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von Keideran Labharion
07.02.2018 07:44
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ich würde da nicht so sehr drauf setzen. Das war irgendwie auch (oder vor allem) Eevies Kind. Und da sie auch nicht mehr in der Redaktion ist, mag es sehr gut sein, dass die Idee erstmal auf Eis liegt, bis sich jemand findet, der den Faden aufnehmen möchte. Oder alle Unterhosen und Hundeblumen beschrieben sind und wieder mehr Ressourcen für Geschichten frei sein. :wink:
von Keideran Labharion
28.07.2017 16:23
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hi Denderan und Faras!
Denderan Marajain hat geschrieben:
28.07.2017 14:39
Wann wird denn jetzt der 2. Roman von dir herauskommen? Ich habe mittlerweile die Information Dezember 2017
Ist das korrekt?
Ich kann da keine Aussagen treffen, aber von der Seite des Schreibenden sehe das eher als unwahrscheinlich. Das finde ich selbst nicht so toll, da ich mich der Geschichte, ihren Figuren und allen Lesern gegenüber in der Pflicht sehe, das Begonnene zu beenden. Allerdings auch würdig zu beenden und zur Zeit wäre nur ein Ziwschen-Tür-und-Angel-Schreiben möglich. Die Dialogentwürfe und skizzierten Szenen wachsen, doch es fehlt an der gegebenen Zeit, die Teile der Maschine zusammenzubauen. :( Allerdings würde es mir nicht nur Gorodez übel nehmen, wenn ich das ganze Ding vermassele.

Da ich von meiner Kunst allerdings auch lebe und der Roman mein letztes DSA-Werk sein wird, haben perspektivischere Und lukrativere) Projekte zur Zeit Vorrang. Aber just sitze ich gerade tatsächlich an einem Kapitel. :wink:

Kurz und knapp: Nothing new, but still in progress.
von Keideran Labharion
28.07.2017 14:15
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Na ja, es gibt genug Leute, die mehr und mehr reinpuppen, um ein paar Gimmicks zu bekommen. Poster von Plänen und Covern, alles, was wirklich nicht viel Geld kostet, aber Ulisses Geld reinspült. Es ist ein interessantes Geschäftsmodell. Mittlerweile hat der Verlag fast 20.000 € generiert. Wenn ich daran denke, was man als Autor bekommt – vielleicht sollten zukünftig alle Produkte gecrowdfunded werden, wenn dann auch Autoren angemessener bezahlt werden. :ijw:
von Keideran Labharion
28.07.2017 10:11
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Zornbold hat geschrieben:
28.07.2017 09:57
Lol ja, Ich bin da eben auch drüber gestolpert und musste mir erst einmal die Augen reiben ...
So charmant ich die Idee finde, so etwas herauszubringen, war ich sehr baff, dass die Idee in nicht einmal 24 Stunden fast 700% der Zielsumme einbringt. Und die Strechgoals sind – okay, aber stehen auch nicht unbedingt im Verhältnis zu den Beträgen. 1.000 € mehr und es gibt eine MP3 mit einem vorgelesenen Einleitungstext? Wenn ich sehe, welch schweren Stand andere Projekte nicht aus dem Rollenspielbereich bei Crowdfunding in Deutschland haben …

Aber für den Verlag ist es natürlich super. Wenig Aufwand spült viel Geld in Kasse.
von Keideran Labharion
28.07.2017 09:59
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

DomAnsvin hat geschrieben:
26.07.2017 16:39
Was die Entwicklung der letzten Jahre angeht, finde ich vor allem den in meinen Augen unnötig ruckeligen Start einer neuen DSA-Edition bedauerlich und finde es ansonsten spannend, wie weit Wahrnehmungen teilweise auseinanderlaufen können - Michael, vielleicht gleichen wir unsere Eindrücke ja mal beim Met auf einer Con ab :)
Dafür bin ich ja durchaus zu haben, also für den Met und den Eindrucksabgleich. Nur die Cons sind der problematische Faktor. Die beste Möglichkeit ist da noch die Spiel, da kann ich hinlaufen. :)
von Keideran Labharion
28.07.2017 09:55
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Da das Crowdfunding für das Recycling über 30-jähriger Inhalte augenscheinlich mehr Geld in die Kasse spült als der Verkauf ganzer Abenteuerauflagen, rechne ich in Zukunft eher mehr mit solchen Aktionen als dass Geld und Zeit in Geschichten investiert wird.
von Keideran Labharion
22.07.2017 09:43
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mh, ich würde nicht sagen, dass alle alten Plots abgeschlossen sind. Da gibt es noch einiges aufzugreifen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass man es auf eine Art machen kann, die Neuspieler nicht überfordert und Altspieler trotzdem zufrieden stellt. Ein einfacher (Neu-)Einstieg muss nicht gleich leichte Kost bedeuten.
von Keideran Labharion
22.07.2017 08:38
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Tatsächlich braucht niemand das alles zwingend zum Spielen. Aber das war stets der Fall. :wink:

Allerdings braucht der Verlag es, dass die Leute das, was sie eigentlich nicht zwingend brauchen, kaufen. Wenn die Spieler es nicht machen, werden sehr viele Ressourcen in Publikationen investiert, die keinen Gewinn generieren. Letztlich muss dem Verlag daran gelegen sein, dass die Spieler es doch als notwendig erachten, sonst bleibt er auf den Publikationen sitzen.

Für meinen Geschmack werden zu viele Ressourcen darauf verwendet, Beiwerk zu produzieren als das, worauf es wirklich ankommt: die Geschichten.
von Keideran Labharion
25.10.2016 16:28
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mh, ist das nicht ein bisschen übertrieben? Klar, es ist schön, dass du mit deinem ganzen Geld den Uhrwerk-Verlag unterstützen möchtest, aber mit deiner Haltung, Ulisses keine paar Cents zu gönnen, schadest du auch deinem lokalen Buchhändler. Und solche sollte man doch zuerst unterstützen.
von Keideran Labharion
18.10.2016 17:50
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Huhu!

Was in der Tat nicht vergessen werden darf: Gerade in DSA2-Zeiten wurden viele Sachen wahrlich unsortierter und mit noch weniger Perspektive erfunden und in die Welt geschrieben. Eigentlich alles! :ijw: Personen, Aspekte, Plotfäden, etc., die erst durch spätere Autoren aufgegriffen und wirklich durchdacht wurden. Und auf der anderen Hand wurden andere Plots etc. mit einem großen Masterplan entworfen, der dann aus verschiedenen Gründen nicht weiter verfolgt wurde.

Ich weiß nicht, bei wie vielen Recherchen ich auf Sackgassen gestoßen bin. Oder durch glückliche Zufälle und Kontakte doch bei dem Autor landete, der mal die ursprüngliche Idee hatte – und hörte: »Keine Ahnung, was ich mir da gedacht habe. Mach einfach was Schönes draus!« :wink:

Das meine ich übrigens in vollem Respekt. DSA2 und DSA3 waren absolut wilde, chaotische und vielleicht auch dadurch ungemein kreative Phasen des Spiels, in denen ohne Plan konzeptioniert und entworfen wurde. Erst später wurde alles in das Korsett eines Metaplots gezwängt, den ich als allumfassend für ebenso falsch halte wie völligen Wildwuchs.

Vielleicht ist die jetzige Redaktion doch näher dran an der ursprünglichen, wer weiß. :wink:

Im Ernst, vielleicht müssen viele der, ähm, frischen Autoren erstmal den Mut fassen, die großen Dinge anzugehen, ihre eigenen Claims abzusteckenn und ihre Ideen zusammen mit der (und manchmal gegen die) Redaktion auszuhandeln. Ich habe dafür ein paar Jahre gebraucht.

Einen feinen Abend!
Michael

PS: Danke für das Lob und das respektvolle ›Herr Masberg‹, auch wenn ich mich dann imer älter fühle, als ich mich fühlen möchte. :lol:
von Keideran Labharion
18.10.2016 12:57
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hola Gurney!

Danke für's Lob und keine Sorge wegen der Kritik. Die Arbeit an Schattenlande war ein großer Spaß mit einem hohen kreativen Austausch zwischen den Beteiligten, aber es lief bei Weitem nicht alles in der Ausführung rund. Was im Satz und Lektorat schiefgelaufen ist, ist mir bis heute ein Rätsel und ein großes Ärgernis.

Ich ordne es aber eher in den Bereich der Verschwörungstheorien ein, dass hier künstlich ein Tief erzeugt wurde, damit alles danach besser aussieht. Das war nun wirklich nicht der Fall und ist unfair allen gegenüber, die in dieser Umbruchszeit dennoch ihre Leidenschaft für DSA gegeben und sich nicht auf verletztem Stolz zurückgezogen haben.

