Zeigt her eure Charakterbögen

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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Bluthandel
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Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 20.04.2017 21:12

Gestern Abend beim Neuausdrucken eines Heldenbogens, als ich die alten, abgerissenen Blätter des alten Bogens vor mir sah, fragte ich mich, was eigentlich andere Spieler so auf ihren Heldenbriefen stehen haben. Schon immer fand ich es spannend zu sehen, wie woanders DSA gespielt wird. Da gibt es ja teilweise recht starke Unterschiede. Was könnte hierüber eine spannendere Geschichte erzählen, als die Heldenbögen der Spieler?
Da ich noch kein derartiges Thema in diesem Forum gefunden habe (die Mods mögen mir verzeihen, falls ich etwas übersehen haben sollte), finde ich, dass es allerhöchste Zeit ist, das nachzuholen! :wink:

Also auf, legt eure Heldenbögen auf den Scanner oder vor die Kamera, oder teilt eure PDFs! Ob es nun ein jahrzehntelang bespielter Char, eine besonders verrückte Inventarliste, kuriose äußere Spuren eines Dokuments, die eine Geschichte erzähen, etwas, worauf ihr besonders stolz seid, euer gerade erstellter Frischlingschar oder einfach nur ein Showoff von Werten ist - egal, alles kann spannend sein, also her damit! Vielleicht wäre es auch interessant, wenn ihr dazu ein paar Infos zum Charakter oder/und zur Geschichte des Bogens gebt. :)
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Ich mach mal testhalber den Anfang:

Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Name/Profession: Duridanya Terbysios, Dämonologin aus Brabak (habe der Spektabilität einfach ein heimliches Kind angedichtet)

Gespielt seit: gut 3 Jahren, regelmäßig

Abenteuerpunkte: ~9000 (?) AP (erstellt mit 5000 Start-AP)

Spielt aktuell: Simyala-Kampagne, Ende "Stein der Mada"

Bereits gespielte Abenteuer/Kampagnen: Spielsteinkampagne (die ersten beiden Abenteuer "in schwer"), Eigene Kampagne in Mengbilla, Ein paar OneShots

Zum Heldenbogen: Das ist bereits der zweite Bogen dieses Charakters. Die stilechten Farbkleckse waren keine Absicht, der Bogen musste mal zum Auffangen von verschüttetem Saft herhalten. Die Inventarliste zeigt u. A., dass dem Charakter ziemlich bald der Nachschub an Moarana ausgeht - und das in Donnerbach im hohen Norden...

Sonstige Informationen:
Duridanyas kleiner Wuchs, ihre Affinität zu Dämonen und ihre Abneigung gegen direktes Sonnenlicht sind wohl dem langen Aufenthalt in der tatsächlich düsteren Halle der Geister fernab dem Licht der Pariosscheibe geschuldet. Böse Zungen im Dunstkreis der Akademie munkeln jedoch auch – halb im Scherz – dass es sowieso ein Wunder sei, dass die stets so unheimlich-jenseitig auftretende Spektabilität Terbysios damals überhaupt etwas Lebendigliches und nicht gleich einen kleinen Daimonoiden oder anderes Unleben geboren habe. Überhaupt blieb der Umstand, dass Nanthia und Raveno eine Tochter haben, weitgehend unbekannt; niemand will die drei je gemeinsam als Familie gesehen haben. Die Anwendung von höherer Magie – insbesondere die Invokation von Dämonen – ist für Duridanya seit jeher etwas ziemlich Alltägliches (die Mutter verbat sich ausdrücklich, dass das Kind den gleichen Karrierepfad wie sie einschlüge). Gleichzeitig gab ihr der lange Kontakt als Assistenz der zahlreichen verschrobenen und auch schwierigen Individuen, die über die Jahre in Brabak Zuflucht fanden, ein gutes Gefühl für Befindlichkeiten anderer.
Duridanya ist sich der Tatsache bewusst, dass die Halle der dunklen Geister keine ordinäre Akademie ist, die gewöhnliche Magier ausbildet. Vielmehr versammeln sich hier die genialsten und anderswo unverstandenen Geister des Zeitalters! Für sie zeichnet sich das „Brabaker Prinzip“ durch eine Verfechtung von individueller Freiheit und einer radikalen Ablehnung jeglicher Dogmen aus – zum Wohl der Menschheit, so ist sie überzeugt. Ihre Ansichten paaren sich mit der von Duridanya verinnerlichten Magierphilosophie. Diese Ideen vertritt sie mit Überzeugung und würde auch im Ernstfall schwerlich von ihnen abrücken.
Der in Brabak nicht außergewöhnliche Konsum von allerlei Mittelchen, insbesondere von die Leistungsfähigkeit erhöhenden Stoffen während langer Beschwörungen, ist an Duridanya nicht spurlos vorüber gegangen.
Dass sie die Akademie verlassen durfte, war für die junge Magierin etwas extrem Aufregendes. Die Begleichung der Ausbildungskosten wurde ihr dabei gnädigerweise bis auf Weiteres gestundet. Jedoch in längstens 5 Jahresläufen ist die Summe selbstredend zumindest weitgehend zu begleichen und wer weiß, ob es der Spektabilität nicht schon vorher plötzlich einfällt, einen Teil der Summe einzufordern...
Zwischenzeitlich ist Duridanya schon gut in Aventurien herumgekommen: Gemeinsam mit einer Heldengruppe half sie auf dem Weg nach Albenhus einem Alchemysten am Grossen Fluss, der im Auftrag eines finsteren Ritters nach einem Elixir für ewige Jugend forschte, danach schlichtete sie eine Fehde zwischen dem Druiden Daliseon und einer Einsiedlerin, schließlich reiste sie als magische Leibwächterin eines Granden nach Mengbilla, wo sie mit diversen Intrigen der Reichen und Schönen der Stadt zu kämpfen hatte. Beinahe hätte sie hier ein Vermögen ererbt, entschied sich aber dann gegen die Erbschaft und für ihre Freiheit...
Auf Reisen sieht man sie des Öfteren eine Kapuze tragen, mit der sie sich gegen das Sonnenlicht und vor allzu investigativen Blicken von „Göttersklaven“ schützt.

Zitate:
(Situativ) „Seid gegrüßt!“ „Nandus zum Gruße!“ „Dem Praios ein Gruß!“
„Ich würde euch ja helfen, wenn ihr es euch leisten könntet...“
„Was ist los mit Dir? Du blickst ja drein wie drei Tage Sonnenschein!“
„Ich hab eine Idee! Das klappt auf jeden Fall! Du musst mir... uns nur ein paar Dinge besorgen, warte, ich mach eine Einkaufsliste... und unterwegs kannst Du vielleicht ein streunendes Tier einfangen... soll ich das mit auf die Liste schreiben?“
„Der Namenlose ist der Schlimmste von Allen!!“
Mit der Heldengruppe in der Kutsche. Die vergleichsweise reichstreue Halbelfe erzählt mit Stolz, dass sie bei Gelingen der aktuellen Queste von Naheniel Quellentanz in den niederen Adelsstand erhoben werden soll. Duridanya daraufhin trocken: „Und mir hat Naheniel ein Fass voll Menschenblut versprochen...“
Frage an Duridanya: „Wann bist du geboren?“ Sie daraufhin sichtbar zerknirscht: „Im Praiosmond...“



EDIT: Links auf https gesetzt, weil das Forum es jetzt so will. 20 Fragen ergänzt.
Dateianhänge
20 Fragen Duridanya.pdf
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Zuletzt geändert von Bluthandel am 30.03.2018 16:29, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen!

Ungelesener Beitrag von Fjolnir3 » 26.04.2017 18:11

Wenn ich die Tage zu nem Scanner komme, scann ich meinen mal ein :)
Deiner sieht aber perfekt aus, schön gekritzelt :O, so gut komm ich da nicht gegen an!

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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 26.04.2017 23:38

Oh cool!
Ja ich dachte auch, dass ich vielleicht nicht gleich meinen spannensten Heldenbogen hätte posten müssen, um Nachahmer nicht zu verschrecken. Also meine anderen Heldenbriefe sind auch alle eher weniger komplex. ;)
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 27.04.2017 07:27

Ich hab keine mehr auf Papier weil ich hauptsächlich online spiele. Grundsätzlich habe ich aber sehr darauf aufgepasst.

Charaktere stell ich trotzdem gerne mal vor.
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Bluthandel
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 27.04.2017 16:26

Ein digitaler Heldenbogen kann ja auch spannend sein, entspricht dann im Grunde einem frisch ausgedruckten Heldenbrief. Entsprechende Werte zu einer Charbeschreibung zu sehen finde ich recht aufschlußreich. Hier im Forum werden meistens nur einzelne Konzepte diskutiert, aber die Verbindung von Hintergrund, Werten und unter Umständen am Spieltisch Erlebtem (da können die Spuren am Bogen auch einen Teil der Geschichte erzählen) ist erst richtig interessant, finde ich.
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 28.04.2017 09:31

So ich teste einmal die upload Funktion. Ebenso ist Freitags und dem Einen oder Anderem ist langweilig im Büro.

Zauber mit null sind nicht aktiviert, werden nur überlegt einmal hinzuzunehmen. Ausrüstung und Story ist nicht gepflegt, aber wir sind aktuell mitten in der Drachenchronik.
Waffe gibts tatsächlich keine. Verteidigungsstrategie: wer schlägt schon eine wehrlose Frau?

Beim steigern gibt es bei uns auch Einschränkungen.-> Je Steigerung nur max 2 TP/ZP. Eigenschaften nur wenn es uns der Meister erlaubt. Aktuell durften wir max 2x AP in Eigenschaften investieren, und ja das verkrüppelt meinen teuren Vorteil schon ordentlich, der ist aber fürs Selbstverständnis wichtig. Die meisten Nachteile deto. Begabungen sind Story bedingt.

P.S.: Wer die Dame auf erkennt, von der ich das Aussehen geklaut habe, darf sich ein virtuelles Kecks nehmen.
Meisterinformationen: Ornella Muti

EDIT:
Kurz Story:
In Al, Anfa geboren, Mutter gleich mal den Praioten zum Opfer gefallen, bei der Tante sozusagen aufgewachsen. Musste aufgrund eines Zwischenfalls die Stadt verlassen, weshalb sie gesucht wird. (Hat einem Zornbrecht eine Krankheit gewunschen - Flüche kannte sie zu dem Zeitpunkt nicht - welcher aber aufgrund der Begabung eintrat. Ob sie es war, oder ob er aufgrund eines anderen Grundes krank geworden ist, kann sie selbser nicht sicher sagen.) Auf jeden Fall raus aus der Stadt.

Selbstverständnis: Ihr aussehen ist ihr heilig, und dabei versteht sie keinen Spass. Aufgrund ihres Blutes gibt es auch keine normalen Frauen die ihr in der Hinsicht das Wasser reichen könnten.
Ansonsten sehr umgänglich und Tier- und friedliebend. Dämonen mag sie gar nicht. Schlussendlich wuchs sie in einer Stadt auf, in der eine Dämonische Pest wütete.

Falls sie aktuell nicht gerade in der Wildnis unterwegs ist, befindet sie sich in Kunchhom und Umgebung.
Dateianhänge
lejla 4040 AP.pdf
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von aarenam » 30.04.2017 09:54

Hallo zusammen,

nachdem unsere Gruppe leider nicht mehr am Spieltisch zusammensitzt sondern durch die geografische Trennung online spielt, habe ich mir vor längerem mal daran gemacht einen Heldenbogen für mein Tablet zu programmieren, der meinen Wünschen genügt.
Anbei lade ich noch ein paar Screenshots hoch.

Also sehen meine Helden jetzt alle von der Oberfläche gleich aus.
Für mich interessant ist, dass ich jetzt alle meine ABenteuernotizen immer am Held habe und nicht nach jedem AB wegwerfe.
Ebenfalls wichtig für mich, ist dass ich nun meine (wichtigeren) Kontakte, mit denen Ingame mehr interagiert wurde geschickt notieren kann und somit auch nie wieder vergesse. Ebenfalls sehe ich an der Stelle, mit welchen andern PCs mein Charakter gespielt hat.

Ein Diarium hätte ich auch mit am Start, jedoch ist mir das im Nachhinein zu viel Arbeit. :D
Geschickt für mich sind noch die Filtermöglichkeiten bei Zaubern und Liturgien, damit ich ggfs. schneller ein paar Sachen in meinem Heldenbogen finde.

In Summe bin ich eigentlich sehr zufrieden mit meiner Umsetzung. Liegt halt auch daran, dass ich es selbst programmiert habe und meine Wünsche eben umgesetzt habe.
Ob es gut programmiert ist wage ich zwar zu bezweifeln, aber für meine Zwecke reichts.

Steigern tue ich übrigens auch damit. Wennauch ich gutes Gedächtnis und ähnliches nicht mit umgesetzt habe. Spezielle Erfahrungen, sonstige Begabungen jedoch schon.

So
In diesem Sinne
PRAios und HESinde zum Gruß
HeldenbogenArenam.pdf
Screenshots aus digitalem Heldenbogen.
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 04.05.2017 13:22

@FrumolvomBrandefels: Ohne Waffen? Yay! :)
Wo hast Du die Formeln zur Berechnug von Sprint- und Schwimm- bzw. Tauchdauer her, stehen die auch in WdS? Kannte ich noch garnicht...

@aarenam: Ist das für Android programmiert? Hätte gerne den ganzen Hintergrund gelesen, der ist aber leider abgeschnitten. Für ein Tablet ist der Bogen wohl sehr zweckmäßig, ich vermisse persönlich aber Angaben zu Profession, Kultur und - voll wichtig ;) - AP Stand! Oder handelt es sich hier eher um einen Beispiel(Dummy)-Char?
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 04.05.2017 14:59

@FrumolvomBrandefels
Mir gefällt Deine Hexe sehr gut!
So gut, dass ich sie sogar sehr gerne in unser Spiel einbauen möchte! :wink:

Als kleine Anmerkung:
Du hast gesagt, dass Deine Hexe keine Dämonen mag - was ich sehr begrüße.
Leider hast Du als Fluch - Fluch der Pestilenz gewählt, der als Merkmal Mishkara zugeordnet ist. [wiki]Fluch_der_Pestilenz[/wiki]
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 15.06.2017 17:38, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikilink korrigiert
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 04.05.2017 15:39

LC S. 88 hat geschrieben:Im Endeffekt ist dieser Zauber eine Anrufung der erzdämonischen Wesenheit Mishkhara, aber nur die wenigsten Druiden wissen das. Hexen sind da im Allgemeinen besser informiert; ...
Im Allgemeinen, also nicht alle. Vielleicht weiss die Hexe es einfach nicht?

