"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

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Liscom
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Liscom » 30.11.2012 03:28

Hallo Leute,

vor einigen Tagen ist mir verwundert aufgefallen, das Norbaden (gemeint ist die Kultur) auch Gladiator werden können.
Ist das gewollt? Was soll das?
Ich habe diese Frage schon im Kurzantworten-Thread gestellt, aber ich denke, dass ich besser einen eigenen Thread erstelle, da es doch etwas ausarten könnte.

Erstmal ist zu beachten:
Jahrmarktskämpfer sind eine eigene Profession und da sie ausserdem auch extra bei der Norbadensippe (neben dem Gladiator) aufgelistet sind, kann dieser mit dem Gladiator nicht gemeint sein - dies war eine der Ideen im KAT.

Weiterhin ist fraglich, ob mit "Gladiator" eigentlich nur die Unterklasse "Schaukämpfer" gemeint ist, denn
1. wird es bei anderen Kulturen auch erwähnt, wenn nur eine bestimmte Unterklasse verfügbar ist (z.B. auch bei der Norbadensippe: Gelehrter (Völkerkundler))
2. steht die einzige Schule, welche Schaukämpfer ausbildet, in Punin - und dort gibt es keine Norbadensippen.

Eine weitere Idee kam vom Radames:
Radames hat geschrieben:Ich gehe eher davon aus, das hat etwas mit dem Zugang zur Profession zu tun. In Fasar sind es mWn sogar noch eher Sklaven, die Gladiator werden und das reisende Volk der Norbarden ist unter den Sklaven der Tulamidenlande wohl etwas häufiger anzutreffen als Orks. Letztere werden damit dann wohl eher als "Haushaltssklaven" der erhabenen zum Angeben geführt, während die Gladiatoren ja "Verbrauchssklaven" sind (und man mit einem Norbarden weniger angeben kann als einem Wesen, das so gut wie nie in den Tulamidenlanden gesehen wird).
Leider hat diese Idee auch ihre Lücken (zumindest aus meiner Sicht).
- Gerade Orks sind Schindsklaven! Ihre Stärke macht doch gerade sie zu guten Gladiatoren. Außerdem ist bei diesen Bestien die Hemmschwelle, sie in eine Arena zu stecken wohl noch niedriger und wo sonst kann man mit solch einem Tier auch besser angeben? - aber hier geht es nicht darum, wofür man orkische Sklaven nutzt!
- Norbaden sind sehr oft viertelmagisch begabt. Gerade dies macht sie zu "besonderen" Sklaven - entweder macht es sie besonders gefährlich oder besonders begehrlich und teuer. Die steckt man in keine Arena!
- Sowieso steckt man Sklaven selten in eine tödliche Arena - gerade wenn man in einer Stadt wie Fasar ist, wo es massig Verbrecher gibt oder irgendwelche "wertlosen Abfälle" aus dem Versuchslabor Al'Achami nehmen kann. Sicherlich gibt es Sklavenherren, die sich gerne mit einem starken Gladiatorensklaven brüsten wollen und dafür Sklaven dort auftreten lässt - aber ich denke, das das Risiko, seine Investition zu verlieren, viele davon abhalten wird. Wenn es doch so ist, dann müsse man aber auch im selben Atemzug fragen, warum gerade die Norbaden so gerne in Fasar in die Arena gesteckt werden sollten. Mittelreicher (Landbevölkerung) "darf" man ja scheinbar nicht nutzen - wobei dies natürlich auch wieder kein Grund ist, das Norbaden eben deshalb auch unmöglich sein könnten.
- Ob man einem Sklaven aus Fasar noch die Kultur "Norbadensippe" geben darf/sollte, ist durchaus fraglich - und wenn, denke ich würde es bei solchen fraglichen Sonderfällen doch irgendwo in den Büchern auftauchen (ich habe es zumindest nicht gesehen, habe auch auch den Regionalband mit Fasar nicht)

Auch wenn der Gladiator aus Fasar vielleicht besonders kritisch betrachtet werden sollte (einfach wegen der unvergleichlich billigen Kosten ;) ), würde ich mich auch über Ideen für den norbadischen Schaukämpfers aus Punin oder einem Gladiator aus Al'Anfa freuen.

Vielleicht habt ihr eine Idee, wie man dies erklären kann - oder wie ich als Meister ggf. einem Spieler eines Tages erklären kann, warum er dies (trotz expliziter Erlaubnis in den Regeln!) nicht machen darf.

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Lebemann
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Re: "mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Lebemann » 30.11.2012 09:40

Liscom hat geschrieben: Leider hat diese Idee auch ihre Lücken (zumindest aus meiner Sicht).
- Gerade Orks sind Schindsklaven! Ihre Stärke macht doch gerade sie zu guten Gladiatoren. Außerdem ist bei diesen Bestien die Hemmschwelle, sie in eine Arena zu stecken wohl noch niedriger und wo sonst kann man mit solch einem Tier auch besser angeben? - aber hier geht es nicht darum, wofür man orkische Sklaven nutzt!
Es werden auch Kampfhunde zum Angeben gehalten und nicht zum Kämpfen.
Liscom hat geschrieben:- Norbaden sind sehr oft viertelmagisch begabt. Gerade dies macht sie zu "besonderen" Sklaven - entweder macht es sie besonders gefährlich oder besonders begehrlich und teuer. Die steckt man in keine Arena!
Das ist mMn kein Argument. Die meisten Menschen werden dies nämlich gar nicht wissen. Dann muss mal erst mal herrausbekommen, ob der Sklave magisches Potential hat. Der Norbarde selbst muss es ja nicht wissen. Und die wenigsten Viertelzauberer sind so optimiert, wie die eines Spielers.
Liscom hat geschrieben:- Sowieso steckt man Sklaven selten in eine tödliche Arena - gerade wenn man in einer Stadt wie Fasar ist, wo es massig Verbrecher gibt oder irgendwelche "wertlosen Abfälle" aus dem Versuchslabor Al'Achami nehmen kann. Sicherlich gibt es Sklavenherren, die sich gerne mit einem starken Gladiatorensklaven brüsten wollen und dafür Sklaven dort auftreten lässt - aber ich denke, das das Risiko, seine Investition zu verlieren, viele davon abhalten wird. Wenn es doch so ist, dann müsse man aber auch im selben Atemzug fragen, warum gerade die Norbaden so gerne in Fasar in die Arena gesteckt werden sollten. Mittelreicher (Landbevölkerung) "darf" man ja scheinbar nicht nutzen - wobei dies natürlich auch wieder kein Grund ist, das Norbaden eben deshalb auch unmöglich sein könnten.
Die Fasarer Arena ist wohl eher ein Loch, als eine Arena. Und wenn da jemanden "seinen Gladiator" antreten lassen will, gibt es sicher Möglichkeiten als Gegner nur minderwertige Qualität gegen den Stargladiator zu hetzen. Das ist dann auch eher ein Abschlachten, als ein fairer Kampf.
Das Mittelreich ist eine Nation, die Norbarden nur ein verstreutes Volk. Dazu kommt noch das außergewöhnliche Aussehen der Norbarden, welches vielleicht einen besonderen Eindruck auf die Fasarer hinterlässt. Vielleicht hat das Einfluss darauf.
Liscom hat geschrieben:- Ob man einem Sklaven aus Fasar noch die Kultur "Norbadensippe" geben darf/sollte, ist durchaus fraglich - und wenn, denke ich würde es bei solchen fraglichen Sonderfällen doch irgendwo in den Büchern auftauchen (ich habe es zumindest nicht gesehen, habe auch auch den Regionalband mit Fasar nicht)
Warum nicht? Wenn er in einer Norbardischen Sippe aufgewachsen ist und dann, irgendwann später, in der Arena gelandet ist, wird er wohl genau diese Kultur haben.
Liscom hat geschrieben:Vielleicht habt ihr eine Idee, wie man dies erklären kann - oder wie ich als Meister ggf. einem Spieler eines Tages erklären kann, warum er dies (trotz expliziter Erlaubnis in den Regeln!) nicht machen darf.
Warum solltest du das wollen? Weil dir die Kombo nicht passt oder weil dir der Fasarer Gladiator zu hart ist?

