DSA4 Zweitmagier für G7

Von A wie Abenteuerpunkte bis Z wie Zwerg: Alles über Erstellung und Entwicklung von Charakteren.
Asdrubal
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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von Asdrubal » 11.06.2018 16:09

Hallo zusammen,

ich stehe derzeit vor der Aufgabe, einen Zweitcharakter für G7 anzulegen, falls mein derzeitiger Held (zwergischer Söldner) das Zeitliche segnet. Jetzt haben wir die Konstellation, dass der Spieler unseres Gruppenmagiers öfter mal nicht bei den Sitzungen dabei sein kann. Weil ich ansonsten der einzige bin, der halbwegs firm mit den Magieregeln ist, werde ich mir wohl einen Magier basteln.

Aus meiner Sicht müsste das ein Held sein, der notfalls als einziger Gruppenmagier funktionieren kann, sich aber nicht zu sehr mit den Fähigkeiten des bereits vorhandenen Magiers überschneidet, wenn der Spieler doch mal Zeit hat. Der aktuelle Magier ist ein Elementarist (Akademie weiß ich nicht genau).

Mir schwebt für den Zweitcharakter nun ein Gildenmagier vor (Druide ginge auch, Hexer eher nicht), der insbesondere als Kampfunterstützer auftritt, also vornehmlich per Eigenschaftszaubern die reichlich vorhandenen Kämpfer in der Gruppe verstärken, zugleich aber auch Magierrollen außerhalb von Kampfsituationen erfüllen kann, also insbesondere mit Blick auf Hellsicht, vielleicht auch noch Herrschaft und/oder Einfluss. Wenn dann noch ein paar AP übrig bleiben, wären vielleicht noch zwei, drei Kampfzauber als letzte Hilfsmittel sinnvoll. Irgendwann hatte ich auch mal Alchemie im Hinterkopf, aber das würde das Konzept dann vermutlich überfrachten (oder nicht?). In Richtung Beschwören und Bannen möchte ich aber überhaupt nicht gehen, weil das das Feld des anderen Magiers ist.

Fällt euch dazu ein sinnvolles Konzept ein? Wenn es irgendwie geht, sollte es kein Absolvent der Akademie der Verformungen sein, weil ich so einen schon mal gespielt habe und es keine Kopie werden soll. Außerdem wäre es gut, wenn es kein absolut abgefahren exotischer und sozial auffälliger Held wird.

Vielen Dank im Voraus für eure Ideen!
Zuletzt geändert von Asdrubal am 12.06.2018 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

Gorbalad
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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 11.06.2018 16:16

Klingt für mich nach Stoerrebrandt-Kolleg zu Riva.

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 11.06.2018 19:40

Aus welcher Gilde denn?

Leibmagier aus Al'Anfa würde auch gehen, wenn er schwarz sein soll.

Als supporter fände ich sonst einen Artefaktmagier (d.h. Khunchom, Punin oder Mirham) sehr brauchbar. Die eigentlichen Eigenschaftssprüche sind ja eher billig (mit Lehrmeister, Buch und/oder MK auf A+, A oder B steigerbar), die als Hausspruch zu haben ist mMn überflüssig. Und einiges davon (Heiltränke, Eigenschaftselixiere,...) ist auch mit Alchimie ganz gut ersetzbar, was jetzt auch nicht schrecklich teuer ist.

Sahib
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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von Sahib » 11.06.2018 20:02

Magier aus Riva ist eher ein Low Level Held und nciht besonders episch leider.
Eher der Taschentrick Magier für die fahrende Heldengruppe.

Ich rate zu einem tulamidischen Beschwörer. Raifim al Bey oder Rasduhl.

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Freibierbauch
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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 11.06.2018 20:33

Der beste Supporter ist eigentlich der Lowanger Formmagier. Falls der Charakter hingegen wissenschaftlicher auftreten soll, ist auch Kuslik einge gute Option. Die Akademie ist dafür aber in der Weißen Gilde.
Praktisch sind auch die Maraskaner aus Tuzak (die müsste zur Zeit der G7 die aktuelle sein) sehr nützlich, wenn man die Kultur mag.

Ein paar Supportsprüche lassen sich aber bei jedem Magier einbauen. Armatrutz und Attributo sind schon sehr nützlich, die sollten die meisten Magier über kurz oder lang eh haben. Vor allem Attributto Schnellsteigerung KK für einen Kämpfer mit gutem TP/KK und durch die erhöhten AT und PA.

