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von Madalena
26.10.2020 08:12
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Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Feldweg

Savina nickt zu Wilas ausführen. Hört auch das unausgesprochene, was zwischen den Zeilen mitschwingt. "Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man am Land leben kann. Es sei denn man hat ein Schloss oder so. Ohne gewisse Annehmlichkeiten erscheint mir das Leben doch recht... frugal." Wobei sie sich des Privilegs durchaus bewusst ist. Ist ja nicht so, als würden sich Menschen die Armut üblicherweise aussuchen. "Und nur wo viele Menschen zusammen kommen, kommen viele Ideen zusammen, kann der Geist wahrhaft gedeihen." Sie sinnt kurz nach. Erlaubt sich einen Hauch Fernweh, das Träumen von exotischen Gewürzen, weichen Diwanen, Dienern, die einem Luft zufächern... sie lächelt bei der Vorstellung. "Vielleicht wäre das Leben dort gut. Aber es soll auch oft sehr unbarmherzig sein. Jedenfalls fremd. Ich war nie in den Städten des Südens, oder den Tulamidenlanden. Habe aber mal eine Freundin in Zorgan besucht. In Aranien gönnt man unsereins ebenfalls Respekt und Freiheit. Ich bin schon gespannt auf Mâris Darbietung heute abend!" Ein bisschen neugierig beäugt sie die Schwester, ob das Thema einen bestimmten Hintergrund hat, oder ob es nur Plauderei ist.

Instinktiv steuern ihre Schritte in Richtung des Zirkelhauses, als ihr ihr Irrtum auffällt. "Asella!" schilt sie sich selbst leise eine Eselin. Es geht doch zu Syronius, der gar nicht in Eschenrod wohnt. Ihr Kopf war eindeutig zu lange in der Hitze gewesen. Sie mussten nach Heldenberg. Naja, lag immerhin halbwegs auf dem Weg nach Hause.
von Madalena
24.10.2020 19:52
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"Oh, die Idee klingt verlockend." kommentiert Savina den Vorschlag mit dem Essen. "Andererseits soll es nicht leicht sein, ihn aus seiner Höhle zu locken... Aber wir werden es sehen." Ja, hungrig ist sie auch ein bisschen.

Geduldig wartet sie, wie Wila ihre Schlange absetzt, trinkt wieder einen Schluck Wasser. Ein bisschen wehmütig. Schlangen lieben Hitze, mir geht sie gerade furchtbar auf den Zeiger. Vielleicht passt sie auch einfach nicht zu den Tieren?

Dann macht sie sich wieder mit ihrer Schwester auf die Socken. "Naja, immer mal wieder welche kennengelernt. Gerade mit den Schwestern der Erde fühle ich mich ein bisschen verbunden, immerhin sind wir Heiler." grinst sie leicht. "Aber näheren Kontakt habe ich eigentlich nicht. Ich bevorzuge dann doch das Stadtleben! Warum fragst du?"
von Madalena
24.10.2020 12:21
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Hof / Feldweg

"Gewiss, das wäre erfreulich. Gehabt Euch wohl." lächelt Savina zum Abschied, ehe sie sich mit Wila zum Gehen wendet.

"Hmm... Ich glaube, Gargyle sind Wesen mit einem eigenen Bewusstsein. Deren Hintergrund sicher irgendwie dämonischer Natur ist, aber es ist mehr als das. Der geflügelte Hund vorher, ich hatte das Gefühl er ist gekommen um den Menschen zu helfen. Aber ich vermute deutlich mehr als dass ich weiß. Es stimmt, ich hätte mir mehr Informationen erhofft. Und bei aller Freundlichkeit, mehr Kooperation. Wir finden mehr Fragen als Antworten, und kommen der Suche nach Lana nicht näher."

Auf den Vorschlag, Syronius aufzusuchen seufzte sie unwillig. Bei dieser Hitze quer durch Gareth zu hetzen, Treppen rauf und Treppen runter, hocken auf ungepolsterten Stühlen, und die Aussicht den heutigen Abend in einer eher mäßigen Absteige zu verbringen - eigentlich hat sie nur wenig Lust diesen Unannehmlichkeiten nun auch noch den Gang zum Alchimisten hinzuzufügen. Ach verdammt, wo wir eh in Eschenrod sind, bietet es sich nun mal an. "Jaaa... Lass uns zu Syronius gehen, das macht Sinn." Begeisterung klingt anders.
von Madalena
21.10.2020 08:53
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Hof, am Feldweg

"Natürlich freuen wir uns über Informationen zu den Gargylen von kundiger Person." lächelt Savina. Das Gespräch scheint sich dem Ende zu neigen.

"Ich denke Euch sehr für den Tee." erhebt sie sich dann auch. Auch wenn diese Stühle etwas unbequem wurden. Naja, ich will nicht zu viel verlangen, sie scheint aufrichtig freundlich.

