Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 13.12.2017 22:28

Rondra zum Gruße,

ich beschäftige mich derzeit mit der Erstellung eines Rondrageweihten mit dem Rang eines Erzpriesters und hatte bereits zu den Questen die man dafür benötigt, einige Fragen im kurze Fragen&Antworten gestellt.
Vielen Dank auch für die Antwort von #Svalja:
Ich würde keinen Ritter der Göttin über den Vorteil Veteran in meinen Runden erlauben. Wobei ich mir auch kaum vorstellen kann, dass jemand ernsthaft überlegt, 26 GP für die Profession + 29 GP für das Veteranentum zu bezahlen, denn damit ist so gut wie nichts mehr für andere Vorteile übrig, wenn man von normaler 110/100/14 Generierung ausgeht.
Außerdem gibt Veteran einem "gerade Mal" (26+3)+50 = 1450 AP zusätzlich zu den Start-AP. Bei mir gibt's für ein durchschnittliches Wochenend-Abenteuer ca. 250 AP - macht also 3000 AP für 12 normale Feld-Wald-und-Wiesen Questen - und für einen Ritter der Göttin würde ich schon etwas mehr erwarten, als ein paar verlorene Kinder einzusammeln oder eine Räuberbande loszuwerden.

Von daher würde ich es eher als Ingame-Weg eines Rondrageweihten sehen - allerdings auch weniger als sein persönliches Ziel, wie es die Schwertgesellen mit ihren zwölf Duellen handhaben, sondern als etwas, was dem Charakter - in Absprache mit Meister und Spieler eben im Laufe seines Abenteurerlebens passiert.
Soll heißen, dass er ganz normal seine Abenteuer erlebt, wie andere Charaktere eben auch, aber ihr euch besonders rondragefällige Momente und Abenteuer eben irgendwie sammelnt (Tagebuch, Meisterliche Zettelwirtschaft ...) und irgendwann einmal werden zwölf aus vorherigen Abenteuern bekannte, nette NSCs - oder teilweise auch die eigenen Gruppenmitglieder im Rondratempel stehen, um die Taten für die zweite Weihe zu bezeugen.

Solche Questen können meiner Meinung nach eigentlich fast alle ausreichend prestigeträchtigen, rondragefälligen Abenteuer sein, was genau ihr da dann nehmt, hängt ganz davon ab, wie ihr eben genau spielt - ich behaupte Mal, niemand würde darüber streiten, ob eine Teilnahme an irgendeinem der Heptarchen-Sterben-Abenteuer eine ausreichend tolle Queste ist. Über das Vertreiben einer Orkbande von einem Grenzdorf, kann man sicherlich eher streiten - ein G7-Rondrageweihter macht sowas vielleicht zwischen Frühstück und Abwasch, wenn die Gruppe allgemein eher low-Power ist, ist es vielleicht schon eine größere Heldentat.

Ich würde es so handhaben, so alle zwei, drei Abenteuer bewusst etwas einzustreuen, was eventuell als Queste zählen könnte - mit steigendem Schwierigkeitsgrad, versteht sich - aber durchaus die Möglichkeit, einerseits zu scheitern, andererseits auch gar nicht dafür geplante Abenteuer zu derartigen Questen zu machen im Auge behalten.

Und dann fange ich Mal an mit meinem Ideenhaufen:
* Jede Art von Unschuldige-Beschützen, die auffällig genug ist, um mehr als nur bis zum nächsten Dorf weitererzählt zu werden
* Die Feier zum Schwertfest retten, die von den Böse (TM) genutzt werden sollte, um einen bösen Plan (TM) in die Tat umzusetzen - am besten natürlich in Perricum, oder sonst einer Stadt mit viel Rondra-Brimborium
* Einen verzweifelten, jungen Magier/Studioso wieder auf den richtigen Weg bringen, bevor der Belhalhar-Pakt schließt (oder, wenn's nicht ganz so krass sein soll, seinen ersten Dämon beschwört), weil er sich gegen die Schikane der Antagonisten sonst nicht mehr zu helfen weiß
* Eine Pilgerreise unternehmen - und von Meister mit den entsprechenden Hindernissen auf dem Weg bombardiert werden
* Im Streit zwischen Praioten und Tsa-Geweihten vermitteln, da die Praioten den Tsa-Tempel von oben bis unten durchsuchen wollen, um die aufrührerischen Umtriebe in der Gegend zu unterbinden, was die Tsa-Geweihten als Schändung ihres Tempels empfinden
* Ein Richtduell für einen unschuldig Angeklagten & selbst nicht kämpfen-könnenden an dessen Stelle ausfechten (okay, das wäre eigentlich die Aufgabe eines Schwertgesellen, aber die sind teuer, der Rondrageweihte sollte es tun, weil es das Richtige ist, auch wenn's keine Belohnung gibt)
* Das Schwert eines Rondraheiligen beschützen (in der Maraskanspielhilfe gibt's sowas wie einen Szenariovorschlag für Raidri Conchobairs Enduriumschwerter
* Am Donnersturmrennen teilnehmen (auch wenn man nicht gewinnt!)
* Nach dem Grab des heiligen Hluthar suchen
* In der Simiala-Trilogie den Spuren von Georn dem Einhändigen folgen
* Bei der Befreiung der schwarzen Lande helfen ...

-> Ich denke, dass man da aus einigen offiziellen Abenteuern durchaus auch was herausziehen kann, egal ob nun groß und episch wie das Herumschlagen mit einem Heptarchen oder eher was Kleineres und Netteres.
Die Theaterritter-Kampagne habe ich noch nicht gelesen, aber rein dem Namen nach könnte man da vielleicht etwas draus machen?
Zu dem Thema würde mich sehr interessieren, ob es noch einen weiteren Grund abseits deiner APtechnischen/Wertetechnischen Bedenken hast, warum du einen generischen Ritter der Göttinen nicht zulassen würdest.

Ich stelle mir das nämlich ziemlich geil vor, folgendermaßen.

Meine Frage aus kurze Fragen/Antworten bleibt bestehen:
Was würdet ihr für (eine) Tat(en) von einem Rondrageweitehn erwarten, um ihn zum Erzpriester zu erheben?
Vgl. dazu WdG, S. 47:
"Ein Ritter der Göttin (Erzpriester) empfängt nach mindestens zwölf vollbrachten Questen zu Ehren der Göttin die zweite Weihe. Jede einzelne Queste muss von mindestens einem geladenen Zeugen bestätigt oder mittels eines materiellen Beweises belegt werden. Diese Weihezeremonie wird für gewöhnlich vom Meister der jeweiligen Senne (regionale Herrschaftsbereiche) durchgeführt."

Die regeltechnisch legitimierte Inspiration für diesen Helden, ist zu entnehmen in WdH. S. 302:
Alte Hasen und Spezialisten:
Der Vorteil Veteran deutet ja schon an, dass es auch möglich ist, einen Helden zu spielen, der in seinem Gewerbe erfahrener ist als andere[...]Bei offiziellen Karrieren (in einer Armee oder Kirche) hat ein Veteran üblicherweise auch einen höheren Rang, weswegen Sie für ihn auch einen höheren SO erwerben sollten.



Zuerst, Svalja, zu deiner Aussage:
denn damit ist so gut wie nichts mehr für andere Vorteile übrig, wenn man von normaler 110/100/14 Generierung ausgeht
In meiner Gruppe haben wir uns darauf geeinigt, dass wir mit 120GP spielen, da bei (zu) vielen Professionen auch ohne Veteran tatsächlich "so gut wie nichts mehr für andere Vorteile übrig [bleibt], wenn man von normaler 110/100/14 Generierung ausgeht".

Des Weiteren ein Wort zum SO:
Wir finden es albern, dass man für eine SO-Steigerung GP ausgeben muss, da dieser Wert eine schwer zu definierende Mischung aus gesellschaftlichem Rang und finanzieller Ausstattung ist, was gerade bei Geweihten zu steif ist, da beispielsweise in der von mir bedachten Region, dem Bornland, abgeändert werden muss: Ein Praios- oder Hesindegeweihter (laut WdH SO 8) werden wohl kaum mehr Ansehen und nicht zwangsläufig mehr Geld haben, als ein Rondrageweihter (SO7) und soooo hoch kann das Ansehen eines Traviageweihten eigentlich nicht sein, dass er trotz seiner relativen Armut ebenfalls einen SO7 hat, denn dass das finanzielle stark ausschlagen kann, sieht man am SO5 Borongeweihten, der laut WdS S. 197 unter So 7-9 "..., einfache Geweihte, ..." liegt.