Applicatus ZfW 10+ & SF Zauberzeichen lassen sehr praktische Artefakte basteln. Das kann jeder Magier mit ein paar AP lernen und billig-Artefakte ohne pAsp basteln. Dazu noch das Zeichen der elementaren Attraktion und man hat noch mehr praktische Gadgets an der Hand (bspw. höherer RS der Gruppe, immerwarme Schlafsäcke, eine Kühltruhe ...).

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Tjorse
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Ungelesener Beitrag von Tjorse » 11.06.2018 20:38

Asdrubal hat geschrieben:
11.06.2018 16:09
In Richtung Beschwören und Bannen möchte ich aber überhaupt nicht gehen,
Sahib hat geschrieben:
11.06.2018 20:02
Ich rate zu einem tulamidischen Beschwörer.
Guter Rat ;)

Ich würde auch Riva vorschlagen, ich selbst habe mit einem mag. Leibwächter aus Riva gute Erfahrungen gesammelt (Merkmal Schaden aus der Schule, Eigenschaften direkt dazugenommen). Für deine Beschreibung würde aber wohl eher der mag. Berater sich eignen, wegen der Hellsicht-Fokussierung. Inwiefern der nicht episch werden sollte, ist mir nicht klar. Ein übermäßiger Exot isses jedenfalls nicht. Die Schulden sind allerdings ganz schön hoch und Verpflichtungen dem Kolleg gegenüber.

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Ungelesener Beitrag von Sahib » 11.06.2018 20:47

Tjorse hat geschrieben:
11.06.2018 20:38
Asdrubal hat geschrieben:
11.06.2018 16:09
In Richtung Beschwören und Bannen möchte ich aber überhaupt nicht gehen,
Sahib hat geschrieben:
11.06.2018 20:02
Ich rate zu einem tulamidischen Beschwörer.
Guter Rat ;)

Ich würde auch Riva vorschlagen, ich selbst habe mit einem mag. Leibwächter aus Riva gute Erfahrungen gesammelt (Merkmal Schaden aus der Schule, Eigenschaften direkt dazugenommen). Für deine Beschreibung würde aber wohl eher der mag. Berater sich eignen, wegen der Hellsicht-Fokussierung. Inwiefern der nicht episch werden sollte, ist mir nicht klar. Ein übermäßiger Exot isses jedenfalls nicht. Die Schulden sind allerdings ganz schön hoch und Verpflichtungen dem Kolleg gegenüber.

Hatte ich wohl überlesen. Aber hier gehts um die Borbarad, da hat der Held seine Schulden schon abgebaut und seine Verplichtungen werden durch die Anwesenheit bei den Gezeichneten wohl auch gestrichen.

Warum nicht episch?

Weil der Rivaner keine große oder komplizierte Magie beherrscht. In der Borbarad braucht man einen Magier der AUCH Wissenschaftler ist und sich mit den Geschehnissen auseinander setzen kann. Man kann das auch lassen aber dann verpasst man etwas. In der Borbarad wird nicht geckleckert und in der Zauberauswahl des Rivaners sehe ich kaum einen Spruch der "hohen" Magie oder etwas das in jene Richtung geht. Schadenszauberei ist mit den beiden Hauszaubern Fulminictus und Igni zwar nett aber da kann man sich höchstens an menschlichen Gegnern ausbrennen. Gegen Dämonen ist man nackt. Und Schaden machen können die Krieger dort viel effizienter. "Buffen" und "Nerfen" ist zwar nett aber das kann man auch mit jedem anderen Magier so nebenbei mitnehmen dafür brauche ich keine Schule.

Mirham ist auch ein ganz heißer Tipp (Meganützliche Auswahl an Sprüchen) und vor allem Drittstudium in Kuslik (allein der Auge ist es wert aber der Rest genauso).

Darjin
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Ungelesener Beitrag von Darjin » 11.06.2018 21:07

Mein alltime-Favorit ist irgendwie Thorwal: pragmatische, alltagstaugliche Magiewissenschaftler. Klar, von Haus aus bringen sind außer der Analyse-möglichkeiten und dem verbilligten zweiten Merkmal Metamagie nicht viel mit (außer vielleicht noch der Waffendispens) - aber imho kann man viel drauß machen.
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Ungelesener Beitrag von Asdrubal » 11.06.2018 22:10

Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise! Der Reihe nach:

@Gorbalad :
Ja, Riva erscheint mir nach dem ersten Lesen ganz sympathisch. Die Graue Gilde liegt mir auch am ehesten, wobei ich nicht allzu radikale Schwarz- und Weißmagier auch in Betracht ziehen würde.

