Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 04.04.2014 15:45

Ich werde mir mal noch was überlegen dergleichen. Zumindest ist die Geschichte schon mal nicht ganz abwegig und mit kleinen Veränderungen realisierbar. Werde das dann mal bei Zeit und Gelegenheit posten

Gorbalad
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 04.04.2014 21:24

Eine geeignete Arbeit für sie wäre Kräutersammeln und/oder verkaufen. Dabei kann auch der Verdacht auf sie fallen, wenn es ein Giftmord war.

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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 05.04.2014 12:27

Gorbalad klingt gut. Ich denke ich habe mir da schon was brauchbares zusammen gebastelt. Poste es bei Zeit und Gelegenheit mal

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 09.04.2014 19:27

Also, ich schätze mal ganz allgemein, dass du irgendwie versuchen solltest, die Nachteile "Arroganz" und "Eitelkeit" und "Vorurteile (gegen Zauberer und Zauberei)" zu umgehen, wenn du eine Chance haben willst, dass dein Praiot so gemäßigt rüberkommen kann/darf, dass du mit deiner Gruppe (zumal magischen Mitgliedern?) nicht ins Gehege kommen willst.
"Autoritätsgläubig" und "Schulden" bieten sich da schon viel eher an.

Da es für Praioten wichtig ist, dass man ihnen viel Akzeptanz und Respekt und ein verhältnismäßig hohes Maß an freiwilliger Offenheit gegenüberbringt, da sie durch ihre Autorität und ihre Moral eher gesellschaftliche Helden sind und auf das Spiel mit anderen Leuten angewiesen ist, kann ich Vorteile wie "Gutaussehend" oder gar "Herausragendes Aussehen" und "Wohlklang", ferner den Vorteil "Adlige Abstammung" empfehlen, wobei dieser aufgrund der Grundautorität des Praios-Geweihten eher ein reiner RPG-Vorteil wäre.

Ich schätze, die wichtigsten Talente für den Praioten sind "Selbstbeherrschung", "Etikette", "Menschenkenntnis", "Überzeugen", "Götter und Kulte", "Heraldik" "Magiekunde", "Staatskunst", "Sprachen Garethi und Bosperano", "Heilkunde: Seele", ferner "Lehren", "Gassenwissen", "Kriegskunst" und die restlichen "Heilkunde" Talente.

Wie gesagt, Praioten sind ein Zweischneidiges Schwert:
Auf der einen Seite genießen Praioten, ob adlig oder nicht, eine hohe Autorität, und sind immer gerecht (bzw. sollten dies sein) und ehrlich und fordern Gerechtigkeit ein.
Gerade beim Adel und den Königshäusern sind Praioten sehr beliebt.

Auf der anderen Seite wird ein Praiot es allerdings schwer haben, sich auf authentischer Basis "freundlich/liebevoll/positiv" mit Leuten niederen Standes und vermutlich auch mit den anderen Abenteuerhelden zu verstehen.
Da man dem Praioten zwar in der Regel gehorchen wird, ihn aber deshalb noch lange nicht mögen wird, können Vorteile wie "Gutaussehend" und "Wohlklang" sowohl RPG-mäßig als auch regeltechnisch (positive Auswirkungen bei Proben auf gesellschaftliche Talente) helfen, um das erste Eis schneller zu brechen.

Wenn der Praiot dann auch noch eher in die Richtung der "Prinzipisten" geht (verhältnismäßig große Zauberei-Akzeptanz für praiotische Verhältnisse (also keine Vorurteile gegen zauberer und zauberei) und weder "Arrogant" noch "Eitel" ist und am besten auch keinen "Jähzorn" besitzt, wird er sicherlich mit der Zeit nicht nur aufgrund seiner Autorität, sondern auch aufgrund seiner Liturgien (wie z.B. Blendstrahl aus Alveran und Goldene Rüstung) ein gern gesehener und sehr effizienter Begleiter sein.

Probleme wird es dann wirklich nur dann geben, wenn du entweder einen SEHR Magiefreudigen Magier dabei hast, oder ihr einen Rondrianer dabei habt und zur zeit der Priesterkaiser spielen solltet, denn dann werden sich der Praiot und der Rondrianer schnell mal gewaltsam in die haare kommen...und das wird vermutlich nicht gut für deinen Praioten ausgehen, da er Raufentalente (Raufen, Schwerter, Hiebwaffen, kettenwaffen?) eher zum Überleben braucht, aber sein Hauptaugenmerk auf seinen Wissens- und Gesellschaftstalenten so wie seinen liturgien liegt.


Dein Meister muss entscheiden, ob beispielsweise der Nachteil "Autoritätsgläubig" nicht im Prinzip schon durch den Praios-Kirche-Moralkodex gegeben ist.
Eingeschränkter Sinn. Gehör kann dir helfen, dass du nicht jedes unlautere Flüstern mitbekommst und nicht ständig mit strengen Blick auf deine Nächsten blicken musst :D.
Je nachdem wo dein held aufgewachsen ist, wäre eine Unfähigkeit für [Talentgruppe] Natur passend.
~ Der Threadnekromant.
PG FTW: Wenn ein Krieger zwei linke Hände für Fernkampfwaffen hat, ist dem halt so!

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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 13.04.2014 00:20

Habe mich übrigens jetzt entschieden zwischen 2 Charakteren. Ja zwei, weil wir noch mal genau schauen müssen welcher Aspekt in der Gruppe wirklich mies ist( dies wird nbeim nächsten mal Spielen gemacht).

Surina de la Anchusa (Surina von Hohenbürgen genannt um unerkannt zu bleiben)

Mittelländerin
Horasreich, Städtischer Adel
Hexe: Schöne der Nacht

Eigenschaften
Mu 13
KL 13
In 14
CH 14
FF 12
Ge 12
KO 11
KK 11

Vorteile:
Adlige Abstammung
Astrale Regeneration: 2
Astralmacht: 5
Gutaussehend
Soziale Anpassungsfähigkeit
Verhüllte Aura
Vollzauberer

Nachteile:
Arroganz: 5
Eitelkeit: 5
Feste Gewohnheit
Gesucht: 1
Neid: 8
Neugier: 8
Rachsucht: 9
Schulden: 500D
Unfähigkeit: Natur
Verwöhnt:5
Stigma: 1 (Hexensträhne)

zusätzlich gekaufte SF:
Talentspezialisierung Kochen (Tränke)
Zauberkontrolle

Sie ist so quasi das kleine verzogene Adelsgör und wäre der Gesellschaftscharakter sowie Wissen.

