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von chizuranjida
04.05.2021 02:55
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: al'anfanische Praiosgeweihte
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al'anfanische Praiosgeweihte

Satinavian hat geschrieben:
03.05.2021 15:07
Bannstaub ist ein Einnahmegift, das Magiebegabten die Regeneration raubt. Das ist nichts, was bei Berührung Zauber bannt, Zauberer am Zaubern hindert oder Dämonen platzen lässt.
Schade. Nichtmal, wenn man's in so einen Schleimklumpen-Dämon mittig reinploppt? Wie soll der sonst etwas einnehmen?
von chizuranjida
02.05.2021 22:46
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Thema: al'anfanische Praiosgeweihte
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al'anfanische Praiosgeweihte

Falls es in eurer Runde im Bereich des Möglichen ist, dass die Helden an so seltene, teure und mächtige Sachen wie Bannstaub dran kommen, wäre eine Steinschleuder bedenkenswert:
Bannstaub in kleinen Tongefäßen, die beim Aufprall auf den Dämon oder den Beschwörer in Aktion zerplatzen.

Dass das nützlich sein kann, könnten Leute an der alanfanischen Universalschule schon vor einiger Zeit herausgefunden haben. Dort begegnen sich ja Alchimisten, praiosgefällige Rechtskundler, angehende Flotten-Offiziere, Magier etc und tauschen vermutlich auch mal Erfahrungen aus, über Kämpfe mit Wesen der Blutigen See, charyptide Monstrositäten des Südmeers, oder drohende Kämpfe gegen brabaker Truppen mit Beschwörern von der dortigen Akademie. Da kann man also schon länger auf diese Methode gekommen sein, und angehenden Praiosgeweihten in der Ausbildung seitdem nahelegen, mal bei einer älteren tobrischen Söldnerin ein paar Übungsstunden mit der Steinschleuder zu nehmen.

Eventuell könntest du auch mit eurem Meister darüber reden, ob in eurer Runde Schleudergeschosse aus Koschbasalt eine stärkere Wirkung auf Dämonen als gewöhnliche profane Geschosse hätten. Offiziell glaube ich nicht, aber wir hatten das in unserer Runde für die G7 so gehausregelt, weil wir es sinnvoll fanden.

Wenn das alles nicht der Fall ist, würde ich, falls Fernwaffe gewünscht, einer Nebeliniengrandessa eher die Armbrust als Fernwaffe zuschreiben, wie die Familienoberen sie auf der Tigerjagd einsetzen. Man will ja damit auch was treffen, wenn man mal eingeladen werden sollte. Blasrohr ist was für die Wilden aus dem Urwald, nicht für zivilisierte Städter aus der Perle des Südens. :wink: (Außer man ist bei der Hand Borons, vielleicht.) :devil:
von chizuranjida
02.05.2021 02:45
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RvB hat geschrieben:
01.05.2021 13:58
Es ist doch kein Widerspruch, Waldmenschenblut zu haben und zu Haus Paligan zu gehören, oder?
Überhaupt nicht. Wie gesagt, die Grandenfamilie Florios ist utulu-stämmig, und aus der Beschreibung geht hervor, dass zumindest die langjährige Matriarchin der Familie Folsina Florios und einige weitere prominente Mitglieder wohl dunkelhäutig wie Utulus waren. Die Grandenfamilien werden ja wohl ab und zu mal untereinander heiraten.

Ich meine, im DSA5-Grundregelwerk gäbe es ein Bild von einer alanfanischen Magierin, die von der Rasse her Waldmensch sein soll.

Hochrangige/reiche/wichtige Al'anfanerInnen, die vom Aussehen her Waldmenschen sind, fallen mir sonst spontan keine ein, aber es spricht nichts dagegen.

In Al'anfa leben ja Menschen, die vom Aussehen / der regeltechnischen Rasse her Mittelländer, Tulamiden, Waldmenschen, Thorwaler oder Utulus sind, seit Jahrhunderten beisammen und haben sicherlich ab und zu miteinander Kinder bekommen.
Ob da nun der thorwalsch-stämmige Grande mit der Sklavin ... und die Kinder freigelassen und anerkannt ...
Oder der Tocamuyac-Händler, der eine Affäre mit einer Hafenbeamtin hatte; das Kind aus der Beziehung hat eine/n Nebenliniengranden/essa angeln können ...
Oder die Shokubunga-Kriegerin, die als Söldnerin angeheuert und später einen Kollegen geheiratet hat ...
Oder der von seinem Stamm verstoßene Haipu-Fischer, der bei Piraten in Charypso angefangen hat, und ein Kind wurde erfolgreiche alanfanische Freibeuterin und hat in eins der Seehandelshäuser eingeheiratet ...
Da sind Kinder, Enkel und Urenkel von Freigelassenen, von Einwanderern, vielleicht von Star-Gladiatoren die sich ihre Freiheit kaufen oder über einen Fanclub erstreiten konnten - und das alles eben seit Jahrunderten.