Yramis
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Re: "mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Yramis » 30.11.2012 10:12

Liscom hat geschrieben: Vielleicht habt ihr eine Idee, wie man dies erklären kann - oder wie ich als Meister ggf. einem Spieler eines Tages erklären kann, warum er dies (trotz expliziter Erlaubnis in den Regeln!) nicht machen darf.
Die Aussagen in WdH zu den Verbreitungen würde ich immer mit Vorbehalt verwenden:
Die Regeln erlauben auch Mittelländische Städte oder Horasreich oder Zyklopeninseln -> Rashduler Säbelfechter, aber nomadische Novadis nicht. Dafür können sesshafte Novadis aber das albernische Raufen erlernen. Mittelländische Städter können in Al'Anfa bei den Gladiatoren landen, mittelländische Landeier aber nicht - ist das irgendwie logisch? Aber Schaukämpfer können die Landeier (und Andergaster und Nostrianer, sowie Svelttaler, aber Bornländer nicht) werden (je nach Lesart von "nicht Gladiator"). Südaventurier aber können Schaukämpfer werden ...

Zudem: Wer lange genug an einem Ort war, um dort eine Berufsausbildung abzuschliessen (oder um Vorteile wie Zäher Hund und Eisern zu erwerben), der hat auch dort (in der Arena und drum herum) seine kulturelle Prägung erhalten.

Und nur, weil die einzige Schule in Punin steht, heisst es nicht, daß nicht auch Schaukämpfer an anderen Orten ausgebildet werden (Magierakademien sind auch nicht die einzigen Orte, aus denen Magier kommen - vielleicht abgesehen von Spielermagiern). Da sich zum Beispiel solche Kämpfe im Horasreich großer Beliebtheit erfreuen, würde ich mit Sicherheit sagen, daß es auch dort Ausbildung gibt (wer würde sich vom nicht so befreundeten Nachbarland abhängig machen wollen?).

Allerdings glaube ich noch eher, daß der Autor, der den Vermerk geschrieben hat, den Jahrmarktskämpfer im Auge hatte, und zu faul/zu selbstsicher war, um nachzuschauen, wie die Profession richtig heisst ...

Edit: Gladiator/Schaukämpfer auch anderswo gefunden.
Zuletzt geändert von Yramis am 30.11.2012 11:17, insgesamt 1-mal geändert.

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X76
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Re: "mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von X76 » 30.11.2012 12:33

Ich denke häufig wurde auch von den Autoren Gladiator, Schaukämpfer und Jahrmarkskämpfer durcheinander gebracht. Noch häufiger kommt es jedoch vor, dass man nur bestimmte Varianten ein oder ausschließen wollte, aber dies versäumt hat. Elfische Großwildjäger mag es noch geben, aber ein Kopfgeldjäger oder Sklavenjäger ist wohl nicht sehr typisch. :wink: Bei manchen Professionen wäre die Liste der typischen oder untypischen Varianten wohl auch sehr lang (z.B. Handwerker).

Zudem scheinen Kulturen und Professionen oft von verschiedenen Autoren verfasst zu werden. So werden in der Professionbeschreibung des Jahrmarkskämpfer "von Thorwal bis..." aufgeführt, doch es gibt keine Thorwaler Jahrmarkskämpfer (lt. Kultur).

Nur ein paar Beispiele, wobei der Jahrmarktskämpfer ("der Gaukler") vielleicht die Profession ist, welche bei den Kulturen am häufigsten übersehen und verwechselt wurde.

Ein wenig Eigenverantwortung (nein mein Elf wird kein Sklavenjäger, auch wenn es eine typische Profession ist) ist besser, als eine dreimal so lange Liste von Geboten und Verboten.

Als Orientierungshilfe sind die typischen Listen alle mal gut und auch WDH (S. 11) weißt darauf hin, dass man auch "untypische" Kombinationen (mit SL Genehmigung) nehmen kann. Wenn ein Spieler aufs Regelwerk pocht und unbedingt seinen "typischen" Sklavenjägerelf haben will, dann kann man wohl in der Regel auch als SL damit leben und nicht jeder "Exot" (keine Räuber insbes. Kutschenräuber im Horasreich? Wers glaubt... :lol: ) ist auch einer.
Zuletzt geändert von X76 am 30.11.2012 12:38, insgesamt 2-mal geändert.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.01.2020 12:05

Liscom hat geschrieben:
30.11.2012 03:28
Hallo Leute,

vor einigen Tagen ist mir verwundert aufgefallen, das Norbaden (gemeint ist die Kultur) auch Gladiator werden können.
Ist das gewollt? Was soll das?
Ich habe diese Frage schon im Kurzantworten-Thread gestellt, aber ich denke, dass ich besser einen eigenen Thread erstelle, da es doch etwas ausarten könnte.