Rashim al Ahmad

Tulamide
Mhandistan
Söldner(Schlachtenreiter)

Eigenschaften:
MU 14
Kl 11
In 13
CH 11
FF 11
GE 13
KO 13
KK 14
Vorteile:
Eisern
Begabung (Infanteriewaffen)(weil ich diese Waffengattung liebe!!!)
Besonderer Besitz (Schlachtross)

Nachteile:
Goldgier 5
Neugier 5
Jähzorn 6
Schulden 1100D

Angestrebte spätere Kor-Weihe

SF´s.

Aufmerksamkeit, Finte, Kriegsreiterei, WS Rabenschnabel

Das wäre der Kämpferische Charakter

habe bei beiden 1500 AP inkl. Start-Ap gehabt.

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Joram
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Joram » 13.04.2014 16:50

Moin

Dies ist dem Joram seine persöhnliche Meinung !

Ich versuche nicht mehr als 3 aktiv ausspielbare Nachteile zu wählen. Deine Hexe hat 6 und einen davon im kritischen Bereich ( Rachsucht 9)
Ich würde einen passiven Nachteil wie schlechte Regeneration nehmen um das ein wenig abzumildern. Denn bei Konsequentem Spiel gibt es in der Gruppe direkt Zoff. Denn durch Unfähigkeit Natur und Neid bietest du viel Angriffsfläche für Spott den du Dank Arroganz und Rachsucht nicht verträgst. Außerdem Jammerst du dank Verwöhnt und Eitelkeit immer dann rum wenn es mal dreckig wird.
Was im Heldenleben immer schnell passiert.

Wenn ihr allerdings per Gruppenvertrag beschließt, das Nachteile immer nach außen getragen werden ist die Hexe Prima.

Es Grüßt

Der Joram

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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 13.04.2014 16:59

Hmm Stimmt. Allerdings ist Rachsucht 9 vorgegeben (entweder Rachsucht oder Jähzorn 9). Dachte das ich mit Rachsucht etwas weniger Aggressiv auftreten kann, weil ne jähzornige Hexe ja gleich in die vollen geht wenn ihr was nicht passt (und damit wahrscheinlich auch nicht lange überlebt)

Mal die Nachteile überarbeitetvon der Hexe:

Eitelkeit:5
Gesucht: 1
Neid: 8 (finde es stimmig für ne Katzenhexe)
Neugier: 8 (das selbe wie Neid)
Rachsucht: 9 (ist Standard drin Option wäre wie gesagt Jähzorn 9)
Schlechte Regeneration
Schulden 800D
Unfähigkeit Natur-Talente

Zwar immernoch 4 drin aber denke das die so doch recht passend sind für ne Katzenhexe oder?

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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 24.04.2014 20:20

So nach langem hin und her habe ich endlich nen Charakter. Zumindest fast. Es wird ein geweihter Draconiter (ein NSC des Abenteuers wird mein SC um den neuen SL den Einstieg zu erleichtern). Jetzt wäre aber alles ja auch zu einfach wenn ich nicht ein paar Sorgen hätte^^.

1. Ich liebe den Reiterkampf. Nun war meine Idee den Draconiter mit BgB Soldat darauf hin zu trimmen. Macht das Sinn oder sollte man vielleicht lieber alles mit AP nach und nach hinbasteln?

2. Die Wahl der Waffenqual. Ich schwanke zur Zeit stark zwischen Speer& 1h+Schild gegen Infanteriewaffen. Mein großes Problem ist das Infanteriewaffen meine Lieblinge sind aber für Reiter wiederum sehr untauglich.

Vielleicht kann mir wer von euch ja helfen

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 24.04.2014 21:51

Reiterkampf ist in aller Regel rausgeschmissene AP. Einfach weil es viel zu selten zum Einsatz kommt, die Regeln ein Krampf und die Vorteile doch reichlich gering sind.

Lies dir mal die Beschreibung der Draconiter durch, die schwerste Waffe welche die regulär tragen ist ein Dolch, für alles andere umgibt man sich mit Profis. Die Hesindekirche ist eine im Grundsatz pazifistische, wobei hohe Geweihte gerne mal Ausnahmen für sich in Anspruch nehmen.

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 25.04.2014 06:52

Naja es gibt ja eigentlich immer Ausnahmen und den Orden der eisernen Schlange (auch wenn es offiziell kaum mehr Einen gibt von denen).

Reiterkampf mag nicht immer gut funktionieren aber dennoch liebe ich die Vorstellung vob einen geweihten Ordenskrieger der in die Schlacht reitet gegen Frevel und Häretiker.

Das mit dem Pazifismus muss ich überlesen haben. Wo steht das? Wenn ist es aber auch nicht so schlimm da ich eh eher mit Worten und Wissen versuchen werde die Konflikte zu lösen.

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Na'rat
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.04.2014 08:17

ChaosHarlequine hat geschrieben: Reiterkampf mag nicht immer gut funktionieren aber dennoch liebe ich die Vorstellung vob einen geweihten Ordenskrieger der in die Schlacht reitet gegen Frevel und Häretiker.
Passiert in Aventurien nur in absoluten Ausnahmefällen, also das Frevler und Häretiker irgendwo anecken - bei den Draconitern lässt man die vielmehr mitmachen. Gewalttätige Auseinandersetzungen finden hingegen praktisch gar nicht statt.
Organisationen wie die Draconiter passen nicht in ein Aventurien von größter Toleranz/Gleichgültigkeit.
ChaosHarlequine hat geschrieben: Das mit dem Pazifismus muss ich überlesen haben. Wo steht das?
Bei der Beschreibung der Hesindekirche.
ChaosHarlequine hat geschrieben: Wenn ist es aber auch nicht so schlimm da ich eh eher mit Worten und Wissen versuchen werde die Konflikte zu lösen.
Klar, genau deswegen ist man auch schwerbewaffnet unterwegs.

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Madalena
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Madalena » 25.04.2014 14:09

Es gibt für Draconiter meines Wissens kein Ge-/Verbot, dass sie am Tragen vernünftiger Waffen/Rüstungen (obwohl Rüstungen nur sehr selten getragen werden) hindert. Zwar sind Hesindegeweihte angehalten, sich aus körperlichen Streitigkeiten nach Möglichkeit heraus zu halten, allerdings sind weder Pazifismus noch Waffenlosigkeit kirchliche Gebote oder göttliche Aspekte.

