Erleichterungen für Steckenpferde

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bluedragon7
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Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 13.12.2015 02:02

Nachricht der Moderation

Die Diskussion kam zuerst hier auf.
ladidadi hat geschrieben:
Es handelt sich nicht um Regelbeugungen. Alle Regeln wurden beachtet.
Aha? Wo findet sich denn im Grundregelwerk die Regel, die die Besonderheit der Dottora erklärt? Weder als Sonderfertigkeit noch als Vorteil ist da irgendwas passendes verzeichnet und auch die Chance eine entsprechende Regel (z. B. SF Fachwissen, kostet X AP, Vorraussetzung TAW Y) im Abenteuer aufzuführen wurde nicht genutzt..
Eine Ausrede ala in DSA4 war auch alles schlecht ist in der Hinsicht wenig hilfreich, wurde doch versprochen daß alle DSA 5 Abenteuer mit Grundregelwerk und ggf im Abenteuer genannten Sonderregeln spielbar sind. Daran muss man sich messen lassen. Und das ist auch nicht zwingend ein Versäumnis des Autors, spätestens in der Redaktion hätten die fehlenden Infos eingefügt werden müssen.

Es ist bezeichnend wie kurze Zeit es nur gedauert hat bis die Versprechen nicht eingehalten wurden. Ich habe das Versprechen zwar von vornherein für Augenwischerei gehalten, aber es wurde trotz berechtigter Kritik beibehalten und mehrfach bekräftigt.
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ladidadi
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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von ladidadi » 13.12.2015 10:36

bluedragon7 hat geschrieben:
ladidadi hat geschrieben:
Es handelt sich nicht um Regelbeugungen. Alle Regeln wurden beachtet.
Aha? Wo findet sich denn im Grundregelwerk die Regel, die die Besonderheit der Dottora erklärt?
Das kann ich dir beantworten: es handelt sich um einen klassischen Fertigkeitsprobenmodifikator. Wenn du mal z.b. Im GRW unter Geographie nachschaust, ist als Beispiel für eine +5 Erleichterung, wenn ein Charakter geographische Fragen zu seiner Heimatstadt beantwortet. Aus dem Fluff-Element "mein Held kommt aus Gradnochsjepengurken" wird also eine handfeste Probenerleichterung. Der Fluff der Dottora besteht darin, dass sie als Steckenpferd das ausführlich beschriebene spezielle Wissensgebiet hat. Sie ist quasi ein Vollnerd, wenn es ums Arivorer Gestein geht :)
Unter den Bemerkungen zu ihr gebe ich nun an, dass sie deshalb bei entsprechenden Proben eine Erleichterung um +2 kriegt.
Das ist also eine 100%ige Anwendung einer Regel aus dem GRW.
Weder als Sonderfertigkeit noch als Vorteil ist da irgendwas passendes verzeichnet und auch die Chance eine entsprechende Regel (z. B. SF Fachwissen, kostet X AP, Vorraussetzung TAW Y) im Abenteuer aufzuführen wurde nicht genutzt.
Das eben hielte ich für völlig übertrieben, da die Grundregeln den Fall ja abdecken und es sich um keinen allgemeinen Fall handelt.
Eine Ausrede ala in DSA4 war auch alles schlecht ist in der Hinsicht wenig hilfreich


Habe ich nie behauptet.
Es ist bezeichnend wie kurze Zeit es nur gedauert hat bis die Versprechen nicht eingehalten wurden. Ich habe das Versprechen zwar von vornherein für Augenwischerei gehalten, aber es wurde trotz berechtigter Kritik beibehalten und mehrfach bekräftigt.
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Ist es nicht, denn es würde keine Regel gebrochen, nur ganz normal lt. GRW angewandt.
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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 13.12.2015 11:03

Nun ja, das scheint mir in der Tat eine sehr interessante Interpretation der Fertigkeitsprobe. Mal schauen wann die ersten Spieler auf eine Erleichterung von +2 auf ihre Beschwörungen, Zauber etc. bestehen, weil es doch ihr "Steckenpferd" ist. xD

Diese Interpretation des Regelwerks ist in der Tat... interessant.^^
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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von Farmelon » 13.12.2015 11:20

Das heißt also das jeder Krieger/Kämpfer automatisch +2 Erleichterung auf alle Kampftalente bekommt, müsste da nicht der Basiswert um 2 steigen, da das eben mit der Eigenschaft zusammen hängt die erhöht wird? ^^
Bei zaubern/Beschwörungen würde ich das von der dafür nötigen Merkmalskenntnis abhängig machen. Wer das Merkmal beherrscht, für den sind alle Zauber aus dem Gebiet das Steckenpferd. Also Erleichterungen auf alle Zauber mit dem Merkmal. Alle zauber die zur selben Rep gehören die der zaubernde beherrscht wär mir da etwas zu umfangreich, könnte man aber sicher auch begründen bei Vollblutzauberkundigen.^^

@ ladidadi
Du bist also der Autor?
Schade das du dann nicht mehr Informationen für uns hast über die Hintergründe und Überlegungen zu all dem, dafür hab ich ja extra den passenden Thread verlinkt. Trotzdem danke sehr, das du dich hier beteiligst! :)

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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 13.12.2015 11:28

Ihr missversteht hier anscheinend etwas:
Zwar sind für alle Fertigkeiten und Fertigkeitsgruppen bestimmte Modifikatoren angegeben, aber diese Systeme sind nicht ohne weiteres übertragbar. Ich denke, niemand wird, nur weil beim Kampf eine "vorteilhafte Position" eine Erleichterung auf die AT gibt, diese Erleichterung auch für Sphärenkunde fordern.
Die Regeln geben hier entsprechende Modifikatoren vor, mal expliziter (Liturgien, Zauber, Kampf), mal ein wenig freier mit Beispielen (Talente). Auf dieser Basis (an die hatte ich persönlich noch gar nicht gedacht hatte) ist die Erleichterung für die Dottora völlig regelkonform, eine Erleichterung einer Zauberprobe oder eines Angriffs wegen Routine aber nicht, soweit ich das sehe.
Aber: Die ganze Diskussion um diese Frage ist hier im Bewertungsthread ja eigentlich offtopic, vielleicht sollte das alles mal in einen neuen Thread verschoben werden.