"Ich nehme an, Ihr lebt hier nicht?" fragt sie mehr aus Neugier, während sich wohl die Schritte langsam Richtung Feldweg wenden.
von Madalena
19.10.2020 11:07
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Hof am Feldweg, Wila und Savina

Darauf, dass ihr Gegenüber nicht in der erhofften Weise anbeißt, reagiert Savina vorerst nicht. Vermutlich würden sie ohnehin noch einmal Syronius separat überzeugen müssen. Statt dessen geht sie auf die konkreten Fragen ein: "Wir müssen mehr über die Gargyle wissen. Vielleicht kann Syronius uns da weiterhelfen? Was GENAU sind das für Wesen, mal vom üblichen Halbwissen abgesehen? Und was könnte es sein dass sie in letzter Zeit so aufscheucht?"

Nun ja, das war nicht alles was sie beim Zirkel in Erfahrung bringen wollte. Aber für das andere lässt sie lieber wieder Wila den Vortritt.

"Kelmon. Ja, das sagt mir etwas. Eine hässliche Sache, aber nichts was man verwendet wenn man töten will. Entweder jemand wollte ihr eine Lektion erteilen. Oder sie für eine Weile außer Gefecht setzen." sinniert sie etwas drauf los. Ohne tatsächlich einen blassen Schimmer zu haben, was die Hintergründe sein könnten. Das nächste Rätsel, womöglich verknüpft, aber sie wüsste nicht wo sie dieses Puzzleteil anbauen soll. Routinemäßig achtet sie aber wieder mal darauf, ob Lynia etwas mehr zu wissen scheint.
von Madalena
17.10.2020 07:18
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Hof, am Feldweg

Du hast schon mal von dem Haus gehört, so so. "Nein, wie solltet Ihr auch wissen dass das Wort 'Gargyl' im Hause Eschenroder heute wiederholt gefallen ist? Ihr wart ja nicht dort. Natürlich ging es um den Geflügelten Hund, vor allem aber auch..." Savina macht eine winzige Kunstpause, beobachtet die mutmaßliche Magierin jetzt sehr aufmerksam. Hofft, dass sie jetzt eine weitere Glocke bei ihr klingelt: "einen alter Mann, und das Marmorne Mädchen."

Savina nimmt kurz ihre Brille ab, lässt den Blick ziellos über den Sommerhimmel schweifen und ihre Worte wirken. Sie hofft, Lynia mit diesen Andeutungen aus der Reserve zu locken, Neugier zu wecken. Oder auch Beunruhigung, das wäre ihr auch recht. Natürlich, um sie zu ihrem eigenen Wohl kooperativer zu stimmen.

"Es laufen bereits Ermittlungen. Eine Weißmagierin von Stande nimmt sich der Sache an, während wir sprechen, ebenso ein Inspektor der Garether Criminal-Cammer." Und seine Barbarin. erinnert sie sich missmutig. Sie runzelt kurz die Stirn, und betrachtet die Gläser ihrer Brille, putzt sie kurz mit einem Taschentuch. "Für die Praioskirche sicherlich genehme Personen. Mit denen wir wiederum in Kontakt stehen. Allzu direkt muss der Zirkel gar nicht involviert sein. Der Zirkel könnte Augen und Ohren haben, und wir würden dafür Sorge tragen, dass die Ermittlungen mit den Gargylen nicht ganz in die falsche Richtung laufen. Falls gewünscht vielleicht auch, dass die wohlwollende Kooperation des Zirkels erwähnt wird." Zufrieden mit ihrer Reinigung setzt sie die Brille wieder auf und lächelt die Magierin an. "Dafür brauchen wir natürlich Kooperation. Hintergrundwissen."

Die weiteren Aussagen hört sie sich interessiert an. Hmm, Gargyle werden also beherrscht? Ob ihrer (teil?)dämonischen Herkunft nicht verwunderlich, aber irgendwie ist sie jetzt doch ein kleines bisschen enttäuscht.

Als sie hört, was der Rektorin Arkanjeff passiert ist, ruckt sie leicht nach vorn, und schaut etwas bestürzt. Gift?! Darauf kann sie sich zwar gar keinen Reim machen, aber es unterstreicht dass hier einige Fäden ganz böse zusammenlaufen. Oh Lana, ich hoffe es geht dir gut! denkt sie, tatsächlich nicht allzu hoffnungsfroh. "Was für ein Gift? Wie ist ihr Zustand?" Kurz überlegt sie, auch hier ihre Hilfe anzubieten. Aber vermutlich gibt es am Zirkel andere, deren Expertise in dem Bereich größer ist als Savinas.
von Madalena
16.10.2020 12:47
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Hof am Feldweg, Wila und Savina

Savina atmet ein My länger und tiefer ein als üblich. Herrje, IHR habt vermutlich mehr Scherereien, wenn die Praioskirche auf der Matte steht... andererseits glaubt ihr vielleicht, es alles unter Kontrolle zu haben. Und könnt ja nicht wissen, wie ich euch helfen kann. Außerdem brauche ich eure Kooperation, es geht ja um Lana. Sie atmet wieder aus, und lächelt. "Überzeugen klingt gut." sagt sie, und meint es auch so. Sie nimmt den Becher mit Tee in ihre Hände, führt ihn allerdings nicht zum Mund. "Es gab Aufsehen um Gargyle am Zirkel, und im Haus Eschenroder. Beide Male ist die Praioskirche involviert. Und wenn diese eingreift, sind die Konsequenzen nicht immer... sonnenklar vorherzusehen." Jetzt nimmt sie einen Schluck Tee. "Manche Vorgänge steuert man besser frühzeitig mit, als sie sich einfach entwickeln zu lassen. Dabei können wir vielleicht behilflich sein.