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 25.04.2014 15:32

Das habe ich auch gelesen so. Aber wenn es wirklich so abwegig is, welchen Ordenskrieger/ Geweihten könnte man dann nehmen? Ronnies sind mir zu suizidgefährdet wenn man sich das in Foren so durchliest. Golgarit vielleicht?

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.04.2014 15:38

ChaosHarlequine hat geschrieben:Das habe ich auch gelesen so. Aber wenn es wirklich so abwegig is, welchen Ordenskrieger/ Geweihten könnte man dann nehmen?
Rondra, man muss sich nur vom Klischee lösen, da gibt es hier im Form auch jede Menge Threads, kurz, ein Rondrageweihter muss mehr als nur einem Gebot genügen.
ChaosHarlequine hat geschrieben: Golgarit vielleicht?
Wenn man Gothicschick mag, bestimmt.

Ansonsten gibt es noch die diveren Orden der Praios-, Rahja-, Ingerimm-, Efferd-, Phex- und Traviakirche.
ChaosHarlequine hat geschrieben:Das habe ich auch gelesen so. Aber wenn es wirklich so abwegig is, welchen Ordenskrieger/ Geweihten könnte man dann nehmen?
Ich liefere dazu später ein Zitat.

Thema waren aber Praiosgeweihte.

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ChaosHarlequine
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von ChaosHarlequine » 25.04.2014 15:48

Wollte nicht wieder einen neuen Thread aufmachen deswegen führe ich das hier fort.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 19.02.2015 14:20

Praios zum Gruße,

da die hier gegebenen Beiträge mir zwar bedingt aber eben nur bedingt helfen, und der letzte Beitrag schon fast ein Jahr her ist, erdreiste ich mich mal, dieses Thema für meine Zwecke zu aktualisieren, um kein neues Thema aufmachen zu müssen.

Natürlich also geht es um die Erstellung eines Praiosgeweihten.
Mir ist klar dass ich die Details mit meinem Meister und der Gruppe absprechen muss, aber ich suche immer gerne nach Inspiration durch die verschiedensten Ansichten und Meinungen, um einen realistischen Helden erstellen zu können.


!!!ACHTUNG!!! Wer nicht den ganzen langen Beitrag lesen möchte: mein Hauptanliegen ist ganz unten, der letzte Themenkomplex: Verbindungen, das Lesen und sich beschäftigen mit diesem Thema wäre mir am wichtigsten. !!!ACHTUNG!!!


Es Es folgt zunächst die altbekannte Darstellung der wichtigsten Werte:

Name: Praiodan Jergan von Zeel (Hab ich mit dem Heldenprogramm tatsächlich ausgewürfelt :D)
Rasse: Mittelländer (0GP)
Kultur: Mittelländische Städte/Städte mit wichtigem Tempel/Pilgerstätte (=Gareth)/Städtischer Adel (3GP)
Profession: Geweihter: Praios (10GP)

Eigenschaften
MU 14
KL 14
IN 14
CH 14
FF 7/8*
GE 10
KO 12
KK 14

Vorteile
Adlige Abstamung (7GP)
Geweiht
Gutes Gedächtnis (12GP)
Prophezeihen (12GP)
Soziale Anpassungsfähigkeit (7GP)
Verbindungen 45 (9GP)

Nachteile
Eingeschränkter Geruchssinn (-5GP)
Eingeschränkter Tastsinn (-5GP)
Geiz: 6 (-3GP)
Miserable Eigenschaft: Fingerfertigkeit* (-10GP)
Moralkodex Praioskirche
Neugier: 6 (-6GP)
Speisegebote (kein Alkohol und keine anderweitigen Drogen/Rauschmittel: Der Verstand darf niemals benebelt sein) (-5GP)
Unfähigkeit für [Talentgruppe] Natur (-10GP)
Verpflichtungen
Weltfremd bzgl. ländliches Leben: 6 (-6GP)

* Ich überlege, ob ich Miserable Fingerfertigkeit gegen Kälteempfindlich (-7GP) und Vorurteile (-3GP) eintausche, bin mir aber nicht sicher, gegen was ich Vorurteile haben möchte, da dies meine sozialen Kompetenzen gegenüber bestimmten Gruppen einschränken würde, und gerade Praiospriester können da sehr energisch und ungeduldig sein.

Wichtige Talente (560+150AP, Meisterentscheid)
Körper
Selbstbeherrschung 7

Gesellschaft
Etikette 8
Menschenkenntnis 7
Überzeugen 7

Wissen
Geschichtswissen 7
Götter und Kulte 10
Heraldik 7
Magiekunde 7 (Spezialisierung auf Dämonologie)
Rechtskunde 8
Sagen und Legenden 7
Staatskunde 7

Sprachen und Schriften (alle)
Alt Imperial 4
Bosparano 8
Garethi 12
Isdira 4
Rogolan 4
Tulamidya 4
---
(Alt)Imperiale Zeichen 4
Kusliker Zeichen 10
Tulamidya 4

Handwerk
Heilkunde Seele 7

Liturgiekenntnis
Liturgiekenntnis: Praios 9


Konzept

Die Gruppe spielt derzeit in und um Lowangen herum.
Die Frage ist also, warum mein Priester von Gareth bis nach Lowangen reisen sollte?

2 grundlegende Ideen:
1. Quanionsqueste (siehe WdG: Viele Geweihte begeben sich auf Reisen um das ewige Licht auf ihre Weise zu finden)
2. Vorteil: Prophezeihen (kann mit der Queste zusammenhänen; Vielleicht fühlt sich mein Priester aufgrund von Visionen dazu angehalten, nach Norden zu reisen.

Zum Charakterwesen meines Priesters:
1. Wie steht er zu folgenden Traditionen innerhalb der Kirche:

1. Mystiker: Ganz klar würde er sich dieser Tradition am ehesten zuordnen: Viele Gebete, das erhalten von Prophezeihungen so wie das aufmerksame Suchen von Zeichen des Herrn Praios und des ewigen Lichtes prägen seinen Alltag.

2. Legalisten: Das Auslegen von Gesetzen sowie das Überwachen der korrekten Ausführung und manchmal auch das Verfassen von Gesetzen so wie Funktionen als Berater oder Richter gehören zum Aufgabenbereich eines Praiosgeweihten hinzu, nicht mehr und nicht weniger.