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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 13.12.2015 11:33

Das hat in der Tat nichts mit normalen Fertigkeitsmodifikatoren zu tun, wie sie in GRW 23f beschrieben werden. Die Geographie-Analogie funktioniert nicht, weil Geographie ausdrücklich die heimatliche Topographie einschließt. Genauso gut erhielte ein Mensch in den DZ einen geringeren Geschichtswissen-Modifikator, wenn es um die Geschichte der DZ geht - um die räumliche Dimension auf ein verwandtes Beispiel der zeitlichen zu übertragen. Gesteinskunde hat jedoch bestenfalls leichter und schwerer identifizierbares Gestein oder eben mehr oder weniger spezielles/umfangreiches Wissen.
Dass die Dottora Ahnung von Steinen hat und dass Steine ihr Steckenpferd sind, bildet ihr Fertigkeitswert in Gesteinskunde ab. Statt ominöser 2er Erleichterung hätte man auch einfach ihren Fertigkeitswert um 2 erhöhen können.
Wenn sie in anderen Wissensgebieten die relevanten Teilgebiete, die Steine betreffen, besonders beherrscht, kann das über eine Fertigkeitenspezialisierung dargestellt werden.
Ortskunde (Arivor) ist in DSA5 (anders als in DSA4.1) keine Option mehr, da es nur noch Proben auf Gassenwissen und Orientieren erleichtert.
Wie zu sehen ist, gibt es hinreichend einfache Möglichkeiten, die Expertise der Dottora darzustellen, ohne ihr irgendwelche Erleichterungen anzudichten, die nicht vom Regelwerk gedeckt sind. Andernfalls, wenn man willkürlich Fluff in Regeln umsetzen will und Steckenpferde mit Erleichterungen versieht, kommt es nämlich in der Konsequenz dieser Argumentation zu den von Sumaro beispielhaft genannten Problemen.


Ich lagere die Diskussion mal aus, sollte da noch mehr kommen.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 13.12.2015 11:37

Den Bonus von +2 auf "Kentnisse bezüglich Arivorer Gesteins" mit +2 auf Zauber und Waffentalente zu vergleichen, finde ich gar nicht mal so abwegig. Zu DSA5 habe ich jetzt auf Anhieb nichts gefunden, in 4.1 gibt es aber Spezialisierungen auf Waffen. Das sind im Endeffekt auch +2. Genauso wie es +2 bei Zaubern gibt, nur eben für Spo.Mods. und Varianten. Vielleicht sollte man noch die DSA5 Regelwerke zu Kampf und Magie abwarten.
Kann man das vielleicht ausgliedern? Ich finde das Thema interessant, möchte aber nicht den Umfragethread zumüllen.

Benutzer 498 gelöscht

Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von Benutzer 498 gelöscht » 13.12.2015 11:41

Herr der Welt hat geschrieben:Andernfalls, wenn man willkürlich Fluff in Regeln umsetzen will und Steckenpferde mit Erleichterungen versieht, kommt es nämlich in der Konsequenz dieser Argumentation zu den von Sumaro beispielhaft genannten Problemen.
Hm. Hat jemand denn mal einen Verweis auf eine Stelle im Regelwerk, die nahelegen könnte, dass bei Zaubern solche Modifikatoren möglich seien? Ich finde da nämlich nichts in der Art. Im Gegensatz zu den Talenten, wo entsprechende Modifikatoren explizit genannt werden. Ich kann da euren Punkt nicht nachvollziehen.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 13.12.2015 13:05

Mit diesem Verweis hast du völlig recht. Zauber werden auch nie als "normale" Probe sondern immer erschwert abgehandelt nach dem Regelwerk.

Aber bei anderen Talenten kann man diese Erleichterung durchaus einfordern. Bei Heilkunde ("Ich heile doch ständig Schnittwunden!"), bei Sinnenschärfe ("Ich habe schon unzählige Male mein Gehör benutzt und bin damit total vertraut!"), bei Selbstbeherrschung ("Ich habe schon von Kindesbeinen an Schmerztraining gehabt, natürlich ist das mir in Fleisch und Blut übergegangen!"). Und das kann wirklich nicht gewollt sein.
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Re: VA03 Unheil über Arivor

Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 13.12.2015 14:02

ladidadi hat geschrieben: Das kann ich dir beantworten: es handelt sich um einen klassischen Fertigkeitsprobenmodifikator. Wenn du mal z.b. Im GRW unter Geographie nachschaust, ist als Beispiel für eine +5 Erleichterung, wenn ein Charakter geographische Fragen zu seiner Heimatstadt beantwortet. Aus dem Fluff-Element "mein Held kommt aus Gradnochsjepengurken" wird also eine handfeste Probenerleichterung. Der Fluff der Dottora besteht darin, dass sie als Steckenpferd das ausführlich beschriebene spezielle Wissensgebiet hat. Sie ist quasi ein Vollnerd, wenn es ums Arivorer Gestein geht :)
Steckenpferd oder Vollnerd sind aber was anderes als hat X Jahre seines Lebens in Gradnochsjepengurken verbracht. Sprich die Regeln des GRWs wurden eben nicht passend angewendet.

Wie bewerte ich in AP wenn einer meiner Spieler in Fertigkeit X ein Steckenpferd haben will? In Gradnochsjepengurken spielt man ja eher selten, aber ein Steckenpferd kann deutlich häufiger vorkommen
Weder als Sonderfertigkeit noch als Vorteil ist da irgendwas passendes verzeichnet und auch die Chance eine entsprechende Regel (z. B. SF Fachwissen, kostet X AP, Vorraussetzung TAW Y) im Abenteuer aufzuführen wurde nicht genutzt.
Das eben hielte ich für völlig übertrieben, da die Grundregeln den Fall ja abdecken und es sich um keinen allgemeinen Fall handelt.
Die Grundregeln decken Steckenpferde eben nicht ab, sonst gäbe es ja eine entsprechende Regel. Nur zur Erinnerung eine 2er Erleichterung ist weit mehr als eine 2Punkte Fertigkeitsspezialisierung.
Wenn ich jetzt jemanden haben will, der in einem bestimmten Gebiet des Geschichtswissen nicht nur spezialisiert ist sondern eben ein Steckenpferd hat, wäre es nicht Sinnvoll da einen Regeltechnischen Fall für zu haben? Oder kann sich jeder Spieler für seine Helden beliebig Steckenpferde aussuchen?
Sowas kann natürlich noch im Kompendium kommen.
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Lhysthrobal » 14.12.2015 07:53

