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DSA4 Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Zyro206
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 01:13

Die Zwölf zum Gruße liebes DSA-Forum!

Nachdem ich im letzten Abenteuer einen Golgariten gespielt habe, der leider durch unglückliche Umstände umgekommen ist, bin ich auf den Geschmack der geweihten Kämpfer gekommen und bin nun auf der Suche nach einem Konzept für einen neuen Geweihten Kämpferchar.
Da kommt natürlich als erstes der Rondrageweihte ins Gedächtnis, da wir aber bereits einen verdienten Rondrageweihten in der Gruppe haben und ich nicht als sein De-Facto Novize enden möchte wäre mir das nicht lieb.
Am liebsten wäre mir tatsächlich ein Praios Geweihter, da sehe ich aber das Problem dass die einzigen wirklichen Geweihten Kämpfer Bannstrahler sind, und die mir viel zu radikal/fanatisch sind. Meine Präferenz in puncto Praioten wären Braniborier/ vielleicht sogar Bekenner.

So, nach diesen sehr spezifischen Bedingungen ein paar Ideen die ich hatte:
- Gänseritter ( Problem: gibt keine geweihte Variante)
- Krieger/Schwertgeselle der als Akoluth eine Spätweihe anstrebt
- Draconiter

Wenn das weiterhilft, der Charakter soll in Von eigenen Gnaden/ Mit wehenden Bannern, der Zweimühlen Kampagne bespielt werden.

Nun bitte ich euch mir eure Ideen und Gedanken zu meinem Problem zu geben. Dabei dürfen ruhig ein paar Powergaming Gedanken einfließen, das AP- Level der anderen SCs ist weit über mir, da ist etwas Optimierung notwendig um nicht zu weit zurückzufallen.

Liebe Grüße, Zyro

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Bluthandel
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 27.11.2019 02:17

Wenn Du dem Boroni nahebleiben willst, dann werfe ich mal eine(n) OrdenskriegerIn des Hl. Laguan in die Manege (WDH 216), dessen Tugenden Armut, Gehorsam und Demut sind. Der rollenspielerische Vorteil zum Boroni wäre das fehlende Schweigegelübde (allerdings untersagt Ordensregel 38 durchaus sinnloses Geschwätz). Ach ja, es gibt wohl so 66(?) Ordensregeln, die z. B. auch rahjatisch-ekstatisches Treiben nach Sonnenuntergang verbieten - was wohl auch bedeutet, dass z. B. ebendies tagsüber weniger ein Problem darstellt. Sowas könnte durchaus netten Input für´s RP liefern. :)

Der im Orden gepflegte Kampfstil ist eher leichtfüßig, weniger der schwere Tank-Stil, dafür elegant und meditativ, geht stark in die Richtung Kendo. Also hohe GE, Gegenhalten mit der Boronssichel, dazu ein fescher Hartholzharnisch, Ausweichen. Die "ordentstypischen Talente" sind leider in der Heldensoftware nicht hinterlegt, aber ich kann die bei der Person erfragen, die mir selbst gerade so einen Char geschickt hat. Wäre zumindest mal was ganz Anderes, ein geweihter Ordenskrieger mit (etwas anderen) Prinzipien, die eben nicht ganz das übliche 12G Mittelreich-Gedöns sind. Dann bauchst Du nur noch einen guten Grund, warum Du nicht das boronheilige Kemi-Land vor Ort verteidigst und ab dafür... :6F:

Und bitte doch den Meister um ein paar Zusatz-Ap, das kann doch nicht wirklich rocken in VeG mit einem totalen Startcharakter, der ist ja das Depperl vom Dienst in dem Setting. Stattdessen dann den Char durch PG verhunzen ist da m. E. keine zielführende Lösung, mit dem SL reden aber sehr wohl. Gerade auch nochmal, wenn die anderen alle schon höherstufig sind...
M. E. sollte die Kampagne nicht unter 5000 AP gespielt werden.
Meistere: Postapokalyptisches DSA 1029 BF (Spielberichte im Forum); Bauernrunde Weiden 645 BF
Spiele: VeG; QuanionsQueste
Not enough mana!

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Wolfio
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 27.11.2019 02:57

Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 01:13
Am liebsten wäre mir tatsächlich ein Praios Geweihter, da sehe ich aber das Problem dass die einzigen wirklichen Geweihten Kämpfer Bannstrahler sind, und die mir viel zu radikal/fanatisch sind. Meine Präferenz in puncto Praioten wären Braniborier/ vielleicht sogar Bekenner.
Zu welcher Zeit spielt ihr denn? So es nach der Quanionsqueste ist, sind Bannstrahler der gemäßigten Linie durchaus eine Option.
Also Mitglieder des Ordens, die sich mehr auf Gerechtigkeit und Kampf gegen finstere Mächte, denn auf "Jagd die Zauberkundigen!" konzentriert. Praios also als gerechter "Vater". Der Bannstrahler wäre also weniger Traditionalist denn viel mehr Mystiker


https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Mystiker_(Praios)
Speziell vielleicht auch:
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Braniborier


Alternativ:
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Legalisten
oder für die Magiefreunde: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Prinzipisten

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Abenteurer » 27.11.2019 06:37

Den Zwölfgöttern zum Gruße,

Also ich kann Dir empfehlen einen Krieger (zum Beispiel Standart Krieger) mit Spätweihe Praios zu spielen. Wenn du ohne Zusätzliche AP spielst, hätte der dann aber nur den
Akoluth mit dabei.

