DSA4 Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Raupe318
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Raupe318 » 04.09.2019 12:00

Hallo,
ich suche nach einer vielversprechenden Waffe für einen DSA-Anfänger, der bald sein erstes Abenteuer spielt. Ich habe für einige Zeit noch leider keinen Zugriff auf das Aventurische Arsenal und suche deswegen noch nach einem Tipp für generell gute Anfängerwaffen/Zauber, da ich bald eine (fast) komplett aus Anfängern bestehende Gruppe meistern werde.
Vielen Dank im voraus,
LG Raupe

Denderajida_von_Tuzak
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 04.09.2019 12:19

WdS reicht eigentlich zum Waffe aussuchen.

Was "gut" ist hängt ein bisschen davon ab, in welcher Gegend und mit welchen Optionalregeln ihr spielt. Würde was nehmen, was zum kulturellen Hintergrund des Charakters passt (z.B. bei einem Tulamiden eher einen Doppelkhunchomer und keinen Zweihänder). Wenn ihr mit DK spielt, würde ich eine Doppel-DK-Waffe empfehlen, wenn ihr ohne spielt dann eher eine, die im WdS mit DK S drin steht...

Tendenziell als Zweihandwaffen: bei ZHS-Führung den Zweihänder, bei AHH-Führung den Anderthalbhänder, als Infanteriewaffe den Warunker Hammer... Und, wenn der Charakter mit ZHS oder IW rumläuft, ein Kurzschwert (Schwerter) oder eine Streitaxt (Hiebwaffe) als Seitenwaffe - die sind nämlich öfter mal unpraktisch, weil sie nicht am Gürtel getragen werden.

Grakhvaloth
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 04.09.2019 12:55

Wenn noch Luft nach oben sein soll, dann ist für den ZHS-Soldaten auch ein Anderthalbhänder (also als ZHS geführt) denkbar. Wenn der Char dann irgendwann mal einen echten Zweihänder bekommt stellt das ein erhebliches Upgrade dar. Analog kann man bei Infanteriewaffen auch mit einer der schwächeren anfangen (Hellebarde, Glefe) um dann später den Warunker Hammer/Mordaxt zu bekommen. Beim Talent Anderthalbhänder wäre das dann Bastardschwert -> Anderthalbhänder.
Der kulturelle Hintergrund wäre mir persönlich am wichtigsten.

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Ugo Baersgarjew
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 06.09.2019 15:07

der ultimative Brecher ist in der ersten Stufe der:
Thorwaler
Krieger der Trutzburg zu Prem
Eisern
Veteran: ZWH auf 15 Steigern
SV: Wuchtschlag, Meisteparade, Gegegenhalten
Mit der Barbarenstreitaxt 3W+3
und Langem Kettenhemd

Mit Veteran ist das alles drin und es wird in den unteren stufen kaum gegner geben die dem Schadensoutput standhalten koennen
In der Würze liegt die Kraft!

Und würzen kann man auch durch reduzieren.

Strippenzieher
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.09.2019 17:53

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
06.09.2019 15:07
der ultimative Brecher ist in der ersten Stufe der:
Thorwaler
Krieger der Trutzburg zu Prem
Eisern
Veteran: ZWH auf 15 Steigern
SV: Wuchtschlag, Meisteparade, Gegegenhalten
Mit der Barbarenstreitaxt 3W+3
und Langem Kettenhemd

Mit Veteran ist das alles drin und es wird in den unteren stufen kaum gegner geben die dem Schadensoutput standhalten koennen
Inwieweit das zum Thema passt erschießt sich mir jetzt nicht... :rolleyes:

@topic :
Es sollte zum Hintergrund passen (Kultur? Art des Söldner? Wo startet der Held?). Und es ist immer schön, nicht direkt mit dem Ultimo zu starten, sondern sich bald merklich verbessern zu können. Darf deshalb am Anfang ruhig nicht ideal oder auf Effizienz geachtet werden

Jeordam
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 06.09.2019 19:21

Grakhvaloth hat geschrieben:
04.09.2019 12:55
Wenn noch Luft nach oben sein soll, dann ist für den ZHS-Soldaten auch ein Anderthalbhänder (also als ZHS geführt) denkbar. Wenn der Char dann irgendwann mal einen echten Zweihänder bekommt stellt das ein erhebliches Upgrade dar. Analog kann man bei Infanteriewaffen auch mit einer der schwächeren anfangen (Hellebarde, Glefe) um dann später den Warunker Hammer/Mordaxt zu bekommen. Beim Talent Anderthalbhänder wäre das dann Bastardschwert -> Anderthalbhänder.
Warum tut man so was? Muss der arme Nachwuchs erstmal ordentlich leiden, bevor er als Belohnung fürs Durchhalten Spaß haben darf?