Erstmal ist zu beachten:
Jahrmarktskämpfer sind eine eigene Profession und da sie ausserdem auch extra bei der Norbadensippe (neben dem Gladiator) aufgelistet sind, kann dieser mit dem Gladiator nicht gemeint sein - dies war eine der Ideen im KAT.

Weiterhin ist fraglich, ob mit "Gladiator" eigentlich nur die Unterklasse "Schaukämpfer" gemeint ist, denn
1. wird es bei anderen Kulturen auch erwähnt, wenn nur eine bestimmte Unterklasse verfügbar ist (z.B. auch bei der Norbadensippe: Gelehrter (Völkerkundler))
2. steht die einzige Schule, welche Schaukämpfer ausbildet, in Punin - und dort gibt es keine Norbadensippen.

Eine weitere Idee kam vom Radames:
Radames hat geschrieben:Ich gehe eher davon aus, das hat etwas mit dem Zugang zur Profession zu tun. In Fasar sind es mWn sogar noch eher Sklaven, die Gladiator werden und das reisende Volk der Norbarden ist unter den Sklaven der Tulamidenlande wohl etwas häufiger anzutreffen als Orks. Letztere werden damit dann wohl eher als "Haushaltssklaven" der erhabenen zum Angeben geführt, während die Gladiatoren ja "Verbrauchssklaven" sind (und man mit einem Norbarden weniger angeben kann als einem Wesen, das so gut wie nie in den Tulamidenlanden gesehen wird).
Leider hat diese Idee auch ihre Lücken (zumindest aus meiner Sicht).
- Gerade Orks sind Schindsklaven! Ihre Stärke macht doch gerade sie zu guten Gladiatoren. Außerdem ist bei diesen Bestien die Hemmschwelle, sie in eine Arena zu stecken wohl noch niedriger und wo sonst kann man mit solch einem Tier auch besser angeben? - aber hier geht es nicht darum, wofür man orkische Sklaven nutzt!
- Norbaden sind sehr oft viertelmagisch begabt. Gerade dies macht sie zu "besonderen" Sklaven - entweder macht es sie besonders gefährlich oder besonders begehrlich und teuer. Die steckt man in keine Arena!
- Sowieso steckt man Sklaven selten in eine tödliche Arena - gerade wenn man in einer Stadt wie Fasar ist, wo es massig Verbrecher gibt oder irgendwelche "wertlosen Abfälle" aus dem Versuchslabor Al'Achami nehmen kann. Sicherlich gibt es Sklavenherren, die sich gerne mit einem starken Gladiatorensklaven brüsten wollen und dafür Sklaven dort auftreten lässt - aber ich denke, das das Risiko, seine Investition zu verlieren, viele davon abhalten wird. Wenn es doch so ist, dann müsse man aber auch im selben Atemzug fragen, warum gerade die Norbaden so gerne in Fasar in die Arena gesteckt werden sollten. Mittelreicher (Landbevölkerung) "darf" man ja scheinbar nicht nutzen - wobei dies natürlich auch wieder kein Grund ist, das Norbaden eben deshalb auch unmöglich sein könnten.
- Ob man einem Sklaven aus Fasar noch die Kultur "Norbadensippe" geben darf/sollte, ist durchaus fraglich - und wenn, denke ich würde es bei solchen fraglichen Sonderfällen doch irgendwo in den Büchern auftauchen (ich habe es zumindest nicht gesehen, habe auch auch den Regionalband mit Fasar nicht)

Auch wenn der Gladiator aus Fasar vielleicht besonders kritisch betrachtet werden sollte (einfach wegen der unvergleichlich billigen Kosten ;) ), würde ich mich auch über Ideen für den norbadischen Schaukämpfers aus Punin oder einem Gladiator aus Al'Anfa freuen.

Vielleicht habt ihr eine Idee, wie man dies erklären kann - oder wie ich als Meister ggf. einem Spieler eines Tages erklären kann, warum er dies (trotz expliziter Erlaubnis in den Regeln!) nicht machen darf.
Lebemann hat geschrieben:
30.11.2012 09:40
Warum nicht? Wenn er in einer Norbardischen Sippe aufgewachsen ist und dann, irgendwann später, in der Arena gelandet ist, wird er wohl genau diese Kultur haben.
Yramis hat geschrieben:
30.11.2012 10:12
Zudem: Wer lange genug an einem Ort war, um dort eine Berufsausbildung abzuschliessen (oder um Vorteile wie Zäher Hund und Eisern zu erwerben), der hat auch dort (in der Arena und drum herum) seine kulturelle Prägung erhalten.
X76 hat geschrieben:
30.11.2012 12:33
Als Orientierungshilfe sind die typischen Listen alle mal gut und auch WDH (S. 11) weißt darauf hin, dass man auch "untypische" Kombinationen (mit SL Genehmigung) nehmen kann. Wenn ein Spieler aufs Regelwerk pocht und unbedingt seinen "typischen" Sklavenjägerelf haben will, dann kann man wohl in der Regel auch als SL damit leben und nicht jeder "Exot" (keine Räuber insbes. Kutschenräuber im Horasreich? Wers glaubt... :lol: ) ist auch einer.
Ich möchte die Grundidee dieser Debatte gerne aufgreifen, da ich mir seit kurzem ähnliche Fragen stelle.

Die Ausgangssituation bei mir war, dass ich gerne einen sowohl stimmigen als auch GP-effizienten als auch minimalistischen Gladiatoren aus Fasar, Brabak oder Mengbilla (alle über die 3GP Profession Fasarer Gladiator generiert). (Wir spielen mit 120GP)

Nun hatte auch ich zuerst an einen Norbarden gedacht, der in Fasar gelandet ist.
Ich hatte an die Kultur ML-Städte gedacht (Kostenersparnis, keine auto Nachteile wie bei Norbardensippe): Norbarden 3GP+ML-STädte 0GP+Fasarer Gladiator 3GP = 6GP.
14GP können noch verbraucht werden (Bspw. BB+Waffenbegabung oder Glück oder Beidhändig+Hohe LeP1 oder so) ohne dass man sich Nachteile dazukaufen muss.

Die Frage bleibt aber fast die gleiche:
- Wie soll eine Norbardensippe so weit in den Süden gekommen sein, wo die doch mehrere Exodi hatten, da die ja ursprünglich wegen religiöser DIfferenzen ihre tulamidischen Verwandten verlassen hatten?