@Denderajida_von_Tuzak :
Al'Anfa hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm. Sieht aber spannend aus. Bei Artefaktmagie bin ich etwas skeptisch, weil da halt viel Rechnerei abseits des eigentlichen Abenteuergeschehens drin steckt.

@Sahib :
Das epische Auftreten ist mir nicht so wichtig. Da kommt es mir schon eher auf Effizienz im Gruppenzusammenhang an, auch wenn es nicht ganz so spektakulär ist und mein Magier dann nicht direkt sichtbar vernichtende Schläge austeilt. Das Spektakuläre überlasse ich gerne dem Elementaristen. Aber mirham kommt auch in die Auswahl.

@Freibierbauch :
Einen Lowanger Formmagier hatte ich halt schon mal, und der neue Held soll nicht einfach nur ein Abklatsch werden. Maraskaner ist mir zu exotisch, aber Kuslik schaue ich mir auf jeden Fall an. Insgesamt finde ich aber, dass jeder Magier genug wissenschaftliches Potenzial hat, insbesondere verbunden mit den Einsichten, die man während der Abenteuer erhält (zumindest soweit das jetzt am Ende von "Unsterbliche Gier" schon abzusehen ist). Ja, auf Attributo will ich da eine Menge aufbauen, dazu Axx auf mehrere Ziele und Arma. Die Tipps zur "kleinen" Artefaktmagie sind interessant. Damit setze ich mich genauer auseinander.

@Darjin :
Schaue ich mir an. Danke!

Dingens
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Ungelesener Beitrag von Dingens » 11.06.2018 22:45

Ein Antimagier aus Ysilia kann, wenn man eher auf Rollenspiel denn auf Power Gaming abzielt, ein sehr passender Held in der G7 sein. Da ich nicht weiß, wie viel du schon weißt, spare ich mir eine Begründung hier einfach komplett.

Antimagie ist natürlich ein undankbarer Schwerpunkt, weil das ohnehin sehr spezielle Merkmal aufgesplittert ist auf zu viele Einzelzauber, die großteils auch noch ewige Zauberdauer haben, und die Hauszauber der Bannakademie sind bis auf Gardianum außerdem auch noch Grütze. Immerhin startet man mit Invercano und Pentagramma, zwei Sprüchen die im Laufe der G7 durchaus Potential haben, und einer Reihe weiterer brauchbarer Alltagssprüche. Man kann aus dem Ysilianer mit ordentlich Abenteuerpunkten einen ganz brauchbaren Allrounder-Buff-Magier machen, der zudem gerade in der G7 gelegentlich durch seine Antimagie glänzen dürfte. Gegenüber eigentlich allen anderen Magiern fällt er im Powerlevel aber deutlich ab - andere Akademien haben einfach die besseren Hauszauber und SF. Ansonsten ist der typische Bannmagier ein durch und durch bodenständiger Held, der keine Scheu vor körperlicher Arbeit hat und auch mal handwerklich etwas beisteuern kann. Einen solchen Magier zu spielen kann auch mal ganz nett sein.

Möchte ich aber ausdrücklich nur empfehlen, wenn man
  • Bereit ist, deutlich an der Profession zu drehen (bessere Hauszauber würden enorm helfen, ein einfaches Tauschen einiger Zauber zwischen Hauszauber und Zauberfertigkeiten genügt eventuell schon) und ggf auch einige Antimagiesprüche per Hausregel zu verbessern (Zauberdauern runter)
  • Keinen besonderen Wert auf Powergaming legt und einfach einen rollenspielerisch spannenden und sehr gut passenden Helden in einer epischen Kampagne spielen mag

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Merios
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Ungelesener Beitrag von Merios » 11.06.2018 23:36

Ich lege dir erstmal diesen Thread ans Herz:
WdH 1000BF
Denn Riva wird zum Beispiel erst 1008 gegründet und braucht dann natürlich ein paar Jährchen bis die ersten Adepten produziert werden. Einige Zauber die dich eventuell in deiner Entscheidung beeinflussen, existieren zum Start der G7 auch noch nicht, oder werden gerade erforscht.

