Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
DarkG4m3r
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 20.07.2021 15:31

Den Zwöflen zum Gruße liebe Abenteurer und Spielleiter!
Ich wollte einmal in die Communityrunde fragen, wie ihr bei der Charaktererstellung mit der Vorgeschichte vorgeht? Wie komplex gestaltet ihr diese? Von "ein Bauerntölpel aus Düsterrode" bis "3 Familienstammbäume und 6seitiger dramatischer Vorgeschichte"? :D
Und wie stellt ihr dass dann vor? Hlatet ihr euch da bedeckt und sprecht dann während dem Spiel darüber oder gebt ihr direkt alle Details preis?

Mich würde das mal interressieren. :D

Ich für meinen Teil habe eine grobe "Vorgeschichtsrahmen" bei meinem ersten Charakter gemacht. Und baue diesen dann spontan immer wieder mal aus. Ich habe zwar immer mal wieder eine Geschichte erfunden allerdings ist diese zu sehr abgedriftet und hat mir dann nicht mehr gefallen. Ich habe auch erst einen Charakter erstellet, weil ich sonst immer Spielleiter war, aber Spieler sein ist auch ganz toll.
Vorgestellt habe ich mich ziemlich oberflächlich, sozusagen "ich bin Connar, sehe so aus, komme aus der Stadt und war früher so unterwegs und bin durch diese Ereignisse nun hier". Falls mir dann irgendwelche Details mal wieder einfallen füge ich sie in meinen "Rahmen" ein und erzähle diese dann mal am Lagerfeuer oder beim abendlichen Umtrunk.

Grüße aus Italien. :)

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Der löbliche Pilger
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Der löbliche Pilger » 20.07.2021 15:38

Ich habe früher dazu geneigt, meine Hintergrundgeschichten zu ausführlich zu gestalten. Mittlerweile arbeite ich diese jedoch eher nach folgendem Schema ab:

- Kurzcharakterisierung
- Lebenslauf (mit Schlaglichtern)
- wichtige Personen
- Besonderheiten

Da kommt dann vielleicht eine DIN-A4-Seite zusammen, mehr nicht.
Und der Spielleiter hat dann auch eine kompakte Übersicht.

Numinoru
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Numinoru » 20.07.2021 16:23

Nicht zu lang/komplex, denke ich. Es soll ja noch Platz für weitere Entwicklungen sein. Finde es immer etwas unglücklich, wenn der Charakter schon vor Spielbeginn so dramatische Erlebnisse hatte, dass alles, was man ihm als Spielleiter widerfahren lassen kann, dagegen eher schal wirkt.
Hängt für mich auch ein bisschen vom Startalter/-ep des Charakters ab. Maximum war bei mir bisher eine getippte DIN A4 für einen erfahrenen Charakter Mitte 30.

smarrthrinn
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von smarrthrinn » 20.07.2021 17:56

Auch ich halte die Hintergrundgeschichte eher kurz. Woher, welche Ausbildung, was ist passiert, wie geht es der Familie (Vollwaisen sind zwar der Klassiker, aber auch einfallslos :ijw: )

Bei "was ist passiert" kommt dann halt eine kleine Begebenheit rein, warum die Figur auf Abenteuer auszieht. Das reicht von: "ist auf der Suche nach Ruhm" geht über "hat was angestellt" bis zu "Is mir fad"!

Ich halt das eher kurz, da die Entwicklung der Charaktere ja im Spiel erfolgen soll.
Wenn man schon im Vorfeld große Heldentaten erlebt hat, sollte man sich fragen, ob man die auch mit den Charakter-Werten (durch würfeln) überlebt hätte :Maske:

Was aber immer dazugehört ist eine Beschreibung der Charaktereigenschaften. Wie reagiert die Figur auf Fremde, Untote, Dämonen, Magie, .... Die Reaktion ist oft von den Nach/Vorteilen vorgegeben, aber nicht jede Eigenschaft bringt oder kostet Punkte. Da kann man durchaus spielerisch herangehen.
Wenn Du den rechten Weg nicht findest ... geh links!