3. Prinzipisten: Eine grundlegende Horasverehrung ist in Ordnung, ist er doch ein Alverane. Die Horasier treiben es jedoch so manches Mal zu bunt.
Zur Magie: Ja, es ist schade, dass Mada die Magie in unsere Welt gebracht hat.
Irrglaube jedoch ist es, das Wirken von magie könne Dere aus dem Gleichgewicht bringen: Zu mächtig dafür ist die ordnende Hand Praios.
Magier und Magie sind mir Vorsicht zu genießen, gildenlose Magier zu observieren.
Ein Magier der weißen Gilde jedoch (vornemlich der magischen Rüstung zu Gareth) der sich der Ahndung des Missbrauchs von Magie verschreibt sowie ein Heilmagier, der Praiostreue Streiter mit einem Balsam oder Klarum Purum rettet, sind respektable Mitglieder der zwölfgöttlichen Gemeinschaft.

4. Traditionalisten: Der Verlust des ewigen Lichtes ist zweifelsfrei darauf zurückzuführen, dass die Geweihtenschaft und Kirche des Herrn Praios in geistigen wie in weltlichen Belangen zu wenig Einflus hatte und hat.
Dennoch: Es ist des Herren Praios Entscheidung allein, wer auf dem Tron sitzt.
Wenn er uns prüfen will, indem er uns von zu viel weltlicher Macht fern hält, so werden wir seine Prüfung annehmen und - so sein Licht uns führe - bestehen.
Klarheit wird hoffentlich eintreten, sobald das ewige Licht wiedergefunden wurde.

2. Allgemeinheiten
Dass mein Held geizig ist liegt daran, dass es sehr teuer sein kann, in der Großstadt Gareth zu leben, daher muss man haushalten mit seinem Geld.
Abgesehen von einem (über)gesunden Bedürfnis zu sparen lebt mein Priester bescheiden (bedingt sich vermutlich: nur so viel komfort wie nötig, möglichst billige speisen und Getränke,...Prunk und übertrieben Habgier sind ihm ein Dorn im Auge).
Außerdem: Er ist sich seines gesellschaftlichen Status als Adliger und Priester des Götterfürsten Praios zwar wohl bewusst, sieht sich jedoch als allein von Praios in diese Position gesetzt.
Arroganz und Eitelkeit sind ihm daher fremd und sogar ein Greul: Er begegnet dieser Situation mit Demut, Dankbarkeit und innigem Pflichtbewusstsein gegenüber seinem Herren Praios (und gegebenfalls den anderen der unteilbaren zwölf Götter).
Das Leben ist zu kurz um es mit zu viel Luxus, Protz oder Überheblichkeit zu verschwenden: Ora et labora ist das Motto meines Priester: Für Praios, die zwölf göttlichen und das Mittelreich, amen!


Verbindungen
Dazu habe ich ein paar Fragen:

1. Zu Familie und Bekanntenkreis des Geweihten.
Jeder Mensch hat Familie, sofern sie nicht verstorben ist, und das auch in Aventurien: Und jeder Mensch wird nunmal in eine Schicht hineingeboren in Aventurien. Demnach hat ein adliger Praiosgeweihter aus Gareth sicherlich eine einflussreichere Familie als ein Bettler aus Teshkal.

Würdest ihr sagen, es wäre Legitim zu sagen, dass meine Großeltern Praiosgeweihte in Gareth sind, mein Vater ein (niederer) Politiker in Gareth, meine Mutter eine Medica und Historikerin, mein großer Bruder an der Kriegerakademie der hohen Reiterei zu Gareth, mein kleiner Magier der magischen Rüstung zu Gareth ist?
Und dass ohne das DAFÜR Verbindungspunkte draufgehen?
Ferner wäre es unlogisch, wenn mein Geweihter nicht wenigstens Bekanntschaften zu anderen Praioten aus Gareth nennen könnte und mit dem Priester (oder gar den Priestern?), der ihn ausgebildet hat, wird er sicherlich auch eine gewisse Bekanntschaft haben (schließlich hat mein Held weder den Nachteil unstet noch Vergesslichtkeit :D)

2. Zum Vorteil Verbindungen
Mit einem SO von 8 + Vorteil: Soziale Anpassungsfähigkeit ist es mir gestattet, Personen bis zu einem SO von 15 zu kennen.

Ich habe mir überlegt, dass ich natürlich Verbindungen zu meinem Lehrmeister habe, so wie zu einigen Praios-Tempelvorstehern in Städten, die ich auf dem Weg bis nach Lowangen besucht habe.

Sieht folgendermaßen aus:
1. Tempelvorsteher eines Tempels in Gareth (SO12)
2. Tempelvorsteher des Tempels in Werheim (SO11)
3. Tempelvorsteher des Tempels in Baliho (SO11)
4. Tempelvorsteher des Tempels in trallop (SO11)

Ich habe mich bei den SO-Werten an der Tabelle im WdS S.279 orientiert (SO10-12 = u.a. Tempelvorsteher).

Nun habe ich aber leider keine Regionalbände zu den Städten, sodass ich nicht weiß, ob die Tempelvorsteher der genannten Tempel Charaktere des offiziellen Aventuriens sind, sprich, ob sie einen festgelegten Namen und einen festgelegten SO haben.

Außerdem stellt sich mir die Frage, ob ich als adliger Praiosgeweihter nicht sowieso die Hilfe anderer Praiosgeweihten und bedingt auch von Tempelvorstehern bekomme, sodass es irgendwie unsinnig sein könnte, diese Kontakte durch GP zu untermauern.

Sinnvoller wäre es vielleicht zum einen, wenn ich die 45 SO-Punkte auf adlige oder (einfluss)reiche Bürger mit So 7-10 aufteile, wobei sich da auch die Frage stellt, welche mittelreichischen Städter (zumal vielleicht adliger HErkunft) es wagen würden, sich einem (adligen) Geweihten des Praios in den Weg zu stellen, seine Fragen nicht korrekt zu beantworten oder ihm nicht freiwillig - und sei es für das eigene Seelenheil und weltliches Ansehen - bei seiner Aufgabe zu helfen.