Hilfreich wäre es natürlich zu wissen, wer überzeugt werden müsste, und wer Dinge erklären könnte."
Bei den letzten Worten schaut sie die Magierin fragend an. Ich bin mir noch nicht sicher, ob sie eine Unterhändlerin ist, oder doch etwas mehr.
von Madalena
14.10.2020 22:58
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Haus am Feldweg, Wila und Savina

Ja, vielleicht haben wir nicht genau genug hingeschaut. Es waren für mich immer nur... Kreaturen. Spricht da eine gewisse Faszination aus ihr?

Sie lächelt zurück. "Bare Münze ist eine weit verbreitete Währung. Aber nicht die einzige. Wie wäre es mit gemeinsamen Interessen? Ich denke, mehr als eine Person am Zirkel sollte ein Interesse daran haben, die Punkte zu verbinden. Und eine Eskalation zu vermeiden." Sie blinzelt zurück, ohne dabei weniger freundlich zu schauen. "Ich glaube, Syronius weiß, wie man mich erreicht."
von Madalena
14.10.2020 09:20
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Hof am Feldweg

Auf den fragenden Blick ihrer Schwester zu den Gängen seufzt Savina leicht, ehe sie zu einer Mischung auf Kopf schräg legen und Kopf schütteln ansetzt. "Leider war es mir auch nicht vergönnt, einen genaueren Blick darauf zu werfen. Obwohl ich optimistisch bin, in naher Zukunft ein paar genauere Erkenntnisse zu erhalten. Zumindest eine der Gargylenstatuen konnte ich mir genauer ansehen. Da ist doch was im Busch! Überall sind Gargyle im Spiel, und die Spatzen pfeifen es auch von den Dächern: Was ist im Moment los mit denen? Weiß jemand am Zirkel mehr, was diese Kreaturen in Aufruhr versetzt?" Vielleicht pfeifen ja nicht nur die Spatzen, sondern auch die Blaukehlchen. "Einem Wissensaustausch mit jemandem, der mehr über Gargyle weiß" - vielleicht ist Lynia Wilmhold das ja auch selbst? noch hat sie sehr wenig offenbart, mit wem sie wie zusammenhängt - "würde ich sehr aufgeschlossen gegenüber stehen. Manus manum lavat". Eine Hand wäscht die andere. Savina ist sich noch nicht ganz sicher, worauf Wila mit Beherrschung und Artefaktmagie hinaus will.
von Madalena
13.10.2020 16:02
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Hof, am Feldweg - Wila und Savina

Savina hat den fragenden Blick bemerkt. Aber, auch wenn es nicht ihre Absicht ist die Magierin im Unklaren zu lassen, lässt lieber Wila etwas dazu sagen was im Haus Eschenroder geschehen ist. Schließlich weiß diese besser, was sie vorher besprochen haben.

"Mit dem Unfall meinte ich: Hat der Gargyl sich aktiv auf den Geweihten gestürzt? Oder könnte er auch einfach gestoßen worden sein, wie eine unbelebte Statue?"
Dass sie sich noch nie genauer mit diesen Geschöpfen befasst hatte! Was mag in ihnen vorgehen? Schlummert vielleicht eine ungeahnte Seele und Gefühlswelt hinter dem kalten Stein? Wie spielt das mit ihrer dämonischen Herkunft zusammen? Sind sie überhaupt dämonischer Herkunft?
von Madalena
11.10.2020 21:23
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Hof am Feldweg; Wila und Savina

"Tee klingt auch ganz wunderbar!" bestätigt Savina. Nun ja, eine leicht höfliche Übertreibung, eigentlich würde sie gerade lieber im Garten eines guten Gasthauses sitzen. Aber immerhin ist die Gastgeberin freundlich, und tatsächlich duftet der Tee ganz annehmbar.

"Gestürzt? Also könnte es sein, dass es gar kein Angriff durch den Gargyl war, sondern jemand nachgeholfen hat? War es am hellichten Tag? Soweit ich weiß, sind Gargyle doch eher... nachtaktiv?" Aber das war auch eher Hörensagen. Hoffentlich weiß diese Magierin mehr darüber.

Sie beugt sich recht dicht über die Tasse Tee, und pustet einmal drüber, ehe sie wieder aufsieht. "Kein Geweihter, genau gesagt, sondern ein Lichtsucher. Vielleicht findet er sich wieder, bevor die Wogen zu sehr aufgewühlt sind."
von Madalena
09.10.2020 20:19
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Feldweg, Wila und Savina

Savina folgt dem Vogel, zögert aber dann doch kurz. Der Hof wirkt eindeutig bewohnt, und einfach so durch eine Tür zu gehen könnte unhöflich wirken. Sie tauscht einen Blick mit Wila, überlegt ein "Peraine zum Gruße" zu rufen.