Guten Morgen,

ohne den Ursprung des Problems genau nachverfolgt zu haben, hier eine kleine Anmerkung:

Ein Steckenpferd/Hobby ist m. E. nicht zwingend mit Talent in dem Bereich gleichzusetzen. Vielleicht will die betroffene Person darin gut sein, ist aber leider nur mäßig talentiert. Ich z. B. spiele schon sehr lange DSA, würde mich aber höchstens als mäßig guten Meister bezeichnen (obwohl es mir hin und wieder Spaß macht). Talent sollte sich dann tatsächlich im entsprechenden Fertigkeitswert ausdrücken. Um eine "regionale" Besonderheit (Gesteinskunde in Arivor), hilft es da vielleicht eine Spezialisierung auf eben dieses zu kaufen. Umgekehrt gibt es ja auch Fälle, in denen Leute etwas wirklich gut können, aber eigentlich keine Lust dazu haben.

Ursprünglich hatte ich gedacht, dass die SF Ortskenntnis hier auch hätte weiterhelfen können, da ich sie mit allen Aspekten des jeweiligen Ortes (also auch Gestein, Pflanzen- und Tierwelt u.s.w.) in Verbindung gebracht habe. Leider ist dem laut GRW S. 218 nicht so (nur Erleichterung bei Gassenwissen und Orientierung).

Schöne Grüße


L

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von ladidadi » 14.12.2015 09:19

Hallo. Um das mal richtig zu stellen:

Die eigentliche "Regel", um die es hier geht, ist die, dass ein Spielleiter einem Spieler nach eigenen Ermessen Proben modifizieren kann. In irgendeiner Form gibt es in nahezu jedem Rollenspiel solche Möglichkeiten, sei es in Form von Mindestwürfen/DCs/whatever oder eben durch Talentprobenmodifikation, die es schon seit DSA 2 gibt. DSA 5 gibt Beispiele für solche Mods vor, an denen sich ein SL orientieren kann.

Und da ich mich im Vorweihnachtsstresd zu sehr in Rage rede, bin auch hier im Thread raus :)
Zuletzt geändert von ladidadi am 14.12.2015 21:44, insgesamt 1-mal geändert.
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>Helfried von Aras<
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von >Helfried von Aras< » 14.12.2015 10:05

ladidadi hat geschrieben: Hallo. Um das mal richtig zu stellen:

Die eigentliche "Regel", um die es hier geht, ist die, dass ein Spielleiter einem Spieler nach eigenen Ermessen Proben modifizieren kann. ...
Aber warum habt ihr die Modifikation schon eingerechnet, wenn diese von jedem Meister vergeben kann? Wäre es hier nicht sinnvoller, den Wert nicht zu erhöhen und dem Meister den Hinweis zu geben, dass er bis zu Wert modifizieren kann - im Rahmen der Regel zu DSA5?
ladidadi hat geschrieben: Damit ist die Diskussion hiermit beendet, da sie abschließend beantwortet wurde. Admin, du kannst den Thread schließen :)
Toll, wenn jemand gesagt wird, wenn man aufhören soll zu disktutieren. Aber vermutlich soll der kleine Smiley am Schluß es lustig meinen ;)

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.12.2015 10:12

Euer Meister kann euch jederzeit sagen, "OK, in deiner Hintergrundstory steht, dass du aus Burg Falkenhorst stammst, welche wir jetzt gegen Orks verteidigen müssen. Du hast sie als Kind immer erkundet, deshalb sind deine Kriegskunst-Proben heute bei dieser Schlacht um 2 erleichtert". Genau so eine Anmerkung gibt es in UüA zur Dottora, die ihr Leben der Erforschung des Gesteins in der Gerondrata gewidmet hat.
Dem kann ich großteils zustimmen. Natürlich gibt es die SF Ortskenntnis, aber dass ein Held sich in seiner Heimatstadt (oder bei einer Metropole in seinem Viertel) auskennt, akzeptiert wohl jeder Meister und Mitspieler.
Ebenso ist unmittelbar eingängig, dass ein Eleviner weissmagischer Beherrscher und ein Brabaker Nekormant sehr unterschiedliches Wissen über Magiekunde haben, selbst wenn sie beide mit 6 oder 7 drauf anfangen. Der Weissmagier wird kaum die Vorgehensweise für eine Leichenerhebung runterrattern können, der Schwarzmagier hingegen bei Fragen der Herrschaftsmagie öfter passen müssen.

Bei der Geologin wäre es in meinen Augen allerdings glücklicher gewesen, ihr eine Talentspezialisierung auf Gesteinskunde zu geben (falls es das in 5 noch gibt) Oder einfach einen höheren Wert...
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Lhysthrobal » 14.12.2015 10:55

Hallo,

mit Blick auf die SF Ortskenntnis sind aber Erleichterungen auf Gesteinskunde (örtliche Steine), Pflanzenkunde (regionale Pflanzen), Tierkunde (regionale Tierwelt), Rechtskunde (lokales Recht) nicht vom Meister "einklagbar", da die Regeln ausdrücklich nur auf Gassenwissen und Orientierung rekurrieren. Insoweit sind hier Erleichterungen reiner Meisterentscheid im Einzelfall (also willkürlich) oder Hausregel.

Talentspezialisierungen gibt es tatsächlich. Die heißen jetzt Fertigkeitsspezialisierungen und beziehen sich bei Geographie auf die einzelnen Regionen und nicht auf bestimmte Fachfragen (Gesteine). Gesteinskunde gibt es als Fertigkeit in DSA 5 so nicht. Geographiespezialisierung bildet somit die regionalisierte Gesteinskunde ebenso schlecht ab wie eine Geländekunde, die sich auf bestimmte Teraintypen bezieht (wie etwa Gebirge oder Wald). Insoweit ist man mit einer Erleichterung nach Meisterentscheid vielleicht doch am besten bedient. Ansonsten kann man ja eine Haus-SF "Regionale Gesteine" für 5 AP einführen :-)