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Alecto
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Alecto » 20.07.2021 18:49

Mal aus SL-Sicht:
Lange, komplexe Vorgeschichten sind mir ein echter Graus. Abgesehen davon, dass ich mir bei weitem nicht alles merken kann und der entsprechende Spieler dann enttäuscht reagiert, dass ich seine Geschichte nicht entsprechend würdige, ist das auch für mich ein gewaltiger Aufwand wenn ich mich durch 5-6 solcher Lebensläufe arbeiten "darf". Auch habe ich es praktisch nie erlebt, dass durch solch lange Vorgeschichten der Charakter tatsächlich "besser" wurde oder besser gespielt wurde. Das schien mir immer eher ein Element des "Barbiespielens" zu sein. IMHO sollen die SCs noch etwas erleben und nicht schon alles erlebt haben. Die Charaktere, die ich in bester Erinnerung habe, sind zum größten Teil solche mit extrem simpler Vorgeschichte.
Dementsprechend habe ich mich mit meinen Spielern geeinigt: Mehr als eine DIN-A4-Seite in normaler Handschrift weigere ich mich zu lesen.
In nur vier Zeilen was zu sagen,
erscheint zwar leicht, doch es ist schwer!
Man braucht ja nur mal nachzuschlagen:
die meisten Dichter brauchten mehr...

manbehind
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Ungelesener Beitrag von manbehind » 20.07.2021 19:03

So lang wie nötig und so kurz wie möglich. Für den SL können Aspekte der Vorgeschichte wichtig sein, um entscheiden zu können, ob die konkrete spieltechnische Ausgestaltung eines Charakters plausibel ist oder nicht. Für's Spiel ist die Vorgeschichte ja ohnehin unwichtig, es sei denn, sie hat konkreten Einfluss auf die Gestaltung der Abenteuer, was ja aber eher selten (und bei Kaufabenteuern tendentiell nie) der Fall ist.

Denn man kann seinen Charakter ja auch so mit bestimmten "Verhaltensweisen", die ihn eben individuell auszeichnen, ausstatten. Und wenn das jemand nicht kann, dann kann das Schreiben einer Vorgeschichte für den Spieler sinnvoll sein. Aber außer ihm muss die dann halt keiner kennen, sie ist dann einfach Mittel zum Zweck.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 20.07.2021 20:00

Hängt sehr vom Einsatz (und eventuellen Zusatz-AP bei Generierung) ab...

Für einen frisch generierten etwa ein Absatz zu grundlegenden Verhaltensweisen, ein paar Sätze zum Aussehen/Kleidungsstil, 5-10 wichtige Personen im bisherigen Leben (bspw. Eltern, Geschwister, Freunde/Rivalen, Ausbilder), und wenn zusatz-AP vergeben werden etwa einen weiteren Absatz je 500 AP (womit diese denn erworben wurden).

Bei länger gespielten Charakteren wächst oft auch die Hintergrundgeschichte mit, bspw. weil ein SL zusätzliche Verwandte/Freunde/Feinde einführt oder mit den bisher fixierten irgendwas passiert, was Auswirkungen auf den Charakter hat.

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Cherrie
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 20.07.2021 20:49

Ich mache es gerne etwas ausführlicher, da meine Hintergrundgeschichte vor allem MIR SELBST dabei hilft, ein Gefühl für den Charakter zu bekommen und ihn so zu spielen, wie ich es dann tue. Sein bisheriges Leben hat ihn geformt und zu dem gemacht was er ist. Bestimmte Schlüsselerlebnisse haben ihn geprägt, z.B. der Verlust von wichtigen Bezugspersonen, Liebe oder Verrat. So entstehen dann Träume, Wünsche und Abneigungen, Vorurteile und ganz generell die Charakterzüge.