Warum ich darauf rumreite: Die vorgeschlagenen Waffen sind dysfunktional ins Regelwerk integriert, sie können ihre eigentliche Rolle nicht erfüllen. Obendrein verleitet ihr Gebrauch zu falscher Steigerung für das angesprochene "Upgrade".
Dieses sogenannte Upgrade ist eigentlich der funktionale Standard. Echte Upgrades gibt es über die Schmiederegeln.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.09.2019 20:03

Wie schon geschrieben: wenn gewünscht ist, dass "noch Luft nach oben" sein soll, dann wäre die Ausrüstung ein Weg. Man muss das natürlich nicht so machen. Der horasische Doppelsöldner, der mit einem Andergaster oder Zweihänder anfängt sind ja problemlos denkbar. Mir persönlich macht aber das Stärkerwerden eines Charakters auch immer Spaß.

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 07.09.2019 14:10

Raupe318 hat geschrieben:
04.09.2019 12:00
ich suche nach einer vielversprechenden Waffe für einen DSA-Anfänger, der bald sein erstes Abenteuer spielt.
Bilder sagen gerade einem Anfänger mehr als irgendwelche Werte oder Effektivität. Zeige ihm doch einfach mal die Waffen im WDS (S. 121) und ich bin mir sicher, dass er sofort "seine Waffe" findet. Gerade bei einem Söldner kann man über "Beute" oder "Belohnung" auch exotische Waffen plausibel erklären. Wenn der Spieler bei seinem mittelländischen Helden unbedingt ein "Samuraischwert" möchte, dann ist das doch auch kein Problem (auf Zusatzregeln wie GE Min kann man auch für den Anfang verzichten).

Unabhängig davon werdet ihr bei vielen Anfängern wohl eher mit wenigen Regeln (keine DKs etc.) spielen und auch keine "effektiv" erstellten bzw. gesteigerten Helden haben. Entsprechend fallen wohl übliche Taktiken (wie Gegenhalten) erst einmal weg und normale AT und PA sind die gängige Art zu kämpfen. Daher würde ich ihm eher ausbalancierte Waffen (WM) wie Zweihänder oder Khunchomer ans Herz legen.

Die Entscheidung darf er aber gerne selbst treffen "der Andergaster macht zwar mehr Schaden, ist aber so groß dass man sich nur noch schlecht verteidigen kann" versteht auch ein Anfänger. Wenn er lieber Schaden machen möchte, soll er das ruhig tun!

Man lernt aus den eigenen Entscheidungen am aller Besten! Wichtig ist das es einfach Spaß macht! Nur nicht zu viele Gedanken machen, Deine Anfänger schaffen das schon!

Wenn ich an unsere Anfangszeit zurückdenke, waren es stets die Waffen mit vielen W6, die man als Spieler haben wollte (Ochsenherde und Co. :wink: ). Das ausgeglichene Werte oder andere Fähigkeiten einer Waffe durchaus besser sein können, hat man erst sehr viel später gemerkt.

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Ugo Baersgarjew
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 08.09.2019 08:22

@Strippenzieher mein Beitrag ist einfach ein Beispiel dafür, was mit jungen, unerfahren Spielern machen kann, ohne DSA studieren zu müssen. Auch wenn es um einen Söldner mit Bihänder geht, kommen ja noch andere Neulingine in die Heldengruppe. Und was will man im bezug au den Zweihänder schon viel schreiben. Der Zweihänder ist für den Zweck in der schweren Infantrie die wojl die bessete Waffe die es gibt ( 2 DK's, ein ordentlicher Schaden, ein top WM (im Vergleich zu anderen DD's) und einen verhältnismässig niedirger BF.

Der Nachteil liegt darin da ein Söldner mit Zweihänder als Doppelsölder gilt und somit auch den doppelten Sold erhält. Dem sollte der 1. Stufe Doppelsöldner aber auch gerecht werden, sonst erhält er bald einen schlechten ruf und keine Aufträge mehr. Ausserdem wird man regelmässig versuchen ihm die teure Waffe abzuluxen, oder ihn zum Duell fordern, oder ihn überfallen um an das ding zu kommen. In Stätten darf er diese Waffe meistens nicht führen (Kriegswaffe) und muss sie abgeben oder drausen lassen.

Da tut man sich mit eine Krieger halt leichter.
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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 08.09.2019 10:27

Ich fasse mal zusammen:
- es kommt auf den kulturellen Hintergrund und die Vorgeschichte an. Falls das (als Anfänger-Char) nicht im Vordergrund steht würde ich einfach eine weit verbreitete Standardwaffe nehmen.
- Aussehen spielt ne größere Rolle als Werte (finde ich absolut auch. Gerade bei nem Einsteiger)
- schon mit der besten Waffe zu starten kann cool sein, aber auch etwas frustrierend. Weil man kann sich dann ja - was die Waffe angeht - nur noch verschlechtern. Und Waffen upgraden kann sehr motivationsfördernd sein. Frag mal die Entwickler von Diablo :lol:
- Preis und Verbreitung sollten auch ne Rolle spielen. Ein SO4 Söldner hat nach Regeln einfach nicht genug Geld für ne High-End Waffe. Das sollte auch berücksichtigt werden.


