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von Harteschale
18.02.2021 13:08
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Natürlich will ein Konzern Geld verdienen. Und wenn er gute Produkte liefert, bezahle ich ihm das auch gerne. Frage ist halt, ob man sich seine eigene Marke mit kurzsichtigen Manövern nicht langfristig kaputt macht und zahlende Kunden vergrault. Am Ende des Tages muss das Ulisses selbst wissen, aber mich überzeugt es derzeit nicht und deshalb kaufe ich viel weniger als ich es früher getan hätte, falls überhaupt.
von Harteschale
18.02.2021 11:02
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Für die Heiligsprechung der Regelwiki bin ich nicht - ich gebe zu bedenken, dass Wiki Aventurica immens viel löschen musste an Artikeln und harte Auflagen bekam, nur damit danach Ulisses ihr eigenes Ding umsetzen konnten, das sie dann auch selbst kaum bewältigen konnten und Fans einen guten Teil der Arbeit machen lassen.
von Harteschale
18.02.2021 10:49
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Skalde hat geschrieben:
18.02.2021 10:10
Das ist auch etwas mir völlig unverständliches: Der Rollenspielmarkt wimmelt von Beispielen, die zeigen, wie man es besser macht. Stattdessen konstruiert man sowas hier:
Regelwiki hat geschrieben:
18.02.2021 09:59
Bei folgenden Talenten wird mit 1W6 gewürfelt, wenn der Leytfaden zur Hilfe genommen wird: Etikette, Handel, Rechtskunde, Singen. Bei einer gewürfelten 6 bekommt der Held folgenden Vorteil: Eine beliebige Eigenschaft erhält bei einer einzigen Teilprobe des Talents einen Bonus von +1.
Das wäre schon für ein kostenloses Fanprojekt fragwürdig, für einen professionellen Verlag ist es doch einfach nur peinlich, so etwas zu veröffentlichen.
Die beiden großen kostenlosen Fanprojekte hier im Forum, Illaris und HH würden so etwas nie machen. Ich wage zu behaupten, dass diesen Projekten auch niemand zutraut, so etwas zu verzapfen. :)

Edit: Fairerweise muss man natürlich sagen, dass wir keinen Gewinn erziehlen müssen oder wollen. Wir müssen auch nicht auf kontinuierlichen Kaufanreiz und Produktausstoß achten. Wie viel finanzieller Druck auf Ulisses lastet und wie man die Mitarbeiter bezahlen kann, das weiß ich auch nicht. Gefallen muss es mir trotzdem nicht, gerade mit Blick zur Konkurenz anderer professioneller Verlage.
von Harteschale
17.02.2021 18:20
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

@Lafayette Naja, es ist nun schon so, dass bestimmte Autoren einen Ruf haben, egal ob positiv oder negativ. Ich persönlich sehe mir jedenfalls inzwischen immer an, WER für etwas verantwortlich ist und habe dann eine Abschätzung wie sich das Produkt entwickelt. Bei Anton Weste oder Tom Finn habe ich das Gefühl, recht blind drauf vertrauen zu können, dass es was taugt.
Bei Niko Hoch frage ich mich, wie man zu der Einschätzung kommt, dass sein Produkt sicherlich gut wird. Ganz ehrlich. Da finde ich ist der Kunde aber auch in der Eigenverantwortung sich zu überlegen, wem er warum Vertrauen schenken sollte.

Edit:
Havena-CF vs. Thorwal-CF ist ein sehr klarer, konkreter Vergleich innerhalb der gleichen Edition unter ähnlichen Umständen. Das Ergebnis überrascht mich nicht.
von Harteschale
27.09.2020 15:26
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Danke Morgel, das Abenteuer werde ich mir gleich mal besorgen. Habe einen Spieler mit einem Bylmaresh-Geweihten als Charakter, der den Bylmaresh-Kult wieder aufbauen will, aber keine Primärliturgie besitzt.
von Harteschale
21.08.2020 09:20
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