Auch werden dir im Laufe der G7 diverse Wege offen stehen, da man echt einiges geboten bekommt. Setz es alles nicht zu sehr fest. Jeder Magier kann Armatrutz und Attributo lernen und wenn du nen Lehrmeister hast, lernst du sie nach A, dafür brauchst du nicht die Merkmalskenntnis. Axxeleratus hat V3 ist also auch schnell gefunden. Axxeleratus und Armatrutz muss man auch nicht zwingen exorbitant hoch steigern.
Den Buffmagier kannste dir aus allem bauen und Odem/Analys hat so ziemlich jeder Magier. Ich würde dir eventuell das Merkmal Umwelt empfehlen. Die Sprüche lassen sich auf verschiedenste Weisen nutzen und gehen nicht gegen die MR. Festum wäre hier eine Akademie die mir einfallen würde.

Ich spiele selbst gerade die G7. Ich hab einen Perricumer Antimagier/Exorzist (er hat bei uns den Pentagramma erfunden), der den Noioniten angehört. Der hat inzwischen ein Zweitstudium in Festum, nutzt ein wenig Buffmagie und ist ansonsten auf Ritualmagie spezialisiert (Stabzauber/Kugelzauber/Zauberzeichen).

Es ist aber auch noch eine Sache der AP. Jeder Meister gibt unterschiedlich AP. Wir haben jetzt Bastrabuns Bann angefangen und ich sitz bei 13k AP (mit Start AP). Ich glaube wir kriegen bei uns recht viele AP.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 11.06.2018 23:40

So wie ich mich an die G7 erinnere war magische Analyse sehr wichtig. Seltsame bisher unbekannte Phänomene, uralte Artefakte, gern auch mal magische Wesen als Gegner - was haben sie für Schwächen? Oder eine allgemeine Umgebungsanalyse: Wo ist hier was magisch und was, oder: werden wir beobachtet?

Dann war da noch der wissenschaftliche Hintergrund. Ganz viel Magiegeschichte, auch mal alte Sprachen. Deckt den Bereich "Wissenschaftler&Altsprachler" bei euch jemand anders ab, zB ein Gelehrter oder Geweihter, oder ist das auch Aufgabenbereich des Gruppenmagiers? Wenn das dem Gruppenmagier zufällt solltest du das nicht vernachlässigen, um ganz auf Kampf-/Leibmagier zu gehen, da fehlt sonst echt was.

Beschwörung selbst brauchst du nicht, aber - Stichwort allgemeine Magietheorie - etwas Grundwissen darüber, was da geht, was für Komponenten es braucht, und wie man es stören kann, wäre nicht so schlecht. Aber einen einzelnen Bannspruch, oder Schutzkreise oder sowas, kannst du vermutlich auch noch nachträglich lernen, wenn es sich rausstellen sollte, dass der Kollege zu oft fehlt.

Für den wissenschaftlichen Hintergrund bei gleichzeitiger Hellsicht ist wahrscheinlich Punin kaum zu toppen. Rollenspielerisch ginge auch ein Druide vom Zweig der Hüter der Macht in die Richtung, nur dass Druiden von den Werten leider nicht an Akademiemagier ran kommen.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Ungelesener Beitrag von Dingens » 12.06.2018 08:41

chizuranjida hat geschrieben:
11.06.2018 23:40
Für den wissenschaftlichen Hintergrund bei gleichzeitiger Hellsicht ist wahrscheinlich Punin kaum zu toppen.
Mein Vorschlag eines Ysilianers war ja schon an der Grenze der Spielbarkeit, aber einen Stubenhocker (der regeltechnische Nachteil) aus Punin wollte ich absolut keinesfalls in so einer epischen, kampflastigen Kampagne spielen. Auch ein Magier möchte ein paar körperliche Talente steigern, wenn er nicht ständig Klotz am Bein der Gruppe spielen will, um wenigstens ein hoch gesteigertes Nahkampftalent kommt er auf keinen Fall drum herum, und zumindest Konstitution möchte ich zwecks Wundschwelle und allgemeiner Lebenserwartung auch steigern dürfen. Da wird Stubenhocker schnell zum AP-Grab. Mit genügend Start-AP kann man den Nachteil natürlich gleich wegkaufen, startet so aber glorreich zig AP (je nach dem was man alles wegkauft bis zu 2.500 AP) im Rückstand. Hinzu kommt, dass der Puniner insbesondere, wenn man keinen Beschwörer/Herbeirufer spielen will, also die zweite Variante wählt, absolut abenteueruntaugliche Hauszauber bekommt. Hellsicht ist toll und super wichtig, wird aber in der G7
dicker SpoilerAnzeigen
durch das erste Zeichen oft großteils abgedeckt
und ist damit als Hauszauber eigentlich eine Verschwendung. Artefaktmagie ist wertlos, wenn ich nicht die spannenden zu bindenden Zauber auch gut beherrsche, und funktioniert damit auch erst ab höheren Gesamt-AP wirklich gut.