Ich finde aber auch es wäre sehr seltsam wenn deine Mithelden mehrere tausende AP haben und Du hast einen Anfänger nur mit Start-AP.

Wenn Du aber ein paar tausend AP obendrauf bekommst, könntest du dir zum Krieger noch die Spätweihe dazu kaufen. Natürlich hast du dann durch die Kosten für die Spätweihe und ewtl. notwendige Eigenschaftsteigerungen z.b. für CH und die Talente dann nicht allzu viel Platz für die Steigerung von kämpferischen Talenten und SFs.

Aber dafür hast du einen quasi Vollkämpfer der viel Potenzial hat und gleichzeitig den kamalen Zweig abgedeckt. Auch so ein Problem das man als nicht Kor oder Rondrageweihter hat ist die Wirkung von Entrückung auf neutrale Talente also die Kampftalente. Das haben wir gehausregelt.
Zuletzt geändert von Abenteurer am 27.11.2019 09:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Rasputin
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 27.11.2019 08:49

Ich denke mal Kor hast du schon ausgeschlossen oder?

Ich finde übrigens, man muss nicht unbedingt Bannstrahler sein, um ein kämpfender Praios-Priester sein zu können. Jeder Geweihte dient seinem Gott auf seine Weise und das bekämpfen von unheiligen Wesen ist etwas was alle Götter gemein haben. In meiner Gruppe befindet sich ein Spieler der später mit dem Licht Praios Dämonen bekämpfen will. Ich würde ihm keine Steine in den Weg legen.

Swafnir, Rastullah, Firun, Ferkor, Feqz und Angrosch sind auch alle für Kämpfer prädestiniert. Schamanen auch.
Zuletzt geändert von Rasputin am 27.11.2019 08:52, insgesamt 1-mal geändert.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Abenteurer » 27.11.2019 08:51

Wenn Du einen wirklich starken Kämpfer möchtest bietet sich natürlich ewtl. Ein Thorwaler oder auch herausragende KK an.
Zuletzt geändert von Abenteurer am 27.11.2019 08:57, insgesamt 1-mal geändert.

Jeordam
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Jeordam » 27.11.2019 08:51

Was spricht gegen einen Praiosgeweihten BGB Söldner o. ä.?
Natürlich nicht als solcher in der Hintergrundgeschichte, sondern Ausbildung im Rahmen der adligen oder grossbürgerlichen Familie.

Und der Empfehlung zu gleichen AP schließe ich mich an. Depp von Dienst muss nicht sein.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 27.11.2019 08:54

In meiner Gruppe verliert ein toter Charakter alle Ausrüstung, Geld, spezielle Erfahrungen und Lehrmeister, darf aber seine AP behalten.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 27.11.2019 09:59

Neben den offensichtlichen Kandidaten Rondra und Kor passen eigentlich alle 12G und Halbgötter recht gut. Tsa ist natürlich schwierig...aber es sollte mit jedem Söldner/Krieger usw möglich sein, eine Spätweihe anzustreben. Man kann ja einen entsprechenden Hintergrund dazuschreiben (albernische Familie, die schon immer sehr engen Bezug zur Efferdkirche hatte). Und natürlich passen manche Gottheiten nicht so gut: ein Hesindegeweihter Krieger muss sich möglicherweise fragen lassen, warum er denn das Kämpfen übt statt der Göttin gefälligere Dinge zu tun. Aber „Schutz“ taugt immer halbwegs als Argument: jemand muss die Wissenden/den Handel und die Handelsrouten/die Heimat/... schützen.

(Theoretisch ist das mit dem Schutz ja Aufgabe der Rondrianer, aber das hält scheinbar die anderen Kirchen nicht davon ab eigene Truppen zu unterhalten.)

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Skalde
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Skalde » 27.11.2019 10:34

Praios passt natürlich recht gut zu einem Kämpfer, allerdings könnte es fraglich sein, inwieweit Wahrheitsliebe, Ablehnung von Magie und starker Gerechtigkeitssinn euch in der Wildermark tatsächlich weiterbringen. Mit einem Ronnie in der Gruppe sind Spannungen bei gewissen Themen eh schon vorprogrammiert.
Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 01:13
Krieger/Schwertgeselle der als Akoluth eine Spätweihe anstrebt
Grundsätzlich empfehle ich einen Krieger. Die akademische Ausbildung ist ein großer Vorteil, und gerade wenn du noch ein paar zusätzliche Start-AP kriegst, um mit dem Rest der Gruppe mithalten zu können, kannst du viele davon in den Erwerb der dadurch verbilligten Kampf-SF stecken. Je nachdem, wie viele AP du ausgeben darfst, kann der die Spätweihe ja auch schon haben, aber gerade sind die Steigerungserleichterungen durch AA sehr praktisch, um die verbliebenen AP möglichst effektiv einzusetzen.