@Herr der Welt:
Sowohl sehr hochstufige als auch niedrigstufige Charaktere werden regelseitig kaum unterstützt. Interessante regeltechnische Fertigkeiten gibts hauptsächlich im mittleren Machtbereich.
Ansonsten stimme ich dir in weiten Punkten zu - es fehlt in den offiziellen Regeln in den meisten Bereichen an guten high-end-Fähigkeiten.
Da bin ich inzwischen in der 7G-Neufassung die ich leite echt froh drum im Hausregelsystem die Bereiche gut abdecken zu können. (Und dankeschön hier nochmal an deine Auflistung der Bevölkerungszahlen im erweiterten Aventurien, das hat mir bei der Vorbereitung sehr geholfen.)
Und Kiesow hat ja mit Krieg der Magier und der Khom-Kampagne bewiesen, dass es mitnichten Aventurien aus den Angeln hebt, wenn man Helden mit hohen Fertigkeitswerten oder Entscheidungsfreiheit in passenden Abenteuern agieren lässt. Und das klaut auch nicht die Butter vom Brot derjenigen Spieler, die es beschaulicher spielen wollen, diese Abenteuer und beschauliche Abenteuer lassen sich gut nebeneinander in Aventurien unterbringen.
von Harteschale
18.08.2020 10:00
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Du meinst einfach ein neues "Krieg der Magier"?
von Harteschale
15.08.2020 23:47
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Was "animal farm" so schön auf den Punkt bringt: Manche Leute sind einfach gleicher als gleich :)
von Harteschale
15.08.2020 19:19
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Die Idee mit dem Zeitsprung ist prinzipiell toll - aber man bräuchte halt die Manpower für das komplette Neuerschaffen von all den NSC und sie mit Leben zu füllen.
Man hat definitiv nicht genug Leute um das was es schon gibt zu betreuen. Alle NSC neu gestalten und betreuen ist noch mehr Arbeit, ergo nicht drin.
von Harteschale
13.08.2020 20:19
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Es ist aber schon so, dass sich einige Dinge definitiv herauskristallisiert haben, was wohl eine deutliche Mehrheit hier hätte.
von Harteschale
13.08.2020 19:01
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Es lässt sich sicherlich einiges verbessern und streamlinen bei DSA 4.x was man schon gesehen hat an dem Wechsel von DSA 4.0 auf 4.1, der ja hohe Zustimmung bekommen hatte. Und dieser Wechsel war ja schon sehr, sehr behutsam und zurückhaltend bis auf die Zusammenfassung der Boxen zu den Wege-Bänden (die wie ich glaube fast ausschließlich positiv aufgenommen wurde).

Ich persönlich bräuchte aber alle Regeln von EG, VtuU und dem Dämonenband nicht und hoffe, dass sie in einer möglichen Überarbeitung ignoriert werden.
von Harteschale
11.08.2020 22:18
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Es ist grausam, dass Leute keine vollständige Buchsammlung zu niedrigen Preisen bekommen nachträglich, während sie vorher nicht gekauft haben?
Wahrscheinlich in der gleichen Welt, in der Elementaristen super schwach sind und ohne EG unspielbar.
von Harteschale
11.08.2020 22:04
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Kommt vielleicht auch drauf an, wie man behandelt wurde als Autor von Ulisses ob man da zustimmt.
von Harteschale
01.08.2020 00:45
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Die Druck und Versand Kosten sind nunmal nur ein Teil der Kosten für jedes Exemplar. Natürlich bekommt der Verlag keine 260.000 mehr zum verjubeln, aber jedes weitere Werk das Verkauft wird teilt die Fixkosten (Grafik, Satz, Autoren) auf mehr Bücher auf, macht also mehr Gewinn als jedes Exemplar davor. Druck und Versand kosten definitiv nicht 25€ pro RSH, geschweige denn bei den Zusatzbänden.
Zudem sind viele Zusatzprodukte reichlich billig, siehe Aufkleber.

Meine Aussage ist und bleibt, dass mehr Geld im CF mehr prozentualen Gewinn bedeutet und zusätzlich mehr absoluten Gewinn für Ulisses. Wie hoch genau die Margen sind ist spekulativ. Aber dass es nicht so wäre oder Ulisses anders plant, dafür habe ich noch kein überzeugendes Argument gelesen.
von Harteschale
31.07.2020 14:09
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Die Regeln von CF sind klar. Wenn 20.ooo € zusammenkommen für die RSH und kein Cent mehr, wird das Projekt umgesetzt und jeder bekommt die RSH zu dem angesetzten Preis. Nun kann es sein, dass Ulisses kalkuliert, dass es über 50.000 Euro oder 100.000 oder 200.000 erst sich lohnt und Risiko eingegangen ist, aber das glaube ich persönlich nicht.