Punin ist aus den von dir genannten Gründen eine großartige Akademie für ein Zweitstudium für fast jeden G7-Magier, aber meines Erachtens nach untauglich als Profession.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 12.06.2018 09:35

Antimagie finde ich in der G7 gar nicht mal so falsch, da es doch sehr magisch zu geht. Aber hier muss man die Artefaktschiene einfach mit dazuziehen: mit temporären Arcanovi erstellte Bannzonen für diverse Sachen, explizit z.B. Bewegung vom Dämonen auszubremsen (je nach Auslegung ganz oder zumindest den magisch gepimpten Teil), halte ich für sehr stark und braucht nichtmal unbedingt Superwerte im Arcanovi.

Dazu natürlich noch der Zauberspeicher, den man sich zeitig zulegen sollte.
Zwei bis drei Buffzauber wie Attributo und Axxel oder Blitz als Debuff sind dann schnell mal mit hochgenommen und genauso über temporäre Arcanovi/Zauberspeicher einsetzbar.

Im späteren Verlauf mit gutem Arcanovi kann dann auch gut mit dem Elementaristen zusammengearbeitet werden, er den Arcanovi und der Elementarist den wirkenden Spruch. Da kann man dann große Effekte binden (Meister der Elemente - Amulett).
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 12.06.2018 09:50

Ich befürworte mal die Artefakt/Alchimie-Schiene. Alchimie ist nunmal der Buffzauber aus der Flasche und ein paar Heiltränke. Der beste Buffzauber ist für mich ganz klar der Axxeleratus, alle anderen sind Spielerei wenn die Gruppe schon durchaxxeleriert wurde.

Bei Antimagie reichen meiner Meinung nach ein Gardianum, Psychostabilis und Invercano (eben die Zauber die gegen mehrere Merkmale auf einmal wirken), sollte der Bewegung Stören bei euch auch den Transversalis stoppen ist der auch lohnenswert.

Ich würde dir aber vor allem raten nimm dir eine Akademie die dir vom Hintergrund her Spaß macht. Spielwerte kannst du immernoch mit AP nachkaufen (und in der G7 gibt es genug Chancen an AP zu gelangen ), den Charakterhintergrund kannst du aber nachher nicht mehr ändern und in einer so langen Kampagne mit einem Helden festzustecken der einem nicht gefällt ist sehr frustrierend.
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Ungelesener Beitrag von Dingens » 12.06.2018 10:59

Eadee hat geschrieben:
12.06.2018 09:50
Ich befürworte mal die Artefakt/Alchimie-Schiene. Alchimie ist nunmal der Buffzauber aus der Flasche und ein paar Heiltränke. Der beste Buffzauber ist für mich ganz klar der Axxeleratus, alle anderen sind Spielerei wenn die Gruppe schon durchaxxeleriert wurde.
All dem stimme ich voll und ganz zu, nix davon erfordert aber eine bestimmte Akademie. Artefaktmagie lässt sich sehr gut zu einem Zeitpunkt, wo das AP-technisch funktioniert, per Zweitstudium dazulernen. Alchimie kann eigentlich jeder Magier als Hobby lernen, es ist immerhin bloß ein B-Talent und ggf. ein paar recht günstige Objektrituale, zu denen man den zugehörigen RkW für die Stabzauber ohnehin besitzt. Umso mehr trifft es der zweite Teil deines Beitrags.

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Ungelesener Beitrag von Asdrubal » 12.06.2018 11:07

Momentan tendiere ich ein wenig zu Al'Anfa, auch weil ich noch nie einen Charakter aus dem tiefen Süden und auch noch nie einen Schwarzmagier hatte. Allerdings muss ich mich auch in einige andere Vorschläge noch einlesen.