Daher ermitteln wir den SO anhand der Vor- und Nachteile, der Herkunft und der Hintergrundgeschichte, die natürlich dem Meister zusagen und im Rahmen des min/max SO der Profession liegen muss, beim Rondrageweihten also zwischen 7-13.

Ich habe dazu folgende Wertetechnische Ausführungen:

GP Basis: 120GP
Name: Thezmar von Salderkeim-Larsach, Iustus leo honorius von Kirschhausen (in Salderkeim gibt es nur einen Rondra-Schrein)
Rasse: Mitteländer (0GP)
Kultur: Bornland (0GP)
Profession: Rondrageweihter (Veteran) 26+26+3= 55GP

Eigenschaften: 100GP
MU 14
KL 11-12
IN 14
CH 11-12
FF 8-10
GE 13-14
KO 13-14
KK 14
SO 11* (keine GP-Kosten)

Vorteile:
Adlige Abstammung (7GP)
Akademische Ausbildung (Krieger) (durch Profession)
Begabung für [Talent] Anderthalbhänder (6GP)
Geweiht [zwölfgöttliche Kirche] (durch Profession)
Guter Ruf 2** (2GP)
Veteran (siehe oben bei den Professionskosten)

Nachteile***:
Autoritätsgläubig 6 (-3GP)
Moralkodex [Rondrakirche] (durch Profession)
Neugier 5-12 (-5 bis -12GP)
Verpflichtungen (durch Profession)


*Zum SO:
Es ist zwar so, dass im Bornland ein Titel nicht der Macht (militärisch, finanziell, PArzellengröße) entsprechen muss, jedoch legen die Beschreibungen der Adelsgeschlechter im schwarzen Bären nahe, zumindest bei diesen Genannten das Prinzip der Titel-Entlehnung aus dem Mittelreich auch mit ihrer Macht gleichzusetzen.

Die Salderkeimer sind Fürsten, die Salderkeim-Larsachs werden als Grafen dagestellt.
Zum SO lässt sich folgendes ermitteln:
WdH behauptet, um Sohn eines Jungers/Barons/Grafen zu sein, muss man mindestens SO 8/10/12 haben.
Wenn man ein anerkannter BAstard ist, reicht ein SO weniger.
Laut Herz des Reiches hat ein Graf einen SO 13-16 und nur der Erbe hat SO des adligen Amtsinhabers -1, Adlige Abstammung -2 und Bastarde -3.
WdS S. 179 behauptet, SO 7-9 hätten u.a. " einfache Geweihte, Akademieabgänger, aber auch Mitglieder armer Adelsfamilien oder solcher aus weniger angesehenen Ländern, niederer Amts- und Titularadel ", SO 10-12 " Offiziere, niederer Lehnsadel, Tempelvorsteher" und schließlich SO 13-15 "Vorsteher von Orden und Kirchenprovinzen, Barone des Mittel- und Horasreichs, Könige von Andergast und Nostria, König von Brabak".

Also, der Basis SO eines Rondageweiten ist 7. Für ein Grafenkind im Mittelreich benötige ich SO12, aber das ist der SO des Tempelvorstehers.
Leider berücksichtigt WdS nicht den kirchlichen Zwischenrang Erzpriester, der zwischen 8-11 liegen müsste.

Da als pauschal gilt, dass dieser SO am und vom Mittelreich gemessen wird, muss man schauen, in wie fern man das am Bornland anpassen muss.
Ich würde sagen: Rondrageweihte haben im Bornland einen erhöhten SO, aber als Erzpriester bin ich noch kein Tempelvorsteher, wohl aber bin ich Grafenkind als Zweigfamilie einer Fürstenfamilie.

So ergibt sih für mich ein SO von 11, da dort nicht nur das Ansehen, sondern auch die finanziellen Mittel mit reinspielen.

**Ich hatte beim Ende der Generierung noch 2 GP übrig und da kam mir die Idee: Der Gute Ruf gilt nur innerhalb der eigenen Kultur. Wenn nun aber der Erzpriester alle seine 12 Questen innerhalb des Bornlandes oder direkt angrenzender Gebiete wie Tobrien oder der Roten Sichel, dann spricht sich das gerade im rondrianisch geprägten Bornland sicher über die Kirche(n) hinaus um, von den direkt betroffenen seiner Heldentaten ganz zu schweigen, also bin ich der Ansicht, dass es nur konsequent ist, wenn derlei Heldentaten zumal eines Rondrageweihten auch einen guten Ruf in der eigenen Kultur und der (gesamten) Rondrakirche nach sich zieht.
Zu den Details weiter unten.

***Ich habe noch nicht bis zum Ende überlegt, mit welchen Nachteilen ich die -50GP rausholen will.
Ich könnte mir Eitelkeit, niedrige Magieresistenz, eingeschränten Geruchssinn oder Unfähigkeit für [Talentgruppe] Fernkampf geben.
Wie bereits in frühreren Beiträgen erwähnt, ist vieles was für einige hier im Forum GP-Schinderei ist, für uns angebracht, insofern es gut verkauft wird (wenn ich 2 linke Hände im Umgang mit Bögen habe, werde ich nunmal kein Jäger oder Soldat-Schütze, sondern suche mir logischerweise (im Rahmen meiner freien Entscheidungsmöglichkeit) einen Beruf, bei dem ich nicht ständig mit diesen Mankos belastet bin, so wie ich ja auch in der Realität festgestellt habe, dass ich gut philosophisch denken und mit Sprache(n) gut umgehen kann, aber in Mathe eine absolute Null bin also ein Studium ergriffen habe, in dem ich mich mit Sprache(n) beschäftige und kein Mathe brauche).



Die Vorstellung der Anerkennung der Questen und des daraus resultieren Rufst entsteht verstärkt durch die werterechnische Rückständigkeit meines Helden: Er hat abgesehen von der Begabung für Anderthalbhänder keine besonderen Merkmale, die ihn zum geborenen Super-Helden machen, dem alles irgendwie in den Schoß fällt: Er ist weder eisern, noch hat er eine Herausragende Eigenshaft wie IN, KO oder KK, ist kein Zäher Hund und hat kein gutes Gedächtnis.

Sein einziger Bonus von Geburt an ist sein Stand, zumal im Bornland.

Und ja nicht nur das!
Ich stelle mir das so vor: Zwar bekommt jeder Rondrageweihte eigentlich einen Rondrakamm, aber inneraventurisch scheint das nicht gegeben zu sein. in der Senne Bornland ist es nicht unüblich, dem anderthalbhändigen Kampf hintenan zu stellen und mit Lanze, Schwert und Reitersäbel zu kämpfen, vor allem das Schwert ist dabei häufig Weihewaffe.

Bei meinem Helden nun hat sich bereits in der Ausbildung herausgestellt, dass er eine besondere Begabung fü den anderthalbhändigen Kampf besaß und dennoch Beschied Rondra es ihm, ein Langschwert als Weihewaffe zu wählen. Dies sollte seine Prüfung sein, denn eigentlich hatte er den einhändigen Kampf bis dato vernachlässigt.

So kommt es, dass er zwar im Verlauf seines Lebens durch ehrenhafte Zweikämpfe und kurze Unterbrechungen seiner Reisen für Lehrtätigkeiten zur Hand bekommt (denn irgendwie muss ich ja auch rechtfertigen, dass ich das einzig logische/efiziente mache und durch Veteran nicht nur Schwerter sondern auch Anderthalbhänder auf 15 steigere), er sich seine Sporen jedoch allein mit dem Schwert verdienen muss.

Um so spektakulärer wird die Geschichte erzählt, wie der heldenhafte Thezmar von Salderkeim-Larsach trotz schwerster Wunden es schaffte, mit seinem gegen das riesige Monstrum kümmerlich wirkenden aber eleganten Schwert einen Höhlendrachen im Alleingang zu bezwingen, der in/nahe den Drachensteinen gleich mehrere Dörfer tyrannisierte.

Nein, ihm wurde nichts in den Schoß gelegt, abseits seiner Abstammung und dennoch hat er es in nur 5 Jahren geschafft, sich auf seine Fähigkeiten verlassend, stets ein Gebet auf den Lippen aber erstaunlich selten nur mittels Liturgie Rondras Beistand herbeigeführt habend (letztlich fehlen trotz Veteran die AP, um LkW über 9 zu steigern und allzu viele Liturgien zu erlernen) eine solche Menge an Heldentaten im ganzen Bornland zu vollbringen, dass ihm 12 heilige Questen von Rittern, Bürgern Gelehrten und anderen Geweihten beschieden wurden und er vllt. einer der jüngsten Erzpriester der (jüngeren) Geschichte (des) Bornlands ist.