Es könnte nützlich sein, wenn du einen starken Fokus auf Lanzenreiten legst und dir ein anständiges Pferd als besonderen Besitz holst. Viele Probleme, die man in anderen Abenteuern bei der Pferdehaltung hat (das Tier kann nicht überall mit hin, keine Kämpfe auf freiem Feld, teurer Unterhalt, schwierige Futterbeschaffung), hat man eben nicht, wenn Zweimühlen als feste Basis bereitsteht. Wenn euer Rondra-Geweihter ebenfalls mit der Lanze umgehen kann, wärt ihr zusammen ziemlich effektiv - aber auch alleine kannst du als schwerer Reiter einiges reißen. Als Zweitwaffe würde ich dann etwas empfehlen, dass sich sowohl vom Pferd aus als auch am Boden verwenden lässt - Säbel, Reiterhammer oder das gute alte Langschwert.

Ein Kämpfer, der Praios-Akoluth ist, könnte beispielsweise aus Elenvina stammen und die dortige Kriegerakademie besucht haben. Wenn du einen wirklichen Kriegsreiter spielen willst, wären natürlich Baliho oder Gareth die Akademien, die die dafür nötigen Sonderfertigkeiten auch mitbringen.

Edit: In punkto Rüstung: Eine gute Rüstung für einen mittelschwer gepanzerten Krieger (auch zu Pferd) ist die Kombination aus Unterzeug, Kettenmantel, Kettenkragen, Panzerhandschuhen, Schaller und Lederhose. Schützt den Kopf mit RS 7, Torso und Arme mit RS 6, die Beine mit RS 5 und hat BE 4,4 (abgerundet zu 4), die durch RG auf 3 sinkt. Da kann man die meisten Waffen ohne oder mit nur geringen Einschränkungen noch führen und keins der Teile ist exotisch oder übertrieben teuer.

Wenns was exotisches sein darf, käme ja vielleicht auch ein spätgeweihter Säbeltänzer in Frage.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"

Dariyon, Avesgeweihter

"Wenn du Angst hast, tu es nicht. Wenn du es tust, hab keine Angst."

Dschingis Khan

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 11:51

Bluthandel hat geschrieben:
27.11.2019 02:17
Wenn Du dem Boroni nahebleiben willst, dann werfe ich mal eine(n) OrdenskriegerIn des Hl. Laguan in die Manege (WDH 216), dessen Tugenden Armut, Gehorsam und Demut sind. Der rollenspielerische Vorteil zum Boroni wäre das fehlende Schweigegelübde (allerdings untersagt Ordensregel 38 durchaus sinnloses Geschwätz). Ach ja, es gibt wohl so 66(?) Ordensregeln, die z. B. auch rahjatisch-ekstatisches Treiben nach Sonnenuntergang verbieten - was wohl auch bedeutet, dass z. B. ebendies tagsüber weniger ein Problem darstellt. Sowas könnte durchaus netten Input für´s RP liefern. :)

Der im Orden gepflegte Kampfstil ist eher leichtfüßig, weniger der schwere Tank-Stil, dafür elegant und meditativ, geht stark in die Richtung Kendo. Also hohe GE, Gegenhalten mit der Boronssichel, dazu ein fescher Hartholzharnisch, Ausweichen. Die "ordentstypischen Talente" sind leider in der Heldensoftware nicht hinterlegt, aber ich kann die bei der Person erfragen, die mir selbst gerade so einen Char geschickt hat. Wäre zumindest mal was ganz Anderes, ein geweihter Ordenskrieger mit (etwas anderen) Prinzipien, die eben nicht ganz das übliche 12G Mittelreich-Gedöns sind. Dann bauchst Du nur noch einen guten Grund, warum Du nicht das boronheilige Kemi-Land vor Ort verteidigst und ab dafür... :6F:

Und bitte doch den Meister um ein paar Zusatz-Ap, das kann doch nicht wirklich rocken in VeG mit einem totalen Startcharakter, der ist ja das Depperl vom Dienst in dem Setting. Stattdessen dann den Char durch PG verhunzen ist da m. E. keine zielführende Lösung, mit dem SL reden aber sehr wohl. Gerade auch nochmal, wenn die anderen alle schon höherstufig sind...
M. E. sollte die Kampagne nicht unter 5000 AP gespielt werden.
Wirklich sehr interessanter Vorschlag, darüber werde ich mich definitiv weiter informieren, vielen Dank ! :)

Das Problem mit den AP habe ich schon mehrmals angesprochen, bei uns laufen Charaktere mit 25.000- 50.000 AP aber eben auch Erstellungscharaktere rum und das zerstört mir teilweise echt den Spielspaß, aber ausser mir will da niemand etwas dran ändern... :( das endet dann halt immer darin dass ich nichts alleine machen kann und warten muss bis die Chars mit viel AP mir helfen.

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Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 11:55

Wolfio hat geschrieben:
27.11.2019 02:57

Zu welcher Zeit spielt ihr denn? So es nach der Quanionsqueste ist, sind Bannstrahler der gemäßigten Linie durchaus eine Option.
Also Mitglieder des Ordens, die sich mehr auf Gerechtigkeit und Kampf gegen finstere Mächte, denn auf "Jagd die Zauberkundigen!" konzentriert. Praios also als gerechter "Vater". Der Bannstrahler wäre also weniger Traditionalist denn viel mehr Mystiker
Danke für deine Empfehlungen! Wir befinden uns momentan Ende 1034 BF / Anfang 1035, das heißt meines WIssens nach ist die Quanionsqueste ja noch nicht abgeschlossen.
Ein gemäßigter Bannstrahler wäre wohl eine Option, aber bei den Bannstrahlern ist der Hass auf Magie doch eigentlich das oberste Credo, egal wie gemäßigt, oder? ich sehe da sehr viel unangenehmes Konfliktpotenzial mit den Gildenmagiern / Elfen in unserer Gruppe, die vor allem alle so viel mächtiger als mein potentieller Char sind dass ich ihnen noch so viel erzählen kann wie schlecht zaubern ist, ich kann sie eh nicht aufhalten.