Die Strategie, mit der ich bisher meist gearbeitet habe, war im Regelfall ein Attributo vor der eigentlich heißen Phase eines Abenteuers und dann im Ernstfall Axxeleratus auf alle Kämpfer, Armatrutz auf den Magier selbst und je nach weiterer Entwicklung dann Blitz als Debuff auf Gegner bzw. was sonst so in der aktuellen Situation erforderlich war.

Hm, ich muss mir wohl wirklich mal Artefaktmagie näher anschauen. Das würde auch Sinn ergeben, weil wir zumindest in der Einstiegsphase sehr lange Zeiten zwischen den Abenteuern hatten, in denen man schon ein bisschen was hinzaubern kann. Mich schreckt halt der Regelwust zur Artefakterschaffung etwas ab. Aber Alchimie ist auf jeden Fall schon mal gebucht.

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Ungelesener Beitrag von Laske Hjalkason » 12.06.2018 11:45

Ich denke auch mit dem Al'Anfaner machst Du bestimmt nichts verkehrt. Der hat auch eine interessante Zauberauswahl. Und es ist bei der G7 nicht verkehrt einen Kampfmagier zu haben.
Ob Du dann Seekrieg oder Leibmagier nimmst ist nicht so entscheidend. Bei den Start-Ap die haben wirst kannst ihn ja in die Richtung entwickeln, die Dir passt.
Die genannten Zauber sind kein Problem ausser vielleicht den Axxeleratus. Aber den kannst ja dazu kaufen wenn Du ihn unbedingt haben willst, der ist ja schon praktisch. Ansonsten könntest das Konzept ja nochmal überdenken wenn Du schon einen anderen Charakter hast. Vielleicht Reversalis Plumbumbarum, wenn es dem Meister nicht zu OP ist oder etwas Schattenmagie dazunehmen (Vielleicht wirst ja von Savertin in die Gruppe plaziert).

Was bestimmt schön ist, das Du als Schwarzmagier einen neuen Blickwinkel auf die Borbaradkrise bringst. Wenn Du mit Bewunderung die Zauber beschreibst, die Du grad analysiert, dann führt das zu schönen Diskussionen in der Gruppe.

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Ungelesener Beitrag von Darjin » 12.06.2018 15:09

Naja, wenn man Alchemie/Artefakte und Antimagie dabei haben will, kann man auch über einen
Alchemisten aus FasarAnzeigen
(gildenloser Bannmagier aus Fasar mit Schwerpunkt Objekt)
nachdenken. Allerdings wäre das dann vom Spielstil her doch etwas weiter weg vom klassischen Gildenmagier...
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Sahib
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Ungelesener Beitrag von Sahib » 12.06.2018 15:21

Alchemisten muss man mal gespielt haben um zu wissen das sie nichts können.

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Ungelesener Beitrag von Dingens » 12.06.2018 15:24

Ich halte einen hauptberuflichen Alchemisten hier auch für fehl am Platze, gerade in dieser Kampagne. Alchemie ist ein tolles Hobby für hochstufige Wissenscharaktere, lohnt sich als solches aber eigentlich immer.

Asdrubal
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Ungelesener Beitrag von Asdrubal » 12.06.2018 15:35

Als Hauptbetätigung des Charakters scheidet Alchimie definitiv aus.

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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 12.06.2018 21:22

Asdrubal hat geschrieben:
12.06.2018 11:07
Mich schreckt halt der Regelwust zur Artefakterschaffung etwas ab.
Mit Applicatus + Zauberzeichen ist der Wust echt überschaubar.
Applicatus-Zauberprobe +10 (für die beiden Varianten Hauswächter und tragbare Falle) + Auslöser (Liste im WdA 82).
Gebunder Spruch Probe +2 (wie beim Zauberspeicher).
Fertig ist ein Artefakt, das einmal einen Spruch auslösen kann, bis zur nächsten Sonnenwende hält und keine pAsp kostet.

Ein paar Beispiele:
Besonders praktisch ist der Balsam, da bei Artefakten nicht die Beschränkung des Zauberspeichers gilt, dass der Spruch trotzdem 1 SR dauert. Ist im Kampf also immer gut zu haben, da man sich in 1 Aktion heilen kann.
Ein Reversalis Fulminictus, der auslöst, sobald man stirbt, ist auch sehr praktisch, da er, im Gegensatz zum Balsam, keine pAsp bei Lep<0 braucht.
Mein persönlicher Favorit sind aber die Eier, die mit Hartes Schmelze belegt wurden. Wird der Gegner getroffen, läuft nicht nur das Ei, sondern seine Rüstung gleich mit, an ihm runter.
Oder ein Oculus, der bei Dämonenpräsenz auslöst, lässt dämonische Gefahren schnell lokalisieren.