(Erfolgreiche) Tulamidische Sklavenfänger nördlich des Raschtulswalls stelle ich mir unplausibel vor.
- Die ähnliche Frage: Natürlich kann man in jeder (größeren) Stadt des MR, wie bspw. Punin, sich eine norbardische Händlerfamilie erdenken, die sich vor Generationen als hiesige Händler (eigentsändig oder im Dienst der Störrebrands) niedergelassen und somit die Kultur ML-STädte angenommen hat. Aber selbst dann bleibt die Frage: Wie kommt ein Kultur-ML-Städte-Held nach Fasar? Hat der Jungheld (oder fast Held, da er ja nicht Händler BGB Gladiator, sondern nur Gladiator sein/gelernt haben soll) seinen Vater auf einem Händlerzug nach Fasar oder Mherwed begleitet und wurde im Raschtulswall von Ferkinas überfallen und von seinem Handelszug getrennt, konnte dann zwar fliehen, wurde aber von Sklavenfängern o.ä. aufgegriffen und an die Arena in Fasar verschärbelt?
-> Und konnte sich der Mittelländer oder Norbarde seine Kultur ML-Städte deshalb gegen die Fasrarer Standard/Üblichkeitskultur Tulamidische Stadtstaaten (Fasar, Raschdul, Khunchom also die drei großen alten) bewahren, einerseits durch eine innere Protesthaltung, andererseits weil er in der Arena nur wenig von der tulamidischen/fasarer Kultur kennen gelernt hat?


Als Alternativkonzept kam mir ein Utulusklave (die scheinen ja so oft versklavt zu werden, dass Südaventurien sogar als übliche Kultur aufgelistet wird) in den Sinn. Da Fasar aber geographisch unplausibel und auch von der Kultur her nicht geht (entweder Ursprungskultur der Utulustämme oder tulamidische Stadtstaaten) und in Brabak Sklaverei (offiziell) verboten ist, ginge nur noch Mengbilla.
Gegen die passerendere Al'Anfaner Arena sträube ich mich, weil ich einerseits finde, dass die 14GP weniger kostenoptimiert sind, als die 3GP aus Fasar. Andererseits wäre das 9+2+14 = 25GP, also müsste ich doch einen Nachteil nehmen.
Für MEngbilla spräche 9+2+3= 14GP, sodass ich noch für 6GP die Waffenbegabung dazunehmen kann.


Das wären dann ohne regeltechnische Nachteile:

GE+1, KO+1, LeP+1 (alles im Verhältnis zu Mittelländer/Tulamide)
Begabung für Waffentalent
Eisern
Hitzeresistenz
Soziale Anpassungsfähigkeit
Zäher Hund

Gegen den Utulusklaven spricht, dass er mit MR-6 theoretisch ja doch einen Nachteil hat.

Aber die Grundfrage bleibt: Gemäß dessen, was wir über die einzelnen Völker und Kulturen aus den Quellen (vor allem wohl die Regionalbände) entnehmen können: Wie plausibel ist es, dass - wie oben ja erwähnt wurde - dass man lange genug in der Arena gekämpft hat, um die Profession samt der beiden Vorteile 'erlernt' zu haben, ohne zwangsläufig die hiesige Standardkultur (Südaventurien für MEngbilla, Brabak und Al'Anfa; Tulamidische Stadtstaaten für Fasar) anzunehmen?

@Threadthema also: Dass ein Norbarde...
a) Ein Norbarde so weit in den Süden gelangt?
b) seine Kultur Norbardensippe oder ML-Städte beibehält?
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Ugo Baersgarjew
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 14.01.2020 14:20

ich glaube das es sich in diesem Fall um eine Variante handelt, welche man aus der Kultur heraus interpretieren sollte. Evtl. gibt es so etwas ähnliches wie den Gladiator aus Fasar auch bei den Norbaden. Wenn ich mich recht erinnere steht auch in der Beschreibung des Gladiators zu Fasar, das Mengbilla und Fasar nur die bekanntesten sind. Das handeln und spielen ist eben Norbardenart und dazu gehören möglicher Weise auch Kämpfe Mann gegen Mann welche dem Gladiator aus Fasar gleichgestellt sind.

Eine ähnliche Sache gibt es auch bei den Gjalskaländern. Dort zählt der Schaukämpfer zu den erlernbaren Berufen. Das Kann ich mir auch nur so erklären, als das es wohl ein Hauptberuflicher Palenkelkämpfer ist. Oder es dient generell der Unterhaltung in den Hearads. Aber beschrieben ist es weder im WDH noch in "Unter dem Westwind". Und gerade bei den Gjalskaländern ist da mit den Tierkriegern und BGB sehr hohes PG-Potenzial gegeben.

Ich denke einfach das man die Überschriften im WDH nicht überbewerten sollte, denn auch bei den Kriegern steht irgendwo geschrieben das die Auswahl an Akademien nicht alles umfasst, aber die verschiedenen Stilrichtungen im grossen und ganzen die meisten Gegenden umfassen, aber es trotzdem noch andere geben kann. So koennte man also wenn man das moechte, den Premer Krieger sicher auch als Zwergenkrieger alternativ zum Xorloscher verwenden. Oder der Weidner als Bornländer.

Auf jeden Fall sollte man beim Gladiator der Norbarden, mit der Ausgestaltung der zu generierenden Talenten an deren Kultur und deren Wohnraum orientieren.
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 14.01.2020 14:23

Ich vermute, dass bei Norbarden und Zahoris Schaukämpfer sehr verbreitet sind. "Klassische" Gladiatoren sind unbekannt, wenn man von nach Fasar/Mengbillla/... verschleppten Sklaven absieht. Möglicherweise steht der Gladiator einfach deshalb mit in der Liste, weil Schaukämpfer mit darunter fallen (was ebenfalls seltsam ist).

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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 14.01.2020 19:41

Norbarde: Als Teenager in Schwarz-Tobrien oder von den Finsterkamm-Zwergen gefangen genommen und dann nach Fasar verkauft.

Aber warum Norbarde? wenn PG, nimm einen Ork.

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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 14.01.2020 21:23

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
14.01.2020 19:41
Norbarde: Als Teenager in Schwarz-Tobrien oder von den Finsterkamm-Zwergen gefangen genommen und dann nach Fasar verkauft.

