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von Asfariel
28.07.2011 22:11
Forum: Abenteuerbewertungen
Thema: A142.4 Schrecken aus der Tiefe (Stromschnellen)
Antworten: 32
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Re: A142.4 Schrecken aus der Tiefe (Stromschnellen)

Habe das Abenteuer grade gemeistert. Ganz nett und das meiste ist schon geschrieben worden, aus meiner Sicht schönes stadtabenteuer mit ein wenig altem Albernia Flair. Daher trotz 4 Punkten von mir nur kurze negative Kritik.

1. Ich finde es insgesamt immer albern wenn irgendwelche nichtmagischen, normalsterblichen, Auftraggeber NSCs schon eine explizite Bemerkung haben wie Zitat:"Misstrauischen Helden setzt sie eine eiserne Selbstbeherrschung entgegen: Hellseher werden bei ihr keinen verräterischen Gedankengang finden, erfahrenen Menschenkennern sollten sie glaubhaft versichern, dass Vilai die ist, die sie zu sein vorgibt."
Da stellt sich mir die Frage waum in aller Götter Namen ich hier als Meister die Spielmechanik und Regeln aussetzen soll? Wieso sollte eine junge Kauffrau automatisch die Menschenkenntnis meiner erfahrenen Helden überlisten können? Dafür gibt es nunmal so Talente auf die gewürfelt werden kann von Hellsichtszaubern ganz zu schweigen. Ich wäre als Spieler auch sehr enttäuscht wenn ich vielleicht aufgrund einer Äußerung Mißtrauen schöpfe, einen Hellsichtszauber wirke eine, geschickte Frage stelle um etwas zu ergründen und hinterher erfahre, dass dieser NSC schuldig war aber ja einfach nicht an das entsprechende gedacht hat weil er so beherrscht ist.
Ich war mir natürlich bereits im Vorfeld sicher, dass meine Gruppe keinen Verdacht schöpfen würde, dafür besteht ja auch eigentlich keinerlei Anlass aber wenn ich davon ausgegangen wäre, hätte ich das Abenteuer einfach so geändert, dass eben ein Bediensteter von Ihr beauftragt wurde ein paar Abenteurer anzustellen, da sie schwer beschäftigt ist etc. Dieser würde dann die wirklichen Hintergründe nicht kennen und die Helden hätten einen Mittelsmann.
Wäre allerdings die Situation soweit gekommen, dass die Helden bei dem Gespräch mit ihr über die Morde Verdacht geschöpft hätten, hätte ich sie auch sofort geopfert. Hätte dann vermutlich noch ne nette verfolgungsjagd oder dergleichen gegeben :) und anschließend hätte meine Gruppe sowieso aus der Moral heraus versucht die Kultisten noch zu finden.

2. Die vielfach erwähnte Seeschlange. Ja ich finde sie auch durchaus zu krass als Begegnung in einem 22 Seiten Anthalogie Abenteuer. Es ist nicht der rechte Platz hier für genrelle Sachen, aber ich finde grade bei den Anthalogien kommen ohnehin viel zu oft auch "Über" NSCs/Wesen in kurzen Abenteuern vor.
Zurück zur Schlange, unter Havenna tummelten sich doch schon Lata und Yonohah, da fänd ich es vielleicht ganz nett wenn der Schlangenleib kurz in der Unterstadt hätte gesehen werden können (als Teil der Bedrohlichen Szenen) wie er sich durch den Nebel der Nacht durchs Wasser wälzt.
Als Gegner dort erinnert mich das irgendwie total an den Basilisken bei Harry Potter, nur dass die DSA Seeschlangen nunmal richtig riesige Monster sind und ganze Schiffe vernichten können und gegen Kämpfer zu Fuss irgednwie völlig unpassend sind. Aber genug weil über die Schlange eh schon alle geschrieben haben, ich kann nur zu dem raten was ich damit gemacht habe. Das hat serh gut funktioniert und passt auch immer noch zu den Kultisten und einem H`Ranga. Ich habe die Seeschlange einfach komplett durch einen Krakenmolch ersetzt, war ein spannender Kampf und das finale musste sonst nicht groß angepasst werden.