Ansonsten: Lieber Aryador, ich habe schon selbst publiziert mit professionellem Layout, Zeichnung, Korrektorat und vollverantwortlich, siehe Forum. Ich würde behaupten, dass mir Preise, Arbeitsweisen und Dergleichen durchaus nicht völlig neu sind. Und gerade deshalb halte ich es für sehr legitim, wenn das Vorgehen von Ulisses hier kritisiert wird.
Wohlgemerkt heißt das nicht, dass ich notwendigerweise die gleiche Meinung habe, aber als advocatus diaboli muss ich einfach sagen, auch aus eigener Erfahrung, dass es anders ginge meines Erachtens nach. Deutlich anders.

Ulisses dürfte hier sehr wesentliche zusätzliche Gewinnmargen einstreichen bei zugleich deutlich niedrigerem unternehmerischen Risiken - beides sei ihnen auch gegönnt.
von Harteschale
31.07.2020 12:38
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

1.) Verhältnismäßigkeit.

Ich möchte auch noch mal auf die Zahlen verweisen und die Verhältnismäßigkeit von Preisen.

Das Hauptprodukt wäre bei 20.ooo € finanziert gewesen. D.h. für 20k müsste Ulisses es wirtschaftlich herstellen können. Das CF für Thorwal hat 280.ooo € gebracht, also 1.400% des Basisziels. Vierzehn mal mehr! Viele der zusätzlichen Produkte sind mitnichten Arbeitsaufwändig. Die zusätzliche Menge an Geld steht in keinem Verhältnis zur zusätzlichen Menge an Arbeit. Ulisses macht damit deutliche höhere Gewinnspannen. Das sei ihnen auch gegönnt. Aber wenn so viel mehr Geld im Raum steht, könnte man eben sehr wohl zusätzliche Arbeitskraft finanzieren.

Dazu ein Gedankenexperiment: Angenommen, Ulisses erhält im CF eine Milliarde Euro für die identischen Produkte wie jetzt, weil so viel Nachfrage besteht. Könnte man dann auch noch gleich argumentieren, natürlich sei es völlig legitim die Milliarde einzustreichen und keinen zusätzlichen Arbeiter anzustellen? Wohl kaum. Es ist wohl daher eine Frage, ab wann diese Grenze gezogen wird. Für mich persönlich ist die Grenze beim 14-fachen des Basisziels definitiv erreicht.

2.) Vorbereitung

Ich sehe nicht, warum die Arbeit erst anfangen sollte am Projekt, wenn das CF abgeschlossen ist. Inhalt und Texte des Basisziels sollten in meinen Augen schon stehen, zumal es ja ohnehin später noch nachgedruckt werden soll und verkauft werden soll als RSH. Mindestens die RSH sollte also schon im Prinzip fertig sein, andere Produkte die man anbieten will zumindest grob abgeklärt, Angebote eingeholt und mögliche Mitarbeiter oder auch zusätzliche Mitarbeiter am Projekt angefragt bzw. eingeplant.
von Harteschale
30.07.2020 17:18
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Viel mehr zu tun hat? Sie bekommen dafür auch wesentlich mehr Geld.
Zudem sind gute Teile des Kickstarters auch Aufkleber (2.500 € je Aufkleber) oder ein weiterer ausgedruckter Charakterbogen (2.500 € je weiterem Charakterbogen), welche ich gemessen am Geld für doch recht übersichtlich in der Arbeit halte.
Zumal mir nicht einleuchtet, warum mehr Geld das die Kunden zahlen zwingend mit mehr Wartezeit einhergehen soll - für diese Summen sollten doch definitiv Gelder da sein, notfalls weiteres Personal anzuwerben um zeitnah das Projekt abzuschließen.
Ich gönne jedem seine Produkte und kann verstehen dass man unterschiedliche subjektive Maßstäbe anlegt. Aber dass die Kritik abwegig ist, sehe ich nicht.
von Harteschale
30.07.2020 16:24
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Das kann man ja trotzdem kritisieren - gerade weil die Finanzierung mit Kickstarter obwohl Branchenplatzhirsch ohnehin schon kritisch betrachtet wird von einigen Leuten.