Aber warum Norbarde? wenn PG, nimm einen Ork.
1. Lehne ich den PG Begriff mit WdG im Rücken ab.
1.1 Will ich einen einigermaßen stimmigen Helden basteln.
1.2 habe ich mit Shardur bereits einen halborkischen Gladiator.

2. Geht es mir darum, einen möglichst effizienten aber gleichzeitig minimalistischen = nachteilsfreien Helden zu basteln.

(Halb)Orks sind natürlich 'effizienter' weil sie bessere KampfEigenschaftsModifikatoren und zäher Hund haben, was durch doppelte Vorteile 10GP frei macht.

Aber selbst ein Halbork hat eben den Nachteil Randgruppe.
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.01.2020 02:48

Norbarde als fasarer Gladiator ist ein bisschen weit hergeholt, aber schon begründbar, finde ich.

Alriksej Watruschkino wuchs bei seiner Norbardensippe auf, hatte seine rebellische Teenagerphase und mochte nicht so einfach der Heirat zustimmen, die seine Mutter arrangiert hatte. Er wollte doch zumindest ein paar Abenteuer erleben und ein bisschen von der Welt jenseits des Bornlands sehen. Also ist er weggelaufen und hat als Leichtmatrose angeheuert. (Alternativ ist er besoffen gebrabakt worden.)
Leider war er die ganze Zeit seekrank und hat in Khunchom abgemustert. Dort hat er mal Rauschkraut probiert, im Rausch ein paar hohe Einsätze beim Glücksspiel gemacht, und wachte auf in Schuldsklaverei.
Weil er mit seinem tätowierten kahlgeschorenen Schädel exotisch genug aussah, hat man ihn nach Fasar verkauft, wo ein Erhabener es witzig fand, einen Bornländer als Gladiator antreten zu lassen.
Oder so ähnlich.

Ich würde niemandem empfehlen, einen norbardischen fasarer Gladiator zu spielen, sondern würde dazu raten, für einen fasarer Gladiator auch die passende Kultur der Gegend zu wählen, tulamidische Stadtstaaten oder allenfalls Mahnadistan. Aber wenn es unbedingt sein muss, kann man es so hinbiegen, nehme ich an.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 17.01.2020 11:38

Naja, irgendwie begründbar ist das alles. Selbst das schlimmste PG-Konzept kann man mit einer Geschichte versehen.
(Ich finde, man merkt diesen Geschichten an, dass sie NACH der Generierung entstanden sind)

Schließlich kann wirklich jeder kämpferische Char irgendwie unglücklich versklavt worden sein und in der Arena landen. „Blöderweise“ ist das ja sogar ne ziemlich plausible Geschichte...
Und wir hatten hier doch mal so ne Auelfen-Hexe, die auch noch Jägerin war. Und ich kann mich an ein nivesisch-firnelfischen Helden erinnern, der zufällig in seiner Kindheit von Maraskanern aufgezogen wurde und deshalb mit Elfenbogen und Tuzakmesser kämpfte.

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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.01.2020 11:57

chizuranjida hat geschrieben:
17.01.2020 02:48
Norbarde als fasarer Gladiator ist ein bisschen weit hergeholt, aber schon begründbar, finde ich.
Aber wenn es unbedingt sein muss, kann man es so hinbiegen, nehme ich an.
Grakhvaloth hat geschrieben:
17.01.2020 11:38
Naja, irgendwie begründbar ist das alles. Selbst das schlimmste PG-Konzept kann man mit einer Geschichte versehen.
Ich überlege ja, wie man etwas erstellen kann, das nicht weit hergeholt ist, da ich sonst das ganze Regelwerk in Frage stellen muss, da ja sowohl die übliche Kultur Norbardensippe als auch die mögliche Kultur ML-Städte den Gladiator/Schaukämpfer als Profession hat.
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 17.01.2020 12:59

Naja, Norbardensippe (mit Wagen herumreisende Händler) und in einer Arena ernsthaft kämpfende Gladiatoren passen einfach nicht so gut zusammen, denke ich. Es gibt sicherlich Schaukämpfer und Jahrmarktskämpfer, aber das sind ja eher Gaukler.

Abgesehen davon ist die Kombination Norbarde/Norbardensippe/Gladiator kein PG, nicht im geringsten. Das wollte ich diesem Konzept nicht vorwerfen.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.01.2020 14:16

Grakhvaloth hat geschrieben:
17.01.2020 12:59
Naja, Norbardensippe (mit Wagen herumreisende Händler) und in einer Arena ernsthaft kämpfende Gladiatoren passen einfach nicht so gut zusammen, denke ich. Es gibt sicherlich Schaukämpfer und Jahrmarktskämpfer, aber das sind ja eher Gaukler.

Abgesehen davon ist die Kombination Norbarde/Norbardensippe/Gladiator kein PG, nicht im geringsten. Das wollte ich diesem Konzept nicht vorwerfen.
Bei der Norbardrnsippr ist mir das auch unklar.

Abet auch bei ML Städte: Fasar ist einer der uralten Tulamidenstädte (Kultur: Tulamidische Stadtstaaten), Mengbilla, Brabak und Al'Anfa sind Kultur Südaventurien.

Wenn es nicht so zu verstehen ist, dass man ähnlich wie bei der Profession Standardkrieger in jeder größeren Stadt ne Akademie oder hier: Arena einbauen kann, ist ja nicht die Rasse das seltsame, sondern die Kultur.

Nivesen, Mittelländer, Tulamiden, Zwerge und (halb) Elfen kann man alle ohne Problem mit der Kultur ML-Städte generieren, aber es gibt keine (bekannte) Stadt, die eine Arena hat, zu der ML-Städte passen würde.
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Grakhvaloth
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 17.01.2020 14:29

In Mendena gibt es auf jeden Fall eine Arena. Das fällt dann aber eher schon unter schwarze Lande.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 17.01.2020 15:53

Grakhvaloth hat geschrieben:
17.01.2020 14:29
In Mendena gibt es auf jeden Fall eine Arena. Das fällt dann aber eher schon unter schwarze Lande.
Uhdenberg (ML Städte, Siedlerstädte des Nordens) hat zwar offiziell keine Arena, abet so wie die da drauf sind, könnte man da einfach eine plazieten oder, da Fasar ja nur rudimentär 'ausbildet' einfach ein Loch erfinden, in dem verarmte und/oder familienlose Muskelprotze zur Belustigung der Minenlogisten oder als Alternative zur Söldnerprofession für die Udhenberger Legion 'ausgebildet' werden
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 17.01.2020 22:27

Nur weil eine Kultur die Professionsgruppe "Gladiatoren&Schaukämpfer" erlaubt, folgt daraus nicht gleich, dass man Norbardensippe mit Gladiator aus Al'anfa kombinieren sollte.