An sich kann da ohne besondere Erklärung jeder sonstwie aussehen.
:dunkelheit:
von chizuranjida
30.04.2021 22:33
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RvB hat geschrieben:
30.04.2021 07:48
Aus irgendeinem konkreten Anlass (?) hat der Wahrer der Ordnung genug. Er "befördert" sie (so eine Fake-Ehrung, Gratulation und so), was mit einer Versetzung in den abgelegensten Praios-Tempel am A*** Sumus einher geht. Hat Riva einen Praiostempel?
Wie @Skalde schon sagte, Glyndhaven. Ab zu den Goblins. :) Wenn eine Direkt-Versetzung dorthin nicht möglich ist, wie @Haketau sagt, dann auf dem Umweg über Gareth: Der Wahrer der Ordnung Al'Anfa schickt die Heldin mit einem "Empfehlungsschreiben" nach Gareth, das die Bitte enthält, sie nach Glyndhaven oder sonstwohin durchzureichen. Womit sie in Gareth wäre, und ihr Fall in höheren Kirchenkreisen bekannt.

Wenn es nur darum geht, sie irgendwie von Al'Anfa nach Gareth zu bekommen, geht es aber auch einfacher. Al'anfa schickt regelmäßig Gold, Weihrauch und andere Sachen zur Stadt des Lichts. Praiosandelholz, vielleicht Seidenbrokat für Altardecken und liturgische Gewänder? Sie kann zu einer Delegation gehören, die so eine Lieferung begleitet und Nachrichten austauscht. Schließlich ist es für eine junge Praiosgeweihte sowieso gut, mal zur Zentrale zu pilgern.
Da man im Mittelreich in den Kriegen gegen die Schwarzen Lande vermutlich allerhand Praiosgeweihte verloren hat, beschließt die Zentrale, sie da zu behalten, weil sie dort jetzt dringender gebraucht wird als zu Hause in Al'anfa.

Wenn sie sich aber doch daheim unbeliebt gemacht haben soll, dann vielleicht als Anwältin (oder gar Richterin?) in einem Prozess, der ungünstig für die Praioskirche ausging. Z.B. so, dass ein Handelshaus das Recht zugesprochen bekommen hat, auf Gewinne aus dem Handel mit Praiosandelholz den Tempelzehnt bei einer anderen als der Praioskirche zu entrichten. Oder eine Tempelsklavin konnte durchsetzen, dass ihre Versklavung durch nicht staatlich legitimierte Straßenräuber illegal war und sie freigelassen werden muss.

Sie könnte auch über ihre familiären Beziehungen in der Familie Paligan gezielt darum gebeten haben, für eine Zeit in die Zentrale nach Gareth versetzt zu werden. Oder ihre Familienoberen haben sie vermittelt. Wer Karriere machen will, sollte das engere Umfeld des Lichtboten kennen.
von chizuranjida
29.04.2021 22:48
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Ich wollte noch auf die Gurvanianischen Choräle verweisen: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Gurvan_Praiobur_I.
Als Praiosgeweihte aus Al'Anfa sollte man vielleicht singen können, um den Sonnengott zu lobpreisen. :)

Geht es in der Quanionsqueste nicht um die Suche nach dem verlorenen heiligen Licht der Praioskirche? Was, wenn die Götter es so fügen sollten, dass es von einer Al'Anfanerin gefunden wird ... die es nach Al'Anfa bringt ... früher als die Boronkirche ein neues heiliges Artefakt ihres Gottes findet ... was ein Fingerzeig wäre, dass doch PRAios der Götterfürst ist, und dass zu Seinen Ehren eine Theokratie im Süden errichtet werden sollte ... :lol: War schließlich nicht schon die Zerstörung der Stadt des Lichts ein klarer Hinweis, dass ein Umzug sein müsse?
Als Al'anfanerin darf man ambitioniert sein, denke ich. :)

Und noch eine Idee: Eine Al'anfanerin könnte dunkelhäutig sein. Das ist da nicht dermaßen selten, und auch kein Zeichen niedrigen Standes. Die Grandenfamilie Florios zB ist utulu-stämmig und anscheinend erst seit ziemlich kurzer Zeit in der Stadt, also nicht seit vielen Generationen. (Mit Oboto Florios hat die Stadt möglicherweise den klischeehaften korpulenten schwarzen Polizeipräsidenten aus älteren Hollywood-Produktionen.)
In Garetien und Umland, wo das sehr exotisch ist, könnten viele Leute annehmen, dass die Heldin mit dem verstorbenen "Greif" verwandt sein müsse, dem Herold des Kaiserhauses. https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Der_Greif
von chizuranjida
29.04.2021 19:42
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Lokwai hat geschrieben:
29.04.2021 15:24
Die Granden haben das Recht und die Wahrheit gebunkert, was sie sagen stimmt,
Das würde ich so nicht sagen. Es wurde vielmehr geschrieben, dass es in Al'Anfa viel einfacher ist, einen Bettler umzubringen, der einen Granden verklagt, als den Prozess zu gewinnen.