Auch die Abbildung unterschiedlicher fachspezifischer Magiekunden ist erstmal explizit nicht geregelt. Nach GRW S. 204 sind Anwendungsgebiete (die sich für die Fertigkeitsspezialisierung eignen) von Magiekunde: Artefakte, Magische Wesen, Rituale und Zaubersprüche. Fachrichtungen sind dort nicht vorgesehen. Zwar ist die Aufzählung der Anwendungsgebiete nicht abschließend, allerdings ist fraglich, ob in offiziellen Abenteuern andere als die auf S. 204 genannten Gebiete benannt werden und somit Nutzen entfalten können. Theoriewissen in dem einzelnen Zauber würde ich vielleicht auch gar nicht über Magiekunde selbst, sondern über eine alternative Probe auf den Zauber selbst abbilden und Magiekunde nur heranziehen, um allgemeine Kenntnisse herzuleiten (z. B. das Erkennen eines Zaubers an einer Gestik), so der Held den entsprechenden Zauber nicht beherrscht (wenn er ihn beherrscht, bedarf es m. E. nicht zwingend einer Probe, um einen traditions [und ggf. sprachgleichen] Zauber zu erkennen). Auch eine Erleichterung auf Magiekunde bei Beherrschen einer passenden SF Merkmalskenntnis wäre Meisterentscheid im Einzelfall oder Hausregel.

Schöne Grüße


L

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 14.12.2015 18:43

ladidadi hat geschrieben:Euer Meister kann euch jederzeit sagen, "OK, in deiner Hintegrundstory steht, dass du aus Burg Falkenhorst stammst, welche wir jetzt gegen Orks verteidigen müssen. Du hast sie als Kind immer erkundet, deshalb sind deine Kriegskunst-Proben heute bei dieser Schlacht um 2 erleichtert". Genau so eine Anmerkung gibt es in UüA zur Dottora, die ihr Leben der Erforschung des Gesteins in der Gerondrata gewidmet hat.
Eine sehr narrativistische Herangehensweise. Durchaus legitim, hat aber leider keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit. Wenn eine Gruppe lieber simulationistisch oder gamistisch spielt, sind solche Erleichterungen einfach nicht zu gebrauchen und wirken willkürlich. (Vielleicht war auch das das Problem, das ich mit UüA hatte. Ein "miterlebbarer Katastrophenfilm" ist wahrscheinlich sehr narrativistisch, während ich mich eher den beiden anderen Spielstilen zugehörig führe.)
ladidadi hat geschrieben:Hier irgendwas Neues zu wittern, irgendwelche Möglichkeiten zum Regelf***en, bei denen dann Kampfwerte verbessert oder jede einzelne Probe mit einer bestimmten Fertigkeit immer einen Bonus geben (a la "ich heile gerne Wunden"), ist so abstrus, dass es wehtut. Es ist regeltechnisch auch 0 abgedeckt.
Ach, und wo ziehst du die Grenze? Warum bekommt dein Charakter mit einem Doktor in Geologie Erleichterungen auf ihrem Fachgebiet und meiner mit einem Doktor in Medizin nicht? Weil das eine nur Fluff ist und das andere auch mal relevant seine kann? Reich es da nicht, dass ich schon die doppelten AP für zahlen musste?

Wenn du die Dottora hättest kompetent darstellen wollen, hätte sie auch einfach einen entsprechend hochen Talentwert bekommen können. Kompetenz zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass man auch schwere Proben zuverlässig schaft, und nicht dadurch, dass sie irgendwelche ominösen Erleichterungen bekommt. Natürlich kann eine Aufgabe für sie subjektiv einfach sein, objektiv ist sie aber immer noch schwer muss auch dementsprechend erschwert werden. Dazu gab es erst vor wenigen Tagen hier einen guten Thread dazu.
ladidadi hat geschrieben:Es ist wirklich bezeichnend für die DSA Szene und lässt mich am Wunsch der Leute an einem spannenden schönen Spiel zweifeln, dass so etwas ernsthaft diskutiert wird. Und das hat nichts mit Spielstil zu tun.
Damit ist die Diskussion hiermit beendet, da sie abschließend beantwortet wurde. Admin, du kannst den Thread schließen :)
Achja, während ich deinen Diskussionsstil drüben im Bewertungsthread noch grundsätzlich in Ordnung fand (wenn man von der nicht-editierten Version deines ersten Beitrages absieht), so finde ich deine Unterstellungen und unterschwelligen Beleidigungen hier alles andere als professionell oder angebracht. Und den Mund lasse ich mir sicher nicht verbieten! Wenn du in einem Forum etwas schreibst, dann musst du auch mit Antworten leben können. Da wird nichts geschlossen, nur weil jemand seine Meinung für über alle Zweifel erhaben hält!
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Varana » 14.12.2015 20:43

[mod]Ich bitte darum, den Thread in einem weniger scharfen Ton fortzusetzen.

Geschlossen wird (noch) nichts.[/mod]

Wir schließen Threads ggf., wenn sie eskalieren, aber nicht, weil eine Seite (oder alle Seiten) der Meinung sind, das Thema wäre ausdiskutiert. ;)

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von ShadowAsgard » 15.12.2015 11:51

Ich finds schade, dass der höfliche Umgangston hier nicht gewahrt bleibt und einige Menschen sich hier scheinbar nicht leiden können.
Ist es wirklich der Weltuntergang, nur weil ein paar Regeln nicht konsequent eingesetzt bzw verbogen werden?Ich denke, dass keiner der Beteiligten hier vorher beleidigt wurde.Leben und Leben lassen, bitte :D

Zum Topic: Letzlich hängt das Alles von dem Spielstil der Gruppe ab,oder? Ich denke, dass die Regeln im Grundregelwerk so und so verstanden werden können. Der Narrativist mag die Erleichterung als Fluff-Element zählen, während der Gamist nach der Talentspezialisierung fragt.Am Ende wäre der Effekt doch Derselbe; eine Probe mit höheren Erfolgsaussichten.
Mein Vorschlag: Sollte eine Person eine Probe mit hoher Wahrscheinlichkeit schaffen sollen(is das deutsch? xd), sollten im Abenteuer neben den Erleichterungen anderweitige Informationen stehen
(Bsp: Dottora ist eine begabte Geologin, die sich Zeit ihres Lebens mit ihrem Fachgebiet auseinandergesetzt hat, Spez(Gesteinskunde), 2er Erleichterung oder je nach Meisterentscheid +2 TW in dem Talent)
Ich weiß, dass dies den Rahmen mit zunehmender Häufigkeit sprengen dürfte, aber es wäre eventuell eine Übereinkunft.
Ansonsten sollten einfach bestimmte Modifikationen immer begründet sein, der Unterschied liegt nur in der Argumentation
Was meint ihr? :D