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Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 11:58

Abenteurer hat geschrieben:
27.11.2019 06:37
Auch so ein Problem das man als nicht Kor oder Rondrageweihter hat ist die Wirkung von Entrückung auf neutrale Talente also die Kampftalente. Das haben wir gehausregelt.
Wärst du vielleicht so lieb mir eure Hausregel kurz zu erläutern? :)

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Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 12:00

Rasputin hat geschrieben:
27.11.2019 08:49
Ich denke mal Kor hast du schon ausgeschlossen oder?

Ich finde übrigens, man muss nicht unbedingt Bannstrahler sein, um ein kämpfender Praios-Priester sein zu können. Jeder Geweihte dient seinem Gott auf seine Weise und das bekämpfen von unheiligen Wesen ist etwas was alle Götter gemein haben. In meiner Gruppe befindet sich ein Spieler der später mit dem Licht Praios Dämonen bekämpfen will. Ich würde ihm keine Steine in den Weg legen.

Swafnir, Rastullah, Firun, Ferkor, Feqz und Angrosch sind auch alle für Kämpfer prädestiniert. Schamanen auch.
Kor habe ich soweit schon ausgeschlossen, ja. Ich weiß dass es grandiose Karmale Kämpfer sind, aber mir gefällt der ganze Fluff rund um Kor einfach nicht wirklich.
Swafnir habe ich auch schon so gut wie ausgeschlossen, ich spiele sehr ungerne Thorwaler. DIe kommen mir (ich weiß, Schubladendenken) immer etwas grobschlächtig vor :D

Rastullah habe ich mir auch schon überlegt, aber ausgeschlossen da Rastullah ja keine Karmalenergie vergibt.
Ferkor ist mir so gar kein Begriff, was ist das für eine Gottheit?

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Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 12:02

Rasputin hat geschrieben:
27.11.2019 08:54
In meiner Gruppe verliert ein toter Charakter alle Ausrüstung, Geld, spezielle Erfahrungen und Lehrmeister, darf aber seine AP behalten.
Das klingt nach einer guten Regel, wobei ich leider bezweifle dass ich das in meiner Gruppe durchsetzen kann. Ein Großteil der Spieler kuschelt nämlich einfach mit ihren 20.000 AP + Halbgöttern und denkt sich "das ist nicht mein Problem". Auch die dazu begeistern die Chars langsam mal in die Rente zu schicken und was neues anzufangen ist so gut wie unmöglich.

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Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 12:03

Skalde hat geschrieben:
27.11.2019 10:34
Praios passt natürlich recht gut zu einem Kämpfer, allerdings könnte es fraglich sein, inwieweit Wahrheitsliebe, Ablehnung von Magie und starker Gerechtigkeitssinn euch in der Wildermark tatsächlich weiterbringen. Mit einem Ronnie in der Gruppe sind Spannungen bei gewissen Themen eh schon vorprogrammiert.
Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 01:13
Krieger/Schwertgeselle der als Akoluth eine Spätweihe anstrebt
Grundsätzlich empfehle ich einen Krieger. Die akademische Ausbildung ist ein großer Vorteil, und gerade wenn du noch ein paar zusätzliche Start-AP kriegst, um mit dem Rest der Gruppe mithalten zu können, kannst du viele davon in den Erwerb der dadurch verbilligten Kampf-SF stecken. Je nachdem, wie viele AP du ausgeben darfst, kann der die Spätweihe ja auch schon haben, aber gerade sind die Steigerungserleichterungen durch AA sehr praktisch, um die verbliebenen AP möglichst effektiv einzusetzen.

Es könnte nützlich sein, wenn du einen starken Fokus auf Lanzenreiten legst und dir ein anständiges Pferd als besonderen Besitz holst. Viele Probleme, die man in anderen Abenteuern bei der Pferdehaltung hat (das Tier kann nicht überall mit hin, keine Kämpfe auf freiem Feld, teurer Unterhalt, schwierige Futterbeschaffung), hat man eben nicht, wenn Zweimühlen als feste Basis bereitsteht. Wenn euer Rondra-Geweihter ebenfalls mit der Lanze umgehen kann, wärt ihr zusammen ziemlich effektiv - aber auch alleine kannst du als schwerer Reiter einiges reißen. Als Zweitwaffe würde ich dann etwas empfehlen, dass sich sowohl vom Pferd aus als auch am Boden verwenden lässt - Säbel, Reiterhammer oder das gute alte Langschwert.

Ein Kämpfer, der Praios-Akoluth ist, könnte beispielsweise aus Elenvina stammen und die dortige Kriegerakademie besucht haben. Wenn du einen wirklichen Kriegsreiter spielen willst, wären natürlich Baliho oder Gareth die Akademien, die die dafür nötigen Sonderfertigkeiten auch mitbringen.