Da tritt auch schon die Frau heraus. Diesmal ist das Gesamtbild kein großes Rätsel. Dass sie sich ankleiden muss hatte ich gar nicht bedacht. Tatsächlich hätte Eintreten unhöflich wirken können. schmunzelt die Heilerin. Sie rückt sich ihre Brille zurecht, und mustert neugierig die Gestalt die nicht auf einen Bauernhof passen mag. Die Gewandung wirkt nicht magierhaft, aber das muss nicht unbedingt was zu sagen haben, zumal bei der Bruderschaft. Daher inspiziert sie kurz den Stab, ob der mehr verrät.

Aber erstmal Hallo sagen! "Hesinde zum Gruße! meint sie freundlich. "Wenn Ihr jetzt noch Arangen auftut, könnt Ihr nicht nur fliegen, sondern auch Gedanken lesen!" Bei den Stühlen packt sie kurz mit an. Und will sich sogleich vorstellen, überlegt dann aber dass es komisch erscheinen könnte, Wila nicht den Vortritt zu lassen, die ja die eigentliche Verabredung war.
von Madalena
08.10.2020 23:42
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Feldweg, Wila, Savina, Blaukehlchen

Der Wasserschlauch kreist noch mal. Savina verfällt in Schweigen.

Nach einer Weile reißt sie das Blaukehlchen aus ihrem schweißtreibenden Nichtstun. Ein interessantes Verhalten bei einem Vogel. Wäre nicht verwunderlich, wenn da Magie hintersteckt. Oder meine Gedanken spielen mir einen Streich. Na, ob meine Reputation darunter leiden würde, zu viel in einen gewöhnlichen Vogel hinein zu interpretieren? Der Gedanke lässt sie wieder selbstironisch schmunzeln. Und selbst wenn... immerhin ein Tier, das nett zu ihr ist. Wenn sie nur ein paar Körner hätte... sie schaut sich kurz suchend um, um dann zu realisieren dass sie dem Vögel wohl kaum etwas anbieten könnte, was er nicht selbst finden würde. Jetzt grinst sie wieder. Sie stubst Wila leicht an, deutet auf den Vogel, und folgt diesem ein paar Schritte.
von Madalena
08.10.2020 22:02
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Feldweg, Wila und Savina

Mit einem Ohr hört Savina bei den Leuten hin. Angespannte Stimmungen, Gruppendynamik und eine solche Hitze sind eine entflammbare Mischung. Dennoch explodiert sowas meist nicht einfach aus sich heraus, jedenfalls nicht ohne Anlass. Es sei denn natürlich, jemand gießt zusätzlich Öl ins Feuer. Aber so scheint es zumindest gerade nicht zu wirken. Auch scheint der Aufmarsch vorher eher dazu geführt zu haben, dass die Menschen hier dicht machen. Es gibt Schlimmeres.

Als Wila sie auf ihren Scherz anspricht, rollt die Seelenheilerin mit den Augen. Aber nicht genervt, sie lacht dabei leicht. Vielleicht habe ich etwas zu dick aufgetragen. Was soll's. "Sie haben sich eh ihren Teil gedacht. Bestreiten wirkt manchmal verdächtiger.

Eigentlich meinte ich wegen Lana. Dass ich ihren Namen genannt habe."
Und wo sie wohnt, aber das hatte Wila ja selbst ebenso bestätigt.

Die Gelehrte schaut sich etwas um, sucht ein schattiges Plätzchen, was hier aber kaum möglich ist. "Ich hätte nichts dagegen gehabt wenn das Treffen auf gepolsterten Stühlen stattfindet. Bei Wein oder Tee. Und einer Schale Arangenscheiben."

Das Warten lässt die Laune der etwas mehr Bequemlichkeit gewöhnten Dame wieder etwas sinken. Auch dass sich Wilas Schlange kurz blicken lässt bessert das nicht, nicht ausgerechnet jetzt. Was wohl Mâris Tanzvorstellung geben würde?

"Hoffen wir es. Wenn ihr etwas zugestoßen ist, muss jemand dafür zahlen." meint sie recht düster. "Auf jeden Fall wird hier jemand mehr wissen." Sie hält auch die Augen offen, ob jemand auf sie zukommt, ob sie ein bekanntes Gesicht entdeckt. Oder schlicht ob sie jemand zu beobachten scheint.
von Madalena
08.10.2020 11:18
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Auf dem Weg zum Feldweg; Wila und Savina

Savina hängt noch etwas ihrem Schmerz nach. Merkt dass Wila überlegt was zu sagen, ist schon in den Startlöchern sie böse anzufauchen. Aber die Schwester hält sich zurück. Jetzt tut es Savina etwas leid.

Nach einer Weile wird das Schweigen etwas unangenehm. Darum ist die Seelenheilerin froh, dass Wila wieder das Wort ergreift. Sie wischt sich kurz durch das Gesicht, lächelt entschuldigend. "Ja, tatsächlich verständlich. Das zieht für meinen Geschmack alles zu viel Aufmerksamkeit auf sich, wenn du mich fragst. Gerade deshalb halte ich es für wichtig, dass wir uns gut stellen mit denen, die da jetzt ihre Nasen rein stecken. Ich glaube, mit dem Inspektor kann man umgehen. Und die Magierin, wie gesagt kenne ich sie. Ich hoffe es war für dich in Ordnung was ich gesagt habe.

Hoffen wir, dass die verschiedenen Teile des Mosaiks bald ein klareres Bild ergeben. Wie viel Zeit uns bleibt müssen wir sehen."
Ein wenig knurrt ihr schon der Magen. Sie nimmt erstmal einen Schluck Wasser, und revanchiert sich diesmal Wila was anzubieten. "Praios scheint heute gut drauf zu sein, dafür dass das was passiert ihm nicht so schmecken dürfte." scherzt sie etwas rum.

"Nein, leider habe ich das marmorne Mädchen gar nicht gesehen. Ich habe viel zu wenig gesehen. Und es waren zu viele Leute da.

Ich hoffe wirklich, es geht Lana gut."
War sie einfach abgetaucht? Oder in Not? Vielleicht gar verletzt oder...?

Savina war froh, mit der Sache und den ganzen anderen involvierten Leuten nicht allein zu sein. Sie überlegte kurz noch etwas zu sagen, entschied sich aber dagegen. Für die bevorstehende Begegnung wäre es besser, sich wieder in eine etwas gesetztere Fassung zu bringen.
von Madalena
07.10.2020 22:15
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Auf dem Weg zum Feldweg

Savina nimmt keine wirkliche Notiz von dem Mann. Sie ist gedanklich noch bei dem Gespräch mit Mâri. Die Tulamidin war ihr sympathisch, sie mochte Menschen die sich für etwas begeistern konnten. Aber gleichzeitig hatte die Tänzerin auch etwas in ihr aufgewühlt, von den sie dachte sich damit schon vor Jahren abgefunden zu haben.

Sie hält nichts davon Gefühle zu unterdrücken, aber diese gingen auch nicht die versammelte Truppe da oben was an. Unvermeidlich erkundigt sich Wila, ob alles in Ordnung ist. Savina erlaubt sich inzwischen ein paar Tränen fließen zu lassen, und presst gleichzeitig die Kiefer aufeinander. "Lass uns einfach zum Treffpunkt gehen." meint sie abwehrend.

Wila meint es nur gut. Und nicht dass ich mir nicht vorstellen kann, dass sie es nicht verstehen würde. Wahrscheinlich würde sie es ZU gut verstehen.

Sie beschleunigt die Schritte. Sie hatte sich über die Jahre dran gewöhnt, unter Hexen der Sonderling zu sein. Die Blicke, von denen andere dachten sie bemerke sie nicht. Spott, Mitleid, oder auch diese Gesten von "wir mögen dich trotzdem". Jaja, kannte sie - unter Hexen. Aber dass eine Frau, die keine Tochter Satuarias ist eine so enge Bindung zu einer Schlange hat? Sie hatte es in der Stimme gehört. Welche Nicht-Hexe mag schon Schlangen? Das hatte sie auf dem falschen Fuß erwischt. Satuaria, was hab ich dir eigentlich getan?! Was ist verkehrt mit mir?
von Madalena
06.10.2020 23:45
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Savina entgegnet schließlich das knappe Lächeln des Gardisten. Mehr ist nicht nötig, aber sie kann sich vorstellen dass sich mit ihm gut umgehen lässt.

Ja, die Gelehrte kann verstehen dass die Tulamidin sich auch mehr erwartet hätte. Ihre Enttäuschung ging auch nicht im geringsten gegen Mâri. "Schla"? wird sie hellhörig. Da kommt die Thorwalerin dazwischen. Oh Satuaria! Diese Frau konnte einem echt leid tun. Es wäre gnädiger, sie wäre sich ihrer barbarischen Restringiertheit nicht bewusst.

Aber zur Abwechslung schenkt sie dem nicht weiter Beachtung. Sie schaut wieder die Tulamidin an, recht unverwandt. Ja, das macht Sinn. Die Tulamiden machen Schlangentänze. Und auch Schwestern des Wissens haben Schlangen. Aber ihre Menschenkenntnis würde wohl kaum täuschen! Es kann nicht... sie muss es wissen! Ihr Blick in Mâris Augen wird noch intensiver, fast starrend. ungeachtet dessen dass Wila sie in Schlepptau nehmen will. Sie sucht nach der Gemeinsamkeit. Aber nichts, keine Purpurfärbung. War zu erwarten, warum hatte ich so auf was anderes gehofft?