Daraus folgt, dass die Richter wirklich nach Recht und Gesetz urteilen wollen. Wobei es da immer spezialisierte Anwälte geben wird, die in Stapeln uralter Gesetze, Verordnungen und Präzendenzfällt die eine relevante Passage/Ausnahmeregel finden. Ein wichtiger Teil der Rechtsfindung dürfte die Kontrolle über die Archive sein, also ob man relevante Gesetze nachschlagen kann oder nicht. Das hat aber nicht unbedingt die Praioskirche allein gebunkert, da könnten auch die Hesindekirche, die Universität oder vielleicht eine städtische Behörde auch noch Quellen haben, so dass gute Beziehungen zu allen Archivaren und Rechtsgelehrten wichtig sind. Es ist eine Szene/Clique. Man kennt sich. Wenn nicht, wird's schwer.

Das Vertrauen in die Richter muss groß genug sein, dass Bettler und andere Fanas (einfache Leute) daran glauben, in einem Prozess gegen einen Granden eine echte Chance zu haben, so sie denn im Recht sind. Sonst wäre die Aussage, dass sowas bequemer durch Mord gelöst wird, ja sinnfrei. Hin und wieder müsste es also auch mal einen Prozess gegeben haben, wo jemand erfolgreich auf Schmerzensgeld, Schadenersatz, Finderlohn oder sonst irgendwas geklagt hat. Oder aber sowas ist öfter Thema in Theaterstücken und dadurch Kulturgut.

Al'Anfa unterscheidet sich fundamental von der mittelreichischen Ständegesellschaft, indem es keinen Adel gibt. Granden sind keine Adligen, sie sind nur reich und mächtig, aber sie sind nicht höheren Standes als ihre freien Angestellten oder eine Gepäckträgerin am Hafen. Vor einem mittelreichischen Gericht hat die Person höheren Standes recht, wenn Aussage gegen Aussage steht. In Al'anfa gibt es dieses Konzept nicht.
Auch Sklaverei und Leibeigenschaft sind sehr verschieden voneinander. Nur Adlige haben Leibeigene, aber jeder kann Sklaven besitzen. Adlige und Bürger können eher nicht in Leibeigenschaft absinken, aber freie Al'Anfaner können das, wenn sie verarmen oder zB von Piraten gefangengenommen und verkauft werden.
Andererseits ist in Al'Anfa auch gesellschaftlicher Aufstieg vorgesehen, zumindest glauben die Menschen fest daran, dass jede/r es schaffen kann. Mit Können, Glück, den richtigen Kontakten (sich Hochschlafen ist da sicherlich nicht anrüchig) - vom Tellerwäscher zum Granden, das ist dort Kulturgut. Im Mittelreich gehört sich das nicht, so die Standesgrenzen zu durchbrechen.

Paiosgeweihte aus Al'anfa sind in internationalen Handel/Warenverkehr eingebunden, denn vom Süden aus werden alle Praiostempel mit Praiosandelholz von den Waldinseln und mit Weihrauch beliefert, und es gibt Tribute in Gold an die Stadt des Lichts. Dafür braucht man Anschluss an Handelsflotten und Geleitschutz, und sowas muss immer organisiert werden.
Edit: Man ist wichtig und man weiß es. "Beeindruckender Tempel, all die vergoldeten Statuen! Das Blattgold haben alles wir geliefert." :wink:

Al'anfa hat eine Universität, zu der die rechtskundliche Fakultät gehört, aber auch Alchimisten, Magier, Anatomen, Botaniker, Medici etc pp. Jeder, der sich das leisten kann, kann alle möglichen Vorlesungen besuchen und eine Breitbandbildung bekommen. Wer praiosgefällige Rechtskunde studiert, begegnet unweigerlich auf dem Flur und vielleicht in Vorlesungen über Magierecht Schwarzmagiern, die auch Dämonenbeschwörung lernen können. Vielleicht trifft man sich auch abends in der Cocktailbar wieder. Das gibt einen weiteren Horizont und eine größere Offenheit als bei einer Ausbildung in einem mittelreichischen Praioskloster.

Der Sonnenkult der Utulus wurde schon erwähnt. Es könnte auch Gerüchte oder alte Schriften über einen Pprrss-Kult der Achaz geben, aber eher nur für echte Historiker, oder Leute, die Verwandte in Selem wohnen haben.