Edit: In punkto Rüstung: Eine gute Rüstung für einen mittelschwer gepanzerten Krieger (auch zu Pferd) ist die Kombination aus Unterzeug, Kettenmantel, Kettenkragen, Panzerhandschuhen, Schaller und Lederhose. Schützt den Kopf mit RS 7, Torso und Arme mit RS 6, die Beine mit RS 5 und hat BE 4,4 (abgerundet zu 4), die durch RG auf 3 sinkt. Da kann man die meisten Waffen ohne oder mit nur geringen Einschränkungen noch führen und keins der Teile ist exotisch oder übertrieben teuer.

Wenns was exotisches sein darf, käme ja vielleicht auch ein spätgeweihter Säbeltänzer in Frage.
Gute Empfehlungen, ich gucke mir die Akademie in Elenvina mal an. Danke ! :)

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 27.11.2019 12:29

Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 11:55
Wolfio hat geschrieben:
27.11.2019 02:57

Zu welcher Zeit spielt ihr denn? So es nach der Quanionsqueste ist, sind Bannstrahler der gemäßigten Linie durchaus eine Option.
Also Mitglieder des Ordens, die sich mehr auf Gerechtigkeit und Kampf gegen finstere Mächte, denn auf "Jagd die Zauberkundigen!" konzentriert. Praios also als gerechter "Vater". Der Bannstrahler wäre also weniger Traditionalist denn viel mehr Mystiker
Danke für deine Empfehlungen! Wir befinden uns momentan Ende 1034 BF / Anfang 1035, das heißt meines WIssens nach ist die Quanionsqueste ja noch nicht abgeschlossen.
Ein gemäßigter Bannstrahler wäre wohl eine Option, aber bei den Bannstrahlern ist der Hass auf Magie doch eigentlich das oberste Credo, egal wie gemäßigt, oder? ich sehe da sehr viel unangenehmes Konfliktpotenzial mit den Gildenmagiern / Elfen in unserer Gruppe, die vor allem alle so viel mächtiger als mein potentieller Char sind dass ich ihnen noch so viel erzählen kann wie schlecht zaubern ist, ich kann sie eh nicht aufhalten.
WDG zu Bannstrahlern:

Gebote, Verbote und Ideale
Wachsamkeit: Halte die Augen offen. Ketzerei und Zauberei lauern überall und verderben die Menschen in ihrem Umkreis. Melde deinen Ordensoberen jedes ungewöhnliche Ereignis.

Mäßigung: Lass dich von Ungläubigen und Ketzern nicht provozieren. Wahre Gleichmut, wahre Entschlossenheit, halte die Formation.

Dazu noch die generellen Praios-Gebote:

Wahrheit: Sprich niemals ein unwahres Wort.

Gehorsam: Du bist wie jeder Geweihte der Zwölfe zum Gehorsam der Gottheit und den Vorgesetzten gegenüber verpflichtet, aber darüber hinaus darfst du als Praios-Geweihter niemals fragen oder auch nur zögern. (Anmerkung: Dass dies einen PraiosGeweihten sehr wohl vor Probleme stellen kann, wenn sein gesunder Menschenverstand ihm eingibt, dass es Zweifel an einer Entscheidung geben könnte, ist eine der Herausforderungen beim Spielen eines Geweihten des Sonnengottes.) Da Praios’ Befehle nicht leicht zu vernehmen sind, musst du danach streben, seinen Willen aus Orakeln und Visionen zu deuten.

Unbeugsamkeit: Du darfst dich in geistlichen Belangen keinen Befehlen außer den göttlichen und kirchenherrlichen beugen – in rein weltlichen Belangen aber gehört Gehorsam gegenüber weltlichen Autoritäten zur göttlichen Ordnung. Offensichtlichkeit: Verstecke dich und deinen Glauben nicht, sondern tritt Gegnern wie Feinden offen gegenüber.

Schutz von Gesetz und Staat: Du musst jeden Bruch eines Gesetzes beurteilen und, wenn nötig, ahnden (sofern das Gesetz nicht gegen Praios’ Willen gerichtet ist). Rechtskunde und in geringerem Maße Staatskunst seien dir ans Herz gelegt.

Magiebann: Neutralisiere Magie, wo immer möglich, und ahnde ihren Missbrauch. Das Gildenrecht hast du jedoch zu achten.

Mission: Verbreite den Glauben und die Grundsätze des Herrn. Lass dich aber durch deine Überzeugung und Begeisterung für die göttliche Ordnung nie daran hindern, einfachere Argumente zu finden, die auch Ungläubige und Frevler verstehen können – und sei es nur dein vorbildliches Verhalten



In Magiebann interpretieren einige Autoren und viele Spieler nun den ... Fanatiker der alle Magier brennen sehen will, weil das die Priesterkaiser ja auch so wollten...
Kann man so auslegen, dann zerhackt der Rondrageweihte aber auch den Gruppenmagier, weil der sich ja mit Magie in den Kampf einmischen könnte und die Elfe natürlich auch, weil Bögen und keine Zwölf-Götter-Gläubige....