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Thorstor Ansgarson
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Ungelesener Beitrag von Thorstor Ansgarson » 12.06.2018 22:39

Freibierbauch hat geschrieben:
12.06.2018 21:22
Applicatus + Zauberzeichen
Ich kenne mich da nicht super aus, aber ist es nicht so, dass es die Zauberzeichen vor der G7 nicht gibt? Dachte, das ist so wie bei den Runen der Thorwaler: OT eben erst mit DSA4 eingeführt und deshalb IT auch dann erst wiederentdeckt
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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 12.06.2018 22:57

Einige Zauberzeichen gab es davor auch schon, bspw. die ganzen Bann- und Schutzkreise. Und die Variation des Applicatus dürfte es auch schon gegeben haben, nehme ich an.

Würde es trotzdem in den meisten Fällen für sinnvoller halten den Arcanovi in der Einmal-Artefakt-Version zu verwenden. Da werden die pAsp immer abgerundet. Sprich, wenn der wirkende Spruch nur 9 Asp oder weniger kostet, gehen keine pAsp mit rein, weil die Gesamtkosten <20 Asp sind. Man muss keine Zauberprobe +10 schaffen, sondern es reicht meistens eine +3 (für den Auslöser). Und der Spruch ist mit 10 Asp billiger als der Applicatus in Hauswächtervariante (4w6) und hält länger.

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Ungelesener Beitrag von Sahib » 12.06.2018 23:06

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
12.06.2018 22:57
Einige Zauberzeichen gab es davor auch schon, bspw. die ganzen Bann- und Schutzkreise. Und die Variation des Applicatus dürfte es auch schon gegeben haben, nehme ich an.

Würde es trotzdem in den meisten Fällen für sinnvoller halten den Arcanovi in der Einmal-Artefakt-Version zu verwenden. Da werden die pAsp immer abgerundet. Sprich, wenn der wirkende Spruch nur 9 Asp oder weniger kostet, gehen keine pAsp mit rein, weil die Gesamtkosten <20 Asp sind. Man muss keine Zauberprobe +10 schaffen, sondern es reicht meistens eine +3 (für den Auslöser). Und der Spruch ist mit 10 Asp billiger als der Applicatus in Hauswächtervariante (4w6) und hält länger.
Das wurde mit WdA genervt.

Die Zauberzeichen der Scharlatane waren vll nur denen bekannt.

FrumolvomBrandefels
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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 13.06.2018 16:25

Hallo,

Nachdem mich dieser Beitrag etwas an die Erstellung meines G7 Magiers(Riva Magischer Berater, inkl. Zauberzeichen und Applicatus) erinnert, folgende Anmerkungen.

1. Auswahl: Bei der Erstellung schwankte ich auch zwischen Riva und Al Anfa, jedoch hat mein Meister die Sache einfach beendet: Al Anfa passt nicht. Die einzigen Vorgaben welche wir hatten waren Mittelreichbezug und Zwölfgöttergefällig.
2. Gruppenbuffen
Klingt theoretisch gut, aber je länger die Kampagne dauert, umso schwieriger wurde es. Die Krieger wurden Ronragefälliger und lehnten es ab, die Kämpfe dauerten zu lange als das ich alles buffen konnte, ich hab die ASp selbst benötigt. Keine Ahnung wie dies bei euch aussieht.
3. Zauberzeichen/Applicatus.
Die Artefakte habe ich zwischen den Abenteuern hergestellt. Quasi als erweiterter Zauberspeicher für Armatrutz, Balsam, Psychostabilis, etc.

Zauberzeichen wurden bei uns mit der Zeit entdeckt. So erweiterte sich unser Repertoire während der Kampagne.
Besonders praktisch ist der Balsam, da bei Artefakten nicht die Beschränkung des Zauberspeichers gilt, dass der Spruch trotzdem 1 SR dauert. Ist im Kampf also immer gut zu haben, da man sich in 1 Aktion heilen kann.
Ein Reversalis Fulminictus, der auslöst, sobald man stirbt, ist auch sehr praktisch, da er, im Gegensatz zum Balsam, keine pAsp bei Lep<0 braucht.
2 Fragen dazu. a) Das mit dem Balsam und 1 Aktion steht wo oder handelt es sich um eine Hausregel? Im Prinzip ergibt das nicht wirklich Sinn.
b) Sobald man stirbt/Dämon in der Nähe, sind dies nicht sehr komplexe Auslöser? Zumindest würde dies einen ZFW 14 erfordern. (Hatte 10 oder so)
Was bestimmt schön ist, das Du als Schwarzmagier einen neuen Blickwinkel auf die Borbaradkrise bringst. Wenn Du mit Bewunderung die Zauber beschreibst, die Du grad analysiert, dann führt das zu schönen Diskussionen in der Gruppe.
Auch das ist sehr Gruppenabhängig, kann anstatt einer Diskussion mit der Gruppe zu einer sehr intensiven Diskussion mit Praioten führen.