Und bei seiner zweiten/ehrenen Weihe erhält er der Tradition (und Arsenal S. 58: "Besonders exzellent gearbeitete Rondrakämme (TP 2W+3, BF 0) stammen aus Arivor und werden wirklich verdienten Geweihten (mindestens Ritter der Göttin und ein tadelloses Leben) als persönliche Waffe (INI +1, WM +1/0) verliehen" Wobei ich BF 0 gegen WM 1/1 statt 1/0 tauschen würde, da die Waffe weil geweiht, wenn man die Göttin nicht erzürnt, ja eh zumindest auf profanem Wege unzerstörbar ist. entsprehend endlich seinen Rondrakamm und den Ehrentitel Cumrat Cada al'Chadra Assadra, ebenso wie der Rondrakamm.
~ Der Threadnekromant.
PG FTW: Wenn ein Krieger zwei linke Hände für Fernkampfwaffen hat, ist dem halt so!

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Cifer
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Cifer » 13.12.2017 22:58

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
13.12.2017 22:28
So kommt es, dass er zwar im Verlauf seines Lebens durch ehrenhafte Zweikämpfe und kurze Unterbrechungen seiner Reisen für Lehrtätigkeiten zur Hand bekommt (denn irgendwie muss ich ja auch rechtfertigen, dass ich das einzig logische/efiziente mache und durch Veteran nicht nur Schwerter sondern auch Anderthalbhänder auf 15 steigere), er sich seine Sporen jedoch allein mit dem Schwert verdienen muss.

Um so spektakulärer wird die Geschichte erzählt, wie der heldenhafte Thezmar von Salderkeim-Larsach trotz schwerster Wunden es schaffte, mit seinem gegen das riesige Monstrum kümmerlich wirkenden aber eleganten Schwert einen Höhlendrachen im Alleingang zu bezwingen, der in/nahe den Drachensteinen gleich mehrere Dörfer tyrannisierte.

Nein, ihm wurde nichts in den Schoß gelegt, abseits seiner Abstammung und dennoch hat er es in nur 5 Jahren geschafft, sich auf seine Fähigkeiten verlassend, stets ein Gebet auf den Lippen aber erstaunlich selten nur mittels Liturgie Rondras Beistand herbeigeführt habend (letztlich fehlen trotz Veteran die AP, um LkW über 9 zu steigern und allzu viele Liturgien zu erlernen) eine solche Menge an Heldentaten im ganzen Bornland zu vollbringen, dass ihm 12 heilige Questen von Rittern, Bürgern Gelehrten und anderen Geweihten beschieden wurden und er vllt. einer der jüngsten Erzpriester der (jüngeren) Geschichte (des) Bornlands ist.
Ich muss grad mal fragen, ob ich das richtig verstanden habe: Du willst deinen Charakter in der Hintergrundgeschichte zum Drachentöter machen? Mit unter 2000 AP?
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Andwari » 13.12.2017 23:11

Die 12 Questen sind sowas von vorgezeichnetes "Heldentum" - was die SG machen ist ja nur ein müder Abklatsch. Das ist z.T. als "Lebensaufgabe" beschrieben, d.h. viele Rondrageweihte sterben schlicht, bevor sie ihre 12 Questen erfüllt haben. Das macht die "Ritter der Göttin" als Erzpriester auch merklich anspruchsvoller als in anderen Kirchen, wo das ja z.T. eine fest eingeplante Beförderung auf dem Weg zum eigenen Tempel ist - für die Ronnies ist beschrieben, dass die im Zuge der Personalknappheit dann lieber "Anfänger" zu Tempelleitern erklären als die Questen zu kippen und damit für Erzpriester-Nachschub zu sorgen von denen man dann einige zu Tempelvorstehern machen könnte.

Für erstellte Helden sehe ich ein Haupt-Hindernis:
Soll der "Held" etwa irgendwelche drittklassigen Taten für seine Questen vollbracht haben - und merkt jetzt erst wie fähig er ist und startet voll mit der Abenteurergruppe durch? Oder sind die Taten in der Hintergrundgeschichte viel cooler als das was er jetzt tun soll? Beides fände ich absolut unbefriedigend.

Mit dem extrem niedrigen AP-Stand aus der Generierung dürfte der Held vmtl. auch der unfähigste Rondra-Erzpriester aller Zeiten sein - bei bespielten Jahren voller Questen ist deren Präsentation (ja, man sollte auch noch gut beleumundete Zeugen haben) das sonst mMn eher bei 5000-8000 AP fällig. Und das ist dann kein SC-Held, der drölfzig GP weggeworfen hat, sondern der hat die AP und für die nicht in "Veteran" versenkten GP was ordentliches bekommen.

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Nightcrawler
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 13.12.2017 23:19

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
13.12.2017 22:28
Was würdet ihr für (eine) Tat(en) von einem Rondrageweitehn erwarten, um ihn zum Erzpriester zu erheben?
Hier werden so einige von verschiedenen Spielern genannt, die sie für ihre Geweihten hatten: http://www.dsaforum.de/viewtopic.php?f= ... 773&hilit=, in diesem Thread ebenfalls, auch wenn mehr über die Hintergründe und Bedeutungen der 2. Weihe diskutiert wird.

Da 12 Heldentaten aber nichts sind, was sich meines Erachtens nach in den ersten 2000 AP bewerkstelligen ließe (da fängt man eher noch gar nicht an damit, sondern profiliert sich erst noch vor der Göttin, sich selber und der Kirche - für 12 Heldentaten, die nun nicht Rondrianeralltag sind, sollte man ja auch einiges leisten können), finde ich da ein paar AP mehr zu den Start-AP durch den Veteranen auch eher unpassend, bzw. schlicht unzureichend als Unterfütterung. Angesichts dessen, was geht, steht der Ronnie ja immer noch am Anfang seiner Karriere und kann so riesig viel noch nicht.
Außerdem finde ich es persönlich schöner, diese Heldentaten tatsächlich auszuspielen, statt sie rückwirkend im Akkord quasi abgeleistet zu haben.
Im Spiel lassen sie sich nicht planen und präsentieren sich nicht mundgerecht, lassen sich auch nicht aussuchen. Erst hinterher kann man eine Tat als eine geeignet werten. Man erledigt sie auch nicht binnen Monaten.

Drachentöter, unausgespielt, Schwerter 15, vermutlich W+4, MU 14, nicht so viele LeP, nicht so viel SF, nicht so viel KP (schon mal eine Karmalqueste gemacht?) allein ... würde ich auch nicht zulassen. Drachen haben zwar lächerliche Werte und damit mag es bei einem Höhlendrachen (die nun nicht die dollsten sind) vielleicht klappen, auch wenn da alles in allem nicht viel in die Waagschale geworfen werden kann auf Ronnie-Seite, aber so etwas setzt in meinen Augen die Bedeutung eines besiegten Drachens gewaltig runter und wird schlussendlich einem Drachen trotz allem nicht gerecht.
Drachentöter ist quasi das Höchste, was man erreichen kann. Das in der Hintergrundgeschichte zu haben: Was macht der SC später, um das zu toppen?
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von X76 » 13.12.2017 23:37

Erstellen kann man alles und wenn Dir der Erzpriester so gut gefällt und der SL auch mitspielt sehe ich da kein Problem. Wäre ich der SL würde ich bei so wenigen AP bzw. einem frisch generierten Helden ohne reichlich Sonder AP jedoch ganz sicher keinen Erzpriester raus rücken. Ein paar tausend AP später könnten wird darüber gerne nochmal reden... :wink:

Ein kümmerlicher Veteran (Held mit dem Vorteil) ist in meinen Augen eines: Ein Geweihter der schon einige Jahre auf dem Buckel hat (nämlich übliches Alter +6) ohne jemals die große Aktion gesehen zu haben. Genau das drücken nämlich die wenigen AP und die damit verbundenen miserablen Werte, Fähigkeiten, SF etc. im Verhältnis zum Alter aus.

Wäre er nämlich ein richtiger, Kampf erfahrener Veteran hätte er sehr viel mehr auf dem Kasten. So ist er jedoch nur ein Veteran der Predigten und des Tempelhütens, hat vielleicht auch mal ein paar Räuber besiegt oder den Baron bei Laune gehalten. Vielleicht hat er auch ein wenig die Welt bereist, ohne dabei in Schwierigkeiten zu kommen. Das zeigt sich dann daran, wie man seine AP investiert. Einen großer Held und Sieger unzähliger Questen ist mit den paar AP aber ganz sicher nicht drin.

Wenn ihr einen richtigen Erzpriester in Euren Reihen haben wollt, sollte der SL einige 1000 AP Extra springen lassen, statt den nutzlosen Verrenkungen über den Vorteil Veteran. So 8000 AP oder mehr dürften es schon sein...

Svalja
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Svalja » 14.12.2017 03:44

Ich fang Mal mit deiner neuen Frage an:
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
13.12.2017 22:28
Zu dem Thema würde mich sehr interessieren, ob es noch einen weiteren Grund abseits deiner APtechnischen/Wertetechnischen Bedenken hast, warum du einen generischen Ritter der Göttinen nicht zulassen würdest.
1. Die AP reichen einfach nicht, um die Vorgeschichte auch nur annähernd darzustellen, die Fähigkeiten, die in der Vorgeschichte des Charakters vorkommen, wir er im Spiel nicht haben, und dann wird es nicht nur unlogisch, sondern auch schnell sehr frustrierend, fürchte ich.
Daraus folgt dann
2. Hast du also die Wahl, dass der Rondrageweihte entweder mit 12x Pipifax zum Erzpriester wurde, und dazu ist die Rondrakirche in meinem Aventurien zu kompetent - oder der Spieler bekommt einen großen Haufen Start-AP geschenkt, was sicher nett ist, wenn man mit einem neuen Charakter in eine große Kampgne starten will, aber ansonsten in der Regel eher hinderlich.
Denn
3. Wollen die Leute - zumindest in meinem Umfeld - eigentlich ja im Abenteurerleben coole und spanndende Questen erleben, nicht davon erzählen, was sie in ihrer Jugend für Heldentaten vollbracht haben. Dann könnte man ja Romane schreiben, dafür braucht man keine Spielrunde.


Zur Generierung: Adlig, Begabung fürs Waffentalent und ein guter Ruf (2)?
Nicht Eisern, kein Zäher Hund, keine schnelle Heilung, kein lustiger kleiner, unpassender Vorteil, der einem gelegentlich doch irgendwie weiter hilft? Und dazu Neugierig und Autoritätsgläubig?
Was genau macht diesen Charakter zu etwas ganz Besonderem? Was hat ihn dazu gebracht, sein Leben Rondra zu weihen?
Abgesehen davon, dass mir das Gesamtbild etwas blass erscheint, finde ich auch bei 120 GP den Veteran gerade für eine so teure Profession immer noch viel zu teuer, um irgendwie sinnvoll zu sein - und schließe mich außerdem X76 an - jemand mit dem Vorteil Veteran ist etwas älter als ein normaler Startcharakter, aber er hat deshalb noch lange keine Abenteuer erlebt, erst recht keine großen Heldentaten.

Wenn deine Gruppe SO im Konsens so handhabt, ist das natürlich eure Sache, das kommt sehr auf den Spielstil an, und ob/wie der Charakter sich in eine Gruppe integrieren lassen würde, hängt natürlich auch davon ab, wer da noch mitkommt...

Natürlich ist jedes Aventurien anders, daher sind Vergleiche immer mit Vorsicht zu genießen, aber ich möchte trotzdem einen raushauen: Der "Abklatsch" den die Schwertgesellen treiben, sollte eigentlich weniger dramatisch, schwierig und zeitaufwendig sein, als die 12 Questen eines Rondrageweihten. Meine Schwertgesellin bei inzwischen 5500 erspielten AP fünf Stück vorzuweisen - und bisher hat dazu niemand "nur fünf" zu ihr gesagt - und mir die zu erspielen und auf die anderen hinzuarbeiten macht eine Menge Spaß.


Um einen "normalen" Helden zu bauen, würde ich also von einem Erzpriester und Veteran abraten.

Aber andererseits haben die Umstände und der Tod eines Charakters von mir ergeben, dass ich inzwischen selbst auch einen Charakter spiele, der eine sehr abenteuerliche Vorgeschichte hat (allerdings mit 4.500 AP zum Start), und dieser Charakter macht mir eine Menge Spaß - obwohl ich allgemein jedem erstmal davon abraten würde, sowas zu bauen, hat es in diesem Fall eben einfach so gepasst. Es gibt nämlich kein Patentrezept für Charaktere. Denn jede Gruppe ist anders, und letzten Endes könnt nur ihr entscheiden, was ihr haben wollt, wie euer Aventurien aussieht ... Was ich sagen will ist: Wenn ihr entscheidet, die W20er aus dem Spiel zu entfernen, mit einer Tsageweihten im Schlepptau auf die Enterprise gebeamt zu werden oder euch Borbarad anzuschließen - es ist eure Freizeit, also macht, was euch Spaß macht und hört nicht darauf, was ich hier so behaupte :D
Ich würd's halt nur nicht so machen. Jedenfalls in der Regel nicht. Wenn ich nicht gerade meine eigenen Regeln ignoriere
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Okay, das war jetzt ein wenig konfus, ich hoffe, ich konnte trotzdem ein paar Gedanken anregen, mehr will ich gar nicht :D

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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.12.2017 08:48

Was ich mich bei dem Konzept frage ist vielmehr: Warum muss es gleich vom Start weg ein Ritter der Götten sein? Was versprichst du dir davon?

Zum einen fehlen dir auch mit Veteran die Werte, um den Status tatsächlich darstellen zu können. Immerhin ist so ein Ronnie ein mehrfaches AP-Grab. Bist du sicher, dass es dir gefallen wird, im Spiel wahrscheinlich nicht das schaffen zu können, was du dem Char in den Hintergrund schreibst?

Und zum anderen nimmst du dir entscheidenden Spass und Spielerlebnis, den man gerade mit einem Rondrageweihten haben kann. Das Durchleben seiner Heldentaten, das Bestehen in diesen Gefahren und das damit verbundene Schmieden eines stabilen Bandes mit den Gefährten und Geretteten. Und dann, nach einigen Jahren und Entbehrungen, das Erlebnis mit all diesen Gefährten vor dem Meister der Senne oder gar dem Schwert der Schwerter zu stehen und das Kribbeln zu spüren, wenn diese ausführlich und umfangreich Zeugnis über deine Taten ablegen und du in den Stand eines Ritters der Göttin erhoben wirst. Und für was?
Ich muss ehrlich sagen, ich versteh es nicht.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.12.2017 09:13

Der Sinn dieses Helden liegt vor allem in seinem gesellschaftlichen Status. Ich habe nun schon so einige Abenteuer/Kampagnen gespielt und gemeistert und ich muss sagen, ich verstehe ja, dass man sich als Held hocharbeiten soll, aber es ödet mich an, dass es bei allen Spielen, sei es bei DSA, The Elderscrolls oder - am schlimmsten bei Gothic (die arrogantesten Torwachen für alle Zeiten) das gleiche ist: Egal was du dir als Hintergrundkonzept ausdenkst, egal ob du Geweihter oder Ritter, adlig oder reicher Kaufmann bist*: Es gibt immer einen NSC, der über dir steht (was noch nicht ganz so schlimm an sich ist) und der - sei es weil er arrogant ist oder weil er inhaltlich anderer Meinung ist als du - dir ans Bein pisst und dich zwingt, hunderte AP in Überzeugen zu stecken oder phexische Wege zum Lösen der Questprobleme einzuschlagen.

Als (hoch)adliger Rondrageweihter im Bornland, der seine 12 Questen hinter sich hat, und zwar alle im Bornland, sodass der Gute Ruf 2 zum Ausdruck bringen soll, dass 12 Heldentaten nicht nur in der Kirche bekannt werden, sondern auch also an mindestens 12 Orten im Bornland auch vor Ort (und sowas spricht sich ja auch herum): Das erhoffe ich mir von diesem Helden, dass man mal als Held(engruppe) nicht der SPeichellecker von Hinz und Kunz sein muss, sondern man mal sagen kann: Diggah, deine Einstellung ist fragwürdig, deine Handlung unvernünftig und überhaupt: Du stehst zu weit unten in der Nahrungskette, als dass du mein Wort anzweifeln kannst.

Mir sind die Risiken bewusst, die dadurch für den Spielspaß und die Abenteuerkonzepte entstehen können, aber ich sehe auch den Nervenkitzel des außergewöhnlichen.

* Beispiel: Ich habe mir für die Theaterritter-Kampagne einen adligen Krieger aus Neersand erstellt und habe mir dazu im schwarzen Bären die Informationen zu den Adelshäusern der Mark und des Festlandes durchgelesen und meinen Meister davon überzeugt, dass ich der 3.geborene Sohn einer Familie bin, die eine kleine Parzelle nahe Neersand verwaltet (für SO7), diese Parzelle aber seit jahrhunderten von einem familiären Zusammenschluss der Familien Pilvatis und Kirschhausen verwaltet wird, ich also selbst aufgrund meiner eingegrenzten Parzellengröße meiner Zweigfamilie nur SO7 habe, aber mein Name dennoch etwas bedeutet im Bornland.
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Umso mehr habe ich mich gefreut, als es hieß, dass wir im Lauf der Kampagne nach Kirschhausen müssten und in einem der dieser Familie unterstehenden Grafschaften unsere Quest erledigen müssten.
Ich dachte mir: geil! Vllt. wird uns ja einiges Kriechen und phexgefälliges erspaart, weil ich innerhalb des Herzogtums Kirschhausen mit einer gewissen Autorität auftreten kann, ist die Herzogin die Schwester meines Vaters und somit meine Tante.
Aber: Arschlecken. Natürlich ist ihr drittgeborener Sohn einer unserer Widersacher und der hat natürlich zumal als Ehemann der Gräfin von Harden oder einer Baronin in der Grashaft HArden (so genau weiß ich das nicht ausm Kopf), an der HArdener Seenplatte ehr zu sagen, als ich.
Also wieder: Ich als Bronnjar von nahmhaften Familien abstammend, deren Titel tatsächlich auch deren Macht und Ansehen zum Ausdruck bringt, hatte dennoch nichts zu melden und musste zusammen mit dem Rondrageweihten in der Gruppe jedwede Autorität erst durch ein paar ehrenhafte Zweikämpfe erlangen. Natürlich war jeder Sieg ein besonderes Glücksgefühl, weil wir jedem NSC zeigen konnten, dass wir uns unsere Ansprüche auch verdienen können, aber dennoch: Erst einmal stand man wieder vor der Wahl: Speichellecken, Heimlichtuerei oder der Weg mit dem Schwert.
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.12.2017 10:00

@grundsätzliches Problem
So lange man nicht Horaskaiser ist, gibt es immer wen drüber. In einer Heldengruppe bräuchte man fünf schwer demente Horaskaiser und nicht einen - weil der sonst ja den anderen befehlen wird.

Dass ein hochadeliger, praiotisch/rondrianisch-konservativ denkender Chari ständig zu "phexischen" Abwegen gezwungen würde, ist in meinem Aventurien nicht so - das ist euer Gruppenproblem, wenn dieses absolut klassische Abenteurer-Element da ohne Rücksicht auf die Gruppenzusammenstellung beibehalten wird. Conan, Robin Hood, Bilbo und d'Artagnan gehen halt immer mal auf phexisch - weil das zu denen passt.

Aber ja: Viele DSA-Abenteuer mit gesellschaftlichem Kontext unterstellen, dass die Heldengruppe aus Schlafsaalpennern ohne Reputation besteht und man ganz natürlich Infos beim Dreifinger-Joe in der Hafenkaschemme und durch einen nächtlichen Einbruchsdiebstahl erhält. So lange SL und Mitspieler genau das machen wollen, hilft da kein Charikonzept. Dem höhergestellten Chari seine nachvollziehbar vorhandenen Möglichkeiten zu vermiesen, ist dabei natürlich nicht gut.

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Hesindian Fuxfell
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 14.12.2017 10:12

Das sind aber Spielstil-Fragen, die man durch die Erstellung eines speziellen Chars nicht abgestellt bekommt, sondern nur im Gespräch mit der Gruppe. Ein adliger Rondrageweihter ist doch schon Status genug, gerade im Bornland, dass kaum einer wirklich in der Lage ist dir "ans Bein zu pissen". Und wenn es den gibt, dann ist fraglich, ob der das bei nem Ritter der Göttin nicht trotzdem könnte/machen würde. Weil die Luft nach oben sowieso recht dünn wird. Die rein profan-weltliche Stellung verbesserst du nämlich nur wenig durch den innerkirchlichen Aufstieg.
Und wenn ein anderer Adelsspross neidisch auf dich ist oder arrogant genug, dann interessieren den auch deine Heldentaten nicht wirklich. Im Endeffekt machst du es vielleicht nur schlimmer, weil man dir einen stärkeren Gegner entgegensetzt, der dann vielleicht zu stark ist. Weil dein Charakter eigentlich nicht die Werte hat, die mit dem Status sonst verbunden sind.

Alles in allem habe ich das Gefühl, du versuchst ein Spielgefühl zu erreichen, dass man mMn über diesen Weg nicht erreichen wird. Das kann die Frustration hinterher nur noch größer machen, als bisher ist.
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 14.12.2017 10:20

Ich hätte da eine ganz einfache Lösung für das Problem, Ritter der Göttin machbar oder nicht.

Die 12 Heldentaten sollten ja ausgearbeitet sein. Dann legt der Spieler halt fest, wann ungefähr diese Heldentaten stattgefunden haben und schnappt scih den Meister für einen Solo-Nachmittag. Für jede bestandene Heldentat gibt es so viele AP, dass damit am Ende der gewünschte Charakter herauskommt.

Achja den Höhlendrachen würde ich mir als letzte Heldentat aufsparen, wobei es sicher frustrierend ist, wenn der Ronnie grade seine allerletzte benötigte Heldentat nicht überleben sollte (was aber innerventurisch durchaus zum Größenwahn von - in Romanen dargestellten - RONdragweihten passt). :cookie:

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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.12.2017 10:25

Zum Höhlendrachen: In einer Kampagne die ich meistere haben ein menschlicher Söldner-leichtes Fußvolk, KK 15, Lederrüstung, Schild und einhändig geführtes Bastardschwert / Orkischer Reiterbogen und ein Ambosszwergischer Waffenschmied BGB Söldner schweres Fußvolk, Kettenhemd, Felsspalter / Gandrasch Armbrust zu zweit so einen Drachen ohne eine einzige Wunde niedergestreckt und die haben beide keine 1000 durch das Abenteuer bisher erhalten.

OK, dass kann daran liegen dass einerseits Kampfwerte von Höhlendrachen bescheiden sind andererseits ich beim Würfeln sobald es in den Kamf geht norotisch 17+ würfel.
Dennoch möchte ich verdeutlichen: Rollenspieltechnisch ist es ein riesen Ding, solch ein Biest zu töten, im reinen Werte- und Würfelsystem habe ich schon gegen wesentlich stärke humanoide kämpfen müssen, die mich mit Meisterparaden, Finden und Ausfällen an den Rand meiner Kräfte getrieben habe.
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Cifer
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Cifer » 14.12.2017 10:50

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 10:25
Zum Höhlendrachen: In einer Kampagne die ich meistere haben ein menschlicher Söldner-leichtes Fußvolk, KK 15, Lederrüstung, Schild und einhändig geführtes Bastardschwert / Orkischer Reiterbogen und ein Ambosszwergischer Waffenschmied BGB Söldner schweres Fußvolk, Kettenhemd, Felsspalter / Gandrasch Armbrust zu zweit so einen Drachen ohne eine einzige Wunde niedergestreckt und die haben beide keine 1000 durch das Abenteuer bisher erhalten.

OK, dass kann daran liegen dass einerseits Kampfwerte von Höhlendrachen bescheiden sind andererseits ich beim Würfeln sobald es in den Kamf geht norotisch 17+ würfel.
Dennoch möchte ich verdeutlichen: Rollenspieltechnisch ist es ein riesen Ding, solch ein Biest zu töten, im reinen Werte- und Würfelsystem habe ich schon gegen wesentlich stärke humanoide kämpfen müssen, die mich mit Meisterparaden, Finden und Ausfällen an den Rand meiner Kräfte getrieben habe.
Jup, es gibt stärkeres und jup, die Werte für den Drachen sind in 4.1 leider zu niedrig. Das ändert allerdings nichts daran, dass erstens ein Rondrianer nur mit einhändigem Schwert einen solchen Gegner nicht töten kann, wenn man auch nur halbwegs normale Würfe voraussetzt (Sehr Großer Gegner, ergo kann den keiner der genannten Charaktere parieren; jeder Prankenhieb bringt eine KK-Probe, um nicht niedergeworfen zu werden; ...) und zweitens es ja gerade ums rollenspieltechnische geht. Die Leistung, die ein toter Drache im Rollenspiel widerspiegelt, kann dieser Charakter mit den paar AP definitiv nicht wiederholen. Gerade, wenn ihm sogar noch die kriegerischen Standards wie Eisern fehlen - was meinst du, passiert im Rollenspiel? "Hm, Drachentöter, ja? Und dann von den paar Lumpen niedergestreckt?"
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 09:13
Der Sinn dieses Helden liegt vor allem in seinem gesellschaftlichen Status. Ich habe nun schon so einige Abenteuer/Kampagnen gespielt und gemeistert und ich muss sagen, ich verstehe ja, dass man sich als Held hocharbeiten soll, aber es ödet mich an, dass es bei allen Spielen, sei es bei DSA, The Elderscrolls oder - am schlimmsten bei Gothic (die arrogantesten Torwachen für alle Zeiten) das gleiche ist: Egal was du dir als Hintergrundkonzept ausdenkst, egal ob du Geweihter oder Ritter, adlig oder reicher Kaufmann bist*: Es gibt immer einen NSC, der über dir steht (was noch nicht ganz so schlimm an sich ist) und der - sei es weil er arrogant ist oder weil er inhaltlich anderer Meinung ist als du - dir ans Bein pisst und dich zwingt, hunderte AP in Überzeugen zu stecken oder phexische Wege zum Lösen der Questprobleme einzuschlagen.

Als (hoch)adliger Rondrageweihter im Bornland, der seine 12 Questen hinter sich hat, und zwar alle im Bornland, sodass der Gute Ruf 2 zum Ausdruck bringen soll, dass 12 Heldentaten nicht nur in der Kirche bekannt werden, sondern auch also an mindestens 12 Orten im Bornland auch vor Ort (und sowas spricht sich ja auch herum): Das erhoffe ich mir von diesem Helden, dass man mal als Held(engruppe) nicht der SPeichellecker von Hinz und Kunz sein muss, sondern man mal sagen kann: Diggah, deine Einstellung ist fragwürdig, deine Handlung unvernünftig und überhaupt: Du stehst zu weit unten in der Nahrungskette, als dass du mein Wort anzweifeln kannst.
Kann man problemlos machen - nur würde ich dann empfehlen, den SL direkt um wesentlich mehr AP zu bitten (so 5000+), wenn das ganze über die Tüchtigkeitsschiene gehen soll. Über die Geburtsschiene hat Andwari schon alles gesagt: Da kommt es in erster Linie drauf an, dass SL und Mitspieler so einen in der Gruppe haben wollen, dafür braucht es auch keinen überzüchteten Rondrageweihten. Hoher SO und Adliges Erbe reichen komplett aus - wenn der SL trotzdem die Helden als die letzten Deppen betrachtet, dann hilft da auch kein Superdrachentöter.
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Darjin
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Darjin » 14.12.2017 11:07

Ich muss Hesindian Fuxfell zustimmen - das ist eher eine Spielstil-Frage.

Selbst als Horaskaiser wird dir der Bote des Lichtes nicht in den Hintern kriechen und der Graf von XY vielleicht seine Hilfe zusagen, aber dann doch nix/das falsche tun. Auch einem RdG wird man irgendwann einen anderen/älteren/höherstehenden vorsetzen können, bei welchem man sich wieder Einschleimen muss. Und für den gemeinen Bauern oder auch die Torwache an einer Stadt sollte es imho keinen großen Unterschied machen, ob da nun ein KdG oder RdG vor ihm steht.

Und auf der anderen Seite kann ich dir aus eigener Erfahrung erzählen, dass es spannender ist, nicht weiter zu kommen als wenn dem Praiosgeweihten der Gruppe alle Welt in den Hintern kriecht und sich der örtliche Baron zur Sau machen lässt und ihm den Befehl über seine Burgwachen überträgt nur um das Abenteuer an dem Abend noch rum zu bekommen.

InGame Ruf sollte man sich im Spiel erarbeiten - samt aller Verpflichtungen und Feinde, die damit einher gehen können. Oder man legt wert auf ein entsprechendes Charakterspiel und erstellt sich dann die passenden Chars. Wenn man mal auf die Professionen schaut, die unter 10 GP kosten, da sind einige interessante bei, die man mit den richtigen Vor- und Nachteilen gut in die richtige Richtung gebogen bekommt.

Aber ein adeliger RdG von Start ab als SC wäre mir persönlich jemand, der auf zu vielen Hochzeiten tanzen will (Kämpfer, high-SO-Gesellschafter und Karma-Zauberer) und dann auf nix davon im early-midgame wirklich Profil hat. Selbst wenn man eins davon erstmal kippt und nur mit einem normalen Ritter oder Krieger unterwegs ist, sollte einem klar sein, dass ein vergleichbarer Höfling mit Adeligem Erbe, Sozialer Anpassung und Verbindungen im Bereich "high-SO-Gesellschafter" ihn locker in die Tasche stecken kann.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Ungelesener Beitrag von Eadee » 14.12.2017 11:12

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 09:13
er Sinn dieses Helden liegt vor allem in seinem gesellschaftlichen Status. Ich habe nun schon so einige Abenteuer/Kampagnen gespielt und gemeistert und ich muss sagen, ich verstehe ja, dass man sich als Held hocharbeiten soll, aber es ödet mich an, dass es bei allen Spielen,
Ich würde dann schlicht zu einem anderen Weg raten:
Spiel einen Ronnie mit maximalem SO(13) und adeliger Abstammung.
Überzeuge deinen Spielleiter dass du den Myranischen Vorteil "Liebling der Gottheit" nehmen darfst und denke dir ein Wunder aus das zu deiner Geburt geschah weshalb dich die gesamte Rondra-Kirche als von Rondra auserwählt vermutet.
Stecke die maximalen 10 GP in "Guter Ruf". Damit hast du einen Effektiven Start-SO von 16 (1/3 des guten Rufes darf fehlenden SO kompensieren).

Spiele nicht den erfahrenen Veteranen der schon alles erlebt hat, aber noch nichts kann, sondern spiele das Wunderkind von dem jeder erwartet dass er der nächste Geron der Einhändige wird! Einen dem sich niemand in den Weg zu stellen traut da sie fürchten Rondras Zorn auf sich zu ziehen.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.12.2017 11:36

Eadee hat geschrieben:
14.12.2017 11:12
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 09:13
er Sinn dieses Helden liegt vor allem in seinem gesellschaftlichen Status. Ich habe nun schon so einige Abenteuer/Kampagnen gespielt und gemeistert und ich muss sagen, ich verstehe ja, dass man sich als Held hocharbeiten soll, aber es ödet mich an, dass es bei allen Spielen,
Ich würde dann schlicht zu einem anderen Weg raten:
Spiel einen Ronnie mit maximalem SO(13) und adeliger Abstammung.
Überzeuge deinen Spielleiter dass du den Myranischen Vorteil "Liebling der Gottheit" nehmen darfst und denke dir ein Wunder aus das zu deiner Geburt geschah weshalb dich die gesamte Rondra-Kirche als von Rondra auserwählt vermutet.
Stecke die maximalen 10 GP in "Guter Ruf". Damit hast du einen Effektiven Start-SO von 16 (1/3 des guten Rufes darf fehlenden SO kompensieren).

Spiele nicht den erfahrenen Veteranen der schon alles erlebt hat, aber noch nichts kann, sondern spiele das Wunderkind von dem jeder erwartet dass er der nächste Geron der Einhändige wird! Einen dem sich niemand in den Weg zu stellen traut da sie fürchten Rondras Zorn auf sich zu ziehen.
Das kling in der Tat spannend, aber dann müsste man sich überlegen, wo der gute Ruf her kommt?
Im bisherigen Konzept waren gegen Ende der Erstellung noch 2 GP frei und es erschien schlicht weg logisch, dass wenn da ein Jungspund von Rondrianer durch das Bornland läuft und Heldentaten begeht, von denen 12 sogar als helige Questen anerkannt werden, dass das auch an der Bevölkerung nicht vorbei geht.

Die Frage ist nun, wenn er ein Jungspund ist, wie viel Guter Ruf man ihm durch das Wunder zugestehen kann und wo die restlichen Punkte herkommen.

Edit: Wie heißt das Regelwerk zu dem myrianischen Vorteil "Liebling der Gottheit"?
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Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 14.12.2017 12:24

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 10:25
Zum Höhlendrachen: In einer Kampagne die ich meistere haben ein menschlicher Söldner-leichtes Fußvolk, KK 15, Lederrüstung, Schild und einhändig geführtes Bastardschwert / Orkischer Reiterbogen und ein Ambosszwergischer Waffenschmied BGB Söldner schweres Fußvolk, Kettenhemd, Felsspalter / Gandrasch Armbrust zu zweit so einen Drachen ohne eine einzige Wunde niedergestreckt und die haben beide keine 1000 durch das Abenteuer bisher erhalten.
Wenn es als Heldentat zählen soll, dann hat das Dein Ronnie gefälligst alleine zu erledigen.