Wirklich sinnvoll und durchaus den Einsatz von GP Wert wäre es, wenn ich die Obergrenze von SO 15 ausreize, indem ich 2xSO15 für die beiden Ordensvorsteher (vgl. WdS SO-Tabelle S. 179) der Praioskirche (Bannstrahler und Hüterorden) ausgebe und die 3 GP die ich dann noch in eine weitere SO15 Person stecken könnte, vielleicht lieber für den Vorteil "Guter Ruf 3" oder in einen höheren SO stecken, - natürlich erfordert dies eine gute Geschichte: warum sind beide Ordensvorsteher in Gareth? Und das zeitgleich? Wie sind sie auf den Helden aufmerksam geworden? - um zu rechtfertigen, dass ich diese beiden hochrangigen Personen kenne.



Letztendlich überlege ich aber auch, ob ich mir die 9GP in Verbindungen(45) nicht gänzlich spare und entweder z.B. in gutes Aussehen (5GP) und Liturgien oder Gebildet 4 zu stecken, oder in herausragende Eigenschaft (MU oder IN oder CH), oder ob ich die 9 GP nicht einfach unverbraucht lasse und mir dafür Nachteile im Wert von 9GP erspare.
~ Der Threadnekromant.
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Varana
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Varana » 19.02.2015 14:30

Kontakte, die sich allein daraus ergeben, daß man ist, wer man ist, sollten mMn in keiner Weise abgerechnet werden. Das ist im SO inbegriffen.
Ein Kontakt, zu dem man GP-werte Verbindungen hat, sollte mehr als das Gewöhnliche bieten.

"Ich kenne den Geweihten Praiodor und der kennt mich, laßt uns doch zu ihm gehen und ihn fragen" ist keine Verbindung.

"Ich kenne den Geweihten Praiodor gut und wir stehen uns nahe - ich bin mir sicher, daß er uns entweder gleich drei Bewaffnete zur Seite stellt oder uns zumindest finanziell unterstützen wird!" (und Praiodor das dann auch tut) ist schon eher eine.

Sprich: Mit dem Vorteil erkauft man sich nach meiner Auslegung einen wohlwollenden und über das Normalmaß hinaus hilfsbereiten Kontakt. Schon allein, um ihn vom normalen Lebensumfeld abzugrenzen.

Das solltest du aber auch mit deinem SL absprechen. Es hilft dir wenig, wenn das irgendein Typ hier im Forum so sieht, dein SL aber der Meinung ist, daß eine Verbindung in etwa "kennt X flüchtig" entspricht, oder so.

Faras Damion
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 19.02.2015 15:17

Zu den Verbindungen:

Laut wiki
1. Tempelvorsteher eines Tempels in Gareth (SO12)
- Priesterkaiser-Noralec-Sakrale: Guldana von Streitzig
- Tempel der Sonne: Hilberian Praiogriff II.
Letzterer hat einen höheren Sozialstatus ;) Bei Guldana von Streitzig würde ich auch einen höheren SO ansetzen. Dafür würde ich den SO der Weidener Tempelvorsteher reduzieren.

2. Tempelvorsteher des Tempels in Werheim (SO11)
Gibt es da noch/wieder einen?

3. Tempelvorsteher des Tempels in Baliho (SO11)
Brunn Baucken

4. Tempelvorsteher des Tempels in Trallop (SO11)
Dolgon von Hohenweiden

Ich sehe es wie Varana, Verbindungen sollten mehr als das Gewöhnliche bieten. Das sollen keine Bekannte sein, sondern Freunde/Paten/Buddies, die dich deutlich unterstützen, und denen Du auch ohne zu Fragen beistehst.

Persönlich finde ich die Tempelvorsteher/Ordensvorsteher ein bisschen langweilig. Ein oder zwei kann man sicherlich nehmen. Dann waren deine Eltern geschickt und hatten ein kluges Händchen bei der Wahl des Patenonkels oder dein Sandkastenfreund, mit dem Du durch Dick und Dünn gegangen bist, ist weit aufgestiegen.

Aber wie wäre eine Hexe, die Du mal vor einem Mob gerettet hast und die jetzt in Weiden wohnt und dich in Verhandlungen mit den Zirkeln unterstützt. Oder ein Phexhochgeweihter, mit dem dich eine tiefe Freundschaft verbindet. Oder einen Alchimist der immer an exotischen Zutaten interessiert ist, dir dafür aber auch mal einen Heiltrank zusteckt.

Letztendlich würde ich auch mit dem Meister absprechen, dass die Verbindungen genutzt werden können. Wenn man jahrelang im ewigen Eis unterwegs ist, ist das genauso doof, wie wenn man Underdog-Abenteuer geplant hat.

Zu Lowangen:

Zu welcher Zeit spielt ihr? Wäre der Sternenregen interessant und seine Bedeutung für die göttliche Ordnung?
Oder Du bist mit jemanden in Lowangen eng befreundet. Eventuell jemanden den die Helden schon kennen um den Einsteig zu machen.

Zu den Vor- und Nachteilen:

Falls ihr die Quanionsqueste spielen wollt: Ich habe meinen Spielern gesagt, dass Helden mit Hitze- und Kälteempfindlichkeit, Meeresangst und ähnlichen reiseeinschränkenden Nachteilen sehr leiden werden. Das war explizit kein Verbot, sondern eine Warnung. Einige Spieler mögen ja, wenn ihre Helden leiden. ;)

Vorurteile müssen nicht umbedingt Hass sein. "Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören", kann man auch nach Aventurien übertragen. Zum Beispiel: Alle Elfe lassen sich leicht ausnutzen und müssen beschützt werden. Oder Zwerge können nicht mit Tieren umgehen.

Speisegebote für 5 GP kommen mir übertrieben vor. Zählt Vegetarismus nicht als 3 GP?

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Na'rat
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 19.02.2015 17:15

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben: Eingeschränkter Geruchssinn (-5GP)
Eingeschränkter Tastsinn (-5GP)
Da mal mit dem SL reden, die Nachteile sind ihre Punkte nur vielleicht wert. Gleiches gilt für keine Drogen zu nehmen, dass sei bitte wann von Nachteil?
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:Ora et labora ist das Motto meines Priester: Für Praios, die zwölf göttlichen und das Mittelreich, amen!
Dann muss wirklich ein Stadtkind sein, damit die Labora von 95% der Gläubigen so an einem vorbeigegangen ist.

Verbindungen stehen und fallen mit ihrer Bewertung durch die Mitspieler, RAW sind sie lediglich gute Bekannte und damit weitestgehend nutzlos. Nutzlos sind sie auch, wenn die ganzen Bekannten in Gareth sitzen und man selbst in Lowangen ist.
Wenn man nicht lokal spielt sollte man also überregionale Verbindungen wählen.
Handfeste Vorteile, wie Gutaussehend sind dann unbedingt vorzuziehen.
Untypische Verbindungen bieten sich auch an, bieten einfach mehr Möglichkeiten.