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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 04.05.2017 16:35

Hi,

@Sprint-, Schwimmgeschwindigkeit

Das hat das Sheet automatisch errechnet. Ist mir noch nicht aufgefallen, dass ich so was habe.

@Fluch

Das mit dem Fluch ist so eine Sache und der Grund liegt in ihrer Geschichte. Sie hat den Fluch zwar, würde ihn aber normalerweise nicht einsetzen. (Sie hat sowieso noch nie so richtig geflucht).Wie ist sie also dazu gekommen:
Als sie noch keinen Fluch hatte (aber die Begabung Selbstverständlicherweise), und dann kam in einem leicht berrauschten Zustand im Zorn die Sache mit dem Zornbrecht.
Da hat sie dann zufällig von ihrer Begabung gelernt, auch wenn ihr das nicht gefällt. Welche Details Sie über den Fluch kennt, ist aber noch offen. Ist nicht gerade das beste Thema zum herumfragen. Suchtmittel sind für Sie seither auch tabu.

Falls Du sie in das Spiel einbauen willst, coole Sache,und ich möchte dazu noch anmerken: der Papagei kann sprechen ;)

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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 05.05.2017 08:00

Ich habe mir das eh fast gedacht, dass es mit der Zornbrecht Geschichte zusammen hängt! :wink:
Ja, meine Schöne der Nacht aus Belhanka wird Dich in Khunchom treffen und wenn es erlaubt ist bei einem Zirkeltreffen in Khuchom teilnehmen! :)
Als Gegenleistung könnte ich Dir auch was lehren...
Danke für die Zusatzinfo mit dem Papagei! :wink:
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Fjolnir3
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von Fjolnir3 » 10.05.2017 22:12

So, da ich immer noch kein Scanner hab, muss das Handy reichen.
Der Charakter wird immernoch gespielt und gönnt sich die Hausregeln der Gruppe. (Wobei das nichmal sein müsste, da er extrem mächtig mittlerweile ist)
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Name/Profession: Baratie ALlrudh, Ausgebildeter Dûrro-Dûn (Bär) mit anschließender weiterbildung zum Brencho-Dûn.

Gespielt seit: min. seit 4 Jahren, regelmäßig in etwas größeren Abständen.

Abenteuerpunkte: ~11.000 AP ungefähr oder mehr (Angefangen mit ~2.000 AP)

Spielt aktuell: Jahr des Greifens, noch in Greifenfurt selber

Bereits gespielte Abenteuer/Kampagnen: Angefangen mit Phileasson (bis Ende), in die Khômkrieger, Staub und Sterne und jetzt Jahr des Greifens.

Zum Heldenbogen: Das müsste der zweite Bogen sein, da ich unbedingt auf A3 Drucken wollte, damit ich ein Helft hab. Etwas besseres Papier (110g/m³ oder sogar 120g/m³) und in Farbe gedruckt, weil der Drucker das Grau als Farbe erkannt hat. Daher glänzt es etwas.
Die Inventarliste ist etwas leer, da es oft sich ändert und das seperat gehalten wird (Block). Warum auch immer, aber wir durften ein Einhorn hinter den Nebeln jagen und haben es auch irgendwie geschafft. Das Fell wurde für ein Schild genutzt und das Einhorn liegt in der Heimat als Trophäe. Allgemein hat er um sein Hals eine Kette mit div. seltenen oder gefährlichen Tiertrophäen (Schlinger Zähne, Seeschlange, Tiger, Mammut, Hornechse und kleinvieh.)
Porta Aithericca ist vollständig im besitzt und plan ist, später den Planestraler als Ritual zu erlernen (wird eh rekonstruiert, also sollte das kein Problem sein, wenn mehr Material vorhanden ist).

Der Bärenfell-Umhang wurde mit Besonderen Besitzt gekauft und gibt +1 RS, sowie eine Erweiterte Aura fürs Verwandeln.

Wie man unschwer erkennt, gingen die meisten AP für Attribute drauf und mit 4x SE auf KO sowie div. anderen Attributen liegen die LeP bei stolze 52. Grund ist ein heiliger Kelch in der Kampagne um Phileasson, der +3 pLeP gegeben hat. Mit Herz des Tieres kommt er je nach Tier und stärke des geopferten Tieres auf bis 70 LeP. Im Kampf als Bär schlägt er mit seine Bärentatzen zu die je nach RkP* nochmal die TP auf bis zu 1W6+10 mTP Pushen können, pro Faust.

Das was eigentlich als nächstes dran ist, sind Nachteile mal zu senken. Mittlerweile spiel ich ihn nicht mehr so Jähzornig und Aberglaube passt auch nicht mehr, da das meiste crazy Zeug bewiesen wurde :O. Weltfremd mit Geld hat zwar seine Nachteile, aber er braucht auch keine Dukaten, wenn er geldgierige Freunde hat :D

Edit: Bilder & Verlinkung gefixt.

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Ungelesener Beitrag von Toras Kerkill » 11.05.2017 20:30

Will ich auch mal mein Heldendokument präsentieren. Ich bin eigentlich ein Fan von Ordnung und übertrage in regelmäßigen Abständen die Daten auf ein neues Dokument. Die Kreuze links vom Talent sind im Abenteuer genutzte Talente, da wir per Gruppenabsprache nur diese nach dem Abenteuer steigern dürfen. Die Haken und Kreuze rechts sind spezielle Erfahrungen.

Den Helden spiel ich zur Zeit in der G7. Er ist das 2. Zeichen (Unfähigkeit Gesellschaft passt mittlerweile nicht mehr zum Char, und ist nicht mehr aktiv. Sobald genug AP beisammen sind ist der Nachteil weg)

Tapam Wah ist ein ehemaliger Waldmenschensklave welcher von meinem Philleasson Char gekauft wurde. Dieser hat in Prem eine eigene Magierakademie (die Profession wurde auf Grundlage des Chars gebaut) und kauft in Südaventurien magiebegabte Sklaven um diese Auszubilden und ihnen die Freiheit zu schenken.

Anfangs mit dem animistischen Glauben gespielt ist er, während der Erlebnisse in der G7, zum 12G konvertiert. Allen vorran dabei Praios und Boron.
Mittlerweile ist der Held Mitglied beim ODL und genießt dank seiner Ehrlichkeit und Direktheit ein hohes Ansehen bei der Praioskirche. Hat sogar einen Vollenduriumsäbel erhalten mit der Auflage dass dieser im Todesfall oder bei einem Sieg über Borbel in den Besitztum der Praioskirche übergeht und ist im Gespräch für die Aufnahme in die Inquisition. Er verfolgt das Ziel der Praioskirche zu beweisen, dass nicht jeder Magier ein Dämonenbündler und nutzer schändlicher Mächte und nicht jeder Praiot ein blinder Fanatiker, der alles was magisch ist verbrennen will, ist. So will er das Verhältnis zwischen Der Kirche und der grauen Gilde bessern, was in unserm Aventurien in Teilen schon gelungen ist. Beste Freunde abseits der Gruppe sind das Oberhaupt der Inquisition, sein Lehrmeister, Dschelef und Tarlisin von Borbra.


BildBildBildBildBild



Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Aktueller Held: Magus Tapam-Wah. Luftelementarist, Mitglied des ODL, Ritter und Mitglied des Kronrates zu Tobrien, Träger des goldenen Ehrensteinsteins und weiterer Abzeichen.
Kampagne: Sieben Gezeichneten

aarenam
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Re: Zeigt her eure Charakterbögen

Ungelesener Beitrag von aarenam » 13.05.2017 17:43

Bluthandel hat geschrieben:@aarenam: Ist das für Android programmiert? Hätte gerne den ganzen Hintergrund gelesen, der ist aber leider abgeschnitten. Für ein Tablet ist der Bogen wohl sehr zweckmäßig, ich vermisse persönlich aber Angaben zu Profession, Kultur und - voll wichtig ;) - AP Stand! Oder handelt es sich hier eher um einen Beispiel(Dummy)-Char?

HAU MICH BITTE NICHT
Bin ein Windows Nutzer und entsprechend habe ich mir vor einer halben Ewigkeit auch ein Win8 Tablet zugelegt. Aus Kostengründen damals dummerweise die RT Variante. Was vieles unnötig kompliziert gemacht hat.


Den Hintergrund kann ich bei Gelegenheit nachreichen.


Und natürlich gibts auch weitere Seiten mit zusätzlichen Informationen wie Rasse, Kultur, ...
AP Stand ist natürlich auch vorhanden.
Ich wollte nur nicht von allem einen Screenshot machen, da sich der Aufbau ähnelt.


Wenn ich ein besserer Programmierer wäre hätte ich auch gerne noch eine anständige Schnittstelle für Bilder eingebunden. Aber hab ich nicht hinbekommen. Und irgendwann hats mir gereicht für meine Zwecke.

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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 23.07.2017 20:59

Sooo... so bereit zum glorreichen Quereinstieg in eine laufende Rabenblut-Kampagne, wie´s nur geht, ist sie nun: Meine "7G-Dropout"- Magierin ! :D :para:

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Cassia Gloriana Algunde Rabenblut.pdf
Cassia Gloriana Algunde Heldenbogen
(2.35 MiB) 110-mal heruntergeladen
Cassia Lebenslauf ALT.pdf
Cassia Lebenslauf (WIP)
(79 KiB) 27-mal heruntergeladen
Cassia Inventar Vorläufig.pdf
Cassia Inventar Vorläufig
(23.19 KiB) 33-mal heruntergeladen
______________________________________________________________________________________

Wertetechnisch ist der Char fertig gesteigert, was die Lücke im Lebenslauf zwischen 7G und der neuen Kampagne angeht, warte ich noch auf eventuell vorhandene konkretere Wünsche der Meisterin. Die Inventarliste ist noch nicht final - Vielen Dank für die vielen tollen Ideen zu dem zwischenzeitlich erworbenen kleinen Hausstand des Charakters aus diesem Thread: viewtopic.php?f=3&t=45630 Ideen dafür kamen weiterhin vom Newbieman und aus Stefanie von Ribbecks Bücherliste. :)

Name/Profession: Cassia Gloriana Algunde von Grötz-Garlischgrötz, Form- und Einfluss/Herrschaftsmagierin der rechten Hand aus Kuslik, Incrementum Elenvina

Gespielt seit: 2013, mit Unterbrechung

Abenteuerpunkte: 9000+ AP (erstellt mit 5000 Start-AP)

Spielt hoffentlich bald: Rabenblut

Bereits gespielte Abenteuer/Kampagnen: 7G: Bastrabuns Bann, Schatten im Zwielicht; Kurzabenteuer im Svellttal, in Selem und um Khunchom

Zum Heldenbogen: Nach der 7G habe ich dem Char nun einen brandneuen Heldenbogen spendiert; es gab reichlich AP auszugeben und sie ist nun gut 12 Jahre älter, also genug Gründe... Da die Bögen noch frisch sind, habe ich sie als PDF angehangen. :)

