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Zweitchar - but what?

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Darjin
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Zweitchar - but what?

Ungelesener Beitrag von Darjin » 24.12.2017 18:23

Hallo Schwarmbewusstsein,

Ich komme am Jahresende wohl in den Genuss mit fast der selben SpielerGruppe zwei Abend hintereinander zusammenspielen zu können - leider werden wir am zweiten Abend wohl nicht mit dem selben Chars weiterspielen können wir am ersten abend, weshalb ich dort ungerne meinen sonst in der Gruppe gespielten Weidner-Söldner Falk Olben spielen würde. Laut Gruppenbeschluss wurden alle Chars auf 7000 AP gepusht, damit die wirklich erfahreneren Chars einzelner Mitspieler nicht all zu übermächtig aus der Gruppe herausstechen.

Ich bin immer schnell dabei mir komplexe Chars zu entwerfen und sie dann doch nicht zu spielen. Falk ist der totale Gegenentwurf (billige prof - Söldner/LF, keine exotische Kultur - Mittelländische Landbevölkerung, einfache Waffen - Schwerter, Hiebwaffen, Infanteriewaffen) und gerade das macht für mich den Charme aus - er gibt den einfachen Söldner, hat erst sehr spät schreiben gelernt, hat liebevolle (= nicht unbedingt als Nachteil gekauft und korrigiert sie entsprechend schnell) Vorurteile gegen alles und jeden etc.. Leider limitiert mich das als Spieler auch öfter, weil er einfach nicht wissen kann, was ich für Ideen anwenden kann.

Ein neuer Char sollte also gebildeter und weltgewandter sein - am besten sogar von einem gewissen Stand. Von (ab Start) geweihten Chars nehme ich eigentlich meist Abstand, weshalb meine beiden aktuelle Ansätze entweder wären:

Aranischer Edler, mit kämpferischer Ausbildung (vielleicht Baburiner Krieger oder SIppenkrieger). Säbelkämpfer, vielleicht sogar BHK, ein wenig standesbewusst, aber neugierig und mit einem schillerndem Laissez-Fair, dass er neben einem mittelreichischem Krieger oder Ritter eher wie ein horasischer Stutzer wirkt.... Also mehr high-SO Socializer mit nebenher dem Rüstzeug, in der Gruppe den sonst wahrscheinlich fehlenden Hauptkämpfer mit mimmen zu können.


Tulamidischer Magier - leider kann ich mich hier nicht wirklich auf eine Schule festlegen: er soll in weltlichen Dingen pragmatisch sein, Magie als Mysterium begreifen wollen und nicht als Werkzeug um Dinge leichter tun zu können. Vom Mindsetting her gefällt mir da eigentlich die Thorwaler Schule sehr gut (ein nebenher verbilligtes MK Metamagie ist eh nicht verkehrt), leider ist die für einen Tulamiden am Arsch der Welt. Punin wäre grundsätzlich interessant - allerdings sind die dann so verkopft, dass die über dem weltlichen Alltag schweben.
Hatte schon über einen Bannmagier aus Fasar nachgedacht, der als MK Objekt mit bekommt und sich mit der Legende eines Schülers eines Lehrmeisters aus dem Khunchomer Umfeld das graue Gildensiegel erschlichen hat. Allerdings wäre da gleich die Khunchomer Schule genau so naheliegend. Aber sie kommt mir ähnlich wie die Zorganer Schule als Magier (=Wissenschaftler mit Fokus Magie) nicht potent genug vor - sondern eher als Artefaktbaumaschine bzw. als stark aufgewertete Scharlatane. [oder anders gesagt: mir kommen die MKs zu schwach vor: Illusionen - oder liege ich da einfach arg falsch mit meiner Einschätzung?]

Vorschläge und Anregungen gerade für den Magier sind mir sehr willkommen.
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FrumolvomBrandefels
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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 24.12.2017 19:26

Hi,

folgende Gedanken:

@Aranischen Edlen. Keine Ahnung wie bei euch Aranien gespielt wird, aber bei uns haben dort die Frauen das Sagen und treiben einem Mann das Laissez-Fair aus. Insofern - wenn es ein Mann sein soll - evtl eine andere Gegend. Oder liegt hier ein Spezieller Gedanke begraben? Alternative könnte man den weiter südlich ansiedeln um den selben Effekt zu bekommen.
Aber wie gesagt, dies hängt von eurer Spielwelt ab.

@Magier
MK Illusion skaliert mit der eigenen Kreativität. Hat leider sehr wenig Überschneidungen mit anderen Merkmalen.
MK Objekt braucht zumindest ein zweites starkes Merkmal dazu, schlussendlich benötigt es starke Sprüche für die Artefakte
Welche Akademie ein Magier wählt, ist langfristig nicht so wichtig wegen Rosinenpicken.

7000 AP sind zwar fein, sind aber ohne spezielle Erfahrungen auch schnell wieder weg.

Welche Aufgabe soll der Magier in der Gruppe erfüllen, und wie wehrhaft soll er sein? Warum ist er unterwegs und welche Charakterzüge weisen ihn aus? Welches Hobby hat er?