LG ShadowAsgard

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Andwari » 15.12.2015 13:04

@ShadowAsgard
Eine explizite Würfelanleitung für die Probe ist doch alles, aber nicht mit dem Begriff "Fluff" zu beschreiben - gibt es was crunchigeres als die gewürfelte Probe?
Der Narrativist, der erst würfelt und dann das Ergebnis ignoriert, bescheißt und ärgert damit einfach nur den Gamisten. Er hätte besser daran getan, eben keine Probe zu würfeln, sondern das aus der Situationsbeschreibung mit einer "ah, der sieht genau aus wie A137 in meiner Sammlung"-murmelnder Dottora aufzulösen. Nicht jeder Munchkin ist Narrativist. Für den besonderen Erfolg der Narrativisten-Probe braucht man eine entsprechend mitreißend oder liebevoll gestaltete Szene.

Angaben wie "2er Erleichterung oder +2 Talentwert" sind abolut übel - denn sie sagen dem SL, dass der Autor keinen Wert auf die Probe legt und er sich doch irgendwas Buntes ausdenken soll - keine Hilfe für den SL.
Die beiden Angaben beschreiben für DSA5 deutlich unterschiedliche Proben - bei irgendeinem Abenteuer könnte man das ja mal im Eifer des Schreibens vergessen (wir hatten ja auch genug DSA3-Werte in DSA4-Abenteuern), aber doch bitte nicht im ersten großen DSA5-Abenteuer mit Metaplot-Großereignis-Hauptstrang. Wenn das von einem Autor kommt, dem Zahlenwerte eher egal sind, müsste halt die Redax entsprechend liefern - oder man vergrault gezielt Gruppen, deren SL auch würfelbare Proben haben will und den Charibogen nicht ausschließlich als Blatt zum Charibild draufkleben sieht.
Zur Verdeutlichung, was es bedeutet, mit 13er Eigenschaften und TaW5 eine ansonsten unmodifizierte Probe mit +2 TaW (A) oder 2er Erleichterung (B) zu würfeln, jeweils die Chancen für Nicht-Bestehen (F) und die QS-Stufen:
A) 17,5% F - 34,4% QS1, 20,4% QS2, 27,7% QS3
A) 09,9% F - 39,3% QS1, 50,8% QS2


Für den reinen Gamisten muss eine Liste der "Steckenpferde" halt irgendwo auf dem Charibogen stehen und darf sich nicht je nach Laune des SL oder Schwafeltalent des Spielers beliebig erweitern lassen. Wenn persönliches Können des Charis halt ansonsten immer auf der TaW-Skala ausgedrückt wird und Umgebungsvariablen (objektive Probenschwierigkeit, Werkzeug, usw.) auf der EW-Modifikations-Skala, dann sollte das nicht für einen solchen Einzelfall durchbrochen werden - ich denke niemand hätte sich darüber aufgeregt, wenn bei der Dottora ein entsprechend hoher TaW angegeben wäre - ggf. mit dem Hinweis, dass der sich auf ihr hier ständig präsentes Spezialgebiet bezieht und sie entführt und in den Teppich gewickelt im Koscher Bergwerk weniger gut performen würde.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von myrkur » 15.12.2015 13:18

bluedragon7 hat geschrieben:Eine Ausrede ala in DSA4 war auch alles schlecht ist in der Hinsicht wenig hilfreich, wurde doch versprochen daß alle DSA 5 Abenteuer mit Grundregelwerk und ggf im Abenteuer genannten Sonderregeln spielbar sind. Daran muss man sich messen lassen. Und das ist auch nicht zwingend ein Versäumnis des Autors, spätestens in der Redaktion hätten die fehlenden Infos eingefügt werden müssen.

Es ist bezeichnend wie kurze Zeit es nur gedauert hat bis die Versprechen nicht eingehalten wurden. Ich habe das Versprechen zwar von vornherein für Augenwischerei gehalten, aber es wurde trotz berechtigter Kritik beibehalten und mehrfach bekräftigt.
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Ohne jetzt mit der genauen Situation im Abenteuer oder DSA 5 bereits weiter vertraut zu sein, aber ich habe (hoffentlich richtig) herausgelesen, dass es sich um eine 2er Erleichterung für einen NSC dreht, weil dieser im abgefragten Fachgebiet sich besonders gut auskennt, ohne jedoch gleich über eine entsprechende Spezialisierung o.Ä. zu verfügen.
Soweit mal zu meinem Verständnis der Situation.

Vor diesem Hintergrund finde ich, dass du die Sache hier schon ein wenig überstrapazierst.
Zwar bin ich auch der Meinung, dass zumindest offizielle Abenteuer sich weitestgehend an die offiziellen publizierten Regeln halten sollten, aber an einem solchen Beispiel nun gleich festmachen zu wollen, dass das Versprechen gebrochen worden sei, die Abenteuer mit dem Grundregelwerk spielen zu können halte ich für etwas zweifelhaft.
Es mag zwar sein, dass es keine knallharte Regel gibt, die den 2er Modifikator rechtfertigt, aber der Grundmechanismus der Probenerleichterung ist doch mit Sicherheit im Grundregelwerk enthalten und somit ist das Abenteuer problemlos mit GRW spielbar.

Also ich sehe da einen Begriffsunterschied zwischen Spielbarkeit und Erklärbarkeit.
Meiner Interpretation nach wäre das Versprechen erst dann gebrochen, wenn in einem Abenteuer auf eine Regel, wie z.B. einen Vorteil, eine Sonderfertigkeit oder die regeltechnischen Werte einer Kreatur verwiesen wird, die im GRW nicht vorkommen und auch im Abenteuer nicht ausgeführt wird, wie die Regel funktioniert.
Das ist meines Erachtens hier aber nicht gegeben.

Anmerkung: ich war mir jetzt nicht sicher, ob ich den Beitrag lieber hier, oder im ursprünglichen Abenteuerthread posten soll. Bei Bedarf kann er gern verschoben werden.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von BenjaminK » 15.12.2015 13:25

Wenn man sich in der Heimatstadt auskennt und damit entsprechende Proben erleichtert werden, dann sollte das vermerkt sein. Dann muss auch da nicht die Meisterwillkür herhalten, wann und bei welchen Dingen wie sehr eine Probe modifiziert wird.