Kurzinformationen:
Geboren als einziges Kind der als unleidlich bekannten Magistra Gloriana Algunde, wuchs Cassia in sehr behüteten
Verhältnissen auf. Ihr Vater Jelio war milde, ruhig und vor allem seiner Frau in abgöttischer Liebe ergeben. Diese empfand
die Kindererziehung die meiste Zeit eher als eine lästige Bürde. Sie ließ es sich aber gefallen, mit „ihrem Wunderkind“
Cassia, die in Punkto geistige Fähigkeiten und magischem Potential schon früh vielversprechend erschien, in Gesellschaft zu
beeindrucken. Stets vermittelte sie ihrer Tochter, dass sie etwas Besseres sei und andere Sprösslinge ihres Alters im Grunde
ein viel zu ordinärer Umgang für sie wären. So wurde Cassia zu einem recht altklugen Kind, das eigentlich nur Freunde
unter den Nachkommen der Verwandtschaft fand. Erschwerend kam ihre körperliche Empfindlichkeit dazu, eine
einhergehende Sorge vor Schmerzen, die dazu führte, dass man sie selten draußen beim Spielen und weitaus öfter in der
Stube beim Lesen antreffen konnte. Als Cassia sechs Jahre alt war, ertrank zudem ihre Cousine Algunde beim gemeinsamen
Spiel, was ihre Außenaktivitäten in der Folgezeit weiter einschränkte. Mit der Aufnahme des Studiums der arkanen
Wissenschaften begann eine schwierige Zeit: Nun musste Cassia sich mit Gleichaltrigen arrangieren, die ihr in geistigen
Belangen oftmals ebenbürtig waren – wobei sie gleichzeitig in körperlichen Belangen hinter den meisten Altersgenossen
zurückblieb, was ihr, dem verwöhnten und etwas eingebildeten Kind, immer wieder Probleme bereitete. Beinahe wäre sie so
aufgrund eines Eklats mit einer „verfeindeten“ Mitscholarin (Cassia hatte ihr die Haarbürste mit Leim manipuliert) von der
Examinatio ausgeschlossen worden. Auch in ihrem nachfolgenden beruflichen Werdegang wurde für die aufstrebende
Adepta vor allem immer Eines zum Problem: Dass sie mit Kritik oder „Verbesserungsvorschlägen“ nicht hinter dem Berg
halten konnte, gleich wem gegenüber. Auch war das plötzliche Verschwinden der Mutter, die wohl mit einem
tulamidischen Liebhaber durchgebrannt war, ein schwerer Schlag; lange Jahre machte Cassia ihren Vater dafür
verantwortlich, gleichwohl der stets alles für seine Tochter tat. Sie übte zahlreiche Tätigkeiten aus, doch in keiner Stellung
wollte man die junge Maga ob ihres schwierigen Charakters – trotz guter Arbeitsleistungen – auf lange Zeit halten.
Immerhin konnte sie einen Einsatz für das Herzogtum Nordmarken in den unwirtlichen Svelltlanden erfolgreich
abschließen und auch ein Incrementum in Elenvina wurde von ihr tadellos absolviert – zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an
dem ihre an sich harmlosen, das gebührliche Maß aber dennoch übersteigenden persönlichen Kontakte zum greisen
Zeremonienmeister Magister Weißbart ruchbar wurden… Cassias nachfolgende Karriere hätte wohl ein unschönes Ende
genommen und ihren Vater in den Ruin getrieben, wenn sie nicht 1019 BF im Rahmen ihrer Tätigkeit als magische
Assistentin des Praioslob von Breckenstein in Alsharabad auf die Heldengruppe der Gezeichneten getroffen wäre. Auf
Initiative Welf des Flinken von Andergast wurde sie in die verschworene Gemeinschaft derer aufgenommen, die Borbarads
damals noch verborgenes Wirken an vorderster Front bekämpften. So wusste sie mit ihrer Expertise in Zusammenarbeit mit
Rakorium Mutagonus, Dschelef ibn Jassafar und Khadil Okharim die Rekonstrution von Bastrabuns Bann wider eine
vermutete borbaradianische Chimärenoffensive in den Tulamienladen erfolgreich durchzuführen. Im Zuge ausgedehnter
Reisen mit den Gezeichneten legte sie außerdem dem im Verborgenen eine Chimärenarmee züchtenden Abu Terfas das
Handwerk, rettete Tarlisin von Borbra das Leben, konnte die Öffnung eines Asfalotschen Unheiligtums unter Borbra
erfolgreich sabotieren und enttarnte in der Gruppe mehrere hochrangige Borbaradianer. Zwischenzeitlich hatte außerdem
das „Wandelnde Bild“, ein magisches Zeichen aus grauer Vorzeit mit eigenem Verstand und von machtvollem
diplomatischem und friedensstiftenden Wesen, Cassia zur neuen Trägerin erkoren. Nach dem Abschluss der Operation in
den Tulamidenlanden trat sie, gemeinsam mit den anderen Gezeichneten, in Mirham der geheimen Organisation der
Schatten bei. Mit Hilfe der limbusreisenden Durthanischen Sphären bestritt sie zahlreiche Kommandomissionen gegen
borbaradianische Agenten, u. A. in Kuslik, Selem, Warunk und Khunchom. Doch kurz vor der letzten, durch Verrat in einer
Katastrophe endenden Kommandomission der Schatten, kam es zum Bruch zwischen Cassia und ihrem Zeichen und in der
Folge auch zum Bruch mit den Gezeichneten selbst. Die folgenden Jahresläufe stürzten sie in eine tiefe Krise, aus der sie sich
nur langsam erholen konnte. Erst mit größerem zeitlichen Abstand begann sie, die zahlreichen im Rahmen ihrer
Abenteurerzeit gewonnenen Erkenntnisse – insbesondere in Hinblick auf Chimären- und Dämonenwesen wie auch auf
borbaradianisches Wirken an sich – für sich und ihre weitere Karriere nutzbar zu machen. Doch war Cassia nach jenen
Erlebnissen nie mehr dieselbe, verfolgte ihre Magisterlaufbahn ohne Konsequenz, ließ zahlreiche sichere Posten links liegen.
Schließlich erkannte sie, dass das Abenteuererleben sie wie ein Fieber ergriffen und verändert hatte – und dass der Drang
nach einem Leben außerhalb des Alltäglichen trotz aller Vorzüge von Komfort sie womöglich nie wieder loslassen würde...

Zitate:
"Hesinde/Praios zum Gruße!"
"Das ist vielleicht eure Meinung, doch werdet ihr das in keiner ernsthaften Abhandlung bestätigt finden. Euren Standpunkt
würde ich eher als… Ultramontan… bezeichnen."
"Ihr könnt euch das vielleicht nicht vorstellen, ich hingegen weiß sine dubio, dass..."
"Ein genuines Artefakt? Und ihr konntet es bereits einer Analyse unterziehen? Darf ich auch mal sehen?"
"Lege artis weise ich euch auf folgendes hin: Alles, was ihr während der Interrogatio magica zu Protokoll gebt, ist die
Wahrheit und nichts als die Wahrheit. Ihr habt also nichts zu befürchten.…"
"Eine Disputatio wäre ein möglicher Schritt zur Lösung des Problems. Primo loco ist aber zu klären, ob alle daran
Teilnehmenden hinreichend qualifiziert sind - man sollte die Allweise schließlich nicht beleidigen!“
"Was ihr bereits zu wissen glaubt, könnt ihr natürlich auch nicht lernen."
"Beim nächsten Mal machen wir das aber richtig!"
"Ich kann hier nicht schlafen."
"[...] ... et cetera, et cetera."
"Labor omnia vincit improbus! Und nun entschuldigt mich…"
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Schattenwanderer
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Ungelesener Beitrag von Schattenwanderer » 26.07.2017 18:59

http://imgur.com/a/35sMR

Der Bogen könnte SPOILER für 7G enthalten aufgrund einiger Notizen!

Ich stelle auch mal einen Helden vor.

Meinen Rondra-Geweihten mit dem einfallsreichen Namen Rondrian (und variablem Geburtsjahr, das wurde erst später genau definiert, nachdem wir den Startpunkt der Phileasson-Saga gelesen haben ^^)

Gespielt: ca. Mitte 2009 bis Mitte/ Ende 2013

Der Held wurde mit Standard-AP erstellt. Vor diesem Helden haben wir eher nie wirklich zusammen hängende Abenteuer gespielt und haben uns nicht so sehr mit der Welt auseinander gesetzt. Nachdem wir paar Jahre Pause mit DSA gemacht hatten, haben wir uns entschlossen, Kampagnen zu spielen und den Hintergrund mit einzubeziehen.

Es ist mein am häufigsten und am längsten bespielter Held. Leider war ihm die Rente nicht vergönnt...

Gespielte Abenteuer: kleinere Abenteuer zum Einstieg, Phileasson 2010 bis 2011, Übergang zur 7G, 7G komplett Mitte 2011 bis Ende 2013

Rondrian ist ganz schön weit rumgekommen auf Aventurien, es gibt glaube ich keinen Kulturkreis, den er nicht gesehen hat.
Zu Anfang ein junger, sturer Rondra-Geweihter, der die Bekanntschaft mit einem Elfen gemacht hat und mit diesem dann als gute Freunde losgezogen ist, um sich seine Sporen zu verdienen, wie es seine Lehrmeister im Tempel zu Perricum gewünscht haben.
Er hat eine sehr konservative Einstellung in seinem Glauben und legt die Gebote Rondras streng aus, dabei lässt er sich durch seinen Abenteuerdrang dennoch zu allerlei Dingen hinreißen und hadert hinterher mit den über Bord geworfenen Prinzipien.
Auf verschlungenen Pfaden ist er schließlich nach Thorwal gekommen, wo er einen Menschenschlag vorgefunden hat, der ihm sehr sympathisch ist. Die Rundfahrt mit Foggwulf war das erste große Abenteuer, das zudem starken Einfluss auf die Entwicklung genommen hat. Fasziniert von den Mysterien der Welt und fremden Kulturen ist er zum einen tiefer in die mystischen Zweige der Rondra-Kirche eingestiegen und hat dazu in der Zusammenarbeit mit der Obrigkeit eine gewisse moralische Flexibilität entwickelt, um gefährliche Situationen bestehen zu können.

Die aufkeimenden Anzeichen von Borbarads Rückkehr waren dann der Beginn weiterer, tieferer Umwälzungen in seinem Weltbild und seinem Charakter. Anfangs noch vom Ideal der Zwölfgötter getrieben und dem unbeugsamen Sieg allen Gutes vor Augen, haben die Ereignisse der 7G einen pragmatischen, oft verbitterten, emotional kalten Rondrian zurückgelassen, mit der Prämisse „Die Welt wird dunkler. Die Götter scheinen uns hierfür ausgewählt zu haben. Wenn uns keiner helfen will oder kann, dann machen wir es eben allein. Wehe es beschwert sich jemand über das wie, wo und wann. Bei Rondra, das ist der Kampf unseres Lebens!“

Trotz alledem gab es auch immer Inseln der Freundschaft und des Glücks, vor allem wenn alte Freunde besucht werden konnten und das Wirrwarr dieser Zeiten vor der Türe blieb.

Auch knappe vier irdische Jahre nach dem Kampagnen-Ende bekomme ich noch Gänsehaut. Einen Helden so lange und so intensiv zu bespielen war schon super.


Der Heldenbogen ist der finale Bogen. Dazu als Gimmick noch ein Bogen einer früheren Variante, da sieht man die Pizzaflecken deutlicher (auch wenn der Scanner einiges von der Farbvielfalt genommen hat :D ).
Ab 4k AP hab ich fast alle (neu) ausgedruckten Heldenbögen noch zu Hause rumfliegen. Wenn sich zu viel geändert hat oder der Bogen zu vollgekritzelt war, wurde er ausgetauscht, wobei ich nie LeP/KaP u.ä. auf dem Bogen vermerke, dafür gibs Schmierblättter, das ändert sich einfach zu oft zu schnell.

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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 28.07.2017 14:45

Schattenwanderer hat geschrieben:
26.07.2017 18:59
http://imgur.com/a/35sMR
Rondrian ist ganz schön weit rumgekommen auf Aventurien, es gibt glaube ich keinen Kulturkreis, den er nicht gesehen hat.
Zu Anfang ein junger, sturer Rondra-Geweihter, der die Bekanntschaft mit einem Elfen gemacht hat und mit diesem dann als gute Freunde losgezogen ist, um sich seine Sporen zu verdienen, wie es seine Lehrmeister im Tempel zu Perricum gewünscht haben.
Er hat eine sehr konservative Einstellung in seinem Glauben und legt die Gebote Rondras streng aus, dabei lässt er sich durch seinen Abenteuerdrang dennoch zu allerlei Dingen hinreißen und hadert hinterher mit den über Bord geworfenen Prinzipien.
Auf verschlungenen Pfaden ist er schließlich nach Thorwal gekommen, wo er einen Menschenschlag vorgefunden hat, der ihm sehr sympathisch ist. Die Rundfahrt mit Foggwulf war das erste große Abenteuer, das zudem starken Einfluss auf die Entwicklung genommen hat. Fasziniert von den Mysterien der Welt und fremden Kulturen ist er zum einen tiefer in die mystischen Zweige der Rondra-Kirche eingestiegen und hat dazu in der Zusammenarbeit mit der Obrigkeit eine gewisse moralische Flexibilität entwickelt, um gefährliche Situationen bestehen zu können.

Die aufkeimenden Anzeichen von Borbarads Rückkehr waren dann der Beginn weiterer, tieferer Umwälzungen in seinem Weltbild und seinem Charakter. Anfangs noch vom Ideal der Zwölfgötter getrieben und dem unbeugsamen Sieg allen Gutes vor Augen, haben die Ereignisse der 7G einen pragmatischen, oft verbitterten, emotional kalten Rondrian zurückgelassen, mit der Prämisse „Die Welt wird dunkler. Die Götter scheinen uns hierfür ausgewählt zu haben. Wenn uns keiner helfen will oder kann, dann machen wir es eben allein. Wehe es beschwert sich jemand über das wie, wo und wann. Bei Rondra, das ist der Kampf unseres Lebens!“

Trotz alledem gab es auch immer Inseln der Freundschaft und des Glücks, vor allem wenn alte Freunde besucht werden konnten und das Wirrwarr dieser Zeiten vor der Türe blieb.
Wow, sehr cool, wirklich sauber von Anfang an hochgespielt, toll, so einen Char zu sehen (ich hebe die meisten alten Heldenbögen auch immer auf :D). Klingt auch nach einem schönen, sehr intensiven Erlebnis. RIP, Rondrian.
Ich kann das mit der 7G auch nachvollziehen (wobei ich die Kampagne insgesamt mittlerweile seeehr kritisch sehe), mein Charakter wurde dort auch zusehens pragmatisch und hat gemerkt, dass man mit einem starren Moralgerüst oft nicht weit kommt - bzw. alle NSCs um einen herum offensichtlich besser damit fahren, zu tun, was ihnen gerade so in den Sinn kommt. Ich denke, unter dem Einfluss dieser Ereignisse werden die meisten Chars entweder zu Pragmatikern - oder zu beinharten Fanatikern.
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Ungelesener Beitrag von Phelix9 » 18.04.2018 21:40

Hier gibts meinen neusten, zwar noch wenig gespielten aber recht exotischen Char:
Ein Brilliantzwerg der von einem Lehrmeister aus Fasar mit Khunchomer Hintergrund (selbst erstellte Proffesion) in die Kunst der Arkanoglyphen eingeführt wurde.
Dateianhänge
Mudarris Kazan abu´l amulan.odt
Der Lehrmeister
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Das ist der gute
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.04.2018 03:28

FrumolvomBrandefels hat geschrieben:
04.05.2017 16:35
Als sie noch keinen Fluch hatte (aber die Begabung Selbstverständlicherweise), und dann kam in einem leicht berrauschten Zustand im Zorn die Sache mit dem Zornbrecht.
Da hat sie dann zufällig von ihrer Begabung gelernt, auch wenn ihr das nicht gefällt. Welche Details Sie über den Fluch kennt, ist aber noch offen. Ist nicht gerade das beste Thema zum herumfragen. Suchtmittel sind für Sie seither auch tabu.

Falls Du sie in das Spiel einbauen willst, coole Sache,und ich möchte dazu noch anmerken: der Papagei kann sprechen ;)
"Shiver me timbers!"
"Normalerweise nehmen wir an, das heißt: Zornbrecht soll sterben."? :wink:

Schön, hier so viele Al'anfaner anzutreffen.
Meiner darf auch nichts über Zithabar mehr, nachdem er im Khomkrieg alles eingeworfen hatte was sie nach gewonnenen Schlachten in al'anfanischen Lagern erbeuten konnten, um zu vergessen, dass er auf Seiten der Novadis gegen Boron frevelt.

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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 19.04.2018 13:07

Phelix9 hat geschrieben:
18.04.2018 21:40
Hier gibts meinen neusten, zwar noch wenig gespielten aber recht exotischen Char:
Ein Brilliantzwerg der von einem Lehrmeister aus Fasar mit Khunchomer Hintergrund (selbst erstellte Proffesion) in die Kunst der Arkanoglyphen eingeführt wurde.
Der wirklich schön ausgearbeitete Lehrmeister und auch Ausrüstungsbogen taugen meines Erachtens glatt als eigene Spielhilfen. Wer einen Artefaktmagier mit Fokus auf Zauberzeichen und eigene Basteleien spielen will, sollte sich das mMn unbedingt mal ansehen.
Sehr nice, der gute Ibramosch. :6F:

chizuranjida hat geschrieben:
19.04.2018 03:28

"Shiver me timbers!"
"Normalerweise nehmen wir an, das heißt: Zornbrecht soll sterben."? :wink:

Schön, hier so viele Al'anfaner anzutreffen.
Meiner darf auch nichts über Zithabar mehr, nachdem er im Khomkrieg alles eingeworfen hatte was sie nach gewonnenen Schlachten in al'anfanischen Lagern erbeuten konnten, um zu vergessen, dass er auf Seiten der Novadis gegen Boron frevelt.
Halte die schwarze Flagge weiter hoch und teil Deinen Al Anfaner mit uns, jetzt und hier! :)
Oder wie man auch sagen könnte: Pics or didn´t happen! :ijw:
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.04.2018 19:15

Args, ich hab noch nie was Eingescanntes irgendwo hochgeladen.
Außerdem ist der Heldenbogen ziemlich uninteressant, weil 1x sauber abgepinnt nach G7, ganz ohne Blutflecken oder was da sonst so draufgehört.
... und er versucht doch inzwischen, sich als frei geborenen Tulamiden auszugeben*; das mit Al'anfa muss nicht jeder wissen, bei Boron. Oder vielmehr Feqz. :)
(*Gut assimiliert würd ich sagen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Drei Schwiegerväter, sag ich nur. :ijw: Zwei kann er nicht ausstehen: der eine ist Novadi und auch sonst ein Vollidiot, der andere hat mal versucht, ihn fürs Kopfgeld nach Al'anfa zu verfrachten. Was tut man nicht alles für Einfluss und Handelskontakte. Fast wie zu Hause. :) )

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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 19.04.2018 22:55

Oh, ich verstehe - das war wohl dumm von mir, gleich meinen mit Abstand schrägsten Heldenbogen an den Anfang dieses Themas zu stellen. Abschrecken sollte das niemanden (oder Leute dazu bringen, Rote Beete Saft über ihre Bögen zu kippen... :oops: ).
Es geht ja keinesfalls nur um den physischen Heldenbogen - der kann zwar auch eine Geschichte für sich erzählen, aber es soll einfach um spannende, schräge, lustige, bewegte Charaktere an sich gehen. :)

Wer freut sich nicht über einen interessanten Helden, sei es, weil die Ideen von anderen einen selbst inspirieren, weil man den Fluff anderer gerne liest oder Gesichten mit selbst am Spieltisch erlebtem vergleicht oder einfach nur sieht, was andere Chars so drauf haben oder worauf ihre Spielrunden Wert legen.
Das kann ja auch einfach ein PDF sein. Oder ein html. Oder man nutzt die schöne Upload-Funktion dieses Forums.

Wenn´s dazu noch etwas zusätzliche Infos zum Charakter gibt - umso besser? Also los, jetzt hast Du uns schließlich schon so angeteasert zu dem verrückten Al Anfaner, der auf Seiten der Novadis in den Khom Krieg gezogen ist (der Schuft! Ich hab auch einen Char mit Al Anfanischen Wurzeln, der heute immer noch die Amerik- äh Bornländer für ihre Intervention in dem Krieg hasst - die Novadis natürlich auch!) ... :wink:
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 21.04.2018 15:27

Bluthandel hat geschrieben:
19.04.2018 13:07
Halte die schwarze Flagge weiter hoch und teil Deinen Al Anfaner mit uns, jetzt und hier! :)
Oder wie man auch sagen könnte: Pics or didn´t happen! :ijw:
Dass man nicht einfach meinem Wort glaubt, bei dem ehrenwerten Charakter ... Bei Feqz, ich bin empört. :)

So, dann hier mal der Schurkenmonolog für den seltsamen Magier aus Al'Anfa:

Der Char wurde extra für den Khomkrieg erstellt und auf die Mindeststufe dafür gelevelt. Mir schwebte eine Art magischer Dieb, Einbrecher und Trickbetrüger von einer tulamidischen Diebesgilde vor, mit Hauslehrer natürlich, damit die Sprüche passen, und ohne Stab und Gildensiegel. Oder das Gleiche aus Al'Anfa in noch finsterer, mit Gift, Garotte und Meucheldolch. Auf Seiten der Novadis? Kein Problem, wenn die besser zahlen.
Und der Meister sagte: „Passt. Du kommst aus Al'anfa. Ich hab hier den perfekten Lehrmeister für dich. Dein Magier hatte allerdings eine schwere Kindheit ...“

So entstand ein junger Magier aus Al'anfa, ohne Gildensiegel, dafür mit Sklavenbrandzeichen weil schonmal weggelaufen, im Giftmischen ausgebildet, weit besser mit dem Dolch als im Stockfechten, und mit Berufstalent „Kurtisane“.
Sein Lehrmeister war natürlich
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Araldo K'hesthofer gewesen, damals praktisch der Chef vom al'anfanischen Geheimdienst für den Khomkrieg – und niedlichen Sklavenjungen zugetan.
Wir legten los auf Seiten der Novadis, obwohl die tatsächlich nicht besser zahlten (aber als entlaufener Sklave geht schlecht Seiten wechseln) - und dann tat Boron ein großes Wunder. Was, wenn man borongläubig ist, einem ziemlich deutlich sagt, auf welcher Seite man stehen sollte. Abenteuertechnisch wurde das so umschifft, dass ein puniner Dämonologe eine Haarlocke von meinem Magier bekam. „Du bleibst bei Oberst Leomar und strengst dich an. Sonst Niederhöllen.“

Desertieren war also nicht drin. (Er wusste damals noch praktisch nichts über Dämonen und hatte so gut wie keine Anti- oder Kampfmagie.) Überlaufen auch nicht, das zeigte sich spätestens, als die Al'anfaner ihn mal schnappten und seinem Besitzer zurückgaben. Bis die Heldengruppe sich bequemte, ihn rauszuhauen, war der Alte mit dem langsamen Totfoltern schon ziemlich weit gekommen. (Blöd, wenn man ein paar Jahre älter ist, mittlerweile Bartschatten hat und die alten Beschwichtigungsmethoden nicht mehr funktionieren.)

Selbstmord wäre natürlich auch noch eine Lösung gewesen, um nicht länger gegen Boron zu freveln. Nur: Dann hätte er als Frevler klagend am Ufer des Nirgendmeers gestanden, während Golgari mit anderen Leuten vorbei fliegt. Besser als Niederhöllen, aber nicht so der große Hit. Aber als Magier lernt man ja Logik und kommt auf Ideen. Wer einem Gott geopfert wird, kommt doch in dessen Paradies? Zumindest für die Springer beim Flug der 10 soll's gelten. Und nach einigen gewonnen Schlachten hat man sich doch wohl das Recht verdient, Kor zu opfern? Versuchen wir's. Er geht also in Khunchom oder Fasar, wo wir ab und zu Beute verkloppt oder Verbündete umworben haben, in den Kor-Tempel und schneidet sich überm Altar die Pulsadern auf. („Kor, nimm mich, damit ich nicht mehr frevle!“)
Hat natürlich nicht geklappt (Kor nimmt vermutlich nur tumbe Haudraufs). Irgendwann fragt sich die Heldengruppe: „Wo is denn unser Magier?“ „Der wollte noch in nen Tempel.“ Sie finden ihn sehr blass und sehr deprimiert und mit frisch verbundenen Handgelenken – und erteilen ihm prompt Tempelverbot. So gar nicht gut wenn man eh schon depressiv ist und eigentlich zu den Noioniten gehört. (Aber da hat er sich nicht hingetraut; womöglich hätten die ihn ausgeliefert.)

Spätestens da, oder auch vorher schon, kam die Phase, wo er alles an Drogen geschluckt hat, was sie erbeuten konnten, plus Dattelwein statt Wasser so oft wie möglich, um zu vergessen. Seine Mithelden haben mindestens einmal harten Entzug mit ihm gemacht, und ich meine sie oder der Kalif hätten ihn auch zeitweise nachts irgendwo angekettet damit er an nichts drankommt. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.

Erstaunlicherweise hat er parallel zu all dem Kriegführung gelernt. Das war eigentlich so nicht geplant gewesen, aber irgendwann fragte der Meister, woher mein Magier beim Spionieren eigentlich weiß, worauf er achten soll? So mit Kriegskunst -10, oder was der Startwert für Magier war? Woran erkennt er, was auf den Karten drauf ist, oder was für Truppen in welcher Verfassung da lagern, etc?
Öh, ja, gute Frage eigentlich. Ab da wurde Kriegskunst gesteigert. („Krieger, erklär mal! Worauf muss ich achten?“ „Herr Leomar, erklärt mal!“) Aber auch mit Kriegskunst -5 ist manches einfach nur simple Logik. Wenn al'anfanische Infanterie soundso schnell voran kommt, und Novadireiter soundso, und die Oase ist daundda (da fragt man halt Leute, die es wissen), wer ist dann eher da und kann zB das Wasserloch vergiften? Oder einen schönen Hinterhalt legen: Auris Nasus von etwas schütterem Grasbewuchs über echtem Treibsand kann einen Unterschied machen.

Naja, und wenn der Al'Anfaner eh spioniert, dann kann der ja auch festlegen, wo die Nachschubwege angegriffen werden und sowas, ist doch logisch. Außerdem kriegt der zwielichtige Charakter der Heldengruppe natürlich auch das Beute-Verkloppen und zahlreiche Verhandlungen aufgedrückt, also stiegen auch wichtige Hilfstalente wie Lügen, Feilschen, Staatskunst. Herrn Leomars Kompetenzen erstreckten sich irgendwann im Wesentlichen auf „Er hat die Haare schön.“
(Zeitweise hatten wir allerdings einen Streuner, der bei sowas den Vorzug kriegte, weil er meinte, es sei nicht phexgefällig, Geld zu unterschlagen. Außerdem solle man Taschendiebstahl nur um der Kunst willen betreiben. Von dem gab's auch einiges zu lernen. Vor allem dass die Leute nordlich des Yaquir ziemlich eigenartig sind.)

Boron sei Dank sind zumindest alle Attentate auf den Patriarchen gescheitert. Das hätte er sich nie verziehen.
Naja, der Khomkrieg ging zum Glück zu Ende, die Haarlocke wurde rückerstattet, und die Helden wandten sich nach Norden, wo mittlerweile Orks und Answin gleichzeitig eingefallen waren oder so ähnlich. Unser Krieger kam aus dem Geifenfurt'schen und musste da natürlich hin.
Die Greifenfurt-Kampagne mit dem
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Vampir war natürlich noch etwas unangenehmer für einen Char, der sich von Boron verflucht glaubte.
Außerdem: Was soll man in einem Borontempel von den Puniner Pseudos? Kann doch nix bringen.

Irgendwann nach dem Khomkrieg, vermutlich nach den ersten Problemen im Mittelreich, hat er eingesehen, dass es gildenlos nicht weiter ging. Ein erster Versuch, ordentlicher Magier zu werden, war schon in der unausgespielten Vorgeschichte an Khadil Okarims Geschäftstüchtigkeit gescheitert. (Mittlerweile einer der unsympathischen Schwiegerväter: der, der ihn für Kopfgeld nach Al'anfa ausliefern wollte. Man arrangiert sich.) Die Wahl fiel auf die Al'Achami in Fasar, wo prompt wieder eine Haarlocke und eine Blutprobe als Pfand für Wohlverhalten fällig wurden. Aber dafür gab's ein ordentliches Gildensiegel, endlich Zugang zu Stab, Kugel, Schale und Schwert, Zugang zu neuen Zaubern, und eine Anstellung als Lehrer für Alchimie/Giftkunde. Faires Geschäft.

Etwa zu dieser Zeit hat er seinen Sklavennamen abgelegt und sich einen tulamidischen ausgesucht, der ihm gefiel: Adherbal Ahriman. Angeblich frei geborener Tulamide, der nie in Al'Anfa war, und auf den Familie K'hestofer überhaupt kein Kopfgeld ausgesetzt hat. Vom Aussehen her liegt er irgendwo zwischen Tulamide und Moha, von daher ginge das. Natürlich war er dafür inzwischen eigentlich zu bekannt, und die Heldengruppe zeigte sich auch eher unsensibel.
Ich erinnere mich an ein selbstgeschriebenes Abenteuer in Thorwal, wo unsere Thorwalerin ihn immer als „Und das ist unser Al'anfaner“ vorstellte, was einen kleinen Wettbewerb im Axt-Schnellziehen auslöste. :lol:

In einem weiteren selbstgeschriebenen Abenteuer aus dieser Zeit wurde er zum Vertrautentier eines heranwachsenden Kaiserdrachen. Auch wieder eine Art von Sklaverei, aber sie verstanden sich prima, so unter neugierigen Wissenschaftlern. Der Magier hat sich in ganzen Versuchsreihen gezielt unter Drogen und Beherrschungszauber gesetzt, damit sein Drache über ihre telepathische Verbindung studieren konnte, wie sich das auf seinen Geist und sein magisches Feld auswirkt. Nützlicher Nebeneffekt für den Meister: Sie können sich auch über große Entfernung gegenseitig ASP schieben. Der Drache kann dem Magier auch gegen dessen Willen AE entziehen, umgekehrt nicht. Also, wenn nach dem Endkampf der Magier leer ist und der Krieger im Sterben liegt, kann der Drache gnädig AE für nen Balsam rüberschieben. Wenn der Meister findet, in dieser Episode stört Magie nur, ist der Magier leer, weil sein Drache alles aufgebraucht hat. (Wer solche Freunde hat ...) :P

Dann kamen die G7. Mental&spirituell hat ihm das eigentlich eher gutgetan, zumal als er der 4. Gezeichnete wurde, also doch von einem Gott wohlwollend betrachtet, nämlich Feqz. (Allerdings erst nachdem unsere Hexe die Runde verlassen hatte. Man nannte ihn auch „Phexens zweite Wahl“. :lol: Manche Chars sind selbst für Feqz zu finster.)

Er hat früh die Chancen erkannt, die sich aus zahllosen tobrischen Flüchtlingen und dem chronischen Arbeitskräftemangel auf alanfanischen Plantagen ergaben, und gut daran verdient. Wenn auch, wegen Thorwalerin in der Heldengruppe, nur als stiller Teilhaber. Heiratsbeziehungen zu Leuten, die im Tulamidenland im Handel tätig sind, halfen natürlich.
Nach dem Maraskan-Abenteuer kam ein wenig Handel mit eingemachten Rauschgurken ins Mittelreich hinzu, das hatten die dort noch nicht, also keine harte Konkurrenz zu etablierten Drogenhändlern; ein zweites Standbein kann nicht schaden. Hier erwies sich der zweite unsympathische Schwiegervater als nützlich, ein novadischer Sultan mit Zugriff auf die Handelswege von Khunchom ins Mittelreich. Zu blöd, um Erkenstein zu erobern, aber wegen der Zölle muss man ihn beachten. (Mein Magier bezahlt Spione in dessen Haushalt, damit er rechtzeitig auf Geschäftsreise gehen kann, wenn der zu Besuch kommt. Eher vögelt er mit einem Ork als nochmal für die Novadis eine zwölfgöttertreue Ortschaft zu erobern.)

Seit AoE ist der arme Adherbal Vegetarier. Der Meister verlangte ein großes Dankopfer an Tsa. Unser Krieger ließ natürlich seine Leibeigenen einen Tempel aufschütten, die Thorwalerin machte auf dem Heimweg einen Schlenker zu einer Pilgerstätte. Mein Magier wollte seine Zeit lieber in die Forschung an billigen magischen Waffen stecken, das Geld zum Tempelbau fehlte noch, und so blieb nur, Vegetarismus zu geloben. Danach kamen die ganzen Ferkina-Abenteuer, wo's nur rohes Fleisch gab, und die Episoden in Tobrien bei fadem Haferschleim, und er hat gelitten. Das führte irgendwann zu einem längeren Studienaufenthalt in Zorgan, um Delicioso zu lernen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Das Abenteuer mit
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Abu Terfas war etwas heikel für ihn, denn den hatte er schon vorher kennengelernt und Chimärologie bei ihm studiert. Das sollten die anderen Helden nicht merken. Ziel war natürlich nicht, Troll-Drachen-Chimären zu erschaffen oder was ähnlich Bescheuertes, sondern seltene Heilkräuter mit leicht züchtbaren Nutzpflanzen zu verschmelzen, oder zB Stoerrebrands Zimt-Monopol zu brechen, indem man Benbukkel mit Platanen oder so verschmilzt und in Mhanadistan anbaut.
Naja. Jedenfalls hatte er nach diesem Abenteuer Khadil Okarims Respekt.

Er hat geforscht wie er konnte, alle Würdenträger die er kannte frühzeitig über Borbarad informiert, und organisiert was ging; gebracht hat es wenig. War halt nicht vorgesehen in den Abenteuern.
Irgendwann, vielleicht zu Anfang der G7, oder etwas davor, hat er längere Zeit in der Stadt des Lichts eingesessen, unter Bannstaub und der Drohung, die Magie ausgebrannt zu kriegen. Ich weiß gar nicht mehr, wie der da wieder rausgekommen ist, aber klar ist: das Mittelreich gefällt ihm nicht.
Wir haben mit der Gruppe auch die Nebenlinienabenteuer zu den G7 gespielt, auch Krieg der Magier. Da hat er etliche Bücher eingesehen, die man besser nicht lesen sollte,
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darunter Borbarads Testament, aber auch die Vivisektionsprotokolle am heiligen Gilborn
. Seitdem trägt er eine Giftkapsel mit doppelter Dosis Tulmadron bei sich. Lebendig sollten die ihn nicht kriegen. Und er kann deutlich zu viele Borbaradianersprüche; das hat er glaub ich nur dank purer Meistergnade überlebt. Aber jemanden in seinem Gedächtnis rumpfuschen zu lassen um was zu löschen kommt gar nicht in Frage.

Ich meine, mich zu erinnern, er hätte frühzeitig versucht, auch strategisch tätig zu werden, als klar wurde, dass es mit Borbarad auch ein militärisches Aufeinandertreffen geben würde und nicht nur rein magisch. Z.B. in Tobrien alte Friedhöfe aufgraben und die Leichen bzw Gebeine verbrennen, damit man nachher nicht so viele Untote bekämpfen muss. („So viel Feuerholz hat die Gegend gar nicht.“ „Haben sie Hunde?“) :devil:
Ich erinnere mich an einige Eposiden im Umfeld der Schlacht an der Trollpforte. Besonders frustrierend war, als Sieger im Khom- und Orkkrieg zu den üblichen Kommandoaktionen verdonnert zu werden, zB Proviant requirieren. Zumal mein Magier mindestens ein Jahr vorher schon versucht hatte, das zu organisieren, sobald klar war, wo die Entscheidungsschlacht stattfinden sollte.
„Leomar, alter Junge! Wenn du mir jetzt sagst, deine Leute sind so unfähig, dass hier in drei Tagesreisen Umkreis noch was zu finden ist, dann will ich dir nicht widersprechen. Ja, ich werde Nachlese halten. Meine tualmidischen Söldner, die ich aus eigener Tasche bezahle, kommen mit.“
Bei dieser Gelegenheit wurde der „Tulamidentrunk“ erfunden, weil unsere Thorwalerin sich dagegen wehrte, dass es „Thorwalertrunk“ heißen sollte. Alter Schwede.
Sie konnten die Goblins im Gebirge nördlich der Trollpforte als Verbündete gewinnen, aber kaum Truppen dort in Stellung bringen, um Borbarads Aufgebot krachend in die Seite zu fallen, weil Ayla von Schattengrund nur einen Frontalangriff für ehrenhaft hielt. Äh,ja. Seitdem mag er keine Rondrianer mehr sehen.
Sehr zu seiner Freude kam nach der Schlacht ein Schreiben vom Patriarchen, dass er vor Boron nicht (oder nicht mehr) als Frevler gilt und auch das Imperium ihn nicht mehr als Verräter betrachtet.

Nach den G7, die er selbstsüchtigerweise überlebt hat, hat er sich wie vom Abenteuer gefordert in den Ruhestand begeben, wohnt mittelständisch in Fasar, lehrt Alchimie und beauftragt ab und zu Jung-Heldengruppen, ihm irgendwelche Pflanzen zum magischen Anbau zu beschaffen. (Keinen Kakao mehr, seit die Hand Borons eine Warnung hinterlegt hat.) Der älteste Sohn ist im Noviziat im Phextempel; die Erstgeburt gehört schließlich den Göttern. Es geht ihm gut, und er ist zufrieden.
Ich würde unheimlich gern Rabenblut mit ihm spielen, das wäre genau sein Abenteuer. (Okay, bis zu der Begegnung mit Oderin du Metuant, das könnte unangenehm werden. „War das nicht der Typ, den wir flott nach Selem gescheucht haben?“) Aber ich glaube nicht, dass sonst jemand aus meiner Runde sich dafür erwärmen könnte, und es wäre auch unfair, wenn ich meinen G7-Char reaktivieren würde, während die anderen den vorgeschriebenen Heldentod akzeptiert haben.

/Ende Schurkenmonolog, danke fürs Lesen

Zitat:
Der Magier versucht, Söldner zu drillen, dass sie nicht vor Dämonen weglaufen.
„Achtung! Ich beschwöre jetzt einen Braggu. Wer wegläuft kriegt einen Monat keinen Sold.“
Meister (würfelt): „Uaaaah! Sie laufen alle weg.“
Magier: „Okay, die Sache wird nicht erfolgversprechend, aber billig.“

Edit: char-pdf im 2. Versuch. Erst wars zu groß.
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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 19.05.2018 16:10

chizuranjida hat geschrieben:
21.04.2018 15:27
Bluthandel hat geschrieben:
19.04.2018 13:07
Halte die schwarze Flagge weiter hoch und teil Deinen Al Anfaner mit uns, jetzt und hier! :)
Oder wie man auch sagen könnte: Pics or didn´t happen! :ijw:
Dass man nicht einfach meinem Wort glaubt, bei dem ehrenwerten Charakter ... Bei Feqz, ich bin empört. :)

So, dann hier mal der Schurkenmonolog für den seltsamen Magier aus Al'Anfa:
...
Oho... ein bewegtes Leben hat er, der gute Adherbal. :6F:
Aber jetzt mal unter uns: der Gute ist fürwahr ein veritabler Schuft. Verrat ist eine Sache, aber dann zusammen mit Drogenmißbrauch, Drogenhandel, Chimärologie, Leichenschändung, Flüchtlingsindustrieller – und dann auch noch die 7G selbstsüchtig überlebt? Sicher, die Verhältnisse waren ja auch so, die Kindheit und Jugend, aber man kann auch nicht alles auf´s Umfeld schieben. Also voll typisch - zumindest klassisch - Al Anfa? :D

Stichwort Schuft: Wer wollte nicht schon unbedingt einmal eine doll düstere Assassinen-Feuchttraum-Halbelfe spielen? Na? Alle, gell? Nun, Ich habe mir den Traum erfüllt! :wobble:
In die Wildermark ist sie gestartet, meine "gute" Faelinn... Super aussehen tut sie, hat trotzdem aber nur gute Laune, wenn sie entweder gesoffen oder sich mit jemandem geprügelt hat. Sie ist phasenweise emo wie aus dem Bilderbuch, Selbstmordversuch inklusive. Menschen mag sie sie nur bedingt, logo, für Geldsäcke, gieriges Pack im Allgemeinen und vor allem für all die notgeilen Gaffer hat sie wenig übrig, getoppt wird das nur noch durch Elfen, durch deren Anwesenheit wird sie richtiggehend getriggert. Wenn das Spitzohr Faelinn auf ein noch spitzeres Spitzohr trifft, dann knallt´s.
Gesucht ist sie, Ehrensache, für was nun genau kann sie selbst kaum noch aufzählen. War´s das impulsive Handgemenge mit dem doch sowieso inkompeteten Lanzenführer bei der 3. Dämonenschlacht? Oder ein Fasarer Erhabener, der ihre "Kündigung" nachhaltig nicht akzeptieren will? Oder Angehörige der Opfer ihrer erzcoolen Assassininnenaktivitäten? Oder dieser namenlose Kult, an den sie irgendwie geraten ist, und der ihr doch etwas zu absolut in seinen Ansprüchen war? Oder dieses dumme Handgemenge mit Todesvorfall mit den Söldnern (Sölder = "Zivilisten") auf der Straße hinter Perricum?
Sie hat schon einiges auf dem Kerbholz, aber dafür bietet die Wildermark ja ein wunderbares Szenario für die Resolzialisation, zumindest hoffentlich.
Was sie für mich interessant macht, ist die Mischung aus animalischem, elfischem Erbe, die biedere Sozialisation aus ihrer Kindheit bei den Stiefeltern Stewir zu Wehrheim, Verbunden mit einigen einigermaßen Travia- und Nandusgefälligem Ansichten, ihr rebellisches Außenseitertum, das aber sehr auf Freund- und Kameradschaft zählt (das mochte Faelinn an der Armee: Kameradschaft) und tatsächlich potentiell eine sozialere und bessere Gesellschaft anstrebt. Sofern Zynismus und (Selbst)Destruktion nicht die Oberhand haben, MUHA...

Name/Profession: Faelinn Stewir alias Lohil, Shibalal etc alias Arcama Feyzerza, ehemalige Schützin des 1. Wehrheimer Garderegiments

Gespielt seit: Ende 2017

Abenteuerpunkte: 11000+ AP (erstellt mit 11000 Start-AP)

Spielt: Von eignen Gnaden

Zum Heldenbogen: Alles noch recht neu, deshalb wenig zu sehen.

Zitate:
"Ich kannte Bettler in Fasar, die waren lustiger als Du."
"Meine Klinge, Dein Gesicht. Das muss Liebe sein."
"Gräuliches Balg, stinkst wie ne Legion eingeschissener Horasier. Ver-schwin-de."
"Zuhälter, Schurken, Geldsäcke, Paktierer - den Unterschied hab ich nie verstanden."
"Manchmal frage ich mich, woher ihr ganzen Hurenknechte eigentlich kommt. Gibt´s hier irgendwo ein Nest?"
(Schiesst ins Auge) "Jetzt gehst Du ins Licht, Elf."
"Ich finde, wir sollten ein 'Exempel statuieren'..."
"Verfluchter Visirschließer."
"Nicht schlecht. Wo lernt man sowas?"
"Bring mich zu einem Heiler. Kein Spinner mit der Säge, sondern ein Zauberer, klar?"
"Lass mich das tun. Ich bin stärker."
"Wollt ihr eine gute Geschichte hören? Geht ein Elf mit einem Strick in den Wald. Ende."
"Wo liegt das Herz bei euch Menschen nochmal? Links oder unten in der Mitte?"
"Du hast bei der Armee gedient? Welches Regiment?"
In guten Momenten: "Alle unter einem Dach, frei von Not und Ungemach, vor uns Suppe, Brot und Bier: Travia, wir danken dir!"
"Es gibt kein kalt, sondern nur falsch angezogen."
"Zum Geier, lassen wir doch einfach das Gerede."

Lebenslauf im Ganzen (Details dazu finden sich in den 20 Fragen):
BOR 1003: Ein Kind der Tränensucher-Sippe mit nicht bekanntem menschlichem Vater wird am Rande der Grimmfrostöde geboren und erhält den düsteren firnelfischen Namen "Arcama Feyzerza" (schwarze Nichtelfe).

Anfang PHX 1003: Am frühen Morgen wird der Gerberin Hiruscha von einem geisterhaft erscheinenden Elfen außerhalb der Siedlung Frigorn ein in Decken der Kaiserlich-Derographischen Gesellschaft gewickeltes Bündel übergeben, in dem sich das Kind – Faelinn – sowie die verblichenen Tagebuchaufzeichnungen eines Expeditionsleiters Merwan Nandurio von Rabenmund befinden. Der Elf befiehlt der Frau nachdrücklich, das Kind „in die Menschensiedlung Gareth“ zu bringen.

24. PHX 1003: Das Bündel erreicht gemeinsam mit der Finderin und einer kleinen Abordnung aus Frigorn das Kaiser-Gerbhald-Fort. Die dort wegen Verrats einsitzende Gilwina von Streitzig zeigt ein außerordentlich großes Interesse an der Fracht; sie tauft das Kind auf den Namen „Merwane Nanduriana“. Außerdem setzt sie diverse Verbindungen in Gang, um tatsächlich den wahnwitzigen Transport des Kindes nebst Aufzeichnungen in die weit entfernte Kaiserstadt zu organisieren. Die Halbnivesin Nirka Alaunuur aus Frigorn wird als Amme und Begleiterin des Säuglings semi-freiwillig verpflichtet. Gilwina von Streitzig sendet weiterhin auf anderen Wegen mehrere Briefe an Verwandte und Verbindungen ins weit entfernte Gareth, Punin und sogar bis nach Aranien.

03 ING 1003: Faelinn, Nirka sowie der als Bewacher angeheuerte Jäger und Halbork Sharuz Lenejeff brechen vom Kaiser-Gerbhald-Fort mit einer Flößergruppe auf, um über den Frisund gen RA-PRA zu reisen.

RAH 1003: Der Troß erreicht Oblarasim, jedoch ohne Faelinn, Nirka oder Sharuz. Angeblich habe Sharuz entschieden, den Weg direkt über die Gelbe Sichel abzukürzen, so die Aussagen der Reisenden. Die Anführerin der Reisegruppe Wlada Majuschna fordert außerdem ausstehende Zahlungen für von Sharuz mitgenommene Ausrüstung ein, die „die Derographische Niederlassung in Gerasim schon bezahlen würde“ (angebliches Zitat Sharuz); es findet sich jedoch kein passender Ansprechpartner in Gerasim oder sonstwo. Die Geschichte der gutgläubigen Majuschna macht in den nächsten Jahren unter Glücksrittern der Umgebung in allerlei Variationen die Runden.

PRA 1004: Nirka trifft völlig entkräftet mit Faelinn und – wie sich später herausstellt – von Sharuz geschwängert in Mahrenhus ein. Sharuz selbst habe die beiden irgendwo an der Südseite der gelben Sichel, etwa zwei Tage firunseitig der Straße, im Streit verlassen. Sie berichtet Abenteuerliches und Haarsträubendes über Auseinandersetzungen mit Goblinhorden und diversen anderen Gefahren.

18 PRA 1004: Nirka wird nach Norburg verbracht. Der Stadtrat wie auch die Halle des Lebens zeigen Interesse an der abenteuerlichen Geschichte und dem aparten Säugling. Faelinn wird mehrfach begutachtet, der Fall wird (ohne Kenntnis der Hintergründe) in lokalen Postillen aufgebauscht.

30 EFF 1004: Der wohlhabende, frühzeitig verwitwete Händler Raswedj Petrilowsk adoptiert Faelinn urkundlich und gibt ihr den Namen „Felja“. Nirka, die auf ihrer Mission der Reise nach Gareth beharrt, wird großzügig als Amme des Kindes geduldet und darf ihren eigenen Sohn im Hause des Petrilowsk zur Welt bringen.

1004/1005: Goldsucher entlang des Oblomon verbreiten, ein betrunkener, wüst aussehender Hühne habe in mehreren Wegstationen der Umgegend behauptet, er sei derjenige, der die Majuschna geprellt habe und er könne die Frau und den Säugling jederzeit wiederfinden, wenn er es nur wolle; er wisse dann schon, wo sie versteckt seien.

07 EFF 1007: Völlig überraschend trifft der Ritter Gardoron von Streitzig nebst einer kleinen Schar wagemutiger Getreuer in Norburg ein. In Folge wiederholter brieflicher Interventionen Gilwina von Streitzigs, die von der ausbleibenden Ankunft von Amme nebst Kind zwischenzeitlich erfahren hat, fand sich in Gardoron schlußendlich jemand, der die heldenhafte und ungewisse Suche nach dem Schicksal des Elfenkindes auf sich zu nehmen bereit war.
Die Adoption Faelinns wird daraufhin zum Politikum: Von Streitzig, der das wiedergefundene Kind sofort mitnehmen möchte, erleidet zunächst eine Niederlage vor einem Komitee der Stadtregierung unter Bürgermeisterin Natascha Petrilowska. Vier Tage später kehrt er jedoch in Begleitung einer Abordnung des Ordens der Jagd sowie Rahjalieb-Rondirai von Ask höchstselbst wieder in Norburg ein, um den Fall ein zweites Mal zu erörtern. Faelinn selbst scheint ihrem Norburger Ziehvater ebenfalls nicht besonders zugewandt. Bereits am nachfolgenden Tag wird hierauf ein Schiedsspruch verfügt, der Gardoron von Streitzig eine vorläufige Vormundschaft zuerkennt.

15 EFF 1007: Gardoron von Streitzig und seine Getreuen brechen mit Faelinn und einigen hastig angefertigten Abschriften aus dem Tagebuch des Merwan Nandurio gen Praios auf... Das Original des Tagebuches verbleibt angeblich in den Archiven der Stadt Norburg, so reklamiert Gardoron später, ihm selbst seien nur Abschriften zugänglich gewesen. In Norburg hingegen will man die Originalaufzeichnungen des Expeditionsleiters an den Edlen von Streitzig ausgehändigt haben. Im Verlauf des Jahres 1009 werden die städtischen Archive zu Norburg das Ziel mehrerer Einbruchsversuche; es bleibt unklar, was die Einbrecher gesucht haben und ob sie etwas entwenden konnten.
Nirka wird für ihre Dienste durch von Streitzig letztlich doch noch ordentlich entlohnt, sie begleitet den Troß jedoch nicht.
Während der Reise nach Gareth spricht Gardoron mehrfach mit dem Kind und lässt es sich angelegentlich sein, es auch durch die Mitreisenden wo möglich „rechtschaffen unterweisen zu lassen“. Faelinn wird durch die Reisenden als „Merwane“ bzw. „Merwa“ angesprochen.

02 HES 1007: Gardorons Abordnung trifft im tiefverschneiten Gareth ein – mit Faelinn im Gepäck.
Die wohl sehr kurzfristig über den Vorgang unterrichtete KGIA versucht in der Folge, Einsicht in die mitgeführten Dokumente zu bekommen, sowie Faelinn zu verhören. Gleichzeitig wird von Streitzig nahegelgt, die Angelegenheit mit maximaler Geheimhaltung zu behandeln. All das lehnt jener brüsk ab. Dennoch werden einige Schilderungen des Kleinkindes in den kommenden Wochen auf Betreiben u. A. Delian von Wiedbrücks aktenkundig erfasst.
Ein Gesandter des Hauses Rabenmund, Beamte der Kaiserlich-Derographischen Gesellschaft wie auch Bekannte verstorbener Teilnehmer einer Expedition, die es vermeintlich nie gab, verlangen allesamt Einsicht in die Vorgänge und drohen, die Angelegenheit nach ihren jeweiligen Möglichkeiten weiter eskalieren zu lassen. Gardoron seinerseits droht mehrfach enerviert mit einer Abreise samt Faelinn gen Punin. Die Edle Janore vom Berg vermittelt zwischen den Parteien und kümmert sich zunehmend auch um das Wohl des Kindes.

TSA 1007: Im Einvernehmen mit dem Hause Streitzig wird Faelinn offiziell durch die Derographische Gesellschaft zur Adoption freigegeben. Dass die einfachen kaiserlichen Beamten Edric und Alrike Stewir hierfür auserkoren sind, wird mit Diskretion behandelt. Gardoron hat Gareth bereits Mitte Firun verlassen und die Causa an Janore vom Berg übergeben, die vor Ort primär die wie auch immer gearteten Interessen des Hauses Streitzig wahren soll.

PHX 1007: Faelinn trifft „inkognito“ in Wehrheim ein und wird fortan „Faelinn“ genannt. Der Name wird rückwirkend zum Geburtsnamen erklärt; zur Mutter wird eine fiktive, verstorbene Leibdienerin des Hauses Rabemund deklariert. Entgegen ursprünglicher Wünsche will nun das Haus Streitzig doch nicht mehr unbedingt mit der Geschichte in Verbindung gebracht werden.

PER-RAH 1009: Faelinn wird in Wehrheim mehrfach zu einer „geheimen“ Adresse vorgeladen, um erneut detailliert über die Umstände ihrer frühen Kindheit Auskunft zu geben.
Unbekannte versuchen ebenfalls, sich Zugang zum Wohnhaus der stiefelterlichen Familie zu verschaffen.
Im ING beharrt Faelinn eines Nachts darauf, einen Unbekannten aus dem Schlafzimmerschrank atmen zu hören. Als der Vater vorsichtig nachsieht, wird er brutal von einer verhüllten Gestalt niedergeschlagen, die unerkannt durch das Schlafzimmerfenster fliehen kann.
Das Kind wird außerdem Anfang RAH Opfer eines knapp gescheiterten Entführungsversuchs: Zwei dunkle Personen versuchen, nach Einbruch der Dunkelheit nahe des elterlichen Hauses, ihr mit Gewalt „eine bitter stinkende“ Decke überzustülpen. Faelinn beschreibt einen bulligen Angreifer mit einer langen Narbe am Unterarm sowie die zweite, schlankere Person als Träger einer Standeswaffe, (Rapier oder Schwert) die „nach Frau gerochen“ habe.

RAH 1009: Janore vom Berg besucht Faelinn in Wehrheim, um sich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen; sie verbleibt mehrere Tage in der Stadt. Das Kind wird hiernach nicht mehr belästigt.

PHX 1010: Janore vom Berg übermittelt via Boten ihre Glückwünsche zu Faelinns Tsatag. Als Geschenk enthält die Note ferner ein Medaillon mit dem Wappen des Hauses vom Berg, auf dass sie „im Geiste der Leuin auf Dere wandeln möge“.

1012: Auf der Durchreise besucht Janore vom Berg Faelinn und ihre Eltern erneut, um sich nach dem Wohlergehen der Kleinen zu erkundigen. Sie führt ein ernstes, aber durchaus verständnisvolles Gespräch mit dem etwas verstockten, regelmäßig Altersgenossen verprügelnden Kind, das bis auf die Tochter eines wohlhabenden Kontoristen keine Freunde zu haben scheint.

1017: Als Reaktion auf ein Verbot droht Faelinn ihren Eltern mit erschreckender Ernsthaftigkeit, sie zu ermorden, sobald sie erwachsen und stark genug dafür sei. Da zumindest Letzteres bereits beinahe der Fall zu sein scheint, wendet der resignierende Stiefvater sich hilfesuchend an Stellen in der Kaiserstadt Gareth.

PHX 1017: Faelinn wird unerwartet durch Vertreter der Wehrheimer Garde zur Musterung eingeladen und, nach einigem Hin und Her, im ING schließlich offiziell in die Armee aufgenommen. Überraschenderweise widmet sie sich mit verbissenem Ehrgeiz der Sache, lernt nebenbei lesen und entwickelt in der kommenden Zeit neben herausragenden Fähigkeiten im Bogenschießen eine Vorliebe für militärische Taktik.

Anfang 1019: Faelinn wechselt aufgrund außerordentlicher Empfehlungen in die Schützeneinheit des 1. Wehrheimer Garderegiments unter Golambes von Gareth-Streitzig.

1020: Faelinn wird mit ihrer Einheit an diversen Krisenherden in Tobrien eingesetzt, namentlich in der Schlacht von Eslamsbrück. Sie genießt einen guten Ruf unter ihren Kameraden. Mit dem Halbelfen Talarion Brunhauser verbindet sie eine aufrichtige Freundschaft.

1021: Beförderung Faelinns zur Weibelin.

ING 1021: Faelinn nimmt an der 3. Dämonenschlacht an der Trollpforte teil. Im Rahmen des Wirrwarrs der Endschlacht kommt es zwischen ihr und dem Rommilyser Weibel Raul Lutzinger zu einer Meinungsverschiedenheit, an deren Ende der Tod Lutzingers steht. Ob Faelinn tatsächlich direkt für seinen Tod verantwortlich ist, bleibt zweifelhaft; Aussagen Überlebender, die teilweise das Geschehen aus der Ferne mitbekamen, fallen zugunsten der Halbelfe aus, doch belastet die direkt im Anschluß stattfindende Desertation von der Armee die junge Frau schwer.

Ende 1021 - TRA 1022: Faelinn verdingt sich auf den Straßen Punins für diverse kleinere Gaunereien.

BOR 1022: Aus Furcht vor ihrer Entdeckung flüchtet sie weiter nach Fasar, wo sie, dank der Kontakte aus Punin, Arbeit bei Alrik al´Punini findet. Schon nach kurzer Zeit wechselt sie jedoch den Arbeitgeber und ist zunächst bei Thomeg Atherion höchstselbst im engeren Stab seiner Diener und persönlichen Gardisten tätig.

1022: Faelinn lernt Wesirsnichte und Fasarer IT-Girl Laila „Eshila Sarjaban“ al´Mechalla im Dunstkreis der Akademie kennen. Der Kontakt ist zunächst nur sporadisch, entwickelt sich aber in den kommenden Jahren trotz wechselhafter äußerer Umstände zunächst aus einer Art Feiergemeinschaft zu einer ernsthaften Freundschaft.

