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von X76
04.01.2018 23:27
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Bluttrinker Schwert
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Bluttrinker Schwert

smarrthrinn hat geschrieben:
02.01.2018 23:51
Ein Krieger mit automatischer Prinzipientreue 10 ganz sicher nicht,
Zuerst einmal stellt sich natürlich die Frage, ob er überhaupt weiß was er da vor sich hat, was das bedeuten kann etc., aber selbst wenn er es weiß trifft auf diesen Fall ein bekanntes Sprichwort sogar im reinsten Sinn zu:

"Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert."

Wobei hier Hölle durchaus eine wahrscheinliche Option ist, wenn auch eher im langfristigen Zeitrahmen. Dann genau das bedeutet Korruption und schleichender Verfall.

Es gibt genug ehrenhafte und rechtschaffende Gründe eine solche Waffe zu führen. An erster Stelle steht natürlich der Kampf gegen das Böse "Feuer mit Feuer" und hier ist eine übernatürliche Waffe auf jeden Fall hilfreich und Alternativen sind zumindest im offiziellen Aventurien nicht an jeder Ecke erhältlich (nicht wie in der Schicksalsklinge ein paar Mal beten und man hat seine geweihte oder magische Waffe :wink: ). Außerdem ist es doch eine feine Sache, wenn man fit bleibt wenn man Böse mit ihren eigenen Waffen schlachtet und so noch mehr Gutes tun kann - so man den Vorschlägen hier im Beitrag folgt.

Wenn nicht, ist die Waffe sowieso fast wertlos und nicht wirklich die Böse Verführung von der Verdammnis droht. Aber da so eine Waffe meist wohl gleichzeitig ein hervorragendes Schmiederzeugnis ist, ist auch ohne jegliche magische Wirkung ein Anreiz da. Dies ist meiner Meinung nach auch der offensichtlichste Grund sie mit zu nehmen: (scheinbar) super Beute ohne Wirkung und Nebenwirkungen!
von X76
02.01.2018 22:56
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Bluttrinker Schwert
Antworten: 13
Zugriffe: 987

Bluttrinker Schwert

"Eine mit dieser Fähigkeit ausgestattete Waffe erlaubt es dem Paktierer, sich die Hälfte der damit erzielten Schadenpunkte als LeP gutzuschreiben." (WDZ S. 244)

Für jemand anderen bringt diese Option also keinen weiteren Vorteil abgesehen davon, dass man eine übernatürliche Waffe besitzt.

Auch für einen Nichtpaktierer kommen einige Punkte des Kastens "Dämonische Nebenwirkungen" (WDZ S. 241) in Frage, vor allem solche die z.B. die Kameraden treffen. Nach dem Waffeneinsatz kann schon mal ein Kamerad einen Unfall erleiden...

Auch der schleichende Verfall (WDZ S. 390) schlägt beim Träger so einer Waffe langfristig sicherlich zu.

In der Regel wird man also nicht sofort merken, dass man da ein böses Schwert hat sondern ist eher langsamer Zersetzung und "Zufällen" ausgesetzt. Ein Anfruf von der anderen Seite ist zwar nicht ausgeschlossen dürfte Anfangs aber nicht üblich sein.

Da es sich bei dunklen Gaben jedoch um Geschenke handelt, die von der anderen Seite durchaus großzügig verteilt werden können, ist es sehr wahrscheinlich das der Träger direkt eine nette Wirkung bekommt auch wenn die eigentliche Gabe nur für Paktierer funktioniert.

"Anfixen", denn schließlich hat man ideale Bedingungen um den Träger zu korrumpieren. Ein paar Bonbons muss man da schon verteilen. Natürlich subtil, denn er soll den schwefeligen Braten nicht sofort riechen. Ein LE oder ein halber LE pro Schadensverursachendem Treffer (statt 1/2 SP in LE) ist vermutlich ein guter Einstieg.

Ich würde also nicht großartig mit bösen Zufällen und dämonischen Nebenwirkungen als SL um mich werfen, sondern den Helden sein Schmuckstück erst einmal lieb gewinnen lassen. Er soll es ruhig reichlich und gerne nutzen!