Andere Mitspieler erfahren diese Geschichte dann vielleicht mal in Teilen oder auch nicht, man redet ja mal miteinander. Aber auch wenn nie jemand darauf Bezug nimmt, wie gesagt, MIR hilft die Vergangenheit meines Chars um den Bezug zu ihm zu entwickeln.

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affinno
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Ungelesener Beitrag von affinno » 20.07.2021 21:37

Meine Hintergrundgeschichten hängen auch oft von den AP ab. Mehr AP = mehr Hintergrund, weil oft älterer Charakter.

Meist versuch ich halt irgendwie schonmal den Grundstein zu legen für die Entwicklung die ich mir irgendwann für den Charakter wünsche. So richtig Dramatik hab ich nie drin, meine Charaktere haben durchweg lebendige Eltern, sind halt nicht alle noch zusammen.

Der einzige Ausreißer in meiner "quadratisch, praktisch, gut" Hintergrundpolitik ist mein innerer Zwang ständig Halbelfen zu spielen, weshalb ich mir dann immer die absurdesten Geschichten wie ich an meine spitzen Ohren komme ausdenke... Aber hey, jeder braucht ja seine Marke. Meine ist halbelfische Schwarzmagierinnen.
Liebe jeder Art für alle Aventurier - für ein gesundes Kuschelaventurien!

Gregorey
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Ungelesener Beitrag von Gregorey » 20.07.2021 21:50

Ich fange eher in der Regel etwas grober an und lasse den Hintergrund mit den ersten Abenteuer wachsen.

Was ich aber am Anfang festlege ist:
- ist eine Familie vorhanden und suche mir schon ein paar Namen aus
- wie ist der Char zu seiner Ausbilung gekommen
- gab es schon einschneidende Erlebnisse
- wie ist seine Persönlichkeit und reagiert er besonders auf bestimmte Situationen
- was ist seine Motivation auf Abentuer zu gehen

dschosch
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Ungelesener Beitrag von dschosch » 20.07.2021 22:32

So wenig wie mir der Spielleiter durchgehen lässt.

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pseudo
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Ungelesener Beitrag von pseudo » 20.07.2021 23:26

Zu Beginn recht wenig. Das fügt sich während des Spieles immer mehr zusammen wenn ich den Charakter "kennen lerne". Es fällt mir leichter erst einen Spielstil anzunehmen und danach davon das Gemüt und vor allem die Gründe dafür des Helden zu beschreiben. Eine grobe Idee hab ich jedoch schon.
DSA 5 hat das Richtige gewollt und nur leider jämmerlich versagt.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.07.2021 23:42

dschosch hat geschrieben:
20.07.2021 22:32
So wenig wie mir der Spielleiter durchgehen lässt.
Macht es den SL aber auch schwer.
Zumindest ich als SL will die SCs bereits etwas einschätzen können.
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Ja ich betreibe "Blümchen"-Rollenspiel und ich steh dazu.

Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Ungelesener Beitrag von X76 » 21.07.2021 07:57

Als Spieler halte ich die Vorgeschichte kurz und lasse bewusst viele Punkte offen. Diese kann der SL dann nach Bedarf füllen.

Er braucht für sein Abenteuer spontan eine Schwester? Kein Problem. Die kann er nicht nur einfügen, sondern auch ausgestalten wie er möchte. Als SL sind mir bis ins Detail ausgearbeitete Hintergründe ein Graus. Nicht nur viel zu lesen und viel zu merken, sondern sie sind oft eher eine Limitierung als eine Bereicherung. Hinzu kommen noch enttäuschte Spieler, wenn man mal etwas aus der Geschichte vergessen hat oder gar "wütende" Spieler, wenn man eigenmächtig etwas abändert.

Bei mir gibt der Hintergrund manchmal Erklärungen zu Vor- und Nachteilen (z.B. wie hat der Held sein Auge verloren oder warum hat er Vorurteile gegen Orks). Manchmal enthält er auch prägende Momente u.ä. Dinge, die an passenden Stellen ins Spiel einfließen.

Viele Helden haben bei mir aber vor dem ersten Abenteuer ein ganz normales, unauffälliges Leben geführt.

Der wichtigste Punkt ist oft die Frage "wie kommt man dazu Abenteurer zu werden und wie komme ich ins erste Abenteuer".

Wenn ich völlig ratlos bin und mir einfach nichts einfallen möchte (manchmal nicht mal "Was möchte ich eigentlich spielen?"), nutze ich gerne meine alten "Central Casting - Heroes of..." Generierungsbücher. Diese sind unversal für alle Rollenspiele geeignet und es gab sie früher für verschiedene Themen (Fantasy, SF, Heute). Sie sind eine umfassende Hilfe und gehen weit über einfache "Hintergrund Generierungstabellen" hinaus.

Man kann damit komplette Helden generieren (Rassen, Kulturen, besondere Umstände, Erlebnisse, Entwicklungen, Berufswahl...), aber auch Teilaspekte (z.B. nur die Erwachsenenzeit, die Ausbildung oder das Elternhaus) nutzen. Außerdem kann man wichtige NSC erstellen oder zufälligen Bekanntschaften Tiefe verleihen. Für mich sind sie deshalb auch als SL ein wichtiges Hilfsmittel.

Manche Geschichten, die Kommissar Zufall mit diesen Büchern ermittelt hat, gehören zu den Besten die meine Helden haben. Natürlich nimmt man nur das, was gefällt und einen Mehrwert darstellt und wirft den Rest raus! Man ist schließlich kein Sklave der Würfel! Oft entstehen Geschichten oder Ideen, die mir nicht im Traum eingefallen wären. Es gibt aber auch völlig normale Lebensläufe...

Besonders die Geschichte und Entwicklung meines Abenteurer Zwerges gefällt mir sehr gut:
Er hatte eine extreme (natürlich zufällige) Häufung des relativ seltenen Events "Es muss Liebe sein"... einfach gesagt, der Held hat sich immer wieder verliebt und die Liebe endete auf die eine oder andere Weise. Am Ende hat er dann doch die richtige gefunden, aber leider hatte sie eine andere Rasse (Mensch) und war auch noch erheblich älter als der Held. Man kann sich ausrechnen, wie alle geschaut haben, wenn er immer von seiner Herzendame geschwärmt hat (die war natürlich eine sehr alte Frau). Als echter Brillantzwerg ging er natürlich auf Kavalliersfahrt, um seine Geliebte mit Schätzen überhäufen und mit Geschichten und Heldentaten beeindrucken zu können.

Das erste Abenteuer hatte zufällig auch noch etwas mit Liebe und Partnerschaft zu tun und so entstand ein Kämpfer für die Liebe. Ein Thema, das ich eigentlich nicht auf dem Schirm hatte, aber das einfach wie die Faust aufs Auge gepasst hat und den Helden auch über viele andere gehoben hat, die längst in Vergessenheit geraten sind.

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Ungelesener Beitrag von Klevi Löwenhaupt » 21.07.2021 08:54

Hmmm bei mir ist das tatsächlich gemischt.
Am unkomplexesten ist meine Jägerin von der Vorgeschichte her. Und am komplexesten ist meine horasische Kavallerie Offizierin mit einer riesigen Familie (sie hat 9 Geschwister) und halt je nach Zeit hat sie schon einiges erlebt.
Ich finde es muss sich die Waage halten. Zu komplex ist genauso wenig gut wie zu simpel. Die Jägerin hat z.B. mal durch diese sehr simple Geschichte kaum Eigenmotivation da sie eher eine Frau ist die arbeiten will, ausgezogen ist sie einfach aus dem Grund das sie eine neue Anstellung gesucht hat und dann in Namenlose Dinge reingestolpert ist.
Also wie gesagt: Muss sich die Waage halten. Nicht zu anstrengend für den SL und auch als Spieler sollte man noch Raum lassen für Entwicklung aber z.B. bei Zwergen oder Elfen die schon älter sind ist das denke ich manchmal etwas schwerer als bei einem Menschen.

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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 21.07.2021 09:02

Auch bei mir tendierten die Charaktere dazu den Großteil ihrer Hintergrundgeschichte erst während des Spieles zu bekommen.
In letzter Zeit mache ich mir aber im Vorfeld mehr Gedanken dazu, wobei ich aber darauf achte, dass der Charakter nicht schon "alles gesehen und alles erlebt" hat bevor er überhaupt sein erstes Abenteuer erlebt. ;)
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 21.07.2021 09:43

Mir geht es wie Cherrie, ich brauche eine gewisse Vorgeschichte, um einen Eindruck vom SC zu bekommen und mich gut in ihn einfinden zu können.

Dabei sind die Fakten gar nicht so viel umfangreicher als bei Gregorey, aber da ich das gern etwas umfangreicher ausformuliere, sind's dann idR 1-3 DIN-A4-Seiten für mich und eine DINA4-Seite für den SL. Ich verlange aber weder, dass der das auswendig weiß, noch, dass alle anderen es auch wissen, und gehe damit auch nicht hausieren, es sei denn, es passt gerade ins AB. Denn man bindet ja auch hierzulande nicht allen Bekannten, Kollegen oder auch Freund:innen direkt seine ganze Lebensgeschichte ans Bein. Also, ich jedenfalls nicht.

Und idR ist das Leben bis zur Abenteurerkarriere auch hier bei den meisten eher ruhig und normal verlaufen, damit sie noch was zu erleben haben!
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

Kendor
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Ungelesener Beitrag von Kendor » 21.07.2021 11:44

Für mich ist wie für einige andere hier auch die A4 Seite das goldene Mittel. Getippt ist da genug Platz drauf, um einen Überblick zu geben und ein paar Sätze zu schreiben. Als SL kann ich dann auch super damit arbeiten. Wobei es natürlich auhc auf die individuelle Gestaltung ankommt. Stichpunkte bzw. ein Steckbrief sind viel hilfreicher als ein langer Fließtext. Für verworrene Beziehungsgeflechte darf es bitte eine Mindmap sein.

Es hat schon einen Grund, warum auch die Anschreiben bei Bewerbungen nie länger als eine A4 Seite sein sollen. Mit Kurzgeschichten kann ich nicht effektiv vorbereiten. Die lese ich einmal aus Höflichkeit, bringe die Inhalte aber nicht weiter ins Spiel ein.

Durzo
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Ungelesener Beitrag von Durzo » 21.07.2021 12:15

Ich schließe mich dem allgemeinen Trend zu eher groben Vorgeschichten an. Meistens kläre ich die Familiengeschichte, den beruflichen Werdegang und den Grund für die Reise zum Abenteuerort vorher. Wenn möglich, überlege ich mir auch eine Erklärung für relevante Nachteile wie Schulden oder Ängste. Die einzige etwas ausführlichere Vorgeschichte hatte mein Marineoffizier/Steuermann für die Lameakampagne, der allerdings auch schon mit einer Menge AP über den Startwert hinaus erstellt war. Hier habe ich sowohl seine Abenteuermotivation als auch die meisten seiner Nachteile durch den Verlust seines vorherigen Postens durch einen Schiffbruch im Krieg erklärt.

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Galt Rothfell
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Galt Rothfell » 21.07.2021 17:17

Zu dem Thema möchte ich die "20 Fragen an einen Helden" aus dem Wege der Helden lobend erwähnen.

Ich bin auch aus der Fraktion "eher wenig Hintergrund". Mir ist vor allem wichtig, wie (und weshalb) mein Charakter zu Themen steht, die am Spieltisch vorkommen. Entweder, weil sie Teil des Plots sind, oder weil sie durch meinen oder anderer Charaktere an den Tisch gebracht werden. Wenn ich z.B. weiß, dass wir in Al'Anfa spielen, mache ich mir u.A. Gedanken über Sklaverei und Boron, und überlege mir auch woher der Charakter seine Einstellungen dazu hat.

Und die 20 Fragen geben einem da eine, wie ich finde, sehr gute Hilfestellung. Sie decken viel ab, was in den ersten Abenteuern des Charakters zum Thema werden kann. Wenn man die Fragen durchgeht, und sich bei jeder auch fragt "Warum mag/hasst mein Charakter Tiere/Zauberei/Götter?" ergibt sich oft ganz dynamisch ein stimmiger Hintergrund.

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Sarafin
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Ungelesener Beitrag von Sarafin » 21.07.2021 18:53

Wie ausführlich eine Hintergrundgeschichte ausfällt, hängt sehr stark von zwei Faktoren ab:
A) Wofür brauche ich den Charakter?
B) Wie steht die Spielleitung zu Hintergrundmaterial zum SC?

Für einen One Shot - gerade auf Cons - schreibe ich eher auf, was meinen SC motivieren könnte, damit die SL es leichter hat sie schnell ins Abenteuer zu integrieren. Wenn es ein reiner Con-Charakter ist, womöglich ein spontaner Entwurf in einem mir fremden System, sind die Hintergründe dann auch eher lose und ich bediene mich an Klischees (auch um sie zu brechen). Solche Figuren geraten dann auch meist gradlinig.

Kampagnencharaktere hingegen bekommen von mir einen eigenen dramaturgischen Bogen. Einen Konflikt, der meist auch der Grund ist, warum sie als Spielercharakter losgezogen sind, und Potential für zukünftige Entwicklungen. Keine abgeschlossene Geschichte, die dann in Zukunft irrelevant ist.
Eine Ausnahme von dieser Regel bilden Charaktere, die vorher schon in anderen Runden gespielt wurden - wobei der Übergang zwischen einem erlebten AB in fremder Runde und einem, das man sich für den Hintergrund nur ausgedacht hat, ja auch fließend ist. Ich halte beides für grundsätzlich unproblematisch.
Am liebsten arbeite ich hier mit der SL zusammen und biete in der Hintergrundgeschichte Stellen an, an denen man mit der Gruppenhandlung einhaken kann. Aber auch nicht muss. Idealerweise bieten die dramaturgischen Bögen auch ohne Verknüpfung mit dem Hauptplot die Möglichkeit von mir als Spielerin in Eigenregie vorangetrieben zu werden.

Viel von dem Material zu einem SC verfasse ich für mich oder hab es nur im Kopf. Denn wie der der SL übermittelte Umfang in Seiten oder Zeichen einer Hintergrundgeschichte ausfällt, hängt von den Vorlieben der SL ab. Ich habe SL, die wollen neben dem Bogen gar nicht mehr als drei Stichpunkte. Und solche, die gerne ausführlich alle Personen des Haushalts aufgelistet haben möchten, in dem der SC aufgewachsen ist. Wenn ich weiß, dass es Verwendung findet, schreibe ich das doch gern alles auf. :)

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Ungelesener Beitrag von Oyanysha » 21.07.2021 19:36

Ich nutze die Hintergrundgeschichte unter anderem, um Nachteile zu erklären.
Einfach mal 5 Punkte für Vorurteile einsacken ist mir zu billig. Da muss es eine Geschichte zu geben. Genau wie bei Ängsten oder ähnlichen Nachteilen.
Aber insgesamt bleibt es eigentlich bei maximal einer Seite, Ereignisse kurz angerissen und gut.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 21.07.2021 19:44

Mir fällt dazu noch ein, dass es auch davon abhängt, ob die Kampagne in der Heimat meines SCs spielt. Wenn das der Fall ist, wird die Familie und Freunde etc oft noch etwas genauer beschrieben, weil die Chance groß ist, dass sie vorkommen. Lasse da aber noch genug Freiraum für Ideen des SLs, der kann sich zu seinen NSCs ja nicht noch Tausend Details zu den Spieler NSCs merken. Aber so ein grober Rahmen, wie das Umfeld des SCs so drauf ist, schätzen die meisten SLs dann eben doch.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Bin ich froh DSA5 zu spielen. Nicht mehr alle Kämpfer waren in der Fasarer Arena!

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Schatten
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Ungelesener Beitrag von Schatten » 21.07.2021 20:48

Bei mir werden es schon locker mal 10-15 Seiten. Diese sind hauptsächlich für mich um mir ein gutes Gefühl für den Char zu geben. Die Geschichte strotzt dann aber auch nicht vor Ereignissen. Da kommt es auch vor, dass ich 3 Seiten über über seine Zeit vor der Ausbildung schreibe.

Teile davon erfährt niemals jemand, z.B. den Stammbaum meines Adligen den ich mir ausgedacht hatte 😅
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Ungelesener Beitrag von Dreifach20 » 21.07.2021 22:17

Meine Mitspieler und besonders meine Spielleiter, die das alles lesen müssen, behaupten immer, ich schreibe ganze Romane für eine Figur.
Ich sehe das anders. Eigentlich beschränke ich mich auf das Wesentliche:
ein aussagefähiges Bild + Beschreibung des äußeren Erscheinungsbilds
Ausformulierung von Aberglaube, Kodex und solche Nachteilen
1-2 Seiten Biografie mit den wichtigsten Stationen im bisherigen Leben inklusive Freunde, Verwandschaft, Einflußpersonen
1-2 Seite mehr für mich: wie denkt, wie tickt der Char, Motivation, typische Sprüche, vergleichbare Figuren aus Film oder Literatur
...kurz vor'm Wahnsinn wird's nochmal lustig...

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Ungelesener Beitrag von dschosch » 22.07.2021 00:11

Assaltaro hat geschrieben:
20.07.2021 23:42
Macht es den SL aber auch schwer.
Zumindest ich als SL will die SCs bereits etwas einschätzen können.
Warum denn? Der hat doch die Werte. Was soll der denn noch groß einschätzen. Wenn es um so konkrete Dinge wie "Wie steht der Char zu AlAnfa." geht muss er eh fragen. Das kann ich auch dann noch festlegen.

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Ungelesener Beitrag von Caldorian » 22.07.2021 09:04

Mir geht es hier wie @Cherrie.

Für langfristige DSA-Kampagnen (oder in anderen langfristig angelegten Kampagnen in Settings, die ausführliche Biographien durch Lifepaths etc. begünstigen) schreibe ich sehr ausführliche Vorgeschichten/Charakterisierungen. Dabei erwarte ich gar nicht, dass diese vom SL gelesen werden, sondern es geht mir eher darum, ein gutes Gefühl für den Charakter zu entwickeln. Was hat ihn geprägt, was treibt ihn an, was möchte er im Leben, wer ist ihm wichtig, usw.? Das gibt mir einerseits einen guten Anker für's Rollenspiel, andererseits ist sowas für mich auch immer etwas, das ich Jahre später hervorholen und mich wieder in den Charakter einfühlen kann. Aber vielleicht bin ich da zu sehr Vollblutpsychologe, ich will berufsmäßig Menschen halt einfach von Grund auf verstehen...

Außerdem bin ich ein Fan von sehr ausgearbeiteten Settings (deswegen spiele ich ja auch u.a. DSA), so dass es einfach riesig viel kreativen Spaß macht, sich in eine Region und eine einzelne Biographie entlang der historischen Ereignisse so richtig tief reinzufuchsen. Wozu hat man das Setting, wenn man es nicht nutzt? :ijw:
"Witch's Brew and Dragon's Fire" - meine Artesia: Adventures in the Known World- und Mythic GM Emulator-Solokampagne (Link zum Blog)

Seid Ihr Artesia-Fans? Auf dem ArtesiaRPG Subreddit beantwortet Autor und Künstler Mark Smylie unsere Hintergrundfragen!​

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Ungelesener Beitrag von X76 » 22.07.2021 10:37

dschosch hat geschrieben:
22.07.2021 00:11
Warum denn? Der hat doch die Werte. Was soll der denn noch groß einschätzen. Wenn es um so konkrete Dinge wie "Wie steht der Char zu AlAnfa." geht muss er eh fragen. Das kann ich auch dann noch festlegen.
Wie wird er sich verhalten, wenn er beispielsweise auf andere trifft, Probleme auftreten, er besiegt wird oder einem Gegner überlegen ist? Ist er aufrichtig? Selbstsüchtig? Ein Prahlhans? Still und zurückhaltend? Ein passiver Mitläufer? Eine Anführernatur?