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 27.11.2019 12:38

Willst du den Geweihten wegen Kampfrelevanter Liturgien oder wegen eines zweiten Standbeines, um auch noch außerhalb des Kampfes was beitragen zu können?

Bei Kampfrelevanten Liturgien führt eigentlich kaum was an Rondra, Kor und Praios vorbei, Situativ vielleicht noch Angrosch/Ingerimm, Boron oder Firun.

Wenn es einfach nur ein zweites Standbein sein soll wären Vorschläge meinerseits:

a) ein Phexgeweihter BGB Schwertgeselle (Khunchomer Säbelfechter) - der könnte eher als Echsenjäger aufgestellt sein, als Karawanenschützer, als Seesoldat wider die blutige See oder als höfischer Intrigant

b) ein almadischer Caballero/Rahja-Akoluth (als effizientere Version des Rahja-Kavaliers), v.a. der Pferdezucht (und auch dem Kampf zu Pferde) zugetan... sonst eher den schönen Künsten (Musik, Malerei) und den edlen Weinen fröhnend.

c) ein Ingerimm-Geweihter mit Schwerpunkt auf Infanteriewaffen (oder Speere) und Formationskampf (man beteiligt sich je selbstverständlich am Spießbürger-Aufgebot der Zunft, der man nahe steht...).


Ein Tsa-geweihter Freiheitskämpfer mit Stabkampf, der dann eher auf Entwaffnen, Umreißen und Betäubungsschlag setzt, ist als Kämpfer zwar auch reizvoll, kann aber den anderen in der Gruppe mit seinen Kampf-Vermeidenden Liturgien ganz schön auf die Nerven gehen (v.a. wenn noch ein Ronnie in der Gruppe ist).

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Ungelesener Beitrag von Abenteurer » 27.11.2019 13:51

Also betreffend der Auswirkung von Entrückung auf neutrale Kampftalente haben wir uns darauf verständigt den Malus auf ebendiese Talente zu ignorieren.
Das heißt also es gibt keine Erschwernis auf Kampftalente die neutral sind.

Betreffend eurer Regel wenn ein Held stirbt einfach wieder bei 0 AP zu starten während andere Helden schon 25.000 AP haben, kann ich echt nur ungläubig mit dem Kopf schütteln. Du hast ja selbst geschrieben, dass du wenn dein Held etwas Plot relevantes schaffen möchtest auf die 25.000 AP Helden warten musst da die natürlich die Proben, Kämpfe etc. Auch erfolgreich absolvieren können. Ich hätte auf eine solche Runde echt keine Lust und halte das auch für die gesamte Gruppe für sehr schwer. Denn was machst Du beim Endkampf eines für Helden mit 25.000 AP konzipierten Abenteuers. Die Munition für den Fernkämpfer anreichen?

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 13:56

Abenteurer hat geschrieben:
27.11.2019 13:51
Denn was machst Du beim Endkampf eines für Helden mit 25.000 AP konzipierten Abenteuers. Die Munition für den Fernkämpfer anreichen?
Ausweichen und versuchen zu überleben. Den letzten Endkampf musste ich wegrennend mit der Hilfe eines Unsichtbarkeitstranks verbringen. Damit bin ich schon lange unglücklich, aber ich spiele lieber unter diesen Bedinungen DSA als gar nicht :/

Zyro206
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Zyro206 » 27.11.2019 13:59

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
27.11.2019 12:38
Willst du den Geweihten wegen Kampfrelevanter Liturgien oder wegen eines zweiten Standbeines, um auch noch außerhalb des Kampfes was beitragen zu können?

Bei Kampfrelevanten Liturgien führt eigentlich kaum was an Rondra, Kor und Praios vorbei, Situativ vielleicht noch Angrosch/Ingerimm, Boron oder Firun.

Wenn es einfach nur ein zweites Standbein sein soll wären Vorschläge meinerseits:

a) ein Phexgeweihter BGB Schwertgeselle (Khunchomer Säbelfechter) - der könnte eher als Echsenjäger aufgestellt sein, als Karawanenschützer, als Seesoldat wider die blutige See oder als höfischer Intrigant

b) ein almadischer Caballero/Rahja-Akoluth (als effizientere Version des Rahja-Kavaliers), v.a. der Pferdezucht (und auch dem Kampf zu Pferde) zugetan... sonst eher den schönen Künsten (Musik, Malerei) und den edlen Weinen fröhnend.

c) ein Ingerimm-Geweihter mit Schwerpunkt auf Infanteriewaffen (oder Speere) und Formationskampf (man beteiligt sich je selbstverständlich am Spießbürger-Aufgebot der Zunft, der man nahe steht...).


Ein Tsa-geweihter Freiheitskämpfer mit Stabkampf, der dann eher auf Entwaffnen, Umreißen und Betäubungsschlag setzt, ist als Kämpfer zwar auch reizvoll, kann aber den anderen in der Gruppe mit seinen Kampf-Vermeidenden Liturgien ganz schön auf die Nerven gehen (v.a. wenn noch ein Ronnie in der Gruppe ist).
^

Sehr interessante Vorschläge, haben alle was für sich :)

Kampfrelevante Liturgien sind mir schon wichtig, da in unserer Gruppe quasi jeder zaubern kann brauche ich irgendwas um Kampftechnisch mitzuhalten, Profane Charaktere machen es leider nicht lange...