TSA 1022: Faelinn setzt sich ohne ordentliche „Kündigung“ aus Atherions Diensten ab – die sehr bestimmenden Wünsche des Erhabenen kollidierten zu sehr mit ihren eigenen Vorstellungen eines Dienstverhältnisses. Sie sucht Schutz und Lohn bei der mit Atherion in guten Beziehungen stehenden Kerime al´Chadida. Hier erlernt sie das Handwerk der maskierten Meuchler.

RAH 1024: Faelinn verläßt die Dienste al´Chadidas in wenig gutem Einvernehmen; sie taucht zunächst unter, um nach einigen Wochen im Dienste der Fleischer unter Nareb ibn Salman die Straßen erneut (un)sicher zu machen. Im Kreis der rauen, eher männlich dominierten Handlanger findet sie sich gut zurecht. In der Folge nimmt sie an mehreren Säuberungsaktionen der „Schlächter“ teil, bei denen teilweise nach Methode der Ferkinas (gegen die Faelinn sich selbst mit besonderem Ehrgeiz stellt) ganze Familienzweige ausgelöscht werden. Auch wird das Erledigen unliebsamer Personen über große Distanzen hinweg, vorzugsweise von Häuserdächern oder aus Fenstern, zu ihrem besonderen Aufgabengebiet.

ING 1028: Laila al´Mechalla und Faelinn Stewir verbünden sich zu „Blutsschwestern“. Beim Austausch von Geheimnissen erklärt Laila, sie sei seit einiger Zeit eine Geweihte des listenreichen Phex.

Ende 1028 - 1030: Faelinn wird zunehmend auch außerhalb ihrer Dienste gewalttätig. Sie tötet einen gedungenen Mitkämpfer der Fleischer im Streit auf offener Straße. Salman, der für das Recht des Stärkeren etwas übrig hat, lässt die Sache geflissentlich gegen Teilreduktion eines Mondeslohns „für die Witwe“ durchgehen.
Faelinn führt einige Säuberungsaktionen im Zustand der Trunkenheit durch.
Sie entwickelt, ausgehend von der Sammlung von Beweisstücken für erfolgreich durchgeführte Attentate, eine Vorliebe für das Sammeln und Gestalten von Trophäen
Über Bekannte gerät sie an mehrere dubiose Bünde und Kulte. Sie nimmt einige Male an belkelelgefälligen Zusammenkünften teil.

Ende 1029: Laila offenbart sich Faelinn als Dienerin des EINEN Gottes und verführt sie beinahe dazu, ebenfalls diesen Weg einzuschlagen. Über welchen Zeitraum Laila diesen Weg bereits verfolgte, bleibt für Faelinn unklar. Auf der Flucht aus einem Untergrundversteck des namenlosen Kultes verletzt oder tötet Faelinn einige Anhänger. Sie unterrichtet Salman über die Bedrohung, der die Sache „regeln“ will. Die Wesirsnichte wird hernach nicht mehr gesehen und wenig später offiziell für tot erklärt.

RON 1030: Faelinn vermeint, Laila blass und verhüllt auf einem Platz in einer Menschenmenge zu erblicken, wie sie Faelinn zu sich herüberwinkt; diese verlässt daraufhin schnell den Ort. Etwa zeitgleich wird ruchbar, dass Meuchler offenbar auf der Suche nach der Gefallenen sind – wohl im Auftrag der eigenen Familie. Faelinn wähnt ihre eigene Sicherheit in Fasar erstmals ernsthaft und auf unangenehme Weise in Gefahr.

NT 1030/1031: Faelinn nutzt eine Orgie der Fleischer, um bei Nacht und Nebel von Fasar zu flüchten. Sie nimmt dabei kaum mehr mit, als sie am Leib trägt.

RON 1031: Faelinn erreicht Perricum. Sie meidet jedoch Menschenansammlungen und hält sich überwiegend in den Randbezirken der Stadt auf; teilweise nächtigt sie in Tavernen, teilweise im Freien. Bald sind die verbliebenen Ersparnisse von Fasar aufgebraucht.
Sie hört von einem Angriff der Schergen des Dämonenmeisters auf Gareth, der bereits vor einigen Jahren stattfand, vom Schicksal Wehrheims weiß sie zu diesem Zeitpunkt jedoch nichts. Sie erfährt jedoch, dass ihre Gardeeinheit in der Entscheidungsschlacht auf dem Mythraelsfeld quasi ausgelöscht worden ist.

HES 1031: Faelinn verlässt Perricum wieder und macht sich zu Fuß auf den Weg gen Firun, um ihre Eltern in Wehrheim aufzusuchen.
Auf der Reichsstraße hinter Wasserburg gerät sie mit einem Söldling im Dienste des fahrenden Händlers Ibron Ilko Dukatajeff in Streit, in dessen Folge jener Söldner seinen Verletzungen erliegt. Sie kauft dem um sein Leben fürchtenden Händler (der zuvor auf Seiten seines Büttels im Handgemenge mitmischte) zum Schandpreis etwas Proviant und einen Rucksack ab.

Frühjahr 1031: Als Faelinn kurz vor Wehrheim vom vernichtenden Schicksal der Stadt erfährt, beschließt sie, selbst einen Freitod am Galgen zu suchen; ein gen Wutzenwald vorbeireisender Traviazug bringt sie jedoch von diesem Vorhaben bis auf Weiteres ab.
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20 Fragen Faelinn V2.pdf
20 Fragen
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Faelinn Stewir Mai 2018.pdf
Heldenbogen
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Meistere: Postapokalyptisches DSA; Weiden 645 BF
Spiele: A 159; A 186
Ein <3 für Magiermogule!

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Märzhäsin
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Ungelesener Beitrag von Märzhäsin » 19.05.2018 16:39

Bluthandel hat geschrieben:
19.05.2018 16:10
Wer wollte nicht schon unbedingt einmal eine doll düstere Assassinen-Feuchttraum-Halbelfe spielen? Na? Alle, gell? Nun, Ich habe mir den Traum erfüllt! :wobble:
In die Wildermark ist sie gestartet, meine "gute" Faelinn... Super aussehen tut sie, hat trotzdem aber nur gute Laune, wenn sie entweder gesoffen oder sich mit jemandem geprügelt hat. Sie ist phasenweise emo wie aus dem Bilderbuch, Selbstmordversuch inklusive. Menschen mag sie sie nur bedingt, logo, für Geldsäcke, gieriges Pack im Allgemeinen und vor allem für all die notgeilen Gaffer hat sie wenig übrig, getoppt wird das nur noch durch Elfen, durch deren Anwesenheit wird sie richtiggehend getriggert. Wenn das Spitzohr Faelinn auf ein noch spitzeres Spitzohr trifft, dann knallt´s.
Krass.....wirklich krass.....aber dennoch äußerst originell.

Da soll nochmal einer behaupten meine verweltlichte und mürrische auelfische Prospektorin aus Lowangen wäre zu ungewöhnlich und übertrieben.

Die beiden sollten sich besser niemals begegnen, das wäre einer der seltenen Momente wo eine unaufhaltsame Kraft (Faelinn) auf ein unüberwindbares Hindernis (Milena) trifft.

Ich gebe deinem Konzept 8 von 10 Punkten gemäß meiner eigenen Bewertungsskala die ich mir ausgedacht habe als ich zu viel Jägermeister getrunken habe.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 19.05.2018 23:38

Bluthandel hat geschrieben:
19.05.2018 16:10
Oho... ein bewegtes Leben hat er, der gute Adherbal. :6F:
Aber jetzt mal unter uns: der Gute ist fürwahr ein veritabler Schuft. Verrat ist eine Sache, aber dann zusammen mit Drogenmißbrauch, Drogenhandel, Chimärologie, Leichenschändung,
Danke, glaube ich, :wink: aber beim Thema Leichenschändung muss ich protestieren.
Sexuell gesehen ist er eigentlich sehr konservativ, wenn er sich's aussuchen kann (bzw zu vorgeschädigt, um Freude an Experimenten zu haben), und daher für solche ausgefallenen Sachen nicht zu begeistern. :P Das Ausgefallenste, was er freiwillig gemacht hat, war Levthans Feuer zu lernen (weil: warum soll nur die Hexe das können?), und diverse Spielzeuge mit Materialia Animat, die er für die Ehefrauen gebastelt hat, wenn er lange weg musste. Zeitweise hat er die auch über den Rahjatempel verkauft, meine ich. Als er noch knapp bei Kasse war, vor der Tobrier-Vermittlung.

Was das Aufgraben von Gräbern zwecks Untotenvermeidung angeht, sieht er das so, dass er nix dafür kann, dass Al'anfa zu weit weg ist, um rechtzeitig nach Dispens zu fragen. (Was natürlich eine gute Ausrede ist, wenn man mit Ablehnung rechnet.)
Dafür, dass den Puniner Pseudos nix besseres eingefallen ist, um Untote zu verhindern, kann er ebenfalls nichts.
Und ob man nun wegen eines Frevels vor Boron als Frevler dasteht oder wegen zweier, das ist ja nun wirklich wurst. Ist der Ruf erst ruiniert ... :)

Ein bisschen Gewissen hat er noch. Es hat ihm wirklich zugesetzt, wie er die Goblins nördlich der Trollpforte in dem Gebirge da übern Tisch gezogen hat, mit den wildesten Versprechungen, obwohl er überhaupt nichtmal berechtigt war, mit denen zu verhandeln. Aber das wussten die ja nicht. Sie haben die mittelreichischen Truppen ungehindert durchgelassen und sogar mitgeholfen und es musste sein.
("Pacta sunt servanda? Ich bin Tulamide, ich kann kein Bosparano.")

Aber unter uns: Wenn ich den Typen als Auftraggeber oder Kommandanten vor der Nase hätte würd ich laufen gehen. :oops:
Wer wollte nicht schon unbedingt einmal eine doll düstere Assassinen-Feuchttraum-Halbelfe spielen? Na? Alle, gell? Nun, Ich habe mir den Traum erfüllt!
GZ! Hammer. :ijw:
Ich persönlich bevorzuge meine Assassinen allerdings ohne auffällige Ohren.

Gratulation auch zur ausgefeilten Vorgeschichte. Bei so vielen hochrangigen Interessenten könnte man meinen, Kaiser Hal sei ein Elternteil, oder was von dem Kaliber.
Menschen mag sie sie nur bedingt, logo, für Geldsäcke, gieriges Pack im Allgemeinen und vor allem für all die notgeilen Gaffer hat sie wenig übrig, getoppt wird das nur noch durch Elfen, durch deren Anwesenheit wird sie richtiggehend getriggert.
Ich empfehle eine Ferienwohnung in den Echsensümpfen. Vielleicht sind Achaz für sie ja entspannend. Und wenn sich doch ein Mensch dorthin verirrt, ist es ein Novadi oder Pirat und direkt zum Abschuss freigegeben.
Abenteuerpunkte: 11000+ AP (erstellt mit 11000 Start-AP)

Spielt: Von eignen Gnaden
Holla die Waldfee, so hochstufig ist das Abenteuer? Für die eine mickrige halbentvölkerte Baronie? Vielleicht sollte ich mir das doch mal ansehen. :grübeln:
"Verfluchter Visirschließer."
:lol:

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Ungelesener Beitrag von Märzhäsin » 20.05.2018 11:29

@Bluthandel

Ich habe mir nun nochmal aufmerksam die 20 Fragen zu deinem Konzept durchgelesen, gestern hatte ich mich nur mit deinem Beitrag inklusive der Biografie beschäftigt.

Ich bleibe zwar bei meiner ursprünglichen Bewertung aber es gibt eine einzelne Sache die ich ein wenig problematisch finde.

Wenn ich mir die Schilderungen zu Faelinns enormer Aggressivität und Brutalität in Verbindung mit ihrem fanatischen Hass auf Elfen durchlese entsteht bei mir der Eindruck als könnte sie nicht anders als gezwungenermaßen jede Auelfe zu ermorden die ihr üben den Weg läuft und zwar vollkommen unprovoziert.

Das Problem hierbei ist dass gemäß Aus Licht und Traum Auelfen nicht überall nur vogelfreier Abschaum ohne Rechte sind sondern in diversen aventurischen Städten Bürgerrechte genießen.

Die Regionalbeschreibung geht sogar so weit zu sagen dass gut ein Drittel aller Auelfen die existieren innerhalb von Stadtmauern leben und nicht in der Wildnis.

Wenn sie ihre Mordlust und ihren fanatischen Hass oft nicht unter Kontrolle hat, so wie du schreibst, könnte das dazu führen dass sie sich irgendwann in kaum noch einer Großstadt blicken lassen kann, erst Recht nicht wenn sie mal auf die Idee kommen sollte eine hochadlige Elfe wie Gräfin Allechandriel Quellentanz von Waldstein zu ermorden und auch meine auelfische Hofkünstlerin aus Punin verfügt über diverse Verbindungen zum almadanischen Adel.

Das ist aber selbstverständlich nicht deine Schuld denn mir ist nach ausführlicher Analyse mittlerweile aufgefallen dass das problematische Elfenbild dass viele DSA-Spieler haben daran liegt dass Ulisses den Fehler gemacht hat die Regionalbeschreibung Aus Licht und Traum nicht als PDF verfügbar zu machen.

Dadurch greifen fast alle Spielleiter bei ihrer Darstellung von Elfen auf Informationen aus alten DSA 2- und DSA 3-Publikationen zurück wodurch bei Elfen schnell das Bild einer unterentwickelten, parasitären und feigen Rasse bei sämtlichen DSA-Spielern entsteht was ich sehr schade finde.

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Bluthandel
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Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 20.05.2018 18:33

Märzhäsin hat geschrieben:
19.05.2018 16:39
Da soll nochmal einer behaupten meine verweltlichte und mürrische auelfische Prospektorin aus Lowangen wäre zu ungewöhnlich und übertrieben.

Die beiden sollten sich besser niemals begegnen, das wäre einer der seltenen Momente wo eine unaufhaltsame Kraft (Faelinn) auf ein unüberwindbares Hindernis (Milena) trifft.

