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von Ardor
11.09.2019 10:23
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Thema: R116: Verrat
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R116: Verrat

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
11.09.2019 09:52
Also, von da habe ich diese Information sicherlich nicht, da ich "Macht" nie gelesen habe :ijw:
Hm, würde mich wundern, wenn das sonst noch erwähnt wird. Habe mich beim Lesen damals ziemlich geärgert, als das im Buch passiert ist, fands dann aber nicht schlecht.

Ja, in meinem Aventurien wird das wohl eher Answins Plan sein. ;-)
von Ardor
11.09.2019 09:46
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DnD-Flüchtling hat geschrieben:
11.09.2019 09:40
Hieß es in "Die Attentäter" nicht, dass Answin zum Kreis der Eingeweihten um Selinde gehörte, oder verwechsle ich da was?
Nein, das wurde erst in "Macht" festgelegt.
von Ardor
09.09.2019 17:27
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DnD-Flüchtling hat geschrieben:
09.09.2019 16:42
Vielen Dank!
Ich muss aber leider sagen, dass das unterm Strich auch nicht besonders Bombe klingt.
Michelle Schwefel hat sich bemüht, alle Ereignisse die im Abenteuer erwähnt werden einzubauen, was das ganze ziemlich komplizert macht. Ich glaube, es lässt sich daraus was machen, wenn man das Abenteuer umschreiben will.
SpoilerAnzeigen
Wenn Answin z.B. darauf spekuliert das Hal sich durch das "Enthemmt-sein" enttarnt, damit Brins Herkunft auch in Zweifel ziehen kann und er so selbst auf den Thron gelangen will. Ob Hal nämlich wirklich abgesetzt worden wäre ist fraglich - da haben sich die Bardo und Cella viel länger Entgleisungen geleistet, bis sie abgesetzt wurden...
von Ardor
09.09.2019 16:32
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R116: Verrat

@DnD-Flüchtling :
Verschwörung von GarethAnzeigen
Answin plant, Hals Essen beim großen Abschlussbankett mit Dollsaft zu versetzen. Der wirkt völlig enthemmend. Answin hofft so, das der Kaiser sich dermaßen daneben benimmt, dass er den Adel dazu bewegen kann, den Kaiser abzusetzen. Als - von Hal selbst - eingesetzter Vormund von Brin will er den Thronfolger nach seinem Willen lenken und erziehen, um einen guten Herrscher aus ihn zu machen. Um Dexter Nemrod (mit dem er zunächst eine freundschaftliche Rivalität gepflegt hat, die aber in verbissene Feindschaft umgeschlagen ist, als Answin statt Dexter Reichserzkanzler geworden UND weiterhin Leiter der KGIA geblieben ist) abzulenken, streut er Spuren, dass er einen Giftanschlag auf Brin plant. Dexter nimmt diese Spuren auf, legt aber selbst Spuren, die diesen Verdacht erhärten, um die Sache von dritter Seite auffliegen zu lassen. Answin baut darauf, dass diese Spuren im Sande verlaufen, wenn Hal seinen "Auftritt" hat. Aber da der Dollsaft versehentlich von tollpatschigen Diener verschüttet wird, kommt es nicht dazu. Statt dessen wird er - wie im Abenteuer vorgeschlagen - von Brin aufgefordert, von vergifteten Fisch zu kosten. Answin geht in dem Moment auf, dass Dexter soweit gegangen sein kann, Answins Gift (das bis zum Bankett die Wirkung verlieren hätte sollen) durch echtes Gift zu ersetzen. Hinzu kommt, das ein KGIA-Agent den Answin für einen "seiner Männer" hält, zuletzt sichtbar auf Dexters Seite wechselt
So grob aus dem Gedächtnis...
von Ardor
23.02.2012 15:01
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Thema: R116: Verrat
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Re: R116: Verrat

Ebenso wie der Vorgänger hat mir der Roman sehr gut gefallen und auch hier ist mir das Lesevergnügen wieder volle 5 Punkte wert.

Die hier geschilderen Hintergründe der "Verschwörung von Gareth" entsprechen wohl auch eher einer Intrige eines (oder besser gesagt: zwei) Meisters. Ich werde die Hintergründe auch sicher so im Abenteuer umsetzen (bin schon selbst gespannt, wie ich das hinkriegen werde) - nach Möglichkeit so, dass die Spieler eventuell erahnen können, dass sie hier nur Spielsteine in einer größeren Sache waren, aber die aventurische Geschichte dennoch den bekannten Verlauf nimmt.

Was mich beim Lesen gestört hat - auch wenn es die Handlungen Answins nachvollziehbarer macht - ist die Darstellung Hals. Ich habe ihn mir immer als überfordert und zu verträumt für den Thron aber im Prinzip gutherzig vorgestellt. Im Roman zeigt er sich aber wirklich von seiner schlechtesten Seite und an manchen Stellen ist mir das Ganze auch ein bißchen zu viel des Guten. Meine Sicht und Darstellung ist eine etwas andere.

Für den Hergang ist dies sicher förderlich und ich verstehe jeden, der nach der Lektüre glühender Answinist wird. Ich hätte mir da aber doch eine etwas andere Interpretation seines Charakters gewünscht (auch wenn die Darstellung nicht der Quellenlage widerspricht und sich aus den Hintergründen auch gut erklären lässt).

Die Erklärung für das Urteil (für einen Verräter zu milde, nur wegen des Verdachts auf Verrat sonst nicht erklärbar) durch Hals "Göttlichkeit" gefällt mir gut.

Warum die Praioskirche gegen die Vergöttlichung nicht mehr protestiert hat verstehe ich bis heute nicht, aber das ist einfach eine alte Setzung aus einem noch etwas anderen, ungeformteren Aventurien und dass wurde bestmöglich umgesetzt.

Eine viel wichtigere Frage bleibt noch offen: wird es eine Fortsetzung geben?! Ich hoffe doch sehr!!!!