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von chizuranjida
11.07.2019 16:44
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Thema: Hobbys ?!
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Hobbys ?!

Darwosch hat geschrieben:
11.07.2019 16:38
Karl der Große hätte nicht Sticken als Hobby wählen können)
Sicher? Wenn er behauptet hätte, ihm sei ein Engel erschienen und habe ihm befohlen, als Buße für seine neuesten Frauengeschichten ein Altartuch zu besticken? :lol: :devil:
von chizuranjida
11.07.2019 16:39
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Assaltaro hat geschrieben:
11.07.2019 12:47
So neuzeitlich ist das nicht. Im antiken Rom hatten die Badehäuser ja auch noch einen Sportplatz dabei.
Nero hat gedichtet und Harfe gespielt. Andere unterbeschäftigte Römer, die sich's leisten konnten, haben gegärtnert (oder vielmehr ihren Sklaven entsprechende Anweisungen gegeben und für teuer Geld exotische Pflanzen importieren lassen, zB Lucullus soll die Kirschen in Italien eingeführt haben) oder Fische gezüchtet. Wer so ein Steckenpferd hatte, hat dann mitunter auch ein Buch dadrüber geschrieben: Landwirtschaft, Geschichte, Architektur. Was sich an Themen so gehörte. Da Bücher mühsam abgeschrieben werden mussten und nicht in großen Stückzahlen kursierten, und zB ein Steinmetz oder Bauer nicht unbedingt lesen konnte, waren, denke ich, viele Bücher eher ein Hobby-Werk von Aristokraten "Seht her, ich habe ein Buch geschrieben! Ich bin ein Experte!"

Die Priesterkollegien im alten Rom waren meinem Eindruck nach eher sowas wie Vereine. Leute mit Geld traten einem "Tempel-Verein" bei und zahlten dann eher für den Unterhalt, als dass sie was dafür kriegten. Außer dem Kontakt zu anderen Vereinsmitgliedern natürlich. (So wie "Der Bürgermeister und ich sind im Vorstand vom Karnevalsverein".) Oder sie putzten selber, sangen in Chören, organisierten Feste, lasen aus den Sternen oder was so anlag.
Analog könnte man vielleicht eine Akoluthentätigkeit auch als Hobby bezeichnen, wenn jemand zwischen den Abenteuern im Tsatempel Blumenkränze bindet, im Traviatempel Suppe austeilt oder Waisenkindern Imman beibringt.

Aber man kann ja auch in anderen Kulturkreisen wildern. Vielleicht macht der aranische Rosenritter Ikebana, und der novadische Schwertgeselle malt, und designed Porzellantassen?
von chizuranjida
04.07.2019 22:41
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Assaltaro hat geschrieben:
04.07.2019 10:53
Es kommt schon immer wieder mal vor, dass man Plan x entwirft und ihn erst nachts durchführen will. Da kommt dann schon die Frage und was tun die Helden den restlichen Tag über?
Der eine oder andere Badehausbesuch wird immer wieder empfohlen. Dafür muss man das nicht gleich zum Hobby deklarieren.
von chizuranjida
04.07.2019 03:27
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Rasputin hat geschrieben:
04.07.2019 03:21
Mein Charakter schiebt dem Koch immer Koriander zu
Man muss schon ziemlich abgebrüht sein um das 'runter zu kriegen, finde ich. :)

Dann gärtnert dein Char hobbymäßig, für frisches Koriandergrün/Cilantro, oder kauft er bloß getrocknete Koriandersamen ein? Letztere sind ja gerade noch erträglich, sparsam dosiert - finde ich persönlich.

(Man denke auch an Sam Gamdschie, von wegen kämpfender Gärtner.) :6F:
von chizuranjida
04.07.2019 03:16
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Da fällt mir zuerst mein thorwaler Krieger ein. Erstmal war der furchtbar eitel (wobei - über Geschmack soll man nicht streiten) und hat sich immer die Haare frisiert.
Als echtes thorwalsches Hobby hatte er Stricken. Der hat sich also abends am Lagerfeuer hingesetzt und Schals oder Socken gestrickt. Macht man als Schafhirte im Hinterland schließlich auch, zumindest wenn man mit dem Spinnen fertig ist. Und wenn dann Kommentare kamen von wegen harter Krieger & Hausarbeiten und so: "Ich kann auch Augenklappen häkeln, Freundchen, bei Swafnir."
Im Verlauf seiner Abenteuerkarriere lernte er allerdings irgendwo in Südaventurien, Schrumpfköpfe herzustellen. Das war dann bald nicht mehr gesellschaftsfähig, so als Zweithobby. :ijw: Damals gab's noch keine Gjalsker, aber er kam ziemlich nah dran an den Hochlandbarbaren.

Der Swafnirgeweihte hat gedichtet - irgendwie naheliegend.

Der Magier hat Brettspiel geübt, nicht weil's ihm Spaß gemacht hätte, sondern weil das von einem eingebürgerten Magier im Tulamidenland erwartet wurde. Wenn er gekonnt hätte, wie er wollte, wäre er abends in Bars mit Musikanten gegangen um Rahjango zu tanzen, aber das konnte im Norden immer niemand.

Die Schelmin hat gekocht und hatte aus irgendeinem Grund eine Vorliebe für Pfefferminze, soweit ich mich erinnere. Sie versuchte also, ihre Umwelt von allen möglichen selbsterfundenen Produkten zu überzeugen wie Pfefferminzlikör, Pfefferminzmarmelade, Pfefferminzkuchen, Pfefferminzsalat oder was auch immer. Schrrr.

Die Scharlatanin hat auch gekocht, aber klassisch maraskanisch. Zumal wenn sie günstig an große Mengen roten Pfeffer kam. Auch nicht jedermanns Sache.