Ich gebe deinem Konzept 8 von 10 Punkten gemäß meiner eigenen Bewertungsskala die ich mir ausgedacht habe als ich zu viel Jägermeister getrunken habe.
Danke, danke... also, es wäre unter Umständen sogar einen Versuch wert. Milena ist schon eine echte Fey?
Wenn sie eher als eine Halbelfe rüberkäme, dann ginge am Ende sogar was in die freundschaftliche Richtung, wer weiss. Faelinn begreift sich nämlich eher als Vertreterin einer eigenständigen Spezies, die weder Mensch noch Elf ist. Und für Gleichartige tritt sie u. U. sogar gerne ein (mit Fäusten und Tritten in die Weichteile? :o) und hat tendentiell eh was für SOnderlinge übrig. War ja deshalb z. B. auch mal mit ner total uncoolen Streberin befreundet...
Ansonsten wäre es natürlich auch so spannend, zwei so hartleibige Spezies aufeinandertreffen zu sehen, dass es kracht. Zumindest OT sicher ein Spaß. :wink: Habe in Beiträgen von Dir schon das EIne oder Andere zu Milena gelesen, aber komplett auch mit Werten hast Du sie noch nicht vorgestellt, oder doch? :)

Zu den 20 Fragen: Danke für das Feedback! Ich habe mir dazu jetzt wieder ein paar Gedanken gemacht.
Zunächst ist es so, dass ich die Fragen beantwortet habe, bevor ich den Charakter richtig gespielt habe. Oft entwickelt sich am Spieltisch da ja noch etwas, so auch hier für mich.
Regeltechnisch sind die Vorurteile nur ein einziger Nachteil auf 6, den ich mir aufgesplittet habe. Also etwas, dass eigentlich nicht sofort zum Amoklauf führen sollte. Selbst ein von Hass erfüllter Charakter sollte aber z. B. einer Gräfin von Waldstein nicht sofort ungeachtet aller Konsequenzen an die Gurgel springen, auch bei noch höher ausgeprägen Vorurteilen.
Am Spieltisch würde ich es für meinen Charakter auch von der aktuellen Stimmungslage und der Situation abhängig machen. Sie hat ein Gewaltproblem, das war mir auch wichtig, aber es tritt deutlich weniger zu Tage, wenn es ihr gut geht. Dadurch bleibt der Charakter vielseitiger spielbar, ohne stark an Profil zu verlieren. Die Auseinandersetzung mit dem elfischen Erbe abseits von psychischer oder physischer Gewalt ist auch für dieses Charakterkonzept ein Ansatzpunkt für eine spannende Entwicklung, nur mit anderen Vorzeichen. ;)

Deine Anmerkung zu früheren Darstellungen von Elfen hat hier wohl besondere Relevanz: Der Charakter ist auch inspiriert durch Spielererfahrungen in der Simyala-Kampagne entstanden, die aus DSA3 Zeiten stammt. Dort sind Elfen m. E. tatsächlich als eher unfähige, sehr arrogante und um Hilfe bei den SCs jammernde Tunichtgute rübergekommen. Klar, der Plot wollte es halt so.
Ob das die offizielle DSA3-Linie ist, weiss ich nicht mehr sicher, müsste man mal nachsehen. Vor ein paar Jahren noch erschien mir der "Lichte Wälder..." Band eigentlich als ganz passend und stimmungsvoll. Aber mir fehlt bei Elfen in offiziellen Beschreibungen selbst für die "härteren" Firnelfen oft die Kante, das hmmm... "Animalische" (trifft es so halb gut, eher das Nicht-Menschliche?), die Glaubwürdigkeit einer uralten, gefallenen Hochkultur in Kombination mit einer tiefen Verbundenheit mit Natürlichem - und die Natur ist nicht immer nur Baumkuscheln und Gräser streicheln und ab und an rechthaberisch eine konfuzianische Binsenweisheit wider die plöden Menschenkinder murmeln, die Natur ist vor allem recht hart und in gewissem Sinn absolut amoralisch.
Andererseits steht DSA im Vergleich zu anderen Systemen, in denen Elfen echt nur Menschen in cool mit spitzen Ohren sind, hier noch garnicht mal so schlecht da, finde ich.
Faelinn nun sucht eher für sich eine Erklärung zu ihrer Aversion gegen Elfen. Denn eigentlich ist diese komplett irrational, es ist so das diffuse Gefühl, als seien die echten Spitzohren schuld an irgendwas und als hielten sie sie für etwas Minderwertiges - zumindest in Bereichen, die sie erahnt, zu denen ihr aber der echte Zugang fehlt, wo sie sich u. U. ihrer Entfremdung vom elfischen Lied ein Stück weit bewusst ist...?
Ach ja, ich habe zu Elfen in DSA wohl selbst so eine Art Hassliebe entwickelt. :D
chizuranjida hat geschrieben:
19.05.2018 23:38
Bluthandel hat geschrieben:
19.05.2018 16:10
Oho... ein bewegtes Leben hat er, der gute Adherbal. :6F:
Aber jetzt mal unter uns: der Gute ist fürwahr ein veritabler Schuft. Verrat ist eine Sache, aber dann zusammen mit Drogenmißbrauch, Drogenhandel, Chimärologie, Leichenschändung,
Danke, glaube ich, :wink: aber beim Thema Leichenschändung muss ich protestieren.
Sexuell gesehen ist er eigentlich sehr konservativ, wenn er sich's aussuchen kann (bzw zu vorgeschädigt, um Freude an Experimenten zu haben), und daher für solche ausgefallenen Sachen nicht zu begeistern. :P Das Ausgefallenste, was er freiwillig gemacht hat, war Levthans Feuer zu lernen (weil: warum soll nur die Hexe das können?), und diverse Spielzeuge mit Materialia Animat, die er für die Ehefrauen gebastelt hat, wenn er lange weg musste. Zeitweise hat er die auch über den Rahjatempel verkauft, meine ich. Als er noch knapp bei Kasse war, vor der Tobrier-Vermittlung.

Was das Aufgraben von Gräbern zwecks Untotenvermeidung angeht, sieht er das so, dass er nix dafür kann, dass Al'anfa zu weit weg ist, um rechtzeitig nach Dispens zu fragen. (Was natürlich eine gute Ausrede ist, wenn man mit Ablehnung rechnet.)
Dafür, dass den Puniner Pseudos nix besseres eingefallen ist, um Untote zu verhindern, kann er ebenfalls nichts.
Und ob man nun wegen eines Frevels vor Boron als Frevler dasteht oder wegen zweier, das ist ja nun wirklich wurst. Ist der Ruf erst ruiniert ... :)

Ein bisschen Gewissen hat er noch. Es hat ihm wirklich zugesetzt, wie er die Goblins nördlich der Trollpforte in dem Gebirge da übern Tisch gezogen hat, mit den wildesten Versprechungen, obwohl er überhaupt nichtmal berechtigt war, mit denen zu verhandeln. Aber das wussten die ja nicht. Sie haben die mittelreichischen Truppen ungehindert durchgelassen und sogar mitgeholfen und es musste sein.
("Pacta sunt servanda? Ich bin Tulamide, ich kann kein Bosparano.")

Aber unter uns: Wenn ich den Typen als Auftraggeber oder Kommandanten vor der Nase hätte würd ich laufen gehen. :oops:
Wer wollte nicht schon unbedingt einmal eine doll düstere Assassinen-Feuchttraum-Halbelfe spielen? Na? Alle, gell? Nun, Ich habe mir den Traum erfüllt!
GZ! Hammer. :ijw:
Ich persönlich bevorzuge meine Assassinen allerdings ohne auffällige Ohren.

Gratulation auch zur ausgefeilten Vorgeschichte. Bei so vielen hochrangigen Interessenten könnte man meinen, Kaiser Hal sei ein Elternteil, oder was von dem Kaliber.
Menschen mag sie sie nur bedingt, logo, für Geldsäcke, gieriges Pack im Allgemeinen und vor allem für all die notgeilen Gaffer hat sie wenig übrig, getoppt wird das nur noch durch Elfen, durch deren Anwesenheit wird sie richtiggehend getriggert.
Ich empfehle eine Ferienwohnung in den Echsensümpfen. Vielleicht sind Achaz für sie ja entspannend. Und wenn sich doch ein Mensch dorthin verirrt, ist es ein Novadi oder Pirat und direkt zum Abschuss freigegeben.
Abenteuerpunkte: 11000+ AP (erstellt mit 11000 Start-AP)

Spielt: Von eignen Gnaden
Holla die Waldfee, so hochstufig ist das Abenteuer? Für die eine mickrige halbentvölkerte Baronie? Vielleicht sollte ich mir das doch mal ansehen. :grübeln:
"Verfluchter Visirschließer."
:lol:
Ach, nett, der Adherbal, wie er sich auch um seine Frauen gekümmert hat, fast schon verantwortungsbewusst? :6F: Aber das mit dem Exhumieren auf die weichgespülten Puniner zu schieben, also nein, da wird doch die moralische Verantwortung schon wieder an die Gesellschaft ausgelagert. Kann es sein, dass das bei ihm über die Jahre ein bisschen zu einer Gewohnheit geworden ist? :lol:
Was macht er denn heutzutage so, ist er auf seine alten Tage ein wenig milder geworden?

Zum Assassinen in der Spitzohr-Variante: Klar, unauffällig ist was anderes. Andererseits hat die Dame ja auch Schleichen im Meisterhandwerk, vielleicht hilft das. Das Ninja-Klischee verlangt hier doch schon nach etwas ganz Besonderem... :D
In der Vorgeschichte haben sich, angestachelt durch die umtriebige, ins Kaiser-Gerbhald-Fort verbannte Adlige, diverse Personen ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt, stimmt schon. Ich dachte mir: "wenn schon Pulp Fiction, dann richtig." ;) Auch hat die Begeisterung aller Beteiligter ziemlich nachgelassen, als auffiel, dass hier womöglich ein viel-Lärm-um-nichts-Szenario vorlag. Vieles der sehr spannenden Vorgeschichte - die aktuell womöglich nie eine tiefere Rolle spielen wird - habe ich auch bewusst offen gelassen. Aber ich sehe es als nicht unwahrscheinlich an, dass die edle Exilatin eine Affäre mit dem Expeditionsleiter hatte. Das würde ihre Aktionen zumindest nachvollziehbarer motivieren.
Und der junge Delian von Wiedbrück taucht da nur auf, weil ich meinem Meister nen KGIA-NSCs quasi exemplarisch liefern wollte. :)

Reizend, wie Du mir die Echsensümpfe nahlegst. Da spricht doch der echte südaventurische Patriotismus. Aber Zweimühlen ist im Vergleich doch garnicht sooo ungastlich, trotz potentiell kreuzender Elfen..
Ich wollte in die unschuldige Baronie ja eigentlich auch mit bescheidenen 10000 AP starten, aber mein regelfuchsiger Mitspieler brauchte für sein mindestens genauso exotisches Konzept wie es meins war unbedingt 11.000... Der Meister murmelte zwar etwas von "nicht genug Progression für die Chars in der Kampagne", aber wir haben ihn dahingehend umstimmen können, dass wir sehr noch massig Luft nach oben für unsere SCs wahrnehmen. Und wir sind auch nur zu dritt. Dadurch sind die individuellen Herausforderungen schon anspruchsvoller, als bei einer größeren Heldengruppe, besonders im kämpferischen Bereich ist das nicht unerheblich.
Meistere: Postapokalyptisches DSA; Weiden 645 BF
Spiele: A 159; A 186
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Ungelesener Beitrag von Märzhäsin » 20.05.2018 20:47

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Bluthandel hat geschrieben:
20.05.2018 18:33
Milena ist schon eine echte Fey?
Nun ja, zumindest körperlich ist sie eine Vollelfe, also eine komplette Auelfe mit einer auelfischen Mutter und einem auelfischen Vater die auch über eine Sippe verfügt. Wie elfisch sie letztendlich innerlich ist liegt im Auge des Betrachters. Während sie die meisten Waldelfen und wild lebenden Auelfen als zu verweltlicht und darum als Badoc ansehen würden, ist sie verglichen mit anderen sogenannten Siedlungselfen und Stadtelfen zwar etwas rüpelhaft und mürrisch, versucht aber trotzdem sich einen Teil der Kultur und Lebensphilosophie ihrer elfischen Ahnen zu bewahren.

Das Problem hierbei ist dass sie über ein verzerrtes Bild bezüglich ihrer Ahnen verfügt was daran liegt dass die Sippe in die sie hineingeboren wurde fast vollständig aus auelfischen Exilanten besteht die von ihren ursprünglichen Sippen verstoßen wurden weil sie durch übermäßigen Kontakt zu Menschen verweltlicht sind.
Bluthandel hat geschrieben:
20.05.2018 18:33
Habe in Beiträgen von Dir schon das EIne oder Andere zu Milena gelesen, aber komplett auch mit Werten hast Du sie noch nicht vorgestellt, oder doch?
Nein das habe ich noch nicht denn Milena ist ein höchst umstrittenes Konzept und wurde hier bereits mehrfach als vollkommen absurd, albern und als Mary Sue bezeichnet obwohl meiner Meinung nach jemand der über solch gravierenden Charakterschwächen wie Milena verfügt keine Mary Sue sein kann.
Bluthandel hat geschrieben:
20.05.2018 18:33
Der Charakter ist auch inspiriert durch Spielererfahrungen in der Simyala-Kampagne entstanden, die aus DSA3 Zeiten stammt. Dort sind Elfen m. E. tatsächlich als eher unfähige, sehr arrogante und um Hilfe bei den SCs jammernde Tunichtgute rübergekommen.
Ja, das ist ein sehr gutes Beispiel für eine unvorteilhafte Darstellung von Elfen in älteren DSA-Publikationen.

Insgesamt gefällt mir Faelinn wie bereits erwähnt sehr gut und ich finde es immer sehr interessant Kommentare und Schilderungen eines Autors bezüglich seiner Charaktere zu lesen, besonders wenn sie so interessant geschrieben sind wie in deinem Fall.

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