Norbardensippe + Jahrmarktskämpfer passt ja durchaus. Und auch Städte wie Gareth oder Festum mit genügend wettlustigem Publikum könnten sowas wie professionelle Boxer hervorbringen, die einander übel verhauen, aber nicht mit scharfen Waffen umbringen wie im Süden.
Eine Szene aus dem Südquartier, oder auch aus Havenas Orkendorf? https://www.youtube.com/watch?v=lLuhWLNqpiA
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 18.01.2020 14:26

Soll den bei dem Konzept der Fasarer Gladiator unbedingt die erste Profession sein? Wäre das nicht als Zweitprofession im Rahmen einer BgB sinnvoller? Es gibt kaum eine BgB-Variante, die einem mehr GP schenkt und es ist auch innerweltlich stimmig. In der Fasarer Arena u.ä. Löchern werden ja nicht vorrangig Gladiatoren von Kind an ausgebildet, sondern man verheizt v.a. Sklaven, die mal mehr mal weniger gut kämpfen können.
Kombiniere doch einfach eine Profession, die gut zu ner MR-Kulturkunde passt und packe dann den Fasarer Gladiator als BgB drauf. Ich habe mal eine Exgladiatorin aus Fasar gespielt, die ursprünglich Soldatin, schweres Fußvolk, aus Darpartien war. Hatte bei Erstellung Speere 19 oder so. (Speere sind allerdings nicht zu empfehlen, wenn es effektiv sein soll.) Die ist unehrenhaft aus dem Militär geflogen, weil sie beim Übungskampf ihren Trainingspartner beinah getötet hätte. Aus Versehen (Blutrausch). Wegen der Schande wollte sie weg von der Familie und in den Tulamidenlanden Söldnerin werden, ist aber verarscht und verkauft worden und in der Arena gelandet. Irgendwann konnte sie von dort fliehen und hat sich dann wieder im MR als Söldnerin betätigt, Blabla. Also man kann sich viel ausdenken, aber Fasar Gladiator als Erstprofession + Kultur MR ist schon schwierig. Als Zweitprofession voll easy. Man kann/sollte vielleicht Kulturkunde Tulamidenlande dazu kaufen.
Regeln sind dazu da, dass man nachdenkt bevor man sie bricht.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 19.01.2020 09:25

Advocatus Diaboli hat geschrieben:
18.01.2020 14:26
Soll den bei dem Konzept der Fasarer Gladiator unbedingt die erste Profession sein? Wäre das nicht als Zweitprofession im Rahmen einer BgB sinnvoller? Es gibt kaum eine BgB-Variante, die einem mehr GP schenkt und es ist auch innerweltlich stimmig. In der Fasarer Arena u.ä. Löchern werden ja nicht vorrangig Gladiatoren von Kind an ausgebildet, sondern man verheizt v.a. Sklaven, die mal mehr mal weniger gut kämpfen können.
Kombiniere doch einfach eine Profession, die gut zu ner MR-Kulturkunde passt und packe dann den Fasarer Gladiator als BgB drauf. Ich habe mal eine Exgladiatorin aus Fasar gespielt, die ursprünglich Soldatin, schweres Fußvolk, aus Darpartien war. Hatte bei Erstellung Speere 19 oder so. (Speere sind allerdings nicht zu empfehlen, wenn es effektiv sein soll.) Die ist unehrenhaft aus dem Militär geflogen, weil sie beim Übungskampf ihren Trainingspartner beinah getötet hätte. Aus Versehen (Blutrausch). Wegen der Schande wollte sie weg von der Familie und in den Tulamidenlanden Söldnerin werden, ist aber verarscht und verkauft worden und in der Arena gelandet. Irgendwann konnte sie von dort fliehen und hat sich dann wieder im MR als Söldnerin betätigt, Blabla. Also man kann sich viel ausdenken, aber Fasar Gladiator als Erstprofession + Kultur MR ist schon schwierig. Als Zweitprofession voll easy. Man kann/sollte vielleicht Kulturkunde Tulamidenlande dazu kaufen.
Aber ist die Umwandlung von GP in AP nicht etwas ineffizient?
Dass man für 10GP Eisern, 1LeP und 500AP bekommt mag zwar nett klingen, aber man bekommt nur die SF Waffenloser Kampf verbilligt, da nur SFs, nicht aber VbSFs als VvSFs angerechnet werden.

Außerdem. Geht es bei meinem Konzept auch im Maxi-Minimalismus, d. H. Eine möglichst hohe GP effizienz, ohne aber Nachteile zu nehmen.

Der Norbarde scheint auf den ersgen Blick verschwendet, da sein Eigenschaftsvonus auf CH liegt.
Aber er bekommt auch LeP+1 und 1-2Talentboni.

So gesehen ist das wohl ähnlich effizient/ineffizient wie BGB Fasarer Gladiator.

Aber: Bei 3GP Rasse und 10GP BgB muss ich eine Profession wählen, die max 7GP Kostet und die Eigenschaftavoraussetzungen erfüllt entaprechend dem Gladiator.

Ich kann also nicht bspw. Wundarzt (0GP,schenkt Krankheitsresistenz) nehmen, weil die zu hohen CH und FF Anforderungen meine Eigenschaftsoptimierung bzgl. Der Kampfeigenschaften behindert.

Ich könnte natürlich Bergman (1GP, Hitzeresostemz) nehmen, dann hätte ich noch 6GP für die Waffenbegabung
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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Jeordam » 19.01.2020 12:30

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
14.01.2020 12:05
@Threadthema also: Dass ein Norbarde...
a) Ein Norbarde so weit in den Süden gelangt?
b) seine Kultur Norbardensippe oder ML-Städte beibehält?
Ein Norbarde (vermutlich Händler) war mal in Fasar und hat in der Freistadt eine Hure besucht. Die werte Dame war eher an Alkohol als Rajhakraut interessiert. Der resultierende Bengel kommt körperlich nach dem Vater, ist in der kulturell mittelreichisch geprägten Anklage aufgewachsen und als Unterschichtler ziemlich nah an Schuld- oder Strafsklaverei.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 19.01.2020 22:13

Das ist glaube das erste Mal, dass jemand BGB Fasarer Gladiator als ineffizient bezeichnet. xD Ich erinnere mich an Zeiten, als BGB Fasarer Gladiator fast als Synonym für PG benutzt wurde. Aber... klar... es gibt vieles, was deutlich effektiver ist. Mir ging es bei dem Vorschlag auch v.a. darum, dir eine Lösung für das Kulturproblem zu zeigen. Wenn eine Zweitprofession in einem anderen Kulturkreis erworben wurde als die Erstprofession, wäre die Kultur des Chars sicher die der Erstprofession.