Savina fühlt ein ungutes Gefühl im Nacken. Unerwartet, und unerwartet heftig. Ihr Blick ist jetzt unfokussiert, und sie hält instinktiv Wilas Hand fest. "Ja... Ja, lass uns gehen." meint sie etwas abwesend klingender Stimme. Und folgt nun sehr bereitwillig dem leichten Lotsen ihrer Schwester, scheint es fast eilig zu haben. Den meisten mag es nicht auffallen, aber wer ein spezielles Auge auf die Seelenheilerin hat erkennt dass sie irgendwas recht spontan aufgewühlt hat.

Auf dem Weg die Treppenstufen hinab schießen einige Gedanken und Gefühle durch Savina, die sie selbst gerade überraschen.

Eher beiläufig fällt ihr auf, dass sie Mâri gerade --schon wieder-- hat stehen lassen.
von Madalena
06.10.2020 14:24
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Sichtlich angewidert guckt die Seelenheilerin Alvida an, weicht demonstrativ einen kleinen Schritt zurück von der Stelle, wo die Barbarin hingespuckt hat. "Und da macht sich jemand Sorgen, Hexen könnten in der Stadt sein?" murmelt sie leise, aber vernehmlich. Bei so einem Ritual braucht es dann auch keine Maske der Höflichkeit mehr, das war ja wirklich widerlich.

Den Inspektor schaut sie einen Moment forschend an. Es steht einiges unausgesprochen im Raum, aber damit kann sie leben. Sie hat das Gefühl, dass hier genug Klarheit herrscht. Und kommt nach ein paar Herzschlägen zu dem Eindruck, dass sie es ihm sagen kann. Dass mit ihm leichter umzugehen ist wenn er sich einbezogen fühlt, und dass er durchaus bereit ist diese Information unter der Hand zu behandeln. "Lana Olben, sie wohnt in der Zwölften."

Bei der Beschreibung vom Angebot von Schwert und Panzer wirkt sie dann etwas enttäuscht. "Ah. Verstehe." meint sie knapp. Schade, ich hatte etwas mehr Kultur erwartet. "Sheynucha?" hakt sie etwas freundlicher nach.
von Madalena
06.10.2020 10:32
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Zu den Worten des Inspektors nickt Savina bestätigend. "Ich glaube sie sprach von zwei Gargylen. Einem Mädchen, und einem alten Mann." Das sagt sie in einem eher geschäftlichen Ton. Stimmt dann aber zu Wila ein: "Ich danke Euch für Euer Angebot, Herr Inspektor. Doch warten wir erstmal noch mit einer Vermisstenanzeige." Machen wir uns nix vor: Savina will zwar kooperieren, und dabei auch nicht unbedingt den Anschein erwecken etwas zu verbergen zu haben. Aber zu offiziell soll das nicht werden, wenn der Zirkel und/oder die Schwesternschaft involviert sind.

Der Gedanke an einen Kobold bereitet ihr ebenso sehr Freude wie den anderen, wie sie durch geschmerztes Verziehen des Gesichts kund tut.

Anders reagiert sie beim Vorschlag für das abendliche Treffen. Nach einem Hauch der Überraschung schaut sie neugierig und vorfreudig.
"Eine Tanzaufführung? Eine Art tulamidischer Abend oder sowas?" Sie klatscht leicht in die Hände. "Carpe noctem, carpe noctem! Und dann können wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden." [nutze den Abend/die Nacht]

Bei den Gesprächen und Spekulationen über den Zirkel der freien Wissenschaften achtet sie genau auf die Reaktionen der Umstehenden. Der Inspektor wirkt, auch in Bezug auf die Praioskirche, wie jemand der Eins und Eins zusammenzählt. Kommt ihm in seinem Beruf sicher zupass.

"Dschinni und Gargyle sind zwei doch recht verschiedene Angelegenheiten. Obwohl auf den ersten Blick tatsächlich Parallelen zu bestehen scheinen.

Aber ja, der Zirkel ist eher eine Akademie. Ob man dort auch Hexen antreffen mag?"
Sie grinst breit und schelmisch in die Runde. Kein Grund ertappt zu spielen, da tritt sie lieber die Flucht nach vorne an. Wie üblich kann sie damit leben dass ihr Auftreten etwas wunderlich und sprunghaft erscheinen mag. "Das wäre doch was, nicht wahr Wila? Vielleicht werden wir es eines Tages erfahren." Dann wird sie schnell wieder ernst, rückt die Brille zurecht, und schaut in die Runde. "Wir werden uns darum kümmern, und haben heute abend hoffentlich genauere Informationen zu bieten."
von Madalena
05.10.2020 16:47
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Savina hört sich an, was die anderen zu sagen haben.

"Euer Wohlgeboren. Als Dame von Stand und von magischer Expertise vertraue ich darauf, dass die Angelegenheit bei Euch in hervorragenden Händen ist. Und selbstverständlich sollt Ihr und der Herr Inspektor Sorge tragen, dass alle notwendigen Stellen informiert sind. Da wir wie gesagt eine Bekannte von uns vermissen, sind wir" - ein kurzer Blick zu Wila - "persönlich betroffen. Und wir würden gleichzeitig gerne unsere Mithilfe anbieten. Wenn Ihr einverstanden seid, würden wir weitere Erkundigungen zu den Vorgängen am Zirkel einholen, und dann können wir später wieder konvenieren? Vielleicht am heutigen Abend?" Die "Planungen" für den gemeinsamen Konzertabend hat sie bislang noch nicht so richtig mitbekommen.