@Ugo Baersgarjew
Das mag ja sein, hat aber halt gar nix mit dem Thema zu tun. Mal abgesehen davon, dass der Veteranen-Krieger aus Prem (grob überschlagen alleine 41 GP Professionskosten!!!) kein besonders anfängerfreundlicher Char ist, wenn man sich mit Regeln und Hintergrund nicht besonders auseinander setzen will (besondere Rasse, besondere Kultur; dort dann auch nochmal ne eher ungewöhnliche Profession)

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X76
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Ungelesener Beitrag von X76 » 08.09.2019 12:12

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
08.09.2019 08:22
Der Nachteil liegt darin da ein Söldner mit Zweihänder als Doppelsölder gilt und somit auch den doppelten Sold erhält. Dem sollte der 1. Stufe Doppelsöldner aber auch gerecht werden, sonst erhält er bald einen schlechten ruf und keine Aufträge mehr. Ausserdem wird man regelmässig versuchen ihm die teure Waffe abzuluxen, oder ihn zum Duell fordern, oder ihn überfallen um an das ding zu kommen. In Stätten darf er diese Waffe meistens nicht führen (Kriegswaffe) und muss sie abgeben oder drausen lassen.
Einen Verhaltenskodex "so hat man als Doppelsöldner zu sein" gibt es nicht und der "Ausweis" eines solchen Söldners ist seine enorme Waffe. Da der Held über seine Profession alles bekommt, was er als Söldner können muss, wird er natürlich auch den Anforderungen seines Berufes gerecht.

Im Endeffekt läuft es bei allen Söldnern auf zwei Dinge hinaus: beherrscht seine Waffe und kann Befehle befolgen. Höhere Ansprüche gibt es vielleicht in ausgewählten Einheiten (z.B. goldene Legion) oder ausgewählten Berufszweigen (z.B. Leibwächter), aber der übliche Söldnerbodensatz (Einstiegs SO der Profession und die Masse hat SO 6-) ist ein ziemlich rauer, einfacher und undisziplinierter Haufen.

Das man ihm regelmäßig die Waffe raubt halte ich für sehr weit hergeholt. Einerseits ist er als Doppelsöldner ein besonders harter Hund, bei dem sich viele Gauner sicher zweimal überlegen, ob sie sich mit ihm anlegen und anderseits ist der Markt für so eine Waffe extrem überschaubar.

Die Waffe ist unbestreitbar einiges Wert, aber sie ist im Gegensatz zu Schmuck und anderen Wertsachen, ganz sicher nicht das was man an jeder Ecke raubt (zu speziell, zu unhandlich). Ganz zu schweigen davon, dass so ein Riesenteil nicht gerade unauffällig zum nächsten Hehler gebracht werden kann. Was soll dieser auch damit? Dem nächsten Doppelsöldner verkaufen, der in seinen Laden kommt? Wobei es natürlich schon einen gibt, der gerade einen neuen Zweihänder braucht... :wink:

Zum Duell fordert man Söldnerabschaum auch nicht. Wenn fordert man jemanden, bei dem es sich lohnt und das sind reiche Bürschchen (die aber keine Krieger oder Schwertgesellen sind, sondern leichte Opfer und Möchtegern Kämpfer, die man (vermutlich) ohne größeres Risiko ausnehmen kann).

Wenn ein Söldner um sein Vermögen erleichtert wird, dann üblicherweise weil man seine Laster bedient: Glücksspiel, Huren, Zechen und viele Dinge mehr - irgendeine Vorliebe hat jeder und viele Söldner geben mit vollen Händen aus.

Letztendlich entscheidet der Spieler, wie sein Held sein soll und wenn dieser nett und adrett, abstinent oder sparsam sein soll, darf er das auch sein. Schlechtes Rollenspiel ist das ebenso wenig, wie eine Einladung überall beraubt zu werden.
Strippenzieher hat geschrieben:
08.09.2019 10:27
Preis und Verbreitung sollten auch ne Rolle spielen. Ein SO4 Söldner hat nach Regeln einfach nicht genug Geld für ne High-End Waffe. Das sollte auch berücksichtigt werden.
Bei DSA 4 kann man das vernachlässigen (die Startausrüstung ist ja angegeben, "High End" bekommt man ohne besonderen Besitz [Vorteil ] sowieso nicht).