Es gibt doch sicher viele Professionen, die 0-7 GP kosten und deine Eigenschaftsoptimierung nicht behindern. Wenn du wirklich AP zählen willst, schau hier auch auf die SF und Talente und nicht nur auf geschenkte Vorteile, die dir nix nützen. Was willst du mit Krankheits- oder Hitzeresistenz? Kommt doch eh fast nie zum Tragen. Schau dir die günstigen Kampfprofessionen an:
- Der Jahrmarktskämpfer gibt dir für 6 GP LeP +1, AuP +2, Dolche +3, Raufen +7, Ringen +7, Aufmerksamkeit, Ausweichen I und Waffenloser Kampfstil: Gladiatorenstil oder Hammerfaust.
- Soldat Schweres Fußvolk gibt dir für 2 GP AuP +2, Raufen +3, Ringen +2, Infanteriewaffen/Speere/Zweihand-Hiebwaffen +5, Dolche/Hiebwaffen/Säbel +3, RG I, WS, Aufmerksamkeit, Formation und verbilligte Sturmangriff und RG II.
- Soldat Leichtes Fußvolk gibt dir für 5 GP AuP +2, Raufen +3, Ringen +2, Dolche +4, Hiebwaffen/Kettenwaffen/Säbel/Schwerter +5, RG I, Linkhand, SK I, Verbilligte Meisterparade, RG II, Aufmerksamkeit.
- Soldat Thinskari wäre wieder ein Kulturproblem, aber evtl. leichter lösbar. Der gibt dir für 1 GP AuP +2, Raufen +3, Ringen +2, Dolche +2, Hiebwaffen/Säbel/Schwerter/Zweihand-Hiebwaffen +4, Wurfbeile +4, RG I, verbilligt Linkhand, WS, SK I
- Söldner sehen ähnlich aus wie die Soldaten, sind aber teurer. Die guten kannst du dir mit deinem Konzept wahrscheinlich nicht leisten. Unter 7 GP ist nur der Sklavenaufseher mit 6 GP und wohin diese 6 GP geflossen sind, ist mir schleierhaft. Ich bezweifle, dass du Bock auf Peitschenkampf hast. Der Sklavenaufseher, der dann selbst zum Sklaven wird, wäre natürlich ein spielerisch reizvolles Konzept. Es passt aber wieder schlecht zum Norbarden.
- Stammeskrieger Fjarninger, Trollzacker bzw. Orks sind mit 4, 1 bzw. 2 GP auch günstig und geben netten Kram, aber wie du das vernünftig mit einem Norbarden zusammen kriegst, wüsste ich nicht.
Regeln sind dazu da, dass man nachdenkt bevor man sie bricht.

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"mein" norbadischer Sippen-Gladiator aus Fasar

Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 19.01.2020 22:49

Gute Kombinationen mit BGB waeren da wenn es um Kampf geht und auch der CH-Effektiv gebraucht waerden soll

Der Jahrmarktskaemfer> CH 13 ist Voraussetzung> bringt einen zusaetzlichen Kampfstil AW 1-3 und Aufmerksamkeit bis Kampfgespuer verbilligt> und Laesst ihn durch seine Reisen weit umherkommen damit es auch sinn ergibt nach Fasar usw zu kommen.> Fuer 7+7+3 ist das ein recht guter Kaempfer in der Ersten Stufe.

Ein Dieb braucht CH> bekommt +2 in INI (HighEnd kann evtl das zuenglein an der Waage)> Ist vielseitig in dem was er mitbekommt> Das der mit 9 oder 10 bereits beim Klauen erwischt wurde gefluechtet ist und Sklavenhaendlern in die Arme lief, oder so ist nachvollziehbar> und ist mit 4+7+3 auch nicht teuer.

Der Spitzel braucht CH> bringt Gefahreninstingt mit> Szenario kann dem des Dieben aehneln oder Aber er wurde sogar mit den Gauklern als Spitzel mitgenommen um Innerorts wichtige infos heranzuholen (evtl. reist er dem Wagenzug sogar voraus wie in "Desperados")und gelang in Fasar selbst in Gefangenschaft> ist wohl mit GP 1+7+3 mit das Guenstigste.


Der Prospektor> Sammler (Kraeuter/Beeren) braucht kein CH> bringt aber Richtungssinn (durch 4 GP eweiterbar zu Innerer Kompass), Geleandekunde und Ortskenntnis> auch hier wurde mMn das Sklavenjaegerszenario gut reinpassen oder aber er ist fuer die Verpflegung in der Wildnis mit verantwortlich (die Talente gehen auch in die selbe Richtung wie beim Kundschafter, sind nur etwas schwaecher)>diese zusammenstellung koente somit auch eine weit guentsigerer Norbardische Alternative zum Gjalsalaender Tierkrieger sein, wenn man ihn zum Magiedilletant macht)> mit 0+7+3 ist das wohl die guenstigste Variante


aber fuer PG halte ich hier keine Kombi. Den mann sollte naturlich auch bedenken de Char hat einen SO zwischen 1 und 7 den erauch bezahlen muss. Und wo findet ein SO 3 Char schon Lehremeister, welche ihn ein Paar SF beibringen. Das wird beim Vermeindlichen PG offt unterschaetzt mMn. In unserer Spilrunde geht es nicht anders zu das an die Wirklich guten SF auch nur die predistinierten Kaempfer wie Krieger, SG oder Roni bekommen um sie dann evtl an Gladiatoren, Soeldner, Soldaten weiterzugeben. Sonst ist der Preis oft das Doppelte oeder Der Lehrmeister welcher den Krieger unterrichtet, sagt auch mal ganz klar, das der Gladiator dieses nevau nicht erhaelt weil SO I'm Entefekt zu nieder. Denn irgendwo muss auch ein Unterschied sein. Und I'm Gegensatz zum Gladiator aus Al'Anfa, welcher eine Gute Ausbildung geniest und auch einen guten Namen hat, ist beim 3 GP Gladiator bekannter weise, auch nur der Bodensatz der Gesellschaft vertreten.
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 20.01.2020 09:34

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
19.01.2020 22:49
Gute Kombinationen mit BGB waeren da wenn es um Kampf geht und auch der CH-Effektiv gebraucht waerden soll

Der Jahrmarktskaemfer> CH 13 ist Voraussetzung> bringt einen zusaetzlichen Kampfstil AW 1-3 und Aufmerksamkeit bis Kampfgespuer verbilligt> und Laesst ihn durch seine Reisen weit umherkommen damit es auch sinn ergibt nach Fasar usw zu kommen.> Fuer 7+7+3 ist das ein recht guter Kaempfer in der Ersten Stufe.