Andwari
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Andwari » 19.02.2015 18:41

Der Chari ist Praiosgeweihter - die einfachste Möglichkeit ihn von A nach B zu bringen, ist ihm das von einem Höhergestellten befehlen zu lassen:
"Möge Praios dem Werk des Luminifactus Praiosson Greifass von Havena gewogen sein - der Heliodan hat seine Bitte um weitere Geweihte wohlwollend geprüft und Euch, Bruder Praiodan ausgewählt, in den garstigen Norden zu den Orks zu ziehen um dort zu helfen, Seine Herrschaft dort wieder aufzurichten. Wenngleich ich bedaure, mit Euch einen guten Diener meiner Projekte zu verlieren, wünsche ich Euch doch alles Gute - bereitet Eure Reise vor, ihr dürft Euch entfernen."

Bei den Verbindungen würde ich auch eher nicht-langweilige Auswahl bevorzugen. "Zeel" ist aventurisch kein bekannter Adelsname - mach die Tante 2. Grades zur Baronin, ein Elternteil zum Junker, von den drei älteren Geschwistern erbt eines mal das Gut, eines ist nach Albernia verheiratet und das dritte versucht sich als Offizier in der Stadtgarde von Ragath. Das und zwei Dutzend "Bekannte und ferne Verwandte" gibt es alles noch kostenlos mit der adeligen Abstammung. Die trifft man vielleicht einmal im Abenteuerleben, dann gibt's Kuchen und man stellt seine Gefährten vor.

Der Jugendfreund der Mutter, Ritter wie sie, gemeinsam bei der Ogerschlacht und mittlerweile Boss von 20 Akademiegardisten (vier Schichten je 5 Leute) in Lowangen - ja, die haben aufgerüstet, da war was mit Orks - ist eine ordentliche Verbindung. Und das nur, weil wir wissen dass wir ins Svellttal reisen werden. Wenn der im unerreichbaren Mirham lebt, sinkt sein Wert. Kostet bei SO 9 ein Fünftel des Gesamtbudgets - vier weitere bitte.

Für reisende Abenteurer sind Verbindungen entweder deutlich weniger wert, oder helfen im eintretenden Ernstfall viel mehr - oder man trifft auf wundersame Weise diesen Rollkutscher immer wieder.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 19.02.2015 23:41

Nya, es stimmt irgendwie schon, wenn man ständig auf Reisen ist, dann helfen einem die heimischen Kontakte herzlich wenig.

Und auch, wenn man Lowangen wieder verlassen sollte bringt mir der dortige Kontakt auch nurnoch herzlich wenig.

Ich habe mir nochmal die Vorteile "Soziale Anpassungsfähigkeit, Guter Ruf, Verbindungen" durchgelesen und mir nun doch überlegt, diese vielleicht lieber bleiben zu lassen.

Das mit dem hochrangigen Menschen in Lowangen, dem fahrenden Händler oder gar der Hexe erscheint mir ebenso zu schwierig, wie meine Überlegungen nutzlos erscheinen.
Um einen Tempelvorsteher mal um Hilfe zu bitten, reicht meine Reputation als adliger Praiosgeweihter aus und Kontakte zu den Ordensvorstehern des Hüterordens oder Bannstrahls zu haben erscheint mir dann doch irgendwie ein wenig zu krass für einen Helden, der am Anfang seiner Karriere steht.
~ Der Threadnekromant.
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Andwari » 20.02.2015 00:13

"Soziale Anpassungsfähigkeit" ist für hochgestellte Persönlichkeiten, die auch mal dem Volk aufs Maul schauen wollen, sicher interessant. Aber gerade bei Praiosgeweihten - die doch eine ziemlich klare Klientel aus "Bessergestellten" haben, vllt. deplatziert. Sozialrevolutionär geht zwar durchaus mit solchem Hintergrund - das ist aber ein Kampagnenthema, das mit der ganzen Gruppe abgestimmt sein sollte.

Was spielt denn der Rest? Du bist mit einem adeligen Praiosgeweihten entweder das Gesicht und Anführer der Gruppe - oder treuer Berater eines noch höhergestellten, also auch adeligen Typen.
All das bringt Dir zwischen svelltländischen Pelzjägern wenig Respekt ein - aber Du wurdest auf jeden Fall so sozialisiert.

Bescheidenheit, die harsche Ablehnung von Prunk, Leben unter dem eigenen SO - das wird in Aventurien allgemein wenig gewürdigt und ist mMn für einen Praiosgeweihten eher schädlich. Von Dir wird erwartet, etwas darzustellen - dafür gibt man Dir diese goldbestickte Robe, das vergoldete Szepter und ein Dutzend Waschmarken, dass die immer strahlend aussehen. Wenn Du predigst "... die Kirche soll sich nicht über den Adel erheben, denn der ist zum Herrschen ausersehen." werden alle zustimmend nicken. Wenn Du forderst "... Prunk abzulegen und sich einfach und ehrlich wie ein Handwerker zu geben." bist Du bei der Peraine-Kirche besser aufgehoben.

Du berätst die Herrscher, Bruder Peraintreu hält die Bauern ruhig.

SO8 ist Minimum für Praiosgeweihte - Du kannst da durchaus etwas höher gehen. Das unterstreicht die "Unkenntnis Leben außerhalb von Palästen" und bietet für eventuelles Gutmenschentum noch etwas Fallhöhe. Falls ihr in der Gruppe dazu keine Regelungen habt, wäre interessant ob sich ein SO11-Praiosgeweihter seine angemessene Kost&Logis im Vergleich zum SO8-Geweihten durch stärkere Betteltätigkeit erwerben muss - wenn ja, vergiss es. Die sind dafür prädestiniert, ausgehalten zu werden.
Dass der Geweihte kein gemeines Arschloch ist, kann man auch an vielen kleinen Dingen zeigen. Einfach mal auch die Handwerksmeister-Tochter am Feiertag den Weihrauch schwenken lassen - die erzählt da noch jahrelang davon. Für den zurückgesetzten Junkersohn musst Du dann halt ein Heft "Prinz Eisenschwert" besorgen.

Wenn Du Dir nicht zutraust, selbst stets im Rampenlicht zu stehen - mach den Chari zum Berater, Rechtsgelehrten, lenke aus der zweiten Reihe. Dafür ist in der Gruppe ein weiterer höhergestellter Typ notwendig - Du kannst Dich auch mit SO10 noch einem SO9-Adeligen unterordnen - aber nicht einem Gossensteuner.

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.02.2015 00:19

Die Gruppe besteht, wenn ich mich Recht entsinne aus 1-2 Kriegern, einem in die Jahre gekommenen Ritter und derzeit temporären Mitglied des Bannstrahlordens, der irgendweine Frau die mit der Gruppe reitet, begleitet und bewacht, bis er sie der Inquisition überstellen kann oder so...darüber hinaus gibt es da noch eine Elfe und einen tulamidischen Medicus aus Rashdul, der aber mit der Politik 'da unten' nichts mehr am Hut hat und auch froh drum ist.

Ich glaube abgesehen von der Elfe und dem Tulamiden haben die alle einen SO von mindestens 10 und die ganze Gruppe ist durchgängig gutaussehend :D.

Der eine Krieger (der Einbildungen und Eitelkeit als Nachteile hat) hat aber irgendwie ein Problem mit der Praioskirche :D.

Der Bannstrahler wird meine Anwesenheit jedoch sicherlich sehr willkommen heißen.
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Andwari » 20.02.2015 00:39

... spiel einen Inquisitor, schnapp Dir die Alte - nirgendwo steht was von Zölibat für Praiosgeweihte. ;-)

Schau Dir vllt. mal das Haus von Luring in der Wiki an. Garethischer alter Adel, nicht allzu ambitioniert, praiosgläubig, einige wichtige Posten auf Ebene reiche Barone/Grafen/Praioskirche. Du könntest einen Sproß einer Seitenlinie spielen - Deine Eltern sind Junker oder unwichtige Barone - und man freut sich allgemein, dass Du ganz gut geraten scheinst. Das wäre dann halt eher die Situation, dass diverse Obrigkeiten behaupten, mit diesem oder jenem Deiner Onkel 3. Grades gut befreundet zu sein - und man zuversichtlich ist, auch von Dir einige gute Taten zu hören.

Deine Versetzung in die Wildnis mag ein Test sein, wie Du Dich allein schlägst - und ein oder mehrere Deiner Begleiter ohne Dein Wissen zu Deinem Schutz abgestellt (bezahlt oder verpflichtet). Ein ungeweihter Bannstrahler ist Dir gegenüber sowiso in einer schwierigen Situation - damit könnte man das etwas auflösen. Natürlich muss diese Situation nicht ewig bestehen, ihr dürft Euch auch anfreunden.

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Bejsaar » 20.02.2015 13:23

Na'rat hat geschrieben: Gleiches gilt für keine Drogen zu nehmen, dass sei bitte wann von Nachteil?
Ich gebe dir Recht, dass es kein Nachteil ist keine Drogen zu nehmen. So wie er es allerdings geschrieben hat wird der Held außer Wasser, Brot und Trockenfleisch nur wenig zu sich nehmen können.

Viele Gewürze und Kräuter "vernebeln" den Geist. Alkohol ist in manch einer Soße und Eintopf, Apfelsaft gärt meist schon und wenn es nur minimal ist usw. usw.
Wenn man den Nachteil ordentlich ausspielt, ist er Mmn seine Punkte wert.

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Sibylla
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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Sibylla » 20.02.2015 13:45

Bejsaar hat geschrieben:
Ich gebe dir Recht, dass es kein Nachteil ist keine Drogen zu nehmen. So wie er es allerdings geschrieben hat wird der Held außer Wasser, Brot und Trockenfleisch nur wenig zu sich nehmen können.

Viele Gewürze und Kräuter "vernebeln" den Geist. Alkohol ist in manch einer Soße und Eintopf, Apfelsaft gärt meist schon und wenn es nur minimal ist usw. usw.
Wenn man den Nachteil ordentlich ausspielt, ist er Mmn seine Punkte wert.
Ich spiele gerade eine Inquisitorin - eine recht gemäßigte - der ich den Nachteil "asketische Lebensweise" gegeben habe - quasi als Untermauerung der spirituellen Verbindung zu Praios. Ich wollte beweisen, dass das als SC spielbar ist ;) Prinzipiell stelle ich mir immer eine sehr gutmütige, sanfte katholische Priesterin vor, die aber in bestimmten Situationen beweisen kann, dass sie sehr militant und streng werden kann. Bisher ging es gut, wenngleich ich in vielen Situationen als Spieler wenig zum Ausspielen komme. Kleines Beispiel: geht die Gruppe zB in ein Gasthaus, um es sich richtig gut gehen zu lassen oder um an Infos zu kommen, parke ich sie auf der Bank des Gasthauses, damit evtl. anwesende zwilichtige Gestalten nicht gleich abgeschreckt sind. Dafür kommen hin und wieder auch mal Leute zum Beichten zu ihr :)

Ich finde den Nachteil sehr stimmungsvoll und nett zu spielen. Ja, der Char greift bei einem Festgelage nur zu Brot, Äpfeln oder einem schlichten Eintopf und ja, das ist manchmal auch recht einschränkend. Gibt es unterwegs nur gejagte Hasen, hungert sie oder zieht einen harten Kanten Brot aus der Tasche.

Natürlich weiß ich nicht, ob berauschende Kräuter im Eintopf sind oder ob das Gemüse dain beim Anschmoren mit Rotwein oder Sherry abgelöscht ist, aber ich denke, das würde Praios ihr verzeihen ;) Es geht für mich um den Flair, dass sie an der Tafel eines Barons bei dem angebotenen Wildbret und dem schweren Rotwein entgegnen kann: "Ich danke Euch vielmals, doch diese Speisen nehme ich nicht zu mir."
"Wie? Praios verbietet Rehbraten und Wein? Das wusste ich gar nicht."
"Er verbietet sie auch nicht meinen Brüdern und Schwestern im Glauben. Aber ich möchte meinen Geist so rein wie möglich halten, damit nichts meine Erleuchtung durch Praios abmildert."

Wie gesagt - ich finde das gibt sehr schönen Flair. So kann ich meinen Char hin und wieder stimmungsvoll ausspielen, wenn ich in vielen Abenteuer-Situationen nicht mitgehen kann, weil ich sonst den Quest-notwendigen nicht-gildenzugehörigen Druiden, Hexen usw. an die Kehle springe :D
LG,
Sibylla

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.02.2015 13:47

So einfach wie möglich zu essen fällt mMn unter Geiz.

