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von Satinavian
23.05.2020 19:13
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?
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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Sumaro hat geschrieben:
23.05.2020 18:06
Ich bin nur echt kein Freund von "Ingame"-Zeit als Ressource. Die taugt mMn nichts. Ich bevorzuge es Rabatte zu streichen und den Drakonia-Magier eben neben erfahrene Mitstreiter zu stellen, die dann eben deutlich mehr AP haben als er. Dann ist die Schere immer noch da, aber die anderen sind in ihren Gebieten zumindest soweit voraus, dass sie sich nicht durch Dschinne ersetzen lassen.
Ist halt ein Quickfix.

Ja, Ingame-Zeit als Ressource hat seine Nachteile. Aber bei Kurzabenteuern läuft es dann halt auf einmal pro Abenteuer hinaus, bei langfristigen werden die Zeiten relevant und für die Leute, die in ihrer Downtime größere Projekte angehen wollen, hat man auch einen Anhaltspunkt.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
23.05.2020 17:43
Das ist doch Unsinn. Dann würde Drakonia gar nicht funktionieren - oder würde man das so regeln, dass das nur pro Person ist und in Drakonia mehr Menschen als Dschinne leben und die Dschinne sich daher nicht ausgenutzt fühlen?

Letztlih gilt dann wohl: Wenn der Elementarist auf lauter Leute trifft, ie ihn einschränken wollen, wird es wohlleiderdoch das beste sein, wenn er die Gruppe verlässt, bevor er sich zum Krüppel machen lässt.
Fast alle Elementaristen, die ich im Spiel gesehen habe, beschwören eh nicht häufiger als das, eher noch seltener. Das liegt natürlich an der so hochgelobten Zurückhaltung und Selbstbeschränkung. Entsprechend ist die Regel nicht wirklich eine Einschränkung für irgendeine Art zurückhaltendes Elementaristenspiel. Aber wenig überraschend ist es natürlich dir viel zu harsch, was ein Hinweis ist, wie viel man auf deine behauptete Selbstbeschränkung eigentlich vertrauen darf.

Drakonia ist spezieller Ort. Und selbst abgesehen davon, spezialisieren sich die Lehrmeister alle auf ein Element und verlassen die Schule nie für längere Zeiträume. Sie könnten also problemlos sogar beide oben beschriebenen Einschränkungen in Kauf nehmen, um mehr beschwören zu können.
von Satinavian
23.05.2020 14:03
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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Shirwan hat geschrieben:
22.05.2020 16:38
Deswegen nun auch meine Frage: @Sumaro Hast du oder auch gerne die anderen Tipps wie man (meinetwegen in DSA 4.1) schnell das Machtniveau zumindest einigermaßen anpassen kann ohne das halbe Regelwerk umzuschreiben? Was wären denn so "Quick Win"-Anpassungen um dem einigermaßen Herr zu werden? Vorzugsweise unter Beibehaltung der Modifikationsoptionen und der Vorbereitungsparameter
Ein möglicher Schnellfix, der die Macht der Elementare erhält, wäre folgender :

Elementarwesen sind zwar tendentiell hilfsbereit, mögen es aber nicht, ausgenutzt zu werden und verabscheuen Maßlosigkeit. Deshalb ist es nicht möglich, mehr als einen Elementargeist pro Woche, Dschinn pro Monat oder elementaren Meister pro Jahr zu rufen. Diese Limits lassen sich erhöhen, wenn man sich dauerhafte Verpflichtungen auferlegt, wie z.B. sich auf ein Element zu beschränken oder ausschließlich an einem besimten Ort zu beschwören.


Das Ergebnis wäre immer noch sehr mächtig und würde immer noch eher in eine High-Power-Runde passen. Aber der Elementarist hätte gute In-Game Gründe, nicht immer gleich ein Wesen zu rufen, wenn sich ein Problem auftut, sondern andere Optionen zu bevorzugen. Auch die Massenbindungen wären vorbei.
von Satinavian
20.05.2020 15:14
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Umfrage UND Diskussion: Wie stark sind Elementar(ist)e(n)?

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
20.05.2020 14:34
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.05.2020 14:19
Mich irritiert in einer Welt, in der es Feen, Dschinne, Dämonen und karmatisch aufgeladene Geweihte gibt ein wenig die Angst oder Abscheu vor 'exotischen' Elementen am Spieltisch...
Es geht um exotische Spielercharaktere, nicht exotische Hintergrundelemente. Ich möchte auch nicht in einer Runde spielen, in der die Mitspieler eine Fee, einen Dämon und einen Dschinn spielen - bei DSA, bei anderen Systemen ist das was anderes, siehe @Djembos Post.
Mich stört eigentlich noch nicht einmal ein Exot am Spieltisch, aber wenn der Exot dann auch noch extra exotisch ist...
Mit wird das jedenfalls zu viel. Entweder geht in jeder Stadt von neuem los, dass der Exot extra exotisch auftritt und extra exotisch behandelt wird oder irgendwann geht das ganze langsam in den Hintergrund und wird für den Spielfluss ignoriert und dann leidet meine "suspension of disbelief".
Oh, und um das auch zu sagen : gegen exotische SCs habe ich auch überhaupt nichts. An den Dschinnengeborenen stört mich, dass es sie überhaupt in der Spielwelt gibt, nicht, dass man sie auch als SC-Option angeboten werden .
von Satinavian
20.05.2020 10:47
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Ich mochte Dschinnengebohren nie, weil Dschinne mich mich keine biologischen Wesen sein sollten, die in irgendeiner Weise Nachwuchs produzieren können sollten.

Dass es mechanisch einen Rabatt für ein Paket toller Dinge ist, macht es für mich nicht zu einer besseren Idee, wäre aber aufgrund der immer noch eher geringen Auswirkung verschmerzbar gewesen.
von Satinavian
12.05.2020 08:44
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@ Xoltax

Ich glaube, du meinst Petromantie.
Wobei wohl die Idee war, das eigentlich auf nichtspielbare Wühlschratschamanen zu beschränken, die das laut Beschreibung als Einzige betreiben.
von Satinavian
09.05.2020 08:21
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
08.05.2020 22:11
Die Kristallomanten haben AsP Speicher in ihren Steinchen, oder?
Ja, sie können ein Ritual ähnlich eines Zauberspeichers lernen, um Zauber in gebundenen Kristallen zu speichern. Die Voraussetzungen sind aber höher als bei Magiern und der Zauber verpufft von selbst nach RkP* Tagen.

Ich habe schon mehrfach Kristallomanten gespielt und es nie für nötig gehalten, dieses Ritual zu lernen. Es ist unmöglich, einen Kristallomanten zu erschaffen, der nicht Meister der Artefaktmagie ist und sowohl der Applikatus(tragbarer Hauswächter) als auch der Arcanovi (temporär) sind früher verfügbar und liefern bessere Ergebnisse.

AsP Speicher haben Kristallomanten nicht. Es gibt eine SF, die Steine zerstört für AsP, aber die ist broken. Möglicherweise meint Wolfio die. Ein Spieltisch, der die zulässt, ist selber Schuld.
von Satinavian
08.05.2020 09:38
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
07.05.2020 15:51
Aber jetzt mal Hand aufs Herz: Wer spielt denn so? Bin ich etwa der einzige hier im Forum, für den flufforientierte und die Spannung des ABs wenigstens zu einem Mininmum aufrecht erhaltenene Zurückhaltung/Selbstbeschränkung für normal hält?
In all den Jahren sind mir bei dsa4.x zwei Arten von Elementaristenspielern begegnet :
- Die, denen die Beschwörungsregeln viel zu kompliziert sind, bei den Berechnungen Hilfe brauchen und ihr Potential nicht abschätzen können
- Die, die sich massiv zurückhalten und Elementare nicht nützen, wenn es nützlich ist, sondern nur wenn es zusätzlich dramaturgisch passt oder es echt keinen anderen Weg gibt.

Also ja, Leute spielen idR nicht so. Weil es das Spiel kaputt machen würde. Aber wenn die Frage ist, wie stark Elementarismus eigentlich wirklich ist, dann müssen diese spielzerstörenden Möglichkeiten berücksichtigt werden. Ebenso, wenn gefragt wird, wie die Regeln sein sollten. EG hat ja auch gerade unter Elementaristenspielern eher gemischte Resonanz gefunden. Wer sich eh schon die ganze Zeit zurückhält, braucht nicht ein ganzes Buch mit krassen Power-Ups, weil er die ja sowieso nicht sinnvoll im Spiel nutzen kann.
PhileassonsagaShow
Wenn man in die Khom zu den Wüstenelfen kommt, müssen die als ganze Sippe im Salasandra ein Ritual durchführen, dass sie nur alle paar Jahre bis Jahrzente durchführen, um einen Meister des Erzes zu rufen. Klar, kann man jetzt sagen: Ist eigentlich sogar OP shit, weil die gar nicht den Beschwörungszauber für Elementare MEister haben und den trotzdem rufen können. Man kann es aber auch als ( eine mögliche Orientierung für die Vorstellung nehmen, wie selten eigentlich Elementarwesen in Aventurien zu Gesicht zu bekommen sind und was das für sabberne wtf gestunnte oder reizüberflutete SCs produzieren müsste, wenn die jeden Tag nen neuen Dschinn sehen, dass selbst Drakonia 'normal' gegen den einen SC Magier wirkt)
zu einem Massenprodukt zu machen, das jeglichen Fantasy und Fluff touch verliert und nur noch ein Werkzeug zur Abenteuererfüllung ist.
Dass Phileasson aus alten Editionen kommt, ist ja nichts Neues.