Eine sehr flexible Akademie ist ansonsten Belhanka.

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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 24.12.2017 19:56

Vielleicht interessiert dich ja ein Rahja-Kavalier (WdH S. 225).

Magier und Mystiker passen nicht wirklich zusammen. Deine Auslegung würde ich eher den elfischen Akademien näher legen. Donnerbach oder der Kreis der Einfühlung. Vielleicht aber auch ein Hexer aus dem Süden?

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 24.12.2017 20:06

Kurze Meldung aus dem Fresskoma:

Als Edler Aranier wäre er imho irgendwo zwischen "Rosenritter" und dem männlichen Equivalent zum garetischem "Burgfräulein". Aranien sollte so reich sein, dass Adelige selbst als Mann vor all zu physisch Arbeit verschont werden solange es kein Hobby o.ä. ist.

Der Magier als Illusionist wäre dann wohl ehrlich gesagt nix für mich. Als Khunchomer wäre der Arcanovi wohl gesetzt, aber daneben sehe ich nicht viele interessante Objekt-Zauber - und der Arcanovi hat auch MK-metamagie afaik. Gute Ergänzung wäre wohl Eigenschaften...

Belhanka ist echt nett, insbesondere wenn man als MK Eigenschaften wählen darf. Aber ist für mich ähnlich wie Thorwal zu weit weg. Da würde ich wahrscheinlich eher zu einem Mittelländer aus Thorwal greifen, den es dann irgendwie ins tulamidische verschlagen hat.
Innerhalb der Gruppe darf er ruhig ein wenig der Nerd sein, die Notfall Balsam-Batterie und ein wenig Kampfmagie darf er auch gerne können.


Neben den beiden Grundideen wäre ich auch über andere Anreize erfreut...
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 24.12.2017 20:21

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Adamantium, Brenne, Caldofrigo, Claudibus, Cryptographo, Custodosigil, Desintegratus, Eisenrost, Foramen, Hartes Schmelze, Metamorpho (Eis und Erz), Objectofixo, Pfeil des Elements, Zauberklinge - die finde ich schon ganz interessant.

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Quintian
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Ungelesener Beitrag von Quintian » 24.12.2017 22:54

Wenn ich mir das so durchlese, muss ich an zwei Lehreinrichtungen denken:
Einmal die Schule der variablen Form zu Mirham, einmal eine der Kusliker Akademien (welche, fällt mir auf die schnelle nicht ein).
Erstere hat mit ihren Studien bezüglich der Erschaffung von Homunculi ein äußerst interessantes Forschungsgebiet, das durchaus einen recht durchgeknallten Charakter erlauben sollte. Ich denke da nicht nur an den etwas obskuren Golembauer, sondern jemanden, der von Körpermaßen (und z.B. dem goldenen Schnitt) völlig begeistert ist.
Zweitere zieht elitäre Schüler heran und ist sogar so blasiert, dass sie es sich leisten kann, einen neuen Probanden abzuweisen, weil er oder sie nicht ansehnlich genug ist. Und da wäre auch das Stutzertum des angedachten aranischen Kriegers wieder eine Option.
Theoretisch sind sogar beide für Tulamiden zugänglich, wenngleich Kuslik für sie eventuell etwas schwieriger zu erreichen wäre. :)

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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 25.12.2017 02:02

Mein erster Vorschlag wäre auch Mirham gewesen. Zusätzlich zu oben Genanntem, läßt sich sicher auch mit dem Forschungsgebiet der Mirhamer, der Altechsischen Magie, in Verbindung mit dem Selbstverständnis der Tulamiden als Erbfeinde der Echsen einiges in Richtung "Mysterien der Magie" basteln. Genauso wie mit der Golemforschung (in Mirham "Magica advitaria" (Lebensmagie)), als Ausdruck der Schaffung neuen Lebens :)

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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 25.12.2017 09:22

Also, sofern es dir zur Verfügung steht, im Stätten Okkulter Geheimnisse stehen bei den Lehrmeistern einige interessante dabei, zb. Ein Schüler von Deveron Elgarstyn, Variante Mystiker der Obskuromantie, Ein Schüler Khelbaras, Ilarist oder auch ein Erbe der Gräber sollten sich mystisch/Tulamidisch anlegen lassen
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 25.12.2017 11:46

Uhm, ich glaube , ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt als ich "Magie als Mysterium" betitelt habe - gemeint war, dass er als Magier seine magische Forschung in die Richtung treibt, Magie zu untersuchen und zu verstehen (um dann später Sprüche und modifizierter Form/neuen Anwendungsgebiet zum Einsatz zu bringen). Also nicht unbedingt Magie zu benutzen um einfach ein besserer Heiler zu werden oder tollere Wesen zu schaffen, sondern verstehen und sich später seinen eigenen kleinen Kanon zusammen zu stellen die einem dabei helfen, noch mehr zu verstehen. Das theoretische Endziel: Freizauberei - wobei er sich bewusst ist, dass man dies niemals in einem Menschenleben erreichen kann, höchstens für spätere Generationen gute Grundsteine zu legen....
Generell schreckt mich als Spieler eh die dunkle Seite der Magie, womit ich nicht per se einen Schwarzmagier ausschließen würde, aber die dort meist verwandten Spielarten sind zu (AP-)intensiv um sie effektiv im Spiel einsetzen zu können (Beherrschung/Einfluss immer gegen MR, Beschwörungen brauchen Zeit und sollten einigermaßen sicher sein, etc.).