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 14.12.2017 12:27

smarrthrinn hat geschrieben:
14.12.2017 12:24
Wenn es als Heldentat zählen soll, dann hat das Dein Ronnie gefälligst alleine zu erledigen.
Ja, aber genau das sollte er doch laut Konzept? - Und das war dann auch wieder nicht richtig... wie oder watt denn nu? ;)
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.12.2017 12:48

Also in diesem Konzept soll der Ronnie das alleine gemacht haben.

In einer anderen Gruppe meistere ich und die besagten Helden haben das zu zweit erledigt.
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Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 14.12.2017 12:59

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 12:48
In einer anderen Gruppe meistere ich und die besagten Helden haben das zu zweit erledigt.
Dazu sollte man anmerken, dass die beiden beschriebenen Charaktere (menschlicher Söldner und amboßzwergischer Waffenschmied BgB Söldner) in etwa die dreifache Kampfkraft eines Ronnies der gleichen Stufe haben. Richtig: dreifach nicht doppelt!

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Ungelesener Beitrag von Andwari » 14.12.2017 13:16

"Wunderkinder" können manchmal auch mit Mommy Fortuna im Kuriositätenzirkus reisen - ein überderisches Schicksal muss mMn allerdings irgendwie zur restlichen Gruppe zu einer Story zusammengebaut werden, denn die sind nicht nur Sidekicks.

Gerade der Bereich "Kampf" eignet sich mMn wenig für solche Zusammenstellungen - es ist wesentlich leichter, die Fürstentochter durchs Abenteuer zu begleiten, wenn die nicht auch noch eine Schwertmeisterin ist, gegenüber der die Mithelden kämpferisch abfallen.

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Ungelesener Beitrag von Cifer » 14.12.2017 13:38

Eadee hat geschrieben:
14.12.2017 11:12
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 09:13
er Sinn dieses Helden liegt vor allem in seinem gesellschaftlichen Status. Ich habe nun schon so einige Abenteuer/Kampagnen gespielt und gemeistert und ich muss sagen, ich verstehe ja, dass man sich als Held hocharbeiten soll, aber es ödet mich an, dass es bei allen Spielen,
Ich würde dann schlicht zu einem anderen Weg raten:
Spiel einen Ronnie mit maximalem SO(13) und adeliger Abstammung.
Überzeuge deinen Spielleiter dass du den Myranischen Vorteil "Liebling der Gottheit" nehmen darfst und denke dir ein Wunder aus das zu deiner Geburt geschah weshalb dich die gesamte Rondra-Kirche als von Rondra auserwählt vermutet.
Stecke die maximalen 10 GP in "Guter Ruf". Damit hast du einen Effektiven Start-SO von 16 (1/3 des guten Rufes darf fehlenden SO kompensieren).

Spiele nicht den erfahrenen Veteranen der schon alles erlebt hat, aber noch nichts kann, sondern spiele das Wunderkind von dem jeder erwartet dass er der nächste Geron der Einhändige wird! Einen dem sich niemand in den Weg zu stellen traut da sie fürchten Rondras Zorn auf sich zu ziehen.
Und meinst du, das bringt was? Aus meiner Sicht wollen SL und restliche Gruppe entweder mit hochrangigen Helden spielen oder sie wollen es nicht tun. In ersterem Fall machen sie es, auch wenn da "nur" hoher SO und ne Adlige Abstammung vorliegt, in letzterem Fall machen sie es auch dann nicht, wenn der Spieler noch den Vorteil "Ich bin der allerobertollste" kauft.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 12:48
In einer anderen Gruppe meistere ich und die besagten Helden haben das zu zweit erledigt.
Doofe Frage, aber: Du hast die Sonderregeln des Drachen beachtet? Zum Beispiel, dass keiner der Charaktere ihn parieren kann, der Schild also völlig egal ist? Und dass jeder erfolgreiche Prankenhieb gleich mal ein Niederwerfen mit um 7 erschwerter Gegenprobe ist?
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.12.2017 13:46

Eadee hat geschrieben:
14.12.2017 11:12
Ich würde dann schlicht zu einem anderen Weg raten:
Spiel einen Ronnie mit maximalem SO(13) und adeliger Abstammung.
[...]
Stecke die maximalen 10 GP in "Guter Ruf". Damit hast du einen Effektiven Start-SO von 16 (1/3 des guten Rufes darf fehlenden SO kompensieren).

Spiele nicht den erfahrenen Veteranen der schon alles erlebt hat, aber noch nichts kann, sondern spiele das Wunderkind von dem jeder erwartet dass er der nächste Geron der Einhändige wird! Einen dem sich niemand in den Weg zu stellen traut da sie fürchten Rondras Zorn auf sich zu ziehen.
Seidoss hat geschrieben:Das kling in der Tat spannend, aber dann müsste man sich überlegen, wo der gute Ruf her kommt?
Im bisherigen Konzept waren gegen Ende der Erstellung noch 2 GP frei und es erschien schlicht weg logisch, dass wenn da ein Jungspund von Rondrianer durch das Bornland läuft und Heldentaten begeht, von denen 12 sogar als helige Questen anerkannt werden, dass das auch an der Bevölkerung nicht vorbei geht.

Die Frage ist nun, wenn er ein Jungspund ist, wie viel Guter Ruf man ihm durch das Wunder zugestehen kann und wo die restlichen Punkte herkommen.
Also ein darauf aufbauendes Konzept ohne den Myranischen Teil bzw. der den myranschen Teil stark reduziert aufnimmt wäre bspw:

GP-Basis: 120GP
Rasse: Mittelländer aber mit den Werten eines Thorwalers im Sinne eines Segens Rondras (5GP)
Kultur: Bornland (0GP)
Profession: Rondrageweihter (26GP)

Eigenschaften
MU 15
KL 11
IN 14
CH 11
FF 8
GE 14
KO 15
KK 15
SO 13

Vorteile
Adlige Abstammung (7GP)
A.A. Krieger (auto)
Begabung Anderthalbhänder (6GP)
BB Stufe 1 entweder das Pferd oder mit seinem Schicksal verknüpft jetzt schon entweder einen Rondrakamm oder Langschwert als persönliche Waffe, um zum Ausdruck zu bringen, dass Knappe und Klinge gleichermaßen zu besonderem Azserkohren sind. (3GP)
Eisern (7GP)
Geweiht (auto)
Guter Ruf 4-10 (4-10GP)

evtl. Gutes Gedächtnis
evtl Gutaussehend
evtl. schnelle Heilung

Nachteile:
Noch nicht ausgebaut.
Vielleicht Autoritätsgläubig und Hitzeempfindlich, Eitel oder EInbildungen (mein Schwert spricht zu mir).

Dabei ergeben sich 2 Fragen:

1) Welche Adelsfamilie bzw. welche adlige Person könnte so mächtig und angesehen sein, dass ich mit dem Vorteil Adlige Abstammung (und nicht Erbe) einen SO von 13 rechtfertigen könnte?

2) Wenn ein frisch gebackener Held daher kommt, der nicht mal 5 Jahre Dienstzeit und keine (12) heilige(n) QUeste(n) absolviert hat: Wie könnte der sich einen landesweiten Guten Ruf zwischen 1-10 erarbeitet haben?



Edit/Nachtrag:
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 12:48
In einer anderen Gruppe meistere ich und die besagten Helden haben das zu zweit erledigt.
Doofe Frage, aber: Du hast die Sonderregeln des Drachen beachtet? Zum Beispiel, dass keiner der Charaktere ihn parieren kann, der Schild also völlig egal ist? Und dass jeder erfolgreiche Prankenhieb gleich mal ein Niederwerfen mit um 7 erschwerter Gegenprobe ist?
Whops, das habe ch in der Tat vergessen.
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Ungelesener Beitrag von Svalja » 14.12.2017 15:12

Das was du da beschreibst klingt mir auch so, als wäre eine Diskussion mit dem SL/der Gruppe über den Spielstil im Bezug auf SO fällig, kein besonderes Charakterkonzept, denn wie ihr so mit SO spielt und zu wie viel Phexismus der Ronnie gezwungen ist, hängt nunmal ganz hart davon ab, wie die Gruppe es spielt.

Bei der Adelsfamilie kann ich dir nicht weiterhelfen, hab nicht genug Ahnung Bornland - der gute Ruf sollte doch so, wie ich das verstanden habe aus dem Rondrasegen-Geburtswunder stammen, oder? Vielleicht noch ein bisschen was von seinem guten Namen dazu, und fertig wäre meiner Meinung nach so ungefähr ein Guter Ruf 5/6.

