsturm war schon für Hochelfen unfassbar weit weg und liegt in der wohl unwirtlichsten Gegend des Kontinents (von der Gor mal abgesehen). Ohne das Sanktum wird man den Turm nicht zufällig finden. Wenn der zeitreisende Elf nicht Kartograph oder so war, wird er seine Probleme haben die Städte zu finden.

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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 29.12.2020 10:45

Könnte man dafür (Säugligvariante) nicht auch einen Druiden mit Eidetischem Gedächtnis nehmen der beim SeelenTausch gepatzt hat?

Das könnte sogar richtig PG werden wenn das magiebegabte kind während seiner Ausbildung zum Gildenmagier immer wieder einen Widerhall von seiner Zukunft/Vergangenheit (Als Mehrer der Macht) bekommt und sich irgendwie schizophren verhält weil sich zweifelsfrei zwei persönlichkeiten bilden würden, die Wissen besitzen ohne zu wissen woher dieses wissen stammt.

Aber sowas ist wohl eher ein NSC den man früher oder später als kopetenten Gegner jagt und bekämpft.
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Und würzen kann man auch durch reduzieren.

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Ungelesener Beitrag von Pelenthor » 29.12.2020 18:09

Ich hatte einmal einen Spieler, der einen Zwerg mit "schlechtem Zeitgefühl" gespielt hat
(Armbrust nachladen, während der Räuber auf ihn zuläuft und erst feststellen, dass das zu lange dauert, wenn der schon da ist)

Eingeführt habe ich den Charakter in die Gruppe imzuge des zweiten Abenteuers vom Weißen Berg.
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In einer Globule, die nur 1/30 in der Zeit vorandringt, war es kein Problem, dass der Zwerg schon vor mehreren hundert Jahren geboren ist.
Das Abenteuer gibt ihm Grund genug, sich der Gruppe anzuschließen.
Und seinen Knacks im Zeitgefühl konnte man damit auch gut erklären.

Am wichtigsten ist bei so einem Charakter, dass er einfach die neueste aventurische Geschichte nicht kennt.
Solange seine Ausrüstung und sein Wissen kompatibel ist mit der Zeit woher er kommt, passt das sicher.

Nur bezüglich Sprache wird sich vielleicht eine kleine Barriere auftun, die umso größer wird, je älter die ursprünglich erlernte Muttersprache ist.
Es bietet sich dann wohl an, dass der Held sprachlich besonders begabt ist, sodass er sich dann in der aktuellen Welt verständigen kann.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 30.12.2020 00:35

Ich empfehle zur Erstellung eines Helden aus der Vergamgemheit sie Box "Dunkle Zeiten".
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

"Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet" - Jesus Christus.

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Ungelesener Beitrag von Carolan » 30.12.2020 02:11

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
29.12.2020 03:08
Tochter eines Horas
Was ist ein Horas? Eine Art Magiermogul?
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 30.12.2020 09:55

Carolan hat geschrieben:
30.12.2020 02:11
Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
29.12.2020 03:08
Tochter eines Horas
Was ist ein Horas? Eine Art Magiermogul?
Auf Myranor gibt es den Riesenstaat, das 2. Imperium.

Regiert wird dieses vom Thearchen (altimperial: Gottherrscher, oder so).

Seine obersten Beamten oder Provinzverwalter sind die Horanthes (Einzahl: Horas).

Das ist grob, ich betone: grob! Vergleichbar mit dem MR ( Kaiser und seine Fürsten/Könige/Herzöge) bzw. HR (Horas* und seine Comtes).

* Der Anführer der Hexater, der Brajanosgeweihte aus dem Hause Aphirdanos und Celiu-Brajanos hatte am. Myranischen Hof den Titel eines Horas inne.

Der Name wurde in Verschmelzung mit dem myranischen Wort Kha'Schar (=> Kaiser, Erfüller des Schicksals) dann für das Oberhaupt des bosparanischen Reiches übernommen.
Magiermogul?
Mogul eher nicht.
Aber: Richtig/Fakt ist, dass alle hohen Staatsbeamten, also auch die Horanthes, als Vorbedingung eine starke magische Begabung und die Ausbildung zum Magier (bzw. Dem myranischen Pendant) haben.

Ja, auch jener Brajanosgeweihte war ein mächtiger Magier und bis heute ist es völlig normal, dass man auf Myranor gleichzeitig Zauberkraft besitzend von Praios KaP/Weihe bekommen kann - aber das ist ein anderes Thema.
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

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