Von den in den Stätten okkulter Geheimnisse genannten tulamidischen/aranischen Schulen/Qabalyim/Lehrmeistern fand ich entsprechend am interessantesten dann auch die Ilaristen (oh wunder, Metamagie und sie teilen sich mit Thorwal die Nähe zu den Magierphilosophen...) oder ein Schüler Khelbara's.

Ich werde mir in der Hinsicht es vielleicht die Tage nochmal durch den Kopf gehen lassen.
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 25.12.2017 13:21

Darjin hat geschrieben:
25.12.2017 11:46
gemeint war, dass er als Magier seine magische Forschung in die Richtung treibt, Magie zu untersuchen und zu verstehen (um dann später Sprüche und modifizierter Form/neuen Anwendungsgebiet zum Einsatz zu bringen).
Das schreit für mich nach Punin. Die Akademie ist zwar hart mit Nachteilen eingedeckt aber passt auf das was du willst wie die Faust aufs Auge. Zudem kannst du deine Spruchkanon dort sehr frei wählen (bis mag3 runter iIrc)
Sads freindlich!
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 25.12.2017 18:09

Darjin hat geschrieben:
25.12.2017 11:46
gemeint war, dass er als Magier seine magische Forschung in die Richtung treibt, Magie zu untersuchen und zu verstehen. Also nicht unbedingt Magie zu benutzen um einfach ein besserer Heiler zu werden oder tollere Wesen zu schaffen, sondern verstehen und sich später seinen eigenen kleinen Kanon zusammen zu stellen die einem dabei helfen, noch mehr zu verstehen
Das hatte ich eigentlich auch genau so verstanden, deshalb ja mein Vorschlag. Was ist geht in Sachen Forschung an neuen magischen Verständnissen weiter als die Erschaffung echtes neuen Lebens (das ist der Aspekt unter dem Mirhamer ihre Golemforschung betrachten) oder die Erforschung der Magie vergangener Zeitalter (Alt-echsische Ritualzauberei und Kristallomantie)? Aber wenn du keinen Schwarzmagier willst, fällt das in der Tat weg. Genauso wie wenn für dich scheinbar mit Blick auf die Zauberwerkstatt nur Metamagie echte Forschung ist.

Andererseits schreibst du dann:
Darjin hat geschrieben:
25.12.2017 11:46
Also nicht unbedingt Magie zu benutzen um einfach ein besserer Heiler zu werden [...und...] womit ich nicht per se einen Schwarzmagier ausschließen würde
und daß über einen Schüler Khelbaras nachdenkst, also versteh ich vielleicht doch nicht, was du meinst :lol:
Die Gute und ihre Schüler sind nicht nur eindeutig schwarz sondern forschen auch praktisch nur mit der Zielsetzung der praktischen Anwendung in der Heilung.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 29.12.2017 15:31

Naja, "Khelbara" ist für mich sowas wie eine rehabilitierte Version der Elburumer Akademie. Dass sie sich gerade aus Baburin stammt, der Geburtsstadt des heiligen Anconius (Gründer der Anconiten, größter (weißer) Heilmagierorden...) und dazu sehr Tsa-fromm beschrieben wird (kenne die Splitterdämmerungskampagne in der Hinsicht aber nicht), hat mich dazu verleitet anzunehmen, dass sie vielleicht etwas rücksichtslos, aber im Grunde gutherzig ist (also quasi House m.d. - für den bspw. Lügen ja auch zum guten Ton gehört ... ).

Überhaupt ist Heilmagie so bla bla, dass sich jeder einigermaßen versierte Magus der sich damit beschäftigt entweder zum wirklich genialen Heiler wird oder er schlicht und ergreifend noch etwas "vernünftigeres" (bspw. Form und Eigenschaften, nicht, Elci?) lernt - und der Heldengruppe kommen Heilzauber auch meist auch sehr gelegen.

In nem anderen Thread geht es gerade um eine selbst gebauten, wildnisaffine Variante aus Punin - wo ich mir auch nur denke: warum nicht Thorwal? Ich werde wohl einfach einen älteren Char (Magier aus Thorwal, aber Mittelländer) etwas überarbeiten und anpassen und mir für die Aranier-Idee mich doch mehr auf den Baburiner Krieger verlegen. über die AA-Krieger sollte er öfter AP übrig haben um sie in Hobbies wie Geographie, Geschichte, sonstige Allgemeinbildung etc. zu stecken.
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