Wovon ich aber auch eher abraten würde, ist ein Rondrageweihter, dessen Schwert per Einbildung mit ihm spricht. Er ist immerhin ein Geistlicher und damit durchaus potentiell Seelsorger für andere, da sollte er selbst mental nicht instabil sein/wirken und sowas wie Enbildung kann, wenn der Meister will, sehr schnell Mal heftiger werden, als du es dir vielleicht gerade vorstellst. Und außerdem ist der gute Ruf vermutlich schnell weg, wenn rauskommt, dass er ein bisschen irre ist.

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 14.12.2017 15:38

Naja, zwischen "von Gott gesegnet" und "total Meschugge" ist manchmal nur ein schmaler Grad.

Wie wäre es, wenn der gute SO nicht nur aus der Adeligen Abstammung sondern aus dem Protektismus eines hohen Rondrageweihten kommt.

Wenn der Char in der Ausbildung bspw. Page/Novize beim Meister der Senne war oder anderes abgedrehtes... - bin gerade das RV zur Senne Bornland überflogen. "Blutdolch" vom Meister der Senne macht sich bestimmt sehr gut, ebenso könnte er sich auch ein wenig auf die Jagd und das Lanzenreiten verstehen um hoch im Ansehen zu gelangen ;-)
Zuletzt geändert von Darjin am 14.12.2017 16:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von X76 » 14.12.2017 15:56

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.12.2017 09:13
Egal was du dir als Hintergrundkonzept ausdenkst, egal ob du Geweihter oder Ritter, adlig oder reicher Kaufmann bist*: Es gibt immer einen NSC, der über dir steht (was noch nicht ganz so schlimm an sich ist) und der - sei es weil er arrogant ist oder weil er inhaltlich anderer Meinung ist als du - dir ans Bein pisst und dich zwingt, hunderte AP in Überzeugen zu stecken oder phexische Wege zum Lösen der Questprobleme einzuschlagen.
Sofern Du nicht als Kirchenoberhaupt, Kaiser oder Patriarch ins Abenteuer ziehst, wirst Du niemals der Chef sein (und spätestens wenn Du die Grenze zum anderen Chef überquerst, ist es auch damit vorbei). Frisch generierte Helden sind unabhängig davon kleine Anfängerluschen (können nix) und können innerhalb der Regeln überhaupt keine außerordentlichen Positionen erreichen (Standesbegrenzungen).

Weder der Veteran, irgendwelche GP Schinderei (z.B. vorteilhafte Rasse), extreme Talentwerte noch irgendeine erfundene Geschichte, werden Dir hier helfen. Das Problem liegt nämlich bei Eurer Gruppe, der Art wie ihr spielt und vermutlich auch an den gespielten Abenteuern.

Erster Ansatzpunkt sollte deshalb auch nicht irgendein "optimierter" Held sein, sondern das Gespräch mit dem SL, der möglicherweise Standesvorteile, Fähigkeiten etc. nicht ausreichend berücksichtigt oder einfach andere Vorstellung von Helden oder dem Spiel hat.

Zweiter Punkt ist dann eine Abenteuerwahl, in der die Helden die Macher sind. Offizielle Abenteuer gibt es da vermutlich nicht all zu viele, aber vom "Ringen der Baronien" bis zum "König der abgelegenen Insel" kann man sich selbst etwas einfallen lassen. Gerade in unzivilisierten Gegenden wie dem Südmeer (z.B. Piratenkampagne), der Wildermark (Vorlage z.B. von eigenen Gnaden) etc. kann man sich durchaus ohne Herren darüber ausleben ohne gleich der Kaiser zu sein.

Aber selbst wenn Du den Helden wie gewünscht durch boxt und ihr weiterspielt wie bisher (wobei ich mir sicher bin, dass es auch mit dem Super-auserwählten-1000Taten-Rondragerzhochheiligpriester nicht anders laufen würde), sind die anderen Helden immer noch weit abgeschlagener Dreck unter Deinen Stiefeln und solchen Dreck spielt kaum jemand gern. "Ja Eurer Hochheiligkeit, Mund halten und A. abputzen, sehr Wohl Sir!" *los Kameraden, schauen wir zu, dass wir den Kerl schnell loswerden" (nicht zuletzt weil er den anderen vermutlich auch das Abenteuer verdirbt).

"Phexische Taten" und andere niedere Jobs überlassen die besseren Helden bei uns übrigens meistens eben jenen "Dreck", den man genau deshalb in der Gruppe dabei hat. Die können da nämlich richtig glänzen...

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Na'rat
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 14.12.2017 18:13

Ich sehe das entspannter, ich meine, da wird auch schon mal eine unbedeutende Geweihte aus dem Nirgendwo, ohne irgendwelches politisches oder religiöses Gewicht zum Kirchenoberhaupt. Einzige Voraussetzung, sie muss ihren Vorgänger töten.
Da ist der Erzpriesterrang halt was rein politisches, was man nicht mit Heldentaten TM erklärt sondern mit politischen Seilschaften. In den letzten paar hundert Jahren hat ja auch weitgehend Frieden geherrscht. Wie hat die Rondrakirche denn da ihr Führungspersoal gekürt?

Ansonsten würde ich mit den Mitspielern mal über die Bedeutung von Sozialstatus und dem Vorteil Adlig reden. Dass sind nämlich nur die Erfüllungsgehilften von Leuten mit noch mehr Sozialstatus.

Boronjew
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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Boronjew » 29.12.2017 00:27

Zu diesem Thread ist mir eine passende und mMn auch weiterführende Frage eingefallen. Dazu eine kurze Erklärung.

Ich spiele einen Krieger aus Neersand, der Rondra-Akoluth ist und den ich in einen Geweihten entwickeln möchte.
Die angesprochenen 12 Heldentaten: Gelten die auch, wenn ich einige davon VOR der ersten Weihe zum Krieger der Göttin "erledigt habe", oder meint ihr, ich muss ab der Weihe 12 Heldentaten als Priester erledigen?

Ich würde sagen, dass das eigentlich keinen Unterschied machen sollte. 12 Heldentaten sind 12 Heldentaten. Aber vielleicht sieht das ja jemand anders?
Es ist normalerweise nicht meine Art, so viel zu schweigen...

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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 29.12.2017 00:38

Mit den 12 Heldentaten erringt man sich einen höheren kircheninternen Rang. Da mit Taten anrücken, die man begangen hat, bevor man Geweihter war, halte ich für unpassend. Doch wie in den weiter oben verlinkten Threads nachzulesen ist, gehen die Meinungen zu "passenden" Heldentaten ohnehin auseinander.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

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Rondra Geweihter - Ritter der Göttin

Ungelesener Beitrag von Andwari » 29.12.2017 08:07

@Boronjew
Kommt mMn sehr stark darauf an, wie groß man Standard-Taten in seinem Aventurien beschreibt und wie viel die eines Helden qualitativ nach oben abweichen: Es gibt ja vmtl. eine Menge NSC-Ronnies die mangels Spotlight ihre Taten mit ranzigen Räubern, Goblinbanden und dem halbverhungerten Oger bestreiten müssen - wenn da ein besonders begabter Held mit Großtaten in Serie kommt, sollte das auch bemerkt werden.

"Ritter der Göttin" meint einen mit Lebenserfahrung ausgestatteten, bewährten Geweihten Rondras - das er gut in diese Schablone passt wäre mir wichtiger als der zeitliche Ablauf. Irgendwie müssen auch noch die darüber liegenden Ränge gefüllt werden. Einem beurteilenden Ober-Rondrageweihten könnte auch wichtig sein:
- wurde der Glaube der Beschützten durch Tat X gestärkt
- gab es "Zeichen" Rondras im Umfeld - so ein Gewitter ist immer gut.
- wer bezeugt die Tat? - wenn man ein weniger mystisches Aventurien bespielt, in dem Geweihte vllt. auch dreist übertreiben um ihre Karriereschritte zu beschreiben. Ist da ein Baron besser als 20 Dörfler?
- wie viele Spenden hat der betroffene Baron denn nachfolgend dem nahegelegenen Rondratempel zukommen lassen?

Ich persönlich mag diverse Überzeichnungen nicht: Weder eine Praioskirche als intrigenzerfressener Haufen von Pharisäern ohne innere Werte noch eine Rondrakirche, die mit reinem Heldenmut ohne Kirchenpolitik bestehen kann. Das Tempeldach am Rondratempel muss nämlich auch erneuert werden und welcher Baron sollte für sowieso vorhandene nützliche Idioten (Ronnies auf Queste) spenden, wenn die sowieso da sind?

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