Bei entsprechenden Gesellschaftsschichten kein Fleisch oder kein Alkohol zu trinken stelle ich mir eher minimal nachteilig vor.

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Sibylla » 20.02.2015 14:02

Na'rat hat geschrieben:So einfach wie möglich zu essen fällt mMn unter Geiz.

Bei entsprechenden Gesellschaftsschichten kein Fleisch oder kein Alkohol zu trinken stelle ich mir eher minimal nachteilig vor.
Wieso Geiz? Es wird ja keine Nahrung aufgrund von "ist mir zu teuer" abgelehnt sondern weil es dafür spirituelle, religiöse oder persönliche Vorbehalte gibt.

Ja - es ist nachteilig, aber für meinen Char (sie sitzt da, löffelt ihre Kartoffelsuppe während andere den gespickten Braten essen, ist ja nicht so, dass sie sich nicht daran erinnern kann, wie das geschmeckt hat) nicht für mich. Ich habe so ganz viele nette kleine Momente, die ich ausspielen kann.

Und mal ehrlich - Praiosgeweihte sind spieltechnisch Spaßbremsen, ich finde, da muss man sich kleine, nette Möglichkeiten schaffen, im Spielfluss integriert zu bleiben. :P Ist ja nicht so, dass die mit den Kriegern der Runde jeden Abend Trinkgelage veranstalten oder Vorschläge für den Diebstahl wertvoller Artefakte unterbreiten.
LG,
Sibylla

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.02.2015 14:06

Meine Familie könnte ja vielleicht eigentlich eine Junkerfamilie als ehemaliger (oder ehemals nur) Landadel aus der Grafschaft Eslamsgrund sein (denn diese Grafschaft ist besonders Praiosgläubig und der Graf unterhält Kontakte zu den Bannstrahlern, zumindest steht in dieser Grafschaft eine Burg der Bannstrahler) (siehe: Grafschaft_Eslamsgrund und Siegeshart_von_Ehrenstein ), die (auf meine Familie bezogen) schon des öfteren Praios-Geweihte hervorgebracht hat und immer brav Steuern bezahlt hat und den zuständigen Baron so wie die Grafenfamilie stets aus tiefster Seele unterstützt hat, so dass eine gewisse Freundschaft zwischen meiner Familie und z.B. der Baronie oder gar der Grafenfamilie entstanden ist.

Vielleicht haben sich Großvater und Großmutter, oder Urgroßvater und Urgroßmutter, vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Bruder (aus beruflichen Gründen?) in die Hauptstadt Gareth bewegt und sind, einschließlich meiner Eltern, bis heute dort geblieben (abgesehen davon dass mein urgroßvater inzwischen verstorben sein dürfte)
(Um zu erklären, warum ich den Kulturaufsatz "städtischer Adel" habe (geht ja regeltechnisch halt nicht anders), obwohl meine Familie ursprünglich zum Landadel gehört.)

Vielleicht haben die Kontakte zur Eslamsgrunder Grafenfamilie und 1-2 Baronen der Grafschaft, sowie die neuen Kontakte in Gareth dazu geführt, dass der Vorsteher des Bannstrahlordens (müsste SO15 sein?) irgendwie mit meiner Familie und glücklicherweise auch mit mir in Kontakt gekommen ist.
Vielleicht hat Praios mir ja die Ehre geschenkt, ihm oder einigen seiner engsten Bekannten bei einer Mission zum Fangen von Hexen, Dämonenbeschwörern oder gar (vermeintlichen!) Borbaradanhängern zu helfen, vielleicht habe ich ihn auch durch meine Gabe Prophezeihen durch Praios Gnade einen entscheidenden Hinweis gegeben oder sowas...


Letztlich geht es mir bei dem Vorteil "Verbindungen" tatsächlich weniger um einen Vorteil, den ich immer/häufig oder jetzt akut in Lowangen nutzen kann, sondern tatsächlich eher um einen RPG-Aspekt meines Helden.

Daher wäre es auch nicht schlimm, wenn mir der werte Herr Praiodan von Weißfels in Lowangen nicht mal eben zwei Bannstrahler aus Beilunk vorbeischicken kann und natürlich hat er anderes und wichtigeres zutun, als mir persönlich den Arsch zu retten, aber sicherlich wird der ein oder andere Praiot oder gar Bannstrahler oder praiostreue Adlige (zumindest zwischen Punin, Ferdok, Angbar, Greifenfurt, Baliho und Rommilys man meinen Namen oder den meiner Familie schon einmal gehört haben.)

Schließlich bezahlt man ja auch GP für den Mist :D

Edit/Nachtrat: Ich könnte ja vielleicht meine Verbindungen auf 30 Senken, sodass ich 15 in Herrn Weißfels und 15 in den Baron stecke, zu dessen Baronie das Lehen meiner Familie gehört und von den freigewordenen 3GP erhöhe ich meinen SO auf 11, dann wird es auch nochmal ein bisschen realistischer, dass der Graf von Eslamsgrund mit meiner Familie befreundet ist und dass ich mit meinem Baron und Herrn Weißfels befreundet bin.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 07.06.2017 10:11, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Wikilink korrigiert
~ Der Threadnekromant.
PG FTW: Wenn ein Krieger zwei linke Hände für Fernkampfwaffen hat, ist dem halt so!

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Re: Praios-Geweihter als Spieler-Charakter

Ungelesener Beitrag von Sibylla » 20.02.2015 16:26

Klingt doch ganz gut, was Du Dir als Hintergrund vorstellst, Praiosgeweihte haben oft einen adeligen Hintergrund. :)

Kleiner Tipp aus eigener Erfahrung: Mach es aber nicht zu kompliziert mit den adeligen Kontakten. Erstens kannst Du Dich da leicht verzetteln und zweitens vergehen viele Jahre bis zur Weihe. In der Zeit dürften viele Kontakte, die Dein Char vielleicht aus der Jugend gehabt haben dürfte, eingeschlafen oder abgekühlt sein.
Spieltechnisch ist es aber sicher nett auszuspielen, dass der Char nach vielen Jahren an den Hof von Baron xy kommt und erstmal nicht erkannt wird, weil a) doch um viele Jahre älter und b) im Ordensgewand
LG,
Sibylla

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