Sie schaut in die Runde, auch wenn sie Quenia und Keshmal als die "offiziellsten" Ansprechpersonen sieht, will sie nicht dass sich jemand ausgeschlossen fühlt (nun, zugegebenermaßen streift ihr Blick Alvida nur sehr beiläufig). Die wichtigsten Eckpunkte scheinen für den Moment besprochen, und sowohl mit Blick auf die Verabredung die Wila ausgemacht hat, als auch die zu erwartende Präsenz der Praioten will sie gerade nicht unbedingt länger als nötig verweilen.
von Madalena
02.10.2020 22:07
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"Es deutet einiges darauf hin, dass noch mehr Menschen verschwunden sind. Eine Bekannte von uns" - kurzer Blick zu Wila - "ist seit einigen Tagen verschwunden. Sie wohnt hier im Haus, und hatte sich von einem Gargyl beobachtet gefühlt. Ich glaube, darüber wiederum hat die werte Rhiannon etwas gehört? Eine Mädchenstatue?" bezieht sie auch die Geweihte ein.

Zu Irmela sagt sie erstmal nichts, das wäre wenn dann Quenias Angelegenheit. Und die Vorfälle am Zirkel? Sie schaut kurz zu Wila herüber. Auf kurz oder lang wird das wohl auch kein Geheimnis bleiben. Aber ich war nicht da, und ich will sie nicht damit überfahren zu viel preiszugeben.
von Madalena
02.10.2020 11:07
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Wila, Quenia, Savina

Savina nickt. "Das zu wissen wäre gut, aber bevor wir im Dunkel tappen sollten wir unsere eigenen Erkenntnisse sammeln. Praktisch wäre es natürlich, wenn wir uns irgendwie Zutritt zu den Wohnungen verschaffen könnten." Sie hätte ja gerne den Hausherren bequasselt, aber dieser Plan hatte sich erübrigt. Sie schaut dezent zu den beiden anderen Frauen rüber, etwas mehr zu Wila vielleicht, ob diese vielleicht noch einen Trumpf im Ärmel offenbaren will.

Nach einem kurzen Blick zu den anderen, die sich offenbar noch unterhalten, entschließt sie sich mehr Details zu ihrer Analyse zu teilen: "Der Hund war sehr magisch, aber eine... versiegende Magie? Er zeigt Matrizen der Herbeirufung und der Gegenspielerin Tsas. Einer Repräsentation konnte ich es nicht zuordnen. Ob das normal für Gargyle ist, ist natürlich meine bloße Spekulation. Sowas habe ich vorher noch nie gesehen." Sie achtet darauf, leise zu sprechen. "Allgemein fühlt sich zaubern hier irgendwie komisch an. Es ist das ganze Haus..."
von Madalena
01.10.2020 19:44
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Savina, Quenia, Wila

"Ich habe die Hundestatue analysiert. Ich vermute, es ist ein alter oder sterbender Gargyl." bringt sie leise die Magierin auf den aktuellen Stand. Und Wila auf einen präziseren. "Unsere Freundin hatte ein paar Andeutungen gemacht, die arkane Geheimnisse implizieren. Vielleicht hat sie sich dafür mit Eurer... Irmela zusammen geschlossen. Sie lebt auch hier?"

Sie schaut etwas nachdenklich zu Wila rüber. Warum tut sie sich mit einer jungen Magierschülerin zusammen, aber zieht uns nicht tiefer ins Vertrauen? War es zu kurzfristig? Oder haben wir ihr zu wenig zugehört?
von Madalena
01.10.2020 11:40
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Savina, Wila, Quenia

Auf das zwischen den Zeilen gesägte grinst Savina etwas, konzentriert sich aber dann aufs Wesentliche.

Alte Frau? Nun, es mag sein dass sie manchem so erschienen ist. Savina legt leicht den Kopf schief. "So würde ich sie wohl nicht nennen. Naja, sie ist jedenfalls keine Jugendliche mehr." antwortet sie diplomatisch. "Ausschließen will ich nicht, dass sie gemeint sein mag. Was hat Eure Schülerin denn gesagt?"
von Madalena
01.10.2020 10:26
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Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Die Seelenheilerin tritt neben Quenia. "Euer Wohlgeboren. Wie ihr sicher bemerkt habt, bin ich noch hier. Hier geschehen einige Dinge, die der Untersuchung bedürfen. Ich kann mir vorstellen dass es Sinn macht wenn wir uns mit diesen Personen besprechen, um zu verstehen was geschieht. Es besteht fraglos ein Zusammenhang."