Andwari
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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Andwari » 27.11.2019 14:14

Egal was ein ohne Zusatz-AP generierter Charakter macht, welche Profession man wählt usw: Der wird gegenüber Mithelden mit 20k AP
a) nur der Sidekick bleiben, selbst in seinen Kernfeldern nur dritte Geige spielen und schlimmstenfalls als meat-shield für die "Helden" fungieren, oder
b) ein völlig überzüchteter Munchkin, one-trick-pony - wenn man ganz tief in die PG-Kiste greift.

Gerade bei Magiebegabten mit 20-25k AP ist es sowieso schon schwer, nichtmagische/nichtkarmale Mithelden (mit genauso viel AP) mit brauchbaren Betätigungsfeldern zu erhalten, die nicht vom Powermage nebenbei mit abgedeckt werden.

Die Aufgabenstellung ist nicht erfüllbar.

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 27.11.2019 14:37

Sehe ich auch so. Unter den Bedingungen ist egal, was du generierst. Da kannst du auch einen "verskillten" Bettler generieren, das macht unter Effizienz- bzw. Problemlösegesichtspunkten keinen Unterschied.

Vielleicht kannst du an das AP-Gefälleproblem ja anders herangehen und einen Sohn/Lehrling/Knappen/... eines bereits bestehenden Chars spielen? Dann ist der Machtunterschied auch plausibler. Denn sonst ist auch nicht so richtig nachvollziehbar, warum ein alter Elf, ein Erzmagier und ein Schwertmeister sich eigentlich mit Alrik dem Anfänger abgeben sollten? Das ist einfach nicht sinnvoll.

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Ungelesener Beitrag von Abenteurer » 27.11.2019 14:54

Oder du nimmst einen Krieger der SK 1 direkt ab start hat und SK 2 verbilligt hat kombinierst eine Rasse mit KK Bonus und nimmst noch herausragende KK 1 bis 2. Steigerst Kettenwaffen auf 15 oder höher und kämpfst mit Ogerschelle oder Ochsenherde und Großschild. Dazu MU GE IN und KO maxen. Und noch Raufen steigern.

Im Ernst ich würde mal mit der ganzen Gruppe darüber reden, dass eure bisherige Regel keinen Sinn ergibt da das Gefälle in der Gruppe einfach zu extrem ist.

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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 27.11.2019 15:23

@Zyro206 _ Lade doch mal deinen Spielleiter hier ein und lass ihn begründen warum neugenerierte Charakter bei ihm mit NULL AP anfangen müssen. Was für ein Schwachsinn! Das klingt mir arg nach Vorpupertät!
Im Umkehrschluß würde die Helden dann aber auch extrem vorsichtig im IG Handeln sein müssen, denn wer seinen Charakter verliert der ist raus aus der Gruppe. Damit meine ich als aktiv handelner Charakter.
Bist du dir sicher, dass die Gruppe dich als Mitspieler will? Selten so ein Murks gehört. Sorry, aber das musste raus!
Bei uns haben neue Charaktere mindestens so viel AP wie der Schnitt in der Gruppe. Die Charakter sind natürlich aufgrund der ganzen SEs eh viel besser ... jetzt verstehst du auch warum Keiner einen neuen Charakter will. Denn nur ein 25k + Held in der Gruppe reicht um das Heft an sich zu reißen ... ohje.
Ok, ich habe fertig.

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Auf der Suche nach einem Geweihten Kämpfer

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 27.11.2019 15:38

Ich kenn solche SLs auch. In der Regel ist das Argument, dass die neuen Helden mit 0 AP starten, dann aber während der ersten Abenteuer deutlich mehr AP bekommen. Also etwa 1500, während der Rest nur 150 bekommt.

.... Das macht den Unsinn nur leider keinesfalls besser.

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Ungelesener Beitrag von Skalde » 27.11.2019 16:04

Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 13:56
Ausweichen und versuchen zu überleben. Den letzten Endkampf musste ich wegrennend mit der Hilfe eines Unsichtbarkeitstranks verbringen. Damit bin ich schon lange unglücklich, aber ich spiele lieber unter diesen Bedinungen DSA als gar nicht :/
Jetzt mal im Ernst: Das kann doch keinen Spaß machen. Ich hätte mir längst ne andere Gruppe gesucht. So selten sind DSA-Gruppen jetzt auch nicht, dass man sich sowas antun muss.

Das beißt sich aber auch extrem mit deinem Charakterkonzept. Geweihte werden zwar irgendwann ziemlich stark, aber bis dahin musst du ne Menge investieren. Um Daradors Bann der Schatten, den Zerschmetternden Bannstrahl und andere durchschlagskräftige Liturgien raushauen zu können, mit denen du auf 25k-AP-Niveau mithalten kannst, musst du hunderte Punkte in Liturgiekenntnis und nochmal hunderte in den Erwerb der Liturgien pumpen. Ein Anfänger-Geweihter wird in einer so hochstufigen Gruppe gnadenlos untergehen.

Lange Rede kurzer Sinn: Mach deinen lieben Mitspielern mal ne Ansage, was das soll.
"Bringt das Schiff in Position! Stellt es senkrecht!"

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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 27.11.2019 16:23

Von einem Praiosgeweihten Kaempfer wurde ich dir in deiner Situation abraten. Da weder ein Golgarit noch einen Bannstrahler oder sonst ein Geweihter (Ausser Firun in der Natur und im Fernkampf) an den Rondra- oder Korgeweithen herankommen wuerden. Auch der Bonus durch Entrueckung ist bei den anderen Geweihten nicht im Kampf angesiedelt.

Spiel mMn stattdessen einen vollblut Praiosgeweihten der die Ambitionen hat in die KGIA oder die Inquisition zu kommen. So kann der Junge Praiosgeweihte, dem Roni als Schutzbefohlener von Dexta Nemrot persoenlich aufs Auge gedrueckt worden sein, das dieser aussergewoehnliche erfahrungen sammelt. So steht dein Char bei den anderen unter Schutz und der Roni wird dafuer mit seinem Leben einstehen das die keiner ein Haar kruemt.

Den Praiosgeweithen wuerde ich dann aehnlich einem Magier steigern. Ein bisserl Kampf neben bei vom Roni lernen, aber primer, die LKW, KE-Vorrat und die schoenen liturgien lernen mit denen ein Stufe 1 Praiosgeweihter einen Level 25 Magier ausser gefecht setzen kann. und wenn es drauf ankommt mit seinen Liturgien um sich werfen kann wie ein Kampfmagier Ignisfero's schmeisst.
In deinem Fall wuerde ich sogar zum Vorteil "Veteranen" raten.

Praiosgeweithe haben im Kampf gegen dunkle Maechte und Magie das groesste Repertuar aller Geweihten. Und du kannst mittels der Segnungen deine Gruppenmitglieder staerken und die Gegner mit dem Blendstahl auf goettliche weise ausser Gefaecht setzen. Da hat auch der Roni kein problem damit. Da es keine betruegerische Magie ist die ihn unterstuetzt, sondern die Macht des Goetterfuersten.
In der Würze liegt die Kraft!

Und würzen kann man auch durch reduzieren.

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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 27.11.2019 19:13

Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 11:51
Das Problem mit den AP habe ich schon mehrmals angesprochen, bei uns laufen Charaktere mit 25.000- 50.000 AP aber eben auch Erstellungscharaktere rum und das zerstört mir teilweise echt den Spielspaß, aber ausser mir will da niemand etwas dran ändern... :( das endet dann halt immer darin dass ich nichts alleine machen kann und warten muss bis die Chars mit viel AP mir helfen.
Warum tut man sowas?!?

Also prinzipiell würde ich in der Situation eine klare Ansage machen und gegebenenfalls gehen.
Hauptsächlich weil ich der Versuchung, eine Cheerleaderin ähnlich dem Barden aus The Gamers zu spielen, widerstehen kann. Gerade so.

Ich hatte mit 2-3k Unterschied gerechnet und es bescheiden gefunden, aber das...
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 27.11.2019 22:07

Zyro206 hat geschrieben:
27.11.2019 01:13
Nachdem ich im letzten Abenteuer einen Golgariten gespielt habe, der leider durch unglückliche Umstände umgekommen ist,
Hey, das waren keine unglücklichen Umstände, er ist doch jetzt bei Boron. :P :dunkelheit:

Ich wollte ja eigentlich darauf hinweisen, dass es auch von der al'anfanischen Boronkirche Ordenskrieger gibt, nämlich Rabengardisten, aber das kann man abhaken, schätze ich, wenn du mit 0 AP anfangen sollst und damit dann gegen dieselben Monster stehst wie deine erfahrenen Kampfgefährten.

Wenn es unbedingt ein direkt draufhauender Geweihter werden soll, unterstütze ich den Vorschlag, ihn als Novizen/Lehrling/Knappen einzuführen. Warum nicht direkt als Auszubildenden eures erfahrenen Rondrianers? Generiert entweder direkt als Rondrageweihter, oder aber als Krieger, Ritter, Tempelgardist oder was sonst passt und dem explizit als Azubi beigeordnet?

Ein anderer Weg wäre, jemanden zu nehmen, der sich auf andere Aspekte der Kriegführung verlegt und nicht im Nahkampf glänzen muss.

Ein ingerimm- oder angroschgeweihter Festungsbaumeister, Geschützmeister, Belagerungstechniker, Richtschütze oder sowas in der Art zum Beispiel.

Ein Alchimist mit passender Weihe (Ingerimm, Hesinde, Nandus?), der Hylailer Feuer und andere kriegswichtige Substanzen braut.

Ein Nandus-Stratege oder das Entsprechende in phex/feqzgeweiht; kann auch in Richtung Kaufmann/Proviantmeister/Verhandlungsführer gehen, oder in Richtung Spion, der den Gegner auskundschaftet.

Ein Schmied für geweihte und/oder magische Waffen, womit wir wieder beim Angrosch- oder Ingerimmgeweihten wären, aber auch zB fjarningischer Skuldur, der eine Spätweihe anstrebt, oder graveshgeweihter Halbork aus dem Svellttal?

Was habt ihr denn sonst noch in der Gruppe? Magier und Elfen? Also, was für eine Marktlücke ist noch frei? Wildnis wohl nicht (schade um den firun- oder ifirngeweihten Waldläufer).
Gesellschaft?
Luftaufklärung - hier kommt die borongeweihte Rabenhexe? :wink:
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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