Was dir aber vielleicht nicht so bewusst ist, ist, dass es erst mit Edition 4 eine Trennung zwischen Elementaren Meistern und den 6 einzigartigen Elementarherren gab. Was die Elfen also abgezogen haben, ist weniger der Zauber "Meister der Elemente", sondern etwas vergleichbar jener Beschwörung, die Brandan einst vornahm.
In DSA3 hatten Druiden und Geoden (nicht aber Magier) auch die Möglichkeit, irgendwann Elementarherren zu rufen, aber was dann passierte, was mehr oder weniger reiner Meisterentscheid, es gab keine Regeln, was die konnten oder nicht konnten und keine Richtlinien, was sie tun würden. In der nächsten Edition entschied man sich dann aber, elementare Meister als bessere Dschinne einzuführen und die Elementarherren komplett dem Spielerzugriff zu entziehen.
von Satinavian
06.05.2020 20:16
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
06.05.2020 18:18
...braucht man lächerlich lange um sie zu beschwören...
Fast alles, was man von Elementaren wollen könnte ist nicht zeitkritisch. Bau ? Transport ? Heilung ? Elementarkontrolle ? Manifestation/Reinheit ? Elementare Hellsicht ? Abgesehen von überraschenden Kämpfen hat man eigentlich immer genug Zeit-
...verbraucht man meist einen Großteil seines AsP-Volumens (ohne entsprechende Vorteile oder die SF Gefäß der Sterne kostet der Meister der Elemente sogar mehr AsP, als ein (Start)Magier zur Verfügung hat, redicoulus!)
Der Elementare Diener verbraucht etwa die Regeneration eines Tages. Und alle Fälle, wo der nicht ausreicht, sind wohl groß und wichtig genug, dass höhere AsP-Kosten gerechtfertigt sind.
...und hat dann auch noch lächerlich hohe Erschwernisse auf die Beschwörung und die Kontrollprobe...
Und heftigste Erleichterungen ebenso. Fälle, in denen die Probem mal schiefgegangen sind, kann ich an den Fingern einer Hand abzählen.
... Und anders als bei Dämonen bekommt man zum Start keine Grundmenge an Wahren Namen durch den ZFW in den jeweiligen Herbeirufungszaubern...
Bei Elementaren bringen die wahren Namen hauptsächlich Erleichterungen. Jeder Zauber erlaubt die Beschwörung aller sechs zugehörigen Standardelementare auch ohne wahre Namen. Bei Dämonenbeschwörungen sind die aber Pflicht weshalb der Dämonologe zu Start auf weit weniger Wesen mit noch weniger Dienstvielfalt zugreifen kann und für den Rest noch AP bezahlt.
Man kann Elementarwesen zwar binden, aber - wenn mir keine Regel/kein Text entgagen ist - ohne Hausregeln...
... Muss das Wesen selbst den Dienst Bindung bezahlen, sodass es umso weniger nützlich wird, je länger man es bindet, ohne dass dadurch die Kontrollproben erleichtert oder die AsP Kosten anderer Dienste oder der Beschwörung verringert würden...
... gibt es keine Möglichkeit, die eigenen AsP auf das Wesen zu übertragen, um dessen Dienst-AsP wieder aufzuladen...-> Sodass ich in meinen Gruppen die Initiative ergreifen musste und die Hausregeln eingeführt habe, dass wahlweise auch der Beschwörer die Kosten der Beschwörungsprobe um 2AsP pro gebundener Woche erhöhen kann (und sich dafür die Kontrollprobe spart) und eingeführt habe, dass es den 'Dienst' Astrale Transaktion' gibt, sodass Beschwörer und Elementar wahlweise AsP in die eine oder andere Richtung schieben können.
Bindung ist billig genug. Dienste kann man weiter verbilligen durch ZfP*.
... Anders als bei Dämonen benötigt man elemtares Grundmaterial zur Herbeirufung...
Das in fast jeder Situation trivial zu beschaffen ist und nichts kostet und in höherer Qualität immer noch billig und leicht transportabel ist und im Notfall sogar mit Manifesto ersetzt werden kann. Ich habe noch nie eine Elementarbeschwörung erlebt, die am Material gescheitert wäre.
... Abhängig davon, wie gnädig oder ungändig der Meister ist, kann es pauschale Zusatzerschwernisse auf die Beshwörungsprobe geben, weil zu unreines elementares Material verwendet wird...
Da gibt es klare Regeln für.
... Auch Elementarzauberei ist dem spielerfeindlichen Ethos von DSA(4.1) unterworfen, sodass Erleichterungen idR. nur bis maximal 2-3 vorgesehen sind, Erschwernisse aber bis zu 7!
Es ergibt Sinn, dass Erschwernisse für das Verletzen von eigentlich notwendigen Randbedingungen weit schwerer sind als Erleichterungen für Umstände, die etwas besser als eigentlich üblich sind. Es ist normalerweise trivial, all die hohen Erschwernisse zu meiden, wenn man Elementarismus so benutzt, wie er gedacht ist.
... Und einige Dienste wie z.B. Kampf oder Transport kosten zu viele AsP, als dass man damit genug Gegner besiegen oder sich weit genug transportieren lassen könnte, sodass man sagen kann: Jo, die AsP und Ingame-Zeit für diesen Zauber haben sich gelohnt.
Elementarwesen als Kampfmarionetten ist etwas, das über zig' Editionen hinweg versucht wurde, einzuschränken. Elementare sollen eigentlich nur gegen Dämonen kämpfen, sonst eher gar nicht. Mit den verfügbaren Diensten kann man schon so viel Krempel abdecken, da soll der Kampfeinsatz und die Spionage Schwächen darstellen, wo Dämonen ausnahmsweise mal besser sind. Natürlich kann man sie aber trotzdem zum Kämpfen bringen und sie sind dann sogar noch extrem gut.