Viel wichtiger ist, dass sich der Spieler seinen Helden so erstellen kann, wie er ihn haben möchte. Wenn der SL unbedingt eine Erklärung haben möchte, warum der Held ausgerechnet Rüstung X oder Waffe Y hat, findet man schon eine Geschichte. Vom Erbstück über Beute oder ein gewonnenes Glücksspiel bis hin zum Schicksalswink höherer Mächte, hat man unzählige Möglichkeiten, dem Helden plausibel seine Waffe zu gewähren. Bei einem Anfänger sollte der Meister sowieso eher helfen, als ihm das Leben unnötig schwerzumachen. Wenn die Ausrüstung "plausibel" erklärt werden muss, kann er dem Spieler sicher unter die Arme greifen.

Einem interessierten Anfänger kann man gerne auch erläutern, was einen Doppelsöldner besonders macht (das ist nicht nur die Waffe, sondern vor allem sein Dienst im verlorenen Haufen -> hohes Berufsrisiko) oder warum die Wunschwaffe "exotisch" ist, aber man kann es auch einfach sein lassen. Wichtig ist wie gesagt, dass sich der Spieler in seinen ersten Abenteuern gut fühlt. Ein Held, so wie ihn sich der Spieler vorstellt (wozu auch eine bestimmte Waffe gehören mag), trägt sicher dazu bei! Den Helden gleich auszurauben, die Waffe wegzunehmen oder ihn zu schikanieren hingegen nicht.

Hier schließt sich auch der Kreis bei den oben angesprochenen Waffengesetzen:
Wenn man damit spielen möchte, muss man das unbedingt kommunizieren und das nicht nur bei Anfängern. Ich kann mich noch gut erinnern, als ein SL diese ganz plötzlich hervorgekramt hat (sie vorher aber nie im Spiel waren) und sich die Heldengruppe mit Fäusten und Knüppeln Schurken und Dämonen stellen sollte, weil man ihnen am Stadttor "selbstverständlich" alles weggenommen hat. Ersatzwaffen, Nebenwaffentalente etc. hatte man natürlich nicht, denn es war ja bisher nicht nötig bzw. üblich. Totales Versagen des SL!

Wenn man so spielen möchte, müssen das die Spieler auch wissen. Dann hat ein Kämpfer selbstverständlich eine Stadt taugliche Nebenwaffe und beherrscht diese auch. Aber bitte nicht plötzlich aus einer Laune heraus! Gleiches gilt auch für privilegierte Waffen (wie den Kriegerzweihänder). Wenn der Gemeine mit seinem Zweihänder keine Meile laufen kann, ohne verknackt zu werden, dann führt er wohl kaum so eine Waffe. Kommt er hingegen üblicherweise durch und könnte mal Schwierigkeiten bekommen, wenn er in der falschen Gegend ist, ist das was anderes.

Jeordam
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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Jeordam » 08.09.2019 12:27

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
08.09.2019 08:22
Ausserdem wird man regelmässig versuchen ihm die teure Waffe abzuluxen, oder ihn zum Duell fordern, oder ihn überfallen um an das ding zu kommen.
Welcher hirnverbrannte Selbstmörder überfällt einen professionellen Totschläger, um ihm die Waffe abzunehmen?
Das er sie bekommt ist ziemlich sicher - mit hoher Wahrscheinlichkeit aber mit der unfreundlichen Seite voraus.
Und selbst wenn es klappt, was dann? Selber auf Söldner machen? Als Altmetall einschmelzen? Zahlungskräftige Interessenten kaufen nicht beim Hehler. Sowas lohnt vielleicht ab Endurium, aber nicht für einen Zweihänder, der immer noch unterhalb eines Monatssolds der Nutzerbranche ist.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Söldner DSA-Anfänger: Guter Zweihänder gesucht

Ungelesener Beitrag von Taipan » 09.09.2019 13:40

Sowas wie Anfängerwaffen gibt es bei DSA eigentlich nicht. Zumindest meiner Erfahrung nach skalieren Waffen/Rüstungen in DSA kaum mit dem Level der Helden. Der Schwertgeselle startet das Spiel mit dem AHH und bekommt vielleicht irgendwann mal einen personalisierten oder verbesserten AHH, aber ansonsten bleibt es wahrscheinlich dabei, der Doppelsöldner wird wahrscheinlich sowohl mit 100AP, als auch mit 10.000AP mit seinem Andergaster kämpfen.
Es gibt ein paar Waffen mit Eigenschaftsvoraussetzungen bei denen man von Anfängerwaffen sprechen kann (Morgenstern -> Ogerschelle -> Ochsenherde oder Kurzbogen -> Komposit-/Langbogen -> Kriegsbogen), aber eine Menge Helden sterben mit der Waffe mit der sie auch geboren wurden. Von daher soll sich dein Spieler einfach eine Waffe aussuchen, die ihm vom Aussehen/Stil her gefällt.
"For those who believe, no proof is necessary. For those who don't believe, no proof is possible."

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