Zudem muss ich sagen, dass es sicherlich nicht die Absicht war, 90% der Leute vor die Tür zu setzen. Bei aller Liebe und Freundschaft zu vielen Kollegen fand und finde ich es befremdlich, wie viele Leute hingeworfen haben, weil ihnen der letztlich belanglose Titel ›Redakteur‹ aberkannt wurde. Eigentlich ist zumindest dieser Schritt nachvollziehbar gewesen: Redakteur ist nur noch, wer dauerhaft von Ulisses bezahlt wird. Alle anderen sind Freelancer. Das macht es auch einfacher, als verschiedene Redakteursstufen zu haben, durch die keiner mehr durchblickt. Verständlich, aber nicht jeder hat verkraftet, nicht mehr auf dem Papier anderen Freelancern überlegen zu sein.

Der andere Grund war natürlich Solidarität zu Thomas, Uli und Chris, obwohl es hier auch nicht alles so lief, wie es von Außen den Anschein hatte. Die damalige Verlagsleitung (Mario Truant) hat diese Trennung wirklich nicht geschickt vollzogen, aber auch die anderen Beteiligten haben sich nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Ich habe großen Respekt vor Thomas, der diese Sache sehr leise und unaufgeregt vollzogen hat, ohne sich öffentlich in der Opferrolle einzumauern.

Ich kann übrigens sonst sehr deine Kritik nachvollziehen, nur gerade diese Punkte – die ich ja nicht nur von der Seitenlinie betrachtet habe – sorgen teilweise für eine Legendenbildung, die nicht ganz korrekt ist.

Ich vermisse viele Kollegen, die ich über die Jahre liebgewonnen habe, trotz aller Auseinandersetzngen, die es mitunter gab – aber hey, ein geräuschloser kreativer Prozess ist wirklich schnarchtütenlangweilig! Ich habe dabei keinen Vorwurf gegen Neue, DSA hat sich immer erneuert (ich bin da ja auch irgendwann reingerutscht und war ein Neuer, obwohl ich mittlerweile wie ein sehr Alter fühle :wink: ). Nur sind in der Tat viele Kompetenzen weggefallen, auf die die ganz Neuen einfach keinen Zugriff haben, während Leute wie ich im Zweifelsfall wissen, wen wir ganz privat anschreiben oder anrufen können. Das finde ich bedauerlich und weiß nicht, ob und wie sich das einpendelt. Aber vielleicht entsteht ja daraus etwas, was uns noch alle überrascht.

(Ja, ich gönne mir hier und da gerne eine Dosis Optimismus. :) )

Beste Grüße!
Michael
von Keideran Labharion
17.10.2016 12:13
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Re: 5 Jahre nach Auflösung der Redaktion

Hola!

Ich finde die Frage ein wenig tendenziös. Denn halten wir mal fest: Die Redaktion wurde nie aufgelöst. Sie wurde umstrukturiert und verändert – und ja, dabei sind einige Leute gegangen. Dennoch gibt es immer noch eine DSA-Redaktion, die sich allerdings anders zusammensetzt. Aber das gab es in 32 Jahren häufiger.

Früher hatte man einen Chefredakteur und weitere Redakteure, wobei letztere eher ›privilegierte Freelancer‹ waren, die von ihren Privilegien mal mehr, mal weniger stark Gebrauch gemacht haben. Es gab sie durchaus, die Redakteure, die sich so nannten, aber sich vielleicht 1W6 mal im Jahr zu Wort gemeldet haben – und wenn man sie als Autor brauchte, hat man sie selten erreicht.

Die zwischenzeitliche Kernredaktion mit fest angestellten Redakteuren wurde in der Tat 2011 neu besetzt und die erweiterte Redaktion faktisch aufgelöst. Aber damit wurde eigentlich nur ein Titel genommen, der eine beratende, aber keine entscheidende Funktion ausfüllte (und die man ohne diesen Titel ebenso hätte ausfüllen können). Mancher Fortgang war dann eher die Folge verletzten Stolzes.

Das nur als kurze Ausführung. :wink: Zur eigentlichen Frage: Besser oder schlechter – ich weiß es nicht. Es ist anders. Manches ist besser als vorher, anderes ist schlechter, und über manches, über das man sich früher schon geärgert hat, ärgert man sich heute ebenso.

Obwohl man sie alle kennt, habe ich doch das Gefühl, dass die Redaktion anonymer geworden ist. Selbst als Autor hat man von den letzten Neuzugängen eher durch Zufall erfahren. Das finde ich bedauerlich.

Ansonsten teile ich die Empfindung, dass die große Erzählung episodenhafter geworden ist. Mit dem soften Relaunch durch DSA5 (inkl. einiger Retcons, die mir persönlich gar nicht gefallen und eher zu einer Entfremdung beitragen) und dem Ziel, neue Spieler zu akquirieren, macht dies durchaus Sinn. Spannender ist eher die Frage, ob das so bleibt und was kommt, wenn es anders wird.

Beste Grüße!
Michael