Ein Dieb braucht CH> bekommt +2 in INI (HighEnd kann evtl das zuenglein an der Waage)> Ist vielseitig in dem was er mitbekommt> Das der mit 9 oder 10 bereits beim Klauen erwischt wurde gefluechtet ist und Sklavenhaendlern in die Arme lief, oder so ist nachvollziehbar> und ist mit 4+7+3 auch nicht teuer.

Der Spitzel braucht CH> bringt Gefahreninstingt mit> Szenario kann dem des Dieben aehneln oder Aber er wurde sogar mit den Gauklern als Spitzel mitgenommen um Innerorts wichtige infos heranzuholen (evtl. reist er dem Wagenzug sogar voraus wie in "Desperados")und gelang in Fasar selbst in Gefangenschaft> ist wohl mit GP 1+7+3 mit das Guenstigste.


Der Prospektor> Sammler (Kraeuter/Beeren) braucht kein CH> bringt aber Richtungssinn (durch 4 GP eweiterbar zu Innerer Kompass), Geleandekunde und Ortskenntnis> auch hier wurde mMn das Sklavenjaegerszenario gut reinpassen oder aber er ist fuer die Verpflegung in der Wildnis mit verantwortlich (die Talente gehen auch in die selbe Richtung wie beim Kundschafter, sind nur etwas schwaecher)>diese zusammenstellung koente somit auch eine weit guentsigerer Norbardische Alternative zum Gjalsalaender Tierkrieger sein, wenn man ihn zum Magiedilletant macht)> mit 0+7+3 ist das wohl die guenstigste Variante


aber fuer PG halte ich hier keine Kombi. Den mann sollte naturlich auch bedenken de Char hat einen SO zwischen 1 und 7 den erauch bezahlen muss. Und wo findet ein SO 3 Char schon Lehremeister, welche ihn ein Paar SF beibringen. Das wird beim Vermeindlichen PG offt unterschaetzt mMn. In unserer Spilrunde geht es nicht anders zu das an die Wirklich guten SF auch nur die predistinierten Kaempfer wie Krieger, SG oder Roni bekommen um sie dann evtl an Gladiatoren, Soeldner, Soldaten weiterzugeben. Sonst ist der Preis oft das Doppelte oeder Der Lehrmeister welcher den Krieger unterrichtet, sagt auch mal ganz klar, das der Gladiator dieses nevau nicht erhaelt weil SO I'm Entefekt zu nieder. Denn irgendwo muss auch ein Unterschied sein. Und I'm Gegensatz zum Gladiator aus Al'Anfa, welcher eine Gute Ausbildung geniest und auch einen guten Namen hat, ist beim 3 GP Gladiator bekannter weise, auch nur der Bodensatz der Gesellschaft vertreten.
Das mit dem SO ist natürlich eine sehr wichtige Sache, wenn man den auch auf die (optionale) Regel anwendet, dass man für bestimmte TaWs oder SFs nen Lehrmeister braucht und die nicht einfach durch Erfahrung und Übung erhält.

Den Begriff PG lehne ich indes ab, da ich mit einigen Kommentaren hier die ausgefeile Hintergrundgeschichte für wichtiger halte als die Frage, ob diese Geschichte 'nur' der Rechtfertigung einer Werte-Optimierung dienen soll.

Das offizielle Regelwerk für Spielleiter, Wege des Meisters (WdM) versucht den Begriff auch vom werteoptimierten Spielstil zu trennen und nennt als Beispiel für PG, wenn bspw. Ein Spieler ständig sabbelt (im Sinne von: Er dominiert das Spiel/die Gruppe, weil er ständig mit den NSCs interagiert), weil er sich selbst (oder sein Held ggf. Mit dem Nachteil Eitel) andauernd in den Mittelpunkt rücken will.

Sprich: Die Definition von PG von seiten der DSA Redaktion ist nicht "das Regelwerk so gut kennen und den Rahmen des Möglichen so weit ausdehnen, bis man das scheinbar beste GP/AP bzw. Kosten/Nutzen-Verhältnis erreicht hat" sondern "durch seine Spielweise, die durch den Charakterbogen bedingt sein KANN aber NICHT MUSS, den anderen Spoelern die Show stehlen bzw. Den Spaß am Spiel nehmen".

Zurück zu den Professionen:

Manchmal ist das Regelwerk ja so gestaltet, dass man kaum anders kann, als zu BGBn.

Ein Wundarzt kostet 0GP,bringt Talentboni und Krankheitsresistenz. Wenn ich einen Norburger Magier oder Perainegeweihten Therbuniten spiele, sind meine Eigenschaftsvoraussetzungen (annähernd) identisch mit denen des Wundarztes + Krankheitsresistenz passt zum Konzept (was dsa5 in ag1 beim Perainegeweihten ja gewissermaßen endlich refkeltiert hat).
Da wäre es kein 'PG' den BGB Wundarzr zu nehmen - da man ja mit Lebensjahren 'bezahlt', sondern 'Bauer-Gaming' statt BGB Wundarzt die Gleichen GP (7) für 'nur' Krankheitsresistenz auszugeben.

Die Idee - ob mit oder ohne Grundprofession - dass man gerade so alt genug geworde war, um eine Kultur 'erlernt' zu haben, bevor man auf dramatische Weise in einem Loch wie Fasar oder Mirham landet, scheint mit tatsächlich die beste Erklärung zu sein, wie man ML-Städte oder Norbardensippe nicht nur regeltechnisch sondern auch flufftechnisch plausibel mit der Prof. Gladiator verbinden kann.
~ Der Threadnekromant.
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