Steckenpferd ist eine Talentspezialisierung, ein feines Teilgebiet mit viel Detailwissen, eine Lieblingssportart, nicht aber eine generelle Einsetzbarkeit oder ein Umstand etc. (Mit dem Helden verbunden)
Ein nackter Talentwert ist eine verdichtete Zahl, hinter der sich einiges verbergen kann. Ein Wissensgebiet, allgemeine Sporttauglichkeit, nicht aber eine Spezialisierung oder ein Umstand etc. (Mit dem Helden verbunden)
Ein situativer Umstand - wenn nicht explizit verregelt - ist eine vom SL willkürlich eingeschätzte durch den Umstand Hilfe oder Behinderung bei der Tätigkeit. Ein zufälligerweise passendes Nachschlagewerk, eine Schwimmweste, nicht aber ein Talentwert oder eine Talentspezialisierung etc. (Mit der Umwelt verbunden)

Wenn also jetzt der willkürliche Bonus zur "korrekten Anwendung" von Regeln aufsteigt, dann sind eigentlich die Regeln nicht mehr gültig, weil irgendwo steht ja auch in den Regeln, dass der SL getrost Regeln in den Hintergrund schieben darf, damit gespielt und nicht geregelt wird. Demnach ist die "korrekte Anwendung" der Regeln auch ein Biegen und Brechen der Regeln und damit gibt es keine korrekt anwendbaren Regeln mehr. Und demnach ist das Berufen auf die meisterliche Willkür als Regel in meinen Augen nicht dazu geeignet, regeltreue Diskussionen zu führen.

Alles in allem hört sich das, auch mit der Gegendarstellung, für mich so an, als ob der NSC eine Extrawurst bekommt, die mit Willkür begründet ist. Das wiederum zeigt mir, dass mein Spielstil bzw. Spielleiterstil, nicht mit dieser Art Abenteuer kompatibel ist.

@Myrkur
Ja, es geht eigentlich nur um einen 2er Bonus, der einfach aus der Luft gegriffen ist und als "Steckenpferd" bezeichnet eine willkürliche Probenerleichterung zur knallharten Regel aufsteigen lässt. Im Regelwerk gibt es kein "Steckenpferd", dieser NSC bekommt aber den Bonus dazu weil es so festgeschrieben ist. Andererseits ist es laut Regelwerk möglich, dass eine Probe situativ erleichtert/erschwert wird; 1. vom Spielleiter und 2. von den Umständen, nicht aber von der Person/Held.

"Du bist stark? Hohe KK15? Na dann bekommst du einen Bonus von 5 Punkten!"
"Du bist schwach? Niedrige KK8? Na dann bekommst du einen Malus von 8 Punkten!"
Leitet gerade;
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Twix » 24.12.2015 05:12

Was für ein Shitstorm eine durch den persönlichen Hintergrund bedingte 2er Erleichterung für eine Meisterperson auf eine Probe auslösen kann.

Wow. Sowas verwende ich dauernd.
Da bekommt die Meisterperson also eine 2er Erleichterung auf ihre Geographieprobe zur Untersuchung von Steinen bei Arivor nachdem sie dort jahrelang Steine knutschte.
Wo in dem Abenteuer steht, dass das eine allgemeingültige Regel sein soll?
Sorry, ich habe eure Erklärungen gelesen, warum euch das aufregt. Aber ich verstehe es nicht.
Bin wohl zu dumm.

Da kann ladi nur froh sein, dass er nicht gegendert hat.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Cifer » 24.12.2015 11:55

Wo in dem Abenteuer steht, dass das eine allgemeingültige Regel sein soll?
Tut es ja nicht. Genau das ist quasi das Problem - es steht nirgends, was das sein soll. Da wird irgendwie aus dem Nichts heraus eine Erleichterung auf ein "Steckenpferd" vergeben. Wo ich dann natürlich auch sagen kann "Hey, das Steckenpferd meines Beschwörers sind Dämonen - Meister, reich den Bonus rüber!"

Letztlich verstehe ich schon, warum die Erleichterung gewählt wurde, denn das Talentsystem von DSA5 ist eben nicht mehr (und evt. noch nicht, mit Kompendium und co) darauf ausgelegt, dass da Leute sowas wie "Gesteinskunde" haben, weil solche für Helden eher unwichtigen Fachbereiche maximal breit abgehandelt werden und in Geographie verschwunden sind. Allerdings macht das Abenteuer jetzt genau das, was gesagt wurde, das nicht passieren wird: Eine Sonderregel wird irgendwie aufgestellt, aber nicht weiter erklärt. Und wenn im Kompendium oder sonstigen Regelbuch irgendwann mal sowas wie "Spezialgebiete" eingeführt werden, bin ich mir ziemlich sicher, dass man sich an die vier Zeilen des Abenteuers nicht erinnern wird und stattdessen was neues formuliert.

Insofern würde ich statt
Besonderheiten: Niemand kennt das Gestein und die
derologischen Gegebenheiten und kann deren Verhal-
ten so gut voraussagen wie sie (alle entsprechenden
Proben um 2 erleichtert).
lieber das hier schreiben
Sonderfertigkeiten: Spezialgebiet (Gesteinskunde II)

[Sonderfertigkeitskasten]Spezialgebiet ([Gebiet] I/II)
Spezialgebiete sind über mehrere Talente verstreute Steckenpferde des Helden. Sie vereinigen mehrere dünne Ausschnitte einzelner Talente zu einem Wissensbereich, in dem sich der Held besonders auskennt.
Regel: Meister und Spieler einigen sich auf ein Spezialgebiet. Dieses sollte nicht den Großteil aller Anwendungen eines Talents umfassen, kann aber durchaus in mehreren Talenten Wirkung zeigen. Betrifft eine Probe das Spezialgebiet, erhält sie eine Erleichterung von 1/2 Punkten.
Beispiele sind Gesteinskunde (wirkt z.B. auf passende Proben bei Geographie, Sinnesschärfe, Rechnen und Mechanik), Viehzucht (Tierkunde, Fesseln, Heilkunde Wunden/Krankheiten) oder die Rondrakirche (Etikette, Götter & Kulte, Geschichtswissen)
Voraussetzungen: Fertigkeitswert eines passenden Talents auf 8 (I), Fertigkeitswert eines passenden Talents auf 14 (II)
AP-Wert: je nach Spielrelevanz. Meister und Spieler einigen sich je nach Relevanz analog zu den Einstufungen der Fertigkeiten auf einen Steigerungsfaktor zwischen 1 und 4; I kostet den fünffachen Faktor in AP, II den zehnfachen[/Sonderfertigkeitskasten]
Und plötzlich haben wir etwas, mit dem in Zukunft auch SCs etwas anfangen können.
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Twix » 24.12.2015 13:10

ut es ja nicht. Genau das ist quasi das Problem
Na dann ist das keine allgemeingültige Regel, sondern, wie es Ben so schön formulierte, situative Erleichertung. Punkt.