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Freibierbauch
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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 13.06.2018 18:43

Artefakte umgehen die Zauberdauer. Die ist beim Balsam 1SR. Die Wirkungsdauer ist augenblicklich. Folglich kann der Balsam in 1 Aktion ausgelöst werden und wirkt dann augenblicklich.
Ich sehe keinen Grund, warum da beim Balsam eine Ausnahme gemacht wird.
Der Zauberspeicher ist in dem Fall die Ausnahme und nicht die Regel. Der hat aber auch andere Ausnahmeregelungen, wie keine Beschwörungen, die es bei normalen Artefakten nicht gibt.

Es kann sein, dass Dämonenpräsenz ein komplexer Auslöser ist. Ab ZfW 14 darf man die aber, wie von dir gesagt, einsetzen.

FrumolvomBrandefels
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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 13.06.2018 19:27

Artefakte umgehen die Zauberdauer. Die ist beim Balsam 1SR. Die Wirkungsdauer ist augenblicklich. Folglich kann der Balsam in 1 Aktion ausgelöst werden und wirkt dann augenblicklich.
Danke für die Erklärung
Wirkungsdauer augenblicklich im Sinne sofort alles geheilt. Wir haben es so interpretiert, Auslösung sofort, aber bis die Wirkung vollständig eingesetzt hat, dauert es auch 1 SR.

Sofortheilung gibts bei uns nur durch den Heiltrank, aber die Kosten ja auch ordentlich und wachsen nicht auf Bäumen.
Oder durch einen Reversalis-Fulmi. Der kostet aber auch entsprechend ASP und heilt keine Wunden.

Zauberspeicher würde in meinen Augen sowieso noch eine weitere Seite Regelerstellung benötigen.

Immer wieder spannend wie sehr unterschiedlich einfache Dinge geregelt werden. Da lernt man immer was dazu.

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Zweitmagier für G7

Ungelesener Beitrag von Asdrubal » 13.06.2018 23:13

So, inzwischen verdichtet sich das Bild:

Es wird ein Südaventurier, weil ich so einen noch nicht hatte. Da werde ich mich jetzt erst mal genauer in die entsprechenden Regionalbände einlesen. Ein Gedanke, der mir dabei gekommen ist: Vielleicht wird es ein Selemit, der einen ordentlichen Schuss Echsenblut abbekommen hat. Da könnte man ihm Echsenaugen und vielleicht Haarlosigkeit als Stigmata mitgeben.

Bei der Akademie schwanke ich noch ein wenig zwischen Mirham und Al'Anfa. Also wird es auf jeden Fall ein Schwarzmagier - auch das eine neue spielerische Herausforderung. So einer wird voraussichtlich besonders Versuchungen ausgesetzt sein, aber ich würde ihn dann mit der Grundannahme spielen, dass die Fremdspärischen, egal mit wie vielen Hörnern, sich gefälligst unterzuordnen haben und ohnehin nur Werkzeuge der Beschwörer-Kollegen sind. Der Mensch, zumal der magisch begabte, ist nun mal ausersehen zur Herrschaft und es ist nur eine Frage der kalten (oder wechselwarmen, höhöhö) Logik und eisernern Selbstdisziplin, den lachhaften Betrügereien der Dämonen zu widerstehen. (Ob er das dann auch schafft, ist nochmal eine andere Frage.)

Ich müsste nochmal schauen, welchem Sponsor im allgemeinen meridianischen Patronagegefelcht er verpflichtet ist und warum er initial im Norden auftaucht udn bei den G7 dabei bleibt.

Alchimie wird auf jeden Fall als Nebentätigkeit aufgebaut, mit dem Einlesen in die Artefaktmagie bin ich noch nicht so weit.

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