Es gibt sehr viele Dinge, die sich nicht in Werten, Nachteilen etc. niederschlagen, aber einen erheblichen Einfluss auf die Abenteuerplanung und das Miteinander haben. Die wenigsten Spieler (ich auch nicht :oops: ) legen solche Dinge (siehe auch 20 Fragen an den Held) vorher schriftlich fest und ich hatte schon sehr oft Helden, die plötzlich völlig anders gespielt wurden, als man das als SL erwartet hat.

Als erfahrener SL bekommt man das natürlich irgendwie in den Griff, aber manchmal muss man doch gehörig rotieren. Im schlimmsten Fall gibt es sogar Konflikte unter den Helden, die man hätte vermeiden können, wenn man gewusst hätte wie der Held "drauf ist".

Es wäre eigentlich sinnvoll wichtige Punkte vorher zu fixieren. Ich mache es aber wie gesagt auch nicht, da mein Held erst im Spiel "entsteht" *plötzlich ist die Vision da*. Eine strikte Planung ist dem nur im Weg und schränkt mich unerfreulich ein. Ich finde es schrecklich, wenn ein SL einen detaillierten "Routenplan" haben möchte. So weit plane ich einfach nicht vor.

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Sanaroth
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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von Sanaroth » 22.07.2021 12:37

Hmm...
Für meinen Phili/G7 Magier (momentan >19'000 AP) hab ich ne A4 Seite an Edgy Story um die Umstände seiner Geburt und wie er zur Akademie kam geschrieben. Dann hab ich noch 18 Seiten fiktives Tagebuch über sein Leben an der Akademie und das erste Adeptenjahr auf Wanderschaft geschrieben, um seine Prinzipien und seinen Charakter besser definieren und verkörpern zu können.
Das ist schon ziemlich krank hätt ich gesagt. ^^'

Für meinen Zweitcharakter Ex-Einbrecher/Söldner/bald Kor-Geweihten (18'000AP) warens glaub ich gerade mal die 20 Fragen. Wollte ihn bewusst nicht zu komplex machen, da er nicht im Mittelpunkt stehen sollte und je nach Gruppenkonstellation und in seinem weiteren Werdegang leicht formbar sein sollte. Allerdings habe ich seine Nachteile und seinen Aufzug doch wieder sehr bewusst und markant geformt um ihn und mich mit ihm, als Charakter besser zu identifizieren.

Die meisten sonstigen Oneshotcharaktere sind meistens nur ein besonderes Sprachmuster und ein Gimmik.
Eine gesunde Neugier hat noch keinem geschadet, aber dass Ich noch lebe, ist ein Wunder.

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Wie komplex ist eure Vorgeschichte?

Ungelesener Beitrag von dschosch » 22.07.2021 13:31

X76 hat geschrieben:
22.07.2021 10:37
e wird er sich verhalten, wenn er beispielsweise auf andere trifft, Probleme auftreten, er besiegt wird oder einem Gegner überlegen ist? Ist er aufrichtig? Selbstsüchtig? Ein Prahlhans? Still und zurückhaltend? Ein passiver Mitläufer? Eine Anführernatur?
Da hilft doch ne Hintergrundgeschichte meist auch nicht weiter und es ist viel wichtiger die Spieler zu kennen. Ich mag aber auch eher so klassisches Rollenspiel wo es darum geht ein Abenteuer zu schaffen und nicht einen Charakter so gut es geht darzustellen. Wobei ich tatsächlich meist ein paar Stichpunkte dazu mache wie der Char so ist im Spiel.

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