Dabei hat sie vor allem den Inspektor als weitere "qualifizierte" Ansprechperson im Sinn. Hält es aber für sinnvoll wenn die Adlige erstmal die Initiative übernimmt.
von Madalena
01.10.2020 08:34
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Flur, Wila und Savina

"Ein Praiosgeweihter erschlagen?" Savina stöhnt, sieht sich noch mal kurz um, beißt sich auf die Lippen. "Nicht gut..." Es ist jetzt nicht gerade so, als wäre das ihre Lieblingskirche, aber den Tod wünscht sie denen nun wirklich nicht. Mal ganz abgesehen von den Scherereien.

"Hier ist so viel los. Hat das einen schlagartigen Auslöser, oder war es schon länger schleichend so?

Ich glaube, wirklich viel mehr weiß hier auch niemand. Aber gerade weil es solche Kreise zieht, sollten wir uns vernetzen und dabei sein bei den Ermittlungen. Ich kenne die Magierin, sie ist in Ordnung, und von adligem Stand. Wenn hier schon mehr Steine umgedreht werden als uns lieb ist, dann besser mit jemandem wie ihr in einem Boot sitzen.


Sie atmet kurz durch, schaut Wila einen Moment an, erkennt dass auch diese um Ruhe bemüht ist. "Ich glaube, die anderen sind so weit. Lass uns mit ihnen reden. Wir müssen ja nicht gleich alle Karten auf den Tisch legen, aber eine gewisse Offenheit schafft Vertrauen. Und danach eilen wir los. In Ordnung?"
von Madalena
30.09.2020 09:45
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Haus Eschenroder, 2. Etage, Treppe

Als Wila auftaucht, sieht Savina auf einen Blick deren Unruhe, und ihr Herz geht etwas schneller. Kurz blickt sie etwas zerknirscht zu der Tulamidin, es ist ihr etwas unangenehm sie erneut stehen zu lassen. Aber die Priorität ist klar. "Verzeiht..." sagt sie hastig, und folgt dann ihrer Schwester.

Ein paar Stufen später, nachdem sie sich mit einem Schulterblick vergewissert hat dass sie nicht belauscht werden, erwidert sie Wilas alarmierten Blick. "Was ist geschehen?! Ich konnte den Gargyl am Eingang analysieren, aber sonst nicht viel herausfinden. Keine Spur von Lana, aber offenbar gibt es ein dreizehntes verborgenes Stockwerk. Noch verborgener. Und noch mehr Bewohner bestätigen das wovon Lana gesprochen hat. Ich wollte mich mit Ihrer Wohlgeboren und dem Inspektor besprechen. Es hat sich verzögert, weil die Thorwalerin randaliert hat." fasst sie kurz zusammen. Sie spricht schnell, die Ungeduld und Sorge hat sie gleich wieder erfasst. "Haben wir noch einen Moment?" Sie versucht auch anhand von Wilas Blick etwas mehr abzulesen was los ist. Dass diese den Innenhof in Augenschein nimmt, wundert sie nun nicht gerade.
von Madalena
29.09.2020 13:19
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Zweite Etage - Flur, Mâri und Savina

Savina muss etwas schmunzeln. "Ja, man sieht dass ihr Musik mögt." Es ist immer gut, wenn das Herz eines Menschen für etwas schlägt.

"Ich kann mir vorstellen, dass gemeinsame Herkunft in einer fremden Stadt verbindet. Kennt Ihr den Inspektor besser? Oder was führt Euch hier her?"
von Madalena
28.09.2020 23:56
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Zweite Etage, Flur - Savina, Alvida, Mâri, Keshmal

Vulgär? Savina ist gänzlich verwirrt. Aber es gibt Menschen, die ganz natürlichen Wünschen und Bedürfnissen nicht ihren Raum geben, und dann reagieren sie manchmal wunderlich. Das Liebesleben dieser Thorwalerin werde ich aber erst recht nicht heilen! Immerhin war der letzte Bericht halbwegs erhellend, vermutlich schlicht nachgeplappert!

Zum Glück wurde diese merkwürdige Frau ihr nun ersteinmal abgenommen, sie nickt beiläufig zu Keshmals Worten. Sie schaut den beiden nach, ehe ihr Blick irritiert-ungläubig-amüsiert an Mâri hängen bleibt.

"Merkwürdiges Volk... Verzeiht, Sahiba." Sie schüttelt immer noch leicht den Kopf. "Ich hörte, Ihr habt über tulamidische Musik gesprochen?"
von Madalena
28.09.2020 07:54
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Zweite Etage, Flur

Savina bemerkt den Blick, und schaut erleichtert auf. Sie ist dann doch froh aus diesem mühseligen Gespräch befreit zu werden.

"Herr Inspektor." Auch Mâri nickt sie freundlich zu, aber weiß sie nicht einzusortieren und spricht weiter mit Keshmal. "Ich bin wie Ihr wisst mit Ihrer Wohlgeboren eingetroffen. Ich habe mich bereits mit Eurer...Begleitung unterhalten, aber es wäre hilfreich wenn wir alle ein Wort miteinander hätten." Der minimale Unterton bei 'Begleitung' mag auffallen.