Wenn dann ein Spieler auf den MEister zukommt kann er das ebenso gewähren...oder auch nicht.

Das Problem ist dann, dass Spieler das quasi per Präzedenzfall auch einfördern könnten?
Wenn Alrik zum 100ten male Alricos Fleisch zusammenflickt, dann bekommt er vielleicht die 2er Erleichterung auf Alrico zusammenflicken.
Wenn Xerbert zum 100ten Male Xalcotecel den Weltenvertilger am 1. Namenlosen beschwört für den Dienst Weltenvernichtung, dann bekommt er halt ne 1er Erleichterung da drauf.

Oder eben auch nicht.
Ist wie fast alle Erleichterungen total im Ermessen des Meisters, oder in dem Falle des Autoren.
Zu viel Auslegungssache? Zu viel Freiheit? Zu wenig Verregelungswahn?

Erinnert mich an meine Shadowrun Zeiten.
Die verregelte Einführung der Spezialisierung der Spezialisierung.
Shotgun 6, Metzelmeistershotgun 9, Meine Metzelmeistershotgun 12
Ja. Kann man machen. Muss man nicht.

Es wurde keine präzise Regel oder SF formuliert.
Es braucht keine Regel für so etwas.
Gabs bisher auch nicht.
Klar kann man dann irgendwelche SF einführen. Spezialisierung der Spezialisierung "Alrico zusammenflicken" 2AP +2 Erleichterung auf Alrico flicken.
Regelwahn in allen Ehren.
Muss man aber nicht
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 24.12.2015 13:28

Wie geil... Regelwahn als Argument für Willkür der Regeln. :lol:

Der Regelwahn beginnt dann, wenn man einfach irgendwelche Regeln erfindet. :)

Klare Regeln sind ein Instrument gegen den Regelwahn, der durch die absolute Willkür von Autor und SL entsteht.

Erleichterungen sind ein wichtiger Regelmechanismus in DSA5, weil sie effektiv die Eigenschaften etc. erhöhen. Das liegt eigentlich nicht "mal eben" im Ermessen des SL. Sonst ist einmal eine Hunderasse identifizieren um 5 erleichtert und beim nächsten Mal um 3 erschwert, weil man eben gerade ne andere Stimmung hat.^^ Das ist dann der Wahnsinn der Regeln. Man tut das gleiche und bekommt trotzdem unterschiedliche Ergebnisse xD
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Twix » 24.12.2015 13:33

verregelung bis ins kleinste und jede Eventualität ist Regelwahn

Zumindest für mich.

Und natürlich liegen Erleichterungen im Ermessen des Meisters.
Also zumindest bei uns.


Dann ist es eben einmal +3 und einmal 10 Abende später +5 so für tendentiell die gleiche Sache.
Kam das bei euch bisher noch nie vor?

Na und?

Wenn sich einer dran erinnert wie hoch die Erleichterung zuletzt war, kann man sich ja beschweren. Wenn es denn sein muss.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 24.12.2015 14:09

Verregelung jeder Eventualität hat hier niemand gefordert. Hier wurde nach einem brauchbaren, generalisierbarem und nachvollziehbarem Mechanismus gefordert, der keine Willkür des SL oder der Autoren benötigt.

Das es auch mit Willkür funktioniert, ist vollkommen klar. Das Willkür keine Basis für ein Regelsystem sein kann "Der SL entscheidet was ein Wuchtschlag +5 machen kann" ist ebenso klar. Und gerade bei einer so essentiellen Sache wie Erleichterungen bei DSA5 wäre, auch für zukünftige Autoren und SL eine Richtlinie in Form von brauchbaren Regeln sehr hilfreich und sogar notwendig. Man kann dann immer noch davon abweichen, weil man es als "Wahn" betrachtet, sich vorschreiben zu lassen, dass 4 LeP heilen mit einer Probe +2 belegt ist und man lieber mal -4 und mal +8 haben will. Das sollte aber nicht die Basis eines Regelwerks werden.
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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Twix » 25.12.2015 01:02

Spielräume ist was anderes als Willkür.
Dominic hat auch keine Willkür angewandt.

Willkür ist: Du nervst. Du hörst ein pfeifendes Geräusch von oben. Was machst du? "Ich schaue nach oben". Du siehst einen Amboss der dich erschlägt.


Keine Willkür ist: Eine Dottora die jahrzehntelange sich mit den Stein in und um Arivor beschäftigt hat, bekommt eine Erleichterung auf ihre Geographieprobe wenn sie Steine um Arivor bestimmt.
Das ist eine nachvollziehbare Entscheidung innerhalb des Spielraums der uns durch die Regeln vorgegeben wird.

Aber gut.
Ich habs verstanden.
Ihr wollt eine ausformulierte Sonderregel für Spezialisierungen der Spezialsierungen oder Spezialisierungen oder mehr Talente oder SF die das sonst doch recht oberflächliche Talentsystem nicht richtig abbilden kann.
Dominic hats nicht geliefert. Findet ihr blöd.
Gut, Kann man ja mal Alex stecken, dass man das will, bzw. ich denke. Sowas wird wohl noch kommen.

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von mike-in-the-box » 25.12.2015 06:05

Ich hatte eher den Eindruck, dass es darum geht keine zusätzliche Sonderregel/Ausnahme/Erleichterung zu geben wenn es reicht einfach den TaW zu erhöhen um eine besondere Kenntniss des entsprechenden Gebietes abzubilden, besonders im Rahmen eines einzelnen Abenteuers.
So erspart man sich die Konfusion und bringt keine zusätzliche Komplexität in die Regeln (Ist es eine SF und wenn ja kann ich die lernen? Kriegt man für seine "Fachgebiete" immer Erleichterungen, auch im Kampf? Fand der Autor es einfach nur fluffig und hat es deshalb reingenommen?)

Ich habe das Abenteuer (noch) nicht gelesen, aber es gab hier ja doch einige Konfusion darum um was es sich genau handelt und wie es zu handhaben ist. Allein das es eine Diskussion darum gibt, an der auch der Autor beteiligt ist, deutet darauf hin, dass die Situation für den Leser nicht so eindeutig war wie für denjenigen der es geschrieben hat.
Intendiert war wohl einfach nur einer Person eine Erleichterung im Sinne einer situationsbezogenen Erleichterung nach Meisterentscheidung zu geben, die keine feste SF abbilden soll. Das auch diese Stelle von verschiedenen Personen verschieden interpretiert wird sei jetzt einmal dahingestellt, aber es fehlte wohl einfach an Klarheit.

Und um mal eine Lanze für Autoren zu brechen: Auch wenn ich es wirklich vorziehe wenn Regeln (und die Erleichterung der Dottora werte ich als Regelanwendung) so klar formuliert ist, dass man als Leser genau weiss worum es sich handelt und auf welche Grundlagen es sich beruft, ist das doch eher der Idealfall de eher selten eintritt (kriegen ja nichtmal ausgebildete Juristen hin). Zum einen ist man als Schreiber so sehr in seiner eigenen Materie das gerade solche Definition für einen selbst sonnenklar sind und man nicht immer bemerkt das es anderen eventuell Probleme bereiten könnte. Man versucht es zu vermeiden, aber es kommt vor. Zum anderen arbeitet man bei Abenteuern die offiziell gedruckt und veröffentlich werden sollen auch mit einer Zeichenbegrenzung, welche im Falle von Unheil über Arivor vermutlich nicht überschwenglich ausgefallen ist, wenn ich mir das Heftchen so angucke. Und spätestens wenn man seine erste Rohfassung geschrieben hat und feststellt das man noch 20.000 Zeichen (oder eine andere beliebige Zahl) eliminieren muss kommt der Selektionsprózess dem dann auch schnell klärende Worte zum Opfer fallen können. Oder ein Satz umgestellt und gekürzt um Zeichen zu sparen womit Teile des Sinnes verlustig gehen können. Oder man hat solche zusätzlichen Beschreibungen in Anbetracht des Platzmangels gleich ganz weggelassen.

Und wie man Regeln handhabt, also eher locker oder eher strikt, ist tatsächlich eine persönliche Entscheidung des Stils die für mich durchaus gleichberechtigt sind. Ich persönlich sehe Regeln als allgemeine verbindliche Grundlage auf der im Rahmen der Fairness und Balance, alle Charaktere, vom Spieler oder Meister, agieren. Ausnahmen kann es natürlich immer geben, aber solche "Regelbiegungen" sollten nicht die Regel sein (ein im übrigen tiefsinnigerer Satz als ich beim schreiben erst dachte...).
Für andere sind Regeln eher ein grober Untergrund den man nach Situation schnell ändern kann. Der gute Magier studiert seid 25 Jahren das Paarungsverhalten des gemeinen Waldkäuzchens? Dann kriegt er darauf auch ne Erleichterung.
In offiziellen Abenteuern würde ich raten tendenziell mehr auf das erstere zu setzen. Nicht weil die Methode inhärent besser ist, sondern einfach weil Anhänger des flexibleren Regelumganges vermutlich keine Probleme haben solch ein Abenteuer schnell ihren Bedürfnissen anzupassen, während es mich schon vor gewisse Probleme stellt wenn der Salander in Hexenreigen auf einmal anders funktioniert als der auf den ich als Spieler zugriff habe. Einfach weil ich dann überlegen muss ob ein Spieler das auch lernen kann (sollte er ansich, aber wenn man sich den Salander ansieht merkt man schnell das er ja explizit nicht als mächtiger "Kampfform" Zauber konzipiert wurde). Mit anderen Worten: so fluffig es auch ist wenn sich der Bösewicht auf einmal in einen Oger verwandelt und die Helden so richtig ins schwitzen bringt, so viele Probleme würde es für mich persönlich am Ende aufwerfen wenn auf einmal der Zauber ganz anderen Regeln folgt. Oder im Fall unserer Gruppe, in der mehrere Personen dasselbe Aventurien bemeistern, auch für die anderen Spielleiter ("Wieso kann ich den Salander nicht abändern, bei XY ging es doch auch")
Aber gut, hier prallen 2 Philosophien aufeinander.

Und weil ich viel mehr geschrieben habe als ich eigentlich wollte nochmal kurz zusammengefasst:
Ich verstehe wieso diese Erleichterung gegeben wurde, ich kreide das dem Autor auch nicht an. Aber zukünftig könnte man trotzdem darauf achten ob es nicht eindeutigere Methoden gibt ihre Fachkenntniss abzubilden (höherer TaW) oder ob man solche Stellen etwas besser beschreibt und klarmacht das es sich um keine SF, sondern um eine situationsbezogene/ortsgebundene Erleichterung nach Meistereintscheid handelt. Einfach um zu versuchen der Verwirrung bei Teilen der Spielerschaft vorzubeugen. Mir würde das durchaus einiges an herumrätseln ersparen. Nicht das ich nicht auch Spass an ausufernden Forumsdiskussionen hätte... .


mfg

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Re: Erleichterungen für Steckenpferde

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.12.2015 09:25

@ Twix

Nope, du hast nichts verstanden.^^

Es geht darum einen einheitlichen, verbindlichen Mechanismus für Erleichterungen zu erschaffen, der allgemeingültig innerhalb der Regeln genutzt werden kann. Das ist keine "Sonderregel der Sonderregel" sondern eine "Basisregel", da Erleichterungen und Erschwernisse eben essentielle Bestandteile des Probensystems sind.

Es geht darum einem "Jetzt ist deine Probe um 2 erleichtert und morgen ist sie um 5 erschwert... weil... ist eben so" vorzubeugen. Das ist schon alles. Dafür braucht es keinen Regelwahn. *schulterzuck*
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