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von Laske Hjalkason
15.01.2018 13:36
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Substitutionen in der Alchimie
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Substitutionen in der Alchimie

Tjorse hat geschrieben:
15.01.2018 12:22
Lehrstunde Alchimie, Spagyrik (Heilmittel):
Lehrer (Peraine-Geweihter): "Und dann nimmst Du dir das Ei des Storches, schlägst es auf, trennst das Weisse von Gelben ohne das Gelbe dabei zu verletzen"
Schüler: "Aber der Storch ist doch das heilige Tier der Peraine?"
Lehrer: "Ja und mit Hilfe dieses großzügigen Opfers sind wir in der Lage ein Menschenleben zu retten"
Hab Dein Zitat mal abgeändert. Die Intention meinerseits ist die Unantastbarkeit der den Göttern geweihten Tiere etwas zu relativieren.
Klar kann man das so sehen, das die den Göttern geweihten Tiere für Menschen Tabu sind. Das sehe ich nicht so. Ich denke das es zu hohen Traviafesttagen einen schönen Gänsebraten gibt.
Natürlich ist im Heiltrank ein Teil des Tieres der Göttin der Erneuerung, ein Dechsenschwanz. Ohne diese Hilfe der Göttin geht es nunmal nicht. Der Tsageweihte kann dir dies bestimmt milde lächelnd bestätigen.
Wenn in einer Grafschaft ein Löwe das Vieh reist, dann wird der Löwe auch erlegt.
Tjorse hat geschrieben:
15.01.2018 12:22
(Laut Wiki ist schon das verletzen des Symboltiers ein Frevel, das Töten sicher, es sei denn es gibt aussergewöhnliche Umstände. Die dürften aber bei einem Antidot, das ja in der Regel präventiv hergestellt wird, nicht der Fall sein)
Da sollte man vielleicht lieber zuende zitieren, denn anschließend folgt der relativierende Satz: "So ist es etwa legitim eine Wildgans zu töten, wenn damit ein Hungernder genährt werden kann."
Ich denke ebenso könnte man sagen es wäre legitim eine Echse für deren Schwanz in einem Heiltrank zu töten, wenn dadurch ein Menschleben gerettet werden kann. Auch das Storchenei für ein Antidot ist ebenso und die Begründung ganz im Sinne der Göttin.

Aber natürlich hast Du bestimmt recht, das das trotzdem Animositäten bei den Geweihten weckt. Spätestens wenn die Alchimistengilte 300 Echsenschwänze bestellt. Und ich denke das die entsprechenden Geweihten das z.T. gerne substituieren würden. Allerdings sehen sie natürlich, das diese Wirkkomponente ein Teil der Kraft ihres Gottes ist und damit sozusagen ein Gottesbeweiß. D.h. es wird sie gleichzeitig befremden aber auch bestätigen.
von Laske Hjalkason
12.01.2018 12:39
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Substitutionen in der Alchimie
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Substitutionen in der Alchimie

LordShadowGizar hat geschrieben:
12.01.2018 11:14
'im-Nebel-eines-Rahjamorgrns-gefangen-Kuss-einer-Jungfrau'
made my day

'In-der-Mittagspause-im-Büro-voll-Sehnsucht-nach-Feierabend-geschriebenes-Wort'
von Laske Hjalkason
12.01.2018 10:17
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Substitutionen in der Alchimie
Antworten: 43
Zugriffe: 2044

Substitutionen in der Alchimie

Also die Rezepte find ich schon klasse. Mal abgesehen davon das sie z.T. unterhaltsam sind funktionieren sie ja v.a. durch das Gesetz der Sympathie und darauf basierend haben die Alchemisten geforscht und solch schräge Rezepte entwickelt. Das bedeutet aber auch, das man über die heiligen Tiere der Götter Zugriff auf die Ideale bekommt wofür sie stehen.

Schritt einer Katz für Stille
Eidotter eines Sorches für Heilung
Herz eines Löwen für Mut
...

Ich meine wenn Du ein Problem damit hast die Göttergegeben Gesetze der Sympatie magisch auszunutzen, dann mußt Du es halt lassen. Auch ein potentes Gift als Bestandteil des Antidots zu verwenden finde ich sogar sehr logisch, auch in unserer Welt brauch man für ein Gegenmittel gegen einen Schlangenbiss oft auch genau das Gift eben dieser Schlangenart.
Und zur Ungenauigkeit muß man sich wohl ab und zu in Erinnerung rufen das Alchemie auch was mit Kochen zu tun hat und keine reine Wissenschaft ist. Meine Frau dreht auch regelmäßig am Rad wenn ich ihr sage eine Prise Salz. Deswegen backt sie auch lieber, da sind die Rezepte korrekt. :cookie: